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Volleyball: Gerhild Dickgiesser
Schwabstr. 41 · 71032 Böblingen · Telefon: 07031/23 63 66 - eMail Volleyball
Beachvolleyball: Jonas Breuer · eMail: jonasbreuer@web.de

Presse | Volleyball | 27.01.2016

VfL: Dritter Platz in Württemberg

Mit der erhofften Medaille kehrte die U14 des VfL Sindelfingen von den württembergischen Meisterschaften zurück. Nach einem aufregenden Turniertag belegten die Sindelfinger Junioren Platz drei und qualifizierten sich damit für die süddeutschen Meisterschaften. Das Los brachte in der Vorrunde schwierige Gegner: Hirschlanden war dabei beim 2:0 (12,15) noch gut zu besiegen, der VfB Friedrichshafen beim 0:2 (-18,-20) aber nicht. So war im entscheidenden Spiel ums Weiterkommen gegen den TSV Schmiden klar, dass man mindestens einen Satz und dabei 40 Ballpunkte gewinnen musste. Das erste Ziel wurde mit dem Satzgewinn zum 25:19 schnell und souverän erreicht. Bei 8:18 und 10:20 geriet der Halbfinaleinzug ins Wanken, doch mit großartiger Aufholjagd holten die VfL-Junioren Punkt um Punkt auf und hatten beim 24:23 sogar Satzball. Dass der Satz letztlich mit 24:26 verloren wurde, war als Zweitplatzierter zu verkraften. Im Halbfinale wartete dann mit Dauergegner TV Rottenburg der Titelfavorit. In den besten und spannendsten Sätzen des gesamten Turniers wuchs der Sindelfinger Nachwuchs über sich hinaus. Satz eins gewann der VfL mit 25:23, Satz zwei verlor man mit 19:25. Im Tie-Break des dritten Durchgangs setzte sich schließlich die Klasse der Rottenburger mit 15:9 durch. Trübsal blasen war aber nicht angesagt, wusste man doch, dass im kleinen Finale gegen Bad Waldsee noch die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften auf dem Spiel stand. Entsprechend fokussiert gingen die Spieler dann auch zu Werke und ließen dem Gegner beim überzeugenden 2:0-Erfolg (18,17) nicht den Hauch einer Chance. Den württembergischen Meistertitel holte der TV Rottenburg in einem einseitigen Finale gegen den VfB Friedrichshafen. Für den VfL spielten: Anton Reiff, Emil Reiff, Nick Hoschke, Manuel Schmid, Alexander Schilke und Danis Jukic. Trainer: Jürgen Kratzeisen. – edi –/Bild: z

Presse | Volleyball | 26.01.2016

Der Tabellenführer ist eine Nummer zu groß

Bei Oberliga-Spitzenreiter SG Ostalb standen die Sindelfinger Volleyballer auf verlorenem Posten. Die Schützlinge von Trainer Andrzej Krawczuk unterlagen mit 0:3- (18:25, 20:25, 14:25) Sätzen. –z–

Presse | Volleyball | 22.01.2016

Der VfL verpasst die Pokal-Sensation

Phasenweise waren die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen im Pokalspiel nicht weit weg von einer Sensation. Gegen die Bundesliga-Reserve des TV Rottenburg konnten die Spieler von Coach Andrzej Krawczuk lange gut mithalten. In den Sätzen zwei und drei lagen die Hausherren zeitweilig auch mal mit zwei Punkten in Führung, zum Ende hin konnten die Gäste jedoch noch eine Schippe draufpacken und alle drei Durchgänge für sich entscheiden. Fazit: Rottenburg gewann mit 25:22, 25:21 und 25:22. Schließlich hatte der VfL lange Zeit mit dem Drittligisten mitgehalten.

VfL Sindelfingen: Sander Schäfers, Chris Cartano, Benny Kindle, Manni Kunkel, Thomas Meyer, Andi Wagner, Jonas Breuer, Magnus Irion, Julian Bubek, Alex Horvath, Winz Reichenbach, Thomas Dörr. –€z€–

Presse | Volleyball | 23.12.2015

Sindelfingen siegt 3:0 in Waldenburg

Mit einem 3:0-Erfolg bei der SG Sportschule Waldenburg starten die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer in die Rückrunde. Bereits im ersten Satz startete der VfL voll durch. Mit druckvollen Aufschlägen konnten sich die Gäste schnell absetzen. Durch ein nahezu fehlerfreies Spiel der Sindelfinger gewannen die Herren den Satz mit 25:14. Auch Durchgang zwei und drei gingen mit 25:20 und 27:25 jeweils an die Blau-Weißen. Mit zwölf Punkten aus zehn Spielen liegt der VfL Sindelfingen voll im Soll und geht als Tabellensiebter in die Pause.

VfL-Teammanager Benny Kindle: „Es ist hervorragend, wie sich die Jugendarbeit in den letzten drei Jahren entwickelt hat. In ein bis zwei Jahren werden weitere junge Spieler Oberliga-Niveau haben.“

VfL Sindelfingen: Breuer, Kindle, Horvath, Reichenbach, Ludwig, Enzensberger, Schaefers, Irion, Wagner, Meyer und Kunkel

Presse | Volleyball | 23.12.2015

Sindelfingen III ist auf Erfolgskurs

Das junge Team von Trainer Magnus Irion läuft in der Bezirksliga West als VfL Sindelfingen III auf. Die Mannschaft besteht fast ausschließlich aus jungen Talenten, die in den eigenen Reihen ausgebildet wurden. Am vergangenen Samstag konnten sich die Jungs in eigener Halle sechs wertvolle Punkte gegen Burladingen und Beffendorf sichern. Somit besteht für die Eigengewächse weiterhin die Chance, den dritten Aufstieg in Folge klarzumachen. – z –

Presse | Volleyball | 16.12.2015

Zwei Matchbälle gegen den Primus

Volleyball-Oberliga: VfL Sindelfingen– TSV Dettingen 2:3 / Samstag Rückrundenauftakt in Waldburg

Auch im letzten Oberliga-Heimspiel des Jahres 2015 bleiben die Sindelfinger Volleyballer ohne Heimsieg. Dem Tabellenführer aus Dettingen musste sich der VfL am vergangenen Samstag in einem hart umkämpften Spiel mit 15:17-Punkten im fünften Satz geschlagen geben.

Trotz der Niederlage gab es kurz nach Spielende in der Sporthalle Stadtmitte einiges an Lob für die Hausherren zu hören, vor allem von der gegnerischen Mannschaft.

Im ersten Satz konnte man den Sindelfingern die Nervosität ansehen, und so wurde dieser Durchgang deutlich an die Gäste abgegeben (21:25). Im zweiten Satz kamen die Hausherren dann deutlich besser ins Spiel. Vor allem der 22-jährige Thomas Dörr konnte bei seiner Oberliga-Premiere wertvolle Punkte zum souveränen Satzgewinn (25:20) beisteuern.

Den dritten Satz sicherten sich die Hausherren ebenfalls recht deutlich mit 25:22, da auf allen Positionen nahezu fehlerfrei agiert wurde. Zuspieler Chris Cartano bekam nahezu jede Annahme auf den Punkt serviert und konnte so seine Angreifer optimal bedienen.

Der vierte Durchgang war dann aber von einigen unglücklichen Eigenfehlern der Daimlerstädter geprägt, was schließlich zum 19:25 führte. So kam es dann zum alles entscheidenden Tiebreak.

Zu Beginn des fünften Satzes konnten sich die Hausherren dank einer druckvollen Aufschlagserie von Joker Magnus Irion mit 7:3 absetzen, beim Stand von 14:12 und eigenem Aufschlag hatte der VfL Sindelfingen schließlich zwei Matchbälle.

Jetzt zeigte sich, warum die Dettinger momentan zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Deren Nervenstärke und körperliche Überlegenheit zwangen die Gastgeber in die Knie.

VfL-Coach Andrzej Krawczuk: „Mit neun Punkten aus neun Spielen stehen wir als Aufsteiger sehr gut da. Nun gilt es aus den Fehlern der Hinrunde zu lernen und alles für den Klassenerhalt zu geben.“

Die Rückrunde beginnt für den VfL Sindelfingen bereits am kommenden Samstag. Dann gilt es, sich beim Tabellenvierten Waldenburg für den verkorksten Saisonstart zu Hause zu revanchieren. Nach dem Auftritt gegen Tabellenführer Dettingen kein unmögliches Unterfangen.

VfL Sindelfingen: Breuer (Kapitän), Cartano, Irion, Horvath, Dörr, Schäfers, Ludwig, Reichenbach, Meyer.

Matthias Reichenbach und der VfL Sindelfingen stellten Tabellenführer Dettingen fünf Sätze vor Probleme. Bild: Photo 5

Presse | Volleyball | 08.12.2015

Der VfL geht unter

Die Fahrt nach Ulm hätten sich die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer am Samstag sparen können. Denn die Schützlinge von Trainer Andrzej Krawczuk kassierten beim Tabellennachbarn eine deutliche 0:3- (19:25, 16:25, 24:26) Niederlage. Dadurch rutschten die Blau-Weißen auf den neunten Tabellenplatz ab. Am kommenden Samstag hat der VfL Sindelfingen die Chance zur Wiedergutmachung. Aber das dürfte ausgerechnet gegen Spitzenreiter TSV Dettingen ein schwieriges Unterfangen werden. Spielbeginn in der Sporthalle Stadtmitte ist am Samstag um 18.30 Uhr. Dann heißt es David gegen Goliath. – z – / Bild: Photo 5/A

Presse | Volleyball | 30.11.2015

Knapper geht es nicht

Die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer hatten sich für das Heimspiel gegen die 3. Mannschaft TSV Georgii Allianz Stuttgart viel vorgenommen. Nachdem der VfL unter der Woche mit 3:1 im Pokal bei Fellbach III gesiegt hatte, stand das dritte Spiel binnen einer Woche an. Am Ende setzte es gegen Stuttgart eine denkbar knappe 2:3-Niederlage. Der VfL startete desolat in das Spiel, schnell lag man deutlich zurück und musste den ersten Satz deutlich abgeben. Im zweiten Satz dominierten die Spieler aus der Landeshauptstadt nach Belieben. Durch eine taktische Umstellung von Trainer Andrzej Krawczuk konnten sich die Daimlerstädter wieder sammeln und ihr gewohntes, druckvolles Angriffsspiel aus einer stabilen Annahme umsetzen. Somit konnten die Sätze drei und vier deutlich gewonnen werden. Im Tiebreak konnte Sindelfingen den ersten Heimsieg einfahren. Den gut 50 Zuschauern wurde nun hochklassiger Volleyball geboten, mit spektakulären Ballwechseln auf beiden Seiten. Am Ende des Spiels entschieden wieder Kleinigkeiten, so musste der VfL den Satz denkbar knapp mit 13:15 abgeben und damit war das Spiel verloren.

VfL Sindelfingen: Bubek, Irion, Kunkel, Meyer, Cartano, Kindle, Horvath, Breuer, Wagner, Winz, Dworschak. –z–  /Bild: Photo 5/A

Presse | Volleyball | 27.11.2015

Ein Punkt ist besser als nichts

Die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer haben ihr Auswärtsspiel in Bad Waldsee mit 2:3 Sätzen verloren. Dennoch nehmen die Blau-Weißen einen Punkt aus Oberschwaben mit.

Fulminant starteten die Volleyballer aus Sindelfingen in den ersten Satz. Die Sprungflatteraufschläge der Hausherren wurden durch die obere Annahme der Gäste nahezu perfekt abgewehrt. Somit hatte Zuspieler Cartano immer wieder leichtes Spiel und der Block der Heimmannschaft konnte kaum zupacken. Der Satzgewinn war mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient.

Die Mannschaft aus Waldsee erhöhte den Druck im Aufschlag und die Gäste konnten das Niveau, des ersten Satzes, in der Annahme nicht halten. Trotzdem versuchten die Gäste noch mal alles, Coach Andrzej Krawczuk brachte frische Spieler, doch auch die konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. Der Satz ging deutlich an Waldsee.

Der dritte Durchgang war ausgeglichen bis zum Spielstand von 11:11. Mit einer Serie von drei Punkten konnte der VfL einen 14:11-Vorsprung erarbeiten. Den hielten die Blau-Weißen bis zum Schluss. Im vierten Satz entwickelte sich ein ähnliches Bild wie in Durchgang zwei. Auch mit der Hereinnahme von Kindle und Ludwig schafften die Sindelfinger nicht die Wende. Bad Waldsee glich zum 2:2 aus. Damit war klar, dass der Tiebreak die Entscheidung bringen muss. Einen Punkt hatte der VfL damit schon sicher. Die Zuschauer bekamen lange Ballwechsel, harte Angriffsschläge und viel Kampfgeist auf beiden Seiten zu sehen. Mit dem besseren Finish der Hausherren. Andrzej Krawczuk: „Wir haben heute einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren.“

Am Samstag geht es schon weiter, dann empfängt der VfL um 18.30 Uhr den TSV Georgii Allianz III in der Sporthalle Stadtmitte.

VfL Sindelfingen: Breuer (C), Kunkel, Cartano, Schaefers, Kindle, Meyer, Horvath, Ludwig, Dworschak, Wagner, Irion und Schneider

Sindelfingens Trainer Andrzej Krawczuk war mit dem Auftreten seiner Schützlinge in Bad Waldsee zufrieden. Bild: Photo 5/A

Presse | Volleyball | 27.11.2015

2:3 verloren, aber Punkt mitgebracht

SINDELFINGEN (red). Die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben nach einem guten Spiel in Bad Waldsee 2:3 (25:19, 17:25, 25:21, 18:25, 13:15) verloren, aber einen Punkt mitgenommen.

Die VfL-Volleyballer starteten fulminant. Die Sprungflatteraufschläge der Gastgeber wurden nahezu perfekt abgewehrt. Somit hatte Zuspieler Christian Cartano immer wieder leichtes Spiel, der Block der Heimmannschaft konnte kaum zupacken. Dazu dirigierte Abwehrchef Magnus Irion seine Mitspieler. Das 25:19 war hochverdient. Waldsee reagierte, die Gäste konnten das Niveau in der Annahme nicht halten. Coach Andrzej Krawczuk wechselte durch, doch auch die frischen Spieler konnten den enormen Rückstand nicht mehr aufholen. Der zweite Satz ging deutlich mit 25:17 an Waldsee.

Der dritte Durchgang verlief ausgeglichen bis zum 11:11. Dann übernahm Sander Schaefers den Aufschlag. Mit einer kleinen Serie von drei Punkten zog Sindelfingen auf 14:11 davon, erhöhte in der Folge stetig den Druck, wodurch es die Mittelblocker leicht hatten. Cartano setzte seinen Diagonalangreifer Meyer mit präzisen Zuspielen ein. Er erwischte einen Sahne-Tag, ihm gelang fast alles. Der Satz ging, obwohl es nochmal knapp wurde, verdient an die Gäste. Im vierten Durchgang ein ähnliches Bild wie im zweiten: Die Annahme wackelte, das Zuspiel war durchsichtig. Auch mit der Hereinnahme von Benny Kindle und Nils Ludwig schafften die Sindelfinger nicht die Wende (18:25). Damit war klar, dass der Tiebreak entscheiden musste. Ein echter Krimi; Lange Ballwechsel, harte Angriffsschläge und viel Kampfgeist. Nach dem besseren Finish der Hausherren, verloren die Sindelfinger mit 13:15. Coach Andrzej Krawczuk war dennoch zufrieden: "Wir haben einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren." Am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle Stadtmitte) geht's gegen den TSV Georgi Allianz Stuttgart III.

VfL Sindelfingen: Breuer, Kunkel, Cartano, Schaefers, Kindle, Meyer, Horvath, Ludwig, Dworschak, Wagner, Irion, Schneider.

Presse | Volleyball | 20.11.2015

Baggern in Oberschwaben

Die Spielpause für die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen ist vorbei. Am morgigen Samstag geht es für die Schützlinge von Trainer Andrzej Krawczuk zur TG Bad Waldsee. Die Oberschwaben gewannen am vergangenen Wochenende beim VfB Ulm mit 3:1 und belegen aktuell den fünften Tabellenplatz. Aufsteiger VfL Sindelfingen ist mit sechs Punkten Siebter. Mit einem Erfolg morgen Abend (Spielbeginn 18 Uhr) könnten die Blau-Weißen um Nico Dworschak nach Punkten mit den Oberschwaben gleichziehen. Ihren nächsten Heimauftritt haben die Sindelfinger am 28. November gegen den TSV Goergii Allianz III. – phi – /Bild: Photo 5/A

Presse | Volleyball | 13.11.2015

Das VfL-Urgestein spielt groß auf

Ohne Trainer Andrzej Krawczuk und Hauptangreifer Meyer, aber mit Geburtstagskind Manfred Kunkel reisten die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer zum Auswärtsspiel nach Ludwigsburg. Benny Kindle übernahm das Coaching. Der VfL startete gut, ging auch schnell in Führung. Bis zum Stand von 15:13 hatte die Mannschaft das Spiel komplett im Griff. Doch dann schlichen sich viele Annahmefehler ein und dies wurde bestraft, mit dem Satzverlust. Im zweiten Satz stabilisierte Benny Kindle die Annahme und die Gäste gewannen den Satz mit 25:22. Im dritten Satz dominierten die Sindelfinger das Spielgeschehen und alle Spieler im Kader bekamen ihre Einsatzzeiten. Urgestein Alex Horvath (am Ball) spielte nahezu fehlerfrei in Annahme und Angriff. Dieser Satz ging recht deutlich mit 25:16 an die Daimlerstädter. Der vierte Satz wurde dann zu einem echten Krimi. Am Ende hatte Sindelfingen mit 26:24 die Nase vorn und gewann beim Tabellenletzten aus der Barockstadt mit 3:1 Sätzen. – z – /Bild: Photo 5

Presse | Volleyball | 31.10.2015

VfL-Volleyballer auf gutem Weg

Volleyball: Die glorreichen Bundesligazeiten des VfL Sindelfingen sind schon lange Geschichte. Als die Blau-Weißen in der Saison 1982/83 in der höchsten Liga baggerten und pritschten, waren die meisten Spieler des aktuellen Kaders noch gar nicht geboren.

„Jugend forsch“ heißt es beim VfL Sindelfingen. Im Zweifel gibt Trainer Andrzej Krawczuk den jungen Spielern den Vorzug, und das ist auch richtig so. Der Nachwuchs ist das große Kapital der VfL-Volleyballer.

Mit dieser Maxime hat Sindelfingen in diesem Jahr den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Dort will sich Andrzej Krawczuk mit seinen Schützlingen etablieren. Das wird kein leichtes Unterfangen wie die ersten vier Saisonspiele bereits gezeigt haben.

Doch man darf optimistisch sein. Schließlich hat der VfL mit Andrzej Krawczuk einen ausgewiesenen Volleyball-Fachmann. Der 52-Jährige hat sich seit vier Jahrzehnten diesem Sport verschrieben. Und er hat sich dabei einen realistischen Blick bewahrt.

Er verschwendet keine Gedanken an eine mögliche Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne, denn er weiß, dass die für Sindelfingen mindestens eine Nummer zu groß wäre. Dieser Realismus tut der Abteilung gut. Die Oberliga ist nach den vielen Jahren in den Niederungen der Landesliga ja auch schon eine feine Sache.

philipp.hamann@szbz.de

Von Philipp Hamann

Presse | Volleyball | 29.10.2015

„Dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben“

Nach einigen Jahren in den Niederungen der Landesliga sind die Volleyballer des VfL Sindelfingen zurück in der Oberliga. Geht es nach Trainer Andrzej Krawczuk wird das kein Kurzbesuch sein. „Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, packen wir den Klassenverbleib. Da bin ich mir ganz sicher“, sagt der 51-Jährige.

Die SZ/BZ hat sich mit Andrzej Krawczuk über die Oberliga und die Situation der Volleyballer in Sindelfingen unterhalten.

Drei Punkte nach vier Spielen. Liegt der VfL Sindelfingen damit im Soll?

Andrzej Krawczuk: „Wir haben mit Botnang und der Spielgemeinschaft Ost-alb zwei starke Mannschaften zum Gegner gehabt. Gegen Botnang hat die Mannschaft nie an ihre Chance geglaubt, das hat mir überhaupt nicht gefallen. Gegen das Team von der Ostalb fehlte uns im vierten Satz das nötige Glück. Die drei Punkte passen, doch wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben.“

Was ist in der Oberliga anders im Vergleich zur Landesliga?

Andrzej Krawczuk: „Die Geschwindigkeit ist höher und das Spiel auch varian-tenreicher. In der Oberliga gibt es einige Akteure, die schon höherklassig aktiv waren. Die treten ganz anders auf.“

Ist die Euphorie nach dem Aufstieg schon verflogen?

Andrzej Krawczuk: „Nein. Allerdings ist es für die Spieler schon ein Unterschied. In der Landesliga haben wir fast alle Spiele gewonnen, und jetzt bekommen wir in der Oberliga unsere Grenzen aufgezeigt. Das kann bei dem ein oder anderen Spieler natürlich auf die Stimmung drücken. Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir uns an den Mannschaften von Tabellenplatz sechs und schlechter orientieren müssen.“

Das müssen wir uns abschminken

Sindelfingen war man eine Volleyball-Hochburg. Kann man an diese Zeiten anknüpfen?

Andrzej Krawczuk: „Allein schon wegen der finanziellen Seite müssen wir uns das abschminken. Auch in den Rahmenbedingungen sind wir limitiert. Wir haben das Ziel uns in der Oberliga zu etablieren.“

Gibt es beim VfL Sindelfingen denn genügend Jugendspieler?

Andrzej Krawczuk: „Die gibt es, und bei uns haben die 17-Jährigen auch immer Vorrang vor den älteren Spielern. Dennoch ist es schwierig Kinder für Volleyball zu begeistern. Bei den Jüngsten müssten die besten Trainer arbeiten. Doch das kostet Geld. Da drehen wir uns im Kreis.“

Hätte der EM-Titel der deutschen Nationalmannschaft einen Volleyball-Boom ausgelöst?

Andrzej Krawczuk: „Nein, wir müssen uns selber helfen. Wir haben uns die Partie von der EM im Internet angeschaut. Volleyball läuft ja fast nie im Fernsehen.“

Wie kann man Volleyball für den Nachwuchs interessanter machen?

Andrzej Krawczuk: „Es gibt einige Kooperationen mit Schulen und auch der Landesverband hat einiges auf die Beine gestellt. Volleyball ist aber eine komplizierte Sportart. Die Technik ist schwierig zu lernen und man benötigt auch eine gewisse Spielintelligenz. Man muss pritschen und baggern können, sonst kommt kein Spiel zustande.“

Spielt der VfL auch in der kommenden Saison in der Oberliga?

Andrzej Krawczuk: „Davon bin ich fest überzeugt. Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, packen wir das. Wir haben schließlich auch einen breiten Kader.“

Info

Die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer bestreiten in diesem Jahr noch drei Heimspiele in der Sporthalle Stadtmitte. Am Sonntag, 15. November, um 16 Uhr gegen TSV Schmiden, am Samstag, 28. November, um 18.30 Uhr gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart III und am Samstag, 12. Dezember, um 18.30 Uhr gegen den TSV Dettingen. Weitere Informationen zum VfL-Volleyball gibt es aber auch unter www.vfL-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Volleyball | 23.10.2015

Lehrstunde für den VfL

Der ASV Botnang war für die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen eine Nummer zu groß. Die Schützlinge von Trainer Andrzej Krawczuk unterlagen am Mittwochabend in eigener Halle glatt mit 0:3. „Vor allem im ersten Satz haben uns die Botnanger abgekocht und uns unsere Grenzen aufgezeigt“, sagt VfL-Teammanager Benjamin Kindle. Nur in Durchgang zwei, bis zum Zwischenstand von 17:17, konnten Nico Dworschak (am Schlag) und der VfL mithalten. – phi – /Bild: Photo

Presse | Volleyball | 09.10.2015

Kräftemessen mit dem Spitzenreiter

Am vergangenen Sonntag gewannen die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer das erste Auswärtsspiel der laufenden Spielzeit. Dadurch steht die Mannschaft nach zwei Spieltagen nun auf Platz fünf der Tabelle. Bereits im Vorfeld wusste man, dass die TG Nürtingen ein schwieriger Gegner sein würde. Die Mannschaft hat eine gute Annahme und einen starken Außen-/Annahmespieler, der auch den Sindelfingern das Leben schwer machte. Letztendlich konnte aber ein 3:2-Sieg errungen werden. Am kommenden Sonntag kommt es in der Sporthalle Stadtmitte ab 16 Uhr zum Duell mit der SG MADS Ostalb. Der Tabellenführer hat einige Spieler aus der ehemaligen 3. Liga-Mannschaft der DJK Aalen in seinen Reihen. -z - /Bild: z

Presse | Volleyball | 25.03.2015

VfL: Gut gekleidet in die Oberliga

Am letzten September-Wochenende startet Sindelfingen in die neue Saison

Nach genau zehn Jahren Abwesenheit meldet sich der VfL Sindelfingen zurück in der Volleyball-Oberliga, der höchsten Landesspielklasse Württembergs. Allerdings ging das letzte Saisonspiel beim TSV Flacht mit 1:3 verloren. Somit wurde das ausgegebene Ziel der makellosen Rückrunde knapp verfehlt. Unterm Strich können Coach Andrzej Krawzcuk und seine Spieler jedoch sehr stolz auf diese Saison zurückblicken. Die Meisterschaft ist der verdiente Lohn für die Arbeit der letzten Jahre, in denen wieder verlässliche Strukturen in der Abteilung geschaffen wurden, talentierte Spieler im Verein gehalten werden konnten und gezielt auf die Förderung der eigenen Jugend gesetzt wurde. Letzteres wurde am Wochenende zudem durch den Aufstieg der dritten Herrenmannschaft in die Bezirksliga untermauert. Am Samstag konnten die Jungs mit einem 3:1-Erfolg in Darmsheim alles klar machen. Nun hat die zweite Mannschaft noch die Möglichkeit, über die Relegation den Klassenerhalt in der Landesliga zu sichern. Das Relegationsturnier findet am 18./19. April in Ludwigsburg statt. Die neue Hallensaison 2015/2016 startet voraussichtlich am letzten September-Wochenende.
 

Presse | Volleyball | 23.02.2015

Zwei sichere Siege in der Festung

Landesliga Männer

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben in ihrer "Festung" Sporthalle Stadtmitte gegen die TSG Eislingen und den TSV Eningen unter Achalm II jeweils mit 3:0 gewonnen. "Damit haben wir unsere Hausaufgaben gemacht", resümierte ein zufriedener Coach Adrzej Krawczuk. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die gleichzeitige Niederlage des bisherigen Tabellenführers Ravensburg beim TV Rottenburg III hat seine Mannschaft zudem Platz eins übernommen.

Im ersten Spiel des Tages stand mit der TSG Eislingen ein dicker Brocken gegenüber. Im Pokal musste man sich gegen die Filstaler bereits geschlagen geben, im Hinspiel hatte man sich dort zwei Punkte schwer erkämpft. Diesmal war's einfacher. Der VfL Sindelfingen diktierte das Geschehen von Beginn an und ließ die Eislinger fast nicht ins Spiel kommen. Das Resultat am Ende: ein sicheres 25:16, 25:12 und 25:23.

Nach diesem überzeugenden Sieg wurden auch im zweiten Spiel des Tages noch einmal drei Punkte eingefahren. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der TSV Eningen II ebenfalls mit 3:0 besiegt, die einzelnen Satzergebnisse lauteten diesmal 25:12, 25:19 und 25:23.

Nach dem spielfreien Wochenende steht am 8. März das schwere Auswärtsspiel in Ulm bevor.

Presse | Volleyball | 17.02.2015

Rückkehr nach zehn Jahren

Volleyball€–€Landesliga: Sindelfingen besiegt Friedrichshafen mit 3:0 und macht Oberliga-Aufstieg perfekt

Rückkehr nach zehn Jahren

Mit einem ungefährdeten Dreisatzerfolg (25:13; 25:18; 25:13) über das punktlose Schlusslicht VLW-STP Friedrichshafen machen die Sindelfinger Volleyballer den Aufstieg in die Oberliga vorzeitig perfekt. „Nach zehn Jahren in der Oberliga war es für den Aufstieg höchste Zeit“, sagt VfL-Kapitän Jonas Breuer.

Schon Mitte des dritten Satzes machte sich bei Spielern und Zuschauern in der Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte eine gewisse Vorfreude bemerkbar. Als wenig später der jederzeit ungefährdete 3:0-Erfolg über das punktlose Stützpunktteam aus Friedrichshafen feststand, tanzten die Männer von Trainer Andrzej Krawczuk ausgelassen im Jubelkreis, um sich anschließend mit der La-Ola-Welle und einigen Kästen Freibier beim Publikum für die Unterstützung zu bedanken.

„Dass wir heute in eigener Halle schon am vorletzten Spieltag den Aufstieg perfekt machen, ist der krönende Abschluss dieser Saison“, sagte VfL-Kapitän Jonas Breuer nach der Begegnung.

„Genau vor zehn Jahren bin ich mit dem VfL in die Landesliga abgestiegen, deshalb bedeutet mir der jetzige Aufstieg zurück in die Oberliga auch persönlich etwas“, so der Außenangreifer, der in der Partie gegen Friedrichshafen als emsiger Punktesammler aufgefallen war.

In jener dominierte der Tabellenführer aus Sindelfingen vom ersten Ballwechsel an. Angetrieben von den Routiniers Jonas Breuer und Alexander Horvath ließ der VfL keinen Zweifel aufkommen, wer das Parkett am Ende als Sieger verlässt. Einzig den zweiten Satz konnte die junge Truppe vom Volleyball-Stützpunkt in Friedrichshafen etwas ausgeglichener gestalten, was in erster Linie an einigen Konzentrationsschwächen in Reihen der Sindelfinger lag.

„Phasenweise hat meine Mannschaft heute in manchen Momenten ein wenig verkrampft gewirkt. Schaut man auf die gesamte Saison, können wir mit unserer Leistung dieses Jahr aber natürlich sehr zufrieden sein“, sagte VfL-Trainer Andrzej Krawczuk nach dem vorzeitig gesicherten Oberliga-Aufstieg. Dort ist in der kommenden Spielzeit der Klassenverbleib das große Ziel, schließlich hat Jonas Breuer lange genug gewartet.

VfL Sindelfingen: Sander Schaefers, Jonas Breuer, Alexander Horvath, Manfred Kunkel, Nico Dworschak, Andreas Wagner, David Schowalter, Benjamin Kindle, Christian Cartano, Matthias Reichenbach, Sebastian Urmoneit.

Ein Kreis der Meisterspieler: Die Sindelfinger Volleyballer kehren nach zehn Jahren in die Oberliga zurück. Bild: Bilaniuk

Presse | Volleyball | 10.02.2015

Großer Kampf des VfL Sindelfingen - 3:2

Landesliga Männer

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen sind beim schweren Auswärtsspiel in Rottenburg mit einem blauen Auge davongekommen. Grippegeschwächt musste Coach Andrzej Krawczuk gleich auf drei Stammspieler verzichten, dennoch gewann der VfL nach einem großen Kampf in fünf Sätzen mit 3:2 (27:25, 22:25, 18:25, 25:19, 15:12).

In zwei Wochen kommt es bereits zum letzten Heimspieltag der Saison. Am 21. Februar werden die Mannschaften aus Eislingen und Eningen in der mittlerweile zur Festung gewordenen Sporthalle Stadtmitte zu Gast sein. Das Ziel ist klar: Die makellose Heimbilanz soll bestehen bleiben.