Presse | Volleyball | 25.04.2012
VfL Sindelfingen verpasst Aufstieg
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Relegation
Die Volleyballer des VfL Sindelfingen haben den Aufstieg in die Oberliga verpasst.
In der Relegation gelang ihnen nur ein Sieg - zu wenig, um das gesteckte Saisonziel zu erreichen.
Mit dem dritten Platz in der Landesliga hatte sich der VfL das Recht für die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation erspielt. Dort hätten die Sindelfinger in der Fellbacher Gäuäckerhalle gegen die beiden Oberligisten Ludwigsburg und Rottenburg sowie gegen den Dritten der Landesliga Nord, Fellbach, gewinnen müssen oder zumindest Zweiter in der Vierertabelle werden, um einen der eventuell noch freien Aufstiegsplätze zu ergattern.
Ein Sieg im Relegationsturnier gelang jedoch lediglich gegen Gastgeber Fellbach im letzten Spiel mit 2:1 Sätzen. Zuvor musste man sich im ersten Spiel gegen Ludwigsburg knapp mit 0:2 geschlagen gegeben. Gegen Rottenburg startete der VfL ohne den beruflich verhinderten Kapitän Jonas Breuer, dafür mit Timo Breuer und Philipp Holze aus der zweiten Mannschaft, wie die Feuerwehr und erspielte sich einen 6-Punkte-Vorsprung. Doch Sindelfingen konnte den Druck nicht aufrecht erhalten. Der Satz ging noch 22:25 verloren. Diese Enttäuschung war auch im zweiten Durchgang nicht aus den Köpfen der von Bruno Metzger letztmals betreuten Spieler zu bekommen, die diesen ohne große Gegenwehr herschenkten.
Presse | Volleyball | 26.03.2012
VfL Sindelfingen in der Aufstiegsrunde
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Volleyball: Landesliga Männer
Samstagabend, 21.15 Uhr, Doppelsporthalle Rottweil: Die Volleyballer des VfL Sindelfingen liegen sich in den Armen und skandieren "vier Wochen länger". Was war geschehen? Der VfL schlug den Tabellenletzten TSV Rottweil erwartungsgemäß mit 3:0 und erhielt die Nachricht, dass zur gleichen Zeit der SC Weiler/Fils mit 0:3 in Esslingen strauchelte. Damit waren Platz drei und die Qualifikation für die Relegation Mitte April gesichert.
Dabei waren die Ausgangsbedingungen denkbar schlecht: Der VfL-Kader schrumpfte auf nur noch sieben Spieler zusammen. Zu den bereits fehlenden Beckebans (Zuspiel) und Dworschak (Mittelblock) kam der Ausfall von Libero Tischhäuser dazu. Die Sorgenfalten von Trainer Bruno Metzger nahmen zu, als er in Rottweil erfuhr, dass von den verbliebenen Akteuren auch noch zwei durch Hand- und Fußverletzungen gehandicapt waren. Außerdem kam Kapitän Breuer ohne Training direkt von der Skipiste. "Diese Situation bedeutete wieder einmal, die Aufstellung komplett umzustellen in eine Formation, die so noch nie trainiert beziehungsweise gespielt hatte," begründete der Gästecoach den vor allem in der Abwehr äußerst schwachen Start. "Man merkte unserem Spiel an, dass es gewaltige Abstimmungsprobleme in der Ballannahme gab." Dass der erste Satz trotzdem noch mit dem schmeichelhaften 25:22 endete, lag vor allem an der hohen Eigenfehlerquote der Rottweiler.
Im zweiten Durchgang agierten die Sindelfinger eingespielter und zwingender. Eine Aufschlagserie von Zuspieler Sebastian Mättig verschaffte den Gästen eine 12:0-Führung und mit 25:9 den höchsten Satzsieg der Saison. Auch der dritte und letzte Satz ging mit 25:12 sehr deutlich an die Gäste, die damit den siebten Sieg in Folge feierten.
Am 20. oder 21. April heißt es voraussichtlich in Fellbach nochmals drei Siege einzufahren, um vielleicht doch noch in die Oberliga aufzusteigen. Gegner sind dort die Oberligisten TV Rottenburg III und MTV Ludwigsburg sowie der Tabellendritte und Gastgeber SV Fellbach IV.
VfL Sindelfingen:
Breuer, Horvath, Kindle, Kunkel, Mättig, Reichenbach, Wagner.

Presse | Volleyball | 24.03.2012
Bock auf Block und Bagger
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdi�§
Oberliga, das wäre doch schon was. Die Sindelfinger Volleyballer sind nur noch wenige Schritte davon entfernt. Heute ein Sieg in Rottweil, dann geht es in die Aufstiegs-Relegation. O, wie wär das schön...
Ganz klar, es weht ein frischer Wind durch die Volleyball-Abteilung des VfL Sindelfingen. Und zwar weit über Spiel und Training hinaus. Maßgeblich dafür verantwortlich sind Alexander Horvath und Jonas Breuer, die mit ihrem Engagement auf und abseits des Platzes das zurückgeben wollen, wovon die beiden selbst in jungen Jahren unter dem Dach des VfL Sindelfingen profitierten. Dabei haben sowohl Alexander Horvath als auch Jonas Breuer die 30 Jahre noch nicht überschritten. „Ob man sich engagiert, hängt nicht vom Alter ab", sind sich die beiden einig. „Was zählt ist der Teamgedanke - nicht nur auf dem Platz."
Schwer begeistert von seinen Nachwuchs-Ehrenamtlichen ist Oliver Dostal. Der Abteilungsleiter der VfL-Volleyballer hält große Stücke auf sein Duo: „Wenns irgendwo brennt und es wird Hilfe benötigt, sind die beiden sofort zur Stelle", so Oliver Dostal. „Beide stehen auch für den jugendlichen Elan in der Abteilung. Wir haben viele agile, junge Mitglieder. Alex und Jonas sind hier mitverantwortlich, dass man sich trifft, dass man in den wärmeren Monaten auf dem Beachvolleyball-Gelände gemeinsam grillt und zusammensitzt."
Das Volleyball-Gelände an der Sportwelt ist auch das Hauptbetätigungsfeld der beiden Beachwarte, die ihre Aufgaben von Ulli Holze und Volker Kaeber übernommen haben. Während sich der 29-jährige Alex Horvath um Bewirtung und Organisation vor und während den Turnieren kümmert, ist der 24-jährige Jonas Breuer für die schmucke Anlage an sich zuständig. Diese gilt es vor allem im Frühjahr für die warmen Monate in Schuss zu bringen.
Der Belegungsplan ist praktisch voll - auch, weil sich die SG Stern ein Feld dauermietet. Darüber hinaus ist die Sportwelt als Ersatz für die Handballer eingesprungen. „Nun funktioniert alles, wie es soll. Die Zusammenarbeit passt", sagt Jonas Breuer.
Doch das ehrenamtliche Engagement der beiden in Ehren - ohne den Sport an sich würde Alex Horvath und Jonas Breuer das wichtigste Element fehlen. Beide haben schon weit bessere Zeiten im Dress des VfL Sindelfingen erlebt. Alex Horvath durfte um die Jahrtausendwende noch unter der Sindelfinger Trainer-Legende Benjamin Takacs Regionalliga-Luft schnuppern, Jonas Breuer absolviert zumindest noch Spiele in der Oberliga. „Sportlich gesehen war das eine tolle Zeit", erinnert sich Alex Horvath.
Zwar sei man in fünf Jahren hintereinander im Wechsel auf- und abgestiegen, „dennoch habe ich damals die Grundlagen mitbekommen", so Horvath weiter. „Benjamin hat uns den Feinschliff verpasst. Von ihm habe ich all das, auf was es im Volleyball ankommt, gelernt." Und zwar so gut, dass sich der Informatikstudent nur vier Jahre nach Eintritt in die Volleyball-Abteilung bereits Württembergischer Meister im Beachvolleyball schimpfen durfte. Gemeinsam mit Alexander Haas errang er 2001 den Landestitel.
Nach vielen titellosen Jahren beim VfL Sindelfingen dürstet es Alex Horvath und Jonas Breuer nach neuen Heldentaten. Jonas Breuer, der sein BWL-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, will seinem Teamkollegen nacheifern. „Ich hatte immer schon den Wunsch, auch mal in der Regionalliga zu spielen. Mal sehen, ob das eines Tages noch klappt." Aber auch Jonas Breuer weiß, dass es dafür zweier Aufstiege bedarf. Derzeit rangiert der VfL Sindelfingen in der Landesliga Süd auf Tabellenplatz drei und ist damit einen Schritt vor der Qualifikation für die Aufstiegsrunde in die Oberliga entfernt. Ein Sieg beim Tabellenletzten TSV Rottweil und die Sache wäre geritzt.
„Der Aufstieg wäre auch im Hinblick auf die Eingliederung der nachrückenden Jugendlichen sehr wichtig", hofft Jonas Breuer auf den Coup, der nach einer Dürrephase in der Vorrunde und fünf Niederlagen in Serie nicht mehr für möglich gehalten wurde. Dank zuletzt sieben Siegen in Folge ist der VfL Sindelfingen aber zurück im Geschäft. „Der Volleyball-Landesverband Württemberg würde Sindelfingen nur allzu gerne wieder als Stützpunkt sehen, aber dazu müssen wir den Jugendlichen auch etwas Vernünftiges bieten." Noch zu oft wandern talentierte Spieler in die Zentren nach Stuttgart oder Rottenburg. „Das liegt auch an den fehlenden Übungsleitern", erklärt Alexander Horvath und verspricht Besserung: „Wir bemühen uns, um diese Lücken zu schließen."
Mit „wir" meinen Alex Horvath und Jonas Breuer aber nicht nur sich beide. „Nimmt man einige Leute aus der Leitung heraus, so bricht jede Abteilung zusammen, das wäre bei uns nicht anders. Ohne unsere gute Seele und Vorstandsmitglied Gerhild Dickgießer, Trainer und Vorstandsmitglied Bruno Metzger oder Abteilungsleiter Oliver Dostal würde es auch bei uns nicht klappen. Uns gefällt es, in diesem Team mitzuarbeiten, und wir wollen unseren Teil zum Gelingen beitragen." Also, auf geht`s!

Presse | Volleyball | 19.03.2012
Relegationsplatz rückt in Reichweite
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Volleyball: Landesliga Männer
Wer hätte das gedacht? Anfang Januar standen die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen mit 6:14 Punkten auf Platz sieben, aber mit dem sechsten Sieg in Folge, einem 3:0 gegen die SG TG Biberach/SV Unlingen eroberten sie Rang drei, der zur Aufstiegsrelegation in die Oberliga berechtigt.
Der Angriff des VfL Sindelfingen machte von Anfang an Druck. Beim 8:4 nahm der Gäste-Trainer seine erste Auszeit, die jedoch keine Wirkung zeigte. Die von Zuspieler Sebastian Mättig, der für den fehlenden Lukas Beckebans die Bälle verteilte, gut in Szene gesetzten VfL-Angreifer bauten den Vorsprung über 16:10 zum 25:15-Satzsieg aus. VfL-Trainer Bruno Metzger schenkte seinem erfolgreichen Startteam auch im zweiten Satz das Vertrauen, doch die Überlegenheit war nicht mehr ganz so groß. Beim Stand von 7:10 holte Metzger seine Mannen auf die Bank. "So machen wir uns selbst das Leben unnötig schwer," kritisierte er das Abwehrverhalten. Es half nichts, beim Stand von 7:13 kam Manfred Kunkel aufs Feld. "Benny Kindle zeigte keine schlechte Leistung und war sicher nicht der Verantwortliche für den Rückstand", so der VfL-Trainer. Der Wechsel zeigte aber Wirkung, über 15:15 holte sich der VfL den zweiten Durchgang mit 25:19.
Im dritten Satz wechselte Metzger nochmals, brachte Kindle für den jungen Mättig, der Lob vom Trainer erhielt: "Er ist ein technisch gut ausgebildeter Spieler, der auf allen Positionen sehr erfolgreich gespielt hat." Nahtlos fügte sich Kindle in das Angriffssystem ein und setzte mit neuen Ideen neben den Außen Wagner und Breuer immer wieder Reichenbach und Horvath in der Mitte gut in Szene. Der Block bekam mit Kunkel zusätzliche Stabilität. Die Gäste versuchten zwar das Blatt zu wenden, doch der VfL machte mit dem 25:21 das 3:0 perfekt.
Am Samstag will der VfL Sindelfingen beim Letzten Rottweil den Relegationsplatz verteidigen.
VfL Sindelfingen:
Breuer, Horvath, Kindle, Kunkel, Mättig, Reichenbach, Tischhäuser, Wagner.

Presse | Volleyball | 14.03.2012
Knapp an der Medaille vorbei
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Volleyball: Die U12 des VfL bei württembergischer Meisterschaft
Von unserem Mitarbeiter Christian Böhm
Die U12-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben bei der württembergischen Meisterschaft nur knapp eine Medaille verpasst.
In der Vorrunde setzte sich der VfL gegen den ungeschlagen angereisten Bezirksmeister Nord, TSV Kleiningersheim, sowie den Zweitplatzierten des Bezirks Süd, die TG Bad Waldsee, durch und zog als Gruppensieger ins Viertelfinale ein. Dort feierte Sindelfingen dank Niklas Zeller und Finn Dostal und den beiden Einwechselspielern Elia Krutti und Henri Hamm ein 2:0 gegen den TV Murrhardt.
Im Halbfinale gegen die TSG Tübingen endete dann aber die Sindelfinger Siegesserie mit 0:2. Im Spiel um Platz drei wartete der TV Rottenburg. Der TVR hatte in allen Bezirksrunden und auch in der Endrunde alles gewonnen, so dass die VfL-Jungs mit viel Respekt ins Spiel gingen. Der mit elf Jahren schon 1,70 Meter große Hauptangreifer der Rottenburger war im ersten Satz nicht zu stoppen.
Auch im zweiten Satz war man lange auf der Verliererstraße, aber Finn Dostal und Niklas Zeller gingen an ihre konditionellen Grenzen und drehten ein 17:22 in ein 26:24 um. Im entscheidenden T-Break konnte man bis zum 4:4 mithalten, brachte sich dann aber mehrmals durch leichte Fehler ins Hintertreffen, so dass der Satz mit 8:15 verloren wurde. Württembergischer Meister wurde mit einem eindeutigen 2:0 im Finale der VfB Friedrichshafen gegen ausgepumpte Tübinger.
Presse | Volleyball | 12.03.2012
Sorgenkind wird Punktehamster
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Landesliga Süd: SV 1845 Esslingen - VfL Sindelfingen 1:3
Von unserem Mitarbeiter Peter Maier
Die Volleyballer des VfL Sindelfingen haben ihre Erfolgsserie mit dem fünften Sieg in Folge ausgebaut. Nach dem 3:1 beim SV 1845 Esslingen bei noch zwei ausstehenden Spielen ist Platz drei und damit die Aufstiegsrelegation in Reichweite.
Mit diesem Sieg schließt der VfL zum punktgleichen Tabellendritten SC Weiler/Fils auf, der sich gegen Botnang eine Niederlage einfing. Dabei ist es noch nicht lange her, als das Abstiegsgespenst in der Sindelfinger Kabine spukte. Eine „nicht zu erklärende Schwächeperiode“, wie Trainer Bruno Metzger sagt, hatte dem VfL in der Vorrunde 0:10 Punkte eingebracht.
Der Blick geht jetzt nur noch nach vorn: „Wir sind mit 10:2 Punkten in der Rückrunde zweitbestes Team hinter Tabellenführer PSV Reutlingen“, sagt Bruno Metzger. Am Samstag gegen die SG Unlingen/Biberach und im letzten Spiel in Rottweil will der VfL Sindelfingen die Saison doch noch rund machen. Bruno Metzger: „Da müssen wir allerdings wieder umstellen, weil uns Zuspieler Lukas Beckebans aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht.“
Mit hohem Selbstvertrauen startete der VfL beim Tabellenvorletzten, ging schnell mit 10:3 Punkten in Führung und sicherte sich trotz einiger Nachlässigkeiten den ersten Satz mit 25:13. Danach stellte der Trainer um, brachte Benny Kindle für Manni Kunkel und für Kapitän Jonas Breuer den noch an einer Erkältung laborierenden Andi Wagner. Es folgte der Satzausgleich. Die Sätze drei und vier entschied der VfL dann wieder mit jeweils 25:22 für sich.
VfL Sindelfingen:
Beckebans, Breuer, Horvath, Kindle, Kunkel, Mättig, Reichenbach, Tischhäuser und Wagner.
Presse | Volleyball | 27.02.2012
Vierter Sieg in Folge bringt Platz vier
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben der TG Nürtingen beim 3:2-Sieg die zweite Niederlage in Folge verpasst und sich damit den vierten Tabellenplatz geschnappt.
Vor dem Spiel hatte VfL-Coach Bruno Metzger eine spannende Partie versprochen, und er sollte Recht behalten, denn Nürtingen wollte mit einem Sieg zurück an die Tabellenspitze. Entsprechend druckvoll, mit schnellen Angriffen über die Mitte und einem kompakten Zweierblock auf den Außenpositionen machte der Gast dem VfL das Leben von Anfang an schwer und ging schnell mit 10:6 und 14:6 in Führung. Auszeiten und Spielerwechsel von Metzger verpufften und der erste Durchgang ging mit 25:16 an die Neckarstädter.
Der zweite Satz begann ähnlich, doch Sindelfingen riss sich zusammen und entschied diesen mit 25:20 für sich. Im dritten Durchgang konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidende Vorteile erspielen, Nürtingen hatte am Ende das glücklichere Händchen und siegte 25:22. Nun standen die Gastgeber wieder unter Druck, wollten sie diese Partie nicht aus der Hand geben. Das Team um Kapitän Jonas Breuer holte auch im vierten Durchgang auf und gewann diesen mit 25:23. Im fünften Satz musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Beim 9:9 behielt Jonas Breuer bei den folgenden sechs Aufschlägen die Nerven, Sindelfingen siegte 15:9.
VfL Sindelfingen:
Beckebans, Breuer, Horvath, Kindle, Kunkel, Mättig, Reichenbach, Tischhäuser, Wagner.

Presse | Volleyball | 13.02.2012
Der VfL baut seine Serie aus
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de) - Christian Böhm
Mit einem 3:1-Erfolg beim ASV Botnang haben die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen ihren fünften Tabellenplatz gefestigt.
„Dieser Sieg ist für uns immens wichtig und gut für unsere Nerven, denn die Volleyball-Landesliga Süd ist spannend wie selten. Gerade einmal vier Punkte trennen den Drittplatzierten vom Drittletzten,“ so VfL-Coach Coach Bruno Metzger.
Dass es in der Landeshauptstadt nicht einfach werden würde, war allen Akteuren klar. Botnang wollte unbedingt den Anschluss an den punktgleichen SC Weiler halten. Dieser Druck lastete zunächst sichtlich schwer auf den Gastgebern, während der VfL von Anfang an frei aufspielte und damit zeigte, dass man die Punkte nicht einfach abgeben wollte. Mit einem 25:19 aus Sindelfinger Sicht wechselte man die Seiten.
Sonderlob für Horvath
Auch im zweiten Satz dominierten die Daimlerstädter den Gegner nach Belieben. „Unsere Stärke in den letzten Spielen ist, dass wir sehr ausgeglichen sind und durch den fehlenden zweiten Mittelblocker in der Netzreihe flexibel agieren können. Alexander Horvath macht hier in seiner Doppelrolle als Annahmespieler und dem Wechsel im Angriff zwischen Mitte und Außen mit Kapitän Jonas Breuer einen hervorragenden Job“, so das Lob des Trainers.
Wer nun glaubte, dass das Spiel entschieden war, sah sich an die Begegnung aus der Vorrunde erinnert. In der Sporthalle Stadtmitte führten die Sindelfinger ebenfalls mit 2:0 und brachen dann ein und mussten sich 2:3 geschlagen geben. Eine Aufschlagserie des sich verzweifelt aufbäumenden Gastgebers verunsicherte plötzlich Sindelfingen, die durch eine desolate Annahmeleistung keinerlei Druck mehr ausüben konnten und Botnang zunehmend aufbauten. Beim Stand von 7:7 hatte Trainer Metzger sein komplettes Kontingent an Auszeiten und Spielerwechseln verbraucht und musste die 13:25-Niederlage nahezu ohne Gegenwehr hinnehmen.
Der VfL-Coach wechselte die beiden Angriffsreihen und sprach seinen Jungs Mut zu. Das Konzept ging auf. Eine Aufschlagserie von Alexander Horvath verschaffte den Gästen einen 4:1-Vorsprung, den die Metzger-Schützlinge in der Folgezeit auf 25:15 ausbauen konnten. Für den VfL ist das bereits der dritte Sieg in Serie.
VfL Sindelfingen: Lukas Beckebans, Jonas Breuer, Alexander Horvath, Benjamin Kindle, Manfred Kunkel, Sebastian Mättig, Mathias Reichenbach, Martin Tischhäuser und Andreas Wagner.
Bild: Photo 5/A - Andreas Wagner und der VfL siegen mit 3:1 in Botnang.
Presse | Volleyball | 24.01.2012
Die Talfahrt ist gestoppt
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Nach 66 Minuten war alles vorbei und die Sindelfinger Landesliga-Volleyballer hatten beim TSV Flacht einen deutlichen 3:0-Sieg eingefahren. Die Talfahrt der vergangenen Wochen ist damit erst einmal gestoppt.
"In der Vorrunde zu Hause sah das noch ganz anders aus", schmunzelte der Sindelfinger Coach Bruno Metzger. Das Hinspiel gegen Flacht hatte der VfL in eigener Halle noch mit 2:3 verloren.
Ganz anders agierten die VfL-Volleyballerinnen am Sonntag: Stimmung vom ersten Ball an, gegenseitiges Anfeuern, kämpfen um jeden Ball. "Wir wollten unbedingt mit diesem zweiten Spiel in der Rückrunde die Niederlagenserie beenden und endlich wieder zeigen, welches Potenzial in uns steckt. Dies ist uns fast zu 100 Prozent gelungen", so Metzger.
Auf die Frage, wen er aus seinem Team besonders hervorheben möchte, lobte der Sindelfinger Trainer zunächst mal die mannschaftliche Geschlossenheit, ergänzte dann aber doch noch: "Andreas Wagner wuchs auf der Außen-Annahmeposition über sich hinaus und zeigte sein bestes Spiel in dieser Saison. Dazu gratuliere ich ihm besonders."
In den ersten beiden Sätzen begann der VfL furios, erarbeitete sich rasch einen Vorsprung von vier bis sechs Punkten, den man durch eine gute Angriffsbilanz aus der Annahme heraus und einem stabilen Block bis zum Satzende halten konnte. Im zweiten Durchgang fiel diese Dominanz noch deutlicher aus. Der gastgebende TSV Flacht profitierte fast nur von Konzentrationsfehlern der Daimlerstädter und musste den Satz mit nur 13 Punkten abgeben.
Lediglich im dritten Satz kam nochmals Spannung auf. Der Flachter Block hatte sich auf die Sindelfinger Angreifer besser eingestellt. In einem offenen Schlagabtausch egalisierten sich die beiden Angriffsreihen, so dass sich Sindelfingen erst in der zweiten Satzhälfte einen Vier-Punkte-Vorsprung herausarbeiten konnte. Am Ende setzte sich der VfL knapp mit 25:23 durch.
Am kommenden Sonntag empfängt der VfL Sindelfingen den SC Weiler/Fils, gegen den man in der Vorrunde mit 0 : 3 verlor und im Pokal mit 3:0 gewann. Spielbeginn in der Sporthalle Stadtmitte ist um 14.30 Uhr.
VfL Sindelfingen: Lukas Beckebans, Jonas Breuer, Alexander Horvath, Manfred Kunkel, Sebastian Mättig, Mathias Reichenbach, Martin Tischhäuser und Andreas Wagner.
Presse | Volleyball | 14.01.2012
Gut geschlagen gegen TV Rottenburg
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Die rund 60 Zuschauer brauchten am Donnerstagabend ihr Kommen in die Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte nicht zu bereuen, um die Sindelfinger Volleyballer im Pokalspiel gegen den übermächtigen TV Rottenburg II zu unterstützen. Zwar verpassten die Gastgeber wie erwartet das Achtelfinale, waren aber dennoch zufrieden, denn der Regionalligist TV Rottenburg wankte im dritten und vierten Satz und musste sich ziemlich anstrengen, um mit 3:1 die nächste Runde zu erreichen.
Recht schnell im ersten Satz wurde es in der Sporthalle Stadtmitte merklich ruhig, denn die auch körperlich hoch überlegenen Gäste mit Kai Kleefisch (2,07 Meter) und Andreas Korfel (2,10) ließen den Sindelfingern keine Chance. Schon nach wenigen Angriffen, oft über den heimischen Block hinweg, schienen sich die Gastgeber ob der Rottenburger Übermacht aufzugeben, lagen uneinholbar 10:20 zurück und schenkten den Durchgang dem Favoriten fast ohne Gegenwehr mit 14:25.
VfL-Trainer Bruno Metzger forderte sein Team auf, sich über erhöhten Einsatz Punkte zu erkämpfen, um sich etwas Respekt zu erarbeiten. Gleichzeitig wechselte er zu Beginn des zweiten Satzes, brachte den lange verletzten Benjamin Kindle im Zuspiel und stellte Lukas Beckebans auf die Diagonalposition. Die dadurch erhoffte Stärkung im Angriff blieb allerdings aus. Der gegnerische Block stand stabil und ließ kaum Sindelfinger Punkte zu. So ging auch dieser Satz mit 25:17 an das Regionalligateam.
Als die Zuschauer sich schon auf ein schnelles Ende eingestellt hatten und Rottenburg in Gedanken wohl schon unter der Dusche war, zeigten die Gastgeber, nun wieder in der Anfangsformation, plötzlich den auch in der Landesliga zuletzt so vermissten Kampfgeist, brachten sich und die Zuschauer in Stimmung und holten plötzlich auch Punkt um Punkt im Angriff. Endlich spürte man in der Halle so etwas wie Pokalstimmung. Packende Ballwechsel, Emotionen auf dem Spielfeld sowie ein VfL, der plötzlich nach einer ausgeglichenen ersten Satzhälfte mit 19:15 führte und den Vorsprung noch auf 25:17 ausbaute. Auch im vierten Satz versteckte sich der Landesligist nicht, auch wenn Rottenburg wieder konzentrierter zu Werke ging und die Sindelfinger Hoffnung auf einen Überraschungscoup zunichte machte. 20:25 endete dieser Durchgang, dennoch durften sich die Sindelfinger über ihre Leistung freuen.
Auch der Coach zeigte sich zufrieden: "Unser Ziel war, gegen einen übermächtigen Gegner über Einsatz, Kampf und Emotionen nach unserer langen Niederlagenserie wieder Selbstvertrauen zu tanken", sagte Bruno Metzger. "Das ist uns vor allem im dritten Satz sehr gut gelungen und stimmt mich zuversichtlich für das kommende Spiel gegen den TSV Flacht. Auch haben wir nach nur einem Trainingstag das neue taktische Konzept, ohne zweiten Mittelblocker und dafür mit drei wechselnden Außenannahmespielern zu agieren, bereits vielversprechend umgesetzt, nachdem Mittelblocker Nico Dworschak für die Rückrunde wegen eines Auslandsaufenthaltes ausfällt. Dies können wir in der nächsten Trainingswoche weiter verfeinern und Abläufe automatisieren."
VfL Sindelfingen:Beckebans, Breuer, Horvath, Kindle, Kunkel, Mättig, Reichenbach, Tischhäuser, Wagner.


