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Presse | Volleyball | 11.03.2014

Feuerwerk gegen den Meister

Sieg und Niederlage für den VfL Sindelfingen
Von Peter Maier

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben sich im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Waldenburg gut aus der Affäre gezogen. Trotz der 2:3-Niederlage gab es auf VfL-Seite nur zufriedene Gesichter.

Vor der Kür gegen den Spitzenreiter wartete mit dem Spiel gegen Botnang noch eine Pflichtaufgabe. Gegen die hoch motivierten Gäste aus der Landeshauptstadt startete der VfL recht verhalten.

Keines der beiden Teams konnte sich bis zur Schlussphase des ersten Satzes entscheidend absetzen. Am Ende hatte der VfL das bessere Finish und gewann diesen Durchgang mit 26:24.

Genauso verlief auch der zweite Satz, mit dem identischen Ergebnis. Der dritte Durchgang war letztlich nur noch Formsache. Mit 25:12 Punkten demonstrierten die Daimlerstädter eindrucksvoll ihre Heimstärke.

Die zweite Partie des Tages, der die zahlreichen Fans entgegenfieberten, sollte sich dann zum absoluten Spitzenspiel entwickeln. Mit der SG Sportschule Waldenburg stand der bislang ungeschlagene Tabellenführer auf der anderen Seite. Das Ziel des VfL Sindelfingen war klar: Waldenburg die erste Niederlage der Saison auf den Heimweg mitgeben.

Den ersten Satz gewannen die Gäste aus Hohenlohe allerdings knapp mit 27:25. Der zweite Satz verlief dann etwas deutlicher, Wabu gewann diesen mit 25:18, in diesem Satz zeigten sie eine starke Leistung. Vor allem das druckvolle Angriffs- und Blockspiel überzeugte.

Im dritten Durchgang stellten die Sindelfinger um, Benny Kindle musste verletzungsbedingt passen, nun übernahm Alex Horvath die Zuspielposition und Philipp Holze verstärkte den Angriff. Nun brannte der VfL ein regelrechtes Feuerwerk ab.

Die Sindelfinger zeigten sich nun deutlich verbessert. Egal ob in der starken Feldabwehr, im Block oder im Angriff. Der Satz wurde folglich mit 25:20 gewonnen. Dasselbe Bild spiegelte sich im vierten Satz wieder, mit demselben Ergebnis.

Nun hatte man die Waldenburger am Rand einer Niederlage. Der Tie-Break war dann Werbung für den Volleyballsport. Spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten führten dazu, dass jeder der rund 70 Zuschauer begeistert war. Am Ende hatten die Waldenburger das bessere Finish und konnten diesen Satz mit 15:12 gewinnen.

Nach dem Schlusspfiff sah man jedoch auf Sindelfinger Seite zufriedene Gesichter. Kapitän Jonas Breuer analysierte nach dem Spiel: „So kann man verlieren, wir haben alles in die Waagschale geworfen, am Ende hat es jedoch nicht gereicht. Immerhin haben wir als einzigste Mannschaft den Waldenburgern in den beiden Spielen jeweils einen Punkt abnehmen können. Darauf können wir stolz sein.“

In zwei Wochen steht das Saisonfinale beim TSV Flacht an. Da will der VfL Sindelfingen seine starke Saison krönen und die Vizemeisterschaft sichern. Die SG Sportschule Waldenburg spielt nach der Meisterschaft in der Landesliga Nord künftig in der höchsten Spielklasse Württembergs, der Oberliga.

VfL Sindelfingen:
Dworschak, Wagner, Kindle, Kunkel, Bubek, Horvath, P. Und N. Holze, Breuer, Tischhäuser, Berscheminski, Ludwig, Schaefers.

Presse | Volleyball | 16.12.2013

Sindelfingen verliert das Spitzenspiel 2:3

In der Volleyball-Landesliga der Männer kam es zum Spitzenspiel: Tabellenführer Sportschule Waldenburg empfing Verfolger Sindelfingen. Der VfL musste sich mit 2:3 (21:25, 22:25, 25:23, 25:16, 14:16) geschlagen geben.

Die Kulisse in Waldenburg war einmalig: Die 200 Zuschauer in der Halle erlebten ein Topspiel, das phasenweise Oberliga-Niveau besaß. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, kein Team setzte sich ab. Zum Ende des Satzes konnten die Waldenburger zulegen und gewannen mit vier Punkten Vorsprung. Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt ein wenig, die Mannen um VfL-Coach Andrzej Krawczuk konnten ihr gewohntes druckvolles Spiel aufziehen und mit 17:14 in Führung gehen. Doch zum Satzende wurde Waldenburg wieder stärker und hatte beim 25:22 auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

Im dritten Satz drehte der VfL endlich auf. Das Spiel war bis zum 19:19 ausgeglichen. Spektakuläre Angriffs- und Abwehraktionen auf beiden Seiten sorgten für Begeisterung auf der Tribüne. Zum Ende erzielte der VfL die entscheidenden Punkte und gewann diesen Satz. Beflügelt davon spielten die Gäste im vierten Satz Waldenburg förmlich an die Wand. Vor allem die starken Mittelangreifer Wagner und Winz erzielten viele wichtige Punkte mit spektakulären Angriffen und Blockaktionen. Nach dem deutlichen 25:16 ging`s in den Tie-Break, der für die Sindelfinger mit einer 5:2-Führung sehr gut begann. In der Folge verpassten die Gäste jedoch, den Sack zuzumachen. Die Folge war, dass die "Wabus" wieder auf 5:7 herankamen. Was danach passierte, passte überhaupt nicht zu diesem Spiel. Waldenburgs Markus Wieland sicherte seinem Team durch unsportliches Verhalten einen Punkt. Das gaben ihm die Sindelfinger hinterher auch zu verstehen, als sie geschlossen den obligatorischen Handshake verweigerten. Dennoch hatte der VfL beim Stand von 14:13 Matchball und die Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Der entscheidende Punkt fiel jedoch auf der anderen Seite. Die "Wabus" machten auch die letzten beiden Punkte und gewannen den Satz mit 16:14.

Immerhin nahm der VfL durch das 2:3 den bisher makellos auftretenden Waldenburgern den ersten Punkt ab. Ärgerlich ist dafür, dass Winz im Tie-Break umknickte. Dafür gab der erst 14-jährige Sander Schäfers sein Pflichtspieldebüt in der Landesliga.

VfL Sindelfingen:
Kunkel, Kindle, Tischhäuser, Horvath, Breuer, Winz, Wagner, Schäfers.

Presse | Volleyball | 10.07.2013

Die Nummer fünf im Süden

Die U13 des VfL Sindelfingen trumpft groß auf

Von Peter Maier

Das Los brachte dem VfL Sindelfingen in der Vorrunde mit dem nordbadischen Meister aus Bühl, dem Zweiten aus Südbaden, der TG Tuttlingen und der Auswahlmannschaft des Baden-Württemberg-Kaders eine schwierige Gruppe. Alle Spiele gingen dabei über die komplette Distanz von drei Sätzen, waren kräfte- und nervenzehrend, aber mit einem glücklichen Ende für den VfL-Nachwuchs.

Als Gruppenzweiter qualifizierte sich Sindelfingen für die Finalrunde um die Plätze eins bis sechs.

Dort warteten mit dem Top-Favoriten Friedrichshafen, Freiburg, Bühl, Konstanz und einer weiteren Baden-Württemberg-Kadermannschaft fast ausschließend Nachwuchsmannschaften aktueller Erst- beziehungsweise Zweitligateams.

Gegen alle Mannschaften schlug sich der VfL achtbar, ohne allerdings einen Satz gewinnen zu können. So kam es im entscheidenden Spiel gegen den USC Konstanz zu einem kleinen Endspiel um Platz fünf.

Nach verschlafenem Beginn konnte man sich im ersten Satz zügig steigern und gewann sicher mit 25:21. Als Spezialisten für drei Sätze schenkte der VfL-Nachwuchs den zweiten Durchgang nicht unerwartet mit 14:25 beinahe her. Somit konnte man sich im T-Break wieder auf die eigene Nervenstärke, den Kampfgeist und überlegte Spielzüge verlassen. Der 2:1-Erfolg war somit beschlossene Sache, auch wenn man beim 15:13 wiederum die Nerven des Trainers und aller mitgereisten Eltern kräftig strapazierte.

Die Ziele für die kommende Saison sind damit klar abgesteckt. Die eine Hälfte der Jungs (Henri Hamm, Niklas Zeller, Tim Riegger) rückt in die U14-Mannschaft auf und wird dort im 4:4 wiederum versuchen, über die Bezirksrunde hinauszukommen. Die andere Hälfte darf auch im kommenden Jahr U13 (Finn Dostal, Elia Krutti) beziehungsweise sogar noch U12 (Nick Hoschke) spielen.

Presse | Volleyball | 15.05.2013

Gegner beißen sich die Zähne am Sindelfinger Nachwuchs aus

U13-Team des VfL holt bei der Landesmeisterschaft Bronze

Bei den baden-württembergischen Meisterschaften sicherten sich die U13-Volleyballer des VfL Sindelfingen die Bronzemedaille und das Ticket für die süddeutsche Meisterschaft.

Die Sindelfinger hatten einen guten Tag erwischt und mussten sich nur dem Bundesliganachwuchs des TV Rottenburg und des VfB Friedrichshafen geschlagen geben. Alle anderen Gegner bissen sich an der hervorragenden Abwehrleistung und dem tollen Kampfgeist der Sindelfinger die Zähne aus. War in der Vorrunde der TV Murrhardt noch im ersten Satz ebenbürtig, so überrollte der VfL diesen im zweiten Satz mit 25:6. Im zweiten Spiel gelang es, den Turnierfavoriten und späteren Sieger aus Friedrichshafen beim 21:25, 15:25 zumindest einen Satz lang zu ärgern. Im Viertelfinale gegen die TSG Tübingen zeigten die VfL-Jungs beim glatten 2:0 (25:18, 25:22), dass sie auch vermeintlich stärkere Gegner in Schach halten können.

Höhepunkt war nach dem verlorenen Halbfinale gegen den TV Rottenburg das entscheidende Spiel um Platz drei gegen den TSV Mutlangen. Nachdem der erste Satz, nach vier nicht genutzten Satzbällen mit 26:28 verloren wurde, fighteten sich die Sindelfinger über ein 25:22 zum Satzausgleich. Im Tie-Break zeigten sich alle Spieler von ihrer besten Seite und machten im Angriff Punkt für Punkt. Durch den 15:6-Satzgewinn gab es einen 2:1-Sieg.

Damit hat sich die U13 für die süddeutschen Meisterschaften am 29/30. Juni in Eppingen qualifiziert.

Presse | Volleyball | 12.03.2013

Sindelfingen verliert das Spitzenspiel

Landesliga: Volleyball im VfL Sindelfingen

Die Sindelfinger Landesliga-Volleyballer haben das Spitzenspiel beim TSV Georgii Allianz III deutlich mit 0:3 verloren und büßten damit auch die Tabellenführung ein. Der VfL konnte dabei nur im ersten Satz mithalten. Beim Stand von 23:23 hatten die Gastgeber das bessere Finish und konnten diesen Satz knapp gewinnen. Dies sollte sich in den folgenden beiden Durchgängen ändern. Satz zwei wurde mit 16:25 abgegeben, Durchgang drei mit 15:25. Der VfL ist in der Tabelle auf Rang drei abgerutscht und hat keine Chance mehr auf die Meisterschaft.

VfL Sindelfingen:
Kunkel, Dworschak, Winz, Kindle, Horvath, T. Breuer, J. Breuer, Holze, Tischhäuser, Wagner.

Presse | Volleyball | 24.02.2013

VfL Sindelfingen ist daheim eine Macht

Landesliga Männer

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben am Samstag ihre letzten beiden Heimspiele gegen Esslingen (3:1) und Rottenburg III (3:0) gewonnen und damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es in dieser Saison für keinen Gegner Punkte in Sindelfingen zu holen gibt

Die Spiele gegen Esslingen waren in der Vergangenheit immer heiß umkämpft. Der Start in den ersten Satz war verheißungsvoll, der selbstbewusst auftretende VfL führte schnell mit 10:5 und gewann 25:19. Im zweiten Durchgang verschliefen die Mannen um Kapitän Jonas Breuer die Anfangsphase komplett. Die Folge war ein recht deutliches 18:25. Doch im Anschluss unterstrichen die Gastgeber wieder ihre gewohnte Heimstärke, gewannen die folgenden Sätze mit 25:21 und 25:18, womit der 3:1-Heimsieg perfekt war.

Auch gegen die junge Mannschaft des TV Rottenburg III begann der VfL mit einer schnellen 5:0-Führung. Die Gäste kämpften sich zwar wieder heran, doch die Sindelfinger konterten umgehend und gewannen den Satz dank ihrer Routine mit 25:21. Im zweiten Durchgang taten sie sich dafür lange Zeit sehr schwer, behielten am Ende aber auch wieder die Oberhand mit 25:23. Dafür demonstrierte der VfL im dritten Satz wieder perfektes Volleyball mit platzierten Aufschlägen, effizientem Blockspiel und krachenden Angriffen. Lohn dafür war ein deutliches 25:16.

Damit steht der VfL Sindelfingen wieder an der Tabellenspitze, aber nur, weil er ein Spiel mehr hat als Konkurrent TSV Georgii Allianz Stuttgart. In zwei Wochen kommt es in Vaihingen zum Spitzentreffen, das über den Aufstieg in die Oberliga entscheiden wird.

VfL Sindelfingen:
Tischhäuser, Kunkel, Kindle, Breuer, Horvath, Winz, Wagner, Müsel.

Presse | Volleyball | 11.02.2013

Starker Auftritt in Minimalbesetzung

Landesliga Männer

Ohne Manfred Kunkel und Martin Tischhäuser traten die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen in Eislingen an, lieferten aber mit der minimalen Anzahl von sechs Spielern eine beeindruckende Leistung ab.

Der Start verlief denkbar ungünstig, denn der VfL lag schnell mit 1:8 zurück. Nach einer ersten Auszeit besannen sich die Gäste aber auf ihre Stärken. Über den 12:12-Ausgleich wurde der Satz im Stile einer echten Spitzenmannschaft noch mit 25:22 gewonnen. Angeführt von den sehr stark agierenden Mittelblockern Dworschak und Winz gewann Sindelfingen auch den zweiten Satz deutlich mit 25:14. Der dritte Durchgang war ebenfalls eine klare Angelegenheit. Jeder einzelne Sindelfinger zeigte nahezu perfektes Volleyball. Zeitweise verzweifelten die Eislinger am überragenden Blockspiel der Gäste. So wurden im dritten Satz sieben Blockpunkte in Serie erzielt. Der Satzgewinn mit 25:19 war folglich nur Formsache.

Nach dem Spiel gratulierten die Eislinger den Mannen um VfL-Spielertrainer Andreas Wagner zu dieser grandiosen Vorstellung. "Der Sindelfinger Block glich einer Gummiwand", so der beeindruckte gegnerische Kapitän Thomas Siebel. In dieser kommenden Woche kann aufgrund der Faschingsferien nicht trainiert werden, nur Andreas Wagner wird im Einsatz sein. Er absolviert die Prüfung zum C-Trainer.

VfL Sindelfingen:
Breuer, Horvath, Kindle, Wagner, Winz, Dworschak.

Presse | Volleyball | 07.02.2013

Sindelfingen trotzt dem Bundesliga-Nachwuchs

Württembergische Meisterschaften des Jahrgangs 1998

Erneut die Silbermedaille gab`s für den Volleyball-Jahrgang 1998 des VfL Sindelfingen: Bei den württembergischen Meisterschaften in Friedrichshafen war nur der TV Rottenburg beim knappen 1:2 zu stark.

Nach der Auslosung hatte selbst Coach Nils Fock Zweifel: Mit Friedrichshafen in einer Gruppe schien als Maximalerfolg Platz zwei in der Vorrunde möglich, damit ein Halbfinale gegen den Favoriten aus Rottenburg - und die Aussicht auf den dritten Platz. Aber es kam anders.

Im ersten Spiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs von Friedrichshafen wirkten die Sindelfinger zunächst noch unsicher in Annahme und Abwehr. Beim Stand von 4:9 trafen sie dann aber eine Entscheidung, die für den weiteren Erfolg grundlegend war. Die Annahme wurde nun konsequent von den beiden Außenangreifern übernommen, die diese Aufgabe mit Bravour bewältigten und in einen Spielfluss kamen, gegen den der Gegner vom Bodensee die Segel streichen musste. Die gute Annahme dankte Zuspieler Sander Schäfers ein ums andere Mal mit perfekten Pässen auf die Außenpositionen, wo Nils Ludwig und Lasse Fock den Gegner vom Feld schossen. Nach einem knapp gewonnenen ersten Satz wurde der zweite souverän bestritten.

Nach einem weiteren Sieg gegen Dettingen hieß der Halbfinalgegner Kleiningersheim. Und auch dieser unangenehme Gegner konnte die Sindelfinger nicht stoppen, das klare 2:0 bedeutete den Einzug ins Finale gegen den haushohen Favoriten TV Rottenburg.

Um hier bestehen zu können, musste alles passen - und genau das tat es auch. Alle Sindelfinger Spieler, auch die Mittelblocker Miles Judd und David Bald, der dynamische Diagonalspieler Thimo Ludwig und die in Abwehr und Aufschlag fehlerfreien Jan Riethmüller und Elvis Seigies, wuchsen über sich hinaus und lieferten dem TV Rottenburg eine ganz enge Kiste, die der Favorit erst im Entscheidungssatz mit 2:1 gewinnen konnte. Der Kampf auf Augenhöhe mit der Jugend von Bundesligavereinen steht für die Qualität dieses Sindelfinger Volleyballjahrgangs. Allerdings ist die Spielerdecke recht dünn, der VfL kann also im männlichen Jahrgang 1998 und jünger durchaus noch Verstärkung gebrauchen.

Presse | Volleyball | 28.01.2013

Sindelfingen ist wieder spitze

Landesliga: Zwei Siege in der Sporthalle Stadtmitte

Mit zwei grandiosen Siegen haben sich die Volleyballer des VfL Sindelfingen die Tabellenführung in der Landesliga Süd zurückgeholt. Dabei stellten sie einmal mehr unter Beweis, dass es in dieser Saison richtig schwer ist, in der Sporthalle Stadtmitte ungeschoren davonzukommen.

Im ersten Spiel wartete mit der Stützpunktmannschaft aus Friedrichshafen eine machbare Aufgabe auf das VfL-Team um den gut agierenden Interimscoach Benny Kindle. Taktisch hervorragend eingestellt, besiegten die Sindelfinger die körperlich und technisch klar unterlegen Friedrichshafener deutlich mit 3:0 (25:14, 25:16, 25:11).

Danach waren die Gastgeber mehr gefordert. Der erste Satz gegen den TTV Dettingen/Teck ging mit 21:25 schnell verloren. Danach schlug aber die Zeit von Alex Horvath, der auf der ungewohnten Zuspieler-Position ein bärenstarkes Spiel machte und seine Angreifer immer wieder sehr gut in Szene setzte. 25:12 war das deutliche Satzergebnis. Im dritten Durchgang sah es so aus, als ob der VfL das Spiel kontrollieren könnte. Er führte bereits 20:15, ehe ein unerklärlicher Bruch folgte. Die folgenden sieben Punkte gingen alle an die Dettinger, somit wurde der Satz mit 22:25 verloren. Im vierten Satz kämpften sich die Mannen um Kapitän Jonas Breuer wieder ins Spiel und gewannen 25:11. Damit musste einmal mehr der Tie-Break die Entscheidung bringen. Der VfL startete mit einem schnellen 5:1-Vorsprung und gab diesen bis zum Ende nicht mehr ab. Mit dem 15:9 gewann er auch das sechste Heimspiel in Serie und setzte sich wieder an die Tabellenspitze.

VfL Sindelfingen:
Winz, Wagner, Kunkel, Dworschak, Tischhäuser, Horvath, Breuer.

Presse | Volleyball | 23.01.2013

Jungspunde sorgen für die Sensation

C-Jugendvolleyballer des VfL Sindelfingen

Leistungstraining und viel Spielpraxis zahlen sich allmählich aus. Die C-Jugendvolleyballer des VfL Sindelfingen sind in dieser Saison in vielen Wettbewerben unterwegs und fahren inzwischen überall Erfolge ein.

Die überwiegend unter 16 Jahren alten VfL-Jugendlichen starten als dritte Männermannschaft in der B-Klasse West, um Erfahrung unter härteren Wettkampfbedingungen zu sammeln. Beim Tabellensiebten TV Baiersbronn II gelang zuletzt mit dem ersten Sieg die Sensation, Trainer Bruno Metzger freute sich über ein grandioses 3:0, dabei überzeugte der VfL-Nachwuchs mit mannschaftlicher Geschlossenheit, gutem Stellungsspiel in der Abwehr und frechen Angriffsaktionen.

Dadurch beflügelt gelang dem deutlich jüngeren Jugendkader in der U18-Leistungsstaffel der dritte Sieg, der Stamm des Teams qualifizierte sich zudem als Zweiter in seiner Altersklasse für die württembergische Meisterschaft und wurde bei "Jugend trainiert für Olympia" für das Goldberg-Gymnasium ungeschlagen Sieger im Oberschulamtsfinale.

Presse | Volleyball | 17.12.2012

Martin Tischhäuser sorgt für Stabilität

Landesliga Süd

Die Volleyballer des VfL Sindelfingen haben in Esslingen nach 0:2-Satzrückstand sowie abgewehrtem Matchball noch gewonnen und stehen nach einer starken Vorrunde mit 14:2 Punkten an der Tabellenspitze der Landesliga Süd.

Die Mannen um Spielertrainer Andreas Wagner waren ohne Manfred Kunkel angereits. Der erste Satz startete ausgeglichen, bis zum 17:17 setzte sich kein Team ab. Doch dann unterliefen den Sindelfingern zu viele Eigenfehler und sie verloren 19:25. Im zweiten Durchgang war das Bild unverändert, vor allem der starke Mittelangriff des Gegners bereitete den Sindelfingern Probleme (21:25). Im dritten Satz sah es ganz düster aus, der VfL geriet schnell mit 5:10 in Rückstand, ehe der entscheidende Wechsel kam. Mit der Hereinnahme von Martin Tischhäuser auf die Außenannahme-Position kam Stabilität ins Spiel, auch im Angriff sorgte Tischhäuser für die entscheidenden Punkte. Beim Stand von 24:23 hatten die Esslinger sogar Matchball, der jedoch vom VfL abgewehrt wurde. Letztlich gewann man den Satz noch mit 26:24.

Nun waren die Sindelfinger im Spiel und dominierten den vierten Satz dank eines sehr guten Blocks (25:16). Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Hier startete der VfL schwach, lag zur Satzmitte 3:8 zurück. Das war jedoch der Start zum Schlussspurt, der in der Landesliga von allen Mannschaften gefürchtet wird. Beim 9:10 ging gar ein big point an die Esslinger, doch die Mannen um Kapitän Jonas Breuer zeigten Moral und gewannen mit 15:12. Ein Sonderlob verdiente sich Routinier Martin Tischhäuser, der in dieser Saison auf nahezu jeder Position eingesetzt wurde, von seinen Mannschaftskollegen.

Presse | Volleyball | 12.12.2012

Baggern um die begehrten Bändele

Am Montag trafen sich die Volleyballer des VfL Sindelfingen zu ihrem traditionellen Bändelesturnier in der Sporthalle Stadtmitte.

Bereits um 18 Uhr startete das Turnier, das gleichzeitig auch als Weihnachtsfeier der Abteilung dient. Dabei trafen Jung und Alt im sportlichen Wettstreit aufeinander. „So etwas gibt es sonst das ganz Jahr nicht, dass alle gemeinsam in der Sporthalle sind", so der begeisterte Trainer Bruno Metzger. Es wurde auf drei Feldern gespielt, sechs gegen sechs und bei jeder Partie wurden die Teams neu zusammengelost. Sobald eine Mannschaft ein Spiel gewann, erhielt jeder Spieler einen der begehrten Bändel, die an die Sportschuhe geknotet werden und somit das ganze Jahr an dieses Event erinnern. Am Ende des Abends, nach acht Spielrunden, wurden die Sieger gekürt. In diesem Jahr gewann bei den Damen Anna Zehbe und bei den Herren Andi Frühwald. Das traditionelle Bändelesturnier war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg, das zeigte die Beteiligung von rund 100 Mitgliedern der Sindelfinger Volleyballabteilung.

Presse | Volleyball | 04.12.2012

VfL Sindelfingen mit viel Mühe - 3:1

Landesliga Männer

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben mit dem 3:1 beim TV Rottenburg ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigt.

Im ersten Satz setzte sich der VfL mit 6:1 ab, ehe der Vorsprung durch viele einfache Eigenfehler wieder abgegeben und der Satz mit 16:25 verloren wurde. Im zweiten Durchgang musste eine Wende her - und die kam auch, allerdings recht spät. Erneut lag der VfL hinten, ehe er sich auf seine Stärken besann und mit 31:29 siegte. Im dritten Durchgang ein ähnliches Bild: Trotz des 10:16 verlor die Mannschaft den Glauben an sich nicht und drehte den Spieß noch zum 25:22-Satzgewinn um. Erst im vierten Satz dominierte der VfL und sicherte sich mit einem ungefährdeten 25:20 das Spiel.

Presse | Volleyball | 20.11.2012

VfL Sindelfingen mit zwei Heimsiegen

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen sicherten am Wochenende die Tabellenführung durch zwei Siege gegen den TSV Georgi Allianz Stuttgart III und gegen die Spielgemeinschaft Unlingen/Biberach.

Im ersten Spiel wartete mit den Vaihingern ein hochkarätiger Gegner. Dennoch dominierten die Sindelfinger den ersten Satz und gewannen diesen klar mit 25:16. Im zweiten Durchgang lief allerdings nur wenig zusammen, diesen gewannen die Vaihinger mit 25:18 und auch den dritten Satz musste Sindelfingen mit 22:25 hergeben. Damit wollte sich der VfL allerdings nicht abfinden und setzte mit druckvollem Aufschlagspiel, starkem Blockspiel, krachenden Angriffen und guter Ballannahme im vierten Satz beim 25:9 ein Ausrufezeichen. So stand es nach Sätzen 2:2, also musste ein Tie- Break her, in dem Vaihingen schnell mit 7:3 führte. Doch dann schlug die Stunde von Zuspieler Benny Kindle, der seine Angreifer gut in Szene setzte. Am Ende belohnte sich der VfL in der Sporthalle Stadtmitte doch noch für seine Mühe und gewann 15:12.

Im zweiten Spiel wartete die bisher sieglose Mannschaft aus Unlingen, und auch in Sindelfingen sollte nichts für sie drin sein. Der VfL gewann alle drei Sätze. Vor allem Nico Dworschak glänzte durch gutes Aufschlagspiel.

VfL Sindelfingen:
Breuer, Horvath, Kindle, Winz, Wagner, Tischhäuser, Dworschak.

Presse | Volleyball | 25.10.2012

Der Saisonstart ist geglückt

Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

Die Landesliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen sind mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Damit ist das Team von Spielertrainer Andi Wagner auf Anhieb Tabellenzweiter.

Im ersten Spiel gegen Weiler/Fils begann der VfL Sindelfingen wie die Feuerwehr und erspielte sich schnell einen komfortablen Vorsprung, der bis zum Ende des ersten Satzes anhielt.

Im zweiten Durchgang blitzte dann jedoch die Klasse des Gegners auf, der vor allem durch gutes Abwehrverhalten glänzen konnte. Im dritten und vierten Satz behielt dann jedoch der VfL wieder die Oberhand, zeigte ein variables Angriffsspiel und konnte immer wieder durch glänzendes Blockspiel punkten. Somit blieben die zwei Punkte durch den 3:1-Sieg in Sindelfingen.

Im zweiten Spiel wartete mit der TSG Eislingen ein unbekanntes Team. Im ersten Satz merkten Sindelfinger schnell, dass sie technisch klar überlegen waren. Dies spiegelte sich auch im Satzergebnis wieder. Im zweiten Durchgang zeigte man dann durch nachlassende Konzentration kein gutes Volleyball-Spiel und die Eislinger nutzen dies zum 1:1-Ausgleich aus.

Der dritte Satz war bis zum 23:23 ausgeglichen, doch der VfL spielte nun seine ganze Routine aus und entschied diesen Durchgang mit zwei Punkten für sich. Der vierte Satz wurde letztlich auch heimgefahren und der Saisonstart war geglückt. Am kommenden Wochenende sind die Sindelfinger Volleyballer spielfrei.

VfL Sindelfingen:
Alex Horvath, Benny Kindle, Nico Dworschak, Winz, Jonas Breuer, Andreas Wagner, Manfred Kunkel.

Presse | Volleyball | 10.10.2012

Der VfL setzt auf den Nachwuchs

Jugend: Neues Förderkonzept in Sindelfingen

Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

Hierzu gehören der stetige Ausbau der Jugendmannschaften, Leistungsorientierung und gezielte Förderung von Talenten und in Zusammenarbeit mit dem Volleyball-Jugendbezirkskadertrainer auf Kooperationen mit den Schulen in Sindelfingen.

Fünf Übungsleiter kümmern sich in der neuen Saison um den männlichen Nachwuchs. Neben den Jugendtrainern Timo Breuer, Oliver Dostal und Birgit Kohlweiler führen Bruno Metzger, unterstützt durch Alexander Haas talentierte Jungs an Aktivenstandards heran. So nehmen in der Saison 2012/13 die im Durchschnitt 14-jährigen Jungs, die zwei- bis dreimal pro Woche trainieren, nicht nur an der C-Jugendrunde, ihrer eigentlichen Altersklasse, teil, sondern auch in der württembergischen U18-Leistungsklasse und bei den Aktiven in der B-Klasse West.

Bruno Metzger: „Ziel ist den jungen talentierten Spielern schon früh viel Spielpraxis unter größerer Belastung und mit höheren Anforderungen zu bieten, um so auf diese Weise zusätzlich zur Ausbildung der Grundtechniken vor allem auch taktisches Verständnis zu fördern."

Einen ersten Erfolg konnten die Sindelfinger beim U18-Spieltag in Bad Waldsee einfahren, wo sie sich zwar gegen den Gastgeber 0:2 geschlagen geben mussten, jedoch die ersten beiden Punkte im Spiel gegen den PSV Reutlingen verbuchen konnten.

Für die VfL-Jugend waren aktiv:
Lukas Bahnhardt, Simon Braun, Nathanael Dzatkowski, Nico Holze, Moritz Leyrer, Nils Ludwig, Sander Schäfers, Elvis Seigies.

Presse | Volleyball | 21.09.2012

Baggern für den VfL-Nachwuchs

Die Bundesliga-Frauen von Allianz MTV Stuttgart absolvierten in der Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte ein Showtraining und warben damit für ihre Heimspiele

Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Krauter

„Wir hätten auch gerne trainiert, aber von den Bundesliga-Spielerinnen kann man sich auf jeden Fall einiges abschauen", sagt Tabea Kammerer, die mit ihrer Freundin Bleta in der U18 des VfL Sindelfingen spielt. Ihre Trainerin beim VfL ist Gerhild Dickgießer.

Der Sportwartin ist es auch zu verdanken, dass die Stuttgarter Bundesliga-Truppe ein zweistündiges Showtraining in der Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte durchführt: „Trainer Jan Lindenmair und ich kennen uns schon viele Jahre. Als er dann anfragte ob sein Frauen Bundesliga-Team bei uns ein Showtraining machen könnte, war ich natürlich gleich begeistert", sagt Gerhild Dickgießer.

Und so weht an diesem Abend ein Hauch von Bundesliga durch die Sporthalle Stadtmitte. 100 Zuschauer sind zur Einheit gekommen. In der kommenden Saison wollen auch die Bundesliga-Volleyballerinnen mehr Zuschauer in die Cannstatter Scharr-Arena locken.

„Wir wollen Werbung für unsere Heimspiele machen. Aus diesem Grund trainieren wir auch hier in Sindelfingen. In der Vorbereitung folgen noch drei weitere Trainingseinheiten in Hallen in der näheren Umgebung. Wenn dann der eine oder andere Zuschauer mehr zu den Spielen in die Scharr-Arena kommt, dann haben sich die Einheiten gelohnt", sagt Sabrina Pompe-Roß, Teambetreuerin von Allianz MTV Stuttgart.

Da pflichtet ihr Trainer Jan Lindenmair bei: „Für die Spielerinnen ist es doch viel schöner, wenn sie vor 1500 Zuschauern spielen, als wenn nur 500 kommen." Bis die Saison beginnt, fließt bei bis zu zwölf Einheiten pro Woche aber noch reichlich Schweiß bei den Stuttgarter Volleyballerinnen. Erst am Samstag, 20. Oktober geht es für das Team von Jan Lindenmair mit dem Auswärtsspiel bei VCO Berlin in der Volleyball-Bundesliga los.

An diesem Abend steht aber noch die Trainingseinheit in der Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte auf dem Programm. Doch dort ist nicht alles Gold, was glänzt.

Die kaputten Jalousien auf der Westseite der Halle sind verantwortlich dafür, dass die Bundesliga-Spielerinnen von der Sonne geblendet werden. „Ansonsten sind es hier sehr gute Bedingungen für uns", sagt Jan Lindenmair.

Seine Spielerinnen absolvieren dabei eine lockere Einheit. Spielerinnen aus Bulgarien, Argentinien, Brasilien und der Niederlande zählen zum Kader, da ist die Amtssprache Englisch.

„Unsere Neuzugänge können noch nicht so gut deutsch. Es versteht sich aber von selbst, dass sie möglichst schnell die Sprache lernen, auch wenn sie sich auch so auf dem Feld verständigen können", so Jan Lindemair.

Die Volleyballerinnen sind dabei noch etwas müde, da sie am Nachmittag erst von einem Turnier aus Polen in Sindelfingen angekommen sind. „Die Mädels sind noch kurz in ein Restaurant etwas essen und dann sofort in die Halle", sagt der 33-jährige Coach.

Nach dem zweistündigen Showtraining schreiben die Bundesliga-Volleyballerinnen noch fleißig Autogramme und das Stuttgarter Bundesliga-Team hat in der Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte reichlich Werbung in eigener Sache gemacht. Das soll sich in der Zuschauer-Kulisse bei den Heimspielen auszahlen.

Info

Weitere Informationen zu den Allianz-Volleyballerinnen aus Stuttgart gibt es unter bundesliga.allianz-mtv-stuttgart.de im Internet. Den VfL Sindelfingen findet man unter

www.volleyball-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Volleyball | 25.04.2012

VfL Sindelfingen verpasst Aufstieg

Relegation

Die Volleyballer des VfL Sindelfingen haben den Aufstieg in die Oberliga verpasst.

In der Relegation gelang ihnen nur ein Sieg - zu wenig, um das gesteckte Saisonziel zu erreichen.
Mit dem dritten Platz in der Landesliga hatte sich der VfL das Recht für die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation erspielt. Dort hätten die Sindelfinger in der Fellbacher Gäuäckerhalle gegen die beiden Oberligisten Ludwigsburg und Rottenburg sowie gegen den Dritten der Landesliga Nord, Fellbach, gewinnen müssen oder zumindest Zweiter in der Vierertabelle werden, um einen der eventuell noch freien Aufstiegsplätze zu ergattern.

Ein Sieg im Relegationsturnier gelang jedoch lediglich gegen Gastgeber Fellbach im letzten Spiel mit 2:1 Sätzen. Zuvor musste man sich im ersten Spiel gegen Ludwigsburg knapp mit 0:2 geschlagen gegeben. Gegen Rottenburg startete der VfL ohne den beruflich verhinderten Kapitän Jonas Breuer, dafür mit Timo Breuer und Philipp Holze aus der zweiten Mannschaft, wie die Feuerwehr und erspielte sich einen 6-Punkte-Vorsprung. Doch Sindelfingen konnte den Druck nicht aufrecht erhalten. Der Satz ging noch 22:25 verloren. Diese Enttäuschung war auch im zweiten Durchgang nicht aus den Köpfen der von Bruno Metzger letztmals betreuten Spieler zu bekommen, die diesen ohne große Gegenwehr herschenkten.

Presse | Volleyball | 26.03.2012

VfL Sindelfingen in der Aufstiegsrunde

Volleyball: Landesliga Männer

Samstagabend, 21.15 Uhr, Doppelsporthalle Rottweil: Die Volleyballer des VfL Sindelfingen liegen sich in den Armen und skandieren "vier Wochen länger". Was war geschehen? Der VfL schlug den Tabellenletzten TSV Rottweil erwartungsgemäß mit 3:0 und erhielt die Nachricht, dass zur gleichen Zeit der SC Weiler/Fils mit 0:3 in Esslingen strauchelte. Damit waren Platz drei und die Qualifikation für die Relegation Mitte April gesichert.

Dabei waren die Ausgangsbedingungen denkbar schlecht: Der VfL-Kader schrumpfte auf nur noch sieben Spieler zusammen. Zu den bereits fehlenden Beckebans (Zuspiel) und Dworschak (Mittelblock) kam der Ausfall von Libero Tischhäuser dazu. Die Sorgenfalten von Trainer Bruno Metzger nahmen zu, als er in Rottweil erfuhr, dass von den verbliebenen Akteuren auch noch zwei durch Hand- und Fußverletzungen gehandicapt waren. Außerdem kam Kapitän Breuer ohne Training direkt von der Skipiste. "Diese Situation bedeutete wieder einmal, die Aufstellung komplett umzustellen in eine Formation, die so noch nie trainiert beziehungsweise gespielt hatte," begründete der Gästecoach den vor allem in der Abwehr äußerst schwachen Start. "Man merkte unserem Spiel an, dass es gewaltige Abstimmungsprobleme in der Ballannahme gab." Dass der erste Satz trotzdem noch mit dem schmeichelhaften 25:22 endete, lag vor allem an der hohen Eigenfehlerquote der Rottweiler.

Im zweiten Durchgang agierten die Sindelfinger eingespielter und zwingender. Eine Aufschlagserie von Zuspieler Sebastian Mättig verschaffte den Gästen eine 12:0-Führung und mit 25:9 den höchsten Satzsieg der Saison. Auch der dritte und letzte Satz ging mit 25:12 sehr deutlich an die Gäste, die damit den siebten Sieg in Folge feierten.

Am 20. oder 21. April heißt es voraussichtlich in Fellbach nochmals drei Siege einzufahren, um vielleicht doch noch in die Oberliga aufzusteigen. Gegner sind dort die Oberligisten TV Rottenburg III und MTV Ludwigsburg sowie der Tabellendritte und Gastgeber SV Fellbach IV.

VfL Sindelfingen:
Breuer, Horvath, Kindle, Kunkel, Mättig, Reichenbach, Wagner.

Presse | Volleyball | 24.03.2012

Bock auf Block und Bagger

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdi�§

Oberliga, das wäre doch schon was. Die Sindelfinger Volleyballer sind nur noch wenige Schritte davon entfernt. Heute ein Sieg in Rottweil, dann geht es in die Aufstiegs-Relegation. O, wie wär das schön...

Ganz klar, es weht ein frischer Wind durch die Volleyball-Abteilung des VfL Sindelfingen. Und zwar weit über Spiel und Training hinaus. Maßgeblich dafür verantwortlich sind Alexander Horvath und Jonas Breuer, die mit ihrem Engagement auf und abseits des Platzes das zurückgeben wollen, wovon die beiden selbst in jungen Jahren unter dem Dach des VfL Sindelfingen profitierten. Dabei haben sowohl Alexander Horvath als auch Jonas Breuer die 30 Jahre noch nicht überschritten. „Ob man sich engagiert, hängt nicht vom Alter ab", sind sich die beiden einig. „Was zählt ist der Teamgedanke - nicht nur auf dem Platz."

Schwer begeistert von seinen Nachwuchs-Ehrenamtlichen ist Oliver Dostal. Der Abteilungsleiter der VfL-Volleyballer hält große Stücke auf sein Duo: „Wenns irgendwo brennt und es wird Hilfe benötigt, sind die beiden sofort zur Stelle", so Oliver Dostal. „Beide stehen auch für den jugendlichen Elan in der Abteilung. Wir haben viele agile, junge Mitglieder. Alex und Jonas sind hier mitverantwortlich, dass man sich trifft, dass man in den wärmeren Monaten auf dem Beachvolleyball-Gelände gemeinsam grillt und zusammensitzt."

Das Volleyball-Gelände an der Sportwelt ist auch das Hauptbetätigungsfeld der beiden Beachwarte, die ihre Aufgaben von Ulli Holze und Volker Kaeber übernommen haben. Während sich der 29-jährige Alex Horvath um Bewirtung und Organisation vor und während den Turnieren kümmert, ist der 24-jährige Jonas Breuer für die schmucke Anlage an sich zuständig. Diese gilt es vor allem im Frühjahr für die warmen Monate in Schuss zu bringen.

Der Belegungsplan ist praktisch voll - auch, weil sich die SG Stern ein Feld dauermietet. Darüber hinaus ist die Sportwelt als Ersatz für die Handballer eingesprungen. „Nun funktioniert alles, wie es soll. Die Zusammenarbeit passt", sagt Jonas Breuer.

Doch das ehrenamtliche Engagement der beiden in Ehren - ohne den Sport an sich würde Alex Horvath und Jonas Breuer das wichtigste Element fehlen. Beide haben schon weit bessere Zeiten im Dress des VfL Sindelfingen erlebt. Alex Horvath durfte um die Jahrtausendwende noch unter der Sindelfinger Trainer-Legende Benjamin Takacs Regionalliga-Luft schnuppern, Jonas Breuer absolviert zumindest noch Spiele in der Oberliga. „Sportlich gesehen war das eine tolle Zeit", erinnert sich Alex Horvath.

Zwar sei man in fünf Jahren hintereinander im Wechsel auf- und abgestiegen, „dennoch habe ich damals die Grundlagen mitbekommen", so Horvath weiter. „Benjamin hat uns den Feinschliff verpasst. Von ihm habe ich all das, auf was es im Volleyball ankommt, gelernt." Und zwar so gut, dass sich der Informatikstudent nur vier Jahre nach Eintritt in die Volleyball-Abteilung bereits Württembergischer Meister im Beachvolleyball schimpfen durfte. Gemeinsam mit Alexander Haas errang er 2001 den Landestitel.

Nach vielen titellosen Jahren beim VfL Sindelfingen dürstet es Alex Horvath und Jonas Breuer nach neuen Heldentaten. Jonas Breuer, der sein BWL-Studium erfolgreich abgeschlossen hat, will seinem Teamkollegen nacheifern. „Ich hatte immer schon den Wunsch, auch mal in der Regionalliga zu spielen. Mal sehen, ob das eines Tages noch klappt." Aber auch Jonas Breuer weiß, dass es dafür zweier Aufstiege bedarf. Derzeit rangiert der VfL Sindelfingen in der Landesliga Süd auf Tabellenplatz drei und ist damit einen Schritt vor der Qualifikation für die Aufstiegsrunde in die Oberliga entfernt. Ein Sieg beim Tabellenletzten TSV Rottweil und die Sache wäre geritzt.

„Der Aufstieg wäre auch im Hinblick auf die Eingliederung der nachrückenden Jugendlichen sehr wichtig", hofft Jonas Breuer auf den Coup, der nach einer Dürrephase in der Vorrunde und fünf Niederlagen in Serie nicht mehr für möglich gehalten wurde. Dank zuletzt sieben Siegen in Folge ist der VfL Sindelfingen aber zurück im Geschäft. „Der Volleyball-Landesverband Württemberg würde Sindelfingen nur allzu gerne wieder als Stützpunkt sehen, aber dazu müssen wir den Jugendlichen auch etwas Vernünftiges bieten." Noch zu oft wandern talentierte Spieler in die Zentren nach Stuttgart oder Rottenburg. „Das liegt auch an den fehlenden Übungsleitern", erklärt Alexander Horvath und verspricht Besserung: „Wir bemühen uns, um diese Lücken zu schließen."

Mit „wir" meinen Alex Horvath und Jonas Breuer aber nicht nur sich beide. „Nimmt man einige Leute aus der Leitung heraus, so bricht jede Abteilung zusammen, das wäre bei uns nicht anders. Ohne unsere gute Seele und Vorstandsmitglied Gerhild Dickgießer, Trainer und Vorstandsmitglied Bruno Metzger oder Abteilungsleiter Oliver Dostal würde es auch bei uns nicht klappen. Uns gefällt es, in diesem Team mitzuarbeiten, und wir wollen unseren Teil zum Gelingen beitragen." Also, auf geht`s!