
Presse | Turnen | 11.05.2012
Vierfach-Triumph bei der E-Jugend
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Acht Starts, acht Qualifikationen für das Landesfinale - das ist die Bilanz der Nachwuchsturnerinnen des VfL Sindelfingen bei den Jahnkampf-Bezirksmeisterschaften in Bondorf.
In der E-Jugend waren die VfL-Turnerinnen alleine am Start und machten die Plätze in diesem Vielseitigkeitswettkampf aus Turnen, Leichtathletik und Schwimmen unter sich aus. Auf Platz eins landete Tamara Bock vor Carolin Riegger, Antonia Mezger und Luca Marie Bialdyga. In der D-Jugend siegte Anna Häbe. Ihre Vereinskameradinnen Isabel Hoffmann, Ines Benke und Amelie Schmid belegten die Plätze sechs, sieben und acht. Damit haben sich alle VfL-Turnerinnen die Teilnahme am Landesfinale gesichert. Als einzige VfL-Turnerin hatte sich Tamara Bock für das Landesfinale im Geräteturnen qualifiziert. Den ersten Start auf Landesebene nutzte die Nachwuchsturnerin, um Erfahrung zu sammeln. Sie belegte den 14. Platz unter 16 Teilnehmerinnen.

Presse | Turnen | 02.05.2012
Doppelter Aufstieg zum 150. Geburtstag
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Turnen: Beide Riegen des VfL Sindelfingen schaffen beim Ligafinale in der Sommerhofenhalle den Sprung in die höhere Klasse
Das Double ist geschafft. Beide männlichen Riegen des VfL Sindelfingen turnen in der nächsten Saison eine Klasse höher.
Beim Ligafinale in der heimischen Sommerhofenhalle schafften die Mannschaften am vergangenen Samstag, was sie zuvor nur zu hoffen gewagt hatten: Die zweite Mannschaft rückte in die Bezirksliga auf, die erste in die Landesliga. Durch eine gute Leistung in der Relegation sicherte sich auch der TSV Waldenbuch den Verbleib in der Bezirksliga. Ob das vierte Kreisteam, die WTG Heckengäu, ebenfalls den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat, ist noch unklar. Die Gemeinschaftsriege mit Turnern aus Gärtringen und Renningen empfahl sich jedoch mit einem sauberen Wettkampf für die nächsthöhere Klasse.
Das war nichts für schwache Nerven. Die zweite VfL-Mannschaft musste bereits im ersten Durchgang am Morgen ran und begann mit einem verhaltenen Start trotz Heimkulisse. Die Riege steigerte sich aber von Gerät zu Gerät, wurde schließlich ihrem Favoritenstatus gerecht und sicherte sich mit dem besten Ergebnis unter den Kreisliga-Konkurrenten den Platz eine Klasse höher. "Wir lieferten eine Standardleistung mit Ausrutschern nach oben", bilanzierte Trainer Felix Hug, "das war wichtig."
Mit diesem Ergebnis geriet die erste VfL-Mannschaft mächtig unter Zugzwang. Die Statuen erlauben es nicht, dass zwei Mannschaften aus einem Verein in derselben Liga turnen. Heißt: Der VfL I musste rauf in die Landesliga, um die zweite Mannschaft nicht um ihren gerade erreichten Platz in der Bezirksliga zu bringen. Und zum Spielverderber in den eigenen Reihen wollten sich die Turner der ersten Mannschaft dann auch nicht abstempeln lassen. Auch wenn sie ihren Wettkampf gleich mit drei unnötig verturnten Teilen begannen und an dem einen oder anderen Gerät unter ihren Möglichkeiten blieben, kämpften sie, nutzten den Heimvorteil und schlugen das Team aus Bonlanden-Sielmingen, das ihnen den Meistertitel in der Bezirksliga knapp wegschnappt hatte, deutlich. Damit war der Aufstieg geschafft und der Jubel riesengroß.
Auch Trainer Felix Hug, der selbst mit an die Geräte ging, war überglücklich. "Wir hatten keine Absteiger und keine Stürze in unseren Reihen", analysierte er, "das gab letztlich den Ausschlag für unseren Erfolg." Eine solide Mannschaftsleistung führte somit dazu, dass die VfL-Turner im 150. Jahr ihres Bestehens den Doppelaufstieg feiern durften.
Bezirksliga und Landesliga - das bedeutet aber nicht nur riesige Freude, sondern in Zukunft auch einen hohen Anspruch an die insgesamt 16 Turner. Für Felix Hug ist klar, dass das Training noch intensiver werden muss. Das ist aber nicht alles: Ein Verbleib in diesen Turnklassen ist eine ambitionierte Sache. Deshalb hat der Trainer einen großen Wunsch: "Mehr Turner und mehr Trainer."
Nächster Höhepunkt ist der Deutschland-Pokal im November
Dass sie mit Herausforderungen umgehen kann, stellte die Turnerfamilie bei der Ausrichtung des Ligafinales unter Beweis: 39 Mannschaften und über 300 Turner aus dem gesamten Schwäbischen Turnerbund in drei Gerätedurchgängen sowie knapp 1000 Besucher und Betreuer in der Sommerhofenhalle bedeuteten einen logistischen Kraftakt, der im Jubiläumsjahr die gesamte Abteilung forderte. Die Verantwortlichen des Schwäbischen Turnerbundes waren sichtlich zufrieden und sprachen dem Veranstalter großes Lob aus.
Für die VfL-Turner war das dann auch die Feuertaufe für den Deutschland-Pokal, der am ersten November-Wochenende anlässlich des 150-jährigen Bestehens des VfL Sindelfingen in der Daimlerstadt stattfinden wird. Dann wird sich die deutsche Nachwuchs-Elite in der Stadt für ein Wochenende einfinden und für Spitzensport auf internationalem Niveau sorgen.

Presse | Turnen | 24.04.2012
Entscheidung um Auf- oder Abstieg
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Ligafinale in Sindelfingen
Am Samstag treffen sich die besten Turner aus dem Ligabereich des Schwäbischen Turnerbundes in der Sindelfinger Sommerhofenhalle zum Ligaentscheid. Mit dabei sind auch vier Teams aus dem Kreis Böblingen, die um einen der begehrten Plätze in der nächsthöheren Liga turnen. Teams vom Bodensee bis Hohenlohe sind an diesem Tag an den Geräten, denn es geht um Aufstieg und Abstieg, die Meisterschaft und die Platzierung für die kommende Saison - von der Bezirksliga bis zur Oberliga.
Spannend wird es vor allem für die Teams aus dem Kreis Böblingen. Vier Riegen gehen an die Geräte - für alle steht der Aufstieg im Mittelpunkt. Für den TSV Waldenbuch geht es um den Aufstieg in die Landesliga, die WTG Heckengäu, eine Gemeinschaftsriege aus Renninger und Gärtringer Turnern, möchte aus der Kreisliga eine Stufe höher in die Bezirksliga. Mit hohem Anspruch ist auch die Turnabteilung des VfL Sindelfingen dabei. Die ist nicht nur mit der Ausrichtung des Wettkampfes gefordert. Auch zwei Mannschaften gehen vor heimischem Publikum an die Geräte und haben sich viel vorgenommen: Die erste Mannschaft plant den Aufstieg in die Landesliga, die zweite Mannschaft möchte es in die Bezirksliga schaffen. Da die Regularien vorschreiben, dass nur eine Mannschaft pro Verein in einer Liga turnen kann, wird es für die VfL-Riegen besonders spannend: Die Bezirksliga-Mannschaft muss den Aufstieg in die hart umkämpfte Landesliga schaffen, um der eigenen Kreisliga-Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga nicht zu verwehren.
Das Ligafinale beginnt um 9 Uhr mit dem Aufstiegswettkampf in die Bezirksliga (bis 12 Uhr), von 13 bis 16 Uhr geht`s um Aufstieg und Verbleib in der Landesliga, von 17 bis 20 Uhr turnen die Verbands- und Oberligariegen um die künftige Zusammensetzung der Turnklassen.

Presse | Turnen | 13.04.2012
Klassenerhalt an den Holmen
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Von unserem Mitarbeiter Peter Maier
Dank einer starken Aufholjagd vor heimischem Publikum bleibt die zweite Mannschaft der WKG Gäu-Schönbuch in der höchsten württembergischen Kunstturnliga. Platz zwei beim Ligafinale in Böblingen sorgte dafür, dass die Gemeinschaftsriege mit Turnerinnen aus Sindelfingen, Böblingen, Herrenberg und Öschelbronn auch im nächsten Jahr in der Oberliga turnt.
Ziel der Turnerinnen in der Murkenbachhalle musste es sein, den ersten oder zweiten Platz zu belegen, um nicht abzusteigen. Die Gegner in diesem Relegationswettkampf waren Ligamitkonkurrent TV Wetzgau und die beiden Verbandsligamannschaften TuS Metzingen und TB Neckarhausen.
Zu Beginn des Wettkampfes standen die Zeichen für den Klassenverbleib nicht sehr günstig. Mit Sarah Braun (Urlaub) und dem verletzungsbedingten Ausfall von Annika Baur, musste die Mannschaft ohne zwei Leistungsträgerinnen auskommen. Ann-Katrin Remmele wurde jedoch als Verstärkung aus der Verbandsligamannschaft nachnominiert.
Nach einer durchwachsenen Vorstellung am Schwebebalken lag die Mannschaft nach dem ersten Gerät auf Rang drei. Am Boden sollten dann wichtige Punkte auf die Konkurrenten gutgemacht werden. Ein Plan, der nur teilweise gelang: Anja Rauhut (10,6 Pkt.), Michelle Morell und Annik Rein (je 11,25 Pkt.) und Anna Egeler, die mit der Höchstwertung von 11,80 Punkten belohnt wurde, machten zwar auf das momentane Schlusslicht Wetzgau weiter Punkte gut, verloren aber auf die beiden erstplatzierten Mannschaften erneut an Boden. Einen deutlichen Rückstand von knapp fünf Punkten galt es nun an den verbleibenden zwei Geräten aufzuholen.
Gut, dass das WKG-Team in der gesamten Saison zu den Topmannschaften an diesem Gerät zählte und dies erneut eindrucksvoll unter Beweis stellte: 45,5 Punkte waren zugleich auch das höchste erturnte Ergebnis aller Mannschaften an diesem Tag.
Damit war vor dem abschließenden Gerät, dem Stufenbarren, wieder alles offen. Was die Turnerinnen an den beiden Holmen dann zeigten, war für Trainer Carsten Stenitschka „ganz großes Kino" und endete mit dem besten Stufenbarrenergebnis, das die Riege in der gesamten Ligasaison lieferte. Durch diese starke Leistung rutschte die WKG-Riege auf einen sicheren zweiten Platz vor. Und dies bedeutete Klassenerhalt. Am Ende fehlten nur 0,7 Punkte, dann hätte die WKG die Relegation sogar gewonnen.
Zum Saisonabschluss gab es deshalb vom Trainer ein dickes Sonderlob. „Die Mannschaft", zeigte sich Carsten Stenitschka beeindruckt, „hat die gesamte Saison alles gegeben, trotz verletzungsbedingter Ausfälle. Der Klassenerhalt war deshalb vollkommen verdient."

Presse | Turnen | 11.04.2012
Mit viel Selbstvertrauen ins Finale
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Von unserem Mitarbeiter Peter MaierSowohl die Kreisliga- wie auch die Bezirksligamannschaft der Turner des VfL Sindelfingen haben den Aufstieg im Blick. Mit Siegen in den vergangenen Wettkämpfen sicherten sich beide Mannschaften die Teilnahme am Ligafinale am 28. April. Dort turnen die Teams in der Sommerhofenhalle um den Aufstieg in die nächsthöhere Liga.
Die zweite Mannschaft geht dabei als Favorit ins Rennen um die Kreisliga-Meisterschaft. Auch der Aufstieg in die Bezirksliga dürfte bei der diesjährigen Konstellation eher Formsache sein. Einzig die eigene Bezirksligamannschaft könnte dies noch verhindern. Da keine zwei Mannschaften eines Vereins in derselben Liga turnen dürfen, muss die Bezirksligamannschaft im Ligafinale den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Bei sechs weiteren Mannschaften, die um den einzigen Platz turnen, wird dies ein schwieriges Unterfangen. „Wir werden alles Mögliche und Unmögliche tun, um den Aufstieg für beide Mannschaften in der eigenen Halle zu erturnen“, erklärt Trainer Felix Hug. „Wir haben nichts zu verlieren und so werden wir auch auftreten.“
Selbstbewusstsein, das durchaus berechtigt ist: Allein am vergangenen Wochenende erturnten die beiden Mannschaften gemeinsam 22 von 24 möglichen Gerätepunkten und sicherten sich so die Teilnahme am Ligafinale vor heimischem Publikum.
Das Kreisliga-Team trat gegen Beffendorf an. Im letzten Jahr noch ein Mitfavorit in der Kreisliga und auch in diesem Jahr für den VfL schwer einzuschätzen. Der erste Platz war schon vor dem Wettkampf sicher und die Zielsetzung von Trainer Felix Hug an seine Jungs waren saubere Übungen. Die lösten dies auch weitgehend ein. Nur der Barren musste ganz knapp verloren gegeben werden. Trotzdem reichte es zu einem deutlichen 10:2-Sieg. Somit dominiert die Mannschaft die Kreisliga mit vier Siegen aus vier Wettkämpfen und 44 von 48 möglichen Gerätepunkten.
Ganz so entspannt konnte das Bezirksliga-Team nicht an den Start gehen. Der Wettkampf gegen Urach musste gewonnen werden, um beim Ligafinale sicher dabei zu sein. Die VfL-Turner zeigten sich bestens präpariert und ließen den Urachern keine Chance: 12:0 und somit Sieg an allen Geräten lautete am Schluss das Ergebnis. Damit waren der zweite Tabellenplatz und das Ligafinale sicher. Am letzten Wettkampftag am 14. April ist noch der erste Platz möglich.
„Mit solch stabilen Leistungen und so deutlichen Siegen das Ligafinale zu erreichen, hätte vor der Saison niemand erwartet“, zeigte sich Trainer Felix Hug erstaunt und sieht mit Optimismus dem Ligafinale entgegen: „Jetzt ist der Ehrgeiz entfacht und die Zielsetzung ist der Aufstieg in die Landesliga. Die Übungen werden noch mal etwas aufgestockt“, verspricht er, „und dann werden wir alles geben, um einen Doppelaufstieg in eigener Halle vor eigenem Publikum zu schaffen“.
Presse | Turnen | 04.04.2012
Chancen auf das Ligafinale gewahrt
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Einen erfolgreichen Wettkampf absolvierten die Bezirksliga-Turner gegen den Favoriten SV Bolheim. Auch die zweite Mannschaft überzeugte in der Kreisliga mit einem Sieg im Derby gegen die WTG Heckengäu.
Der SV Bolheim wurde als starker Gegner eingeschätzt. Trotz dieser eher schwierigen Ausgangslage begann die VfL-Riege selbstbewusst und mit sauberen Übungen. Somit wurde auch der Ausfall von Andreas Zeile am Boden gut kompensiert, den die VfL-Riege mit zwei Punkten Vorsprung gewann. Beim Pauschenpferd musste Sindelfingen allerdings vier Stürze verkraften, doch die Trotzreaktion ließ nicht lange auf sich warten. Das Team um Trainer Felix Hug zeigte herausragende Ringe-Übungen. Dadurch reduzierte sich der Abstand vor der Halbzeit auf drei Punkte. Am Sprung münzte der VfL den Rückstand in einen 0,2-Punkte-Vorsprung um, am Barren war der Wettkampf wieder ausgeglichen. Zwar turnte der VfL hier einfachere Übungen, blieb in der Ausführung aber wesentlich sauberer und gewann das Gerät mit drei Punkten. Am Reck verlor der VfL, den Wettkampf holte sich das Sindelfinger Team aber trotzdem mit 272:269 Punkten und wahrte damit die Chance aufs Ligafinale Ende April.
Die Kreisligamannschaft musste im Derby gegen die WTG Heckengäu antreten. Der VfL als Tabellenführer und Favorit startete überraschend gut, holte den Boden, das Pauschenpferd und die Ringe. Dirk Rudolf aus Gärtringen verletzte sich bei seiner Ringe-Übung schwer an der Schulter und musste ins Krankenhaus. Trotz dieses Unfalls ließ sich die WTG nicht unterkriegen und griff am Sprung nochmals an. Der VfL hielt dagegen und entschied dieses wie auch die nächsten beiden Geräte Barren und Reck für sich. Am Ende siegte der VfL Sindelfingen II mit 15 Punkten Vorsprung.

Presse | Turnen | 22.03.2012
Kommt Konkurrenz aus den eigenen Reihen?
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Turnen: Oberliga-Abstieg der WKG Gäu-Schönbuch würde die Verbandsliga-Riege hart treffen
Nach drei von vier Staffeltagen in der württembergischen Kunstturnliga der Frauen könnten die Tabellenstände der drei Mannschaften der WKG Gäu-Schönbuch nicht unterschiedlicher sein.
Die Bezirksligaturnerinnen sehen dem letzten Wettkampftag am Wochenende positiv entgegen. Das Team steht auf einem sicheren fünften Platz in der Tabelle und sollte diesen auch bis zum Ende halten können. Am zweiten und dritten Wettkampftag zeigte die junge Mannschaft durchweg sicher und sauber vorgetragene Übungen. Allerdings musste die Mannschaft durch den verletzungsbedingten Ausfall von Nicole Maier am zweiten Wettkampftag umgestellt werden. Lena Henk rückte neu nach und füllte die entstandene Lücke nahtlos auf. Wenn nicht irgendwas total schief geht, müssten die jungen Turnerinnen am Samstag in Balingen den Klassenerhalt gleich im ersten Bezirksligajahr sichern können.
Ein wenig entspannter sind die Turnerinnen der Verbandsliga, die überraschend auf Platz vier rangieren. "Das war vor der Saison nicht zu erwarten, aber durch eine mannschaftliche Geschlossenheit auch in schwierigen Wettkampfphasen geht diese Platzierung völlig in Ordnung", sagt Trainer Carsten Stenitschka. Mit ein wenig Glück und einem perfekten Wettkampfverlauf ist am Wochenende in Ingelfingen sogar noch Platz drei drin. Damit könnte das Team beim Ligafinale am 31. März in Böblingen um den Aufstieg zur Oberliga mitturnen.
Ganz anders sieht es im Moment in der Oberliga, der höchsten württembergischen Liga, für die WKG Gäu-Schönbuch II aus. Nach drei von vier Wettkampftagen liegt die Mannschaft auf Rang sechs, der einen weiteren Wettkampf beim Ligafinale in Böblingen bedeutet. Dort müsste die Riege gegen die möglichen Aufsteiger aus der Verbandsliga antreten und um den Klassenerhalt in der Oberliga turnen. Das pikante an dieser Sache: Im Falle eines Abstiegs würde das Team die eigene dritte Mannschaft aus der Verbandsliga werfen. "Um das zu verhindern, werden die Turnerinnen am kommenden Wochenende alles geben. Aufgrund der Tabellensituation wird das aber sehr schwer", meint Carsten Stenitschka. Aber auch einem möglichen Relegationswettkampf schauen die Turnerinnen positiv entgegen, so haben sie doch beim Ligafinale ein Heimspiel und werden dieses auch zu nutzen wissen. Für Spannung, ist in der Kunstturnliga der Frauen, an den nächsten beiden Wochenenden also gesorgt.

Presse | Turnen | 21.03.2012
Elf Athleten fürs Gaufinale qualifiziert
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Turnen: Erfolgreiche Bezirksmeisterschaften für VfL Sindelfingen - Bezirksligateam siegt im Derby
Mit elf Nachwuchsturnerinnen und -turnern tritt der VfL Sindelfingen am Wochenende bei den Gaumeisterschaften in Holzgerlingen an. Voraussetzung war die Qualifikation bei den Bezirksmeisterschaften in Rutesheim.
Bei den Turnerinnen haben sich in der E-Jugend Luca Marie Bialdyga mit einem ersten Platz, Tamara Bock mit Rang drei, Antonia Mezger mit Rang acht und Carolin Riegger mit Platz neun qualifiziert. Bei der D-Jugend qualifizierten sich Sophi Proszamer mit Rang sechs und Nastassia Schiebel mit dem dritten Platz fürs Finale. In der C-Jugend sicherte sich Caroline Schwandt mit einem zweiten Platz das Ticket.
Bei den Jungs gingen in Rutesheim acht Turner von der E- bis zur C-Jugend an den Start. Für Maximilian Schneider und Rene Benke war es der erste Wettkampf, den sie beim Vierkampf auf den Plätzen 12 und 16 abschlossen. Im Gegensatz zu diesen beiden qualifizierten sich Manu Tschur und Robin Renz mit Platz eins und zwei in ihrer jeweiligen Altersklasse für das Gaufinale. Manuel Staib erreichte Platz sieben. In der C12-Jugend zeigten Jonathan Droste auf Platz zwei und Jannis Ackermann auf Platz drei im Sechskampf ihr Talent.
Zudem fand der fünfte Wettkampftag in der Turn-Bezirksliga statt, der dieses Mal mit einem Kreis-Derby aufwartete. Dieses entschied die Riege des VfL Sindelfingen vor heimischem Publikum mit einem klaren 283,45:239,65-Sieg gegen TSV Waldenbuch für sich. VfL-Trainer Felix Hug zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Athleten, die diese Begegnung vor allem für Experimente nutzten. An den Ringen, am Boden und am Pauschenpferd testeten sie neue Übungsteile, um so ihre Ausgangswerte zu erhöhen. "Sehr schöne, stabile und sauber geturnte Vorträge", hatte Hug beobachtet. Vor allem die Leistungen am Pauschenpferd und am Reck, das die VfL-Riege mit zwölf Punkten Vorsprung für sich entschied, stimmten den Trainer auch für künftige Aufgaben zuversichtlich. "Einfach eine klasse Mannschaftsleistung ohne Leistungsabfälle."
Presse | Turnen | 17.03.2012
Erfolgreicher Start in die neue Saison
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Die Bezirksliga-Turner des VfL Sindelfingen können auf zwei bewegte Wettkampfwochen zurückblicken.
Gegen Dauerrivale Bonlanden-Sielmingen starteten sie vor über 100 Zuschauern hervorragend. Nick Ackermann, Andreas Ohse, Chris Hentsch, Felix Hug und Andreas Zeile gewannen souverän den Boden, auch das Pauschenpferd scheint den VfL-Turnern inzwischen zu liegen. Nach den Ringen und dem Barren betrug der Vorsprung fünf Punkte, der erste Sieg gegen Bonlanden-Sielmingen schien in greifbarer Nähe. Doch der VfL zeigte Nerven und verlor mit 0,45 Punkten Unterschied. Der folgende Heimwettkampf gegen Meister Neckarhausen sollte ähnlich knapp werden. Die nochmals verbesserten Übungen sorgten am Boden für den ersten Gerätesieg. Allen voran Andreas Ohse zeigte eine blitzsaubere Leistung. Am Pauschenpferd kam es für die Gäste knüppeldick. Zwei Absteiger bei Neckarhausen und zwei Top-Übungen von Andreas Ohse sowie Raphael Zeile sorgten für den zweiten Gerätegewinn. Mit zwei Punkten Vorsprung wurden auch die Ringe gewonnen, der Sprung ging für den VfL wegen zweier Stürze mit 0,05 Punkten verloren. Saubere Übungen an Barren und Reck führten aber zum verdienten Gesamterfolg.
Am Sonntag um 15 Uhr kommt der TSV Waldenbuch zum Derby nach Sindelfingen.
Auch die zweite Riege trug in der Kreisliga zwei Heimwettkämpfe aus. Erster Gegner waren die bisher unbekannten Turner aus Spaichingen-Göllsdorf. Der Sprung endete mit zwei Punkten Vorsprung für den VfL. Auch am Barren und am Reck dominierte der VfL. Erst am Boden entschieden die Gäste ein Gerät für sich. Der Verlust von 1,5 Punkten wurde am Pauschenpferd mehr als wettgemacht. Auch am schwächsten Gerät, den Ringen, packten die Gastgeber sieben Punkte drauf und gewannen den Wettkampf mit 38 Punkten Vorsprung. Die Riege aus Stetten-Filder kam nur mit vier Turnern, während der VfL den Ausfall von Jürgen Reidelbach kompensieren musste. Die eingesprungenen Turner ließen ihn fast vergessen. Nach teilweise neuen Übungen und Elementen ging der Wettkampf mit 12:0 Geräten und über 60 Punkten Vorsprung an den VfL Sindelfingen II.

Presse | Turnen | 13.03.2012
Der gemeinsame Spaß an Bewegung
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Seit 40 Jahren leitet Gisela Palotai in Sindelfingen eine Gymnastikgruppe für Frauen / Immer mittwochs wird trainiert
Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel
Vor vier Jahrzehnten wollte die Turnabteilung des VfL Sindelfingen ihren nicht mehr aktiven Athletinnen die Möglichkeit bieten, weiter sportlich aktiv zu bleiben - und fragte bei Gisela Palotai an.
Die Lehrerin, gerade von Stuttgart nach Sindelfingen gezogen, war gleich begeistert. Gemeinsam mit den ehemaligen Turnerinnen wurde eine motivierte Gruppe gebildet. In den ersten Jahren übten die Sportlerinnen eifrig Jazztanz-Choreografien ein, um bei verschiedensten Veranstaltungen aufzutreten.
„Wir haben auf Vereinsfesten oder anderen Festen in ganz Süddeutschland getanzt und waren auch in Aalen", sagt Gisela Paloteit stolz.
Mit den Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt der Übungsstunden auf gymnastische und spielerische Bewegungen. „Wir erwärmen uns immer mit Musik und trainieren dann den ganzen Körper mit Stretching-, Stabilisations- und Balanceübungen", beschreibt die Gruppenleiterin aus Aidlingen die wöchentlichen Einheiten mit ihren Schützlingen.
Jeden Mittwoch treffen sich die sportlichen Damen in der Sindelfinger Klostergartenhalle, über die Jahre ist kaum ein Mitglied der Gymnastikgruppe verloren gegangen. „Fast alle sind von Anfang an mit dabei", weiß Gisela Palotai und das obwohl die Gymnastikgruppe gegen zahlreiche andere sportliche Angebote antritt.
„Die Fitnessstudios sind natürlich Konkurrenten, aber wenn die Leute trotzdem bleiben ist das schon eine gute Sache", meint die Lehrerin mit ein wenig Stolz in der Stimme.
Der Zusammenhalt der rund 20 Frauen starken Gruppe ist nach langen Jahren gemeinsamen Trainings entsprechend groß. Jede hat eine spezielle Aufgabe in der Gruppe. „Man kann sagen, dass wir ein eingespieltes Team sind", sagt Paloteit lachend.
Auch privat unternehmen die Sportlerinnen viel gemeinsam und einmal im Jahr steht der offizielle Ausflug der Gymnastikgruppe an. Immer im September treffen sich die aktiven Mitglieder, um gemeinsam etwas zu unternehmen, die wenigen Ehemaligen kommen ebenfalls dazu.
Auch vor Kurzem stand eine Veranstaltung der kompletten Gymnastikgruppe an. Die aktiven Damen feierten sich selbst und das 40-jährige Bestehen der Gruppe. Im Theaterschiff fuhr man nach Bad Cannstatt und genoss ein gemeinsames Essen und die Theateraufführung.
Aber vor zwei Wochen ging es schon wieder weiter mit den Übungseinheiten in der Klostergartenhalle. Und die sind nach 40 Jahren nicht etwa immer dieselben. „Gerade in der Gymnastik hat sich in den letzten Jahren viel gewandelt und man kommt dabei immer wieder auf neue Ideen", sagt Gisela Paloteit, die regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt und ihre Gymnastikstunden an das neu Gelernte anpasst. Auch Terra-bänder, Hanteln und Igel-Kissen haben in die wöchentlichen Einheiten mittlerweile Einzug gehalten.
Die Aidlingerin legt dabei großen Wert darauf, dass ihre Schützlinge ihre Beweglichkeit behalten. „Und ich will die Freude, die ich an der Bewegung habe weitergeben, gemeinsame Bewegung steht für mich an erster Stelle."
Als ehemalige Leichtathletin hat Gisela Paloteit früh ihre Begeisterung am Sport bemerkt. Im Weitsprung und Kurzsprint war sie in ihrer Jugend beim TSV Cannstatt aktiv, nun sieht sie die Gymnastik als Grundlage für alle Bewegungen.
„Für jede andere Sportart braucht man die Gymnastik, das ist der Ausgangspunkt für alle andere Sportarten", so Gisela Palotai.
Und deswegen kann sie sich auch nicht vorstellen aufzuhören. „So lang, wie es geht und es uns Freude macht uns gemeinsam zu bewegen, machen wir weiter", freut sich Gisela Palotai auf viele weitere Jahre mit ihrer Gymnastikgruppe.


