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Presse | Turnen | 01.04.2016

Der Wunsch nach mehr Raum

Der Rückblick auf ein gutes Jahr, das vom großen Engagement der Ehrenamtlichen geprägt war und der Turnschule Flick-Flack einen spürbaren Aufschwung verschaffte, stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Turnabteilung des VfL Sindelfingen. Sorgen bereiten den Gerätesportlern indes fehlende Hallenkapazitäten, die die Ausdehnung des Trainingsbetriebs verhindern.

In seinem Jahresbericht zeigte sich Abteilungsleiter Heinrich Reidelbach erleichtert, dass die Stelle der Turnschul-Leitung seit September nicht nur wieder besetzt ist, sondern mit Benjamin Wunsch auch ein Mann an der Spitze steht, der großes Engagement mitgebracht habe. Die gestiegenen Mitgliederzahlen sind laut Reidelbach der beste Beweis für die gute Arbeit des examinierten Sportwissenschaftlers.

Der Abteilungsleiter freute sich, dass im Ligabereich fünf VfL-Turnerinnen in der Riege der WKG Schönbuch in der Regionalliga, der vierthöchsten Liga der Republik, an die Geräte gehen. Einen Rückschlag gab es hingegen im männlichen Bereich zu verkraften: Nachdem die aktiven Turner die Abteilung im Jahr zuvor verlassen hatten, folgten nun auch die Nachwuchsturner. Allerdings präsentierte Heinrich Reidelbach bereits wieder drei neue Gruppen, mit denen der Neuaufbau geschafft werden soll. Neuland betreten die Turner mit dem Einstieg in die rhythmische Sportgymnastik.

Ein „wachsames Auge“ verdiene die Entwicklung der Finanzen, mahnte der Turner-Chef. Höhere Übungsleiter-Entschädigungen und ein hauptamtlicher Trainer böten eine gute Basis für die Turnschule, rissen im vergangenen Jahr jedoch auch ein Loch in die Kasse. Dieses konnte auch durch den Einsatz vieler Mitglieder bei zwei großen überregionalen Turnwettkämpfen, die die Turnabteilung nach Sindelfingen geholt hatte, nicht gestopft werden. Seine Hoffnung liegt auf den erwarteten Überschüssen aus der VfL-Sportwelt, die ab 2018 den Abteilungen zugutekommen sollen.

Schwierig ist für die Abteilung auch die Hallensituation. Die Nachfrage nach Turntraining sei hoch, motivierte Trainerinnen und Trainer stünden ebenso zur Verfügung, was fehle, seien Hallenkapazitäten. Deshalb schauen die Turner auch mit Interesse auf die Pläne des Hauptvereins, eine neue Halle neben der Sportwelt zu bauen. Die Turner würden es gerne sehen, wenn an dieser Stelle auch eine Bewegungslandschaft, ähnlich der im Paladion der SV Böblingen, entstehen würde. Heinrich Reidelbach sprach von einer „sehr positiven Resonanz“ bei den Sindelfinger Kita-Leiterinnen, die diese Einrichtung tagsüber gerne für die Kinder nutzen würden.

Presse | Turnen | 23.03.2016

Turnschule Flick-Flack beim DTB-Pokal

Die Turnschule Flick-Flack des VfL Sindelfingen unternahm einen Ausflug nach Stuttgart zum DTB Pokal. 37 Kinder und 19 Erwachsene machten sich mit der Bahn auf den Weg von Sindelfingen zur Porsche Arena. Mit Sophie Scheder gewann sogar eine deutsche Turnerin den Wettkampf. Nach einer kleinen Pause fand noch das Finale der Team Challenge der Männer statt. An den sechs Geräten Sprung, Boden, Barren, Ringe, Pauschenpferd und Reck kämpften sechs Nationen um den Sieg. Hier landeten die deutschen Turner auf dem vierten Platz. Nach vielen spektakulären Übungen und mit vielen neuen Eindrücken machte sich die Gruppe schließlich wieder auf den Heimweg nach Sindelfingen. – z –

Presse | Turnen | 10.03.2016

Mara Dümmler holt den Titel

Mit einer Meisterin kehrten die Turnerinnen des VfL Sindelfingen von den Bezirksmeisterschaften in Rutesheim zurück. Die Turnabteilung trat mit 25 Kindern im Alter von sieben bis 14 Jahren an. Neben dem Titelgewinn durch Mara Dümmler zeugten zahlreiche Qualifikationen zum GauFinale vom Erfolg der Turnschule Flick-Flack, die die Turnabteilung seit geraumer Zeit betreibt.

Beim Pflicht-Vier-Kampf Juti D10 traten fünf Turnerinnen des VfL Sindelfingen an. Alina Dammers qualifizierte sich als Siebte für das Gau-Finale. Das Reck war ihr stärkstes Gerät, und sie erzielte dort starke 14,3 von möglichen 15 Punkten.

Beim Pflicht-Vier-Kampf Juti C12 nahmen zwei Turnerinnen des VfL teil. In einem starken Feld erzielten die beiden die Plätze 17 und 19.

Ebenfalls zwei Turnerinnen starteten beim Pflicht-Vier-Kampf in der Altersklasse C13. Dabei verpasste Hanna Sabir lediglich um einen Punkt die Qualifikation für das Gau-Finale. In der offenen Altersklasse traten sechs Turnerinnen beim Vier-Kampf an. Hier schaffte keine VfL-Turnerin den Einzug ins Gau-Finale.

Allerdings waren die Sindelfingerinnen die jüngsten Turnerinnen in diesem Wettbewerb. „Gegen die erfahrenen Konkurrentinnen hatten sie einen schwierigen Stand“, sagte Benny Wunsch, Trainer und Leiter der VfL-Turnschule.

Das stärkste Ergebnis holten die VfL-Vertreterinnen beim Wahl-Drei-Kampf aus vier Geräten in der Altersklasse Juti E 8/9. Nach einem grandiosen Wettkampf holte sich Mara Dümmler den Titel der Bezirksmeisterin. Mit 14,5 von möglichen 15 Punkten turnte sie am Reck ganz nahe an der Perfektion. In dieser Klasse qualifizierten sich vier weitere Turnerinnen des VfL für das Gau-Finale: Nele Weber auf Platz sieben, Angelina Kopestenski auf Platz acht, Matea Mestrovic auf Platz neun und Katharina Ilg auf Platz zehn. Das Gau-Finale findet am 16./17. April statt.

Info

Weitere Informationen unter www.vfl-sindelfingen-turnabteilung.de im Internet.

Das zahlenmäßig starke Sindelfinger Aufgebot bei den Turn-Bezirksmeisterschaften in Rutesheim. Bild: z

Presse | Turnen | 04.03.2016

Großes Lob für den VfL Sindelfingen

Vor rund 200 Zuschauern richtete die Turnabteilung des VfL Sindelfingen den LK-Pokal des Schwäbischen Turnerbundes aus. Bei diesem Wettkampf trafen die jungen Nachwuchstalente des Landesverbandes aufeinander, um sich für den Deutschlandpokal zu qualifizieren. Bei den Seniorinnen stand die Qualifikation für die deutschen Seniorenmeisterschaften an. Die Teilnehmerinnen mussten an allen vier Geräten Kürwettkämpfe turnen.

Die heimischen Turnerinnen des VfL Sindelfingen und der SV Böblingen traten im Jugendbereich an und trafen dort auf ein starkes Feld, das aus Spitzenturnerinnen des Landes bestand. Vor allem in der Altersklasse 12/13 überzeugten Sofia Parlapanis (SVB) mit dem siebten Rang und Tamara Bock (VfL Sindelfingen) auf dem zehnten Rang. Die meisten Turnerinnen waren in der Altersklasse 14+ am Start. Den besten Wettkampf lieferte Katja Schicke von der SV Böblingen mit Rang zehn ab. Beste VfL-Turnerin im riesigen Teilnehmerfeld war Sara Maria Droste auf Rang 40. Dass sie mittlerweile ein eingespieltes Ausrichterteam sind, stellten einmal mehr die Mitglieder der Turnabteilung des VfL Sindelfingen unter Beweis: Neben dem Geräteauf- und -abbau galt es, 150 Teilnehmerinnen, 200 Zuschauer und rund 40 Kampfrichter zu versorgen, sowie sechs Stunden Wettkampf über die Bühne zu bringen. Von den Vertretern des Schwäbischen Turnerbundes gab es hierfür ein Lob für die Organisation. –z– / Bild: z

Presse | Turnen | 24.02.2016

Achte, Neunte, Zehnte

Beim diesjährigen Schüler-Mini-Cup in Weingarten gaben drei Trampolin-Turnerinnen des VfL Sindelfingen ihr Wettkampfdebüt. Emily Huenefeld, Sarah Klein und Ronja Spanos (von links) starteten in der Aufbauklasse bei den Jugendturnerinnen C (2002/2003), der Klasse mit dem zweitgrößten Teilnehmerfeld. Anders als die drei VfL-Starterinnen, die alle erst im letzten Jahr mit diesem Sport begonnen haben, sind viele der Konkurrentinnen schon seit einigen Jahren aktiv und beherrschen bereits schwierigere Sprünge. Alle drei schafften aber dennoch den Einzug ins Finale und durften daher noch eine zweite Kür zeigen. Sarah Klein wurde am Ende Zehnte. Vor ihr lagen ihre Teamkolleginnen Ronja Spanos (Achte) und Emily Huenefeld (Neunte). –z– /Bild: z

Presse | Turnen | 20.01.2016

Anmut, Grazie und Beweglichkeit

Die Turnabteilung des VfL Sindelfingen wächst um ein weiteres Angebot: Ab Februar gibt es Rhythmische Sportgymnastik als neue Sparte.

Anmut, Grazie und Gelenkigkeit sind die Begriffe, die man mit dieser dem Turnen sehr nahestehenden Sportart verbindet. Große Körperbeherrschung und Leichtigkeit in der Bewegung kommen zusammen, wenn eine Choreografie mit Reifen, Seilen, Keulen, Bändern oder Bällen entsteht. Die Turnabteilung möchte Mädchen ab sechs Jahren an diesen Sport heranführen und steigt über ihre Turnschule Flick-Flack mit vier Trainingsstunden pro Woche plus einer Einheit Ballett-Choreografie ein.

Dem Verein gelang es, zwei Trainerinnen hierfür zu gewinnen, die von Kindheit an mit der Rhythmischen Sportgymnastik verbunden sind. Das Haupttraining verantwortet Iryna Jerabek. Die 34-jährige Ukrainerin hat Sport studiert und war Mitglied der ukrainischen Junioren-Nationalmannschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik. Nach Jahren als Mitglied einer international erfolgreichen Artistengruppe fungiert sie nun als Trainerin.

Die Ballett-Choreografie übernimmt Tatjana Sacharow. Die 39-Jährige ist in Tadschikistan geboren und hat in ihren Jugendjahren Rhythmische Sportgymnastik als Leistungssport ausgeübt. Derzeit absolviert sie die Trainer C-Ausbildung „Tanz, Gymnastik, Rhythmus“ beim Schwäbischen Turnerbund.

Die Trainingszeiten sind montags von 17 bis 19 Uhr (erstmals am 1. Februar) und freitags von 17.30 bis 19.30 Uhr (erstmals am 5. Februar) in der Gymnastikhalle des Goldberggymnasiums Sindelfingen. Kontakt per Mail an iryna.jerabek@gmail.com.

Die Ballett-Choreografie findet dienstags (erstmals am 2. Februar) von 17.30 bis 18.30 Uhr im alten VfL-Vereinsheim in der Rudolf-Harbig-Straße 6, statt. Kontakt per Mail an: t.sacharow@yahoo.de. Die Anmeldung erfolgt bei der Turnschule „Flick-Flack“ per E-Mail an Turnschule@vfl-sindelfingen-turnabteilung.de oder den angegebenen Kontaktpersonen. Es gelten die Gebühren und Beitrittsbedingungen der Turnschule „Flick-Flack“. Mehr dazu im Internet unter vfl-sindelfingen-turnabteilung.de

Die Trainerin Iryna Jerabek war Mitglied der ukrainischen Junioren-Nationalmannschaft.

Presse | Turnen | 24.11.2015

Fabelhafte Regionalliga-Saison

KREIS BÖBLINGEN (red). Die erste Mannschaft der Wettkampfgemeinschaft (WKG) Gäu-Schönbuch, eine Kooperation der Vereine TSV Öschelbronn, VfL Sindelfingen und SV Böblingen, befindet sich in der zweiten Hälfte der Regionalliga-Saison in einer fabelhaften Form.

Am zweiten Wettkampftag in Hoheneck bei Ludwigsburg erreichte sie den zweiten Platz mit 172,4 Punkten. Nur die Heimmannschaft war stärker. Am Barren turnten Chiara Vees, Michelle Tyburzy, Sarah Nolle, Christine Chau und Annika Baur, der eine sehr gute, fehlerfreie Übung mit 9,85 Punkten gelang. Damit gehört sie zu den Stärksten in ihrer Liga. Mannschaft und Trainer waren mehr als zufrieden mit den 37,5 Punkten an diesem Gerät. Am Balken zeigten Christine Chau, Ann-Katrin Remmele, Michelle Tyburzy und Chiara Vees sehr stabile Leistungen. Nur eine aus den eigenen Reihen war in der Lage, dies zu übertrumpfen: Sarah Nolle erturnte mit 10,85 Punkten eine sagenhafte Wertung und gehörte damit zu den Top drei an diesem Gerät.

Am Boden gehören die Routiniers Annika Baur und Sarah Nolle zu den absoluten Top-Leuten. Allerdings zeigten sie leichte Schwächen bei ihren Akros und verpassten die schon sicher geglaubten hohen Punktzahlen. Chiara Vees und Michelle Tyburzy blieben fast fehlerfrei, Michelle Morell bekam erstmals die Chance, ihren Doppelsalto rückwärts in einem Wettkampf zu turnen. Die Anspannung stieg, immerhin gehört der Doppelsalto zu den Höchstschwierigkeiten auf diesem Niveau. Michelle Morell ging hervorragend mit dieser Situation um. Sie hatte zwar kleine Unsicherheiten in der Landung, die aber absolut zu vernachlässigen sind. Ihre Punktzahl: 9,6.

Jetzt ging es nur noch darum, viele Punkte am Sprung zu sammeln. Annika Baur, Michelle Morell, Michelle Tyburzy und Chiara Vees legten richtig gut vor und wurden mit hohen Wertungen belohnt. Dann folgte Sarah Nolle mit der Tageshöchstwertung von 12,7 Punkten für ihren Überschlag-Salto, bei dem sie sich nur wenige Wochen zuvor am Knie verletzt hatte.

Der letzte Wettkampftag war alles entscheidend

Am letzten Wettkampftag der Saison trafen sich die Mannschaften in Schwäbisch Gmünd. Dabei musste sich entscheiden, wer in die Relegation darf oder muss, wer auf- und absteigt. Die Turnerinnen der WKG waren höchst motiviert, auch wenn die Chance auf den Aufstieg sehr gering war.

Am Barren turnten Chiara Vees, Michelle Tyburzy, Christine Chau und Sarah Nolle nahezu fehlerfreie Übungen und wurden mit Punkten zwischen 9,6 und 9,95 belohnt. Annika Baur war schon auf Kurs Richtung 10,0, doch beim Abgang bekam sie Abzug durch einen Sturz und flog somit aus der Wertung. Am Zittergerät Balken zeigten Christine Chau, Sarah Nolle, Ann-Katrin Remmele und Michelle Tyburzy sehr sauber ausgeführte Übungen, wurden aber noch von Chiara Vees übertroffen, die Höchstschwierigkeiten auf den Balken zauberte und dafür 12,25 Punkte erhielt.

Die WKG war damit auf Siegeskurs. Wie gewohnt zeigten die Turnerinnen am Boden eine klasse Show. Annika Baur, Christine Chau, Michelle Tyburzy und Chiara Vees überzeugten das Kampfgericht und erhielten die höchste Mannschaftswertung. Sarah Nolle stockte spontan ihre Schwierigkeiten auf mit Doppelsalto rückwärts, Doppelschraube rückwärts und Schraube vorwärts und holte damit sogar noch ein paar Punkte mehr als ihre Mannschaftskameradinnen.

Vor dem Sprung war das Tagessieg zum Greifen nahe. Mit einer unglaublichen Leistung übertrafen sich Annika Baur, Christine Chau, Sarah Nolle, Chiara Vees und Michelle Tyburzy selbst, wieder bekam Sarah Nolle die Tageshöchstwertung für ihren Überschlag Salto mit 13,3 Punkten.

Mit 180,85 Punkten gewann die WKG Gäu-Schönbuch den Wettkampftag, verpasste aber trotz dieser Glanzleistung die Relegation zur 3. Bundesliga. Für die mitgereisten Trainer Tia Gachanja, Katrin Gärtner, Danja Hörmann und Andreas Zeile wurden alle Ziele in dieser Saison übertroffen, nächstes Jahr wollen sie einen erneuten Anlauf Richtung 3. Bundesliga starten.

Presse | Turnen | 19.03.2015

Sichtung läuft auf Hochtouren

Der hauptamtliche Trainer beim VfL Sindelfingen hat gekündigt

Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

Das vergangene Jahr stand bei der Turnabteilung des VfL Sindelfingen ganz im Zeichen der Gründung der Turnschule Flick-Flack. Abteilungsleiter Heinrich Reidelbach sagte bei der Jahreshauptversammlung, diese Einrichtung sei ein Anfang, um die Abteilung in eine gute Zukunft zu führen.

Hauptamtliche Leitung, bessere Bezahlung der Trainer, professionelles Training, Abbau der Wartelisten – man sei auf einem hoffnungsvollen Weg, mit der Turnschule die Nachwuchsarbeit auf eine neue Basis zu stellen, erklärte Reidelbach und bedankte sich für die „gute Unterstützung durch den Hauptverein“.

Unglücklich sei gewesen, dass in der Aufbauphase Turnschulleiter Markus Portisch nach nur wenigen Monaten gekündigt habe, da er sich für eine neue berufliche Herausforderung entschied. Man befinde sich gerade mitten in der Sichtung neuer Bewerber, berichtete Reidelbach und zeigte sich optimistisch, in den nächsten Wochen eine neue Leitung präsentieren zu können.

Sehr zufrieden war der Abteilungsleiter mit den sportlichen Erfolgen im vergangenen Jahr. Vor allem im weiblichen Bereich waren die VfL-Turnerinnen mit der WKG Gäu Schönbuch in sieben Riegen vertreten – von der Nachwuchs- bis hin zur Regionalliga, der vierthöchsten Klasse im deutschen Kunstturnen. Auch im Nachwuchsbereich berichtete der Abteilungsleiter von vielen Ergebnissen, die Anlass zur Hoffnung für die Zukunft geben.

Einen Rückschlag mussten die Turner im männlichen Bereich hinnehmen. Nahezu die gesamte Liga-Riege hat Sindelfingen Richtung Gärtringen verlassen, weil sie mit dem Trainingsangebot nicht mehr zufrieden war und sich nicht gedulden wollte, bis sich im Zuge der Turnschule eine Verbesserung der Bedingungen abzeichnet.

Um die Voraussetzungen zu verbessern, hoffen die VfL-Turner schon mehrere Jahre darauf, dass auch in Sindelfingen eine Bewegungslandschaft ähnlich wie im Böblinger Paladion gebaut wird. Dort gibt es spezielle Weichlandezonen, die es ermöglichen schwierige Akrobatikteile gefahrlos zu trainieren. Eine solche Einrichtung ist allerdings nur finanzierbar, wenn die Schulen und Kindertagesstätten diese auch tagsüber nutzen. Zuversichtlich hat Heinrich Reidelbach ein Treffen mit den Kita-Leitungen gemacht. Er berichtete von „großem Interesse“ der Erzieherinnen an dem Angebot.

Heinrich Reidelbach wird die Abteilung auch die nächsten beiden Jahre führen. Einstimmig wurden er und der gesamte Ausschuss wieder gewählt. Neu dabei sind Raphaela Klingler und Lara Hundsdorfer, die die Jugendleitung übernehmen, sowie Robin Weiss als Besitzer.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jürgen Reidelbach geehrt, sein Bruder Andreas erhielt vom VfL die Verdienstnadel in Bronze für langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Presse | Turnen | 25.09.2014

Mit FLICK-FLACK in die Welt der Salti und Riesenfelgen

VfL Sindelfingen startet ab 1. Oktober eine Talentschule mit Markus Portisch als hauptamtlichem Trainer - Noch Plätze frei

Die Fußballer haben eine, die Leichtathleten, die Judokas und die Schwimmer: Mit den Turnern bietet die fünfte Abteilung des VfL Sindelfingen eine Talentschule an, in der Kinder eine Sportart unter professioneller Leitung eines hauptamtlichen Trainers von der Pike auf vermittelt bekommen.

"Flick-Flack", benannt nach einem wichtigen turnerischen Element aus dem Bodenturnen, heißt die Einrichtung, die ab 1. Oktober allen interessierten Kindern von sechs bis 14 Jahren offensteht. "Wir wollen Talente entdecken und fördern", erklärt Abteilungsleiter Heinrich Reidelbach. Zehn Trainerinnen und Trainer stehen bereit, um in 16 Gruppen von den Minis bis zur C-Jugend die Kinder in die Welt der Salti, Überschläge und Riesenschwünge einzuführen. Als hauptamtlichen Trainer und Talentschul-Leiter gelang es der Turnabteilung einen zu verpflichten, der selbst einmal viele Jahre an den Geräten geturnt hat und in der Szene kein Unbekannter ist: Markus Portisch, Ex-Bundesliga- und Zweitligaturner bei der WKTV Stuttgart und dem TV Nellingen. Der 44-jährige Schönaicher, der auch einige Wochenstunden für den VfL Sindelfingen in der Ganztagsbetreuung an Schulen arbeiten wird, hat in Tübingen Sportpädagogik studiert und war bereits als Trainer im Nachwuchsbereich des Schwäbischen Turnerbundes sowie für die Bundesliga-Mannschaft des TV Nellingen verantwortlich. Derzeit leitet er noch die Kindersportschule des TSV Musberg.

Zusammen mit sechs Kolleginnen und Kollegen, die den Trainer-C-Schein besitzen, und vier weiteren Übungsleitern, die über eine Assistenzausbildung verfügen, wird Portisch zukünftig in den Hallen des Goldberg-Gymnasiums und der Klostergartenschule den Trainingsbetrieb leiten. Die Trainer werden den Kindern Grundlagen in der Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Körperwahrnehmung vermittelt. Spezifische turnerische Elemente an den Geräten wie Salto, Überschläge und Felgen stehen ebenso auf den Trainingsplänen. Je nach Talent und Alter werden die Gruppen zwischen eineinhalb und sechs Stunden pro Woche trainieren.

Ziel ist es, das Gelernte zunächst in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen in der Region Stuttgart umzusetzen. Später warten in einer der VfL-Riegen die Teilnahme bei den Liga-Wettbewerben des Schwäbischen Turnerbundes und Meisterschaftswettbewerbe auf verschiedenen Ebenen.

Mit der Turnschule Flick-Flack möchte die Turnabteilung den Nachwuchs im Turnen auf eine neue Basis stellen, die der Nachfrage und den Ansprüchen gerecht wird, die an das heutige Jugendtraining gestellt werden. "Das wurde immer schwieriger", erzählt Heinrich Reidelbach. "In vergangener Zeit wurden die Wartelisten von Kindern, die gerne turnen möchten, immer länger, während die Zahl der Trainer immer kleiner wurde." Durch die Turnschule wird ein Kurssystem etabliert, durch dessen Beiträge die Möglichkeit besteht, Übungsleiter besser zu bezahlen und einen hauptamtlichen Trainer zu beschäftigen, der die Turnschule organisatorisch leitet und das Training verantwortet.

Zum Start gibt es vor allem für Neueinsteiger bei den Minis (sechs bis acht Jahre) noch Plätze sowie bei den Zwölf- bis 14-Jährigen (weiblich und männlich) und in der Trampolingruppe. Weitere Infos und Anmeldung bei Markus Portisch, Telefon (0172)7306663 oder E-Mail bertine75@gmx.de.

Presse | Turnen | 25.09.2014

Eine Investition in die Zukunft

Der VfL Sindelfingen startet am 1. Oktober eine Talent-Schule mit einem hauptamtlichen Trainer

Von Christian Böhm

Flick-Flack, benannt nach einem wichtigen turnerischen Element aus dem Bodenturnen, heißt die Einrichtung, die ab dem 1. Oktober allen interessierten Kindern von sechs bis 14 Jahren offensteht. „Wir wollen damit Talente entdecken und fördern“, erklärt Heinrich Reidelbach, Abteilungsleiter der VfL-Turner. Zehn Trainerinnen und Trainer stehen bereit, um in 16 Gruppen von den Minis bis zur C-Jugend die Kinder in die Welt der Salti, Überschläge und Riesenschwünge einzuführen.

Als hauptamtlichen Trainer und Talentschul-Leiter gelang es der Turnabteilung einen zu verpflichten, der selbst einmal viele Jahre an den Geräten geturnt hat und in der Szene kein Unbekannter ist: Markus Portisch, Ex-Bundesliga- und Zweitligaturner bei der WKTV Stuttgart und dem TV Nellingen. Der 44-jährige Schönaicher, der auch einige Wochenstunden für den VfL Sindelfingen in der Ganztagsbetreuung an Schulen arbeiten wird, hat in Tübingen Sportpädagogik studiert und war bereits als Trainer im Nachwuchsbereich des Schwäbischen Turnerbundes sowie für die Bundesliga-Mannschaft des TV Nellingen verantwortlich. Derzeit leitet er noch die Kindersportschule des TSV Musberg.

Zusammen mit sechs Kolleginnen und Kolleginnen, die den Trainer C-Schein besitzen, und vier weiteren Übungsleitern, die über eine Assistenz-Ausbildung verfügen, wird Portisch zukünftig in den Hallen des Goldberg-Gymnasiums und der Klostergartenschule den Trainingsbetrieb leiten.

Die Trainer werden den Kindern Grundlagen in der Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Körperwahrnehmung vermitteln. Spezifische turnerische Elemente an den Geräten wie Salto, Überschläge und Felgen stehen ebenso auf den Trainingsplänen. Je nach Talent und Alter werden die Gruppen zwischen 1,5 und 6 Stunden pro Woche trainieren.

Ziel ist es, das Gelernte zunächst in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen in der Region Stuttgart umzusetzen. Später warten dann in einer der VfL-Riegen die Teilnahme bei den Liga-Wettbewerben des Schwäbischen Turnerbundes und Meisterschaftswettbewerbe auf verschiedenen Ebenen.

Mit der Turnschule Flick-Flack möchte die Turnabteilung den Nachwuchs im Turnen auf eine neue Basis stellen, die der Nachfrage und den Ansprüchen gerecht wird, die heute an das Jugendtraining gestellt werden. „Das wurde immer schwieriger“, erzählt Heinrich Reidelbach. „In vergangener Zeit wurden die Wartelisten von Kindern, die gerne turnen möchten, immer länger, während die Zahl der Trainer immer kleiner wurde.“ Durch die Turnschule wird nun ein Kurssystem etabliert, durch dessen Beiträge die Möglichkeit besteht, Übungsleiter besser zu bezahlen und einen hauptamtlichen Trainer zu beschäftigen, der sowohl die Turnschule organisatorisch leitet, wie auch das Training verantwortet.

Zum Start gibt es vor allem für Neueinsteiger bei den Minis (6 bis 8 Jahre) noch Plätze sowie bei den 12- bis 14-Jährigen (weiblich und männlich) und in der Trampolingruppe.

Info

Weitere Informationen und Anmeldung bei Markus Portisch, Telefon 01 72 / 73 06 66 3, oder bertine75@gmx.de per E-Mail.

Presse | Turnen | 07.11.2013

Bundes-Pokal der Vereinsmeisterschaften in Sindelfingen

Der Turnabteilung des VfL Sindelfingen ist es erneut gelungen, attraktiven Turnsport nach Sindelfingen zu bringen.

Samstag und Sonntag sind die Sindelfinger Turner Gastgeber des Bundes-Pokals der Vereinsmannschaften. Zwei Tage lang werden in der Sommerhofenhalle Vereinsmannschaften der deutschen Turn-Landesverbände zum Leistungsvergleich antreten. Die teilnehmenden Riegen zählen zu den besten Teams im Ligabereich in den Bundesländern. Für attraktive Kürübungen dürfte damit gesorgt sein. Die Turnabteilung möchte mit diesem Wettkampf ihren Beitrag zum 750. Geburtstag der Stadt Sindelfingen leisten und wird mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Kräften für einen reibungslosen Ablauf dieses Ländervergleichs sorgen. Der Bundes-Pokal beginnt am Samstag, 9. November, um 9 Uhr mit den Damen, am Sonntag, 10. November, gehen die Männer an die Geräte.

Weitere Informationen auf der Internetseite unserer Turnsport-Abteilung: Turnen .

Presse | Turnen | 10.07.2013

Goldene Zeiten für den VfL-Nachwuchs

Sindelfinger trumpfen beim Gaukinderturnfest in Holzgerlingen groß auf

Mit sechs Goldmedaillen kehrte der Turnernachwuchs des VfL Sindelfingen vom Gaukinderturnfest aus Holzgerlingen zurück.
Die Teilnehmer mussten einen Dreikampf an Sprung, Boden und Reck oder Stufenbarren absolvieren. Bei den Mädchen belegten die VfL-Turnerinnen in der D-Jugend (zehn Jahre) sämtliche Plätze auf dem Treppchen. Carolin Riegger holte sich Gold, Luca Marie Bialdyga Silber und Tamara Bock Bronze. In der D-Jugend sicherte sich Anna Maria Häbe die Goldmedaille. Aber auch Marlene Wernado (Platz sieben), Amelie Schmid (Platz acht) und Marlene Walz (Platz neun) zeigten gute Leistungen. In der C-Jugend erreichte Nastassia Schiebl die Goldmedaille, gefolgt von Vanja Mestrovic auf Rang zwei. Bei den 13-Jährigen nahm Sara Droste die Goldmedaille in Empfang. In der E-Jugend erreichten Jamie Wax und Lea Lorenzl den fünften Rang. Bei den Jungs war der VfL nur mit zwei Turnern am Start. Jonathan Droste landete bei den 14-Jährigen auf dem obersten Treppchen, Manu Tschur holte sich bei den Zwölfjährigen die Goldmedaille.

Presse | Turnen | 04.06.2013

VfL-Turner Ackermann holt sich den Pokal

Der Athlet des VfL Sindelfingen siegt beim Deutschen Turnfest

Von Peter Maier

Es war nur eine Riege von sieben Turnern und zwei Kampfrichtern vom VfL Sindelfingen, die sich zum Deutschen Turnfest nach Mannheim/Ludwigshafen aufmachte. Dennoch kehrte die Turnabteilung mit einem Turnfestsieger nach Hause: Nick Ackermann, einer der Leistungsträger in der ersten Mannschaft des VfL, entschied den Pokalkampf in seiner Altersklasse für sich.

Eine Leistung, die sich sehen lassen kann. Denn im Pokalwettkampf müssen an allen sechs Geräten Kürübungen gezeigt werden und in diesem Wettbewerb treffen Turner aus der ganzen Republik aufeinander.

Der 16-jährige Sindelfinger turnte einen souveränen Durchgang und sicherte sich den Pokal trotz eines Absteigers am Seitpferd mit über zwei Punkten Vorsprung. Weniger Glück hatten seine Mannschaftskameraden Ralph Eichhorn, Andreas Ohse und Adrian Schmid. Alle drei wurden Opfer der chaotischen Bedingungen im Öffentlichen Personennahverkehr während des Turnfestes: Als die VfL-Turner endlich an ihrem Wettkampfort angelangt waren, war dieser bereits 90 Minuten in Gang, so dass sie ihre Turnkleidung in den Taschen lassen konnten.

Patrick Fahrley, ein weiterer Liga-Turner, trat im Wahlwettkampf, dem traditionellen Turnfest-Vergleich der Breitensportler an. Im riesigen Teilnehmerfeld behauptete sich der 26-Jährige auf dem hervorragenden elften Platz. Nicht viel nach stand ihm der Turnabteilungschef und stellvertretende VfL-Präsident Heinrich Reidelbach: Mit einem 15. Rang in der Altersklasse zählt er zu den besten Wahlwettkämpfern im Land. Als einzige weibliche VfL-Teilnehmerin landete Carmen Schmidberger im Wahlwettkampf auf dem 155. Rang.

Presse | Turnen | 27.03.2013

Seitpferd als Motivationshilfe

Landesligamannschaft des VfL Sindelfingen feiert ersten Sieg

Von Christian Böhm

Die zweite Mannschaft musste sich in der Bezirksliga dem SGV Murr mit 249:273 Punkten deutlich geschlagen geben.

Das Angstgerät verlieh dieses Mal Flügel: Am Seitpferd turnte die Landesliga-Riege konstant wie in der kompletten Saison nicht. Damit war am Pauschengerät zwar dennoch kein Blumentopf zu gewinnen. Ein Rückstand von „nur" 1,7 Punkten reichte aber, um einen ordentlichen Motivationsschub für den restlichen Wettkampf gegen Spaichingen zu setzen.

Und noch etwas wurde dieses Mal nicht vermisst, fand Trainer Felix Hug, der mit sauber geturnten Übungen seinen Teil zum Erfolg beitrug: „Heute waren alle voll mit dem Kopf dabei", lobte der Trainer, „der Wille zum Sieg war spürbar."

Vor dem letzten Gerät, dem Reck, lautete der Vorsprung vier Punkte. Da das Reck ebenfalls nicht gerade zu den Vorzeigegeräten der VfL-Turner zählt, wurde es noch einmal spannend. Reicht das Polster? Dank einer souveränen Leistung ohne Absteiger und Hänger reichte es dicke - so dicke, dass sogar ein Sieben-Punkte-Vorsprung unter dem ersten Sieg stand.

Ist die Landesligatauglichkeit damit gesichert? Felix Hug zeigte sich vorsichtig optimistisch: „Wir gehörten nicht dorthin", sagte er. Endgültig entschieden wird dies am 20. April. Dann finden in Spaichingen die Relegationswettkämpfe statt, um die die VfL-Turner als Zweitletzte in der Tabelle nicht umhinkommen.

Dort müssen auch die Turner der zweiten Mannschaft nochmals ran. Als Schlusslicht in der Bezirksliga bangen auch sie um den Klassenerhalt. Nach der deutlichen 25-Punkte-Niederlage gegen Murr bleiben sie ohne Sieg. Der war am Sonntag gegen den Tabellenzweiten nie in Reichweite. Die Gäste traten mit zwei Turnern an, die auch in der Oberliga keine schlechte Figur gemacht hätten und der zweiten VfL-Mannschaft nicht den Hauch einer Chance ließen. „Die Mannschaft hat dennoch gut geturnt", lobte Felix Hug, der mit Zuversicht in den Kampf um den Klassenerhalt geht. „Wir haben bis dahin noch 16 Trainingseinheiten. Die werden wir nutzen."

Die Landesliga-Turnerinnen der Spvgg Holzgerlingen schafften in der Relegation den Aufstieg in die Verbandsliga. Tamea Friedl, Tabea Preisendanz, Marie Kier, Katharina Schuhl und Monika Teuber legten am Stufenbarren den Grundstein und machten am Boden dann ihr Meisterstück.

Presse | Turnen | 07.03.2013

Ein Wechselbad der Gefühle

Die großen Schwierigkeiten mit dem Schwebebalken

Von Christian Böhm

Nach dem ersten Wettkampftag lag die Mannschaft, mit Turnerinnen aus Sindelfingen, Böblingen und Öschelbronn, noch abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Grund für diese Platzierung war das Zittergerät Schwebebalken. Während man an den anderen Geräten problemlos mit der Konkurrenz mithalten konnte, verlor die Riege am Schwebebalken aufgrund einiger unfreiwilliger Absteiger viele wertvolle Punkte.

Am zweiten Wettkampftag präsentierte sich dann ein ganz anderes Bild. Nach drei von vier Geräten lagen die jungen Turnerinnen auf einem hervorragenden vorderen Tabellenplatz.

Abschließend folgte dann der Schwebebalken, wo die Turnerinnen dann plötzlich zeigten, was tatsächlich in ihnen steckt. Sicher vorgetragene Übungen bescherten dem 4. Team der WKG knapp zehn Punkte mehr als noch vor einer Woche. Am Ende des zweiten Wettkampftages sprang dann ein hervorragender zweiter Platz heraus. Der Sieg ging an die Kaderturnerinnen aus Böckingen.

In der Verbandsliga, der zweithöchsten Liga in Württemberg, spielt sich ein ähnliches Bild wie in der Bezirksliga ab. Hier belegt die dritte Mannschaft der WKG nach zwei Wettbewerben Platz sieben. Was nach Abschluss der Saison einen weiteren Wettkampf um den Verbleib in dieser Klasse bedeuten würde.

Zum Start in Esslingen-Berkheim zeigten die Turnerinnen eine geschlossene Mannschaftsleistung im Rahmen ihrer Möglichkeiten. An keinem der vier Geräte kam es zu größeren Patzern und so belegte das Team am Ende Tabellenplatz sechs. Am zweiten Wettkampftag in Ingelfingen starteten die jungen Turnerinnen am Schwebebalken. Dieser Auftakt ging völlig daneben. Gleich neun unfreiwillige Absteiger sorgten für einen ordentlichen Punkterückstand auf die anderen Mannschaften.

Nach einer kurzen Schockphase rappelte sich das junge Team aber wieder auf und kämpfte sich Punkt für Punkt wieder zurück. Nach Abschluss aller 4 Geräte lag die Riege auf dem letzten und achten Tabellenplatz, konnte aber bis auf einen Punkt wieder an die siebtplatzierte Mannschaft rankommen. Dieser Kampfgeist zeigt, dass in der Verbandsliga noch nicht alles verloren ist. Die Turnerinnen haben es noch selbst in der Hand die Relegationsplätze zu verlassen. Mit ein wenig Glück und sicheren Übungen sollte dies auch zu schaffen sein.

Presse | Turnen | 25.02.2013

Ergebnisse werden immer knapper

VfL Sindelfingen

So langsam kommen die Turner des VfL Sindelfingen auf Wettkampftemperatur. Auch wenn dieses Ligawochenende für beide Riegen noch keinen Sieg einbrachte, werden die Gegner schlagbarer und die Ergebnisse knapper. So knapp, dass das Bezirksligateam nur mit 0,7 Punkten gegen den GSV Erdmannshausen unterlag.

"Das war sieben Mal die Zehen nicht gestreckt", haderte VfL-Trainer Felix Hug mit dem Schicksal. Denn die Leistung am dritten Wettkampfwochenende stimmte. "Die Übungen werden immer besser", freute sich Hug. Luft nach oben gibt es dennoch, aber die zwei dringend nötigen Siege in den verbleibenden drei Wettkämpfen könnten durchaus drin sein.

Die sollte auch das Landesligateam schaffen. Gegen die TSG Backnang II fehlten beim 257,45:278,0 noch einige Punkte. "Aber wir waren immer knapp am Gegner dran", betonte Felix Hug. Erneut erwies sich das Seitpferd als Problemgerät. Aber auch an den übrigen Geräten sieht Felix Hug noch Optimierungsmöglichkeiten. Zu oft passiere es noch, dass die Übungen im Training bestens klappen, sobald die Kampfrichter aber zuschauten, sei das Verlassen des Gerätes programmiert. Den Aufwärtstrend erkennt Hug bei beiden Riegen, der Klassenerhalt ist das Ziel. Für die Dramaturgie der Saison wäre das nicht schlecht: Die beiden letzten Wettkämpfe finden im März vor heimischem Publikum gegen bezwingbare Riegen im Ligafeld statt.

Presse | Turnen | 22.02.2013

Felix Hug verbreitet Zuversicht

Knappe Niederlagen für die Riegen des VfL Sindelfingen

Von Christian Böhm

„Das war sieben Mal die Zehen nicht gestreckt": VfL-Trainer Felix Hug haderte mit dem Schicksal, das seine Nachwuchsriege so knapp um den ersten Sieg gebracht hatte. Denn die Leistung am dritten Wettkampfwochenende stimmte dieses Mal.

„Die Übungen werden immer besser", freute sich Hug. Heißt: Das Endergebnis hätte auch zugunsten der Sindelfinger lauten können. Dennoch bedeutet dies nicht, dass keine Luft mehr nach oben ist: „Wir können uns noch an allen Geräten verbessern", meinte der Coach. Deshalb sieht er auch der zweiten Saisonhälfte mit Zuversicht entgegen: „Wir sind in der Bezirksliga angekommen", sagte er. Die zwei notwendigen Siege in den letzten drei Wettkämpfen könnten da durchaus noch drin sein.

Die sollte auch die erste Mannschaft in der Landesliga schaffen. Am Wochenende haben hierzu gegen die TSG Backnang II mit 257,45:278,0 noch einige Punkte gefehlt. „Aber wir waren immer knapp am Gegner dran", betonte Felix Hug. Und vielleicht hätte es auch zum Sieg gereicht - wenn, ja wenn da das Seitpferd nicht gewesen wäre. Viele Patzer am Dauer-Problemgerät kosteten auch dieses Mal wieder wichtige Punkte. Aber auch an den übrigen Geräten sieht Felix Hug noch Optimierungsmöglichkeiten. „An der Schwierigkeit der Übungen liegt es nicht, das Problem ist die Stabilität", lautete seine Analyse. Zu oft passiere es noch, dass die Turner ihre Übungen im Training bestens absolvieren, sobald die Kampfrichter aber zuschauten sei das Verlassen des Gerätes programmiert.

Den Aufwärtstrend erkennt Hug indes bei beiden Riegen deutlich. Der soll nun durch intensives Training erhalten werden, damit die für den Klassenerhalt wichtigen Siege sich noch einstellen. Für die Dramaturgie der Saison wäre das nicht schlecht: Die beiden letzten Wettkämpfe finden Mitte März vor heimischem Publikum statt. Gegner: die am ehesten bezwingbaren Riegen im Ligafeld.

Presse | Turnen | 08.02.2013

Probleme mit dem Pauschenpferd

Die Sindelfinger Riegen verpatzen den Saisonstart

Von Peter Maier

Die Landesliga-Mannschaft musste sich mit 267,5:279,05 Punkten den Gästen aus Wernau geschlagen geben. Eine Niederlage, die nicht hätte sein müssen. „Wir haben den Wettkampf am Pauschenpferd verloren", analysierte Trainer Felix Hug anschließend die Niederlage. Sechs Mal stiegen die vier VfL-Turner an diesem Gerät ab. Zu oft, um am Ende die Nase vorne zu haben. Hinzu kam, dass auch an den Ringen nicht alles optimal lief. „Dumm verturnt", lautete der Kommentar Hugs zur Leistung seiner Turner in diesem Durchgang.

Gute Leistungen, die für die nächsten Begegnungen hoffen lassen, gab`s hingegen an Sprung und Boden. „Wenn wir am Seitpferd noch stabiler werden, dann sind wir landesligatauglich", lautete das Fazit des Trainers. Den Beweis kann das VfL-Team am Samstag, 16. Februar erbringen, wenn es auswärts gegen die TSG Backnang II antritt.

Mit einer ausgedünnten Mannschaft trat die zweite VfL-Mannschaft gegen Ingersheim-Sersheim an. Sechs Punkte fehlten am Schluss zum Sieg, der von Beginn an in weiter Ferne lag, da die Sindelfinger Turner an sämtlichen Geräten nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Felix Hug erkannte dennoch eine Verbesserung gegenüber dem ersten Wettkampf und sprach von „steigender Tendenz". Die kann die Riege auch gut gebrauchen. Denn erst im März wird sie in Vollbesetzung an die Geräte gehen. Den nächsten Wettkampf in Erdmannshausen am 17. Februar müssen die Turner noch in reduzierter Besetzung absolvieren ausmalbilder.

Presse | Turnen | 31.01.2013

Alles neu in der neuen Saison

Der VfL Sindelfingen startet am kommenden Wochenende vor heimischem Publikum

Von Christian Böhm

Neue Ligen, neue Gegner, neue Turner: Trainer Felix Hug und seine Mannen betreten in dieser Saison Neuland. Deshalb kann der Coach auch wenig darüber sagen, was seine Riegen erwarten wird.

Nur so viel ist klar und realistisch: Der Blick der VfL-Turner wird nicht nach oben in die nächsthöheren Ligen zeigen. Klassenerhalt ist angesagt. Schließlich ist es eine ambitionierte Sache, mit zwei Riegen im Ligabereich mitzuturnen.

Hug hat deshalb junge Turner aufgebaut, die noch über wenig Wettkampferfahrung verfügen, vorwiegend in der zweiten Riege zum ersten Mal Ligaluft schnuppern und zusammen mit den altbewährten Kräften zu einem Team zusammenwachsen sollen. Der jüngste Gerätekünstler des VfL ist gerade mal zwölf Jahre alt. „Wir sind gespannt, wie wir uns schlagen werden", meint Felix Hug. Im Training legten die rund 15 Turner in den vergangenen Wochen zumindest einen gewissen Fleiß an den Tag.

„Auch wenn es immer noch etwas mehr sein könnte", wie Hug anmerkt. So ist es zum Beispiel noch nicht gelungen, die Dauerschwäche am Seitpferd zu bekämpfen. Dafür gibt es Fortschritte vor allem am Sprung und an den Ringen, die den Trainer mit Zuversicht in die Saison gehen lassen.

Auch wenn die VfL-Gegner noch die großen Unbekannten sind, hat Felix Hug schon einen Feind geortet, der seinen Riegen das Leben schwer macht: Die hohe Ausfallquote - sei es durch Verletzung oder weil der eine oder andere Turner an bestimmten Terminen nicht zur Verfügung steht.

Schwierige Situationen entstehen vor allem dann, wenn zu wenige Leute anwesend sind, die an allen sechs Geräten antreten können. Mit diesem Problem hatte die Bezirksligamannschaft am vergangenen Wochenende beim vorgezogenen Auftakt in Schmiden zu kämpfen. Mit nur fünf Turnern setzte es eine 236,85:263,4-Niederlage, die ohne Ersatzschwäche sicherlich nicht so hoch ausgefallen wäre.

Am Sonntag geht es für beide Mannschaften dann vor heimischem Publikum richtig los. Ab 15 Uhr turnt die erste Mannschaft gegen den TSV Wernau, die zweite Mannschaft empfängt zeitgleich die TG Ingersheim/Sersheim. Die Begegnungen werden als Doppelwettkampf in einem Durchgang geturnt, sodass für die Zuschauer in der bewirteten Halle jede Menge Kunstturnen geboten sein wird.

Info

Die beiden Riegen des VfL Sindelfingen bestreiten ihre Heimwettkämpfe am Sonntag, 3. Februar, am Sonntag, 17. März und Sonntag, 24. März jeweils Doppelwettkämpfe in der Halle des Goldberggymnasiums. Beginn ist dabei immer um 15 Uhr.

Presse | Turnen | 31.01.2013

Alles neu vor dem Ligastart

VfL Sindelfingen erstmals mit zwei Riegen an den Geräten

Am Sonntag beginnt für die Turner des VfL Sindelfingen die Ligasaison mit einem Heimwettkampf in der Sporthalle des Goldberggymnasiums. Erstmals gehen zwei Riegen in der Landes- und der Bezirksliga an die Geräte.

Neue Ligen, neue Gegner, neue Turner: Trainer Felix Hug und seine Mannen betreten in dieser Saison Neuland. Deshalb kann der Coach auch wenig darüber sagen, was seine Riegen erwarten wird. Nur so viel ist klar und realistisch: Der Blick der VfL-Turner wird nicht nach oben in die nächst höheren Ligen zeigen. Klassenerhalt ist angesagt. Schließlich ist es eine ambitionierte Sache, mit zwei Riegen im Ligabereich mitzuturnen. Hug hat deshalb junge Turner aufgebaut, die noch über wenig Wettkampferfahrung verfügen, vorwiegend in der zweiten Riege zum ersten Mal Ligaluft schnuppern und zusammen mit den altbewährten Kräften zu einem Team zusammenwachsen sollen. Der jüngste Gerätekünstler des VfL ist gerade erst zwölf Jahre alt. "Wir sind gespannt, wie wir uns schlagen", meint Felix Hug. Im Training legten die rund 15 Turner in den vergangenen Wochen zumindest einen gewissen Fleiß an den Tag. "Auch wenn es immer noch etwas mehr sein könnte", wie Hug anmerkt. So ist es zum Beispiel noch nicht gelungen, die Dauerschwäche am Seitpferd zu bekämpfen. Dafür gibt es Fortschritte vor allem am Sprung und an den Ringen, die den Trainer mit Zuversicht in die Saison gehen lassen.

Auch wenn die VfL-Gegner noch die großen Unbekannten sind, hat Felix Hug schon einen Feind geortet, der seinen Riegen das Leben schwer macht: die hohe Ausfallquote, sei es durch Verletzung oder weil der eine oder andere an bestimmten Terminen nicht zur Verfügung steht. Schwierige Situationen entstehen vor allem dann, wenn zu wenige Leute anwesend sind, die an allen sechs Geräten antreten können. Mit diesem Problem hatte die Bezirksligamannschaft am vergangenen Wochenende beim vorgezogenen Auftakt in Schmiden zu kämpfen. Mit nur fünf Turnern setzte es eine 236,85:263,4-Niederlage, die ohne Ersatzschwäche sicherlich nicht so hoch ausgefallen wäre. Am Sonntag geht es für beide Mannschaften vor heimischem Publikum richtig los. Ab 15 Uhr turnt die erste Mannschaft gegen den TSV Wernau, die zweite Mannschaft empfängt zeitgleich die TG Ingersheim/Sersheim. Die Begegnungen werden als Doppelwettkampf in einem Durchgang geturnt, so dass die Zuschauer in der bewirteten Halle jede Menge Kunstturnen geboten bekommen.

Heimwettkämpfe als Doppelwettkampf:
Sonntag, 3. Februar, 15 Uhr: VfL Sindelfingen - TSV Wernau (Landesliga); VfL Sindelfingen - TG Ingersheim/Sersheim (Bezirksliga)
Sonntag, 17. März, 15 Uhr: VfL Sindelfingen - TSV Dunningen (Landesliga); VfL Sindelfingen - VfL Waiblingen (Bezirksliga)
Sonntag, 24. März, 15 Uhr: VfL Sindelfingen - WKG Spaichingen/Gölsdorf I (Landesliga); VfL Sindelfingen - SGV Murr (Bezirksliga)
Auswärtswettkämpfe Landesliga:
16. Februar bei der TSG Backnang II
2. März gegen WKG Villingendorf-Rottweil I
9. März gegen KTV Heilbronn II
Bezirksliga:
17. Februar gegen GSV Erdmannshausen
2. März gegen MTV Ludwigsburg II.