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Presse | Tischtennis | 14.01.2015

Natalie Bacher setzt sich überzeugend die Krone auf

Auch Alina Frey, Mika Pickan und Carlos Dettling triumphieren bei württembergischen Jahrgangsmeisterschaften der Jugend

VON THOMAS HOLZAPFEL

Die drei Sindelfinger Tischtennis-Nachwuchstalente Natalie Bacher, Alina Frey und Mika Pickan sowie der Herrenberger Carlos Dettling setzten sich bei den württembergischen Jahrgangsmeisterschaften der Jugend die Krone auf und holten sich im Böblinger Tischtenniszentrum in überzeugender Manier die Titel im Einzel. Auch weitere Teilnehmer aus dem Bezirk warteten mit starken Resultaten auf.

Bei dem familiären Treffen der 15 Bezirke aus dem Verbandsgebiet wurde in insgesamt zwölf Konkurrenzen, jeweils in Einzel und Doppel gespielt. Am ersten Turniertag waren es die Älteren des württembergischen Tischtennis-Nachwuchses, die vor stattlicher Kulisse um Pokale und Medaillen schmetterten. Dabei gingen auch die Sindelfinger Youngsters Natalie Bacher (U18) und Alina Frey (U15) bei den Mädchen sowie Mika Pickan (U15) bei den Jungs mit guten Aussichten auf den Turniererfolg ins Rennen. Und die drei VfL-Spieler erfüllten die Erwartungen. Natalie Bacher marschierte ohne Satzverlust aus der Vorrundengruppe. Über Isabel Köngeter (TV Reichenbach, 3:0), Jana Scholer (TSV Altenburg, 3:1) und Ronja Mödinger (Sportbund Stuttgart, 3:1) schaffte sie den Sprung ins U18-Endspiel, wo sie sich mit 11:9, 12:10, 7:11 und 11:7 gegen die Neckarsulmer Mitfavoritin Kathrin Hessenthaler durchsetzte. Ihr Bruder Daniel Bacher sowie der Herrenberger Piet Herr landeten in der starken U18-Konkurrenz, die der Heilbronner Regionalligaspieler Tom Mayer für sich entschied, auf dem neunten Platz.

Fest in der Hand des Bezirks Böblingen waren die Wettbewerbe bei der U15-Jugend. Sindelfingens Oberligaspielerin Alina Frey hatte wenig Mühe das Endspiel zu erreichen, lediglich einen Satzverlust gegen Kristin Fabriz (NSU Neckarsulm) musste sie hinnehmen. Die Dominanz des 14-jährigen Wirbelwinds setzte sich auch im Endspiel fort, das sie mit 11:6, 14:12 und 11:4 glatt gegen Alexandra Kaufmann (TTC Bietigheim-Bissingen) für sich entschied. Auch im Doppel war die Magstadterin im Trikot des VfL Sindelfingen nicht zu bezwingen, zusammen mit Michelle Phan (Tischtennis Schönbuch) ergatterte sie das Double. Michelle Phan wurde im Einzel Neunte.

In Abwesenheit seines mitfavorisierten Vereinskameraden Sven Stolz, der krankheitsbedingt fehlte, war für Mika Pickan (VfL Sindelfingen) der Weg in der U15-Konkurrenz frei. Im Endspiel traf der Landesligaspieler auf Hannes Bäcker von der TSG Hofherrnweiler. Nach verschlafenem ersten Satz besann sich Mika Pickan auf seine Stärken und setzte sich in den darauffolgenden Sätzen knapp, aber verdient jeweils mit 11:9 durch. Mit couragierten Auftritten überstand der Herrenberger Dominik Glaser die Vorrunde, am Ende stand für ihn der respektable neunte Platz zu Buche. Mit seinem Weilheimer Partner Simon Hackenberg gelang Glaser im Doppel sogar der Sprung aufs Treppchen.

Felix Schappacher von der TTG Leonberg/Eltingen sorgte bei den U14-Jungs für eine positive Überraschung. Als Gruppenzweiter aus der Vorrunde gekommen, schaffte es Schappacher mit zwei weiteren 3:1-Siegen bis ins Halbfinale, wo er sich nach vier Sätzen dem Heilbronner Daniel Meisner beugen musste. Sein Zwillingsbruder Alexander Schappacher (ebenfalls TTG Leonberg/Eltingen) sowie Annika Krumbein von der SKV Rutesheim wurden Neunte in der Einzelkonkurrenz. Im Doppel erkämpften sich die Schappacher-Brüder die Bronzemedaille.

Am Sonntag zeigten die jüngeren Jahrgänge, zu welchen Leistungen sie bereits im Stande sind. Gold und Silber für den Bezirk Böblingen gab es in der U13-Konkurrenz. Carlos Dettling (VfL Herrenberg), der unlängst von den Nachwuchstrainern des Deutschen Tischtennisbundes in den zehnköpfigen D/C-Kader berufen wurde, beherrschte den Wettbewerb nach Belieben und sicherte sich ohne Satzverlust den Titel des württembergischen Jahrgangsmeisters. Böblingens Youngster Michael Engelhardt spielte ebenfalls groß auf, so dass ihm erst im Endspiel die Grenzen aufgezeigt wurden. Im Doppel spielten die beiden gemeinsam, dabei mussten sie sich im Endspiel Tim Kitovnica/David Nähring (Sportbund Stuttgart/SV Sillenbuch) geschlagen geben. Weil der Stadts Nico Streit wurde Neunter im Einzel.

Auch in der U12 und U11 muss man sich keine Sorgen machen

Auch wenn es aus Bezirkssicht bei den Jüngsten in den Altersklassen U12 und U11 keine Einzelmedaille gab, so muss man sich im Bezirk weiterhin keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Die Aidlinger Simon Wolff und Phu Mai landeten bei den U12-Jungs auf den Plätzen fünf und neun, zudem sorgten sie im Doppel für Furore. Mit 11:7, 2:11, 11:7 und 11:2 gewannen die beiden das Endspiel gegen Paul Kilian/Andronikos Mavromichalis (TSV Markelsheim/TTC Gnadental) und bejubelten so den württembergischen Titel. Jan Thomas Kronich (SKV Rutesheim) wurde im Einzel Fünfter und Margaux Riss (Tischtennis Schönbuch) Neunte bei den Mädchen. Bei den Allerkleinsten schnitt der Neu-Leonberg-Eltinger Fabian Haid auf Platz fünf am besten ab, jeweils Neunte wurden Felix Lusseault (VfL Herrenberg) sowie Talia Eksilmez und Falvia Schneider (beide SV Gebersheim). Die beiden Gebersheimer Nachwuchshoffnungen freuten sich dafür im Doppel riesig über den Gewinn der Silbermedaille.

Aus Verbandssicht war man nach den zwei Tagen froh, dass man mit dem Böblinger Tischtenniszentrum einen passenden Austragungsort für das Mammutturnier gefunden hatte. TTVWH-Organisator Wolfgang Laur: "Die Meisterschaften sind beliebt, aber es war in diesem Jahr schwierig, eine geeignete Halle für das Turnier zu finden." Dankbar war man zudem über das Engagement der Familie Engelhardt, die kurzfristig bei der Bewirtschaftung in die Bresche sprang.

Presse | Tischtennis | 14.01.2015

Drei Mal Gold für den VfL Sindelfingen

Natalie Bacher, Alina Frey und Mika Pickan holen sich den Einzeltitel bei den württembergischen Jahrgangsmeisterschaften in Böblingen

Von Thomas Holzapfel

Das Böblinger Tischtenniszentrum am Silberweg war Schauplatz der größten Einzelmeisterschaft auf Verbandsebene und bot mehr als nur großen Sport der Jugend-Perspektivspieler. Es war ein sehr familiäres Treffen der 15 Bezirke aus dem Verbandsgebiet, die ihre besten Nachwuchsspieler nominierten. In insgesamt zwölf Konkurrenzen, jeweils in Einzel und Doppel, wurden die diesjährigen Jahrgangsmeister ermittelt. Dabei blieben auch die Erfolge der Lokalmatadoren nicht aus.

Am ersten Turniertag waren es die Älteren des württembergischen Tischtennis-Nachwuchses, die vor stattlicher Kulisse um Pokale und Medaillen schmetterten. Dabei gingen auch die Sindelfinger Youngster Natalie Bacher (Mädchen U18), Alina Frey (Mädchen U15) und Mika Pickan (Jungen U15) mit guten Aussichten auf den Turniererfolg ins Rennen.

Und die drei VfL-Spieler erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen. Natalie Bacher marschierte ohne Satzverlust aus der Vorrundengruppe. Über Isabel Köngeter (TV Reichenbach, 3:0), Jana Scholer (TSV Altenburg, 3:1) und Ronja Mödinger (Sportbund Stuttgart, 3:1) schaffte sie den Sprung ins U18-Endspiel, wo sie sich mit 11:9, 12:10, 7:11 und 11:7 gegen die Neckarsulmer Mitfavoritin Kathrin Hessenthaler durchsetzte. Ihr Bruder Daniel Bacher sowie der Herrenberger Piet Herr landeten in der starken U18-Konkurrenz, die der Heilbronner Regionalligaspieler Tom Mayer für sich entschied, auf dem neunten Platz.

Fest in der Hand des Bezirks Böblingen waren die Wettbewerbe bei der U15-Jugend. Sindelfingens Oberligaspielerin Alina Frey hatte wenig Mühe, das Endspiel zu erreichen, lediglich ein Satzverlust gegen Kristin Fabriz (NSU Neckarsulm) musste hingenommen werden.

Die Dominanz des 14-jährigen Wirbelwinds setzte sich auch im Endspiel fort, das sie mit 11:6, 14:12 und 11:4 glatt gegen Alexandra Kaufmann (TTC Bietigheim-Bissingen) für sich entschied. Auch im Doppel war die Magstadterin im Trikot des VfL Sindelfingen nicht zu bezwingen, zusammen mit Michelle Phan (Tischtennis Schönbuch) ergatterte sie das Double. Michelle Phan wurde im Einzel Neunte.

In Abwesenheit seines mitfavorisierten Vereinskameraden Sven Stolz, der krankheitsbedingt fehlte, war für Mika Pickan (VfL Sindelfingen) der Weg in der U15-Konkurrenz frei. Im Endspiel traf der Landesligaspieler auf Hannes Bäcker von der TSG Hofherrnweiler. Nach verschlafenem ersten Satz besann sich Mika Pickan auf seine Stärken und setzte sich in den darauf folgenden Sätzen knapp, aber verdient jeweils mit 11:9 durch.

Am zweiten Turniertag zeigten die jüngeren Jahrgänge, zu welchen Leistungen sie bereits imstande sind. Gold und Silber für den Bezirk Böblingen gab es in der U13-Konkurrenz. Carlos Dettling (VfL Herrenberg), der unlängst von den Nachwuchstrainern des Deutschen Tischtennisbundes in den zehnköpfigen D/C-Kader berufen wurde, beherrschte den Wettbewerb nach Belieben und sicherte sich ohne Satzverlust den Titel des württembergischen Jahrgangsmeisters.

Böblingens Youngster Michael Engelhardt spielte ebenfalls groß auf, sodass ihm erst im Endspiel die Grenzen aufgezeigt wurden. Im Doppel spielten die beiden gemeinsam, dabei mussten sie sich im Endspiel Tim Kitovnica/David Nähring (Sportbund Stuttgart/SV Sillenbuch) geschlagen geben. Weil der Stadts Nico Streit wurde Neunter im Einzel.

Auch wenn es aus Bezirkssicht bei den Jüngsten in den Altersklassen U12 und U11 keine Einzelmedaille gab, so muss man sich im Bezirk weiterhin keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Die Aidlinger Simon Wolff und Phu Mai landeten bei den U12-Jungs auf den Plätzen fünf und neun, zudem sorgten sie im Doppel für Furore. Mit 11:7, 2:11, 11:7 und 11:2 gewannen die beiden das Endspiel gegen Paul Kilian/Andronikos Mavromichalis (TSV Markelsheim/TTC Gnadental) und bejubelten so den württembergischen Titel. Margaux Riss (Tischtennis Schönbuch) wurde Neunte bei den Mädchen.

Presse | Tischtennis | 13.01.2015

Chance auf besseres Ergebnis war da

Chance auf besseres Ergebnis war da

So ganz konnten die Sindelfinger Tischtennisspielerinnen die Enttäuschung über das überraschend hoch ausgefallene 1:6 im richtungsweisenden Kellerduell der 3. Liga gegen den TSV Schwabhausen II nicht verbergen. Dabei waren die Chancen auf ein deutlich besseres Ergebnis durchaus vorhanden.

Der VfL ging hochmotiviert die Anfangsdoppel an - und wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sowohl Nathalie Richter/Jasmin Lorenz als auch Gabriella Zsemlye/Maria Schuller erkämpften sich einen fünften Satz, den dann aber jeweils der Gegner für sich entschied. Trainer Oliver Appelt: "Es hätte genauso 2:0 für uns stehen können." Doch die Moral bei den Gastgeberinnen war intakt. Gabriella Zsemlye und die seit der Rückrunde am vorderen Paarkreuz spielende Nathalie Richter machten ihre Sache gegen die TSV-Topleute Andrea Welz und Eva-Maria Maier gut, doch erneut punkteten die Gäste. So blieb es Abwehrspielerin Jasmin Lorenz vorbehalten, den ersten Einzelsieg der Sindelfinger einzufahren, der Viersatzerfolg über die Rumänin Elena Cristina Tugui war hochverdient. Der zwischenzeitliche Motivationsschub hielt nicht lange an, da Natalie Richter knapp mit 9:11 im fünften Satz gegen Sophia Kahler die Segel streichen musste. Da Sindelfingens Ungarin im Spitzeneinzel gegen Eva-Maria Maier überhaupt kein Rezept fand und nach nur neun Punkten die Partie abgeben musste, war das 1:6 perfekt. Oliver Appelt: "Besonders positiv trat Nathalie Richter in Erscheinung, ihr Auftritt am Spitzenpaarkreuz hat mir gut gefallen. Schade, dass das Ergebnis so deutlich war, oftmals sind nur Nuancen ausschlaggebend."

Oberliga-Team ist im Spitzenspiel wie erwartet ohne große Chance

Die Oberliga-Frauen des VfL Sindelfingen II trafen im Spitzenspiel auf den überlegenen Herbstmeister TTC Weinheim. Beim 2:8 glänzte vor allem Maria Schuller, die das Doppel mit Alina Frey gewann und auch im Einzel gegen die Slowakin Tatiana Bakaiova triumphierte. Positiv angetan war der Trainer auch von den Auftritten der 14-jährigen Alina Frey, die bei ihrem Debüt am Spitzenpaarkreuz zwar leer ausging, aber die gegnerischen Topspielerinnen zeitweilig in Bedrängnis brachte. Durch die Niederlage rutschte die VfL-Zweite auf den dritten Platz ab - ein Umstand, mit dem man im Sindelfinger Lager nach einer bislang starken Saison sehr gut leben kann.

Presse | Tischtennis | 13.01.2015

Wir geben noch nicht auf

3. Liga, Frauen: Der VfL Sindelfingen verliert das Kellerduell gegen Schwabhausen mit 1:6

Auch im achten Heimspiel in Serie ließen die Sindelfinger Tischtennis-Fans das Drittliga-Quartett des VfL nicht im Stich. Wieder waren es um die 50 Zuschauer, die den Liganeuling im Kampf gegen den Abstieg nach vorne peitschen wollten.

So ging der VfL dann auch hoch motiviert die Anfangsdoppel an – und wurde letztendlich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sowohl Nathalie Richter/Jasmin Lorenz als auch Gabriella Zsemlye/Maria Schuller erkämpften sich gegen die bayerischen Formationen einen fünften Satz, den dann aber jeweils der Gegner für sich entschied. Trainer Oliver Appelt: „Im Grunde genommen hätte es genauso 2:0 für uns stehen können, was natürlich nicht bedeutet hätte, dass wir das Spiel dann gewonnen hätten.“

Der Stich in Form der Schwabhausener 2:0-Führung saß tief. Doch die Moral beim Gastgeber war intakt. Gabriella Zsemlye und die seit der Rückrunde am vorderen Paarkreuz spielende Nathalie Richter machten ihre Sache gegen die TSV-Topleute Andrea Welz und Eva-Maria Maier gut, doch erneut punkteten nur die Gäste. Zsemlye machte dabei genauso wie ihre Kontrahentin 41 Punkte, doch drei der vier Sätze gewann Andrea Welz. So blieb es Abwehrspielerin Jasmin Lorenz vorenthalten, den ersten Einzelsieg der Sindelfinger einzufahren, der Viersatzerfolg über die Rumänin Elena Cristina Tugui war am Ende hochverdient.

Der zwischenzeitliche Motivationsschub hielt indes nicht lange an, da Natalie Richter, am Vortag noch württembergische Jahrgangsmeisterin bei den U18-Mädchen geworden, knapp mit 9:11 im fünften Satz gegen Sophia Kahler die Segel streichen musste.

Da Sindelfingens Ungarin im Spitzeneinzel gegen Eva-Maria Maier überhaupt kein Patentrezept fand und nach lediglich neun erspielten Punkten die Partie abgeben musste, war das 1:6 aus Sindelfinger Sicht perfekt. Oliver Appelt: „Besonders positiv trat heute Nathalie Richter in Erscheinung, ihr Auftritt am Spitzenpaarkreuz hat mir gut gefallen. Schade, dass das Ergebnis so deutlich war, oftmals sind nur Nuancen ausschlaggebend. Aber wir geben nicht auf und werden Woche für Woche weiterkämpfen.“

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Zsemlye – Welz 10:12, 11:13, 11:5, 9:11; Richter – Maier 7:11, 12:10, 1:11, 15:13, 4:11; Zsemlye – Maier 3:11, 4:11, 2:11.

Presse | Tischtennis | 05.11.2014

Schnuppertraining beim VfL Sindelfingen

Die Tischtennis-Abteilung des VfL Sindelfingen führt ab dem 7. November ein Schnuppertraining für Anfänger in der Sommerhofenhalle (Hohenzollernstr.) durch. Aufgerufen sind interessierte Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, die sich unter Anleitung der jungen VfL-Bundesligaspielerinnen Natalie Bacher und Nathalie Richter sowie weiterer Trainer näher mit der schnellen Ballsportart vertraut machen wollen.
Die Trainingsstunden finden jeweils freitags ab 18:15 Uhr statt (außer in den Ferien). Die Teilnahmegebühr für zehn geplante Termine beträgt 20 €. Mitzubringen sind Sportkleidung/Turnschuhe und, falls vorhanden, ein Tischtennisschläger. Ansprechpartnerin ist Elke Bacher unter der Telefonnummer 07031/800202, Anmeldungen können auch über die E-Mail-Adresse kontakt@vfl-sindelfingen.de vorgenommen werden, weitere Infos gibt es außerdem auf der Homepage www.sindelfingen-tischtennis.de .

Presse | Tischtennis | 05.11.2014

Bacher und Ziegler spielen groß auf

Die Sindelfingerin und die Lehenweilerin belegen beim U18-Bundesranglistenturnier in Kleve die Plätze elf und zwölf

Von Thomas Holzapfel

In ihrem letzten Jugendjahr hoffte die 17-jährige Natalie Bacher vom VfL Sindelfingen noch einmal auf den großen Coup, sprich auf die Qualifikation zum deutschen Top24-Turnier. Angesichts einer nicht gerade optimalen Turniervorbereitung auf Grund von Rückenbeschwerden und einer starken Vorrundengruppe in Kleve schwanden bereits vor dem ersten Ballwechsel die Chancen auf eine Platzierung unter den ersten 20.

Doch die Sindelfinger Angriffsspielerin machte das schier Unmögliche wahr und sicherte sich nach einem 3:0-Überraschungssieg über die Zweitligaspielerin Caroline Hajok (Niedersachsen) und weiteren Erfolgen über Janina Ciepluch (Thüringen), Gina Alicia Rieck (Hamburg) und Stephanie Hoffmann (Westdeutschland) hinter Victoria Dauter (Bayern) den sensationellen zweiten Platz in der Vorrundengruppe.

Dadurch löste die Schülerin des Sindelfinger Pfarrwiesengymnasiums bereits am ersten Turniertag die Fahrkarte für das Top24-Turnier, das am 22./23. November im saarländischen Marpingen zur Austragung kommt. Vor den Augen von DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig sowie Mädchen-Bundestrainer Tobias Kirch ging es am zweiten Tag um die Platzierungen. Mit einem Erfolg über die Thüringerin Katharina Overhoff war schon einmal Platz zwölf sicher. In der Endrunde ging es dann gegen zwei bekannte Gesichter aus Baden-Württemberg.

Gegen die Böblinger Bundesligaspielerin Julia Kaim hatte Natalie Bacher durchaus die Chancen auf einen Satzgewinn, doch letztendlich setzte sich Kaim mit 3:0 durch. Im abschließenden Spiel um Platz elf gab es gegen Ann-Katrin Ziegler dann noch einige spannende Phasen: Sah Bacher bei einer 2:0-Satzführung und 8:5-Führung im dritten Satz bereits wie die sichere Siegerin aus, kämpfte sich die Lehenweilerin noch einmal heran. Im fünften Satz bejubelte Bacher dann ein 11:5 und sicherte sich so den elften Platz in der Endabrechnung.

Als eine der Jüngsten im 48er-Feld präsentierte sich Ann-Katrin Ziegler in der Vorrunde mit einem guten Nervenkostüm. Sowohl gegen die Berlinerin Belana Gawolek als auch gegen die letztjährige U18-Elfte Tabea Heidelbach (Hessen) wurden spannende Fünfsatzsiege eingefahren, die letzten Endes auch den zweiten Platz in der Gruppe zur Folge hatten.

In der Zwischenrunde musste sich Ziegler der späteren Turniersiegerin Marie-Sophie Wiegand aus Niedersachsen nur knapp mit 5:11, 2:11, 12:10, 11:9 und 7:11 geschlagen geben. Der Viersatzerfolg über Kathrin Hessenthaler (Neckarsulm) brachte Ann-Katrin Ziegler dann in das Spiel um Platz elf gegen Natalie Bacher. Angesichts der Tatsache, dass Ann-Katrin Ziegler auch noch in den kommenden beiden Jahren in der U18-Altersklasse starten darf, stellte diese Platzierung für das aufstrebende Talent einen ihrer bislang größten Erfolge im Einzelsport dar.

Presse | Tischtennis | 08.10.2014

Bruder-Duell in der U15-Altersklasse

Ranglistenturnier

In Böblingen ermittelten die besten U15- und U18-Tischtennisjugendlichen ihre Ranglistensieger und Qualifikanten für den Verbands-Schwerpunkt. In souveräner Manier führte Jugendsportwart Emanuel Egger das Ranglistenturnier durch, die Mädchen-Konkurrenz mit acht Meldungen konnte diesmal durchgeführt werden. Daniel Bacher (VfL Sindelfingen), Alexander Schappacher (TTG Leonberg/Eltingen), Jana Gauß (SpVgg Weil der Stadt) und Elisabeth Kronich (SKV Rutesheim) landeten in ihren Altersklassen vorne.

In zwei Sechsergruppen ermittelten die U15- und U18-Jungen die Bezirksbesten, bei den Mädchen wurden alle Jahrgänge gemeinsam ausgespielt. Bei den Jüngeren holte sich der Leonberger Alexander Schappacher ohne Niederlage Platz eins. Kurios: Im Duell der Gruppensieger bekam er es mit seinem Bruder Felix zu tun, den er in vier Sätzen auf Distanz hielt. Beide qualifizierten sich für die Rangliste auf Verbandsebene. Dritter wurde der Böblinger Christian Köhler vor Christoph Hermann (VfL Sindelfingen), sie dürfen sich Hoffnung auf die Härtequote und einen nachträglichen Startplatz machen. In der U18-Konkurrenz gingen der Sindelfinger Daniel Bacher (5:0 Spiele) und der Herrenberger Tobias Gawlitza (5:0) als Sieger aus ihren Gruppen hervor, im direkten Vergleich hatte Landesligaspieler Bacher in drei Sätzen die Nase vorn. Das Spiel um Platz drei entschied Luis Hornstein (SV Böblingen) gegen den Höfinger Yann Schumaeker für sich.

Im Vorfeld bereits für den Schwerpunkt nominiert wurden Thomas Barth (VfL Sindelfingen, U18), Raphael Brakopp (VfL Herrenberg, U18), Michael Engelhardt (SV Böblingen, U15) und Dominik Glaser (VfL Herrenberg, U15). Bereits für die baden-württembergischen Einzelmeisterschaften qualifiziert sind Natalie Bacher (VfL Sindelfingen, U18), Julia Kaim (SV Böblingen, U18), Sven Stolz, Mika Pickan (beide VfL Sindelfingen, U15), Carlos Dettling (VfL Herrenberg, U15) und Alina Frey (VfL Sindelfingen, U15).

Presse | Tischtennis | 07.10.2014

Courage wird mit Punkt belohnt

3. Tischtennis-Liga Frauen: 5:5 gegen BSC Rapid Chemnitz bei der Heimpremiere des VfL Sindelfingen

Die Nervosität bei den Tischtennisfrauen des VfL Sindelfingen ließ sich bei der Heimpremiere in der 3. Liga gegen den BSC Rapid Chemnitz nicht verleugnen. Doch das VfL-Quartett bekam die Kurve, der Aufsteiger verdiente sich mit einer couragierten Leistung vor 70 Zuschauern beim 5:5 den ersten Punktgewinn.

VON THOMAS HOLZAPFEL

Es sah zu Beginn nicht gut aus für das VfL-Quartett, das sich im ersten Heimspiel so viel vorgenommen hatte. Prompt gingen beide Doppel ohne Satzgewinn in die Binsen. Zudem verlor Jasmin Lorenz gegen die walisische Nationalspielerin Charlotte Carey, und auch Gabriella Zsemlye lag gegen Hana Valentova, die vor langen Jahren als Hana Placha im Trikot des VfL Sindelfingen spielte, bereits deutlich im Rückstand. Zwei Sätze hatte die Sindelfinger Spitzenspielerin verloren, auch der Zwischenstand von 5:8 im dritten Durchgang verhieß nichts Gutes. Doch die Abwehrspezialistin riss das Ruder noch einmal herum und gewann die folgenden drei Durchgänge.

Danach ging ein Ruck durch die Sindelfinger Mannschaft, wenngleich sich dies noch nicht in den Ergebnissen widerspiegelte. Wenigstens Eigengewächs Natalie Bacher hielt die Partie offen, als sie gegen Doreen Beckert in vier Sätzen triumphierte. Dennoch lag das Team mit 2:5 im Hintertreffen. In der Schlussphase waren die zahlreichen Fans aus dem Häuschen, als Jasmin Lorenz, Natalie Bacher und Nathalie Richter mit ihren Erfolgen doch noch das verdiente 5:5-Remis unter Dach und Fach brachten und für den ersten Punktgewinn sorgten.

Nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus organisatorischer Sicht zeigten sich die VfL-Verantwortlichen nach der Drittliga-Premiere in der heimischen Sommerhofenhalle zufrieden. "Die Abteilung und auch die Spielerinnen haben im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt. Dass sogar 70 Mitglieder und Freunde der Abteilung den Weg in die Halle fanden, war klasse", so Trainer Oliver Appelt, der von der Atmosphäre angetan war. "Ich bin ja schon viele Jahre in Sindelfingen, aber das habe ich noch nicht erlebt. Während man in der Regionalliga beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielte, war dieses Match in punkto Zuschauerresonanz etwas ganz Besonderes." Zufrieden lehnte sich auch Organisator Werner Bacher nach der Partie zurück: "Ich denke, wir haben uns als guter und sympathischer Gastgeber präsentiert. Unsere Spielerinnen waren sehr nervös, da hatte ich schon befürchtet, dass die Partie schnell vorüber ist. Aber am Ende wurden sie doch mit dem Punktgewinn belohnt."

Presse | Tischtennis | 07.10.2014

Mit Moral zum ersten Punktgewinn

3. Liga, Frauen: Erfolgreiche Heimpremiere für den VfL Sindelfingen gegen Chemnitz

Von unserem Mitarbeiter Thomas Holzapfel

Es sah zu Beginn nicht gut aus für das VfL-Quartett, das sich im ersten Heimspiel in der dritten Bundesliga so viel vorgenommen hatte.

Prompt gingen gegen Chemnitz beide Doppel ohne Satzgewinn in die Binsen, zudem verlor Jasmin Lorenz gegen die walisische Nationalspielerin Charlotte Carey und auch Gabriella Zsemlye lag gegen Hana Valentova, die vor langen Jahren als Hana Placha im Trikot des VfL Sindelfingen spielte, bereits deutlich im Rückstand. Zwei Sätze hatte die Sindelfinger Spitzenspielern verloren, auch der Zwischenstand von 5:8 im dritten Satz verhieß nichts Gutes. Doch die Abwehrspezialistin riss das Ruder noch einmal herum und gewann die folgenden drei Durchgänge.

Danach ging ein Ruck durch die Sindelfinger Mannschaft, wenngleich sich dies noch nicht in den Ergebnissen widerspiegelte. Wenigstens VfL-Eigengewächs Natalie Bacher hielt die Partie offen, als sie gegen Doreen Beckert nach vier Sätzen triumphierte. Dennoch sah Oliver Appelt sein Team mit 2:5 im Hintertreffen. In der Schlussphase waren die 70 Fans dann ganz aus dem Häuschen, als Jasmin Lorenz, Natalie Bacher und Nathalie Richter mit ihren Erfolgen doch noch das 5:5-Remis unter Dach und Fach brachten und für den ersten Punktgewinn des Aufsteigers in der 3. Liga sorgten.

Nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus organisatorischer Sicht zeigten sich die VfL-Verantwortlichen nach dem ersten Drittliga-Spiel in der Sommerhofenhalle hochzufrieden. „Die Abteilung und auch die Spielerinnen haben im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt. Im Prinzip wären wir mit 30 oder 40 Zuschauern zufrieden gewesen. Dass dann sogar 70 Mitglieder und Freunde der Abteilung den Weg in die Halle fanden, war klasse“, so Oliver Appelt, der von der Atmosphäre mehr als angetan war.

„Ich bin ja schon viele Jahre in Sindelfingen, aber das habe ich dann doch noch nicht erlebt. Während man in der Regionalliga beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielte, war dieses Drittliga-Match in punkto Zuschauerresonanz etwas ganz Besonderes.“

Zufrieden lehnte sich auch Organisator Werner Bacher am Abend nach der Partie zurück: „Ich denke, wir haben uns als guter und sympathischer Gastgeber präsentiert. Unsere Spielerinnen waren am Anfang ja sehr nervös. Aber am Ende wurden sie doch noch mit dem Punktgewinn belohnt.“

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Zsemlye – Valentova 2:11, 9:11, 11:8, 11:6, 11:8; Lorenz – Carey 4:11, 10:12, 12:10, 10:12; Zsemlye – Carey 10:12, 11:8, 7:11, 11:5, 6:11; Lorenz – Valentova 11:4, 11:9, 11:4.

Presse | Tischtennis | 28.08.2014

Organisatorischer Kraftakt, sportliche Herausforderung

3. Tischtennis-Liga Frauen: Vorfreude ist groß beim VfL Sindelfingen

VON THOMAS HOLZAPFEL

20 Jahre ist es her, dass es in Sindelfingen Bundesliga-Tischtennis zu sehen gab. Nach der Saison 1993/94 verabschiedeten sich Hanna Placha, Ellen Sorg, Heike Hildebrandt und Ines Marquardt aus der 2. Liga. Am 6. September bricht für die VfL-Frauen in der 3. Liga ein neues Zeitalter an. Mit großer Vorfreude und ungewissem sportlichen Ausgang.

Mit der ungarischen Nummer eins Gabriella Zsemlye, den Eigengewächsen Jasmin Lorenz und Natalie Bacher sowie Nathalie Richter und Maria Schuller geht das VfL-Team das Abenteuer an. Dabei muss der Vizemeister der Regionalliga-Saison zuerst dreimal auswärts antreten, ehe er sich am 5. Oktober in der Sommerhofenhalle (gegen Rapid Chemnitz) präsentiert. "Da die meisten Heimspiele am Sonntagnachmittag ausgetragen werden, erhoffen wir uns einen höheren Zuschauerzuspruch. Zumal wir vor den Heimspielen kräftig die Werbetrommel rühren", verspricht der langjährige Trainer Oliver Appelt.

Sportlich gesehen zählt für ihn einzig und allein der Klassenerhalt. "Das wird eine große Herausforderung. Die Konkurrenz hat sich mächtig verstärkt, aber ich traue unserem Team zu, die notwendigen Punkte einzufahren. Dabei müssen wir vor allem den Teams aus Saarlouis, Schwarza und Hofstetten Paroli bieten, die mit uns auf Augenhöhe sind." Im Lager des VfL wird man alles versuchen, länger als ein Jahr in dieser neugegründeten dritten Liga bestehen zu können.

Neben der sportlichen Herausforderung müssen die Sindelfinger Verantwortlichen auch in punkto Organisation einige Hebel in Bewegung setzen, um den Kraftakt stemmen zu können. "Hier muss man ganz besonders Werner Bacher erwähnen, ohne den es nicht möglich gewesen wäre, das Team für die 3. Liga zu melden", findet Abteilungsleiter Carsten Seeger lobende Worte. "Allein der Schriftverkehr mit dem Deutschen Tischtennisbund und das ganze Drumherum wie Neuanschaffung der Spielmaterialien und das Sponsoring erfordern einen erheblichen Mehraufwand." Erst als Werner Bacher sich bereit erklärte, als Manager für die dritte Liga zu fungieren, entschied sich der VfL Sindelfingen, das Abenteuer einzugehen. Eine Entscheidung, die auf den letzten Drücker getroffen wurde, weil neben dem zusätzlichen Mehraufwand mit höheren Kosten kalkuliert werden muss. "Durch weitere Fahrten, Übernachtungskosten, die Erneuerung des Spielmaterials, den Einsatz von gleich drei Oberschiedsrichtern, das Erstellen von Infoflyern sowie das beträchtliche Startgeld müssen wir tiefer in den Geldbeutel greifen. Wir sind deshalb froh, dass wir bei der Sponsorensuche erfolgreich waren", schildert Werner Bacher die kontrollierbare, aber dennoch herausfordernde Situation. Er zeigt sich zudem dafür zuständig, dass bei den Heimspielen das Ambiente stimmt. "Man muss in der Bundesliga schon an einiges denken, das in der Liga darunter kein Thema war", sagt Bacher und meint beispielsweise die Musik, die zukünftig beim Einmarsch der Spielerinnen aus den Lautsprechern ertönt, die Einbindung eines Hallensprechers oder der Liveticker, der über eine WLAN-Verbindung dafür sorgt, dass die Fans vor dem Computer nach jedem Ballwechsel über den aktuellen Stand informiert werden. "Hätte ich im Vorfeld gewusst, welchen organisatorischen Aufwand es hier zu betreiben gilt, hätte ich mir das mit der Managerrolle vielleicht noch mal überlegt", meint Werner Bacher. Allerdings nimmt ihm das im Sindelfinger Lager keiner so richtig ab, zumal er auf die Unterstützung zahlreicher Mitglieder zählen kann.

Drittligasaison in Gedenken an Horst Loop bestreiten

Nicht in Vergessenheit geraten wird beim VfL der langjährige Abteilungsleiter Horst Loop, der im Frühjahr verstarb. Werner Bacher: "Vor 20 Jahren, als es zuletzt Bundesligatischtennis in Sindelfingen gab, war Horst Loop unser Abteilungsleiter. Die erste Frauenmannschaft war ihm in seiner langen Ehrenamtslaufbahn immer ein besonderes Anliegen. Die Mannschaft hat sich entschieden, die nun kommende Drittligasaison in Gedenken an Horst Loop zu bestreiten."

Presse | Tischtennis | 30.07.2014

Natalie Bacher hat in Weinheim Grund zum Strahlen

Platz eins beim baden-württembergischen Top-16-Turnier in der U18-Altersklasse - Weitere starke Platzierungen

Bei einem ihrer letzten Auftritte als Jugendspielerin erwischte die 17-jährige Natalie Bacher vom VfL Sindelfingen beim baden-württembergischen Top-16-Turnier einen Glanztag. In Weinheim gewann die Regionalligaspielerin des VfL die U18-Konkurrenz. Weitere starke Platzierungen ließen das Turnier zu einem großen Erfolg aus VfL-Sicht werden.

Dem Druck des Gewinnenmüssens hielt Natalie Bacher stand. In beeindruckender Manier marschierte sie mit sieben Siegen und nur zwei abgegebenen Sätzen durch die Vorrunde. Am zweiten Tag ging es gegen die besten vier der anderen Gruppe. Eine hauchdünne Fünfsatzniederlage gegen Kathrin Hessenthaler (Neckarsulm) und ein genauso knapper Erfolg gegen Lokalmatadorin Muriel Broschard (12:10, 11:4, 9:11, 11:13 und 12:10) sorgten im Sindelfinger Lager für großen Jubel. Natalie Bacher löste auf direktem Weg das Ticket für das deutsche Top-48-Turnier im November.

Bei den U15-Mädchen endete für Alina Frey (VfL Sindelfingen) die Vorrunde mit einer Fünfsatzniederlage gegen die Steinheimerin Wenna Tu. Trainer Oliver Appelt: "Da hat Alina nach einer 2:0-Satzführung etwas zu viel gewollt." Ansonsten hatte die quirlige Angriffsspielerin die Konkurrenz allerdings im Griff und schaffte es mit 6:1 Spielen souverän in die Runde der besten acht. In der Endrunde musste Frey nur noch Jana Kirner aus Emmendingen gratulieren, gegen die sie nicht ins Spiel kam. So blieb am Ende der dritte Platz und noch ein kleiner Hoffnungsschimmer auf eine Nachnominierung zum Top-48-Turnier am 18./19. Oktober in Osterburg/Sachsen-Anhalt. Sven Stolz und Mika Pickan schafften mit beherzten Auftritten den Sprung unter die besten acht. Betreuer Werner Bacher: "Mit ihren Abschlussplatzierungen fünf und sechs können sie sehr zufrieden sein, die vorne platzierten Spieler waren richtig stark." Mika Pickan zeigte gegen den späteren Sieger Sven Hennig (FT Freiburg) eine starke Leistung. Sven Stolz, der in der kommenden Saison im Männer-Bezirksligateam um Punkte schmettert, unterlag zwar im vereinsinternen Duell, dennoch konnte er sich auf Grund des besseren Satzverhältnisses vor Mika Pickan platzieren.

Ebenfalls bei den U15-Jungs ging der erst elfjährige Carlos Dettling vom VfL Herrenberg ins Rennen. Mit einer starken 4:3-Bilanz ging das Mitglied des DTTB-Kaders als Gruppendritter aus der Vorrunde hervor, dabei unterlag er dem späteren Turnierzweiten Dominik Reis (Waldkirch) nur knapp mit 6:11, 11:5, 11:8, 11:13, 5:11. Am zweiten Turniertag hatte die Konkurrenz zumeist die Nase vorn, dennoch freute er sich riesig über den achten Platz. Die Lehenweilerin Ann-Katrin Ziegler sorgte am ersten Tag mit einem glatten 3:0 über Muriel Broschard für das persönliche Glanzlicht, in der Endrunde landete die für den TSV Herrlingen (Bezirk Ulm) antretende Ziegler mit einer 3:4-Bilanz auf dem fünften Platz.

Presse | Tischtennis | 30.07.2014

Paukenschlag von Natalie Bacher

Die Sindelfingerin gewinnt das baden-württembergische Top-16-Turnier der U18-Jugend / Auch Alina Frey schafft es aufs Podium

Von Thomas Holzapfel

Weitere starke Platzierungen von Sindelfinger Youngsters ließen das Ranglistenturnier zu einem großen Erfolg aus Vereinssicht werden.

Dem Druck des Gewinnenmüssens hielt Natalie Bacher beim Top16-Turnier der besten baden-württembergischen Tischtennis-Mädchen gut stand. In beeindruckender Manier marschierte sie mit sieben Siegen und nur zwei abgegebenen Sätzen durch die Vorrunde. Am zweiten Tag ging es dann noch gegen die besten Vier der anderen Gruppe.

Eine hauchdünne Fünfsatzniederlage gegen Kathrin Hessenthaler (Neckarsulm) und ein genauso knapper Erfolg gegen Lokalmatadorin Muriel Broschard (12:10, 11:4, 9:11, 11:13 und 12:10) sorgten im Sindelfinger Lager für großen Jubel. Natalie Bacher löste somit auf direktem Weg das Ticket für das deutsche Top48-Turnier, das Anfang November in Kleve zur Austragung kommt.

Bei den U15-Mädchen endete für Alina Frey (VfL Sindelfingen) die Vorrunde mit einer Fünfsatzniederlage gegen die Steinheimerin Wenna Tu. Trainer Oliver Appelt: „Da hat Alina nach einer 2:0-Satzführung etwas zu viel gewollt.“

Ansonsten hatte die quirlige Angriffsspielerin die Konkurrenz allerdings im Griff und schaffte es mit 6:1-Spielen recht souverän in die Runde der besten Acht. In der Endrunde musste Frey nur noch Jana Kirner aus Emmendingen gratulieren, gegen die sie nicht so recht ins Spiel kam. So blieb am Ende der dritte Platz im Top16-Turnier und noch ein kleiner Hoffnungsschimmer auf eine Nachnominierung zum DTTB-Top48-Turnier (18./19.10.2014 in Osterburg/Sachsen-Anhalt).

Sven Stolz und Mika Pickan schafften mit beherzten Auftritten den Sprung unter die besten Acht. Betreuer Werner Bacher: „Mit ihren Abschlussplatzierungen fünf und sechs können unsere beiden Youngsters sehr zufrieden sein, die vorne platzierten Spieler waren richtig stark.“

Mika Pickan zeigte gegen den späteren Sieger Sven Hennig (FT Freiburg) eine starke Leistung. Sven Stolz, der in der kommenden Saison im Männer-Bezirksligateam des VfL um Punkte schmettert, unterlag zwar im vereinsinternen Duell, dennoch konnte er sich auf Grund des besseren Satzverhältnisses am Ende vor Mika Pickan platzieren.

Ebenfalls bei den U15-Jungs ging der erst elf-jährige Carlos Dettling vom VfL Herrenberg ins Rennen. Mit einer starken 4:3-Bilanz ging das Mitglied des DTTB-Kaders als Gruppendritter aus der Vorrunde hervor, dabei unterlag er dem späteren Turnierzweiten Dominik Reis (Waldkirch) nur knapp mit 6:11, 11:5, 11:8, 11:13 und 5:11. Am zweiten Turniertag hatte die Konkurrenz zumeist die Nase vorn, dennoch freute sich der junge Nachwuchsspieler riesig über den achten Platz im Endklassement.

Die Lehenweilerin Ann-Katrin Ziegler sorgte am ersten Tag mit einem glatten 3:0 über Muriel Broschard für das persönliche Glanzlicht, in der Endrunde landete die für den TSV Herrlingen (Bezirk Ulm) antretende Zielger mit einer 3:4-Bilanz auf dem fünften Platz.

Presse | Tischtennis | 23.07.2014

VfL-Trio überzeugt in Remshalden

Natalie Bacher, Nathalie Richter und Alina Frey belegen die Plätze zwei, drei und fünf

Von Thomas Holzapfel

Celine Gruber (TSV Herrlingen) und Sebastian Rühl (ESV Weil) hießen die Sieger beim Top-24-Turnier der Damen und Herren in Remshalden. Im Damenbereich hatte der hiesige Bezirk einige heiße Eisen im Feuer, die den hohen Temperaturen und der großen Luftfeuchtigkeit in der Halle trotzen und vordere Plätze belegten.

Verdienter Lohn für Nathalie Richter, Natalie Bacher und die erst 13-jährige Alina Frey: Alle drei Spielerinnen haben sich für das Ranglistenfinale Top12 am 21. September qualifiziert.

In vier Sechsergruppen galt es gute Voraussetzungen für die Zwischen- und Endrunde zu schaffen, um am Ende einen der ersten sechs Plätze zu belegen. Natalie Bacher und Nathalie Richter nahmen sich dies zu Herzen und wurden mit jeweils fünf Erfolgen Gruppensiegerin.

Somit entgingen sie der Kräfte zehrenden Zwischenrunde und spielten in der Endrunde gleich um die Plätze eins bis vier. Beide unterlagen der späten Siegerin Celine Gruber, im vereinsinternen Duell hatte diesmal die jüngere Natalie Bacher mit 11:7, 8:11, 11:7 und 11:9 die Nase vorn. Somit schafften es beide Sindelfingerinnen aufs Treppchen und konnten ein durchweg positives Turnierfazit ziehen.

Rundum glücklich war auch Alina Frey, die in der Vorrundengruppe Dritte wurde und danach durch die Mühlen der Zwischenrunde gehen musste. Nach der hauchdünnen Auftaktniederlage (10:12 im fünften Satz) gegen die ebenfalls sehr junge Wenna Tu trumpfte Alina Frey in den anschließenden Partien mächtig auf.

Der hart umkämpfte Fünfsatzerfolg gegen Kathrin Hessenthaler und das überraschend deutlich 3:0 gegen Lisa Mayer (beide NSU Neckarsulm) bescherten dem Sindelfinger Wirbelwind sogar noch den Gruppensieg, so dass bereits jetzt die Qualifikation für das Ranglistenfinale unter Dach und Fach war.

Im unbedeutenden Spiel um Platz fünf ging es ausgerechnet gegen Ann-Katrin Ziegler aus Lehenweiler, die für den TSV Herrlingen startet. Alina Frey: „Das war für uns beide eine etwas blöde Situation, da wir uns von zahlreichen gemeinsamen Trainingseinheiten in- und auswendig kennen.“ Nach zwischenzeitlichem 1:2-Satzrückstand drehte Alina Frey, die vom Südbadener Jugendspieler Tom Eise betreut wurde, die Partie mit 11:8 und 11:7 noch um und sicherte sich so den viel umjubelten fünften Platz. Einen Tag nach dem Turnier war Alina Frey noch leicht angeschlagen: „Nach den neun Spielen habe ich nun einen großen Muskelkater, mir tut alles weh. Letztes Jahr landete ich bei diesem Turnier auf dem letzten Platz. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich diesmal so weit vorne platziere und mich sogar für das nächste Turnier qualifiziere.“

Insgesamt auffällig im Damen-Feld: Fast alle Teilnehmerinnen gehörten noch den Schülerinnen- und Jugend-Jahrgängen an, beziehungsweise sind diesen erst in den letzten Jahren entwachsen. „Ein Grund könnte dabei der späte Termin in der zweiten Juli-Hälfte sein. Der wird von manchen älteren Spielern kritisch gesehen, weil der zeitliche Abstand zum letzten Saisonspiel doch sehr groß ist“, äußerte sich beispielsweise der zweitplatzierte Marlon Spieß vom ASV Grünwettersbach.

Presse | Tischtennis | 08.07.2014

Alina Frey marschiert durch

Sieg bei baden-württembergischer U15-Rangliste

Beim baden-württembergischen Tischtennis-Ranglistenturnier der U15- und U18-Jugend in Betzingen erspielten sich die Bezirkstalente hervorragende Platzierungen. Die 13-jährige Alina Frey (VfL Sindelfingen) landete in der U15-Konkurrenz ganz vorne, mit Sven Stolz und Mika Pickan gab's für zwei weitere Sindelfinger einen Platz auf dem Treppchen. Alle drei erfüllten so die Bedingung, unter die ersten fünf zu kommen, um die Fahrkarte für das baden-württembergische Top-16-Turnier in Weinheim-West zu lösen.

Alina Frey marschierte mit fünf 3:0-Siegen in die Zwischenrunde, dort wurde es nur beim Fünfsatzerfolg über Lisa Gäßler (TTC Emmendingen) knapp. Doch die quirlige Angriffsspielerin machte den 1:2-Satzrückstand wett und gewann die letzten beiden Durchgänge mit 11:2 und 11:5. Somit ging es gegen die Freiburgerin Annabelle Christ um die Verteidigung ihres Vorjahreserfolgs. Dies gelang beim 11:6, 9:11, 11:4, 11:8 in beeindruckender Manier.

Bei den U15-Jungs gaben sich Sven Stolz und Mika Pickan keine Blöße, beide wurden mit jeweils fünf Siegen Gruppensieger. Im weiteren Verlauf entpuppte sich Len Raake vom TTC Beuren für beide als unüberwindbares Hindernis. Mika Pickan musste dem Südbadener in der Zwischengruppe gratulieren, Sven Stolz im Finale. Dennoch konnten die Sindelfinger mit den Plätzen zwei und drei gut leben - die Qualifikation für das Folgeturnier geriet nie in Gefahr.

Deutlich schwerer hatten es die Bezirksvertreter in der U18-Konkurrenz. Thomas Barth (VfL Sindelfingen) gelang in der Vorrunde ein 3:2-Achtungserfolg gegen den Villinger Salomon Brugger, der Herrenberger Abwehrspieler Raphael Brakopp gewann ebenfalls in fünf Sätzen gegen Marius Heinemann (TTC Singen). Für beide reichte es allerdings nicht in die Zwischenrunde.

Presse | Tischtennis | 22.04.2014

Langeweile gibt es woanders

Bezirksklasse: VfL Sindelfingen II ist Meister

Die Tischtennisspieler des VfL Sindelfingen II befinden sich weiter auf dem Höhenflug. Das Team um Kapitän Peter Czöppan hatte sich nach der Vizemeisterschaft in der Kreisliga und dem Aufstieg in die Bezirksklasse zum Ziel gesetzt, mit verstärkter Aufstellung auch eine Etage höher eine gute Rolle zu spielen. Dies gelang in beeindruckender Manier: Mit 31:5 Punkten sicherte sich der VfL II den Titel.

Machten sich in der Winterpause neben den Sindelfingern noch weitere Teams wie Herbstmeister SV Böblingen III oder der FSV Deufringen Hoffnungen auf die Meisterschaft, setzten sich die Sindelfinger mit neun Siegen in der zweiten Saisonhälfte an die Spitze des Zehnerfelds und bejubelten beim abschließenden 9:4 in Renningen den Bezirksliga-Aufstieg.

Wirft man einen Blick auf die Tabellen der letzten Jahre, kommt die Meisterschaft nicht von ungefähr. Seit der Saison 2004/2005 verging kaum ein Jahr, in dem der VfL nicht im Titelrennen oder Abstiegskampf der jeweiligen Liga eingebunden war. Langeweile gab's woanders, bei den Sindelfingern musste meist bis zum letzten Spieltag gekämpft werden, um das anvisierte Ziel zu erreichen. Dass der VfL die Liga diesmal wieder nach oben verlässt, liegt am verstärkten Kader, der vornehmlich der eigenen Jugendarbeit zu verdanken ist. Nachdem die Youngster Mika Pickan und Daniel Bacher in die Landesliga-Mannschaft integriert wurden, rutschten erfahrene Spieler wie Matthias Finkbeiner, Martin Goihl oder Peter Czöppan in die zweite Mannschaft. Neben dem starken Neuzugang Michael Gaa (kam aus Nusplingen) wurden in der zweiten Mannschaft die Jugendspieler Sven Stolz und Jannik Müller in den Erwachsensport eingegliedert.

Mit diesem Kader hat der VfL II das Potenzial, in der Bezirksliga eine gute Rolle zu spielen, primär will man schnellstmöglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einsammeln.
Für den Bezirksklasse-Meister spielten in der Rückrunde: Matthias Finkbeiner (10:7-Einzelbilanz), Tamim Amany (5:9), Michael Gaa (16:0), Sven Stolz (5:1), Daniel Stephan (9:3), Martin Goihl (3:1), Peter Czöppan (8:1), Jannik Müller (1:3) und Simon Günther (2:0). Die Doppel erreichten eine Bilanz von 22:6.

Presse | Tischtennis | 16.04.2014

Marcus Sieger fährt zur WM

Sindelfinger Behindertensportler offiziell nominiert

Von Christian Böhm

Nun ist es offiziell. Der für den VfL Sindelfingen spielende Rollstuhlspitzensportler Marcus Sieger aus Denkingen hat es tatsächlich geschafft und wurde nun auch in seiner zweiten Sportart – bis 2011 war er Curler – zu einer Weltmeisterschaft nominiert.

Vom 6. bis 15. September kämpft Sieger im Mutterland des Tischtennis in Peking/China um den Weltmeistertitel. Sieger ist sich sicher, dass es „der Wahnsinn“ werden wird, „diese Euphorie für den Volkssport Nummer eins in diesem Land einmal mit erleben zu dürfen“.

Der sportliche Werdegang des Rollstuhlspitzensportlers vom VfL Sindelfingen zeigt seit 2007 steil nach oben. So führt Marcus Sieger nun auch in seiner zweiten Sportart, dem Rollstuhltischtennis seinen Weg fort. Bevor es aber zu dieser Nominierung kam, musste Marcus Sieger vor allem dem Bundestrainer Volker Ziegler aus Aidlingen, sowie dem gesamten Bundestrainerteam erst beweisen, dass die Platzierung bei den Europameisterschaften 2013 keine Eintagsfliege war.

Dies gelang Sieger beim Weltranglistenturnier im März in Eger/Ungarn, bei dem er sowohl im Einzel als auch im Team-Wettbewerb die Bronze-Medaille gewinnen konnte. Da Marcus Sieger rein von seiner momentanen Weltranglistenposition zuerst keine Chance auf eine WM-Nominierung hatte, bekam er nun eine vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) und vom Bundestrainer beim Tischtennis-Weltverband beantragte Wildcard für die Weltmeisterschaft 2014 genehmigt.

Eine Wildcard ist schwer zu ergattern. Der Sportler muss mindestens zum erweiterten Medaillenkandidatenkreis gehören. Durch den Vize-Europameistertitel im letzten Jahr wurde auch diese Voraussetzung erfüllt.

Bis zur Weltmeisterschaft stehen noch die Turniere in Lasko/Slowenien sowie in Barcelona fest auf dem Plan. Ob noch weitere Turniere bis zur WM gespielt werden, wird erst in den nächsten Wochen zusammen mit dem Bundestrainerteam entschieden.

Zu den Turnieren stehen dann neben den fast täglichen Trainingseinheiten verschiedenste Landeskader- und Nationalkader- Lehrgänge in Deutschland sowie internationale Lehrgänge auf dem Programm. Das übliche Training im Olympiastützpunkt Stuttgart, beim VFL Sindelfingen und beim TTC Wehingen geht dabei ganz normal weiter.

Vielleicht kann das Team Sieger/Nikelis bei der WM, wenn alles optimal läuft, sogar für eine Überraschung sorgen. Das Ziel ist eine Medaille. Die auch im Bereich des Möglichen ist, da das Team Sieger/Nikelis im Doppel seit nun fast einem Jahr ungeschlagen ist. „Ein riesen Dank geht an unsere Sponsoren“, sagt Sieger, „ohne die wäre dieser Weg so sicherlich nicht möglich gewesen.

Info
Mehr zu Marcus Sieger gibt es unter www.marcus-sieger.com im Internet.
Marcus Sieger will mit Edelmetall aus China zurückkehren. Bild: z

Presse | Tischtennis | 15.04.2014

Neue Herausforderungen in der 3. Liga

Frauen des VfL Sindelfingen beenden Saison mit einem 8:2-Heimsieg als Vizemeister

Ganz so leicht wie von einigen erwartet, wurde es den Regionalliga-Tischtennisspielerinnen des VfL Sindelfingen gegen den TTV Rimlingen-Bachem nicht gemacht. Nach leichten Problemen fuhr das Sindelfinger Quartett aber doch einen standesgemäßen 8:2-Erfolg ein.

Nicht erst seit dem Wochenende steht fest, dass die VfL-Frauen als Vizemeister den Sprung in die neu eingeführte dritte Liga schaffen. Vom zweiten Platz war man bereits vor dem Heimspiel gegen das punktlose Schlusslicht aus dem Saarland nicht mehr zu verdrängen. Insofern ging der VfL, der ohne seine ungarische Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye antrat, die Partie vielleicht etwas zu sorglos an. Nathalie Richter und Natalie Bacher verloren zu Beginn ihr Doppel, auch Maria Schuller musste im Einzel der Rimlinger Spitzenspielerin Katharina Palm gratulieren. "Auch dazwischen lief's nicht ganz so glatt, doch mehr und mehr nahmen wir das Heft in die Hand", analysierte Trainer Oliver Appelt, der erst richtig durchatmen konnte, als Natalie Bacher und Jasmin Lorenz ihre Einzel nach fünf hartumkämpften Sätzen für sich entschieden. Mit der daraus resultierenden 5:2-Führung im Rücken ließ der VfL nichts mehr anbrennen. Maria Schuller, Nathalie Richter sowie abermals Natalie Bacher sorgten für den klaren 8:2-Erfolg.

Beim anschließenden Abschlussessen wurden auch schon die Fäden für die kommende Saison gesponnen, in der sich einiges ändern wird. Zwar nicht personell, aber in punkto Organisation. In der neu eingeführten 3. Bundesliga steht man unter dem Dach des Deutschen Tischtennisbundes und muss vor allem beim Drumherum einige Anpassungen vornehmen. Der Einsatz eines Hallensprechers, Einlauf der Spielerinnen, ein Liveticker - das alles gibt es fortan beim VfL Sindelfingen zu beachten. Trainer Oliver Appelt ist sich sicher, dass es den Verantwortlichen gelingen wird, die kommenden Herausforderungen zu meistern.

U18-DM mit Natalie Bacher

Daneben wird bis zur Sommerpause konzentriert weitertrainiert, vor allem auf die 16-jährige Natalie Bacher wartet in Bälde eine große Aufgabe: Am 26./27. April nimmt das VfL-Talent bei den deutschen Meisterschaften der U18-Jugend in Mühlhausen (Thüringen) teil.

Presse | Tischtennis | 10.04.2014

3. Bundesliga ist der verdiente Lohn

Regionalliga Frauen

Bei den Tischtennisspielerinnen des VfL Sindelfingen sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Bereits vor dem letzten Spieltag ist die Vizemeisterschaft in der Regionalliga perfekt, mit der zu Beginn wohl niemand gerechnet hätte. Verdienter Lohn ist die Qualifikation für die neue 3. Bundesliga. Zum Saisonabschluss will sich das VfL-Quartett um Trainer Oliver Appelt noch einmal mit einer konzentrierten Leistung vom heimischen Publikum verabschieden, auch wenn es am Samstag um 12 Uhr in der Sommerhofenhalle nur gegen das punktlose Schlusslicht TTV Rimlingen-Bachem geht.

Gut möglich, dass die Anreise der Saarländerinnen länger dauern wird als die Partie. Der Aufsteiger präsentierte sich in den wenigsten Fällen konkurrenzfähig und ziert sieglos das Tabellenende. Auch ohne die ungarische Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye, die in der Rückrunde alle 16 Einzel gewann, sollte gegen die Gäste ein deutlicher Sieg möglich sein. VfL-Trainer Oliver Appelt: "Wir werden unseren Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Die Rimlingerinnen haben mit Katharina Palm eine spielstarke Nummer eins, ihre Teamkameradinnen sollten wir hingegen in Schach halten können."

Presse | Tischtennis | 11.03.2014

Paukenschlag im Sommerhofen

Der VfL Sindelfingen besiegt die TTG Süßen mit 8:1 und hofft auf die Vizemeisterschaft
Von Thomas Holzapfel

Das Erfolgswochenende beim VfL Sindelfingen komplettierten die Landesliga-Männer, die gegen Bad Liebenzell den dringend notwendigen Erfolg einfuhren.

Bereits in den Doppeln kristallisierte sich bei den Regionalliga-Frauen heraus, dass es die Gäste aus Süßen am Sonntagvormittag nicht leicht haben würden. Gabriella Zsemlye und Maria Schuller gewannen deutlich in drei Sätzen, Jasmin Lorenz und Nathalie Richter lieferten sich beim 8:11, 11:7, 14:12, 10:12 und 13:11 gegen Celine Gruber/Katharina Binder einen wahren Krimi.

Mit einer 2:0-Führung im Rücken lief es bei den Sindelfingerinnen dann wie am Schnürchen. Gabriella Zsemlye (2) blieb nicht zum ersten Mal in dieser Saison ohne Satzverlust, zudem punktete eine starke Jasmin Lorenz zwei Mal am Spitzenpaarkreuz. Nathalie Richter sorgte am hinteren Paarkreuz für die zwischenzeitliche 5:1-Führung, den Schlusspunkt zum überraschend deutlich ausgefallenen 8:1 setzte Routinier Maria Schuller.

Da der TSV Betzingen parallel dem souveränen Spitzenreiter ESV Weil unterlag, ist der VfL Sindelfingen nunmehr erster Anwärter auf die Vizemeisterschaft. Trainer Oliver Appelt: „Heute lief es wieder einmal super. Nach den zuletzt gezeigten Auftritten kann ich nur meinen Hut vor der Mannschaft ziehen, die eine richtig starke Saison spielt.“

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz:
Zsemlye - Volz 11:8, 11:5, 11:9; Lorenz - Gruber 7:11, 11:7, 11:6, 12:10; Zsemlye - Gruber 11:3, 11:9, 11:7; Lorenz - Volz 7:11, 11:6, 11:4, 11:7.

Den dringend nötigen Sieg im Abstiegskampf fuhren die Landesliga-Männer am Sonntag gegen Schlusslicht MUTTV Bad Liebenzell ein. Beim 9:6-Erfolg war der VfL-Ersten zwar phasenweise anzumerken, dass es in dieser Partie um viel geht, doch letztendlich wurde ein verdienter Sieg eingefahren.

Obwohl nach seinem Muskelfaserriss noch nicht auf der Höhe, gelang Patrik Schellhaus ein wichtiger Einzelsieg gegen Bad Liebenzells Topmann Markus Buck. Youngster Daniel Bacher punktete zwei Mal am hinteren Paarkreuz, außerdem sorgten Petr Machulka, Mika Pickan, Armin Bozenhardt, Martin Finkbeiner und zwei Doppel für Zählbares. Die 3:9-Niederlage am Vortag beim TTC Tuttlingen II ließ sich dadurch recht leicht verschmerzen, hier war Petr Machulka an allen drei Sindelfinger Punktgewinnen beteiligt.

Presse | Tischtennis | 25.02.2014

Natalie Bacher im Dauereinsatz

Mit starken Ergebnissen warteten die Tischtennis-Frauen des VfL Sindelfingen in der Regionalliga und Oberliga auf.

Team eins bleibt nach zwei Erfolgen auf Vizemeisterkurs, die Frauen II sicherten sich durch drei Punkte in zwei Begegnungen den Klassenerhalt. Spielerin des Wochenendes war Natalie Bacher, die alle vier Spiele bestritt. Zudem konnte sich ihre 7:2-Bilanz in den Einzeln sehen lassen. Trainer Oliver Appelt: "Sie hat sich voll reingehängt, ihre Leistung war aller Ehren wert." In der Regionalligapartie gegen den TSV Gau-Odernheim rückte Bacher für die angeschlagene Jasmin Lorenz ins Team. Neben Bacher blieb beim 8:3-Erfolg auch Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye ungeschlagen. Am Sonntag beim TSV Herrlingen mit der Lehenweilerin Ann-Katrin Ziegler zeigte sich das VfL-Quartett ebenfalls von seiner besten Seite. Einzig Sonja Rembold brachte den VfL gelegentlich in Bedrängnis. Gabriella Zsemlye (3), Jasmin Lorenz (2), Maria Schuller und Natalie Bacher beeindruckten beim 8:3.

Das Oberliga-Team mit Natalie Bacher, Uschi Kohn, Jennifer Richter und Elke Philipp fuhr gegen Schlusslicht TTSV Mönchweiler einen 8:2-Pflichtsieg ein und fuhr danach locker zum Tabellenzweiten TTG Süßen II, entführte dort beim 7:7 überraschend einen Zähler. Sindelfingen verbuchte am hinteren Paarkreuz mit Jennifer Richter und Elke Philipp leichte Vorteile. Oliver Appelt: "Dieses Remis war für mich der Höhepunkt des Wochenendes. Mit 14:14 Punkten können wir für ein weiteres Oberliga-Jahr planen."

Ohne Patrik Schellhaus (Muskelfaserriss in der Wade), taten sich die Landesliga-Männer des VfL Sindelfingen schwer. Gegen den kommenden Meister TTC Ottenbronn gestalteten Petr Machulka (2), Armin Bozenhardt und das Doppel Machulka/Finkbeiner die 4:9-Niederlage etwas erträglicher. Schmerzhafter war das 5:9 gegen den Vorletzten TSV Betzingen. Dabei wurde der erste Einzeldurchgang verschlafen, als nur Martin Finkbeiner punktete. Danach ergatterten Machulka, Bozenhardt und Daniel Bacher weitere Zähler für den VfL, der sich in den restlichen fünf Spielen voll und ganz auf den Ligaerhalt konzentrieren muss.