Sponsoren

Diese Sponsoren unterstützen derzeit den VfL Sindelfingen

1001 spiele

Informationen zum Sponsorenpool

Kontakte

Jugend:
Peter Czöppan und Wilhelm Schwab
Telefon: 07458/98 57 98

Presse | Tischtennis | 28.04.2016

Paukenschlag von Mika Pikan

Die beiden Landesligaspieler Mika Pickan vom VfL Sindelfingen und Jens Seidel von der TTG Leonberg haben es geschafft: Bei der Bezirks-Endrangliste der Aktiven in Weil der Stadt setzten sich die beiden in der Leistungsklasse I durch und qualifizierten sich für die Ausspielung zur baden-württembergischen Rangliste.

In einem übersichtlichen Teilnehmerfeld bei den Damen setzten sich die Renninger Bezirksligaspielerinnen Annette Frederiksen und Shao Xiaowei durch.

Als relativ konstant erwies sich in den letzten Jahren die Teilnehmerzahl bei der Bezirksendrangliste, diesmal traten drei Damen und 24 Herren an (Vorjahr drei/23). Aus der ersten Bezirks-Ausspielung hatten acht Spieler die Qualifikation für das Weil der Städter Folgeturnier geschafft, die dann jedoch allesamt in der Gruppenphase ihre Meister fanden.

Für einen gewohnt reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte der Ressortleiter Einzelsport, Dr. Jürgen Nüssle (TSV Kuppingen), zusammen mit seinem Vereinskollegen Walter Hestler. Nüssle: „Wir sind da schon ein eingespieltes Team, so dass das Turnier recht zügig durchlief.“

Im Frauen-Wettbewerb, der im Modus „Jede gegen jede“ ausgespielt wurde, setzte sich Annette Frederiksen von der Spvgg Renningen vor ihrer Vereinskameradin Shao Xiaowei durch. Beide sicherten sich die Tickets für das Ranglistenturnier auf Verbandsebene (19. Juni in Rottweil).

In vier Vorrundengruppen bei den Männern ging es recht schnell ans Eingemachte, da sich lediglich die Gruppensieger für die sogenannte Leistungsklasse I qualifizieren, die am Ende auch um die beiden begehrten Topplätze für die Folgeveranstaltung spielen. Als Gruppensieger schafften es Sven Wirth (Spvgg Weil der Stadt), Jens Seidel (TTG Leonberg/Eltingen), Mika Pickan (VfL Sindelfingen) und Georg Gerlach (VfL Herrenberg) in die Endrunde.

Dort mussten die Qualifizierten im Modus „Jeder gegen Jeden“ ein weiteres Mal Standfestigkeit zeigen. Am Ende setzten sich in einer hochklassigen Ausspielung Mika Pickan und Jens Seidel mit jeweils 2:1-Spielen durch. Im abschließenden Einzel zwischen Jens Seidel und Sven Wirth ging es um den zweiten Qualifikationsplatz. Im spannendsten Spiel des Turniers setzte sich der Leonberg-Eltinger mit 16:18, 12:10, 9:11, 11:9 und 11:9 durch. Sieger der Leistungsklasse II wurde diesmal Andrew Schönhaar vom TSV Steinenbronn, in der Leistungsklasse III landete Lutz Heck (TTG Leonberg/Eltingen) ganz vorne.

Presse | Tischtennis | 19.04.2016

Nur Uschi Kohn punktet für den VfL II

In ihrer letzten Oberliga-Partie dieser Tischtennis-Saison standen die Sindelfinger Frauen II beim Tabellennachbarn TTC Dietlingen auf verlorenem Posten. Lediglich Routinier Uschi Kohn spielte sich in die Punkteränge, einmal im Doppel an der Seite von Elke Philipp (3:2 gegen Zettl/Grether) und einmal im Einzel gegen Lea Dürr. Auch wenn es in dieser Partie nichts zu holen gab, so kann das Oberligateam mit dem Verlauf der Saison und Abschlussrang fünf hochzufrieden sein. –tho–

Presse | Tischtennis | 19.04.2016

Starker Schluss einer starken Saison

Die Verantwortlichen der Sindelfinger Tischtennisabteilung sparten nach dem letzten Spieltag der DrittligaFrauen nicht mit Superlativen. Mit 6:3 wurde beim Saisonfinale in eigener Halle der SV Schott Jena bezwungen, am Sonntag folgte dann noch ein gerechtes 5:5 beim TV Hofstetten. So landeten die Sindelfinger Frauen um Xu Yanhua am Ende auf dem vierten Platz.

„Das war rückblickend einfach eine phänomenale Saison“, sagte Sindelfingens Damentrainer Oliver Appelt auf der Rückfahrt vom Spiel im fränkischen Hofstetten, wo gegen das junge gegnerische Team vor der Kulisse von knapp 100 Zuschauern die Punkte geteilt wurden.

Ohne die geplant zu Hause gebliebene Xu Yanhua mussten die Sindelfingerinnen alle Hebel in Bewegung setzen, um dem hochmotivierten Gegner Paroli bieten zu können. Bereits nach den Doppeln und dem ersten Einzeldurchgang deutete beim Stand von 3:3 bereits einiges auf ein Unentschieden hin. Eine Schlüsselpartie absolvierte danach Nathalie Richter, die die ersten beiden Sätze gegen Franziska Schreiner verlor und dann mit einem 11:0 richtig loslegte. Beim Stand von 10:10 im fünften Durchgang stand das Spiel abermals auf der Kippe, letztendlich machte Schreiner die beiden wichtigen Endpunkte.

„Ein Hammerspiel“ , so Oliver Appelt, absolvierte Maria Schuller am hinteren Paarkreuz gegen Svenja Horlebein, trotz prächtiger Gegenwehr reichte es der routinierten Defensivkünstlerin aber nicht zum Sieg. So blieb es im letzten Spiel des Sonntagnachmittags Alina Frey vorbehalten, mit einem Viersatzerfolg über Maike Janitzek den fünften VfL-Zähler einzufahren. Oliver Appelt: „Mit diesem Remis gegen eine sympathische Hofstettener Mannschaft können wir gut leben.“

Am Vortag verabschiedeten sich die VfL-Frauen vor dem eigenen Publikum von der Saison. Der 6:3-Erfolg über den Vorletzten SV Schott Jena liest sich im Endeffekt knapper als der Spielverlauf war. So hatten Xu Yanhua und Maria Schuller bereits im Doppel die 2:0-Führung für den VfL auf dem Schläger.

Eine hochklassige Partie lieferte Jasmin Lorenz am Spitzenpaarkreuz Jenas Nummer eins, Anna Baklanova, nur knapp im fünften Satz musste die Sindelfingerin passen. Dafür hatte Maria Schuller das Quäntchen Glück auf ihrere Seite, als sie gegen Sophie Schädlich diverse Matchbälle erfolgreich abwehrte und im entscheidenden Durchgang noch mit 12:10 die Oberhand behielt. Am Ende war der Widerstand der Gäste gebrochen. Xu Yanhua, Jasmin Lorenz und Nathalie Richter sorgten mit ihren Erfolgen für den doch noch standesgemäßen Gesamtsieg.

Sindelfingens Trainer Oliver Appelt im Gespräch mit der routinierten Maria Schuller (links) und Alina Frey. Sie rettete dem VfL am Sonntag in Hofstetten einen Punkt. Bild: Photo 5/A

Presse | Tischtennis | 16.04.2016

„Oliver Appelt ist Gold für uns“

Letzten September traf man sich in der Sindelfinger Sommerhofenhalle, heute ab 14.30 Uhr ist das Böblinger Tischtenniszentrum am Silberweg der Schauplatz des letzten Spieltags. Je fünf Teams der SVB und des VfL treffen aufeinander, alle eben, die jeweils in derselben Spielklasse unterwegs sind. Im Anschluss an die Partien steigt die Saisonabschlussparty mit Meisterschaftsfeiern.

Meister in der Landesliga wurden bereits zwei Spieltage vor Schluss die Männer I des VfL Sindelfingen in der Landesliga. Sie landeten damit deutlich vor den Männern I der SV Böblingen mit bisher Platz vier. Hassan Hosseini, Arno Egger, Luis Hornstein, Carsten Nestele, Eduard Zweifel und Markus Mezger wollen zum Abschluss gegen den Titelträger ein Ausrufezeichen setzen.

Brisanz steckt auch im Landesliga-Derby der Frauen, denn die SVB II kann mit einem Sieg über den VfL III noch den Abstieg vermeiden. Bei den Männern II beider Teams in der Bezirksliga geht es um nichts mehr, die Sindelfinger sind im gesicherten Mittelfeld, die Böblinger steigen ab. Für die Männer III der SVB in der Kreisklasse A gibt es ein Schaulaufen gegen den VfL IV, denn das Team um Moritz Walleter, Christian Köhler und Stephan Wiechert ist schon Meister. In der Jungen Bezirksliga ist der VfL favorisiert.

Die SZ/BZ hat sich mit Carsten Seeger, Abteilungsleiter des VfL Sindelfingen, über den Derbytag im Besonderen und die Saison im Allgemeinen unterhalten.

Die VfL-Männer I haben souverän die Landesliga-Meisterschaft geholt, bei den Frauen I in der 3. Liga war vielleicht mehr drin. Wie sind Sie mit der Saison zufrieden?

Carsten Seeger: „Unsere Herren 1 mit vier Jugendspielern und einem Durchschnittsalter von 18 Jahren beim Spiel gegen Gärtringen haben mich restlos begeistert. Da ist mir vor der Zukunft nicht bange, die gehen auch in der Verbandsklasse ihren Weg. Die Damen sind voll im Soll, Mittelfeld 3. Liga, wie es geplant war. Schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben und eine sorgenfreie Runde spielen. Ich bin sehr zufrieden, viel besser geht‘s nicht. Die Herren 2 haben den Klassenerhalt gesichert, die Damen 3 die Meisterschaft in der Landesliga leider knapp verpasst.“

Hat sich in der Zusammenarbeit VfL/SVB etwas entwickelt womöglich in Richtung zu einer etwaigen späteren Fusion?

Carsten Seeger: „Unser Verhältnis hat sich zumindest so entwickelt, dass wir bei aller gesunden Konkurrenz Spaß miteinander haben und den jeweiligen Nachbarn noch mehr zu schätzen gelernt haben. Eine Fusion ist für mich in naher Zukunft (noch) kein Thema, ich denke beide Vereine sind sehr stark aufgestellt und ergänzen sich vom Angebot her prima. Unter dem Dach der Großvereine SVB und VfL sind wir auch gut aufgehoben und genießen daraus auch gewisse Vorzüge, die wir als eigenständiger Verein nicht hätten. Für mich wären aber zum Beispiel grundsätzlich Spielgemeinschaften bei den Mädchen sinnvoll, wo alle Vereine gerade Schwierigkeiten haben, aber dies verhindern leider die Statuten des TTVWH.“

Böblingen hat gerade mal zwei Frauen-Teams, Sindelfingen hat fünf. Wie macht der VfL das?

Carsten Seeger: Zum einen haben wir Oli Appelt, der als Damentrainer für uns Gold wert ist. Er kennt glaube ich alle leistungsstarken Damen und Mädchen im Verband und hält immer die Augen nach Talenten aus der Region offen. Dadurch spielen wir derzeit von der 3. Liga bis zur Bezirksklasse nahezu ausschließlich mit Spielerinnen aus einem Umkreis von maximal 20 Kilometern. Das führt auch zu einer hohen Identifikation. Zum anderen haben wir einige Spielerinnen, die als Eltern Spaß am Tischtennis gefunden haben und dann wieder andere animierten.“

Presse | Tischtennis | 13.04.2016

Platz drei ist noch möglich

Saisonendspurt: Eine der erfolgreichsten Spielzeiten in der Sindelfinger Tischtennisabteilung soll am Wochenende mit guten Ergebnissen bei den Drittliga- und Oberligafrauen sowie bei den Landesliga-Männern abgeschlossen werden.

Zwischen Platz drei und Platz sechs ist für die Drittliga-Frauen des VfL vor dem letzten Spieltagswochenende noch alles drin. Nach einer langen Pause von eineinhalb Monaten darf man gespannt sein, ob der Spielrhythmus für den Endspurt noch einmal gefunden wird. VfL-Trainer Oliver Appelt: „Unsere beiden letzten Gegner befinden sich im Abstiegskampf und werden hoch motiviert gegen uns antreten.“ Am Samstag bereits um 12 Uhr wollen sich Xu Yanhua, Jasmin Lorenz, Nathalie Richter und Maria Schuller gegen den SV Schott Jena in der heimischen Sommerhofenhalle mit einem Sieg von den Zuschauern verabschieden. Allerdings wird die Aufgabe kein Zuckerschlecken, bereits beim 6:2 in der Hinrunde mussten die Ärmel hochgekrempelt werden.

Am Sonntag (14 Uhr) geht es zu den jungen Spielerinnen des TV Hofstetten, die in den letzten Wochen mit respektablen Ergebnissen aufwarteten und sich vom letzten Platz weggespielt haben. In Hofstetten wird die 15-jährige Alina Frey ihre vierte Einsatzmöglichkeit in der Rückrunde bekommen. Oliver Appelt: „Mitentscheidend wird gegen Hofstetten sein, wie wir in den Doppeln und am hinteren Paarkreuz abschneiden. Wir freuen uns auf zwei schöne Spiele zum Saisonabschluss.“

Das Oberligateam des VfL spielt am Sonntag beim Tabellennachbarn TTC Dietlingen (14 Uhr, Sporthalle im Speiterling, Keltern-Dietlingen) um Platz vier. Wie schon in der Vorwoche wird VfL-Küken Naomi Tamasan mit an Bord sein. Oliver Appelt: „Unabhängig vom Ergebnis haben wir den fünften Platz schon sicher, was angesichts unserer Personalsituation in diesem Jahr als ganz großer Erfolg zu werten ist.“

Die meisterlichen Männer aus dem Landesligateam spielen am Samstag genauso wie die Bezirksliga-Männer und weitere Teams aus dem Aktiven- und Jugendbereich im Rahmen des zweiten Sindelfinger-Böblinger Tischtennis-Derbytags gegen die gastgebende SVB (18 Uhr, Tischtenniszentrum am Silberweg).

Endspurt für Alina Frey (vorne) und Maria Schuller. Bild: Photo 5/A

Presse | Tischtennis | 12.04.2016

Deutliche Klatsche für Sindelfingen II

Planmäßig ging es für das Oberligateam des VfL Sindelfingen ohne Alina Frey nach Friedrichshafen, die 15-Jährige weilte unter der Woche bei einem Schüleraustausch in Frankreich. Gegen die routinierten Damen vom Bodensee, darunter die Ukrainerin Mayya Farladanska und die Tschechin Martina Kirchmanova, setzte es nach gerade einmal 90 Minuten die Höchststrafe (0:8). „Dass wir solch eine Klatsche kriegen, hätte ich nicht gedacht“, sagte Coach Oliver Appelt nach dem Spiel. Die einzige reelle Chance zur Resultatsverbesserung hatte Elke Philipp, die gegen Karin Hoffmann über die volle Fünfsatzdistanz ging, nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Satzführung aber doch noch gratulieren musste. Die Niederlage ließ sich verschmerzen, mit 22:12-Punkten kann sich die Bilanz der Sindelfinger Oberliga-Frauen durchaus sehen lassen. Am letzten Spieltag kann mit einem Sieg beim TTC Dietlingen noch der Sprung auf Rang vier realisiert werden. –tho–

Presse | Tischtennis | 07.04.2016

Mit weißer Weste zum Aufstieg

Die Landesliga-Männer des VfL Sindelfingen machten ihr Meisterstück. Bereits am viertletzten Spieltag der Landesliga-Saison beseitigte der VfL alle Zweifel am Titelgewinn und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsklasse. Mit einem äußerst jungen Team, das noch viel Potenzial in sich birgt, scheint das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Auch ohne ihren privat verhinderten Spitzenspieler Petr Machulka legte die erste Mannschaft des VfL Sindelfingen im Bezirksderby gegen den TTV Gärtringen einen eindrucksvollen Auftritt hin. Deutlich mit 9:3 setzte sich der verlustpunktfreie Tabellenführer durch. Dass das Team auch ohne ihren langjährigen Leitwolf Petr Machulka (53 Jahre) ihre Spielstärke demonstrieren konnte, wurde den Sindelfinger Verantwortlichen deutlich vor Augen geführt. Mit Mika Pickan und Sven Stolz waren es zwei 15-jährige Talente, die die Aufstellung der Sindelfinger anführten, zudem standen Thomas Barth (16), Kapitän Michael Gaa (24), Martin Finkbeiner (25) und der 17-jährige Daniel Bacher im mit Abstand jüngsten Landesligateam dieser Saison.

Das nun ab September zusammen mit den Routiniers Petr Machulka, Patrik Schellhaus, Armin Bozenhardt und Matthias Finkbeiner das Abenteuer Verbandsklasse angehen wird. Dies war zuletzt im Jahr 2003 der Fall, danach musste man die Mannschaft in die Bezirksliga zurückziehen. „Wir haben allen Grund, optimistisch nach vorne zu blicken“, sagt Abteilungsleiter Carsten Seeger, „wenn die jungen Spieler weiterhin so toll an sich arbeiten, sind sie noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angelangt. Mir ist da vor der neuen Spielklasse überhaupt nicht bange, und ich bin fest davon überzeugt, dass das Team bei normalem, verletzungsfreien Verlauf nichts mit dem Abstieg zu tun haben dürfte“.

Die zwingende Notwendigkeit, am Spielermarkt aktiv zu werden, wird demzufolge in Sindelfingen nicht gesehen. „Es sind zwar diverse Gespräche am Laufen, eventuell verpflichten wir noch den einen oder anderen Ergänzungsspieler mit Perspektive, aber da ist noch nichts in trockenen Tüchern“, so Seeger.

„Außerdem besteht innerhalb des Teams eine gute Kameradschaft, gemeinsam wird auch außerhalb der Tischtennishalle einiges unternommen“, sagt Rainer Stolz, Vater von Sven Stolz und selbst Spieler beim SV Rohrau in der Kreisliga. Laut Stolz war es auch das ausgeglichene Leistungsniveau im Team, das die Mannschaft bislang unbezwingbar machte. Verletzte sich einer der Stammspieler, stand zudem immer adäquater Ersatz aus dem Bezirksligateam zur Verfügung. Mit einer gewissen Vorfreude auf die kommende Verbandsklasse-Runde will man nun die letzten drei Partien in der Landesliga ebenfalls erfolgreich bestreiten. Am Samstag geht es zu Hause gegen den zuletzt hartnäckigsten Verfolger TV Calmbach (18 Uhr, Sommerhofenhalle), am darauffolgenden Wochenende wird die famose Saison mit zwei Partien in Böblingen und zu Hause gegen den TTC Tuttlingen II abgeschlossen.

Meister in der Tischtennis-Landesliga: Die Sindelfinger Martin Finkbeiner, Mika Pickan, Kapitän Michael Gaa, Daniel Bacher, Thomas Barth, Sven Stolz (von links). Es fehlen: Petr Machulka, Patrik Schellhaus, Matthias Finkbeiner, Armin Bozenhardt. Bild: Holzapfel

Presse | Tischtennis | 04.04.2016

Der VfL feiert den Meistertitel

Durch einen verdienten, wenngleich auch etwas hoch ausgefallenen 9:3-Erfolg über den TTV Gärtringen sicherte sich die junge Mannschaft des VfL Sindelfingen die Meisterschaft in der Tischtennis-Landesliga, verbunden mit dem Aufstieg in die Verbandsklasse. Thomas Barth (2), Mika Pickan, Sven Stolz, Michael Gaa, Martin Finkbeiner und Daniel Bacher ergatterten in den Einzeln die Punkte, einzig Gärtringens Topmann Tomislav Konjuh war nicht zu bezwingen.

VfL-Kapitän Michael Gaa: „Da wir viele Fünfsatzspiele für uns entschieden, war der Spielverlauf insgesamt doch etwas glücklich. Die Partie hatte ein enorm hohes Niveau, vor allem unsere ganz jungen Spieler Mika Pickan, Sven Stolz und Thomas Barth zeigten sich in starker Verfassung.“ Eine ausführliche Meistergeschichte folgt.

Presse | Tischtennis | 01.04.2016

VfL-Männer vor dem Aufstieg

Showdown in der Sindelfinger Sommerhofenhalle: Am Samstag um 18 Uhr empfängt Landesliga-Tabellenführer VfL Sindelfingen I den Tabellendritten aus Gärtringen zum fälligen Derby – und kann im Erfolgsfall die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsklasse perfekt machen. –tho–

Presse | Tischtennis | 08.03.2016

Sindelfingen II ist raus aus dem Titelrennen

Nicht ganz unerwartet verabschiedeten sich die Oberliga-Frauen des VfL Sindelfingen aus der Spitzengruppe. Ohne Alina Frey lieferte man Titelaspirant TTC Frickenhausen dennoch einen großen Kampf. Bis zum 3:3 hielt der VfL nach Erfolgen von Uschi Kohn, Elke Philipp und dem Doppel Kohn/Philipp mit, dann setzte sich doch mehr und mehr die spielerische Klasse des letztjährigen Regionalligisten durch, der am Ende mit einem verdienten 8:3-Erfolg die Heimreise ins Neuffener Tal antrat. Für einen Lichtblick sorgte VfL-Ersatzspielerin Bettina Gaa, die die Favoritin Lisa Leopold an den Rand einer Niederlage brachte, im fünften Satz aber knapp mit 12:14 passen musste. –tho–

Presse | Tischtennis | 08.03.2016

Appelt: „Wenns läuft, dann läufts“

Die Sindelfinger Tischtennisfrauen befinden sich in der 3. Bundesliga weiterhin auf der Erfolgswelle. Nach dem deutlichen 6:2-Erfolg über die Neckarsulmer Sportunion und dem danach folgenden 6:4 über den TSV Schwabhausen II hat sich der VfL mit einem deutlich positiven Punktekonto im vorderen Mittelfeld eingenistet.

„Wenn’s läuft, dann läuft’s“, sagte VfL-Coach Oliver Appelt mit einem Augenzwinkern über das erfolgreiche Wochenende mit zwei souverän vorgetragenen Heimspielen. Von einer Grundnervosität wie noch gegen Chemnitz war den Spielerinnen diesmal nichts mehr anzumerken. Gegen Neckarsulm wäre sogar noch ein höherer Erfolg möglich gewesen, da sich Jasmin Lorenz und Nathalie Richter in ihrem Doppel gegen Rebecca Matthes/Isabell Wurst schon auf der Siegerstraße befanden, dann aber mit 10:12 im entscheidenden fünften Satz unterlagen.

In den ersten Einzeln erspielten sich die Sindelfingerinnen dann jedoch entscheidende Vorteile. Xu Yanhua ließ beim 3:0 gegen Isabell Wurst genauso wenig anbrennen wie Jasmin Lorenz gegen Rebecca Matthes. Einzig Nathalie Richter ließ gegen Lisa Mayer einen weiteren Neckarsulmer Punktgewinn zu. Mit weiteren Erfolgen von Routinier Maria Schuller sowie abermals Xu Yanhua und Jasmin Lorenz wurde der verdiente 6:2-Erfolg festgezimmert. Oliver Appelt: „Mit diesem Ergebnis kann man einfach nur zufrieden sein. Meinen Hut ziehe ich derzeit vor Jasmin Lorenz, die sich nach einem kleinen Tief in der Vorwoche jetzt wieder in bombastischer Form präsentiert.“

Obwohl leicht grippegeschwächt, avancierte Alina Frey im Sonntagsspiel gegen die Bundesligareserve des TSV Schwabhausen zum Matchwinner. Nachdem Maria Schuller nach großem Kampf am hinteren Paarkreuz Sophia Kahler gratulieren musste, musste die 15-jährige Magstadterin die Entscheidung herbeiführen.

Auf eindrucksvolle Art und Weise ließ Alina Frey im letzten Einzel gegen Christiane Ernst keine Zweifel am Sindelfinger Sieg aufkommen. Mit 11:8, 11:6, 8:11 und 11:7 gewann das Nachwuchstalent die wichtige Partie und sorgte so für Jubelszenen im Lager der Sindelfingerinnen. Jasmin Lorenz hielt sich auch diesmal am Spitzenpaarkreuz schadlos und baute ihre Rückrundenbilanz auf 10:2 Spiele aus, zudem punkteten gegen Schwabhausen Alina Frey (2), Maria Schuller und das Doppel Schuller/Frey.

Zwei Heimspiele, zwei Siege: Die Sindelfingerinnen Nathalie Richter (vorne) und Jasmin Lorenz schwimmen in Liga 3 auf einer Erfolgswelle. Bild: Photo 5

Presse | Tischtennis | 08.03.2016

Der VfL steuert auf Titelkurs

Die Landesliga-Männer des VfL Sindelfingen befinden sich weiter auf Titelkurs. Vor allem gegen Schlusslicht TSV Nusplingen hatte der VfL allerdings mehr Mühe als erwartet. Nach einer Nullserie in den Doppeln und einem 2:5-Rückstand behielten die Sindelfinger die Nerven und steuerten mit sieben Einzelerfolgen in Serie durch Patrik Schellhaus (2), Petr Machulka, Mika Pickan, Sven Stolz, Thomas Barth und Michael Gaa doch noch dem Heimsieg entgegen. Am Sonntag gegen den TSV Betzingen zeigte man sich zu Beginn konzentrierter. Die 3:0-Führung aus den Doppeln wurde peu à peu ausgebaut. Petr Machulka (2), Mika Pickan, Sven Stolz, Thomas Barth und Patrik Schellhaus gewannen ihre Einzel zum standesgemäßen 9:2-Erfolg. –tho–

Presse | Tischtennis | 04.03.2016

Zwei Heimspiele in 20 Stunden

Dass die Sindelfinger Tischtennisdamen in der dritten Liga nach 14 Spieltagen genau die Hälfte der Partien gewonnen haben werden, haben wohl die kühnsten Optimisten nicht unbedingt erwartet. Da der Klassenerhalt seit neuestem in trockenen Tüchern, kommen die letzten Spieltage bis Mitte April eher einer Kür gleich. Am Wochenende präsentieren sich die Sindelfingerinnen zwei Mal dem eigenen Publikum.

Die Sindelfinger Sommerhofenhalle wird am Wochenende überdurchschnittlich gut frequentiert sein. Neben den Frauenteams in der Dritten Liga und in der Oberliga stehen auch interessante Heimpartien der Landesliga- und Bezirksliga-Männer auf dem Programm. Hochklassige Spiele gegen starke Gegner dürfte es am Doppelspieltag der ersten Frauen-Mannschaft geben.

Sowohl die Neckarsulmer Sportunion (Samstag, 18 Uhr) als auch der TSV Schwabhausen II (Sonntag, 14 Uhr) sind in der Tabelle vor dem VfL positioniert, sodass der Tabellenfünfte befreit aufspielen kann, zumal seit dem letzten Wochenende auch rechnerisch der Abstieg nicht mehr möglich ist. Gegen Neckarsulm reichte es in der Vorrunde nach einer hochklassigen Partie zu einem leistungsgerechten Unentschieden, allerdings war damals deren Nummer eins Martina Korbelova nicht mit von der Partie.

Unabhängig davon wird viel von der Tagesform der Schützlinge von Trainer Oliver Appelt (Bild: z) abhängen, da sich beide Mannschaften durch die zahlreichen direkten Vergleiche in den vergangenen Jahren sehr gut kennen. Auf diverse Spannungsmomente hofft man im Sindelfinger Lager auch im Sonntagsspiel gegen die Gäste aus Schwabhausen.

Mit Natalia Mozler, Andrea Welz, Cristina Tugui und Sarah Mantz stellt der Gegner eine ausgeglichen stark besetzte Mannschaft, die jedem Gegner in der 3. Bundesliga gefährlich werden kann. Aller Voraussicht nach wird Sindelfingens Youngster Alina Frey am Doppelspieltag die Chance bekommen, sich in der dritthöchsten deutschen Spielklasse zu bewähren.

Presse | Tischtennis | 02.03.2016

Maria Schuller führt den VfL II zum Sieg

Gecoacht von Routinier Maria Schuller gaben die Oberliga-Frauen in Weinheim-West eine solide Vorstellung ab. Einzig Uschi Kohn musste zu Beginn der gegnerischen Nummer eins Muriel Broschard gratulieren, ansonsten hatten die Sindelfingerinnen die Partie stets unter Kontrolle. Eine aufsteigende Formkurve war bei Alina Frey zu erkennen, die am Spitzenpaarkreuz recht souverän beide Einzel zu ihren Gunsten entschied. Eine Stärke der VfL-Zweiten sind auch die Doppel, die Rückrundenbilanz von 9:3-Spielen beim Tabellendritten kann sich durchaus sehen lassen. –tho–

Presse | Tischtennis | 01.03.2016

Der VfL macht den Deckel drauf

Eine eher durchschnittliche Leistung genügte den Drittliga-Damen des VfL Sindelfingen, um gegen die Gäste aus Chemnitz mit 6:2 zu triumphieren. Es war der erste Erfolg überhaupt gegen das Team aus Sachsen, der gleichbedeutend mit dem endgültigen Erhalt der Liga ist.

Mit 15:13-Punkten kann der ersten Mannschaft des VfL Sindelfingen rechnerisch nicht mehr allzu viel passieren, im kommenden Jahr geht es somit in das dritte Bundesligajahr. Auch wenn der Abstand zu den Abstiegsplätzen vor der Partie gegen den BSC Rapid Chemnitz bereits sehr hoch war, merkte man den Sindelfinger Spielerinnen zuweilen doch immer wieder die Nervosität an.

Auch bei Spitzenspielerin Xu Yanhua, die laut Trainer Oliver Appelt – genau wie die Teamkolleginnen – hohe Ansprüche an sich und ihre Leistung hat. „Natürlich wollen die Spielerinnen gerade vor heimischem Publikum beweisen, was sie drauf haben“, sagt Appelt.

In den Anfangsdoppeln war doch einiger Sand im Getriebe, letztendlich reichte es dennoch zur 2:0-Führung. Die mit einem Erfolg von Xu Yanhua gegen Franziska Lasch auch verteidigt wurde. Das 8:11 zu Beginn war der erste Satzverlust von Xu Yanhua in der laufenden Saison, mit drei glatten folgenden Durchgängen (11:5, 11:2, 11:8) wurde dieser Lapsus aber umgehend wieder wettgemacht.

Etwas Pech hatte Nathalie Richter bei ihrem Auftritt gegen Lara Neubert. Bei einem 0:2-Satzrückstand packte Richter ihr Kämpferherz aus und sorgte für den vierten Sindelfinger Zähler. Xu Yanhua und Jasmin Lorenz setzten dann den Schlusspunkt zum verdienten 6:2-Erfolg.

Oliver Appelt: „Ich bin ganz froh, dass wir schon rechtzeitig die Weichen für die kommende Drittliga-Saison gestellt haben.“

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Xu Yanhua – Lasch 8:11, 11:5, 11:2, 11:8; Lorenz – Valentova 11:9, 6:11, 4:11, 6.11; Xu Yanhua – Valentova 11:7, 11:5, 11:4; Lorenz – Lasch 11:8, 11:9, 10:12, 4:11, 11:4.

Natalie Richter sorgte trotz eines 0:2-Satzrückstands für den vierten Sindelfinger Punkt gegen Chemnitz. Bild: Holzapfel

Presse | Tischtennis | 25.02.2016

Vier Mal an der eigenen Platte

Es muss schon noch einiges schief laufen, wenn die Sindelfinger Drittligafrauen in dieser Saison noch in den Abstiegskampf verwickelt werden würden. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto und zuletzt starken Auftritten hat sich das VfL-Quartett inzwischen einen Namen in der Liga gemacht. Am Samstag gegen den BSC Rapid Chemnitz ist Auftakt zu einer Serie von vier Heimspielen.

Ohne Xu Yanhua unterlagen die Sindelfingerinnen in der Hinrunde mit 4:6, nun hofft man im Lager des VfL, diesmal mit der unangefochtenen Nummer eins, auf den siebten Saisonsieg. Auf ein Spitzeneinzel zwischen den beiden Ex-Böblingerinnen Xu Yanhua und Nicole Delle dürfen die Zuschauer in der Sommerhofenhalle jedoch nicht hoffen, da Delle bislang nur bei den Heimspielen der Chemnitzer dabei war. Demzufolge steigen die Chancen des VfL. „Wir müssen uns mit der guten Form unserer Spielerinnen nicht verstecken. Neben den Doppeln wird jedoch auch entscheidend sein, ob wir in der Lage sind am hinteren Paarkreuz zu punkten“, sagt Coach Oliver Appelt.

Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Sindelfinger Sommerhofenhalle. Sollte es mit dem Heimerfolg klappen, könnte man die Chemnitzer in der Tabelle überholen und auf den fünften Rang vorrücken.

Grundsätzlich auf Understatements aus ist Oliver Appelt, wenn es um die Ambitionen der zweiten Mannschaft in der Oberliga geht. Bei lediglich drei Zählern Rückstand auf das führende Trio spielt der VfL im baden-württembergischen Oberhaus eine tolle Saison, im Optimalfall könnte man sogar noch ins Aufstiegs-Geschehen eingreifen. In Sindelfingen will man davon jedoch nichts wissen, der Blick geht primär immer nach hinten, wo jedoch nach eigenen Angaben „nichts mehr passieren kann und wir völlig frei aufspielen können“ (Appelt).

Gegner TTV Weinheim-West mit seiner Jugendspielerin Muriel Broschard hat da mehr Druck, beim Drittletzten zählt jeder Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Die Partie beginnt am Sonntag zu ungewohnter Zeit um 14:10 Uhr in der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

Presse | Tischtennis | 24.02.2016

Sindelfingen gewinnt in Burgstetten

Gleich ohne zwei ihrer besten Spielerinnen trat der TTV Burgstetten zum fälligen Oberligaduell gegen den VfL Sindelfingen II an. Erstmals nach ihrer Verletzung stand auf VfL-Seite Uschi Kohn im Kader, die ihre Sache vor allem im zweiten Einzel gegen Elke Anders sehr gut machte. Obwohl nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, gewann Youngster Naomi Tamasan am hinteren Paarkreuz beide Einzel, ihr letztes Match gegen Sabine Bickel bedeutete gleichzeitig den Sindelfinger 8:2-Erfolg.

Elke Philipp baute ihre Rückrundenbilanz auf beeindruckende 11:1 Spiele aus, zudem punkteten Alina Frey und zwei Doppel. Hinter dem Spitzentrio aus Offenburg, Frickenhausen und Friedrichshafen scheint sich die Sindelfinger Zweite nunmehr auf den vierten Platz in der Oberliga Baden-Württemberg zu fokussieren. -tho-

Presse | Tischtennis | 23.02.2016

Sindelfingen auf dem Weg zum Titel

Unbeirrt setzen die Landesliga-Männer des VfL Sindelfingen ihren Weg Richtung Meisterschaft und Verbandsklasse-Aufstieg fort. Sowohl bei der SG Deißlingen als auch in Schönmünzach ließ der verlustpunktfreie Tabellenführer nichts anbrennen und gewann jeweils mit 9:2. In Deißlingen lief es in den Doppeln wie am Schnürchen. Einzig Mika Pickan und Sven Stolz mussten in den Einzeln gratulieren, nach gut zwei Stunden war der elfte Saisonsieg unter Dach und Fach. Beim SSV Schönmünzach erkämpfte sich der VfL in den Doppeln eine 2:1-Führung. Beim Stand von 2:2 legten Petr Machulka (2), Sven Stolz, Thomas Barth, Michael Gaa und Martin Finkbeiner richtig los und steuerten dem Sieg entgegen. –tho–

Presse | Tischtennis | 23.02.2016

Jasmin Lorenz spielt groß auf

Viel hätte nicht gefehlt und die Sindelfinger Drittliga-Frauen hätten bei der scheinbar aussichtslosen Mission im bayerischen Langweid den großen Coup gelandet. Nach einem starken Auftritt unterlag das VfL-Quartett ohne Spitzenspielerin Xu Yanhua nur knapp mit 4:6.

„Es wäre vermessen zu sagen, dass wir hier mit einem Remis aus der Halle gehen müssen“, ließ Sindelfingens Frauentrainer Oliver Appelt nach der Partie beim ambitionierten TTC Langweid die Kirche im Dorf, „ich bin mit der Leistung meines Teams hochzufrieden und wir können erhobenen Hauptes nach Hause fahren.“

Regelmäßig setzte es für die Sindelfingerinnen in den letzten Vergleichen gegen Langweid klare Niederlagen, diesmal kam alles anders. Auch wenn Xu Yanhua plangemäß nicht eingesetzt wurde, hielt der VfL die Partie lange Zeit offen.

Maria Schuller und Alina Frey gewannen zu Beginn ihr Doppel, zudem glänzte Jasmin Lorenz mit einem Erfolg am Spitzenpaarkreuz gegen die unangenehm zu spielende Linkshänderin Maria Krazelova, und Routinier Maria Schuller gewann am hinteren Paarkreuz.

Schon öfter stand Jasmin Lorenz gegen die ehemalige Europapokalspielerin Katharina Schneider vor einem Spielgewinn, diesmal wollte es die Sindelfinger Defensivkünstlerin wissen. Und ging gegen Langweids Nummer eins durch ein Wechselbad der Gefühle. Im dritten Satz galt es bereits einen Matchball abzuwehren und im fünften Durchgang hatte Lorenz bei einer 7:5-Führung sogar die Vorteile auf ihrer Seite. Am Ende musste sie beim 8:11 dennoch passen. Oliver Appelt: „Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte, so war das eine starke Leistung von Jasmin, die erneut bewies, dass sie sich derzeit in Topform befindet.“

In der Schlussphase hatten die VfL-Damen, abgesehen von Nathalie Richters Fünfsatzerfolg über Maria Krazelova, nicht mehr die Körner, um beim designierten Zweitligisten doch noch das Remis zu erreichen. Mit dem ausgeglichenen Punktekonto von 13:13 belegen die Sindelfingerinnen aktuell den sechsten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag trifft der VfL in der heimischen Sommerhofenhalle auf Tabellennachbar Rapid Chemnitz. Spielbeginn ist dann um 18 Uhr.

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz:

Richter – Schneider 11:8, 5:11, 5:11, 9.11; Lorenz – Krazelova 9:11, 11:8, 11:7, 11:9; Lorenz – Schneider 10:12, 7:11, 12:10, 11:2, 8.11; Richter – Krazelova 6:11, 11:6, 13:11, 10:12, 11:8.

Bot der ehemaligen Europapokalspielerin Katharina Schneider heftige Gegenwehr: Sindelfingens Jasmin Lorenz. Bild: Photo 5/A

Presse | Tischtennis | 19.02.2016

Aussichtslose Mission in Bayern

Die Drittligafrauen des VfL Sindelfingen bestreiten am Sonntag beim Tabellenzweiten TTC Langweid ihr vorletztes Auswärtsspiel in dieser Saison. Dabei gilt es primär, mit dem einen oder anderen Punktgewinn das Beste aus der doch recht aussichtslosen Mission zu machen.

Locker und befreit kann die erste Mannschaft des VfL beim Tabellenzweiten TTC Langweid (Sonntag, 14 Uhr) antreten. Nur aufgrund der weniger ausgetragenen Spiele befindet sich der ehemalige Europapokalsieger aus Bayern auf diesem Rang, nach Minuspunkten führt man das Zehnerfeld an und befindet sich auf Kurs in Richtung zweite Liga.

Demzufolge wird sich der TTC gegen die Sindelfingerinnen auf keinerlei Kompromisse einlassen. Der VfL wird ohne Topspielerin Xu Yanhua an den Lech fahren, hofft aber dennoch, der Höchststrafe zu entgehen. Trainer Oliver Appelt: „Jasmin Lorenz befindet sich im Einzel in blendender Verfassung, auch im Doppel mit Nathalie Richter läuft es prima, sodass die Chance auf eine Ergebniskorrektur besteht. Im letzten Jahr ist der TTC zwei Mal gegen uns mit Ex-Europameisterin Krisztina Toth angetreten. Ich hoffe, wir bleiben diesmal davon verschont.“

Ganz nach oben an die Spitze hat die Oberliga-Zweite des VfL derzeit keine Ambitionen, ebenso wenig hat man etwas mit dem Abstiegskampf zu tun. Gute Voraussetzungen also, um beim tabellensiebten TTV Burgstetten (Samstag, 19 Uhr) auf Wiedergutmachung aus zu sein. In der Hinrunde unterlag der VfL dem erfahrenen TTV knapp mit 6:8.

Ebenfalls auswärts ran müssen die Landesliga-Männer, die am vergangenen Wochenende eine Motivationsspritze erhalten haben, als Titelkonkurrent TV Calmbach gegen die SG Deißlingen eine Niederlage einstecken musste. Fünf Punkte beträgt mittlerweile der Vorsprung auf den Zweiten. Wie stark die Deißlinger sind, können Petr Machulka&Co. am Samstag selbst testen (19.30 Uhr). Etwas leichter erscheint die Aufgabe am Sonntag beim Vorletzten SSV Schönmünzach (14.30 Uhr), grundsätzlich ist bei den heimstarken Gegnern jedoch Vorsicht geboten.