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Jugend:
Peter Czöppan und Wilhelm Schwab
Telefon: 07458/98 57 98

Presse | Tischtennis | 22.04.2014

Langeweile gibt es woanders

Bezirksklasse: VfL Sindelfingen II ist Meister

Die Tischtennisspieler des VfL Sindelfingen II befinden sich weiter auf dem Höhenflug. Das Team um Kapitän Peter Czöppan hatte sich nach der Vizemeisterschaft in der Kreisliga und dem Aufstieg in die Bezirksklasse zum Ziel gesetzt, mit verstärkter Aufstellung auch eine Etage höher eine gute Rolle zu spielen. Dies gelang in beeindruckender Manier: Mit 31:5 Punkten sicherte sich der VfL II den Titel.

Machten sich in der Winterpause neben den Sindelfingern noch weitere Teams wie Herbstmeister SV Böblingen III oder der FSV Deufringen Hoffnungen auf die Meisterschaft, setzten sich die Sindelfinger mit neun Siegen in der zweiten Saisonhälfte an die Spitze des Zehnerfelds und bejubelten beim abschließenden 9:4 in Renningen den Bezirksliga-Aufstieg.

Wirft man einen Blick auf die Tabellen der letzten Jahre, kommt die Meisterschaft nicht von ungefähr. Seit der Saison 2004/2005 verging kaum ein Jahr, in dem der VfL nicht im Titelrennen oder Abstiegskampf der jeweiligen Liga eingebunden war. Langeweile gab's woanders, bei den Sindelfingern musste meist bis zum letzten Spieltag gekämpft werden, um das anvisierte Ziel zu erreichen. Dass der VfL die Liga diesmal wieder nach oben verlässt, liegt am verstärkten Kader, der vornehmlich der eigenen Jugendarbeit zu verdanken ist. Nachdem die Youngster Mika Pickan und Daniel Bacher in die Landesliga-Mannschaft integriert wurden, rutschten erfahrene Spieler wie Matthias Finkbeiner, Martin Goihl oder Peter Czöppan in die zweite Mannschaft. Neben dem starken Neuzugang Michael Gaa (kam aus Nusplingen) wurden in der zweiten Mannschaft die Jugendspieler Sven Stolz und Jannik Müller in den Erwachsensport eingegliedert.

Mit diesem Kader hat der VfL II das Potenzial, in der Bezirksliga eine gute Rolle zu spielen, primär will man schnellstmöglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einsammeln.
Für den Bezirksklasse-Meister spielten in der Rückrunde: Matthias Finkbeiner (10:7-Einzelbilanz), Tamim Amany (5:9), Michael Gaa (16:0), Sven Stolz (5:1), Daniel Stephan (9:3), Martin Goihl (3:1), Peter Czöppan (8:1), Jannik Müller (1:3) und Simon Günther (2:0). Die Doppel erreichten eine Bilanz von 22:6.

Presse | Tischtennis | 16.04.2014

Marcus Sieger fährt zur WM

Sindelfinger Behindertensportler offiziell nominiert

Von Christian Böhm

Nun ist es offiziell. Der für den VfL Sindelfingen spielende Rollstuhlspitzensportler Marcus Sieger aus Denkingen hat es tatsächlich geschafft und wurde nun auch in seiner zweiten Sportart – bis 2011 war er Curler – zu einer Weltmeisterschaft nominiert.

Vom 6. bis 15. September kämpft Sieger im Mutterland des Tischtennis in Peking/China um den Weltmeistertitel. Sieger ist sich sicher, dass es „der Wahnsinn“ werden wird, „diese Euphorie für den Volkssport Nummer eins in diesem Land einmal mit erleben zu dürfen“.

Der sportliche Werdegang des Rollstuhlspitzensportlers vom VfL Sindelfingen zeigt seit 2007 steil nach oben. So führt Marcus Sieger nun auch in seiner zweiten Sportart, dem Rollstuhltischtennis seinen Weg fort. Bevor es aber zu dieser Nominierung kam, musste Marcus Sieger vor allem dem Bundestrainer Volker Ziegler aus Aidlingen, sowie dem gesamten Bundestrainerteam erst beweisen, dass die Platzierung bei den Europameisterschaften 2013 keine Eintagsfliege war.

Dies gelang Sieger beim Weltranglistenturnier im März in Eger/Ungarn, bei dem er sowohl im Einzel als auch im Team-Wettbewerb die Bronze-Medaille gewinnen konnte. Da Marcus Sieger rein von seiner momentanen Weltranglistenposition zuerst keine Chance auf eine WM-Nominierung hatte, bekam er nun eine vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) und vom Bundestrainer beim Tischtennis-Weltverband beantragte Wildcard für die Weltmeisterschaft 2014 genehmigt.

Eine Wildcard ist schwer zu ergattern. Der Sportler muss mindestens zum erweiterten Medaillenkandidatenkreis gehören. Durch den Vize-Europameistertitel im letzten Jahr wurde auch diese Voraussetzung erfüllt.

Bis zur Weltmeisterschaft stehen noch die Turniere in Lasko/Slowenien sowie in Barcelona fest auf dem Plan. Ob noch weitere Turniere bis zur WM gespielt werden, wird erst in den nächsten Wochen zusammen mit dem Bundestrainerteam entschieden.

Zu den Turnieren stehen dann neben den fast täglichen Trainingseinheiten verschiedenste Landeskader- und Nationalkader- Lehrgänge in Deutschland sowie internationale Lehrgänge auf dem Programm. Das übliche Training im Olympiastützpunkt Stuttgart, beim VFL Sindelfingen und beim TTC Wehingen geht dabei ganz normal weiter.

Vielleicht kann das Team Sieger/Nikelis bei der WM, wenn alles optimal läuft, sogar für eine Überraschung sorgen. Das Ziel ist eine Medaille. Die auch im Bereich des Möglichen ist, da das Team Sieger/Nikelis im Doppel seit nun fast einem Jahr ungeschlagen ist. „Ein riesen Dank geht an unsere Sponsoren“, sagt Sieger, „ohne die wäre dieser Weg so sicherlich nicht möglich gewesen.

Info
Mehr zu Marcus Sieger gibt es unter www.marcus-sieger.com im Internet.
Marcus Sieger will mit Edelmetall aus China zurückkehren. Bild: z

Presse | Tischtennis | 15.04.2014

Neue Herausforderungen in der 3. Liga

Frauen des VfL Sindelfingen beenden Saison mit einem 8:2-Heimsieg als Vizemeister

Ganz so leicht wie von einigen erwartet, wurde es den Regionalliga-Tischtennisspielerinnen des VfL Sindelfingen gegen den TTV Rimlingen-Bachem nicht gemacht. Nach leichten Problemen fuhr das Sindelfinger Quartett aber doch einen standesgemäßen 8:2-Erfolg ein.

Nicht erst seit dem Wochenende steht fest, dass die VfL-Frauen als Vizemeister den Sprung in die neu eingeführte dritte Liga schaffen. Vom zweiten Platz war man bereits vor dem Heimspiel gegen das punktlose Schlusslicht aus dem Saarland nicht mehr zu verdrängen. Insofern ging der VfL, der ohne seine ungarische Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye antrat, die Partie vielleicht etwas zu sorglos an. Nathalie Richter und Natalie Bacher verloren zu Beginn ihr Doppel, auch Maria Schuller musste im Einzel der Rimlinger Spitzenspielerin Katharina Palm gratulieren. "Auch dazwischen lief's nicht ganz so glatt, doch mehr und mehr nahmen wir das Heft in die Hand", analysierte Trainer Oliver Appelt, der erst richtig durchatmen konnte, als Natalie Bacher und Jasmin Lorenz ihre Einzel nach fünf hartumkämpften Sätzen für sich entschieden. Mit der daraus resultierenden 5:2-Führung im Rücken ließ der VfL nichts mehr anbrennen. Maria Schuller, Nathalie Richter sowie abermals Natalie Bacher sorgten für den klaren 8:2-Erfolg.

Beim anschließenden Abschlussessen wurden auch schon die Fäden für die kommende Saison gesponnen, in der sich einiges ändern wird. Zwar nicht personell, aber in punkto Organisation. In der neu eingeführten 3. Bundesliga steht man unter dem Dach des Deutschen Tischtennisbundes und muss vor allem beim Drumherum einige Anpassungen vornehmen. Der Einsatz eines Hallensprechers, Einlauf der Spielerinnen, ein Liveticker - das alles gibt es fortan beim VfL Sindelfingen zu beachten. Trainer Oliver Appelt ist sich sicher, dass es den Verantwortlichen gelingen wird, die kommenden Herausforderungen zu meistern.

U18-DM mit Natalie Bacher

Daneben wird bis zur Sommerpause konzentriert weitertrainiert, vor allem auf die 16-jährige Natalie Bacher wartet in Bälde eine große Aufgabe: Am 26./27. April nimmt das VfL-Talent bei den deutschen Meisterschaften der U18-Jugend in Mühlhausen (Thüringen) teil.

Presse | Tischtennis | 10.04.2014

3. Bundesliga ist der verdiente Lohn

Regionalliga Frauen

Bei den Tischtennisspielerinnen des VfL Sindelfingen sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Bereits vor dem letzten Spieltag ist die Vizemeisterschaft in der Regionalliga perfekt, mit der zu Beginn wohl niemand gerechnet hätte. Verdienter Lohn ist die Qualifikation für die neue 3. Bundesliga. Zum Saisonabschluss will sich das VfL-Quartett um Trainer Oliver Appelt noch einmal mit einer konzentrierten Leistung vom heimischen Publikum verabschieden, auch wenn es am Samstag um 12 Uhr in der Sommerhofenhalle nur gegen das punktlose Schlusslicht TTV Rimlingen-Bachem geht.

Gut möglich, dass die Anreise der Saarländerinnen länger dauern wird als die Partie. Der Aufsteiger präsentierte sich in den wenigsten Fällen konkurrenzfähig und ziert sieglos das Tabellenende. Auch ohne die ungarische Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye, die in der Rückrunde alle 16 Einzel gewann, sollte gegen die Gäste ein deutlicher Sieg möglich sein. VfL-Trainer Oliver Appelt: "Wir werden unseren Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Die Rimlingerinnen haben mit Katharina Palm eine spielstarke Nummer eins, ihre Teamkameradinnen sollten wir hingegen in Schach halten können."

Presse | Tischtennis | 11.03.2014

Paukenschlag im Sommerhofen

Der VfL Sindelfingen besiegt die TTG Süßen mit 8:1 und hofft auf die Vizemeisterschaft
Von Thomas Holzapfel

Das Erfolgswochenende beim VfL Sindelfingen komplettierten die Landesliga-Männer, die gegen Bad Liebenzell den dringend notwendigen Erfolg einfuhren.

Bereits in den Doppeln kristallisierte sich bei den Regionalliga-Frauen heraus, dass es die Gäste aus Süßen am Sonntagvormittag nicht leicht haben würden. Gabriella Zsemlye und Maria Schuller gewannen deutlich in drei Sätzen, Jasmin Lorenz und Nathalie Richter lieferten sich beim 8:11, 11:7, 14:12, 10:12 und 13:11 gegen Celine Gruber/Katharina Binder einen wahren Krimi.

Mit einer 2:0-Führung im Rücken lief es bei den Sindelfingerinnen dann wie am Schnürchen. Gabriella Zsemlye (2) blieb nicht zum ersten Mal in dieser Saison ohne Satzverlust, zudem punktete eine starke Jasmin Lorenz zwei Mal am Spitzenpaarkreuz. Nathalie Richter sorgte am hinteren Paarkreuz für die zwischenzeitliche 5:1-Führung, den Schlusspunkt zum überraschend deutlich ausgefallenen 8:1 setzte Routinier Maria Schuller.

Da der TSV Betzingen parallel dem souveränen Spitzenreiter ESV Weil unterlag, ist der VfL Sindelfingen nunmehr erster Anwärter auf die Vizemeisterschaft. Trainer Oliver Appelt: „Heute lief es wieder einmal super. Nach den zuletzt gezeigten Auftritten kann ich nur meinen Hut vor der Mannschaft ziehen, die eine richtig starke Saison spielt.“

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz:
Zsemlye - Volz 11:8, 11:5, 11:9; Lorenz - Gruber 7:11, 11:7, 11:6, 12:10; Zsemlye - Gruber 11:3, 11:9, 11:7; Lorenz - Volz 7:11, 11:6, 11:4, 11:7.

Den dringend nötigen Sieg im Abstiegskampf fuhren die Landesliga-Männer am Sonntag gegen Schlusslicht MUTTV Bad Liebenzell ein. Beim 9:6-Erfolg war der VfL-Ersten zwar phasenweise anzumerken, dass es in dieser Partie um viel geht, doch letztendlich wurde ein verdienter Sieg eingefahren.

Obwohl nach seinem Muskelfaserriss noch nicht auf der Höhe, gelang Patrik Schellhaus ein wichtiger Einzelsieg gegen Bad Liebenzells Topmann Markus Buck. Youngster Daniel Bacher punktete zwei Mal am hinteren Paarkreuz, außerdem sorgten Petr Machulka, Mika Pickan, Armin Bozenhardt, Martin Finkbeiner und zwei Doppel für Zählbares. Die 3:9-Niederlage am Vortag beim TTC Tuttlingen II ließ sich dadurch recht leicht verschmerzen, hier war Petr Machulka an allen drei Sindelfinger Punktgewinnen beteiligt.

Presse | Tischtennis | 25.02.2014

Natalie Bacher im Dauereinsatz

Mit starken Ergebnissen warteten die Tischtennis-Frauen des VfL Sindelfingen in der Regionalliga und Oberliga auf.

Team eins bleibt nach zwei Erfolgen auf Vizemeisterkurs, die Frauen II sicherten sich durch drei Punkte in zwei Begegnungen den Klassenerhalt. Spielerin des Wochenendes war Natalie Bacher, die alle vier Spiele bestritt. Zudem konnte sich ihre 7:2-Bilanz in den Einzeln sehen lassen. Trainer Oliver Appelt: "Sie hat sich voll reingehängt, ihre Leistung war aller Ehren wert." In der Regionalligapartie gegen den TSV Gau-Odernheim rückte Bacher für die angeschlagene Jasmin Lorenz ins Team. Neben Bacher blieb beim 8:3-Erfolg auch Spitzenspielerin Gabriella Zsemlye ungeschlagen. Am Sonntag beim TSV Herrlingen mit der Lehenweilerin Ann-Katrin Ziegler zeigte sich das VfL-Quartett ebenfalls von seiner besten Seite. Einzig Sonja Rembold brachte den VfL gelegentlich in Bedrängnis. Gabriella Zsemlye (3), Jasmin Lorenz (2), Maria Schuller und Natalie Bacher beeindruckten beim 8:3.

Das Oberliga-Team mit Natalie Bacher, Uschi Kohn, Jennifer Richter und Elke Philipp fuhr gegen Schlusslicht TTSV Mönchweiler einen 8:2-Pflichtsieg ein und fuhr danach locker zum Tabellenzweiten TTG Süßen II, entführte dort beim 7:7 überraschend einen Zähler. Sindelfingen verbuchte am hinteren Paarkreuz mit Jennifer Richter und Elke Philipp leichte Vorteile. Oliver Appelt: "Dieses Remis war für mich der Höhepunkt des Wochenendes. Mit 14:14 Punkten können wir für ein weiteres Oberliga-Jahr planen."

Ohne Patrik Schellhaus (Muskelfaserriss in der Wade), taten sich die Landesliga-Männer des VfL Sindelfingen schwer. Gegen den kommenden Meister TTC Ottenbronn gestalteten Petr Machulka (2), Armin Bozenhardt und das Doppel Machulka/Finkbeiner die 4:9-Niederlage etwas erträglicher. Schmerzhafter war das 5:9 gegen den Vorletzten TSV Betzingen. Dabei wurde der erste Einzeldurchgang verschlafen, als nur Martin Finkbeiner punktete. Danach ergatterten Machulka, Bozenhardt und Daniel Bacher weitere Zähler für den VfL, der sich in den restlichen fünf Spielen voll und ganz auf den Ligaerhalt konzentrieren muss.

Presse | Tischtennis | 20.11.2013

Zwei Sindelfinger ganz vorne dabei

Von der männlichen U15-Jugend des Tischtennisverbands Württemberg-Hohenzollern wurde das Qualifikationsranglistenturnier zu den baden-württembergischen Meisterschaften in Weinheim dominiert. Ganz weit vorne landeten auch die beiden Sindelfinger Nachwuchsspieler Mika Pickan und Sven Stolz, die sich über das souveräne Erreichen des großen Folgeturniers freuen konnten.

Hinter Marius Henninger (TGV Eintracht Beilstein) und Hugo Lopes-Teixeira (DJK Sportbund Stuttgart) landeten die beiden Sindelfinger auf den Plätzen drei und vier. Mika Pickan, der zurzeit am hinteren Paarkreuz im Männer-Landesligateam spielt, marschierte ohne Satzverlust durch die fünf Vorrundenpartien. In der Zwischenrunde musste sich der blonde Angriffsspieler lediglich dem späteren Sieger aus Beilstein nach fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Sven Stolz setzte sich in seiner Gruppe mit 4:1 Spielen und dem leicht besseren Satzverhältnis gegenüber Abinayan Umapathisivam (Bad Rappenau) durch. Der Youngster aus dem U18-Team des VfL Sindelfingen in der Verbandsklasse erreichte mit einer 2:1-Bilanz in der Zwischenrunde ebenfalls das kleine Finale, in dem es dann zum vereinsinternen Aufeinandertreffen kam. Mika Pickan setzte sich in diesem mit 10:12, 11:4, 11:9 und 11:4 durch.

Die beiden Abschlussplatzierungen drei und vier berechtigen zur Teilnahme an den baden-württembergischen Einzelmeisterschaften, die am 7./8. Dezember im badischen Ettlingen zur Austragung kommen.

Mit Daniel Bacher nahm ein weiterer Sindelfinger am U18-Wettbewerb teil. Gegen starke Konkurrenz verpasste der 15-jährige Linkshänder mit zwei Siegen und drei Niederlagen nur knapp den Sprung in die Zwischenrunde. Ähnlich erging es Tim Holzapfel vom VfL Herrenberg, der sich zwar gegen Devin Aslan (SC Staig) in vier Sätzen durchsetzte, in den weiteren Vorrundenpartien allerdings gratulieren musste.

Presse | Tischtennis | 13.11.2013

Sieben Mal Gold für Sindelfingen

Bei den Bezirksmeisterschaften in Böblingen sammeln die Sindelfinger Spieler und Spielerinnen 17 Medaillen

Von Thomas Holzapfel

Lediglich 14 Teilnehmerinnen stellten die beiden Damen-Wettbewerbe. Vor allem in der Damen-A-Klasse war abzusehen, dass die Regionalligaspielerinnen des VfL Sindelfingen die Entscheidung untereinander ausmachen würden. Zufrieden waren die Veranstalter mit der Ausbeute, die SVB heimste vier Gold- und zehn Bronzemedaillen ein. Dies reichte im Medaillenspiegel zu Platz zwei hinter dem VfL Sindelfingen, der sieben Mal Gold, drei Mal Silber und weitere sieben Mal Bronze bejubeln durfte.

In der Damen-A-Konkurrenz setzten sich die drei Sindelfinger Regionalligaspielerinnen erwartungsgemäß durch, Diana Jocher von der Spvgg Weil der Stadt gesellte sich als überraschende Halbfinalistin dazu. Im Endspiel hatte Abwehrspielerin Jasmin Lorenz mit 9:11, 11:5, 11:9 und 11:8 gegen Teamkollegin Natalie Bacher die Nase vorn und setzte sich nach 2010 und 2011 abermals die Krone der Bezirksmeisterin auf. Die beiden Finalgegnerinnen im Einzel spielten dann im Doppel auf einer Seite und waren nicht zu bezwingen. Allerdings stand der Fünfsatzerfolg im Endspiel über Alina Frey/Nathalie Richter (Gärtringen/Sindelfingen) lange Zeit auf der Kippe.

In der Damen-B-Klasse wurde im Modus „Jede gegen Jede" gespielt. Da keine der sechs Spielerinnen eine weiße Weste behielt, entpuppte sich die Titelvergabe zu einem Krimi. Am Ende wiesen Vanessa Stierle (SV Böblingen), Myrna Frosch (VfL Sindelfingen) und Corinna Thiele (VfL Herrenberg) jeweils vier Siege und eine Niederlage auf, so dass das bessere Satzverhältnis den Ausschlag zu Gunsten der Böblingerin gab. Überschaubar war das Teilnehmerfeld im Doppelwettbewerb, hier setzten sich die Sindelfingerinnen Myrna Frosch/Vesna Richter gegen Jacqueline Pirk/Corinna Thiele vom VfL Herrenberg in drei Sätzen durch.

In der Königsklasse, dem Herren-S/A-Wettbewerb fanden die beiden topgesetzten Akteure Markus Wanek (TSV Kuppingen) und Julian Nüssle (VfL Oberjettingen) bereits im Achtelfinale ihre Meister. Positiv in Szene setzte sich Bezirksliga-Spieler Andrew Schönhaar (TSV Steinenbronn), der es bis ins Viertelfinale schaffte. In eindrucksvoller Manier sicherte sich Uwe Morjan, Neuzugang der Böblinger Landesliga-Männer, gegen Jens Seidel von der TTG Leonberg/Eltingen den Sieg. In der Doppelkonkurrenz sorgte mit Eberhard Schöffler/Jürgen Kieser (TTV Gärtringen/TTG Leonberg/Eltingen) eine nicht eingespielte, aber perfekt harmonierende Formation für Furore. Im Endspiel siegten sie gegen die Kuppinger Vater-Sohn-Formation Markus und Florian Wanek mit 11:8, 11:9, 7:11 und 11:3.

Mit Georg Gerlach vom VfL Herrenberg und Andrew Schönhaar vom TSV Steinenbronn standen sich im Finale des Herren-B-Wettbewerbs zwei Akteure gegenüber, die auch schon tags zuvor in der A-Klasse mitmischten. Georg Gerlach hatte im Vorjahr noch die A-Konkurrenz für sich entschieden und durfte sich noch mit dem Bezirksmeistertitel im B-Wettbewerb trösten. Für eine Überraschung sorgte der Sindelfinger Jugendspieler Sven Stolz, der es bis ins Halbfinale schaffte. Bezirksmeister im Doppel wurden Niklas Fomin/Carsten Nestele von der SVB, ihr 3:0-Sieg im Endspiel gegen Gerlach/Schönhaar fiel deutlich aus.

Mit 50 Teilnehmern stellte der Herren-C-Wettbewerb die größte Zahl an Spielern. Der Steinenbronner Damir Stefanac und der Warmbronner Fabian Wolf lieferten sich hier eines der spannendsten Endspiele dieser Meisterschaften. Nach 0:2-Satzrückstand setzte sich Stefanac doch noch mit 11:9, 11:5 und 11:9 durch. Im Doppel war die Warmbronn-Leonberger-Formation Mark Grunder/Tim-René Hagenlocher obenauf, sie setzten sich in drei hart umkämpften Sätzen mit 11:9, 11:9 und 14:12 gegen das Oberjettinger Brüderpaar Stefan und Thomas Haag durch.

Einzel-Bezirksmeister bei den Herren D wurde der Oberjettinger Michael Niethammer, der gegen den Schönaicher Jürgen Meerbrey glatt in drei Sätzen die Oberhand behielt. Im Doppel-Wettbewerb wurde im Grafenauer Lager gejubelt. Hier setzten sich Thomas Kornberger/Ekrem Yurdakul in vier Sätzen gegen Matthias Heckner/Jan Neumann vom TSV Kuppingen durch.

Besonders hart umkämpft war das Endspiel im Mixed-Wettbewerb, in dem die erst zwölfjährige Alina Frey (TTV Gärtringen) mit Vereinskollege Ingo Gotsch den Sieg schon auf dem Schläger hatte. Fünf Matchbälle blieben jedoch ungenutzt, so dass am Ende Natalie Bacher/Martin Finkbeiner vom VfL Sindelfingen glückliche neue Bezirksmeister wurden.

Presse | Tischtennis | 05.11.2013

"Diese Platzierung ist sensationell"

Natalia Bacher Achte beim Top-48-Turnier in Lehrte

Ein starkes Ergebnis auf nationaler Ebene erzielte die 16-jährige Tischtennisspielerin Natalie Bacher vom VfL Sindelfingen. Beim deutschen Top-48-Turnier im niedersächsischen Lehrte landete sie auf Platz acht. Landestrainerin Evelyn Simon war deutlich zufriedener als die selbstkritische Sindelfingerin selbst.

"Die Platzierung ist sensationell. Bei ihr hat auch der Kopf mitgespielt, sie war in den wichtigen Phasen sehr locker und löste ihre Aufgaben taktisch klug", war Evelyn Simon sichtlich angetan. "Manchmal steht sie sich bekanntlich selbst im Weg. Das war diesmal nicht der Fall, und sie wurde dafür auch mit dem achten Platz belohnt."

Bereits zum fünften Mal nahm Natalie Bacher an diesem nationalen Turnier teil. Und auch diesmal war für die Sindelfingerin die erste Partie richtungsweisend. Gegen Caroline Hajok (Hannover), eine Bundeskaderspielerin mit Heimvorteil, gelang Bacher mit 3:1 Sätzen ein wichtiger Auftaktsieg. Die folgende Viersatzniederlage gegen die spätere Siegerin Vivien Scholz (Internatsschülerin aus Berlin) ließ sich einigermaßen verschmerzen. Nach erfüllter Pflichtaufgabe gegen eine schwächere Gegnerin aus Mecklenburg-Vorpommern und einem Fünfsatzerfolg gegen Elisabeth Schanzer (Bayern) stand die Tür zum Einzug unter die besten 24 weit offen. Um dieses Ziel zu erreichen, musste gegen die Thüringer Regionalligaspielerin Katharina Overhoff zumindest ein Satzgewinn her. Doch Natalie Bacher zeigte sich kompromisslos und gewann nach 1:2-Rückstand und Abwehr diverser Matchbälle die Partie. Als Zweitplatzierte in einer starken Vorrundengruppen hatte die 16-Jährige die Vorgabe übererfüllt.

In der Zwischenrunde gewann die hochkonzentriert agierende Natalie Bacher ihr drittes Fünfsatzspiel, durch das 5:11, 11:8, 11:7, 9:11, 11:9 über Jana Vollmert aus Holzbüttgen qualifizierte sie sich für die Endrunde um die Plätze fünf bis 18. Und die Erfolgsserie riss auch am zweiten Turniertag erst mal nicht ab. Nach einem Erfolg über die Heidelberger Oberligaspielerin Tabea Heidelbach kamen die Niederlagen gegen die topgesetzte Eva-Maria Maier (Bayern) und Amelie Rocheteau aus Niedersachsen aber nicht ganz unerwartet. Mit Rang acht war Natalie Bacher sehr zufrieden, mit der Leistung nicht immer: "Am zweiten Tag habe ich nicht mehr so gut gespielt", zeigte sie sich gewohnt kritisch. Dieser Einschätzung konnte Trainerin Evelyn Simon problemlos widersprechen, Natalie Bacher wurde zudem beste Baden-Württembergerin.

Einer der bislang größten Erfolge der 16-jährigen Sindelfingerin

Neben den drei Top-10-Platzierungen in ihrem letzten U15-Jahr stellt das Abschneiden in Lehrte einer der größten Erfolge in der noch jungen Laufbahn der Sindelfingerin dar. Ihr Vater Werner Bacher: "Wenn man bedenkt, dass sie verletzungsbedingt ein schwieriges Jahr hinter sich hat, ist dieser Erfolg sogar noch ein bisschen höher einzustufen." Am 23./24. November nimmt Natalie Bacher beim Top-24-Turnier der Jugend in Ostbevern bei Münster teil.

Presse | Tischtennis | 29.10.2013

In Süßen für saure Gesichter gesorgt - 7:7

Sindelfinger Regionalliga-Frauen nehmen Punkt mit

Auch ohne ihre Nummer eins Gabriella Zsemlye landeten die Tischtennis-Frauen des VfL Sindelfingen bei der TTG Süßen einen Achtungserfolg. Nach der über dreieinhalb Stunden währenden Regionalliga-Partie war Jasmin Lorenz an vier der sieben Zähler beteiligt.

"Sie erwischte einen echten Glanztag und war eine Klasse für sich", schwärmte VfL-Trainer Oliver Appelt von der 28-jährigen Abwehrspielerin. Das erste Ausrufezeichen setzte Lorenz zusammen mit Maria Schuller im Doppel, als sie gegen Gruber/Schuler glatt in drei Sätzen gewannen. Angespornt durch die 2:0-Führung aus den Doppeln gelang es Lorenz im Einzel zum ersten Mal, die Süßener Nummer zwei Verena Volz in Schach zu halten. Dies blieb allerdings der einzige Sindelfinger Erfolg im ersten Einzeldurchgang.

Im weiteren Verlauf das gleiche Bild: Jasmin Lorenz und die ebenfalls stark aufspielende Maria Schuller sorgten für die VfL-Punkte, die Youngsters Nathalie Richter und Natalie Bacher hatten am hinteren Paarkreuz weniger Glück. Einzig Natalie Richter schnupperte bei einer 10:8-Führung im fünften Satz gegen Martina Bechtel an einem Erfolg. So wurden beim 7:7 die Punkte geteilt. "Mit diesem Remis gegen einen spielstarken Gegner können wir sehr zufrieden sein", so Appelt. "Ich vermute, mal, die Süßenerinnen hatten mehr ausgerechnet."

Dank ihres "Juwels" Tamas Varbeli entging der VfL Herrenberg im Heimspiel der Männer-Landesliga gegen den VfL Sindelfingen einer Niederlage. Der starke Ungar in Reihen des Gäuteams gewann beide Einzel und Doppel und war maßgeblich am 8:8 in diesem Bezirksderby beteiligt. Auch Sindelfingens Spitzenspieler Petr Machulka musste zum wiederholten Mal die spielerische Stärke des Herrenbergers anerkennen. Beim VfL blieben Armin Bozenhardt und Matthias Finkbeiner in den Einzeln ohne Niederlage. Im Schlussdoppel hatten Petr Machulka und Patrik Schellhaus nach zwischenzeitlicher 2:1-Satzführung den Gesamtsieg auf dem Schläger, aber abermals Tamas Varbeli und Georg Gerlach sicherten den Herrenbergern das Remis.

Presse | Tischtennis | 15.10.2013

Das VfL-Quartett spielt groß auf

Sindelfingen besiegt den Ex-Bundesligisten Saarlouis-Fraulautern glatt mit 8:3-Punkten

Von Thomas Holzapfel

Während das Regionalligateam mit einem starken 8:3 über den TTSV Saarlouis-Fraulautern voll überzeugte, lieferte sich auch das Oberligateam mit der TTG Süßen II einen offenen Schlagabtausch, der allerdings beim 6:8 nicht von Erfolg gekrönt war.

„Manchmal ist es gut, wenn einen die Gegner nicht kennen. Gerade gegen routinierte Abwehrspielerinnen, wie wir sie haben, tun sich manche spielstarken Kontrahentinnen anfangs recht schwer", sagte VfL-Trainer Oliver Appelt nach der optimal verlaufenen Heimpartie seiner Regionalligafrauen gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern, den Verein, der in der vergangenen Saison noch in der Bundesliga spielte.

So holten die Defensivkünstlerinnen Gabriella Zsemlye, Jasmin Lorenz und Maria Schuller wichtige Punkte. Die Waliser Nationalspielerin Charlotte Carey, die bei der nunmehr zu Ende gegangenen Tischtennis-EM sogar den Sprung ins Hauptfeld schaffte, musste Gabriella Zsemlye und später auch Maria Schuller gratulieren.

Zudem zeigte sich Nathalie Richter am hinteren Paarkreuz in blendender Verfassung, als sie ihre beiden Einzel ohne Satzverlust für sich entschied. Mit jetzt 6:2-Punkten befindet sich das Regionalliga-Quartett des VfL nunmehr in aussichtsreicher Position. Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Zsemlye - Hartmann 11:9, 11:7, 12:14, 11:13, 11:2; Lorenz - Carey 11:8, 9:11, 11:13, 10:12; Zsemlye - Carey 8:11, 11:7, 11:7, 11:9; Lorenz - Hartmann 11:8, 11:8 13:11.

Bestens verkauften sich zuletzt auch die Oberliga-Frauen, die dem Favoriten TTG Süßen II in der Sommerhofenhalle alles abverlangten. „Ein Unentschieden wäre wohl ein gerechtes Ergebnis gewesen", meinte auch Nadine d€Elia vom Süßener Gästeteam, das beim 8:6 noch einmal haarscharf am Punktverlust vorbeischrammte.

Beim Stand von 5:5 hatte der VfL die Vorteile auf seiner Seite: Uschi Kohn hatte gegen Janine Scherer Matchball und Natalie Bacher führte nach starker Leistung gegen Nadine d€Elia mit 2:1 Sätzen und 9:7.

Doch es gelang nicht, den Sack zuzumachen und die beiden Partien gingen noch an die TTG, die sich mit 8:6 durchsetzte. Oliver Appelt: „Mit den zuletzt gezeigten Leistungen unseres Oberliga-Teams bin ich hochzufrieden. In dieser Verfassung werden wir auf jeden Fall die Liga halten."

Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Bacher - Schuler 11:9, 11:8, 13:15, 6:11, 11:7; Richter - Scherer 8:11, 6:11, 10:12; Bacher - Scherer 6:11, 13:11, 11:13, 11:4, 11:2; Richter - Schuler 9:11, 5:11, 5:11.

Presse | Tischtennis | 08.10.2013

Sechs Stunden Fahrt für 90 Minuten - 8:0

Pflichtaufgabe erfüllt: Beim potenziellen Abstiegskandidaten TTV Rimlingen-Bachem setzten sich die Tischtennisspielerinnen von Regionalligist VfL Sindelfingen problemlos mit 8:0 durch. Bei nur vier abgegebenen Sätzen waren in der Partie bei den Saarländerinnen Spannungsmomente eher Mangelware.

Auch ohne die etatmäßige Nummer zwei Jasmin Lorenz, die im Urlaub weilte, dominierte das VfL-Quartett an der luxemburgischen Grenze das Geschehen nach Belieben. Schon die Doppel waren eine klare Sache, als der VfL ohne Satzverlust blieb. Eng wurde es im ersten Einzel zwischen Rimlingens Nummer eins Katharia Blum (VfL-Trainer Oliver Appelt: "Die Spitzenspielerin des Gegners besaß als Einzige Regionalliganiveau") und Abwehrroutinier Maria Schuller, die einen 1:2-Satzrückstand noch mit 11:7 und 11:8 in einen Sieg umwandelte. Im weiteren Verlauf waren die Gastgeberinnen bemüht, die Niederlage etwas freundlicher zu gestalte, doch ihre spielerischen Mittel reichten nicht. Gabriella Zsemlye (2), abermals Maria Schuller sowie Nathalie Richter und Natalie Bacher fuhren mit ihren Einzelerfolgen den klaren Auswärtssieg ein. Fazit: 90 Minuten Spielzeit standen sechs Stunden Autofahrt gegenüber.

In der Männer-Landesliga mussten die Sindelfinger beim MUTTV Bad Liebenzell eine 7:9-Niederlage einstecken. Ohne Patrik Schellhaus und dessen Sohn Mika Pickan tat sich der VfL im Nordschwarzwald schwer, führte allerdings nach dem ersten Einzeldurchgang mit 5:4. Dann jedoch mussten vier Einzel in Folge abgegeben werden, unter anderem gratulierte Spitzenspieler Petr Machulka nach fünf Sätzen (11:4, 4:11, 11:7, 11:13, 8:11) seinem Kontrahenten Markus Buck. Matthias Finkbeiner und Michael Gaa retteten den VfL zwar noch ins Schlussdoppel, dort setzten sich jedoch die Liebenzeller zum 9:7-Gesamtsieg durch. Von dem guten Satzverhältnis (35:33) konnte sich der VfL also nichts kaufen.

Presse | Tischtennis | 05.07.2013

Klamauk trifft auf sportlichen Ehrgeiz

Es war die perfekte Mischung aus Spitzensport und Show, die die sechs Weltklasse-Tischtennisspieler um Timo Boll am Mittwochabend in der Sindelfinger Sommerhofenhalle aufs Parkett zauberten. Knapp drei Stunden zelebrierten die Ausnahmekönner ihren Sport - und 600 Zuschauer waren hellauf begeistert.

Von Thomas Holzapfel

Es war zugleich ein Treffen der großen Tischtennis-Familie. Zahlreiche aktive Spieler und Spielerinnen aus dem Bezirk ließen es sich nicht nehmen und fuhren nach Sindelfingen, wo die Tischtennis-Abteilung des VfL Gastgeber des Munzer-Cups war, einer siebentägigen Turnierserie mit Starbesetzungsgarantie.

Und diejenigen, die kamen, mussten ihr Kommen nicht bereuen. Schon allein die Auftaktpartie zwischen "Tischtennis-Idol" Timo Boll, so Co-Moderator Thomas Walter, Geschäftsführer des Tischtennisverbandes, und dem belgischen Ausnahmespieler Jean-Michel Saive war das Eintrittsgeld wert. Gebannt schauten die Fans in den Court, in dem die beiden Tischtennis in Perfektion ablieferten. Zeitweise wohl den Spielstand aus den Augen verlierend, packten Boll und Saive das ganze Repertoire aus. Sehenswerte, nicht enden wollende Ballwechsel, bei denen die Protagonisten bis zu fünf Meter hinter dem Tisch und zuweilen auch hinter der Spielfeldumrandung standen, wechselten sich ab mit rasanten Top-Spin-Duellen. War es während der Ballwechsel in der Halle mucksmäuschenstill, brandete nach erfolgtem Punktgewinn tosender Applaus auf. Vor allem der 34-jährige Belgier Jean-Michel Saive zeigte dabei - neben spielerischer Klasse - sein Talent für den Klamauk. Mal blieb er an der Tischecke hängen, mal winkte er dem Schiedsrichter zu, der mit erhobener Hand einen Punktgewinn angezeigt hatte. Bälle hinter dem Rücken anzunehmen, scheint für den belgischen Tischtennis-Komödianten dabei genauso eine Selbstverständlichkeit zu sein wie die Schlägerhand zu wechseln und den Ballwechsel fortzusetzen. Dem fachkundigen Publikum gefiel es.

Und dennoch kam der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz. Was sich auch im Ergebnis der Auftaktpartie widerspiegelte. Trotz zahlreicher Showelemente und viel Tischtennis-Comedy setzte sich Saive nach fünf sehenswerten Sätzen gegen den aktuellen Weltrangligstenfünften Timo Boll durch. Dennoch reichte es Boll in der Dreiergruppe mit dem Österreicher Robert Gardos noch zum Gruppensieg - und zum Einzug ins Endspiel.

In der anderen Gruppe, die am Paralleltisch spielte, wurde in gleichem Maße die hohe Kunst des Tischtennissports zelebriert. Wang Xi musste zwar zwei Mal gratulieren, doch sorgten seine Abwehrkünste für großes Erstaunen auf den Zuschauerrängen. Nicht minder begeisterte Schweden-Oldie Jörgen Persson, der trotz seines fortgeschrittenen Alters von 47 Jahren immer noch ein feines Händchen für den Tischtennissport hat. Ehrgeizig und konzentriert ging der aktuelle Olympia-Dritte Dimitrij Ovtcharov seine Aufgabe in Sindelfingen an - und setzte sich in der Gruppe durch.

So kam es zu später Stunde zum Traumfinale zwischen den beiden Nationalmannschaftskollegen Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov, in dem sich der acht Jahre jüngere Ovtcharov hauchdünn mit 11:9 im fünften Satz durchsetzte. Timo Boll nahm`s gelassen, als sein Gegenüber den großen Pokal in Empfang nahm. Schließlich war - ungeachtet der Ergebnisse - das Hauptziel dieser Veranstaltung erreicht, nämlich Werbung für die schnellste Rückschlagsportart der Welt zu machen und die Fans mit sehenswerten Darbietungen in ihren Bann zu ziehen.

Weltklassespieler touren mit einemNeunsitzer durch das Land

Vor dem Finale der deutschen Nationalspieler waren die sechs Weltklassespieler an den Autogrammtischen gefordert. Eine halbe Stunde lang signierten Timo Boll & Co. Trikots, Tischtennisutensilien und vieles mehr. Dabei konnten weitere Fähigkeiten von Timo Boll in Erfahrung gebracht werden. "Wir sind mit dem Kleinbus nach Sindelfingen gefahren, haben dazu einen Neunsitzer, mit dem wir im Rahmen dieser Turnierserie unterwegs sind", so der 32-Jährige. "Normalerweise wechseln wir uns als Fahrer ab, diesmal saß ich am Lenkrad." TTVWH-Geschäftsführer Thomas Walter dazu: "Das gibt es nur im Tischtennis, dass der Weltranglistenfünfte selbst am Steuer sitzt."

Abteilungsleiter Carsten Seeger war das Abfallen der Anspannung nach der Veranstaltung deutlich anzumerken. Der anfänglichen Skepsis ob des nicht ganz so flüssig gelaufenen Vorverkaufs wich dann doch die Zufriedenheit. "Es wurden viele Karten an der Abendkasse verkauft. Dass es am Ende 600 Zuschauer waren, hat uns sehr gefreut. Ein großes Dankeschön gilt den zahlreichen Helfern und dem Vorstandsteam, die diese Veranstaltung zu einem Erfolg werden ließen." Von den 180 Mitgliedern im VfL halfen rund 50 aktiv mit.

Presse | Tischtennis | 03.07.2013

Timo Boll spielt in Sindelfingen

Heute Abend wird die Sindelfinger Sommerhofenhalle beim Munzer Cup zum Mekka der schnellsten Ballsportart der Welt

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

5000 Zuschauer wurden in der vergangenen Woche Zeuge, wie Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll in China den Weltranglistenersten Xu Xin in die Knie zwang. Im Rahmen der Chinese-Super-League-Saison verschaffte sich der 32-jährige Ausnahmespieler wieder einmal Respekt im Reich der Mitte.

„Dass Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov ihre Auftritte in China unterbrochen haben, zeigt den Stellenwert des Munzer Cups", so VfL-Abteilungsleiter Carsten Seeger, der die Veranstaltung zusammen mit der Stadt Sindelfingen organisiert.

Bis gestern waren rund 350 Eintrittskarten für den Auftritt von Boll und Co. heute Abend in der Sommerhofenhalle verkauft. „Wir hoffen auf 700 bis 800 Zuschauer", sagt der Sindelfinger Tischtennis-Chef.

In sieben deutschen Städten gibt es in dieser Woche Weltklasse-Tischtennis. Den Anfang machte am Montagabend Bad Neuenahr, gestern gastierten die Tischtennis-Asse im westfälischen Borken. In zwei Gruppen zu je drei Spielern spielt erst einmal jeder gegen jeden. Die Gruppensieger bestreiten im Anschluss das Finale über insgesamt vier Gewinnsätze. Dem Gesamtsieger der Serie winken 15000 Euro Preisgeld.

Für den VfL ist der Munzer Cup Neuland. „Eine Veranstaltung dieser Größe haben wir noch nie gehabt. Das ist unser absolutes Highlight", sagt Carsten Seeger. Knapp 50 Mitglieder der Abteilung sind heute auf den Beinen, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Um 15 Uhr beginnt der Aufbau. Dann werden auch die Stühle aus dem Glaspalast angeliefert.

Auch für die Verpflegung der sechs Tischtennis-Asse ist der VfL Sindelfingen verantwortlich. Carsten Seeger: „Vom Veranstalter wurden belegte Brötchen und Obst bestellt." Timo Boll und seine fünf Konkurrenten übernachten heute auch in Sindelfingen, schließlich ist das Finale erst gegen 21.45 Uhr angesetzt. „Anschließend gibt es für die Spieler noch ein spätes Abendessen im Mercure Hotel", so der Tischtennis-Abteilungsleiter.

Wenn heute ab 19.30 Uhr (Hallenöffnung 18 Uhr) der Zelluloidball übers Netz pfeift, ist Carsten Seeger auch Fan: „Ich freue mich vor allem auf Dimitrij Ovtcharov. Sein Spiel gefällt mir einfach." Doch der Sindelfinger drückt auch Jörgen Persson die Daumen: „Er ist doch das beste Beispiel, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch in der Weltspitze mithalten kann. Mir haben die schwedischen Spieler schon immer gefallen. Mikael Appelgren und Jan-Ove Waldner waren die Helden meiner Jugend."

Die Helden der Gegenwart sind Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov. Sie geben heute Abend in der Sommerhofenhalle ihre Visitenkarte ab. Morgen ziehen sie schon weiter. Am Abend geht es im thüringischen Mühlhausen um Punkte und Siege. Bei der Tischtennis-Abteilung des VfL Sindelfingen kehrt dann wieder der Alltag ein.

Die Auftaktveranstaltung des Munzer Cups am Montagabend in Bad Neuenahr gewann Dimitrij Ovtcharov. Er setzte sich im Finale gegen den Chinesen Wang Xi klar mit 3:0 durch. Timo Boll hatte zuvor seine Gruppenspiele gegen Wang und den Schweden Jörg Persson verloren. Auch für Robert Gardos war nach den Gruppenspielen Schluss. Der Österreicher stand in Bad Neuenahr überraschend für Patrick Baum an der Platte. Die Nummer 31 der Weltrangliste feierte im vergangenen Jahr seinen bisher größten internationalen Erfolg. Zusammen mit Daniel Habersohn gewann Gardos die Europameisterschaft im Doppel.

Presse | Tischtennis | 02.07.2013

Ausrichter VfL Sindelfingen wirft alles in die Waagschale

Die Tischtennis-Abteilung des VfL Sindelfingen steht in den Startlöchern, der Kartenvorverkauf ist abgeschlossen - nun fehlen nur noch die Stars. Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov & Co. werden an diesem Mittwoch im Laufe des Nachmittags in Sindelfingen erwartet, ab 19.30 Uhr treten sie in der Sommerhofenhalle zum Munzer-Supercup an. Sechs Weltklassespieler sorgen für Tischtennissport auf allerhöchstem Niveau.

"Eins ist sicher: Die Stimmung in der Halle wird gut sein", prophezeit Carsten Seeger, Tischtennis-Abteilungsleiter des VfL Sindelfingen. Das emsige Organisationsteam des VfL unternahm im Vorfeld alle Anstrengungen, um den Munzer-Cup zu einem Erfolg werden zu lassen. Nicht nur die Zuschauer, auch die Spieler sollen sich in Sindelfingen wohl fühlen und den dritten Standort dieser Turnierserie in guter Erinnerung behalten. "Der Kartenvorverkauf verlief zwar etwas schleppend, aber wir sind guter Dinge, dass noch einige Tickets über den Kassentisch gehen", sagt Seeger, der insgeheim auf die stattliche Zahl von 500 Zuschauern hofft. "So ganz schlau werde ich nicht aus der zuweilen etwas dürftigen Tischtennisbegeisterung in unserer Region", so Seeger weiter. "Der Munzer-Cup hat in früheren Jahren an einem anderen deutschen Standort auch schon mal über 1000 Zuschauer in seinen Bann gezogen. In punkto Außendarstellung und Werbung müssen wir uns jedenfalls keine Vorwürfe machen. Das Gute ist, dass die Zuschauer nicht eng zusammengepfercht sitzen müssen. Es wird eine gute Atmosphäre herrschen." Neben der Vorfreude machte sich bei ihm zuletzt auch eine gewisse Nervosität bemerkbar, schließlich betritt er mit seinem VfL-Team Neuland, was die Durchführung eines Events dieser Größenordnung angeht. Seeger: "Die Organisation lief einwandfrei. Zahlreiche Helfer, auch aus dem Jugendbereich, haben mitgewirkt. Nun gilt es, während des Turnierabends noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, so dass wir am Ende von einer gelungenen Veranstaltung sprechen können."

Letzte Tickets am Mittwoch an der Abendkasse erhältlich

Der Munzer Super-Cup beginnt um 19.30 in der Sommerhofenhalle. Sindelfingen ist nach Bad Neuenahr und Borken der dritte Standort im Rahmen dieser siebentägigen Turnierserie mit Starbesetzungsgarantie. Die Weltklassespieler Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov, Wang Xi, Jörgen Persson, Jean-Michael Saive und Patrick Baum treten in zwei Gruppen zu je drei Spielern an. Die beiden Gruppensieger bestreiten dann das Finale. Karten gibt es ab 18 Uhr noch an der Abendkasse zum Preis von 17 (Erwachsene) und zehn Euro (Jugendliche).

Presse | Tischtennis | 29.06.2013

Ausnahmekönner verzaubern Sindelfingen

Beim Munzer Super-Cup am Mittwoch in der Sommerhofenhalle schlagen neben Timo Boll fünf weitere Größen auf

Am kommenden Mittwoch steigt in der Sindelfinger Sommerhofenhalle ein Tischtennis-Event der Sonderklasse: Deutschlands erfolgreichster Spieler Timo Boll schwingt dort beim Munzer Super-Cup mit fünf weiteren Tischtennis-Größen den Schläger.

Von Thomas Holzapfel

5000 Zuschauer wurden in dieser Woche Zeuge, wie Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll in China den Weltranglistenersten Xu Xin in die Knie zwang. Im Rahmen der Chinese-Super-League-Saison verschaffte sich der 32-jährige Ausnahmespieler wieder einmal gehörigen Respekt im Reich der Mitte. Ganz so viele Zuschauer werden es am Mittwoch ab 19.30 Uhr sicher nicht sein, doch VfL-Abteilungsleiter Carsten Seeger und sein Organisationsteam freuen sich riesig auf den Munzer Super-Cup (früher Champions-Tour).

"Ganz allmählich steigt die Spannung und wir sind alle froh, dass es endlich los geht", sagt Carsten Seeger, der mit der Tischtennis-Abteilung und der Stadt Sindelfingen diesen Event auf die Beine stellt. Vom 1. Juli bis 7. Juli findet die Turnierreihe in sieben deutschen Städten statt. In zwei Gruppen zu je drei Spielern spielt erst einmal jeder gegen jeden. Die Gruppensieger bestreiten im Anschluss das Finale über vier Gewinnsätze. Dem Gesamtsieger der Serie winken 15000 Euro Preisgeld.

Timo Boll (Deutschland): Der 32-jährige Timo Boll ist derzeit in der Weltrangliste an Position fünf geführt. Lange Jahre wurde Boll, der für Borussia Düsseldorf spielt, als der größte europäische Konkurrent der Chinesen gesehen. Zeitweise ahmten diese sogar seine Spielweise nach. Die Erfolgsliste des jahrelangen Aushängeschilds im deutschen Tischtennis ist lang. Bolls größte Triumphe waren das Erringen der Silber- und Bronzemedaille mit der deutschen Olympia-Mannschaft (2008 und 2012) und der Gewinn der Bronzemedaille bei den Einzel-Weltmeisterschaften 2011. Zudem ist er sechsfacher Europameister im Einzel, neunfacher deutscher Meister und seit sieben Jahren die Nummer eins in der Europarangliste.

Dimitrij Ovtcharov (Deutschland): Der 24-jährige deutsche Nationalspieler ukrainischer Herkunft ist zur Zeit, neben Timo Boll, am ehesten in der Lage, den Chinesen Paroli zu bieten. Ovtcharov ist beim russischen Verein Fakel Gazproma Orenburg unter Vertrag und gewann mit dem Klub in dieser Saison die Champions League. Sein größter Erfolg war 2012 der Gewinn der Bronzemedaille im olympischen Einzelwettbewerb. Mit Timo Boll wurde er Olympia-Dritter mit der deutschen Nationalmannschaft, zudem ist er fünffacher Mannschafts-Europameister

Patrick Baum (Deutschland): Dritter deutscher Nationalspieler ist Patrick Baum, der auch schon drei Spielzeiten im Trikot des TTC matec Frickenhausen spielte. Der 24-Jährige ist zweifacher Vize-Europameister im Einzel (im Endspiel unterlag er jeweils Timo Boll) und schaffte dieses Jahr bei der WM in Paris den Sprung ins Viertelfinale, nachdem er in der Runde der besten 16 Dimitrij Ovtcharov bezwang, mit dem er seit Schulzeiten befreundet ist.

Wang Xi (China): Dem 29-Jährigen beim Tischtennissport zuzusehen, ist ein echtes Erlebnis. Wang Xi verkörpert das moderne Abwehrspiel wie kaum ein anderer. Mehrere Meter steht der schlaksige Chinese hinter dem Tisch und wehrt die Angriffsbälle der Gegner ab, um dann im passenden Moment zur Gegenattacke anzusetzen. Er ist seit Jahren beim Bundesligisten TTC RöhnSprudel Fulda-Maberzell unter Vertrag und hatte in den letzten vier Jahren die beste Bilanz aller Bundesligaspieler.

Jörgen Persson (Schweden): Erinnert man sich in Tischtennis-Fachkreisen an die goldenen 80er-Jahre, als die Schweden der Übermacht aus China diverse Male die Medaillen vor der Nase wegschnappten, fällt neben Jan-Ove Waldner und Mikael Appelgren auch der Name Jörgen Persson. Der inzwischen 47-Jährige spielte in diversen Bundesligavereinen, wurde 1991 in Chiba (Japan) Einzel-Weltmeister und 1986 in Prag Europameister, mit der Nationalmannschaft errang er vier WM- und sechs EM-Titel. Bemerkenswert war seine Leistung bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, als der damals 42-Jährige Vierter wurde.

Jean-Michel Saive (Belgien): Der 43-Jährige ist seit 1985 ununterbrochen bester belgischer Tischtennisspieler. Saive wurde 1994 Europameister im Einzel, ein Jahr zuvor musste er im Finale der Einzel-WM dem Franzosen Jean-Philippe Gatien gratulieren. Zwei Mal gelang es ihm, an die Spitze der Weltrangliste zu klettern. Bei den Olympischen Spielen 2008 wurde er neben Zoran Primorac (Kroatien) und Jörgen Persson für die sechste Teilnahme ausgezeichnet. Damit haben die drei an allen Olympischen Spielen seit Einführung des Tischtenniswettbewerbs teilgenommen.

Presse | Tischtennis | 21.06.2013

"Durch die Namen ist Weltklasse garantiert"

Interview mit Carsten Seeger vom VfL Sindelfingen

Ein sportlicher Leckerbissen der besonderen Art wird am Mittwoch, 3. Juli, in der Sindelfinger Sommerhofenhalle geboten. Die Tischtennis-Abteilung des VfL Sindelfingen stellt in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Ausspielung des Munzer Super-Cups auf die Beine.

Der Munzer-Cup spricht für viel Tischtennis-Qualität: Neben den deutschen Assen Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum nehmen drei weitere hochkarätige Größen an dieser Turnierreihe in sieben deutschen Städten teil. Ein Blitzturnier mit Starbesetzungsgarantie. Im Vorfeld der Veranstaltung nahm sich Aus seiner Vorfreude macht VfL-Abteilungsleiter Carsten Seeger im Interview mit der KREISZEITUNG kein Hehl.

Wie haben Sie die Veranstaltung an Land gezogen?
Angefangen hat es damit, dass die zuständige Sportagentur auf die Stadt Sindelfingen zukam. Auf Grund des Stadtjubiläums bot sich für die Planer Sindelfingen als Veranstaltungsort an. Danach kam der Sportamtsleiter auf unsere Abteilung zu und fragte, ob wir uns die Durchführung eines derartigen Tischtennis-Events zutrauen würden. Da haben wir nicht allzu lange überlegt. Die ersten Vorgespräche fanden im November statt.

Welche Gründe sprachen dafür?
Natürlich ist es erst einmal eine tolle Sache, solche Tischtennis-Größen wie Timo Boll in Sindelfingen begrüßen zu dürfen. Im Sindelfinger Tischtennis freuen sich alle darauf, den Weltranglistenfünften einmal aus der Nähe bewundern zu können. Wenn man die Chance hat, eine solche Veranstaltung durchzuführen, sollte man sie nutzen. Hinzu kommt, dass die VfL-Abteilung kein finanzielles Risiko trägt. Allein durch Zuschauereinnahmen ist eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen. Da ist es gut, dass sich die Stadt um die Sponsorensuche kümmert.

Wer hält beim VfL die Fäden in der Hand, und was kommt organisatorisch auf die Abteilung zu?
Das gesamte Vorstandsteam ist in der Organisation des Blitzturniers eingebunden. Die einen halten den Kontakt zur Stadt, die anderen organisieren die Bewirtung oder den Kartenvorverkauf. Vor und während der Veranstaltung haben wir alle Hände voll zu tun. Am Turniertag dürften es um die 30 Mitglieder sein, die Hand anlegen werden, auch die Jugendlichen werden voll eingebunden, beispielsweise bei der Platzeinweisung in der Halle.

Was versprechen Sie sich vom Super-Cup?
Neben den sportlichen Glanzlichtern, die durch die Teilnehmer gesetzt werden, erhoffen wir uns eine gute Stimmung in der Halle, die durch eine stattliche Zuschauerzahl gewährleistet sein sollte. Ich würde es gut finden, wenn 500 Tischtennis-Fans den Weg nach Sindelfingen finden. Natürlich wollen wir unsere Abteilung an diesem Abend ins rechte Licht rücken, auch in punkto Sponsoring könnten Synergieeffekte entstehen. Und natürlich wollen wir durch unsere ehrenamtliche Arbeit vor Ort auch ein kleines finanzielles Plus erwirtschaften.

Was erwartet die Tischtennis-Freunde aus sportlicher Sicht?
Zum einen ist schon allein durch die Namen für Weltklasse-Tischtennis garantiert. Timo Boll kam gerade aus China zurück, wo er mit Doppelpartner Ma Long die China Open für sich entschied. Dimitrij Ovtcharov ist die derzeitige Nummer sieben der Welt und gewann unlängst mit seinem russischen Verein Fakel Orenburg die Champions League. Patrick Baum auf Weltranglistenposition 23 ist zweifacher Vizeeuropameister im Einzel. Ich freue mich besonders auf den Schweden Jörgen Persson, der trotz seines doch schon reiferen Alters immer noch den Tischtennissport nach der "alten Schule" zelebriert. Ein besonderes Schmankerl ist auch Wang Xi, der beste Abwehrspieler der Bundesliga. Zusammen mit dem Belgier Jean-Michel Saive werden diese Spieler auf der einen Seite sicherlich den notwendigen Ehrgeiz an den Tag legen, um am Ende der Turnierserie die Nase vorn zu haben. Auf der anderen Seite glaube ich schon, dass auch genug Spielraum für tolle Ballwechsel für die Galerie gegeben sein wird. Lassen wir uns überraschen. Jedenfalls werden auch die jungen Tischtennisfans auf ihre Kosten kommen, wenn die Stars in der Turnierpause für eine Autogrammstunde zur Verfügung stehen. Wir freuen uns jedenfalls auf das Event.

Presse | Tischtennis | 11.05.2013

Erfolgreiche Bilanz von den Männern aufpoliert

Zwei Mannschaften spielen künftig eine Liga höher

Neben den starken Auftritten der Frauenteams in der Regionalliga (Platz vier) und der Verbandsliga (Vizemeister) rundeten zwei Aufstiege bei den Männern die erfolgreiche Saison bei den Sindelfinger Tischtennis-Aktiven ab.

Die zweite Mannschaft musste sich im Kampf um den Kreisliga-Titel nur knapp dem TSV Steinenbronn II geschlagen geben, steigt aber ebenso auf wie die meisterlichen Männer III, die in der Kreisklasse B-Nord in überragender Manier den Titel einheimsten.

Etwas schmerzte sie schon, die Niederlage des VfL II im entscheidenden Spitzenspiel gegen den TSV Steinenbronn II. Dies vor allem, weil man eine 7:2-Führung nicht ins Ziel brachte. Auf der anderen Seite stand bereits vorher fest, dass beide Teams im kommenden Jahr in der Bezirksklasse an den Start gehen werden. Für die Sindelfinger bedeutet dies kein Neuland, die Mannen um Kapitän Lukas Coulon hatten sich bereits vor der Saison zum Ziel gesetzt, in die Bezirksklasse zurückzukehren. "Den Betriebsunfall aus der vergangenen Saison wollten wir möglichst schnell wieder wettmachen", so Coulon. "Ausschlaggebend für den Erfolg waren unter anderem die internen Neuzugänge im Team." Beispielsweise der landesligaerfahrene Peter Czöppan, der sich in der Kreisliga eine 18:7-Bilanz erspielte. Zudem wurden mit Jannik Müller, Danijel Domuz und Simon Günther junge Spieler aus den U18-Teams in den Aktivenbereich integriert. Einer der besten Spieler der Liga war zudem Daniel Stephan, der am Spitzenpaarkreuz mit einer 23:12-Bilanz aufhorchen ließ. Er gehört genauso wie Carsten Seeger (11:5), Heiko Hartmann (15:10) und Hanno Kreuter (16:5) zu den Alteingesessenen im Team. Da in punkto Personalplanung noch nicht alle Entscheidungen getroffen sind, fällt dem Kapitän die Vorhersage für die kommende Spielzeit noch etwas schwer: "Primäres Ziel ist der Klassenerhalt. Doch wer weiß, vielleicht können wir sogar eine bessere Rolle spielen."

Auf Grund von personellen Umstrukturierungen musste die dritte VfL-Mannschaft in die Kreisklasse B zurückziehen. Im Nachhinein erwies sie sich jedoch für diese Liga als zu stark. Mit seinen 25 Jahren führt Kapitän Benedikt Florek ein Team an, das sich überwiegend aus Routiniers und langjährigen Leistungsträgern zusammensetzt. "Nachdem Werner Müller und Peter Rudolf in der Rückrunde nicht oder nur teilweise zur Verfügung standen, gelang es uns, Edeljoker Werner Bacher zu reaktivieren, der stark spielte", so Benedikt Florek. Mit nur einer Niederlage in 18 Partien sicherte sich der VfL III mit deutlichem Vorsprung den Titel und will es im kommenden Jahr wieder in der A-Klasse versuchen. Im Sindelfinger Meisterteam kamen dabei Benedikt Florek, Tim Werum, Werner Bacher, Peter Rudolf, Werner Müller, Kai Menz, Volker Schmid-Schönberg, Rudolf Kohler, Dieter Kurzidim, Leo Michel, Hermann Wünsch und Kurt Marks zum Einsatz.

Presse | Tischtennis | 09.05.2013

Titelgewinn im Rekordtempo

Die U18-Spieler des VfL Sindelfingen II sind Meister

Von Thomas Holzapfel

In der kommenden Saison sind damit zwei Sindelfinger Nachwuchsmannschaften in der Verbandsklasse, der höchsten Spielklasse des TTVWH, spielberechtigt. Der einzige Punktverlust der Sindelfinger Zweiten datiert aus der Vorrunde, als man sich mit dem CVJM Grüntal, dem hartnäckigsten Widersacher im Kampf um die Meisterschaft, die Punkte teilte.

In der zweiten Saisonhälfte marschierte das VfL-Team scheinbar mühelos durch die Liga und bekam am letzten Wochenende noch Schützenhilfe aus den eigenen Reihen. Da die dritte Mannschaft des VfL den Grüntalern einen Zähler abknöpfte, durfte man beim VfL II bereits frühzeitig die Meisterschaft bejubeln.

Zwei Spieltage vor Schluss bilanzieren die Sindelfinger Youngsters in den Einzeln wie folgt: Jannik Müller 16:7, Thomas Barth 11:2, Sven Stolz 10:1 und Simon Günther 12:6. Auch die Doppelquote von 23:5-Spielen ist eines Meisters würdig.

Presse | Tischtennis | 24.04.2013

Platz zwei kann noch zum Aufstieg reichen

Das Frauen-Tischtennis beim VfL Sindelfingen boomt. Nicht nur die Regionalliga-Mannschaft sorgte zuletzt für Furore, als sie den Klassenerhalt in der dritthöchsten Liga schaffte. Auch die Frauen II in der Verbandsliga zogen einen Schlussstrich unter eine positive Saison.

Der Verbandsliga-Aufsteiger musste in der zweiten Saisonhälfte nur eine Niederlage gegen Meister Neckarsulm hinnehmen. Ansonsten standen sechs Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto des VfL, der sich durch ein 8:5 gegen Tabellennachbar VfR Altenmünster die Vizemeisterschaft sicherte. Jennifer Richter/Olivia Pfadenhauer und Uschi Kohn/Elke Philipp gewannen beide Doppel, doch der VfR hielt im weiteren Verlauf dagegen. Viel hätte nicht zu Altenmünsters 6:3-Führung gefehlt, doch Jennifer Richter holte im spannungsgeladenen Spitzeneinzel gegen Verena Wetzel nach Abwehr einiger Matchbälle im fünften Satz (18:16) den vierten Sindelfinger Zähler. Motiviert von diesem erfolgreichen Krimi fuhren Olivia Pfadenhauer, Elke Philipp, abermals Jennifer Richter mit einem 12:10 im fünften Satz sowie Uschi Kohn den 8:5-Sieg ein. Der zweite Tabellenplatz könnte - je nach Konstellation der oberen Ligen - im Nachgang noch den Oberliga-Aufstieg bedeuten. Die Entscheidung fällt in den kommenden Wochen.

Mit einer 5:9-Niederlage gegen den TV Oberhaugstett beendeten die Sindelfinger Landesliga-Männer um Tschechen-Import Petr Machulka eine Saison mit Höhen und Tiefen. War der VfL mit 14:4 Punkten in der Winterpause noch Zweiter, lief danach mit nur noch drei Pluspunkten nicht mehr viel zusammen, so dass am Ende der siebte Platz zu Buche stand. Gegen Oberhaugstett punkteten zwei Doppel sowie Armin Bozenhardt (2) und Martin Finkbeiner in den Einzeln.