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Informationen

Öffnungszeiten Büro:
Dienstag und Donnerstag 16.00 bis 19.00 Uhr, Mittwoch 10.00 bis 12.00 Uhr, Freitag 15.00 bis 19.00 Uhr


Freiplatzanlage mit Restaurant und Terrasse
Rosenstr. 45/1 · 71063 Sindelfingen
20 Sandplätze


Tennishalle mit Tennis-Bistro
Rudolf-Harbig-Str. 4 · 71063 Sindelfingen
4 Plätze mit Kunststoffbelag · 4 Plätze mit Teppichbelag


Reservierungen für Hallen- und Freiplätze in der Geschäftsstelle unter Telefon: 07031/80 22 23 oder für die Halle: www.tasifi.de


MB-Trainerteam Eva Birkle-Belbl und Matthias Birkle
Telefon 0170/7 65 41 89 - E-Mail Tennis
Telefon office: 0711/65 69 38 85 - Telefax 0711/6 56 93 38 86
Training nach modernster Methodik für alle Ziel- und Altersgruppen, Einzel- und Gruppentraining, Zwergerl-Tennis, Mannschaftstraining, Erwachsenenkurse, Leistungs- und Hochleistungstraining, allgemeines und tennisspezifisches Konditionstraining


Athletic Trainer David Grant
Telefon 0176/84 50 40 69 oder über EMB
Works-Outs
Physiotherapie-Behandlungen, allgemeines und sportartspezifisches kraft und Konditionstraining, Stretching, Mobilisation, Kräftigung und Verletzungsprävention, Personal-Training


Tennistreff für erwachsene Mitglieder und Nichtmitglieder, bei dem mit verschiedenen Partnern auch unter Anleitung eines Trainers gespielt wird,
zweimal in der Woche mit einem geringen Kostenbeitrag.

Presse | Tennis | 16.04.2016

„Oliver Appelt ist Gold für uns“

Letzten September traf man sich in der Sindelfinger Sommerhofenhalle, heute ab 14.30 Uhr ist das Böblinger Tischtenniszentrum am Silberweg der Schauplatz des letzten Spieltags. Je fünf Teams der SVB und des VfL treffen aufeinander, alle eben, die jeweils in derselben Spielklasse unterwegs sind. Im Anschluss an die Partien steigt die Saisonabschlussparty mit Meisterschaftsfeiern.

Meister in der Landesliga wurden bereits zwei Spieltage vor Schluss die Männer I des VfL Sindelfingen in der Landesliga. Sie landeten damit deutlich vor den Männern I der SV Böblingen mit bisher Platz vier. Hassan Hosseini, Arno Egger, Luis Hornstein, Carsten Nestele, Eduard Zweifel und Markus Mezger wollen zum Abschluss gegen den Titelträger ein Ausrufezeichen setzen.

Brisanz steckt auch im Landesliga-Derby der Frauen, denn die SVB II kann mit einem Sieg über den VfL III noch den Abstieg vermeiden. Bei den Männern II beider Teams in der Bezirksliga geht es um nichts mehr, die Sindelfinger sind im gesicherten Mittelfeld, die Böblinger steigen ab. Für die Männer III der SVB in der Kreisklasse A gibt es ein Schaulaufen gegen den VfL IV, denn das Team um Moritz Walleter, Christian Köhler und Stephan Wiechert ist schon Meister. In der Jungen Bezirksliga ist der VfL favorisiert.

Die SZ/BZ hat sich mit Carsten Seeger, Abteilungsleiter des VfL Sindelfingen, über den Derbytag im Besonderen und die Saison im Allgemeinen unterhalten.

Die VfL-Männer I haben souverän die Landesliga-Meisterschaft geholt, bei den Frauen I in der 3. Liga war vielleicht mehr drin. Wie sind Sie mit der Saison zufrieden?

Carsten Seeger: „Unsere Herren 1 mit vier Jugendspielern und einem Durchschnittsalter von 18 Jahren beim Spiel gegen Gärtringen haben mich restlos begeistert. Da ist mir vor der Zukunft nicht bange, die gehen auch in der Verbandsklasse ihren Weg. Die Damen sind voll im Soll, Mittelfeld 3. Liga, wie es geplant war. Schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben und eine sorgenfreie Runde spielen. Ich bin sehr zufrieden, viel besser geht‘s nicht. Die Herren 2 haben den Klassenerhalt gesichert, die Damen 3 die Meisterschaft in der Landesliga leider knapp verpasst.“

Hat sich in der Zusammenarbeit VfL/SVB etwas entwickelt womöglich in Richtung zu einer etwaigen späteren Fusion?

Carsten Seeger: „Unser Verhältnis hat sich zumindest so entwickelt, dass wir bei aller gesunden Konkurrenz Spaß miteinander haben und den jeweiligen Nachbarn noch mehr zu schätzen gelernt haben. Eine Fusion ist für mich in naher Zukunft (noch) kein Thema, ich denke beide Vereine sind sehr stark aufgestellt und ergänzen sich vom Angebot her prima. Unter dem Dach der Großvereine SVB und VfL sind wir auch gut aufgehoben und genießen daraus auch gewisse Vorzüge, die wir als eigenständiger Verein nicht hätten. Für mich wären aber zum Beispiel grundsätzlich Spielgemeinschaften bei den Mädchen sinnvoll, wo alle Vereine gerade Schwierigkeiten haben, aber dies verhindern leider die Statuten des TTVWH.“

Böblingen hat gerade mal zwei Frauen-Teams, Sindelfingen hat fünf. Wie macht der VfL das?

Carsten Seeger: Zum einen haben wir Oli Appelt, der als Damentrainer für uns Gold wert ist. Er kennt glaube ich alle leistungsstarken Damen und Mädchen im Verband und hält immer die Augen nach Talenten aus der Region offen. Dadurch spielen wir derzeit von der 3. Liga bis zur Bezirksklasse nahezu ausschließlich mit Spielerinnen aus einem Umkreis von maximal 20 Kilometern. Das führt auch zu einer hohen Identifikation. Zum anderen haben wir einige Spielerinnen, die als Eltern Spaß am Tischtennis gefunden haben und dann wieder andere animierten.“

Presse | Tennis | 22.01.2016

Entscheidung in Sindelfingen

Das erste der beiden Spielwochenenden der Hallenbezirksmeisterschaften der Aktiven und Senioren des Tennisbezirks C (Stuttgart-Böblingen-Calw) hat in vier Hallen im Kreis Böblingen bereits spannende Matches gesehen – und auch die eine oder andere Überraschung. Diesen Samstag geht es in Sindelfingen, Holzgerlingen und Weil im Schönbuch weiter.

Versehentlich die falsche Halle ansteuern, wie es am Samstag ein paar wenigen Akteuren widerfuhr, das sollte nun aber nicht mehr passieren.

So mancher Teilnehmer hatte sich blindlings einfach darauf verlassen, dass dort gespielt würde, wo seine Konkurrenz auch in den Jahren zuvor zumeist ausgetragen worden war.

Ein Blick in die veröffentlichte Terminliste statt ins nur Datum und Uhrzeit des angesetzten Spiels verratende Tableau hätte im einen oder anderen Fall Verwirrung erspart. Pech im Fall von Jürgen Früholz (TC Jettingen), der für seinen zweiten Einsatz in der Tennishalle Gärtringen bei den Herren 50 die Uhrzeit des erst diesen Samstag stattfindenden Viertelfinales ablas und die Partie gegen Detlef Zanner (TA TV Altdorf) sprichwörtlich verschlief.

Eine kleine Überraschung in diesem Feld gelang Karsten Born (TA VfL Sindelfingen, LK8), der den an Position drei gesetzten Frank Deinaß (TA TSV Waldenbuch, LK7) mit 3:6, 6:4, 10:6 aus dem Rennen warf und somit der einzige Ungesetzte in der Runde der letzten acht ist. Er trifft nun auf seinen Teamkameraden Boris Clar.

Ebenfalls der Nummer drei im Feld der Herren 65 hat Hermann Teufel (TC Herrenberg, LK11) Fersengeld gegeben. Dem 7:5, 6:4 gegen Bernd Hofmann (TC Leonberg, LK9) ließ er ein ähnlich knappes Ergebnis gegen Fritz Süß (TA TSV Ehningen) folgen und steht damit bereits im Halbfinale. Dieses hat als zweiter Ungesetzter auch Anton Kek (TA TV Altdorf) erreicht.

Bei den Herren A steht bislang die Hälfte der Viertelfinalisten fest. Jonas Brezing (TC Herrenberg) musste dafür jedoch hart arbeiten, sowohl gegen Paul-Leon Heiberger (TC Blau-Weiss Vaihingen-Rohr) wie auch gegen den U18-Hallenbezirksmeister Timmy Becker (TA SV Böblingen) setzte er sich erst im Match-Tiebreak durch.

Nic Wiedenhorn, Thomas Mollekopf und Lukas Tvrdon von der TA SV Böblingen haben ebenfalls die Runde der letzten acht erreicht. Eventuell kommt mit Luka Eble noch ein vierter Aktiver vom Zimmerschlag hinzu, sollte er sich gegen Tino Hager (TC Gärtringen) durchsetzen.

Die Endspiele aller zwölf Konkurrenzen dieser Bezirksmeisterschaft finden am Sonntag dann in den Sindelfinger Tennishallen statt.

Presse | Tennis | 22.01.2016

Entscheidung in Sindelfingen

Das erste der beiden Spielwochenenden der Hallenbezirksmeisterschaften der Aktiven und Senioren des Tennisbezirks C (Stuttgart-Böblingen-Calw) hat in vier Hallen im Kreis Böblingen bereits spannende Matches gesehen – und auch die eine oder andere Überraschung. Diesen Samstag geht es in Sindelfingen, Holzgerlingen und Weil im Schönbuch weiter.

Versehentlich die falsche Halle ansteuern, wie es am Samstag ein paar wenigen Akteuren widerfuhr, das sollte nun aber nicht mehr passieren.

So mancher Teilnehmer hatte sich blindlings einfach darauf verlassen, dass dort gespielt würde, wo seine Konkurrenz auch in den Jahren zuvor zumeist ausgetragen worden war.

Ein Blick in die veröffentlichte Terminliste statt ins nur Datum und Uhrzeit des angesetzten Spiels verratende Tableau hätte im einen oder anderen Fall Verwirrung erspart. Pech im Fall von Jürgen Früholz (TC Jettingen), der für seinen zweiten Einsatz in der Tennishalle Gärtringen bei den Herren 50 die Uhrzeit des erst diesen Samstag stattfindenden Viertelfinales ablas und die Partie gegen Detlef Zanner (TA TV Altdorf) sprichwörtlich verschlief.

Eine kleine Überraschung in diesem Feld gelang Karsten Born (TA VfL Sindelfingen, LK8), der den an Position drei gesetzten Frank Deinaß (TA TSV Waldenbuch, LK7) mit 3:6, 6:4, 10:6 aus dem Rennen warf und somit der einzige Ungesetzte in der Runde der letzten acht ist. Er trifft nun auf seinen Teamkameraden Boris Clar.

Ebenfalls der Nummer drei im Feld der Herren 65 hat Hermann Teufel (TC Herrenberg, LK11) Fersengeld gegeben. Dem 7:5, 6:4 gegen Bernd Hofmann (TC Leonberg, LK9) ließ er ein ähnlich knappes Ergebnis gegen Fritz Süß (TA TSV Ehningen) folgen und steht damit bereits im Halbfinale. Dieses hat als zweiter Ungesetzter auch Anton Kek (TA TV Altdorf) erreicht.

Bei den Herren A steht bislang die Hälfte der Viertelfinalisten fest. Jonas Brezing (TC Herrenberg) musste dafür jedoch hart arbeiten, sowohl gegen Paul-Leon Heiberger (TC Blau-Weiss Vaihingen-Rohr) wie auch gegen den U18-Hallenbezirksmeister Timmy Becker (TA SV Böblingen) setzte er sich erst im Match-Tiebreak durch.

Nic Wiedenhorn, Thomas Mollekopf und Lukas Tvrdon von der TA SV Böblingen haben ebenfalls die Runde der letzten acht erreicht. Eventuell kommt mit Luka Eble noch ein vierter Aktiver vom Zimmerschlag hinzu, sollte er sich gegen Tino Hager (TC Gärtringen) durchsetzen.

Die Endspiele aller zwölf Konkurrenzen dieser Bezirksmeisterschaft finden am Sonntag dann in den Sindelfinger Tennishallen statt.

Presse | Tennis | 31.12.2015

Meggie Raidt kommt weit

Bewegung tut gut, vor allem nach den kalorienreichen Feiertagen. Und so nimmt es nicht Wunder, dass die Startplätze beim WTB-Circuit in Tuttlingen bis hinunter in die Qualifikationsrunden schnell vergeben waren. Mehr noch, als für den Turniersieger bei den Damen und den Herren jeweils 1000 Euro winken.

Bis ins Hauptfeld haben es von den Teilnehmern aus dem Bezirk C allerdings nur ein paar wenige Damen geschafft.

Ein interessantes Duell haben sich in der Qualifikation dieses DTB-Ranglistenturniers auf dem mit Teppich belegten Holzschwingboden Luka Eble (TA SV Böblingen) und Jonas Brezing (TC Herrenberg) geliefert.

Der Böblinger Juniorenspieler setzte sich hier mit 1:6, 6:3, 10:8 schließlich durch, scheiterte dann aber ähnlich knapp am Münchner Tim Rützel mit 6:3, 4:6, 10:12. Auch Nic Wiedenhorn (TA SV Böblingen) verabschiedete sich im Match-Tiebreak aus dem Turnier, er unterlag Pascal Koch (TC Hechingen) mit 7:6, 3:6, 7:10.

Deutlicher unterlag der vom TC Herrenberg wieder zurück zum TC Blau-Weiss Vaihingen gewechselte Pascal Streit gegen Julian Schöller (TC Oberstenfeld) mit 2:6, 3:6.

Zu zwei Siegen und damit dem Sprung ins Hauptfeld hat es dafür der Kiebingerin Meggie Raidt (TA VfL Sindelfingen) gereicht. Einem deutlichen 6:0, 6:2 gegen Christina Breinlinger (TC RW Tuttlingen) ließ sie ein 6:3, 6:4 gegen Alisa Zernaev (TA SV Böblingen) folgen. Die wiederum hatte zuvor gegen Christina Oberger (TA VfL Sindelfingen, DTB 366) beim 7:5, 6:4 Ranglistenpunkte gesammelt.

Wenigstens eine Runde überstanden haben die Wildbergerin Nina Linke und Emily Raidt (beide TA VfL Sindelfingen). Letztere unterlag im entscheidenden Spiel Jacqueline Böpple (STG Geroksruhe) mit 9:11 im Match-Tiebreak. Als Lucky Loser bekamen Alisa Zernaev und Emily Raidt zwar noch eine zweite Chance, eine Überraschung gelang jedoch beiden nicht.

Presse | Tennis | 25.11.2015

Timmy Becker als Ungesetzter oben

KREIS BÖBLINGEN. Wie schon im vergangenen Jahr hat die TA SV Böblingen bei den Bezirksmeisterschaften der Tennisjugend in Sindelfingen die Mehrzahl der Titel geholt. Einer davon ging an Timmy Becker, der damit als einziger ungesetzter Spieler Bezirksmeister wurde. Auffällig bei seinen Ergebnissen: Gegen Ende bewies er in jedem seiner Matches den längeren Atem.

Als wär es erst gestern gewesen, konnte sich der Böblinger Timmy Becker daran erinnern, wie er 2007 auf der Anlage des TC Herrenberg bei den Sommerbezirksmeisterschaften ein erstes Mal Philippe Zehender (TA VfL Sindelfingen) im damaligen U9-Finale gegenübergestanden und mit 6:4, 2:6, 6:3 gewonnen hatte. Zwischenzeitlich, so rekapitulierten die beiden U18-Finalisten, seien vier weitere direkte Vergleiche gefolgt. Dabei steht es 3:2 für Becker, der mit einem knappen Dreisatzsieg gegen Felix Jonathan Schlegel (TC BW Vaihingen-Rohr) ins Halbfinale und mit 7:6, 6:4 gegen Domagoj Dugandzic (STG Geroksruhe) ins Finale gelangt war. Zehender wiederum war seinen Weg dorthin überzeugend gegangen, eingeleitet durch ein ebenfalls umkämpftes Match gegen Vitus Böckle (TC Herrenberg). Im Finale schließlich baute Becker nach gutem Start für Zehender die Bilanz im direkten Duell mit einem 1:6, 7:6, 10:7 zu seinen Gunsten noch weiter aus.

Nic Wiedenhorn überraschendim ersten Match ausgeschieden

Nic Wiedenhorn (TA SV Böblingen), im U18-Feld an Nummer eins gesetzt, schied in seinem ersten Match der Hallensaison überraschend gegen Dugandzic aus, fuhr im Anschluss aber gleich, um den Kopf frei zu bekommen, zum Training nach Böblingen und trug tags darauf mit dem Oberliga-Herrenteam zum 5:1 gegen den TC Bad Waldsee bei. Diese Woche startet Wiedenhorn bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Essen. Auch im U16-Finale der Junioren gab's ein Wiedersehen. Tobias Rief (STG Geroksruhe) und Böblingens Neuzugang Yannick Zeitvogel (bisher TEV Fellbach) hatten sich 14 Tage zuvor bei den Plattenhardt Open duelliert. Nach ähnlichem Verlauf endete auch das neuerliche Aufeinandertreffen mit dem besseren Ende im Match-Tiebreak für Zeitvogel. Bemerkenswert, auf welch hohem Niveau Rief, der wie sein Halbfinalgegner Kim Niethammer (TA SV Böblingen) eine Altersklasse höher antrat, spielte und das Tempo der älteren Jahrgänge mithielt.

Diese beiden Finalentscheidungen bei den Junioren waren die einzigen, die erst mit einem Entscheidungs-Tiebreak als drittem Satz fielen. Interessant außerdem noch: In zwei Konkurrenzen standen sich Spielerinnen des gleichen Vereins gegenüber. Bei den Juniorinnen U16 und U12 waren mit Julia Hickl gegen Alisa Zernaev (6:4, 6:1) und Katharina Lücke gegen Teresa Bopst (6:2, 6:4) Spielerinnen der TA SV Böblingen unter sich.

Finkbeiner und Probst setzensich in ihrer Konkurrenz durch

Bei den Juniorinnen U13 setzte sich Lina Finkbeiner von der TA SV Böblingen mit 7:5, 6:3 gegen Jana Wittmann (TEC Waldau) durch, ihre Vereinskameradin Katharina Bopst (TA SV Böblingen) gewann bei den Juniorinnen U14 mit 6:4, 6:4 gegen die ungesetzte Jana Alker, die für den TSC Renningen aufschlägt.

Presse | Tennis | 04.05.2015

Der VfL zieht neue Saiten auf

Die 1956 in der Sindelfinger Rosenstraße gebauten Sandplätze eins bis fünf wurden für 265.000 Euro aufgemöbelt

Von unserem Redakteur Jürgen Wegner

Während sich die Wolkendecke schloss, strahlte Jürgen Dipper am Sonntag über beide Ohren. Für den Chef der Sindelfinger Tennis-Abteilung war es ein besonderer Tag. Drei Wochen nach der Fertigstellung wurden die neuen Plätze auf der VfL-Anlage eingeweiht – mit reichlich Tamtam, roten Würsten vom Grill und Grußworten des Bezirksvorsitzenden Baldur Schön und von Sportbürgermeister Christian Gangl.

Dieser lobte das große Engagement der Ehrenamtlichen in der Sindelfinger Tennisfamilie und auch dessen Vorsitzenden. Dass die Stadt für den Umbau der fünf Hauptplätze auch noch ordentlich den Geldbeutel öffnete, bezeichnet er schlichtweg als „gutes Timing“. Zum einen gibt es den außerordentlichen Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro, zum anderen auch noch auf einen Schlag weitere 90.000 Euro.

Hintergrund: Die Tennisspieler bekommen den jährlichen 9000-Euro-Zuschuss für die nächsten zehn Jahre im Voraus ausgezahlt. Entschieden hatte das alles der Sindelfinger Gemeinderat schon letztes Jahr, als von der üppigen Rückzahlung an Daimler noch nichts zu ahnen war und die Stadt noch nicht jeden Cent dreimal umdrehen musste. Christian Gangl: „Wir haben es schon einmal betont. Wir müssen sparen, wollen aber keine strukturellen Eingriffe. Und trotz der äußerst schwierigen finanziellen Lage wollen wir für den Sport die bestmöglichen Strukturen schaffen. Dazu stehen wir.“

Das, was sich auf der VfL-Anlage getan hat, gefällt Jürgen Dipper ausgezeichnet. Die im Jahr 1956 gebauten Sandplätze eins bis fünf, bei denen die Netzpfosten längst in die Knie gegangen sind und es große Probleme mit der Drainage gab, sind komplett neu hergerichtet. Zwischen Platz zwei und drei gibt es einen großzügigen Durchgang, insgesamt kann man die fünf Hauptplätze komplett umrunden. „Und für das Publikum sind die neuen Stehgitter sehr hilfreich. Jetzt macht das Zuschauen noch mehr Spaß“, sagt Jürgen Dipper.

Ebenfalls augenscheinlich: Nicht nur die verrosteten Zäune sind verschwunden, sondern auch die Kiefern an den Platzeingängen. „Die haben uns das ganze Jahr über Probleme gemacht, weil sie ständig irgendwas abgeworfen hatten“, sagt Jürgen Dipper. Dafür stehen hier jetzt wie an der Schnur gezogen einige Robinien, deren Kronen künftig zu Kugeln zurechtgestutzt werden. Jürgen Dipper: „Das ist die pflegeleichtere Variante.“ Insgesamt ist er sehr zufrieden, dass die Visitenkarte der Abteilung jetzt ordentlich aufgehübscht ist: „Diese fünf Plätze sieht man als Erstes, wenn man aufs Gelände kommt.“
 

Mit dem Umbau hatte die Garten Moser GmbH aus Reutlingen im Oktober des letzten Jahres begonnen. Insgesamt kostete er 265.000 Euro. Zu den Zuschüssen der Stadt kommen weitere 45.000 Euro vom Württembergischen Landessportbund, die werden allerdings erst in zwei Jahren ausgeschüttet. Die 800 Mitglieder der Tennisabteilung des VfL Sindelfingen teilen sich auch künftig 20 Plätze.

Presse | Tennis | 26.03.2015

Starker Zuwachs bei unter 18-Jährigen

39 Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung der TA VfL Sindelfingen. Nach den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft berichtete Johannes Mescher als Vertreter des Hauptvereins über geplante Sanierungsmaßnahmen des in die Jahre gekommenen Vereinsheims und begrüßte den Zuwachs an jugendlichen Mitgliedern.

Im Anschluss stellte der Vorsitzende Jürgen Dipper die neuen Vorstandsmitglieder vor, die im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt wurden. Dr. Alexandra Zürn übernimmt das Amt der Zweiten Vorsitzenden, Silvie von Bassewitz die Finanzen, Boris Clar wird Referent für die Vereinsanlagen. Besonders freute sich Dipper über den neuen Wirt im Restaurant der Tennishalle.

Spannendster Punkt war die Vorstellung der neuen Tennisplätze eins bis fünf, die von Grund auf saniert wurden. Die Umbaumaßnahmen liegen im Kosten- und Zeitrahmen, sodass sie zur Einweihung am 3. Mai bespielbar sein werden. Sportwart Jürgen Wacker berichtete mit sieben Auf- und sieben Abstiegen von einer eher mäßigen Saison. Die Damen I schlagen dieses Jahr in der Württembergliga auf, angeführt von Lidzija Marozawa. Dazu kommen die Nachwuchstalente Paula Götz und Christina Oberger. Laut Jugendwartin Marita Kaiser besteht die Hoffnung, schon bald die 300er-Marke an unter 18-jährigen Mitgliedern zu knacken. Insgesamt sind 51 Mannschaften gemeldet, von denen 13 auf Verbandsebene spielen. Vom 1. bis 4. Juni finden auch wieder die Junior Open als Leistungsklassen- und Ranglistenturnier in Sindelfingen statt.

Presse | Tennis | 15.04.2014

Individualsportler zeigen Teamgeist

Mitglieder des VfL Sindelfingen haben ihre Anlage gemeinsam auf Vordermann gebracht

Von Julian Dahm

Ohne die freiwillige Mithilfe der Mitglieder bei den traditionellen Instandsetzungsaktionen im April, bei denen stets etwa 25 Helfer beteiligt sind, wären die vielen Arbeiten kaum zu bewältigen.

So erstrahlt das Clubhaus dank der tatkräftigen Mithilfe von Manfred Merz, Heinrich Nowak, Günther Kölle und Willi Mathe in neuem Weiß. Für eine erfolgreiche und sportliche Sommersaison bedarf es aber auch intakter Tennisplätze und einer gepflegten Anlage. Auch darum haben sich die zahlreichen Helfer gekümmert.

Somit steht der heiß ersehnten Freiluftsaison, die am Sonntag, 27. April, offiziell im Rahmen der Aktion „Deutschland spielt Tennis“ gestartet wird, nichts mehr im Weg.

Presse | Tennis | 18.07.2013

Die Juniorinnen des VfL Sindelfingen steigen in Oberliga auf

Die Juniorinnen des VfL Sindelfingen steigen in Oberliga auf

Von Sabine Herzog

Die Juniorinnen des VfL Sindelfingen spielen in der kommenden Saison in der Oberliga. Im entscheidenden Spiel in der Aufstiegsrunde fegten die Sindelfingerinnen den SSV Ulm mit 7:2 vom Platz.

In der Gruppenphase der Verbandsliga legten die Juniorinnen um Mannschaftsführerin Carolin Herzog den Grundstein für den Sprung in die höchste württembergische Spielklasse. Der TC Leonberg 1 wurde zum Auftakt mit 7:2 geschlagen, anschließend gab es gegen die Spielgemeinschaft Leingarten/Schwaigern gar ein 8:1.

Im letzten Gruppenspiel gegen die Mannschaft des TC Lauffen II ging das Team nach Siegen in den Einzeln von Lilly Schüch, Carolin Herzog und Sophie Zehender mit einem 3:3-Unentschieden in die Doppel.

Um den Gesamtsieg zu sichern, entschloss sich Leonie Zerweck, die Nummer eins der Sindelfinger Spielerinnen und verletzungsbedingt im Einzel nicht angetreten, nun zumindest im Doppel die Mannschaft zu unterstützen. Letztlich konnten zwei Doppel und damit die Begegnung gegen Lauffen mit 5:4 gewonnen werden.

In der darauffolgenden Aufstiegsrunde traf Sindelfingen auf die TA Spfr Schwendi. Aufgrund heftiger Regenfälle in Oberschwaben mussten die Einzel in der Halle ausgetragen werden. Mit vier gewonnenen und zwei äußerst knapp verlorenen Einzeln konnten anschließend die Doppel bei Nieselregen auf den Außenplätzen gespielt werden. Auch hier haben die Juniorinnen ihre Doppelstärke ausgespielt und fuhren letztlich den 7:2-Sieg nach Hause.

Am darauffolgenden Spieltag stand schließlich das schwerste Spiel bevor. Die Juniorinnen der TA SSV Ulm 1846 hatten zuvor ebenfalls alle Spiele klar gewonnen. Doch auch in dieser Partie waren die Sindelfinger Juniorinnen hellwach und zeigten überzeugende Leistungen. Bereits nach den teilweise hart umkämpften Einzeln führten die Sindelfingerinnen, auch dank des Coachings des Trainerteams, mit 5:1. Mit zwei gewonnen Doppeln und einem Endstand von 7:2 für Sindelfingen war der Aufstieg geschafft.

Teamgeist und ein großer Kader waren mit entscheidend für den Erfolg. Die Grundlage legte Cheftrainerin Eva Birkle-Belbl, deren Trainingskonzept die Juniorinnen offenbar motiviert und zu starken Leistungen führt. Die kommende Saison in der Oberliga wird sicherlich sehr herausfordernd, zumal Leonie Zerweck altersmäßig ausscheidet und nur schwer zu ersetzen sein wird.

Presse | Tennis | 30.03.2013

47 gemeldete Mannschaften sind ein neuer Rekord

Hauptversammlung der Tennis Abteilung im VfL Sindelfingen

Bei der Hauptversammlung der Sindelfinger Tennisabteilung hörten die 44 anwesenden Mitglieder durchweg Positives. Der Vorsitzende Jürgen Dipper berichtete, dass trotz hoher Investitionen der einstige Schuldenberg konsequent abgebaut wurde. Außerdem habe die Stadt nach einer Pause von über vier Jahren wieder einen Bau-Zuschuss gewährt.

Der Kernpunkt von Dippers Rede betraf die Sanierung der Außenanlage, die erst im Zuge der städtischen Umstrukturierung, die auch weite Teile der Anlage betrifft, umgesetzt werde. Die Abteilung nehme teil an den laufenden Gesprächen mit dem Stadtplanungsamt und sei in das Umgestaltungskonzept involviert. Kassier Martin Würthners berichtete, dass das Ergebnis um rund 30000 Euro besser ausfiel als erwartet. Die technischen Einrichtungen der Halle seien aufgrund von Investitionen in eine neue Heizungsanlage und eine LED-Beleuchtungsanlage auf dem modernsten Stand. Dank der Teilnahme an einem LED-Pilotprojekt und einem damit verbundenen Zuschuss des WLSB habe sich die Anlage in vier Jahren amortisiert. Der Mitgliederanstieg sei mit 76 Neumitgliedern (59 Jugendliche) innerhalb eines Jahres stärker denn je, womit die Abteilung die 700er-Grenze wieder weit überschritten hat.

Der Sportwart der TA Sindelfingen, Jürgen Wacker berichtet von einem Rekord bezüglich der Anzahl der gemeldeten Mannschaften. 47 seien es aktuell, 20 im Bereich Jugend, 23 Aktive- und vier Hobbymannschaften. Bei den Damen I und II verkündete er Neuzugänge wie Elba Zipfel aus Ettlingen und die Rückkehrerin Laura Bsoul. Im neuen Bezirk C liege Sindelfingen im Mittelpunkt, womit sich die Anfahrtswege in Grenzen halten. Jugendwartin Marita Kaiser vermeldete mehrere Erfolge bei den Bezirksmeisterschaften. Die Juniorinnen hätten seien zwar abgestiegen, da einige Mannschaften mit der Verstärkung ausländischer Spielerinnen antraten, dafür haben die Junioren den Aufstieg geschafft. Die Mädchen und Knaben spielen in der höchsten Liga.

1 kişilik oyunlar

Presse | Tennis | 17.01.2013

Erster Aufschlag für die Fortsetzung

Am Sonntag beginnt das zweite Indoor-Turnier des VfL Sindelfingen / Finalspiele an 27. Januar

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Die ersten Sindelfinger Indoor Open waren im vergangenen Januar ein voller Erfolg. Am Sonntag folgt die Fortsetzung. Bei der Turnierneuauflage schickt Gastgeber VfL insgesamt acht Asse in Rennen.

Auch das Preisgeld wurde aufgestockt. Statt 750 Euro im Jahr 2012 gibt es dieses Mal 1100 Euro zu gewinnen. Allein die beiden Sieger bei den Frauen und Männern streichen jeweils 250 Euro ein.

Bei den Frauen muss sich die spätere Siegerin gegen 31 Konkurrentinnen durchsetzen. Die große Favoritin ist Paula Götz vom TC Weissenhof Stuttgart. Sie belegt aktuell Platz 157 der Deutschen Rangliste. Den VfL Sindelfingen vertreten die beiden Regionalliga-Spielerinnen Lisa Häfner und Leonie Zerweck. Eine Wildcard bekam die talentierte Sophie Julie Zehender. Bei den Männern ist Sebastian Bättger von der BTG Balingen (aktuell 157. der deutschen Rangliste) an Nummer eins gesetzt. Dahinter folgt der Böblinger Neuzugang Heiko Bollich. Vom VfL Sindelfingen sind die Bezirksmeister Ajdin Tahirovic und Philippe Raphael Zehender sowie Christian Cyranowski, Thorsten Mattis und Steven Reimann dabei.

Info

Gespielt wird am Sonntag ab 9 Uhr. Am letzten Januar-Wochenende geht es dann weiter. Informationen gibt es unter

www.tasifi.de im Internet.

Presse | Tennis | 16.11.2012

Seine Ansagen gibt er nur auf Englisch

Der VfL hat mit David Grant einen prominenten Athletik-Trainer

Von unserer Mitarbeiterin Jenny Brenkova

David Grant aus Florida ist schon viel herumgekommen: Er hat in Pennsylvania studiert, hat mehr als vier Jahre in Ägypten als Athletischer Trainer gearbeitet, über 2000 Stunden Praktika gemacht und ist seit Mai in der Tennisabteilung des VfL Sindelfingen tätig.

Als Athletik-Trainer ist der 30-Jährige nicht nur im Fitnessbereich tätig, sondern auch auf der medizinischen Ebene: Er bietet physiotherapeutische Behandlungen und Verletzungsprävention an. Außerdem ist er für jeden als persönlicher Trainer buchbar.

Er hat einen Master-Abschluss in „Human Performance and Injury Prevention". Er hat zudem eine Sportphysiotherapeuten-Lizenz von der National Athletic Training Association in den USA. Als Athletik-Trainer hat David Grant schon mit verschiedenen Sporttteams und zahlreichen professionellen Sportlern - darunter Olympioniken - gearbeitet.

Unter anderem war er Assistent von Pat Etcheberry, dem bekannten Kraft- und Konditionstrainer, der schon hunderte von berühmten Athleten trainiert hat. Dort arbeitete Grant mit berühmten Athleten wie Martina Hingis, einer Tennisspielerin, die 2009 wochenlang auf der Weltrangliste Platz eins belegte und der weißrussischen Tennisspielerin Victoria Azarenka, die momentan Weltrangerste. „David Grant hat die besten Voraussetzungen für unseren Verein", sagt Andreas Hagedorn, sportlicher Leiter des VfL Sindelfingen.

Dass er im sportlichen Bereich tätig werden will, war für David Grant schon früh klar. „Ich war schon als Kind sehr sportlich, Ich war ein sehr guter Lacrosse-Spieler und auch ein sehr guter Läufer."

Im Januar 2008 ging David Grant nach Kairo, Ägypten und war als Athletik-Trainer in der Ägyptischen Tennisföderation tätig. 2012 traf er dann auf einer Konferenz der Internationalen Tennisföderation auf Trainer des VfL Sindelfingen. „Wir unterhielten uns und dann war irgendwann klar, dass ich nach Sindelfingen zum VfL gehen werde", sagt David Grant.

Seit Mai ist er in Deutschland. „Der VfL ist anders als andere Sportvereine. Er ist besser eingerichtet. Wenn alles gut geh, bleibe ich vielleicht für immer in Deutschland", sagt Grant.

Seit neuestem gibt er einmal wöchentlich einen Fitnesskurs: „Athletic Training Performance". In den USA heißt der Trend Cross-Fit. Es ist ein ganzheitliches Körpertraining mit verschiedenen Elementen aus dem leistungssportlichen Training. Durch dieses Training wird man leistungsfähiger und athletischer in allen Bereichen. Es werden nicht nur Muskeln aufgebaut, es verbessern sich auch Koordination, Geschwindigkeit, Schnellkraft, Maximalkraft, Kraftausdauer und Flexibilität. Gewichtheben, Liegestütze, Crunches, Kniebeugen und weitere Übungen werden je 30-mal wiederholt. David Grant verspricht: „Der Kurs ist jedes Mal anders. Er ist sehr abwechslungsreich". Der Kurs findet auf Englisch statt, denn Deutsch spricht David Grant noch nicht.

Wie einsatzbereit er in seinem Beruf ist, zeigt sich gleich beim ersten Fitnesskurs. Eine Frau klagt über Kniebeschwerden und David Grant bietet ihr an, es nach dem Kurs zu untersuchen. Doch erst mal geht es weiter mit den Übungen. Irgendwann stöhnt jeder nur noch beim Gewichtheben, doch ans Aufgeben denkt keiner. Bis zum Ende hält jeder durch. Nach dem Training steht Grant noch für Fragen zur Verfügung und gibt Tipps. Er fragt jeden, wie es ihm gefallen hat und verabschiedet sich persönlich.

„Anstrengend muss es ja sein, sonst würde es ja nichts bringen. Aber in meinem Kurs können sich die Leute selbst pushen und jeder macht sein Tempo. Am glücklichsten macht es mich, wenn in einem Kurs voller junger Menschen auch Leute mittleren Alters sind und gut durchhalten", so David Grant.

Info

1 kişilik oyunlar

Weitere Informationen zu David Grant bekommt man unter gwant11@gmail.com per E-Mail oder

www.gtsgermany.com im Internet.

Presse | Tennis | 26.09.2012

VfL: mit dem Fahrstuhl nach oben

Die Junioren des VfL Sindelfingen schaffen den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga

In der Aufstiegsrunde haben die Junioren in ihrem letzten Match gegen den TG Ebingen 1929 I mit einem souveränen 8:1- Sieg den entscheidenden Punkt zum Aufstieg errungen. Mit 20:7-Matchpunkten rangieren sie nun als Tabellenzweiter dicht hinter dem Tabellenführer TV Reutlingen I. Lediglich ein Spiel in der ersten Runde gegen den TC Leonberg I mussten die Sindelfinger nach vier Match-Tie-Breaks verloren geben (4:5). Mit einem 5:1 gingen sie bereits aus der ersten Verbandsrunde als Tabellenführer hervor. In der Begegnung mit dem TB Ebingen waren die Sindelfinger jedenfalls in ihrer Topform anzutreffen. Ajdin Tahirovic spielte an Position eins gegen Moritz Fischer (6:0; 6:0), Christian Cyranowski an Position zwei gegen Philip Klein (6:0; 6:1), Steven Reimann als Nummer drei gegen Maximilian Veit (6:2; 6:0), Niklas Kaiser an Position vier gegen Patrick Hoss (0:6; 3:6), Max Herzog an Position fünf gegen Can Cigdem (6:0; 6:1) und Arian Steinacker an Position sechs gegen Robin Weiss (6:4; 6:0). Diese klaren Ergebnisse, und auch die drei gewonnenen Doppel, zeigen nach dem unglücklichen Abstieg aus dem vergangenen Jahr, dass die Weichen beim VfL nach oben gestellt wurden. Sindelfingens Cheftrainer Matthias Birkle ist daher zuversichtlich für die kommende Runde.

Presse | Tennis | 30.06.2012

Der Baumeister werkelt im Hintergrund

Der 73-jährige Wahl-Maichinger Manfred Merz ist ein Glücksfall für den VfL Sindelfingen

Von unserem Mitarbeiter Philipp Gerber

Das also ist ein Prototyp. Wenn man Manfred Merz so auf der Tennisanlage des VfL am Floschenwäldle sitzen sieht, kommt man darauf nicht auf Anhieb. Polo-Shirt, Trainingshose, Turnschuhe, wirkt alles ganz normal. Und doch taugt der 73-Jährige als Vorab-Exemplar einer späteren Serienfertigung, das zur Erprobung von Eigenschaften dient: Merz ist Böbelfinger.

Geboren auf der einen Seite der Autobahn. Dort das Grundgerüst des Lebens inklusive fußballerischer Ausbildung bei der SV Böblingen gebaut bekommen. Hier 47 Jahre bei Solo in Sindelfingen gearbeitet und in Machingen auch wohnhaft geworden. Mit seiner Vita ist der zweifache Familienvater ein optimales Anschauungsobjekt für das Thema Zwillingsstadt.

Denn trotz seiner - durch die Sindelfinger Brille betrachtet - vermeintlich schwierigen Vergangenheit scheint es Manfred Merz ausgesprochen gut zu gehen. Keine Spätfolgen des Spagats sind offenbar. Vielleicht liegt es ja auch an seiner Schaffigkeit, dass der frühere Vertriebsleiter sich so gut gehalten hat. Wie auch immer, die Tennisabteilung um ihren Chef Jürgen Dipper profitiert enorm von Merz.

Dabei ist der weder in Amt noch in Würden. Als Delegierter vertritt er lediglich die Sparte mit seiner Stimme im Hauptverein. Ansonsten hält sich der rüstige Rentner vornehm zurück. Er arbeitet im Hintergrund. Oftmals nicht im, sondern am Untergrund. Wie bei der Tribünen-Sanierung, mit der Manfred Merz derzeit beschäftigt ist. Weil die „Stadt Zuschüsse gestrichen hat" und außerdem und man im Verein nicht wisse, „was die Stadt mit dem Stadion machen will", repariert Merz die Stehplätze am Durchgang zu den hinteren Courts des Clubs in Eigenregie, „so gut es geht".

Im äußersten Eck der Anlage hat er erst kürzlich einen Pavillon für die Tennisspieler gebaut, damit die sich zwischen ihren Matches niederlassen oder verweilen können. Dass der Wahl-Maichinger sich über die Maße einbringt, ist einigermaßen erstaunlich. Schließlich ist Manfred Merz nicht das, was man als Urgestein der Abteilung bezeichnen würde.

Über seinen Bekannten Dipper ist er erst spät zur Sparte gestoßen. In einer Mannschaft spielt der gelernte Schlosser nicht, „im Übrigen auch nicht das, was man Schultennis nennen würde". Dennoch setzt er sich für den Verein ein: „Der Wechsel in der Vorstandschaft war für mich Grund mich einzubringen."

Dazu kam das neue Trainerehepaar Birkle („sowas von tolle Leute"): „Wir sind einer der wenigen Clubs mit enormem Zulauf." Wichtig deshalb aus Sicht von Manfred Merz, „dass wir mit den Frauen eins in der Regionalliga bleiben".

Eine sportliche Perspektive für die Jugend wäre doch denkbar positiv. Der letzte Spieltag ist bereits rum, es sieht gut aus, fraglich sind nur die Absteiger in der zweiten Bundesliga, die den VfL Sindelfingen noch verdrängen könnten. Die Masse an Mitgliedern ist wichtig für die Abteilung, das weiß nicht zuletzt Merz: „Wir haben unsere Halle und die Freianlage. Wir brauchen alles doppelt."

44 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil, die Gäste sollen sich wohlfühlen. Das sieht der Böblinger als Herausforderung. Zusammen mit seinen Helfern wie Malermeister Heinrich Novak hat der handwerklich „etwas begabte" Tennisspieler zum Beispiel auch die Duschen und Umkleiden an der Rosenstraße auf Vordermann gebracht: „Ohne ein Team mit mehreren Leuten wäre das auch gar nicht möglich", sagt Manfred Merz. Er weiß, wie und wo der Hase läuft. 50 Jahre ist er schon Mitglied im Hundeverein - obwohl er noch „nie einen Vierbeiner besessen" hat - und war drei Dekaden Vorsitzender der Betriebssportler seiner früheren Firma.

Tennis spielt Manfred Merz übrigens auch noch. Immer mittwochs. Immer am Vormittag. Da nimmt er den Berufstätigen nicht die Plätze weg. Er lebt also die Harmonie selbst vor, über die er sich in der Abteilung insgesamt freut: „Sie reicht von den Aktiven bis zu uns Hobby-Spielern."

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Gerade auch, weil sich Leute wie Manfred Merz für das Gemeinwesen engagieren: „Von Mitgliedsbeiträgen allein können Sie heute ohne freiwilligen Einsatz so eine Anlage wie am Floschenwäldle in der Größe nicht finanzieren."

Presse | Tennis | 28.06.2012

5:4 müsste reichen zum Klassenerhalt

Regionalliga Damen

Nach dem unglücklichen 4:5 gegen Regionalliga-Meister TC Weissenhof trafen die Tennisdamen der TA VfL Sindelfingen im vorentscheidenden Spiel um den Klassenerhalt auf den Andernacher TC. Die Lage war angespannt, denn der drohende Abstieg konnte nur durch einen Sieg, bei einer gleichzeitigen Niederlage von TK GW Mannheim abgewendet werden.

Vor dem Spiel erreichte die Mannschaft dann auch noch eine Hiobsbotschaft. Jasmin Jebawy, die Nummer zwei der Mannschaft, konnte nicht antreten. Trainerin Eva Birkle-Belbl und Sportwart Jürgen Wacker mussten handeln und trafen die richtige Entscheidung. Sie holten Stefanie Monsch ins Team, eine Spielerin der zweiten Mannschaft,, die bereits während ihres USA-Stipendiums viele herausfordernde Matches absolviert hatte.

Nach der ersten Runde standen die Zeichen auf Sieg. Danica Milinkovicova bezwang Vulia Fedossova in drei Sätzen mit 4:6, 7:6, 10:8, Christina Fitz holte sich den Punkt gegen Rebecca Rieger mit 7:6, 6:3, und Stefanie Monsch punktete mit 6:4, 6:4 gegen Lara Oppenhäuser. Die zweite Runde ging dafür komplett an Andernach. Karina Morgosova (2:6, 0:6 gegen Anna-Lena Friedsam), Marta Sramkova (2:6, 6:3, 6:10 gegen Alexa Pirok) und Hannah Thajer (1:6, 0:6 gegen Olena Schmelzer) mussten ihren Gegnerinnen gratulieren. Zwischenstand damit: 3:3 nach den Einzeln. TK GW Mannheim lag zu diesem Zeitpunkt 2:4 gegen die TSG 78 Heidelberg zurück. Nicht zuletzt diese Nachricht motivierte das Sindelfinger Team in den Doppeln. Morgosova/Birkle-Belb (5:3, 6:1 gegen Fedossova/Schmelzer) und Fitz/Monsch (6:4, 6.1 gegen Rieger/Oppenhäuser) holten die zwei noch fehlenden Punkte zum 5:4-Gesamtsieg, nur Milinkovicova/Sramkova unterlagen im Einserdoppel gegen Friedsam/Pirok mit 1:6, 4:6.

Da die Mannheimerinnen gegen Heidelberg mit 3:6 unterlagen, belegen die Sindelfinger nun den drittletzten Platz in der Regionalliga-Tabelle. "Damit müsste der hart erkämpfte und verdiente Klassenerhalt gesichert sein", schnaufte Sportwart Jürgen Wacker tief durch.

Presse | Tennis | 21.06.2012

Sindelfinger Sieg im Abstiegsduell - 7:2

Regionalliga Damen

Die Tennisdamen der TA VfL Sindelfingen haben im Abstiegsduell der Regionalliga Süd-West gegen den TC Schönberg einen 7:2-Pflichtsieg gelandet.

Souverän trat das Team erstmals in Bestbesetzung mit Karina Morgosova, Jasmin Jebawy, Danica Milinkovicova, Marta Sramkova, Sarah Kriem und Christina Fitz an. Trainerin Eva Birkle-Belbl zufrieden: "Alle Spielerinnen zeigten eine gute Leistung im Einzel." Besonders Jasmin Jebawy bewies starke Nerven und startete nach ihrer Verletzungspause mit einem super Comeback gegen Michela Casanova (7:5, 1:6, 10:8). Auch die junge Sarah Kriem punktete mit einem klaren 6:1, 6:3. Außerdem siegten in den Einzeln Karina Morgosova (6:2, 6:2) und Christina Fitz (6:4, 6:3), gratulieren mussten Danica Milinkovicova (2:6, 3:6) und Marta Sramkova (3:6, 6:3, 2:10). Die Doppel Milinkovicova/Sramkova (6:4, 6:4), Morgosova/Fitz (6:1, 6:0) und Jebawy/Kriem (6:2, 6:1) machten mit klaren Zweisatzsiegen das 7:2 perfekt.

Am folgenden Tag traten die Sindelfingerinnen gegen Tabellenführer TC Weissenhof an, den sie beim knappen 4:5 am Rand einer Niederlage hatten. Vor allem die Slowakinnen im Sindelfinger Team zeigten ihr bestes Tennis, so dass es mit einem 3:3 in die Doppel ging. Dabei siegten Karina Morgosova (6:4, 6:0) im Spitzeneinzel, Danica Milinkovicova (6:4, 6:3) und Marta Sramkova (1:6, 6:3, 10:5), deutlich geschlagen geben mussten sich dafür Jasmin Jebawy (0:6, 1:6), Christina Fitz (4:6, 2:6) und Hannah Thajer (2:6, 1:6). Alle drei Doppel wurden danach erst im Match-Tiebreak entschieden. Milinkovicova/Sramkova (6:4, 5:7, 6:10) holten zwar den vierten Punkt für Sindelfingen, aber Morgosova/Fitz (2:6, 6:2, 6:10) und Birkle-Belbl/Thajer (6:4, 3:6, 11:13) mussten sich knapp geschlagen geben. "Im Vergleich zu den Spielen davor war das ein spektakulärer Kampf", war Trainerin Eva Birkle-Belbl dennoch überaus angetan. "An den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie eng die Spiele verlaufen sind."

Nach dem sechsten Spieltag stehen die Sindelfinger Damen mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Platz vor dem sieglosen TC Schönberg. Saisonabschluss ist am Sonntag um 11 Uhr beim Tabellenfünften Andernacher TC.

Presse | Tennis | 13.06.2012

Gastgeber glänzt auch als bester Verein

Beim Leistungsklassen-Jugendturnier holt der VfL Sindelfingen drei erste und zwei zweite Plätze

Am vergangenen Wochenende hat auf der Tennisanlage der TA VfL Sindelfingen das dritte Leistungsklassen-Jugendturnier in den Altersklassen U10 bis U16 stattgefunden. Mit 175 Anmeldungen aus 55 Vereinen verzeichneten die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr ein Plus von knapp 20 Prozent. Aufgrund der guten Organisation hatte der Württembergische Tennisbund in diesem Jahr neben den Bezirken V und III auch den Bezirk IV zugelassen.

Bei den Juniorinnen U16 setzte sich die für Sindelfingen spielende Nina Linke souverän durch und gewann als ungesetzte Spielerin das Endspiel gegen Annik Hägele vom TC Weil im Schönbuch mit 6:2, 6:0. Lone Friedrich (TC Rottenburg) und Sabrina Werner (TC Schnait) belegten den dritten Platz. Erster bei den Junioren U16 wurde Raul Pereira (TC BW Calw), der im Endspiel Lokalmatador Niklas Kaiser 6:3, 6:2 bezwang. Gemeinsam Dritter wurden die beiden Herrenberger Yannick Ehret und Philipp Uhl. Bei den Juniorinnen U14 gelang der bereits zweifachen Siegerin Sabrina Kaiser (TA VfL Sindelfingen) die erneute Titelverteidigung. Im vereinsinternen Duell besiegte sie Vivien Gziwotz mit 6:1, 6:0. Dritte wurden in dieser Altersklasse Lynn Berner (TC Weissach-Flacht) und Madeleine Liebemann (TC Leonberg).

Besonders groß war das Teilnehmerfeld bei den Junioren U14, so dass sogar eine Qualifikationsrunde durchgeführt werden musste. Im Hauptfeld setzten sich die vier Topgesetzten durch. Dennis Arend (TA SpVgg Weil der Stadt) besiegte im Halbfinale Marcel Reinhardt (TC Mötzingen) und Dennis Glaser (TC Jettingen) den Böblinger Stefan Haller. Im Endspiel hatte dann Dennis Glaser mit 6:2, 6:4 die Nase vorn.

Bei den Juniorinnen U12 setzte sich die Topgesetzte Madeleine Schneider vom TC Gärtringen mit 6:1, 1:6, 10:7 gegen die ungesetzte, aber stark spielende Emily Kolein von TC Birkenfeld durch. Den dritten Rang teilten sich Melanie Born (TA TV Cannstatt) und Hannah Hoffmann (TC BW Vaihingen-Rohr). Bei den Junioren U12 hatte sich mit drei klaren Siegen Valentino Klett vom TC Doggenburg seinen Weg ins Finale gebahnt. Dort traf er auf den Zweitgesetzten Luca Reutter vom TC BW Calw, erwies sich beim 6:3, 6:2 als der Stärkere. Lorenz Heiler (TC Leonberg) und Tobias Rief (TSV Birkach) teilten sich Rang drei.

Erstmals war auch die Konkurrenz U10 Midcourt ausgeschrieben worden. In Gruppenspielen wurden zunächst die vier Halbfinalisten ermittelt. Im Finale siegte mit Jahrgang 2004 einer der Jüngsten, Amar Tahirovic von der TA VfL Sindelfingen, mit 4:1, 4:1 gegen Tobias Kreuzer (TC Schönaich). Den dritten Platz belegten Luk Bartsch (TC Herrenberg) und Viet-Hung Nguyen (TA SV Böblingen). Bei den Mädchen U10 siegte Emily Stümper (TA TSV Waldenbuch) mit 2:4, 4:2, 7:0 über Romy Steegmüller (TA VfL Sindelfingen). Helena Rehm (TA TSV Waldenbuch) und Laura Nunes Lanz (TC Rottenburg) wurden Dritte.

Mit insgesamt drei Erst- und zwei Zweitplatzierten war die gastgebende TA VfL Sindelfingen auch der erfolgreichste Verein. Die hervorragende Planung und Leitung des Turniers durch das Team um Werner Saile und Eva Birkle-Belbl sowie die ständige Präsenz von Oberschiedsrichterin Gisela Stecher sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Bezirksjugendwartin Gisela Michalik führte im Anschluss die Siegerehrung durch und überreichte den Finalisten Sach- und Pokalpreise.

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Presse | Tennis | 10.05.2012

Großer Kampf ohne Lohn

Von unserer Mitarbeiterin Gaby Paukner-Hauber

Die ersatzgeschwächten Tennis-Damen des VfL Sindelfingen lieferten zum Saisonauftakt der Regionalliga Grün-Weiß Mannheim einen großen Kampf und mussten sich auf eigener Anlage nur knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatz-Match im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6 und 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, die Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem Sieg gegen ihre Konkurrentin Sabrina Greinert (6:1/6:1).

Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in ihren Einzeln unglücklich im Match-Tiebreak geschlagen geben.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Sindelfinger Zuschauern dann auch in den Doppeln geboten, zumal die Sindelfingerinnen mit den ersten beiden Paarungen in Führung gingen. Danica Milinkovica/Marta Sramkova siegten 6:1, 6:0 gegen Aniko Kapros/Luca Fabian und auch Christina Fitz/Hannah Thajer hatten mit 4:6, 6:3, 10:5 die Nase gegen Sabrina Greinert/Johanna Sterkel vorne.

Im entscheidenden und finalen Showdown unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner in einem extrem spannenden Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6 und 7:10.

Die Sindelfinger Mannschaft nimmt dieses Jahr sichtlich andere Formen an, als in der vergangenen Saison. Unter dem Motto „Bed&Breakfast bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Teamplayern dieses Jahr erstmals die Möglichkeit in einer Gastfamilie zu hospitieren.

Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise enger in die Mannschaft zu integrieren, zeigt eine deutlich ablesbare Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein. Die Mannschaft bot einen geschlossenen und hoch motivierten Eindruck.

Am Sonntag gastiert der VfL beim TSG Heidelberg 1878 in Heidelberg. Dann soll auch Karina Morgosova wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 09.05.2012

Tapfer geschlagen mit viel Teamgeist

Regionalliga Damen

Im Auftaktspiel der Regionalliga Süd-West zeigten sich die Tennis-Damen der TA VfL Sindelfingen auf eigener Anlage von ihrer besten Seite. Trotz des verletzungsbedingten Fehlens der Nummern eins und zwei der Setzliste übertraf das Team die Erwartungen der Trainer und des Publikums mit dem knappen 4:5 gegen TK Grün-Weiß Mannheim.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an Nummer vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatzmatch im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6, 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem sensationellen 6:1, 6:1 gegen Sabrina Greinert. Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in den Einzeln unglücklich nach spannenden Spielen im Match-Tie-Break geschlagen geben. In zwei Sätzen unterlag im Spitzeneinzel die Slowakin Danica Milinkovicova mit 4:6, 3:6 gegen die Ungarin Aniko Kapros.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Zuschauern auch in den Doppeln geboten, wobei die Sindelfingerinnen in den ersten beiden Doppeln sogar vorlegten (Milinkovicova/Sramkova 6:1, 6:0 und Fitz/Thajer 4:6, 6:3, 10:5) und die Karten im Hinblick auf den Gesamtsieg damit neu gemischt wurden. Im entscheidenden Doppel unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner auch erst wieder im Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6, 7:10.

Der trotz der Niederlage gestiegene Zusammenhalt im Team lässt sich leicht erklären. Unter dem Motto "Bed & Breakfast" bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Spielerinnen erstmals die Möglichkeit, in einer Gastfamilie zu hospitieren. Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise besser in die Mannschaft zu integrieren, zeigt bereits Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein, die Mannschaft bietet einen geschlossenen und motivierten Eindruck. Am Sonntag treten die Sindelfinger Damen bei der TSG Heidelberg 1878 an. Dann wird voraussichtlich auch die etatmäßige Nummer eins, Karina Morgosova, wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 05.05.2012

Junior-Open in Sindelfingen

Die Tennis-Abteilung des VfL Sindelfingen veranstaltet vom 7. bis 10. Juni zum dritten Mal die Sindelfingen Junior-Open.

Aufschlagen dürfen Juniorinnen und Junioren aus den Bezirken 3/4/5 der Jahrgänge U12, U14 und U16. Für den hiesigen Bezirk 5 wird auch ein Kleinfeld-Turnier für die Jahrgänge U10 und jünger ausgetragen.

Anmeldungen online unter

http://www.tennis-web.net/prg/diszi_auswahl.php?trn_id=2267www.tennis-web.net/trn72267

möglich.

Die Auslosung der Partien erfolgt am Samstag, 2. Juni, ab 10 Uhr im Turnierbüro des VfL Sindelfingen.