Presse | Tennis | 10.05.2012

Großer Kampf ohne Lohn

Von unserer Mitarbeiterin Gaby Paukner-Hauber

Die ersatzgeschwächten Tennis-Damen des VfL Sindelfingen lieferten zum Saisonauftakt der Regionalliga Grün-Weiß Mannheim einen großen Kampf und mussten sich auf eigener Anlage nur knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatz-Match im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6 und 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, die Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem Sieg gegen ihre Konkurrentin Sabrina Greinert (6:1/6:1).

Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in ihren Einzeln unglücklich im Match-Tiebreak geschlagen geben.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Sindelfinger Zuschauern dann auch in den Doppeln geboten, zumal die Sindelfingerinnen mit den ersten beiden Paarungen in Führung gingen. Danica Milinkovica/Marta Sramkova siegten 6:1, 6:0 gegen Aniko Kapros/Luca Fabian und auch Christina Fitz/Hannah Thajer hatten mit 4:6, 6:3, 10:5 die Nase gegen Sabrina Greinert/Johanna Sterkel vorne.

Im entscheidenden und finalen Showdown unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner in einem extrem spannenden Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6 und 7:10.

Die Sindelfinger Mannschaft nimmt dieses Jahr sichtlich andere Formen an, als in der vergangenen Saison. Unter dem Motto „Bed&Breakfast bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Teamplayern dieses Jahr erstmals die Möglichkeit in einer Gastfamilie zu hospitieren.

Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise enger in die Mannschaft zu integrieren, zeigt eine deutlich ablesbare Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein. Die Mannschaft bot einen geschlossenen und hoch motivierten Eindruck.

Am Sonntag gastiert der VfL beim TSG Heidelberg 1878 in Heidelberg. Dann soll auch Karina Morgosova wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 09.05.2012

Tapfer geschlagen mit viel Teamgeist

Regionalliga Damen

Im Auftaktspiel der Regionalliga Süd-West zeigten sich die Tennis-Damen der TA VfL Sindelfingen auf eigener Anlage von ihrer besten Seite. Trotz des verletzungsbedingten Fehlens der Nummern eins und zwei der Setzliste übertraf das Team die Erwartungen der Trainer und des Publikums mit dem knappen 4:5 gegen TK Grün-Weiß Mannheim.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an Nummer vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatzmatch im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6, 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem sensationellen 6:1, 6:1 gegen Sabrina Greinert. Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in den Einzeln unglücklich nach spannenden Spielen im Match-Tie-Break geschlagen geben. In zwei Sätzen unterlag im Spitzeneinzel die Slowakin Danica Milinkovicova mit 4:6, 3:6 gegen die Ungarin Aniko Kapros.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Zuschauern auch in den Doppeln geboten, wobei die Sindelfingerinnen in den ersten beiden Doppeln sogar vorlegten (Milinkovicova/Sramkova 6:1, 6:0 und Fitz/Thajer 4:6, 6:3, 10:5) und die Karten im Hinblick auf den Gesamtsieg damit neu gemischt wurden. Im entscheidenden Doppel unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner auch erst wieder im Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6, 7:10.

Der trotz der Niederlage gestiegene Zusammenhalt im Team lässt sich leicht erklären. Unter dem Motto "Bed & Breakfast" bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Spielerinnen erstmals die Möglichkeit, in einer Gastfamilie zu hospitieren. Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise besser in die Mannschaft zu integrieren, zeigt bereits Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein, die Mannschaft bietet einen geschlossenen und motivierten Eindruck. Am Sonntag treten die Sindelfinger Damen bei der TSG Heidelberg 1878 an. Dann wird voraussichtlich auch die etatmäßige Nummer eins, Karina Morgosova, wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 05.05.2012

Junior-Open in Sindelfingen

Die Tennis-Abteilung des VfL Sindelfingen veranstaltet vom 7. bis 10. Juni zum dritten Mal die Sindelfingen Junior-Open.

Aufschlagen dürfen Juniorinnen und Junioren aus den Bezirken 3/4/5 der Jahrgänge U12, U14 und U16. Für den hiesigen Bezirk 5 wird auch ein Kleinfeld-Turnier für die Jahrgänge U10 und jünger ausgetragen.

Anmeldungen online unter

http://www.tennis-web.net/prg/diszi_auswahl.php?trn_id=2267www.tennis-web.net/trn72267

möglich.

Die Auslosung der Partien erfolgt am Samstag, 2. Juni, ab 10 Uhr im Turnierbüro des VfL Sindelfingen.

Presse | Tennis | 03.04.2012

Mitgliederzuwachs dank vieler Projekte

Bei der Hauptversammlung der Tennisabteilung im VfL Sindelfingen blickte der Vorsitzende Jürgen Dipper auf die vielfältigen Baumaßnahmen auf der Außenanlage und in der Halle zurück. Einiges wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt, der neue Multifunktionssportplatz auf der Freianlage befindet sich noch in den letzen Zügen. Dieser wird zum Teil aus den vereinsinternen Rücklagen, einem Zuschuss des Württembergischen Landessportbundes und einer Spendenaktion der Mitglieder finanziert.

Erfreuliches war auch zum Thema Mitgliederzahlen zu berichten. So belegt die Tennisabteilung des VfL Sindelfingen derzeit Platz eins im Kreis Böblingen und liegt im Bezirk nur hinter Tübingen. Die steigenden Zahlen beziehen sich dabei nicht nur auf Jugendliche und Kinder, sondern auch auf einen hohen Anteil an Erwachsenen. Vor allem die Schnupperaktionen und das professionelle Angebot des Trainerteams für alle Spiel- und Altersklassen sowie die Veranstaltungen in den vergangenen beiden Jahren hätten ihren Teil dazu beigetragen. Außerdem gab es zahlreiche Sommercamps auf der Anlage, die Schulkooperationen, den Damen-Doppel-Cup, den Trollinger-Cup, das Junior-Open-Turnier, das Indoor-Open, das Ppro-Am-Turnier und vereinsinterne Feste.

Kassier Martin Würthner war mit der Finanzplanung 2011 zufrieden. Die meisten Mittel seien in Renovierungs- oder Baumaßnahmen geflossen, wie in die neue LED-Beleuchtung in den Hallen. Auch wurde ein neues Programm für die Mitgliederverwaltung angeschafft. Mit größeren Renovierungen sei nach jetzigem Stand in unmittelbarer Zukunft nicht zu rechnen. Der neue Haushaltsplan für 2012 wurde verabschiedet und einstimmig angenommen.

Laut Sportwart Jürgen Wacker sind für das Jahr 2012 45 Mannschaften gemeldet, davon 18 Jugendmannschaften, fünf Hobbymannschaften und 22 aktive Mannschaften. Jugendwartin Diana Tolentino-Diaz erklärte, dass sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in den letzten fünf Jahren verdreifacht habe. Außerdem beschrieb sie die Zusammenstellung und Aufgabe des neuen Eltern-Jugendausschusses. Nach der Entlastung des Vorstandes gab es eine Neuwahl. Die langjährige Jugendsportwartin trat von ihrem Amt zurück und schlug Marita Kaiser als Nachfolgerin vor. Diese wurde einstimmig gewählt.

Presse | Tennis | 27.03.2012

Angebot wird erweitert

Die Freiluft-Saison hat noch nicht begonnen, da wird auf der Tennisanlage des VfL Sindelfingen schon mächtig rangeklotzt. In den kommenden zwei Wochen entsteht ein Allzweckplatz, der vor allem von den Jugendlichen genutzt werden soll. Die Kunstrasenfläche bietet die Möglichkeit zum Fußball-, Basketball- oder Tischtennisspielen, ebenso wie für Konditionseinheiten oder Geschicklichkeitsübungen auf der Slagline. „Wir wollen unseren jüngeren Mitgliedern neben dem Tennisspielen zusätzlich etwas anbieten. Der alte Asphaltplatz sowie die Wege und Zäune waren nicht mehr verkehrssicher. Ich bin der Überzeugung, dass wir mit dem multifunktionellen Kunstrasenplatz nun die optimale Lösung gefunden haben“, sagt der Vorsitzende der VfL-Tennisabteilung, Jürgen Dipper.

Mit einem kleinen Eröffnungsfest wird der Allzweckplatz am 12. Mai offiziell eingeweiht.

Presse | Tennis | 18.03.2012

Den Tennisspielern geht ein Licht auf

Von unserem Redakteur Jürgen Wegner

Im Nachhinein ist Jürgen Dipper froh, dass es für die kaputten Lampen in der Tennishalle kaum noch Ersatzteile gab. Denn deshalb hat der Sindelfinger Tennis-Abteilungsleiter in den Hallen in der Rudolf-Harbig-Straße auf LED-Leuchtmittel umrüsten lassen. Das Ergebnis: gute Sicht und niedrige Kosten. Das könnte sich Jürgen Dipper an vielen anderen Orten in der Stadt vorstellen.

Als erstes fällt ihm der Glaspalast ein, der mit der riesigen Anzahl an Halogendampf-Lampen großes Einsparpotenzial besitzt. Und geradezu ideal seien Tiefgaragen in der Stadt, weil dort die Lichter rund um die Uhr an- und ausgehen.

Die Vorteile der niedrigen Energiekosten und längeren Lebensdauer macht sich bei der Tennisabteilung des VfL Sindelfingen in Heller und Pfennig bezahlt. Zwischen 14.000 und 15.000 Euro, schätzt Jürgen Dipper, muss seine Abteilung pro Jahr weniger für Strom ausgeben. Der Anteil, den die LED-Spots in den Gängen der Halle beitragen, ist eher klein. Den Löwenanteil machen die neuen Leuchten in den beiden Tennishallen aus.

Dabei sind die Sindelfinger Tennisspieler, Pioniere. „Wir sind die ersten in Deutschland, die in einer Tennishalle umgestellt haben", sagt Jürgen Dipper. Das Ergebnis hat sich herumgesprochen: „Mittlerweile kommt fast jede Woche jemand vorbei, der sich das bei uns anschaut. Und derzeit rüstet unter anderem der Tennisclub Weissenhof um."

Das Sindelfinger Projekt startete, als vor etwa zwei Jahren die Halogen-Lampen in der oberen Tennishalle den Geist aufgaben. Die Technik war veraltet, der VfL betrat Neuland. Das gilt auch für die Leids GmbH & Co. KG aus Backnang, die sich zwar auf LED-Technik spezialisiert, aber mit solchen Strahlern noch keine kompletten Tennisplätze ausgeleuchtet hatte. Im Jahr 2010 lief auf einem halben Tennisplatz der Probebetrieb. Die Schwierigkeit war, die Balance zwischen Helligkeit und Wärme zu finden, damit die Tennisbälle nicht im zu grellen Licht verschwinden. Der Vorteil lag aber schnell auf der Hand: Pro Platz sank der Verbrauch von zehn auf etwa 2,5 Kilowattstunden.

Als die Förderzusage vom Württembergischen Landessportbund (WLSB) kam, 30 Prozent der Investitionskosten zu übernehmen, ließ die Tennisabteilung die Plätze sechs und sieben umrüsten. Von den rund 35.000 Euro blieben somit rund 25.000 Euro bei den Sportlern hängen. Bei über 6000 Euro Ersparnis pro Saison sind diese Ausgaben nach gut vier Jahren amortisiert.

Die Fördermittel des WLSB für maximal zwei Plätze pro Verein waren damit eigentlich ausgeschöpft. Doch in Stuttgart erinnerte man sich im Oktober vergangenen Jahres an die guten Erfahrungen mit dem VfL Sindelfingen. Erneut startete in der Rudolf-Harbig-Straße ein Pilotprojekt: dieses Mal der Versuch, Röhrenlampen statt Strahler auf LED-Technik umzustellen.

Dieser Schritt hat sich für die Sindelfinger noch mehr gelohnt. „Die Investitionen sind hier noch geringer. Wir mussten hier nur die Leuchtmittel austauschen", so Jürgen Dipper. 20.000 Euro kostete es, die Plätze drei und vier in der alten Halle umzurüsten. 30 Prozent übernahm der WLSB. Auch auf diesen Plätzen spart die Tennisabteilung mehr als 6000 Euro pro Jahr. Nach zweieinhalb Jahren ist das Geld reingeholt.

Außerdem haben die Lampen auf den vier umgerüsteten Plätzen eine höhere Lebensdauer. In der neuen Halle steigt sie von 10.000 auf etwa 50.000 Stunden, in der alten von 8000 auf 30.000 Stunden. Bei etwa 220 Belegungstagen in der achtmonatigen Hallensaison brennt in der Rudolf-Harbig-Straße pro Jahr etwa 2200 Stunden lang Licht.

Von den insgesamt acht Plätzen sind somit vier umgerüstet. Derzeit legt die Abteilung Geld zur Seite, um auch die anderen anzugehen. Im Herbst 2012 sollen die Strahler auf den Plätzen fünf und acht in der neuen Halle ausgewechselt werden. 2013 geht es ran an die Plätze eins und zwei.

Presse | Tennis | 10.08.2011

Die Sieger fliegen nach Mallorca

Peter Kramer steht im Landesfinale. Klingt gut, oder? Ist aber noch besser! Mit seinem Sieg beim Robinson Tennis Cup am vergangenen Sonntag auf der VfL-Anlage am Sindelfinger Floschenwäldle hat der Geschäftsführer des Erikson-Hotels sein Ticket gelöst - und Ticket trifft es in dem Fall eigentlich ganz gut.

Kramer wird ein Flugzeug brauchen, um dort aufschlagen zu können: Das Landesfinale findet immerhin nicht zwischen Buxtehude und Berchtesgaden, sondern im 17. deutschen Bundesland statt. Zusammen mit den drei anderen Gewinnern des Turniers vom Wochenende fliegt der frühere Sindelfinger, der inzwischen für die SV Böblingen den Schläger schwingt, Anfang Oktober nach Mallorca.

Eine Woche darf es sich der 31-Jährige dort gut gehen lassen und im Robinson Club Cala Serena zusammen mit den anderen Gewinnern der bundesweit ausgetragenen Wettbewerbe neben seinem Tennis-Racket auch die Seele baumeln lassen. Selbst für einen Filzball-Könner wie Kramer absolutes Neuland: „So einen Preis habe ich noch nie gewonnen.“

Für eine Turnierserie, die sich ausdrücklich an Freizeitsportler richtet - hauptberufliche Trainer und Spieler ab der Regionalliga sind erst gar nicht teilnahmeberechtigt - eine mehr als interessante Prämie. Das weiß auch Barbaros Özsös, der den Cup mit seinem Reisebüro am Sindelfinger Domo veranstaltet: „Da musst du schon lange suchen, um ein so hoch dotiertes Turnier zu finden.“

Sportlich hat Özsös zwar seit einer ganzen Weile nichts mehr mit Tennis zu tun. Doch ganz fremd ist dem früheren Regionalliga-Handballtorwart der Filzball nicht: „Damals, zu Boris Beckers Zeiten, sind wir doch alle zum Tennis gelaufen.“ Zum VfL sogar. „Ich wusste auf der Anlage also, was mich erwartet“, sagt der Veranstalter. Unter anderem deshalb hat Özsös, der auch schon für Sindelfingen und Böblingen das Handball-Tor gehütet hat, schnell zugeschlagen, als sich die Möglichkeit bot, den Robinson Cup auszutragen.

Weniger als zwölf Wochen blieben Özsös und Turnier- wie Tennissparten-Leiter Jürgen Dipper für die Vorbereitung. Erst nachdem auf der Sindelfinger Anlage ein Termin frei wurde, hatte der Reisebüro-Leiter zugeschlagen: „Es ist alles relativ kurzfristig über die Bühne gegangen.“ Helfer, Gesamtorganisation, viele Mosaiksteinchen musste Özsös zu einem Bild zusammensetzen, damit am Ende alles ineinander passte: „Neben meinem normalen Tagesgeschäft war der Aufwand verteilt auf die Kürze der Zeit immens groß.“

Schließlich bereitete dem Organisator unter der Woche das Wetter auch noch einige Kopfschmerzen: „Am Freitag habe ich noch gedacht, es würde eng für uns.“ Nach dem Finale bleibt ihm dann nur festzuhalten: „Wir hatten richtig Glück.“ Als der Regen kam, hatten Peter Kramer und Verena Schäffler vom TC Göppingen in der Altersklasse 30 plus sowie Angelika Strese (TC Maichingen) und Norbert Nicolescu vom VfL bei den 50 plus bereits sämtliche Spiele gewonnen.

Beim Landesfinale auf Mallorca werden die vier Sieger nun neben einer Woche Urlaub in Zweierteams um den Gewinn des Cups mitmischen. Auch dort scheinen sie für einen weiteren Erfolg gut aufgestellt. „Sportlich bin ich mit den Leistungen, die wir in Sindelfingen gesehen haben, total zufrieden“, freut sich Barbaros Özsös über das Niveau seines Hobby-Turniers. „Das war schon sehr gut.“ Passend fand der Organisator außerdem die Einbettung des zweitätigen Wettkampfes in das Sommerfest der Tennisabteilung am Samstagabend: „Da kann ich mich nur bei der Sparten-Leitung bedanken.“

Seinen Worten lässt der Reise-Profi schnell Taten folgen. Die über 200 Euro Gewinn aus der Los-Tombola spendete er direkt in die Jugendkasse. Weil alles so rund lief, will sich Özsös für die Ausrichtung im kommenden Jahr wieder bewerben. Möglicherweise mit einem anderen Termin, der „eher im zweiten Teil der Sommerferien“ liegen dürfte. Dann könnten noch ein paar Leute mehr am Turnier teilnehmen und neben allen anderen Preisen mit der Chance auf einen Mallorca-Urlaub am Floschenwäldle aufschlagen. Peter Kramer wird jedenfalls kein Konkurrent mehr sein - die Vorjahressieger sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Presse | Tennis | 08.08.2011

Eine Saison fast ohne Makel

Die Tennis-Damen 40 des VfL Sindelfingen sind diesen Sommer auf Erfolgskurs. Das Team sicherte sich überlegen die Oberliga-Meisterschaft. In der kommenden Saison spielen die Sindelfingerinnen in der Württemberg-Liga.

Schon der Saisonauftakt war verheißungsvoll: Der TC Wernau wurde mit einem glatten 9:0-Erfolg vom Platz gefegt. Nach drei Siegen in Folge sicherten sich die Sindelfingerinnen am vierten Spieltag gegen den TC Ammerbuch die Meisterschaft. Allerdings mussten die VfL-Frauen beim 5:4-Erfolg mächtig zittern. Im letzten Spiel gegen TC Seewald I konnten die VfL-Damen sogar eine Niederlage erlauben, der Aufstieg war ihnen nicht mehr zu nehmen.

Presse | Tennis | 30.07.2011

Der Nachwuchs braucht Perspektiven

Fürwahr, es war keine leichte Saison für die aktiven Mannschaften der Sindelfinger Tennis-Abteilung. Die Männer sind aus der Verbandsliga abgestiegen, bei den VfL-Frauen muss sich Sportwart Jürgen Wacker noch auf eine Hängepartie mit ungewissem Ausgang einstellen: Möglich ist ein Verbleib in der Regionalliga, im ungünstigsten Fall muss das Team noch den bitteren Gang, eine Spielklasse nach unten, antreten. Trotzdem blickt die Sparte optimistisch nach vorne.

Vor zwei Wochen war eigentlich schon alles klar. Durch die Niederlage im Lokal-Duell bei der SV Böblingen hatten die Sindelfinger Männer im Grunde kaum mehr Chancen auf den Klassenverbleib. Verbandsliga ade hieß es dann final am vergangenen Sonntag. Mit einer Schlappe gegen Göppingen verabschiedete sich das Team aus der Klasse. Das ist nicht einfach nur traurig, es ist sportlich bitter. „Wir brauchen die Verbandsliga“, stellt Jürgen Wacker klar.

Der VfL Sindelfingen setzt auf die Stärke des eigenen Nachwuchses. Doch der will Perspektiven. Das weiß auch der Sportwart: „Unsere Talente gilt es an das Leistungsniveau der Verbandsliga heranzuführen.“ Wacker sieht im Verein trotz der unvermittelten Abschiede von den Stammkräften Christian Hesz und Tom Marginean eine „gute Basis“ für die Zukunft: „Vielleicht können wir die Lücke schließen. Allerdings sind wir in der Aufbauarbeit.“

Es war also eine Verbandsrunde mit vielen Pleiten, einigem Pech und zahlreichen Pannen: „Die Saison ist unglücklich gelaufen, wir hatten zusätzlich mit einigen Verletzungen umzugehen.“ Dazu hat Jürgen Wacker die Verbandsliga in diesem Sommer enorm stark erlebt. Da halfen auch die beiden slowakischen Zugpferde an den Spielpositionen eins und zwei am Ende nicht.

Das haben die Männer mit den Frauen gemein. Auch bei denen reichte ein slowakisches Quartett nicht, um die Abstiegszone sicher hinter sich zu lassen. Die vier Spielerinnen, die den heimischen Kader qualitativ verstärken sollten, hielten nicht immer, was sich die Vereinsverantwortlichen versprochen hatten. Die nominelle Nummer eins, Julia Jurikova, mischte erst gar nicht mit. Und bis auf Karina Morgosova, die am Ende eine gute Bilanz präsentierte, fehlten die erhofften Erfolge weitgehend. „Wir hatten bei den Verpflichtungen einen Volltreffer, die anderen waren zu schwach“, gibt auch Jürgen Wacker unumwunden zu.

Nach zwei Anfangserfolgen gegen die leichtesten Gegnerinnen in der Konkurrenz passierte in der Folge nicht mehr viel Gutes - es setzte ausnahmslos Niederlagen. Nun rangiert der VfL in der Abschlusstabelle der Regionalliga auf dem drittletzten Tabellenplatz. Der sollte eigentlich zum Klassenverbleib reicht. Sollte. Und eigentlich. Jetzt wird es kompliziert: Weil Hanau aus der Zweiten Bundesliga zurückgezogen hat und nicht in der Regionalliga Südwest, sondern der Hessenliga antreten will, sind verschiedene Konstellationen denkbar. Auch das Abschneiden von Regionalliga-Meister Ludwigshafen in der Aufstiegsrunde zu Liga zwei ist wichtig. Jürgen Wacker: „Bei einem möglichen Erfolg haben wir einen Puffer nach unten.“ Der Sportwart ist bei all dem Hätte-Wäre-Wenn nicht zu beneiden. Eigentlich ginge es bereits darum, die nächste Saison 2012 vorzubereiten. Spätestens im Herbst sollten die Planungen laufen.

Doch zunächst kann Wacker nur „auf Ludwigshafen hoffen“, um wenigstens relative Sicherheit zu bekommen. Nach dem Wochenende könnte er klarer sehen. „Schwierig ist es dennoch, zweigleisig etwas aufzustellen“, sagt der Sportwart. Es steht zu befürchten, dass erst zum Jahresende Klassenverbleib oder Abstieg definitiv feststehen: „Die Konkurrenten können jetzt schon Spielerinnen verpflichten.“

Und doch, mit dem bislang drittletzten Platz ist Jürgen Wacker als Saisonabschluss der Frauen „eigentlich ganz zufrieden“. Wie wichtig die Regionalliga wäre, sagt er unumwunden: „Wir haben mit der zweiten Mannschaft in der Oberliga einen erfreulichen Unterbau und wollen unbedingt auf den Nachwuchs setzen.“

Presse | Tennis | 01.07.2011

Teilnehmerplus durch Ranglistenwertung

Die Sindelfinger Junior Open haben - sicher auch durch den Anreiz, ein Tennisturnier mit Ranglistenwertung zu sein - bei ihrer zweiten Auflage ein Teilnehmerplus von rund 50 Prozent erreicht. Zwei der sechs Titel holten sich Spielerinnen der TA VfL Sindelfingen.

Bei den Juniorinnen U16 gelang Giulia Buzza eine Titelverteidigung, im vereinsinternen Duell besiegte sie nach langen Ballwechseln und einer Dauer von über zwei Stunden Carolin Herzog mit 5:7, 6:2, 10:5. Dritte wurden in dieser Altersklasse Lone Friedrich (TC Hailfingen) und Katrin Schäberle (TC Gäufelden). Den zweiten Siegerpokal für den VfL gewann die Vorjahressiegerin der U12, Sabrina Kaiser, diesmal im U14-Finale mit 6:2, 6:2 gegen Alanca Schneider (TC Herrenberg). Bei den U12 setzte sich Anne Schwarz (TC Leonberg) gegen Ute Bidlingmaier (TSC Renningen) durch, Fiona Schimpf (TA SV Böblingen) stand im Halbfinale.

Besonders groß war die Nachfrage nach Startplätzen bei den Junioren, vereinzelt mussten hier auch Qualifikationsspiele angesetzt werden. Eines davon bestritt Nic Wiedenhorn (TC Weil im Schönbuch) bei den U12, mit Jahrgang 2001 zudem der jüngste Teilnehmer. Im Finale gegen den zuvor zwei Mal mit stählernen Nerven aufgetretenen Paul Banzhaf (Cannstatter TC) - jeweils 10:8 im Match-Tie-Break gegen Finn Friedrich (SPG Neckar-Gäu) und Dominik Kurth (IBM-Klub Böblingen) - ließ sich der kleine Nic auch vom verlorenen ersten Satz nicht irritieren und gewann das Turnier mit 4:6, 6:0, 10:5.

Bei den Junioren U14 hatte sich mit vier klaren Siegen Dominik Statz (TA SV Böblingen) seinen Weg ins Finale gebahnt, nicht weniger souverän marschierte in der oberen Hälfte des Tableaus Paul Binder (TEC Waldau Stuttgart) in die Schlussrunde - und erwies sich auch hier beim 6:3, 6:1 als der Souverän dieses Teilnehmerfeldes. Tim Real (TA TV Belsen) und Stefan Haller (TA SV Böblingen) belegten jeweils den dritten Platz. Bei den U16 marschierte Lennard Friedrich (SPG Neckar-Gäu) mit überzeugender Leistung zum Turniersieg, lediglich bei seinem Auftaktmatch musste ein Match-Tie-Break die Entscheidung bringen. Gegen den ebenfalls mit deutlichen Ergebnissen aufgetretenen Niklas Kaiser (TA VfL Sindelfingen), wie seine Schwester im Vorjahr Sieger seiner Altersklasse, gewann Friedrich den U16-Wettbewerb mit 6:4, 6:1. Silas Dehlwes (TC Leonberg) und Kevin Mac (TA VfL Sindelfingen) teilten sich Platz drei.