Sponsoren

Diese Sponsoren unterstützen derzeit den VfL Sindelfingen.

Informationen zum Sponsorenpool

Informationen

Öffnungszeiten Büro:
Dienstag und Donnerstag 16.00 bis 19.00 Uhr, Mittwoch 10.00 bis 12.00 Uhr


Freiplatzanlage mit Restaurant und Terrasse
Rosenstr. 45/1 · 71063 Sindelfingen
20 Sandplätze


Tennishalle mit Tennis-Bistro
Rudolf-Harbig-Str. 4 · 71063 Sindelfingen
4 Plätze mit Kunststoffbelag · 4 Plätze mit Teppichbelag


Reservierungen für Hallen- und Freiplätze in der Geschäftsstelle unter Telefon: 07031/80 22 23 oder für die Halle: www.tasifi.de


MB-Trainerteam Eva Birkle-Belbl und Matthias Birkle
Telefon 0170/7 65 41 89 - E-Mail Tennis
Telefon office: 0711/65 69 38 85 - Telefax 0711/6 56 93 38 86
Training nach modernster Methodik für alle Ziel- und Altersgruppen, Einzel- und Gruppentraining, Zwergerl-Tennis, Mannschaftstraining, Erwachsenenkurse, Leistungs- und Hochleistungstraining, allgemeines und tennisspezifisches Konditionstraining


Athletic Trainer David Grant
Telefon 0176/84 50 40 69 oder über EMB
Works-Outs
Physiotherapie-Behandlungen, allgemeines und sportartspezifisches kraft und Konditionstraining, Stretching, Mobilisation, Kräftigung und Verletzungsprävention, Personal-Training


Tennistreff für erwachsene Mitglieder und Nichtmitglieder, bei dem mit verschiedenen Partnern auch unter Anleitung eines Trainers gespielt wird,
zweimal in der Woche mit einem geringen Kostenbeitrag.

Presse | Tennis | 15.04.2014

Individualsportler zeigen Teamgeist

Mitglieder des VfL Sindelfingen haben ihre Anlage gemeinsam auf Vordermann gebracht

Von Julian Dahm

Ohne die freiwillige Mithilfe der Mitglieder bei den traditionellen Instandsetzungsaktionen im April, bei denen stets etwa 25 Helfer beteiligt sind, wären die vielen Arbeiten kaum zu bewältigen.

So erstrahlt das Clubhaus dank der tatkräftigen Mithilfe von Manfred Merz, Heinrich Nowak, Günther Kölle und Willi Mathe in neuem Weiß. Für eine erfolgreiche und sportliche Sommersaison bedarf es aber auch intakter Tennisplätze und einer gepflegten Anlage. Auch darum haben sich die zahlreichen Helfer gekümmert.

Somit steht der heiß ersehnten Freiluftsaison, die am Sonntag, 27. April, offiziell im Rahmen der Aktion „Deutschland spielt Tennis“ gestartet wird, nichts mehr im Weg.

Presse | Tennis | 18.07.2013

Die Juniorinnen des VfL Sindelfingen steigen in Oberliga auf

Die Juniorinnen des VfL Sindelfingen steigen in Oberliga auf

Von Sabine Herzog

Die Juniorinnen des VfL Sindelfingen spielen in der kommenden Saison in der Oberliga. Im entscheidenden Spiel in der Aufstiegsrunde fegten die Sindelfingerinnen den SSV Ulm mit 7:2 vom Platz.

In der Gruppenphase der Verbandsliga legten die Juniorinnen um Mannschaftsführerin Carolin Herzog den Grundstein für den Sprung in die höchste württembergische Spielklasse. Der TC Leonberg 1 wurde zum Auftakt mit 7:2 geschlagen, anschließend gab es gegen die Spielgemeinschaft Leingarten/Schwaigern gar ein 8:1.

Im letzten Gruppenspiel gegen die Mannschaft des TC Lauffen II ging das Team nach Siegen in den Einzeln von Lilly Schüch, Carolin Herzog und Sophie Zehender mit einem 3:3-Unentschieden in die Doppel.

Um den Gesamtsieg zu sichern, entschloss sich Leonie Zerweck, die Nummer eins der Sindelfinger Spielerinnen und verletzungsbedingt im Einzel nicht angetreten, nun zumindest im Doppel die Mannschaft zu unterstützen. Letztlich konnten zwei Doppel und damit die Begegnung gegen Lauffen mit 5:4 gewonnen werden.

In der darauffolgenden Aufstiegsrunde traf Sindelfingen auf die TA Spfr Schwendi. Aufgrund heftiger Regenfälle in Oberschwaben mussten die Einzel in der Halle ausgetragen werden. Mit vier gewonnenen und zwei äußerst knapp verlorenen Einzeln konnten anschließend die Doppel bei Nieselregen auf den Außenplätzen gespielt werden. Auch hier haben die Juniorinnen ihre Doppelstärke ausgespielt und fuhren letztlich den 7:2-Sieg nach Hause.

Am darauffolgenden Spieltag stand schließlich das schwerste Spiel bevor. Die Juniorinnen der TA SSV Ulm 1846 hatten zuvor ebenfalls alle Spiele klar gewonnen. Doch auch in dieser Partie waren die Sindelfinger Juniorinnen hellwach und zeigten überzeugende Leistungen. Bereits nach den teilweise hart umkämpften Einzeln führten die Sindelfingerinnen, auch dank des Coachings des Trainerteams, mit 5:1. Mit zwei gewonnen Doppeln und einem Endstand von 7:2 für Sindelfingen war der Aufstieg geschafft.

Teamgeist und ein großer Kader waren mit entscheidend für den Erfolg. Die Grundlage legte Cheftrainerin Eva Birkle-Belbl, deren Trainingskonzept die Juniorinnen offenbar motiviert und zu starken Leistungen führt. Die kommende Saison in der Oberliga wird sicherlich sehr herausfordernd, zumal Leonie Zerweck altersmäßig ausscheidet und nur schwer zu ersetzen sein wird.

Presse | Tennis | 30.03.2013

47 gemeldete Mannschaften sind ein neuer Rekord

Hauptversammlung der Tennis Abteilung im VfL Sindelfingen

Bei der Hauptversammlung der Sindelfinger Tennisabteilung hörten die 44 anwesenden Mitglieder durchweg Positives. Der Vorsitzende Jürgen Dipper berichtete, dass trotz hoher Investitionen der einstige Schuldenberg konsequent abgebaut wurde. Außerdem habe die Stadt nach einer Pause von über vier Jahren wieder einen Bau-Zuschuss gewährt.

Der Kernpunkt von Dippers Rede betraf die Sanierung der Außenanlage, die erst im Zuge der städtischen Umstrukturierung, die auch weite Teile der Anlage betrifft, umgesetzt werde. Die Abteilung nehme teil an den laufenden Gesprächen mit dem Stadtplanungsamt und sei in das Umgestaltungskonzept involviert. Kassier Martin Würthners berichtete, dass das Ergebnis um rund 30000 Euro besser ausfiel als erwartet. Die technischen Einrichtungen der Halle seien aufgrund von Investitionen in eine neue Heizungsanlage und eine LED-Beleuchtungsanlage auf dem modernsten Stand. Dank der Teilnahme an einem LED-Pilotprojekt und einem damit verbundenen Zuschuss des WLSB habe sich die Anlage in vier Jahren amortisiert. Der Mitgliederanstieg sei mit 76 Neumitgliedern (59 Jugendliche) innerhalb eines Jahres stärker denn je, womit die Abteilung die 700er-Grenze wieder weit überschritten hat.

Der Sportwart der TA Sindelfingen, Jürgen Wacker berichtet von einem Rekord bezüglich der Anzahl der gemeldeten Mannschaften. 47 seien es aktuell, 20 im Bereich Jugend, 23 Aktive- und vier Hobbymannschaften. Bei den Damen I und II verkündete er Neuzugänge wie Elba Zipfel aus Ettlingen und die Rückkehrerin Laura Bsoul. Im neuen Bezirk C liege Sindelfingen im Mittelpunkt, womit sich die Anfahrtswege in Grenzen halten. Jugendwartin Marita Kaiser vermeldete mehrere Erfolge bei den Bezirksmeisterschaften. Die Juniorinnen hätten seien zwar abgestiegen, da einige Mannschaften mit der Verstärkung ausländischer Spielerinnen antraten, dafür haben die Junioren den Aufstieg geschafft. Die Mädchen und Knaben spielen in der höchsten Liga.

Presse | Tennis | 17.01.2013

Erster Aufschlag für die Fortsetzung

Am Sonntag beginnt das zweite Indoor-Turnier des VfL Sindelfingen / Finalspiele an 27. Januar

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Die ersten Sindelfinger Indoor Open waren im vergangenen Januar ein voller Erfolg. Am Sonntag folgt die Fortsetzung. Bei der Turnierneuauflage schickt Gastgeber VfL insgesamt acht Asse in Rennen.

Auch das Preisgeld wurde aufgestockt. Statt 750 Euro im Jahr 2012 gibt es dieses Mal 1100 Euro zu gewinnen. Allein die beiden Sieger bei den Frauen und Männern streichen jeweils 250 Euro ein.

Bei den Frauen muss sich die spätere Siegerin gegen 31 Konkurrentinnen durchsetzen. Die große Favoritin ist Paula Götz vom TC Weissenhof Stuttgart. Sie belegt aktuell Platz 157 der Deutschen Rangliste. Den VfL Sindelfingen vertreten die beiden Regionalliga-Spielerinnen Lisa Häfner und Leonie Zerweck. Eine Wildcard bekam die talentierte Sophie Julie Zehender. Bei den Männern ist Sebastian Bättger von der BTG Balingen (aktuell 157. der deutschen Rangliste) an Nummer eins gesetzt. Dahinter folgt der Böblinger Neuzugang Heiko Bollich. Vom VfL Sindelfingen sind die Bezirksmeister Ajdin Tahirovic und Philippe Raphael Zehender sowie Christian Cyranowski, Thorsten Mattis und Steven Reimann dabei.

Info

Gespielt wird am Sonntag ab 9 Uhr. Am letzten Januar-Wochenende geht es dann weiter. Informationen gibt es unter

www.tasifi.de im Internet.

Presse | Tennis | 16.11.2012

Seine Ansagen gibt er nur auf Englisch

Der VfL hat mit David Grant einen prominenten Athletik-Trainer

Von unserer Mitarbeiterin Jenny Brenkova

David Grant aus Florida ist schon viel herumgekommen: Er hat in Pennsylvania studiert, hat mehr als vier Jahre in Ägypten als Athletischer Trainer gearbeitet, über 2000 Stunden Praktika gemacht und ist seit Mai in der Tennisabteilung des VfL Sindelfingen tätig.

Als Athletik-Trainer ist der 30-Jährige nicht nur im Fitnessbereich tätig, sondern auch auf der medizinischen Ebene: Er bietet physiotherapeutische Behandlungen und Verletzungsprävention an. Außerdem ist er für jeden als persönlicher Trainer buchbar.

Er hat einen Master-Abschluss in „Human Performance and Injury Prevention". Er hat zudem eine Sportphysiotherapeuten-Lizenz von der National Athletic Training Association in den USA. Als Athletik-Trainer hat David Grant schon mit verschiedenen Sporttteams und zahlreichen professionellen Sportlern - darunter Olympioniken - gearbeitet.

Unter anderem war er Assistent von Pat Etcheberry, dem bekannten Kraft- und Konditionstrainer, der schon hunderte von berühmten Athleten trainiert hat. Dort arbeitete Grant mit berühmten Athleten wie Martina Hingis, einer Tennisspielerin, die 2009 wochenlang auf der Weltrangliste Platz eins belegte und der weißrussischen Tennisspielerin Victoria Azarenka, die momentan Weltrangerste. „David Grant hat die besten Voraussetzungen für unseren Verein", sagt Andreas Hagedorn, sportlicher Leiter des VfL Sindelfingen.

Dass er im sportlichen Bereich tätig werden will, war für David Grant schon früh klar. „Ich war schon als Kind sehr sportlich, Ich war ein sehr guter Lacrosse-Spieler und auch ein sehr guter Läufer."

Im Januar 2008 ging David Grant nach Kairo, Ägypten und war als Athletik-Trainer in der Ägyptischen Tennisföderation tätig. 2012 traf er dann auf einer Konferenz der Internationalen Tennisföderation auf Trainer des VfL Sindelfingen. „Wir unterhielten uns und dann war irgendwann klar, dass ich nach Sindelfingen zum VfL gehen werde", sagt David Grant.

Seit Mai ist er in Deutschland. „Der VfL ist anders als andere Sportvereine. Er ist besser eingerichtet. Wenn alles gut geh, bleibe ich vielleicht für immer in Deutschland", sagt Grant.

Seit neuestem gibt er einmal wöchentlich einen Fitnesskurs: „Athletic Training Performance". In den USA heißt der Trend Cross-Fit. Es ist ein ganzheitliches Körpertraining mit verschiedenen Elementen aus dem leistungssportlichen Training. Durch dieses Training wird man leistungsfähiger und athletischer in allen Bereichen. Es werden nicht nur Muskeln aufgebaut, es verbessern sich auch Koordination, Geschwindigkeit, Schnellkraft, Maximalkraft, Kraftausdauer und Flexibilität. Gewichtheben, Liegestütze, Crunches, Kniebeugen und weitere Übungen werden je 30-mal wiederholt. David Grant verspricht: „Der Kurs ist jedes Mal anders. Er ist sehr abwechslungsreich". Der Kurs findet auf Englisch statt, denn Deutsch spricht David Grant noch nicht.

Wie einsatzbereit er in seinem Beruf ist, zeigt sich gleich beim ersten Fitnesskurs. Eine Frau klagt über Kniebeschwerden und David Grant bietet ihr an, es nach dem Kurs zu untersuchen. Doch erst mal geht es weiter mit den Übungen. Irgendwann stöhnt jeder nur noch beim Gewichtheben, doch ans Aufgeben denkt keiner. Bis zum Ende hält jeder durch. Nach dem Training steht Grant noch für Fragen zur Verfügung und gibt Tipps. Er fragt jeden, wie es ihm gefallen hat und verabschiedet sich persönlich.

„Anstrengend muss es ja sein, sonst würde es ja nichts bringen. Aber in meinem Kurs können sich die Leute selbst pushen und jeder macht sein Tempo. Am glücklichsten macht es mich, wenn in einem Kurs voller junger Menschen auch Leute mittleren Alters sind und gut durchhalten", so David Grant.

Info

Weitere Informationen zu David Grant bekommt man unter gwant11@gmail.com per E-Mail oder

www.gtsgermany.com im Internet.

Presse | Tennis | 26.09.2012

VfL: mit dem Fahrstuhl nach oben

Die Junioren des VfL Sindelfingen schaffen den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga

In der Aufstiegsrunde haben die Junioren in ihrem letzten Match gegen den TG Ebingen 1929 I mit einem souveränen 8:1- Sieg den entscheidenden Punkt zum Aufstieg errungen. Mit 20:7-Matchpunkten rangieren sie nun als Tabellenzweiter dicht hinter dem Tabellenführer TV Reutlingen I. Lediglich ein Spiel in der ersten Runde gegen den TC Leonberg I mussten die Sindelfinger nach vier Match-Tie-Breaks verloren geben (4:5). Mit einem 5:1 gingen sie bereits aus der ersten Verbandsrunde als Tabellenführer hervor. In der Begegnung mit dem TB Ebingen waren die Sindelfinger jedenfalls in ihrer Topform anzutreffen. Ajdin Tahirovic spielte an Position eins gegen Moritz Fischer (6:0; 6:0), Christian Cyranowski an Position zwei gegen Philip Klein (6:0; 6:1), Steven Reimann als Nummer drei gegen Maximilian Veit (6:2; 6:0), Niklas Kaiser an Position vier gegen Patrick Hoss (0:6; 3:6), Max Herzog an Position fünf gegen Can Cigdem (6:0; 6:1) und Arian Steinacker an Position sechs gegen Robin Weiss (6:4; 6:0). Diese klaren Ergebnisse, und auch die drei gewonnenen Doppel, zeigen nach dem unglücklichen Abstieg aus dem vergangenen Jahr, dass die Weichen beim VfL nach oben gestellt wurden. Sindelfingens Cheftrainer Matthias Birkle ist daher zuversichtlich für die kommende Runde.

Presse | Tennis | 30.06.2012

Der Baumeister werkelt im Hintergrund

Der 73-jährige Wahl-Maichinger Manfred Merz ist ein Glücksfall für den VfL Sindelfingen

Von unserem Mitarbeiter Philipp Gerber

Das also ist ein Prototyp. Wenn man Manfred Merz so auf der Tennisanlage des VfL am Floschenwäldle sitzen sieht, kommt man darauf nicht auf Anhieb. Polo-Shirt, Trainingshose, Turnschuhe, wirkt alles ganz normal. Und doch taugt der 73-Jährige als Vorab-Exemplar einer späteren Serienfertigung, das zur Erprobung von Eigenschaften dient: Merz ist Böbelfinger.

Geboren auf der einen Seite der Autobahn. Dort das Grundgerüst des Lebens inklusive fußballerischer Ausbildung bei der SV Böblingen gebaut bekommen. Hier 47 Jahre bei Solo in Sindelfingen gearbeitet und in Machingen auch wohnhaft geworden. Mit seiner Vita ist der zweifache Familienvater ein optimales Anschauungsobjekt für das Thema Zwillingsstadt.

Denn trotz seiner - durch die Sindelfinger Brille betrachtet - vermeintlich schwierigen Vergangenheit scheint es Manfred Merz ausgesprochen gut zu gehen. Keine Spätfolgen des Spagats sind offenbar. Vielleicht liegt es ja auch an seiner Schaffigkeit, dass der frühere Vertriebsleiter sich so gut gehalten hat. Wie auch immer, die Tennisabteilung um ihren Chef Jürgen Dipper profitiert enorm von Merz.

Dabei ist der weder in Amt noch in Würden. Als Delegierter vertritt er lediglich die Sparte mit seiner Stimme im Hauptverein. Ansonsten hält sich der rüstige Rentner vornehm zurück. Er arbeitet im Hintergrund. Oftmals nicht im, sondern am Untergrund. Wie bei der Tribünen-Sanierung, mit der Manfred Merz derzeit beschäftigt ist. Weil die „Stadt Zuschüsse gestrichen hat" und außerdem und man im Verein nicht wisse, „was die Stadt mit dem Stadion machen will", repariert Merz die Stehplätze am Durchgang zu den hinteren Courts des Clubs in Eigenregie, „so gut es geht".

Im äußersten Eck der Anlage hat er erst kürzlich einen Pavillon für die Tennisspieler gebaut, damit die sich zwischen ihren Matches niederlassen oder verweilen können. Dass der Wahl-Maichinger sich über die Maße einbringt, ist einigermaßen erstaunlich. Schließlich ist Manfred Merz nicht das, was man als Urgestein der Abteilung bezeichnen würde.

Über seinen Bekannten Dipper ist er erst spät zur Sparte gestoßen. In einer Mannschaft spielt der gelernte Schlosser nicht, „im Übrigen auch nicht das, was man Schultennis nennen würde". Dennoch setzt er sich für den Verein ein: „Der Wechsel in der Vorstandschaft war für mich Grund mich einzubringen."

Dazu kam das neue Trainerehepaar Birkle („sowas von tolle Leute"): „Wir sind einer der wenigen Clubs mit enormem Zulauf." Wichtig deshalb aus Sicht von Manfred Merz, „dass wir mit den Frauen eins in der Regionalliga bleiben".

Eine sportliche Perspektive für die Jugend wäre doch denkbar positiv. Der letzte Spieltag ist bereits rum, es sieht gut aus, fraglich sind nur die Absteiger in der zweiten Bundesliga, die den VfL Sindelfingen noch verdrängen könnten. Die Masse an Mitgliedern ist wichtig für die Abteilung, das weiß nicht zuletzt Merz: „Wir haben unsere Halle und die Freianlage. Wir brauchen alles doppelt."

44 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil, die Gäste sollen sich wohlfühlen. Das sieht der Böblinger als Herausforderung. Zusammen mit seinen Helfern wie Malermeister Heinrich Novak hat der handwerklich „etwas begabte" Tennisspieler zum Beispiel auch die Duschen und Umkleiden an der Rosenstraße auf Vordermann gebracht: „Ohne ein Team mit mehreren Leuten wäre das auch gar nicht möglich", sagt Manfred Merz. Er weiß, wie und wo der Hase läuft. 50 Jahre ist er schon Mitglied im Hundeverein - obwohl er noch „nie einen Vierbeiner besessen" hat - und war drei Dekaden Vorsitzender der Betriebssportler seiner früheren Firma.

Tennis spielt Manfred Merz übrigens auch noch. Immer mittwochs. Immer am Vormittag. Da nimmt er den Berufstätigen nicht die Plätze weg. Er lebt also die Harmonie selbst vor, über die er sich in der Abteilung insgesamt freut: „Sie reicht von den Aktiven bis zu uns Hobby-Spielern."

Gerade auch, weil sich Leute wie Manfred Merz für das Gemeinwesen engagieren: „Von Mitgliedsbeiträgen allein können Sie heute ohne freiwilligen Einsatz so eine Anlage wie am Floschenwäldle in der Größe nicht finanzieren."

Presse | Tennis | 28.06.2012

5:4 müsste reichen zum Klassenerhalt

Regionalliga Damen

Nach dem unglücklichen 4:5 gegen Regionalliga-Meister TC Weissenhof trafen die Tennisdamen der TA VfL Sindelfingen im vorentscheidenden Spiel um den Klassenerhalt auf den Andernacher TC. Die Lage war angespannt, denn der drohende Abstieg konnte nur durch einen Sieg, bei einer gleichzeitigen Niederlage von TK GW Mannheim abgewendet werden.

Vor dem Spiel erreichte die Mannschaft dann auch noch eine Hiobsbotschaft. Jasmin Jebawy, die Nummer zwei der Mannschaft, konnte nicht antreten. Trainerin Eva Birkle-Belbl und Sportwart Jürgen Wacker mussten handeln und trafen die richtige Entscheidung. Sie holten Stefanie Monsch ins Team, eine Spielerin der zweiten Mannschaft,, die bereits während ihres USA-Stipendiums viele herausfordernde Matches absolviert hatte.

Nach der ersten Runde standen die Zeichen auf Sieg. Danica Milinkovicova bezwang Vulia Fedossova in drei Sätzen mit 4:6, 7:6, 10:8, Christina Fitz holte sich den Punkt gegen Rebecca Rieger mit 7:6, 6:3, und Stefanie Monsch punktete mit 6:4, 6:4 gegen Lara Oppenhäuser. Die zweite Runde ging dafür komplett an Andernach. Karina Morgosova (2:6, 0:6 gegen Anna-Lena Friedsam), Marta Sramkova (2:6, 6:3, 6:10 gegen Alexa Pirok) und Hannah Thajer (1:6, 0:6 gegen Olena Schmelzer) mussten ihren Gegnerinnen gratulieren. Zwischenstand damit: 3:3 nach den Einzeln. TK GW Mannheim lag zu diesem Zeitpunkt 2:4 gegen die TSG 78 Heidelberg zurück. Nicht zuletzt diese Nachricht motivierte das Sindelfinger Team in den Doppeln. Morgosova/Birkle-Belb (5:3, 6:1 gegen Fedossova/Schmelzer) und Fitz/Monsch (6:4, 6.1 gegen Rieger/Oppenhäuser) holten die zwei noch fehlenden Punkte zum 5:4-Gesamtsieg, nur Milinkovicova/Sramkova unterlagen im Einserdoppel gegen Friedsam/Pirok mit 1:6, 4:6.

Da die Mannheimerinnen gegen Heidelberg mit 3:6 unterlagen, belegen die Sindelfinger nun den drittletzten Platz in der Regionalliga-Tabelle. "Damit müsste der hart erkämpfte und verdiente Klassenerhalt gesichert sein", schnaufte Sportwart Jürgen Wacker tief durch.

Presse | Tennis | 21.06.2012

Sindelfinger Sieg im Abstiegsduell - 7:2

Regionalliga Damen

Die Tennisdamen der TA VfL Sindelfingen haben im Abstiegsduell der Regionalliga Süd-West gegen den TC Schönberg einen 7:2-Pflichtsieg gelandet.

Souverän trat das Team erstmals in Bestbesetzung mit Karina Morgosova, Jasmin Jebawy, Danica Milinkovicova, Marta Sramkova, Sarah Kriem und Christina Fitz an. Trainerin Eva Birkle-Belbl zufrieden: "Alle Spielerinnen zeigten eine gute Leistung im Einzel." Besonders Jasmin Jebawy bewies starke Nerven und startete nach ihrer Verletzungspause mit einem super Comeback gegen Michela Casanova (7:5, 1:6, 10:8). Auch die junge Sarah Kriem punktete mit einem klaren 6:1, 6:3. Außerdem siegten in den Einzeln Karina Morgosova (6:2, 6:2) und Christina Fitz (6:4, 6:3), gratulieren mussten Danica Milinkovicova (2:6, 3:6) und Marta Sramkova (3:6, 6:3, 2:10). Die Doppel Milinkovicova/Sramkova (6:4, 6:4), Morgosova/Fitz (6:1, 6:0) und Jebawy/Kriem (6:2, 6:1) machten mit klaren Zweisatzsiegen das 7:2 perfekt.

Am folgenden Tag traten die Sindelfingerinnen gegen Tabellenführer TC Weissenhof an, den sie beim knappen 4:5 am Rand einer Niederlage hatten. Vor allem die Slowakinnen im Sindelfinger Team zeigten ihr bestes Tennis, so dass es mit einem 3:3 in die Doppel ging. Dabei siegten Karina Morgosova (6:4, 6:0) im Spitzeneinzel, Danica Milinkovicova (6:4, 6:3) und Marta Sramkova (1:6, 6:3, 10:5), deutlich geschlagen geben mussten sich dafür Jasmin Jebawy (0:6, 1:6), Christina Fitz (4:6, 2:6) und Hannah Thajer (2:6, 1:6). Alle drei Doppel wurden danach erst im Match-Tiebreak entschieden. Milinkovicova/Sramkova (6:4, 5:7, 6:10) holten zwar den vierten Punkt für Sindelfingen, aber Morgosova/Fitz (2:6, 6:2, 6:10) und Birkle-Belbl/Thajer (6:4, 3:6, 11:13) mussten sich knapp geschlagen geben. "Im Vergleich zu den Spielen davor war das ein spektakulärer Kampf", war Trainerin Eva Birkle-Belbl dennoch überaus angetan. "An den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie eng die Spiele verlaufen sind."

Nach dem sechsten Spieltag stehen die Sindelfinger Damen mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Platz vor dem sieglosen TC Schönberg. Saisonabschluss ist am Sonntag um 11 Uhr beim Tabellenfünften Andernacher TC.

Presse | Tennis | 13.06.2012

Gastgeber glänzt auch als bester Verein

Beim Leistungsklassen-Jugendturnier holt der VfL Sindelfingen drei erste und zwei zweite Plätze

Am vergangenen Wochenende hat auf der Tennisanlage der TA VfL Sindelfingen das dritte Leistungsklassen-Jugendturnier in den Altersklassen U10 bis U16 stattgefunden. Mit 175 Anmeldungen aus 55 Vereinen verzeichneten die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr ein Plus von knapp 20 Prozent. Aufgrund der guten Organisation hatte der Württembergische Tennisbund in diesem Jahr neben den Bezirken V und III auch den Bezirk IV zugelassen.

Bei den Juniorinnen U16 setzte sich die für Sindelfingen spielende Nina Linke souverän durch und gewann als ungesetzte Spielerin das Endspiel gegen Annik Hägele vom TC Weil im Schönbuch mit 6:2, 6:0. Lone Friedrich (TC Rottenburg) und Sabrina Werner (TC Schnait) belegten den dritten Platz. Erster bei den Junioren U16 wurde Raul Pereira (TC BW Calw), der im Endspiel Lokalmatador Niklas Kaiser 6:3, 6:2 bezwang. Gemeinsam Dritter wurden die beiden Herrenberger Yannick Ehret und Philipp Uhl. Bei den Juniorinnen U14 gelang der bereits zweifachen Siegerin Sabrina Kaiser (TA VfL Sindelfingen) die erneute Titelverteidigung. Im vereinsinternen Duell besiegte sie Vivien Gziwotz mit 6:1, 6:0. Dritte wurden in dieser Altersklasse Lynn Berner (TC Weissach-Flacht) und Madeleine Liebemann (TC Leonberg).

Besonders groß war das Teilnehmerfeld bei den Junioren U14, so dass sogar eine Qualifikationsrunde durchgeführt werden musste. Im Hauptfeld setzten sich die vier Topgesetzten durch. Dennis Arend (TA SpVgg Weil der Stadt) besiegte im Halbfinale Marcel Reinhardt (TC Mötzingen) und Dennis Glaser (TC Jettingen) den Böblinger Stefan Haller. Im Endspiel hatte dann Dennis Glaser mit 6:2, 6:4 die Nase vorn.

Bei den Juniorinnen U12 setzte sich die Topgesetzte Madeleine Schneider vom TC Gärtringen mit 6:1, 1:6, 10:7 gegen die ungesetzte, aber stark spielende Emily Kolein von TC Birkenfeld durch. Den dritten Rang teilten sich Melanie Born (TA TV Cannstatt) und Hannah Hoffmann (TC BW Vaihingen-Rohr). Bei den Junioren U12 hatte sich mit drei klaren Siegen Valentino Klett vom TC Doggenburg seinen Weg ins Finale gebahnt. Dort traf er auf den Zweitgesetzten Luca Reutter vom TC BW Calw, erwies sich beim 6:3, 6:2 als der Stärkere. Lorenz Heiler (TC Leonberg) und Tobias Rief (TSV Birkach) teilten sich Rang drei.

Erstmals war auch die Konkurrenz U10 Midcourt ausgeschrieben worden. In Gruppenspielen wurden zunächst die vier Halbfinalisten ermittelt. Im Finale siegte mit Jahrgang 2004 einer der Jüngsten, Amar Tahirovic von der TA VfL Sindelfingen, mit 4:1, 4:1 gegen Tobias Kreuzer (TC Schönaich). Den dritten Platz belegten Luk Bartsch (TC Herrenberg) und Viet-Hung Nguyen (TA SV Böblingen). Bei den Mädchen U10 siegte Emily Stümper (TA TSV Waldenbuch) mit 2:4, 4:2, 7:0 über Romy Steegmüller (TA VfL Sindelfingen). Helena Rehm (TA TSV Waldenbuch) und Laura Nunes Lanz (TC Rottenburg) wurden Dritte.

Mit insgesamt drei Erst- und zwei Zweitplatzierten war die gastgebende TA VfL Sindelfingen auch der erfolgreichste Verein. Die hervorragende Planung und Leitung des Turniers durch das Team um Werner Saile und Eva Birkle-Belbl sowie die ständige Präsenz von Oberschiedsrichterin Gisela Stecher sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Bezirksjugendwartin Gisela Michalik führte im Anschluss die Siegerehrung durch und überreichte den Finalisten Sach- und Pokalpreise.

Presse | Tennis | 10.05.2012

Großer Kampf ohne Lohn

Von unserer Mitarbeiterin Gaby Paukner-Hauber

Die ersatzgeschwächten Tennis-Damen des VfL Sindelfingen lieferten zum Saisonauftakt der Regionalliga Grün-Weiß Mannheim einen großen Kampf und mussten sich auf eigener Anlage nur knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatz-Match im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6 und 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, die Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem Sieg gegen ihre Konkurrentin Sabrina Greinert (6:1/6:1).

Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in ihren Einzeln unglücklich im Match-Tiebreak geschlagen geben.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Sindelfinger Zuschauern dann auch in den Doppeln geboten, zumal die Sindelfingerinnen mit den ersten beiden Paarungen in Führung gingen. Danica Milinkovica/Marta Sramkova siegten 6:1, 6:0 gegen Aniko Kapros/Luca Fabian und auch Christina Fitz/Hannah Thajer hatten mit 4:6, 6:3, 10:5 die Nase gegen Sabrina Greinert/Johanna Sterkel vorne.

Im entscheidenden und finalen Showdown unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner in einem extrem spannenden Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6 und 7:10.

Die Sindelfinger Mannschaft nimmt dieses Jahr sichtlich andere Formen an, als in der vergangenen Saison. Unter dem Motto „Bed&Breakfast bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Teamplayern dieses Jahr erstmals die Möglichkeit in einer Gastfamilie zu hospitieren.

Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise enger in die Mannschaft zu integrieren, zeigt eine deutlich ablesbare Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein. Die Mannschaft bot einen geschlossenen und hoch motivierten Eindruck.

Am Sonntag gastiert der VfL beim TSG Heidelberg 1878 in Heidelberg. Dann soll auch Karina Morgosova wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 09.05.2012

Tapfer geschlagen mit viel Teamgeist

Regionalliga Damen

Im Auftaktspiel der Regionalliga Süd-West zeigten sich die Tennis-Damen der TA VfL Sindelfingen auf eigener Anlage von ihrer besten Seite. Trotz des verletzungsbedingten Fehlens der Nummern eins und zwei der Setzliste übertraf das Team die Erwartungen der Trainer und des Publikums mit dem knappen 4:5 gegen TK Grün-Weiß Mannheim.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an Nummer vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatzmatch im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6, 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem sensationellen 6:1, 6:1 gegen Sabrina Greinert. Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in den Einzeln unglücklich nach spannenden Spielen im Match-Tie-Break geschlagen geben. In zwei Sätzen unterlag im Spitzeneinzel die Slowakin Danica Milinkovicova mit 4:6, 3:6 gegen die Ungarin Aniko Kapros.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Zuschauern auch in den Doppeln geboten, wobei die Sindelfingerinnen in den ersten beiden Doppeln sogar vorlegten (Milinkovicova/Sramkova 6:1, 6:0 und Fitz/Thajer 4:6, 6:3, 10:5) und die Karten im Hinblick auf den Gesamtsieg damit neu gemischt wurden. Im entscheidenden Doppel unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner auch erst wieder im Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6, 7:10.

Der trotz der Niederlage gestiegene Zusammenhalt im Team lässt sich leicht erklären. Unter dem Motto "Bed & Breakfast" bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Spielerinnen erstmals die Möglichkeit, in einer Gastfamilie zu hospitieren. Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise besser in die Mannschaft zu integrieren, zeigt bereits Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein, die Mannschaft bietet einen geschlossenen und motivierten Eindruck. Am Sonntag treten die Sindelfinger Damen bei der TSG Heidelberg 1878 an. Dann wird voraussichtlich auch die etatmäßige Nummer eins, Karina Morgosova, wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 05.05.2012

Junior-Open in Sindelfingen

Die Tennis-Abteilung des VfL Sindelfingen veranstaltet vom 7. bis 10. Juni zum dritten Mal die Sindelfingen Junior-Open.

Aufschlagen dürfen Juniorinnen und Junioren aus den Bezirken 3/4/5 der Jahrgänge U12, U14 und U16. Für den hiesigen Bezirk 5 wird auch ein Kleinfeld-Turnier für die Jahrgänge U10 und jünger ausgetragen.

Anmeldungen online unter

http://www.tennis-web.net/prg/diszi_auswahl.php?trn_id=2267www.tennis-web.net/trn72267

möglich.

Die Auslosung der Partien erfolgt am Samstag, 2. Juni, ab 10 Uhr im Turnierbüro des VfL Sindelfingen.

Presse | Tennis | 03.04.2012

Mitgliederzuwachs dank vieler Projekte

Bei der Hauptversammlung der Tennisabteilung im VfL Sindelfingen blickte der Vorsitzende Jürgen Dipper auf die vielfältigen Baumaßnahmen auf der Außenanlage und in der Halle zurück. Einiges wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt, der neue Multifunktionssportplatz auf der Freianlage befindet sich noch in den letzen Zügen. Dieser wird zum Teil aus den vereinsinternen Rücklagen, einem Zuschuss des Württembergischen Landessportbundes und einer Spendenaktion der Mitglieder finanziert.

Erfreuliches war auch zum Thema Mitgliederzahlen zu berichten. So belegt die Tennisabteilung des VfL Sindelfingen derzeit Platz eins im Kreis Böblingen und liegt im Bezirk nur hinter Tübingen. Die steigenden Zahlen beziehen sich dabei nicht nur auf Jugendliche und Kinder, sondern auch auf einen hohen Anteil an Erwachsenen. Vor allem die Schnupperaktionen und das professionelle Angebot des Trainerteams für alle Spiel- und Altersklassen sowie die Veranstaltungen in den vergangenen beiden Jahren hätten ihren Teil dazu beigetragen. Außerdem gab es zahlreiche Sommercamps auf der Anlage, die Schulkooperationen, den Damen-Doppel-Cup, den Trollinger-Cup, das Junior-Open-Turnier, das Indoor-Open, das Ppro-Am-Turnier und vereinsinterne Feste.

Kassier Martin Würthner war mit der Finanzplanung 2011 zufrieden. Die meisten Mittel seien in Renovierungs- oder Baumaßnahmen geflossen, wie in die neue LED-Beleuchtung in den Hallen. Auch wurde ein neues Programm für die Mitgliederverwaltung angeschafft. Mit größeren Renovierungen sei nach jetzigem Stand in unmittelbarer Zukunft nicht zu rechnen. Der neue Haushaltsplan für 2012 wurde verabschiedet und einstimmig angenommen.

Laut Sportwart Jürgen Wacker sind für das Jahr 2012 45 Mannschaften gemeldet, davon 18 Jugendmannschaften, fünf Hobbymannschaften und 22 aktive Mannschaften. Jugendwartin Diana Tolentino-Diaz erklärte, dass sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in den letzten fünf Jahren verdreifacht habe. Außerdem beschrieb sie die Zusammenstellung und Aufgabe des neuen Eltern-Jugendausschusses. Nach der Entlastung des Vorstandes gab es eine Neuwahl. Die langjährige Jugendsportwartin trat von ihrem Amt zurück und schlug Marita Kaiser als Nachfolgerin vor. Diese wurde einstimmig gewählt.

Presse | Tennis | 27.03.2012

Angebot wird erweitert

Die Freiluft-Saison hat noch nicht begonnen, da wird auf der Tennisanlage des VfL Sindelfingen schon mächtig rangeklotzt. In den kommenden zwei Wochen entsteht ein Allzweckplatz, der vor allem von den Jugendlichen genutzt werden soll. Die Kunstrasenfläche bietet die Möglichkeit zum Fußball-, Basketball- oder Tischtennisspielen, ebenso wie für Konditionseinheiten oder Geschicklichkeitsübungen auf der Slagline. „Wir wollen unseren jüngeren Mitgliedern neben dem Tennisspielen zusätzlich etwas anbieten. Der alte Asphaltplatz sowie die Wege und Zäune waren nicht mehr verkehrssicher. Ich bin der Überzeugung, dass wir mit dem multifunktionellen Kunstrasenplatz nun die optimale Lösung gefunden haben“, sagt der Vorsitzende der VfL-Tennisabteilung, Jürgen Dipper.

Mit einem kleinen Eröffnungsfest wird der Allzweckplatz am 12. Mai offiziell eingeweiht.

Presse | Tennis | 18.03.2012

Den Tennisspielern geht ein Licht auf

Von unserem Redakteur Jürgen Wegner

Im Nachhinein ist Jürgen Dipper froh, dass es für die kaputten Lampen in der Tennishalle kaum noch Ersatzteile gab. Denn deshalb hat der Sindelfinger Tennis-Abteilungsleiter in den Hallen in der Rudolf-Harbig-Straße auf LED-Leuchtmittel umrüsten lassen. Das Ergebnis: gute Sicht und niedrige Kosten. Das könnte sich Jürgen Dipper an vielen anderen Orten in der Stadt vorstellen.

Als erstes fällt ihm der Glaspalast ein, der mit der riesigen Anzahl an Halogendampf-Lampen großes Einsparpotenzial besitzt. Und geradezu ideal seien Tiefgaragen in der Stadt, weil dort die Lichter rund um die Uhr an- und ausgehen.

Die Vorteile der niedrigen Energiekosten und längeren Lebensdauer macht sich bei der Tennisabteilung des VfL Sindelfingen in Heller und Pfennig bezahlt. Zwischen 14.000 und 15.000 Euro, schätzt Jürgen Dipper, muss seine Abteilung pro Jahr weniger für Strom ausgeben. Der Anteil, den die LED-Spots in den Gängen der Halle beitragen, ist eher klein. Den Löwenanteil machen die neuen Leuchten in den beiden Tennishallen aus.

Dabei sind die Sindelfinger Tennisspieler, Pioniere. „Wir sind die ersten in Deutschland, die in einer Tennishalle umgestellt haben", sagt Jürgen Dipper. Das Ergebnis hat sich herumgesprochen: „Mittlerweile kommt fast jede Woche jemand vorbei, der sich das bei uns anschaut. Und derzeit rüstet unter anderem der Tennisclub Weissenhof um."

Das Sindelfinger Projekt startete, als vor etwa zwei Jahren die Halogen-Lampen in der oberen Tennishalle den Geist aufgaben. Die Technik war veraltet, der VfL betrat Neuland. Das gilt auch für die Leids GmbH & Co. KG aus Backnang, die sich zwar auf LED-Technik spezialisiert, aber mit solchen Strahlern noch keine kompletten Tennisplätze ausgeleuchtet hatte. Im Jahr 2010 lief auf einem halben Tennisplatz der Probebetrieb. Die Schwierigkeit war, die Balance zwischen Helligkeit und Wärme zu finden, damit die Tennisbälle nicht im zu grellen Licht verschwinden. Der Vorteil lag aber schnell auf der Hand: Pro Platz sank der Verbrauch von zehn auf etwa 2,5 Kilowattstunden.

Als die Förderzusage vom Württembergischen Landessportbund (WLSB) kam, 30 Prozent der Investitionskosten zu übernehmen, ließ die Tennisabteilung die Plätze sechs und sieben umrüsten. Von den rund 35.000 Euro blieben somit rund 25.000 Euro bei den Sportlern hängen. Bei über 6000 Euro Ersparnis pro Saison sind diese Ausgaben nach gut vier Jahren amortisiert.

Die Fördermittel des WLSB für maximal zwei Plätze pro Verein waren damit eigentlich ausgeschöpft. Doch in Stuttgart erinnerte man sich im Oktober vergangenen Jahres an die guten Erfahrungen mit dem VfL Sindelfingen. Erneut startete in der Rudolf-Harbig-Straße ein Pilotprojekt: dieses Mal der Versuch, Röhrenlampen statt Strahler auf LED-Technik umzustellen.

Dieser Schritt hat sich für die Sindelfinger noch mehr gelohnt. „Die Investitionen sind hier noch geringer. Wir mussten hier nur die Leuchtmittel austauschen", so Jürgen Dipper. 20.000 Euro kostete es, die Plätze drei und vier in der alten Halle umzurüsten. 30 Prozent übernahm der WLSB. Auch auf diesen Plätzen spart die Tennisabteilung mehr als 6000 Euro pro Jahr. Nach zweieinhalb Jahren ist das Geld reingeholt.

Außerdem haben die Lampen auf den vier umgerüsteten Plätzen eine höhere Lebensdauer. In der neuen Halle steigt sie von 10.000 auf etwa 50.000 Stunden, in der alten von 8000 auf 30.000 Stunden. Bei etwa 220 Belegungstagen in der achtmonatigen Hallensaison brennt in der Rudolf-Harbig-Straße pro Jahr etwa 2200 Stunden lang Licht.

Von den insgesamt acht Plätzen sind somit vier umgerüstet. Derzeit legt die Abteilung Geld zur Seite, um auch die anderen anzugehen. Im Herbst 2012 sollen die Strahler auf den Plätzen fünf und acht in der neuen Halle ausgewechselt werden. 2013 geht es ran an die Plätze eins und zwei.

Presse | Tennis | 10.08.2011

Die Sieger fliegen nach Mallorca

Peter Kramer steht im Landesfinale. Klingt gut, oder? Ist aber noch besser! Mit seinem Sieg beim Robinson Tennis Cup am vergangenen Sonntag auf der VfL-Anlage am Sindelfinger Floschenwäldle hat der Geschäftsführer des Erikson-Hotels sein Ticket gelöst - und Ticket trifft es in dem Fall eigentlich ganz gut.

Kramer wird ein Flugzeug brauchen, um dort aufschlagen zu können: Das Landesfinale findet immerhin nicht zwischen Buxtehude und Berchtesgaden, sondern im 17. deutschen Bundesland statt. Zusammen mit den drei anderen Gewinnern des Turniers vom Wochenende fliegt der frühere Sindelfinger, der inzwischen für die SV Böblingen den Schläger schwingt, Anfang Oktober nach Mallorca.

Eine Woche darf es sich der 31-Jährige dort gut gehen lassen und im Robinson Club Cala Serena zusammen mit den anderen Gewinnern der bundesweit ausgetragenen Wettbewerbe neben seinem Tennis-Racket auch die Seele baumeln lassen. Selbst für einen Filzball-Könner wie Kramer absolutes Neuland: „So einen Preis habe ich noch nie gewonnen.“

Für eine Turnierserie, die sich ausdrücklich an Freizeitsportler richtet - hauptberufliche Trainer und Spieler ab der Regionalliga sind erst gar nicht teilnahmeberechtigt - eine mehr als interessante Prämie. Das weiß auch Barbaros Özsös, der den Cup mit seinem Reisebüro am Sindelfinger Domo veranstaltet: „Da musst du schon lange suchen, um ein so hoch dotiertes Turnier zu finden.“

Sportlich hat Özsös zwar seit einer ganzen Weile nichts mehr mit Tennis zu tun. Doch ganz fremd ist dem früheren Regionalliga-Handballtorwart der Filzball nicht: „Damals, zu Boris Beckers Zeiten, sind wir doch alle zum Tennis gelaufen.“ Zum VfL sogar. „Ich wusste auf der Anlage also, was mich erwartet“, sagt der Veranstalter. Unter anderem deshalb hat Özsös, der auch schon für Sindelfingen und Böblingen das Handball-Tor gehütet hat, schnell zugeschlagen, als sich die Möglichkeit bot, den Robinson Cup auszutragen.

Weniger als zwölf Wochen blieben Özsös und Turnier- wie Tennissparten-Leiter Jürgen Dipper für die Vorbereitung. Erst nachdem auf der Sindelfinger Anlage ein Termin frei wurde, hatte der Reisebüro-Leiter zugeschlagen: „Es ist alles relativ kurzfristig über die Bühne gegangen.“ Helfer, Gesamtorganisation, viele Mosaiksteinchen musste Özsös zu einem Bild zusammensetzen, damit am Ende alles ineinander passte: „Neben meinem normalen Tagesgeschäft war der Aufwand verteilt auf die Kürze der Zeit immens groß.“

Schließlich bereitete dem Organisator unter der Woche das Wetter auch noch einige Kopfschmerzen: „Am Freitag habe ich noch gedacht, es würde eng für uns.“ Nach dem Finale bleibt ihm dann nur festzuhalten: „Wir hatten richtig Glück.“ Als der Regen kam, hatten Peter Kramer und Verena Schäffler vom TC Göppingen in der Altersklasse 30 plus sowie Angelika Strese (TC Maichingen) und Norbert Nicolescu vom VfL bei den 50 plus bereits sämtliche Spiele gewonnen.

Beim Landesfinale auf Mallorca werden die vier Sieger nun neben einer Woche Urlaub in Zweierteams um den Gewinn des Cups mitmischen. Auch dort scheinen sie für einen weiteren Erfolg gut aufgestellt. „Sportlich bin ich mit den Leistungen, die wir in Sindelfingen gesehen haben, total zufrieden“, freut sich Barbaros Özsös über das Niveau seines Hobby-Turniers. „Das war schon sehr gut.“ Passend fand der Organisator außerdem die Einbettung des zweitätigen Wettkampfes in das Sommerfest der Tennisabteilung am Samstagabend: „Da kann ich mich nur bei der Sparten-Leitung bedanken.“

Seinen Worten lässt der Reise-Profi schnell Taten folgen. Die über 200 Euro Gewinn aus der Los-Tombola spendete er direkt in die Jugendkasse. Weil alles so rund lief, will sich Özsös für die Ausrichtung im kommenden Jahr wieder bewerben. Möglicherweise mit einem anderen Termin, der „eher im zweiten Teil der Sommerferien“ liegen dürfte. Dann könnten noch ein paar Leute mehr am Turnier teilnehmen und neben allen anderen Preisen mit der Chance auf einen Mallorca-Urlaub am Floschenwäldle aufschlagen. Peter Kramer wird jedenfalls kein Konkurrent mehr sein - die Vorjahressieger sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Presse | Tennis | 08.08.2011

Eine Saison fast ohne Makel

Die Tennis-Damen 40 des VfL Sindelfingen sind diesen Sommer auf Erfolgskurs. Das Team sicherte sich überlegen die Oberliga-Meisterschaft. In der kommenden Saison spielen die Sindelfingerinnen in der Württemberg-Liga.

Schon der Saisonauftakt war verheißungsvoll: Der TC Wernau wurde mit einem glatten 9:0-Erfolg vom Platz gefegt. Nach drei Siegen in Folge sicherten sich die Sindelfingerinnen am vierten Spieltag gegen den TC Ammerbuch die Meisterschaft. Allerdings mussten die VfL-Frauen beim 5:4-Erfolg mächtig zittern. Im letzten Spiel gegen TC Seewald I konnten die VfL-Damen sogar eine Niederlage erlauben, der Aufstieg war ihnen nicht mehr zu nehmen.

Presse | Tennis | 30.07.2011

Der Nachwuchs braucht Perspektiven

Fürwahr, es war keine leichte Saison für die aktiven Mannschaften der Sindelfinger Tennis-Abteilung. Die Männer sind aus der Verbandsliga abgestiegen, bei den VfL-Frauen muss sich Sportwart Jürgen Wacker noch auf eine Hängepartie mit ungewissem Ausgang einstellen: Möglich ist ein Verbleib in der Regionalliga, im ungünstigsten Fall muss das Team noch den bitteren Gang, eine Spielklasse nach unten, antreten. Trotzdem blickt die Sparte optimistisch nach vorne.

Vor zwei Wochen war eigentlich schon alles klar. Durch die Niederlage im Lokal-Duell bei der SV Böblingen hatten die Sindelfinger Männer im Grunde kaum mehr Chancen auf den Klassenverbleib. Verbandsliga ade hieß es dann final am vergangenen Sonntag. Mit einer Schlappe gegen Göppingen verabschiedete sich das Team aus der Klasse. Das ist nicht einfach nur traurig, es ist sportlich bitter. „Wir brauchen die Verbandsliga“, stellt Jürgen Wacker klar.

Der VfL Sindelfingen setzt auf die Stärke des eigenen Nachwuchses. Doch der will Perspektiven. Das weiß auch der Sportwart: „Unsere Talente gilt es an das Leistungsniveau der Verbandsliga heranzuführen.“ Wacker sieht im Verein trotz der unvermittelten Abschiede von den Stammkräften Christian Hesz und Tom Marginean eine „gute Basis“ für die Zukunft: „Vielleicht können wir die Lücke schließen. Allerdings sind wir in der Aufbauarbeit.“

Es war also eine Verbandsrunde mit vielen Pleiten, einigem Pech und zahlreichen Pannen: „Die Saison ist unglücklich gelaufen, wir hatten zusätzlich mit einigen Verletzungen umzugehen.“ Dazu hat Jürgen Wacker die Verbandsliga in diesem Sommer enorm stark erlebt. Da halfen auch die beiden slowakischen Zugpferde an den Spielpositionen eins und zwei am Ende nicht.

Das haben die Männer mit den Frauen gemein. Auch bei denen reichte ein slowakisches Quartett nicht, um die Abstiegszone sicher hinter sich zu lassen. Die vier Spielerinnen, die den heimischen Kader qualitativ verstärken sollten, hielten nicht immer, was sich die Vereinsverantwortlichen versprochen hatten. Die nominelle Nummer eins, Julia Jurikova, mischte erst gar nicht mit. Und bis auf Karina Morgosova, die am Ende eine gute Bilanz präsentierte, fehlten die erhofften Erfolge weitgehend. „Wir hatten bei den Verpflichtungen einen Volltreffer, die anderen waren zu schwach“, gibt auch Jürgen Wacker unumwunden zu.

Nach zwei Anfangserfolgen gegen die leichtesten Gegnerinnen in der Konkurrenz passierte in der Folge nicht mehr viel Gutes - es setzte ausnahmslos Niederlagen. Nun rangiert der VfL in der Abschlusstabelle der Regionalliga auf dem drittletzten Tabellenplatz. Der sollte eigentlich zum Klassenverbleib reicht. Sollte. Und eigentlich. Jetzt wird es kompliziert: Weil Hanau aus der Zweiten Bundesliga zurückgezogen hat und nicht in der Regionalliga Südwest, sondern der Hessenliga antreten will, sind verschiedene Konstellationen denkbar. Auch das Abschneiden von Regionalliga-Meister Ludwigshafen in der Aufstiegsrunde zu Liga zwei ist wichtig. Jürgen Wacker: „Bei einem möglichen Erfolg haben wir einen Puffer nach unten.“ Der Sportwart ist bei all dem Hätte-Wäre-Wenn nicht zu beneiden. Eigentlich ginge es bereits darum, die nächste Saison 2012 vorzubereiten. Spätestens im Herbst sollten die Planungen laufen.

Doch zunächst kann Wacker nur „auf Ludwigshafen hoffen“, um wenigstens relative Sicherheit zu bekommen. Nach dem Wochenende könnte er klarer sehen. „Schwierig ist es dennoch, zweigleisig etwas aufzustellen“, sagt der Sportwart. Es steht zu befürchten, dass erst zum Jahresende Klassenverbleib oder Abstieg definitiv feststehen: „Die Konkurrenten können jetzt schon Spielerinnen verpflichten.“

Und doch, mit dem bislang drittletzten Platz ist Jürgen Wacker als Saisonabschluss der Frauen „eigentlich ganz zufrieden“. Wie wichtig die Regionalliga wäre, sagt er unumwunden: „Wir haben mit der zweiten Mannschaft in der Oberliga einen erfreulichen Unterbau und wollen unbedingt auf den Nachwuchs setzen.“

Presse | Tennis | 01.07.2011

Teilnehmerplus durch Ranglistenwertung

Die Sindelfinger Junior Open haben - sicher auch durch den Anreiz, ein Tennisturnier mit Ranglistenwertung zu sein - bei ihrer zweiten Auflage ein Teilnehmerplus von rund 50 Prozent erreicht. Zwei der sechs Titel holten sich Spielerinnen der TA VfL Sindelfingen.

Bei den Juniorinnen U16 gelang Giulia Buzza eine Titelverteidigung, im vereinsinternen Duell besiegte sie nach langen Ballwechseln und einer Dauer von über zwei Stunden Carolin Herzog mit 5:7, 6:2, 10:5. Dritte wurden in dieser Altersklasse Lone Friedrich (TC Hailfingen) und Katrin Schäberle (TC Gäufelden). Den zweiten Siegerpokal für den VfL gewann die Vorjahressiegerin der U12, Sabrina Kaiser, diesmal im U14-Finale mit 6:2, 6:2 gegen Alanca Schneider (TC Herrenberg). Bei den U12 setzte sich Anne Schwarz (TC Leonberg) gegen Ute Bidlingmaier (TSC Renningen) durch, Fiona Schimpf (TA SV Böblingen) stand im Halbfinale.

Besonders groß war die Nachfrage nach Startplätzen bei den Junioren, vereinzelt mussten hier auch Qualifikationsspiele angesetzt werden. Eines davon bestritt Nic Wiedenhorn (TC Weil im Schönbuch) bei den U12, mit Jahrgang 2001 zudem der jüngste Teilnehmer. Im Finale gegen den zuvor zwei Mal mit stählernen Nerven aufgetretenen Paul Banzhaf (Cannstatter TC) - jeweils 10:8 im Match-Tie-Break gegen Finn Friedrich (SPG Neckar-Gäu) und Dominik Kurth (IBM-Klub Böblingen) - ließ sich der kleine Nic auch vom verlorenen ersten Satz nicht irritieren und gewann das Turnier mit 4:6, 6:0, 10:5.

Bei den Junioren U14 hatte sich mit vier klaren Siegen Dominik Statz (TA SV Böblingen) seinen Weg ins Finale gebahnt, nicht weniger souverän marschierte in der oberen Hälfte des Tableaus Paul Binder (TEC Waldau Stuttgart) in die Schlussrunde - und erwies sich auch hier beim 6:3, 6:1 als der Souverän dieses Teilnehmerfeldes. Tim Real (TA TV Belsen) und Stefan Haller (TA SV Böblingen) belegten jeweils den dritten Platz. Bei den U16 marschierte Lennard Friedrich (SPG Neckar-Gäu) mit überzeugender Leistung zum Turniersieg, lediglich bei seinem Auftaktmatch musste ein Match-Tie-Break die Entscheidung bringen. Gegen den ebenfalls mit deutlichen Ergebnissen aufgetretenen Niklas Kaiser (TA VfL Sindelfingen), wie seine Schwester im Vorjahr Sieger seiner Altersklasse, gewann Friedrich den U16-Wettbewerb mit 6:4, 6:1. Silas Dehlwes (TC Leonberg) und Kevin Mac (TA VfL Sindelfingen) teilten sich Platz drei.