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Presse | Tennis | 30.03.2013

47 gemeldete Mannschaften sind ein neuer Rekord

Hauptversammlung der Tennis Abteilung im VfL Sindelfingen

Bei der Hauptversammlung der Sindelfinger Tennisabteilung hörten die 44 anwesenden Mitglieder durchweg Positives. Der Vorsitzende Jürgen Dipper berichtete, dass trotz hoher Investitionen der einstige Schuldenberg konsequent abgebaut wurde. Außerdem habe die Stadt nach einer Pause von über vier Jahren wieder einen Bau-Zuschuss gewährt.

Der Kernpunkt von Dippers Rede betraf die Sanierung der Außenanlage, die erst im Zuge der städtischen Umstrukturierung, die auch weite Teile der Anlage betrifft, umgesetzt werde. Die Abteilung nehme teil an den laufenden Gesprächen mit dem Stadtplanungsamt und sei in das Umgestaltungskonzept involviert. Kassier Martin Würthners berichtete, dass das Ergebnis um rund 30000 Euro besser ausfiel als erwartet. Die technischen Einrichtungen der Halle seien aufgrund von Investitionen in eine neue Heizungsanlage und eine LED-Beleuchtungsanlage auf dem modernsten Stand. Dank der Teilnahme an einem LED-Pilotprojekt und einem damit verbundenen Zuschuss des WLSB habe sich die Anlage in vier Jahren amortisiert. Der Mitgliederanstieg sei mit 76 Neumitgliedern (59 Jugendliche) innerhalb eines Jahres stärker denn je, womit die Abteilung die 700er-Grenze wieder weit überschritten hat.

Der Sportwart der TA Sindelfingen, Jürgen Wacker berichtet von einem Rekord bezüglich der Anzahl der gemeldeten Mannschaften. 47 seien es aktuell, 20 im Bereich Jugend, 23 Aktive- und vier Hobbymannschaften. Bei den Damen I und II verkündete er Neuzugänge wie Elba Zipfel aus Ettlingen und die Rückkehrerin Laura Bsoul. Im neuen Bezirk C liege Sindelfingen im Mittelpunkt, womit sich die Anfahrtswege in Grenzen halten. Jugendwartin Marita Kaiser vermeldete mehrere Erfolge bei den Bezirksmeisterschaften. Die Juniorinnen hätten seien zwar abgestiegen, da einige Mannschaften mit der Verstärkung ausländischer Spielerinnen antraten, dafür haben die Junioren den Aufstieg geschafft. Die Mädchen und Knaben spielen in der höchsten Liga.

Presse | Tennis | 17.01.2013

Erster Aufschlag für die Fortsetzung

Am Sonntag beginnt das zweite Indoor-Turnier des VfL Sindelfingen / Finalspiele an 27. Januar

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Die ersten Sindelfinger Indoor Open waren im vergangenen Januar ein voller Erfolg. Am Sonntag folgt die Fortsetzung. Bei der Turnierneuauflage schickt Gastgeber VfL insgesamt acht Asse in Rennen.

Auch das Preisgeld wurde aufgestockt. Statt 750 Euro im Jahr 2012 gibt es dieses Mal 1100 Euro zu gewinnen. Allein die beiden Sieger bei den Frauen und Männern streichen jeweils 250 Euro ein.

Bei den Frauen muss sich die spätere Siegerin gegen 31 Konkurrentinnen durchsetzen. Die große Favoritin ist Paula Götz vom TC Weissenhof Stuttgart. Sie belegt aktuell Platz 157 der Deutschen Rangliste. Den VfL Sindelfingen vertreten die beiden Regionalliga-Spielerinnen Lisa Häfner und Leonie Zerweck. Eine Wildcard bekam die talentierte Sophie Julie Zehender. Bei den Männern ist Sebastian Bättger von der BTG Balingen (aktuell 157. der deutschen Rangliste) an Nummer eins gesetzt. Dahinter folgt der Böblinger Neuzugang Heiko Bollich. Vom VfL Sindelfingen sind die Bezirksmeister Ajdin Tahirovic und Philippe Raphael Zehender sowie Christian Cyranowski, Thorsten Mattis und Steven Reimann dabei.

Info

Gespielt wird am Sonntag ab 9 Uhr. Am letzten Januar-Wochenende geht es dann weiter. Informationen gibt es unter

www.tasifi.de im Internet.

Presse | Tennis | 16.11.2012

Seine Ansagen gibt er nur auf Englisch

Der VfL hat mit David Grant einen prominenten Athletik-Trainer

Von unserer Mitarbeiterin Jenny Brenkova

David Grant aus Florida ist schon viel herumgekommen: Er hat in Pennsylvania studiert, hat mehr als vier Jahre in Ägypten als Athletischer Trainer gearbeitet, über 2000 Stunden Praktika gemacht und ist seit Mai in der Tennisabteilung des VfL Sindelfingen tätig.

Als Athletik-Trainer ist der 30-Jährige nicht nur im Fitnessbereich tätig, sondern auch auf der medizinischen Ebene: Er bietet physiotherapeutische Behandlungen und Verletzungsprävention an. Außerdem ist er für jeden als persönlicher Trainer buchbar.

Er hat einen Master-Abschluss in „Human Performance and Injury Prevention". Er hat zudem eine Sportphysiotherapeuten-Lizenz von der National Athletic Training Association in den USA. Als Athletik-Trainer hat David Grant schon mit verschiedenen Sporttteams und zahlreichen professionellen Sportlern - darunter Olympioniken - gearbeitet.

Unter anderem war er Assistent von Pat Etcheberry, dem bekannten Kraft- und Konditionstrainer, der schon hunderte von berühmten Athleten trainiert hat. Dort arbeitete Grant mit berühmten Athleten wie Martina Hingis, einer Tennisspielerin, die 2009 wochenlang auf der Weltrangliste Platz eins belegte und der weißrussischen Tennisspielerin Victoria Azarenka, die momentan Weltrangerste. „David Grant hat die besten Voraussetzungen für unseren Verein", sagt Andreas Hagedorn, sportlicher Leiter des VfL Sindelfingen.

Dass er im sportlichen Bereich tätig werden will, war für David Grant schon früh klar. „Ich war schon als Kind sehr sportlich, Ich war ein sehr guter Lacrosse-Spieler und auch ein sehr guter Läufer."

Im Januar 2008 ging David Grant nach Kairo, Ägypten und war als Athletik-Trainer in der Ägyptischen Tennisföderation tätig. 2012 traf er dann auf einer Konferenz der Internationalen Tennisföderation auf Trainer des VfL Sindelfingen. „Wir unterhielten uns und dann war irgendwann klar, dass ich nach Sindelfingen zum VfL gehen werde", sagt David Grant.

Seit Mai ist er in Deutschland. „Der VfL ist anders als andere Sportvereine. Er ist besser eingerichtet. Wenn alles gut geh, bleibe ich vielleicht für immer in Deutschland", sagt Grant.

Seit neuestem gibt er einmal wöchentlich einen Fitnesskurs: „Athletic Training Performance". In den USA heißt der Trend Cross-Fit. Es ist ein ganzheitliches Körpertraining mit verschiedenen Elementen aus dem leistungssportlichen Training. Durch dieses Training wird man leistungsfähiger und athletischer in allen Bereichen. Es werden nicht nur Muskeln aufgebaut, es verbessern sich auch Koordination, Geschwindigkeit, Schnellkraft, Maximalkraft, Kraftausdauer und Flexibilität. Gewichtheben, Liegestütze, Crunches, Kniebeugen und weitere Übungen werden je 30-mal wiederholt. David Grant verspricht: „Der Kurs ist jedes Mal anders. Er ist sehr abwechslungsreich". Der Kurs findet auf Englisch statt, denn Deutsch spricht David Grant noch nicht.

Wie einsatzbereit er in seinem Beruf ist, zeigt sich gleich beim ersten Fitnesskurs. Eine Frau klagt über Kniebeschwerden und David Grant bietet ihr an, es nach dem Kurs zu untersuchen. Doch erst mal geht es weiter mit den Übungen. Irgendwann stöhnt jeder nur noch beim Gewichtheben, doch ans Aufgeben denkt keiner. Bis zum Ende hält jeder durch. Nach dem Training steht Grant noch für Fragen zur Verfügung und gibt Tipps. Er fragt jeden, wie es ihm gefallen hat und verabschiedet sich persönlich.

„Anstrengend muss es ja sein, sonst würde es ja nichts bringen. Aber in meinem Kurs können sich die Leute selbst pushen und jeder macht sein Tempo. Am glücklichsten macht es mich, wenn in einem Kurs voller junger Menschen auch Leute mittleren Alters sind und gut durchhalten", so David Grant.

Info

Weitere Informationen zu David Grant bekommt man unter gwant11@gmail.com per E-Mail oder

www.gtsgermany.com im Internet.

Presse | Tennis | 26.09.2012

VfL: mit dem Fahrstuhl nach oben

Die Junioren des VfL Sindelfingen schaffen den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga

In der Aufstiegsrunde haben die Junioren in ihrem letzten Match gegen den TG Ebingen 1929 I mit einem souveränen 8:1- Sieg den entscheidenden Punkt zum Aufstieg errungen. Mit 20:7-Matchpunkten rangieren sie nun als Tabellenzweiter dicht hinter dem Tabellenführer TV Reutlingen I. Lediglich ein Spiel in der ersten Runde gegen den TC Leonberg I mussten die Sindelfinger nach vier Match-Tie-Breaks verloren geben (4:5). Mit einem 5:1 gingen sie bereits aus der ersten Verbandsrunde als Tabellenführer hervor. In der Begegnung mit dem TB Ebingen waren die Sindelfinger jedenfalls in ihrer Topform anzutreffen. Ajdin Tahirovic spielte an Position eins gegen Moritz Fischer (6:0; 6:0), Christian Cyranowski an Position zwei gegen Philip Klein (6:0; 6:1), Steven Reimann als Nummer drei gegen Maximilian Veit (6:2; 6:0), Niklas Kaiser an Position vier gegen Patrick Hoss (0:6; 3:6), Max Herzog an Position fünf gegen Can Cigdem (6:0; 6:1) und Arian Steinacker an Position sechs gegen Robin Weiss (6:4; 6:0). Diese klaren Ergebnisse, und auch die drei gewonnenen Doppel, zeigen nach dem unglücklichen Abstieg aus dem vergangenen Jahr, dass die Weichen beim VfL nach oben gestellt wurden. Sindelfingens Cheftrainer Matthias Birkle ist daher zuversichtlich für die kommende Runde.

Presse | Tennis | 30.06.2012

Der Baumeister werkelt im Hintergrund

Der 73-jährige Wahl-Maichinger Manfred Merz ist ein Glücksfall für den VfL Sindelfingen

Von unserem Mitarbeiter Philipp Gerber

Das also ist ein Prototyp. Wenn man Manfred Merz so auf der Tennisanlage des VfL am Floschenwäldle sitzen sieht, kommt man darauf nicht auf Anhieb. Polo-Shirt, Trainingshose, Turnschuhe, wirkt alles ganz normal. Und doch taugt der 73-Jährige als Vorab-Exemplar einer späteren Serienfertigung, das zur Erprobung von Eigenschaften dient: Merz ist Böbelfinger.

Geboren auf der einen Seite der Autobahn. Dort das Grundgerüst des Lebens inklusive fußballerischer Ausbildung bei der SV Böblingen gebaut bekommen. Hier 47 Jahre bei Solo in Sindelfingen gearbeitet und in Machingen auch wohnhaft geworden. Mit seiner Vita ist der zweifache Familienvater ein optimales Anschauungsobjekt für das Thema Zwillingsstadt.

Denn trotz seiner - durch die Sindelfinger Brille betrachtet - vermeintlich schwierigen Vergangenheit scheint es Manfred Merz ausgesprochen gut zu gehen. Keine Spätfolgen des Spagats sind offenbar. Vielleicht liegt es ja auch an seiner Schaffigkeit, dass der frühere Vertriebsleiter sich so gut gehalten hat. Wie auch immer, die Tennisabteilung um ihren Chef Jürgen Dipper profitiert enorm von Merz.

Dabei ist der weder in Amt noch in Würden. Als Delegierter vertritt er lediglich die Sparte mit seiner Stimme im Hauptverein. Ansonsten hält sich der rüstige Rentner vornehm zurück. Er arbeitet im Hintergrund. Oftmals nicht im, sondern am Untergrund. Wie bei der Tribünen-Sanierung, mit der Manfred Merz derzeit beschäftigt ist. Weil die „Stadt Zuschüsse gestrichen hat" und außerdem und man im Verein nicht wisse, „was die Stadt mit dem Stadion machen will", repariert Merz die Stehplätze am Durchgang zu den hinteren Courts des Clubs in Eigenregie, „so gut es geht".

Im äußersten Eck der Anlage hat er erst kürzlich einen Pavillon für die Tennisspieler gebaut, damit die sich zwischen ihren Matches niederlassen oder verweilen können. Dass der Wahl-Maichinger sich über die Maße einbringt, ist einigermaßen erstaunlich. Schließlich ist Manfred Merz nicht das, was man als Urgestein der Abteilung bezeichnen würde.

Über seinen Bekannten Dipper ist er erst spät zur Sparte gestoßen. In einer Mannschaft spielt der gelernte Schlosser nicht, „im Übrigen auch nicht das, was man Schultennis nennen würde". Dennoch setzt er sich für den Verein ein: „Der Wechsel in der Vorstandschaft war für mich Grund mich einzubringen."

Dazu kam das neue Trainerehepaar Birkle („sowas von tolle Leute"): „Wir sind einer der wenigen Clubs mit enormem Zulauf." Wichtig deshalb aus Sicht von Manfred Merz, „dass wir mit den Frauen eins in der Regionalliga bleiben".

Eine sportliche Perspektive für die Jugend wäre doch denkbar positiv. Der letzte Spieltag ist bereits rum, es sieht gut aus, fraglich sind nur die Absteiger in der zweiten Bundesliga, die den VfL Sindelfingen noch verdrängen könnten. Die Masse an Mitgliedern ist wichtig für die Abteilung, das weiß nicht zuletzt Merz: „Wir haben unsere Halle und die Freianlage. Wir brauchen alles doppelt."

44 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil, die Gäste sollen sich wohlfühlen. Das sieht der Böblinger als Herausforderung. Zusammen mit seinen Helfern wie Malermeister Heinrich Novak hat der handwerklich „etwas begabte" Tennisspieler zum Beispiel auch die Duschen und Umkleiden an der Rosenstraße auf Vordermann gebracht: „Ohne ein Team mit mehreren Leuten wäre das auch gar nicht möglich", sagt Manfred Merz. Er weiß, wie und wo der Hase läuft. 50 Jahre ist er schon Mitglied im Hundeverein - obwohl er noch „nie einen Vierbeiner besessen" hat - und war drei Dekaden Vorsitzender der Betriebssportler seiner früheren Firma.

Tennis spielt Manfred Merz übrigens auch noch. Immer mittwochs. Immer am Vormittag. Da nimmt er den Berufstätigen nicht die Plätze weg. Er lebt also die Harmonie selbst vor, über die er sich in der Abteilung insgesamt freut: „Sie reicht von den Aktiven bis zu uns Hobby-Spielern."

Gerade auch, weil sich Leute wie Manfred Merz für das Gemeinwesen engagieren: „Von Mitgliedsbeiträgen allein können Sie heute ohne freiwilligen Einsatz so eine Anlage wie am Floschenwäldle in der Größe nicht finanzieren."

Presse | Tennis | 28.06.2012

5:4 müsste reichen zum Klassenerhalt

Regionalliga Damen

Nach dem unglücklichen 4:5 gegen Regionalliga-Meister TC Weissenhof trafen die Tennisdamen der TA VfL Sindelfingen im vorentscheidenden Spiel um den Klassenerhalt auf den Andernacher TC. Die Lage war angespannt, denn der drohende Abstieg konnte nur durch einen Sieg, bei einer gleichzeitigen Niederlage von TK GW Mannheim abgewendet werden.

Vor dem Spiel erreichte die Mannschaft dann auch noch eine Hiobsbotschaft. Jasmin Jebawy, die Nummer zwei der Mannschaft, konnte nicht antreten. Trainerin Eva Birkle-Belbl und Sportwart Jürgen Wacker mussten handeln und trafen die richtige Entscheidung. Sie holten Stefanie Monsch ins Team, eine Spielerin der zweiten Mannschaft,, die bereits während ihres USA-Stipendiums viele herausfordernde Matches absolviert hatte.

Nach der ersten Runde standen die Zeichen auf Sieg. Danica Milinkovicova bezwang Vulia Fedossova in drei Sätzen mit 4:6, 7:6, 10:8, Christina Fitz holte sich den Punkt gegen Rebecca Rieger mit 7:6, 6:3, und Stefanie Monsch punktete mit 6:4, 6:4 gegen Lara Oppenhäuser. Die zweite Runde ging dafür komplett an Andernach. Karina Morgosova (2:6, 0:6 gegen Anna-Lena Friedsam), Marta Sramkova (2:6, 6:3, 6:10 gegen Alexa Pirok) und Hannah Thajer (1:6, 0:6 gegen Olena Schmelzer) mussten ihren Gegnerinnen gratulieren. Zwischenstand damit: 3:3 nach den Einzeln. TK GW Mannheim lag zu diesem Zeitpunkt 2:4 gegen die TSG 78 Heidelberg zurück. Nicht zuletzt diese Nachricht motivierte das Sindelfinger Team in den Doppeln. Morgosova/Birkle-Belb (5:3, 6:1 gegen Fedossova/Schmelzer) und Fitz/Monsch (6:4, 6.1 gegen Rieger/Oppenhäuser) holten die zwei noch fehlenden Punkte zum 5:4-Gesamtsieg, nur Milinkovicova/Sramkova unterlagen im Einserdoppel gegen Friedsam/Pirok mit 1:6, 4:6.

Da die Mannheimerinnen gegen Heidelberg mit 3:6 unterlagen, belegen die Sindelfinger nun den drittletzten Platz in der Regionalliga-Tabelle. "Damit müsste der hart erkämpfte und verdiente Klassenerhalt gesichert sein", schnaufte Sportwart Jürgen Wacker tief durch.

Presse | Tennis | 21.06.2012

Sindelfinger Sieg im Abstiegsduell - 7:2

Regionalliga Damen

Die Tennisdamen der TA VfL Sindelfingen haben im Abstiegsduell der Regionalliga Süd-West gegen den TC Schönberg einen 7:2-Pflichtsieg gelandet.

Souverän trat das Team erstmals in Bestbesetzung mit Karina Morgosova, Jasmin Jebawy, Danica Milinkovicova, Marta Sramkova, Sarah Kriem und Christina Fitz an. Trainerin Eva Birkle-Belbl zufrieden: "Alle Spielerinnen zeigten eine gute Leistung im Einzel." Besonders Jasmin Jebawy bewies starke Nerven und startete nach ihrer Verletzungspause mit einem super Comeback gegen Michela Casanova (7:5, 1:6, 10:8). Auch die junge Sarah Kriem punktete mit einem klaren 6:1, 6:3. Außerdem siegten in den Einzeln Karina Morgosova (6:2, 6:2) und Christina Fitz (6:4, 6:3), gratulieren mussten Danica Milinkovicova (2:6, 3:6) und Marta Sramkova (3:6, 6:3, 2:10). Die Doppel Milinkovicova/Sramkova (6:4, 6:4), Morgosova/Fitz (6:1, 6:0) und Jebawy/Kriem (6:2, 6:1) machten mit klaren Zweisatzsiegen das 7:2 perfekt.

Am folgenden Tag traten die Sindelfingerinnen gegen Tabellenführer TC Weissenhof an, den sie beim knappen 4:5 am Rand einer Niederlage hatten. Vor allem die Slowakinnen im Sindelfinger Team zeigten ihr bestes Tennis, so dass es mit einem 3:3 in die Doppel ging. Dabei siegten Karina Morgosova (6:4, 6:0) im Spitzeneinzel, Danica Milinkovicova (6:4, 6:3) und Marta Sramkova (1:6, 6:3, 10:5), deutlich geschlagen geben mussten sich dafür Jasmin Jebawy (0:6, 1:6), Christina Fitz (4:6, 2:6) und Hannah Thajer (2:6, 1:6). Alle drei Doppel wurden danach erst im Match-Tiebreak entschieden. Milinkovicova/Sramkova (6:4, 5:7, 6:10) holten zwar den vierten Punkt für Sindelfingen, aber Morgosova/Fitz (2:6, 6:2, 6:10) und Birkle-Belbl/Thajer (6:4, 3:6, 11:13) mussten sich knapp geschlagen geben. "Im Vergleich zu den Spielen davor war das ein spektakulärer Kampf", war Trainerin Eva Birkle-Belbl dennoch überaus angetan. "An den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie eng die Spiele verlaufen sind."

Nach dem sechsten Spieltag stehen die Sindelfinger Damen mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Platz vor dem sieglosen TC Schönberg. Saisonabschluss ist am Sonntag um 11 Uhr beim Tabellenfünften Andernacher TC.

Presse | Tennis | 13.06.2012

Gastgeber glänzt auch als bester Verein

Beim Leistungsklassen-Jugendturnier holt der VfL Sindelfingen drei erste und zwei zweite Plätze

Am vergangenen Wochenende hat auf der Tennisanlage der TA VfL Sindelfingen das dritte Leistungsklassen-Jugendturnier in den Altersklassen U10 bis U16 stattgefunden. Mit 175 Anmeldungen aus 55 Vereinen verzeichneten die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr ein Plus von knapp 20 Prozent. Aufgrund der guten Organisation hatte der Württembergische Tennisbund in diesem Jahr neben den Bezirken V und III auch den Bezirk IV zugelassen.

Bei den Juniorinnen U16 setzte sich die für Sindelfingen spielende Nina Linke souverän durch und gewann als ungesetzte Spielerin das Endspiel gegen Annik Hägele vom TC Weil im Schönbuch mit 6:2, 6:0. Lone Friedrich (TC Rottenburg) und Sabrina Werner (TC Schnait) belegten den dritten Platz. Erster bei den Junioren U16 wurde Raul Pereira (TC BW Calw), der im Endspiel Lokalmatador Niklas Kaiser 6:3, 6:2 bezwang. Gemeinsam Dritter wurden die beiden Herrenberger Yannick Ehret und Philipp Uhl. Bei den Juniorinnen U14 gelang der bereits zweifachen Siegerin Sabrina Kaiser (TA VfL Sindelfingen) die erneute Titelverteidigung. Im vereinsinternen Duell besiegte sie Vivien Gziwotz mit 6:1, 6:0. Dritte wurden in dieser Altersklasse Lynn Berner (TC Weissach-Flacht) und Madeleine Liebemann (TC Leonberg).

Besonders groß war das Teilnehmerfeld bei den Junioren U14, so dass sogar eine Qualifikationsrunde durchgeführt werden musste. Im Hauptfeld setzten sich die vier Topgesetzten durch. Dennis Arend (TA SpVgg Weil der Stadt) besiegte im Halbfinale Marcel Reinhardt (TC Mötzingen) und Dennis Glaser (TC Jettingen) den Böblinger Stefan Haller. Im Endspiel hatte dann Dennis Glaser mit 6:2, 6:4 die Nase vorn.

Bei den Juniorinnen U12 setzte sich die Topgesetzte Madeleine Schneider vom TC Gärtringen mit 6:1, 1:6, 10:7 gegen die ungesetzte, aber stark spielende Emily Kolein von TC Birkenfeld durch. Den dritten Rang teilten sich Melanie Born (TA TV Cannstatt) und Hannah Hoffmann (TC BW Vaihingen-Rohr). Bei den Junioren U12 hatte sich mit drei klaren Siegen Valentino Klett vom TC Doggenburg seinen Weg ins Finale gebahnt. Dort traf er auf den Zweitgesetzten Luca Reutter vom TC BW Calw, erwies sich beim 6:3, 6:2 als der Stärkere. Lorenz Heiler (TC Leonberg) und Tobias Rief (TSV Birkach) teilten sich Rang drei.

Erstmals war auch die Konkurrenz U10 Midcourt ausgeschrieben worden. In Gruppenspielen wurden zunächst die vier Halbfinalisten ermittelt. Im Finale siegte mit Jahrgang 2004 einer der Jüngsten, Amar Tahirovic von der TA VfL Sindelfingen, mit 4:1, 4:1 gegen Tobias Kreuzer (TC Schönaich). Den dritten Platz belegten Luk Bartsch (TC Herrenberg) und Viet-Hung Nguyen (TA SV Böblingen). Bei den Mädchen U10 siegte Emily Stümper (TA TSV Waldenbuch) mit 2:4, 4:2, 7:0 über Romy Steegmüller (TA VfL Sindelfingen). Helena Rehm (TA TSV Waldenbuch) und Laura Nunes Lanz (TC Rottenburg) wurden Dritte.

Mit insgesamt drei Erst- und zwei Zweitplatzierten war die gastgebende TA VfL Sindelfingen auch der erfolgreichste Verein. Die hervorragende Planung und Leitung des Turniers durch das Team um Werner Saile und Eva Birkle-Belbl sowie die ständige Präsenz von Oberschiedsrichterin Gisela Stecher sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Bezirksjugendwartin Gisela Michalik führte im Anschluss die Siegerehrung durch und überreichte den Finalisten Sach- und Pokalpreise.

Presse | Tennis | 10.05.2012

Großer Kampf ohne Lohn

Von unserer Mitarbeiterin Gaby Paukner-Hauber

Die ersatzgeschwächten Tennis-Damen des VfL Sindelfingen lieferten zum Saisonauftakt der Regionalliga Grün-Weiß Mannheim einen großen Kampf und mussten sich auf eigener Anlage nur knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatz-Match im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6 und 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, die Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem Sieg gegen ihre Konkurrentin Sabrina Greinert (6:1/6:1).

Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in ihren Einzeln unglücklich im Match-Tiebreak geschlagen geben.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Sindelfinger Zuschauern dann auch in den Doppeln geboten, zumal die Sindelfingerinnen mit den ersten beiden Paarungen in Führung gingen. Danica Milinkovica/Marta Sramkova siegten 6:1, 6:0 gegen Aniko Kapros/Luca Fabian und auch Christina Fitz/Hannah Thajer hatten mit 4:6, 6:3, 10:5 die Nase gegen Sabrina Greinert/Johanna Sterkel vorne.

Im entscheidenden und finalen Showdown unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner in einem extrem spannenden Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6 und 7:10.

Die Sindelfinger Mannschaft nimmt dieses Jahr sichtlich andere Formen an, als in der vergangenen Saison. Unter dem Motto „Bed&Breakfast bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Teamplayern dieses Jahr erstmals die Möglichkeit in einer Gastfamilie zu hospitieren.

Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise enger in die Mannschaft zu integrieren, zeigt eine deutlich ablesbare Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein. Die Mannschaft bot einen geschlossenen und hoch motivierten Eindruck.

Am Sonntag gastiert der VfL beim TSG Heidelberg 1878 in Heidelberg. Dann soll auch Karina Morgosova wieder dabei sein.

Presse | Tennis | 09.05.2012

Tapfer geschlagen mit viel Teamgeist

Regionalliga Damen

Im Auftaktspiel der Regionalliga Süd-West zeigten sich die Tennis-Damen der TA VfL Sindelfingen auf eigener Anlage von ihrer besten Seite. Trotz des verletzungsbedingten Fehlens der Nummern eins und zwei der Setzliste übertraf das Team die Erwartungen der Trainer und des Publikums mit dem knappen 4:5 gegen TK Grün-Weiß Mannheim.

Für eine Überraschung sorgte die auf der Meldeliste an Nummer vier platzierte Slowakin Marta Sramkova im zweiten Einzel. Gegen die Mannheimerin Nina Dübbers siegte sie in einem hart umkämpften Dreisatzmatch im Match-Tiebreak mit 7:6, 2:6, 10:1. Den zweiten Punkt im Einzel sicherte sich Christina Fitz, Nummer neun der Setzliste, ohne einen Satz abzugeben mit einem sensationellen 6:1, 6:1 gegen Sabrina Greinert. Karolina Pondusova (2:6, 7:5, 8:10), Sarah Kriem (6:4, 6:7, 9:11) und Hannah Thajer (7:6, 2:6, 7:10) mussten sich in den Einzeln unglücklich nach spannenden Spielen im Match-Tie-Break geschlagen geben. In zwei Sätzen unterlag im Spitzeneinzel die Slowakin Danica Milinkovicova mit 4:6, 3:6 gegen die Ungarin Aniko Kapros.

Tennis auf höchstem Niveau wurde den zahlreichen Zuschauern auch in den Doppeln geboten, wobei die Sindelfingerinnen in den ersten beiden Doppeln sogar vorlegten (Milinkovicova/Sramkova 6:1, 6:0 und Fitz/Thajer 4:6, 6:3, 10:5) und die Karten im Hinblick auf den Gesamtsieg damit neu gemischt wurden. Im entscheidenden Doppel unterlagen aber Karolina Pondusova und Sarah Kriem ihren Mannheimer Gegnerinnen Nina Dübbers und Felicitas Kastner auch erst wieder im Match-Tiebreak mit 3:6, 7:6, 7:10.

Der trotz der Niederlage gestiegene Zusammenhalt im Team lässt sich leicht erklären. Unter dem Motto "Bed & Breakfast" bieten Mitglieder der Tennisabteilung den ausländischen Spielerinnen erstmals die Möglichkeit, in einer Gastfamilie zu hospitieren. Die Idee, die slowakischen Teammitglieder auf diese Weise besser in die Mannschaft zu integrieren, zeigt bereits Wirkung. Die ersten Erfolge stellen sich ein, die Mannschaft bietet einen geschlossenen und motivierten Eindruck. Am Sonntag treten die Sindelfinger Damen bei der TSG Heidelberg 1878 an. Dann wird voraussichtlich auch die etatmäßige Nummer eins, Karina Morgosova, wieder dabei sein.