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Presse | Taekwondo | 09.12.2013

1000 Taekwondo-Kämpfer im Sindelfinger Glaspalast

Soo-Nam Park, Gründer und Namensgeber des Internationalen Park Pokals im Sindelfinger Glaspalast, ist stolz auf sein Turnier und hat noch große Ziele
Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Krauter

Über 1000 Sportler aus 21 Nationen bevölkerten am Wochenende beim 28. Internationalen Park Pokal den Sindelfinger Glaspalast. Den Namensgeber und Gründer des Turniers, Soo-Nam Park, erfüllt das mit Stolz. Immerhin hatte er einst die Taekwondo-Abteilung des VfL Sindelfingen ins Leben gerufen.

Die SZ/BZ hat sich mit dem Präsidenten der Deutschen Taekwondo-Union, Soo-Nam Park, unterhalten.

Schön, wieder in der alten Heimat zu sein, oder?

Soo-Nam Park: „Ja, es ist jedes Mal eine Freude für mich, nach Sindelfingen und in den Glaspalast zu kommen. Ich erinnere mich gerne an das Jahr 1984 zurück, als ich die Taekwondo-Abteilung beim VfL Sindelfingen gegründet habe. Ich habe heute noch gute Beziehungen zum VfL Sindelfingen und zu Abteilungsleiter Siegfried Wurst.“

In diesem Jahr findet bereits der 28. Park Pokal in Sindelfingen statt. Was bedeutet dies für Sie?

Soo-Nam Park: „Es ist toll zu sehen, wie sich das Turnier entwickelt hat. Die ersten drei Jahre fand der Park Pokal noch in der Unterrieden-Sporthalle mit 300 Teilnehmern statt. Seit 25 Jahren sind wir im Glaspalast. Mittlerweile sind es über 1000 Teilnehmer aus 21 Nationen. Es macht mich stolz und glücklich, Gründer und Namensgeber dieses internationalen Turniers zu sein.“

Welchen Stellenwert genießt der Park Pokal in der Taekwondo-Szene?

Soo-Nam Park: „Das Turnier genießt europaweit einen sehr großen Stellenwert. Das sieht man alleine schon daran, woher die Sportler kommen. So sind Teilnehmer aus Weißrussland, der Türkei, Griechenland oder Litauen am Start. Die würden die lange Reise nicht auf sich nehmen, wenn es in Sindelfingen keine anspruchsvollen Wettkämpfe geben würde.“

Taekwondo genießt hierzulande eher ein Schattendasein. Ärgert Sie dies?

Soo-Nam Park: „Ja, schon etwas. Ich würde mir wünschen, dass unser toller Sport etwas häufiger im Fokus der Öffentlichkeit wäre. Als Präsident der Deutschen Taekwondo-Union möchte ich die Sportart voranbringen. Dazu müssen wir die Regeln vereinfachen, damit sie jeder Zuschauer verstehen kann. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Taekwondo soll ganze Familien zusammenbringen

Seit Ende 2012 sind Sie Präsident der nationalen Taekwondo-Union. Was sind Ihre Ziele?

Soo-Nam Park: „Während meiner vierjährigen Amtszeit habe ich es mir zum Ziel gesetzt, mehr Mitglieder für die Sportart zu gewinnen und sportliche Erfolge zu feiern. Taekwondo soll ganze Familien zusammenbringen.“

Sie haben dem Taekwondo in Deutschland schon viel gegeben.

Soo-Nam Park: „Als Bundestrainer waren meine Athleten bis 1985 fünfmal in Folge Europameister, und auch einen Titel bei der WM 1979 im Sindelfinger Glaspalast durfte ich als National-Coach bejubeln. Für meine Verdienste wurde ich mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, worauf ich sehr stolz bin. Ich war nicht nur in Deutschland, sondern auch 19 Jahre lang als Funktionär in Belgien, Irland oder England sowie als Vizepräsident des Weltverbandes tätig. Taekwondo hat mir viel gegeben. Davon möchte ich etwas zurückgeben.“

Sie scheinen auf einem guten Weg zu sein. Sportlich feierten Sie als Präsident der nationalen Taekwondo-Union bereits erste Erfolge.

Soo-Nam Park: „Ja, das stimmt. Der Nürnberger Tahir Gülec wurde dieses Jahr Weltmeister in Mexiko. Er ist der erste deutsche Weltmeister seit 18 Jahren. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Nur Erfolge bringen unsere Sportart voran. Bei den Mitgliederzahlen ist noch Luft nach oben. Wir haben momentan 60.000 Mitglieder. Am Ende meiner Amtszeit sollen es 200000 sein.“

Was fasziniert Sie am Taekwondo?

Soo-Nam Park: „Taekwondo ist ein Zusammenspiel aus Kraft, Geschwindigkeit, Kondition, Technik und Konzentration. Das Wichtigste aber ist der Kopf. Man braucht eine große mentale Stärke, um erfolgreich zu sein. Das Zusammenspiel von vielen Faktoren muss stimmen. Nur so kann man ein erfolgreicher Sportler sein.“

Das Turnier in Sindelfingen steht und fällt mit Ihrem Namen. Wie ist es um die Zukunft des Park Pokals bestellt?

Soo-Nam Park: „Ich möchte auf jeden Fall den 50. Park Pokal noch erleben. Wir arbeiten sehr gut mit den Verantwortlichen der Stadt Sindelfingen zusammen. Zudem ist Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer ein großer Unterstützer unserer Sportart. Damit steht vielen weiteren internationalen Turnieren im Glaspalast nichts im Wege.

Presse | Taekwondo | 08.12.2013

Kranke Gastgeber glänzen als Helfer

28. Park-Pokal mit über 1000 Sportlern aus 20 Ländern

Alle Jahre wieder beschließt die Taekwondo-Szene das Turnierjahr beim internationalen Park-Pokal im Sindelfinger Glaspalast. Neben der sportlichen Qualität ist auch der Namensgeber selbst ein Grund dafür, dass so viele Teilnehmer die Reise antreten.

Der Gründer des Traditionsturniers, Soo-Nam Park, ist seit Ende 2012 Präsident der Deutschen Taekwondo-Union. Unter seiner Leitung kann der olympische Sportfachverband auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Der erste Weltmeistertitel im Vollkontakt-Wettkampf seit 18 Jahren und der erste Weltmeistertitel im Einzel-Formenlauf sprechen dafür.

Park selbst kam diesmal jedoch ausnahmsweise etwas später zu "seiner" Veranstaltung. Denn er durfte zuerst noch bei der Wahl des neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, mitwirken. Von Anfang an dabei war jedoch das aus acht Kämpfern bestehende "Team Afghanistan". Es setzt sich aus Migranten, die in ganz Europa leben und in Essen trainieren, wo Coach Ahmadsha Faizy eine Taekwondo-Schule betreibt, zusammen. Die jungen Akteure wie Edries Ali Hosseini, 16 Jahre, oder seine Mannschaftskameradin Sammana Ali (17), in Sindelfingen beide auf dem Siegertreppchen, haben ein großes Vorbild: Rohullah Nikpai. Der holte bei den Olympischen Spielen in Peking und London jeweils die Bronzemedaille und stieg damit zum Nationalhelden in seiner Heimat auf.

Neben hochkarätigen Kämpfen im Vollkontakt und Formenlauf - es waren weit mehr als 1000 Sportlerinnen und Sportler aus 21 Ländern dabei - bot sich Gästen und Zuschauern auch diesmal eine gute Gelegenheit zur Information über die neuesten Entwicklungen im Taekwondo-Sport. Wie beispielsweise dem Freestyle-Formenlauf mit Musik und eigener Kür, der bei seiner Premiere bereits 30 Teilnehmer verzeichnete. Und natürlich nutzten auch wieder die Vereine aus der näheren Umgebung die Großveranstaltung vor der Haustüre als Bewährungsprobe für ihre Sportler.

Der ausrichtende VfL Sindelfingen jedoch musste zum ersten Mal seit langem passen. Sophia Lange und Aushängeschild Thomas Gebel plagte die Grippe, Sven Kaminski konzentriert sich derzeit ganz auf seinen Beruf als angehender Sportlehrer, zu allem Überfluss hat auch noch Trainer Elvis Pfaff Schulterprobleme und laboriert an den Folgen einer Knieoperation. So ließen sich auch alle anderen zehn bis 15 Kämpfer an den beiden Tagen des Park-Pokals als Helfer einteilen und erfüllten ihre Rolle als Gastgeber wie die mit Schal dick eingemummelte Sophia Lange wieder einmal glänzend.

Die nächste hochkarätige Taekwondo-Veranstaltung im Glaspalast Sindelfingen lässt gar nicht lange auf sich warten. Bereits am 1. und 2. Februar laden Soo-Nam Park und der VfL Sindelfingen zum 19. Taekwondo-Kinderturnier an gleicher Stelle ein.

Presse | Taekwondo | 05.12.2012

Seine Begeisterung ist ungebrochen

Der 65-jährige Soo-Nam Park ist vor wenigen Wochen zum Präsidenten der nationalen Taekwondo-Union gewählt worden / Namenspatron des Sindelfinger Turniers

Von unserem Mitarbeiter Philipp Gerber

Ein Hinterhaus in Heslach. Draußen vor dem Fenster seines Büros im zweiten Stock richtet sich der Winter gerade ein. Hier, im zweiten Stock des Gebäudes im Stuttgarter Süden, hat es sich Soo-Nam Park als Herausgeber eines Sportmagazins mit seinem Verlag und seiner Kampfkunstschule über die Zeit gemütlich gemacht.

Ein turbulentes Wochenende liegt hinter dem 65-Jährigen, der dort inmitten von Kartons und druckfrischen Zeitschriften am Tisch sitzt. Gemütlich schaut er drein, dabei geht es turbulent zu im Leben des Koreaners. Noch am Vortag waren immerhin über 1000 Taekwondo-Begeisterte zu „seinem" Turnier nach Sindelfingen gekommen. Teilnehmer aus 22 Ländern hatte Meister Soo-Nam beim nach ihm benannten Park-Pokal zu Gast.

Erst vor wenigen Wochen ist der freundlich dreinblickende Mann zum Präsidenten der nationalen Taekwondo-Union gewählt worden - dem einzigen vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Verband. Wer jetzt denkt, dass dieses Amt eine Art Krönung der Lebensleistung eines Kampfkunst-Verrückten wäre, dem sei versichert: nein. Soo-Nam Park hat in den vergangenen Dekaden so ungefähr alles gemacht und alles erreicht, was der Taekwondo-Sport zwischen Sydney, Seoul und Siegen so hergibt.

Dabei hat Park, dereinst auch Gründer der Abteilung im VfL Sindelfingen, scheinbar nichts von dem Feuer eingebüßt, das ihn schon in jungen Jahren zum Spitzenathleten in seiner und der Heimat des Taekwondo gemacht hat. Die lodernde Flamme, der Funke der Begeisterung springt mit fast jedem Satz über. Park brennt.

Wenn der Familienvater dreier Töchter und inzwischen Opa dreier Enkel über seinen Sport sinniert, spricht er auch vom Taek-wondo „für Kinder und Erwachsene", das „ganze Familien zusammenbringen" könne und von positiven Aspekten für Körperhaltung oder Atemtechnik. Vor allem aber erklärt der Ehrenprofessor der koreanischen Youngsan University mal mehr und mal weniger deutlich seine Philosophie: knallharten Einsatz, eine Menge Ehrgeiz gepaart mit fortwährender Konkurrenz als Erfolgsgaranten. Park hat viel Witz in sich, wenn er von seiner Ankunft anno 1975 als frisch auserkorener Bundestrainer ohne jegliche Deutsch- und mäßige Englischkenntnisse in München erzählt, dass er mal im Bus viele Stationen einfach weitergefahren sei, weil die Türen an den Haltestellen nicht wie in der Heimat automatisch öffneten, oder des Nachts stundenlang vor seiner Pension stand, weil er nicht glauben mochte, dass die Haustür denselben Schlüssel wie das Zimmer haben konnte.

Seine Karriere ist in der Rückschau sowohl rasant als auch nachhaltig verlaufen. In den Jahren seiner Bundestrainer-Tätigkeit bis 1985 wurden Parks Athleten fünfmal in Folge Europameister und auch ein Titel bei der WM 1979 im Sindelfinger Glaspalast fällt in seine Ägide als National-Coach. Anders als der europäischen Konkurrenz war sein Credo klar: Wir müssen immer die Besten sein, um bei einer WM nicht schon zu Beginn auf Branchenprimus Korea zu treffen. Dafür siebte der Trainer aus und machte sich nicht nur Freunde bei den Athleten.

So kam es auch zu einem kleinen Intermezzo des Bundesverdienstkreuz-Trägers am Bande als Trainer von Österreich. Bis 1986 war das, dem Jahr, als der Park-Pokal aus der Taufe gehoben wurde. Soo-Nam Park ist Sindelfingen, Stuttgart und dem Ländle in der Folge immer treu geblieben - sogar in 19 Jahren als Funktionär in Belgien, Irland oder England. Vielleicht auch deshalb, weil er lange die kleine, aber feine koreanische Gemeinde der Schwaben-Metropole angeführt hat.

Über die Jahre hat der ehemalige Vize-Präsident seines Weltverbandes in Deutschland auch eine schnell wachsende Taekwondo-Gruppe erlebt: Von 3000 Mitgliedern zu Beginn ist deren Zahl auf knapp unter 60.000 angewachsen. Park sieht die Grenze hier bei 200.000. Vielleicht auch darüber. Das dürfte sich auch der nationale Verband von seinem Vorsitzenden versprechen: Wachstum. Dafür stand Park. Dafür steht Park. Wenn auch oft im für seine Sportler unangenehmen Kontext, die sich im Konkurrenzkampf ihrer Sache nie sicher sein durften. Er wünscht sich Spaß für die Breite des Sports. Und bedingungslose Talentsichtung für den Erfolg der olympischen Sportart: „Wir brauchen ein gutes Nominierungssystem und manchmal fehlt mir bei den Athleten etwas der Stolz für ihr Land anzutreten." Wenn Soo-Nam Park sieht, dass das Feuer nicht mehr lodert, ist für den Spitzenfunktionär der Ofen bald aus. Dann wird der nette Herr aus Heslach gerne auch mal ungemütlich. Nicht nur, wenn sich vor seinem Verlagsgebäude der Winter ausbreitet.

Presse | Taekwondo | 04.12.2012

Sogar ein waschechter Koreaner im Glaspalast

27. internationaler Park-Pokal mit über 1000 Gästen - Kinderturnier im Februar

Von Holger Schmidt

Soo-Nam Park ruft - und fast alle kommen wieder einmal zum gleichnamigen internationalen Taekwondo-Turnier in den Glaspalast nach Sindelfingen. Über 1000 Sportlerinnen und Sportler aus 21 Nationen, darunter mit Sun-Jae Lee sogar ein waschechter Koreaner aus dem Mutterland dieser asiatischen Kampfsportkunst, waren bei der mittlerweile 27. Auflage des Park-Pokals am vergangenen Wochenende mit dabei.

Zwei Tage lang wurde auch diesmal, oft unter lautstarker Anfeuerung des Publikums, in zahlreichen Gewichts- und Altersklassen um Siege und Medaillen gekämpft. Da Sindelfingen ein Taekwondo-Turnier der Kategorie A ist und Punkte für die internationale Rangliste gesammelt werden können, war der Zustrom trotz einer zeitgleich ausgetragenen Konkurrenzveranstaltung in der französischen Hauptstadt Paris ungebrochen. Ein anderer Grund für die große Resonanz ist vor allem auch Gründer und Namensgeber Soo-Nam Park. Schließlich wurde der 65-jährige in Deutschland lebende Koreaner erst kürzlich von der Mitgliederversammlung in Kassel zum Präsidenten der Deutschen Taekwondo-Union gewählt und steht zudem dem olympischen Sportfachverband für die nächsten vier Jahre vor.

Der VfL Sindelfingen glänztnicht nur als Gastgeber

So gaben sich die Nationalkader aus der Türkei, Österreich, Griechenland, Finnland, Italien, Spanien, Litauen und Weißrussland im Glaspalast ein Stelldichein. Nicht fehlen durfte natürlich auch der heimische VfL Sindelfingen, von dessen drei Kämpfern die 18-jährige Evindar Gök mit der Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm glänzte. Normalerweise könnten die Gastgeber noch einige Aktive mehr stellen, wie die Verantwortlichen erklärten, doch noch viel wichtiger ist die Rolle der Sindelfinger Abteilung als Mitorganisator, schließlich gibt es bei all den Kämpfen und den vielen Teilnehmern immer eine ganze Menge zu regeln. Immer mittendrin ist Abteilungsleiter Siegfried Wurst. Er präsentierte eine lange Helferliste mit fast 30 Namen, die beim Park-Pokal zum Einsatz kamen. Die Ersten bereits beim Aufbau am Freitagabend, die Letzten beim Abbau und Aufräumen nach dem Ende des zweitägigen Spektakels am späten Sonntagnachmittag.

Die nächste hochkarätig und zahlreich besetzte Taekwondo-Veranstaltung im Glaspalast Sindelfingen lässt übrigens gar nicht lange auf sich warten. Bereits am 2. und 3. Februar laden Veranstalter Soo-Nam Park und der VfL Sindelfingen als örtlicher Ausrichter zum 18. Taekwondo-Kinderturnier an gleicher Stelle ein.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse zum 27. internationalen Park-Pokal gibt es unter http://www.taekwondo-aktuell.de im Internet.

Presse | Taekwondo | 25.08.2012

"Wir sind beim VfL ein richtig gutes Team"

Seit 27 Jahren trainiert Elvis Pfaff die Mitglieder dieser Abteilung und opfert dafür auch Urlaub

Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel

27 Jahre, so lange ist Elvis Pfaff dem VfL Sindelfingen nun schon treu. Als einziger Trainer der Taekwondo-Abteilung ist der 53-Jährige für seinen Verein Gold wert.

Seit 1985, nur ein halbes Jahr nach Abteilungsgründung, ist Pfaff beim Taekwondosport aktiv. Durch einen Kollegen fand der ehemalige Karateka zum Taekwondo. Neun Jahre lang trat er als Leistungssportler im Trikot des VfL Sindelfingen an.

„Am Anfang war alles ein ziemliches Durcheinander. Der höchste Gürtel bei uns war nur der gelbe und die ersten drei Jahre waren unsere Leistungen eher durchschnittlich", sagt Elvis Pfaff.

Die vom damaligen Bundestrainer und Asienmeister Dr. h.c. Soo-Nam Park gegründete Abteilung machte allerdings zügig Fortschritte und auch bei Elvis Pfaff stellten sich bald Erfolge ein. Neben einem Bronzerang bei deutschen Meisterschaften und einem zweiten Platz bei den belgischen Open, zählen mehrere baden-württembergische Meistertitel zu der Ausbeute seiner aktiven Karriere.

„International hat es leider nicht nach oben gereicht, aber wir sind oft zu internationalen Turnieren nach Holland und Belgien gefahren und ziemlich rumgekommen", erinnert sich der Sindelfinger gerne an seine aktive Zeit. 1990 verabschiedete sich dann der damalige Trainer Joachim Krautz nach Irland und Pfaff sollte bis zur geplanten Rückkehr den Übungsleiterposten übernehmen.

Doch nach zwei Jahren entschied sich Krautz im Ausland zu bleiben. „Deswegen wurde ich dann offiziell Trainer der Abteilung", sagt Elvis Pfaff. Und der Trainerneuling hatte es anfangs nicht leicht: „Als ich den Posten übernommen hatte, ging es erst einmal bergab, weil in unserer Abteilung der Nachwuchs vernachlässigt worden war und viele Wettkämpfer aufgehört haben".

Gute Nachwuchsarbeit

Doch der 53-Jährige ließ sich nicht beirren. Zu seinen Verdiensten innerhalb der Taekwondo-Abteilung zählt inzwischen die exzellente Nachwuchsarbeit. Eine Vielzahl der noch aktiven Kämpfer ist von Kindesbeinen an Mitglied der Abteilung und habt schon ihre allerersten Trainingseinheiten unter Elvis Pfaff absolviert.

Um seinen Verein zu unterstützen, hat der Sindelfinger unzählige Arbeitsstunden investiert. „Es ist schon sehr zeitaufwändig und ich muss mehrere Urlaubstage opfern", weiß Pfaff, der Inhaber des dritten Dan und einer B-Trainer-Lizenz ist. Schließlich steht er nicht nur drei Mal in der Woche in den Sporthallen am Goldberg und der Klostergartenschule und schult seine Schützlinge im Taekwondo.

Auch an den Wochenenden ruft der Verein, denn die Athleten müssen bei Turnieren betreut werden. Dennoch möchte Elvis Pfaff die zahlreichen Stunden, die er beim Taekwondotraining verbracht hat, nicht missen. „Man braucht natürlich viel Idealismus, aber es stellt mich als Trainer sehr zufrieden, wenn man Zeit investiert hat und dann etwas zurückbekommt."

Und damit meint der Sindelfinger auch die zahlreichen Medaillen, die seine Athleten in den letzten Jahren gesammelt haben. Vier Aushängeschilder der VfL-Taekwondoabteilungen haben unter Elvis Pfaff viel dazu gelernt. Thomas Gebel ist amtierender Deutscher Vizemeister, Sven Kaminski musste in diesem Jahr zwar verletzungsbedingt kürzer treten, hat aber auch schon einige Titel sammeln können.

Sophia Lange ist die Deutsche Hochschulmeisterin diesen Jahres und auch von Michael Smolik darf man in Zukunft noch einiges erwarten. „Die Meisten von ihnen haben im Kindesalter angefangen, kämpfen von klein auf und sind mit dem VfL Sindelfingen groß geworden", weiß Pfaff.

Großes Selbstbewusstsein

Und längst steht die Sindelfinger Abteilung, einst als Ableger der Sportschule Park gegründet auf eigenen Beinen und nicht nur das: „Wir haben sie sogar überholt, wir habe nämlich die besseren Wettkämpfer", freut sich Elvis Pfaff.

Doch die Taekwondosportler zeichnen sich nicht nur als nur als Einzelkämpfer aus: „Der Zusammenhalt in unserer Gruppe funktioniert reibungslos. Taekwondo ist zwar eine Einzelsportart, aber wir sind ein richtig gutes Team."

Denn sie alle teilen die Faszination für ihren Sport, dem Elvis Pfaff seit nun schon 27 Jahren verfallen ist. „Taekwondo ist kein blindes Draufgehaue. Kopfarbeit ist genauso wichtig, wie die richtige Beintechnik und der ganze Körper, die Schnelligkeit und die Reaktion wird trainiert", ist der 53-Jährige, der selbst noch ein Mal die Woche sportlich aktiv ist, begeistert.

Deswegen wird Elvis Pfaff seine Schützlinge wohl auch noch eine ganze Weile unterstützen, bis ein Nachfolger gefunden ist, der die erfolgreiche Arbeit des Sindelfingers fortsetzen kann. „Mir macht das Training nach wie vor Spaß. Ich habe viel investiert und meine Athleten haben Erfolg. Was will man mehr?"

Presse | Taekwondo | 19.07.2011

Erster Platz in der Teamwertung

Bei den internationalen Stuttgart Open hat die Taekwondo-Abteilung des VfL Sindelfingen mit acht Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen richtig abgesahnt. Dafür gab´s den ersten Platz in der Mannschaftswertung.

Mit einer starken Leistung dominierten Sven Kaminski (Aktive bis 80 Kilogramm), Michael Smolik (Aktive bis 87 Kilogramm) und Sebastian Schlegel (Aktive bis 68 Kilogramm) ihre Klassen. Ebenfalls Gold sicherten sich die Geschwister Gentiana und Gent Veselaj. Auch Sophia Lange, Evindar Gök und Hüseyin Kurt freuten sich nach zwei Siegen über Platz ein.

Erst im Finale mussten sich Jovan Stanic, Denise Hadinger und Yücksel Demirel geschlagen geben. Vorzeitig ausgeschieden sind Rui Jacinto, P. J. Castleberry, Yasser Fakih und Volkan Cihangir. Sie freuten sich dennoch über Platz drei.

Trainer Elvis Pfaff zeigt sich hoch zufrieden: "Wir haben es allen gezeigt. Der Gewinn des Mannschaftspokals ist für uns ein großer Erfolg. Nach zwei fünften Plätzen in der Teamwertung haben wir es diesmal ganz nach oben geschafft."

Presse | Taekwondo | 08.06.2011

Bronzemedaille für Thomas Gebel

Bei den Austrian Open in Innsbruck haben sich knapp 1200 Kämpfer aus über 20 Nationen im Taekwondo-Vollkontakt gemessen. Die Austria Open sind eines der acht bestbesuchten Turnieren Europas. Thomas Gebel vom VfL Sindelfingen sicherte sich die Bronzemedaille.

In der stark besetzten Klasse bis 63 Kilogramm gewann er seinen ersten Kampf mit 6:4 gegen Adam Filipek aus Polen. Danach stand ihm Nikola Raicevic, der zweimalige EM- und WM-Teilnehmer aus Montenegro, gegenüber. Gebel entschied auch diesen Kampf mit zwei starken Kopf- und mehreren Körpertreffern mit 10:0 für sich. Im Viertelfinale setzte er sich gegen den Fünften der Militär-Weltmeisterschaft aus Italien mit 3:2 durch. Im Halbfinale fehlte ihm aber die Kraft, um gegen den dreimaligen WM-Teilnehmer, Roberto Chiarella, die Oberhand zu behalten. Nach drei Siegen und einer Niederlage freute er sich über die Bronzemedaille und unterstrich wieder einmal seinen ersten Platz in der deutschen Rangliste.

Auch Trainer Elvis Pfaff zeigte sich zufrieden: "Nach Rang zwei bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften war dies ein weiter Durchbruch für ihn. Er hat gezeigt, dass er auch in der europäischen Spitze mithalten kann."

Presse | Taekwondo | 25.05.2011

Zwölf Kämpfer holen zwölf Medaillen

Beim 18. internationalen Schwarzwald-Pokal in Nagold traten mehr als 500 Taekwondo-Kämpfer aus dem In- und Ausland im Vollkontakt-Sport gegeneinander an. Die zwölf Kämpfer des VfL-Sindelfingen holten fünf Gold-, drei Silber und vier Bronzemedaillen. Damit landete das Team in der Mannschaftswertung auf dem fünften Platz.

Der Sindelfinger Sven Kaminski (bis 80 Kilogramm) wurde bei den Männern nach zwei klaren Siegen Erster, Hüseyin Kurt (bis 57 Kilogramm) sicherte sich nach drei Siegen bei den Jugendlichen Platz eins. Stark präsentierte sich auch die Familie Wheeler. Lisa Wheeler (Jugend bis 55 Kilogramm), Ian Wheeler (Jugend bis 65 Kilogramm) und Jerome Wheeler (Jugend bis 61 Kilogramm) erkämpften sich alle den ersten Platz. Murat Özbek (bis 74 Kilogramm) musste sich wie Adrian Schirovski (bis 80 Kilogramm) bei den Männern erst im Finale beugen.

Bei den Frauen ärgerte sich Denise Hadinger (bis 62 Kilogramm), dass ein klarer Kopftreffer nicht gewertet wurde, was zur Niederlage führte. Im ersten Kampf mussten sich Evindar Gök (Jugend bis 49 Kilogramm), Büsra Kurt (Jugend C bis 45 Kilogramm) und Gentiana Veselaj (Frauen bis 73 Kilogramm) geschlagen geben. Alle drei durften sich trotzdem über Rang drei freuen. Auch Yüksel Demirel musste sich nach einem Sieg und einer Niederlage mit Platz drei zufriedengeben. "Zwölf Kämpfer, zwölf Platzierungen - das ist eine gute Leistung", so das Fazit der Trainer Thomas Gebel und Sophia Lange. "Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Wir hoffen, dass es so weitergeht."

Presse | Taekwondo | 28.02.2011

Thomas Gebel wird deutscher Vizemeister

Vom 26.-27. Februar 2011, fand in Ingolstadt die deutsche Taekwondo Vollkontakt Meisterschaft statt. Der VfL-Sindelfingen startete mit vier Kämpfern und konnte sich einen Vizemeistertitel erkämpfen.

Thomas Gebel (Herren bis 63Kg) konnte sich mit einem 18:5 und einem 9:6 Sieg bis ins Halbfinale durchkämpfen. Dort wartete der deutsche Jugendmeister, Patrick Rubenbauer, auf ihn. Trotz eines 13:7 Rückstands nach der zweiten Runde, konnte er in Runde 3 mit starken Kopftreffern auf 15:14 aufholen. Im Finale traf er auf den Militär WM-Dritten, Tomik Hayrapetian. Gebel konnte auch hier den anfänglichen Rückstand bis zur letzten Runde ausgleichen, musste sich aber am Ende mit 5:7 geschlagen geben. Trotzdem geht der deutsche Vizemeistertitel verdient an den Sindelfinger.

Sophia Lange (Damen -53 Kg) gewann gegen Carolyn Scharf, die EM-Dritte aus Velbert, klar. Im ¼ Finale angekommen, konnte sie krankheitsbedingt ihre Leistung vom Vorkampf nicht mehr abrufen und musste sich gegen die spätere Deutsche Meisterin geschlagen geben. Markus Wolf ( Herren - 80Kg ) und Hüseyin Kurt (Kadetten -53 Kg) mussten sich bereits in der Vorrunde geschlagen geben und gingen leider leer aus.

Trainer Elvis Pfaff freute sich über den heimgebrachten Vizemeistertitel und schaut positiv in die Zukunft. „Der Meistertitel war greifbar nah. Mit einem Quäntchen mehr Glück hätten wir es geschafft“.

Presse | Taekwondo | 07.02.2011

Gastgeber lassen sich erneut nicht lumpen

850 Teilnehmer zwischen sieben und 14 Jahren aus 20 europäischen Ländern haben am Wochenende am internationalen Taekwondo-Kinderturnier im Sindelfinger Glaspalast teilgenommen. Ein Trio hielt dabei erfolgreich die Fahne des VfL Sindelfingen hoch, der elfjährige Nico Schmähling die des KSV Holzgerlingen.

Das größte Team bei den 16. International Childrens Championships und dem Taekwondo-Kinder-Festival aber stellte diesmal mit 65 Kindern Serbien, fast ebenso viele kamen aus Weißrussland. Und auch die Griechen waren mit mehreren Vereinsmannschaften in die Daimlerstadt gekommen. In deren Reihen befand sich mit Anamaria Ziouma auch die jüngste Starterin des Wochenendes.

Sportlich konnten die Gastgeber ebenso überzeugen. Den elfjährigen Jovan Stanic sowie die beiden Geschwister Büsra und Hüseyin Kurt (12 und 14 Jahre) schickte Trainer Elvis Pfaff auf den heimischen Matten ins Rennen. Als Erster sicherte sich Hüseyin Kurt von der Taekwondo-Abteilung des VfL Sindelfingen die Bronzemedaille in seiner Alters- und Gewichtsklasse, dann zogen seine Vereinskameraden, die es sogar noch bis in die Finals schafften, letztlich nach.

Zukunft des Park-Pokals Anfang Dezember im Glaspalast ungewiss

Die Kämpfer sind der eine Teil des internationalen Taekwondo-Kinderturniers im Sindelfinger Glaspalast, die über 100 Poomsae-Formenläufer der andere. Hierbei wartete die Veranstaltung mit einer Neuerung auf: Erstmals durfte ein Elternteil, Mutter oder Vater, gemeinsam mit dem Nachwuchs antreten. Rund 20 Paare pro Wettkampftag machten von dem Angebot Gebrauch. "Das behalten wir bei, das Interesse wird sicher noch zunehmen", bekräftigte Sibylle Maier, Pressesprecherin der Deutschen Taekwondo-Union (DTU).

Allerdings: Beim nächsten Turnier in Sindelfingen, dem Park-Pokal am ersten Dezemberwochenende, sind die Großen unter sich. Ob dann jedoch erneut der prestigeträchtige internationale Pokalwettkampf im Glaspalast oder doch in der kleineren Unterrieden-Sporthalle stattfindet, steht nach Informationen der DTU derzeit noch nicht fest.

Presse | Taekwondo | 31.01.2011

Gelungener Saisonstart

Am 29/30. Januar 2011, fand in Reutlingen, der internationale Creti Cup statt. Die Taekwondo Abteilung des VfL-Sindelfingen, nutzte dieses Event, um in die neue Saison zu starten. Dabei erkämpfte sich das sechsköpfige Team 1x Gold, 3xSilber und 1xBronze.

Thomas Gebel (Herren bis 63 Kg) gewann gegen Italien und auch an dem deutschen Jugendmeister zog er ohne Probleme vorbei. Im Finale angekommen wartete der 3x Europameister und Olympiateilnehmer, Levent Tuncat auf ihn. Gebel musste sich mit 8:0 klar geschlagen geben und sicherte sich verdient Platz 2.

Am zweiten Tag schied Hüseyin Kurt, nach einem Sieg gegen Italien, im ¼ Finale gegen Tschechien aus und holte keine Medaille nach hause. Seine Schwester Büsra Kurt, hatte mehr Erfolg und musste sich erst im Finale geschlagen geben. Yücksel Demirel, der in der Amateurklasse bis 68 Kg an den Start ging, gewann sein Finale und sichert sich Platz 1.

Trainer Pfaff zeigt sich zufrieden: „Wir nutzten dieses Turnier, nur als Vorbereitung für die anstehende Saison. Obwohl wir erst seit drei Wochen wieder trainieren, zeigten wir mal wieder, dass wir uns auch international sehen lassen können.“

Presse | Taekwondo | 08.12.2010

Gelungener Jahresabschluss

Vom 4.-5. Dezember 2010, fand der International Park Pokal statt. Rund 800 Kämpfer aus 20 Nationen haben sich im Sindelfinger Glaspalast getroffen um sich im Vollkontakt Sport zu messen. Auch der der Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen um beim 25.Jubiläum dabei zu sein. Der VfL-Sindelfingen zeigte sich stark und räumte 4xGold und 1xSilber ab.

Der Sindelfinger, Michael Smolik kämpfte im Schwergewicht für den Landeskader Baden -Württemberg. Er beendete seinen 1.Kampf mit einem spektakulären K.O. Im ½ Finale gewann er gegen den Jugendeuropameister Florian Meyer aus Lüdenscheid und auch das Finale gegen den deutschenvizemeister klar mit 9:2.

Thomas Gebel (Herren -63Kg) dominierte seine Klasse. Er zog mit einem 15:3 Sieg über Österreich ins Halbfinale ein wo auch der Engländer Scott Abley ihn nicht stoppen konnte. Im Finale besiegte er den Österreichischen Nationalkämpfer, Magomed Tapuev und sichert sich Platz 1.

Der Newcomer Jovanic Stanic (Jugend C -49Kg) gewann sein Finalkampf mit einem technischen K.O.

Auch der letze Kämpfer Hüseyin Kurt (Jugend B -53Kg) konnte sich in seiner international stark besetzten klasse gegen Belgien, Dänemark und Österreich durchsetzen.

Jan-Felix Kederer (Herren -80Kg) gewann seinen 1.Kampf mit 8:6. Leider hat er sich so stark verletzt das er nicht mehr weiter kämpfen konnte. Denise Hadinger (Jugend -59Kg) musste sich bereits in der Vorrunde geschlagen geben.

Trainer Pfaff und Coach Kaminski zeigten sich zufrieden: „Das war ein gelungener Jahresabschluss“.

Presse | Taekwondo | 06.12.2010

Vorzeigeturnier muss auf Kosten achten

Seine 25. Austragung hat am Wochenende das internationale Taekwondo-Turnier Park-Pokal gefeiert. Mehr als 1000 Teilnehmer zwischen neun und 39 Jahren kamen in den Sindelfinger Glaspalast.

Im Rahmen eines Empfangs im Spiegelsaal würdigte auch Oberbürgermeister Bernd Vöhringer den Park-Pokal als "eine der bedeutendsten Sportveranstaltungen in Sindelfingen". Vöhringers besonderer Dank für eine "großartige Lebensleistung" ging an Dr. h.c. Soo-Nam Park, den Initiator und Namensgeber. Park selbst erinnerte sich an die Anfänge im Jahr 1986 und stellte fest: "Es hat sich eine Menge getan, das Turnier ist auf der Höhe der Zeit."

Sindelfingen als Austragungsort bleibt, aber Glaspalast ist fraglich

"Wir sind stolz darauf, dass wir den Park-Pokal ausrichten dürfen", freute sich natürlich auch Gastgeber Elvis Pfaff zusammen mit Abteilungsleiter Siegfried Wurst. Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt. Denn möglicherweise wird der 26. Park-Pokal eine Nummer kleiner sein und nicht mehr im Glaspalast stattfinden. "Wir bleiben in Sindelfingen", unterstrich zwar Soo-Nam Park, merkte aber an, dass er ohne weitere Sponsoren das Risiko jährlich steigender Kosten nicht länger tragen wolle und könne. Aber: "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen."

Kleiner Trost: Das ebenfalls schon zur Tradition gewordene Taekwondo-Kinderturnier bleibt auf jeden Fall an gewohnter Stätte. Die 16. Austragung steigt am ersten Februarwochenende 2011 im Glaspalast.

Presse | Taekwondo | 21.06.2010

Sophia Lange wird Deutsche Hochschulmeisterin 2010

Vom 29 -30.5.2010 fand in Wiesbaden, die diesjährige Deutsche Hochschulmeisterschaft statt. Sophia Lange, vom VfL-Sindelfingen startete in Profi-Klasse bis 49.Kg. Die an der BA Mannheim Studierende, sicherte sich den Meistertitel.

Ihre 1. Kampf gewann Sophia Lange gegen Nadine Hoffmann, die nicht angetreten war. Im ½ Finale angekommen, wartete dort, Carolina Mariam aus Schwäbisch Gmünd auf sie.

Sophia setzte einen klaren Kopftreffer nach dem anderen und kämpft sich klar mit 12:1 ins Finale durch.

Dort trat sie auf Aylin Güner aus Stuttgart. Auch hier zeigte sie ihre Klasse und siegte ohne Probleme mit 13:2. Somit wird Sophia Lange Deutsche Hochschulmeisterin 2010.

Presse | Taekwondo | 17.05.2010

Internationaler Schwarzwaldpokal 2010

Beim diesjährigen Internationalen Taekwondo Schwarzwaldpokal 2010, präsentierte sich der VfL-Sindelfingen in starker Form. Die 6 Kämpfer reisten mit 2x Gold, 1x Silber und 1x Bronze nach Sindelfingen zurück.

Hüseyin Kurt kämpfte sich mit einem 10:2 und 13:0 Sieg ins Finale der Jugend B bis 53 Kg. Hier musste er sich leider geschlagen geben.

Sophia Lange zog ihr gleich und sichert sich bei den Damen bis 51Kg, ebenfalls mit zwei Siegen (11:0, 3:0) den 1. Platz.

Evindar Gök sicherte sich mit zwei Siegen (6:0, 1:0) den 1. Platz.

Cihangir Volkan (Herren -72 Kg) gewann seinen 1. Kampf per K.O. Im ½ Finale, musste er in der letzten Sekunde den entscheidenden Treffer einstecken und holte sich den 3. Platz.

Jovan Stanic und Yüksel Demirel mussten sich beide in Ihren 1. Kampf, knapp geschlagen geben und holten keine Medaille nach Hause.