Sponsoren

Diese Sponsoren unterstützen derzeit den VfL Sindelfingen.

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Geschäftsstelle der Schwimmabteilung

Die Geschäftsstelle der Schwimmabteilung ist in der Klosterstraße 12 in 71063 Sindelfingen. Die Geschäftsstelle hat Montag und Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Sie erreichen die Geschäftsstelle telefonisch unter 07031 / 804342.
 

Presse | Schwimmen | 25.03.2015

Ohne Walze gibt es keine Schraube

Die Turmspringer, Taucher und Meerjungfrauen sitzen wegen zweier defekter Umwälzpumpen im Badezentrum auf dem Trockenen

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Die Turmspringer des VfL Sindelfingen sitzen derzeit auf dem Trockenen. Grund: Die Umwälzpumpen im Sprungbecken des Badezentrums sind defekt und der Ersatz lässt noch auf sich warten.

Anfang Februar hob der VfL Sindelfingen seine Turmsprung-Sparte aus der Taufe. „Das habe ich mir schon lange auf die Fahne geschrieben. Das Springen hat in Sindelfingen eine lange Tradition“, so Schwimm-Abteilungsleiter Mark Mohr. Mit Franz Panzer und Rainer Markwirth, Mitglied des Springausschusses im Schwimmverband Württemberg, hat Mark Mohr auch zwei kompetente Unterstützer für sein Projekt gefunden.

Panzer und Markwirth machten sich mit Elan an die Sache und bereits nach wenigen Trainingseinheiten hatten sich vier Neueinsteiger gefunden. Doch vor zwei Wochen machten die defekten Pumpen dem Sprung-Training einen Strich durch die Rechnung. „Unsere Kassierin Silvia Meinl wurde von den Tauchern informiert, dass das Becken gesperrt ist“, so Mark Mohr.

Für ihn ist nun das Badenzentrum ohne Sprungbecken nur ein „halbes Schwimmbad“. Der Chef der Sindelfinger Schwimmer hofft, dass die Pumpen so schnell wie möglich ausgetauscht werden. Bei seinem Trainer Franz Panzer rennt er mit dieser Forderung offene Türen ein. Bereits seit zwei Wochen muss er das Training ausfallen lassen. „Wenn das so weiter geht, werde ich mit meinen Schützlingen in den Kraftraum gehen“, so Franz Panzer.

Neben den Springern sind aber auch die Taucher und die Meerjungfrauen von der Sperrung betroffen. Deshalb drückt Thomas Steegmüller, Verwaltungsleiter Bäder bei der Stadt Sindelfingen, beim Pumpenaustausch aufs Tempo. „Wir haben einen guten Draht zu dem Lieferanten und haben ihn auf die Dringlichkeit hingewiesen.“ Eine verlässliche Aussage, wann die Springer, Taucher und Meerjungfrauen wieder ins Becken dürfen, kann Thomas Steegmüller nicht machen.

Franz Panzer hofft, dass seine Springer Anfang April wieder auf den Turm dürfen. „Am Mittwoch nach Ostern wollen wir wieder trainieren“, sagt der Coach.

Info

Weitere Informationen zu den VfL-Schwimmern unter www.schwimmen.vfl-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Schwimmen | 26.02.2015

Doppelter Abstieg für Sindelfingen

Die VfL-Männer steigen sowohl aus der Bundesliga als auch der Oberliga ab

Von Simon Kunz

Ein Höhepunkt der Wettkampf-Saison der Schwimmer sind in jedem Jahr die deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS). Die erste Herrenmannschaft des VfL Sindelfingen startete in der 1. Bundesliga in Essen, die Damenmannschaft und die zweite Herrenmannschaft ging in der Oberliga in Tübingen an den Start.

Nach dem knappen Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga im vergangenen Jahr, war bereits bei der Saisonplanung klar, dass der Klassenerhalt schwierig werden würde. Nach dem Ausfall einiger Leistungsträger wie Lukas Hüsing (Jahrgang 1990), der zurzeit sechs Monate in Australien trainiert und Christoph Borek (1991), der verletzungsbedingt pausieren muss, war deutlich, dass der Klassenerhalt nicht möglich sein würde.

Und so wurde die Mannschaft mit Robin Arb (1995), Christoph Beteg (1996), Marcel Bögle (1998), Martin Brand (2001), Christian Huber (2000), Maximilian Kagerer (1998), Antonin Klingler (1995), Justus Kuhn (1996) und Aleksandar Stosik (1997) trotz sehr guter Leistungen und Bestzeiten Letzter. Der VfL Sindelfingen geht also in der kommenden Saison – genauso wie der zweite Absteiger aus Darmstadt – in der 2. Bundesliga an den Start.

Auch der Klassenerhalt in der Oberliga sollte sich für die zweite Herrenmannschaft als schwierig erweisen. Nachdem die Mannschaft auch hier durch einige Ausfälle stark geschwächt war, schaffte es die Mannschaft aus Niko Amanatidis (1994), Noam Chrobok (2001), Lasse Eberwein (1999), Matthias Epple (1993), Thomas Mucks (1992), Peter Oberglock (1969), Christoph Schönleber (1983) und Philip Steinmüller (2001) nicht, den Abstieg zu verhindern.

Ungefährdet vom Abstieg war dagegen die Frauenmannschaft des VfL Sindelfingen. Vielmehr gab es hier im Vorfeld sogar die Hoffnung, in die 2. Bundesliga aufsteigen zu können. Das Team mit Carolin Bek (1999), Laura Durst (2002), Paula Ernst (2000), Laura Fischinger (1999), Melanie Hornikel (2000), Michelle Kempa (1998), Anja Krastel (2001), Ajka Ockert (1999) und Laura Ziegler (1997) war die jüngste Mannschaft, die in der Oberliga angetreten war. Die Schwimmerinnen konnten sich im Vergleich zum Vorjahr um 558 Punkte auf insgesamt 13�€�801 Punkte steigern.

Eifrigste Punktesammlerinnen waren Laura Fischinger (2266 Punkte), Anja Krastel (2193 Punkte) und Paula Ernst (2155 Punkte). Die höchste Einzelwertung erzielte Ajka Ockert mit 637 Punkten über 100 Meter Freistil in 0:59,27 Minuten. Allerdings reichten diese Top-Leistungen nicht aus, um sich einen Aufstiegsplatz zu ergattern. Zum Schluss fehlten 900 Punkte zur Mannschaft aus Freiburg, die den Aufstieg mit 14730 Punkten schaffte.

Trainerin Susanne Huber war dennoch sehr zufrieden und hofft auf den Aufstieg der Damenmannschaft in die Zweite Bundesliga in der kommenden Saison.

Auch Chef-Trainer Peter Dlucik ist zuversichtlich, obwohl die Situation in der ersten Herrenmannschaft sehr schwierig ist. Viele Leistungsträger haben die Schule abgeschlossen und werden mit dem Studium in Karlsruhe, München oder im Ausland beginnen und daher den Verein verlassen.

Presse | Schwimmen | 19.02.2015

Höchstleistungen vor einer tollen Kulisse

Organisatoren und Teilnehmer vom 21. Sindelfinger ISSC gleichermaßen begeistert

Bei den 21. International Sindelfingen Swimming Championships - kurz ISSC - im Badezentrum in Sindelfingen absolvierten am Wochenende 645 Schwimmer aus sechs Nationen an zwei Tagen über 3000 Starts. Auch Gäste aus Ägypten waren in diesem Jahr wieder mit einer starken Mannschaft vertreten.

Wie in der Vergangenheit wurden auch wieder besondere Wettkampfformen ausgetragen: Die ISSC-Sprint-Trilogie für den Nachwuchs, das ISSC-Cut-Off für die Spitze oder das einzigartige Pursuit-Race. Für letzteres qualifizieren sich die besten weiblichen und männlichen Schwimmer verschiedener Schwimmstrecken. Um ein faires Rennen zu ermöglichen, starten die Schwimmer im Pursuit-Race unter Berücksichtigung der zeitlichen Differenzen aus der Qualifikation: Ein Ampelsystem signalisiert jedem der acht Finalteilnehmer den jeweiligen Startzeitpunkt. Diese Wettkampfformen machen das ISSC für viele Sportler attraktiv und werden auch in Zukunft weiterentwickelt. Dafür Sorge trägt auch Chef-Organisator Roman Huber, der diesen Posten von seinem Vorgänger im vergangenen Jahr übernommen hat.

Auch bei der 21. Auflage sorgten die Sindelfinger Organisatoren dafür, dass die Finalteilnehmer und Medaillenträger angemessen präsentiert wurden. Die Finalisten betraten die Startbrücke über eine Doppeltür und wurden von Licht- und Nebeleffekten in Szene gesetzt. Auch mit geringen Budgets gelingt so den Sindelfingern etwas, das man sonst eher von Großereignissen wie Weltmeisterschaften gewohnt ist. Dies ist natürlich nur durch die große Anzahl ehrenamtlicher Helfer möglich. Die Schwimmer waren von der Organisation sowie von der Kulisse begeistert und brachten zum Dank dafür Höchstleistungen. Am erfolgreichsten war Lisa Zaiser (Jahrgang 1994) aus Linz (Österreich), die über 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte. Doch auch die Sindelfinger als Gastgeber konnten ihre Leistung unter Beweis stellen und erschwammen in den Jahrgangswertungen zahlreiche Medaillen. Zudem schaffte es Ajka Ockert (1999) als einzige Sindelfingerin in das ISSC-Cut-Off, das Ausscheidungsrennen über 50 Meter Freistil. Hier rettete sie sich bis in das dritte Rennen und belegte knapp Platz vier.

Der VfL Sindelfingen mit Abteilungsleiter Mark Mohr war mit dem Wettkampfverlauf der 21. ISSC sehr zufrieden und hofft auch im kommenden Jahr wieder auf eine so positive Resonanz bei Schwimmern, Trainern und Zuschauern.

Presse | Schwimmen | 28.01.2015

Die Infrastruktur passt, nur der Nachwuchs fehlt

Turmspringen: VfL Sindelfingen will Sparte der Schwimmabteilung aus ihrem Schattendasein befreien - Neuer Trainer steht bereit

Bist du mutig und traust dich was? Kannst du theoretische Anweisungen dank guter körperlicher Koordinationsfähigkeit auch in die Praxis umsetzen? Ist Höhenangst ein Fremdwort für dich? Und gehört auch Beweglichkeit zu deinen Stärken? Dann bist du hier genau richtig - beim Turmspringen.

VON MICHAEL SCHWARTZ

So, oder so ähnlich könnte sie aussehen - die Stellenausschreibung des VfL Sindelfingen für die Wiederbelebung einer Sparte der Schwimmabteilung, die zuletzt ein Schattendasein fristete.

"Ich habe es mir seit einigen Monaten persönlich auf die Fahnen geschrieben, wieder eine schlagkräftige Truppe aufzustellen", weiß Abteilungsleiter Mark Mohr, dass er eine gewisse Verantwortung für alle Sparten hat. "Bevor die ganz aufhören, muss man was machen." Nach 50 Jahren des Bestehens in Sindelfingen waren es lediglich die Senioren, die dem Turmspringen die Stange hielten. Als dann auch noch der 82-jährige Emil Bayer nach 45 Jahren aus Altersgründen als Trainer aufhörte, wusste Mark Mohr, dass etwas getan werden muss. Schließlich hat die Sportart eine erfolgreiche Vergangenheit beim VfL. Ein Hans Kruska holte von 1984 bis 2003 insgesamt 60 Titel bei deutschen Masters-Meisterschaften, war zehnmal Europa- und zweimal Weltmeister. Eine Ruth Jenssen krönte sich zweimal zur Weltmeisterin, holte bei diesem Wettbewerb zudem vier zweite Plätze und war 21-mal deutsche Meisterin. Weitere Könner waren Matthias Widmayer, Sabine Albrecht und Petra Gersonde, die ebenso aufs DM-Podest sprangen.

Bis der Verein wieder eine derartige Titelflut vermelden kann, wird es noch ein Weilchen dauern. Das ist den Verantwortlichen auch bewusst, dennoch gehen sie zuversichtlich an den Plan heran. "Spaß und Freude stehen im Vordergrund", sagt Mark Mohr. "Der Fokus geht aber schon Richtung Wettkampf und Leistungssport." Wäre ja auch schade, wenn man die vorzügliche Infrastruktur brachliegen ließe. Ein Fünfer unter dem Hallendach wie im Badezentrum Sindelfingen ist eine Seltenheit. Zudem steht hinter den Turmspringern eine starke Schwimmabteilung, die über die nötigen Kontakte verfügt. Auf diese Weise kennt Mark Mohr auch Rainer Markwirth, beim Württembergischen Schwimmverband zuständig fürs Springen. Der wiederum engagiert sich dafür, dass es in der gesamten Region Stuttgart eine Kooperation verschiedener Vereine geben kann. Springer, die an einem bestimmten Tag nicht zum Training in ihrer Heimatstadt können, dürfen einfach an einem anderen Tag zu einem anderen Klub. Weiterer Vorteil: Wer mehrere Trainer kennenlernt, bekommt eventuell auch verschiedene Tricks und Kniffe beigebracht. Auch der VfL Sindelfingen ist deshalb bei dieser Bündelung von Ressourcen dabei. Rainer Markwirth war es auch, über den der Kontakt zum neuen Trainer Franz Panzer zustande kam.

Der heute 55-Jährige Coach war selbst ein Spätzünder. Erst mit 38 kam Franz Panzer zum Turmspringen. "Man kann in diesem Alter schon noch was bringen, aber zu Höchstleistungen reicht es nicht mehr", räumt der Fellbacher ein. Daher richtet sich der Fokus beim VfL Sindelfingen auf den Nachwuchs. Denn auch beim Turmspringen gilt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. "Mit drei, vier Jahren können die Kinder schon zu uns kommen", hofft Franz Panzer auf regen Zuspruch. "Eigentlich, sobald sie schwimmen können."

Zweimal Training in der Woche sollten die Interessenten schon einplanen. "Mit einmal kommt man über Freizeitsprünge nicht hinaus", weiß der Trainer, der seine Schützlinge selbstverständlich behutsam aufbauen will. "Wir fangen auf dem Einser an. Wenn sie es dann beherrschen, geht es hoch auf den Dreier. Dann erst auf den Fünfer." Schließlich seien das schon vier Meter Höhenunterschied, "und die Sprungbretter werfen auch ganz anders als früher". Was er damit meint: Heutzutage kommt man dank Fiberglas deutlich höher hinaus als noch früher mit Holz. "Viereinhalb Salti waren zum Beispiel früher nie machbar", schüttelt Franz Panzer den Kopf.

Stefan Raab dankbar, dass er die Randsportart ins TV gebracht hat

Vorführen kann er derartige Kunststücke eh nicht, dafür in der Theorie am Boden erklären. Zum Beispiel mit Videomaterial von Wettkämpfen, die im TV laufen. Apropos: Stefan Raab ist der Fellbacher durchaus dankbar für "Das große TV Total Turmspringen". So wurde die Randsportart auch ins Mainstream-Fernsehen gehoben. "Das Interesse bei uns war schon da", schildert Christoph Schönleber aus der VfL-Schwimmabteilungsleitung. "Eine Handvoll Leute haben pro Jahr nachgefragt." Und die haben jetzt wieder eine Anlaufstelle beim VfL Sindelfingen.

Presse | Schwimmen | 27.11.2014

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in der Schwimmoper in Wuppertal statt. Der VfL Sindelfingen war mit vier Schwimmerinnen und vier Schwimmern angereist.

Durchweg gute Leistungen über die Einzelstrecken zeigten Christoph Borek (Jahrgang 1991), Björn Hornikel (1992), Tobias Schneeberg (1993), Justus Kuhn (1996) und Ajka Ockert (1999). Sprintspezialistin Ockert ging über 50m Schmetterling an den Start. Ihre Zeit von 0:29,54 reichte nicht zum Einzug in das A- oder B-Finale. Auch Tobias Schneeberg über 200m Brust (2:21,81) und Justus Kuhn über 100m Rücken (0:58,89) und 200m Rücken (2:04,51) verpassten den Einzug ins B-Finale. Dies gelang dem Teamkollegen Borek schließlich über 100m Lagen. Mit der Zeit von 0:56,59 belegte er insgesamt den zehnten Platz. Allroundtalent Borek ging über weitere vier Strecken an den Start, konnte in allen Rennen gute Platzierungen erreichen. Eine weitere Finalteilnahme blieb ihm aber verwehrt.

Gespannt waren alle auf Hornikel, der als amtierender Deutscher Meister über 50m Freistil (Langbahn) an den Start ging. Er startete über 50m Freistil, 100m Freistil und 200m Freistil. Ihm gelang erwartungsgemäß über alle Strecken der Einzug ins A-Finale. Über 200m Freistil belegte er im A-Finale in 1:46,00 den achten Platz. Über 100m Freistil (0:47,76) und 50m Freistil (0:21,94) schaffte er es beide Male als dritter auf das Siegerpodest. Hornikel erfüllte mit seinen Leistungen zudem die Normen für die Teilnahme bei den Weltmeisterschaften in Katar. Leider kann Hornikel dort nicht an den Start gehen, da er in den USA studiert und in diesem Zeitraum seine Prüfungen schreiben muss.

Auch in zwei Staffelwettbewerben gingen die Frauen des VfL Sindelfingen an den Start die junge Mannschaft in der Besetzung Ajka Ockert, Carolin Bek (1999), Melanie Hornikel (2000) und Paula Ernst (2000). Über 4x50m Freistil belegten sie einen guten 26. Platz in 1:50,85. Über 4x50m Lagen hatten sie Pech: Laut der elektronischen Zeitmessanlage startete eine Schwimmerin beim Wechsel eine Hundertstelsekunde zu früh, was die Disqualifikation zur Folge hatte. Cheftrainer Peter Dlucik war mit den Leistungen der Schwimmerinnen und Schwimmer insgesamt trotz dieses Missgeschicks sehr zufrieden.

Presse | Schwimmen | 13.11.2014

Württembergische Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen

Am Wochenende fanden die Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im diesen Jahr neu eröffneten Sportbad des Aqua Toll in Neckarsulm statt. Das 50-Meter-Schwimmbecken dieses Neubaus kann mit Hilfe einer Trennwand auf 25 Meter verkürzt werden, um dort auch Kurzbahnwettkämpfe wie am vergangenen Wochenende durchführen zu können. Insgesamt gingen für den VfL Sindelfingen 44 Schwimmerinnen und Schwimmer an den Start, von denen sich viele in ihrer Altersklasse einen Platz auf dem Siegerpodest sichern konnten. In den Altersklassen sind immer zwei Jahrgänge zusammen gefasst: Von der D-Jugend (Jahrgänge 2003/2004) bis zu den Junioren (1995/1996).

Die jüngste Sportlerin des VfL Sindelfingen war Ella Bathurst (Jahrgang 2003). Sie konnte ich vier Vizemeistertitel und zwei Meistertitel über 200m Lagen (2:51,49) und 200m Freistil (2:23,46) sichern. Der jüngste Sportler des VfL Sindelfingen Marc Nüter (2003) war gleichzeitig der erfolgreichste. Nüter errang insgesamt sechs Württembergische Meistertitel über 200m Lagen  (2:46,75), 100m Rücken (1:16,89), 200m Kraul (2:27,56), 50m Rücken (0:35,18), 200m Rücken (2:41,25) und 100m Kraul (1:07,91).

In der C-Jugend konnten sich vier Schwimmerinnen und zwei Schwimmer des VfL Sindelfingen einen Platz auf dem Podest sichern. Bastian Kömpf (2002) erschwamm sich über 200m Rücken (2:32,16) die Bronzemedaille. Laura Durst (2002) konnte sich den Meistertitel über 50m Brust (0:35,76) sichern. Gleiches gelang ihrer Teamkameradin  Sina Ockert (2001) über 50m Kraul (0:28,96). Sie erreichte zudem den Vizemeistertitel über 200m Freistil (2:15,77). Philip Steinmüller (2001) konnte einen kompletten Medailliensatz mit nach Hause bringen. Er wurde dritter über 100m Lagen (1:10,67), Vizemeister über 200m Brust (2:47,06) und Württembergischer Meister über 50m Brust (0:35,54). Zwei Vizemeistertitel über 100m Rücken (1:12,36) und 200m Rücken (2:33,56) und einen Meistertitel über 50m Rücken (0:32,94) konnte die Rücken-Spezialistin Lucy Arndt (2001) für sich verbuchen. Über 100m und 200m Rücken musste sie sich nur ihrer Teamkameradin Anja Krastel (2001) geschlagen geben, die somit auf 100m Rücken (1:10,33) und  200m Rücken (2:30,19) den Meistertitel gewann. Gleiches gelang ihr über 200m Lagen (2:30,11), 200m Freistil (2:14,21), 100m Lagen (1:10,44) und 100m Freistil (1:03,07). Zu ihren sechs Goldmedaillen kam über 200m Brust (2:50,82) eine Silbermedaille und damit ein Vizemeistertitel hinzu.

Auch in der B-Jugend war der VfL Sindelfingen stark vertreten. Laura Fischinger (1999) erreichte hier über 200m Rücken (2:30,69) den dritten Platz und damit die Bronzemedaille. Paula Ernst (2000), Carolin Bek (1999) und Lasse Eberwein (1999) gewannen jeweils zwei Medaillen: Ernst siegte über 200m Rücken (2:25,14) und wurde über 50m Rücken Zweite. Bek errang zwei Vizemeistertitel über 100m Rücken (1:08,77) und 200m Rücken (2:26,99). Gleiches gelang dem Brust-Spezialist Eberwein über 50m Brust (0:32,11) und 100m Brust (1:11,66). Insgesamt sechs Mal auf das Siegerpodest schaffte es Christian Huber (2000), der über 100m Rücken (1:04,95) und 200m Rücken (2:17,69) jeweils Dritter wurde. Über 50m Freistil (0:25,41), 50m Rücken (0:30,07), 100m Lagen (1:04,89) und 100m Freistil (0:55,82) wurde Huber Vizemeister. Auch Ajka Ockert (1999) sammelte ebenso fleißig Medaillen. Sie wurde über 100m Schmetterling (1:07,30) Dritte und errang über 200m Lagen (2:27,58), 200mFreistil (2:11,11) und 100m Freistil (0:59,54) den Vizemeistertitel. Über 50m Freistil (0:27,37), 50m Schmetterling (0:29,46) und 100m Lagen (1:08,31) war sie in ihrer Altersklasse nicht zu schlagen und wurde jeweils württembergische Meisterin. Mit ihrer Leistung konnte Ockert zudem in der Offenen Klasse den dritten Platz belegen.

Bei den Junioren ging vom VfL Sindelfingen nur Justus Kuhn (1996) an den Start. Er konnte über 50m Rücken (0:27,65), 100m Lagen (0:59,96) und 100m Brust (1:10,03) den Vizemeistertitel erringen. In der Offenen Klasse waren neben Ockert drei Schwimmer erfolgreich. Tobias Schneeberg (1993) konnte seinen Titel über 200m Brust (2:22,29) verteidigen. Christoph Borek (1991) errang über 50m Rücken (0:26,19) und 100m Brust (1:02,98) den Vizemeistertitel. Für eine kleine Überraschung sorgte Dominique Lendjel (1985), der seine Schwimmkarriere vor einigen Jahren eigentlich schon beendet hatte: Lendjel musste sich im Finale über 100m Lagen (0:57,39) nur um zwei Zehntelsekunden geschlagen geben und errang den Vizemeistertitel.

Auch an bei den Staffelwettkämpfen war der VfL Sindelfingen erfolgreich. Hier schafften es die Schwimmerinnen des VfL Sindelfingen über 4x50m Freistil (1:53,03) in der Besetzung Paula Ernst, Laura Fischinger, Ajka Ockert und Carolin Bek als Drittplatzierte auf das Siegerpodest. Die Staffel war zugleich Abschluss eines äußerst erfolgreichen Wochenendes für den VfL Sindelfingen.

Presse | Schwimmen | 21.10.2014

Landesentscheid der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMSJ) im Schwimmen

Am Wochenende fand der Landesentscheid der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend – kurz DMSJ – im Schwimmen im Stadtbad Bad Cannstatt statt. Bei diesem Wettbewerb der in den Altersklassen Jugend D, C, B und A ausgetragen wird, müssen die teilnehmenden Mannschaften jeweils fünf Staffeln schwimmen: 4x100m Freistil, 4x100m Brust, 4x100m Rücken, 4x100m Schmetterling – die D-Jugend schwimmt nur 4x50m Schmetterling – und 4x100m Lagen. Die in den einzelnen Staffeln erreichten Zeiten werden addiert und so der Gesamtsieger beziehungsweise Landessieger der jeweiligen Jugend ermittelt. Der VfL Sindelfingen ging mit drei weiblichen Mannschaften in der Jugend D, C und B und mit zwei männlichen Mannschaften in der Jugend D und C an den Start.

Der VfL Sindelfingen konnte mit den Leistungen der fünf Mannschaften insgesamt sehr zufrieden sein, so schafften es alle Mannschaften bis auf eine aufs Siegerpodest. Die weibliche D-Jugend verpasste nach fünf packenden Staffeln und einem harten Kampf den dritten Platz in einer Gesamtzeit von 25:22,25 Minuten um gerade mal eine Sekunde. Obwohl die D-Jugend in der Besetzung Charlotte Mc Gregor (Jahrgang 2003), Annika Huber (2003), Anja Kricheldorf (2003) und Anna Menz (2003) alles gegeben hat, blieb somit nur der undankbare vierte Platz. Glücklicher verlief der Landesentscheid bei der gleichaltrigen männlichen D-Jugend: In der Besetzung Noah Döttling (2004), Marwin Hornikel (2003), Andre Tim Kroschwald (2003), Mark Nüter (2003) und Jan Sauer (2004) erschwamm diese sich in der Gesamtzeit von 27:08,81 hinter der Konkurrenz aus Schwäbisch Gmünd den zweiten Platz und damit vor der SSG Reutlingen/Tübingen den Vizemeistertitel.

In der weiblichen und männlichen C-Jugend dominierte der VfL Sindelfingen das Feld. Unangefochten errangen sowohl die Mädchen in der Besetzung Lucy Arndt (2001), Laura Durst (2002), Lea Ehret (2002), Anja Krastel (2001), Rosaly Mäule (2001), Sina Ockert (2001), Alessia Säuberlich (2001), Alexia Symak (2002) und Constanze Zimmermann (2002) mit einer Gesamtzeit von 24:51,84 als auch die Jungen in der Besetzung Martin Brand (2001), Noam Chrobok (2001), Marek Jahn (2001), Bastian Kömpf (2002), Mark Sauer (2002), Luca Steinmüller (2001), Philip Steinmüller (2001) und Torben Twachtmann (2001) mit einer Gesamtzeit von 24:00,98 jeweils den Landesmeistertitel und damit die Goldmedaille. Die Mädchen konnten dabei die Konkurrenz der SSG Reutlingen/Tübingen über eineinhalb Minuten hinter sich lassen, die Jungen die Konkurrenz des SV Schwäbisch Gmünd sogar knapp zwei Minuten. Die Leistung der männlichen C-Jugend könnte mit ein wenig Glück ausreichen, um sich für das Bundesfinale zu qualifizieren, das am 15. Und 16. November in Essen stattfinden wird. Hierfür qualifizieren sich die besten zwölf Mannschaften der C-Jugend aus dem gesamten Bundesgebiet. Da die Landesentscheide in den anderen Landesverbänden noch nicht ausgetragen wurden, stehen die qualifizierten Mannschaften erst Anfang November fest.

Die weibliche B-Jugend in der Besetzung Carolin Bek (1999), Maya Ducke (1999), Paula Ernst (2000), Laura Fischinger (1999), Sophia-Luisa Hohnloser (1999), Melanie Hornikel (2000), Ajka Ockert (1999) und Sophia Schneider (1999) konnte sich mit einem Vorsprung von 30 Sekunden vor der Konkurrenz aus Ulm in einer Gesamtzeit von 23:37,70 ebenfalls die Goldmedaille und damit den Landesmeistertitel sichern. Auch für die weibliche B-Jugend ist mit dieser Leistung eine Qualifikation für das Bundesfinale nicht ausgeschlossen, auch wenn diese ungleich schwieriger ist, da sich in der B-Jugend nur die sechs besten Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet qualifizieren.

Zwei Schwimmerinnen und zwei Schwimmer des VfL Sindelfingen können sich nicht nur über diese tollen Mannschaftsergebnisse freuen: Seit dem Wochenende steht fest, dass Laura Durst und Annika Huber sowie Bastian Kömpf und Marc Nüter für den Süddeutschen Jugendländervergleich nominiert sind. Bei diesem treten Auswahlmannschaften der Bundesländer aus dem Bereich des Süddeutschen Schwimmverbandes gegeneinander an.

Presse | Schwimmen | 15.10.2014

Bezirksmeisterschaften im Schwimmen

Am Wochenende fanden die Bezirksmeisterschaften des Bezirks Mittlerer Neckar im Schwimmen statt.

Wie üblich wurden diese Meisterschaften auf zwei Veranstaltungsorte aufgeteilt. Während die älteren Schwimmer ab Jahrgang 2001 in Mühlacker starteten, gingen die jüngeren Schwimmer im neu renovierten Hallenbad in Leonberg an den Start. Nachdem lange Unklarheit über die Zukunft des Leonberger Hallenbades geherrscht hatte und die Schließung gedroht hatte, wurde im letzten Jahr mit der Renovierung des Bades begonnen, die 2014 abgeschlossen wurde.

Insgesamt waren unter den 700 Schwimmerinnen und Schwimmern bei den Bezirksmeisterschaften 32 Schwimmerinnen und 25 Schwimmer des VfL Sindelfingen am Start. Die Medaillenausbeute des VfL Sindelfingen bei 313 Starts war beeindruckend: 72x Gold, 53x Silber und 37x Bronze.

Bei den Schwimmerinnen konnten Bibiana Uhl (Jahrgang 2005) über 100m Rücken, Constanze Zimmermann (2002), Melanie Hornikel (2000) über 50m Rücken, Michelle Kempa (1998) über 200m Brust und Laura Ziegler (1997) über 200m Delfin jeweils einen Meistertitel erringen. Jeweils zwei Meistertitel erschwammen sich Anna Menz (2003) über 200m Lagen und 100m Schmetterling, Lucy Arndt (2001) über 100m Rücken und 200m Freistil sowie Sina Ockert (2001) über 50m Freistil und 200m Lagen. Drei Meistertitel konnten Lea Ehret (2002) über 200m Lagen, 100m Rücken und 100m Lagen und Sophia-Luisa Hohnloser (1999) über 200m Brust, 200m Freistil und 200m Schmetterling erreichen. Die erfolgreichsten Schwimmerinnen des VfL Sindelfingen waren mit jeweils fünf Meistertiteln Annika Huber (2003) über 50m Brust, 200m Brust, 100m Rücken, 200m Freistil und 200m Rücken, Laura Durst (2002) über 50m Brust, 200m Brust, 50m Schmetterling, 100m Freistil und 100m Brust, Anja Krastel (2001) über 50m und 200m Rücken, 100m Lagen, 100m Freistil und 200m Schmetterling, Paula Ernst (2000) über 100m und 200m Rücken, 50m und 200m Freistil und 50m Schmetterling sowie Carolin Bek (1999) über 100m und 200m Rücken, 50m und 100m Freistil sowie 200m Lagen.

Auch die Schwimmer des VfL Sindelfingen konnten viele Meistertitel erschwimmen. Einen Meistertitel erreichten Lasse Eberwein (1999) über 50m Brust und Lorenzo Lombreschi (1996) über 50m Rücken. Zwei Niko Amanatidis (1994) wurde über 50m Brust und 100m Brust Bezirksmeister. Marc Sauer (2002) gelang dies über 50m Freistil und 50m Schmetterling. Bastian Kömpf (2002) erreichte drei Meistertitel über 100m Rücken, 50m Rücken und 200m Rücken. Sogar vier Meistertitel erschwamm sich Martin Brand (2001) über 50m Schmetterling, 100m Schmetterling, 100m Freistil und 200m Brust. Die erfolgreichsten Schwimmer des VfL Sindelfingen bei den Bezirksmeisterschaften waren aber Marc Nüter (2003) mit sechs Meistertiteln über 200m Lagen, 100m Rücken, 200m Freistil, 50m Rücken, 200m Rücken und 100m Freistil und Christian Huber (2000) mit sieben Meistertiteln über 200m Brust, 50m Rücken, 100m Rücken und 200m Rücken sowie auf 50m Freistil, 100m Freistil und 200m Freistil.

Folgende Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Sindelfingen schafften es zwar nicht auf den ersten Podestplatz, konnten jedoch viele zweite und dritte Plätze erreichen: Ayet Afifi (2005), Denis Speck (2005), Noah Döttling (2004), Celina Fischinger (2004), Jan Sauer (2004), Charlotte McGregor (2003), Marek Jahn (2002), Chiara Ziegler (2002), Noam Chrobok (2001), Alessia Säuberlich (2001), Philip Steinmüller (2001), Sascha Wüst (2000), Tatjana Schmid (1999) und Alexander Hübner-Hecker (1996).

Auch in den Staffelwettkämpfen war der VfL Sindelfingen sehr erfolgreich. Insgesamt erreichten die Mannschaften des VfL Sindelfingen sechs von acht möglichen Meistertiteln. Über 4x50m schaffte es die zweite Mannschaft des VfL Sindelfingen hinter der ersten Mannschaft auf Platz zwei. Die guten Ergebnisse in den Staffelwettkämpfen geben Anlass zur Vorfreude auf das nächste Wochenende: dann stehen in Stuttgart-Bad Cannstatt die Bezirks- und Landesentscheidungen des Deutschen Mannschaftswettbewerbes im Schwimmen der Jugend (DMSJ) an. Hier werden die Mannschaften des VfL Sindelfingen sicher wieder um die ersten Plätze kämpfen.

Presse | Schwimmen | 04.06.2014

Süddeutsche Meisterschaften/Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften - vergangenes Wochenende in Dresden/Wetzlar

Am vergangenen Wochenende fanden die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften und die Süddeutschen Meisterschaften statt. Die älteren Jahrgänge gingen in Wetzlar und die jüngeren Jahrgänge in Dresden an den Start. Die Süddeutschen Meisterschaften stellen zudem auch die letzte Möglichkeit dar, sich für die Deutschen Meisterschaften in Berlin zu qualifizieren, die Mitte Juni in Berlin stattfinden.

In Dresden ging der VfL Sindelfingen mit zwölf Schwimmern an den Start. Für die jüngsten Schwimmer gibt es keine Wertung über Einzeldisziplinen. Sie müssen den  Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) absolvieren: 400m Freistil, 200m Lagen, 50m Beinbewegung, 100m und 200m in der jeweiligen Spezialdisziplin. Im SMK gingen für den VfL Sindelfingen Martin Brand (Jahrgang 2001, Spezialdisziplin Schmetterling), Bastian Kömpf (2002, Rücken), Marc Sauer (2002, Freistil), Laura Durst (2002, Brust) und Lea Ehret (2002, Brust). Während Bastian Kömpf den SMK aus gesundheitlichen Gründen leider nicht beenden konnte, belegten Lea Ehret und Laura Durst in der Gesamtwertung einen sehr guten zehnten beziehungsweise siebten Platz. Noch besser lief es bei Marc Sauer und Martin Brand: Marc Sauer musste sich nur zwei starken Konkurrenten geschlagen geben und belegte den dritten Platz. Für Martin Brand war sogar der Sieg in Reichweite. Er war schnellster über seine Spezialstrecken 100m Schmetterling (1:03,10) und 200m Schmetterling (2:23,45), über die 50m Beinbewegung schwamm ihm aber sein Konkurrent davon, so dass es in der Gesamtwertung trotzdem nur für den hervorragenden zweiten Platz reichte.

In den Einzelwertungen erreichten die jüngeren Schwimmern trotz guter Leistungen kein Podestplatz konnten sich aber fast immer unter den besten 20 platzieren. Anja Krastel (2001) und Christian Huber (2000) erreichten sogar Platzierungen unter den besten zehn: Anja Krastel erreichte über 200m Freistil (2:18,61) Platz sieben und Christian Huber über 100m Freistil (0:58,00) Platz fünf sowie über 200m Freistil (2:07,81). Mit ihren sehr guten Leistungen konnten sich Krastel und Huber für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren. Ebenfalls qualifizieren konnte sich Paula Ernst (2000) über 200m Rücken (2:35,86). Lucy Arndt (2001) erreichte ihre beste Platzierung über 200m Rücken (2:38,14), Rosaly Mäule wurde über 200m Freistil (2:20,40) vierzehnte und Sina Ockert schwamm über 100m Freistil (1:04,64) auf Platz 17.

In Wetzlar ging der VfL Sindelfingen mit neun Schwimmern an den Start, von denen Lukas Hüsing (1990) und Tobias Schneeberg (1993) in der offenen Klasse antraten. Hüsing erreichte insgesamt dreimal das Finale und gewann über seine Spezialdisziplin 200m Schmetterling (2:05,34) die Silbermedaille. In den Jahrgangswertungen konnte der VfL Sindelfingen sechs Medaillen mit nach Hause bringen: Ajka Ockert (1999) gewann über 50m Freistil (27,85) den Vizemeistertitel. Gleiches gelang auch Antonin Klingler (1995) über 100m Freistil (52,92). Klingler wurde zudem über 50m Freistil (24,27) Dritter. Gleich zwei Vizemeistertitel erschwamm sich Justus Kuhn (1996) über seine Spezialstrecken 100m Rücken (1:00,27) und 200m Rücken (2:10,31). Gute Platzierungen erreichten auch Laura Fischinger über 50m Freistil (5. Platz, 0:28,07), Aleksandar Stosik über 50m Rücken (7. Platz, 0:29,49) und Carolin Bek über 400m Freistil (15. Platz, 4:46,41).

Von den älteren Schwimmern konnten sich somit Markus Barna, Laura Fischinger, Antonin Klingler, Justus Kuhn, Ajka Ockert und Aleksandar Stosik für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren.

Presse | Schwimmen | 07.05.2014

Der Goldfisch pendelt über den Atlantik

Der frisch gebackene Deutsche Meister Björn Hornikel studiert in den USA und steigt trotzdem für den VfL Sindelfingen ins Wasser / Olympia 2016 ist das große Ziel

Von Roland Popp und Jürgen Wegner

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Bis Sonntag war Björn Hornikel ein relativ unbeschriebenes Blatt. 50 Meter und 22,36 Sekunden in Berlin reichten aus, um das schlagartig zu ändern. Nicht der haushohe Favorit Steffen Deibler schlug über die Freistil-Sprintstrecke als Erster an, sondern der Schwimmer des VfL Sindelfingen. Seitdem darf er sich Deutscher Meister nennen (die SZ/BZ berichtete).

Von Null auf Hundert? Nicht ganz. Schon tags zuvor hatte Hornikel über die 100 Meter ein Ausrufezeichen gesetzt und hinter Weltmeister Paul Biedermann und Steffen Deibler in 49,29 Sekunden Bronze geholt. Die Presse stand Schlange und wollte wissen, wer dieser Teufelskerl aus Sindelfingen ist. Nach der Siegerehrung bestand Björn Hornikel die Feuertaufe. Ruhig und gelassen gab er der ARD ein erstes Interview.

Gestatten: Björn Hornikel. Seit Dienstag 22 Jahre jung, USA-Student und Schwimmer für den VfL Sindelfingen. Ein guter Typ mit interessanter Vita. Eines der jetzt offenen Geheimnisse trägt er auf der Badekappe und hat einen furchtbaren Hintergrund. Servati ist da zu lesen. Dahinter verbirgt sich Björn Hornikels Freund und Trainingspartner in der Uni-Mannschaft John Servati, der vor neun Tagen im Alter von 21 Jahren starb, als ein Tornado durch Tuscaloosa wütete. Es waren dramatische Sekunden. John Servati wurde von einer umstürzenden Betonmauer begraben, nachdem er seine Freundin davor gerettet hatte.

In Alabama ist Björn Hornikel mittlerweile zuhause. Dort nennen sie ihn „BJ“, weil sie Björn nicht aussprechen können. Und deshalb heißt er jetzt auch im Sindelfinger Verein so, verrät Justus Kuhn, der mit Antonin Klingler, Christoph Borek und eben Björn Hornikel die Freistil-Staffel bildete, die Silber mit nach Sindelfingen brachte. Damit nicht genug. Natürlich war Hornikel auch feste Größe im Lagen-Team, das auch noch Bronze holte. Hier war für Antonin Klinger Lukas Hüsing ins Wasser gegangen.

Björn Hornikel ist ein echter Teamplayer: Im Kollektiv funktioniert er besonders gut, seine Sindelfinger Kollegen mögen ihn und schauen gerne zu ihm auf. Und wenn er über seine zweite Heimat Tuscaloosa in Alabama spricht, bekommt er einen anderen Gesichtsausdruck, auch wenn es selbst dort Verbindungen nach Sindelfingen gibt: Sein Vater arbeitet in den USA für eine schwäbische Automobilmarke. „Meine Eltern, mein Bruder und ich leben seit zehn Jahren in Alabama. Ich habe meinen Bachelor in Gesundheit- und Sportwissenschaften abgeschlossen und will dort an der Uni noch meinen Master machen“, sagte er.

Das bedeutet weitere vier Semester Studium und mindestens zwei Jahre lang regelmäßiges Reisen. Denn für den VfL Sindelfingen will er weiterhin Wettkämpfe bestreiten. Über seine sportlichen Ziele sagt Björn Hornikel: „In Berlin habe ich einige kleine Schritte in die richtige Richtung gemacht.“ Gerne würde er an den Europameisterschaften im Sommer in Berlin teilnehmen. Aber Olympia steht über allem: „Rio 2016 wäre ein absoluter Traum.“ Dafür muss er allerdings noch zulegen. „Auf die 100 Meter-Distanz ist eine 48er Zeit drin“, prophezeit er. Und mittelfristig will er erst einmal die 48,70 Sekunden angreifen.

Bis dahin ist es noch ein langer Weg mit vielen harten Trainingseinheiten. Einen ersten Lohn dafür hat Björn Hornikel jetzt eingefahren. Wie ihn das emotional bewegt hat, schilderte er so: „Nach dem Gewinn der Bronzemedaille auf dem Podium zusammen mit den großen Paul Biedermann und Steffen Deibler zu stehen, das war absolut überwältigend.“

Dafür wirkte er nach seinem bisher größten Triumph in seiner noch jungen Karriere – dem Gewinn der Goldmedaille über 50 Meter Freistil – ausgesprochen ruhig und gelassen. Er erfüllte alle Interview-Wünsche und bewegte sich sicher auf neuem Terrain. Fast schon wie ein alter Hase – und das, obwohl es nach seinem Rennen nicht wie gewünscht lief: Wie alle Goldmedaillengewinner musste auch er zur Dopingkontrolle. Über eine Stunde zog sich das hin, der Sindelfinger musste noch eine Runde mit dem Dopingagent drehen, dann hat es endlich geklappt. Der ganze Rummel hatte ihm offensichtlich auf die Blase geschlagen.

Nächsten Mittwoch ist seine erfolgreiche Deutschlandtour schon wieder vorbei. Dann geht es für Björn Hornikel wieder über den Atlantik Richtung Alabama. Das wiederum nicht mehr als unbeschriebenes Blatt, sondern mit reichlich Geschichten im Gepäck.

Presse | Schwimmen | 05.05.2014

Vier Medaillen für den VfL Sindelfingen in Berlin

In Berlin haben die 125. deutschen Meisterschaften in Schwimmen stattgefunden. Der VfL Sindelfingen war mit acht Teilnehmern am Start.

Der erfolgreichste Schwimmer des VfL Sindelfingen war Björn Hornikel (Jahrgang 1992). Der 21-Jährige, der derzeit in den USA studiert, ging über 50 und 100 Meter an den Start. Zwar musste er sich über 100 Meter den beiden Schwimmgrößen Paul Biedermann und Steffen Deibler geschlagen geben, doch in 0:49,29 Minuten sicherte er sich die Bronzemedaille. In einem packenden Rennen über 50 Meter ließ Hornikel dann aber die gesamte Konkurrenz hinter sich und wurde im packenden Anschlag-Finale deutscher Meister (0:22,36). Die Stärke der Sindelfinger wurde auch wieder in den Staffelwettbewerben unter Beweis gestellt mit den Plätzen zwei (4 x 100 Meter Freistil), drei (4 x 100 Meter Lagen) vier (4 x 200 Meter Freistil).

Mit einer Meisterschaft und einer Vizemeisterschaft im Einzel sowie zwei Staffelmedaillen kann der VfL Sindelfingen eine erfolgreiche Bilanz vorweisen. Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle Schwimmer ihre persönliche Bestzeiten verbessern. Björn Hornikel erfüllte über 50 und 100 Meter Freistil sogar die Normzeiten für die Europameisterschaften.

Presse | Schwimmen | 05.05.2014

Sindelfinger fischen Edelmetall aus dem Berliner Becken

Björn Hornikel holt über die Sprintstrecken Gold und Bronze, die Freistil-Staffel schwimmt zu Silber und die Lagen-Staffel bringt Bronze mit nach Sindelfingen

Von unserem Mitarbeiter Roland Popp

Das Schwimmteam des VfL Sindelfingen hat bei den deutschen Meisterschaften in Berlin Traumtage erlebt. Den Vogel schoss Björn Hornikel ab, der den Titel über 50 Meter-Freistil holte. Über 100 Meter wurde er Dritter. Zu Silber schwamm die Freistil-Staffel und die Lagen-Staffel kehrt mit Bronze zurück aus Berlin.

Das Team um Trainer Peter Dlucik brauchte einen Tag, um sich an die Berliner Luft und das Ambiente in der Schwimmhalle zu gewöhnen. Tag zwei war schon vielversprechender: Ein vierter Platz in der 200-Meter-Staffel mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Wiesbaden stimmte das Team zwar ein bisschen traurig (die SZ/BZ berichtete). Peter Dlucik war trotzdem zufrieden mit seiner Truppe und sah weiteres Potenzial: „Meine Mannschaft hat gekämpft und äußerst knapp eine Medaille verpasst. Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte er. Er motivierte seine Schwimmer – und der Erfolg stellte sich postwendend ein.

Die Mannschaft mit Björn Hornikel, Justus Kuhn, Christoph Borek und Antonin Klingler belegte den zweiten Platz mit der 4x100-Meter-Freistil-Staffel. Dabei versprühten die Sindelfinger Optimismus und Freude, aber vor allem Teamgeist. In diesem Team machte Björn Hornikel, der in den USA studiert und für den VfL den Atlantik hin und wieder überquert, den Unterschied. „Wir haben richtig gute Teams. Aber Björn ist einer, zu dem alle aufschauen und wissen, dass er richtig gut ist. Dabei ist er ein sehr bescheidener, kollegialer Typ“, sagte Peter Dlucik.

Der 21-jährige Björn Hornikel ging dann mit Weltmeister Paul Biedermann und Steffen Deibler über die 100 Meter Freistil ins Wasser und überraschte das Publikum sowie Bundestrainer Henning Lambertz mit seiner vorzüglichen Leistung, die eine Bronzemedaille wert war. Der Bundestrainer bat Trainer Peter Dlucik kurz darauf zum Gespräch und vereinbarte mit ihm weitere Schritte für Hornikel, die den Weg zur Teilnahme an der Europameisterschaft in Berlin im August möglich machen sollen.

Das sollte nicht der letzte Streich der Sindelfinger gewesen sein: Björn Hornikel überraschte und überzeugte erneut über 50 Meter Freistil und qualifizierte sich hinter Steffen Deibler für das A-Finale. Trainer Peter Dlucik: „Ich habe ihm gesagt ‘mach Druck Björn, du kannst den Deibler knacken’.“ Und genau so hat es der sympathische Schwimmer auch gemacht und Großes geleistet. Björn Hornikel gewann die Deutsche Meisterschaft vor Steffen Deibler. Danach gab er seine ersten TV Interviews.

Die Mannschaft wurde nach der Hornikel-Solo-Show auch noch für die gute Arbeit und vor allem für den tollen Teamgeist belohnt. Im letzten Lauf der Lagen-Staffel verpasste der VfL mit der Besetzung Justus Kuhn, Christoph Borek, Lukas Hüsing und Björn Hornikel zunächst einen Medaillenrang. Kurz darauf brach dann aber Jubel aus. Die Mannschaft aus München, die Platz zwei belegte, wurde aus technischen Gründen disqualifiziert. Somit rückten die Sindelfinger auf und kamen völlig überraschend zu einer weiteren Medaille.

Und dann hatte auch noch Christoph Borek seinen Solo-Ritt und gewann über die 200-Meter-Lagen das B-Finale.

Presse | Schwimmen | 16.04.2014

Schließzeiten des Badezentrums im Juli bereiten Sorgen

Bei der Hauptversammlung des VfL Sindelfingen auf Risiken und Chancen hingewiesen - Finanziell auf solidem Fundament

Wieder ein erfolgreiches Jahr für die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen. Auf der Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle des Klostergartenbads war daher wenig auszusetzen an der Arbeit des Teams um Abteilungsleiter Mark Mohr. Es gab jedoch nicht nur Positives, die Zukunft hält für die VfL-Schwimmer einige Risiken, aber auch Chancen bereit.

Die erfreulich gute Entwicklung des Klostergartenbads und dessen Bestandsgarantie bis 2024 sichert den reibungslosen Betrieb der Jugendarbeit und einen Großteil des Leistungssports. Hier ist dem Förderverein unter Leitung von Michael Kuhn für die hervorragende Arbeit nicht oft genug zu danken. Auch Ekkehard Miersch wird nicht müde, sich in diesem Thema immer wieder bei der Stadt Sindelfingen ein- und durchzusetzen. Diese Bestandsgarantie besteht allerdings nur bei ausreichend guter finanzieller Situation der Stadt und birgt somit immer ein Risiko. Daher sind Schwimmabteilung und Förderverein sehr darin interessiert, heute schon Fakten zu schaffen und damit den Fortbestand zu sichern.

Finanziell steht die Schwimmabteilung schon seit ein paar Jahren, trotz zweier hauptamtlicher Trainer, auf solidem Fundament. Eine gut funktionierende Schwimmschule unter der Leitung von Simon Kunz schafft die Grundlage, um im Verein auch einen kostenintensiven Leistungssport betreiben zu können. In insgesamt 178 Kursen lernten 2013 rund 800 Kinder das Schwimmen beim VfL. Eine Zahl, auf die die Abteilung stolz ist. Einen weiteren Beitrag zum Haushalt liefern seit Jahren das Veranstaltungsteam und die Bewirtung. Unter der Leitung von Roman Huber und Margot Pildner-Speck wird die Organisation von kleinen und großen Wettkämpfen weitergeführt. Das neue Gespann hat die ersten Hürden erfolgreich genommen und an der ISSC gezeigt, dass sie auch eine Rekordzahl von über 4000 Einzelmeldungen nicht in die Knie zwingen kann. Dritte Säule ist das Zeitmess-Team von Markus Ullrich. Das war 2013 bei erstaunlichen 18 Wettkämpfen im Einsatz. Rechnet man die Ferienzeiten raus, heißt das während der Wettkampfsaison quasi jedes Wochenende einen Einsatz. Dank dieser guten Arbeit konnte Kassiererin Silvia Meinl ein ausgeglichenes Gesamtergebnis und weiterhin ein gutes finanzielles Polster vorweisen.

Dies könnte sich im laufenden Jahr allerdings schwerer gestalten. Die Schließzeiten des Badezentrums im Juli machen der Schwimmabteilung zu schaffen. Dadurch

fällt die Hälfte der Schwimmkurse eines Trimesters weg, Aqua-Fitnesskurse können nicht stattfinden, genauso wie das Training der Leistungsgruppen und Wasserballer. Dies würde große finanzielle Einbußen sowie tiefe Einschnitte in die Trainings- und Wettkampfplanung der Trainer bedeuten. Mark Mohr ist zwar schon im Gespräch mit der Bäderamtsleitung und hat auch schon Vorschläge unterbreitet, wie man die Ausfälle kompensieren könnte, zu einer Lösung sind beide Seiten aber noch nicht gekommen.

Auch ohne USA-Student Hornikel wieder zurück in der 1. Bundesliga

Für den Leistungssport berichtete Christoph Schönleber. Der Generationswechsel im Schwimmteam ist abgeschlossen, die Abteilung kann auf eine aussichtsreiche Zukunft blicken. Der Altersschnitt der ersten Männermannschaft liegt bei rund 20 Jahren, bei den Frauen sogar darunter. Dieses junge Team holte dennoch 13 Medaillen auf Landesebene, darunter sechs Titel, war bei den deutschen Meisterschaften, auf der langen und der kurzen Bahn, in den Finals vertreten und hat den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Das alles ohne Leistungsträger Björn Hornikel, der in den USA studiert. Hier zeigt sich die seit Jahren gute Arbeit von Cheftrainer Peter Dlucik.

Verstärkung könnten die Wasserballer gebrauchen. Fachwart Marco di Sarno berichtet zwar von positiven Entwicklungen der zweiten Mannschaft, die sich mit Schwimmern verstärkt hat, betonte aber auch, dass die erste Mannschaft dringend Unterstützung braucht. Versäumnisse in der Jugendarbeit holen diese Sparte ein.

Geehrt wurden Lothar Knauer, Stephan Hasslacher und Maximilian Kienitz mit der Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft, Laura Fischinger und Aija Ockert mit der Ehrennadel in Bronze für hervorragende Leistungen. Zudem wurden die beiden Vereinsmeister Laura Kienitz und Christoph Borek ausgezeichnet.

Presse | Schwimmen | 27.03.2014

„Peter Dlucik ist eine Trainer-Ikone“

Sindelfingens Schwimm-Abteilungsleiter Mark Mohr über seinen langjährigen Coach

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

2016 geht bei den Sindelfinger Schwimmern eine Ära zu Ende. Dann läuft der Vertrag von Cheftrainer Peter Dlucik aus. „Er hat die Abteilung nach vorne gebracht“, sagt Mark Mohr über den Olympia-Teilnehmer von München 1972.

 

Die SZ/BZ hat sich mit dem Abteilungsleiter der Sindelfinger Schwimmer aber auch über das internationale Schwimmfest im Badezentrum vergangene Woche unterhalten.

 

Wie fällt Ihr Fazit dieser Veranstaltung aus?

Mark Mohr (Bild: z): „Ich war auch dieses Mal zufrieden. Schließlich hatten wir 850 Teilnehmer aus acht verschiedenen Nationen, die es auf über 4000 Starts brachten. Genauso wichtig wie die Masse ist uns aber auch die sportliche Qualität. Unsere Veranstaltung ist ein offizieller Wettkampf des internationalen Schwimmverbands. Dieses Mal ging es im Badezentrum um die Qualifikation für die Jugend-Olympiade.“

 

Wie wichtig ist das Schwimmfest für den VfL Sindelfingen?

Wir zeigen, was wir können

Mark Mohr: „Finanziell ist diese Veranstaltung für unseren Leistungssport fest eingeplant. Allerdings dient das Schwimmfest auch unserem Ansehen in der Öffentlichkeit. Wir zeigen damit, was wir können.“

Wie viele Helfer waren dabei im Einsatz?

Mark Mohr: „Viele Eltern der aktiven Schwimmer helfen in der Bewirtung. Aber auch alle anderen Sparten unserer Abteilung, wie die Wasserballer oder die Freizeitschwimmer, packen mit an. Jeweils 150 Helfer waren an dem Wochenende im Badezentrum.“

Gab es dabei auch ein Treffen ehemaliger Schwimm-Größen?

Mark Mohr: „Das gibt es jedes Jahr, und die bekommen dann auch fast immer etwas Neues geboten. Bei den Verfolgungsrennen haben wir uns auch dieses Mal etwas einfallen lassen. So mussten die Schwimmer vor ihrem Start erst durch eine Saloon-Tür. Das war fast so wie bei den Olympischen Spielen.“

Wie haben sich die Sindelfinger Starter in diesem Feld geschlagen?

Mark Mohr: „Antonin Klingler hat sowohl über die Kraul- als auch über die Freistil-Strecke gewonnen. Justus Kuhn war der Schnellste über die Rücken-Distanz. Für unsere Schwimmer ist der internationale Vergleich sehr wichtig.“

Wie heißen die größten Talente beim VfL?

Mark Mohr: „Auf jeden Fall Antonin Klingler und Justus Kuhn bei den Männern und Ajka Ockert bei den Frauen. Dahinter sind wir beim Nachwuchs breit aufgestellt, doch diese Talente benötigen noch Zeit für ihre Entwicklung.“

Im kommenden Jahr schwimmt Sindelfingen wieder in der Bundesliga. Was ist dann von dem Team zu erwarten?

Mark Mohr: „Da bin ich selber sehr gespannt. Wenn ich allein nach den Punktzahlen gehe, traue ich uns eine gute Rolle zu.“

Wird Trainer Peter Dlucik das Team dann noch betreuen?

Mark Mohr: „Er hat bei uns noch einen Vertrag bis ins Jahr 2016. Er arbeitet aber schon jetzt intensiv mit seinem Nachfolger Simon Kunz zusammen, um den Übergang in zwei Jahren dann zu erleichtern.“

Ist Schwimmen beim VfL Sindelfingen ohne Peter Dlucik überhaupt denkbar?

Mark Mohr: „Nur schwer. Peter Dlucik ist eine Trainer-Ikone. Ihn aufhören zu lassen, war keine leichte Entscheidung für uns. Er hat die Abteilung nach vorne gebracht. Aber auch ohne ihn muss es sportlich weitergehen.“

Info

Weitere Informationen zu den VfL-Schwimmern bekommt man unter www.schwimmen.vfl-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Schwimmen | 19.03.2014

International Sindelfingen Swimming Championships

15./16. März 2014, Badezentrum Sindelfingen

Am Wochenende fanden zum 20. Mal die International Sindelfingen Swimming Championships – kurz ISSC – im Badezentrum in Sindelfingen statt. 865 Schwimmer aus acht Nationen absolvierten an zwei Tagen über 4000 Starts. Die ISSC sind jedoch nicht nur international sondern auch innovativ, so sind jedes Jahr neben den üblichen Wettkampfstrecken auch neue Wettkampfformen fester Bestandteil des Wettkampfprogramms: Die ISSC-Sprint-Trilogie für den Nachwuchs, das ISSC-Cut-Off  für die Spitze oder das einzigartige Pursuit-Race - Ein Rennen, in dem Schwimmer aller Disziplinen, männlich und weiblich chancengleich gegeneinander antreten können. Diese Innovationsflut mit dem Ziel einen interessanten Wettkampf für Athleten und Zuschauer zu bieten, wurde bereits vor Jahren von Chef-Organisator Markus Ulrich losgetreten und mittlerweile erfolgreich von seinem Nachfolger Roman Huber weitergeführt.

Ein abwechslungsreicher Wettkampf allein reicht den Sindelfinger Organisatoren scheinbar nicht aus. Ebenso beeindruckend kommt die Präsentation der Finalteilnehmer und Medaillenträger daher. Ein leuchtendes Siegerpodest, Stroboskopgewitter, Nebelwände und aufschwingende Doppeltüren sieht man sonst nur bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. Das gelingt den Sindelfingern allerdings ohne riesige Budgets und mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern.

Die Schwimmer zeigten sich von der Kulisse begeistert und brachten Höchstleistungen am erfolgreichsten war der Schwimmer Benjámin Grátz aus Ungarn (Jahrgang 1996). Er konnte fünf der bestehenden Veranstaltungsrekorde knacken. Er schwamm 2:05,38 über 200m Lagen, 2:03,21 über 200m Rücken, 0:57,14 über 100m Rücken, 4:23,81 über 400m Lagen und 1:59,61 über 200m Schmetterling. Doch auch für die Sindelfinger konnten Ihre Leistung unter Beweis stellen: Antonin Klingler (1995) konnte das diesjährige ISSC-Cut-Off, das Ausscheidungsrennen über 50m Freistil nach vier Läufen für sich entscheiden und wurde über 100m Freistil hinter Grátz in 0:52,56 Zweiter. Justus Kuhn (1996) wurde über 100m Rücken in 1:00,57 Dritter und gewann die 50m Rücken in 0:27,83. Bei den Damen schaffte es vom VfL Sindelfingen nur Ajka Ockert über 50m Freistil auf das Siegerpodest. Sie wurde im ISSC-Cut-Off Dritte. In den Jahrgangswertungen war der VfL Sindelfingen gewohnt stark und konnte dort viele Medaillengewinne verbuchen.

Der VfL Sindelfingen mit ihrem Abteilungsleiter Mark Mohr war mit dem Wettkampfverlauf der 20. ISSC sehr zufrieden und hofft auch im nächsten Jahr wieder auf eine so positive Resonanz bei Schwimmern, Trainern und Zuschauern.

Presse | Schwimmen | 04.02.2014

VfL Sindelfingen wieder erstklassig

Am Wochenende (1./2.2.14) wurden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen (DMS) ausgetragen.

Bei den DMS treten die Mannschaften der Vereine in einem Ligasystem gegeneinander an. Die Mannschaften des VfL Sindelfingen gingen aufgrund der Vorjahresleistungen in der 2. Bundesliga (1. Herrenmannschaft) und in der Oberliga Baden-Württemberg (1. Damenmannschaft und 2. Herrenmannschaft an den Start). Der Deutsche Schwimmverband hat das Wettkampfprogramm ab dieser Saison geändert: Neben der Umstellung des Punktesystems zur Beurteilung der geschwommenen Leistungen werden nun nur noch die olympischen Strecken geschwommen. Jede Mannschaft muss diese 13 Strecken in jedem der beiden Wettkampfabschnitte einmal schwimmen. Die Summe der Punkte aus den 26 geschwommenen Strecken entscheidet über Auf- und Abstieg bzw. den Verbleib in der Liga.

Nachdem Abstieg in die 2. Bundesliga 2011 stand das Ziel für die 1. Herrenmannschaft des VfL Sindelfingen dieses Jahr fest: Der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Es war aber bereits im Vorfeld offensichtlich, dass dies eine schwierige Aufgabe werden sollte. Nachdem wenige Tage vor dem Wochenende mit Markus Barna (1995) und Gerrit Dürre (1992) zwei wichtige Säulen der Mannschaft verletzungs- bzw. krankheitsbedingt wegbrachen, war klar, dass nur mit einer großen Portion Glück und herausragenden Leistungen ein Wiederaufstieg möglich sein könnte. In der 2. Bundesliga schwimmen 24 Mannschaften, von denen die beiden Erstplatzierten in die 1. Bundesliga aufsteigen. Die 2. Bundesliga ist in die drei Bereiche Süd, West und Nord aufgeteilt. Der VfL Sindelfingen ist in der 2. Bundesliga Süd in Freiburg an den Start gegangen.

Trotz der beiden Ausfälle ging eine hochmotivierte Mannschaft an den Start. Den Wettkampf für den VfL eröffnete Antonin Klingler (1995) mit 200m Freistil in 1:52,70, der auch über 100m Freistil eine tolle Leistung zeigte und die 50-Sekunden-Marke mit 0:50,03 nur knapp verpasste. Auch die Mannschaftskollegen konnten im ersten Abschnitt ihre gute Form unter Beweis stellen. Herausragend war Florian Berger (1988) über 100m Brust in 1:02,58 und Lukas Hüsing (1990) über 400m Freistil in 4:23,19. Nach Abschnitt 1 war klar: Der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga ist möglich: Die Mannschaft lag hinter der Mannschaft aus Heidelberg auf Platz 2. Der Vorsprung zu den nachfolgenden Mannschaften - auch aus den 2. Bundesligen in West und Nord - war jedoch minimal, so dass die Trainer Peter Dlucik und Simon Kunz für den zweiten Abschnitt nur eine Devise ausgaben: Kämpfen, kämpfen, kämpfen.

So wuchsen die Athleten des VfL auch zu Beginn des zweiten Abschnitts über sich hinaus und konnten eine Reihe von Top-Leistungen erzielen: Tobias Schneeberg (1993) über 100m Brust in 1:04,70, Justus Kuhn (1996) über 200m Rücken in 1:58,88 und Christoph Borek (1991) über 100m Schmetterling in 0:54,19. Leider wurde Schneeberg disqualifiziert, hatte jedoch die Chance am Ende des Abschnittes seine Leistung zu wiederholen. Je weiter sich der zweite Abschnitt dem Ende zuneigte, desto deutlicher wurde, dass es zwar knapp bleiben würde, der Vorsprung vor den anderen Mannschaften aber ausreichen würde. Nach dem letzten Wettkampf des zweiten Abschnittes (100m Freistil), den der nach dreijähriger Trainingspause reaktivierte Schwimmer Dominique Lendjel (1985) bestritt, hatte der VfL vor dem noch ausstehenden Nachschwimmen einen Rückstand von 400 Punkten auf die zweitplatzierte Mannschaft. Schneeberg konnte zwar seine Leistung aus dem ersten Versuch nicht wiederholen, seine Zeit von 1:06,36 brachte aber 588 Punkte und reichte somit aus, um sich mit 16888 Punkten den zweiten Platz in der 2. Bundesliga Süd vor der SG Regio Freiburg zu sichern. Doch dann Begann das Zittern ob diese Punktzahl für den Wiederaufstieg reicht, da die Ergebnisse aus der 2. Bundesliga West und Nord noch nicht vorlagen. Nach 30 langen Minuten des Wartens stand fest: Keine Mannschaft aus West und Nord hatte mehr Punkte und somit kommen beide Aufsteiger in die 1. Bundesliga aus dem Süden: SV Nikar Heidelberg und VfL Sindelfingen schwimmen in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga.

Zeitgleich fanden die Wettkämpfe der Oberliga Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd statt. Auch dort sorgte das neue Wettkampfprogramm für eine gute Atmosphäre, so dass die Stimmung in Schwäbisch Gmünd sich von der in Freiburg nicht merklich unterschid. Auch hier gab es eine lautstarke Begleitung der Wettkämpfe durch Vuvuzelas und Trommeln.

Die Frauenmannschaft des VfL Sindelfingen trat mit einem sehr jungen Team an: Carolin Bek (1999), Maya Ducke (1999), Laura Fischinger (1999), Sophia-Luisa Hohnloser (1999), Ariana Lewis (1999), Ajka Ockert (1999), Sophia Schneider (1999), Paula Ernst (2000), Melanie Hornikel (2000) und Anja Krastel (2001) erzielten insgesamt 13.243 Punkte. Die Mannschaft sicherte sich damit souverän einen guten 5. Platz und den sicheren Verbleib in der Oberliga Baden-Württemberg. Die eifrigsten Punktesammlerinnen waren Ajka Ockert mit 2.281 Punkten, Carolin Bek mit 2.090 Punkten, Sophia Schneider mit 2.040 Punkten und Laura Fischinger mit 1.976 Punkten.
Die besten Leistungen erzielten Fischinger über 400m Freistil in 4:37,84, Ockert über 100m Freistil in 1:00,83 und Bek über 200m Freistil in 2:15,03.

Auch die 2. Herrenmannschaft hatte Ausfälle: Verletzungsbedingt fehlten Aleksandar Stosik (1997) und Lorenzo Lombreschi (1996), so dass das Team mit sehr jungen Schwimmern und Masters-Schwimmern ergänzt werden musste. Es starteten Harald Maisch (1971), Reiner Schneider (1982), Christoph Schönleber (1983), Thomas Mucks (1992), Robin Arb (1995), Christoph Beteg (1996), Marcel Bögle (1998), Hayden Kasavicha (1999) und Christian Huber (2000).  Die Mannschaft sammelte insgesamt 13.001 Punkte und landete damit ebenfalls im Mittelfeld (6. Platz) der Oberliga Baden-Württemberg. Die besten Leistungen in der 2. Herrenmannschaft erzielten Maisch über 50m Freistil in 0:23,90, Schneider über 100m Brust in 1:05,82 und Schönleber über 100m Schmetterling in 0:59,39.

Presse | Schwimmen | 30.01.2014

Gelungener Jahresstart bei den Baden-Württembergischen LANGEN STRECKEN

Die langen Strecken gehören bei vielen jungen Sportlern nicht unbedingt zu den Lieblingsstrecken. So auch bei den Schwimmern und Schwimmerinnen des VfL Sindelfingen. Daher trat am 25. Januar die Leistungsgruppe der B- und C-Jugend auch nur mit kleiner Mannschaft bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Heidelberg an. Nichtsdestotrotz fischten gerade die jungen Athletinnen einige Medaillen aus dem Becken.

Über 800m Freistil holte sich Anja Krastel in der Jahrgangswertung 01/02 mit der Zeit von 10:16,71 den Landesmeistertitel. Auf der selben Strecke wurde Laura Fischinger Vize-Meisterin im Jahrgang 99/00 in 9:50,99 und zugleich sechste in der offenen Wertung. Ihre Teamkollegin Rosaly Mäule erreichte in 10:21,47 den dritten Platz im Jahrgang 2001. Mit neuen persönlichen Bestzeiten erreichten auch Carolin Bek (´99), Sophia-Luisa Hohnloser (´99), Carlotta Keppler (´00), Melanie Hornikel (´00) und Lucy Arndt (´01) Platzierungen unter den ersten zwanzig in ihren Jahrgangswertungen. Einziger männlicher Vertreter in den Reihen der Sindelfinger Schwimmer war Christian Huber. Er musste über 1500m Freistil ran und erreichte einen Platzierung unter den Top10 seiner Altersklasse.

Nach ihrem Erfolg auf Freistil zeigte Anja Krastel, dass sie auch auf den Lagenstrecken einiges in petto hat. Mit einer sensationellen Bestzeit von 5:34,52 auf 400m holte sie sich auch hier den Meistertitel und ist damit zur Zeit auf Rang 14 der DSV-Bestenliste über diese Distanz.

Zur Zufriedenheit ihrer Trainerin Susanne Huber konnten sich somit Laura Fischinger, Carolin Bek, Anja Krastel, Rosaly Mäule und Christian Huber Fahrkarten für die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, die im Februar in Offenbach stattfinden, sichern.

Presse | Schwimmen | 01.12.2013

Deutsche Kurzbahnmeiserschaften 2013 Wuppertal

Bei den diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Wuppertal war der Vfl Sindelfingen mit sieben Schwimmern vertreten. Um optimal auf die Meisterschaften vorbereitet zu sein, reisten die VfL Athleten schon mittwochs an.

Für die Schwimmer war Freitag der erste Wettkampftag. Im Vorlauf sorgte das hochmotivierte 4x50m Freistil Quartett für einen starken siebten Platz und Qualifizierte sich somit in der Zeit von 01:32,26 für das Finale am Nachmittag. Im Finale konnten die vier Athleten ihre Zeit noch einmal verbessern (01:31,62) und sicherten sich den sechsten Platz. Der Cheftrainer Peter Dlucik war im Vorfeld sehr motiviert, wieder eine Sprintstarke Staffel an die deutsche Spitze zu führen, was ihm und der Mannschaft mit diesem Resultat gelang. Außerdem sprintete Christoph Borek über 50m Rücken (00:25,89) wie auch über 50m Schmetterling (00:24,91) zu Bestzeiten, verpasste die Finals aber knapp. Er zeigte sich trotzdem äußerst zufrieden mit den Ergebnissen. Zudem erreichte auch Justus Kuhn über 50m Rücken eine gute Zeit (00:26,40).

In den Vorläufen am Samstag schwamm Christoph Borek mit einer Zeit von 00:56,55 auf 100m Lagen als Siebter ins A-Finale. Keine acht Stunden später beendete er das A-Finale in einer persönlichen Bestzeit von 00:56,35 und dem achten Rang. Dies bedeutete gleichzeitig auch die beste Einzelleistung der Sindelfinger bei diesen Titelkämpfen. Justus Kuhn startete an diesem Morgen über 200m Rücken (02:00,93) und schwamm auf den zweiten Reserveplatz, konnte das B-Finale am Abend aber trotzdem bestreiten, da zwei Schwimmer sich gegen einen Start entschieden. Er beendete das Rennen in persönlicher Bestzeit (02:00,38) und Platz 14. Über 100m Freistil (00:51,12min) konnte Antonin Klingler ebenfalls eine persönliche Bestzeit schwimmen, verpasste das Finale aber deutlich. Nach einer langen gesundheitsbedingten Pause meldete sich Lukas Hüsing mit einer guten Leistung auf 200m Schmetterling (02:02,84) zurück. Die bittere Nachricht des Tages war die Disqualifizierung der Traditionsstaffel der Sindelfinger Jungs, die 4x50m Lagen Staffel, verursacht durch zwei Wechselfehler.

Am letzten Wettkampftag erreichten Christoph Borek über 200m Lagen (02:03,85) und Antonin Klingler über 50m Freistil 00:22,88 erneut die B-Finals. Für Christoph Borek waren die 200m Lagen bereits der neunte Start und man merkte, dass die Kräfte langsam schwanden. In den Finals blieben beide Schwimmer unter Ihren Zeiten aus den Vorläufen. Über 200m Lagen waren außerdem noch Justus Kuhn (02:06,93) und Lukas Hüsing (02:05,61) am Start, kamen jedoch nicht über die Vorläufe hinaus. Tobias Schneeberg und Markus Barna konnten jeweils in ihrer Spezialdisziplin 200m Brust persönliche Bestzeiten schwimmen (Barna 02:19,52 und Schneeberg 02:22,98).

Cheftrainer Peter Dlucik war zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge beim Saisonauftakt in Wuppertal und blickt positiv in die Zukunft, vor allem auf die nahende Bundesliga und die geplante Rückkehr der Sindelfinger Schwimmer in die 1. Bundesliga.

Presse | Schwimmen | 24.11.2013

Neue Highlights bei den Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Ulm

Am 9./10. November fanden in Ulm die württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen statt.

Die Sindelfinger C- und B-Jugend (Leistungsgruppe L1a) unter Leitung ihrer Trainerin Susanne Huber war mit 15 Schwimmerinnen und Schwimmern am Start, die in den Jahrgängen wieder gute Leistungen boten. Insbesondere auf den 100- und 200m-Strecken verbesserten die Schwimmer ihre persönlichen Bestzeiten stark, teilweise um bis zu 6 Sekunden.

Die Schwimmer wurden hierfür mit vielen Medaillenrängen und Plätzen unter den ersten Zehn belohnt. In der C-Jugend wurde Christian Huber (Jahrgang 2000) Erster und Württembergischer Kurzbahn-Jugend-Jahrgangsmeister über 50m, 100m und 200m Freistil, 100m und 200m Lagen sowie 200m Rücken. Über 50 m und 100m Rücken holte er Bronze, so dass er für acht Starts auch achtmal aufs Podest steigen durfte. Ebenfalls erfolgreich war seine Alterskollegin Paula Ernst (Jahrgang 2000), die sich den Titel der Württembergischen Kurzbahn-Jugend-Meisterin in der Altersklasse C mit ersten Plätzen über 50m und 200m Rücken sicherte. In ihren weiteren Starts über 100m Rücken sowie 100m und 200m Freistil gewann sie Silber.

Auf der 200m-Rückenstrecke zeigten die Mädchen der C-Jugend starke Leistung mit zwei weiteren Podestplätzen für Lucy Arndt (2.) und Melanie Hornikel (3.). Melanie Hornikel wurde außerdem Vize-Kurzbahn-Jugend-Jahrgangsmeisterin über 50m Rücken. Ebenfalls Silber holte Rosaly Mäule über 200m Schmetterling.

Weitere Altersklassenwertungen im Überblick:

weiblich, Jugend C, Jahrgänge 2000/2001: Lucy Arndt (2001) 100m Rücken, 7. Platz; 50m Rücken, 7. Platz; Marlén Deusch (2000) 100m Brust, 15. Platz; Melanie Hornikel (2000) 50m Freistil, 4. Platz; 100m Rücken, 4. Platz; 100m Freistil, 4. Platz; Carlotta Keppler (2000) 200m Rücken, 6. Platz; 200m Schmetterling, 4. Platz; Anja Krastel (2001) 50m Brust, 15. Platz, 200m Brust, 6. Platz; 200m Freistil, 4. Platz; 50m Schmetterling, 7. Platz; 100m Lagen, 4. Platz; 100m Brust, 10. Platz; Rosaly Mäule (2001) 200m Freistil, 5. Platz; 100m Freistil, 18. Platz; Sina Ockert (2001) 100m Freistil, 21. Platz; Katharina Ruder (2000) 50m Brust, 27. Platz; 100m Brust, 23. Platz; Alessia Säuberlich (2001) 50m Brust, 22. Platz; 100m Brust, 12. Platz;

weiblich, Jugend B, Jahrgänge 1998/1999: Carolin Bek (1999) 50m Freistil, 18. Platz; 100m Rücken, 11. Platz; 200m Freistil, 15. Platz; 50m Rücken, 14. Platz; 200m Rücken, 10. Platz; 100m Freistil, 17. Platz; Laura Fischinger (1999) 50m Freistil, 6. Platz; 100m Rücken, 5. Platz; 200m Freistil, 7. Platz; 50m Rücken, 6. Platz; 200m Rücken, 8. Platz; 100m Freistil, 6. Platz; Sophia-Luisa Hohnloser (1999) 100m Brust, 11. Platz;

männlich, Jugend B, Jahrgänge 1998/1999: Lasse Eberwein (1999) 50m Brust, 6. Platz; 50m Freistil, 23. Platz.

Presse | Schwimmen | 03.11.2013

Gute Leistungen beim 8. Internationalen Karolinger Schwimmfest in Waiblingen

Die Sindelfinger Schwimmer der Leistungsgruppe L1a (B- und C-Jugend) unter Trainerin Susanne Huber sowie vier Schwimmer der Leistungsgruppe L1 starteten am 26.10.2013 wieder beim Internationalen Karolinger Schwimmfest in Waiblingen.

Bei der professionell geführten Veranstaltung, bei der sich der VfL Sindelfingen um die Zeitmessung gekümmert hat (namentlich: Markus Ulrich, Lea Wasser, Martin Schneck und Beate Wasser), hatten 27 Vereine insgesamt 400 Schwimmer mit 1870 Starts gemeldet. Die Leistungsgruppe L1a war nur am ersten Tag des Wettbewerbs mit 18 Schwimmern in 63 Starts angetreten.

Dabei zeigten die Nachwuchsschwimmer des VfL Sindelfingen wieder gute Leistungen mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten. Sie erschwammen sich 17 Podestplätze, davon sieben Gold-, drei Silber- und sieben Bronzemedaillen. Weitere fünf Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille sicherten sich bei den Herren Jahrgänge 1995 und älter Christoph Borek (Jahrgang 1991) und Thomas Mucks (Jahrgang 1992).

Im Vorlauf 100m Schmetterling erreichten die Schwimmerinnen der C-Jugend insgesamt gute Plätze in ihrer Altersgruppe (4. Paula Ernst, 8. Rosaly Mäule, 9. Carlotta Keppler, 13. Anja Krastel) und steigerten ihre persönlichen Bestzeiten teilweise beachtlich. Auch für die Schwimmerinnen der B-Jugend reichte es auf dieser Strecke aber noch nicht für die Medaillenränge (6. Carolin Bek, 11. Nadine Essig).

Die Mediallenserie begann dann Christian Huber (C-Jugend), der über 50m Freistil mit 0:26,90 den ersten Platz gewann. Er gewann ebenso souverän die Wettkämpfe in 50m Delfin (0:31,92) und 200m Freistil (2:10,91) und sprintete auf 50m Rücken (0:33,51) auf den zweiten Platz. Eine ebenso zahlreiche Medaillenausbeute brachte Laura Fischinger mit nach Hause: sie siegte in der Alterswertung B-Jugend auf 50 m Rücken (0:32,55), 100 m Lagen (1:10,77) und 200 m Freistil (2:13,06), auf 50m Freistil erreichte sie den 2. Platz (0:28,26). Im Endlauf 100m Lagen erkämpfte sie sich außerdem den 5. Platz in der offenen Altersklasse.

Auf der 50m Rücken-Distanz dominierten dann die Mädchen in der Wertung der C-Jugend klar: mit Gold und Bronze feierten Melanie Hornikel (0:33,69) und Paula Ernst (0:34,99) einen Doppelsieg, dicht gefolgt von Lucy Arndt (5.), Anja Krastel (6.) und Carlotta Keppler (8.), die der Konkurrenz unter den ersten Zehn kaum Platz ließen. Auch auf den 200m Freistilstrecken war der weibliche C-Jugend-Nachwuchs stark: die Sindelfingerinnen besetzten allein sechs Plätze unter den besten Zehn. Paula Ernst (2:20,80) verpasste nur knapp ihre Konkurrentin vom TSG Backnang und errang Silber, Bronze ging an Anja Krastel (2:24,39). Rosaly Mäule (4.), Melanie Hornikel (6.), Carlotta Keppler (9.) und Lucy Arndt (10.) vervollständigten dann den starken Auftritt der Sindelfinger Mädchen.

Weitere Bronzemedaillen errangen Melanie Hornikel (C-Jugend) über 50m Freistil (0:29,71) und 100m Lagen (1:15,96), Carolin Bek (B-Jugend) über 200m Freistil (2:16,81) sowie Lasse Eberwein (B-Jugend) über 100m Brust (1:18,04) und Alexander Schlenstedt (C-Jugend) über 200m Rücken (2:54,12). Bestzeiten und gute Platzierungen steuerten auch Katharina Ruder, Marlen Deusch, Tatjana Schmid, Sophie-Luisa Hohnloher, Sascha Wüst und Marcel Essig zum guten Mannschaftsergebnis bei.

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