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19. International Sindelfingen Swimming Championships (ISSC) 2013
Die Veranstaltung wird am 2.-3. März 2013 im Badezentrum Sindelfingen ausgetragen.
Ausschreibung ( als PDF-Datei: 19. ISSC 2013 ).
Meldeschluss ist am 20. Februar 2013.
Höhepunkte der Veranstaltung:
- Anerkannter FINA Wettkampf für die FINA Weltmeisterschaften in Barcelona
- NEU: Wettkampfprogramm geändert
- NEU: 100 € für jeden neuen Veranstaltungsrekord
- Preisgelder in Höhe von über 2.400 €
- ISSC Cut Offs über 50 Meter Freistil mit bis zu 250 € Preisgeld für den Sieger
- ISSC Pursuit Race: Verfolgungsrennen der besten Schwimmerinnen und Schwimmer der 200 Meter Strecken mit 100 € Preisgeld für den Sieger
- ISSC Sprint Trilogy für Jugend B,C und D mit Pokalen und Sachpreisen für die drei Erstplatzierten
- 50m Finale (Schmetterling, Rücken und Brust) mit Preisgeldern für die drei Erstplatzierten
- 100m Finale (alle Lagen) mit Preisgledern für die drei Erstplatzierten
- Preisgelder auch über die 800m und 1500m Strecken
- Omega OSB-12 Startblöcke mit Schrittstarthilfe
- Orientierungshilfe für Rückenschwimmer.

Presse | Schwimmen | 03.05.2013
Deutsche Meisterschaften 2013 - Berlin
Quelle: Reiner Schneider
Peter Dlucik und sein Team reiste auch in diesem Jahr wieder nach Berlin um sich mit der nationalen Schwimm-Elite zu messen. Neben den Titelkämpfen ging es auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Barcelona, für die allerdings nur Björn Hornikel eine reelle Chance gehabt hätte.
Prüfungstermine der University of Alabama verhinderten jedoch, dass Hornikel zu seinen Teamkameraden nach Deutschlad reisen konnte. Sein Fehlen war besonders in den Staffelwettbewerben zu spüren. Das Sindelfinger Quartett (Christoph Borek, Florian Berger, Martin Kutscher und Antonin Klingler) schlugen sich dennoch achtbar mit einem fünften Platz über die 4x100Lagen in 3:51,93 und mit einem siebten Rang über 4x100 Freistil in 3:29,01. "Altmeister" und Olympiateilnehmer von Peking und Athen Martin Kutscher, war hier trotz deutlich geringerem Trainingsaufwand eine große Stütze. Cheftrainer Dlucik dazu: "Mit Hornikel hätte da man in beiden Staffeln um die Medaillen mitkämpfen können!". Guten Teamgeist bewiesen die Schwimmer allemal, da sie alle in den Staffelwettbewerben jeweils schneller waren, als in ihren Einzelstarts.
Neben Hornikel fehlte zudem noch ein weiterer Finalgarant der letzten Jahre. Schmetterlingsspezialist Lukas Hüsing kämpf seit Monaten mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber und musste daher auf einen Start bei der DM verzichten.
Daher blieb es in diesem Jahr bei nur drei B-Finalteilnahmen in der offenen Klasse. Christoph Borek über 50m Rücken (26,69) und 200 Lagen (2:06,37) verpasste das A-Finale nur knapp. Kleiner Trostpreis. Er knackte einen der ältesten Vereinsrekorde auf 50m Rücken, aufgestellt von Peter Oberglock. Zweiter Finallist war Florian Berger über 50m Brust (29,19), der damit einen für ihn ziemlich verkorksten Wettkampf noch ein versöhnlichen Abschluss bescherte.
Für einen Großteil des VfL-Teams war Berlin allerdings nur ein Schritt auf dem Weg zu ihrem eigentlichen Saisonhöhepunkt - die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM im Juni. Nichts desto trotz schwamm Toni Klingler bereits Bestzeit auf 100m Freistil (52,72) und zeigte in beiden Staffel hervorragende Leistungen. Seine fliegende Zeit von 51,18 zeigt, dass er selbst im Einzelrennen unter 52 Sekunden bleiben sollte. Ajka Ockert erreichte ihr Jahrgangsfinale über 50m Freistil (27,86) und schlug dort als neunte an. Justus Kuhn (50 und 100m Rücken), Markus Barna (200m Lagen) und Kim Barna (400 und 800m Freistil) zeigten auf ihren Distanzen gute bis sehr gute Leistungen. Dlucik:" Das lässt für die DJM hoffen!".
Nicht ganz zufrieden war Dlucik mit dem Deutschen Schwimmverband (DSV). Eine längerfristigere und zuverlässigere Wettkampfplanung seitens der DSV hätte dem VfL Trainer und den Schwimmern geholfen noch stärkere Ergebnisse zu erzielen. Dlucik: "Schieberei mit dem DM-Termin, Abiturvorbereitungen und Prüfungstermine standen diesmal im Weg zu noch besseren Resultaten. Trotzdem das erreichte lässt sich sehen."
Presse | Schwimmen | 30.04.2013
Drei Finalteilnahmen und zwei Bronzemedaillen in Halle
Quelle: Reiner Schneider
Sieben Schwimmer des VfL Sindelfingen traten vom 13.04.2013 bis zum 14.04.2013 beim Schwimmfest des SV Halle an. Dort galt es nicht nur, die aktuellen Saisonbestzeiten nochmals zu verbessern, sondern sich auch mit vielen der schnellsten Schwimmer Deutschlands zu messen. Trotz einiger Absagen wie der von Weltrekordhalter Paul Biedermann und Britta Steffen war das Feld hochkarätig besetzt. So waren beispielsweise zahlreiche Rücken- sowie Brustspezialisten am Start.
Bei den Herren konnten Florian Berger einmal und Christoph Borek zweimal auf den 50 Meter Strecken unter die Top 8 schwimmen und sich somit einen Finalplatz sichern. Florian Berger konnte dabei im 50 Meter Brust Finale seine Zeit aus dem Vorlauf (30,47 Sekunden) nicht mehr unterbieten und landete in 30,78 auf dem 8. Platz. Das schaffte auch Christoph Borek im 50 Meter Rücken Finale nicht. Er schwamm in 27,72 Sekunden auf Rang 6. Im Finale über 50 Meter Schmetterling konnte er jedoch seine Vorlaufszeit um 8 Hundertstel verbessern und sicherte sich so in 26,00 Sekunden den 7. Platz.
Zudem konnte er eine Bronzemedaille für das VfL-Team sichern. Er schlug auf 200 Meter Lagen in 2:10,34 Minuten als Dritter an.
Die zweite Medaille für das Team aus Sindelfingen sicherte sich Antonin Klinger über die 100 Meter Freistil (Platz 3 in 53,92 Sekunden). Über 50 Meter Freistil verpasste er die Bronzemedaille nur knapp und wurde mit der Zeit von 24,83 Sekunden Vierter. Außerdem ging Klingler noch über 50 und 200 Meter Freistil und die 50 Meter Rücken an den Start.
Aleksandrs Loptev startete über die 50, 100 und 200 Meter Freistil und Tobias Schneeberg über die 50, 100 und 200 Meter Brust, wobei er über 50 Meter Brust eine neue persönliche Bestzeit von 32,52 Sekunden aufstellen konnte, aber über 200 Meter Brust disqualifiziert wurde.
Justus Kuhn erreichte seine beste Platzierung über die 100 Meter Rücken, wo er in 1:03,63 Minuten als Fünfter anschlug. Zudem startete er über 50 und 100 Meter Freistil, 50 Meter Brust, 50 Meter Rücken und 100 Meter Schmetterling.
Die einzige Schwimmerin, die in den Farben des VfL an den Start ging, war Ajka Ockert. Sie startete über alle vier 50 Meter Strecken, die 100 Meter Freistil und die 200 Meter Lagen. Dabei konnte sie zwei neue persönliche Bestzeiten (50 Meter Schmetterling in 30,37 Sekunden und 200 Meter Lagen in 2:36,76 Minuten) aufstellen. Pech hatte sie mit zwei undankbaren vierten Plätzen (50 Meter Schmetterling und 50 Meter Freistil), wobei sie sich auf 50 Meter Freistil mit nur zwei Hundertstel Rückstand auf den 3. Rang geschlagen geben musste.

Presse | Schwimmen | 22.04.2013
Jahreshauptversammlung
Quelle: Reiner Schneider
Die Jahreshauptversammlung vom 18.04.2013 der VfL Sindelfinger Schwimmabteilung stand dieses Jahr auch wieder im Zeichen der Bäderstrategie Bäder-Konzeption der Stadt Sindelfingen.
Dies ist für die Schwimmabteilung weiterhin ein entscheidendes und zukunftsorientiertes Thema, da der Fortbestand des heimischen Klostergartenbads oder dem Badezentrum erhebliche Auswirkungen in die Abteilungsstruktur zur Folge hätten. Das Klostergartenbad ist ein lebenswichtiger Baustein, denn hier findet unter Anderem die gezielte Nachwuchsarbeit statt und ist somit das Fundament der Schwimmabteilung.
Allerdings sind durch die deutlich bessere Finanzsituation der Stadt Sindelfingen der letzten beiden Jahre die Spielräume für Sanierungen im Gebäudebestand deutlich größer geworden. Deshalb hat der Verein die klare Bestandsgarantie für das Klostargartenbad durch den Gemeinderat erhalten. Dies sichert den Betrieb im Bad bis ins Jahr 2020. Einen großen Anteil dieser positiven Entwicklung hat sicherlich Dr. Ekkehard Miersch vom Förderverein mit seinem großartigen Einsatz. Mit der Unterstützung der Schwimmabteilung, besonders durch Simon Kunz, konnte nach 2 jährigen intensiven Bemühungen das Bad technisch saniert werden. Wobei das Ziel „der Betrieb bis 2020" sehr realistisch erreicht wurde und bei regelmäßiger Wartung auch bis 2030 ausgedehnt werden kann. Dies bedeutet für den Verein ein momentanes Durchatmen und die Energien können auf den Trainingsbetrieb konzentriert werden.
Die finanzielle Situation der Schwimmabteilung selbst stellt sich trotz schlechter Prognosen und durch die Anstellung eines 2ten hauptamtlichen Trainers überraschend positiv dar. Dies ermöglicht sogar Rückzahlungen der Zuschläge an die Leistungsgruppen und überfällige Investitionen ins Auge zu fassen. Großen Anteil daran hat die steigende Anzahl der Mitglieder, die von Simon Kunz gut geführte Schwimmschule und das Wettkampfteam mit Zeitmessung unter der Leitung von Markus Ulrich.
Das Wettkampfteam hat hervorragend gearbeitet und zusätzlich als 2. Großveranstaltung zum ISSC die Württembergischen Meisterschaften Mitte Juli ausgerichtet. Ein Aktionstag im Freibad wurde als Beitrag für das 150. jährige Jubiläum des Hauptvereins auf die Beine gestellt. Im Juli 2013 steht die Ausrichtung der Deutschen Mastermeisterschaften als absolutes Highlight im Kalenderjahr an. Umso bedauerlicher ist, dass Ulrich sich aus privaten Gründen nicht mehr für den Posten des stellv. Abteilungsleiter für Strategie und Projekte zur Wahl stellt. Sein Nachfolger ist aber schon gefunden. Diesen Posten übernimmt ab sofort Roman Huber, der auch einstimmig ins Amt gewählt wurde.
Weiterhin wurde Mark Mohr als Abteilungsleiter, Sylvia Meinl als Kassiererin, Hans Harz als Schriftführer, Bernhard Kömpf für den Breitensport und Christoph Schönleber sowie Reiner Schneider für den Leistungssport in ihren Ämtern bestätigt.
Die Schwimmabteilung muss in der kommenden Saison noch zwei weitere Verluste kompensieren. Nach langer und erfolgreicher Arbeit im Bewirtungsteam legen Edith Finster und Margit Volkmann ihre Ämter nieder. Nachfolger sind hier allerdings noch keine gefunden.
Eine besondere Ehrung konnte Dr. Ekkehard Miersch im Empfang nehmen. Er bekam die Verdienstnadel in Bronze für langjährige Mitgliedschaft im Ausschuss und für den vorbildlichen Einsatz zum Erhalt des Klostergarten-Hallenbads. Die Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft gingen an Ulrike Schmitz und Alexander Laclare. Am Ehrungsabend im November werden zudem geehrt: Theo Burger, Horst Exner und Brigitte Müller für 40 Jahre Mitgliedschaft. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wird geehrt Mechthild Höhn.
Erfolgreiche Sportler auf Landes- und Bundesebene wurden ebenfalls geehrt. Die Leistungsmedaille in Bronze Jugend erhielt Alexander Stosik, Justus Kuhn und Sarah Kienitz. Die Leistungsmedaille in Bronze erhielt Laura Walter und Laura Kienitz. Leistungsmedaille in Silber ging an Björn Hornikel. Für ihre Erfolge mit der Mannschaft erhielten Christoph Borek, Florian Berger, Lukas Hüsing, Alexsandrs Loptevs und Gerrit Dürre die Leistungsmedaille Bronze. Antonin Klingler, Robin Arb, Mark Müller, Justus Kuhn, Lorenzo Lombreschi, Christoph Beteg und Dominik Schramm erhielten die Leistungsmedaille in Silber.

Presse | Schwimmen | 04.03.2013
Das Urgestein gibt die Zügel ab
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Der 35-jährige Markus Ulrich hat am Wochenende zum letzten Mal die internationalen Wettkämpfe im Sindelfinger Badezentrum organisiert
Von Philipp Gerber
Man muss ja nicht immer mit dem Strom schwimmen. Das mag meist bequem sein. Und doch ist es auf Dauer auch mal langweilig. Verantwortungsvoller, respektabler und vielleicht insgesamt vorzugswürdiger scheint oft, selbst den Hauptschalter im Verantwortungsbereich zu haben und überhaupt erst den Saft anzuschalten, damit irgendjemand sonst schwimmen kann.
So eine ähnliche Aufgabe hat Markus Ulrich. Jetzt ist der 35-Jährige keinesfalls Hausmeister im Sindelfinger Badezentrum. Aber ohne den Veranstaltungs-Verantwortlichen der VfL-Schwimmabteilung geht an diesem Wochenende nichts. Über 800 Teilnehmer aus 61 Vereinen sind zu den 19. International Sindelfingen Swimming Championships (ISSC) in die Badewelt oben über der Stadt gekommen.
3557 Starts absolvieren sie an zwei Tagen. „Das ist die Oberkante", sagt Markus Ulrich. Er muss es wissen. Seit Anfang der 90er Jahre mischt der dreifache Vater bei der Zeitmessung mit. Seit 2006 ganz vorne bei der Veranstaltungsorganisation. Hat sich über die Jahre „eine starke Mannschaft mit vielen Helfern, auf die ich zurückgreifen kann", aufgebaut.
Inzwischen ist das ISSC offiziell anerkannt als Wettkampf, bei dem man internationale Normen schwimmen kann. In diesem Jahr beispielsweise für die Weltmeisterschaften in Barcelona. „Das ist sicher ein kleiner Magnet. Aus diesem Grund hatten wir letztes Jahr griechische Starter und jetzt 33 Holländer", sagt der Ingenieur.
Die Schweizer Schwimmer, Schützlinge des früheren Sindelfinger Olympioniken, Schwiegersohn von VfL-Coach Peter Dlucik und heutigen Trainers bei den Eidgenossen, Paul Alexander Kutscher, kommen ohnehin schon aufgrund der Verbundenheit. Sogar zwei Katarer sind am Start. All das freut Markus Ulrich. Ein wenig stolz dürfen die Beteiligten vom VfL auch sein. Immerhin schultern sie ein sportliches Großereignis.
Genau dieser Zeitpunkt ist es, auf den Ulrich irgendwie gewartet hat. „Wenn man eine Veranstaltung so lange macht, will man sich ja immer verbessern. Da brauchst du Elan." Und hier wird es problematisch: „Der Aufwand für mich ist parallel zur Arbeit und Familie enorm hoch geworden. Das ist schließlich mein Hobby." Nicht weniger - aber auch nicht mehr.
Markus Ulrich sieht, dass unter seiner Regie vermeintliche, gefühlte rückwärts gerichtete Schritte drohen. Das will er vermeiden und deshalb die Gesamtleitung bald abgeben: „Ich bin nicht der Typ, der damit leben könnte." Ein oder mehrere Nachfolger sollen neue Impulse geben, vielleicht Schwerpunkte verlagern: „Es wäre möglich, einen Fokus auf das Erreichen von Firmen als Werbepartner zu legen. Da haben wir noch Luft nach oben."
Ulrich selbst fehlte die Zeit, das Thema offensiv anzugehen. Immerhin hat das VfL-Urgestein noch ein „zweites Steckenpferd": Zeitmessung. Mit einer hervorragenden Anlage tingeln Markus Ulrich und sein Team „zu allen wichtigen Veranstaltungen in Württemberg", vermieten das Equipment und lassen die Erträge aus der ehrenamtlichen Arbeit dem Verein zukommen. „Da sind auch oft komplette Wochenenden weg", sagt der 35-Jährige. Schon seit Jahren sind das ein Dutzend Einsätze im Jahr: „Ich habe mich schlussendlich für die Zeitmess-Geschichte entschieden."
Aus seiner Sicht ist die Organisation der Veranstaltung etwas geschickter zu übergeben. Der Letzte macht das Licht aus - so soll es beim ISSC ja nicht sein. Ein anderer Chef oder eben deren mehrere sollen das Zepter in die Hand nehmen. Es gilt also jemanden zu finden, der nicht nur mit dem Strom schwimmen möchte, sondern das ISSC mit ordentlich Saft in die Zukunft führt.
Info
Alle Ergebnisse zum ISSC findet man unter www.schwimmen.vfl-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Schwimmen | 04.03.2013
19. Sindelfinger International Swimming Championships (ISSC) 2013
Quelle: Reiner Schneider
Ein langes und anstrengendes Wochenende im Sindelfinger Badezentrum geht zu Ende. Die Sindelfinger International Swimming Championships (ISSC) machten ihrem Namen alle Ehre.
806 Schwimmer und Schwimmerinnen aus den USA, Katar, Canada, Rumänien, Schweiz, Holland und Deutschland absolvierten 3542 Einzelstarts. Eine Herausforderung für die Aktiven und Organisatoren.
Dabei hervorzuheben sind die Athleten unseres Nachbarlandes Holland. Die Auswahl des Nationalteams fischte einen Großteil des Edelmetalls aus dem Wasser und stellte auch sechs der sieben neue Veranstaltungsrekorde auf. Herausragenste Schwimmerin war hier Maaike de Waard. Sie brachte zweimal das Kunststück fertig im Vorlauf auf 50m Schmetterling und 50m Rücken einen neuen Rekord aufzustellen, nur um ihn im Finale dann wieder zu brechen. Die neuen Bestmarken stehen nun bei 0:27,17 auf Schmetterling und 0:29,20 auf Rücken. Auf der doppelten Distanz legte sie noch einen oben drauf. 1:03,43 bedeuteten auch hier Gold und wiederrum einen neue Bestmarke im Sindelfinger Becken. Auf den 200m überließ sie ihrer Landsfrau Annemarie Worst das Feld, die das aber mindestens genauso gut beherrscht. Mit deutlichem Vorsprung holte sie sich den Titel und mit 2:18,10 auch ihren Veranstaltungsrekord. Einziger männlicher Vertreter unter den Rekordbrechern war wiederum ein Holländer. Kyle Stolk ließ auf 200m Lagen der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich Gold in 2:05,98.
Julia Hassler vom Schwimmclub Uster bewies, dass nicht nur in Holland gut trainiert wird. Mit 8:48,68 über die langen 800m Freistil schnappe sie sich den ältesten Meeting-Rekord, 2001 aufgestellt wiederum von einer Schweizerin Chantal Strasser.
Ilse Kraaijeveld sorgte dann für die letzte Bestmarke am Wochenende. 0:25,82 im ersten Lauf des Cut-Off-Finales bescherten ihr zwar die Prämie für den Rekord und den sicheren Einzug in die nächste Runde. Im Halbfinale verließen sie dann ihre Kräfte und sie musste Saskia de Jonge und Annika Bruhn den Vortritt lassen. Beide qualifizierten sich in der Vergangenheit für die Oylympischen Spiele über die 4x200 Freistil-Staffeln und zeigten warum dieses Finale nicht unbedingt für reinrassige Sprinter ausgelegt ist. Im spannenden Finale hatte die Deutsche die Fingerspitzen vorne und siegte mit 9 Hundertstel Sekunden vor ihrer Konkurrentin.
Nicht ganz so spannend machte es der Sindelfinger Routine Martin Kutscher. Er zeigte den teilweise 12 Jahre jüngeren Schwimmern, wie man sich die Kräfte auf die vier Rennen aufteilen muss und siegte zum Schluss souverän vor dem Waiblinger Lars Mödinger. Bei seinen ersten ISSC in den Sindelfinger Farben erreichte Antonin Klingler hier einen sehr guten dritten Rang.
Eine der wenigen Sindelfinger Glanzlichter setzte Christoph Borek auf die 200m Rücken. Starke 2:08,09 wurden mit Gold und dem Einzug ins Verfolgungsrennen belohnt. Hier musste er gegen die jeweils schnellsten Schwimmer und Schwimmerinnen über die 200m-Distanzen antreten. Die beiden 50m-Finals direkt im Vorfeld kosteten ihm allerdings zu viel Kraft und er musste die anderen ziehen lassen. Kraulschwimmer Kyle Stolk sprang als letzter ins Becken und schlug dennoch als erster an. Er zog am ganzen Feld vorbei und gewann mit dem denkbar kleinst möglich Vorsprung von nur einer Hundertstel Sekunde vor Schmetterlingsschwimmerin Julia Hassler.
Damit ging die ISSC und zwei nervenaufreibende Tage zu Ende, aber schon zeichnet sich am Horizont die nächste Großveranstaltung ab. Vom 14. bis 16. Juni richtet der VFL Sindelfingen die Deutschen Meisterschaften der Masters im Schwimmer und Synchronschwimmen aus. Die nächste große Herausforderung für die Organisatoren.

Presse | Schwimmen | 02.03.2013
Sindelfingen am Badezentrum wiedererkannt
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
19. International Sindelfingen Swimming Championchips mit rund 850 Startern und dem holländischen Jugendnationalteam
Wenn ab heute die International Sindelfingen Swimming Championchips stattfinden, zieht das auch Athleten aus dem Ausland an. Dieses Mal ist die holländische Jugendnationalmannschaft angereist, um sich beim hochkarätig besetzten Wettkampf für ein wichtiges Qualifikationsturnier fit zu machen.
Von Sandra Funk
Achteinhalb Stunden Busfahrt steckte den 32 Athleten am Donnerstagabend in den Knochen, ehe sie im Sindelfinger Badezentrum noch eine Trainingseinheit absolvierten. Unter den wachsamen Augen von Nationaltrainer Titus Mennen zogen die 14- bis 21-Jährigen Bahn um Bahn. "Wir sind mit unserem Perspektivkader da, das sind alles richtig große Talente", geriet Mennen ins Schwärmen. Um die nächste Stufe auf europäisches Niveau zu schaffen, wollen die holländischen Athleten beim Swimcup Eindhoven in einem Monat möglichst gut abschneiden. Und um dafür bestens vorbereitet zu sein, kam der Wettkampf in Sindelfingen gerade recht.
"Wir haben in Holland keine Nachwuchsprobleme", erklärt der Nationaltrainer, der vom System in seiner Heimat voll überzeugt ist. "Wir haben eine gute Struktur mit drei regionalen Talentzentren und zwei nationalen", so der Coach weiter. Dabei verlangt er von seinen Schützlingen in Sindelfingen keine Bestleistungen, vielmehr sollen sie üben, mehrfach hintereinander an den Start gehen zu müssen. und auf den Punkt fit zu sein. "Darin sind wir Holländer nicht so gut", meint Titus Mennen lachend.
Eine seiner Athletinnen, die sich für den Wettkampf in Sindelfingen eine ganze Menge vorgenommen hat, ist Robin Neumann. Die 15-Jährige ist in ihrem Leben schon ganz schön rumgekommen. Als Tochter eines Österreichers und einer Holländerin ist sie in Paris geboren und lebte erst in Frankfurt, dann in Schweden und England, anschließend zwei Jahre in München und nun seit eineinhalb Jahren in Amsterdam. Seither gehört sich auch dem dortigen Jugendnationalkader an. "In München war ich im D-/C-Kader und habe bei der SG Stadtwerke trainiert", erklärt die junge Schwimmerin in feinstem Deutsch. Die Paradedisziplin der 15-Jährigen ist das Rückenschwimmen, vor allem auf den 200- und 100-Meter-Strecken ist sie schnell. Kein Wunder, trainiert die Schülerin doch siebenmal die Woche. "Freitags zweimal, am Sonntag ist frei", sagt sie lachend. Nebenher geht sie auf die Schule und macht nach dem Training Hausaufgaben. Angefangen hat alles im Alter von sechs Jahren. "Da habe ich Schwimmen gelernt, und der Lehrer meinte, ich hätte eine ganz gute Wasserlage." Also machte sie weiter, und das ziemlich erfolgreich. Bei der Jugend-EM im vergangenen Jahr landete sie über 200 Meter Rücken immerhin schon auf dem 14. Platz. Für ihr großes Ziel, irgendwann einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen, muss sie dennoch einen weiten Weg beschreiten. "Aber es macht Spaß, ich gehe gerne ins Training und fordere mich gerne selbst heraus. Ich versuche einfach, immer besser zu werden." Die lockeren drei Trainingskilometer am Donnerstagabend hat die 15-Jährige locker weggesteckt, gleich am Freitagmorgen stand die nächste Einheit an, heute wird es dann über 200 Meter Rücken ernst. "Ich will auf jeden Fall ins Finale kommen", hat sich die Schülerin vorgenommen. Dabei steigt sie nicht zum ersten Mal im Sindelfinger Badezentrum ins Becken, bereits bei den süddeutschen Meisterschaften vor zwei Jahren war die 15-Jährige hier. "Ich dachte eigentlich, dass ich in Sindelfingen noch nie gewesen bin, aber als ich das Schwimmbad gesehen habe, wusste ich, dass ich doch schon mal da war", erzählt sie lachend. Wer weiß, vielleicht ist das ja ein gutes Omen.

Presse | Schwimmen | 02.03.2013
„Mir geht der Sport über alles“
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Zum internationalen Sportfest in Sindelfingen ist Robin Neumann mit der holländischen Jugendnationalmannschaft angereist
Von Miriam Zand-Akbari
„Schwimmen ist ein Prachtsport", sagt Titus Mennen, 53 Jahre, Coach der holländischen Jugendnationalmannschaft. Er ist zuständig für das Programm der ganzen Mannschaft, die an drei verschiedenen Standorten in den Niederlanden, Amsterdam, Drachten und Eindhoven, trainieren. „Zum Urlaub machen sind wir nicht hier. Wir trainieren sozusagen unter Echtheitsbedingungen für den nächsten Wettkampf in Belgien im April. Die Schwimmer müssen lernen, morgens und mittags die gleiche Leistung zu erbringen und sich im Laufe des Tages nicht zu verschlechtern."
Den meisten ist es dabei nicht allzu wichtig, eine Medaille beim Wettkampf aus Sindelfingen mit nach Hause zu nehmen. Doch die Chancen stünden gut, so der Coach, „ausnahmslos alle sind sehr talentiert."
Viele der Jugend-Schwimmer haben gute Aussichten, sich in Belgien für die Welt- und Europameisterschaften oder die Olympiade im holländischen Utrecht 2013 zu qualifizieren. Unter den 32 Holländern, die in Sindelfingen dabei sind, befindet sich neben einem Physiotherapeuten, der Team-Managerin Tinka Verhaar und vier Trainern auch ein Video-Analyst, der die Schwimmer während des Wettkampfes verfolgt und Verbesserungstipps ermöglicht.
Doch für manche steht die eigentliche Schwimmkarriere auf dem Spiel: Sie müssen ihre eigene Bestleistung im Badezentrum knacken, um in der Jugendnationalmannschaft bleiben zu dürfen. „Eine bestimmte Leistung ist eben die Grundvoraussetzung, um in der Mannschaft überhaupt erst aufgenommen zu werden", so Titus Mennen, „deswegen ist sie natürlich am wichtigsten. Aber wenn es darum geht, ob manche bleiben dürfen, zählen vor allem Kriterien wie die Entwicklung der Leistung und des Charakters."
In Deutschland ist die Mannschaft nicht das erste Mal, Coach Mennen hat sie schon auf Wettkämpfen in Karlsruhe, Hannover, Hamburg und Oberhausen begleitet. Das Sprechen fällt ihm leicht, da sein holländischer Dialekt aus dem Süden dem Deutschen ähnlich ist.
„Wir hatten hier einen super Empfang", freut er sich, „der Sindelfinger Chef-Organisator Markus Ulrich hat alles perfekt organisiert." Vorurteile den Deutschen gegenüber gibt es nicht: „Wir haben viel mit Deutschen zu tun gehabt. Ich weiß, dass sie sehr hilfsbereit, lieb und vor allem fähig im Schwimmen sind."
Die Schwimmer der Jugendnationalmannschaft sind zwischen 14 und 21 Jahren alt. Außer drei Jugendlichen, die an einer Hochschule Sport studieren, gehen alle noch zur Schule. „Erst kommt das Schwimmen und dann die Schule", erklärt der Coach. Das sieht auch die 15-jährige Robin Neumann so. Zwei Jahre hat sie in Deutschland gelebt und trainiert, heute hofft sie auf die Qualifikation zur Jugendeuropameisterschaft. Fünf zehntel Sekunden muss Robin Neumann, die seit elf Jahren schwimmt, noch schneller sein. „Schwimmen geht für mich über alles", erzählt sie in perfektem Deutsch. „Ich trainiere sieben Mal die Woche - freitags zwei Mal und sonntags habe ich frei. Das ist schon hart, aber es lohnt sich und macht mir sehr viel Spaß."
Zum Training der Jugendlichen gehören in der Woche jeweils zwei Mal Krafttraining, Landtraining zur Stärkung der Stabilität, Sprint- und Ausdauertraining. Bis um ein Uhr mittags lernt Robin Neumann, danach geht es direkt ins Hallenbad, das nur 15 Minuten entfernt ist.
Für den Wettkampf in Sindelfingen stellten die Schulen die Teilnehmer frei. „Das ist eigentlich selbstverständlich", sagt Robin Neumann, „dafür gehen wir ja extra auf diese Schule." Ihr großes Ziel ist es, Profi-Schwimmerin im Nationalteam zu werden und später einmal eine Medaille bei Olympia zu holen: „Das will ich auch später einmal machen", erklärt sie, „wie viel ich dabei verdiene, ist mir eigentlich egal."
Presse | Schwimmen | 28.02.2013
Medaillenregen für den VfL Sindelfingen
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Bei den Kreismeisterschaften in Dagersheim glänzen die Teilnehmer mit guten Leistungen
Die Kreismeisterschaften im Schwimmen richtete am Wochenende der TSV Dagersheim aus. Von den neun beteiligten Kreisvereinen durften sich acht über Titel freuen. Anführer des Medaillenspiegels war wieder der VfL Sindelfingen, der 73 Titelträger, 43 Zweitplatzierte und 29 Bronzemedaillengewinner stellte, insgesamt also 145 Medaillen gewann. Ihm folgte der VfL Herrenberg mit 63 Gold-, 41 Silber- und 44 Bronzemedaillen. Drittbestes Team war die SV Böblingen, deren 127 Medaillen sich auf 45 Gold, 43 Silber- und 39 Bronzemedaillen verteilten.
Bei den Jüngsten (Jahrgang 2005) waren die Gastgeber mit Lea Mastanjevic am erfolgreichsten. Sie holte fünf Titel über 50 Meter Kraul, Rücken und Brust, über 100 Meter Kraul und im Kraul-Mehrkampf der Jahrgänge 2004/05. Ihr Vereinskamerad Moritz Wolf siegte über 50 und 100 Meter Kraul, über 50 Meter Rücken und im Kraul-Mehrkampf. Die ein Jahr ältere Celina Fischinger vom VfL Sindelfingen verbuchte ihre vier Meisterschaften über 50 Meter Kraul und Brust, über 100 Meter Brust und im Brust-Mehrkampf. Mit jeweils drei Titeln waren der Sindelfinger Noah Döttling (50 Meter Schmetterling und Kraul, 100 Meter Kraul) und Timo-Martin Paulus (VfL Herrenberg/50 und 100 Meter Brust, Brust-Mehrkampf) die besten männlichen Starter.
Bei den Zehnjährigen stachen Annika Huber vom VfL Sindelfingen (50 Meter Kraul und Brust, 100 und 200 Meter Rücken, 200 Meter Lagen) und Marc Nüter von den Wasserfreunden Leonberg (50, 100 und 200 Meter Brust, 200 Meter Lagen, Brust-Mehrkampf) mit je fünf Titeln heraus. Insgesamt gab es drei Teilnehmer mit sieben Titeln, eine davon war Janka Riedel (VfL Herrenberg) im Jahrgang 2002. Sie dominierte über 50 und 100 Meter Schmetterling und Brust, über 100 Meter Lagen, 200 Meter Brust und im Brust-Mehrkampf. Niklas Döringer von der SpVgg Weil der Stadt hatte sich stärkerer Konkurrenz zu erwehren und war über 50 Meter Rücken, 100 und 200 Meter Kraul dreimal ganz vorne.
Beste Starter fischen sieben Titel aus dem Gewässer
Mit ebenfalls drei Titeln avancierten die beiden Sindelfingerinnen Lucy Arndt (50 Meter Kraul, 200 Meter Rücken und Lagen) und Anja Kastel (50 Meter Schmetterling, 100 und 200 Meter Brust) zu den erfolgreichsten ihres Jahrgangs 2001. Daniel Yang aus Herrenberg sammelte über 50, 100 und 200 Meter Brust, 100 und 200 Meter Kraul gar fünf Titel. Jeweils vier Titel gab es für Paula Ernst von der SV Böblingen mit ihren Siegen über 100 und 200 Meter Kraul sowie 50 und 100 Meter Rücken, bei den Jungen für Iven Schwab vom GSV Maichingen, der über 100 und 200 Meter Kraul, über 50 Meter und 100 Meter Rücken siegte.
Auch der 14-jährige Lasse Eberwein verbuchte vier Titel nach seinen Starts über 50, 100 und 200 Meter Brust sowie 50 Meter Kraul, bei den Mädchen fischten Tatjana Nedic (SV Böblingen/50 Meter Kraul und Schmetterling, 100 Meter Lagen) und Carolin Bek (VfL Sindelfingen/100 Meter Kraul, 200 Meter Rücken und Lagen) je drei Titel aus dem Gewässer. Die Herrenbergerin Leslie Wiegand (1998) wurde siebenmal zur Siegerehrung gerufen und zwar nach 50, 100 und 200 Meter Kraul, nach 100 Meter Rücken und Schmetterling, nach 200 Meter Lagen und Rücken. Der beste männliche Teilnehmer begnügte sich mit fünf Titeln und heißt Michael Schott vom GSV Maichingen (50, 100 und 200 Meter Kraul, 50 Meter Schmetterling, 100 Meter Rücken).
Der 15-jährige Robin Neumann von der SV Böblingen war mit Siegen über 50 Meter Kraul, Schmetterling und Rücken, über 100 Meter Kraul und Lagen und auch über 200 Meter Kraul und Lagen der beste Teilnehmer. Nur einen Titel weniger sicherte sich Lisa Hornung vom VfL Herrenberg (50, 100, 200 Meter Brust, 100, 200 Meter Lagen, 200 Meter Rücken). Im Jahrgang 1996 wurde Anna Becker aus Böblingen mit vier Siegen (50 Meter Kraul und Schmetterling, 100 Meter Schmetterling und Lagen) Jahrgangsbeste, bei den Jungen war es Christoph Beteg aus Sindelfingen (50 Meter Brust und Rücken, 100 Meter Lagen, 200 Meter Kraul). Bei den Ü18 siegten Laura Rammler (SV Böblingen/100 Meter Rücken, 200 Meter Kraul, Lagen und Rücken) sowie Lara Porcher (VfL Herrenberg/50 Meter Brust, 100 Meter Brust, Kraul und Lagen) je viermal, bei den männlichen Teilnehmern holten Daniel Sporer (GSV Maichingen) nach 50, 100 und 200 Meter Kraul, Martin Fischer (VfL Herrenberg) nach 50 und 100 Meter Brust sowie 200 Meter Rücken und Robin Arb (VfL Sindelfingen) nach 100 Meter Schmetterling, Rücken und Lagen jeweils drei Titel.
Presse | Schwimmen | 27.02.2013
Vorbericht: International Sindelfinger Swimming Championships (ISSC)
Quelle: Reiner Schneider (Öffentlichkeitsarbeit)
„Auf die Plätze“
Am 2. und 3. März wird es wieder voll im Sindelfinger Badezentrum. Der VfL Sindelfngen lädt ein zur 19. Auflage der International Sindelfinger Swimming Championships (ISSC) und rund 800 Athleten sind der Einladung gefolgt. Neben der Vielzahl an lokalen Vereinen freuen sich die Gastgeber auf das Kommen ihrer Freunde aus der Schweiz und erstmalig auf eine Auswahl des holländischen Nationalteams. Spannende Rennen sind vorprogrammiert.
Wie jedes Jahr wird wieder viel Aufwand betrieben um die Veranstaltung so optimal für die Aktiven zu gestallten wie möglich. Maßnahmen wie das doppelte Kampfgericht, Anschlagmatten zur elektronischen Zeitmessung auf beiden Seiten und neueste Katapult-Startblöcke haben der ISSC das Prädikat des anerkannten FINA Wettkampfes eingebracht. Somit können die Athleten ihre Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2013 in Barcelona hier erbringen.
Dies dürfte auch einer der Gründe sein, warum sich einige TOP-Schwimmer im Badezentrum die Klinge in die Hand geben. Olympiateilnehmerin Annika Bruhn und ihre holländische Kollegin Saskia de Jonge treffen in ihrer Paradedisziplin 200m Freistil aufeinander. Lokalmatador Christoph Borek muss sich auf den Rückenstrecken gegen die Nachwuchstalente Leon Fischer (Reutlingen/Tübingen) und Justus Kuhn aus den eigenen Reinen, sowie gegen die starken Holländern Danil van der Deen und Mike Marissen durchsetzen. Brustschwimmer Sebas van Lith und Roy Smeenge schicken sich an, die alten Veranstaltungsrekorde zu knacken. Das gleiche Ziel verfolgt auch der Sindelfinger Florian Berger auf dem 50m-Brustsprint.
Ein besonderer Wettkampf, das Pursuit-Race, gibt all diesen Schwimmer dann am Samstag die seltene Gelegenheit gegen Athleten anderer Disziplinen und sogar dem anderen Geschlecht anzutreten. Die acht schnellsten Schwimmer, jeweils vier weiblich und männlich auf die 200m Strecken (Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling), treten zusammen in einem Finale an. Um Chancengleichheit zu waren, werden sie versetzt nach ihren Vorlaufzeiten über ein Ampelsystem, ähnlich der Formel 1, gestartet. Im schönsten Fall treffen dann alle acht im Zielsprint wieder aufeinander.
Die hohe Leistungsdichte ist nicht zuletzt der Verdienst von Cheforganisator Markus Ullrich. Seit er 2006 die ersten Gehversuche unternahm, hat sich die Veranstaltung in vieler Hinsicht verändert. Was in diesem Fall verbessert heißt. Für die Neueinführung des Pursuit-Race erntete er Lob aus allen Richtungen. Dieses vermutlich einzigartige Rennen im Schwimmsport ist immer wieder ein Highlight für Zuschauer und Sportler. Er sagt selbst, dass wohl einer der größten Augenblicke in seiner Organisationstätigkeit der war, als 2011 die Schweizer und Österreicher sich ein packendes Rennen lieferten, in dem sie sich bis zum Schluss nichts schenkten. Ullrich: „Da bekommt man signalisiert, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat und man einen guten Job gemacht hat. Das war geil!“
Umso bedauerlicher ist es, dass dies das letzte Jahr sein wird, in dem Ullrich an vorderster Front stehen wird. Aus privaten Gründen wird er sich aus der Ausrichtung zurücknehmen, dem Verein aber natürlich erhalten bleiben.
Dieses Jahr heißt es aber nochmal Tribünen aufbauen, Leinen ziehen, Matten einhängen, Zeitmessung anschließen und Startblöcke aufbauen. „,fertig. Los!“
Presse | Schwimmen | 18.12.2012
Wintermeeting in Offenbach
Quelle: Reiner Schneider
Traglufthalle statt Badetempel
Die L1b des VfL Sindelfingen trat am 3. Adventswochenende beim Wintermeeting in Offenbach an. Nur wer sich Zeit nimmt, kann Offenbach auch von seiner schönen Seite kennen lernen, aber Zeit hatten die Schwimmerinnen und Schwimmer der L1b mit ihrer Trainerin Susanne Huber nicht - jedenfalls nicht für Sightseeing.
Zu nachtschlafender Zeit losgefahren, stiegen die Jugendlichen müde aber pünktlich aus den Autos. Vor der Traglufthalle standen sie im Nieselregen und die Flugzeuge im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen donnerten ohrenbetäubend über sie hinweg. Erst einmal ins Wasser gestiegen war alle Müdigkeit verflogen und die jungen Sportlerinnen und Sportler schwammen Bestzeiten, ergatterten Medaillen und verlangten sich alles ab.
Erstmals geschwommen sind die Sindelfinger die 800 m Freistil, eine Strecke, die nicht allzu oft von Veranstaltern ausgeschrieben wird. Für die Kreismeisterschaften im Februar 2013 wurden sogar die 400 m Freistil vom Verband gestrichen - schade für die so erfolgreichen Sindelfinger. Alle sieben auf der 800 m Strecke angetretenen Schwimmerinnen haben aus dem Stand die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften Lange Strecken am 19./20. Januar 2013 in Heidelberg. Das ist absolut beeindruckend.
Nur bis zum Jahrgang 2001 gab es Jahrgangswertungen, ab dem Jahrgang 2000 gab es nur eine offene Wertung, was die Medaillenausbeute natürlich schmälerte. Umso beeindruckender sind die beiden Bronzemedaillen von Laura Fischinger (1999) auf 100m Rücken und 100 m Freistil.
Auch die Staffeln schlugen sich gut mit einer Bronzemedaille über 4x100 m Lagen (Lasse Eberwein, Christian Huber, Vincent Kopp und Sascha Wüst) und einer Silbermedaille über 4x100 m Freistil (Lucy Arndt, Carolin Bek, Laura Fischinger und Melanie Hornikel).
Der Jahrgang 2001 fischte noch manche Medaille in der Jahrgangswertung aus dem Wasser: Sina Ockert - Gold über 100 m Schmetterling und jeweils Bronze über 100 m Freistil und 100 m Rücken, Lucy Arndt - Silber über 200 m Rücken und jeweils Bronze über 800 m Freistil und 200 m Lagen, Alessia Säuberlich - Gold über 100 m Brust, Silber über 200 m Brust und Bronze über400 m Freistil und Anja Krastel - Silber über 100 m Schmetterling.
Der VfL hat sich mit der L1b in Hessen hervorragend präsentiert, jetzt dürfen die Weihnachtsfeiertage kommen und die nächsten Wettkämpfe in 2013 vorbereitet werden.



