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Geschäftsstelle der Schwimmabteilung

Die Geschäftsstelle der Schwimmabteilung ist in der Klosterstraße 12 in 71063 Sindelfingen. Die Geschäftsstelle hat Montag und Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Sie erreichen die Geschäftsstelle telefonisch unter 07031 / 804342.
 

Presse | Schwimmen | 04.06.2014

Süddeutsche Meisterschaften/Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften - vergangenes Wochenende in Dresden/Wetzlar

Am vergangenen Wochenende fanden die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften und die Süddeutschen Meisterschaften statt. Die älteren Jahrgänge gingen in Wetzlar und die jüngeren Jahrgänge in Dresden an den Start. Die Süddeutschen Meisterschaften stellen zudem auch die letzte Möglichkeit dar, sich für die Deutschen Meisterschaften in Berlin zu qualifizieren, die Mitte Juni in Berlin stattfinden.

In Dresden ging der VfL Sindelfingen mit zwölf Schwimmern an den Start. Für die jüngsten Schwimmer gibt es keine Wertung über Einzeldisziplinen. Sie müssen den  Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) absolvieren: 400m Freistil, 200m Lagen, 50m Beinbewegung, 100m und 200m in der jeweiligen Spezialdisziplin. Im SMK gingen für den VfL Sindelfingen Martin Brand (Jahrgang 2001, Spezialdisziplin Schmetterling), Bastian Kömpf (2002, Rücken), Marc Sauer (2002, Freistil), Laura Durst (2002, Brust) und Lea Ehret (2002, Brust). Während Bastian Kömpf den SMK aus gesundheitlichen Gründen leider nicht beenden konnte, belegten Lea Ehret und Laura Durst in der Gesamtwertung einen sehr guten zehnten beziehungsweise siebten Platz. Noch besser lief es bei Marc Sauer und Martin Brand: Marc Sauer musste sich nur zwei starken Konkurrenten geschlagen geben und belegte den dritten Platz. Für Martin Brand war sogar der Sieg in Reichweite. Er war schnellster über seine Spezialstrecken 100m Schmetterling (1:03,10) und 200m Schmetterling (2:23,45), über die 50m Beinbewegung schwamm ihm aber sein Konkurrent davon, so dass es in der Gesamtwertung trotzdem nur für den hervorragenden zweiten Platz reichte.

In den Einzelwertungen erreichten die jüngeren Schwimmern trotz guter Leistungen kein Podestplatz konnten sich aber fast immer unter den besten 20 platzieren. Anja Krastel (2001) und Christian Huber (2000) erreichten sogar Platzierungen unter den besten zehn: Anja Krastel erreichte über 200m Freistil (2:18,61) Platz sieben und Christian Huber über 100m Freistil (0:58,00) Platz fünf sowie über 200m Freistil (2:07,81). Mit ihren sehr guten Leistungen konnten sich Krastel und Huber für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren. Ebenfalls qualifizieren konnte sich Paula Ernst (2000) über 200m Rücken (2:35,86). Lucy Arndt (2001) erreichte ihre beste Platzierung über 200m Rücken (2:38,14), Rosaly Mäule wurde über 200m Freistil (2:20,40) vierzehnte und Sina Ockert schwamm über 100m Freistil (1:04,64) auf Platz 17.

In Wetzlar ging der VfL Sindelfingen mit neun Schwimmern an den Start, von denen Lukas Hüsing (1990) und Tobias Schneeberg (1993) in der offenen Klasse antraten. Hüsing erreichte insgesamt dreimal das Finale und gewann über seine Spezialdisziplin 200m Schmetterling (2:05,34) die Silbermedaille. In den Jahrgangswertungen konnte der VfL Sindelfingen sechs Medaillen mit nach Hause bringen: Ajka Ockert (1999) gewann über 50m Freistil (27,85) den Vizemeistertitel. Gleiches gelang auch Antonin Klingler (1995) über 100m Freistil (52,92). Klingler wurde zudem über 50m Freistil (24,27) Dritter. Gleich zwei Vizemeistertitel erschwamm sich Justus Kuhn (1996) über seine Spezialstrecken 100m Rücken (1:00,27) und 200m Rücken (2:10,31). Gute Platzierungen erreichten auch Laura Fischinger über 50m Freistil (5. Platz, 0:28,07), Aleksandar Stosik über 50m Rücken (7. Platz, 0:29,49) und Carolin Bek über 400m Freistil (15. Platz, 4:46,41).

Von den älteren Schwimmern konnten sich somit Markus Barna, Laura Fischinger, Antonin Klingler, Justus Kuhn, Ajka Ockert und Aleksandar Stosik für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren.

Presse | Schwimmen | 07.05.2014

Der Goldfisch pendelt über den Atlantik

Der frisch gebackene Deutsche Meister Björn Hornikel studiert in den USA und steigt trotzdem für den VfL Sindelfingen ins Wasser / Olympia 2016 ist das große Ziel

Von Roland Popp und Jürgen Wegner

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Bis Sonntag war Björn Hornikel ein relativ unbeschriebenes Blatt. 50 Meter und 22,36 Sekunden in Berlin reichten aus, um das schlagartig zu ändern. Nicht der haushohe Favorit Steffen Deibler schlug über die Freistil-Sprintstrecke als Erster an, sondern der Schwimmer des VfL Sindelfingen. Seitdem darf er sich Deutscher Meister nennen (die SZ/BZ berichtete).

Von Null auf Hundert? Nicht ganz. Schon tags zuvor hatte Hornikel über die 100 Meter ein Ausrufezeichen gesetzt und hinter Weltmeister Paul Biedermann und Steffen Deibler in 49,29 Sekunden Bronze geholt. Die Presse stand Schlange und wollte wissen, wer dieser Teufelskerl aus Sindelfingen ist. Nach der Siegerehrung bestand Björn Hornikel die Feuertaufe. Ruhig und gelassen gab er der ARD ein erstes Interview.

Gestatten: Björn Hornikel. Seit Dienstag 22 Jahre jung, USA-Student und Schwimmer für den VfL Sindelfingen. Ein guter Typ mit interessanter Vita. Eines der jetzt offenen Geheimnisse trägt er auf der Badekappe und hat einen furchtbaren Hintergrund. Servati ist da zu lesen. Dahinter verbirgt sich Björn Hornikels Freund und Trainingspartner in der Uni-Mannschaft John Servati, der vor neun Tagen im Alter von 21 Jahren starb, als ein Tornado durch Tuscaloosa wütete. Es waren dramatische Sekunden. John Servati wurde von einer umstürzenden Betonmauer begraben, nachdem er seine Freundin davor gerettet hatte.

In Alabama ist Björn Hornikel mittlerweile zuhause. Dort nennen sie ihn „BJ“, weil sie Björn nicht aussprechen können. Und deshalb heißt er jetzt auch im Sindelfinger Verein so, verrät Justus Kuhn, der mit Antonin Klingler, Christoph Borek und eben Björn Hornikel die Freistil-Staffel bildete, die Silber mit nach Sindelfingen brachte. Damit nicht genug. Natürlich war Hornikel auch feste Größe im Lagen-Team, das auch noch Bronze holte. Hier war für Antonin Klinger Lukas Hüsing ins Wasser gegangen.

Björn Hornikel ist ein echter Teamplayer: Im Kollektiv funktioniert er besonders gut, seine Sindelfinger Kollegen mögen ihn und schauen gerne zu ihm auf. Und wenn er über seine zweite Heimat Tuscaloosa in Alabama spricht, bekommt er einen anderen Gesichtsausdruck, auch wenn es selbst dort Verbindungen nach Sindelfingen gibt: Sein Vater arbeitet in den USA für eine schwäbische Automobilmarke. „Meine Eltern, mein Bruder und ich leben seit zehn Jahren in Alabama. Ich habe meinen Bachelor in Gesundheit- und Sportwissenschaften abgeschlossen und will dort an der Uni noch meinen Master machen“, sagte er.

Das bedeutet weitere vier Semester Studium und mindestens zwei Jahre lang regelmäßiges Reisen. Denn für den VfL Sindelfingen will er weiterhin Wettkämpfe bestreiten. Über seine sportlichen Ziele sagt Björn Hornikel: „In Berlin habe ich einige kleine Schritte in die richtige Richtung gemacht.“ Gerne würde er an den Europameisterschaften im Sommer in Berlin teilnehmen. Aber Olympia steht über allem: „Rio 2016 wäre ein absoluter Traum.“ Dafür muss er allerdings noch zulegen. „Auf die 100 Meter-Distanz ist eine 48er Zeit drin“, prophezeit er. Und mittelfristig will er erst einmal die 48,70 Sekunden angreifen.

Bis dahin ist es noch ein langer Weg mit vielen harten Trainingseinheiten. Einen ersten Lohn dafür hat Björn Hornikel jetzt eingefahren. Wie ihn das emotional bewegt hat, schilderte er so: „Nach dem Gewinn der Bronzemedaille auf dem Podium zusammen mit den großen Paul Biedermann und Steffen Deibler zu stehen, das war absolut überwältigend.“

Dafür wirkte er nach seinem bisher größten Triumph in seiner noch jungen Karriere – dem Gewinn der Goldmedaille über 50 Meter Freistil – ausgesprochen ruhig und gelassen. Er erfüllte alle Interview-Wünsche und bewegte sich sicher auf neuem Terrain. Fast schon wie ein alter Hase – und das, obwohl es nach seinem Rennen nicht wie gewünscht lief: Wie alle Goldmedaillengewinner musste auch er zur Dopingkontrolle. Über eine Stunde zog sich das hin, der Sindelfinger musste noch eine Runde mit dem Dopingagent drehen, dann hat es endlich geklappt. Der ganze Rummel hatte ihm offensichtlich auf die Blase geschlagen.

Nächsten Mittwoch ist seine erfolgreiche Deutschlandtour schon wieder vorbei. Dann geht es für Björn Hornikel wieder über den Atlantik Richtung Alabama. Das wiederum nicht mehr als unbeschriebenes Blatt, sondern mit reichlich Geschichten im Gepäck.

Presse | Schwimmen | 05.05.2014

Vier Medaillen für den VfL Sindelfingen in Berlin

In Berlin haben die 125. deutschen Meisterschaften in Schwimmen stattgefunden. Der VfL Sindelfingen war mit acht Teilnehmern am Start.

Der erfolgreichste Schwimmer des VfL Sindelfingen war Björn Hornikel (Jahrgang 1992). Der 21-Jährige, der derzeit in den USA studiert, ging über 50 und 100 Meter an den Start. Zwar musste er sich über 100 Meter den beiden Schwimmgrößen Paul Biedermann und Steffen Deibler geschlagen geben, doch in 0:49,29 Minuten sicherte er sich die Bronzemedaille. In einem packenden Rennen über 50 Meter ließ Hornikel dann aber die gesamte Konkurrenz hinter sich und wurde im packenden Anschlag-Finale deutscher Meister (0:22,36). Die Stärke der Sindelfinger wurde auch wieder in den Staffelwettbewerben unter Beweis gestellt mit den Plätzen zwei (4 x 100 Meter Freistil), drei (4 x 100 Meter Lagen) vier (4 x 200 Meter Freistil).

Mit einer Meisterschaft und einer Vizemeisterschaft im Einzel sowie zwei Staffelmedaillen kann der VfL Sindelfingen eine erfolgreiche Bilanz vorweisen. Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle Schwimmer ihre persönliche Bestzeiten verbessern. Björn Hornikel erfüllte über 50 und 100 Meter Freistil sogar die Normzeiten für die Europameisterschaften.

Presse | Schwimmen | 05.05.2014

Sindelfinger fischen Edelmetall aus dem Berliner Becken

Björn Hornikel holt über die Sprintstrecken Gold und Bronze, die Freistil-Staffel schwimmt zu Silber und die Lagen-Staffel bringt Bronze mit nach Sindelfingen

Von unserem Mitarbeiter Roland Popp

Das Schwimmteam des VfL Sindelfingen hat bei den deutschen Meisterschaften in Berlin Traumtage erlebt. Den Vogel schoss Björn Hornikel ab, der den Titel über 50 Meter-Freistil holte. Über 100 Meter wurde er Dritter. Zu Silber schwamm die Freistil-Staffel und die Lagen-Staffel kehrt mit Bronze zurück aus Berlin.

Das Team um Trainer Peter Dlucik brauchte einen Tag, um sich an die Berliner Luft und das Ambiente in der Schwimmhalle zu gewöhnen. Tag zwei war schon vielversprechender: Ein vierter Platz in der 200-Meter-Staffel mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Wiesbaden stimmte das Team zwar ein bisschen traurig (die SZ/BZ berichtete). Peter Dlucik war trotzdem zufrieden mit seiner Truppe und sah weiteres Potenzial: „Meine Mannschaft hat gekämpft und äußerst knapp eine Medaille verpasst. Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte er. Er motivierte seine Schwimmer – und der Erfolg stellte sich postwendend ein.

Die Mannschaft mit Björn Hornikel, Justus Kuhn, Christoph Borek und Antonin Klingler belegte den zweiten Platz mit der 4x100-Meter-Freistil-Staffel. Dabei versprühten die Sindelfinger Optimismus und Freude, aber vor allem Teamgeist. In diesem Team machte Björn Hornikel, der in den USA studiert und für den VfL den Atlantik hin und wieder überquert, den Unterschied. „Wir haben richtig gute Teams. Aber Björn ist einer, zu dem alle aufschauen und wissen, dass er richtig gut ist. Dabei ist er ein sehr bescheidener, kollegialer Typ“, sagte Peter Dlucik.

Der 21-jährige Björn Hornikel ging dann mit Weltmeister Paul Biedermann und Steffen Deibler über die 100 Meter Freistil ins Wasser und überraschte das Publikum sowie Bundestrainer Henning Lambertz mit seiner vorzüglichen Leistung, die eine Bronzemedaille wert war. Der Bundestrainer bat Trainer Peter Dlucik kurz darauf zum Gespräch und vereinbarte mit ihm weitere Schritte für Hornikel, die den Weg zur Teilnahme an der Europameisterschaft in Berlin im August möglich machen sollen.

Das sollte nicht der letzte Streich der Sindelfinger gewesen sein: Björn Hornikel überraschte und überzeugte erneut über 50 Meter Freistil und qualifizierte sich hinter Steffen Deibler für das A-Finale. Trainer Peter Dlucik: „Ich habe ihm gesagt ‘mach Druck Björn, du kannst den Deibler knacken’.“ Und genau so hat es der sympathische Schwimmer auch gemacht und Großes geleistet. Björn Hornikel gewann die Deutsche Meisterschaft vor Steffen Deibler. Danach gab er seine ersten TV Interviews.

Die Mannschaft wurde nach der Hornikel-Solo-Show auch noch für die gute Arbeit und vor allem für den tollen Teamgeist belohnt. Im letzten Lauf der Lagen-Staffel verpasste der VfL mit der Besetzung Justus Kuhn, Christoph Borek, Lukas Hüsing und Björn Hornikel zunächst einen Medaillenrang. Kurz darauf brach dann aber Jubel aus. Die Mannschaft aus München, die Platz zwei belegte, wurde aus technischen Gründen disqualifiziert. Somit rückten die Sindelfinger auf und kamen völlig überraschend zu einer weiteren Medaille.

Und dann hatte auch noch Christoph Borek seinen Solo-Ritt und gewann über die 200-Meter-Lagen das B-Finale.

Presse | Schwimmen | 16.04.2014

Schließzeiten des Badezentrums im Juli bereiten Sorgen

Bei der Hauptversammlung des VfL Sindelfingen auf Risiken und Chancen hingewiesen - Finanziell auf solidem Fundament

Wieder ein erfolgreiches Jahr für die Schwimmabteilung des VfL Sindelfingen. Auf der Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle des Klostergartenbads war daher wenig auszusetzen an der Arbeit des Teams um Abteilungsleiter Mark Mohr. Es gab jedoch nicht nur Positives, die Zukunft hält für die VfL-Schwimmer einige Risiken, aber auch Chancen bereit.

Die erfreulich gute Entwicklung des Klostergartenbads und dessen Bestandsgarantie bis 2024 sichert den reibungslosen Betrieb der Jugendarbeit und einen Großteil des Leistungssports. Hier ist dem Förderverein unter Leitung von Michael Kuhn für die hervorragende Arbeit nicht oft genug zu danken. Auch Ekkehard Miersch wird nicht müde, sich in diesem Thema immer wieder bei der Stadt Sindelfingen ein- und durchzusetzen. Diese Bestandsgarantie besteht allerdings nur bei ausreichend guter finanzieller Situation der Stadt und birgt somit immer ein Risiko. Daher sind Schwimmabteilung und Förderverein sehr darin interessiert, heute schon Fakten zu schaffen und damit den Fortbestand zu sichern.

Finanziell steht die Schwimmabteilung schon seit ein paar Jahren, trotz zweier hauptamtlicher Trainer, auf solidem Fundament. Eine gut funktionierende Schwimmschule unter der Leitung von Simon Kunz schafft die Grundlage, um im Verein auch einen kostenintensiven Leistungssport betreiben zu können. In insgesamt 178 Kursen lernten 2013 rund 800 Kinder das Schwimmen beim VfL. Eine Zahl, auf die die Abteilung stolz ist. Einen weiteren Beitrag zum Haushalt liefern seit Jahren das Veranstaltungsteam und die Bewirtung. Unter der Leitung von Roman Huber und Margot Pildner-Speck wird die Organisation von kleinen und großen Wettkämpfen weitergeführt. Das neue Gespann hat die ersten Hürden erfolgreich genommen und an der ISSC gezeigt, dass sie auch eine Rekordzahl von über 4000 Einzelmeldungen nicht in die Knie zwingen kann. Dritte Säule ist das Zeitmess-Team von Markus Ullrich. Das war 2013 bei erstaunlichen 18 Wettkämpfen im Einsatz. Rechnet man die Ferienzeiten raus, heißt das während der Wettkampfsaison quasi jedes Wochenende einen Einsatz. Dank dieser guten Arbeit konnte Kassiererin Silvia Meinl ein ausgeglichenes Gesamtergebnis und weiterhin ein gutes finanzielles Polster vorweisen.

Dies könnte sich im laufenden Jahr allerdings schwerer gestalten. Die Schließzeiten des Badezentrums im Juli machen der Schwimmabteilung zu schaffen. Dadurch

fällt die Hälfte der Schwimmkurse eines Trimesters weg, Aqua-Fitnesskurse können nicht stattfinden, genauso wie das Training der Leistungsgruppen und Wasserballer. Dies würde große finanzielle Einbußen sowie tiefe Einschnitte in die Trainings- und Wettkampfplanung der Trainer bedeuten. Mark Mohr ist zwar schon im Gespräch mit der Bäderamtsleitung und hat auch schon Vorschläge unterbreitet, wie man die Ausfälle kompensieren könnte, zu einer Lösung sind beide Seiten aber noch nicht gekommen.

Auch ohne USA-Student Hornikel wieder zurück in der 1. Bundesliga

Für den Leistungssport berichtete Christoph Schönleber. Der Generationswechsel im Schwimmteam ist abgeschlossen, die Abteilung kann auf eine aussichtsreiche Zukunft blicken. Der Altersschnitt der ersten Männermannschaft liegt bei rund 20 Jahren, bei den Frauen sogar darunter. Dieses junge Team holte dennoch 13 Medaillen auf Landesebene, darunter sechs Titel, war bei den deutschen Meisterschaften, auf der langen und der kurzen Bahn, in den Finals vertreten und hat den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Das alles ohne Leistungsträger Björn Hornikel, der in den USA studiert. Hier zeigt sich die seit Jahren gute Arbeit von Cheftrainer Peter Dlucik.

Verstärkung könnten die Wasserballer gebrauchen. Fachwart Marco di Sarno berichtet zwar von positiven Entwicklungen der zweiten Mannschaft, die sich mit Schwimmern verstärkt hat, betonte aber auch, dass die erste Mannschaft dringend Unterstützung braucht. Versäumnisse in der Jugendarbeit holen diese Sparte ein.

Geehrt wurden Lothar Knauer, Stephan Hasslacher und Maximilian Kienitz mit der Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft, Laura Fischinger und Aija Ockert mit der Ehrennadel in Bronze für hervorragende Leistungen. Zudem wurden die beiden Vereinsmeister Laura Kienitz und Christoph Borek ausgezeichnet.

Presse | Schwimmen | 27.03.2014

„Peter Dlucik ist eine Trainer-Ikone“

Sindelfingens Schwimm-Abteilungsleiter Mark Mohr über seinen langjährigen Coach

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

2016 geht bei den Sindelfinger Schwimmern eine Ära zu Ende. Dann läuft der Vertrag von Cheftrainer Peter Dlucik aus. „Er hat die Abteilung nach vorne gebracht“, sagt Mark Mohr über den Olympia-Teilnehmer von München 1972.

 

Die SZ/BZ hat sich mit dem Abteilungsleiter der Sindelfinger Schwimmer aber auch über das internationale Schwimmfest im Badezentrum vergangene Woche unterhalten.

 

Wie fällt Ihr Fazit dieser Veranstaltung aus?

Mark Mohr (Bild: z): „Ich war auch dieses Mal zufrieden. Schließlich hatten wir 850 Teilnehmer aus acht verschiedenen Nationen, die es auf über 4000 Starts brachten. Genauso wichtig wie die Masse ist uns aber auch die sportliche Qualität. Unsere Veranstaltung ist ein offizieller Wettkampf des internationalen Schwimmverbands. Dieses Mal ging es im Badezentrum um die Qualifikation für die Jugend-Olympiade.“

 

Wie wichtig ist das Schwimmfest für den VfL Sindelfingen?

Wir zeigen, was wir können

Mark Mohr: „Finanziell ist diese Veranstaltung für unseren Leistungssport fest eingeplant. Allerdings dient das Schwimmfest auch unserem Ansehen in der Öffentlichkeit. Wir zeigen damit, was wir können.“

Wie viele Helfer waren dabei im Einsatz?

Mark Mohr: „Viele Eltern der aktiven Schwimmer helfen in der Bewirtung. Aber auch alle anderen Sparten unserer Abteilung, wie die Wasserballer oder die Freizeitschwimmer, packen mit an. Jeweils 150 Helfer waren an dem Wochenende im Badezentrum.“

Gab es dabei auch ein Treffen ehemaliger Schwimm-Größen?

Mark Mohr: „Das gibt es jedes Jahr, und die bekommen dann auch fast immer etwas Neues geboten. Bei den Verfolgungsrennen haben wir uns auch dieses Mal etwas einfallen lassen. So mussten die Schwimmer vor ihrem Start erst durch eine Saloon-Tür. Das war fast so wie bei den Olympischen Spielen.“

Wie haben sich die Sindelfinger Starter in diesem Feld geschlagen?

Mark Mohr: „Antonin Klingler hat sowohl über die Kraul- als auch über die Freistil-Strecke gewonnen. Justus Kuhn war der Schnellste über die Rücken-Distanz. Für unsere Schwimmer ist der internationale Vergleich sehr wichtig.“

Wie heißen die größten Talente beim VfL?

Mark Mohr: „Auf jeden Fall Antonin Klingler und Justus Kuhn bei den Männern und Ajka Ockert bei den Frauen. Dahinter sind wir beim Nachwuchs breit aufgestellt, doch diese Talente benötigen noch Zeit für ihre Entwicklung.“

Im kommenden Jahr schwimmt Sindelfingen wieder in der Bundesliga. Was ist dann von dem Team zu erwarten?

Mark Mohr: „Da bin ich selber sehr gespannt. Wenn ich allein nach den Punktzahlen gehe, traue ich uns eine gute Rolle zu.“

Wird Trainer Peter Dlucik das Team dann noch betreuen?

Mark Mohr: „Er hat bei uns noch einen Vertrag bis ins Jahr 2016. Er arbeitet aber schon jetzt intensiv mit seinem Nachfolger Simon Kunz zusammen, um den Übergang in zwei Jahren dann zu erleichtern.“

Ist Schwimmen beim VfL Sindelfingen ohne Peter Dlucik überhaupt denkbar?

Mark Mohr: „Nur schwer. Peter Dlucik ist eine Trainer-Ikone. Ihn aufhören zu lassen, war keine leichte Entscheidung für uns. Er hat die Abteilung nach vorne gebracht. Aber auch ohne ihn muss es sportlich weitergehen.“

Info

Weitere Informationen zu den VfL-Schwimmern bekommt man unter www.schwimmen.vfl-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Schwimmen | 19.03.2014

International Sindelfingen Swimming Championships

15./16. März 2014, Badezentrum Sindelfingen

Am Wochenende fanden zum 20. Mal die International Sindelfingen Swimming Championships – kurz ISSC – im Badezentrum in Sindelfingen statt. 865 Schwimmer aus acht Nationen absolvierten an zwei Tagen über 4000 Starts. Die ISSC sind jedoch nicht nur international sondern auch innovativ, so sind jedes Jahr neben den üblichen Wettkampfstrecken auch neue Wettkampfformen fester Bestandteil des Wettkampfprogramms: Die ISSC-Sprint-Trilogie für den Nachwuchs, das ISSC-Cut-Off  für die Spitze oder das einzigartige Pursuit-Race - Ein Rennen, in dem Schwimmer aller Disziplinen, männlich und weiblich chancengleich gegeneinander antreten können. Diese Innovationsflut mit dem Ziel einen interessanten Wettkampf für Athleten und Zuschauer zu bieten, wurde bereits vor Jahren von Chef-Organisator Markus Ulrich losgetreten und mittlerweile erfolgreich von seinem Nachfolger Roman Huber weitergeführt.

Ein abwechslungsreicher Wettkampf allein reicht den Sindelfinger Organisatoren scheinbar nicht aus. Ebenso beeindruckend kommt die Präsentation der Finalteilnehmer und Medaillenträger daher. Ein leuchtendes Siegerpodest, Stroboskopgewitter, Nebelwände und aufschwingende Doppeltüren sieht man sonst nur bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. Das gelingt den Sindelfingern allerdings ohne riesige Budgets und mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern.

Die Schwimmer zeigten sich von der Kulisse begeistert und brachten Höchstleistungen am erfolgreichsten war der Schwimmer Benjámin Grátz aus Ungarn (Jahrgang 1996). Er konnte fünf der bestehenden Veranstaltungsrekorde knacken. Er schwamm 2:05,38 über 200m Lagen, 2:03,21 über 200m Rücken, 0:57,14 über 100m Rücken, 4:23,81 über 400m Lagen und 1:59,61 über 200m Schmetterling. Doch auch für die Sindelfinger konnten Ihre Leistung unter Beweis stellen: Antonin Klingler (1995) konnte das diesjährige ISSC-Cut-Off, das Ausscheidungsrennen über 50m Freistil nach vier Läufen für sich entscheiden und wurde über 100m Freistil hinter Grátz in 0:52,56 Zweiter. Justus Kuhn (1996) wurde über 100m Rücken in 1:00,57 Dritter und gewann die 50m Rücken in 0:27,83. Bei den Damen schaffte es vom VfL Sindelfingen nur Ajka Ockert über 50m Freistil auf das Siegerpodest. Sie wurde im ISSC-Cut-Off Dritte. In den Jahrgangswertungen war der VfL Sindelfingen gewohnt stark und konnte dort viele Medaillengewinne verbuchen.

Der VfL Sindelfingen mit ihrem Abteilungsleiter Mark Mohr war mit dem Wettkampfverlauf der 20. ISSC sehr zufrieden und hofft auch im nächsten Jahr wieder auf eine so positive Resonanz bei Schwimmern, Trainern und Zuschauern.

Presse | Schwimmen | 04.02.2014

VfL Sindelfingen wieder erstklassig

Am Wochenende (1./2.2.14) wurden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen (DMS) ausgetragen.

Bei den DMS treten die Mannschaften der Vereine in einem Ligasystem gegeneinander an. Die Mannschaften des VfL Sindelfingen gingen aufgrund der Vorjahresleistungen in der 2. Bundesliga (1. Herrenmannschaft) und in der Oberliga Baden-Württemberg (1. Damenmannschaft und 2. Herrenmannschaft an den Start). Der Deutsche Schwimmverband hat das Wettkampfprogramm ab dieser Saison geändert: Neben der Umstellung des Punktesystems zur Beurteilung der geschwommenen Leistungen werden nun nur noch die olympischen Strecken geschwommen. Jede Mannschaft muss diese 13 Strecken in jedem der beiden Wettkampfabschnitte einmal schwimmen. Die Summe der Punkte aus den 26 geschwommenen Strecken entscheidet über Auf- und Abstieg bzw. den Verbleib in der Liga.

Nachdem Abstieg in die 2. Bundesliga 2011 stand das Ziel für die 1. Herrenmannschaft des VfL Sindelfingen dieses Jahr fest: Der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Es war aber bereits im Vorfeld offensichtlich, dass dies eine schwierige Aufgabe werden sollte. Nachdem wenige Tage vor dem Wochenende mit Markus Barna (1995) und Gerrit Dürre (1992) zwei wichtige Säulen der Mannschaft verletzungs- bzw. krankheitsbedingt wegbrachen, war klar, dass nur mit einer großen Portion Glück und herausragenden Leistungen ein Wiederaufstieg möglich sein könnte. In der 2. Bundesliga schwimmen 24 Mannschaften, von denen die beiden Erstplatzierten in die 1. Bundesliga aufsteigen. Die 2. Bundesliga ist in die drei Bereiche Süd, West und Nord aufgeteilt. Der VfL Sindelfingen ist in der 2. Bundesliga Süd in Freiburg an den Start gegangen.

Trotz der beiden Ausfälle ging eine hochmotivierte Mannschaft an den Start. Den Wettkampf für den VfL eröffnete Antonin Klingler (1995) mit 200m Freistil in 1:52,70, der auch über 100m Freistil eine tolle Leistung zeigte und die 50-Sekunden-Marke mit 0:50,03 nur knapp verpasste. Auch die Mannschaftskollegen konnten im ersten Abschnitt ihre gute Form unter Beweis stellen. Herausragend war Florian Berger (1988) über 100m Brust in 1:02,58 und Lukas Hüsing (1990) über 400m Freistil in 4:23,19. Nach Abschnitt 1 war klar: Der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga ist möglich: Die Mannschaft lag hinter der Mannschaft aus Heidelberg auf Platz 2. Der Vorsprung zu den nachfolgenden Mannschaften - auch aus den 2. Bundesligen in West und Nord - war jedoch minimal, so dass die Trainer Peter Dlucik und Simon Kunz für den zweiten Abschnitt nur eine Devise ausgaben: Kämpfen, kämpfen, kämpfen.

So wuchsen die Athleten des VfL auch zu Beginn des zweiten Abschnitts über sich hinaus und konnten eine Reihe von Top-Leistungen erzielen: Tobias Schneeberg (1993) über 100m Brust in 1:04,70, Justus Kuhn (1996) über 200m Rücken in 1:58,88 und Christoph Borek (1991) über 100m Schmetterling in 0:54,19. Leider wurde Schneeberg disqualifiziert, hatte jedoch die Chance am Ende des Abschnittes seine Leistung zu wiederholen. Je weiter sich der zweite Abschnitt dem Ende zuneigte, desto deutlicher wurde, dass es zwar knapp bleiben würde, der Vorsprung vor den anderen Mannschaften aber ausreichen würde. Nach dem letzten Wettkampf des zweiten Abschnittes (100m Freistil), den der nach dreijähriger Trainingspause reaktivierte Schwimmer Dominique Lendjel (1985) bestritt, hatte der VfL vor dem noch ausstehenden Nachschwimmen einen Rückstand von 400 Punkten auf die zweitplatzierte Mannschaft. Schneeberg konnte zwar seine Leistung aus dem ersten Versuch nicht wiederholen, seine Zeit von 1:06,36 brachte aber 588 Punkte und reichte somit aus, um sich mit 16888 Punkten den zweiten Platz in der 2. Bundesliga Süd vor der SG Regio Freiburg zu sichern. Doch dann Begann das Zittern ob diese Punktzahl für den Wiederaufstieg reicht, da die Ergebnisse aus der 2. Bundesliga West und Nord noch nicht vorlagen. Nach 30 langen Minuten des Wartens stand fest: Keine Mannschaft aus West und Nord hatte mehr Punkte und somit kommen beide Aufsteiger in die 1. Bundesliga aus dem Süden: SV Nikar Heidelberg und VfL Sindelfingen schwimmen in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga.

Zeitgleich fanden die Wettkämpfe der Oberliga Baden-Württemberg in Schwäbisch Gmünd statt. Auch dort sorgte das neue Wettkampfprogramm für eine gute Atmosphäre, so dass die Stimmung in Schwäbisch Gmünd sich von der in Freiburg nicht merklich unterschid. Auch hier gab es eine lautstarke Begleitung der Wettkämpfe durch Vuvuzelas und Trommeln.

Die Frauenmannschaft des VfL Sindelfingen trat mit einem sehr jungen Team an: Carolin Bek (1999), Maya Ducke (1999), Laura Fischinger (1999), Sophia-Luisa Hohnloser (1999), Ariana Lewis (1999), Ajka Ockert (1999), Sophia Schneider (1999), Paula Ernst (2000), Melanie Hornikel (2000) und Anja Krastel (2001) erzielten insgesamt 13.243 Punkte. Die Mannschaft sicherte sich damit souverän einen guten 5. Platz und den sicheren Verbleib in der Oberliga Baden-Württemberg. Die eifrigsten Punktesammlerinnen waren Ajka Ockert mit 2.281 Punkten, Carolin Bek mit 2.090 Punkten, Sophia Schneider mit 2.040 Punkten und Laura Fischinger mit 1.976 Punkten.
Die besten Leistungen erzielten Fischinger über 400m Freistil in 4:37,84, Ockert über 100m Freistil in 1:00,83 und Bek über 200m Freistil in 2:15,03.

Auch die 2. Herrenmannschaft hatte Ausfälle: Verletzungsbedingt fehlten Aleksandar Stosik (1997) und Lorenzo Lombreschi (1996), so dass das Team mit sehr jungen Schwimmern und Masters-Schwimmern ergänzt werden musste. Es starteten Harald Maisch (1971), Reiner Schneider (1982), Christoph Schönleber (1983), Thomas Mucks (1992), Robin Arb (1995), Christoph Beteg (1996), Marcel Bögle (1998), Hayden Kasavicha (1999) und Christian Huber (2000).  Die Mannschaft sammelte insgesamt 13.001 Punkte und landete damit ebenfalls im Mittelfeld (6. Platz) der Oberliga Baden-Württemberg. Die besten Leistungen in der 2. Herrenmannschaft erzielten Maisch über 50m Freistil in 0:23,90, Schneider über 100m Brust in 1:05,82 und Schönleber über 100m Schmetterling in 0:59,39.

Presse | Schwimmen | 30.01.2014

Gelungener Jahresstart bei den Baden-Württembergischen LANGEN STRECKEN

Die langen Strecken gehören bei vielen jungen Sportlern nicht unbedingt zu den Lieblingsstrecken. So auch bei den Schwimmern und Schwimmerinnen des VfL Sindelfingen. Daher trat am 25. Januar die Leistungsgruppe der B- und C-Jugend auch nur mit kleiner Mannschaft bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Heidelberg an. Nichtsdestotrotz fischten gerade die jungen Athletinnen einige Medaillen aus dem Becken.

Über 800m Freistil holte sich Anja Krastel in der Jahrgangswertung 01/02 mit der Zeit von 10:16,71 den Landesmeistertitel. Auf der selben Strecke wurde Laura Fischinger Vize-Meisterin im Jahrgang 99/00 in 9:50,99 und zugleich sechste in der offenen Wertung. Ihre Teamkollegin Rosaly Mäule erreichte in 10:21,47 den dritten Platz im Jahrgang 2001. Mit neuen persönlichen Bestzeiten erreichten auch Carolin Bek (´99), Sophia-Luisa Hohnloser (´99), Carlotta Keppler (´00), Melanie Hornikel (´00) und Lucy Arndt (´01) Platzierungen unter den ersten zwanzig in ihren Jahrgangswertungen. Einziger männlicher Vertreter in den Reihen der Sindelfinger Schwimmer war Christian Huber. Er musste über 1500m Freistil ran und erreichte einen Platzierung unter den Top10 seiner Altersklasse.

Nach ihrem Erfolg auf Freistil zeigte Anja Krastel, dass sie auch auf den Lagenstrecken einiges in petto hat. Mit einer sensationellen Bestzeit von 5:34,52 auf 400m holte sie sich auch hier den Meistertitel und ist damit zur Zeit auf Rang 14 der DSV-Bestenliste über diese Distanz.

Zur Zufriedenheit ihrer Trainerin Susanne Huber konnten sich somit Laura Fischinger, Carolin Bek, Anja Krastel, Rosaly Mäule und Christian Huber Fahrkarten für die Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, die im Februar in Offenbach stattfinden, sichern.

Presse | Schwimmen | 01.12.2013

Deutsche Kurzbahnmeiserschaften 2013 Wuppertal

Bei den diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Wuppertal war der Vfl Sindelfingen mit sieben Schwimmern vertreten. Um optimal auf die Meisterschaften vorbereitet zu sein, reisten die VfL Athleten schon mittwochs an.

Für die Schwimmer war Freitag der erste Wettkampftag. Im Vorlauf sorgte das hochmotivierte 4x50m Freistil Quartett für einen starken siebten Platz und Qualifizierte sich somit in der Zeit von 01:32,26 für das Finale am Nachmittag. Im Finale konnten die vier Athleten ihre Zeit noch einmal verbessern (01:31,62) und sicherten sich den sechsten Platz. Der Cheftrainer Peter Dlucik war im Vorfeld sehr motiviert, wieder eine Sprintstarke Staffel an die deutsche Spitze zu führen, was ihm und der Mannschaft mit diesem Resultat gelang. Außerdem sprintete Christoph Borek über 50m Rücken (00:25,89) wie auch über 50m Schmetterling (00:24,91) zu Bestzeiten, verpasste die Finals aber knapp. Er zeigte sich trotzdem äußerst zufrieden mit den Ergebnissen. Zudem erreichte auch Justus Kuhn über 50m Rücken eine gute Zeit (00:26,40).

In den Vorläufen am Samstag schwamm Christoph Borek mit einer Zeit von 00:56,55 auf 100m Lagen als Siebter ins A-Finale. Keine acht Stunden später beendete er das A-Finale in einer persönlichen Bestzeit von 00:56,35 und dem achten Rang. Dies bedeutete gleichzeitig auch die beste Einzelleistung der Sindelfinger bei diesen Titelkämpfen. Justus Kuhn startete an diesem Morgen über 200m Rücken (02:00,93) und schwamm auf den zweiten Reserveplatz, konnte das B-Finale am Abend aber trotzdem bestreiten, da zwei Schwimmer sich gegen einen Start entschieden. Er beendete das Rennen in persönlicher Bestzeit (02:00,38) und Platz 14. Über 100m Freistil (00:51,12min) konnte Antonin Klingler ebenfalls eine persönliche Bestzeit schwimmen, verpasste das Finale aber deutlich. Nach einer langen gesundheitsbedingten Pause meldete sich Lukas Hüsing mit einer guten Leistung auf 200m Schmetterling (02:02,84) zurück. Die bittere Nachricht des Tages war die Disqualifizierung der Traditionsstaffel der Sindelfinger Jungs, die 4x50m Lagen Staffel, verursacht durch zwei Wechselfehler.

Am letzten Wettkampftag erreichten Christoph Borek über 200m Lagen (02:03,85) und Antonin Klingler über 50m Freistil 00:22,88 erneut die B-Finals. Für Christoph Borek waren die 200m Lagen bereits der neunte Start und man merkte, dass die Kräfte langsam schwanden. In den Finals blieben beide Schwimmer unter Ihren Zeiten aus den Vorläufen. Über 200m Lagen waren außerdem noch Justus Kuhn (02:06,93) und Lukas Hüsing (02:05,61) am Start, kamen jedoch nicht über die Vorläufe hinaus. Tobias Schneeberg und Markus Barna konnten jeweils in ihrer Spezialdisziplin 200m Brust persönliche Bestzeiten schwimmen (Barna 02:19,52 und Schneeberg 02:22,98).

Cheftrainer Peter Dlucik war zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge beim Saisonauftakt in Wuppertal und blickt positiv in die Zukunft, vor allem auf die nahende Bundesliga und die geplante Rückkehr der Sindelfinger Schwimmer in die 1. Bundesliga.

Presse | Schwimmen | 24.11.2013

Neue Highlights bei den Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Ulm

Am 9./10. November fanden in Ulm die württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen statt.

Die Sindelfinger C- und B-Jugend (Leistungsgruppe L1a) unter Leitung ihrer Trainerin Susanne Huber war mit 15 Schwimmerinnen und Schwimmern am Start, die in den Jahrgängen wieder gute Leistungen boten. Insbesondere auf den 100- und 200m-Strecken verbesserten die Schwimmer ihre persönlichen Bestzeiten stark, teilweise um bis zu 6 Sekunden.

Die Schwimmer wurden hierfür mit vielen Medaillenrängen und Plätzen unter den ersten Zehn belohnt. In der C-Jugend wurde Christian Huber (Jahrgang 2000) Erster und Württembergischer Kurzbahn-Jugend-Jahrgangsmeister über 50m, 100m und 200m Freistil, 100m und 200m Lagen sowie 200m Rücken. Über 50 m und 100m Rücken holte er Bronze, so dass er für acht Starts auch achtmal aufs Podest steigen durfte. Ebenfalls erfolgreich war seine Alterskollegin Paula Ernst (Jahrgang 2000), die sich den Titel der Württembergischen Kurzbahn-Jugend-Meisterin in der Altersklasse C mit ersten Plätzen über 50m und 200m Rücken sicherte. In ihren weiteren Starts über 100m Rücken sowie 100m und 200m Freistil gewann sie Silber.

Auf der 200m-Rückenstrecke zeigten die Mädchen der C-Jugend starke Leistung mit zwei weiteren Podestplätzen für Lucy Arndt (2.) und Melanie Hornikel (3.). Melanie Hornikel wurde außerdem Vize-Kurzbahn-Jugend-Jahrgangsmeisterin über 50m Rücken. Ebenfalls Silber holte Rosaly Mäule über 200m Schmetterling.

Weitere Altersklassenwertungen im Überblick:

weiblich, Jugend C, Jahrgänge 2000/2001: Lucy Arndt (2001) 100m Rücken, 7. Platz; 50m Rücken, 7. Platz; Marlén Deusch (2000) 100m Brust, 15. Platz; Melanie Hornikel (2000) 50m Freistil, 4. Platz; 100m Rücken, 4. Platz; 100m Freistil, 4. Platz; Carlotta Keppler (2000) 200m Rücken, 6. Platz; 200m Schmetterling, 4. Platz; Anja Krastel (2001) 50m Brust, 15. Platz, 200m Brust, 6. Platz; 200m Freistil, 4. Platz; 50m Schmetterling, 7. Platz; 100m Lagen, 4. Platz; 100m Brust, 10. Platz; Rosaly Mäule (2001) 200m Freistil, 5. Platz; 100m Freistil, 18. Platz; Sina Ockert (2001) 100m Freistil, 21. Platz; Katharina Ruder (2000) 50m Brust, 27. Platz; 100m Brust, 23. Platz; Alessia Säuberlich (2001) 50m Brust, 22. Platz; 100m Brust, 12. Platz;

weiblich, Jugend B, Jahrgänge 1998/1999: Carolin Bek (1999) 50m Freistil, 18. Platz; 100m Rücken, 11. Platz; 200m Freistil, 15. Platz; 50m Rücken, 14. Platz; 200m Rücken, 10. Platz; 100m Freistil, 17. Platz; Laura Fischinger (1999) 50m Freistil, 6. Platz; 100m Rücken, 5. Platz; 200m Freistil, 7. Platz; 50m Rücken, 6. Platz; 200m Rücken, 8. Platz; 100m Freistil, 6. Platz; Sophia-Luisa Hohnloser (1999) 100m Brust, 11. Platz;

männlich, Jugend B, Jahrgänge 1998/1999: Lasse Eberwein (1999) 50m Brust, 6. Platz; 50m Freistil, 23. Platz.

Presse | Schwimmen | 03.11.2013

Gute Leistungen beim 8. Internationalen Karolinger Schwimmfest in Waiblingen

Die Sindelfinger Schwimmer der Leistungsgruppe L1a (B- und C-Jugend) unter Trainerin Susanne Huber sowie vier Schwimmer der Leistungsgruppe L1 starteten am 26.10.2013 wieder beim Internationalen Karolinger Schwimmfest in Waiblingen.

Bei der professionell geführten Veranstaltung, bei der sich der VfL Sindelfingen um die Zeitmessung gekümmert hat (namentlich: Markus Ulrich, Lea Wasser, Martin Schneck und Beate Wasser), hatten 27 Vereine insgesamt 400 Schwimmer mit 1870 Starts gemeldet. Die Leistungsgruppe L1a war nur am ersten Tag des Wettbewerbs mit 18 Schwimmern in 63 Starts angetreten.

Dabei zeigten die Nachwuchsschwimmer des VfL Sindelfingen wieder gute Leistungen mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten. Sie erschwammen sich 17 Podestplätze, davon sieben Gold-, drei Silber- und sieben Bronzemedaillen. Weitere fünf Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille sicherten sich bei den Herren Jahrgänge 1995 und älter Christoph Borek (Jahrgang 1991) und Thomas Mucks (Jahrgang 1992).

Im Vorlauf 100m Schmetterling erreichten die Schwimmerinnen der C-Jugend insgesamt gute Plätze in ihrer Altersgruppe (4. Paula Ernst, 8. Rosaly Mäule, 9. Carlotta Keppler, 13. Anja Krastel) und steigerten ihre persönlichen Bestzeiten teilweise beachtlich. Auch für die Schwimmerinnen der B-Jugend reichte es auf dieser Strecke aber noch nicht für die Medaillenränge (6. Carolin Bek, 11. Nadine Essig).

Die Mediallenserie begann dann Christian Huber (C-Jugend), der über 50m Freistil mit 0:26,90 den ersten Platz gewann. Er gewann ebenso souverän die Wettkämpfe in 50m Delfin (0:31,92) und 200m Freistil (2:10,91) und sprintete auf 50m Rücken (0:33,51) auf den zweiten Platz. Eine ebenso zahlreiche Medaillenausbeute brachte Laura Fischinger mit nach Hause: sie siegte in der Alterswertung B-Jugend auf 50 m Rücken (0:32,55), 100 m Lagen (1:10,77) und 200 m Freistil (2:13,06), auf 50m Freistil erreichte sie den 2. Platz (0:28,26). Im Endlauf 100m Lagen erkämpfte sie sich außerdem den 5. Platz in der offenen Altersklasse.

Auf der 50m Rücken-Distanz dominierten dann die Mädchen in der Wertung der C-Jugend klar: mit Gold und Bronze feierten Melanie Hornikel (0:33,69) und Paula Ernst (0:34,99) einen Doppelsieg, dicht gefolgt von Lucy Arndt (5.), Anja Krastel (6.) und Carlotta Keppler (8.), die der Konkurrenz unter den ersten Zehn kaum Platz ließen. Auch auf den 200m Freistilstrecken war der weibliche C-Jugend-Nachwuchs stark: die Sindelfingerinnen besetzten allein sechs Plätze unter den besten Zehn. Paula Ernst (2:20,80) verpasste nur knapp ihre Konkurrentin vom TSG Backnang und errang Silber, Bronze ging an Anja Krastel (2:24,39). Rosaly Mäule (4.), Melanie Hornikel (6.), Carlotta Keppler (9.) und Lucy Arndt (10.) vervollständigten dann den starken Auftritt der Sindelfinger Mädchen.

Weitere Bronzemedaillen errangen Melanie Hornikel (C-Jugend) über 50m Freistil (0:29,71) und 100m Lagen (1:15,96), Carolin Bek (B-Jugend) über 200m Freistil (2:16,81) sowie Lasse Eberwein (B-Jugend) über 100m Brust (1:18,04) und Alexander Schlenstedt (C-Jugend) über 200m Rücken (2:54,12). Bestzeiten und gute Platzierungen steuerten auch Katharina Ruder, Marlen Deusch, Tatjana Schmid, Sophie-Luisa Hohnloher, Sascha Wüst und Marcel Essig zum guten Mannschaftsergebnis bei.

Presse | Schwimmen | 24.10.2013

Bezirksmeisterschaften in Mühlacker und Nürtingen - Die VfL Schwimmer ganz vorne dabei

Am 12. und 13. Oktober fanden in Mühlacker und Nürtingen die Bezirksmeisterschaften des Bezirks "Mittlerer Neckar" statt.

Am Start in Mühlacker waren insgesamt 419 Mädchen und Jungen der Jugend C, D und E, das heißt der Jahrgänge 2000 bis 2005. Der VfL Sindelfingen stellte dabei mit 39 Aktiven die zweitgrößte Mannschaft. In Nürtingen waren insgesamt 233 Damen und Herren der Jugend B und älter (Jahränge 1999 und älter) start. Hier gingen nur 16 Schwimmer des VfL an den Start, da ein Teil der Leistungsgruppe im Trainingslager in Barcelona war.

Unsere Nachwuchstalente glänzten in Mühlacker aber nicht nur mit reiner Masse, sondern vor allem mit enormen Leistungen in diesem Wettkampf. Mit je 4 Meistertiteln konnten sich Lea Ehret (2002) und Bastian Kömpf (2002) als erfolgreichste Schwimmer unseres Vereins in die Siegerlisten eintragen: Ehret konnte die Konkurrenten über 50 Meter Brust (0:40,60), 200 Meter Lagen (2:58,97), 50 Meter Schmetterling (0:36,64) und 200 Meter Rücken (2:54,36) hinter sich lassen. Gleiches gelang Kömpf über 100 Meter Rücken (1:18,48), 50 Meter Rücken (0:36,60), 50 Meter Schmetterling (0:37,38) und 200 Meter Rücken (2:44,79). In 4 weiteren Einzelstarts holte Bastian Kömpf Silber.

Ebenfalls überragende Leistungen präsentierten und damit drei Meistertitel erreichten Anna Menz (2003) über 50 Meter Freistil (0:35,14), 200 Meter Lagen (3:13,25) und 200 Meter Freistil (3:04,44), Annika Huber (2003) über 50 Meter Rücken (0:37,48), 200 Meter Rücken (2:55,33) und 100 Meter Freistil (1:15,13), Katie Nugent (2002) über 200 Meter Freistil (2:35,63), 100 Meter Lagen (1:23,40) und 100 Meter Freistil (1:12,42) sowie Christian Huber (2000) über 100 Meter Lagen (1:08,12), 200 Meter Rücken (2:29,86) und 100 Meter Freistil (0:59,59).

Jeweils einen Meistertitel gewannen Andre Tim Kroschwald (2003) über 100 Meter Schmetterling (1:54,69), Abby Nugent (2000) über 200 Meter Freistil (2:24,33), Lucy Arndt (2001) über 50 Meter Rücken (0:35,15), Melanie Hornikel (2000) ebenfalls über 50 Meter Rücken (0:33,78),

Anja Krastel (2001) über 100 Meter Lagen (1:13,73), Neuzugang Marc Sauer (2002) über 100 Meter Lagen (1:23,43), Rosaly Mäule (2001) über 100 Meter Freistil sowie Paula Ernst (2000) ebenfalls über 100 Meter Freistil.

Neben den sehr starken individuellen Leistungen muss aber vor allem die hohe Leistungsdichte der Mannschaft Anerkennung finden. Diese Dominanz bestätigte sich bei den Staffelwettbewerben. Die Schwimmerinnen der VfL gewannen nicht nur nur souverän die 4x50m Lagen (Emmie Muschek, Lea Ehret, Anna Menz, Chiara Ziegler) sondern distanzierten über 4x50 Meter Freistil in der Besetzung Laura Zaccaria, Emmie Muschek, Annika Huber und Katie Nugent die zweitplatzierte Mannschaft mit 14 Sekunden Vorsprung - das sind im Schwimmsport Welten.

Die Bezirksmeisterschaften bei den älteren Schwimmern in Nürtingen verlief nicht weniger erfolgreich. Vier Schimmerinnen konnten sich einen Bezirksmeistertitel erkämpfen: Sophia Schneider (1999) über 200 Meter Brust (2:54,15), Laura Ziegler (1997) über 200 Meter Schmetterling (2:55,26), Nadine Essig (1999) über 200 Meter Schmetterling (2:51,45) und Michelle Kempa (1998) über 100 Meter Brust (1:25,03). Erfolgreichste Schwimmerin des VfL Sindelfingen in Nürtingen war Carolin Bek (1999) mit zwei Meistertiteln über 200 Meter Rücken (2:36,89) und 100 Meter Freistil (1:03,89). In der Staffel über 4x50 Meter Freistil (2:02,93) trumpften die Schwimmerinnen noch einmal auf und wurden in der Besetzung Carolin Bek, Nadine Essig, Michelle Kempa und Sophia-Luisa Hohnloser mit deutlichem Vorsprung Bezirksmeister.

Bei den männlichen Sportlern erschwamm sich Marcel Essig (1999) über 200 Meter Rücken (2:43,68) den dritten Platz. Marcel Bögle (1998) wurde über die gleiche Strecke in 2:29,27 Erster und damit Bezirksmeister. Den Titel knapp verpasst hat Christoph Beteg (1996). Über 100 Meter Rücken (1:05,08) wurde er Zweiter. Drei Titel erreichte Robin Arb (1995) über 50 Meter Rücken (0:28,29), 50 Meter Schmetterling (0:26,94) und 100 Meter Lagen (1:02,80). Über 100 Meter Freistil (0:56,42) wurde er zweiter. Noch einen Titel mehr - insgesamt vier - erschwamm sich Justus Kuhn über 50 Meter Rücken (0:27,10), 50 Meter Schmetterling (0:26,70), 200 Meter Rücken (2:03,29) und 100 Meter Lagen (1:00,23). Auf 100 Meter Freistil (54,94) erreichter er wie sein Teamkollege Arb nur den zweiten Platz.

Neben viel Trainingsfleiß der Sportler ist dieser Erfolg nicht zuletzt der Verdienst des Trainerteams Bernhard Kömpf, Claudia Döttling, Simon Kunz, Lena Maurer, Susanne Huber und Peter Dlucik. Durch ihr Engagement schaffen sie erst die erforderlichen guten Rahmenbedingungen für diesen Erfolg.

Der Blick ist bereits wieder vorausgerichtet. Am kommenden Wochenende steht das Landesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Jungend (DMSJ) in Stuttgart Bad Cannstatt an, für den sich alle unsere Staffelmannschaften in den Bezirkswettkämpfen qualifiziert haben. Der VfL wird dabei mit Sicherheit um Siegerplatzierungen kämpfen. Wir werden davon berichten.

Presse | Schwimmen | 24.10.2013

Landesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen - Jugend (DMSJ)

Am 19. und 20. Oktober fand in Stuttgart-Bad Cannstatt das württembergische Landesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Jugend (DMSJ) mit den besten Jugendmannschaften Württembergs statt. Bei den DMSJ muss jede Mannschaft fünf Staffeln schwimmen, deren Zeiten addiert werden. Der VfL Sindelfingen war dabei mit sieben Nachwuchsmannschaften erfolgreich vertreten.

Bei spannenden Staffel-Wettkämpfen über Freistil, Brust, Rücken und Delfin sowie Lagen und einer tollen Stimmung in der Halle erzielten die Schwimmer des VfL Sindelfingen so früh in der Saison bereits hervorragende persönliche Bestzeiten und sicherten sich allein zwei Landestitel und einen zweiten Platz bei den Mädchen, sowie einen Landestitel und einen dritten Platz bei den Jungen.

Die Mädchenmannschaft der D-Jugend entschied unangefochten die 4x100 m Staffeln Freistil, Brust und Rücken für sich. Mit zwei weiteren zweiten Plätzen in der Delfin-Staffel und der 4x100m Lagen-Staffel wurden Lea Ehret, Laura Durst, Katie Nugent, Laura Zaccaria, Constanze Zimmermann, Chiara Ziegler (alle Jahrgang 2002) und Annika Huber (Jahrgang 2003) deshalb verdient Landesmeister. Die Jungenmannschaft der Jugend D mit Marek Jahn, Marc Sauer, Robert

Kricheldorf, Bastian Kömpf (alle Jahrgang 2002) sowie Marwin Hornikel und Andre Tim Kroschwald (beide Jahrgang 2003) erkämpfte sich nach einem Sieg in der Rückenstaffel und zwei zweiten Plätzen in den Freistil- und Delfin-Staffeln mit einer Gesamtzeit von 26:52,62 den dritten Platz.

Die weibliche Jugend C in der Besetzung Melanie Hornikel, Paula Ernst, Abby Nugent, Carlotta Keppler, Marlén Deusch, Katharina Ruder (alle Jahrgang 2000) sowie Lucy Arndt, Anja Krastel und Rosaly Mäule (alle Jahrgang 2001) wurden Landesmeister vor dem TSG Backnang. Souveräne Siege in der Freistil- und Rückenstaffel sowie eine knappe Niederlage nach Kopf-an-Kopf-Rennen

in der Lagenstaffel reichten für den Sieg der C-Jugend-Mädels mit einer Gesamtzeit von 25:24,76.

Bei starker Konkurrenz erreichte die Mannschaft der Jugend C männlich mit Christian Huber, Sascha Wüst, Alexander Schlenstedt (alle Jahrgang 2000) sowie Dominik Wüst von Vellberg, Torben Twachtman und Noam Chrobok (alle Jahrgang 2001) einen guten 4. Platz. Ihre älteren Mannschaftskameraden der Jugend B (Marcel Bögle, Danny Langer, Maximilian Kagerer - alle Jahrgang 1998 - sowie Marcel Essig und Lasse Eberwein, beide Jahrgang 1999) landeten mit einer Gesamtzeit von 24:02,30 auf dem 6. Platz. Die Mädchenmannschaft der Jugend B musste sich nur der Mannschaft des SV Cannstatt geschlagen geben, die mit starker Konkurrenz

aus dem Jahrgang 1998 angetreten war. Ajka Ockert, Laura Fischinger, Sophia Schneider, Carolin Bek, Maya Ducke und Ariana Lewis (alle Jahrgang 1999) erreichten einen wohlverdienten zweiten Platz mit einer Gesamtzeit von 24:01,85.

Aleksandar Stosik (Jahrgang 1997) und Justus Kuhn, Lorenzo Lombreschi, Christoph Beteg und Christian Dannenberg (alle Jahrgang 1996) konnte keine andere Mannschaft das Wasser reichen.

Nach ungeschlagenen ersten Plätzen in allen Staffel-Wettkämpfen wurde die Jungenmannschaft der Jugend A mit einer Gesamtzeit von 20:23,20 schnellste Mannschaft und Landesmeister.

Presse | Schwimmen | 30.07.2013

Württembergische Meisterschaften in Heidenheim

Die Württembergischen Meisterschaften im Schwimmen fanden vergangenes Wochenende für die Jahrgänge 2000-2005 im Heidenheimer Freibad statt. Die vielen Trainingskilometer der letzten Monate zahlte sich für die Sindelfinger Schwimmer aus. 24x Gold,12x Silber, 13x Bronze, viele Top-Platzierungen und zahlreiche Bestzeiten waren der wohl verdiente Lohn.

Den Jahrgang 2000 dominiert Christian Huber in Württemberg und siegte bei seinen acht Starts gleich sieben Mal und wurde einmal Zweiter, wobei er sich hier nur um 2/100s geschlagen geben musste. Vor allem über die Kraulstrecken ist Huber das Maß aller Dinge in Württemberg und lag hier immer deutlich vor seinen Konkurrenten. Seine Schwester Annika (Jg. 2003) war ähnlich erfolgreich und holte vier Mal Gold und wurde bei ihren vier zweiten Plätzen immer nur von ihrer Dauerrivalin geschlagen .

Im Jahrgang 2001 war bei den Mädchen der Vfl Sindelfingen der erfolgreichste Verein. Acht von elf möglichen Titeln fischten die Sindelfingerinnen aus dem Becken. Davon gingen allein fünf Goldmedaillen auf das Konto von Anja Krastel und zudem noch zwei dritte Plätze. Ihre Teamkollegin Lucy Arndt schwamm ebenso der Konkurrenz davon. Mit drei Mal Gold, zwei Mal Silber und ein Mal Bronze holte die Rückenschwimmerin den kompletten Medaillensatz und gewann in ihrer Lieblingsdisziplin alle Titel. Ihr männliches Pendant über die Rückenstrecken war Bastian Kömpf (2002). Er musste jedes Mal Bestzeit schwimmen um über 50m, 100m und 200m Rücken als Sieger hervor zu gehen. Außerdem belegte er über 200m Lagen den 2. Platz und wurde jeweils 3. über 100m, 200m und 400m Freistil.

Im Jg.2000 gewann den Rückensprint Melanie Hornickel, während ihre Vereinskollegin Paula Ernst die längere Rückenstrecke gewann.

Bei seinen ersten Landesmeisterschaften holte Andre Kroschwald im Jg.2003 über die harten 100m Delfin gleich eine Silbermedaille. Bronzemedaillen erschwammen sich Anna Menz (2003) über 50m Delfin und 200m Freistil, Lea Ehret (2002) 50m Rücken, 200m Brust, 200m Lagen und Rosaly Mäule (2001) über 100m Delfin und 200 Freistil.

Beinahe genauso erfolgreich waren die jungen Athleten in den Mannschaftswettbewerben. In der Besetzung Constanze Zimmermann, Laura Durst, Lea Ehret und Annika Huber gewann die Jugend D über 4x50m Lagen die Goldmedaille und belegte über 4x50m Freistil den 2. Platz. Hier am Start waren neben Huber und Ehret noch Laura Zaccaria und Emmie Muschek.

In der weiblichen Jugend C (2000/2001) fanden sich die Sindelfinger Nachwuchsschwimmerinnen 2x auf dem 2.Platz wieder. Über 4x100m Lagen in der Besetzung Arndt,Krastel,Keppler und Hornickel und in der Freistilstaffel waren es Hornickel, Krastel, Mäule und Ernst, die jeweils den Backnangerinnen den Vortritt lassen mussten.

Mit Platz 4 und damit knapp am Siegerpodest vorbei schwammen über 4x50m Freistil Marwin Hornickel, Andre Kroschwald, Marek Jahn und Bastian Kömpf.

Neben den schon erfahrenen Schwimmer gab es auch eine Reihe von Nachwuchskräften, die die Pflichtzeiten für diese Titelkämpfe schafften. So bestanden im Jg.2004 Celina Fischinger, Noah Döttling, Moritz Breitenbach und Denis Speck als Jüngster (2005) ihre Feuertaufe mit Bravour und konnten sich trotz großem Lampenfieber nochmals steigern. Ebenso die ersten Landesmeisterschaften schwammen Anja Kricheldorf (2003),Emmie Muschek (2003), Laura Zaccaria (2002) undMarek Jahn (2002).

Weiterhin für den Vfl am Start waren: Sina Ockert, Katharina Ruder, Torben Twachtmann, Dominik Wüst von Vellberg und Sascha Wüst.

Presse | Schwimmen | 19.06.2013

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften

Vom vergangenen Mittwoch bis Sonntag fanden in der Sprung- und Schwimmhalle Berlin die diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt. Der VfL Sindelfingen ging dort mit drei Schwimmerinnen und fünf Schwimmern an den Start.

Der jüngste Teilnehmer Christian Huber (Jahrgang 2000) hatte sich im Vorfeld für den Schwimmerischen Mehrkampf - eine Kombination aus fünf Einzelstrecken - qualifiziert. Huber, der bei den Süddeutschen Meisterschaften den dritten Platz erreicht hatte, wollte natürlich auch bei den Deutschen Meisterschaften vorne mitmischen. Er verbesserte sich über alle Einzelstrecken und erzielte hervorragende neue persönliche Bestleistungen über 100m Freistil (58,89), 200m Freistil (2:10,59) und 400m Freistil (4:34,52). Mit diesen Leistungen konnte sich Huber am Schluss auf den sechsten Platz im Gesamtklassement vorschieben.

Im Jahrgang 1999 gingen zwei Schwimmerinnen des VfL Sindelfingen an den Start: Laura Fischinger und Ajka Ockert. Während Fischingers Qualität eher die längeren Distanzen sind, sind Ockerts Qualitäten die Sprintdistanzen. Fischinger hatte sich neben ihrer Paradestrecke, den 800m Freistil, auch für 50m Freistil und 200m Freistil qualifiziert. Über 800m Freistil konnte sie dann auch glänzen und ihre Bestmarke um 6 Sekunden verbessern und erreichte in 9:38,38 den 13. Platz. Ajka Ockert konnte ihre persönlichen Bestmarken mit 27,93 über 50m Freistil und 1:01,36 über 100m Freistil nur knapp nicht erreichen und verpasste über 50m Freistil das Finale der besten zehn Schwimmerinnen und landete auf dem zwölften Platz. Ebenfalls über die 800m Freistil ging Kim Barna (Jahrgang 1995) bei den Juniorinnen an den Start. Sie erreichte über diese Strecke einen guten 12. Platz(9:32,08). Außerdem startete sie noch über die 400m Freistil (4:39,76) und 200m Freistil (2:13,62), bei denen sie als 22. und 21. ins Ziel kam.

Im Jahrgang 1997 startete Aleksander Stosik über seine Spezialstrecke 100m Rücken. Stosik fand aber nicht richtig in sein Rennen, konnte mit 1:03,84 seine persönliche Bestmarke nicht erreichen und verfehlte die Finalteilname somit um 2 Sekunden. Besser lief es für Markus Barna (Jahrgang 1995). Er konnte sich in seiner Spezialdisziplin 200m Brust mit 2:25,77 für das Finale qualifizieren und erreichte dort den neunten Platz. Über die halbe Distanz lief es dagegen nicht so gut. Er blieb mit 1:09,29 eine Sekunde über seiner Bestmarke und konnte das Finale somit nicht erreichen. Neben seiner Spezialstrecken hatte sich Barna auch für 200m Lagen qualifiziert und schwamm in 2:13,50 nur knapp am Finale vorbei.

Der Sprinter Antonin Klingler (Jahrgang 1995) hatte sich im Vorfeld für die drei Sprintstrecken 50m Freistil, 100m Freistil und 50m Rücken qualifiziert. Während er über 100m Freistil (53,34) noch erkältungsbedingt hinter seinen Erwartungen zurückblieb und sogar das Finale verpasste, konnte er an den folgenden Tagen seine Qualitäten unter Beweis stellen. Über seine Nebenstrecke 50m Rücken, für die er sich als 29. qualifiziert hatte, erreichte er nicht nur das Finale, sondern mit einer neuen persönlichen Bestleistung in 28,15 den siebten Platz. Perfekt lief dann auch der 50m Freistil Vorlauf (24,13), mit dem er sich als dritter für das Finale qualifizierte. Bei der starken Konkurrenz war es offensichtlich, dass diese Leistung im Finale jedoch nicht für einen Platz unter den ersten drei reichen würde. Doch Klingler konnte im Finale seine Leistung nicht nur wiederholen, sondern um drei Zehntel verbessern und verteidigte mit herausragenden 23,84 den dritten Platz. Der Vorsprung vor dem Viert platzierten betrug lediglich 6 Hundertstel. So knapp Klingler den dritten Platz verteidigen konnte so knapp wurde Justus Kuhn (Jahrgang 1996) über seine Spezialstrecke 50m Rücken (28,03) auf den vierten Platz verwiesen. Kuhn ging in fünf weiteren Strecken an den Start und konnte seine persönlichen Bestzeiten jedes Mal übertreffen. Über 100m Freistil (53,89) erreichte er den 13. Platz, über 50m Freistil (24,78) Platz 12 und über 50m Schmetterling (26,43) Platz 14. Über seine Spezialstrecke 100m Rücken (1:00,18) wurde er fünfter und über 200m Lagen (2:10,46) erreichte er ebenfalls das Finale und den siebten Platz.

Alles in allem sind die Trainer Susanne Huber und Simon Kunz zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Zwar ist das „Potential nicht ganz ausgeschöpft trotzdem dürfen wir sehr zufrieden sein mit den Leistungen" sagt Simon Kunz nach den Meisterschaften. Somit war es eine erfolgreiche Woche für den VfL Sindelfingen, in der Bestzeiten als auch viel Erfahrung gesammelt wurden.

Presse | Schwimmen | 18.06.2013

Deutsche Mastersmeisterschaften im Schwimmen und Synchronschwimmen - Sindelfingen

Das Wochenende vom 14-16 Juni 2013 werden die Schwimmer vom VfL Sindelfingen nicht so schnell vergessen. Denn es galt zwei Wettkämpfe gleichzeitig zu bestreiten.
Die Jugend unter Leitung von Simon Kunz und Susanne Huber kämpfte in Berlin um die Titel der Deutschen Jahrgangsmeister und gleichzeitig richteten die Daheimgebliebenen die Deutschen Meisterschaften der Master im Schwimmen und Synchronschwimmen im Badezentrum aus.

Die Sindelfinger sind zwar durch ihre jährliche International Sindelfinger Swimming Championchips (ISSC) geübt im Ausrichten von Meisterschaften, aber eine Deutsche Meisterschaft gab es das letzte Mal vor 5 Jahren und die ist eine ganz besondere Herausforderung. Für die Schwimmer wurde eine Tribüne im Nichtschwimmerbecken errichtet, für die Synchronschwimmerinnen und -schwimmer (!) wurde das Sprungbecken im Freibad gesperrt und mit Zelten, Musikanlage und mehr ausgestattet. Zudem wurde ein großes Verpflegungszelt im Freibad errichtet, indem die gut 1500 Teilnehmer und Betreuer über drei Tage verköstigt wurden. Dies alles geplant, koordiniert und umgesetzt von noch Cheforganisator Markus Ullrich. Stimmen der Aktiven und Trainer zeigen schon während der Veranstaltung, dass er seine Arbeit wieder gut gemacht hat. Ulrike Urbaniak, Vorsitzende der Fachsparte Mastersport war voll des Lobes. "Noch nie habe ich eine so perfekt organisierte Veranstaltung erlebt. Tolles Bad, viele Zuschauer, was will man mehr?" Auch Abteilungsleiter Mark Mohr war beindruckt vom Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer. "Mein Dank gilt all den freiwilligen Helfer, die hier Tag und Nacht gearbeitet haben, um diese Großveranstaltung möglich zu machen."
Sogar der Wettergott honorierte die geleistete Arbeit mit strahlendem Sonnenschein über alle drei Wettkampftage. Das kam vor allen den Synchronschwimmern zu Gute, die im Freibad ihre Küren in Solo, Duett/Trio, Team und Kombination vorführten. Zum ersten Mal wurden hier die offenen Meisterschaften und die der Masters zusammen ausgerichtet. Zum einen entzerrte dies die Wettkampftage für die Aktiven spürbar und brachte auch für die zahlreichen Zaungäste im Sindelfinger Freibad die Möglichkeit, nationale Spitzenleistungen zu bestaunen. Fred Meckes vom Kampfgericht der Synchronschwimmer konnte der Veranstaltung nur Gutes bescheinigen: "So viele Zuschauer sind wir gar nicht gewöhnt. Es ist schön für die Aktiven, dass sie ihre Figuren und Sprünge vor so vielen Leuten zeigen können und dies vor dieser tollen Kulisse."


Zwar nicht ganz so viele Gäste fanden ihren Weg ins Hallenbad zu den Schwimmern, sie wären aber auch schwer durchgekommen. Die Seniorenschwimmer der Altersklassen 20 bis 90 absolvierten über 3000 Starts und dementsprechend voll war das Bad. Beim Heimspiel wollten sich da die Sindelfinger Athleten natürlich nichts vormachen lassen. Beindrucken gelang das den Rückenschwimmern in der Altersklasse 40. Gleich einen Doppelsieg über 100m Rücken legten Harald Maisch (1:03,54) und Peter Oberglock (1:04,60) hin. Die beiden lieferten sich das gleiche Duell noch einmal auf die 50m Freistil, mit dem gleichen Ergebnis. Maisch gewann in 0:25,32 knapp vor Oberglock in 0:25,80. Maisch krönte seine Leistungen mit Titel Nummer 3 über die 50m Rücken, über die er sogar seinen eigenen Deutschen Altersklassenrekord in 0:28,45 unterbot. Am Sonntag steuerte er noch eine Vizemeisterschaft über die 100m Freistil (0:57,20) zu seinem überragenden Einzelergebnis bei.
Eine Generation jünger, aber kein bisschen weniger erfolgreich zeigte sich Christoph Borek bei seinem ersten Auftritt bei den Senioren. Borek, der Vollzeit in der aktiven Mannschaft trainiert, hatte in der dünn besetzten Altersklasse 20 wenig Gegenwehr. Insgesamt 4 Goldmedaillen in den Einzelmeisterschaften fischte er aus dem Becken. 0:58,66 über 100m Rücken, 0:25,65 über 50m Schmetterling, 0:57,13 über die doppelte Distanz und 0:27,46 über 50m Rückensprint bedeuteten jeweils Platz 1. Deutscher Meister der Altersklasse 30 darf sich nun auch Christoph Schönleber nennen. Seine 0:30,37 über 50m Rücken bedeuten ebenfalls Rang 1. Zwei zweite Plätze fügte er noch über 100m Rücken in 1:06,23 und 50m Schmetterling in 0:27,34 hinzu.
Zu seinen vielen Meistertitel der Vergangenheit fügte Bernhard Kömpf noch einen weiteren hinzu. In der Altersklasse 50 führte über 100m Schmetterling in 1:05,80 kein Weg an ihm vorbei. Einen dritten Rang gab es zudem auf den 200m Freistil in 2:19,44.
Einzeltitel Nummer 10 und 11 steuerten Martin Kutscher (AK 25) über 50m Freistil in 0:24,36 und Yannik Schandel (AK 35) über 50m Brust in 0:31,99 bei.
Weitere Einzelmedaillen gingen Tobias Schneeberg (AK20) über 100m Brust in 1:11,00, Carsten Frank (AK35) über 50m (0:26,47) und 100m Freistil (0:58,02) und Florian Berger (AK25) über 50m Brust in 0:30,25.

Dass die Sindelfinger bei solchen Einzelergebnissen natürlich auch in den Staffelwettbewerben stark vertreten waren, ist nicht weiter verwunderlich. Voran die Altersklasse 160+, wobei hier das Alter jedes Teilnehmers addiert und in diesem Fall mindestens 160 Jahre entsprechen muss. In verschiedenen Besetzungen schlug das Quartett über 4x50m Lagen in 1:52,03 als erstes und über 4x50m Freistil in 1:41,20 als zweites an. Die Staffel der Altersklasse 120+ ergatterte sich 2 Titel über 4x50m Lagen (1:52,27) und 4x50m Brust (2:04,90) und einen dritten Rang über die 4x50m Freistil (1:43,23). Weitere Goldmedaillen in den Bruststaffeln holten die Mannschaften der AK80+ und AK100+.
Den einzigen Titel bei den Frauen sicherten sich Julia Volkmann, Annika Graf, Susan Jochmus und Ines Binder über die 4x50m Freistil in der AK80+.
Den letzten Titel und damit Nummer 7 in den Mannschaftswettbewerben erkämpften Christoph Borek, Aleksandrs Loptevs, Harald Maisch und Florian Berger in sehr starken 3:40,47 über die 4x100m Freistil. Dies würde sogar Weltrekord in der AK100+ bedeuten, nur dürfen laut Reglement dafür keine Schwimmer der AK20 daran teilnehmen.

Sindelfinger Cheftrainer Peter Dlucik zeigte sich mit der Veranstaltung vollkommen zufrieden. „Die Aktiven anderer Vereine sind vom Sindelfinger Ausrichter immer ein extrem hohes Niveau gewöhnt. Nun sind es die Masters auch!".

Presse | Schwimmen | 07.06.2013

Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften

Am 01.-02. Juni 2013 fanden die 21. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen für die jüngeren Jahrgänge in Dresden statt.

Bei den Schwimmerinnen und Schwimmern des VfL Sindelfingen purzelten bei 33 Starts wieder einmal die Bestzeiten. Die neun Qualifizierten des VfL Sindelfingen nahmen mit zahlreichen Starts auch dieses Jahr wieder teil.

Anja Krastel, Alessia Säuberlich, Lucy Arndt und Christian Huber bezwangen den Mehrkampf, indem sie alle eine 50m Beinstrecke, 100 und 200m in ihren Hauptlagen, sowie die 200m Lagen und die 400 m Freistil schwammen. Bei den Jungen erkämpfte sich Huber einen hervorragenden dritten Platz und erzielte dabei einige persönliche Bestzeiten. Bei den Mädchen musste sich Arndt mit einem undankbaren vierten Platz zufrieden geben, wobei ihre neuen persönlichen Bestmerken etwas tröstlich sein dürften. Ihr Mannschaftskollegin Krastel kam unter die Top 10 und Säuberlich unter die Top 20. Dabei konnten sie Steigerungen von bis zu 6 Sekunden in ihren Disziplinen verbuchen.

Aleksandar Stosik steigerte sich auf die 200m Lagen und löste noch damit das Ticket zu den Deutschen Jahrgansmeisterschaften in 2 Wochen in Berlin. Melanie Hornikel und Carolin Bek erreichten ihre Bestzeit über 100 bzw. 400 Meter Freistil, Laura Fischinger über 100 Meter Rücken und Ajka Ockert über 100 Meter Freistil. Mit dieser Ausbeute kann die Trainerin Susanne Huber durchaus zufrieden sein.

Presse | Schwimmen | 03.05.2013

Deutsche Meisterschaften 2013 - Berlin

Peter Dlucik und sein Team reiste auch in diesem Jahr wieder nach Berlin um sich mit der nationalen Schwimm-Elite zu messen. Neben den Titelkämpfen ging es auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Barcelona, für die allerdings nur Björn Hornikel eine reelle Chance gehabt hätte.

Prüfungstermine der University of Alabama verhinderten jedoch, dass Hornikel zu seinen Teamkameraden nach Deutschlad reisen konnte. Sein Fehlen war besonders in den Staffelwettbewerben zu spüren. Das Sindelfinger Quartett (Christoph Borek, Florian Berger, Martin Kutscher und Antonin Klingler) schlugen sich dennoch achtbar mit einem fünften Platz über die 4x100Lagen in 3:51,93 und mit einem siebten Rang über 4x100 Freistil in 3:29,01. "Altmeister" und Olympiateilnehmer von Peking und Athen Martin Kutscher, war hier trotz deutlich geringerem Trainingsaufwand eine große Stütze. Cheftrainer Dlucik dazu: "Mit Hornikel hätte da man in beiden Staffeln um die Medaillen mitkämpfen können!". Guten Teamgeist bewiesen die Schwimmer allemal, da sie alle in den Staffelwettbewerben jeweils schneller waren, als in ihren Einzelstarts.
Neben Hornikel fehlte zudem noch ein weiterer Finalgarant der letzten Jahre. Schmetterlingsspezialist Lukas Hüsing kämpf seit Monaten mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber und musste daher auf einen Start bei der DM verzichten.
Daher blieb es in diesem Jahr bei nur drei B-Finalteilnahmen in der offenen Klasse. Christoph Borek über 50m Rücken (26,69) und 200 Lagen (2:06,37) verpasste das A-Finale nur knapp. Kleiner Trostpreis. Er knackte einen der ältesten Vereinsrekorde auf 50m Rücken, aufgestellt von Peter Oberglock. Zweiter Finallist war Florian Berger über 50m Brust (29,19), der damit einen für ihn ziemlich verkorksten Wettkampf noch ein versöhnlichen Abschluss bescherte.


Für einen Großteil des VfL-Teams war Berlin allerdings nur ein Schritt auf dem Weg zu ihrem eigentlichen Saisonhöhepunkt - die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM im Juni. Nichts desto trotz schwamm Toni Klingler bereits Bestzeit auf 100m Freistil (52,72) und zeigte in beiden Staffel hervorragende Leistungen. Seine fliegende Zeit von 51,18 zeigt, dass er selbst im Einzelrennen unter 52 Sekunden bleiben sollte. Ajka Ockert erreichte ihr Jahrgangsfinale über 50m Freistil (27,86) und schlug dort als neunte an. Justus Kuhn (50 und 100m Rücken), Markus Barna (200m Lagen) und Kim Barna (400 und 800m Freistil) zeigten auf ihren Distanzen gute bis sehr gute Leistungen. Dlucik:" Das lässt für die DJM hoffen!".

Nicht ganz zufrieden war Dlucik mit dem Deutschen Schwimmverband (DSV). Eine längerfristigere und zuverlässigere Wettkampfplanung seitens der DSV hätte dem VfL Trainer und den Schwimmern geholfen noch stärkere Ergebnisse zu erzielen. Dlucik: "Schieberei mit dem DM-Termin, Abiturvorbereitungen und Prüfungstermine standen diesmal im Weg zu noch besseren Resultaten. Trotzdem das erreichte lässt sich sehen."

Presse | Schwimmen | 30.04.2013

Drei Finalteilnahmen und zwei Bronzemedaillen in Halle

Sieben Schwimmer des VfL Sindelfingen traten vom 13.04.2013 bis zum 14.04.2013 beim Schwimmfest des SV Halle an. Dort galt es nicht nur, die aktuellen Saisonbestzeiten nochmals zu verbessern, sondern sich auch mit vielen der schnellsten Schwimmer Deutschlands zu messen. Trotz einiger Absagen wie der von Weltrekordhalter Paul Biedermann und Britta Steffen war das Feld hochkarätig besetzt. So waren beispielsweise zahlreiche Rücken- sowie Brustspezialisten am Start.

Bei den Herren konnten Florian Berger einmal und Christoph Borek zweimal auf den 50 Meter Strecken unter die Top 8 schwimmen und sich somit einen Finalplatz sichern. Florian Berger konnte dabei im 50 Meter Brust Finale seine Zeit aus dem Vorlauf (30,47 Sekunden) nicht mehr unterbieten und landete in 30,78 auf dem 8. Platz. Das schaffte auch Christoph Borek im 50 Meter Rücken Finale nicht. Er schwamm in 27,72 Sekunden auf Rang 6. Im Finale über 50 Meter Schmetterling konnte er jedoch seine Vorlaufszeit um 8 Hundertstel verbessern und sicherte sich so in 26,00 Sekunden den 7. Platz.

Zudem konnte er eine Bronzemedaille für das VfL-Team sichern. Er schlug auf 200 Meter Lagen in 2:10,34 Minuten als Dritter an.

Die zweite Medaille für das Team aus Sindelfingen sicherte sich Antonin Klinger über die 100 Meter Freistil (Platz 3 in 53,92 Sekunden). Über 50 Meter Freistil verpasste er die Bronzemedaille nur knapp und wurde mit der Zeit von 24,83 Sekunden Vierter. Außerdem ging Klingler noch über 50 und 200 Meter Freistil und die 50 Meter Rücken an den Start.

Aleksandrs Loptev startete über die 50, 100 und 200 Meter Freistil und Tobias Schneeberg über die 50, 100 und 200 Meter Brust, wobei er über 50 Meter Brust eine neue persönliche Bestzeit von 32,52 Sekunden aufstellen konnte, aber über 200 Meter Brust disqualifiziert wurde.

Justus Kuhn erreichte seine beste Platzierung über die 100 Meter Rücken, wo er in 1:03,63 Minuten als Fünfter anschlug. Zudem startete er über 50 und 100 Meter Freistil, 50 Meter Brust, 50 Meter Rücken und 100 Meter Schmetterling.

Die einzige Schwimmerin, die in den Farben des VfL an den Start ging, war Ajka Ockert. Sie startete über alle vier 50 Meter Strecken, die 100 Meter Freistil und die 200 Meter Lagen. Dabei konnte sie zwei neue persönliche Bestzeiten (50 Meter Schmetterling in 30,37 Sekunden und 200 Meter Lagen in 2:36,76 Minuten) aufstellen. Pech hatte sie mit zwei undankbaren vierten Plätzen (50 Meter Schmetterling und 50 Meter Freistil), wobei sie sich auf 50 Meter Freistil mit nur zwei Hundertstel Rückstand auf den 3. Rang geschlagen geben musste.