Sponsoren

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Informationen zum Sponsorenpool

Die Schachabteilung der Gegenwart

  • Spiellokal an den Vereinsabenden: Gaststätte Floschenstadion, Rosenstraße, Vereinsabend mittwochs ab 19:30 Uhr.
  • Trainingsort für Schüler und Jugendliche: Bürgerzentrum Ernst Schäfer-Haus, Corbeil-Essonnes-Platz 10 (Ende Ziegelstraße), Übungstag mittwochs ab 17:00 Uhr.
  • Spiellokal bei den Mannschaftskämpfen: Bürgerzentrum Ernst Schäfer-Haus, Corbeil-Essonnes-Platz 10 (Ende Ziegelstraße).
  • Mannschaftswettbewerbe:
    • VfL I Landesliga
    • VfL II Kreisklasse
    • VfL III A-Klasse
    • VfL IV B-Klasse
    • VfL V C-Klasse
    • Mannschaftsergebnisse 
  • Turniere an den Vereinsabenden:

Presse | Schach | 05.02.2014

VfL-Talent trumpft bei Jubiläum auf

Zum 50. Mal veranstaltete der VfL Sindelfingen seinen traditionellen Jugend-Schachtag

Von Christian Böhm

Gespielt wurden sieben Runden nach Schnellschachregeln. Die Bedenkzeit beträgt pro Spiel und Spieler 20 Minuten.

Die größte Gruppe von 21 Kindern kam mit der Jugend des Deutschen Jugendmeisters SK Bebenhausen 1992 und Tübinger Grundschulen. Ihre Spitzenjugend konnte aber nicht teilnehmen, da sie in Verbandsspiele gebunden war. Auch eine Gruppe aus der Sindelfinger Hector-Kinderakademie und Fördergruppe der Grundschule spielte wieder mit.

Aus der Jahrgangsgruppe U16/U18 zeigte Simon Weber vom SV Stuttgart-Wolfbusch mit sieben Siegen aus sieben Partien eine tolle Leistung und wurde damit Sieger. Zweiter wurde Ferdinand Petzelberger mit sechs Siegen vom VfL Sindelfingen, vor dem talentierten Christian Gheng vom TSV Schönaich mit fünf Erfolgen. Der Böblinger Achim Groß erreichte Platz sechs und Enrico Trunk vom VfL Sindelfingen wurde Neunter.

In der Altersklasse U14 setzte sich nach harten Kämpfen der Favorit durch. Moritz Dallinger vom SV Stuttgart Wolfbusch siegte klar mit sieben Siegen in sieben Partien. Zweiter wurde Kuangda Zou vom SG Vaihingen-Rohr vor Arne Günther (SC Leinfelden). Die beiden Sindelfinger Dominik Ernst und Jonas Eppard landeten auf den Plätzen sechs und sieben.

Spitzenspieler Dominik Gheng (Schach-Kids Bernhausen) war bei der Altersklasse U12 mit 21 Teilnehmern klarer Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. Mit sieben Siegen aus sieben Partien setzte sich der Tübinger auch durch.

Überraschend gingen die Plätze zwei und drei an Nils Richter (TSV/RSK Esslingen) und Joshua Korbel (SV Weil der Stadt). Die Mitfavoriten Lorenz Hofmann (SV Lauf a.d.P.) wurde Vierter. Der Sindelfinger Niklas Langer erreichte Platz sieben. Auf den Rängen zehn und zwölf beendeten die Sindelfinger Christian Cerny und Marcel Fuckan das Jubiläumsturnier des VfL Sindelfingen.

Die größte Gruppe war in der Altersklasse U10 am Start. 28 Teilnehmer kämpften hier um den Sieg. Danny Yi (SF 59 Kornwestheim) setzte sich knapp, nach Feinwertung, durch. Zweiter wurde der stark spielende Maxwell Gan, SK Kolbenmoor (Landkreis Rosenheim). Nils Afonso (SF 59 Kornwestheim) wurde Dritter vor Tim Aptyka (SG Königsk. Hohentübingen) und Philipp Eppard (Hector-Kinderakademie Sindelfingen).

Die weiteren Platzierungen der Sindelfinger Starter: Elfter, Tim Le Hektor (Kinderakademie), Zwölfte, Christien Mann (VfL) und 16., Amelie Berg (ebenfalls VfL).

Den Sonderpreis des besten Mädchens gewann mit Platz zehn Lara Hapke vom SC Bisingen-Steinhofen.

Die jüngste Altersklasse U8 gewann Oliver Schwartz vom Schachclub Ostfildern vor Brian Gan (SK Kolbenmoor) und Max Knopf (SK Ötigheim) sowie weiteren neun Spielern.

Presse | Schach | 02.09.2012

Strategen mit Händchen für die Jugend

Herbert Schwarzwälder engagiert sich seit Jahrzehnten

Von unserem Mitarbeiter Philipp Gerber

Der Strategie-Wettbewerb Schach ist Spiel und Sport zugleich. Die Schach-Abteilung des VfL Sindelfingen gibt es seit 1947. Herbert Schwarzwälder ist eines der Urgesteine der VfL-Brettspieler.

Es ist Dienstagabend. Stadiongaststätte des VfL Sindelfingen in der Rosenstraße. Die hat zwar offiziell geschlossen, trotzdem sind die Tische eingedeckt - die Sindelfinger Bundesliga-Fußballerinnen haben hier ihren VIP-Bereich eingerichtet.

Und dann steht mitten im großen Saal eine Tafel. 64 Felder sind drauf. Ein Schachbrett. Zwei Bauern liegen auf dem Tisch, der Rest der Magnet-Figuren haftet sauber in Reih und Glied. Gedankensport trifft in der Stadiongaststätte auf Fußball-Atmosphäre. Und das schon eine ganze Weile. „Wir haben diesen Raum gebraucht", sagt Herbert Schwarzwälder.

Zusammen mit seinem Stellvertreter Thomas Giricz kümmert der sich als Jugendleiter um die Nachwuchs-Geschicke der VfL-Brettspieler. Weil der Club früher keine Räumlichkeiten im Vereinsheim an der Tennishalle parat hatte, zog die Schachabteilung bei den Kickern ein. Doch weil die Kneipe besonders den Kindern in der Sparte nicht zugemutet werden sollte, quartierte sich die Abteilung zusätzlich noch im Ernst-Schäfer-Haus ein.

Der Umbruch ist ein Aufbruch

Vor rund 40 Jahren war das. Seitdem hat Herbert Schwarzwälder als Urgestein so einiges erlebt und mitgemacht. Heute haben die beiden Jugendleiter, die ihre Funktion gemeinschaftlich ausüben, etwa 20 Kinder und Jugendliche unter ihren Fittichen. Nach einigen schmerzhaften Abgängen talentierter Spieler befindet sich der VfL-Nachwuchs derzeit mal wieder im Umbruch. Wobei es mehr ein Aufbruch ist. Über seine Arbeitsgemeinschaft in der Königsknollschule hat Schwarzwälder inzwischen wieder einen beachtlichen Stamm aufgebaut: „Wir haben uns einige Kanäle erschlossen, über die Kinder zu uns finden." Dazu melden sich auch immer wieder interessierte Schüler, die Lust auf Schach haben.

Thomas Giricz: „Es ist immer wieder der Fall, dass Leute einfach so zu uns kommen. Viele bringen dann auch ihre Freunde mit." Schach ist spannend, deshalb muss Giricz den Eifer seiner Eleven ab und an sogar bremsen. „Bei unseren Jüngsten sind die Regeln gar nicht so entscheidend. Den Kindern gefallen die Figuren beim Schach und das reine Spiel." Da die Züge naturgemäß viel mit Taktik zu tun haben, werden die jungen Mitglieder der Abteilung in jedem Training zunächst eine halbe Stunde geschult, bevor es an die Bretter geht. „Ich glaube", sagt Herbert Schwarzwälder, „dass der Reiz für unsere Kinder darin liegt, etwas zu sehen, was der Gegner nicht sieht." Man kann Fallen stellen, und der Gegenüber tappt ahnungslos hinein. Je älter Schachspieler werden, desto mehr kommt die große Strategie ins Spiel.

Thomas Giricz: „Erwachsene agieren weitaus vorsichtiger als Jugendliche." Immer wieder weisen die beiden Jugendleiter darauf hin, wie wichtig der Spaß am Spiel erachtet wird. Denn anders, als man spontan meinen könnte, sitzen sich bei Schach nicht einfach nur zwei Gegner stumm gegenüber. „Da redet man dem anderen mal in sein Spiel hinein oder kommentiert eine Aktion am Nebentisch", erklärt Giricz, was bei den Trainings vor sich geht: „Wir achten sehr darauf, dass wir eine gute Gruppendynamik schaffen. Auch private Kontakte sollen sich bei uns ergeben dürfen."

Mit viel Herzblut

Bei den Zehn- bis Zwölfjährigen ist die Abteilung in diesem Zusammenhang sehr ordentlich aufgestellt. Nur die Altersgruppe darüber, vor dem Eintritt in den vor Jahren sogar bundesligatauglichen Erwachsenen-Bereich, gestaltet sich aktuell etwas schwierig. Doch mit viel Herzblut schaffen es Schwarzwälder und Giricz, mit Kontinuität wie beim bald seit einem halben Jahrhundert existierenden Jugendschachtag jährlich im Januar, immer wieder gute Spieler hervorzubringen - das Risiko, Talente an höherklassige Vereine zu verlieren, schwingt dabei natürlich mit.

Damit hat Herbert Schwarzwälder gar kein Problem: „Ich freue mich zu sehen, was aus unseren Leuten wird, verfolge gerne ihren Weg." Damit passen die Schachspieler gut in die Stadiongaststätte, in der die erfolgreichen Fußballerinnen auch eine Heimat haben. Spielerinnen wie Nationalmanschafts-Kickerin Kim Kulig lassen grüßen. So gesehen verbindet Fußball und Schach mehr als nur die Nachbarschaft in der Rosenstraße.

Presse | Schach | 27.01.2010

49. Nachwuchsturnier des VfL Sindelfingen: Überflieger findet seine Meister

Auch die 49. Auflage des Sindelfinger Schachtages war ein voller Erfolg. Die jugendlichen Denksportler ermittelten in fünf verschiedenen Altersklassen ihre Sieger.

Gespielt wurde in allen Altersklassen sieben Runden im Schweizer System bei 2 x 20 Minuten Bedenkzeit. Nebenbei wurden alle Teilnehmer und Zuschauer mit einem Mittagessen, kleinen Speisen und Getränken bestens versorgt. Ausgerichtet wurde das Turnier wieder einmal von Herbert Schwarzwälder.

Altersklasse U8

In dieser Altersklasse wurde aufgrund der geringen Teilnehmerzahl von nur neun Startern im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Am Ende setzte sich Mark Jüttner von der Spvgg Rommelshausen durch und gewann vor Dominik Gheng vom TSV Heumaden und Christian Cerny vom VfL Sindelfingen.

U10

Hier waren insgesamt 17 Spieler und Spielerinnen angetreten. Erster wurde Robin Hashemi vom SG Königskinder Hohentübingen. Den zweiten Platz belegte Moritz Dallinger vom SV Stuttgart-Wolfbusch 1956. Auf Rang drei kam Niklas Kirn vom SC Weisse Dame Ulm.

U12

Von 20 Spielern in dieser Altersklasse gewann Kevin Walter vom SV Giengen den Siegerpokal. Den zweiten Platz belegte Tobias Wendlang vom SV Backnang. Dritter wurde Christian Ghang vom SC Leinfelden. Er ist Württembergischer Meister und wurde bei der Deutschen Meisterschaft Vierter und durfte schon bei der Weltmeisterschaft mitspielen. In Sindelfingen musste er sich allerdings mit Rang drei zufrieden geben.

U14

Einige Spieler dieser Altersklasse, die mit sehr hohen DWZ-Zahlen angetreten waren, konnten nicht daran teilnehmen, da auch ihnen der Wintereinbruch zu schaffen gemacht hatte. Hier belegte Danijel Gibicar vom SK Bebenhausen 1992 den ersten Platz. Auf Rang zwei kam Jonas Grötzner von der SG Vaihingen-Rohr. Theodor Sieweck wurde Dritter.

U18

Florian Feller von der SG Vaihingen-Rohr wurde souverän Sieger dieser Altersklasse. Er gewann alle Spiele. Im letzten Spiel einigte er sich mit dem Zweitplatzierten Georg Braun vom SK Bebenhausen 1992 auf ein Remis. Platz drei ging an Frederik Blum von der SV Böblingen.

Presse | Schach | 24.01.2009

Große Resonanz beim Nachwuchs

Im Ernst-Schäfer-Haus in Sindelfingen fand der 45. Sindelfinger Jugendschachtag statt. Dieses Jahr war er wieder gut besucht, es gab 97 Teilnehmer. Teilnehmen konnten alle interessierten, die 1991 oder später geboren wurden.

In acht Altersgruppen kämpften die Nachwuchs-Talente um die Titel.

In der Gruppe U8 gab es neun Teilnehmer. Durch diese geringe Anzahl von Spielern gab es insgesamt neun Runden. Den ersten Platz belegte Jens Hoffmann vom SC Widdern. Zweiter wurde Daniel Bugakov vom SV Nagold. Vom TSV Münchingen wurde Magnus Kuhn Dritter.

In der Altersklasse U10 kämpften insgesamt 27 Teilnehmer um die Platzierungen. Den ersten Platz belegte Alexander Dirks vom SC Widdern. Den zweiten Platz erreichte Moritz Dallinger vom SV Wolfbusch. Den dritten Platz erreichte Tobias Schmidt vom SC Tamm 74. Tim Haug vom VfL Sindelfingen wurde mit vier Punkten Sechster. Marko Spasovski und Mehmet Yurtsever vom VfL Sindelfingen wurden mit drei Punkten Siebte. Tobias Braun vom VfL belegte Rang acht.

In der Altersklasse U12 gab es 19 Teilnehmer. Dusan Spasovski vom VfL Sindelfingen belegte hier den sechsten Platz. Jenny Herdt, ebenfalls vom VfL Sindelfingen, wurde Neunte.

In dieser Altersklasse U14 belegte Danijel Gibicar vom VfL Sindelfingen unter 20 Teilnehmern den zweiten Platz. In der Altersklasse U16/U18 spielten 22 Schachspieler. Erster wurde Florian Feller von der SG Vaihingen-Rohr. Den vierten Platz erspielte sich Marc Gibicar vom VfL Sindelfingen mit vier Punkten.

Kevin Bastian vom VfL Sindelfingen belegte den sechsten Platz mit drei Punkten. Dessen Vereinskollege Daniel Müller erreichte den 20. Platz mit zwei Punkten.

Presse | Schach | 16.04.2008

Anand ist sein großes Vorbild

Um den Nachwuchs muss sich die Schach-Abteilung des VfL Sindelfingen keine große Sorgen machen. Der erst elfjährige Danijel Gibicar sicherte sich jetzt überlegen die Württembergische Meisterschaft in der Altersklasse U12.

Der junge Sindelfinger überzeugte in sieben Spielen, wovon er immerhin fünf gewann, eins verlor und eines Remis spielte. Das reichte unter 22 Teilnehmern zum Sieg. Danijel Gibicar hatte zuvor schon zweimal an der Württembergischen Meisterschaft teilgenommen. 2007 und 2006 musste er sich mit den Rängen 18 und neun begnügen.

Seine Gegner hatten dieses Jahr wieder ein gehöriges Potenzial, mit DWZ-Stärken von 1400 bis 1700, wobei Danijel Gibicar selbst 1711 DWZ besitzt.

(Deutsche Wertungszahl). Danijel Gibicar hatte sich von der Kreisjugendeinzelmeisterschaft über die Bezirksjugend-Einzelmeisterschaft bis zur Württembergischen Meisterschaft hochgekämpft. In der Qualifikation musste er aufgrund seiner guten Leistungen eine Altersklasse (U14) höher spielen.

Eigentlich hätte Danijel Gibicar auf die Qualifikations-Turnier verzichten können, schließlich wäre er bei der Landesmeisterschaft ohnehin schon dabei gewesen. Doch er machte trotzdem aus Spaß an der Freude mit, denn Schach ist sein großes Hobby.

Danijel Gibicar lernte bereits im Alter von drei Jahren, wie die Figuren gezogen werden. Das brachte ihm sein Vater bei, den er mittlerweile an Können übertroffen hat.

Seit drei Jahren spielt er nun in seinem Verein, dem VfL Sindelfingen. Dort kommt er jedoch nicht mehr zum offiziellen Training, da ihm die Herausforderung fehlt und er einen privaten Schachtrainer hat. Sein Lieblingsspieler ist der Großmeister und amtierende Weltmeister Viswanathan Anand.

Wenn Danijel Gibicar nicht gerade knifflige Schachaufgaben löst, besucht er die sechste Klasse des Stiftsgymnasiums in Sindelfingen.

Presse | Schach | 18.03.2008

Sieg der 1. Mannschaft

Im vorletzten Spiel der Verbandsrunde wahrte Sindelfingen durch einen hart erkämpften Sieg gegen Ellwangen die Aufstiegschancen in die Oberliga.

Sindelfingen hatte einen schlechten Start, nach einem Remis durch Gerhard Fahnenschmidt konnte Thomas Weisenburger seine Partie nicht halten, sodass Sindelfingen in Rückstand geriet. Auch Andreas Carstens, Horst Weisenburger und Günter Rehn erreichten trotz vielversprechender Stellungen nur Remis. Nun hing alles vom Ausgang der restlichen drei Partien ab. Bernhard Weigand am Spitzenbrett konnte seine Partie überlegen gewinnen, der Ausgleich war erreicht. Als auch Jochen Braun seine Partie gewann, wendete sich der Kampf zu Gunsten der Sindelfinger, denn Arcadio Cieza Vegas Partie stand ausgeglichen und durch ein trickreiches Manöver gewann er sogar. Endstand also 5:3 für Sindelfingen.

Mit diesem Sieg liegt Sindelfingen weiterhin auf Platz zwei hinter Feuerbach, gegen die in der letzten Runde ein richtiges Finale um den Aufstieg ansteht.

Presse | Schach | 15.01.2008

1. Mannschaft landet Kantersieg

Schon im letzten Jahr gewann Sindelfingen mit 7:1 gegen Öhringen. Dass ein solches Ergebnis noch steigerungsfähig ist, zeigte Sindelfingen am vergangenen Sonntag mit einem 7,5:0,5 Kantersieg wiederum gegen Öhringen. Offensichtlich ist die Mannschaft aus dem Hohenlohischen ein Wunschgegner der Daimlerstädter, die nunmehr punktgleich mit Feuerbach an der Tabellenspitze liegen.

Das Spiel begann mit einer Führung für Sindelfingen, da Öhringen das Spitzenbrett nicht besetzt hatte. Den Reigen der Siege eröffneten Gerhard Fahnenschmidt und Andreas Carstens, und als Mannschaftsführer Günter Rehn nach wildem Angriff auf Sieg stand, bot Hauke Meyerhoff seinem Gegner Remis an, was dieser auch akzeptierte. Damit war der Wettkampf eigentlich schon gewonnen, und es ging nunmehr darum, weitere Brettpunkte zu sammeln.

Die restlichen Partien standen eher ausgeglichen und vieles deutete auf drei Remis hin. Doch die Öhringer hatten Pech, auch das gibt es im Schach! Der eine tappte in eine Falle, der andere übersah ein glänzendes Manöver seines Gegners und der dritte geriet so in Zeitnot, dass er in der letzten Partiephase wie gelähmt nicht mehr in der Lage war, einen Zug auszuführen. So steuerten Horst Weisenburger, Arcadio Cieza Vega und Jochen Braun drei Punkte zum Gesamtergebnis bei.

Mit diesem Sieg liegt Sindelfingen weiterhin punktgleich mit Feuerbach in Front. Das Spiel dieser beiden Mannschaften steht noch aus, aber bis dahin kann noch viel geschehen, denn die nächsten beiden Gegner sind schwere Kaliber. Außerdem wird sich die Waage der Glücksgöttin nicht immer zur Sindelfinger Seite neigen.

Presse | Schach | 19.12.2007

Knapper Ausgang nach Krimi

Der SC HP Böblingen II hat in der Schach-Verbandsliga das Spitzenduell gegen den VfL Sindelfingen mit 3,5:4,5 verloren.

Das Lokalderby entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Von der Papierform her waren die Gäste leicht favorisiert, hatten sie doch am Spitzenbrett den Internationalen Meister Luis Rojas Keim aus Chile nachgemeldet.

So war es nicht verwunderlich, dass die Böblinger nach der Eröffnungsphase insgesamt etwas schlechter standen. Im Mittelspiel und im frühen Endspiel wendete sich das Blatt aber an mehreren Brettern zugunsten von HP II, der dann auch mit 2:0 in Führung ging.

Während Mario Born ein zweifelhaftes Turmopfer von Dr. Gerhard Fahnenschmidt sicher widerlegte, berechnete Radomir Reljic eine scharfe taktische Abwicklung länger als Horst Weisenburger. Anschließend konnte Gerd Storm den Mattangriff von Andreas Carstens nicht abwehren, und Harry Messner setzte sich gegen Günter Rehn im Endspiel durch. Als dann Lorenz Skribanek nach vielen ungenauen Zügen Arcadio Cieza Vega unterlag, stand es 3:2 für die Böblinger. Und jeder rechnete mit einem knappen Mannschaftssieg für HP II.

Aber erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt. Andreas Thiele erreichte gegen Jochen Braun eine Gewinnstellung. Doch im entscheidenden Moment wählte er den falschen Plan und ließ den gegnerischen König in sein Lager eindringen, plötzlich stand Thiele vor dem Matt. Eine bittere Niederlage, wie sie jedoch im Kampfeseifer allemal passieren kann. Nun liefen nur noch die beiden Partien an den Spitzenbrettern. Hans-Peter Remmler hatte gegen Luis Rojas Keim einen Bauern weniger. Da der Internationale Meister aber einen Doppelbauern hatte, konnte Remmler mit einem perfektem Verteidigungsplan ein verdientes Remis erzielen. Am zweiten Brett hatte Thomas Heinl gegen Professor Bernhard Weigand keine Aussichten auf aktives Gegenspiel. Dennoch wäre ein Remis drin gewesen, wenn er den d-Bauern blockiert hätte. So aber opferte Weigand den Bauern, um den Wirkungsgrad seiner Figuren zu erhöhen. Weil er aber den klaren Gewinnweg nicht fand, hatte Heinl wieder Chancen auf ein Remis. Doch mit nur noch einer Minute auf der Uhr, Weigand hatte noch eine Zeitreserve von sieben Minuten, kann man keine Varianten mehr berechnen, sondern nur noch Züge machen. Kein Wunder, dass Heinl einmal seinen König auf ein falsches Feld stellte und deshalb doch noch die Waffen strecken musste.

4,5:3,5 für den VfL - die Schachgöttin Caissa war auf Seiten der Sindelfinger. Damit ist das Thema Aufstieg für den SC HP Böblingen II erledigt.

Im kleinen Lokalderby der beiden fünften Mannschaften in der B-Klasse zog der SC HP deutlich mit 2:6 den Kürzeren. Nur Zdravko Schulz gewann für Böblingen seine Partie. Für den VfL Sindelfingen waren Herbert Schwarzwälder, Veronika Giricz, Tanja Birkel, Hermann Pickelmann und Erik Seidel erfolgreich. Remis trennten sich Edmund Schwartz und La Duy sowie Ingeborg Sierant und Klaus Zeibig. Damit überwintert der VfL V auf Platz drei in der Tabelle, HP V auf Platz fünf.

Presse | Schach | 05.03.2007

Nur noch geringe Aufstiegschancen

Für die Sindelfinger Schachspieler haben sich die Chancen, den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga zu schaffen, weiter reduziert. Am vergangenen Sonntag gelang gegen Marbach nur ein mühevolles Unentschieden. Ein Aufstieg ist nur mit Glück möglich.

Dabei fing es gut an für die Sindelfinger in der Schillerstadt. Die Gegner mussten an Brett 1 den Punkt kampflos abgeben, da ihr Spieler wegen Krankheit kurzfristig absagte. Sindelfingen führte, und auch an den anderen Brettern sah es für die Gastmannschaft besser aus. Aber was nützt eine überlegene Stellung, wenn man sie durch kleine Unachtsamkeiten oder zaghaftes Spiel nicht zur Geltung bringt und den Gegnern zu einem glücklichen Ausgleich verhilft. Also einigten sich Dr. Fahnenschmidt, Hauke Meyerhoff und Walter Botta mit ihren Gegnern auf Remis, Sindelfingen lag weiterhin in Führung, und an den restlichen 4 Brettern hatten Horst Weisenburger und Günter Rehn vorteilhafte Stellungen, Andreas Carstens und Jochen Braun dagegen waren unter Druck.

Doch dann traf es die Sindelfinger hart, Weisenburger, total auf Gewinn stehend, verlor durch Zeitüberschreitung zwei Züge vor der Zeitkontrolle, obwohl er an solche Schwierigkeiten durchaus gewöhnt ist. Man muss sich eben die Bedenkzeit vorher besser einteilen. Auch Braun, der vorher einen Bauern verloren hatte, konnte das Endspiel nicht halten und musste aufgeben.

Nun hatte sich das Blatt vollständig gegen Sindelfingen gewendet. Carstens kämpfte tapfer mit Materialnachteil, glücklicherweise hatte sein Gegner wesentlich mehr Bedenkzeit verbraucht. Rehn hatte im Endspiel eine Mehrfigur, aber der Gegner spielte trickreich darauf, das letzte Bauernpaar zu beseitigen, was unweigerlich zum Remis führen würde. Aber diesmal behielt der Sindelfinger die Nerven, er tauschte soweit ab, bis er mit Springer und Bauer das Endspiel gewinnen konnte. Carsten kämpfte immer noch mit dem Rücken zur Wand, der Gegner indes geriet allmählich in Zeitnot und bot daher Remis an, was sofort akzeptiert wurde und zum Mannschafts-Unentschieden führte.

Der Traum vom direkten Wiederaufstieg scheint ausgeträumt, er ist bestenfalls theoretisch möglich und war wohl zu optimistisch, da einige gegnerische Mannschaften stärker besetzt sind als Sindelfingen und fast immer in Bestbesetzung antreten konnten.

Presse | Schach | 07.02.2007

1. Mannschaft erleidet Rückschlag im Aufstiegskampf

Ziel der ersten Mannschaft ist der direkte Wiederaufstieg in die Oberliga. Nun rückt dieses Ziel aber in weite Ferne, nachdem das Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Rommelshausen verloren ging. Dabei wäre ein Unentschieden und die Verteidigung der Tabellenspitze möglich gewesen!

Der Spielverlauf gestaltete sich zunächst ausgeglichen, Thomas Weisenburger erhielt ein Remisangebot seines Gegners, das er annahm, da auch er keine gewinnbringende Fortsetzung seines Angriffs sah. Ähnlich erging es Andreas Carstens und Walter Botta, beide willigten in das Remisangebot ihrer Gegner ein. Auch Bernhard Weigand am Spitzenbrett einigte sich mit seinem Gegner, obwohl spätere Analysen zeigten, dass Weigand im weiteren Verlauf der Partie in Nachteil geraten wäre.

Dann allerdings wendete sich das Blatt gegen die Sindelfinger, die Partien von Horst Weisenburger und Arcadio Cieza Vega gingen verloren, obwohl sie kurz zuvor noch ausgeglichen schienen. Aber die Gegner fanden sehr starke taktische Fortsetzungen, die zur Entscheidung führten. An den verbleibenden Brettern von Hans-Jochen Braun und Günter Rehn sah es eher ausgeglichen bzw. im letzteren Fall gar nach Verlust aus. Sollte der Wettkampf verloren gehen? Doch da bahnte sich eine Wende an, Braun konnte immer mehr Druck aufbauen, er fand stets starke Züge und zwang seinen Gegner schließlich zur Aufgabe. Auch in der letzten Partie wendete sich das Blatt, mit einem Qualitätsopfer erzwang Rehn zumindest Ausgleich und konnte dann den konsternierten Gegner Zug um Zug ausspielen. Das Mannschaftsremis war nicht nur möglich, nein, es war greifbar. Doch dann passierte ein unfassbares Missgeschick, der Sindelfinger Mannschaftsführer stellte in der Gewissheit des Sieges durch eine grobe Unachtsamkeit seine Dame ein und der Gegner gewann.

Ein Moment mangelnder Konzentration entschied über Unentschieden oder Verlust. Bei einem Unentschieden wäre Sindelfingen weiterhin zusammen mit Schwäbisch Gmünd an der Tabellenspitze geblieben, da diese ebenfalls remisierten. Nun liegt Sindelfingen einen Punkt dahinter, und auch Rommelshausen zog vorbei. Der Aufstieg ist noch nicht entschieden, aber Sindelfingen ist nun auf Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen.

Presse | Schach | 23.01.2007

1. Mannschaft landet Kantersieg

Nachdem die 1. Mannschaft Anfang Januar den bisherigen Tabellenführer Grunbach bezwang, landete sie im zweiten Spiel dieses Jahres einen Kantersieg in Öhringen. Dennoch ging die Tabellenführung verloren!

Zunächst zum Spiel am letzten Sonntag in Öhringen. Nach kurzer Spielzeit war klar, dass Sindelfingen im Fernduell mit dem punktgleichen Schwäbisch Hall vorlegen wollte, die Partien standen besser oder zumindest ausgeglichen für den Gast. Den Reigen der Siege eröffnete der Berichterstatter an Brett 7, der seinen Gegner unter Figurenopfer matt setzte. An Brett 6 gelang Jochen Braun genau der gleiche Spielverlauf, und nachdem Andreas Carstens an 3 und Walter Botta an 8 jeweils mannschaftsdienlich remisierten, stand es 3:1 für Sindelfingen. Bei Thomas Weisenburger, der in dieser Saison noch nicht gewinnen konnte, platzte endlich der Knoten, er konnte nach gutem strategischen Aufbau dem Gegner mit taktischen Mitteln Material und damit auch die Partie an Brett 5 abnehmen.

Dass wir an den hinteren Brettern punkten können und müssen, war klar, aber wie sah es an den vorderen Brettern aus? Bernhard Weigands Partie an Brett 1 war ausgeglichen, aber der Gegner litt extrem unter Zeitnot, 10 Züge in 20 Sekunden sind nicht zu schaffen, daher Sieg für Weigand. An Brett 2 stand Arcadio Cieza Vega bald besser, nach langen taktischen Manövern konnte er die Schlinge um den gegnerischen König immer enger ziehen, so dass seinem Gegner nur die Aufgabe blieb. Horst Weisenburger an Brett 4 machte sich das Leben unnötig schwer, einige vorteilhafte Abwicklungen ließ er aus, am Ende in der Zeitnotphase allerdings behielt er kühlen Kopf und siegte.

Damit gewann Sindelfingen mit 7:1 und jeder dachte, die Tabellenführung sei somit ausgebaut worden. Keiner konnte ahnen, dass Schwäbisch Hall kampflos mit 8:0 gegen Stuttgart Wolfbusch gewinnen würde, die nicht genügend Spieler für eine Mannschaft zusammen brachten, ein Trauerspiel. Folglich liegen Schwäbisch Hall und Sindelfingen nach Punkten und Brettpunkten gleich an der Spitze und da entscheidet das Alphabet.

Presse | Schach | 01.12.2006

Andreas Carstens gelingt Coup

Der VfL Sindelfingen richtete im Rahmen des Monatsblitzcups die Kreis-Blitzmeisterschaft aus.

Am Ende hatte der außer Konkurrenz spielende mehrmalige württembergische Blitzmeister Rudi Bräuning vom SK Bebenhausen mit 15,5 Punkte aus 16 Partien die Nase vorn. Lokalmatador Andreas Carstens (14,5) wurde Zweiter und damit Kreismeister, dahinter folgte ein Trio vom SC HP Böblingen: Thomas Heinl (13,5), Kemajl Hida (13) und Mario Born (12).

Des Weiteren qualifizierten sich Marcus Kübler (TSV Schönaich), Horst Weisenburger, Wladimir Herdt (beide VfL) und Lorenz Skribanek (SC HP) für den Wettbewerb auf Bezirksebene.

Jugendschachtag

Jeweils Anfang Januar veranstaltet die Abteilung den traditionellen Sindelfinger Jugendschachtag mit Teilnehmern aus ganz Baden-Württemberg, ein Turnier im Schnellschach-Modus und Gliederung nach Altersklassen.

Schachspiel: Ein königliches Vergnügen...

Schach: Ein königliches Vergnügen

Die Anfänge der Schachabteilung

Obwohl die Schachabteilung ein ganz junger Hüpfer ist, liegt der Beginn organisierten Schachspiels in Sindelfingen im Dunkeln, soweit es schriftliche Dokumente angeht. Vielleicht gelingt es schachlich interessierten Heimatkundlern, etwas mehr zu entdecken.

In der Festschrift des VfL Sindelfingen zum 100-jährigen Bestehen 1962 ist zu erfahren, daß sich im Jahre 1928 einige Schachfreunde zusammenfanden, um sich nach des Tages Mühen den Feierabend mit dem königlichen Spiel zu verschönen. Auf Initiative des Steuerinspektors Peter Stoll wurde in demselben Jahr ein Verein gegründet. Nach dem Krieg war es wieder Peter Stoll, der zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des VfL, Robert Körner, 1947 eine Schachabteilung ins Leben rief und bis zum Jahre 1951 leitete.

Das war der Beginn einer wechselhaften Erfolgsgeschichte, die den Verein bis in die Höhen der 1. Schach-Bundesliga führte. Ursache war der wirtschaftliche Aufschwung der Industrie in dieser Region, der viele junge, gut ausgebildete Arbeitskräfte anlockte. Darunter waren einige, die Schach als Sport betrieben. Der internationale Großmeister Klaus Darga, die FIDE-Meister Andreas Carstens, Dr. Gerhard Fahnenschmidt, Volkhard Igney und viele Namen mehr sind Zeugen dieser Entwicklung. Der Erfolg lockte gute Spieler aus anderen Gegenden und anderen Vereinen an, so daß sich die Spirale fast automatisch nach oben drehte.

Nach dem Ende der Profi-Episode wandte sich die Abteilungsleitung der Förderung des Jugendschachs zu. Derzeit stehen mehrere Betreuer/Übungsleiter für die Jugend zur Verfügung, so daß das Training in nach Spielstärke getrennten Gruppen erfolgt.