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Presse | Radsport | 21.07.2012

„Wir sind wie eine kleine Familie“

Radsport: Für Josef Erb passt zwischen die Radballer und die Einradfahrerinnen kein Stück Papier

Von unserem Redaktionsmitglied Daniel Krauter

Im Alter von zehn Jahren packte Josef Erb 1971 der Radball-Virus, der ihn seitdem nicht mehr los lässt. Die Leidenschaft für den Sport hat der Abteilungsleiter Radsport des VfL Sindelfingen auf seine Töchter Nadja und Yvonne übertragen. Nadja Erb rief vor zwei Jahren das Einradfahren beim VfL Sindelfingen ins Leben.

Was wäre die Sindelfinger Radsport-Abteilung ohne die drei sportlichen Erbs? Während Vater Josef beim Radballtraining in der Sindelfinger „Sporthalle Stadtmitte" auf Torejagd geht, balancieren im anderen Hallendrittel die Töchter Nadja und Yvonne auf dem Einrad. „So soll es auch sein. Die Einradfahrer sind in unserer Abteilung absolut gleichberechtigt. Da passt kein Blatt Papier dazwischen. Sie haben uns beim Europapokal geholfen. Im Gegenzug packen wir Radballer bei ihren Meisterschaften mit an", sagt Josef Erb.

Der heutige Abteilungsleiter macht seine ersten sportlichen Erfahrungen einst beim Kunstradfahren. Sein Bruder Ulrich nimmt den achtjährigen Josef 1969 zum Training in die Turnhalle Gartenstraße mit. Nach zwei Jahren Kunstradfahren wechselt Josef Erb zu den Radballern. Damit ist es um ihn geschehen. So erwirbt er eine Lizenz, um an Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen. Mit Uwe und Horst Bossert sowie Peter Kübler macht er später die Hallen unsicher.

Josef Erb erlebt die Glanzzeiten der Sindelfinger Radballer hautnah mit. Horst und Uwe Bossert steigen Ende der 80er Jahre in die 2. Bundesliga auf. Nach dem sofortigen Wiederabstieg kehrt die neue Formation Horst Bossert und Charles Berry in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurück, der sie einige Jahre angehören. Charles Berry und Carlos Prieto sorgen dafür, dass die Radballer aus der Daimlerstadt auch auf internationalem Parkett vertreten sind. 1985 bis 1988 sowie 2001 und 2002 nimmt Charles Berry für die USA an der Weltmeisterschaft teil. Carlos Prieto vertritt 2005 und 2006 die Farben Spaniens bei der WM.

Der Sport übt auch heutzutage noch einen großen Reiz für Josef Erb aus: „Radball ist eine sehr koordinative Sportart. Es erfordert sehr großen Trainingsfleiß, wenn man erfolgreich sein will."

Ein Abteilungsleiter braucht immer ein starkes Team im Rücken. Das hat Josef Erb: „Wir sind wie eine kleine Familie." Dass dies nicht nur so dahergesagt ist, stellt die Radsport-Familie in diesem Jahr eindrucksvoll unter Beweis. Zum 150-jährigen Jubiläum des VfL will die Abteilung ein Radball-Großereignis durchführen und den Deutschland-Pokal nach Sindelfingen holen. Bei der Vergabe geht der VfL zunächst leer aus.

Josef Erb hat sich bereits damit abgefunden, bis er wie aus dem Nichts eine E-Mail mit überraschendem Inhalt bekommt: „Anfang Februar lasen wir, dass das Europacup-Finale vom ursprünglich vorgesehen Veranstalter im tschechischen Zlin zurückgegeben wurde", sagt Erb. Die frohe Botschaft erhält er vom Präsident der Europäischen Hallenradsport Kommission, Hilmar Heßler. „Er fragte, ob wir einspringen."

Josef Erb spricht sich mit seinen Mitgliedern ab. Diese sind bereit, den Wettbewerb zu stemmen. Am 7. März bekommt der VfL die Zusage. „Wir hatten weniger als elf Wochen Zeit. Dass war ein organisatorischer Kraftakt. Nach der Veranstaltung bekamen wir von allen Seiten Lob. Das macht einen schon stolz, wenn man Vorsitzender einer solchen Abteilung sein darf", sagt Josef Erb.

Die Abteilung Radsport beim VfL Sindelfingen ist für die Zukunft gut aufgestellt. Dies hat sie auch mit der Tatkraft von Nadja Erb zu verdanken. Vor zwei Jahren ruft die Tochter des Vorsitzenden die Sparte Einradfahren ins Leben. Die Anfänge sind nicht leicht, findet gerade einmal ein Mädchen den Weg in die Sporthalle Stadtmitte.

„Das war ernüchternd. Ich wollte aber nicht aufgeben, dafür macht mir der Sport zu viel Spaß", sagt Nadja Erb. Der Pressewart der Radsport-Abteilung, Johannes Müller-Roth, kommt auf die zündende Idee Flyer drucken zu lassen und in den Sindelfinger Grundschulen zu verteilen. Danach strömen die Mädchen in die Sporthalle Stadtmitte. Mittlerweile sind es 30 Mädchen, die zweimal in der Woche auf ihren Einrädern trainieren. Auch Yvonne Erb lässt sich von ihrer Schwester anstecken und balanciert Woche für Woche auf dem Einrad.

Nun fehlt den Sindelfinger Radballern nur noch die entsprechende technische Ausrüstung in der Sporthalle Stadtmitte zum Glück: „Wir träumen von einer festen Schutznetzanlage für die Zuschauer, damit diese bei den Spielen nicht vom Ball getroffen werden. Wir sind meilenweit davon entfernt, diese Anlage selbst zu stemmen", sagt Josef Erb.

Presse | Radsport | 21.05.2012

Der Plan B bleibt in der Schublade

Von unserem Mitarbeiter Thomas Oberdorfer

Die zehn Mannschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, der Tschechei und Frankreich boten den 250 Zuschauern mitunter Radball auf höchstem Niveau und zeigten, welche Vielseitigkeit bei dieser Sportart gefordert ist: Kraft, Kondition, Konzentration, Technik und taktische Finesse. „Diese besondere Mischung macht das Radball so interessant", sagt Sindelfingens Radsport-Abteilungsleiter Josef Erb.

Im Vorfeld dachte die VfL-Abteilung mit ihren 70 Mitgliedern darüber nach, den Deutschlandpokal auszurichten. „Wir wollten angesichts des 150-jährigen Bestehens des VfL Sindelfingen ein Radball-Großereignis durchführen", sagt Josef Erb. Er sprach das Thema in der Abteilung durch, holte sich das O.k. seiner Mitstreiter ein, bei der Vergabe des Deutschland-Pokals ging der VfL aber leer aus.

Damit war ein sportlicher Höhepunkt im Sindelfinger Veranstaltungskalender zunächst vom Tisch. Dann aber ereilte Erb eine E-Mail, und die Abteilung stand plötzlich unter Strom. „Uns wurde Anfang Februar mitgeteilt, dass das Europacup-Finale vom ursprünglich vorgesehen Veranstalter im tschechischen Zlin zurückgegeben wurde", erzählt Erb, der die Nachricht von Hilmar Heßler erhielt, Präsident der Europäischen Hallenradsport Kommission. „Wir wurden gefragt, ob wir die Veranstaltung austragen wollen." Erneut besprach sich Erb mit seinen Mitgliedern, diese waren bereit, den Wettbewerb zu stemmen. Eine Bedingung stellte Erb gegenüber der Europäischen Hallenradsport Kommission: Der ursprünglich geplante Termin vom 26. Mai musste auf den 19. Mai vorverlegt werden.

Was folgte, war ein reger E-Mail-Verkehr, der schließlich in der Zusage mündete, die dem VfL am 7. März erteilt wurde. „Normalerweise hat man ein Jahr Vorlauf, um so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Wir hatten weniger als elf Wochen Zeit", sagt Erb, der in den Wochen nach der Zusage gemeinsam mit seinen Mitstreitern einen „Kraftakt" vollführte, wie er betont.

„Die Aussicht, für die besten Radballteams weltweit ein Turnier ausrichten zu dürfen, hat die gesamte Radsportabteilung begeistert und motiviert", schreibt Erb im Programmheft der Veranstaltung. Das Organisationsteam um Thomas Neugebauer, Peter Kübler, Trixie Maurer, Uwe Bossert, Pawel Knapp und Johannes Müller-Roth habe Überdurchschnittliches geleistet.

Der große Einsatz aller Beteiligten hat sich gelohnt. „Ich bin mit dem Ablauf des Turniers rundum zufrieden. Von allen Seiten gab es ein dickes Lob für uns. Und dann haben auch noch die Lokalmatadoren gewonnen", sagt Erb. „Es sind keine Probleme aufgetreten. Wir hatten zwar noch vormittags die eine oder andere Schwierigkeit, die haben wir aber in den Griff bekommen." Entscheidend sei, dass er für jeden Bereich, der nicht so funktionierte wie vorgestellt, einen Plan B in der Tasche hatte. „Geht nicht, gibt`s nicht", sei das Motto gewesen. Erb rechnet mit einem finanziellen Plus beim Europacup-Finale, das auch durch die Unterstützung der Stadt Sindelfingen zustande kommt. Sie gab einen Zuschuss aufgrund des Vereinsjubiläums und verzichtete auf die Hallengebühren: „Das Geld wollen wir auch für die Anschaffung neuer Einräder verwenden", sagt Erb.

Die Sindelfinger Radsportler wollen mit dem Europacup-Finale auch Werbung in eigener Sache machen. Derzeit spielen vier Mannschaften in Konkurrenz. Jan Langenfeld und Marek Jahn bei den Schülern C in der Staffel II, Livia Sattler und Manuel Sattler bei den Schülern B in der Staffel III, Uwe Bossert und Josef Erb in der Bezirksklasse Staffel II sowie Pascal Bossert und Pawel Knapp in der Verbandsliga Staffel I.

Das ehrgeizige Ziel von Erb ist, in den kommenden Jahren in jeder Saison ein weiteres Team zu melden. „Vielleicht haben wir durch das Europacup-Finale bei dem einen oder anderen Jugendlichen das Interesse an unserer interessanten und vielseitigen Sportart geweckt", sagt Erb, der zugibt, dass die Sindelfinger Radballer wie anderen Randsportarten auch sehr viel investieren müssen, um Nachwuchs zu gewinnen.

Presse | Radsport | 16.05.2012

Berner/König wollen weitere WM-Punkte

150 Jahre VfL Sindelfingen: Radball-Europacup am Samstag

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des VfL Sindelfingen erhielt die Radsportabteilung den Zuschlag zur Ausrichtung des Europa-Cup-Finales im Radball. Nachdem Tschechien kurzfristig als Veranstalter absagen musste, bekam Sindelfingen die Zusage.

Bewegt und ereignisreich war die Geschichte des VfL Sindelfingen und besonders die der Radballer schon immer.

Von den Anfängen bis heute: Von ehemals 170 Mitglieder im damaligen Radfahrverein Sindelfingen schrumpfte die Zahl bis Ende der 50er Jahre auf knapp 80. Die Verantwortlichen versuchten diesem Trend entgegenzuwirken und traten 1959 als damals drittkleinste Abteilung dem VfL Sindelfingen bei. Ebenso wechselte man im Dachverband von der RKB Solidarität zum Bund Deutscher Radfahrer. Viele Vereinsmitglieder engagierten sich vorbildlich, es stellten sich viele Erfolge auf regionaler und überregionaler Ebene ein. Erster Höhepunkt war der Aufstieg von Horst und Uwe Bossert in die 2. Bundesliga Ende der 80er Jahre. Sie stiegen zwar gleich wieder ab, aber die neue Formation Horst Bossert und Charles Berry kehrte wieder in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurück, der sie einige Jahre angehörte. Außerdem sorgten Charles Berry und Carlos Prieto dafür, dass die Radballer aus der Daimlerstadt auch in internationalen Ergebnislisten auftauchten. 1985 bis 1988 sowie 2001 und 2002 nahm Charles Berry für die USA an der Weltmeisterschaft teil, Carlos Prieto war 2005 und 2006 für Spanien bei der WM.

Aber auch als versierter Veranstalter machten sich die Sindelfinger Radballer einen Namen. Viele Meisterschaften auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene wurden von ihnen ausgerichtet. Höhepunkt war zweifellos in den 80er Jahren im Glaspalast die Ausrichtung des Halbfinals im Europacup. Ende der 90er tat sich dann eine Lücke im Nachwuchsbereich auf, die aktuell durch viel Engagement wieder geschlossen werden soll. Die Sindelfinger können auch feiern: Im Jahr 2000 "100 Jahre Radsport in Sindelfingen" und 2009 "50 Jahre Radball im VfL".

Am Samstag ist die Radsportabteilung, mit Abteilungsleiter Josef Erb an der Spitze, Ausrichter des Finals um den Europapokal. In der Sporthalle Stadtmitte treten ab 14 Uhr die besten zehn Mannschaften aus sechs Nationen an. Der Europacup zählt zur sechsteiligen Qualifikationsserie zur Weltmeisterschaft, die außerdem aus Deutschlandpokal, der Bundesliga, die am 2. Juni in Ehrenberg und Kassel beendet wird, den beiden Final-Five-Turnieren, unter anderem am 3. Oktober in Gärtringen, und der deutschen Meisterschaft am 13. Oktober besteht. An den drei letzten Events nehmen die besten fünf Teams der Bundesliga teil. Bei allen Turnieren werden Wertungspunkte vergeben, wer am Ende vorne liegt, qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft.

Vorrundengruppe eins: Favorit in der Gruppe eins ist der amtierende Weltmeister Höchst I aus Österreich (Dietmar Schneider/Patrick Schnetzer). Die Vorarlberger treffen dabei auch auf ihre Vorgänger, denn die beiden Gärtringer Uwe Berner/Matthias König gewannen 2010 in der Stuttgarter Porsche-Arena den Titel. Quasi vor der Haustüre gelten sie als Lokalmatador und werden sicherlich von einer großen Fangemeinde unterstützt. Als augenblicklicher Tabellenzweiter dürften sie die Fahrkarten für die beiden Final-Five-Turniere und für das Meisterschaftsfinale bereits in der Tasche haben. Zudem gewannen Berner/König im Frühjahr in Ehrenberg den Deutschlandpokal und haben damit schon drei Punkte auf ihrem WM-Konto

Lukas Schönenberger und Timo Reichen aus der Schweizer Radballhochburg Mosnang sind vergangenes Jahr jeweils Vierter im Schweizer Pokal und in der Meisterschaft geworden. Sie sollten keineswegs unterschätzt werden, zumal Reichen als damaliger Partner von Peter Jiricek auch schon den Weltmeistertitel gewann. Die beiden Belgier Damen Brecht und Niels Dirikx (HZG Beringen) rütteln gerade an der Vormachtstellung der Genter Teams und belegten bei der WM Rang sechs. Bei der Landesmeisterschaft reichte es schon zu Platz zwei.

Die Sindelfinger Aktiven hätten die Möglichkeit gehabt, mit einer Wildcard für den Ausrichter selbst an diesem Top-Turnier teilzunehmen. Aber sie verzichteten zugunsten des Bundesligisten RC Oberesslingen (Max Bläsi/Stefan Mannes), der seine Haut so teuer wir möglich verkaufen wird. Nach Expertenmeinung sollten Höchst I, Gärtringen und Mosnang die beiden Plätze in der Finalrunde unter sich ausmachen.

Vorrundengruppe zwei: In Gruppe zwei gilt der amtierende Vize-Weltmeister aus der Schweiz, Roman Schneider/Dominik Planzer vom RS Altdorf, von der Papierform her als heißer Anwärter aufs Weiterkommen. Genau wie Österreichs Nummer zwei, Höchst II (Simon König/Florian Fischer), die immer für eine Topleistung gut ist. Sie geht außerdem als Titelverteidiger an den Start und ist aktuell amtierender Vizemeister der Alpenrepublik. Dabei kann Simon König an der Seite von Dietmar Schneider auf mehrere WM-Teilnahmen zurückblicken.

Auch im tschechischen Nationaltrikot tritt ein weiterer Ex-Weltmeister an. Torwart-Hüne Jiri Hrdlicka vom tschechischen SV Svitavka wurde 2008 mit seinem damaligen Partner Radim Hason Weltmeister. In Sindelfingen versucht er zusammen mit Pavel Loskot sein Glück. Gespannt darf man auch auf die RSG Ginsheim sein. In der neuen Formation Roman Müller/Florian Reichert belegte sie im Frühjahr beim Deutschlandpokal hinter Gärtringen Rang zwei und löste damit nicht nur die Fahrkarte zum Europacup, sondern verbuchte auch die ersten beiden Punkte für die WM-Qualifikation. In der Bundesliga lief dafür bislang nicht alles nach Wunsch. Aktuell liegt Ginsheim nur auf Rang sechs und muss um die Teilnahme an den Final-Five-Turnieren und am Meisterschaftsfinale bangen. Komplettiert wird die Gruppe durch die neue Nummer eins aus Frankreich. Frederick Doell/Stephane Bauer vom elsässischen Verein VC Cronenbourg belegten im Vorjahr bei der WM Rang fünf und wollen in Sindelfingen mehr als nur Außenseiter sein.

Finalrunde: Während die beiden Vorrundengruppen ihre Spiele ab 14 Uhr parallel auf zwei Flächen austragen, steigt ab 18 Uhr die Finalrunde nur noch auf einem Spielfeld. Jeweils die beiden Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich dafür, die Vorrundenergebnisse werden mitgenommen. In einem Mini-Turnier werden Sieger und Plazierte ermittelt, die Plätze fünf bis zehn werden ebenfalls ausgespielt. Ab 21 Uhr sorgt dann eine "Aftershowparty" für den Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Mehr Infos unter: www.radball.vfl-sindelfingen.de/ec.php

Presse | Radsport | 25.04.2012

VfL Sindelfingen ist abgestiegen

In Esslingen und in Offenburg wurde der letzte Rückrunden-Spieltag in der Radball-Verbandsliga ausgetragen.

Nicht so gut erging es ebenfalls in Esslingen Pascal Bossert und Pawel Knapp vom VfL Sindelfingen. Die beiden wollten den direkten Abstieg vermeiden, was ihnen aber nicht gelang.
Gegen Tabellenführer Plattenhardt I hielt Sindelfingen bis zum 2:3 gut mit, unterlag aber 2:5.
Gegen Esslingen II gerieten Pascal Bossert und Pawel Knapp früh in Rückstand, kämpften sich aber zurück und unterlagen am Ende doch knapp mit 2:3.
Im letzten Spiel gegen Esslingen I ging der VfL viermal in Führung, schenkte dem Gegner mit einem Eigentor aber den 4:4-Ausgleich.
Damit war klar: Mit Platz 14 wurde der Klassenerhalt verpasst, Pascal Bossert und Pawel Knapp spielen nächstes Jahr in der Landesliga.

Presse | Radsport | 28.03.2012

Premiere mit starken Lokalmatadoren

Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des VfL Sindelfingen war der Verein zum ersten Mal Ausrichter einer Schüler- und Elite-Kreismeisterschaft im Kunstradfahren.

In der Sporthalle Stadtmitte zeigten sich die Lokalmatadoren besonders stark. Im Sechser-Einradfahren der Schülerinnen wurde konkurrenzlos der erste Platz und außerdem mit 25,76 ausgefahrenen Punkten die Qualifikation zur württembergischen Meisterschaft erreicht. Die erste Mannschaft vom VfL Sindelfingen im Vierer-Einradfahren belegte mit 32,38 Punkten den ersten Platz und qualifizierte sich ebenfalls für die württembergischen Meisterschaften. Der VfL Sindelfingen II wurde mit 12,43 Punkten Vierter, der VfL Sindelfingen III erreichte den sechsten Platz.

Das Duo Tim und Tom Räse vom RSV Öschelbronn verbuchte 15,65 Punkte. Ebenfalls konkurrenzlos starteten Vanessa Heinkele und Smilla Heidmann vom RV Magstadt bei den Zweier-Schülerinnen B und erreichten 34,41 Punkte. 82,20 Punkte in der Klasse Schüler B machte Simon Köcher. Bei den Schülerinnen A qualifizierten sich die Zweiergespanne Ina Bühler und Selina Nüßle sowie Lisa Wieland mit ihrer Partnerin Leonie Brennenstuhl für die württembergische Meisterschaft.

Eine Bestleistung stellte der RV Magstadt mit 32,06 Punkten in der Klasse Vierer- Kunstfahren Schülerinnen auf. Die ersten drei Plätze im Einer-Kunstfahren Schülerinnen B erreichten Sandra Roller, Hanna Wüst und Jessie Hasmüller, in der Klasse Schülerinnen C Nina Bissinger, Kim Klischat und Viktoria Leinich. Auch aufs Siegertreppchen in der Klasse Schülerinnen A gelangten Lena Günther, Victoria Mau und Melena Groß.

Bei den Jungen setzte sich Tom Räse mit einer weiteren persönlichen Bestleistung gegen seine Mitstreiter durch, dicht gefolgt von Leon Küting und Tim Räse. Bei den Einer-Frauen gewann Madalena Beck mit 161,20 Punkten vom RV Nufringen vor ihrer Vereinskollegin Jessica Singer (134,11 Punkte). In der Disziplin Einer Kunstradfahren der Männer lag Lars Eipper mit 159,14 Punkten knapp vor Daniel Moll, der 158,38 Punkte ausfuhr.

Presse | Radsport | 30.09.2009

Neun Punkte für den Neuling

Beim ersten Spieltag der Junioren-Oberliga startete das Team in Schramberg/Hardt. Hier stand Sindelfingen zum Auftakt dem Team aus Friedrichshafen/Ailingen gegenüber. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung von Matthias Maurer landete das Duo einen unerwarteten 3:2-Sieg.

Dieser Erfolg beflügelte die Sindelfinger zu einer weiteren guten Leistung gegen die Erzrivalen der letzten Saison, Öflingen II. Im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft waren Maurer/Bossert noch knapp am Gegner gescheitert. Dieses Mal ließen die Sindelfinger allerdings nichts anbrennen und gewannen diese Begegnung mit 3:0. Mit dem Gewinn von sechs Punkten zu diesem Zeitpunkt war schon mehr erreicht als erwartet. Ihr Meisterstück am ersten Spieltag lieferte das Duo aber dann gegen Öflingen I ab.

Das Sindelfinger Team kombinierte sicher und hatte diesmal auch das Glück auf seiner Seite. Ein Pfostenschuss des Gegners führte im Gegenzug zu einem Strafstoß für Sindelfingen. Hier behielt Pascal Bossert die Nerven und konnte zum 3:2-Siegtreffer einschießen. Nach dem ersten Spieltag ist der VfL damit Tabellendritter.

Presse | Radsport | 30.06.2009

Die Radballer geben den Ton an

Hatte der RV Sindelfingen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Mitgliederzahlen von etwa 170, so belief sich 20 Jahre später diese Zahl nur noch auf knapp 80. Eine Entwicklung, die sich bis heute auswirkt, so konnten die dreistelligen Mitgliedszahlen nicht mehr erreicht werden. So war die Radsportabteilung bei ihrem Beitritt die drittkleinste des VfL und gehört bis heute den kleinsten Sparten an.

Was damals als Radsportabteilung begann, hat bis heute eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. So wurde im Jahr des Beitritts zum VfL nicht nur der Radrennsportbetrieb in Sindelfingen aufgenommen, sondern wurde auch eine sportpolitisch wichtige Entscheidung getroffen. Mit dem Wechsel vom Radfahrverbund „Solidarität“ zum BDR welcher der UCI unterstellt ist. Damit war nicht nur der Weg für sportlichen Austausch mit weit mehr Sportlern und Vereinen möglich, sondern auch für die Teilnahme an internationalen Wettbewerben.

Mittlerweile zählt die Abteilung allerdings nur noch Radballer in ihren Reihen, und daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses Jubiläum mit einigen Turnieren am 11. und 12. Juli gefeiert wird.

So findet am Samstag, 11. Juli ab 14 Uhr das Finale des Walther-Pokals der Junioren in der Sporthalle Stadtmitte statt, hier werden die Sindelfinger Farben von Pascal Bossert und Matthias Maurer vertreten. Parallel dazu tragen die Sindelfinger Marc Neugebauer und Christopher Schmid ein Jugendturnier aus, welches auch ihr Abschiedsturnier darstellt, da sich Christopher Schmid durch einen Umzug zu einem Vereinswechsel genötigt sieht.

Am Sonntag ab 14 Uhr bestreitet Horst Bossert an der Seite seines langjährigen Partners Charles Berry sein Abschiedsturnier nach vielen erfolgreichen Jahren im Radballsport. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Peter Kübler und Josef Erb und weiteren Weggefährten aus anderen Vereinen.

Presse | Radsport | 04.04.2009

Kein Edelmetall für Maurer und Bossert

Zum wiederholten Mal nahmen die Sindelfinger Jugendradballer Mathias Maurer und Pascal Bossert an einer Baden-Württembergischen Meisterschaft teil. Nach einigen vierten Plätzen gab es auch diesmal keine Medaille für das Team des VfL.

Die Medaillen-Platzierung schien bereits gegen Ailingen in weiter Ferne, als man sich kurz vor Schluss noch den Ausgleichstreffer einschenken ließ. Sichtlich gefrustet starteten Bossert/Maurer in die Partie gegen Waldrems III und gewannen mit 4:1. Mit der positiven Erfahrung aus diesem Spiel stellte der Qualifikant aus Denkendorf kein Problem dar und konnte deutlich geschlagen werden. Somit beendeten die beiden den Samstag als Zweiter in der Tabelle.

Mit der Hoffnung die Leistung weiter steigern zu steigern, gingen Bossert/Maurer auch in die Begegnungen am Sonntag. Jedoch wurde die erste Partie gegen Öflingen verloren. Auch im darauffolgenen Spiel setzte es gegen den späteren Sieger Waldrems I eine herbe Niederlage. Eine Trotzreaktion blieb aus und gegen Denkendorf I musste man ein unglückliches Remis hinnehmen. Ohne jede Chance auf die Medaillenränge verloren die Sindelfinger auch die letzte Partie gegen Reichenbach und mussten sich mit dem fünften Platz begnügen. Ein Trost ist die Teilnahme am Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft.

Presse | Radsport | 20.03.2009

Der Klassenerhalt ist gesichert

Am Samstag wollten sich die beiden Sindelfinger Radballer Jan Gutzke und Peter Kübler vor heimischer Kulisse eine Freude machen und die Klasse in der Landesliga halten - das Vorhaben gelang.

Die Bedeutung des Spieltages schien die beiden Sindelfinger anfangs jedoch sehr zu belasten, obwohl der Klassenerhalt greifbar nah war. Die erste Partie gegen Reutlingen begann dementsprechend nervös, die Chancen wurden nicht verwertet und die Partie ging knapp verloren.

Nach dieser Enttäuschung lagen die Nerven blank, und so kam es gegen das Duo aus Kemnat zu vielen kleinen Fouls, die dazu führten, dass Peter Kübler mit dem Gegner aneinander geriet, dieser Ausfall wurde für beide Spieler ohne Karte geahndet. Jedoch hatte er zur Folge, dass die Moral der Sindelfinger in den Keller sank und auch diese Partie mit nur einem Tor verloren ging.

Nach zwei Niederlagen mussten nun zwei Siege in den letzten zwei Partien her, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Offenbar konnten Kübler/Gutzke diesen erhöhten Druck nun besser verarbeiten, spielten deutlich freier auf und konnten im Anschluss das zweite Kemnater Team deutlich schlagen. Der Rückenwind dieses Sieges reichte auch in die letzte Partie hinein und so konnte auch Denkendorf deutlich geschlagen werden.

Damit war der Klassenerhalt gesichert und Jan Gutzke konnte einen versöhnlichen Abschluss vom aktiven Radballsport feiern.

Presse | Radsport | 09.06.2008

Coup gelandet in Crounenbourg

Die Sindelfinger Radballer Horst Bossert und Josef Erb haben im französischen Cronenbourg am dortigen "Memorial Doell$$aw, dem zu Ehren des Vaters der ehemaligen WM-Teilnehmer Luc und Frédéric Doell ausgerichteten Gedächtnisturniers, teilgenommen.

Nach dem 4:2 gegen Forst wurde gegen Gastgeber Crounenbourg, immerhin ehemaliger WM-Teilnehmer, die schnelle 3:0-Führung bis zur Pause fast verspielt. Die weiteren Tore zum 5:3 für Sindelfingen fielen erst kurz vor Schluss. Nach einem 6:1 gegen Geispolsheim machten sich gegen Listal aus der Schweiz erste Ermüdungserscheinungen breit, Folge war ein 1:6. Nach dieser Schlappe wollten sich die Sindelfinger gegen Leden rehabilitieren. Das gelang auch beim 6:5, wodurch sich Josef Erb und Standby-Radballer Horst Bossert Platz zwei sicherten und zusammen mit den übrigen Teams das von den Gastgebern angebotene Spanferkel genießen durften.

Presse | Radsport | 17.05.2008

Bossert/Maurer mit guter Bilanz

Bei der Bezirksmeisterschaft der Radball-Jugend in der Sindelfinger Sporthalle Stadtmitte war neben Mannschaften aus Wimsheim, Merklingen und Gärtringen auch das Sindelfinger Duo Pascal Bossert und Mathias Maurer am Start.

Gegen die zwei Teams aus Wimsheim setzten sich die Sindelfinger ohne Probleme durch. Auch gegen Merklingen und Gärtringen II gab es Siege. Im entscheidenden Spiel gegen Gärtringen I geriet das VfL-Duo früh in Rückstand und verlor. Dennoch kann sich die erste Saisonbilanz in der Jugend von Maurer und Bossert mit einem zweiten Platz bei der Bezirksmeisterschaft, dem Staffelsieg in der Verbandsrunde und der Viertelfinal-Teilnahme zur deutschen Meisterschaft sehen lassen.

Beim Pokalturnier in Filderstadt-Plattenhardt haben die Sindelfinger Landesliga-Radballer Jan Gutzke und Peter Kübler den vierten Platz belegt. Zwar setzte sich das Duo in der Gruppenphase klar durch, doch im Halbfinale setzte es gegen Gastgeber Plattenhardt ein 5:6 nach Verlängerung. Im anschließenden kleinen Finale gegen Schorndorf verletzte sich Jan Gutzke. Das VfL-Team musste aufgeben.

Presse | Radsport | 09.05.2008

Sindelfinger holen den Titel

Bereits zum vierten Mal durften Pawel Knapp und Johannes Müller-Roth an einer Baden-Württembergischen Meisterschaft im Radball teilnehmen. Als Staffelsieger der Juniorenstaffel II hatte sich das Duo direkt für das Meisterschaftswochenende in St.Georgen/Langenschiltach qualifiziert.

Gegen die starke Konkurrenz dort konnten sich die beiden Sindelfinger Athleten allerdings nicht durchsetzen. Im anschließenden Viertelfinale zur deutschen Meisterschaft in Nürnberg/Stein war dann schließlich Endstation.

Dass man seine Leistung nur in Wettbewerben mit starker Konkurrenz steigern kann, konnten Pawel Knapp und Johannes Müller-Roth bei in Böblingen ausgetragenen Bezirksmeisterschaft beweisen.

Waren die Sindelfinger Junioren bei der baden-württembergischen Meisterschaft gegen Gärtringen noch deutlich unterlegen gewesen (0:8), konnten sie den Bezirksmeistertitel mit einer konzentrierten Leistung im Finale gegen Gärtringen mit 2:0 erringen.

Das Duo hatte sich durch die vorausgegangenen Wettbewerbe stark verbessert und kann sich aus dieser Saison mit zwei Titeln verabschieden und gleichzeitig auch aus dem Nachwuchsbereich. Altersbedingt muss das Duo in der kommenden Saison im Aktivenbereich starten.

Presse | Radsport | 14.02.2008

Ersatzgeschwächt auf Erfolgskurs

Die Grippe setzte den Sindelfinger Radball-Mannschaften beim Landesliga-Heimspieltag zu, beide Teams mussten mit Ersatz antreten. Für den VfL I spielten Uwe Bossert und Peter Kübler, für den VfL II Carlos Prieto und Pawel Knapp.

Im direkten Duell stand es nach nervöser erster Hälfte 2:2. Sindelfingen I musste unbedingt gewinnen, um an der Tabellenspitze dranbleiben zu können. Uwe Bossert erhöhte das Tempo, am Ende stand es 4:2. Eine klare Sache war das 8:2 nach schönen Kombinationen gegen Kemnat III. Gegen Denkendorf VIII stand es bei Halbzeit 1:1, danach konnte der VfL I das hohe Tempo nicht mehr mitgehen, rettete aber das 3:3 über die Runden. Leichter war die abschließende Aufgabe gegen Denkendorf VIII - 7:1.

Sindelfingen II hatte es mit den gleichen Gegnern zu tun. Juniorenspieler Pawel Knapp war hochmotiviert, aber noch nicht eingespielt mit Carlos Prieto. Abspielfehler führten meist zum Gegentor, am Ende verlor der VfL II jedes Spiel mit zwei Toren Unterschied.

Presse | Radsport | 15.01.2008

Nachwuchs hat die Nase vorn

Tabellenführung ausgebaut und für die württembergische Radball-Meisterschaft der Junioren qualifiziert: Pawel Knapp und Johannes Müller-Roth vom VfL Sindelfingen sicherten sich am letzten Spieltag in Merklingen mit drei Siegen (5:3, 5:0 und 6:1) Platz eins.

Erfolgreich waren auch die VfL-Jugendlichen Pascal Bossert und Matthias Maurer: 3:0 gegen Merklingen, 9:0 gegen SG Bonlanden/Plattenhardt, 4:1 gegen Gerlingen. Platz eins und die Quali für die württembergische Meisterschaft waren gesichert.