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Presse | Karate | 26.05.2014

Bronze für Alexander Schenk

Ein Sindelfinger bei der deutschen Meisterschaft in Coburg

Im oberfränkischen Coburg haben sich die besten Karateathleten aus ganz Deutschland eingefunden, um sich bei der deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse zu messen. Der Sindelfinger Alexander Schenk hatte bei den badenwürttembergischen Meisterschaften zwei DM-Tickets gelöst, war somit in der Disziplin Kata Einzel wie auch Kata Team gesetzt.

Nach einer Niederlage in der Vorrunde gegen die späteren deutschen Meister aus Frankfurt steigerte sich das Team des Sportstudenten aus Sindelfingen im weiteren Verlauf und kämpfte sich bis ins Finale der Trostrunde vor. In einer spannenden Begegnung um den dritten Platz gegen Berlin setzte sich die Mannschaft aus Baden-Württemberg durch und freute sich über Bronze.

In der Disziplin Kata Einzel waren die besten 40 Athleten aus allen Bundesländern vertreten. Die hervorragende Leistung des Vortages konnte Alexander Schenk in der Einzeldisziplin nicht ganz  abrufen und erreichte trotz einer guten Leistung keine Platzierung. Schenk ist in der Karate-Abteilung des VfL Sindelfingen verantwortlicher Trainer für den Kinder- und Jugendbereich und Mitglied im Vorstand.

Karate

Kumite und Kata

Die Wettbewerbe im Karate finden in verschiedenen Disziplinen statt: Kumite (nach Gewichtsklassen gestaffelter Freikampf für Männer und Frauen) sowie Kata (stilisierter Kampf mit festgelegtem Ablauf von Konter und Angriffstechniken gegen imaginäre Gegner). Bei der Kata wird zudem unterschieden zwischen Einzel- und Teamwettbewerb. Ein Team besteht aus drei Athleten, die eine Kata synchron demonstrieren, wobei Teile eingebaut sind, die die imaginären Gegner der Kata durch die Team-Partner „sichtbar“ werden lassen und somit die Anwendung der Kata-Techniken zeigen. Das alles erfordert Konzentration und Präzision.

Presse | Karate | 21.02.2013

Schenk sichert sich zwei DM-Tickets

Zwei Tickets für die deutsche Meisterschaft in Erfurt

Bei den Landesmeisterschaften der Leistungsklasse im Karate-Verband Baden-Württemberg erreichte der Sindelfinger Alexander Schenk in der Disziplin Kata Einzel den dritten Platz. Zusammen mit seinen Team-Kollegen des TSV Binswangen erreichte er in der Kategorie Kata Team sogar den Sieg. Somit löste er gleich zwei Tickets für die deutsche Meisterschaft in Erfurt.

Die gute Form, die sich nach langer Verletzungspause bereits bei den deutschen Hochschulmeisterschaften mit einem fünften Rang andeutete, konnte Schenk mit seinem Erfolg bei der Landesmeisterschaft in Gaildorf nun bestätigen. Dabei lag die Messlatte von Anfang an hoch. In beiden Pools hatten es die Wettkämpfer mit einigen der besten Athleten Deutschlands zu tun. Mit Timo Gißler hatte Schenk in seiner ersten Begegnung den mehrfachen Deutschen Meister und Bundeskadermitglied gegen sich. Wenngleich sich die Kampfrichter deutlich für Gißler aussprachen, war es für den späteren Turniersieger kein Spaziergang. Mit der Kata Unsu zeigte Schenk bereits in der ersten Runde, dass der Wettkampf für ihn noch nicht so schnell vorbei sein würde. In der Trostrunde ließ der Sindelfinger keine Zweifel an seiner hervorragenden Form aufkommen und gewann die folgenden vier Begegnungen bis zum dritten Platz klar.

Im Anschluss an das Turnier zeigte sich der 24-jährige Sportstudent zufrieden und erleichtert. Neben Klausuren an der Uni und der Arbeit an einem Betriebssportkonzept für einen großen Konzern, das tägliche Trainingspensum von mehreren Stunden aufrechtzuerhalten, verlangte ihm in den letzten Wochen alles ab. Mit einer Platzierung bei der deutschen Meisterschaft in Erfurt am 16. und 17. März steht das nächste Ziel bereits fest.

Presse | Karate | 11.08.2012

"Schlagen, treten, stoßen und fertig"

Willi Zahn war beim VfL schon Athlet, Trainer, Schriftführer, technischer Leiter und Abteilungsleiter

Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel

Vom Karatefieber gepackt wurde Willi Zahn schon im Schüleralter. „Ich habe auf dem Schulhof immer auf die Mütze bekommen. Das wollte ich ändern." Deswegen nahm er in Böblingen seine ersten Karatestunden, wechselte dann bald zum VfL Sindelfingen. Seit 1979 ist er nun seinem Verein treu und kann auf lange Jahre als Athlet, Trainer, Schriftführer und Abteilungsleiter zurückblicken.

Erst hatte es Willi Zahn mit Ju-Jutsu versucht, „aber das war nicht meine Welt". Bei der asiatischen Kampfsportart Karate fand der damals 15-Jährige seine Heimat. Zur Zeit der Bruce-Lee-Welle zählte der Böblinger Anfängerkurs fast 70 Teilnehmer. „Das Training war hart, aber ich habe mich durchgekämpft. Mich hat Karate sofort fasziniert. Schlagen, Treten, Stoßen und fertig", erzählt Zahn begeistert. „Man ist in der Lage den Körper schnell und präzise zu koordinieren und bringt in minimaler Zeit Energie zur maximalen Wirkung. Außerdem legt der Karateka großen Wert auf die Schulung von positiven Charaktereigenschaften wie Disziplin, Kameradschaft, Bescheidenheit oder Ehre", kommt Willi Zahn aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Mit 18 Jahren wechselte er zum VfL Sindelfingen und verpasste damit die Abteilungsgründung von 1977 nur um zwei Jahre.

Aufstieg in die Bundesliga

In den 80ern begann Willi Zahn seine aktive Zeit als Wettkämpfer. Damals erfuhr Karate einen kräftigen Boom. Die Zahl der Vereine explodierte und mit ersten Pokaltunieren startete der Ligabetrieb. Der VfL Sindelfingen gründete wenige Jahre später mit den Vereinen aus Gerlingen und Heimsheim eine Kampfgemeinschaft. „Wir sind dann Donau-Cup-Vizemeister geworden, das war schon eine tolle Leistung", erinnert sich Willi Zahn. Im Jahr 1992 schaffte die Kampfgemeinschaft, nach ihren Anfängen in der Bezirksliga den Aufstieg in die erste Bundesliga. „Wir haben uns Jahr für Jahr hochgearbeitet. Das war schon eine tolle Zeit. Unsere Mannschaft ist richtig rumgekommen", so der 51-Jährige.

Auch nach vielen erfolgreichen Jahren als aktiver Athlet blieb Willi Zahn dem VfL Sindelfingen erhalten. „Heute ist es meine Hauptintention fit zu bleiben. Trainieren kann man auch in meinem Alter noch. Denn das Schöne am Karate ist: Es kann lebenslang betrieben werden", sagt Zahn. Außerdem übernahm er als Trainer, Schriftführer, technischer Leiter und stellvertretender Abteilungsleiter schon früh wichtige Aufgaben in der Abteilung.

1999 übergab Ronald Bok den Posten des Abteilungsleiters an Willi Zahn. In zehn Jahren Amtszeit bewirkte der Darmsheimer einiges. „Wir haben schon Breitensport angeboten, als es den Begriff noch gar nicht gab." Die Abteilung investierte deshalb weniger in die Wettkampfmannschaft. „Die Bundesliga ging über unsere finanziellen Mittel. Am Ende gab es einen Abwärtstrend, das war abzusehen", kommentiert Zahn.

Stattdessen konzentrierte man sich auf den Gesundheitssport. Lauftreffs und Kurse in Tae Bo und Aerobic fächerten das Angebot auf. Aber auch das Karatetraining kam nicht zu kurz. Dabei ist Karate seit 2003 von der WHO als gesundheitsfördernder Sport anerkannt: „Man trainiert den ganzen Körper und perfektioniert Bewegungsabläufe", sagt Zahn. Das gilt für den Wettkampfsport Kumite, gleichermaßen wie für den Formenlauf Kata und die Technikschule Kihon.

Gegen Ende seiner Amtszeit hatte Willi Zahn dann noch mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Die neue Sportstättennutzungsgebühr machte der kleinen Abteilung gehörig zu schaffen, außerdem blieben neue Mitglieder weitestgehend aus. Im Jahr 2009 gab Willi Zahn die Abteilungsleitung an Susanne Häbe ab. „Mir sind die Ideen ausgegangen. Ich wollte meinen Posten an jüngere Hände übergeben", sagt der 51-Jährige. Erhalten bleibt Willi Zahn der Abteilung als Trainer der Erwachsenengruppe, zu groß seine Begeisterung für Karate. „Über die Jahre habe ich viel Herzblut reingesteckt und nach mehreren Jahrzehnten ist auch ein Stück Gewohnheit dabei."

Presse | Karate | 10.02.2011

Beim Treten und Schlagen an Grenzen stoßen

Nicht nur über Sportarten berichten, sondern sie selbst einmal ausprobieren - in der Serie der KREISZEITUNG stehen beliebte und allseits bekannte, aber auch ganz außergewöhnliche Sportarten im Mittelpunkt, jeweils von einem unserer Redakteure getestet. Im 26. Teil von "KRZ in Aktion" geht es um Karate.

Das Bedürfnis, eine Schlägerei anzuzetteln hatte ich noch nie und in einer brenzligen Situation war ich vor 15 Jahren zum letzten Mal. Trotzdem gefällt mir die Vorstellung, mit ein paar gezielten Schlägen und Tritten einen Angreifer aufs Kreuz legen zu können. Von wegen. "Wir legen niemand aufs Kreuz", sagt Willi Zahn, Chef der Karateabteilung des VfL Sindelfingen. Dann grinst er: "Wenn, dann hauen wir uns um." Aha. "Nein, nein", beruhigt er, gibt aber zu, dass er gerne mit den Klischees spiele, die sich um die asiatische Kampfsportart ranken. "Aber wir haben schon lange keine Dachziegel mehr zerschlagen."

Auf jeden Fall bin ich gespannt. Ich darf bei einem regulären Erwachsenentraining mitmachen. Und als mir all diejenigen anschaue, die nach und nach in der Sporthalle der Königsknoll-Schule in Sindelfingen eintrudeln, werde ich nervös: Nicht etwa, weil die alle gefährlich aussehen. Nein, kein bisschen, aber die schnüren ihren weißen Kittel schwarzen oder braunen Gürtel zusammen. Und auch wenn ich nicht Expertin für asiatischen Kampfsport bin, weiß ich, was das bedeutet: Die können was. Und ich mittendrin: eine blutige Anfängerin.

Aber Willi Zahn gewährt mir etwas Aufschub. Das Training beginnt mit Aufwärmen. Armkreisen, Schulterkreisen, Hüftkreisen, Dehnen. "Zur Mobilisierung der Gelenke", erklärt Zahn, der neben dem 4. Dan auch noch einen B-Trainerschein für Breitensport besitzt.

Nach dem Aufwärmen sind Basistechniken dran, Willi Zahn gibt Kommandos. Kumi-hä? Zuki-Was? Alle wissen, was sie tun haben - nur ich nicht. Ich schaue auf den Braungurt-Träger vor mir und mache es ihm nach. Gerader Fauststoß - Kizami-Zuki, erfahre ich später -, gegengleicher Fauststoß, Gyaku-Zuki, gerader Fußstoß maegeri-shigeri, Halbkreis-Fußstoß, awa shigeri. Jeweils fünfmal. Auf Ansage von Willi Zahn. "Eins, zwei, drei, vier, fünf", ruft er und erinnert: "Denkt dran, alle Energie kommt aus dem Bauch."

Doch so einfach kann ich mich nicht aus der Affäre ziehen. Ich darf (oder muss?) die Technik selber ausführen und stoße wieder an die Grenzen meiner Koordinations- und Merkfähigkeit. "Okay", sagt Willi Zahn und tritt hinter mich. "Locker bleiben, ich führe Sie jetzt." Mit dem linken Arm blocken. Mit dem rechten den Arm des Gegners greifen, mit dem rechten Fuß einen Tritt auf den linken unteren Rippenbogen des Gegners, Fuß vorsetzen und den Gegner seitlich wegziehen. Dann soll ich es ohne führende Hand probieren. Okay noch mal. Mein Gegenüber ist hilfsbereit und geduldig. Ebenso wie die anderen versierten Karateka, mit denen ich verschiedene Abwehrtechniken üben darf. Männer und Frauen sind dabei, manche erst in den 20ern, andere sicher schon über 50, aber beweglicher als so mancher Jungspund.

Alle erklären mir, was ich tun muss, nehmen nachsichtig hin, wenn ich mal wieder links und rechts verwechsle und nicht weiß, wo ich meinen Fuß setzen muss. Selbstredend, dass auch niemand der Versuchung erliegt, mich umzuhauen: Im Gegenteil, Tritte und Schläge sind nur angedeutet und werden allenfalls leicht gesetzt. Ich blicke mich um, auch die anderen gehen pfleglich miteinander um, schließlich geht es darum, die Techniken perfekt durchzuführen und nicht darum, möglichst viele blaue Flecke zu verteilen.

Toll sehen die Bewegungsabläufe aus, wenn sie von zwei erfahrenen Karateka ausgeführt werden. Anders bei mir, der Blick in die Fensterscheibe gegenüber, in der sich meine dilettantischen Versuche spiegeln, ist ernüchternd: Ich werde noch viel üben müssen. Doch obwohl ich mindestens so an meine Grenzen gestoßen bin, wie vor vielen Jahren, als ich es mal dem Wellenreiten versucht habe, hat es Spaß gemacht. So viel dass ich sogar mit dem Gedanken spiele, es nicht bei dem einen Mal zu belassen. Dann, da bin ich mir sicher, suche ich mir aber einen Platz in einem Anfängerkurs.

Presse | Karate | 24.06.2008

Glücklich nach bestandener Gürtelprüfung

Trotz Fußball-Europameisterschaft und Klassenarbeiten haben sich neun Kinder und Jugendliche sowie zwei Erwachsene in der Sindelfinger Königsknoll-Sporthalle ein, um ihre Karate-Prüfung zum nächsten Gürtel abzulegen.

Trotz der guten Vorbereitung durch die beiden Trainerinnen Caroline Haras und Saskia Lukowski konnten die Jugendlichen ihre Nervosität vor den Augen der beiden Prüfer Willi Zahn und Jürgen Schill nicht verbergen. Trotzdem stellte der der technische Teil der Prüfung keine große Schwierigkeit für sie dar. Sie zeigten die Kata (Formenlauf), die jeweils ihrer Leistungsstufe entsprach und waren sehr konzentriert beim Bunkai (Anwendung). Die lange und intensive Vorbereitung war am Ende Erfolg gekrönt, die Prüfer belohnten alle Teilnehmer mit einer Urkunde.

Bestanden haben Seerai Thapa, Marius Schindler, Laura Gemander, Lena Irtingkauf, (alle 9.Kyu), Tim Krautschneider (8. Kyu), Moritz Schneider (6. Kyu), Marcel Hirling, Giovanni Camodeca, (beide 8. Kyu), Manuell Gemander (5. Kyu), Andy Fields (1. Kyu) und Peter Losert (2. Kyu).

Presse | Karate | 25.03.2008

Sindelfinger auf dem Siegerpodest

Beim Kata-Turnier in Plattenhardt haben fünf Nachwuchskarateka des VfL Sindelfingen aufgetrumpft. Insgesamt 80 Karateka aus unterschiedlichen Stilrichtungen waren vertreten, wobei die Sindelfinger in der Stilrichtung Shotokan und in der Kategorie "Stiloffen" antraten.

Clarissa Schindler, David Redding, Semir Özdemir, Manuel Gemander und Moritz Schneider stellten dabei ihr Können unter Beweis. In der ersten Runde waren die Sindelfinger noch etwas nervös, doch im weiteren Verlauf des Turniers steigerten sie sich merklich. Am Ende fuhr der VfL mit fünf Platzierungen auf dem Siegertreppchen wieder nach Hause.

Bester Starter war David Redding, der mit einem ersten und einem dritten Platz überzeugte. Auch Semir Özdemir (einmal Erster) sowie Manuel Gemander mit einem zweiten und einem dritten Platz zeigten Ansprechendes. Leer gingen indes Moritz Schneider und Clarissa Schindler aus, die trotz guter Leistung in einem stark besetzten Pool den Sprung unter die ersten drei knapp verpasst hatten. Dennoch war Jugendtrainerin Caroline Haras mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden.

Presse | Karate | 01.02.2008

Ehrenmedaille für Karateka Willi Zahn

Das diesjährige Treffen der im Karateverband Baden-Württemberg (KVBW) organisierten Trainer war für die Karatekas des VfL Sindelfingen von besonderer Bedeutung. Das Engagement, das in dieser Abteilung seit nun 30 Jahren für die Sportart aufgebracht wird, wurde vom Präsidium des KVBW mit der Ehrenurkunde des Landes für besondere Verdienste im Karatesport geehrt. VfL-Abteilungsleiter Willi Zahn erhielt die außergewöhnliche Ehrung von Landespräsident Siggi Wolf. Ferner nahm Zahn die goldene Ehrenmedaille des Deutschen Karate Verbandes von DKV-Präsident Roland Hantsche sowie eine persönliche Ehrenurkunde für seine langjährige und erfolgreiche Trainertätigkeit entgegen.

Presse | Karate | 31.01.2008

Der Lohn für 30 Jahre Arbeit

Jedes Jahr am letzten Wochenende im Januar treffen sich die im Karate-Verband Baden-Württemberg organisierten Trainer, um sich über die Neuerungen im Karate zu informieren. Technische Schwerpunkte, Stand des Leistungssportes und administratorische Veränderungen werden hier kommuniziert und in die einzelnen Vereine getragen.

Das diesjährige Trainer-Treffen im Karate-Verband Baden-Württemberg (KVBW) hatte für die Sindelfinger Karatekas eine besondere Bedeutung. In Sindelfingen wird seit 30 Jahren solide Basisarbeit für den Karatesport betrieben. In dieser Zeit wurden zwar nur wenige Leistungssportler hervor gebracht, jedoch sind die Karatekas aus Sindelfingen für ihr großes Engagement im Breitensport im ganzen Land bekannt.

Dieses Engagement wurde nun durch das Präsidium des KVBW mit der Ehrenurkunde des Landes für besondere Verdienste im Karatesport geehrt. Präsident Siggi Wolf überreichte Abteilungsleiter Willi Zahn die Ehrung mit den Worten: "Wir kennen dich und den Sindelfinger Verein schon viele, viele Jahre als treue und zuverlässige Karatekas und hoffen, ihr seit auch noch weitere 30 Jahre dabei."

Als weitere Ehrungen konnte Willi Zahn auch die goldene Ehrenmedaille des Deutschen Karate Verbandes (DKV) aus den Händen von DKV-Präsidenten Roland Hantsche sowie eine persönliche Ehrenurkunde für langjährige Trainertätigkeit entgegennehmen.

Durch diese Ehrung motiviert, will die Karateabteilung im VfL Sindelfingen ihr Angebot neu überarbeiten. Kern dieser Neuerungen wird sein, sich den geänderten Altersstrukturen anzupassen. So soll das Angebot noch mehr am Breiten- und Gesundheitssport orientiert werden. Auch der Part der Selbstverteidigung soll ausgebaut werden.

Weitere Informationen zur Karate-Abteilung des VfL Sindelfingen gibt es auch unter www.karate-sindelfingen.de im Internet.

Presse | Karate | 19.01.2008

Neue Wege für ältere Semester

Die Karate-Abteilung des VfL Sindelfingen geht neue Wege. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bietet sie neue Angebote an. Dabei kommt der Gestaltung des sportlichen Angebots für ältere Generationen eine erhöhte Bedeutung zu. Unter diesem Aspekt hat sich die Karateabteilung des VfL für das Jahr 2008 zwei große Ziele gesetzt. Zum einen, Karate-do als einen sportlichen Weg für Menschen ab dem mittleren Lebensalter bekannt zu machen. Zum anderen, erfahrenen Karatekas und Späteinsteigern ab dem mittleren Lebensalter ein adäquates Angebot zu präsentieren, das den sportlichen Wünschen dieser Zielgruppe entsprechen.

"Wir wollen zeigen, dass Karate mehr ist und kann, als allgemein damit verbunden wird", sagt Abteilungsleiter Willi Zahn. Das Training beinhaltet demnach verschiedene Bereiche des Gesundheitssports. Jukuren bedeutet, sinngemäß übersetzt, "die Erfahrenen" - gemeint ist dabei vor allem die Lebenserfahrung. Ein Kursangebot unter dieser Bezeichnung schließt intensiven Leistungssport aus. Zahn: "Unser primäres Ziel mit diesem Angebot ist die Förderung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit mit Rücken- und Wirbelsäulengymnastik, Fitness- und Funktionsgymnastik, Konzentrations- und Reaktionstraining, Stretching sowie Selbstverteidigung und Selbstbehauptung." Interessenten am Jukuren können sich mittwochs ab 19 Uhr in der Turnhalle der Königsknollschule bei einem Probetraining selbst ein Bild machen.