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Presse | Judo | 27.05.2015

Der VfL liegt in Lauerstellung

Erster Kampftag der neu gegründeten Jugend-Liga

Von unserem Mitarbeiter Wilfried Vilz

Die neu geschaffene Jugend-Liga des Württembergischen Judoverbandes hatte dank der gut organisierten und zügig abgelaufenen Ausrichtung durch die Judoabteilung des KSV Holzgerlingen einen guten Start.

Gut gestartet sind dabei die Jugendkämpfer des VfL Sindelfingen. Nach dem ersten Kampftag, den sie ohne ihre Aushängeschilder wie Anton Widlroither und Tom Meiling, die auf einem Lehrgang waren, und somit auch ohne einen Schwergewichtler bestreiten mussten, belegten sie den vierten von insgesamt neun Plätzen. Zusammen mit dem Zweit- und Drittplatzierten (TSG Backnang und SV Fellbach) haben sie 8:2-Punkte auf ihrem Konto. Lediglich die etwas schlechtere Unterbewertung verhinderte einen höheren Tabellenplatz.

In der Begegnung mit ihrem ersten Gegner, der Mannschaft des JV Nürtingen, schlug Leon Peikert (bis 55 Kilogramm) den Nürtinger Jason Wolfer mit einem Innenschenkelwurf. Robin Siebert (bis 60 Kilogramm) erhöhte mit seinem vorzeitigen Sieg über Nino Bobinac auf 2:0. Vladislav Bashtakov (bis 73 Kilogramm) besiegte Tobias Bunz per Haltegriff. Die nächste Begegnung ging wegen des Fehlens eines Sindelfinger Schwergewichtlers an Nürtingen und abschließend verletzte sich Darius Siebert (bis 66 Kilogramm) und musste seinem Nürtinger Gegner den Siegpunkt überlassen. Endstand 3:2 für die VfL-Kämpfer.

Mit demselben Endergebnis schlugen die Sindelfinger auch das Team des KSV Esslingen. Hier punkteten für den VfL Innokenti Pak (bis 60 Kilogramm) Vladislav Bashkatov (bis 73 Kilogramm) und Robin Siebert (bis 66 Kilogramm). Mit nur zwei Kämpfern war das Team der Sportvereinigung Feuerbach am ersten Liga-Kampftag angetreten, konnte das Schwergewicht besetzen und so den einzigen Siegpunkt kampflos erringen. Ansonsten beherrschten die VfL-Kämpfer das Geschehen und brachten einen 4:1-Sieg nach Hause.

Anschließend traf das von Simon Kisten betreute VfL-Team auf die stärkste Mannschaft dieses ersten Kampftages, das Team des TSV Freudenstadt. Und damit auf zwei ehemalige Vereinsmitglieder, die Brüder Hebert und auf den Böblinger Halbschwergewichtler Paul Lauxmann, der diese Saison für das Freudenstädter Team an den Start geht. Entsprechend fiel auch das Endergebnis aus: Leon Peikert konnte wegen des Fehlens eines Freudenstädter Leichtgewichtlers einen Punkt kampflos nach Hause mitnehmen. Innokenti Pak und Vladislav Bashtakov verloren gegen die Hebert-Brüder und Darius Siebert besiegte den Freudenstädter Oliver Fricker vorzeitig. Das war‘s dann aber auch, die Sindelfinger hatten mit 2:3 verloren.

Presse | Judo | 18.05.2015

Sindelfinger Quartett auf dem dritten Platz

Württembergliga Frauen

Drei Jahre ist es her, dass die Judofrauen des VfL Sindelfingen in der 2. Bundesliga Süd kämpften, sich für die Aufstiegskämpfe qualifizierten, dann aber die Mannschaft zurückzogen und wieder ganz unten anfingen. Jetzt sind sie in der Württembergliga angekommen und haben sich dort auf Anhieb den dritten Platz gesichert - trotz Aufstellungssorgen und Verletzungspech.

Am dritten und letzten Kampftag stand das von Katharina Walta betreute Team zunächst dem PSV Aalen gegenüber. Sonja Müller (bis 52 Kilogramm) siegte zu Beginn kampflos. Jasmin Plummer (bis 63 Kilogramm) musste eine knappe Niederlage hinnehmen. Im Schwergewicht verletzte sich Tanja Koch am Ellenbogen, musste aufgeben und stand auch für die weiteren Kämpfe nicht mehr zu Verfügung. Nach einem kampflos abgegebenen Punk verkürzte Meike Wegner per Hüftwurf nur noch auf 2:3. Nächster Gegner war der KSV Esslingen II. Der Sieg in der 57-Kilogramm-Klasse ging kampflos an Esslingen, Susanne Müller unterlag im Haltegriff. In der Klasse bis 63 Kilogramm musste sich Cornelia Gaal gegen ihre ehemalige Vereinskollegin Maria Pfeiffer, die nach Esslingen gewechselt war, nach einem Außensichelwurf entscheidend geschlagen geben. Meike Wegner blieb es im Schwergewicht vorbehalten, mit einer Kombination aus Innenschenkelwurf samt Haltegriff den einzigen Siegpunkt für den VfL einzuheimsen, denn in der Klasse bis 57 Kilogramm hatte Sindelfingen keine Kämpferin aufgeboten und in der Klasse bis 70 Kilogramm unterlag Jasmin Plummer. Endstand somit 1:4.

Wollten die Sindelfingerinnen noch auf einem Podestplatz landen, musste gegen die TSG Backnang II ein Sieg her. Susanne Müller verlor, dafür gewannen Cornelia Gaal und Meike Wegner. Jasmin Plummer machte den knappen 3:2-Erfolg perfekt.

Presse | Judo | 12.05.2015

Am letzten Kampftag alle Gegner distanziert

VfL Sindelfingen II wird Meister in der Württembergliga

Auch am letzten Kampftag der Württembergliga in Kirchberg/Murr ließen Judoka des VfL Sindelfingen II ihre Gegner hinter sich und sicherten sich mit 14:0 Punkten den Titel.

Der Kampf gegen den JC Herrenberg begann mit einer Niederlage, Julian Wegner wurde von Dominik Haugner ausgekontert. Im Schwergewicht setzte der Sindelfinger Alex Furior Michael Hagenlocher mit einem sehenswerten Außensichelwurf außer Gefecht und glich aus. Nicholas Rose setzte beim Herrenberger Daniel Maurer zwei Schulterwürfe an und beendete den Kampf in der Klasse bis 81 Kilogramm vorzeitig, doch Julian Stiebeling (bis 100 Kilogramm) glich für Herrenberg mit einem sauberen Kopfwurf gegen Jonas Brenner aus. Die restlichen drei Begegnungen konnten die Sindelfinger klar für sich entschieden: Christopher Schätzle (bis 90 Kilogramm) besiegte Hannes Wendel, Kevin Bissinger (bis 66 Kilogramm) schickte Karl Reuter mit einem Innensichelwurf von der Matte, Nikita Pak (bis 60 Kilogramm) besiegte York Dorst mit einem lehrbuchmäßigen Innenschenkelwurf. Endstand somit 5:2 für die von Simon Christen betreuten Sindelfinger.

Ein sperriger Gegner war der TSB Ravensburg II. Nicholas Rose (bis 73 Kilogramm) erzielte in einem hitzigen Duell eine große Wertung und rettete diesen Vorsprung über die Zeit, dafür unterlag überraschend Schwergewichtler Alex Furior. Und diese Niederlage wuchs zu einer kleinen Serie aus: Julian Wegner (bis 81 Kilogramm) wurde mit einem Innensichelwurf geschlagen, VfL-Coach Simon Christen verletzte sich und musste aufgeben. Dafür holten Sven Markovic (bis 90 Kilogramm), Kevin Bissinger und Nikita Pak die nötigen Siegpunkte zum 4:3.

Den letzten Kampf bestritten die Sindelfinger gegen das Team der Leonberger Judoschule Roman Baur. Hier siegte zu Beginn Nicholas Rose gegen Christoph Bächtle mit einem Außensichelwurf. Alex Fuior musste sich dem Konterspezialisten Markus Baden beugen, Julian Wegner konnte gegen den Chef der Judoschule, Roman Baur, nichts ausrichten und wurde zweimal mit einem Innensichelwurf auf die Matte befördert. Jonas Benner (bis 100 Kilogramm) konterte überraschend den Leonberger Tobias Merckle aus, in der Klasse bis 90 Kilogramm gab Christopher Schätzle dem Leonberger Kim Schweizer mit einem Innenschenkelwurf das Nachsehen, Kevin Bissinger sah gegen Simon Speidel schon wie der sichere Sieger aus, wurde aber kurz vor Ende doch noch sauber ausgekontert.

Doch Nikita Pak stellte nach nur fünf Sekunden mit einem Innensichelwurf den 4:3-Sieg und damit den Meistertitel sicher.

Presse | Judo | 27.04.2015

Der erste Punkt für Sindelfingen

2. Bundesliga: Aufsteiger VfL erkämpft auf eigener Matte ein 7:7 gegen Wiesbaden

In einer hoch emotionalen Begegnung haben die Sindelfinger Judoka am zweiten Kampftag der 2. Bundesliga Süd dem hoch eingeschätzten Favoriten JC Wiesbaden Paroli geboten: Die VfL-Kämpfer erzielten mit einer starken kämpferischen Leistung ein 7:7-Unentschieden und waren in der Unterbewertung sogar um vier Pünktchen besser als die Gäste.

In der ersten der 14 Einzelbegegnungen dieses Mannschaftskampfes nahm Matthias Casse in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm den Wiesbadener Milan Swaeowsky in der vierten Minute in einen Haltegriff und sicherte so den ersten Punkt für das VfL-Team. Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) dominierte den Wiesbadener Paul Hardt, der zwei Strafen wegen Passivität kassierte und letztendlich von Hässner mit einem Innenschenkelwurf samt anschließendem Haltegriff besiegt wurde.

Die Schwergewichtsbegegnung bestritten die beiden Legionäre der jeweiligen Teams. Wouter Vandyk (VfL) und Benjamin van Leeuwarde, beide aus den Niederlanden. Und hier war es der Wiesbadener, der nach drei Minuten Kampfzeit mit einem Konterwurf das Treffen siegreich beendete.

Tilman Sutor (bis 71 Kilogramm) stand anschließend dem Wiesbadener Daniel Gleim gegenüber kassierte eine Strafe wegen Verlassens der Mattenfläche und wurde schließlich mit einem Hüftwurf geschlagen. Im Halbschwergewicht traf der Sindelfinger Milot Jusufi auf den Wiesbadener Schmidt. Milot setzte zum Ende der zweiten Kampfminute einen Würgegriff an und zwang so seinen Gegner zur Aufgabe. Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte danach große Mühe mit dem flinken Wiesbadener Fabian Kühn und wurde von diesem nach zweieinhalb Minuten sauber ausgekontert.

Und als im letzten Kampf des ersten Durchganges der Sindelfinger Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) zum Ende der regulären Kampfzeit doch noch von einem Innenschenkelwurf des Wiesbadeners Urs Schneider erwischt wurde, stand es 4:3 für die Gäste aus Hessen.

Im zweiten Durchgang startete Matthias Casse mit einem Arbeitssieg (per Kopfwurf) – diesmal beim Wiesbadener Sebastian Kalenberg. Dann schulterte VfL-Kämpfer Likas Klemm (bis 60 Kilogramm) den Wiesbadener Sören Prinz nach zwei Minuten Kampfzeit. Im Schwergewicht hatte VfL-Coach Simon Kristen umgestellt und Milot Jusufi gegen Benjamin van Leeuwaarde aufgestellt. Der Niederländer in Wiesbadens Diensten wartete auf seine Konterchance, kassierte zwei Strafen wegen Passivität und konnte dann doch kurz vor Kampfende seinen Konterwurf anbringen und gewann.

Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) holte unter den lautstarken Anfeuerungsrufen seines Teams und der Zuschauer mit einem Schulterwurf nach zwei Minuten Kampfzeit beim Wiesbadener Daniel Gleim den nächsten Punkt. Und als Wouter Vandyk (bis 100 Kilogramm) nach nur einer Minute Kampfzeit den Wiesbadener Ludger Kneip mit einem Innenschenkelwurf besiegte, lag das VfL-Team mit 7:5 vorne. Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte es nun in der Begegnung mit Fabian Kühn in der Hand, den Sieg seiner Mannschaft zu sichern, aber trotz sehenswertem Einsatz musste er dem Wiesbadener, der zwei große Wertungen erzielte, den Vortritt lassen.

Nun fiel Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) die schwere Aufgabe zu, mit einem Sieg über den Wiesbadener Philipp Eckelmann, dem VfL den ersten Heimsieg dieser neuen Saison zu verschaffen. Doch es sollte nicht sein. In einem Kampf, den beide Gegner fast bis zur Erschöpfung betrieben, musste Haug einer großen Wertung seines Gegners hinterherlaufen und schaffte den Ausgleich nicht mehr. Endstand somit 7:7. Und die Tatsache, dass die Sindelfinger in der Unterbewertung (65:61) knapp vorne lagen, tröstete Coach Simon Kristen wenig: „Meine Jungs haben super gekämpft und es ist schade, dass wir nur hauchdünn am Sieg vorbeigeschrammt sind.“

Presse | Judo | 27.04.2015

Favorit Wiesbaden ein 7:7 abgetrotzt

2. Judo-Bundesliga: Begeisternde Kämpfe und hoch emotionale Begegnung in Sindelfingen

In einer hoch emotionalen Begegnung haben die Judoka des VfL Sindelfingen am zweiten Kampftag der 2. Bundesliga Süd dem Favoriten JC Wiesbaden Paroli geboten: Die VfL-Kämpfer, in Bestbesetzung und mit viel Kampfgeist auf eigener Matte angetreten, erzielten mit einer starken Leistung ein 7:7-Unentschieden und waren in der Unterbewertung sogar um vier Pünktchen besser als ihre Gäste.

In der ersten der 14 Einzelbegegnungen nahm Matthias Casse in der Klasse bis 81 Kilogramm Milan Swaeowsky in der vierten Minute in einen Haltegriff und sicherte so den ersten Punkt. Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) dominierte Paul Hardt, der zwei Strafen wegen Passivität kassierte und letztlich mit einem Innenschenkelwurf samt Haltegriff besiegt wurde.

Die Schwergewichtsbegegnung bestritten die beiden Legionäre der Teams: Wouter Vandyk und Benjamin van Leeuwaarde, beide aus den Niederlanden. Hier war es der Wiesbadener, der nach drei Minuten mit einem Konter das Duell siegreich beendete. Tilman Sutor (bis 71 Kilogramm) kassierte gegen Daniel Gleim eine Strafe wegen Verlassens der Mattenfläche und wurde mit einem Hüftwurf geschlagen. Im Halbschwergewicht setzte Milot Jusufi gegen Kai Schmidt einen Würgegriff an und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte große Mühe mit dem flinken Fabian Kühn und wurde nach zweieinhalb Minuten sauber ausgekontert. Als im letzten Kampf des ersten Durchgangs Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) am Ende von einem Innenschenkelwurf von Urs Schneider erwischt wurde, stand es 4:3 für die Hessen.

7:5-Führung vor den zwei letzten Kämpfen von Behr und Haug

Im zweiten Durchgang startete Matthias Casse mit einem Arbeitssieg per Kopfwurf gegen Sebastian Kalenberg, im Anschluss schulterte Lukas Klemm (bis 60 Kilogramm) Sören Prinz nach zwei Minuten. Im Schwergewicht hatte VfL-Coach Simon Kristen umgestellt und Milot Jusufi gegen Benjamin van Leeuwaarde aufgestellt. Der Niederländer wartete auf seine Konterchance, kassierte zwei Strafen wegen Passivität, brachte aber kurz vor Ende doch noch einen Wurf an und gewann. Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) holte unter lautstarken Anfeuerungsrufen seines Teams und der Zuschauer mit einem Schulterwurf gegen Daniel Gleim den nächsten Punkt. Und als Wouter Vandyk (bis 100 Kilogramm) nach nur einer Minute Ludger Kneip mit einem Innenschenkelwurf besiegte, lag das VfL-Team 7:5 vorne.

Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte es gegen Fabian Kühn in der Hand, den Sieg zu sichern, aber trotz großem Einsatz musste er dem Wiesbadener, der zwei große Wertungen erzielte, den Vortritt lassen. Damit fiel Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) die schwere Aufgabe zu, mit einem Sieg über Philipp Eckelmann den ersten Heimsieg perfekt zu machen. Doch es sollte nicht sein. Haug musste einer großen Wertung seines Gegners hinterherlaufen und schaffte den Ausgleich nicht mehr. Endstand somit 7:7.

Die Tatsache, dass die Sindelfinger in der Unterbewertung (65:61) knapp vorne lagen, tröstete Trainer Simon Kristen nur wenig: "Meine Jungs haben super gekämpft. Es ist schade, dass wir nur hauchdünn am Sieg vorbeigeschrammt sind."

Presse | Judo | 25.04.2015

Wir können alle noch zulegen

2. Bundesliga: Nach der 5:8-Niederlage in Riesa will der VfL Sindelfingen den ersten Sieg

Nachdem die Premiere der Sindelfinger Judoka in der 2. Bundesliga mit der 5:8-Niederlage beim sächsischen Vertreter VfL Riesa verloren ging, soll nun heute Abend auf eigener Matte der erste Sieg her. Gegner in der Maichinger Unterriedenhalle ist Titelaspirant JC Wiesbaden. Kampfbeginn ist um 18 Uhr. Die Sindelfinger hoffen auf die lautstarke Unterstützung der Zuschauer. Das Training in dieser Woche stand unter dem Motto „Wir können alle noch zulegen“. Alle Kämpfer werden hoch motiviert in den Wettkampf gehen. Auf der VfL-Seite www.facebook.com/JudoSindelfingen läuft der Countdown schon. Dort werden die einzelnen Kämpfer vorgestellt. Den Auftakt heute macht ab 14.30 Uhr die Württemberg-Liga der Männer und Frauen, auch hier sind Sindelfinger Teams am Start. Um 18 Uhr gehen dann die Zweitliga-Kämpfer auf die Matte.
 

Presse | Judo | 19.03.2015

Blutspende-Aktion des VfL

Die Sindelfinger wollen damit die Vereinskasse füllen

Von unserem Mitarbeiter Christian Böhm

Die Sindelfinger Judo-Mannschaft, die in diesem Jahr in der 2. Bundesliga an den Start geht, ruft am Donnerstag, 26. März, zum kollektiven Blutspenden auf.

Die jungen Judoka sind bereit alles für ihr Team zu geben und wollen mit Hilfe einer großen Blutspende-Aktion die Finanzierung ihres Teams unterstützen. Das soll nicht nur den VfL-Jungs finanziell unter die Arme greifen, sondern dient darüber hinaus auch einem guten Zweck.

Es gibt nämlich immer noch viel zu wenig Blutspender, und so wirbt das Team zusätzlich unter dem Motto „gemeinsam Leben retten“. Das geplante Blutspenden findet am Donnerstag, 26. März, um 17 Uhr in der Tübinger Uni-Klinik (Ottfried-Müller Straße 4/1, 72076 Tübingen) statt. Es sind aber auch Nicht-Blutspender herzlich eingeladen das frisch gebackene Bundesligateam mit einer kleinen Spende zu unterstützen.

Zum ersten Mal auf der Matte sind die Sindelfinger Kämpfer dann einen knappen Monat später, am 25. April in der Sporthalle des Gymnasiums Unterrieden bei ihrem ersten Heimkampftag gegen Wiesbaden zu bestaunen. Auch hier sind alle Sportbegeisterten und Judo-Freunde eingeladen.

Info

Weitere Informationen zur Blutspende- Aktion und zu den anstehenden Heimkampftagen des VfL gibt es auf der Facebook-Seite der Judoabteilung unter www.facebook.com/JudoSindelfingen.

Presse | Judo | 03.03.2015

Meiling und Widlroither: Bronze

Die bisher besten Ergebnisse für die beiden U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen bei der DM in Herne

Mit dem bisher besten Ergebnis ihrer Judo-Laufbahn sind zwei U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen von den deutschen Titelkämpfen ihrer Altersklasse in Herne zurückgekehrt. Anton Widlroither und Tom Meiling Beide erkämpften sich in ihren Gewichtsklassen jeweils die Bronzemedaille.

VON WILFRIED VILZ

Anton Widlroither (bis 66 Kilogramm) war als Dritter der süddeutschen Titelkämpfe nach Herne gefahren. Dort setzte es nach nur zwölf Sekunden eine Auftaktniederlage gegen den Mönchengladbacher Arman Araghinavaz, der sich später auch den Meistertitel sicherte.

Aufgeschreckt durch diese Niederlage legte der Sindelfinger in der Trostrunde ein verschärftes Tempo hin. Nur 42 Sekunden benötigte er, um Kilian Götz (Bad Godesberg) zu schlagen. Widlroithers nächster Gegner, der Limburger Nils-Lukas Dönges konnte dem Sindelfinger nur 26 Sekunden Paroli bieten, ehe er geschlagen die Matte verlassen musste. Sogar nur 20 Sekunden brauchte der Sindelfinger anschließend, um auch den Erfurter Engelbert Maik zu schlagen und ins kleine Finale gegen den Sachsen Theodor Rößler einzuziehen. Diesen Kampf um Bronze beendete der Sindelfinger nach eineinhalb Minuten mit einem sauberen Innenschenkelwurf zu seinen Gunsten.

Tom Meiling, frischgebackener süddeutscher U18-Meister in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm, beförderte zunächst den Thüringer Johannes Simmer mit einem hauchdünnen Arbeitssieg in die Trostrunde und schlug anschließend den Mecklenburger Stefan Wichmann nach knapp zwei Minuten entscheidend. Mit dem vorzeitigen Sieg über den Niedersachsen Artur Rieb hatte der Sindelfinger das Tor zum Halbfinale gegen den Duisburger Maurice Nuckelt aufgestoßen. Dort tat sich der Sindelfinger schwer, geriet mit einer großen Wertung in Rückstand, konnte diese nicht mehr aufholen und musste im kleinen Finale um Bronze gegen den Leipziger Amil-Johann Hennebach antreten. Beide Kämpfer erzielten keine Wertung innerhalb der regulären Kampfzeit, und so hatten am Ende die drei Kampfrichter das Sagen. Das Trio entschied für den Sindelfinger, der überglücklich die Bronzemedaille in Empfang nehmen konnte.

Presse | Judo | 16.02.2015

Vier Medaillen für Sindelfingen

Die U21-Kämpfer des VfL überzeugen bei den süddeutschen Meisterschaften in Pforzheim

Hinzu kommt noch, dass Fabian Hässner, ohne Start bei der Süddeutschen für die deutschen Titelkämpfe gesetzt wurde. Auch Siegers Trainerkollege von der SVB-Judoabteilung war zufrieden: Seine einzige Starterin bei den Juniorinnen erkämpfte auf Anhieb den dritten Platz. Somit werden bei den deutschen Titelkämpfen am 28. Februar in Frankfurt/Oder sechs Judoka aus Sindelfingen/Böblingen am Start sein.

Gleich mit zwei Kämpfern waren die Sindelfinger Judoka in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm vertreten: Lukas Klemm, Landesmeister in dieser Gewichtsklasse, begann furios: Zweimal warf er den Altenburger Viktor Klug per Schulterwurf und beendete so noch vor Anlauf der regulären Kampfzeit seine erste Begegnung. Dann stand er dem Pforzheimer Lokalmatador, Ruben Noske, gegenüber und beendete auch diesen Kampf vorzeitig, dieses Mal mit einem Kopfwurf. Im Halbfinale stand er dann dem Esslinger Alexander Sazin gegenüber, setzte nach kurzem Kampfverlauf einen Würgegriff an und zwang seinen Gegner so zur Aufgabe.

Klemms Vereinskollege, Nikita Pak, hatte sich im zweiten Pool nach einem Freilos mit vorzeitigen Siegen über den Abensberger Daniel Scheller und den Steinheimer Felix Huber ins Finale gekämpft. Allerdings verletzte sich der VfL-Kämpfer dabei an der Schulter. So kam es nicht zum vereinsinternen Duell um Gold, da Pak – um sich für die deutschen Titelkämpfe zu schonen – verletzungsbedingt nicht gegen Lukas Klemm antrat.

VfL-Kämpfer Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) kassierte zum Auftakt eine Niederlage gegen den Bayern Hendrik Eichner, kämpfte sich dann in der Trostrunde mit vorzeitigen Siegen bis ins kleine Finale vor. Dort wartete wieder sein Auftakt-Gegner Eichner. Philipp Haug warf seinen Gegner mit einem Fußfeger punktreif und sicherte sich so Bronze und das Ticket zu den deutschen Meisterschaften.

Der Sindelfinger Milot Jusufi (bis 100 Kilogramm) hatte in seinem Pool zwei Kämpfe, gegen den Bruchhausener Cedric Kurz und den Königsbrunner Walter Didur, nach jeweils demselben Muster vorzeitig für sich entschieden: zuerst den Gegner mit einem Schulterwurf zu Boden zwingen und ihn dann in einem Haltegriff zur Aufgabe zwingen. Dieses Rezept bescherte dem Sindelfinger den Pool-Sieg. In der Finalrunde schlug er zu Beginn den Freiburger Raphael Schlegel noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit. Die Goldmedaille und das Ticket nach Frankfurt/Oder sicherte sich der Sindelfinger im Kampf mit dem Backnanger David Lütjens dann wieder auf bewährte Weise: erst ein Schulterwurf, dem denn der entscheidende Haltegriff folgte.

Pech hatte bei diesen Titelkämpfen der Sindelfinger Marcel Schleer. Nach einer Auftakt-Niederlage wurde er auch in der Trostrunde geschlagen und landete so auf Platz sieben.

Bei den Judofrauen war für den VfL in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm Jasmin Plummer am Start. Die Sindelfingerin konnte sich allerdings nicht durchsetzten und landete auf Platz neun. Erfolgreicher lief diese Meisterschaft für die SVB-Kämpferin Fanny Hirling. Trotz eines erkältungsbedingten Trainingsrückstandes räumte die Böblingerin zunächst die Münchnerin Nathalie Krammer mit einem Konterwurf aus dem Weg. Anschließend im Halbfinale – gegen die Eppelheimerin Julia Mollet – erkämpfte sich die Böblingerin zunächst mit einem Konterwurf eine große Wertung, geriet denn aber in einen Haltegriff ihrer Gegnerin und musste sich geschlagen geben. Im kleinen Finale um Bronze gegen die selbstbewusst auftretende Aschaffenburgerin Anna Alig tat sich die Böblingerin zunächst etwas schwer. Schließlich konnte sie wieder ihre Spezialtechnik, einen Konterwurf, ansetzen. Dabei verletzte sich die Aschaffenburgerin so sehr, dass sie den Kampf nicht mehr fortsetzen konnte und ihrer Rivalin die Bronzemedaille überlassen musste.

 

Presse | Judo | 10.02.2015

Tom Meiling: Glück und Können

Erst den Pass daheim vergessen, dann den süddeutschen Meistertitel der U18-Jugend gewonnen

Ein Meistertitel, ein Bronzemedaillengewinner, zwei fünfte Plätze und ein siebter Rang - so lautet die Bilanz der U18-Judoka des VfL Sindelfingen bei den süddeutschen Meisterschaften.

Zwei VfL-Kämpfer haben sich damit für die deutschen Meisterschaften am 1. März in Herne qualifiziert. Die SV Böblingen kann sich über einen fünften Platz freuen.

Glückskind dieser Titelkämpfe in Backnang war Tom Meiling. Der Sindelfinger war aufgrund seiner Erfolge in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gesetzt, ohne sich qualifizieren zu müssen. Auch die Tatsache, dass er seinen Judopass daheim vergessen hatte, geriet ihm nicht zum Nachteil. Normalerweise geht ohne Pass beim Wiegen gar nichts, aber dank moderner Kommunikationsmittel konnte Abhilfe geschaffen werden: Mama Meiling wurde alarmiert, fotografierte den Pass des Sohnemanns und schickte das digitale Bild aufs Handy von Laura Tsafack, der sportliche Leiterin der Südmeisterschaften. Das reichte zur Legitimation, Tom Meiling konnte an den Start gehen. Zum Glück des Tüchtigen kam dann auch noch das Können hinzu. Der VfL-Kämpfer, wegen einer Verletzung noch mit Trainingsrückstand, schlug zunächst den Mosbacher Robin Geissner vor Ablauf der regulären Kampfzeit. Auch der Nürnberger Moritz Suchy hatte keine Chance. Im Halbfinale musste sich der Urbacher Rudi Baiturin beugen. Damit traf Tom Meiling im Finale auf den Oftersheimer Dario Ferreira. Der konnte dem Sindelfinger ebenfalls nur wenig entgegensetzen, verlor vorzeitig und musste mit Platz zwei zufrieden sein, während Meiling süddeutscher Meister wurde und zur DM darf.

Das Ticket dafür erkämpfte sich auch VfL-Judoka Anton Widlroither. Der ließ es in seinem ersten Kampf gegen den Landshuter Tauras Kuskis etwas zu lässig angehen und wurde kurz vor Ende, knapp in Führung liegend, bestraft. Kuskis setzte einen Konterwurf an und schickte den Sindelfinger in die Trostrunde. Dort schlug Anton Widlroither nacheinander Frey (Bruchhausen), Schlegel (Reutlingen) sowie Zimmermann (Moosburg) und stand dann seinem Vereinskollegen Lenert Rukuija gegenüber, der nach seiner Niederlage im Halbfinale gegen den Ulmer Ruf ebenfalls im kleinen Finale gelandet war. Anton Widl-roither blieb siegreich, Lenert belegte Platz fünf. Auf Rang fünf landete auch VfL-Kämpfer Kevin Bissinger (bis 60 Kilogramm), der nach einer Auftaktniederlage gegen den Münchner Stecher in der Trostrunde landete, sich ins kleine Finale gegen den Heidelberger Dorian Weiß-Mare durchkämpfte, dort aber knapp unterlag. Zuvor hatte er noch seinen Vereinskollegen Dejan Vujalija im Kampf um den Einzug ins kleine Finale geschlagen und somit auf Platz sieben verwiesen.

Paul Lauxmann (SV Böblingen/bis 81 Kilogramm) hatte vor dieser Meisterschaftsrunde den harten Weg der Qualifikation bei den nord- und württembergischen Meisterschaften gehen müssen. In Backnang war ihm das Losglück nicht hold, geriet er doch zum Auftakt an den amtierenden deutschen U18-Meister, den Münchner Jerome Angene. Der Böblinger bot wacker Paroli, musste aber eine knappe Niederlage hinnehmen. Im Anschluss daran kämpfte sich der Böblinger durch die gesamte Trostrunde und stand im kleinen Finale abermals dem Münchner gegenüber, der diesmal wesentlich besser auf seinen Gegner eingestellt war und den Böblinger noch vor Ablauf der Kampfzeit auf Platz fünf verwies.

Presse | Judo | 29.01.2015

Auf Paul Lauxmann ist wieder einmal Verlass

Kämpfer der SV Böblingen lässt bei U18-Landesmeisterschaften nichts anbrennen - Auch einige Medaillen für VfL Sindelfingen

Mit einer stattlichen Medaillenausbeute sind die U18-Judoka des VfL Sindelfingen und der SV Böblingen von den Landesmeisterschaften aus Reutlingen zurückgekehrt: Zweimal Gold, zweimal Bronze und einen fünften Platz gab's für den VfL, die SVB konnte sich wieder einmal auf Paul Lauxmann verlassen.

VON WILFRIED VILZ

Den Auftakt machte in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm der Sindelfinger Leon Peikert. Er schlug zuerst den Heubacher Niklas Teitzig noch vor Ende der regulären Kampfzeit mit einem Innenschenkelwurf. Dann schaltete er mit derselben Technik den Göppinger Laurin Müller aus. Und auch der Balinger Adrian Jetter musste sich vorzeitig geschlagen geben. Letzte Hürde auf dem Weg zum Meistertitel war nur noch der Fellbacher Luca Holzwarth. Und auch er fand kein Mittel gegen den Innenschenkelwurf von Leon Peikert, der sich somit souverän die Meisterschaft sicherte.

VfL-Kämpfer Innokenti Pak (bis 55 Kilogramm) war gleich in seinem ersten Kampf von seinem früheren Vereinskollegen Maxim Hebert, der zum Jahresbeginn wieder nach Freudenstadt gewechselt war, in die Trostrunde geschickt worden. Dort kämpfte er sich bis ins kleine Finale um Platz drei vor. Dort wartete abermals Maxim Hebert, dem er sich erneut geschlagen geben musste.

Die Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm schienen zunächst ganz im Zeichen der beiden Sindelfinger Kevin Bissinger und Dejan Vujaklija zu stehen: Bissinger schlug nach einem Freilos den Backnanger Tim Biskup, Vujaklija setzte sich gegen den Biberacher Nico Pulvermüller durch und schlug anschließend den Horber Eddy Kempf. Im Halbfinale trafen die beiden Sindelfinger aufeinander. In diesem von Taktik und Vorsicht bestimmten Kampf setzte sich letztendlich Kevin Bissinger durch, der anschließend im Finale gegen den Fellbacher Noel Pollack unterlag. Vujaklija sicherte sich im kleinen Finale noch Bronze.

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm ging der VfL-Kämpfer Anton Widlroither neben seinem Vereinskollegen Lehnert Rokuya und dem Backnanger Michael Bschlanggaul als einer der Favoriten ins Rennen und enttäuschte nicht. Zunächst schlug er den Kirchheimer Simon Krone und traf dann auf den Backnanger Bschlangaul. In diesem spannenden Duell behielt der Sindelfinger die Oberhand und zog ins Halbfinale ein. Währenddessen hatte sein Vereinskollegen Lehnert nach einem Freilos den Mühlbachtaler Julian Garn geschlagen und traf nun auf Anton Widlroither. Das Duell der VfL-Kämpfer entschied Widlroither für sich und zog ins Finale gegen den Reutlinger Lukas Schlegel, den er mit einem fulminanten Innensichelwurf besiegte.

Paul Lauxmann von der SV Böblingen war in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm der Favorit und ließ wie schon bei nordwürttembergischen Titelkämpfen nichts anbrennen. Zunächst schlug er den Reutlinger Calvin Hesse mit einem Hüftfeger, anschließend warf er den Fellbacher Tauland Zenui mit einem Innenschenkelwurf aus dem Rennen. Und schließlich fand im Finale auch der Stuttgarter Dawid Florczak kein Mittel gegen den Böblinger Favoriten.

Bei den U18-Frauen belegte Susanne Müller von der VfL-Judoabteilung den fünften Platz.

Alle Sindelfinger und Böblinger Medaillenträger haben sich für die Süddeutschen Meisterschaften am 7. Februar in Backnang qualifiziert.

Presse | Judo | 29.01.2015

Medaillen-Regen in Reutlingen

Die U-18-Kämpfer der SV Böblingen und des VfL Sindelfingen überzeugen bei der Landesmeisterschaft

Von Wilfried Vilz

Den Auftakt zum Medaillenreigen lieferte in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm der VfL-Kämpfer Leon Peikert. Der Sindelfinger schlug zuerst den Heubacher Niklas Teitzig noch vor Ende der regulären Kampfzeit mit einem Innenschenkelwurf.

Dann schaltete er mit derselben Technik den Göppinger Laurin Müller aus. Und auch der Balinger Adrian Jetter konnte gegen den an diesem Tag glänzend aufgelegten Sindelfinger nichts ausrichten und musste sich vorzeitig geschlagen geben. Letzte Hürde auf dem Wege zum Titel für den Sindelfinger war der Fellbacher Luca Holzwarth. Und auch er fand kein Mittel gegen den Innenschenkelwurf von Leon Peikert, der sich mit diesem abschließenden Einzelsieg die Meisterschaft sicherte.

VfL-Kämpfer Innokenti Pak (bis 55 Kilogramm) war in seinem ersten Kampf von seinem früheren Vereinskollegen Maxim Hebert, der nach Freudenstadt gewechselt war, in die Trostrunde geschickt worden. Dort kämpfte er sich bis ins kleine Finale um Platz drei vor. Dort wartete abermals Maxim Hebert auf den Sindelfinger und im Kampf um Bronze musste sich der Sindelfinger knapp geschlagen geben und mit dem fünften Platz zufrieden sein.

Die Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm schienen ganz im Zeichen der beiden Sindelfinger Kevin Bissinger und Dejan Vujaklija zu stehen: Kevin Bissinger schlug nach einem Freilos den Backnanger Tim Biskup. Dejan Vujaklija setzte sich zum Auftakt gegen den Biberacher Nico Pulvermüller durch und schlug den Horber Eddy Kempf. Im Halbfinale trafen die beiden Sindelfinger dann aufeinander. In diesem – von Taktik und Vorsicht bestimmten – Kampf setzte sich Kevin Bissinger durch, der so ins Finale gegen den Fellbacher Noel Pollack gelangte. Dort konnte Kevin nicht punkten und musste mit dem Vizemeistertitel zufrieden sein. Dejan Vujaklija sicherte sich im kleinen Finale mit seinem Sieg über den Nürtinger Niklas Klatschka noch die Bronzemedaille.

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm ging der VfL-Kämpfer Anton Widlroither neben seinem Vereinskollegen Lehnert Rokuya und dem Backnanger Michael Bschlangaul als einer der Favoriten ins Rennen und enttäuschte nicht. Zunächst schlug er den Kirchheimer Simon Krone und traf dann auf den Backnanger Michael Bschlangaul. In diesem spannenden Duell behielt der Sindelfinger letztlich die Oberhand und zog ins Halbfinale ein. Währenddessen hatte sein Vereinskollege Lehnert nach einem Freilos den Mühlbachtaler Julian Garn geschlagen und traf nun auf Anton Widlroither. Das Duell der VfL-Kämpfer entschied Widlroither für sich und zog ins Finale gegen den Reutlinger Lukas Schlegel ein. Den Kampf um den Meistertitel entschied der Sindelfinger mit einem fulminanten Innensichelwurf für sich.

Paul Lauxmann von der SVB war in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm der Favorit. Und dieser Rolle wurde der Böblinger auch gerecht: Zunächst schlug er den Reutlinger Calvin Hesse mit einem Hüftfeger. Anschließend warf er den Fellbacher Tauland Zenui mit einem Innenschenkelwurf aus dem Rennen um den Meistertitel. Und schließlich fand auch der Stuttgarter Dawid Florczak kein Mittel gegen den Böblinger, musste sich vorzeitig geschlagen geben. Bei den U18-Frauen belegte Susanne Müller vom VfL den fünften Platz.

 

Presse | Judo | 21.01.2015

Die VfL-Kämpfer sind gut in Schuss

Bei den nordwürttembergischen Meisterschaften in Esslingen trumpfen die Sindelfinger Starter auf

Von Wilfried Vilz

Mit insgesamt sieben für die Landesmeisterschaften am kommenden Sonntag Qualifizierten traten die Schützlinge von VfL-Trainer Frixos Raidos die Heimreise vom ersten Kampftermin des neuen Jahres an. Die SVB-Judoabteilung konnte sich zum Saisonauftakt über einen Meistertitel und einen siebten Platz freuen.

Beim VfL-Kämpfer Leon Peikert (Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm) scheint zum Jahresbeginn der Knoten geplatzt zu sein: Bei seinem Auftritt in Esslingen schlug er zunächst den Fellbacher Luca Holzwarth, dann den Heubacher Niclas Reitzig und setzte sich auch im Finale gegen den Aalener Felix Taferner durch. Sein Vereinskollege Inokenti Pak (bis 55 Kilogramm) erkämpfte sich den fünften Platz.

Stark mit VfL-Kämpfern besetzt war die Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Hier war es Kevin Bissinger, der alle seine Gegner hinter sich ließ. Der Sindelfinger schlug nacheinander den Backnanger Alexander Maier, den Schwäbisch Gmünder Alexander Lebedev und den Fellbacher Noel Pollak. Im Finale traf er auf seinen Vereinskollegen Robin Siebert. Der hatte das Finale mit Siegen über den Backnanger Biskupic, den Steinheimer Markus Klotz und den Backnanger Fabian Geyer erreicht.

Im Vereinsduell war es Kevin Bissinger, der die Oberhand über seinen Vereinskollegen Siebert behielt und ihn auf Platz zwei verwies. Dejan Vajuklija, der in dieser Gewichtsklasse nach einer Auftaktniederlage in die Trostrunde abtauchen musste, schaffte es dort noch bis in kleine Finale um Platz drei gegen den Backnanger Geyer und blieb im Kampf um Bronze siegreich.

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm bestimmte VfL-Kämpfer Anton Widlroither das Geschehen auf der Matte: Zum Auftakt schlug er den Heubacher Martin Berger, dann den Backnanger Michael Bschlangaul und den Fellbacher Moritz Schenk. Im Halbfinale stand Widlroither seinem Vereinskollegen Rukuya Lehnert gegenüber und bleib auch hier siegreich.

Während Lehnert in die Trostrunde musste, stand Widlroither im Finale dem Steinheimer Timon Zinn gegenüber, siegte und gewann so den nordwürttembergischen Titel. Lukas Slangen von der SVB-Judoabteilung kam hier noch auf Platz sieben.

In der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm war es dann ein SVB-Kämpfer, der den Ton angab: Paul Lauxmann. Der Böblinger besiegte zunächst den Stuttgarter Dawid Florszak vor Ablauf der regulären Kampfzeit, schlug dann den Cannstatter Lukas Veit vorzeitig und setzte sich auch im Finale gegen den Fellbacher Taulant Zenui souverän durch.

Bei den U18-Frauen waren in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm nur zwei Kämpferinnen am Start. Susanne Müller von der VfL-Judoabteilung und die Esslingerin Linda Maas. Und im einzigen Kampf in dieser Gewichtsklasse, der zugleich das Finale war, schlug die Esslingerin ihre Sindelfinger Kontrahentin.

Presse | Judo | 26.11.2014

Ernste Gesichter bei der Siegerehrung

Der VfL Sindelfingen betrauert den Tod von Julia Knosp / Die U18-Männer erkämpfen bei der süddeutschen Meisterschaft Platz zwei und lösen damit ihr Ticket für Osnabrück

Von Wilfried Vilz

Die Judoka des VfL Sindelfingen betrauern den plötzlichen Tod ihrer Vereinskollegin Julia Knosp. Die 19-Jährige, die im Jugendbereich Pokale und Medaillen von deutschen Titelkämpfen mit nach Hause brachte und eine Stütze des Frauenteams war, ist überraschend in der vergangenen Woche an den Folgen einer Lungenembolie gestorben.

Bei den süddeutschen Mannschafts-Meisterschaften der U18-Männer am Samstag in Kirchberg/Murr trat das VfL-Team deshalb mit Trauerflor an. Sie erkämpften sich die Vizemeisterschaft und damit das Ticket für die deutschen Mannschafts-Meisterschaften am 6. Dezember in Osnabrück. Zu Veranstaltungsbeginn hatten die in Kirchberg angetretenen Kämpferinnen und Kämpfer der Verstorbenen mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Kämpfe um den süddeutschen Mannschaftsmeister-Titel begannen für die VfL-Judoka mit der Begegnung gegen das Team des TSV Altenfurt. Tom Meiling, Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm, startete hier mit einem Sieg per Haltegriff über den Altenfurter Johannes Nutz. Anschließend siegte Alexander Schmitt (bis 50 Kilogramm) über den Altenfurter Vitus Schlieper und VfL-Schwergewichtler Milot Jusufi kam mangels Gegner kampflos zu Sieg.

Dann aber musste VfL-Kämpfer Oliver Richter (bis 55 Kilogramm) eine Niederlage gegen den Altenfurter Dominik Röder hinnehmen. Die restlichen drei Kämpfe dieser Mannschaftsbegegnung waren dann wieder eine klare VfL-Angelegenheit: Nikita Pak (bis 60 Kilogramm), Anton Widlroither (bis 66 Kilogramm) und Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) brachten vorzeitige Siege nach Hause und schrieben so das 6:1-Schlussergebnis fest.

Zweiter Gegner der Sindelfinger im Pool war die Kampfgemeinschaft BC Karlsruhe/JSC Heidelberg. Hier siegten Tom Meiling und Alexander Schmitt. Dann verlor überraschend VfL-Schwergewichtler Milot Jusufi gegen den Heidelberger Viktor Driller. Dejan Vujaklija (bis 55 Kilogramm) musste anschließend gegen seine badischen Gegner passen und verlor. Anton Widlroither (bis 66 Kilogramm) und Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) stellten dann aber mit ihren vorzeitigen Siegen das 5:2-Endergebnis für den VfL sicher.

Im letzten Kampf der Vorrunde hieß Sindelfingens Gegner München-Großhadern. Die favorisierten Bayern begannen allerdings wenig erfolgreich: Zu Beginn mussten sie ein Unentschieden, das Tom Meiling seinem bayerischen Gegner abtrotzte, hinnehmen. Dem folgten zwei Sindelfinger Siege, die von Alexander Schmitt und Milot Jusufi erzielt wurden. Danach unterlagen die Sindelfinger Dejan Vajuklija und Nikita Pak ihren Gegnern. Damit stand es 2:2-Unentschieden. Doch anschließend sorgten Anton Widlroither und Philipp Haug für Klarheit. Die beiden Sindelfinger beendeten ihre Kämpfe vorzeitig und stießen mit dem 4:2-Endergebnis das Tor zur Finalrunde für ihr Team auf.

Als Sieger in Pool B trafen die Sindelfinger nun im Halbfinale den Pool-Zweiten aus Pool A, die Mannschaft des JC Ettlingen. Tobias Wirt, der für Tom Meiling ins VfL-Team kam, besiegte Dominik Krittian mit einem Fußfeger. Alexander Schmitt gewann mit einem Haltegriff. Milot Jusufi kam zweimal mit einem Hüftwurf durch und siegte vorzeitig. Oliver Richter gewann anschließend kampflos, so dass es bereits 4:0 für das VfL-Team �– dem nun der Mannschaftssieg nicht mehr zu nehmen war �– stand. Jan Mollet vom JC Ettlingen blieb es vorbehalten, mit seinem Sieg über den Sindelfinger Nikita Pak den Ehrenpunkt für sein Team zu holen. Anton Widlroither und Philipp Haug machten anschließend mit ihren vorzeitigen Siegen für den 6:1-Endstand und für den Einzug ins Finale.

Dort trafen die Sindelfinger wieder auf Großhadern. Die Münchner waren diesmal besser eingestellt als in der Vorrunde. Tobias Wirt verlor seine Begegnung ebenso wie anschließend Alexander Schmitt. Milot Jusufi siegte zwar anschließend mit einem Schulterwurf und Dejan Vujaklija landete einen Überraschungssieg. Doch dann verlor Anton Widlroither seinen Kampf und obwohl Philipp Haug seinen letzten Kampf ebenfalls gewann, waren die Träume von der Südmeisterschaft beendet: Die VfL-Kämpfer hatten das Finale gegen Großhadern mit 3:2 verloren. Als Trost blieb die Vizemeisterschaft.

Presse | Judo | 12.11.2014

Auf der Matte eine Klasse für sich

Die männliche U18 des VfL Sindelfingen erkämpft sich in Esslingen die Landesmeisterschaft

Von Wilfried Vilz

Die Sindelfinger werden nun in 14 Tagen bei den süddeutschen Mannschaftstitelkämpfen in Steinheim am Start sein.

U18-Coach Patrick Sieger hatte 15 Kämpfer aufgeboten. Sein Team lehrte die Gegner das Fürchten. Das musste zuerst Gastgeber KSV Esslingen zur Kenntnis nehmen. Mit 7:0 wurden die Esslinger U18-Kämpfer von der Matte gefegt. Erfolgreich für den VfL waren Rasin Siebert (Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm), Alex Schmitt (bis 50 Kilogramm), Maxim Hebert (bis 55 Kilogramm), Darius Siebert (bis 66 Kilogramm), Milot Jusufi (über 81 Kilogramm) und Philipp Haug (bis 81 Kilogramm).

Nächster Gegner war die Mannschaft der TSB Ravensburg. Auch hier wurden die VfL-Kämpfer ihrer Favoritenrolle gerecht. Nur Rukuya Lehnert (bis 66 Kilogramm) unterlag seinem Gegner und Leon Peikert (bis 50 Kilogramm) hielt ein Unentschieden, so dass es 5:1 für die VfL-Kämpfer stand.

Im nachfolgenden Halbfinale standen die Sindelfinger der Mannschaft des SV Fellbach gegenüber. Da die Fellbacher drei Gewichtsklassen nicht besetzen konnten, standen sie schon vor Kampfbeginn auf verlorenem Posten und den Sindelfingern fiel es leicht, das klare 7:0 nach Hause zu bringen.

Im Finale standen die VfL-Kämpfer nun der Mannschaft des Judozentrums Heubach gegenüber. Und hier war es in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm der Sindelfinger Nikita Pak, der mit einem sauberen Innensichelwurf beim Heubacher Dominik Gellert den ersten Einzelpunkt erkämpfte. Sindelfingens Alex Schmitt (bis 50 Kilogramm) holte anschließend den Heubacher Niklas Reitzig mit einem Fußfeger von den Beinen. Dann aber wurde Maxim Hebert vom Heubacher Jordi Klein in einen Haltegriff genommen und verlor. Anton Widlroither (bis 66 Kilogramm) wetzte anschließend mit einem Fußfeger beim Heubacher Jonas Reitzig die Scharte wieder aus.

Abschließend setzte sich VfL-Schwergewichtler Milot Jusufi – der sein letztes Jahr in der U18-Klasse kämpft – mit einem Würgegriff beim Heubacher Clemens Bernhard durch. Tom Meiling, bis 73 Kilogramm am Start, hatte zunächst mit dem Heubacher Tobias Wirth seine liebe Not, konnte sich dann immer besser auf seinen Gegner einstellen, nahm ihn in einen Haltegriff und beende so den Kampf vorzeitig zu seinen Gunsten.

Als letzter Sindelfinger ging in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Philipp Haug an den Start. Der Sindelfinger, der stets vorzeitig gesiegt hatte, ließ sich auch im Finale vom Heubacher Walter Necker nicht die Butter vom Brot nehmen. Nach spektakulären Wurfansätzen nahm er seinen Gegner schließlich in einen Haltegriff, siegte so vorzeitig und stellte damit den 6:1-Sieg des VfL-Teams und damit die Landesmeisterschaft für das VfL-Team sicher.

Presse | Judo | 05.11.2014

Leon Peikert hat es besonders eilig

Der Sindelfinger sichert sich bei der süddeutschen U15-Meisterschaft in Pforzheim die Goldmedaille

Bei den Südmeisterschaften in Pforzheim lief es für das Böblinger Leichtgewicht allerdings nicht so gut: Nach zwei verlorenen Kämpfen schied Schmid vorzeitig aus. Anders sein Vereinskollege Max Lauxmann, der sich in Pforzheim mit Siegen über den Neustädter Dominik Evers, den Mirkshofener Richard Knechtskern und gegen den bärenstarken und wieselflinken Ingolstädter Georgios durchsetzte und sich so ins Finale gegen Tim Winsloe vom JC Lauf kämpfte. Der besiegte den Böblinger nach etwa zwei Minuten Kampfzeit mit einem Innenschenkelwurf und verwies ihn auf Platz zwei.

Bis ganz nach oben kämpfte sich bei den Südmeisterschaften der Sindelfinger Leon Peikert (bis 46 Kilogramm). Der VfL-Kämpfer – an diesem Tag in bestechender Form –beendete alle seine Kämpfe vorzeitig. Auf seinem Weg ins Finale mussten sowohl der Bruchhausener Max Bannwarth, der Ingolstädter Erki Moser und der Ansbacher Jonathan Bögelein die Überlegenheit des Sindelfingers zur Kenntnis nehmen. Im Finale gegen den Esslinger Lucas Heyn – der Peikert im vergangenen Jahr stets geschlagen hatte – ließ der Sindelfinger die Negativserie hinter sich und schlug seinen Angstgegner souverän mit einem Innensichelwurf.

Als sicherer Medaillenanwärter war VfL-Kämpfer Maxim Hebert nach Pforzheim gefahren. Und als ihm auch noch das Glück hold war – er hatte zu Beginn ein Freilos –schien alles gut zu laufen. Problemlos hebelte er im ersten Kampf den Ansbacher Daniel Frick ab und stand so schon im Halbfinale. Dort aber riss der Schweitenkirchner Luca Scharpf den Sindelfinger aus allen Titelträumen. Hebert verlor knapp und musste in der Trostrunde zum Kampf um Platz drei und Bronze antreten. Dort machte Hebert mit dem Hemsbacher Tim Henze kurzen Prozess, zwang ihn mit einem Armhebel zur Aufgabe und gewann so die Bronzemedaille. Sein Vereinskollege Patrick Oliveira kam in dieser Gewichtsklasse noch auf Platz sieben. Eine Platzierung, die auch Sindelfingens Halbschwergewichtler Vladislav Bashtakov erkämpfte. Leichtgewichtler Matthias Müller landete auf Platz neun.

Zuvor aber sorgte in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm VfL-Kämpfer Dejan Vujaklija für eine weitere Sindelfinger Medaille: Nach einer Auftaktniederlage gegen den Ettlinger Samuel Rehning kämpfte er sich in der Trostrunde bis ins kleine Finale um Bronze und besiegte dort den Sinsheimer Antonio Schmitz.

Presse | Judo | 04.11.2014

In der Alten Reithalle nach oben galoppiert

VfL Sindelfingen gelingt in Karlsruhe Aufstieg in 2. Bundesliga

Die Judo-Kämpfer des VfL Sindelfingen haben den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft. Beim entscheidenden Aufstiegsturnier in der Alten Reithalle in Karlsruhe deklassierten die Sindelfinger den JC Saar mit 7:0, und auch Gastgeber BC Karlsruhe hatte beim 1:4 gegen glänzend aufgelegte Sindelfinger nichts zu bestellen.

VON WILFRIED VILZ

Ab jetzt sogar in der 2. Bundesliga aktiv: Die Judoka des VfL Sindelfingen kämpften sich zum Aufstieg und wollen auch eine Klasse höher bestehen

Die VfL-Judoka hatten nicht nur ihre stärkste Mannschaft nominiert, sondern auch für eine Fankulisse gesorgt, die sich sehen und vor allem hören lassen konnte. Mit einem Reisebus und zahlreichen Privatwagen fuhren die Anhänger in die badische Metropole. Und es gab für sie allen Grund zum Jubeln. In der ersten Begegnung gegen den JC Saar sorgte Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) mit zwei großen Wertungen für Innenschenkelwürfe gegen Nils Kleiner für den Auftaktsieg. Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) schlug Matthias Bold mit einem Überroller, Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) siegte mit einem Haltegriff gegen Matthias Bold, Ausheber-Spezialist Matthias Gaal (bis 100 Kilogramm) sorgte gegen Rutger Kuwertz ebenfalls für einen vorzeitigen Sieg, Yves Behr (bis 66 Kilogramm) sammelte mit zwei blitzschnell angesetzten Schulterwürfen die nötigen Punkte für den vorzeitigen Sieg über Niklas Bernardi. Damit war Sindelfingen schon uneinholbar auf 5:0 davongezogen, sodass der vorzeitige Sieg von Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) über Marco Ranconi und die sehenswerte Vorstellung von Schwergewichtler Akas Joo (über 100 Kilogramm) gegen Mathieu Zimmer für den Mannschaftssieg und damit den Einzug ins Finale gegen Gastgeber BC Karlsruhe (5:1 gegen HTG Bad Homburg) nicht mehr relevant waren.

Auch eine Klasse höher mit eigenen Kämpfern und Leuten aus der Region

Andreas Finkbeiner startete dort mit einem Unentschieden gegen den starken Dennis Klein, dann holte Jakob Seybold gegen Sidney Mai einen Rückstand auf und besiegte seinen Gegner mit einem Haltegriff vorzeitig. Karlsruhes Coach hatte seinen 81-Kilogramm-Kämpfer Jannis Hill zwar auf die Spezialtechnik von Stefan Wolf - einen hoch angesetzten Außensichelwurf - aufmerksam gemacht, aber gerade mit dieser Technik, der ein Haltegriff folgte, sicherte sich der Sindelfinger den Sieg. Simon Kristen (bis 100 Kilogramm) bot dem starken Viktor Driller lange Zeit Paroli, rutschte aber in einen Kopfwurf und verlor. Dafür sorgte Yves Behr mit zwei blitzschnellen Schulterwürfen gegen Pascal Bruckmann für den nächsten Sieg und schraubte den Zwischenstand auf 3:1. Leichtgewichtler Fabian Hässner hatte es in der Hand, gegen Ivo Wißer den Aufstieg perfekt zu machen. Und der Sindelfinger lieferte: Mit einem Außensichelwurf zwang er seinen Gegner zu Boden, nahm ihn in einen Haltegriff und siegte vorzeitig.

Noch fehlte ein Kampf: Im Superschwergewicht stand Akas Joo dem bärenstarken russischen Hünen Sergei Ryapolov gegenüber. Der Sindelfinger taktierte geschickt, bewegte seinen körperlich überlegenen Gegner ständig und brachte ihn derart außer Atem, dass er nicht mehr punkten konnte, sondern mit einem Unentschieden zufrieden sein musste.

„Wir haben mit einem Superteam den Aufstieg geschafft“ bilanzierte Marc Meiling, der für den Sportbetrieb der VfL-Judoabteilung verantwortlich ist. Er kündigte dann auch gleich an, dass man weiterhin versuchen werde, mit eigenen Kräften und Kämpfern aus befreundeten Vereinen der Region in der 2. Bundesliga zu bestehen. „Unser Nachwuchs drängt nach vorne, wir müssen uns nicht unbedingt Kämpfer von außerhalb des Landes holen. Mit dieser Haltung gehen wir in die 2. Bundesliga, dann sehen wir mal, wie weit wir kommen.“

Presse | Judo | 04.11.2014

Mit Eigengewächsen in die 2. Liga

Der VfL steigt nach zwei starken Vorstellungen gegen den JC Saar und den BC Karlsruhe auf / Sindelfinger Fans sorgen für eine beeindruckende Kulisse

Von Wilfried Vilz

Die Judoka des VfL Sindelfingen steigen in die 2. Bundesliga Süd auf. Beim entscheidenden Aufstiegsturnier in der alten Reithalle in Karlsruhe, dem Dojo des Mitkonkurrenten BC Karlsruhe, deklassierten die Sindelfinger die Mannschaft des JC Saar mit 7:0 und auch Gastgeber BC Karlsruhe hatte gegen die an diesem Tage glänzend aufgelegten Sindelfinger nichts zu bestellen.

Mit einem deutlichen 4:1 mussten sie geschlagen die heimische Matte räumen, ihre Bundesliga-Träume begraben und die Dominanz der VfL-Judoka zur Kenntnis nehmen.

Wir haben mit einem Superteam diese Aufstiegskämpfe geschafft“, bilanzierte anschließend Marc Meiling, der für den Sportbetrieb der VfL-Judoabteilung verantwortlich ist, das Geschehen dieses Tages. Meiling kündigte an, dass man auch weiterhin versuchen werde, mit eigenen Kräften und Kämpfern aus befreundeten Vereinen aus der Region in der Zweiten Bundesliga zu kämpfen. „Unser Nachwuchs drängt nach vorne und wir müssen uns nicht unbedingt Kämpfer von außerhalb des Landes holen. Mit dieser Haltung gehen wir in die Zweite Bundesliga und dann sehen wir mal, wie weit wir kommen werden“.

Die VfL-Judoka hatten für dieses Aufstiegsturnier nicht nur ihre stärkste Mannschaft nominiert, sondern auch für eine Zuschauer- und Fan-Kulisse gesorgt, die sich sehen und vor allem hören lassen konnten. Mit einem Reisebus und zahlreichen Privatwagen kamen die VfL-Fans in die badische Metropole. Und es gab allen Grund zum Jubeln. In der ersten Begegnung – gegen das Team des JC Saar – sorgte in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm VfL-Kämpfer Andi Finkbeiner mit zwei großen Wertungen für Innenschenkelwürfe beim Saarländer Nils Kleiner für den Auftaktsieg. Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) schlug den Saarländer Matthias Bold mit einem Überroller. Philipp Haug (bis 81 Kilogramm), siegte für den VfL mit einem Haltegriff beim Saarländer Matthias Bold. Und VfL-Ausheber-Spezialist Matthias Gaal (bis 100 Kilogramm) sorgte in der Begegnung mit dem Saarländer Rutger Kuwertz ebenfalls für einen vorzeitigen Sieg. Der Sindelfinger Yves Behr (bis 66 Kilogramm) sammelte mit zwei blitzschnell angesetzten Schulterwürfen die nötigen Punkte für den vorzeitigen Sieg über den Saarländer Niklas Bernardi. Damit waren die VfL-Kämpfer uneinholbar mit 5:0 davongezogen, sodass der überzeugende vorzeitige Sieg von Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) über den Saarländer Marco Ranconi und die sehenswerte Vorstellung von VfL-Schwergewichtler Akas Joo (über 100 Kilogramm) im Kampf gegen den Saarländer Mathieu Zimmer für den Mannschaftssieg und damit den Einzug ins Aufstiegsfinale nicht mehr relevant waren.

Gebannt verfolgten die VfL-Kämpfer anschließend das zweite Halbfinale zwischen dem Gastgeber BC Karlsruhe und der HTG Bad Homburg. Karlsruhe gewann 5:1 und hinterließ einen starken Eindruck. Den finalen Kampf um den Aufstieg mussten nun die Karlsruher und die Sindelfinger Judoka austragen. Und die begannen verhalten: Andreas Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) hielt ein Unentschieden gegen den starken Karlsruher Dennis Klein. Dann holte Jakob Seybold gegen den Karlsruher Sidney Mai zunächst einen Rückstand auf und konnte schließlich seinen Gegner mit einem Haltegriff vorzeitig besiegen.

Karlsruhes Coach hatte anschließend seinen 81-Kilogramm-Kämpfer Jannis Hill auf die Spezialtechnik des VfL-Kämpfers Stefan Wolf – einen hoch angesetzten Außensichelwurf - aufmerksam gemacht. Aber gerade mit dieser Technik sicherte sich der Sindelfinger den Sieg. Simon Kristen (bis 100 Kilogramm) bot Viktor Driller über lange Zeit Paroli, rutschte dann aber in einen Kopfwurf seines Gegners und verlor. Dann sorgte Yves Behr mit zwei Schulterwürfen beim Karlsruher Pascal Bruckmann für den nächsten vorzeitigen Sieg: 3:1 für den VfL. Fabian Hässner, Sindelfingens Leichtgewichtler hatte es nun in der Hand, mit einem Sieg über den Karlsruher Ivo Wißer den Bundesligaaufstieg der VfL-Judoka klarzumachen. Und der Sindelfinger lieferte: Mit einem Außensichelwurf zwang er seinen Gegner zu Boden, nahm ihn in einen Haltegriff und siegte vorzeitig, was Riesenjubel im Lager der VfL-Fans auslöste. Der Aufstieg war nun sicher. Im Superschwergewicht (über 100 Kilogramm) holte Sindelfingens Akas Joo dem bärenstarken russischen Hünen in Karlsruhes Diensten, Sergei Ryapolov, ein Unentschieden.

Presse | Judo | 18.07.2014

René Schneider löst WM-Ticket

Der Sindelfinger wird beim Qualifikationsturnier in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator Fünfter

Von Wilfried Vilz

Mit seinem fünften Platz bei diesem hochkarätig besetzten Turnier hat der junge Sindelfinger die für seinen Weltmeisterschafts-Start notwendigen Ranglistenpunkte erkämpft.

Der Sindelfinger war mit dem deutschen Nationalteam in die Mongolei geflogen und hatte dort in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm als ersten den Amerikaner Bolen Bradfort nach nur 50 Sekunden Kampfzeit geschlagen.

Sein zweiter Kampf, diesmal gegen den heimischen Favoriten, den Mongolen Batsuuri Adiy, ging dann allerdings über die volle Distanz. René Schneider trieb seinen Gegner in die Passivität, was für diesen zwei Bestrafungen nach sich zog. Kurz vor Ende der regulären Kampfzeit schaffte es der Sindelfinger dann noch, eine mittlere Wertung zu erzielen und die Begegnung zu gewinnen.

Im letzten Kampf in seinem Pool, diesmal gegen den Polen Pawel Zagrodnik, wurde es spannend: Der Pole erhielt eine große Wertung zugesprochen, die das Kampfgericht dann aber wieder zurücknahm und dem Sindelfinger zusprach. Und als der polnische Kämpfer dann noch zwei Strafen kassierte, stand der Pool-Sieg von René Schneider fest.

Im anschließenden Halbfinale riss dann allerdings die Erfolgssträhne des VfL-Kämpfers: Gegen den Mongolen Tumurkhuleg Davaadorj erzielte keiner der beiden Kämpfer eine Wertung, zu vorsichtig gingen die beiden Kämpfer zu Werke.

Diese Passivität hatte Folgen: René Schneider erhielt zwei Strafen, der Mongole eine, was den Sieg für den Mongolen bedeutete. Bleib nur noch der Kampf um Platz drei im kleinen Finale gegen den Mongolen Altansukh Dovdon.

Und auch hier konnte keiner der Kämpfer punkten, sodass nach Ablauf der regulären Kampfzeit die Verlängerung anstand. Und hier ereilte den Sindelfinger das Schicksal in Form einer Passivitätsstrafe, die das Aus und damit den undankbaren fünften Platz bedeutete. Zur Medaille hatte es diesmal nicht gereicht, aber wenigstens zur Fahrkarte zu den Judo-Weltmeisterschaften in Russland vom 25. bis 31. August.

Presse | Judo | 08.07.2014

Abo-Meister wird Zweiter

Regionalliga Süd: VfL-Meisterträume platzen / SVB steigt ab

Von Wilfried Vilz

Einmal musste die Siegesserie des VfL Sindelfingen ja mal zu Ende gehen. Nachdem die Mannschaft der VfL-Judoabteilung mehr als sechs Jahre hintereinander den Regionalliga-Meistertitel erkämpfte, reichte es in dieser Saison lediglich zur Vizemeisterschaft.

An der Vizemeisterschaft des VfL Sindelfingen in der Judo Regionalliga Süd änderten auch die beiden hohen Siege (6:1 gegen die zweite Mannschaft des KSV Esslingen und 7:0 gegen die Mannschaft der SVB-Judoabteilung) nichts. Die Sindelfinger hatten gehofft, dass der Tabellenführer BC Karlsruhe –in dieser Saison von der zweiten Bundesliga in die Regionalliga abgestiegen – am letzten Kampftag ins Stolpern geraten und wenigstens eine seiner Mannschaftsbegegnungen verlieren würde.

Doch die Karlsruher blieben zweimal siegreich und wurden somit Regionalliga-Meister. Der letzte Regional-Liga-Kampftag im Glaspalast war zugleich auch der Abschied des SVB-Teams aus dieser Liga. Die Böblinger hatten an allen vier Kampftagen keinen einzigen Mannschaftskampf gewonnen und steigen ab.

Gegen die zweite Mannschaft des KSV Esslingen stand Tabellenletzter SV Böblingen auf verlorenem Posten. Lediglich Henrique Seidler (bis 66 Kilogramm) konnte beim Esslinger Christian Köpf mit einem Kopfwurf punkten.

Für die VfL-Kämpfer war das Böblinger Team ebenfalls kein schwerer Gegner: Zunächst siegte VfL-Kämpfer Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) über den Böblinger Pirmin Heim per Haltegriff. Dann legte Philipp Haug (VfL) in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm den Falcon Schulz punktreif auf die Matte. Matthias Gaal (plus 100 Kilogramm) siegte kampflos über Fabian Staber. Nils Ruhland (bis 81 Kilogramm) gab Bernd Schweizer per Haltegriff das Nachsehen. Nicholas Rose (bis 73 Kilogramm) warf seinen Gegner Christian Rost mit einem schulmäßigen Schulterwurf. Thomas Reitinger (bis 100 Kilogramm) schlug den Böblinger Markus Minje und zum Abschluss machte Mario Häckel mit einem Innenschenkelwurf beim Böblinger Seidler den 7:0-Sieg für die Sindelfinger Judoka perfekt.

In der abschließenden Begegnung gegen den KSV Esslingen II legte sich der VfL Sindelfingen noch einmal mächtig ins Zeug und gewann deutlich mit 6:1.