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Marc Meiling

geboren am 22. März 1962 in Stuttgart, ist seit 1970 Mitglied beim VfL Sindelfingen.

Sein herausragender sportlicher Erfolg war die Silbermedaille im Halbschwergewicht bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Zum ersten Mal war er 1984 in Los Angeles bei Olympia dabei. 1989, 1991 und 1993 holte er bei Weltmeisterschaften jeweils Bronze.

Er kämpfte jahrelang mit dem VfL Sindelfingen in der Ersten Bundesliga, wurde viermal Deutscher Meister, holte bei Europameisterschaften dreimal Bronze und eine Silbermedaille.

Presse | Judo | 25.03.2014

Der Abonnement-Meister legt gleich wieder mit zwei Siegen los

Regionalliga Süd: VfL Sindelfingen gewinnt gegen Harteck München und München-Großhadern II

Die Judoka von Abonnement-Meister VfL Sindelfingen sind zum Saisonauftakt der Judo-Regionalliga Süd mit zwei Siegen gestartet. Auf heimischer Matte schlugen sie sowohl Harteck München (6:1) als auch die zweite Mannschaft von München-Großhadern (5:2). Dagegen standen die Kämpfer der SV Böblingen, ebenfalls auf heimischer Matte, gegen die Teams von Vizemeister TSB Ravensburg (0:6) und BC Karlsruhe (2:5) auf verlorenem Posten.

Die Sindelfinger starteten gegen Harteck München zunächst mit einer Niederlage: Chris Behr (bis 66 Kilogramm), der den Münchner Erich Unger anfangs gut im Griff hatte, wurde per Innenschenkelwurf besiegt. Doch anschließend war der VfL nicht mehr aufzuhalten. Matthias Gaal (über 100 Kilogramm) brauchte - mit tatkräftiger Unterstützung seines Gegners Erich Unger - nicht lange. Der Münchner wurde wegen einer verbotenen Technik (Beinfasser) nach kurzer Kampfzeit disqualifiziert. Stefan Wolf (bis 90 Kilogramm) lieferte dem Münchner Florent Barzic einen begeisternden Kampf. Bereits mit einer kleinen Wertung hinten liegend, erzielte er mit einem Außensichelwurf eine große Wertung und komplettierte seinen Sieg anschließend per Haltegriff. Thomas Reitinger (bis 100 Kilogramm) sorgte mit einem Innenschenkelwurf gegen Herbert Baur für den nächsten VfL-Punkt. Bis 81 Kilogramm ging für den VfL Mannschaftskapitän und Regionalliga-Organisator Thomas Wolf an den Start. Und der Sindelfinger beherrschte seinen Kontrahenten Gerhard Baur eindeutig: Zwei sehenswerte Würfe brachten ihm den vorzeitigen Sieg und seinem Team den vierten Punkt.

Die VfL-Mannschaft stand damit nach zwei noch ausstehenden Einzelbegegnungen bereits als Sieger fest. Und auch diese beiden Kämpfe entschied der VfL für sich. Marcel Pristl (bis 60 Kilogramm) warf Johannes Wentlinger mit einem Schulterwurf und komplettierte seinen Sieg anschließend per Haltegriff. Und Andreas Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) trieb Maximilian Wentlinger zur Disqualifizierung. Endstand somit 6:1 (60:10) für das VfL-Team.

Gegen München-Großhadern II startete Chris Behr mit einem Würgegriff, dem folgte ein fulminanter Außensichelwurf des VfL-Kämpfers Matthias Gaal. Nach diesen zwei Siegen musste Nils Ruhland (bis 90 Kilogramm) gegen den starken Japaner Saito Shunichi passen, er wurde per Haltegriff besiegt. Thomas Reitinger schlug kurz vor Ende per Innensichelwurf den Münchner Philipp Hüppe, und Thomas Wolf siegte per Fußfeger über Tobias Löhe. Anschließend hatte es Marcel Pristl einfach: Großhadern stellte keinen Leichtgewichtler. Andi Finkbeiner hatte im letzten Kampf den Münchner Friedemann Möller bereits fest im Griff, als er sich am Knie verletzte, aufgeben und seinem Gegner den Punkt überlassen musste. Dennoch reichte es fürs VfL-Team zum 5:2.

Presse | Judo | 19.03.2014

Sindelfinger Finale um den Titel

Mit einem ersten, einem zweiten und einem siebten Platz sind die Judoka des VfL Sindelfingen von den deutschen Juniorenmeisterschaften in Frankfurt/Oder zurück gekehrt. Vor allem die Kämpfe der Junioren in der Klasse bis 55 Kilogramm wurden für die VfL-Judoabteilung zum Triumph: Die beiden Sindelfinger Fabian Häßner und Lukas Klemm lieferten sich ein packendes Finale, in dem Häßner knapp die Oberhand behielt.

Von unserem Mitarbeiter Wilfried Vilz

Bereits vor zwei Wochen bei den süddeutschen Meisterschaften haben sich die beiden Sindelfinger Fabian Häßner und Lukas Klemm im Finale gegenüber gestanden. Bei den deutschen Titelkämpfen in Frankfurt/Oder sollte es wieder so kommen. Zuvor hatte Fabian Häßner nach zwei Freilosen im Viertelfinale nach drei Minuten den Annener Jens Malewny besiegt. Im Halbfinale stand der Sindelfinger dem starken Bayern Maximilian Heyder gegenüber und entschied diese Begegnung mit einer großen Wertung für Schulterwurf für sich.

Derweil hatte sein Vereinskollege Lukas Klemm einen etwas schwereren Weg bis ins Finale zu gehen. Er startete mit nur einem Freilos und stand anschließend dem Leipziger Florian Pachel gegenüber, den er nach knapp zwei Minuten punktreif warf. Auch im Viertelfinale gegen den Oldenburger Felix Thormann benötigte der Sindelfinger nicht die volle Kampfzeit. Nach einer Minute und elf Sekunden hatte er den Oldenburger besiegt.

Nun stand ihm auf dem Weg ins Finale nur noch der Hildesheimer Lawrence Reysin im Wege. Aber auch dieses Hindernis räumte der VfL-Kämpfer beiseite: Nach knapp einer Minute Kampfzeit war der Oldenburger geschlagen und das Tor zum VfL-internen Finale stand offen.

Und dieses Duell zog sich hin. Kein Wunder, kennen sich die beiden doch durch das gemeinsame Training im Olympia-Stützpunkt Sindelfingen und durch das vereinsinterne Training im Glaspalast. Deshalb auch kein vorzeitiger Sieg für einen der beiden Kämpfer. Schließlich behielt Fabian Häßner mit hauchdünnem Abstand die Nase vorne und wurde so Deutscher Juniorenmeister. Lukas Klemm blieb die Vizemeisterschaft.

Die Judoka des JC Herrenberg können sich ebenfalls über eine Medaille bei diesen Titelkämpfen freuen: Katja Stiebeling (bis 52 Kilogramm und derzeit erfolgreichste Kämpferin des JC Herrenberg) war nach einem Freilos und einem 18-Sekunden-Sieg über die Frankfurterin Jody Abram von der Steinheimerin Catrin Alena Schopper (sie hatte in der letzten Bundesligasaison für den VfL gekämpft) in die Trostrunde geschickt worden.

Dort siegte sie im kleinen Finale um Platz drei über die Rheinländerin Kimberly Grodtmann und wurde so Dritte.

Bei den Juniorinnen des VfL schaffte es Meike Wegner (bis 70 Kilogramm) als einzige Starterin in die Platzierungsränge. Gegen starke Konkurrenz erkämpfte sie sich einen siebten Platz.

Presse | Judo | 03.03.2014

Silber und Bronze für Jusufi und Haug

Ein deutscher Vizemeister, ein Drittplatzierter und zwei neunte Plätze - so lautet die Bilanz des VfL Sindelfingen bei den deutschen Judo-Meisterschaften der U18-Jugend in Wanne-Eickel.

Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) startete mit einem Sieg nach nur zwei Minuten über Florian Bantle (Speyer), schlug den Eilbecker Jasper Werwitzke in nur eineinhalb Minuten und stand im Halbfinale dem starken Shamil Gambulatow (ebenfalls Eilbeck) gegenüber. In diesem ausgeglichenen Kampf hatte Gambulatow die Nase vorne und gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung. Für Philipp Haug bedeutete das den Gang in die Trostrunde. Das kleine Finale gegen den Potsdamer Paul Gaffke war eine lösbare Aufgabe für den VfL-Kämpfer, der nur 40 Sekunden brauchte, um seinen Gegner punktreif zu werfen.

Milot Jusufi hatte es in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm bis zum Viertelfinale eilig: Nur zehn Sekunden brauchte er, um den Saarländer Michel Touna zu werfen, etwas mehr als eine Minute, um Eric Sieland (Halberstadt) zu besiegen. Das Viertelfinale gegen den Brandenburger Luca Frohloff zog sich dafür hin. Der Sindelfinger benötigte die gesamte Kampfzeit von vier Minuten, um seinen kleinen Vorsprung über die Zeit zu bringen. So lange brauchte der Sindelfinger anschließend auch, um den Berliner Daniel Zorn auf dem Weg ins Finale zu schlagen. Dort stand er dem Sachsen Paul Pink gegenüber, kassierte eine mittlere Wertung und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Das bedeutete Silber für den VfL-Kämpfer. Zwei weitere Sindelfinger Starter, Anton Widlroither (bis 50 Kilogramm) und Tom Meiling (bis 55 Kilogramm), landeten jeweils auf Platz neun.

Presse | Judo | 24.02.2014

Nur der zweifache Weltmeister ist zu stark für René Schneider

Silber für den Sindelfinger in der 66-Kilogramm-Klasse beim Grand-Prix in Düsseldorf

Starker Auftritt von René Schneider beim Grand Prix in Düsseldorf: Der 24-jährige Judokämpfer des VfL Sindelfingen musste sich in der Klasse bis 66 Kilogramm erst im Finale dem zweimaligen Weltmeister und Olympia-Dritten von London, Masashi Ebinuma (Japan), geschlagen geben.

Von Wilfried Vilz

Der Wechsel in die neue Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm scheint damit für den Sindelfinger immer mehr die richtige Entscheidung gewesen zu sein, nachdem er vor einer Woche bereits den dritten Platz beim Europacup-Turnier im österreichischen Oberwarth erkämpft hatte.

In Düsseldorf hatte es René Schneider zu Beginn mit dem Peruaner Gavidia Mendoza zu tun, der sehr zögerlich zu Werke ging und dafür eine Strafe wegen Passivität verpasst bekam. Anschließend sicherte sich der Sindelfinger für einen Schulterwurf eine große Wertung. Als der Peruaner sein Heil nur noch in der Verteidigung suchte, hagelte es weitere Strafen wegen Passivität, die nach dreieinhalb Minuten zur Disqualifikation von Mendoza führten.

Ein Wechselbad der Gefühle gab es für den Sindelfinger im anschließenden Kampf gegen den Kasachen Azamat Mukanov: Nach nur 33 Sekunden warf der Sindelfinger seinen Gegner und bekam dafür einen vollen Punkt vom Mattenrichter zugesprochen. Der aufsichtsführende Kampfrichter am Mattenrand sah das anders und kassierte diese Wertung wieder ein. Doch René Schneider ließ sich nicht beirren, setzte nach etwas mehr als einer Minute den entscheidenden Wurf an und siegte vorzeitig.

Dritter Gegner war der Israeli Tal Flicker, der ebenfalls kein Rezept gegen den VfL-Kämpfer fand. Schneider erzielte nach nur 13 Sekunden eine große Wertung, der nach einer weiteren Minute eine kleine Wertung und nach zwei Minuten der entscheidende Wurf zum vorzeitigen Sieg folgten. Im Halbfinale stand er dem Japaner Ren Miyazaki gegenüber, ließ sich von dem Kämpfer aus dem Heimatland des Judosports nicht sonderlich beeindrucken. Nur etwas mehr als eine Minute dauerte es, bis Schneider seinen gefürchteten Überroller ansetzte und die Begegnung um den Einzug ins Finale vorzeitig für sich entschied.

Dort wartete der zweimalige Weltmeister und Olympiadritte von London, der Japaner Masashi Ebinuma. Und gegen diesen absoluten Weltklasse-Kämpfer war Endstation. Schneider wurde zweimal geworfen, und für jeden dieser Würfe kassierte der Japaner eine große Wertung. Dennoch: Diese Silbermedaille ist für den Sindelfinger ein Riesenerfolg und ein weiterer Schritt auf dem Weg an die internationale Judo-Spitze in der neuen Gewichtsklasse.

Presse | Judo | 24.02.2014

René Schneider trumpft groß auf

Beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf hat René Schneider vom VfL Sindelfingen eine bärenstarke Leistung gezeigt. Der 24-Jährige musste sich in der Klasse bis 66 Kilogramm lediglich im Finale dem zweimaligen Weltmeister und Olympiadritten von London, Masashi Ebinuma (Japan), geschlagen geben. Der Wechsel in die neue Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm scheint für den Sindelfinger die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Vor einer Woche hatte er bereits den dritten Platz beim Eurocup-Turnier im österreichischen Oberwarth erkämpft.

Schneider hatte es in Düsseldorf zu Beginn mit dem Peruaner Gavidia Mendoza zu tun. Als dieser ausschließlich in der Verteidigung suchte, hagelte es weitere Strafen wegen Passivität, die nach dreieinhalb Minuten Kampfzeit schließlich zur Disqualifikation des Peruaners führten.

Ein Wechselbad der Gefühle gab es für den Sindelfinger gegen den Kasachen Azamat Mukanov: Nach nur 33 Sekunden Kampfzeit warf der Sindelfinger seinen Gegner und bekam dafür einen vollen Punkt vom Mattenrichter zugesprochen. Der Kampfrichter am Mattenrand sah das anders und kassierte diese Wertung wieder. Doch René Schneider ließ sich nicht beirren, setzte nach etwas mehr als einer Minute Kampfzeit zum entscheidenden Wurf an.

Dritter Gegner des Sindelfingers war der Israeli Tal Flicker, der kein Rezept gegen den VfL-Kämpfer fand. Im Halbfinale stand René dem Japaner Ren Miyazaki gegenüber. Nur etwas mehr als eine Minute dauerte es, bis Schneider einen Überroller ansetzte und die Begegnung um den Einzug ins Finale vorzeitig für sich entschied.

Dort wartete der zweimalige Weltmeister und Olympiadritte von London, der Japaner Masashi. Gegen diesen Weltklasse-Kämpfer war Endstation. René Schneider wurde zweimal geworfen und für jeden dieser Würfe kassierte der Japaner eine große Wertung.

Presse | Judo | 12.02.2014

VfL Sindelfingen im Süden eine Macht

Mit fünf Medaillen erfolgreichster Verein bei der süddeutschen U18-Meisterschaft in AbensbergTrainer Patrick Sieger von den U18-Judoka des VfL Sindelfingen geriet nach den süddeutschen Meisterschaften in der Judo-Hochburg Abensberg ins Schwärmen: "Zweimal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze sowie drei fünfte Plätze für die VfL-Kämpfer - das ist vermutlich das mit Abstand beste Ergebnis eines Vereins bei diesen Meisterschaften. Fünf Kämpfer haben sich für die deutsche Meisterschaft in Herne qualifiziert, drei davon dürfen auf eine Medaille hoffen."

Der Medaillenreigen begann in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm. Alexander Schmitt schlug nach einem Freilos den Münchner Malik, wurde danach aber vom Neutraublinger Menzl mit einem Schulterwurf besiegt. Mit einem verdienten Arbeitssieg im kleinen Finale sicherte er sich die Bronzemedaille und das DM-Ticket.

Anton Widlroither (bis 50 Kilogramm) siegte nacheinander über den Freiburger Auchele und den Nürtinger Klaschka. Im Halbfinale strapazierte der VfL-Kämpfer die Nerven seines Trainers. Mit einer großen Wertung im Rückstand versuchte Widlroither den Pforzheimer Bruder zu werfen. Zweimal hatte er ihn bereits mit einem Hüftwurf aufgeladen, aber der Pforzheimer drehte sich jedes Mal weg und rettete seinen Vorsprung über die Zeit. Im Kampf um Bronze gegen seinen Vereinskollegen Dennis Hebert brauchte Widlroither nur 30 Sekunden, um sich mit einem Innensichelwurf den dritten Platz zu sichern. Dennis Hebert landete, ebenso wie Inokenti Pak, auf dem fünften Platz.

Tom Meiling (bis 60 Kilogramm) startete mit zwei schnellen Auftakt-Siegen. Dass sein Coach mit Leib und Seele bei der Sache ist, hatte in Abensberg Folgen. Als er temperamentvoll auf eine offensichtliche Benachteiligung seines Schützlings reagierte, musste er die weiteren Kämpfe von der Tribüne aus verfolgen. Auf der Matte ließ sich Tom Meiling davon nicht beirren, schlug den Steinheimer Marvin Kurz und zog ins Finale ein. Gegen den Münchner Wodnitzki fand der Sindelfinger nicht das richtige Rezept und verlor. Nikita Pak, ebenfalls in dieser Gewichtsklasse, erreichte das kleine Finale, wurde dort mit dem Schlussgong geworfen und belegte den undankbaren fünften Platz. Danach schlug die Stunde der Sindelfinger Gold-Jungs. Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) setzte voll auf kräftezehrende Arbeitssiege, kam mit dieser Methode ins Finale und holte sich dort die Goldmedaille. In der Klasse bis 90 Kilogramm entpuppt sich Milot Jusufi, obwohl krank angereist, immer mehr als Bodenkampf-Spezialist. Bis zum Finale warf er seine Gegner mit Schulterwürfen samt anschließendem Haltegriff. Auch im Finale gegen den Heidelberger Goldhammer setzte der Sindelfinger diese Kombination ein und sicherte sich nach zwei Minuten den Titel.

 

 

Presse | Judo | 04.02.2014

Gegen den Schulterwurf-Spezialisten ist kein Kraut gewachsen

Marcel Schleer ist bei den württembergischen Junioren-Meisterschaften einer von drei Goldmedaillengewinnern aus dem Kreis

Dreimal Gold, zweimal Silber - mit dieser Ausbeute sind die Judo-Junioren des VfL Sindelfingen von den württembergischen Meisterschaften in Esslingen zurückgekehrt. Edelmetall gab`s auch für den JC Herrenberg: Julian Stiebeling sicherte sich Bronze und ebenfalls das Ticket zu den Südmeisterschaften.

Am leichtesten hatte es Lukas Klemm (bis 55 Kilogramm). Der Sindelfinger musste mangels weiterer Kämpfer nur gegen den Reutlinger Lars Leimig antreten und erledigte diese Aufgabe mit Bravour: Der Reutlinger stand gerade mal 40 Sekunden auf der Matte, ehe er mit einem Innenschenkelwurf von Klemm überrumpelt wurde.

Etwas mehr beschäftigt war VfL-Kämpfer Marcel Schleer (bis 66 Kilogramm). Der Schulterwurf-Spezialist räumte den Öhringer Silvio Bründel und den Ehinger Jonas Seidel aus dem Weg und zog als Pool-Erster in die Finalrunde ein. Dort machte er es ebenfalls kurz: Der Leonberger Tom Beranek wurde von ihm ebenso mit Schulterwurf besiegt wie im anschließenden Finale der Ravensburger Steffen Dreher. Keiner der Gegner fand ein Rezept gegen die tief und blitzschnell angesetzten Schulterwürfe.

Drei Kämpfer aus dem Landkreis traten in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an. Andi Finkbeiner und Nicholas Rose vom VfL Sindelfingen und Matthias Krempels-Uribe von der SV Böblingen. Und es war Andi Finkbeiner, der an diesem Tage seine Konkurrenten deklassierte: Zunächst schlug er den Böblinger, besiegte dann den Öhringer Brian Born vorzeitig und stand anschließend im Halbfinale seinem schärfsten Konkurrenten, dem Backnanger Max Bschlangaul gegenüber. Aber auch diese Hürde nahm der Sindelfinger locker und siegte. Im Kampf um Gold mit dem Backnanger Lars Maier ließ Finkbeiner nichts anbrennen und konnte mit dem Landesmeistertitel nach Hause fahren.

Julian Stiebeling kommt mit einigen neuen Techniken zu Bronze

Nicholas Rose unterlag im ersten Kampf dem Göppinger Denis Hofmann und kämpfte sich in der Trostrunde mit Arbeitssiegen über den Öhringer Born und den Göppinger Lukas Hiller bis ins kleine Finale. Dort stand er wieder Hofmann gegenüber, aber diesmal wendete sich das Blatt - Platz drei für Rose. Matthias Krempels-Uribe belegte Rang sieben.

Denis Turkovic (VfL Sindelfingen/bis 81 Kilogramm) hatte seinen Auftakt-Kampf gegen den späteren Meister Norman Kästle verloren. Dieser Niederlage folgte ein vorzeitiger Sieg über den Göppinger Shawn Lindner und eine Niederlage gegen den Köngener Niklas Knobel. Aber das reichte für Platz drei. Julian Stiebeling (JC Herrenberg/bis 90 Kilogramm) war mit einigen neuen Techniken recht erfolgreich: Mit Siegen über den Tübinger Jakob Seybold sowie über den Steinheimer Peter Brück und einer Niederlage gegen den Backnanger Benjamin Lütjens sicherte er sich den dritten Platz.

Presse | Judo | 28.01.2014

Tickets für die Süddeutsche gelöst

Etliche Erfolge für den VfL Sindelfingen bei den württembergischen U18-Meisterschaften

Bei den württembergischen Meisterschaften der U18-Judoka haben sich neun Kämpfer des VfL Sindelfingen für die süddeutschen Titelkämpfe qualifiziert. Philipp Haug, nordwürttembergischer U18-Meister bis 81 Kilogramm, und Milot Yusufi, nordwürttembergischer Meister im Halbschwergewicht, waren schon gesetzt und mussten gar nicht erst in Backnang ran. Sie bereiten sich derzeit auf den U18-Europacup in Cannes vor. Mit Shannon Gilbert (bis 63 Kilogramm) wird auch die Judoabteilung der SV Böblingen vertreten sein.

Die erste Goldmedaille für Sindelfingen sicherte sich Alexander Schmitt (bis 46 Kilogramm). In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm war Innokenti Pak durch eine starke Erkältung gehandicapt. Zu allem Überfluss traf er gleich im ersten Kampf auf einen der Titelfavoriten, den Heubacher Jordi Klein. Und der beförderte den VfL-Kämpfer postwendend in die Trostrunde. Dort kämpfte sich Pak bis ins kleine Finale, wo er sich die Bronzemedaille holte. Bereits bei den nordwürttembergischen Titelkämpfen standen sich in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm die beiden Sindelfinger Anton Widlroither und Denis Hebert gegenüber, wobei damals letzterer siegte. Diesmal behielt jedoch Widlroither die Oberhand.

Gleich vier Kämpfer bot die Sindelfinger Judoabteilung in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm auf. Allen voran Tom Meiling. Der hatte zunächst seinen Vereinskollegen Kevin Bissinger vorzeitig besiegt und war nach einem weiteren Sieg ins Halbfinale gelangt. Dort stand ihm sein Vereinskollege Nikita Pak gegenüber. Und der warf Meiling aus dem Rennen. Beim Kampf um Gold gegen den Steinheimer Marvin Kurz musste sich der Sindelfinger aber beugen und landete so auf dem zweiten Platz. Kevin Bissinger schied nach einer weiteren Niederlage in der Trostrunde aus. Auch Lenert Rokuya musste nach einer Niederlage gegen den späteren Meister in die Trostrunde. Dort gelangte er bis in den Kampf um Platz drei gegen seinen Vereinskollegen Tom Meiling, gegen den er am Ende unterlag.

Im Kampf um die Quali für die Südmeisterschaften, den die jeweils Fünftplatzierten gegeneinander austragen mussten, sicherte sich Rokuya in letzter Sekunde mit einem Hüftwurf den Sieg. Robin Siebert konnte sich nicht für die Finalrunde in dieser Gewichtsklasse qualifizieren. Sein Bruder Darius (bis 66 Kilogramm) landete auf Platz neun, Nico Schafhauser (SV Böblingen) kam auf Platz sieben, während sein Vereinskollege Mario Russ auf dem fünften Platz landete, die darauf folgende Begegnung um die Fahrkarte zu den Südmeisterschaften allerdings verlor. Paul Lauxmann (bis 73 Kilogramm) kam auf Platz sieben.

Presse | Judo | 20.01.2014

Mit weniger Gewicht zu größerem Erfolg

Deutsche Meisterschaften

Seit November vergangenen Jahres hatte er kontinuierlich Gewicht gemacht, um wieder in der Klasse bis 66 Kilogramm starten zu können. Jetzt ist dieses "Abkochen" bei den deutschen Meisterschaften im badischen Ettlingen belohnt worden: Judoka René Schneider vom VfL Sindelfingen wurde in der für ihn neuen Gewichtsklasse deutscher Vizemeister.

Der Sindelfinger hatte den Weg in die niedrigere Gewichtsklasse (bislang startete er bis 73 Kilogramm) vermutlich auch deshalb gewählt, weil er sich dort in der Rangliste des Deutschen Judobundes weiter oben platzieren kann. Die nationale Konkurrenz ist hier nämlich nicht so übermächtig.

René Schneider begann in Ettlingen mit einem nur knapp eine Minute währenden Kampf gegen den Ludwigshafener Kaderkämpfer Boris Trupka, schlug dann ebenfalls vorzeitig den Osnabrücker Erich Klinspon. Im Viertelfinale stand er dem Aachener Nicki Patrick Gracyk gegenüber und brauchte ebenfalls nur eine knappe Minute für den Erfolg. Letzte Hürde auf dem Weg ins Finale war nun der Leverkusener Anthony Zingg, der dem VfL-Kämpfer allerdings gerade mal 30 Sekunden Widerstand leistete, ehe er punktreif geworfen wurde.

Im Finale war es dann der Abensberger Sebastian Seidl, der den absoluten Triumph des Sindelfingers vereitelte. Allerdings brauchte der Niederbayer die gesamte Kampfzeit, ehe er mit hauchdünner Führung den Meistertitel gewann und René Schneider auf Platz zwei verweisen konnte.

Die restlichen Kämpfer der VfL-Judoabteilung - Chris Behr und Marcel Pristl (beide bis 60 Kilogramm) sowie Julia Knosp (bis 57 Kilogramm) - verpassten die Finalrunde.

Presse | Judo | 15.01.2014

Elf Sindelfinger schaffen es auf das Siegerpodest

Nordwürttembergische Meisterschaft der U18-Jugend - Fünf Tickets für Kämpfer der SV Böblingen

Gleich elf U18-Judokämpfer des VfL Sindelfingen schafften bei den nordwürttembergischen Titelkämpfen in Esslingen den Sprung auf einen Podestplatz, vier davon auf Platz eins. Diese elf haben sich für die Landesmeisterschaften am 25. Januar in Heubach qualifiziert. Die SV Böblingen wird dort mit drei Kämpfern und zwei Kämpferinnen vertreten sein, die sich in Esslingen die Fahrkarte sicherten.

Alexander Schmitt (bis 46 Kilogramm) war der erste Goldjunge im Team von Sindelfingens Trainer Patrick Sieger. Er schlug nacheinander den Steinheimer Gordon Geiger, den Esslinger Benjamin Schweizer und den Backnanger Andre Sträßer vorzeitig und sicherte sich so unangefochten den ersten Platz. In der Klasse bis 50 Kilogramm landete der Sindelfinger Inokenti Pak auf Platz fünf, in der Klasse bis 55 Kilogramm vertraten Anton Widlroither und Denis Hebert die VfL-Farben. Hebert kämpfte sich in Pool A mit drei vorzeitigen Siegen in die Finalrunde, Widlroither mischte seine Gegner ebenfalls auf. Auf dem Weg ins Finale schaltete Hebert den Gmünder Andreas Lebedev und Widlroither den Schwieberdinger Rainer Haus aus, womit das vereinsinterne Duell perfekt war. In der packenden Begegnung behielt Denis Hebert knapp die Oberhand.

Mit Nikita Pak, Kevin Bissinger, Rokuya Lehnert und Robin Siebert war der VfL Sindelfingen in der Klasse bis 60 Kilogramm vertreten, alle vier schafften die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften. Lehnert und Bissinger wurden Siebte, Siebert erkämpfte sich im kleinen Finale gegen den Fellbacher Lukas Brauchle Bronze, und Nikita Pak landete nach seiner Finalniederlage gegen den Steinheimer Marvin Kurz auf Platz zwei. Lucas Slangen von der SV Böblingen kam auf Platz neun und verpasste die Landesmeisterschaften.

In der Klasse bis 66 Kilogramm startete der zu Saisonbeginn vom KSV Holzgerlingen nach Böblingen gewechselte Nico Schafhauser vielversprechend. Mit Siegen über Jan Hirning (Gmünd), Julian Wegner (Sindelfingen) und seinen Vereinskameraden Mario Russ marschierte er ins Finale, verlor dort gegen den Heubacher Tobias Wirth und wurde Zweiter. Mario Russ unterlag im kleinen Finale und belegte Platz fünf, Julian Wegner landete ebenso wie sein Vereinskamerad Darius Siebert auf Platz sieben. In der Klasse bis 73 Kilogramm verlor der Böblinger Paul Lauxmann im Kampf um Bronze gegen den Herrenberger Lukas Hauger und wurde Fünfter. Keinen ernsthaften Gegner hatte in der Klasse bis 81 Kilogramm der Sindelfinger Philipp Haug. Nach drei Siegen in seinem Pool setzte er sich auch gegen den Ellwanger Mohamed-Ali El-Maoula durch und ließ auch im Finale gegen den Ludwigsburger Louis Holl nichts anbrennen. Bei den U18-Frauen waren für die SV Böblingen in der Klasse bis 57 Kilogramm Shannon Gilbert und Celina Spangenberger am Start. Gilbert, etwas geschwächt vom Gewichtmachen im Vorfeld, landete auf Platz sieben, Spangenberger wurde Fünfte. Beide werden in Heubach bei den Landesmeisterschaften erneut an den Start gehen.

Presse | Judo | 23.10.2013

55-Kilogramm-Klasse in Sindelfinger Hand

Harald Widlroither in Nürtingen süddeutscher U15-Meister durch einen Finalsieg über Rokuya Lehnert

Achtbar haben sich die U15-Judoka von VfL Sindelfingen und SV Böblingen bei den süddeutschen Einzelmeisterschaften in Nürtingen mit zahlreichen Medaillen geschlagen.

Die Klasse bis 55 Kilogramm wurde eindeutig von der VfL- und - wenn auch in geringerem Ausmaß - von der SVB-Judoabteilung dominiert. Harald Widlroither, Kevin Bissinger und Rokuija Lehnert starteten für Sindelfingen, Luica Slangen vertrat die Böblinger Farben. Widlroither begann mit einem Schulterwurf beim Nürnberger Georg Schurgaja und legte im Viertelfinale den Leonberger Lasse Matz aufs Kreuz. Sein Vereinskamerad Kevin Bissinger startete mit einem Sieg über den Ingolstädter Vitalis Tsanidis und schlug den Neustädter Danil Guralewitsch. Im Halbfinale musste er sich Widlroither beugen. Dieser stand im Finale mit Rokuya Lehnert einem weiteren Sindelfinger gegenüber, der sich mit Siegen über Lenz (Großhadern), den Münchner Haucke und SVB-Kämpfer Leon Slangen so weit vorgekämpft hatte. Im Kampf um Gold siegte Widlroither und verwies Lehnert auf den zweiten Platz. Leon Slangen erkämpfte sich im kleinen Finale gegen Eppelheimer Schneider Bronze, genau wie Kevin Bissinger im zweiten kleinen Finale über den Rotthalmünsterer Jan Göser.

Dejan Vujaklija (bis 46 Kilogramm) kämpfte sich zielstrebig und hochmotiviert über den Lengfelder Tim Nitschke, den Offenburger Oleg Enns und den Nürnberger Michael Privalov ins Finale gegen den Peitinger Rami Prangerl. Dort bot er lange erfolgreich Paroli, war aber zehn Sekunden vor Ende unaufmerksam. Das rächte sich: Sein Gegner setzte einen Wurf an und gewann den Titel.

Die beiden Brüder Paul und Max Lauxmann waren für die SV Böblingen in der Klasse bis 66 Kilogramm am Start. Während Max Lauxmann nach einem Sieg und zwei Niederlagen auf Platz neun landete, kämpfte sich sein Bruder Paul nach einer Niederlage gegen Moritz Stohwasser (Kaufbeuren) durch die Trostrunde. Auf seinem Weg ins kleine Finale ließ er den Heubacher Walter Necker, den Grafinger Jonathan Huth und den Ingolstädter Kai Grundbecher hinter sich. Im Kampf um Bronze traf er abermals auf Stohwasser. Diesmal war der Böblinger auf der Hut und sicherte sich mit einem Hüftwurf Platz drei.

Bronze erkämpfte sich in der Klasse bis 43 Kilogramm auch der Sindelfinger Maxim Hebert. Nach Siegen über Peter Thomas (Lauf) und Tobias Harter (Ansbach) unterlag er im Halbfinale dem Karlsruher Robin Mohr. Seinen Frust darüber ließ der Sindelfinger erneut an Peter Thomas aus, schickte ihn mit einem Innenschenkelwurf vorzeitig von der Matte und sicherte sich Platz drei.

Über einen weiteren dritten Platz freute sich auch Böblingens Schwergewichtler Mike Baur. Er schlug den Oberhaider Julian Kroll, unterlag aber Tim Winsloe (Lauf). In der Trostrunde kämpfte sich Baur mit Siegen über Cedric Liemann (Marktheidenfeld) und Johannes Grill (Bad Reichenhall) ins kleine Finale, bezwang dort den Nürnberger Paul Belov. Einen fünften Platz gab es noch für den VfL-Kämpfer Leon Peikert, der in der Klasse bis 40 Kilogramm im kleinen Finale dem Karlsruher Daniel Reimer unterlag.

Presse | Judo | 25.09.2013

Gold und Bronze von der Murr mitgebracht

U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen bei den württembergischen Mannschaftsmeisterschaften in Kirchberg ganz weit vorne

Mit einem ersten und einem dritten Platz sind die U18-Judokämpfer des VfL Sindelfingen von den württembergischen Mannschaftsmeisterschaften in Kirchberg/Murr zurückgekehrt. Eines der beiden Teams geht auch bei den süddeutschen Meisterschaften im November in München an den Start.

Von Wilfried Vilz

Zu Beginn der Titelkämpfe musste U18-Coach Patrick Sieger wegen des Fehlens eines Leichtgewichtlers vor dem Wiegen seine Teams umkrempeln und bewies dabei ein glückliches Händchen. Sein zweites Team startete furios und fegte den MTV Ludwigsburg mit 6:1 von der Matte. Erfolgreich waren Alex Schmitt (bis 48 Kilogramm), Lukas Klemm (bis 60 Kilogramm), Kevin Bissinger (bis 55 Kilogramm), Denis Hebert (bis 50 Kilogramm) Denis Turkovic (bis 73 Kilogramm) und Nikita Pak (bis 66 Kilogramm). Nächster Gegner war die TSG Backnang. Auch diese Hürde schafften die VfL-Kämpfer ohne Schwierigkeiten mit 5:1, dabei punkteten Alex Schmitt, Lukas Klemm, Dennis Hebert, Denis Turkovic und Marcel Schleer. Mit 6:1 wurde anschließend der TSB Ravensburg von der Matte geschickt. Hier sorgten Alex Schmitt, Nikita Pak, Lukas Klemm, Denis Hebert, Denis Turkovic und Marcel Schleer für die Punkte. Der VfL Sindelfingen II war damit Pool-Sieger und stand in der Finalrunde.

Ein Ziel, das auch die erste VfL-Mannschaft erreichte. Gegen die nur zu viert angetretenen Esslinger erkämpften die Sindelfinger ein glattes 6:0. Tom Meiling, Lars Villing, Lenert Rohuya Marvin Hennes, Milot Jusufi und Julian Wegner holten die Punkte. Knapper war das Ergebnis gegen das Judozentrum Heubach. Obwohl die Heubacher mit lediglich fünf statt sieben Kämpfern antraten, hatte der VfL große Mühe.

Finaleinzug mit hauchdünnemVorsprung vor Backnang geschafft

Besonders die Heubacher Brüder Jordi und Kai Klein waren nicht zu schlagen. Letztlich reichte es aber zu einem knappen 4:3 für die Schützlinge von Patrick Sieger, wobei Lars Villing, Lehnert Rohuya, Marvin Hennes und Milot Jusufi erfolgreich waren. Nun fehlte den Sindelfingern noch ein Sieg gegen den JV Nürtingen. Und auch der fiel mit 5:1 deutlich aus.

In der Finalrunde traf die erste Sindelfinger Mannschaft auf die TSG Backnang. Mit einem hauchdünnen 3:3 und der um fünf Unterbewertungspünktchen besseren Gesamtbilanz schaffte es Sindelfingen ins Finale. Weniger Glück hatte Sindelfingen II gegen das Judozentrum Heubach, das 3:4 bedeutete Platz drei.

Im Finale strich der Heubacher Jordi Klein wegen des Fehlens eines VfL-Leichtgewichtlers den ersten Punkt kampflos ein. Tom Meiling verlor gegen den starken Kai Klein, doch dann wendete sich das Blatt. Lars Villing schlug Julian Brenner, Lehnert Rohuya und Marvin Hennes kamen kampflos zum Sieg, und Milot Jusufi bezwang Tim Schmid. Damit lag der VfL vor dem letzten Duell uneinholbar mit 4:2 in Führung, die abschließende Niederlage von Julian Wegner gegen Tobias Wirth konnte verkraftet werden. Endstand: 4:3 für VfL Sindelfingen I.

Presse | Judo | 21.07.2013

René Schneider hat den Europameister schon am Boden

Er war so nah dran am Europacup-Sieg, doch dann musste Sindelfingens Spitzen-Judoka René Schneider am Samstag im Glaspalast doch noch mit Platz zwei in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm vorlieb nehmen.

Zuvor hatte der VfL-Kämpfer im Finale den amtierenden Europameister Rok Draksic mit seinem couragierten Auftritt gewaltig ins Wanken gebracht. Trotz dieser Niederlage ist die Cup-Bilanz für den Sindelfinger sehr erfreulich: Im rund 40 Teilnehmer starken und hochklassigen Feld den zweiten Platz zu belegen, das muss dem Studenten der Ingenieurswissenschaft erst mal einer nachmachen.

Im Finale hatte er Rok Draksic nach nur zehn Sekunden mit einem Fußfeger von den Beinen geholt. Eine Technik, die nach Meinung des Publikums einen vollen Punkt verdient hätte, von der Kampfrichterin aber nur mit einer großen Wertung belohnt wurde. Als Schneider kurze Zeit später auch noch mit einem Innensichelwurf durchkam und dafür eine kleine Wertung erhielt, lag die Sensation in der Luft. Doch dann knallte der Sindelfinger bei einem Wurfansatz mit dem Kopf auf die Matte und lag kurzzeitig benommen am Boden. Als der Kampf fortgesetzt wurde, erwies sich der Slowene als der robustere der beiden Kämpfer und powerte den noch leicht benommenen Sindelfinger regelrecht nieder.

Presse | Judo | 17.07.2013

31 Nationen und ein Lokalmatador am Start

Am kommenden Wochenende wird der Sindelfinger Glaspalast für zwei Tage zum europäischen Judo-Zentrum, denn dort wird dort der Europacup für Männer und Frauen ausgetragen.

Die Kämpfe beginnen am Samstag um 10 Uhr, und gleich am ersten Kampftag steht auch der Lokalmatador René Schneider vom VfL Sindelfingen in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm auf der Matte. Er hofft auf ein gutes Abschneiden im Kreis der europäischen Spitzenklasse.

Der Sindelfinger Glaspalast mausert sich damit - auch international - immer mehr zur Judo-Hochburg: 2007 fanden dort die Europameisterschaften der Ü30-Kämpfer statt, 2009 waren es die Ü30-Weltmeisterschaften und 2009 die internationalen deutschen Meisterschaften.

Ob die gesamte europäische Spitze in Sindelfingen antreten wird, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest, da zum selben Zeitpunkt in Moskau ein weiteres Großturnier stattfindet. Die Zuschauer werden dennoch Judo der Spitzenklasse geboten bekommen, denn die europäische Spitze im Judosport ist breit gefächert, und der Nachwuchs, zu dem auch der Sindelfinger René Schneider gehört, rüttelt im Blick auf Olympia heftig am Thron der etablierten Kämpferinnen und Kämpfer. Das zeigt auch das Motto der Sindelfinger Veranstaltung: "Mit Blick auf Olympia dem Nachwuchs eine Chance geben".

Dass dieser Europacup in Sindelfingen stattfindet, hat eine Vorgeschichte. Der Württembergische Judoverband (WJV) hat bereits in der Vergangenheit im Glaspalast Europa- und Weltmeisterschaften sowie internationale deutsche Meisterschaften für die Europäische Judo-Union (UJF) und den Deutschen Judobund (DJB) erfolgreich ausgerichtet. Umso größer war 2009 die Enttäuschung, dass der DJB ein großes internationales A-Turnier nicht mehr nach Sindelfingen, sondern nach Hamburg vergab. Doch als die UJF dem Deutschen Judobund eine Europacup-Veranstaltung anbot, war der Glaspalast wieder eine der ersten Adressen. Auch der Sächsische Judoverband hatte den Finger gestreckt und sich um die Ausrichtung beworben, Sieger blieb schließlich aber der WJV, der sich für dieses und die nächsten drei Jahre diese Großveranstaltung gesichert hat. Gerd Lamsfuß vom Württembergischen Judoverband und Cheforganisator sowie Thomas Schmidt, der junge WJV-Geschäftsführer, haben aus den württembergischen Judovereinen 186 Helferinnen und Helfer rekrutiert und ein kompetentes Team um sich geschart. Württembergische Kampfrichter werden am Mattenrand sitzen und die Kampflisten führen, Chefs auf der Matte sind die Kampfrichter der Europäischen Judo-Union. Helfer und Helferinnen der VfL-Judoabteilung, sie weisen nach zwölf Jahren internationales Turnier im Glaspalast, eine gehörige Portion Sachkompetenz auf, unterstützen die Organisatoren. Gerd Lamsfuß bringt zudem seine Erfahrungen ein, die er bei der Ausrichtung bisheriger Großveranstaltungen zusammen mit seinem Sohn Tim, dem früheren WJV-Geschäftsführer, erworben hat.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 10 Uhr mit den Vorkämpfen. Gegen 15 Uhr findet die Eröffnungsfeier statt, anschließend die Kämpfe um die dritten Plätze sowie die Finals in den Gewichtsklassen bis 48, 52, 57 und 63 Kilogramm bei den Frauen sowie bis 60, 66 und 73 Kilogramm bei den Männern. Am Sonntag beginnen die Vorkämpfe in den restlichen Gewichtsklassen der Männer und Frauen ebenfalls um 10 Uhr. Im Anschluss an die Vor- und Trostrunde werden die Kämpfe um Platz drei sowie die Finalkämpfe ausgetragen.

Presse | Judo | 15.07.2013

Zwei Brüder unter sich in der 66-Kilogramm-Klasse

Süddeutsches U15-Turnier um den Filderpokal in Leinfelden - Je einmal Gold für SV Böblingen und VfL Sindelfingen

Mit einmal Gold, zweimal Silber, drei dritten, einem fünften und einem neunten Platz kehrten die U15-Judokämpfer des VfL Sindelfingen vom süddeutschen Pokalturnier um den Filderpokal aus Leinfelden zurück. Ihre Böblinger Kollegen brachten es ebenfalls auf einmal Gold und zweimal Silber, dazu noch auf zwei fünfte und zwei siebte Plätze.

Die Böblinger Brüder Max und Paul Lauxmann dominierten die Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm. Paul Lauxmann setzte sich in Pool A mit vorzeitigen Siegen über den Besigheimer Max Schopf, den Stuttgarter Louis Plang und den Heilbronner Walter Neckar an die Spitze. Sein Bruder Max schlug in seinem Pool den Esslinger Valentin Betz und den Leinfeldener Michael Weiss. In der Endrunde bahnte sich Paul Lauxmann über den Leinfeldener Weiss den Weg ins Finale, während sein Bruder Max über den Heilbronner Neckar ins Finale einzog. Dieses Brüder-Finale war rasch entschieden: Paul gelang es, seinen Bruder mit einem Hüftfeger punktreif zu schlagen.

Auch die Sindelfinger blieben nicht ohne Turniersieg. Dejan Vujaklija startete mit einem Sieg über den Backnanger Kevin Mangold, verlor aber gegen den Horber Benjamin Müller. Sein Sieg über den Ludwigsburger Holl sicherte ihm Platz zwei und damit den Einzug in die Finalrunde. Dort schlug er den Gmünder Andreas Lebedev, vorzeitig und stand im Finale gegen den Horber Benjamin Müller. Ein Treffen, das der Sindelfinger knapp für sich entschied.

VfL-Kämpfer Leon Peikert, der wachstumsbedingt in diesem Jahr bereits den zweiten Gewichtsklassen-Wechsel hinter sich hat, erreichte in der Klasse bis 40 Kilogramm als Pool-Zweiter die Finalrunde. Dort schlug er den Leinfeldener Simon Klemm, scheiterte aber im Kampf um den Turniersieg am starken Reutlinger Robert Eckard, dem er bereits in seinem Pool unterlegen war. Nils Vollmer von der SV Böblingen belegte in dieser Klasse Rang fünf.

Auf Platz zwei landete in der Klasse bis 55 Kilogramm auch der Sindelfinger Lenert Rokuya. Er hatte sich mit Siegen über den Nürtinger Zimbelmann, den Stuttgarter Bactuan sowie die Reutlinger Henry Bühler und Tobias Reinhardt ins Finale gegen den Ludwigsburger Robin Siebert vorgekämpft. In diesem Kampf zog er aber den Kürzeren. Luca Slangen von der SV Böblingen scheiterte in dieser Gewichtsklasse im Kampf um den Einzug ins kleine Finale am Ludwigsburger Tilo Knesch und wurde Siebter.

In der Klasse bis 50 Kilogramm erkämpfte sich der Sindelfinger Jannis Winter den siebten Platz, Fünfter wurde in der Klasse bis 60 Kilogramm der Sindelfinger Jan Jaiser, sein Vereinskamerad Kevin Markiewitsch belegte Rang sieben.

Knapp am Turniersieg vorbei schrammte in der Klasse über 66 Kilogramm Mike Baur von der SV Böblingen. schlug in seinem Pool den Ilsfelder Kim Renner und den Backnanger Kilian Layher. In der Finalrunde kämpfte er sich über den Reutlinger Manuel Pisu ins Finale gegen den Lauffener Vadim Packevic. Diesem starken Kämpfer konnte der Böblinger nicht mehr Paroli bieten.

Kleines Häuflein der Kämpferinnen schlägt sich ebenfalls beachtlich

Einen dritten Rang erkämpfte sich in der Klasse bis 43 Kilogramm der Sindelfinger Maxim Hebert. Er siegte im kleinen Finale gegen den Backnanger Andre Sträßer. Sein Vereinskollege Matthias Müller sicherte sich in der Klasse bis 37 Kilogramm mit Siegen über den Ettlinger Alexander Austin und den Reutlinger Paul Beck ebenfalls den dritten Platz. In der Klasse bis 34 Kilogramm gab es noch einen fünften Platz für den Böblinger Daniel Schmid.

Das kleine Häuflein der Böblinger und Sindelfinger U15-Kämpferinnen schlug sich ebenfalls beachtlich. Frida Schmid (SVB) erreichte in der Klasse bis 44 Kilogramm mit Siegen über ihre Vereinskollegin Svenja Barth, die Dritte wurde, und Jana-Maria Jäger (Weingarten) Platz zwei. Ihre Vereinskollegin Vivienne Poirot wurde in der Klasse bis 57 Kilogramm Dritte. Selin Ursu (VfL) schaffte in der Klasse bis 40 Kilogramm Platz drei, Carolina Eppinger (SVB, bis 63 Kilogramm) kam auf Rang neun.

Presse | Judo | 09.07.2013

Andreas Wegner löst für Arnd Franz in Sindelfingen ab

Stabwechsel nach 15 fruchtbaren Jahren

Man kann getrost vom Ende einer Ära sprechen: Arnd Franz hat nach 15 Jahren sein Amt als Judo-Abteilungsleiter des VfL Sindelfingen an seinen Nachfolger Andreas Wegner abgegeben. Der will den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen.

Die Judoka des VfL überreichten Arnd Franz zum Abschied eine Statuette von Jigiro Kano, dem Begründer des modernen Judo. Franz, der seit Amt wegen beruflicher Belastung abgibt, hat in seiner Amtszeit nicht nur die Zahl der Mitglieder von seinerzeit 170 auf 400 gesteigert, er war zusammen mit dem Abteilungsvorstand auch die treibende Kraft für eine neue Strategie: Judo-Basisarbeit bereits in den Kindergärten, Kooperationen mit Schulen und die Verteilung der Arbeit in der Abteilung auf viele kompetente Schultern.

Der Zwei-Meter-Hüne und Vater von zwei Söhnen, die in seine Judo-Fußstapfen treten wollen, ist ein VfL-Urgestein. Als Jugendlicher kam Arnd Franz zum VfL, Mitte der 90er Jahre kümmerte er sich als Pressereferent um die Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung. Zusammen mit dem Olympia-Silbermedaillengewinner von Seoul, Marc Meiling, war er zudem lange Jahre die Stütze im Schwergewicht der Bundesliga-Mannschaft. Bei den sportlichen Erfolgen stand er nach eigener Aussage eigentlich mehr "in der zweiten Reihe": Fünfmal Fünfter bei deutschen Meisterschaften, doch dann, gegen Ende seiner sportlichen Karriere, ab 1994 häufiger Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften, unter anderem der USA und der Schweiz. 1998 wurde ihm die Abteilungsleitung angetragen, und er wurde von der Mitgliederversammlung in dieses Amt gewählt.

Ab dann begannen 15 fruchtbare Jahre für den Judosport im VfL. Die Verpflichtung von Cheftrainer Jan Steiner, der nicht nur die Vorstellungen der Abteilungsleitung von der Jugend-Breitenarbeit erfolgreich umsetzte sowie Talente entdeckte und förderte, fiel in die Amtszeit von Franz. Eine Amtszeit, die sieben Jahre lang auch eine erfolgreiche Fernbeziehung war: Vier Jahre lebte Franz berufsbedingt in Frankfurt und drei Jahre in den USA. Die Abteilungsleitung funktionierte dank E-Mail und einem eingespielten Vorstandsteam dennoch einwandfrei. Einem breiten, auch internationalen Publikum ist Arnd Franz durch seine Moderation des internationalen Judoturniers im Glaspalast, die er mit volltönender Stimme und exzellentem Englisch absolvierte, bekannt geworden. Was er dem Judosport verdankt? "Für mich sind die Judo-Prinzipien, nämlich Achtung vor dem Gegenüber und vor Älteren sowie die Selbstdisziplin prägend für mein gesamtes Leben. Auch heute noch und auch in Zukunft", bilanziert er sein bisheriges Judo-Leben.

Andreas Wegner, sein Nachfolger, ist mit 16 Jahren zur VfL-Judoabteilung gestoßen, hatte dann aber eine 30 Jahre lang währende Pause eingelegt. Bis dann seine Kinder Meike und Julian die Liebe zum Judosport entdeckten und den Vater und die Mutter forderten. Andreas Wegner engagierte sich im Abteilungsvorstand, die beiden Jung-Wegners sind inzwischen erfolgreiche Nachwuchs-Judoka, und ihre Mutter, Ellen Wegner, ist für den U17-Frauenbereich im Württembergischen Judoverband zuständig. Und so war es dann fast zwangsläufig, dass der 56 Jahre alte Marketing-Fachmann von der Mitgliederversammlung der Judoabteilung zum Nachfolger des scheidenden Arnd Franz gewählt wurde. Andreas Wegner sieht seine Aufgabe vor allem darin, den erfolgreich beschrittenen Weg der VfL-Judoka weiter fortzuführen, also Judo in die Bevölkerung tragen, bereits im Kindergarten damit anfangen und Priorität auf die Basis- und Nachwuchsarbeit legen.

Diese Basis- und Jugendarbeit beim VfL wird entscheidend von den Sindelfinger Judofreunden gefördert. Und dies nicht nur ideell, sondern auch materiell. So konnte der sportliche Leiter Marc Meiling jetzt einen Scheck über 15 000 Euro vom Förderverein in Empfang nehmen. Geld, das in die Nachwuchsarbeit der Judoabteilung gesteckt wird. Im vergangenen Jahr haben die Judofreunde die Abteilung bereits mit einer 10 000-Euro-Spende unterstützt.

Förderverein übergibt 15 000 Euro für Nachwuchsarbeit

Viele der ehemaligen Sindelfinger Bundesligakämpfer aus den Jahren 1986 bis 1992 kommen einmal im Jahr wieder nach Sindelfingen, um gemeinsam zu trainieren, alte und neue Techniken auszuprobieren und die Gemeinsamkeit zu pflegen. Ein besonderes Ritual ist jedes Mal das Wiegen der Teilnehmer und die Körperfettmessung, die auch dokumentiert wird. Harald Widlroither, Leichtgewichtler der damaligen Bundesliga-Mannschaft, hatte diese Treffen vor zwölf Jahren ins Leben gerufen und lenkt seitdem die Aktivitäten des Fördervereins. Er betreut in der Judoabteilung auch das wichtige Aufgabenfeld "Schule und Sport". "Mit dem Motto der Judoabteilung ,Perspektive Judo - Erfolg in Schule und Sport` wollen wir unsere jungen Sportler zu Top-Leistungen in allen Lebensbereichen ermuntern und dafür auch die Rahmenbedingungen schaffen. Deshalb arbeiten wir in verschiedenen Projekten mit ausgewählten Sindelfinger Schulen wie dem Gymnasium Unterrieden. Es muss möglich sein, deutscher Meister zu werden und zudem ein gutes Abitur zu absolvieren", meint er.

Gerade die räumliche Nähe zwischen dem Gymnasium Unterrieden und dem Judo-Dojo im Glaspalast trage neben dem guten Angebot zur fachspezifischen Lernunterstützung durch Oberstufenschüler zu den optimalen Trainingsbedingungen der derzeit acht Bundes- und Landeskader-Athleten bei. Weitere Maßnahmen wie die Projektwoche "Kinder stark machen" und Judo-AGs an verschiedenen Sindelfinger Schulen ergänzen das Programm. So hat sich der Förderverein von einem Kreis ehemaliger Bundesliga-Kämpfer mit mittlerweile interessanten Lebensläufen zu einer anspruchsvollen Mischung von Förderern, Eltern und Freunden entwickelt, denen der Judosport am Herzen liegt.

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Presse | Judo | 03.07.2013

Zwei Landesmeister aus Sindelfingen

Fabian Hässner und Stefan Wolf gewinnen in Esslingen die Goldmedaille für den VfL Sindelfingen

Von Wilfried Vilz

Mit reichlich Edelmetall im Gepäck sind die Judoka des VfL Sindelfingen von den Landesmeisterschaften in Esslingen zurückgekehrt. Zweimal standen ihre Kämpfer ganz oben auf dem Treppchen.

Die Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm der Männer wurde eindeutig von den VfL-Judoka Fabian Hässner und Patrick Widmann dominiert. Fabian Hässner ließ in seinem Pool weder dem Horber York-Richard Drost noch dem Ulmer Hagen Fiek und dem Dimbacher Sebastian Maier eine Chance. Alle mussten sie sich dem Sindelfinger noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit geschlagen geben.

Im zweiten Pool mischte derweil VfL-Kämpfer Patrick Widmann seine Gegner auf: Vorzeitig schlug er sowohl seinen Vereinskollegen Fabian Staber, der später auf Platz fünf landete, als auch den Esslinger Kevin Weidner. Das bedeutete ein reines VfL-Finale in dieser Gewichtsklasse. Und diesen Kampf um Gold und Meistertitel entschied Fabian Hässner mit einem sauberen Innensichelwurf vorzeitig für sich.

Thomas Wolf und sein Bruder Stefan Wolf starteten in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. Stefan Wolf kämpfte sich mit Siegen über den Ilsfelder Jan Esch, den Fellbacher Joshua Miethke und den starken Feuerbacher Igor Kunjavsky bis ins Finale vor. Dort schlug er den Esslinger Andreas Kurz und sicherte sich so die Meisterschaft. Thomas Wolf siegte nach einem Freilos über den Reutlinger Gekeler, wurde dann aber vom Esslinger Andreas Kurz geschlagen und in die Trostrunde geschickt. Dort - im Kampf um Bronze - traf er auf den Ravensburger Michael Wolf. Im Kampf der beiden Wölfe war dann Thomas der erfolgreichere und sicherte sich so die Bronzemedaille.

Nicht seinen allerbesten Tag hatte bei diesen Titelkämpfen in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm der Sindelfinger Chris Behr erwischt. Ganz im Gegensatz zu früheren Auftritten tat sich der VfL-Kämpfer diesmal schwer mit seinen Gegnern.

Da gab es zunächst eine Auftakt-Niederlage gegen den Nürtinger Dirk Kittelberger. Dem folgte eine weitere Niederlage, diesmal gegen den Stuttgarter Bekzhan Zhumanbayev, der in der Verlängerung der Siegreiche geblieben war. Doch dann legte der VfL-Kämpfer einen Zahn zu, schlug den Ravensburger Patrick Stauber mit einem Würgegriff vorzeitig, ließ zum Abschluss auch dem Göppinger Tobias Strobel keine Chance und gewann so noch die Bronzemedaille. In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm landete Roland Hübel vom VfL auf Platz sieben.

Bei den Judofrauen war die Böblingerin Lena Kramer die einzige Kreisvertreterin. Die SVB-Kämpferin schlug im Kampf jede gegen jede zwar die Seelingerin Elisabeth Späth, die Heilbronnerin Alysia Kehr und deren Schwester Julia Kehr. Gegen die spätere Meisterin in dieser Gewichtsklasse, die Reutlingerin Larissa Meier hatte sie dann doch kein Rezept und verlor. Diese Niederlage kostete die SVB-Kämpferin die Meisterschaft.

Presse | Judo | 25.06.2013

Etikette, geheimes Rezept und treue Gäste

Mattengeflüster

Von Wilfried Vilz

Dass in der Sportart Judo auf die Etikette geachtet wird, zeigt sich nicht nur daran, dass sich die Kämpfer zunächst verbeugen, ehe es auf der Matte zur Sache geht. Attacken auf der Matte - das ist in Ordnung, verbale Attacken gegen den Gegner oder den gegnerischen Trainer - das geht gar nicht. Und so musste der junge Kämpfer, der seinen Gegner beim internationalen Turnier im Sindelfinger Glaspalast laut und deutlich "Arschloch" genannt hatte, gleich seinen Judoanzug einpacken und das Turnier verlassen. Da half es auch nicht, dass sich seine Trainerin in die Bresche warf und behauptete, ihr Schützling hätte lediglich "Autsch" gesagt.

Ausgekugelter Ellenbogen: Eis war gefragt - immer dann, wenn es im Kampfgetümmel zu Prellungen kam. Das DRK Sindelfingen war gut gerüstet: Immer waren vier Rotkreuzler und eine Ärztin bereit. Gravierendste Verletzung an den beiden Turniertagen war ein ausgekugelter Ellenbogen.

Französische Köstlichkeit: Die gebürtige Französin Anne-Marie Fischer, deren beide Söhne beim VfL Sindelfingen aktive Kämpfer sind, betreut bei den großen Turnieren im Glaspalast den heiß umlagerten Crêpes-Stand. Die Rezeptur dieser französischen Köstlichkeit gibt sie auch auf Befragen nicht preis. Nur soviel war der gebürtigen Französin zu entlocken: "Den Teig mache ich einen Tag vorher, aber was sonst zu einer original bretonischen Crêpe gehört, bleibt mein Geheimnis."

Überraschte Niederländer: "Jetzt haben die Sindelfinger den Pokal wieder gewonnen", resignierte Gerard Weber, Delegationschef des Limburger Judovereins JC Hercules am Sonntagnachmittag. Umso größer war die Überraschung, als er doch den Pokal für sein Team entgegen nehmen konnte, das punktgleich mit dem VfL war. Verdient haben ihn die Limburger allemal: Sie sind von Anfang an die treuesten Besucher des internationalen Turniers. Und als echte Niederländer schätzen sie es besonders, dass sie ihre Zelte rund um den Glaspalast aufschlagen durften.

Presse | Judo | 25.06.2013

Internationales Turnier im Sindelfinger Glaspalast

Mit einem Würgegriff die Goldmedaille entrissen

Der Judo-Nachwuchs des VfL Sindelfingen steuerte in der U18- und U21-Altersklasse am zweiten Kampftag des 13. internationalen Turniers im Glaspalast (die KRZ berichtete bereits in ihrer Montagausgabe) weitere wichtige Punkte zum Erfolg bei.

Bei den U18-Kämpfern gewann in der Klasse bis 46 Kilogramm Alexander Schmitt Bronze, ebenso Denis Hebert, der eine Klasse höher (bis 50 Kilogramm) angetreten war. Bronze gab es auch für Lukas Klemm (bis 55 Kilogramm). Die Goldmedaille und den Turniersieg verpasste Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) nur knapp. Im Finale unterlag er dem Freiburger Adrian Preeda und gewann Silber. Gleich zwei dritte Plätze gab es für den VfL in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm: Philipp Haug und Milot Jusufi gewannen Bronze, Denis Turkovic kam noch auf Platz sieben.

In der U21-Altersklasse erkämpfte sich Patrick Widmann Bronze in der Klasse bis 60 Kilogramm. Andi Finkbeiner, der auch in der Altersklasse U21 startberechtigt war, holte in der Klasse bis 73 Kilogramm ebenfalls Bronze

Nur drei Teilnehmerinnen aus dem Kreis waren bei den U21-Frauen vertreten. Lena Kramer (bis 52 Kilogramm) von der SV Böblingen sicherte sich die Bronzemedaille, ebenso die VfL-Kämpferin Aylin Mill (bis 70 Kilogramm).

Für VfL-Gold in dieser Gewichtsklasse sorgte Meike Wegner, die in ihrem Pool alle ihre Gegnerinnen schlug und in der anschließenden Hauptrunde zunächst ihre Vereinskollegin Aylin Mill aus dem Rennen warf. Im Finale gegen Annalena Bauer (Höchberg) lag die Sindelfingerin bis kurz vor Ende zurück. dann aber gelang es ihr, die Höchbergerin in einen Würgegriff zu nehmen und sie zur Aufgabe zu zwingen.

Presse | Judo | 24.06.2013

Begeisternder Kampf von René Schneider

Über 830 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei Wettkampftagen des internationalen Turniers im Sindelfinger Glaspalast

Am späten Sonntagnachmittag stand es fest: Die Judoka des VfL Sindelfingen und der niederländische Verein JC Hercules Limburg haben beim 13. internationalen Judoturnier im Glaspalast jeweils 132 Punkte erkämpft. Der Siegerpokal geht deshalb nach Limburg.

Von Wilfried Vilz

"Unsere niederländischen Judoka sind seit 13 Jahren treue Teilnehmer, und bei Punktgleichheit haben unsere Gäste und Freunde selbstverständlich den Vortritt", sagte Marc Meiling, Olympia-Zweiter von Seoul und Vorstandsmitglied der VfL-Judoabteilung, als er dem Chef der Limburger, Gerard Weber, den Siegerpokal in die Hand drückte. Insgesamt hatten mehr als 830 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen und 108 Vereinen um Pokale und Medaillen gekämpft.

Besonders hervorzuheben war bei den Männern in der Klasse bis 73 Kilogramm VfL-Kämpfer Rene Schneider, der unlängst mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften Dritter geworden war. Er lieferte im Halbfinale dem für den TSB Ravensburg startenden Japaner Takahide Haraguchi ein packendes und begeisterndes Duell. Der nahezu ebenbürtige Gegner verlangte dem Sindelfinger alles ab, und erst kurz vor Ende punktete Schneider mit einem Körperwurf. Das Finale gegen den Münchner Julian Kolein war für den VfL-Kämpfer dann eher eine lässige Übung, die er nach nur 20 Sekunden mit einem Schulterwurf zu seinen Gunsten entschied. Schneider hat damit schon mal seine Visitenkarte im Glaspalast abgegeben, wo er am 21. Juli beim Europacup der Männer und Frauen wieder am Start sein wird.

Auch die restlichen Sindelfinger Kämpfer hielten mit ihren Fähigkeiten nicht hinterm Berg. Zum Beispiel Chris Behr, der in der Klasse bis 60 Kilogramm nacheinander den Dimbacher Sebastian Maier sowie die Schweizer Donat Müller und Daniel Rüftig schlug und so nicht nur den Turniersieg verbuchte, sondern auch wertvolle Punkte für den VfL sammelte. Roland Hüben, für den VfL in der Klasse bis 66 Kilogramm am Start, konnte sich im kleinen Finale gegen den Holländer Chris Riga nicht behaupten und wurde Fünfter.

Der Herrenberger Julian Stiebeling belegte in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm Platz drei, bei den Frauen war die Böblingerin Lena Kramer einzige Starterin aus dem Kreis. In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm erkämpfte sie sich Platz drei.

Fleißig gepunktet in den Altersklassen U13 und U15

Als Punktegarant erwies sich auch die Jugend des VfL Sindelfingen. In der Altersklasse U13 gewann Fabian Geiselhardt in der Klasse über 50 Kilogramm die Bronzemedaille, Kevin Markievic (VfL) kam auf Platz sieben. Niklas Göhler verpasste in der Klasse bis 50 Kilogramm im Finale gegen den Slowenen Andrej Yankovskyy knapp die Goldmedaille und wurde Zweiter. Janis Winter kam in der Klasse bis 46 Kilogramm auf den fünften und sein VfL-Vereinskollege Lenart Wieseler auf den siebten Platz. Patrick Olivera (bis 43 Kilogramm) wurde Fünfter. Eine Platzierung, die in der Klasse bis 37 Kilogramm auch VfL-Judoka Matthias Müller erkämpfte.

In der Altersklasse U15 siegte Nike Baur von der SV Böblingen im kleinen Finale und wurde Dritter. Sein Vereinskollege Paul Lauxmann belegte in der Klasse bis 66 Kilogramm Rang sieben. Gold für Sindelfingen holte in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm Anton Widlroither, der im Finale Marco Roth (Hütschenhausen) mit einem sauberen Innenschenkelwurf außer Gefecht setzte. Sein Vereinskollege Kevin Bissinger kam hier auf Platz fünf, während der Böblinger Luca Slangen in dieser Gewichtsklasse den siebten Platz belegte. In der Klasse bis 50 Kilogramm gab es fast noch einmal Gold für den VfL, aber Rokurya Lehnert musste im Finale gegen den Rüsselsheimer Markus Trippel die Waffen strecken und wurde Zweiter.

Pech hatte in der Klasse bis 43 Kilogramm Maxim Hebert. Der als Favorit gehandelte Sindelfinger verletzte sich im Halbfinale, konnte auch im kleinen Finale nicht antreten und belegte Platz fünf. Sein Vereinskollege Dejan Vujaklija wurde Dritter. Rang sieben erkämpfte sich in der Klasse bis 37 Kilogramm Leon Peikert (VfL Sindelfingen).