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Presse | Judo | 27.04.2016

Mit weißer Weste zur Meisterschaft

Ein ungefährdeter Sieg der Sindelfinger U18-Kämpfer und eine reibungslose Veranstaltung, organisiert von der Judoabteilung des KSV Holzgerlingen, kennzeichneten den Kampftag der Württemberg-Jugendliga U18 in der Grabenrain-Sporthalle.

Die Sindelfinger Kämpfer setzten sich mit 10:0-Punkten souverän an die Spitze und holten sich so zum zweiten Mal den Titel eines württembergischen Jugend-Ligameisters U18.

Dabei hatte die erste der fünf Sindelfinger Mannschaftsbegegnungen – mit dem Team der TSG Backnang – nicht sehr hoffnungsvoll begonnen: Leon Peikert (bis 55 Kilogramm) verlor gegen den Backnanger Leon Koch, und Patrick Oliveira (bis 60 Kilogramm) konnte sich nicht gegen den Backnanger Elias Reisch behaupten.

Doch dann punkteten nacheinander Robin Siebert (bis 66 Kilogramm) beim Backnanger Tim Biskup (mit Hüftfeger), Dejan Vujaklija (bis 73 Kilogramm) mit Haltegriff und Würger beim Backnanger Andre Strässer und schließlich auch Vladislav Bashtakov (plus 73 Kilogramm) mit Haltegriff beim Backnanger Hans Leon. Endstand somit 3:1 für das VfL-Team.

Bei der zweiten Begegnung – diesmal gegen die Mannschaft des JV Nürtingen – lief es schon besser: Das Sindelfinger Team, in dem Trainer Frixos Raidos diesmal den Zwillingsbruder von Robin Siebert, nämlich Darius Siebert statt des Schwergewichtlers Bashtakov aufgenommen hatte, gewann alle Kämpfe und konnte so ein glattes 5:0 auf sein Punktekonto buchen. Mit demselben Resultat wurde anschließend die Mannschaft des SV Fellbach abgefertigt.

Ein ähnliches Ergebnis bahnte sich auch im vierten Kampf gegen die Mannschaft der Sportvereinigung Feuerbach an. Die Sindelfinger hatten sich in gewohnter Besetzung bereits zum 4:0 durchgekämpft, als Schwergewichtler Bashtakov überraschend von dem Fellbacher Felix Wagner ausgekontert wurde und das Endergebnis 4:1 für den VfL lautete.

Inzwischen hatte sich Sindelfingens schärfster Konkurrent, die Mannschaft des Judozentrums Heubach, ebenfalls bis ganz nach vorne gekämpft und der abschließende Kampf dieser beiden Mannschaften musste über Meisterschaft und Vizemeisterschaft entscheiden.

Und die Sindelfinger wollte es von Anfang an wissen: Leon Peikert brauchte nur fünf Sekunden, um den Heubacher Tobias Jahnle mit einem Innenschenkelwurf zu besiegen. Doch anschließend lief der Sindelfinger Oliveira buchstäblich in einen Ausheber des Heubachers Niklas Reitzinger. Aber Robin Siebert übte anschließend mit seinem Sieg per Hüftfeger beim Heubacher Gordon Geiger Wiedergutmachung und brachte sein Team wieder in Führung.

Und als anschließend Dejan Vujaklija mangels Heubacher Kämpfer kampflos zum Sieg kam, standen Mannschaftssieg und somit auch die Ligameisterschaften fest. Und so spielte es fürs Endergebnis keine Rolle mehr, dass Sindelfingens Schwergewichtler Bashtakov verletzt nicht antrat und seinem Heubacher Gegner den Punkt kampflos überließ. Das abschließende 3:2 für die VfL-Judoka genügte zum Titel und zu den Goldmedaillen für die Sindelfinger Kämpfer.

Abgekämpft aber glücklich: das siegreiche Württemberg-Liga Jugendteam des VfL Sindelfingen samt Trainer Frixos Raidos (vorne) nach dem Kampftag in Holzgerlingen. Bild: Vilz

Presse | Judo | 25.04.2016

Schwerstarbeit für Milot Jusufi

Mit einem 11:2-Erfolg gegen den VfL Riesa sind die Judoka des VfL Sindelfingen in ihre zweite Bundesligasaison gestartet und haben damit ihrem Publikum und dem Gegner aus Sachsen eine faustdicke Überraschung bereitet.

„Wir sind ein Jahr älter und ein Jahr reifer und stärker geworden“, kommentierte VfL-Coach Simon Kristen dieses Ergebnis. „Ich habe es gewusst, dass wir Riesa schlagen werden.“ Dieser Erfolg gelang dem VfL ohne den eingeplanten österreichischen Schwergewichtler, der zum Ligastart nicht kommen konnte und erst später ins Bundesliga-Geschehen eingreifen wird.

Neben den bewährten Team-Mitgliedern überzeugten im Auftakt-Kampf die wenigen Neuzugänge des VfL. Den Anfang machte in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Finn Seeger, der den Riesaer Richard Fiedler per Innenschenkelwurf besiegte. Der zweite Bundesliga-Neuzugang, der Slowene Celicj Jesenko (bis 90 Kilogramm), schlug den Riesaer Paul Pink kurz vor Ende der regulären Kampfzeit ebenfalls mit einem sauberen Innenschenkelwurf. Als anschließend Stamm-Kämpfer Lukas Klemm (bis 60 Kilogramm) nach nur 30 Sekunden den Riesaer Lucas Moque erfolgreich in einen Haltegriff nahm, hatte das VfL-Team bereits einen 3:0-Vorsprung erkämpft. Dann musste sich Sindelfingens Philipp Haug dem Riesaer Robert Conrad beugen.

Das sollte im ersten Durchgang die einzige Sindelfinger Niederlage bleiben. Tilmann Sutor (bis 73 Kilogramm) besiegte den Riesaer Franz Bruhn mit einem Haltegriff. Milot Jusufi, der die undankbare Aufgabe hatte, im Schwergewicht gegen den um mindestens 30 Kilogramm schwereren Riesaer Malsajev anzutreten, riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin, als er den gegnerischen Schwergewichtler erst mit einem Schulterwurf fällte und ihn später noch in einen Haltegriff nehmen konnte, der den vorzeitigen Sieg bedeutete.

Knapp siegte der Sindelfinger Yves Behr gegen den Riesaer Kottan Hambela. So stand es zur Halbzeit 6:1 für die VfL-Judoka. Im zweiten Durchgang kam Tom Meiling (bis 81 Kilogramm) zu seinem ersten Bundesliga-Auftritt. Ein Fußfeger und ein Konterwurf sicherten ihm den Sieg. Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) fand gegen den Riesaer Paul Pink kein Rezept und verlor. Lukas Klemm (bis 60 Kilogramm) erwies sich wieder als verlässliche Stütze seines Teams. Er schlug den Riesaer Martin Müller. Anschließend betrat der slowenische Neuzugang im VfL-Bundesliga-Team, Celicj Jesenko (diesmal bis 100 Kilogramm am Start), die Matte und siegte mit zwei großen Wertungen für Schulterwurf und für einen Konterwurf über den Riesaer Robert Conrad. Nicholas Rose (bis 73 Kilogramm) konnte sich ebenfalls durchsetzen. Anschließend musste Milot Jusufi wieder – in des Wortes wahrster Bedeutung – Schwerstarbeit leisten und abermals gegen seinen Gegner vom ersten Durchgang antreten. Dieser war inzwischen gewarnt und erkämpfte sich ein Unentschieden.

Im letzten Einzelkampf des ersten Tages musste sich Neuzugang Kim Ruf (bis 66 Kilogramm) gegen den Riesaer Tom Starim bewähren. Und das tat er mit Bravour, ließ seinem Gegner keine Atempause und warf ihn nach nur 48 Sekunden mit einem Hüftfeger. Damit waren der 11:2-Endstand und der Traumstart für das Sindelfinger Team perfekt.

Finn Seeger (links) hebt den Riesaer Richard Fiedler (rechts) aus. Bild: Vilz

Presse | Judo | 19.04.2016

Simon Kristen peilt Platz vier an

Mit nur wenigen Verstärkungen, dafür aber mit viel Selbstbewusstsein starten die Kämpfer der Sindelfinger Judo-Abteilung in die am kommenden Samstag beginnende neue Saison der 2. Bundesliga Süd.

Für‘s Selbstbewusstsein spricht die Einschätzung von Bundesliga-Coach Simon Kristen, der sein Team für gut genug hält, um am Saisonende auf Platz vier zu stehen. „Meine Jungs trainieren bis zu sieben Mal pro Woche und sparen dabei auch den Kraftraum nicht aus.“

An vier der insgesamt sechs Kampftagen stehen die Sindelfinger auf heimischer Matte ihren Gegnern gegenüber. Und wie in der vergangenen Saison können sie nicht absteigen, da der JC Wiesbaden in letzter Minute seine Mannschaft zurückgezogen hat, und weil der TSV Abensberg , das „Bayern München des deutschen Judosports“ alles tun wird, um nach dem freiwilligen Abstieg aus der Bundesliga in der vergangenen Saison diesmal wieder in die höchste deutsche Liga aufzusteigen. Der mehrfache Europa-Cup-Sieger Abensberg gilt ohnehin als absoluter Favorit in dieser Liga.

Wenn am Samstag um 17 Uhr in der Unterriedenhalle der VfL gegen die Mannschaft aus Riesa in ihre zweite Saison nach dem Wiederaufstieg startet, dann wird in der VfL-Judoabteilung auch ein Stück erfolgreiche Nachwuchsarbeit präsentiert. Denn rund zwei Drittel aller Kämpfer des 25 Mann umfassenden Kaders stammen aus den eigenen Reihen, sind über die Jugend in die Bundesliga gelangt.

Eine Bilanz, die in dieser Liga vielleicht noch die Judoka aus Speyer aufweisen können, die ebenfalls stark auf Eigengewächse setzen. Wie breit die VfL-Kämpfer inzwischen aufgestellt sind, wird auch aus folgender Tatsache deutlich: Die Sindelfinger sind der einzige deutsche Judoverein, der in fünf Ligen eine Mannschaft stellt: In der 2. Bundesliga Süd, der Baden-Württemberg-Liga, der Württemberg-Liga, der Landesliga und der Bezirksliga.

Sindelfingens Erste kämpfte vor Jahren, als die heute „alten Kämpen“ des Vereins wie Halbschwergewichtler Marc Meiling (heute sportlicher Leiter der Judoabteilung) und Leichtgewichtler Harald Widlroither (heute Chef des Vereins der Judofreunde des VfL Sindelfingen) noch selbst auf der Matte standen, erfolgreich in der 2. Bundesliga Süd. Anschließend folgten viele erfolgreiche Jahre in der Regionalliga Süd bis jetzt wieder die Bundesliga an der Reihe war.

Im aktuellen Bundesliga-Kader gibt es nur wenige neue Gesichter. Leichte Sorgen plagen den VfL-Coach, wenn er an seine Leichtgewichtler denkt, die derzeit etwas vom Verletzungspech verfolgt sind, aber durchaus noch ins Geschehen eingreifen können. Besser sieht es bei den Halbschwer- und Schwergewichtlern aus.

Für den VfL wird spätestens am zweiten Kampftag ein österreichischer Schwergewichtler auf der Matte stehen, der mit seinen 19 Jahren und 125 Kilogramm Kampfgewicht in seinem Heimatland sogar den österreichischen Olympia-Teilnehmer besiegt hat.

Aus Slowenien ist ein 90-Kilogramm-Kämpfer hinzugestoßen, der das Team ebenfalls verstärken wird. Und schließlich sind die heimischen Gewächse deutlich stärker geworden. „Zum Beispiel haben Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) und Milot Yufusi (Halbschwergewichtler) an Routine und Kampferfahrung zugelegt, Tom Meiling ist ebenfalls kein Leichtgewicht mehr. Auch sonst haben wir noch Überraschendes für den ersten Kampftag parat“ kündigt Coach Simon Kristen an.

Info

Weitere Informationen zu den Judoka des VfL Sindelfingen bekommt man auch unter www.judosindelfingen.de im Internet.

Presse | Judo | 15.04.2016

Patrick Sieger feiert nur Siege

Die Judokämpfer des VfL Sindelfingen III haben sich am zweiten Kampftag in Ulm die Meisterschaft in der Württemberg-Liga gesichert. Die SV Böblingen belegte Platz sechs.

Die Sindelfinger Kämpfer mussten in Ulm zunächst gegen die Mannschaft des JC Herrenberg antreten. Danilo Fischer (Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm) schlug den Herrenberger Eddy Kempf. Patrick Sieger (bis 81 Kilogramm) behielt die Oberhand über den Herrenberger David Grünewald.

Dann verlor Leon Peikert (bis 60 Kilogramm) gegen den Herrenberger York Drost, aber Julian Wegner (bis 73 Kilogramm) und Chris Schätzle (plus 100 Kilogramm) bauten den VfL-Vorsprung mit ihren Siegen über Dominik Hauger und Tobias Rentschler weiter aus. Zwar punktete anschließend der Herrenberger Andre Binnewies (bis 100 Kilogramm) beim Sindelfinger Jonas Benner, aber Sven Marcovic (bis 90 Kilogramm) stellte mit seinem vorzeitigen Sieg über den Herrenberger Wynnecken Fimmen den 5:2-Sieg des VfL-Teams sicher.

Gegen das Team der Leonberger Judoschule Roman Baur waren die Sindelfinger von vorneherein im Vorteil, da die Leonberger zwei Gewichtsklassen nicht besetzen konnten. Und so siegten Leon Peikert und Chris Schätzle kampflos, während Danilo Fischer den Leonberger Tobias Hammel und Patrick Sieger Roman Baur schlug. Weitere Erfolge fuhren Julian Wegner und Simon Kristen ein, während Jonas Benner seinem Leonberger Gegner unterlag. Endstand somit 6:1 für das VfL-Team.

Hatten sich die Leonberger noch als leichter Gegner erwiesen, so wurde der anschließende Kampf gegen die zweite Mannschaft der TSG Backnang schwieriger: Zwar siegten Danilo Fischer und Patrick Sieger sowie Julian Wegner, aber nachdem Leon Peikert Jonas Benner, Sven Markovic und Chris Schätzle ihre Begegnungen verloren hatten, stand es 4:3 für die zweite Mannschaft der TSG Backnang.

Nun mussten die Sindelfinger gegen den Aufsteiger Ulm im letzten Mannschaftskampf der diesjährigen Ligarunde unbedingt punkten, wenn sie ganz oben landen wollten. Und dies gelang, wenn auch nur knapp: Patrick Sieger, Leon Peikert, Julian Wegner und Simon Kristen gewannen ihre Kämpfe, Jonas Benner und Chris Schätzle verloren, aber es reichte zum 4:3-Sieg und damit zur Liga-Meisterschaft.

Die Herrenberger Kämpfer hatten auf ihrem Weg zum dritten Platz die Mannschaft der Leonberger Judoschule Roman Baur mit 4:3 geschlagen wobei Daniel Maurer, York Drost, Dominik Hauger und Wynnecken Fimmen für die nötigen Punkte sorgten. Noch deutlicher, nämlich 5:2, fiel der Herrenberger Sieg über das Team des SV Fellbach aus. Hier waren es Karl Reutter, Daniel Maurer York Drost, Dominik Hauger und Andre Binnewies, die für ihr Team punkteten. Im letzten Kampf der Herrenberger – gegen die Mannschaft des Judoteams Steinheim – verpassten die Herrenberger nur knapp die Vizemeisterschaft, denn sie verloren mit 3:4.

Die Mannschaft der SVB-Judoabteilung traf am zweiten Kampftag auf den Aufsteiger Ulm und siegte mit 5:2. Erfolgreich für Böblingen waren Bernd Schweizer (bis 81 Kilogramm), Felix Schicke (bis 60 Kilogramm, Mathias Krempels (bis 73 Kilogramm, Rene Täuscher ((plus 100 Kilogramm) und Denis Raduka (bis 100 Kilogramm). Gegen die Mannschaft des Judoteams Steinheim setzte es anschließend allerdings eine 2:5-Niederlage.

Noch höher mit 1:6 fiel die Niederlage gegen Ravensburg aus. Nur knapp – nämlich mit 3:4 – verloren die Böblinger gegen die Mannschaft der Judoschule Roman Baur und belegten so den sechsten Platz.

Machte auch am zweiten Kampftag der Württemberg-Liga seinem Namen alle Ehre: Der Sindelfinger Patrick Sieger (oben) gewann alle seine Kämpfe. Bild: Vilz

Presse | Judo | 14.04.2016

Regina Schneider behält die Nerven

Es war knapp, aber es hat geklappt: Die Judo-Frauen des VfL Sindelfingen haben sich bei einem 10:2-Punktegleichstand mit der Mannschaft des Judoteams Steinheim dank der um lediglich fünf Punkte besseren Unterbewertung den Titel eines württembergischen Ligameisters erkämpft.

Das VfL-Team war bereits nach dem ersten Kampftag Tabellenführer und hat sich auch am zweiten und letzten Kampftag in Ulm nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen.

Drei Kämpfe hatte das VfL-Frauenteam am letzten Kampftag in Ulm noch zu absolvieren. Zunächst standen sie der Mannschaft des Gastgebers VfL Ulm gegenüber. Hier siegte die Sindelfingerin Carolin Kottmair (bis 70 Kilogramm) vorzeitig über die Ulmerin Isabella Schmidt-Kaler. Conny Gaal verließ in der Begegnung mit der Ulmerin Tamara Honold (bis 63 Kilogramm) ebenfalls vorzeitig als Siegerin die Matte. Fanny Hirling (bis 52 Kilogramm), die als Fremdstarterin von der SVB-Judoabteilung das VfL-Team unterstützte, siegte anschließend kampflos.

Sarah Baitinger (bis 57 Kilogramm) verlor gegen die Ulmerin Sarah Dangel, und auch VfL-Frauencoach Regina Schneider (plus 70 Kilogramm) musste sich der Ulmerin Lisa Kehm geschlagen geben. Aber es reichte zum 3:2-Sieg für das VfL-Team.

In der anschließenden Begegnung mit der Mannschaft des Judozentrums Heubach bahnte sich die erste und einzige Niederlage des VfL-Teams in der diesjährigen Ligarunde mit der Niederlage von Meike Wegner (bis 70 Kilogramm) gegen die Heubacherin Lea Schmid an. Dem folgte die Niederlage von Daniela Brenner gegen die Heubacherin Theresa Geller (bis 63 Kilogramm).

Fanny Hirling siegte anschließend mangels Gegnerin kampflos, aber dann musste die Sindelfingerin Sarah Beitinger gegen die Heubacherin Katrin Hanke die Waffen strecken und verlor. Zwar gewann im letzten Kampf dieser Mannschaftsbegegnung die Sindelfingerin Aylin Mill (plus 70 Kilogramm) noch gegen die Heubacherin Angela Hannak, aber die 2:3-Niederlage der Sindelfingerinnen war besiegelt.

Im nun folgenden letzten Kampf dieser Liga-Runde musste das bislang noch ungeschlagene Team des Judoteams Steinheim besiegt werden, wollte man noch den Titel und den Wanderpokal mit in das heimische Dojo im Glaspalast mitnehmen. Meike Wegner und Conny Gaal brachten in dieser Begegnung ihr Team mit vorzeitigen Siegen in Führung. Fanny Hirling startete ebenfalls gut, ging mit einer großen Wertung in Führung, wurde dann kurz unaufmerksam und dafür von der Steinheimerin Alexandra Aschenbrenner prompt bestraft und geworfen.

Und als die Steinheimerin Stephanie Aschenbrenner (bis 57 Kilogramm) gegen die Sindelfingerin Sarah Beitinger gewann, lag es im letzten Kampf an der VfL-Trainerin Regina Schneider, das Blatt noch zugunsten ihres Teams zu wenden. Für Schneider keine leichte Aufgabe die um rund 15 Kilogramm schwerere Gegnerin zu besiegen. Aber die Sindelfingerin schaffte es, ihre Kontrahentin im Bodenkampf in einen Haltegriff zu nehmen, so den 3:2-Sieg zu erzielen und ihrem Team damit in der Liga-Endabrechnung gerade noch fünf Unterbewertungspünktchen mehr zu verschaffen.

Und diese gaben beim Punktegleichstand in der Abschluss-Tabelle den Ausschlag für die Sindelfinger Liga-Meisterschaft.

Meike Wegner (rechts) hakt bei ihrer Steinheimer Gegnerin zum Außensichelwurf ein. Am Ende durften sich die VfL-Kämpferinnen über die Meisterschaft in der Württemberg-Liga freuen. Bild: Vilz

Presse | Judo | 24.03.2016

VfL-Kämpfer ungeschlagen

Die Judoka des VfL Sindelfingen haben am ersten Kampftag der Württemberg-Liga im ersten Kampf gegen die Ravensburger Mannschaft nicht etwa 3:4 verloren, wie die SZ/BZ in der Mittwoch-Ausgabe berichtete, sondern 4:3 gewonnen und führen demnach die Tabelle mit 8:0-Punkten an. Für den VfL siegten: Kevin Bissinger, Patrick Sieger, Alexander Schmitt und Rukuya Lehnert. Die Mannschaft der SVB- Judoabteilung landete auf dem siebten Tabellenplatz. –wiv–

Presse | Judo | 23.03.2016

Sindelfingen ist Tabellenführer

Nach dem ersten der beiden Kampftage der Württemberg-Liga führen die Sindelfinger Kämpfer die Tabelle mit 6:2-Punkten an. Die Mannschaft der SVB-Judoabteilung landete mit 3:5-Punkten auf dem elften Platz.

Die Sindelfinger Kämpfer standen in der Sommerhofenhalle in Sindelfingen in der ersten Begegnung dem Team der TSB Ravensburg II gegenüber. Denia Delic (über 100 Kilogramm) siegte vorzeitig über den Ravensburger Oliver Leins und Halbschwergewichtler Jonas Benner besiegte den Ravensburger Michael Müller ebenfalls vor Ablauf der regulären Kampfzeit. Kevin Bissinger (bis 66 Kilogramm) verlor anschließend ebenso seinen Kampf wie auch Patrick Sieger (bis 81 Kilogramm), Rokuya Lehnert (bis 73 Kilogramm) und Alexander Schmitt (bis 60 Kilogramm). Nils Ruhland (bis 90 Kilogramm besserte dann das Sindelfinger Ergebnis etwas auf, konnte aber die 3:4-Niederlage nicht mehr verhindern.

Gegen die Mannschaft des Judo-Teams Steinheim punkteten anschließend für die Sindelfinger Jonas Benner (über 100 Kilogramm), Kevin Bissinger (bis 66 Kilogramm), Patrick Sieger (bis 81 Kilogramm) und Julian Wegner (bis 73 Kilogramm). Denis Delic (bis 100 Kilogramm), Leon Peikert (bis 60 Kilogramm) und Chris Schätzle (bis 90 Kilogramm) verloren ihre Begegnungen. Endstand somit 4:3 für das VfL-Team. Klar und deutlich war anschließend der Sindelfinger Sieg über die zweite Mannschaft des SV Fellbach: Mit 0:7 mussten sich die Fellbacher geschlagen geben.

Dann folgte das Duell der Lokalrivalen: VfL gegen die SVB. Diese Begegnung begann mit einem Sieg des Böblinger Schwergewichtlers Rene Täuscher über den Sindelfinger Jonas Benner. Der Böblinger drängte seinen Gegner immer wieder aus der Kampffläche, was jedes Mal eine Bestrafung des Sindelfingers zur Folge hatte und gewann so seinen Kampf. Dann lief der Böblinger Schwergewichtler Johannes Schorr in einen Konter des Sindelfingers Denis Delic. Und nachdem die Böblinger Nico Schafhauser (er wurde ausgekontert), Robin Ulmer (er verlor im Haltegriff) Felix Schicke (besiegt per Schulterwurf) und Falco Schulz (geschlagen mit Hüftwurf) nicht punkten konnten, half auch der abschließende Sieg des Böblingers Mathias Krempels nichts – die SVB-Kämpfer unterlagen mit 2:5.

Zuvor hatten die Böblinger Judoka ein achtbares 3:3-Unentschieden gegen die zweite Mannschaft der TSG Backnang erzielt. Hier waren auf Böblinger Seite Schwergewichtler Deniz Raduka, Halbschwergewichtler Johannes Schorr und Falco Schulz siegreich. Luca Slangen, Bernd Schweizer, Mathias Krempels und Falco Schulz verloren ihre Begegnungen.

Gegen den JC Herrenberg waren die Böblinger trotz Siegen von Nico Schafhauser, Max Lauxmann und Robin Ulmer mit 3:4 ins Hintertreffen geraten. In dieser Begegnung brillierte Andre Binnewies (bis 100 Kilogramm) der den Böblinger Johannes Schorr mit einem Ausheber bezwang.

Die Kämpfer des JC Herrenberg waren nach ihrem Sieg über Böblingen auf die zweite Mannschaft der TSG Backnang gestoßen. Herrenbergs Schwergewichtler Andre Binnewies verlor ebenso wie die Herrenberger Eddy Kempf (bis 66 Kilogramm), David Grünewald (bis 81 Kilogramm) Peter Behringer (bis 73 Kilogramm) und York Drost (bis 60 Kilogramm. Lediglich Julian Stiebeling (bis 100 Kilogramm) und Stefan Behringer (bis 90 Kilogramm) konnten punkten, so dass es am Ende 5:2 für Backnang 2 stand. Dafür konnten die Herrenberger mit 5:2 das Team des VfL Ulm von der Matte schicken. Zum Abschluss des ersten Kampftages mussten die Herrenberger noch gegen die zweite Mannschaft der TSG Ravensburg antreten. In dieser Begegnung sicherten Andre Binnewies, Julian Stiebeling, Eddy Kempf und York Drost mit ihren Einzelsiegen den 4:3-Sieg ihres Teams.

Presse | Judo | 21.03.2016

Sindelfingen führt die Tabelle an

Nach dem ersten der beiden Kampftage der Judo-Württemberg-Liga führen die Kämpfer des VfL Sindelfingen die Tabelle mit 6:2-Punkten an gefolgt vom Team des JC Herrenberg an. Die Mannschaft der SV Böblingen landete mit 3:5-Punkten auf dem elften der 13 Plätze umfassenden Tabelle. Der zweite Kampftag steigt am 9. April. –wiv–

Presse | Judo | 10.03.2016

Lukas Klemm gewinnt Silber

Für VfL-Coach Simon Kristen und sein Team hat sich die Reise nach Frankfurt/Oder gelohnt: Einmal Silber, einmal Bronze sowie ein fünfter Platz für die Sindelfinger Kämpfer war die Ausbeute bei den deutschen U21- Judomeisterschaften.

Lukas Klemm, derzeit bester Nachwuchskämpfer der VfL-Judoabteilung, startete in Frankfurt/Oder mit einem Arbeitssieg über den Hennefer Till Moritz Riel, erzielte anschließend eine große Wertung mit Schulterwurf in der Begegnung mit dem Halberstadter Kevin Jäger und hielt diesen Vorsprung bis zum Kampfende. Im Viertelfinale schlug er den Lüneburger Lennart Scharff vorzeitig.

Im Halbfinale stand der Sindelfinger dann dem Brandenburger Pascal Meyer gegenüber und nahm auch diese Hürde: Mit einer großen Wertung geschlagen musste der Brandenburger das Feld räumen und dem Sindelfinger den Weg ins Finale frei machen. Dort wartete der Hennefer Moritz Plafky und an diesem starken Gegner kam Lukas Klemm nicht vorbei. Plafky erzielte eine kleine Wertung, brachte den Vorsprung geschickt über die Zeit und verwies den Sindelfinger auf den zweiten Platz.

Im Halbschwergewicht (bis 100 Kilogramm) begann Milot Jusufi mit einem Freilos. Anschließend schlug er den Leverkusener Jan Luca Schatten nach nur 20 Sekunden Kampfzeit. Im Viertelfinale war es dann der Berliner Daniel Zorn, der den Sindelfinger aus dem Rennen um Gold warf und in die Trostrunde schickte.

Dort machte es der Sindelfinger kurz: Eine Minute brauchte er, um den Amberger Justin Hofmann zu schlagen, und nur 35 Sekunden, um auch den Weimarer Konrad Ralf Gurk aus dem Rennen um Bronze zu werfen. Den Kampf um Platz drei und Bronze gegen den Leverkusener Leon Kay beendete der Sindelfinger siegreich nach nur 45 Sekunden mit einem Schulterwurf.

Bis ins kleine Finale um Platz drei hatte es auch VfL-Kämpfer Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) geschafft. Zuvor hatte er in der Hauptrunde den Erkelenzer Julian Lowis, den Hannoveraner Lazlo Stasch Böttger und den Mecklenburger Kilian Schulz jeweils vorzeitig mit seiner Spezialtechnik, dem Innenschenkelwurf, geschlagen.

Im Halbfinale stand der Sindelfinger dann dem späteren Meister, dem Rüsselsheimer Eduard Trippel, gegenüber, der ihn mit einer großen Wertung besiegte und in die Trostrunde in den Kampf um Platz drei verwies. Dort konnte Philipp Haug seinem Gegner nicht Paroli bieten, wurde kurz vor Kampfende geworfen und musste mit Platz fünf zufrieden sein.

Mit Schulterwürfen zur Vizemeisterschaft: Lukas Klemm (unten) Bild: Vilz

Presse | Judo | 09.03.2016

Widlroither ist Vizemeister

Mit einem Vizemeister und einem Neuntplatzierten sind die U18-Judoka des VfL Sindelfingen von den deutschen Meisterschaften ihrer Altersklasse aus dem westfälischen Herne zurückgekehrt.

Anton Widlroither hat in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm die Vizemeisterschaft erkämpft. Linus Harsch (bis 43 Kilogramm) belegte den neunten Platz. Dejan Vujaklija – ebenfalls für die deutschen Titelkämpfe qualifiziert, kam diesmal nicht über die Vorrunde hinaus. Größter Pechvogel war Kevin Bissinger, der auf seinen Start bei den Meisterschaften wegen gravierender Magen-und Darmprobleme verzichten musste.

Die Sindelfinger Judoka waren mit Coach Frixos Raidos und ihrem Haus-Physiologen, Nicholas Rose, nach Herne gefahren. Anton Widlroither startete dort im ersten Kampf mit einem Haltegriff beim Nordrhein-Westfalen Andreas Komar und schlug dann den Bad Homburger Cedric Aldophe. Im Halbfinale stand er dem Thüringer Johannes Limmer gegenüber und nahm auch diese Hürde souverän.

Im Finale endete dann die Erfolgssträhne des Sindelfingers. Gegen den Cottbusser Kai Ole Pfirrmann fand er kein Rezept und musste sich geschlagen geben. Doch es reichte immerhin zur Deutschen Vizemeisterschaft, dem bisher größten Erfolg des Sindelfinger Kämpfers.

Linus Harsch (bis 43 Kilogramm) schlug sich zwar tapfer, musste sich aber aufs Erfahrungsammeln zurückziehen: Zwei verlorene und ein gewonnener Kampf brachten ihm immerhin Platz neun ein. Dejan Vujaklija (bis 73 Kilogramm) konnte sich diesmal nicht platzieren.

Trainer Frixos Raidos freut sich mit Anton Widlroither, Dejan Vujaklija und Linus Harsch über das gute Abschneiden. Nicholas Rose (rechts) komplettierte das Team. Bild: Vilz

Presse | Judo | 19.02.2016

Die VfL-Kämpfer räumen ab

Direkt vom Mattenrand der süddeutschen U21-Meisterschaften in München-Großhadern postete Marc Meiling, sportlicher Leiter der Sindelfinger Judoka: „Wir haben einen Top-Trainer und ein Top-Team.“

Betreut von Simon Kristen sammelten die VfL-Kämpfer die meisten Goldmedaillen bei diesen Titelkämpfen. Lukas Klemm holte dazu noch Bronze, sodass bei den deutschen Meisterschaften der U21-Judoka am 5./6. März in Frankfurt/Oder vier Sindelfinger am Start sein werden.

Nikita Pak (bis 60 Kilogramm) startete in Großhadern mit einem Auftaktsieg und kämpfte sich mit weiteren vorzeitigen Siegen bis ins Halbfinale gegen den Heubacher Jordi Klein durch, der im vergangenen Jahr noch Fremdstarter im U18-Team der Sindelfinger gewesen war.

Da sich die beiden Kämpfer gut kennen, war dieses Halbfinale von Taktik geprägt. Schließlich konnte der Sindelfinger den entscheidenden Wurf ansetzen und so seinen Einzug ins Finale gegen den Eppelheimer Mollet sicherstellen. Im Finale behielt Nikita Pak dann ebenfalls die Oberhand und sicherte sich so den Südmeistertitel.

Lukas Klemm – in der gleichen Gewichtsklasse am Start – schlug nach einem Auftaktsieg den Heubacher Bruder, verlor dann in einem sonst wertungslosen Gefecht wegen einem Strafpunkt mehr gegen den Eppelheimer Mollet. Im kleinen Finale um Platz drei drehte der Sindelfinger aber nochmals auf, schlug den Backnanger Klatschka und heimste als Lohn für seine Anstrengungen die Bronzemedaille und die Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften ein.

Tom Meiling (bis 81 Kilogramm), erstmals in dieser Altersklasse am Start, gewann zwar seinen ersten Kampf gegen den Grafinger Ampletzer, verlor dann nach Führung knapp gegen den Karlsruher Kropp. In der Trostrunde traf er dann auf den künftigen Neuzugang im VfL-Bundesliga-Team, den Badener Finn Seger, musste passen und vorzeitig ausscheiden.

Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) hatte bei diesen Titelkämpfen einen guten Tag erwischt. Nicht nur, dass er mit einem Freilos starten konnte, auch seine gute Form zahlte sich aus. Das musste zunächst der Ingolstädter Schaal zur Kenntnis nehmen. Und auch Philipp Haugs nächster Gegner, der Großhadener Höllerich konnte trotz Heimvorteil nicht gegen den Sindelfinger bestehen. Im Finale stand der VfL-Kämpfer dann dem Friedberger Mayr gegenüber und entschied dieses Treffen vorzeitig für sich.

Letzter im Bunde der Sindelfinger Goldkämpfer war Milot Jusufi (bis 100 Kilogramm). Zunächst schlug er den Wemdinger Marcel Schmidt und anschließend den Bruchhausener Cedric Kunz. Beides mal war der Sindelfinger mit einem Schulterwurf erfolgreich. Im Halbfinale stand er dann dem Ravensburger Oliver Leins gegenüber, der im vergangenen Herbst noch die VfL-U18-Mannschaft im Deutschland-Finale in Großhadern verstärkt hatte.

Und auch Leins hatte gegen den an diesem Tage glänzend aufgelegten Sindelfinger keine Chance und verlor. Letzte Station dann das Finale gegen den Heidelberger Dennis Mai. Und auch dieses Treffen entschied der Sindelfinger klar für sich und holte sich somit den Südmeister-Titel.

Mit Schulterwurf in Richtung Titel: Milot Jusufi (unten). Bild: Vilz

Mit Innensichelwurf und dicken Backen zu Gold: Nikita Pak (rechts). Bild: Vilz

Presse | Judo | 17.02.2016

Punktabzug durch den Videobeweis

Die U18-Judoka aus dem Landkreis haben bei den süddeutschen Meisterschaften in Pforzheim sehr gut abgeschnitten und werden mit einer zahlenmäßig achtbaren Truppe bei den deutschen U18-Meisterschaften am 27. Februar im nordrhein-westfälischen Herne antreten.

Zum Sindelfinger Team gehören Kevin Bissinger (Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm), der in Pforzheim Südmeister wurde, Anton Widlroither (bis 73 Kilogramm), der die Silbermedaille nach Hause brachte sowie Linus Harsch (bis 43 Kilogramm) und Dejan Vajuklija (bis 73 Kilogramm), die in Pforzheim beide auf den dritten Plätzen landeten.

Die SVB-Judobrüder Max (bis 90 Kilogramm) und Paul Lauxmann (bis 81 Kilogramm) haben mit ihren jeweils dritten Plätzen ebenfalls das Ticket nach Herne in der Tasche.

VfL-Kämpfer Linus Harsch, der bei den Landesmeisterschaften mangels Gegner kampflos Sieger geworden war, hatte es in Pforzheim etwas schwerer. Seinen Auftaktkampf in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm gegen den Ingolstädter Michael Vaikant verlor er, doch er kämpfte sich in der Trostrunde mit Siegen über den Sinzheimer Greis und den Karlsruher Hermony bis ins kleine Finale gegen den Aschaffenburger Ühlein vor. Den Kampf um Bronze und um das Ticket nach Herne entschied der Sindelfinger mit einem sauberen Innenschenkelwurf.

Leon Peikert (bis 55 Kilogramm) von der VfL-Judoabteilung hatte zu Beginn gegen den Ansbacher Jonathan Bögelein verloren und war in der Trostrunde bis ins kleine Finale gegen den Backnanger Elias Reisch vorgedrungen, musste dort aber dem Backnanger den Vortritt und die Qualifizierung für die deutschen Meisterschaften überlassen und belegte so Platz fünf.

VfL-Kämpfer Kevin Bissinger (bis 66 Kilogramm) kämpfte sich mit Siegen über den Offenburger Enns, den Karlsruher Aaron Schneider – den er mit einem fulminanten Ausheber auf die Matte beförderte – und mit einem weiteren Ausheber beim Peitinger Simon Häuserer bis ins Finale gegen den amtierenden deutschen Meister bis 60 Kilogramm, den Heidelberger Florian Weis-Marc.

In diesem packenden Finale erzielte jeder der beiden Kontrahenten eine kleine Wertung. Allerdings hatte der Heidelberger eine Strafe wegen Verlassens der Kampffläche hinnehmen müssen, und die gab beim Punktegleichstand den Ausschlag zugunsten des Sindelfingers, der erschöpft aber glücklich den Südmeister-Pokal in Empfang nehmen konnte.

Mit gleich drei aussichtsreichen Kämpfern waren die VfL-Judoka in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm vertreten. Rokuya Lehnert war nach einem Auftaktsieg über den Sinzheimer Burkhardt und einem Sieg per Haltegriff über den Oftersheimer Ferreira im Viertelfinale vom späteren Meister, dem Fellbacher Meimsch, in die Trostrunde befördert worden.

Sein Vereinskollege Dejan Vujaklia war zwischenzeitlich bis ins Halbfinale gekommen und traf dort auf den dritten VfL-Kämpfer in dieser Gewichtsklasse, Anton Widlroither. In diesem vereinsinternen Sindelfinger Duell behielt Widlroither am Ende die Oberhand und zog ins Finale gegen den Fellbacher Heimsch ein.

Und dieses Finale hatte es in sich: Zunächst erhielt Widlroither einen vollen Punkt für seinen Innenschenkelwurf zugesprochen, aber die Kampfrichter nahmen diese Entscheidung nach Rücksprache mit dem Hauptkampfrichter und Sichtung des Videobeweises wieder zurück. Doch dann wurde der Sindelfinger vom Fellbacher geworfen und landete auf Platz zwei.

Die beiden anderen Sindelfinger trafen sich zum Schluss im kleinen Finale um Platz drei wieder und schenkten sich dort nichts. Schließlich war es Dejan Vujaklija, der die Oberhand behielt und Bronze sowie die Fahrkarte zu den deutschen Titelkämpfen gewann. Rokuya Lehnert blieb dagegen nur Rang fünf.

Das SVB-Brüderpaar Max und Paul Lauxmann war mit großen Erwartungen an den Start gegangen: Doch Paul verlor in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm seine Auftaktbegegnung, kämpfte sich in der Trostrunde bis ins kleine Finale und holte sich dort mit seinem Sieg über den Heubacher Walter Necker die Bronzemedaille und die Qualifikation zu den deutschen Titelkämpfen ab.

Max (bis 90 Kilogramm) war souverän nach einem Freilos mit einem Sieg über den Neutraubinger Beck ins Halbfinale gegen den Mannheimer Louis Mai gelangt, wurde dort aber geschlagen und musste in der Trostrunde um Platz drei und die Bronzemedaille gegen den Ingolstädter Hollmann antreten. Der Böblinger entschied das Treffen für sich und wird – wie sein Bruder – zu den deutschen Titelkämpfen nach Herne fahren.

Vladislaw Bashtakov vertrat in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm die Farben der Sindelfinger Judoabteilung und marschierte mit seinem Sieg über den Neutraublinger Edl ins Halbfinale gegen den Hockenheimer Goldhammer. Dort wurde der VfL-Judoka aber geschlagen und konnte auch im anschließenden Kampf um Platz drei gegen den Neutraublinger Beck nicht punkten und belegte so bei diesen süddeutschen Meisterschaften Platz fünf. Damit verpasste der Sindelfinger die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften in Herne Ende Februar.

Kevin Bissinger (hinten) setzt im Finale zum Ausheber beim Heidelberger Florian Weiss-Marc an Bild: Vilz

Presse | Judo | 03.02.2016

Meiling und Turkovic nicht zu schlagen

Die Kämpfer der VfL-Judoabteilung haben bei den baden-württembergischen Einzelmeisterschaften in Pforzheim am Wochenende sehr gut abgeschnitten: Zwei erste, ein dritter und ein neunter Platz, so die Erfolgsbilanz der Sindelfinger.

Zu berücksichtigen ist, dass sich weitere Erfolg versprechende U21-Kämpfer der Sindelfinger, wie beispielsweise Philipp Haug und Lukas Klemm, die in der baden-württembergischen U21-Judo-Szene erfolgreich oben mitmischen, an diesen Titelkämpfen nicht beteiligten, da sie zu diesem Zeitpunkt auf einen Bundeslehrgang waren.

Tom Meiling (bis 81 Kilogramm) eröffnete in Pforzheim den Medaillenreigen der VfL-Kämpfer. Er schlug im ersten Kampf den Reutlinger Paul Freuer mit einem Innenschenkelwurf. Dann stand er Silas Kirschner, der für die Judoschule Roman Baur Leonberg am Start war, gegenüber und beendete auch diese Begegnung vorzeitig zu seinen Gunsten.

Nächste Hürde auf Tom Meilings Weg in das Finale war der Steinheimer Jan König, der sich ebenfalls dem starken VfL-Kämpfer beugen musste. Damit stand der Sindelfinger bereits im Finale, wo der Heubacher Tobias Wirth wartete. Doch auch dieser Gegner konnte den Sindelfinger nicht aufhalten, der sich mit einem Innenschenkelwurf den baden-württembergischen Meistertitel sicherte.

Denis Turkovic (bis 90 Kilogramm) hatte in seiner Gewichtsklasse gerade mal drei Gegner, denn auch hier wirkte sich der Bundeslehrgang aus, an welchem etliche Kämpfer aus dem Lande teilnahmen. Der Sindelfinger machte es auch so recht kurz: Gerade mal eineinhalb Minuten brauchte er, bis er im ersten Kampf den Schwäbisch Gmünder Artem Kilomov geschultert hatte.

Und auch der Freiburger Aliya Bayraktor stand nur eineinhalb Minuten gegen den Sindelfinger auf der Matte, ehe er geschlagen wurde. Extrem eilig hatte es der Sindelfinger dann im Finale gegen den Heitersheimer Marvin Mantey: Nur 30 Sekunden dauerte es, bis Turkovic seinen Innenschenkelwurf – der im den baden-württembergischen Titel sicherte – ansetzen und durchziehen konnte.

Dritter Medaillengewinner aus Sindelfingen war Inokennti Pak (bis 60 Kilogramm) der ebenfalls nur drei Gegner vor sich hatte. Nach zwei Niederlagen reichte ihm aber der Sieg über den SVB-Kämpfer Felix Schicke, um noch auf Platz drei und zur Bronzemedaille zu gelangen. Eine Medaille, die er sich mit dem Böblinger teilte, da dieser auf dem zweiten der beiden dritten Plätze gelandet war.

Julian Wegner (bis 73 Kilogramm) hatte dagegen in Pforzheim einen schlechten Tag erwischt: Nach seinem Auftaktsieg über den Kirchheimer Lukas Krone wurde er vom Backnanger Timon Zionn in die Trostrunde geschickt und schied dort nach einer unglücklichen Niederlage gegen den Albershausener Jan Lukas Menne aus. Das bedeutete am Ende Platz neun für den VfL-Kämpfer.

Fast schon ein gewohntes Bild: Tom Meiling (vorne) beherrschte bei den baden-württembergischen U21-Meisterschaften seine Gegner deutlich. Bild: Vilz

Presse | Judo | 28.01.2016

Katharina Mentz holt den DM-Titel

Von unserem Mitarbeiter Winfried Vilz

Weitere Hausnummern: Meike Wegner erkämpfte für den VfL Sindelfingen in der Klasse bis 70 Kilogramm die Bronzemedaille. Bei den Männern belegte Milot Jusufi in der Klasse bis 100 Kilogramm den siebten Platz. Dass die deutsche Nationalmannschaft in Kuba um Qualifizierungspunkte für die Olympischen Spiele kämpfte, hatte vor allem der zweiten Garde neue Chancen eröffnet. Die wiederum kann sich sehen lassen, denn die Leistungsdichte im deutschen Lager ist groß.

Katharina Mentz gewann im Finale der Klasse bis 48 Kilogramm gegen die Mönchengladbacherin Mira Ulrich vorzeitig. Meike Wegner bezwang im kleinen Finale die Leipzigerin Lisa Müller.

Weniger erfolgreich verlief der Auftritt der Sindelfinger Männer. Philipp Haug schied in der Vorrunde aus, genau wie sein Vereinskollege Nikita Pak. Lediglich Milot Jusufi von der VfL-Judoabteilung kam in die Platzierungsränge. Nachdem er seine Auftaktbegegnung gegen den Bayern Volker Klöß gewonnen hatte, scheiterte er am späteren Meister, dem Ettlinger Dino Pfeiffer.

In der Trostrunde schaffte es Milot Jusufi zwar noch den Niedersachsen Hans Claren zu besiegen, musste dann aber dem Brandenburger Viktor Semenko den Vortritt lassen und belegte so den siebten Platz.

Zum dritten Mal in Folge: Katharina Mentz (vorne) sichert sich in Hamburg den deutschen Meistertitel. Bild: Vilz

Presse | Judo | 27.01.2016

Drei Landesmeister für den VfL

Ein wahrer Medaillenregen prasselte bei den Landesmeisterschaften der U18-Judoka in Tübingen auf die Kämpfer des VfL Sindelfingen: Mit drei Titeln, drei Vizemeistern und einem Drittplatzierten sowie einem fünften und drei siebten Plätzen waren sie der erfolgreichste Verein dieser Titelkämpfe.

Hinzu kommt noch Anton Widlroither, der für die süddeutschen Titelkämpfe gesetzt ist. Dies gilt auch für SVB-Kämpfer Max Lauxmann, der dann in der 90-Kilogramm-Klasse kämpfen wird. Sein Bruder Paul Lauxmann (bis 81 Kilogramm) erkämpfte sich bei den Landesmeisterschaften den zweiten Platz.

Den Auftakt zum erfolgreichen Saisonstart der Sindelfinger U18-Kämpfer lieferte Linus Harsch (bis 43 Kilogramm). Er musste sich dafür allerdings nicht besonders anstrengen, denn in seiner Gewichtsklasse war kein anderer Kämpfer angetreten, sodass er kampflos zum Landestitel kam.

In der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm war für den VfL Leon Peikert an den Start gegangen. Er war in seinem Pool zunächst erfolgreich gegen den Leonberger Joshua Schäfer und hatte im nächsten Kampf auch dem Ehinger Dominik Illes erfolgreich Paroli geboten. Lediglich der Heubacher Hannes Schmid erwies sich in dieser Vorrunde stärker als der Sindelfinger.

Doch die zwei Pool-Siege reichten zum zweiten Platz und damit für den Eintritt in die Finalrunde, was automatisch Platz drei und Bronze bedeutete. Ein weiterer Sieg, und Leon Peikert wäre im Finale gestanden. Doch der starke Esslinger Lukas Hayn bremste den Sindelfinger aus, der so mit der Bronzemedaille zufrieden sein musste.

Eine Gewichtsklasse höher, bis 60 Kilogramm, kämpfte sich VfL-Judoka Robin Siebert mit Siegen über den Reutlinger Philipp Beutler und den Heubacher Erik Kohler ins Halbfinale, schlug dort den Ravensburger Niklas Böhm und stand nun im Kampf um den Landestitel dem Tübinger Stefan Thiering gegenüber. Nach anfangs ausgeglichenem Kampfverlauf ließ beim Sindelfinger die Konzentration nach. Er wurde von dem Tübinger ausgekontert und belegte so Platz zwei.

In der Klasse bis 66 Kilogramm waren Niklas Göhler, Darius Siebert und Kevin Bissinger für Sindelfingen am Start, während Luca Slangen die Farben der SVB-Judoabteilung vertrat.

Kevin Bissinger kämpfte sich nach einem Freilos mit Siegen über den Ludwigsburger Lino Holl, den Schwieberdinger Rainer Haug und seinen ehemaligen Vereinskameraden Maxim Hebert, jetzt Freudenstadt, bis ins Finale gegen den Fellbacher Noel Pollak vor, verlor dort aber den Kampf um Gold und kehrte mit Silber nach Hause zurück.

Darius Siebert war zuvor bereits ausgeschieden. Niklas Göhler war nach einem Freilos und zwei Siegen von Maxim Hebert im Viertelfinale geschlagen und in die Trostrunde geschickt worden. Dort traf er auf den Böblinger Luca Slangen, wurde geschlagen und belegte so Platz sieben. Slangen stand im kleinen Finale dem Backnanger Andre Strässer gegenüber, dem er in der Vorrunde bereits unterlegen war, entschied aber den Kampf um Bronze für sich. Die Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm wurde klar von den beiden VfL-Kämpfern Dejan Vujaklija und Rokuya Lehnert beherrscht.

Fabian Twardon – ebenfalls vom VfL – kam hier auf Platz sieben, während sich seine beiden Vereinskollegen bis ins Finale vorkämpften. Dejan Vujaklija ließ dabei den Leonberger Lasse Matz, und den Fellbacher Marco Heims hinter sich, während Rokuya Lehnert den Einzug ins Finale mit Siegen über den Cannstatter Wenzel Pönisch und den Esslinger Kai Schmidt schaffte. Im anschließenden Finalkampf der beiden Vereinskollegen war Rokuya Lehnert der Glücklichere und behielt die Oberhand.

Paul Lauxmann von der SVB-Judoabteilung war in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm am Start, hatte zunächst den Albershausener Christian Wolf mit sattem Innenschenkelwurf geschlagen und anschließend den Steinheimer Sinan Yilmaz mit derselben Technik aus dem Weg geräumt. Auf dem Weg ins Finale stand dem Böblinger nun nur noch der Reutlinger Justin Vohrer im Wege. Doch auch dieses Hindernis räumte er zur Seite. Im Finale fand er dann allerdings gegen den Steinheimer Marvin Kurz kein Rezept, wurde kurz vor Kampfende mit einem Innenschenkelwurf geschlagen und belegte so Platz zwei. Jan Jaiser von der VfL-Judoabteilung belegte in dieser Gewichtsklasse noch den fünften Platz.

Den krönenden Schlusspunkt dieses Kampftages setzte in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm Vladislay Bashkatov von der VfL-Judoabteilung. Er sicherte sich mit überzeugenden Siegen über den Feuerbacher Benjamin Wagner, den Fellbacher David Florczak, den Esslinger René Deuschle und den Heubacher Jemin Velispahicv den Landestitel.

Presse | Judo | 02.01.2016

25 000 Euro für den Nachwuchs

Die VfL-Judoka dürfen sich freuen. Von den Sindelfinger Judo-Freunden gab es kurz vor den Feiertagen einen Scheck in Höhe von 25 000 Euro. „Wir waren über die Höhe selber überrascht. Die Summe wurde allein über die Mitgliedsbeiträge und Spenden erwirtschaftet“, sagt Harald Widlroither, Vorsitzender des 1992 gegründeten Fördervereins. „Wir haben momentan 41 Mitglieder, die sich aus Eltern und Freunden sowie ehemaligen Sportlern der Abteilung zusammensetzen“, sagt Harald Widlroither. Das Geld können die VfL-Judoka gut gebrauchen, denn im kommenden ist eine Japanreise der U18-Kämpfer geplant (die SZ/BZ berichtete). Zudem wird beim VfL Sindelfingen eventuell über die Einstellung eines weiteren Trainers nachgedacht, um den Trainingsumfang und die Wettkampf-Betreuung auf hohem Niveau halten zu können. Harald Widlroither: „Bei den VfL-Judoka findet eine praktische Erziehung statt. Die Kinder und Jugendlichen lernen Regeln einzuhalten, tolerant zu sein und als Trainingspartner sind Verlässlichkeit und Verbindlichkeit notwendig.“ Im Förderverein der Sindelfinger Judo-Abteilung engagieren sich viele Mitglieder der ehemaligen Bundesligamannschaft von 1990. Darunter sind unter anderem Arnd Franz, Stefan Fischer und Oliver Wengert. Das Bild zeigt Stefan Fischer, Schatzmeister der Judo-Freunde (links) und seinen Kollegen von der Judo-Abteilung, Christian Hempel. Nähere Informationen zu den Judo-Freunden des VfL Sindelfingen gibt es auf der Homepage www.judofreunde.info im Internet. – phi – / Bild: Photo 5

Presse | Judo | 09.12.2015

Die Enttäuschung sitzt tief beim VfL

Judo: Die U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen verlieren bei der deutschen Meisterschaft das kleine Finale gegen Großhadern und werden am Ende Fünfter

Die U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen haben sowohl das Finale als auch die Bronzemedaille bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften ihrer Altersklasse in der Sigi-Sterr-Judohalle des TSV Großhadern am Samstag in München denkbar knapp verfehlt.

Die Enttäuschung im Team darüber war so groß, dass nicht einmal das obligatorische Mannschaftsfoto zustande kam. Und so blieb den VfL-Judoka wie bereits im Vorjahr nur der undankbare fünfte Platz. Und das nach wahren Schlachten auf der Matte, wie es der Sportvorstand der VfL-Judoabteilung, Marc Meiling, in seinem SMS-Ticker als Schlussnachricht „simste“.

Und es waren in der Tat Schlachten, die sich auf der Matte abspielten. Die erste entschieden die Sindelfinger - die zunächst ein Freilos hatten - klar für sich. Ihr Gegner, der PSV Eisenach, Zweiter der mitteldeutschen Meisterschaften, konnte in keiner Phase der Begegnung mithalten: Kim Ruf (Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm) benötigte gerade mal eine Minute, um den Eisenacher Oliver Schulz mit einem Schulterwurf von der Matte zu schicken. Mit derselben Technik schlug anschließend nach nur 30 Sekunden Kampfzeit Alexander Schmitt (bis 55 Kilogramm) den Eisenacher Jacob Pfeifer.

Matthias Müller, Sindelfinger Leichtgewicht (bis 50 Kilogramm), hatte sich ebenfalls für einen Schulterwurf entschieden, mit dem er den Eisenacher Nico Gasterstedt aus dem Wege räumte. Tom Meiling (bis 81 Kilogramm) sammelte beim Eisenacher Paul Gebhardt zwei große Wertungen, eine für einen Hüftfeger und die andere für einen Innensichelwurf ein und gewann so nach nur 48 Sekunden.

Noch kürzer machte es Anton Widlroither (bis 73 Kilogramm): Nach elf Sekunden hatte er den Eisenacher Tom Silchmüller per Innenschenkelwurf geschlagen. Jordi Klein (bis 60 Kilogramm) siegte per Schulterwurf über Fjodor Busik. Und Oliver Leins setzte im Schwergewicht mit seinem vorzeitigen Sieg über Konrad Gurk den Schlusspunkt zum deutlichen 7:0-Sieg seines Teams.

Diesem Auftakt nach Maß folgte im Halbfinale mit dem späteren Vizemeister Potsdam die Ernüchterung: Zwar konnte Kim Ruf den Potsdamer Wilhelm Baumgart per Haltegriff vorzeitig besiegen. Doch dann kam die nicht eingeplante Niederlage von Alexander Schmitt gegen Bennet Prahl. Der Potsdamer konterte den Sindelfinger souverän aus. Ebenso erging es anschließend Matthias Müller, der dem Potsdamer Schummel unterlag.

Der Schlüsselkampf dieser Begegnung war dann die Begegnung zwischen Tom Meiling und Tim Schmidt. Zweimal war der Sindelfinger im Bodenkampf dabei, den Potsdamer erfolgreich in die Mangel zu nehmen, aber jedes Mal unterbrach der Kampfrichter die Begegnung und ließ die Kontrahenten wieder im Stand weiterkämpfen. Das demoralisierte den Sindelfinger, der dann in einen Konterwurf hineinlief und seinen Kampf verlor.

Anton Widlroither holte zwar anschließend mit seinem Arbeitssieg gegen den Potsdamer Kilian Ochs wieder auf, und Jordi Klein (bis 60 Kilogramm) siegte über den Potsdamer Philipp Schummel. Aber damit war lediglich der Ausgleich erzielt und nun lag es am VfL-Schwergewichtler Oliver Leins, mit einem Sieg über den Potsdamer Erik Abraham das Blatt noch zu wenden und seiner Mannschaft zum Finaleinzug zu verhelfen. Aber es sollte nicht sein: Leins verletzte sich, musste danach zwei große Wertungen des Potsdamers hinnehmen und verlor. Damit hatte das VfL-Team 3:4 verloren und knapp das Finale verfehlt.

Was nun blieb, war das kleine Finale und die Chance auf Bronze. Und dieses Duell war die Neuauflage des Südfinales vor einigen Wochen in Pforzheim, in dem die Sindelfinger knapp mit 4:3 die Oberhand gegen Großhadern behielten.

Doch diesmal kam es anders: Kim Ruf siegte per Schulterwurf und anschließendem Haltegriff über den Münchner Julian Buck. Doch dann verlor Alexander Schmitt im Haltegriff des Münchners Manuel Mühlegger, und Matthias Müller wurde anschließend vom Münchner Simon Voglmeier per Würgegriff geschlagen.

Tom Meiling holte einen knappen Arbeitssieg gegen den Münchner Jerome Angene und Anton Widlroither konnte sich aus dem Haltegriff des Münchners Tobias Bergmeier nicht mehr befreien und verlor. Jordi Klein verließ anschließend als Sieger die Matte, weil sich sein Gegner Janno Brodnig verletzt hatte und nicht mehr weiterkämpfen konnte. Vladislav Bashtakov musste danach für den verletzten VfL-Schwergewichtler Oliver Leins einspringen. Mit einem Sieg über den Großhaderner Mario Günther hätte er das Blatt noch in Richtung Bronze für die Sindelfinger wenden können, aber der Münchner war zu stark und sorgte mit einem erfolgreichen Innenschenkelwurf für den 4:3-Sieg des Münchner Teams. Für die Sindelfinger hieß es deshalb: Knapp daneben und Platz fünf.

Chancenlos blieb der Eisenacher Tom Silchmüller (links) bei diesem Innensichelwurf des Sindelfingers Anton Widlroither. Da war die Welt der VfL-Judoka noch in Ordnung. Bild: Vilz

Presse | Judo | 03.12.2015

Zwei Vizemeister für Sindelfingen

Bei den deutschen Pokalmeisterschaften der Judoka in Künzell haben sich die Judoka der VfL-Judoabteilung sehr gut geschlagen: Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) und Milot Jusufi (bis 100 Kilogramm) wurden in ihren Gewichtsklassen Deutsche Pokalvizemeister. Das gute Abschneiden der Sindelfinger komplettierte in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm Yves Behr mit seinem fünften Platz.

Philipp Haug startete in seiner Gewichtsklasse mit einem vorzeitigen Sieg über den Berliner Valentin Kiesche. Fast die gesamte fünfminütige Kampfzeit brauchte er anschließend, um den Bonner Daniel Wegner vorzeitig in die Trostrunde zu schicken. Damit stand der Sindelfinger bereits im Viertelfinale, wo der Pfälzer Andreas Benkert auf ihn wartete. 30 Sekunden vor Kampfende konnte Philipp Haug einen Innenschenkelwurf bei seinem Gegner ansetzen und durchziehen. Damit war das Tor zum Halbfinale aufgestoßen.

Und in dieser Begegnung – gegen den Bremer Leonhard Schütz – gab dann der Sindelfinger eindeutig die Richtung an: Nur zwölf Sekunden benötigte er, um seinen Gegner zu werfen und so das Finale gegen den Eilbecker Julien Appelt zu erreichen.

Dort war dann nach etwas mehr als einer Minute Kampfzeit Endstation für den Sindelfinger. Er wurde geworfen und musste mit dem Vizemeister-Titel zufrieden sein.

Milot Jusufi hatte nach einem Freilos den Sachsen Martin Weiher nach einer Minute Kampfzeit geschlagen. Auch der Brandenburger Jörg Frischmann hatte an diesem Tag gegen den glänzend aufgelegten Sindelfinger keine Chance und verlor vorzeitig.

Etwas länger dauerte es dann anschließend, bis Milot Jusufi den Karlsruher Riadh Ben Sassi geschlagen und somit ins Finale eingezogen war. Dort konnte der Sindelfinger gegen den starken Potsdamer Philipp Galandi nicht punkten, verlor und verließ als Vizemeister die Matte.

Nicht ganz zur Medaille reichte es für den Sindelfinger Yves Behr. Er war zwar mit Siegen über den Berliner Benjamin Mollier und den Leverkusener Jan Philipp Resag bis ins Viertelfinale gelangt, hatte dort auch den Osnabrücker Felix Stöckel nach Punkten geschlagen.

Im anschließenden Halbfinale gegen den Beuler Devin-Ajanu Waldenburg musste der temperamentvolle Sindelfinger eine vorzeitige Niederlage einstecken.

In der Trostrunde im Kampf um die Bronzemedaille hatte der Sindelfinger dann auch noch das Pech, dass er in der letzten Sekunde der regulären Kampfzeit von seinem Gegner, dem Eilbecker Temuka Berozashvili punktreif geworfen wurde und so am Ende den undankbaren fünften Platz belegte.

Stark im Bodenkampf: Der frischgebackene Deutsche Pokal-Vizemeister Milot Jusufi (oben) Bild: Vilz

Presse | Judo | 09.11.2015

Kim Ruf behält die Nerven

Die U18-Kämpfer der VfL-Judoabteilung haben sich am Samstag in Pforzheim den süddeutschen Mannschaftsmeister-Titel erkämpft und wollen noch höher hinaus: Trainer Frixos Raidos wird mit seinem Team am 5. Dezember in München bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften an den Start gehen und hofft dort auf einen Medaillenplatz.

Die Sindelfinger legten in der Jahn-Halle in Pforzheim in der Vorrunde einen Bilderbuchstart hin: Mit einem glatten 7:0 (70:0) fegten sie das Team des PSV Karlsruhe von der Matte.

Nächster Gegner der Sindelfinger war die Kampfgemeinschaft ESV/MTV Ingolstadt. Hier gab es einen ebenso deutlichen 6:0-Erfolg für die Sindelfinger. In der letzten Begegnung der Vorrunde – gegen den JC Lauf – wollte VfL-Trainer Frixos Raidos weiteren Vfl-Nachwuchskämpfern eine Chance geben und änderte die Mannschaftsaufstellung entsprechend. Und das wäre beinahe schief gegangen: Dejan Vujaklija (bis 73 Kilogramm) schlug zwar den Laufer Tauras Kuvlag mit zwei Innenschenkelwürfen, aber anschließend wurde Vladislav Bashkatov vom Laufer Tim Winsloe ausgekontert. Tom Meiling und Jordi Klaien waren wieder sichere Punktelieferanten für ihr Team. Matthias Müller musste sich dem Laufer Peter Thomas geschlagen geben. Als Leon Peikert seine Begegnung gegen Dominik Röder verloren hatte, stand es 3:3 und die Verantwortung lastete auf Kim Ruf – er wurde ihr gerecht: Mit einem Innensichelwurf zwang er seinen Gegner zu Boden, nahm ihn in den Haltegriff und sicherte so den Punkt zum 4:3-Gesamtsieg des VfL-Team. Die Sindelfinger waren damit Pool-Erste und zogen ungeschlagen in die Finalrunde ein.

Hier ging es gleich im ersten Kampf (gegen Jan Nürnberg) um den Einzug ins Finale. Und die Begegnung begann nicht gut für den VfL: Anton Widlroither wurde wegen einer für seinen Gegner gefährlichen Beintechnik disqualifiziert, stand somit auch für die restlichen Mannschaftskämpfe nicht mehr zur Verfügung. Vladislav Bashtakov, der als Schwergewichtler eingesetzt wurde, überraschte nicht nur seinen Gegner, sondern auch sein Team mit einem furiosen Auftritt: Mit einem Innensichelwurf glich er aus. Als anschließend Tom Meiling in gewohnter Weise seinen Gegner im Griff hatte, stand es 2:1 für den VfL. Jordi Klein erhöhte auf 3:1, dann mussten sowohl Mathias Müller als auch Leon Peikert Niederlagen hinnehmen – es stand 3:3: Wieder war es Kim Ruf, der mit einem Fußfeger den knappen 4:3-Sieg des VfL und damit die Finalteilnahme sicherte.

Im Finale wartete das als Favorit gehandelte Team von München Großhadern auf die Sindelfinger. Den ersten Einzelsieg holte der Sindelfinger Dejan Vujaklija (bis 73 Kilogramm). VfL-Schwergewichtler Oliver Leins verlor, Tom Meiling schlug den Münchner Jerome Angewe. Jordi Klein hielt gegen Kanno Brodnik ein achtbares Unentschieden und Mathias Müller siegte knapp. Leon Peikert verlor knapp. Beim Stand von 3:3 war es wieder an Matchwinner Kim Ruf, der den Münchner Julian Buck knapp besiegte und somit den Südmeister-Titel für sein Team sicherte.

Die süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften kosteten eine Menge Nerven. Am Ende reichte es für das Team um Trainer Frixos Raidos zum Titel. Bild: Vilz

Presse | Judo | 09.11.2015

Medaillen am Fließband

SINDELFINGEN (wiv). Für die jüngsten Judoka der U10-Altersgruppe ist es immer etwas Besonderes, zum ersten Mal bei einem Wettkampf auf der Matte zu stehen. So auch für 21 Nachwuchskämpfer der vor einem Jahr eingerichteten Leistungsgruppe beim VfL Sindelfingen, die bei den in Sindelfingen ausgerichteten U10-Bezirksmeisterschaften tolle Erfolge einheimsten.

Erste Plätze erkämpften Laura Krutsch, Nelly Specht, Maren Keck, Domenick Wilhelm, Tillmann Jauß, Luka Fuchs, Lucas Hauch, Leon Koch, Lennox Pointner, Noah Keller, Jonathan Schröck, Johannes Urban, Ilja Pak, Marvin Sanz und Fabio Spinder. Zweiter wurden Roko Vrbljan, Apollonas Raidos, Martin Renner, David Kempf und Niklas Schröck. Auf Rang drei landete Sofie Gonzales-Martinez.

Sie alle sind für die nordwürttembergischen Titelkämpfe am 22. November in Besigheim qualifiziert.