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Marc Meiling

geboren am 22. März 1962 in Stuttgart, ist seit 1970 Mitglied beim VfL Sindelfingen.
Sein herausragender sportlicher Erfolg war die Silbermedaille im Halbschwergewicht bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Zum ersten Mal war er 1984 in Los Angeles bei Olympia dabei. 1989, 1991 und 1993 holte er bei Weltmeisterschaften jeweils Bronze.
Er kämpfte jahrelang mit dem VfL Sindelfingen in der Ersten Bundesliga, wurde viermal Deutscher Meister, holte bei Europameisterschaften dreimal Bronze und eine Silbermedaille.

Presse | Judo | 13.05.2013
Neuling VfL Sindelfingen übernimmt Tabellenspitze
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
2. Judo-Bundesliga Frauen: Zwei Siege beim Kampftag im Glaspalast
Wenn die Judo-Frauen des VfL Sindelfingen in Bestbesetzung antreten, sind sie in der 2. Bundesliga nicht zu schlagen. Das demonstrierten sie am zweiten Kampftag auf heimischer Matte im Dojo des Glaspalastes. Mit 6:1 fertigten sie den SV Chemnitz ab und erteilten auch dem hoch gehandelten JC Oberhaid eine deutlich 6:1-Abfuhr.
"Unser Auftritt war einfach saugut", kommentierten Teamchefin Katharina Walta und Trainerin Esther Drotler diesen Erfolg, der von lautstarken Anfeuerungsrufen einer großen Zuschauerzahl begleitet war. Die Sindelfingerinnen sind damit als Neuling Tabellenführer, gefolgt vom JC Oberhaid und dem Judoteam Rheinland
Nach dem 5:2 von Oberhaid gegen Chemnitz wurde es ernst für den VfL Sindelfingen. Gegen Chemnitz eröffnete in der Klasse bis 70 Kilogramm Aylin Mill die Siegesserie mit einem Würgegriff bei Sabrina Rebscher. Gerade mal drei Sekunden brauchte Catrin Schopper (bis 52 Kilogramm), um Samara Grötsch mit einem Innenschenkelwurf zu besiegen. Mit derselben Technik und nach nur 16 Sekunden holte Julia Knosp den nächsten Punkt gegen Tina Hohlefeld.
Selten hat wohl auch eine Kämpferin der SV Böblingen im VfL-Dojo so viel Beifall eingeheimst, wie die für den VfL in der Bundesliga kämpfende Lena Kramer (bis 48 Kilogramm), die in begeisternder Manier nach drei Minuten mit einem Hebel bei Linda Zeippert den nächsten Punkt für Sindelfingen VfL-Team erkämpfte. Mit einem klassischen Fußfeger sicherte sich auch Melanie Wolf (plus 78 Kilogramm) den Sieg über Michelle Merkel. Und Nora Baur (bis 63 Kilogramm) sorgte nach zweieinhalb Minuten mit einem Innenschenkelwurf gegen Tatjana Eikel für den sechsten Einzelsieg. Deutlich auf Erfolgskurs war im letzten Einzelkampf auch Viktoria Wild (bis 78 Kilogramm). Doch kurz vor Ende brachte ihre Gegnerin Franziska Grüger noch einen Konter an und entschied den Kampf für sich. Diese Niederlage spielte allerdings keine große Rolle mehr; das VfL-Team hatte Chemnitz deutlich geschlagen.
Im Duell gegen den JC Oberhaid wurde Aylin Mill von Barbara Wittmann mit einem Fußfeger geschlagen. Catrin Schoppers Gegnerin gab gleich zu Beginn auf, Julia Knosp zwang nach eineinhalb Minuten ihre Gegnerin mit einem Würgegriff zur Aufgabe. Stefanie Widmann siegte mangels Gegnerin kampflos, im Schwergewicht wurde Melanie Wolf von Andrea Vogt per Haltegriff besiegt. Meike Wegner (bis 63 Kilogramm eingesetzt) lag schon hinten, ehe sie ihre Gegnerin Wirth doch noch in einen Armhebel nehmen konnte. Und Viktoria Wild warf ihre Gegnerin nach zwei Minuten mit einem Hüftfeger. Endstand somit 5:2 für Sindelfingen.

Presse | Judo | 13.05.2013
VfL Sindelfingen feiert fünften Meistertitel
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Judo-Regionalliga Männer: SV Böblingen sieglos am Tabellenende
Die Judoka des VfL Sindelfingen haben sich am letzten Kampftag der Regionalliga Süd auf heimischer Matte mit einem deutlichen 7:0 über Nachbar SV Böblingen und dem 6:1 über den TSV Teisendorf zum fünften Mal in Folge die Meisterschaft erkämpft.
Von Wilfried Vilz
Die Böblinger, neu in dieser Liga, schafften wieder keinen Sieg und bleiben Letzter. Sie verloren 1:6 gegen Teisendorf und 0:7 gegen den VfL. Ihr Abstieg ist damit eigentlich besiegelt. Es sei denn, was durchaus möglich und auch schon vorgekommen ist, dass kein Verein aus den unteren Ligen aufsteigen möchte. Dann bleiben die SVB-Judoka drin. Sie werden sich aber dringend Verstärkung vor allem im Schwer- und im Leichtgewicht suchen müssen, wenn sie eine zweite Saison in der Regionalliga überstehen wollen.
Für die VfL-Männer blieb es spannend bis zum Schluss, zumal zuletzt zweimal die Tabelle korrigiert wurde. Am vergangenen Samstag war Sindelfingen noch Erster, acht Stunden später war er hauchdünn hinter der TSB Ravensburg nur noch Zweiter. Doch vor dem letzten Kampftag standen die Sindelfinger wieder vor Ravensburg auf Platz eins. VfL-Coach Thomas Wolf zu diesem Hin und Her: "Es ist mir egal, wer an der Spitze steht, wir müssen hoch gewinnen, dann holen wir zum fünften Mal den Titel. Ravensburg muss, wenn es an uns vorbeiziehen will, die beiden letzten Kämpfe jeweils mit 7:0 gewinnen".
Und die VfL-Kämpfer packten es. Gegen den TSV Teisendorf brannte im Halbleichtgewicht Yves Behr ein wahres Feuerwerk ab, ließ seinen Gegner nicht zum Zuge kommen, trieb ihn in die Passivität und letztlich in die Disqualifikation. Sein Bruder Chris Behr schaltete per Haltegriff im Leichtgewicht seinen Gegner vorzeitig aus. Damir Turkovic (bis 100 Kilogramm) lag leicht in Führung, als es sein Teisendorfer Kontrahent in letzter Sekunde schaffte, den Sindelfinger mit einem Schulterwurf zu besiegen. Stefan Wolf (bis 90 Kilogramm) siegte durch Disqualifikation, sehr kurz machte es Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm), der seinen Gegner nach nur 15 Sekunden mit einem Schulterwurf besiegte. Thomas Wolf (bis 81 Kilogramm) nahm seinen Gegner in einen Haltegriff, Markus Erlenwein musste sich wieder einmal mit einem körperlich überlegenen Gegner herumschlagen, löste diese Aufgabe aber gewohnt bravourös vor der Zeit mit einem Innenschenkelwurf. Endstand somit 6:1.
Danach standen die Sindelfinger der SV Böblingen gegenüber. In dieser einseitigen Begegnung sammelten Sven-Alan Fischer (bis 66 Kilogramm) gegen Matthias Krempels Uribe, Marcel Pristl (bis 60 Kilogramm, kampflos), Nils Ruhland (bis 100 Kilogramm) gegen Johannes Schorr, Stefan Wolf (bis 90 Kilogramm) gegen Falco Schulz, Jannis Pollack (bis 73 Kilogramm) gegen Henrique Seidler, Thomas Wolf (bis 87 Kilogramm) gegen Christian Rost und Markus Erlenwein (plus 100 Kilogramm) gegen Denis Raduka die Punkte zum 7:0-Sieg.
Aber noch stand die Meisterschaft für den VfL Sindelfingen nicht endgültig fest. Wie hatte Ravensburg gekämpft? Erst als Markus Erlenwein via SMS die erlösende Meldung aus Ravensburg bekam, dass die TSB nur 6:1 statt 7:0 gewonnen hatte, brandete der Jubel über die fünfte Regionalliga-Meisterschaft in Folge auf.

Presse | Judo | 05.05.2013
Tabellenführung verloren
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Regionalliga Männer: VfL Sindelfingen trotz zweier Siege Zweiter
Trotz eines hart erkämpften 3:2 gegen den KSV Esslingen II und eines 6:0 gegen die SF Harteck haben die Judoka des VfL Sindelfingen am Samstag auf heimischer Matte den ersten Platz in der Regionalliga Süd nicht verteidigt. Sie liegen jetzt punktgleich mit dem TSB Ravensburg, der 22 Unterpunkte mehr aufweisen kann, auf Platz zwei. Die Entscheidung fällt am kommenden Samstag, dem letzten Kampftag, wieder im VfL-Dojo im Glaspalast. Dort tritt ab 14 Uhr auch die SV Böblingen an, die wieder nicht punkten konnte (0:7 gegen TSB Ravensburg und 2:5 gegen PS Karlsruhe) und als Tabellenletzter auf die Matte gehen wird, sowie das stark eingeschätzte Team aus Teisendorf. Zudem kämpfen die VfL-Frauen in der 2. Bundesliga Süd.
Nach dem deutlichen Auftaktsieg der Esslinger gegen die SF Harteck war VfL-Chefcoach Thomas Wolf gewarnt. Und der Kampf gegen Esslingen II sollte tatsächlich eine knappe Angelegenheit werden. Christian Köpf besiegte VfL-Kämpfer Nicholas Rose (bis 66 Kilogramm) mit einem sauberen Schulterwurf, mit derselben Technik glich Markus Erlenwein (VfL) im Halbschwergewichtskampf gegen Tobias Hübener aus. Im Leichtgewicht hielt Fabian Hässner (VfL) ein achtbares Unentschieden gegen Lars Zauner. VfL-Schwergewichtler Matthias Gaal konnte seinen studienbedingten Trainingsrückstand nicht kompensieren und musste sich Felix Kurz in einem Armhebel geschlagen geben.
Furios startete in der Klasse bis 73 Kilogramm Andi Finkbeiner (VfL). Nach nur 30 Sekunden hatte er Fabian Schwab geworfen und den 2:2-Ausgleich erzielt. Nun musste es in der Klasse bis 90 Kilogramm Stefan Wolf richten. Und auf ihn war Verlass. Nach zweieinhalb Minuten hatte er Marc Stuhlmüller geschultert und so das 3:2 für seine Mannschaft gesichert. In der Klasse bis 81 Kilogramm musste abschließend VfL-Coach Thomas Wolf noch gegen Archeor Merz bestehen. Der Sindelfinger schaffte zwar keinen Sieg, hielt aber ein Unentschieden und sorgte so für den 3:2-Sieg seines Teams.
Gegen Harteck wollten die Sindelfinger mit leicht veränderter Aufstellung unbedingt etwas für ihr Punktekonto tun. Und dieses Vorhaben gelang. Jonas Riedinger (bis 66 Kilogramm) trieb Marius Wolf in die Passivität, Nils Ruhland (bis 100 Kilogramm) schaffte gegen Hubert Baur eine kleine Wertung, VfL-Leichtgewicht Fabian Hässner glänzte mit blitzschnellen Attacken und konterte Johannes Wendlinger nach zweieinhalb Minuten aus. Markus Erlenwein (über 100 Kilogramm) schulterte den wesentlich schwereren Benjamin Mostan, Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) schaffte einen knappen Arbeitssieg über Alexander Pregler, Stefan Wolf (bis 90 Kilogramm) erreichte gegen Florat Begis ein Unentschieden, und sein Bruder Thomas (bis 81 Kilogramm) machte mit seinem vorzeitigen Sieg den 6:0-Erfolg komplett.

Presse | Judo | 24.04.2013
Sindelfingen ist Spitzenreiter
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Regionalliga: Die VfL-Kämpfer gewinnen in Karlsruhe doppelt
Von Wilfried Vilz
Der VfL Sindelfingen war am zweiten Kampftag der Regionalliga Süd beim PS Karlsruhe zu Gast und traf dort zunächst auf die Mannschaft der ZG Schweinfurt. Marcel Pristl (Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm) gewann mangels Gegner kampflos. Thomas Wolf (bis 81 Kilogramm) warf anschließend Juri Kossizyn nach nur zwei Minuten Kampfzeit. Dann allerdings musste der in Führung liegende Sindelfinger Simon Kristen (bis 90 Kilogramm) noch eine Niederlage gegen den Schweinfurter Julian Bickel hinnehmen, als er sich bei einer zu stürmischen Attacke selbst aufs Kreuz legte.
Markus Erlenwein (86 Kilogramm schwer) trat trotz großem Gewichtsunterschied im Schwergewicht gegen den 135 Kilogramm schweren Volker Trumpfheller an und schaffte es nach nur zweieinhalb Minuten den Schweinfurter Koloss mit einem Sichelwurf punktreif zu werfen. Janis Pollack (Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm) warf anschließend den Schweinfurter Matthias Benkert nach nicht einmal zwei Minuten Kampfzeit. Kampflos holte anschließend Sven-Alan Fischer (bis 66 Kilogramm) den nächsten Siegpunkt für den VfL, da Schweinfurt keinen Gegner stellen konnte. Zum guten Schluss besiegte Mathias Gaal (bis 100 Kilogramm) Andreas Benkert und sicherte so den 6:1-Sieg des VfL-Teams.
Souverän auch die anschließende Begegnung der Sindelfinger mit der Mannschaft von PS Karlsruhe: Am Ende gewann der VfL mit 4:2.
Die Böblinger, gehandicapt durch mehrere Absagen, konnten das Leichtgewicht nicht besetzen. Hinzu kam die Überlegenheit der gegnerischen Mannschaften, so auch der zweiten Mannschaft des TSV Großhadern. Weder Johanne Schorr (bis 90 Kilogramm) noch Falco Schulz (bis 100 Kilogramm), Bernd Schweizer (bis 81 Kilogramm), Matthias Krempels-Uribe (bis 66 Kilogramm) und Christian Rost (bis 73 Kilogramm) konnten punkten und so stand es am Schluss der Begegnung 0:7.
Wenig besser das Ergebnis des zweiten Kampfes der Böblinger - diesmal gegen die Mannschaft von Harteck München. Hier konnte lediglich Bernd Schweitzer (bis 90 Kilogramm) punkten. Markus Minje, Johannes Schorr, Falco Schulz, Matthias Krempels-Uribe und Christian Rost verloren ihre Kämpfe und so stand es zum Schluss 6:1 für die Münchner.

Presse | Judo | 17.04.2013
Nach einem Freilos erst richtig losgelegt
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
U15 des VfL Sindelfingen wird württembergischer Mannschaftsmeister - SV Böblingen verpasst Bronze nur knapp
Die U15-Judoka des VfL Sindelfingen haben sich bei den Landesmeisterschaften der Mannschaften den Titel gesichert und werden den württembergischen Judoverband bei den süddeutschen Titelkämpfen vertreten. Die SV Böblingen schrammte knapp an Bronze vorbei und musste mit Platz fünf zufrieden sein.
Von Wilfried Vilz
Die Sindelfinger Kämpfer freuten sich zu Beginn erst einmal über ein Freilos, ehe sie auf die Reutlinger Sportschule Kustusch trafen. Es begann wenig verheißungsvoll. Sowohl Matthias Müller als auch Fabian Geiselhardt und Kevin Markiewicz verloren ihre Kämpfe. Dann folgte aber der Spätstart des VfL. Maxim Hebert siegte mangels Gegner kampflos. Leon Peikert, der in seiner neuen Alters- und Gewichtsklasse langsam Fuß fasst, schlug Tobias Gammertinger. Dean Vujaklia siegte ebenfalls kampflos, Anton Widlroither war per Haltegriff gegen Fabian Armbruster erfolgreich und Kevin Bissinger sicherte mit seinem vorzeitigen Sieg über Daniel Krüger den 5:3-Erfolg seines Teams.
Äußerst spannend sollte das Sindelfinger Halbfinale gegen Heubach werden: Leon Peikert, Fabian Geiselhardt und Kevin Bissinger verloren ihre Kämpfe. Dejan Vujaklia schlug Erik Kohler vorzeitig, Matthias Müller verlor. Dann besiegten Maxim Hebert, Rokuja Lehnert und Anton Widlroither ihre Gegner vorzeitig. Und als die Kampfrichter anschließend die erzielten Punkte und die Unterbewertungspunkte zusammenzählten, gab es ein knappes 4:4, das wegen der besseren Unterbewertung (40:35) noch zum knappen Sieg der Sindelfinger reichte.
Im Finale traf das von Simon Kristen und Trainer Frixos Raidos betreute VfL-Team auf die TSG Backnang. Und hier sorgte Leon Peikert mit seinem vorzeitigen Sieg über Jonas Riener für den ersten Paukenschlag. Fabian Geiselhardt verlor seinen Kampf, aber Kevin Bissinger stellte mit seinem vorzeitigen Sieg über Ioannis Panagialidis den ursprünglichen Abstand wieder her. Doch dann gab es zwei Niederlagen. Matthias Müller verlor ebenso wie Dejan Vujaklia. Zum Schluss bewiesen Maxim Hebert, Rokuja Lehnert und Anton Widlroither ihre Klasse und sicherten mit ihren vorzeitigen Siegen den 5:3-Endstand und somit den Landesmannschaftstitel für ihr Team.
Die Böblinger U15-Kämpfer - sie hatten zwei Lücken in ihrer Mannschaft - waren zu Beginn dem SV Fellbach mit 3:4 unterlegen. In der Trostrunde gab es gegen MTV Ludwigsburg ein 4:4 (40:40)-Unentschieden. Dem Reglement entsprechend mussten drei Gewichtsklassen für die Stichkämpfe ausgelost werden. In diesen Stichkämpfen hatten die Böblinger die Nase vorn und gewannen die Begegnung mit 6:5. Im anschließenden Kampf um Bronze mussten die Schützlinge von Trainer Uwe Pax der Reutlinger Sportschule Kustusch den Vortritt lassen. Das 2:5 bedeutete Platz fünf. Für Böblingen kämpften Nils Vollmer, Simon Schmid, Jonas Ritz, David Streljuhin, Nico Rebmann, Mike Baur, Leopold Schmidt, Luca Stangen und Max Lauxmann.
Presse | Judo | 16.04.2013
Größer könnte der Gegensatz in der Tabelle gar nicht sein
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Regionalliga Männer: Sindelfingen ist Erster, Böblingen Letzter
Von Wilfried Vilz
Weiter können sie in der Judo-Regionalliga Süd der Männer nicht auseinander liegen: Während sich der VfL Sindelfingen am zweiten Kampftag in Karlsruhe mit Siegen über die Gastgeber und über die TG Schweinfurt ganz nach oben an die Spitze kämpfte, bleiben die ersatzgeschwächten Kämpfer von der SV Böblingen nach Niederlagen gegen München-Harteck und den TSV Großhadern II deutlich abgeschlagen am Tabellenende und müssen langsam um den Klassenerhalt fürchten.
Die VfL-Kämpfer trafen in Karlsruhe zunächst auf die ZG Schweinfurt. Marcel Pristl (bis 60 Kilogramm) gewann mangels Gegner kampflos, Thomas Wolf (bis 81 Kilogramm) warf Juri Kossizyn nach nur zwei Minuten Kampfzeit. Dann allerdings musste der bereits in Führung liegende Simon Kristen (bis 90 Kilogramm) eine Niederlage gegen Julian Bickel hinnehmen, als er sich bei einer zu stürmischen Attacke selbst aufs Kreuz legte. Markus Erlenwein, Sindelfingens eigentlicher 86-Kilogramm-Mann, der für die schweren Fälle eingesetzt wird, trat gegen den 135 Kilogramm schweren Schweinfurter Volker Trumpfheller an und schaffte es nach nur zweieinhalb Minuten, den Koloss mit einem Sichelwurf punktreif zu werfen. Janis Pollack (bis 73 Kilogramm) warf Matthias Benkert nach nicht einmal zwei Minuten, kampflos holte anschließend Sven-Alan Fischer (bis 66 Kilogramm) den nächsten Siegpunkt für den VfL, da Schweinfurt auch in dieser Klasse keinen Gegner stellen konnte. Zum guten Schluss besiegte Mathias Gaal (bis 100 Kilogramm) Andreas Benkert und sicherte damit den 6:1-Sieg für den VfL Sindelfingen.
Souverän verlief auch die anschließende Begegnung mit Karlsruhe. Marcel Pristl (bis 60 Kilogramm) gewann nach nur 30 Sekunden gegen Levin Eder, Thomas Wolf holte gegen den unangenehm kämpfenden Florian Hoffmann den nächsten Siegpunkt. Dafür musste sich in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm Nils Ruhland dem Karlsruher Sebastian Hohlschuh beugen. Markus Erlenwein, diesmal bis 100 Kilogramm eingesetzt, wetzte mit seinem per Ausheber erzielten Sieg über Patrick Benz diese Scharte wieder aus. Der knappen Niederlage von Andreas Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) gegen den ehemaligen deutschen Jugendmeister Garlef Eder folgte Sven-Alan Fischers (bis 66 Kilogramm) Unentschieden gegen Peter Novak. Als in der letzten Begegnung Mathias Gaal den ehemaligen Erstliga-Kämpfer Riadh Ben Sassi mit zwei großen Wertungen besiegte, stand der 4:2-Sieg endgültig fest.
SV Böblingen weist nach mehreren Absagen eine trübe Bilanz auf
Eine trübe Bilanz hatte dagegen die Regionalliga-Mannschaft der SV Böblingen vorzuweisen. Durch mehrere Absagen wegen Abitur konnte das Leichtgewicht nicht besetzt werden. Gegen den TSV Großhadern II punkteten weder Johannes Schorr (bis 90 Kilogramm) noch Falco Schulz (bis 100 Kilogramm), Bernd Schweizer (bis 81 Kilogramm), Matthias Krempels-Uribe (bis 66 Kilogramm) und Christian Rost (bis 73 Kilogramm). Endstand somit: 7:0 für Großhadern II. Wenig besser das Ergebnis gegen Harteck-München. Hier gewann nur Bernd Schweitzer (bis 90 Kilogramm). Markus Minje, Johannes Schorr, Falco Schulz, Matthias Krempels-Uribe und Christian Rost verloren, womit das 1:6 perfekt war.

Presse | Judo | 14.04.2013
Katharina Waltas Verletzung einziger Wermutstropfen
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
2. Judo Frauen-Bundesliga: Sieg gegen Eltmann und Niederlage gegen JT Rheinland für den VfL Sindelfingen zum Saisonstart in Bad Ems
Achtbare Premiere der Judo-Frauen des VfL Sindelfingen am ersten Kampftag der 2. Bundesliga Süd in Bad Ems, den sie als Tabellenvierter abschlossen: Mit 5:1 schlugen sie die SG Eltmann, mussten dann aber eine 2:5-Niederlage gegen die Gastgeberinnen, das Judoteam Rheinland, hinnehmen. Was schwerer wog: Team-Chefin Katharina Walta verletzte sich in Führung liegend an der Schulter. Es bleibt abzuwarten, wann sie wieder auf die Matte gehen kann.
"Wir schaffen das", hallte der Schlachtruf der Sindelfingerinnen vor der Begegnung gegen die SG Eltmann durch die Halle. Und sie ließen dieser verbalen Ankündigung auch Taten folgen. Catrin Schopper (bis 52 Kilogramm) nahm Pia Brenneisen nach dreieinhalb Minuten in einen Haltegriff und sicherte den ersten Punkt. VfL-Kämpferin Stefanie Widmann (bis 48 Kilogramm) hielt ein achtbares Unentschieden gegen Anna Scheffner. Julia Knosp (bis 57 Kilogramm) baute mit einem Haltegriff gegen Larissa Spenkuch den Vorsprung weiter aus, Meike Wegner holte, ebenfalls per Haltegriff, gegen Rebecca Heidingsfeller den dritten Siegpunkt für Sindelfingen. VfL-Teamchefin Katharina Walta musste mangels einer echten Schwergewichtlerin in diese Gewichtsklasse aufrücken, hatte aber mit Annika Kirschter wenig Probleme. Nach einer Minute setzte sie einen Innenschenkelwurf an und gewann vorzeitig. Damit hatten die VfL-Frauen den Mannschaftssieg bereits in der Tasche. Jetzt galt es nur noch, den Vorsprung weiter auszubauen. Julia Schneider (bis 70 Kilogramm) versuchte das, landete aber in einem Haltegriff. Dafür sorgte Regina Schneider mit einem sauberen Innenschenkelwurf gegen Annalena Bayer für den 5:1-Endstand (50:10).
Im zweiten Kampf punkten nur Schopper und Regina Schneider
Die Begegnung mit dem langjährigen Bundesligisten Judo-Team Rheinland sollte nicht so einfach verlaufen. Zwar sorgte Catrin Schopper mit einem blitzschnellen Innenschenkelwurf gegen Sarira Schellert für das 1:0, dafür musste sich Steffi Wiedmann der Rheinländerin Kimberley Gratmann beugen. Die neu ins Team gekommene Daniela Brenner verlor knapp gegen Lea Schäffer, und Meike Wegner wurde trotz Führung von Judith Bühler mit einem Innenschenkelwurf überrascht. Julia Schneider wurde von Rebecca Selzer mit einem Würgegriff zur Aufgabe gezwungen, dafür sicherte sich ihre Namensvetterin Regina Schneider mit einem Haltegriff gegen Theresa Schwickert den zweiten VfL-Punkt. Dabei sollte es aber auch bleiben, denn die letzte Einzelbegegnung musste Katharina Walta gegen Jessica Schwickert abbrechen, nachdem sie sich an der Schulter verletzte.

Presse | Judo | 04.04.2013
Herausforderung und Abenteuer zugleich
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Frauenteam des VfL Sindelfingen wagt nach viermaliger Meisterschaft in der Württembergliga den Aufstieg in die 2. Bundesliga
Bundesliga-Aspiranten waren sie schon lange, die Judoka des VfL Sindelfingen. Die Männer holen seit Jahren in der Regionalliga Süd den Meisterpokal, und die Frauen sind Seriensieger in der Württembergliga.
Von Wilfried Vilz
An die Bundesliga, in der man früher mit beiden Geschlechtern vertreten war, hat sich der Verein aus finanziellen Gründen allerdings nicht wieder gewagt. Diese Aufgabe ist durch Auflagen wie spezielle Judomatten und Werbebanden oder hohe Fahrtkosten eine teure Angelegenheit. Die Judoabteilung verwendete das Geld lieber, um gute Trainingsmöglichkeiten im Verein zu schaffen. Doch jetzt haben es die VfL-Frauen gewagt: Dank Sponsor und viel Engagement starten sie am 13. April in die 2. Bundesliga Süd.
Kurz vor Saisonbeginn hat die KREISZEITUNG Cheftrainerin Katharina Walta, die zusammen mit Esther Drotler das Team betreut, zu den Details des Bundesliga-Auftrittes befragt.
Nach zahlreichen Landesmannschaftsmeisterschaften jetzt endlich der Start in der 2.Bundesliga. Warum nicht früher?
Die Mädels haben die Württembergliga viermal souverän gewonnen. Da wurde es einfach Zeit, das Abenteuer 2. Bundesliga zu wagen, auch wenn viele Faktoren unsicher bleiben. Außerdem wollen wir den Leistungssport unterstützen und unseren Kämpferinnen die Plattform bieten, mit den eigenen Trainingskameraden auf die Matte zu gehen. In Mannschaftskämpfen ist Teamgeist gefragt, und genau das wollen wir fördern.
Welche Erfolge haben die einzelnen Kämpferinnen im VfL-Team bislang geholt?
Wir setzen vor allem auf eigene Kämpferinnen wie Julia Knosp, sie ist deutsche Juniorenvizemeisterin und wurde Dritte beim internationalen Turnier in Berlin, oder Aylin Mill, deutsche Vizemeisterin und Dritte beim European Cadet Cup, und die süddeutsche Meisterin Meike Wegner, Esther Drotler und Steffi Widmann. Aber auch Kämpferinnen aus unserer befreundeten Trainingsgruppe in Leonberg sind mit dabei: Viktoria Wild, Nadine Zachert, Nina Schleifer und Nora Baur sind allesamt Namen, die in der Region in Judokreisen bekannt sind. Zusätzlich haben wir uns noch verstärkt mit einigen Kämpferinnen aus Böblingen, Tübingen und Steinheim.
Wer wird der erste Gegner sein?
Wir werden am 13. April ins Rheinland fahren und gegen die SG Eltmann und das JT Rheinland antreten und hoffentlich vier Punkte mit nach Hause nehmen.
Wann wird man das VfL-Team auf heimischer Matte sehen und gegen wen wird es dann kämpfen?
Wir haben in dieser Saison am 11. Mai einen Superkampftag geplant. Gemeinsam mit der Regionalligamannschaft der Männer, die an diesem Tag auch gegen den Aufsteiger Böblingen kämpfen wird, wollen wir ein Judo-Festival in unseren heimischen Hallen im Glaspalast auf die Beine stellen. Auch die Männer waren im letzten Jahr Meister und hätten in die 2. Liga aufsteigen können, doch der Sprung ist - sowohl finanziell als auch leistungsmäßig - deutlich größer als bei den Frauen. Wir werden im Glaspalast gegen Oberhaid und Chemnitz antreten und sind ganz froh darüber, dass uns die weite Strecke nach Chemnitz erspart bleibt.
Auf welchem Tabellenplatz wird das VfL-Team am Ende der Saison voraussichtlich stehen?
Wir haben gute Kämpferinnen, die in der nationalen Spitze mitkämpfen können. Wenn alles gut läuft, ist ein mittlerer Tabellenplatz machbar, vorausgesetzt uns bleiben größere Verletzungspausen und sonstige Überraschungen erspart.
Welches werden die härtesten Gegnerinnen?
Da wir Aufsteiger sind, haben wir noch keine der anderen Mannschaften gesehen. Für uns wird jeder Kampftag eine Herausforderung, der wir uns jedoch gerne stellen. Zu unserem Konzept gehört es aber, die Gegnerinnen zu beobachten und zu protokollieren, welche Techniken sie anwenden und wofür sie anfällig sind. Das wird uns dann in der Vorbereitung auf die nächste Saison helfen.
Packt der VfL die Bundesliga auch finanziell?
Die Judoabteilung hat ihr Betreuungskonzept überarbeitet und legt größten Wert auf exzellente Trainerarbeit. Deswegen war das Thema Aufstieg eigentlich schon gestorben. Wir konnten jedoch glücklicherweise einen Sponsor gewinnen. Christian Hempel hilft uns nicht nur finanziell, sondern auch mit seinem Know-How als Manager. Hauptberuflich leitet er ein Hotel in Sindelfingen und wir sind stolz und glücklich, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen. Vermutlich wäre ohne mein Faible fürs Kämpfen im eigenen Verein und seine begeisterungsfähige und unkomplizierte Art keine Mannschaft zu Stande gekommen.
Worin liegt Ihre persönliche Motivation, so viel Herzblut in das Projekt zu stecken?
Für mich war Kämpfen mit der eigenen Vereinsmannschaft immer das Größte. Man feiert mit den Trainingskollegen und Freunden, man hilft sich gegenseitig, man gewinnt gemeinsam. Das ist ein ganz anderes Gefühl als auf Einzelturnieren. Ich selbst habe lange Jahre für den VfL und später für den KSV Esslingen gekämpft - nun will ich etwas zurückgeben und die Mannschaft unterstützen. Und wenn denn tatsächlich Not am Mann ist, ziehe ich doch glatt auch nochmal den Judogi an.

Presse | Judo | 04.04.2013
„Kämpfen mit der Mannschaft ist das Größte“
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Mit Katharina Walta, der Cheftrainerin der Sindelfinger Judofrauen, über das Abenteuer Bundesliga / „Jeder Kampftag ist eine Herausforderung"
Von Wilfried Vilz
Bundesligatauglich waren sie schon lange, die Judoka des VfL Sindelfingen: Die Männer holten jahrelang in der Regionalliga Süd den Meister-Pokal, die Sindelfinger Kämpferinnen sind Seriensieger in der Württemberg-Liga. Die VfL-Judoka verwendeten ihr Geld in den vergangenen Jahren jedoch lieber, um perfekte Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Dank Sponsor und mit viel Engagement wagt das Frauenteam nun doch das Abenteuer Bundesliga und startet am 13. April in die Saison der 2. Liga Süd.
Kurz vor Saisonbeginn sprach die SZ/BZ mit der Cheftrainerin der Mannschaft, Katharina Walta, die zusammen mit Esther Drotler das Team betreut, über die Motivation der Mannschaft und über die Finanzierbarkeit des Bundesliga-Auftrittes der VfL-Frauen.
Nach zahlreichen Landes-Mannschaftsmeisterschaften folgt jetzt der Start in der Zweiten Bundesliga. Warum nicht schon früher?
Katharina Walta: „Die Mädels haben die Württemberg-Liga vier Mal souverän gewonnen. Da wurde es einfach Zeit, das Abenteuer Bundesliga zu wagen, auch wenn da viele Faktoren unsicher bleiben. Außerdem wollen wir den Leistungssport unterstützen und unseren eigenen Kämpferinnen die Plattform bieten, mit den eigenen Trainingskameraden auf die Matte zu gehen. In Mannschaftskämpfen ist Teamgeist gefragt und genau das wollen wir fördern."
Welche Erfolge haben die einzelnen Kämpferinnen im VfL-Team bislang vorzuweisen?
Katharina Walta: „Wir setzen vor allem auf eigene Kämpferinnen wie beispielsweise Julia Knosp (Deutsche Juniorenvizemeisterin, dritter Platz Internationales Turnier Berlin), Aylin Mill (Deutsche Vizemeisterin und dritter Platz European Cadet Cup), Meike Wegner (Süddeutsche Vizemeisterin), Esther Drotler und Steffi Widmann.
Wir wollen ein Judo-Festival auf die Beine stellen
Aber auch Kämpferinnen aus unserer befreundeten Trainingsgruppe in Leonberg sind mit dabei: Viktoria Wild, Nadine Zachert, Nina Schleifer und Nora Baur sind allesamt Namen, die in der Region in Judokreisen bekannt sind. Zusätzlich haben wir uns noch mit Kämpferinnen aus Böblingen, Tübingen und Steinheim verstärkt."
Wann ist das VfL-Team auf heimischer Matte sehen?
Katharina Walta: „Wir haben in dieser Saison am 11. Mai einen Superkampftag geplant. Gemeinsam mit der Regionalliga-Mannschaft der Männer, die an diesem Tag auch gegen den Aufsteiger Böblingen kämpfen wird, wollen wir ein Judo-Festival im Glaspalast auf die Beine stellen. Auch die Männer waren im letzten Jahr Meister und hätten in die 2. Liga aufsteigen können, doch der Sprung ist bei den Männern - sowohl finanziell als auch leistungsmäßig - deutlich größer als bei den Frauen."
Wo wird das Team am Ende der Saison in der Bundesliga-Tabelle stehen?
Katharina Walta: „Wir haben gute Kämpferinnen, die in der nationalen Spitze mitkämpfen können. Wenn alles gut läuft, ist ein mittlerer Tabellenplatz machbar, vorausgesetzt, uns bleiben größere Verletzungen und sonstige Überraschungen erspart."
Welche Gegnerinnen schätzen Sie am stärksten ein?
Katharina Walta: „Da wir Aufsteiger sind, haben wir noch keine der anderen Mannschaften gesehen. Für uns wird jeder Kampftag eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Zu unserem Konzept gehört es aber, die Gegnerinnen zu beobachten und zu protokollieren, welche Techniken sie anwenden und worauf sie anfällig sind."
Packt der VfL das Thema Bundesliga auch finanziell?
Katharina Walta: „Die Judoabteilung des VfL Sindelfingen hat ihr Betreuungskonzept überarbeitet und legt größten Wert auf exzellente Trainerarbeit. Deswegen war das Thema Aufstieg eigentlich auch schon gestorben. Wir konnten jedoch glücklicherweise einen Sponsor gewinnen, Christian Hempel, der uns nicht nur finanziell, sondern auch mit seinem Know-how als Manager unter die Arme greift. Hauptberuflich leitet er das Hotel Torgauer Hof in Sindelfingen und wir sind glücklich, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen. Vermutlich wäre ohne mein Faible fürs Kämpfen im eigenen Verein und ohne seine begeisterungsfähige und unkomplizierte Art keine Mannschaft zustande gekommen."
Was ist Ihre persönliche Motivation für diesen Kraftakt?
Katharina Walta: „Für mich war Kämpfen mit der eigenen Vereinsmannschaft immer das Größte: Man feiert mit den Trainingskollegen und Freunden, man hilft sich gegenseitig, man gewinnt gemeinsam. Das ist ein ganz anderes Gefühl als auf Einzelturnieren. Ich selbst habe lange Jahre für den VfL und später für den KSV Esslingen gekämpft - nun will ich etwas zurückgeben und die Mannschaft unterstützen und - wenn denn tatsächlich Not am Mann ist - ziehe ich doch glatt auch noch mal den Judogi an."
Info
Weitere Informationen zu den Judoka des VfL Sindelfingen gibt es unter der Internet-Adresse Judo Abteilung im Internet.
Den ersten Kampftag bestreitet das Zweitliga-Team des VfL Sindelfingen am 13. April im Rheinland. Die Gegner heißen SG Eltmann und JT Rheinland.
Presse | Judo | 25.03.2013
VfL patzt gegen Ravensburg
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Regionalliga: Böblingen auf dem letzten Platz
Von Wilfried Vilz
Zwei Vertreter haben die Judo-Kreisvereine zum Saisonstart der Judo-Regionalliga ins Rennen geschickt: das Team des mehrfachen Regionalmeisters VfL Sindelfingen und die Mannschaft der SVB-Judoabteilung. Beide erwischten keinen optimalen Start.
Die SV Böblingen konnte als Aufsteiger zum ersten Mal Regionalliga-Luft schnuppern - und musste gleich zwei saftige Niederlagen (ein 0:7 gegen die TG Schweinfurt und ein 1:6 gegen die zweite Mannschaft des KSV Esslingen) hinnehmen.
Auch das sonst so erfolgsverwöhnte VfL-Team - ungeschlagen in den letzten drei Jahren - leistete sich am ersten Kampftag in München einen Patzer und verlor gegen die TSB Ravensburg, wenn auch nur knapp mit 3:4. Die Sindelfinger sind damit am ersten der insgesamt vier Kampftage auf Tabellenplatz sechs gelandet, während sich die Nachbarn aus Böblingen auf dem letzten Tabellenplatz wiederfanden.
Die Sindelfinger Judoka waren in München beim KSV Großhadern II zu Gast und hatten neben dem Gastgeber als zweiten Kontrahenten die Mannschaft der TSB Ravensburg vor sich. Und in der Begegnung mit den Ravensburgern, die sehr gut aufgestellt waren, stand in der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm der Sindelfinger Mathias Gaal gegen den bärenstarken Ravensburger Ali Sarioglu auf verlorenem Posten und verlor vorzeitig. Halbschwergewichtler Nils Ruhland (VfL) verlor gegen den Ravensburger Matthias Müller und auch Chris Behr (60 Kilogramm) und Andreas Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) mussten ihre Kämpfe abgeben. Stefan Wolf (bis 81 Kilogramm), Yves Behr (bis 66 Kilogramm) und Thomas Wolf (bis 90 Kilogramm) sorgten dann für die drei Siegpunkte, mit denen aber die 3:4-Niederlage nicht verhindert werden konnte.
In der anschließenden Begegnung mit der zweiten Mannschaft des TSV München-Großhadern gewann der VfL 4:3.
Liga-Aufsteiger SV Böblingen wurde von der Mannschaft der TG Schweinfurt klar geschlagen. Alle verloren ihre Kämpfe. Auch die zweite Begegnung gegen Esslingen II ging 1:6 verloren.



