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Presse | Judo | 07.08.2015

Volles Programm für Gäste aus Kanto

VfL Sindelfingen nimmt am deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch teil

Als nahezu perfekte Gastgeber erweisen sich in diesen Tagen die U18 Judoka des VfL Sindelfingen. Im Rahmen des deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausches betreuen sie bis zum 15. August zehn Jugendliche aus der japanischen Region Kanto. Und sie bieten den jungen Japanern samt deren Delegationsleitung ein Programm, das von einer Grillparty über die Stocherkahn-Fahrt in Tübingen, einen ausgiebigen Stadtbesuch in Stuttgart und einer Wanderung im Schwarzwald bis hin zu Besuchen im Sindelfinger Daimler-Werk, im Porsche-Museum und der Burg Beilstein bei Heilbronn samt der dort gebotenen Greifvogelschau der Burgfalknerei reicht.

Beim offiziellen Empfang der Stadt waren der Freundschaftsbrunnen auf dem Marktplatz und die angebotenen Butterbrezeln die Tages-Highlights. Mit dazu gehörten auch ein Besuch in den Gemeinnützigen Werkstätten, der die Gäste sehr beeindruckte, und ein Gespräch mit den Verantwortlichen dieser sozialen Einrichtung.

Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer hieß die jungen Gäste aus Fernost und ihre Begleitung im Rathausfoyer willkommen und überreichte ihnen Gastgeschenke der Stadt. Mehr als 10000 junge Menschen hätten im Rahmen dieses Austausches, den es seit 42 Jahren gibt, die Gelegenheit bekommen, Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft des Partnerlandes kennen zu lernen und die freundschaftlichen Verbindungen zu vertiefen. Der Sport biete hierfür eine hervorragende Plattform. Vöhringer stellte "seine Stadt" vor, beglückwünschte die VfL-Judoabteilung zur Teilnahme an diesem Austauschprogramm und dankte Harald Widlroither von der VfL-Judoabteilung sowie Regionalbetreuerin Christina Schwarz, die das Programm organisiert hatten, und den Gastfamilien für ihr hohes Maß an Engagement und Mühe.

Die Gäste aus Fernost sind bei den Familien der jungen Judoka untergebracht. Und die waren im Vorfeld des Besuchs gründlich gebrieft worden: Eine Gastfamilien-Fibel und eine Sprachfibel wurde jeder Gastfamilie überreicht. Die darin enthaltenen Tipps sollen Handlungssicherheit für einen achtsamen und respektvollen Umgang mit dem Gast aus der fremden Kultur geben. In der Sprachfibel waren die häufigsten Redewendungen aufgelistet und illustriert.

Unkomplizierte Japaner machen Gastfamilien-Fibel überflüssig

Doch als die japanischen Gäste eintrafen, konnten die Gastgeber die Tipps ( "Japaner sind sehr zurückhaltend und höflich, verbeugen sich bei der Begrüßung, vielleicht geben sie auch die Hand") und ihre Fibel bald aus der Hand legen. Die jungen Japaner erwiesen sich als unkomplizierte, fröhliche Menschen, gingen auf ihr Gegenüber zu und waren nicht viel anders als andere Jugendliche in diesem Alter. Mit einigen englischen Sprachbrocken und mit Händen und Füßen klappte die Verständigung. Und wenn bei den gemeinsamen Aktivitäten gar nichts mehr geht, springen japanische Germanistik-Studenten, die die Delegation begleiten, als Dolmetscher ein. Harald Widl-roither und Christina Schwarzer, die das Programm organisierten, waren denn auch sehr angetan von ihren Gästen.

Durchgeführt wird dieser Simultanaustausch von der Deutschen Sportjugend, der Jugendorganisation im Deutschen Olympischen Sportbund, sowie ihrer Partnerorganisation in Japan. Die Sindelfinger Judoka hatten sich dafür beworben und den Zuschlag erhalten. Und da das Ganze ein Simultan-Austausch ist, dürfen sich die Sindelfinger im nächsten Jahr Hoffnungen machen, ihr Land in Japan zu repräsentieren.

Presse | Judo | 07.08.2015

Bettentausch für die Gäste aus Fernost

Die U-18-Kämpfer des VfL Sindelfingen beherbergen für zwölf Tage eine Delegation aus Japan / Gestern Vormittag Besuch bei der SZ/BZ und im Z-Druck

Von Philipp Hamann und Wilfried Vilz

Als perfekte Gastgeber erweisen sich in diesen Tagen die U-18-Judoka des VfL Sindelfingen. Im Rahmen des deutsch-japanischen Sportjugend-Austausches betreuen sie zehn japanische jugendliche Sportler aus der Region Kanto. Und sie bieten den jungen Japanern samt deren Delegationsleitung ein umfangreiches Programm, das von der gemeinsamen Grillparty am ersten Abend (Sonntag) bis zu einem Besuch der Burg Beilstein bei Heilbronn samt der dort gebotenen Greifvogelschau reicht.

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Am Mittwochabend waren die Japaner zu Besuch im Sindelfinger Rathaus. Dabei gab es warme Worte und Butterbrezeln. Mit dazu gehörte auch ein Besuch in den Gemeinnützigen Werkstätten in Sindelfingen, der die Gäste sehr beeindruckte, und ein Gespräch mit den Verantwortlichen dieser sozialen Einrichtung.

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Mehr als 10 000 junge Menschen haben im Rahmen dieses Austausches, den es seit 42 Jahren gibt, die Gelegenheit bekommen, die Kultur, die Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft des Partnerlandes kennenzulernen und die freundschaftlichen Verbindungen zu vertiefen. Der Sport biete hierfür eine hervorragende Plattform. Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer stellte „seine Stadt“ vor, beglückwünschte die VfL-Judoabteilung zur Teilnahme an diesem Austauschprogramm und dankte Harald Widlroither von der VfL-Judoabteilung und Regionalbetreuerin Christina Schwarz die das Programm organisiert hatten, sowie den Gastfamilien für ihr hohes Maß an Engagement und Mühe.

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Die Gäste aus Fernost sind bei den Familien der jungen Judoka untergebracht. Jede Gastfamilie erhielt eine Fibel für den Umfang mit den Gästen aus Fernost. Dort sind die häufigsten Redewendungen aufgelistet und illustriert. Die jungen Japaner erwiesen sich als unkomplizierte fröhliche Menschen, gingen auf ihre Gegenüber zu und waren nicht viel anders als andere Jugendliche in ihrem Alter. Und wenn bei den gemeinsamen Aktivitäten gar nichts mehr ging, sprangen japanische Germanistik-Studenten, die die Delegation begleiteten, als Dolmetscher ein.

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Organisiert wird dieser Simultanaustausch von der deutschen Sportjugend, der Jugendorganisation im Deutschen Olympischen Sportbund sowie ihrer Partnerorganisation in Japan. Die Sindelfinger Judoka hatten sich für diesen Austausch beworben und den Zuschlag erhalten. Seit vergangenem Sonntag beherbergen sie nun die Gäste aus Fernost.

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Gestern statteten die Judoka aus Fernost der SZ/BZ einen Besuch ab. Chefredakteur und Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn führte die japanische Delegation durch die Verlagsräume und den Z-Druck. Davon war nicht nur der japanische Gruppenleiter Tomohiko Watanabe begeistert. Auch die anderen machten bei der einzigen Zeitungsdruckmaschine im Landkreis Böblingen große Augen. Dabei war auch natürlich ein Dolmetscher.

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Tomohiko Watanaba wohnt während seines Aufenthalts bei Harald und Petra Widlroither. Der VfL-Funktionär hat für die Gäste aus Asien eigens zwei Wochen Urlaub genommen. „Wir verständigen uns mit Händen und Füßen. Das klappt ganz gut“, sagt Harald Widlroither. Nur beim Frühstück hatte die deutsch-japanische Wohngemeinschaft Anlaufschwierigkeiten. Petra Widlroither: „Wir haben ihm anfangs immer einen Kaffee serviert, da blieb die Tasse stets halb voll. Jetzt haben wir auf Tee umgestellt und den mag er offenbar deutlich lieber.“

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Anton Widlroither schläft während des Besuchs von Tomohiko Watanaba bei seinem Judo-Kumpel Tom Meiling. Doch das ist nicht der einzige Umzug. Leon Peikert musste sein Zimmer für einen Japaner räumen. „Ich wohne derzeit bei meiner 21-jährigen Schwester und ihrem Freund“, sagt der Sindelfinger Judoka. Daran wird sich bis Freitag, 14. August nichts ändern, denn so lange bleibt die japanische Delegation noch in Sindelfingen.

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Heute steht ein Ausflug in den Schwarzwald auf dem Tagesplan mit Wanderung und gemeinsamem Picknick sowie dem anschließenden Besuch des Thermalbads in Bad Liebenzell. Das Programm für die Sindelfinger Gruppe hat Harald Widlroither zusammengestellt. Im kommenden Jahr dürfen dann die VfL-Judoka zum Gegenbesuch nach Japan. Dann wird sicherlich auch dort der ein oder andere sein Zimmer räumen müssen.

Presse | Judo | 28.07.2015

Erinnerung und Feingefühl

Interessantes beim 15. internationalen Turnier in Sindelfingen

VON WILFRIED VILZ

Beim 15. internationalen Judo-Turnier im Glaspalast hat sich der VfL Sindelfingen nicht nur als Ausrichter, sondern auch als Gewinner des Vereinspokals hervorgetan. Bei mehr als 640 Athleten war aber nicht nur auf der Matte einiges geboten.

OB schiebt Dienst: Schon am frühen Samstagvormittag war Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer im Glaspalast erschienen. Nicht als Ehrengast, der ein Grußwort sprechen sollte, sondern als Rot-Kreuzler. Der Chef der Sindelfinger Stadtverwaltung ist ausgebildeter und geprüfter Rettungssanitäter. Und so konnten sich verletzte Kämpferinnen und Kämpfer von prominenter und sachkundiger Hand verarzten lassen. Birgit Bux, als Bereitschaftsleiterin des DRK Sindelfingen die Chefin von Rettungssanitäter Vöhringer, war mit ihrem freiwilligen Helfer sehr zufrieden. Zu tun gab es nur wenig. Hier mal eine Prellung, da eine kleine Risswunde. Vöhringer bewies dabei nicht nur Feingefühl, sondern füllte, ganz Verwaltungsmann, anschließend die Dokumentations-Formulare für jede einzelne Hilfeleistung akribisch aus.

Erinnerung an Julia Knosp: Vor etwas mehr als einem Jahr ist Julia Knosp, eine der erfolgreichsten Nachwuchskämpferinnen des VfL Sindelfingen, überraschend gestorben. Zu ihrem Gedenken organisierte die VfL-Judoabteilung im Rahmen des Turniers im Glaspalast ein Mixed-Mannschaftsturnier, den Julia-Knosp-Cup. Das Motto lautete: "So wie Du warst, bleibst Du hier. Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Du wirst immer in unserer Erinnerung bleiben". Fünf Mannschaften nahmen teil, das erste der beiden VfL-Teams holte sich den Sieg.

Zeltplatz: Unbürokratische und kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten gab es auch in diesem Jahr wieder. Gegen einen geringen Obolus konnten die Teilnehmer ihre Zelte auf dem Rasen vor dem Glaspalast aufschlagen. Zum Glück blieb der für Samstag angekündigte Sturm aus.

Presse | Judo | 28.07.2015

VfL Sindelfingen erkämpft sich den Vereinspokal zurück

Acht Punkte Vorsprung beim 15. internationalen Turnier im Glaspalast vor Yorkshire/Humberside - Mehr als 640 Athleten auf der Matte

VON WILFRIED VILZ

Mit 44 Judoka war das Team aus Yorkshire/Humberside angereist, um den im Vorjahr beim 14. internationalen Judoturnier im Sindelfinger Glaspalast gewonnenen Vereinspokal zu verteidigen. Am Ende reichte es nicht ganz für sie. Die Kämpferinnen und Kämpfer des gastgebenden VfL behielten knapp die Oberhand: Mit 168 Punkten eroberten sie die Trophäe zurück, die Briten mussten sich mit 161 Punkten geschlagen geben. Insgesamt nahmen mehr als 640 Athleten aus sieben Nationen teil.

U15-Jugend: Das erste Gold für den VfL Sindelfingen gewann am Samstag in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm Andrijan Vujaklija. Der Sindelfinger entschied das Finale gegen den Briten Sean Tooby klar für sich. Sein Vereinskollege Niklas Göhler kam in dieser Klasse auf Platz sieben. Patrick Oliveira (bis 55 Kilogramm) drang bis ins Halbfinale vor, unterlag dort aber dem späteren Turniersieger Vache Adamyan (Stuttgart), holte sich dafür im kleinen Finale gegen den Heilbronner Paul Seebach die Bronzemedaille.

Eine Gewichtsklasse tiefer (bis 50 Kilogramm) kam VfL-Kämpfer Matthias Müller ebenfalls ungestreift ins Halbfinale, unterlag dem späteren Sieger Ninus Kiel (Kleinmachnow), siegt aber im kleinen Finale gegen den Nürtinger Jason Wolfer. Knapp an einer Medaille vorbei schrammte in der Klasse bis 40 Kilogramm der Sindelfinger Linus Harsch als Fünfter. Auf diesen Rang kam im Schwergewicht auch Fabian Geiselhart, sein Vereinskollege Kevin Markiewitsch belegte den siebten Platz.

U13-Jugend: Als einzige Starterin in der Klasse bis 28 Kilogramm war Kiana Speer gemeldet, die damit kampflos Turniersiegerin wurde. Aus sportlichen Gründen trat sie dann noch eins höher (bis 30 Kilogramm) an und gewann Bronze. Bei den 28-Kilogramm-Jungs belegte Benjamin Böklen Platz fünf.

U21-Jugend: Bei den Frauen landete Aylin Mill in der Klasse über 70 Kilogramm auf Platz zwei. Sie unterlag nur der Britin Tanith Spencer. Bei den Männern marschierte in der Klasse bis 90 Kilogramm Philipp Haug stramm auf das Finale zu. In seinem Pool wurde er mit zwei Siegen Erster, in der Finalrunde kämpfte er sich mit einem Sieg über den Dortweiler Felix Herbst ins Finale gegen den Steinheimer Guido Kramere, der erst vor einer Woche beim Europacup auf Platz drei gelandet war. Dort machte dem Sindelfinger das angeschlagene Knie zu schaffen. Deshalb konnte er seinem Gegner nichts Entscheidendes entgegensetzen und wurde Zweiter.

Furios startete in der Klasse bis 66 Kilogramm Marcel Schleer. Mit sehenswerten Schulterwürfen schaltete er den Ettlinger Simon Fischer und den Geisenheimer Jakob Latschinjan aus. Das Finale gegen den Heubacher Kai Klein verlief dramatisch. Schleer lag mit einer großen Wertung zurück, glich aus, wurde aber mit dem Schlussgong von dem Heubacher punktreif geworfen. Das bedeutete Platz zwei für den Sindelfinger.

Julian Wegner (bis 73 Kilogramm) erwischte einen starken Tag, wurde Pool-Sieger, unterlag aber im Halbfinale dem Backnanger Leon Maier. Im kleinen Finale wurde der Sindelfinger Dritter. Bis zur Bronzemedaille schaffte es in der Klasse bis 60 Kilogramm auch Nikita Pak.

Frauen: Julia Starke (bis 57 Kilogramm) holte sich im Finale gegen die Altenfurterin Schirin Tolksdorf die Goldmedaille, und in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war es Meike Wegner, die mit drei Siegen in Folge Erste wurde.

Männer: Marcel Pristl (bis 60 Kilogramm) eröffnete den Medaillenreigen für den VfL Sindelfingen, er schlug im Finale den Geisenheimer Latschinjan. Die Brüder Yves und Chris Behr (beide bis 66 Kilogramm) dominierten ebenfalls ihre Gewichtsklasse: Yves Behr schlug im Finale den Heubacher Kai Klein, Chris Behr gewann gegen den Niederländer Christian Riga Bronze. Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) landete auf Platz drei, ebenso der Herrenberger Julian Stiebeling. Sven Markovic vom VfL Sindelfingen wurde hier Fünfter. Eine Platzierung, die in der Klasse über 90 Kilogramm auch Lokalmatador Milot Jusufi erreichte.

U18-Jugend: Der Sindelfinger Anton Widlroither blieb im Finale der 73-Kilogramm-Klasse über den Niederländer Daniel Bastens siegreich, Dejan Vujaklija kam hier auf Platz sieben. Knapp an der Goldmedaille vorbei schrammte in der Klasse bis 55 Kilogramm Alexander Schmitt: Im Finale unterlag er dem starken Eppelheimer Jonas Mollet und musste mit Platz zwei zufrieden sein. Über Bronze in der Klasse bis 81 Kilogramm freute sich die SV Böblingen. Paul Lauxmann siegte im kleinen Finale über den Leonberger Silas Kirschner. Vladislav Bashtakov vom VfL Sindelfingen wurde hier Siebter, sein Vereinskamerad Rokuya Lehnert scheiterte im Halbfinale der 66-Kilogramm-Klasse am Ulmer Kim Leon Ruf, holte sich aber im kleinen Finale gegen den Eppelheimer Raul Schneider die Bronzemedaille.

Presse | Judo | 20.07.2015

Winziges Pünktchen macht den Unterschied

Silber und Bronze für Katharina Menz und René Schneider vom Sindelfinger Olympia-Stützpunkt beim Europacup im Glaspalast

Zum dritten Mal war der Sindelfinger Glaspalast am Wochenende Schauplatz des Judo-Europacups der Männer und Frauen, und zum dritten Mal waren es Judoka aus dem Sindelfinger Olympia-Stützpunkt, die Medaillen mit nach Hause brachten.

VON WILFRIED VILZ

Die Magstadterin Katharina Menz (bis 48 Kilogramm) erkämpfte sich die Silbermedaille und der Sindelfinger René Schneider (bis 73 Kilogramm) sicherte sich Bronze. 222 Judoka (91 Frauen und 133 Männer) aus insgesamt 23 Nationen waren am Start. 299 Helferinnen und Helfer aus 37 Vereinen des Württembergischen Judoverbandes sorgten hinter den Kulissen dafür, dass die Veranstaltung reibungslos und erfolgreich ablief.

Mit viel Selbstbewusstsein war Katharina Menz in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm an den Start gegangen. Die Magstadterin - U20-Vizeweltmeisterin von 2009 und deutsche Studenten-Meisterin - rechnete sich durchaus Medaillenchancen aus. Menz, die im Sindelfinger Olympia-Stützpunkt trainiert, in Esslingen an der Fachhochschule Mechatronik und Elektrotechnik studiert und als sportliche Heimat die TSG Backnang hat, hatte im vergangenen Jahr Platz drei belegt. Diesmal wollte sie mehr. Und das gelang ihr auch: Begünstigt durch ein Freilos konnte sie erst einmal die Schar ihrer Konkurrentinnen begutachten, ehe sie in der zweiten Runde ins Kampfgeschehen eingriff: Wie gut die zierliche Magstadterin an diesem Tage drauf war, musste zunächst die Niederländerin Amber Gersjes zur Kenntnis nehmen. Es dauerte nur zehn Sekunden, bis sie in einem Armhebel der Magstadterin aufgeben musste. Diesem ersten Kampf folgte bereits das Halbfinale gegen ihre Landsfrau Julia Rotthoff. Auch dieses Treffen beendete Menz nach kurzer Zeit - diesmal mit einem Innensichelwurf. Damit stand sie im Finale und dort der agilen Französin Melodie Vaugarny gegenüber. Und die erwies sich als harte Gegnerin, ging mit einer großen Wertung in Führung, während Katharina Menz zwei Strafen wegen Verlassens der Kampffläche und wegen Passivität kassierte. Auch die Französin blieb nicht auf der Matte und musste eine Strafwertung hinnehmen. Und dieser Unterschied sollte sich negativ für Katharina Menz auswirken. Zwar gelang ihr ein Schulterwurf, für den es eine große Wertung und den Ausgleich gab. Am Ende hatte Menz zwei, die Französin aber nur einen Strafpunkt. Somit gab es Silber für die Magstadterin.

Nach Platz zwei vor zwei Jahren beim ersten Judo-Europa-Cup im Glaspalast wollte VfL-Spitzenkämpfer René Schneider diesmal ganz oben auf dem Treppchen stehen. Doch darauf muss er jetzt noch ein weiteres Jahr warten. Immerhin ist er auf dem besten Weg, seinen Medaillensatz zu komplettieren, denn am Samstag sicherte er sich mit einer starken Leistung die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. Schneider hatte es zunächst noch offen gelassen, ob er es noch mal eins tiefer - bis 66 Kilogramm - versuchen wolle. Doch das hätte zu viel "Abkochen" in kurzer Zeit bedeutet und so startete er höher. Und während die meisten Kämpfer in seiner Gewichtsklasse das 73-Kilogramm-Limit knapp einhalten konnten, hatte er damit keine Probleme, war aber - und das war ein leichtes Handicap - einer der leichtesten seiner Gewichtsklasse.

Meike Wegner und Julian Stiebelingbereits in der Vorrunde raus

Hinzu kam, dass der angehende Wirtschaftsingenieur an der FH Esslingen in jüngster Zeit noch einige Prüfungen zu schreiben hatte und deshalb sein Trainingspensum etwas einschränken musste. "Ich will wieder in den Wettkampfrhythmus kommen", hatte er sich für diese Titelkämpfe vorgenommen. Als ersten Gegner schickte er am Samstag den Niederländer Joery Biekmann mit einem Überroller und einem Schulterwurf in die Trostrunde. Dann stand er dem bärenstarken Russen Oleg Vasilev gegenüber und musste sich knapp geschlagen geben. Zu allem Überfluß zog sich Schneider in diesem Kampf eine blutende Augenbrauenverletzung zu, musste sich behandeln lassen und mit exotischem Kopfverband weiter kämpfen. Mit Gold und Silber war's also diesmal nichts. Aber es gab ja noch die Bronzemedaille. Und den Weg zu diesem Ziel beschritt der Sindelfinger recht energisch: Mit einem Armhebel räumte er den Deutschen Philipp Makeldey aus dem Weg. Knapp war anschließend das Ergebnis gegen den deutschen Robert Barwig um den Einzug ins kleine Finale: Beide konnten keine Wertung erzielen und nur der Tatsache, dass sich Barwig zwei Strafen wegen Passivität und Verlassens der Kampffläche einhandelte und Schneider lediglich eine, verdankte er den Sieg. Das Kleine Finale gegen den Franzosen Ludovic Cavallera war anschließend eine klare Angelegenheit für den Sindelfinger. Zwar gab es zunächst eine lange punktlose Durststrecke, in deren Verlauf der Franzose dreimal wegen Verlassens der Kampffläche betraft wurde. Dann aber setzte Schneider zu seinem Schulterwurf an, zog durch und erhielt dafür eine große Wertung. Und als der Franzose anschließend mal wieder sein Heil in der Mattenflucht suchte, gab es für ihn die vierte Bestrafung und das bedeutete die Disqualifikation. René Schneider dagegen gewann Bronze und kann im Trophäenschrank schon mal Platz machen für seine nächste Medaille beim vierten Europa-Cup nächstes Jahr im Glaspalast. Schneiders Trainingskollege aus dem Olympia-Stützpunkt Sindelfingen, Soshin Katsumi, kam in derselben Gewichtsklasse noch auf den siebten Platz.

Meike Wegner vom VfL Sindelfingen (bis 70 Kilogramm) und Julian Stiebeling (bis 90 Kilogramm) vom JC Herrenberg mussten im starken Feld bereits in der Vorrunde die Segel streichen.

Presse | Judo | 16.07.2015

René Schneider will aufs Podest

Der Sindelfinger hofft am Wochenende beim Europa-Cup auf seinen Heimvorteil

In diesen Tagen bleiben im Sindelfinger Glaspalast, der derzeit für sieben Millionen Euro saniert wird Hammer und Schraubenschlüssel in der Werkzeugkiste. Am Wochenende haben die europäischen Judo-Asse das Sagen.

Von unserem Mitarbeiter Wilfried Vilz

Zum dritten Mal hintereinander richtet der württembergische Judoverband den Europa-Cup der Männer und Frauen aus. 265 Judoka (155 Männer und 110 Frauen) aus insgesamt 27 Nationen haben sich für dieses europäische Spitzenturnier bislang angemeldet, darunter mehrere Junioren-Europameister.

Auch die lokale Judo-Prominenz fehlt nicht: Katharina Menz - sie wurde im Glaspalast beim EU-Cup im vergangenen Jahr Dritte. René Schneider, der nach seinem zweiten Platz vor zwei Jahren in Sindelfingen und seinem zweiten Platz beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf im vergangenen Jahr jetzt den ersten Platz auf heimischer Matte anstrebt, und der Freiburger Soshin Katsumi, der mindestens einen Medaillenplatz erreichen will, sind ebenfalls am Start.

Es war keine Selbstverständlichkeit und mit Zusatzkosten verbunden - so Thomas Jeggle vom Sport- und Bäderamt der Stadt Sindelfingen - dass man die umfangreichen und komplizierten Sanierungsarbeiten (darunter das komplette Dach) - für den Judo-EU-Cup - und auch für das eine Woche später stattfindende Internationale Turnier der Sindelfinger Judoabteilung - unterbrochen hat.

Aber der württembergische Judoverband hatte seinerzeit für vier dieser Großveranstaltungen von der europäischen Judo-Förderation den Zuschlag erhalten und da wollte die Stadt Sindelfingen nicht den Bremser spielen.

Gerd Lamsfuß, der für den Württembergischen Judoverband die Organisation dieses internationale Turniers in Händen hat, und Martin Bobert, der Präsident des württembergischen Judoverbandes waren denn auch voll des Lobes für die Stadt Sindelfingen, die so auch in diesem Jahr dieses Judo-Großereignis möglich gemacht hat.

Die Kämpferinnen und Kämpfer in den Gewichtsklassen bis 60, bis 66 und bis 73 Kilogramm bei den Männern und bis 48, 52, 57 und 63 Kilogramm bei den Frauen werden am Freitagabend gewogen.

Die Judoka in den restlichen Gewichtsklassen steigen am Samstagabend auf die Waage. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 10 Uhr, gegen 15 Uhr finden die Finalkämpfe statt.

Am Samstag auf dem Siegerpodest zu stehen, hoffen auch die Lokalmatadore: René Schneider, der es bis Freitagabend offen lassen will, ob er noch bis 66 Kilogramm starten wird, oder aber in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm antreten muss.

Katharina Menz, kann dem Kampf an der Waage gelassen entgegen sehen. Sie startet in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Soshin Katsumi geht in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an den Start.

Die Kämpfe am Sonntag beginnen ebenfalls um 10 Uhr und die Finalkämpfe starten um 15:30 Uhr. Und wenn am Sonntagabend die letzten Siegerehrungen vorbei sein werden, dann machen die Judoka noch keine Pause.

Denn dem EU-Cup schließt sich noch ein internationales Trainingslager im Glaspalast an. Landestrainer Wolf-Rüdiger Schulz, der zugleich verantwortlich für den Sindelfinger Judo-Bundes- und Olympia-Stützpunkt ist, wird - nachdem er an den Turniertagen seine Schützlinge betreut hat - das Training leiten.

Presse | Judo | 29.06.2015

Siegerfoto wird schon zur Routine

U18 des VfL Sindelfingen lässt alle anderen Teams hinter sich und holt sich die Landesmeisterschaft

Die U18-Judoka des VfL Sindelfingen haben schon Routine, wenn es nach Titelkämpfen ans Mannschaftsfoto geht: aufstellen in zwei Reihen, der Coach steht hinten, die Jungs vorne knien sich hin. Und dann heißt es: "Bitte recht freundlich." So auch in Leinfelden bei den württembergischen Mannschaftsmeisterschaften.

VON WILFRIED VILZ

Die Schützlinge von Trainer Frixos Raidos ließen wieder einmal alle anderen Teams hinter sich und holten sich den Landestitel.

Die Sindelfinger trafen in Pool A zunächst auf den SV Fellbach und mussten ohne Kämpfer im Schwergewicht den ersten Punkt kampflos abgeben. Kevin Bissinger schlug Leo Fliegner, Leon Peikert unterlag Korphong Hüttenmoser. VfL-Kämpfer Alexander Schmitt holte gegen Luca Holzwarth den nächsten Siegpunkt. Dejan Vujaklija besiegte Marc Heims, sein Bruder Adrijan verlor gegen Noel Pollak. Doch Tom Meiling siegte zum Abschluss über Sven Holzwarth und stellte so das 4:2 sicher.

Beim nächsten Gegner fehlten gleich zwei Kämpfer, während die Sindelfinger diesmal vollzählig antraten. Die Punkte heimsten Tom Meiling, Darius Siebert, Matthias Müller, Innokenti Pak, Kevin Bissinger, Adrijan und Dejan Vujaklija ein. Nun fehlte zum Pool-Sieg und zum Erreichen der Finalrunde nur noch der Sieg über den KSV Esslingen. Und der fiel deutlich aus. Mit 7:0 fertigten die Sindelfinger den von zwei Ausfällen betroffenen Gegner ab.

In der Finalrunde wartete das JZ Heubach. Der VfL musste die die Schwergewichtsbegegnung kampflos abgeben. Aber dann setzte sich Kevin Bissinger gegen Robert Stauesen mit einem Hüftfeger durch. Leon Peikert holte mit zwei Innensichelwürfen zwei große Wertungen gegen Erik Kohler. Mit Innensichelwurf samt anschließendem Haltegriff siegte Alexander Schmitt über Jan Jahnel und Dejan Vujaklija schlug Clemens Bernhard vorzeitig. Innokenti Pak musste sich Kaderkämpfer Jordi Klein beugen. Aber Tom Meiling erhöhte zum Abschluss mit einem schnellen Innensichelwurf bei Walter Nocker das Ergebnis auf 5:2.

Die Sindelfinger standen damit im Finale, wo erneut der SV Fellbach wartete. Die Schwergewichtsklasse ging für den VfL mangels Kämpfer erneut verloren. Kevin Bissinger siegte per Haltegriff über Leo Fliegner. Leon Peikert gelang mit einem Innenschenkelwurf bei Hüttenmoser die Revanche für die Niederlage im Pool. Alexander Schmitt brauchte nur zehn Sekunden, um Luca Holzwarth zu schultern. Mit einem Ausheber und der daraus resultierenden große Wertung siegte Dejan Vujaklija über den Fellbacher Heimsch. Bruder Adrijan unterlag erneut Noel Pollak.

Im Finale sorgt erneut Tom Meiling für einen krönenden Abschluss

Und dann war es wieder Tom Meiling, der für den krönenden Abschluss nach nur drei Sekunden Kampfzeit sorgte: Mit einem Innensichelwurf holte er Sven Holzwarth von den Beinen und erhöhte das Endergebnis auf 5:2 für den VfL. Der Landesmannschaftsmeister-Titel war damit unter Dach und Fach.

Presse | Judo | 29.06.2015

Über die Trostrunde zur Bronzemedaille

Deutscher Jugendpokal

Beim ersten deutschen Jugendpokal der Judo-Altersklasse U16 in Frankfurt traten über 30 Mannschaften in Fünferteams gegeneinander an. Mit dabei war auch der VfL Sindelfingen.

In der Gruppenphase kämpften je vier Mannschaften um den Einzug in die Hauptrunde. Das Sindelfinger Team startete mit eindrucksvollen Siegen gegen SC Berlin und JJC Mendig. Dann unterlag der VfL knapp dem JJJC Yamanashi Porz mit 2:3. Trotzdem war der zweite Platz in diesem Pool gesichert.

In die Hauptrunde starteten die Sindelfinger mit einer knappen Niederlage gegen den Kim-Chi Wiesbaden und mussten deshalb den Gang in die Trostrunde antreten. Jede weitere Niederlage hätte hier das Aus bedeutet, doch der VfL hielt dem Druck stand und wahrte durch zwei Siege die Chancen auf Bronze. Doch dazu musste dieses Mal der JJJC Yamanashi Porz besiegt werden. Durch eine klasse Mannschaftsleistung behaupteten sich die Sindelfinger problemlos mit 4:1 und standen im kleinen Finale. Nach einer kurzen Ansprache von Trainer Frixos Raidos war das Team bereit für den Kampf um die Bronzemedaille, die sich die Sindelfinger mit einem überragenden 5:0-Erfolg sicherten.

Damit war die Truppe aus der Daimlerstadt das bestplatzierte Team aus Baden-Württemberg. Die erfolgreichen Kämpfer des VfL waren Dejan Vujaklija, Andrejan Vujaklija, Leon Peikert, Patrick Oliveira, Niklas Göhler, Vladislav Bashkatov und Matthias Müller.

Presse | Judo | 24.06.2015

Starke Vorstellung in Backnang

Die Nachwuchskämpfer des VfL Sindelfingen sichern sich den Titel in der württembergischen Liga

Von unserem Mitarbeiter Wilfried Vilz

Am ersten Kampftag der neuen Württemberg-Judo-Jugendliga hatten die Kämpfer der VfL-Judoabteilung noch zaghaft am Siegerpodest angeklopft und Platz vier belegt. Doch jetzt am zweiten und letzten Kampftag in Backnang machten die Sindelfinger der württembergischen Konkurrenz klar, wer in dieser Altersklasse tonangebend ist.

In einem Mammutprogramm von fünf Mannschaftskämpfen setzten sie sich mit 18:2-Punkten an die Tabellenspitze und wurden württembergische Jugend-Liga-Meister. In dieser Form und Mannschaftsaufstellung sind die Sindelfinger bei den am Samstag in Leinfelden stattfindenden württembergischen Meisterschaften der Altersklasse U18 zum Kreis der Favoriten zu zählen.

VfL-Trainer Frixos Raidos konnte in Backnang auf seine bewährten Kämpfer wie Tom Meiling und Alexander Schmitt zurückgreifen, die am ersten Kampftag verhindert waren. Zwar steckte etlichen VfL-Kämpfern noch das Sindelfinger Straßenfest in den Knochen, aber dennoch erwiesen sich die Sindelfinger als durchaus ausgeschlafene Truppe. Das musste als erstes das Team der Leonberger Judoschule Roman Baur zur Kenntnis nehmen: Vlasislav Bashtakov (Gewichtsklasse über 73 Kilogramm) schlug den Leonberger Lux Oettinger vorzeitig per Hüftwurf. Dann schickte Tom Meiling (bis 73 Kilogramm) Lasse Matz vorzeitig von der Matte. Innokenti Pak (bis 60 Kilogramm) siegte ebenfalls vorzeitig über Leon Grimm, Alexander Schmitt (bis 55 Kilogramm) schlug den Leonberger Henning Lang und lediglich Darius Siebert (bis 66 Kilogramm) musste sich seinem Leonberger Gegner Marc Dick geschlagen geben. Endstand somit 4:1 für das VfL-Team.

Mit demselben Ergebnis schickten die Sindelfinger anschließend die Mannschaft des SV Fellbach von der Matte. Für den VfL punkteten in dieser Begegnung: Vlasislav Bashtakov, Tom Meiling, Alexander Schmitt und Dejan Vujaklija. Knapper fiel dann der Sieg der Sindelfinger Judoka über das Team des Gastgebers Backnang aus. Die Gastgeber unterlagen auf eigener Matte mit 2:3, wobei Vladislav Bashtakov, Tom Meiling und Alexander Schmitt die Siegpunkte beisteuerten.

Sehr deutlich dann der Sieg der VfL-Kämpfer über das nur aus drei Kämpfern bestehende Team der TSB Ravensburg. Und hier waren es Meiling, Pak und Schmitt vom Sindelfinger Team, welche die Siegpunkte beisteuerten. Darius Siebert (bis 66 Kilogramm) und Vladislav Bashtakov siegten mangels Gegner kampflos.

Nun fehlte den Sindelfingern noch ein Sieg, um die diesjährige Jugendliga-Runde als Sieger zu verlassen. Und den erkämpften sich die Schützlinge von Frixos Raidos gegen die Mannschaft des Judozentrums Heubach: Vladislav Bashtakov setzte per Hüftwurf samt anschließendem Haltegriff den Heubacher Nocker vorzeitig außer Gefecht. Tom Meiling beendete seinen Kampf mit Clemens Bonnhard mit einem Haltegriff. Zwar unterlag anschließend Innokenti Pak seinem Heubacher Gegner, dem Kaderkämpfer Jordi Klein, aber Alexander Schmitt (mit Fußfeger und anschließendem Haltegriff beim Heubacher Niklas Reitzig) und Dejan Vujaklija (mit Ausheber samt anschließendem Haltegriff beim Heubacher Gordon Geiger) sicherten mit ihren Siegen den Liga-Meistertitel für den VfL.

Presse | Judo | 27.05.2015

Der VfL liegt in Lauerstellung

Erster Kampftag der neu gegründeten Jugend-Liga

Von unserem Mitarbeiter Wilfried Vilz

Die neu geschaffene Jugend-Liga des Württembergischen Judoverbandes hatte dank der gut organisierten und zügig abgelaufenen Ausrichtung durch die Judoabteilung des KSV Holzgerlingen einen guten Start.

Gut gestartet sind dabei die Jugendkämpfer des VfL Sindelfingen. Nach dem ersten Kampftag, den sie ohne ihre Aushängeschilder wie Anton Widlroither und Tom Meiling, die auf einem Lehrgang waren, und somit auch ohne einen Schwergewichtler bestreiten mussten, belegten sie den vierten von insgesamt neun Plätzen. Zusammen mit dem Zweit- und Drittplatzierten (TSG Backnang und SV Fellbach) haben sie 8:2-Punkte auf ihrem Konto. Lediglich die etwas schlechtere Unterbewertung verhinderte einen höheren Tabellenplatz.

In der Begegnung mit ihrem ersten Gegner, der Mannschaft des JV Nürtingen, schlug Leon Peikert (bis 55 Kilogramm) den Nürtinger Jason Wolfer mit einem Innenschenkelwurf. Robin Siebert (bis 60 Kilogramm) erhöhte mit seinem vorzeitigen Sieg über Nino Bobinac auf 2:0. Vladislav Bashtakov (bis 73 Kilogramm) besiegte Tobias Bunz per Haltegriff. Die nächste Begegnung ging wegen des Fehlens eines Sindelfinger Schwergewichtlers an Nürtingen und abschließend verletzte sich Darius Siebert (bis 66 Kilogramm) und musste seinem Nürtinger Gegner den Siegpunkt überlassen. Endstand 3:2 für die VfL-Kämpfer.

Mit demselben Endergebnis schlugen die Sindelfinger auch das Team des KSV Esslingen. Hier punkteten für den VfL Innokenti Pak (bis 60 Kilogramm) Vladislav Bashkatov (bis 73 Kilogramm) und Robin Siebert (bis 66 Kilogramm). Mit nur zwei Kämpfern war das Team der Sportvereinigung Feuerbach am ersten Liga-Kampftag angetreten, konnte das Schwergewicht besetzen und so den einzigen Siegpunkt kampflos erringen. Ansonsten beherrschten die VfL-Kämpfer das Geschehen und brachten einen 4:1-Sieg nach Hause.

Anschließend traf das von Simon Kisten betreute VfL-Team auf die stärkste Mannschaft dieses ersten Kampftages, das Team des TSV Freudenstadt. Und damit auf zwei ehemalige Vereinsmitglieder, die Brüder Hebert und auf den Böblinger Halbschwergewichtler Paul Lauxmann, der diese Saison für das Freudenstädter Team an den Start geht. Entsprechend fiel auch das Endergebnis aus: Leon Peikert konnte wegen des Fehlens eines Freudenstädter Leichtgewichtlers einen Punkt kampflos nach Hause mitnehmen. Innokenti Pak und Vladislav Bashtakov verloren gegen die Hebert-Brüder und Darius Siebert besiegte den Freudenstädter Oliver Fricker vorzeitig. Das war‘s dann aber auch, die Sindelfinger hatten mit 2:3 verloren.

Presse | Judo | 18.05.2015

Sindelfinger Quartett auf dem dritten Platz

Württembergliga Frauen

Drei Jahre ist es her, dass die Judofrauen des VfL Sindelfingen in der 2. Bundesliga Süd kämpften, sich für die Aufstiegskämpfe qualifizierten, dann aber die Mannschaft zurückzogen und wieder ganz unten anfingen. Jetzt sind sie in der Württembergliga angekommen und haben sich dort auf Anhieb den dritten Platz gesichert - trotz Aufstellungssorgen und Verletzungspech.

Am dritten und letzten Kampftag stand das von Katharina Walta betreute Team zunächst dem PSV Aalen gegenüber. Sonja Müller (bis 52 Kilogramm) siegte zu Beginn kampflos. Jasmin Plummer (bis 63 Kilogramm) musste eine knappe Niederlage hinnehmen. Im Schwergewicht verletzte sich Tanja Koch am Ellenbogen, musste aufgeben und stand auch für die weiteren Kämpfe nicht mehr zu Verfügung. Nach einem kampflos abgegebenen Punk verkürzte Meike Wegner per Hüftwurf nur noch auf 2:3. Nächster Gegner war der KSV Esslingen II. Der Sieg in der 57-Kilogramm-Klasse ging kampflos an Esslingen, Susanne Müller unterlag im Haltegriff. In der Klasse bis 63 Kilogramm musste sich Cornelia Gaal gegen ihre ehemalige Vereinskollegin Maria Pfeiffer, die nach Esslingen gewechselt war, nach einem Außensichelwurf entscheidend geschlagen geben. Meike Wegner blieb es im Schwergewicht vorbehalten, mit einer Kombination aus Innenschenkelwurf samt Haltegriff den einzigen Siegpunkt für den VfL einzuheimsen, denn in der Klasse bis 57 Kilogramm hatte Sindelfingen keine Kämpferin aufgeboten und in der Klasse bis 70 Kilogramm unterlag Jasmin Plummer. Endstand somit 1:4.

Wollten die Sindelfingerinnen noch auf einem Podestplatz landen, musste gegen die TSG Backnang II ein Sieg her. Susanne Müller verlor, dafür gewannen Cornelia Gaal und Meike Wegner. Jasmin Plummer machte den knappen 3:2-Erfolg perfekt.

Presse | Judo | 12.05.2015

Am letzten Kampftag alle Gegner distanziert

VfL Sindelfingen II wird Meister in der Württembergliga

Auch am letzten Kampftag der Württembergliga in Kirchberg/Murr ließen Judoka des VfL Sindelfingen II ihre Gegner hinter sich und sicherten sich mit 14:0 Punkten den Titel.

Der Kampf gegen den JC Herrenberg begann mit einer Niederlage, Julian Wegner wurde von Dominik Haugner ausgekontert. Im Schwergewicht setzte der Sindelfinger Alex Furior Michael Hagenlocher mit einem sehenswerten Außensichelwurf außer Gefecht und glich aus. Nicholas Rose setzte beim Herrenberger Daniel Maurer zwei Schulterwürfe an und beendete den Kampf in der Klasse bis 81 Kilogramm vorzeitig, doch Julian Stiebeling (bis 100 Kilogramm) glich für Herrenberg mit einem sauberen Kopfwurf gegen Jonas Brenner aus. Die restlichen drei Begegnungen konnten die Sindelfinger klar für sich entschieden: Christopher Schätzle (bis 90 Kilogramm) besiegte Hannes Wendel, Kevin Bissinger (bis 66 Kilogramm) schickte Karl Reuter mit einem Innensichelwurf von der Matte, Nikita Pak (bis 60 Kilogramm) besiegte York Dorst mit einem lehrbuchmäßigen Innenschenkelwurf. Endstand somit 5:2 für die von Simon Christen betreuten Sindelfinger.

Ein sperriger Gegner war der TSB Ravensburg II. Nicholas Rose (bis 73 Kilogramm) erzielte in einem hitzigen Duell eine große Wertung und rettete diesen Vorsprung über die Zeit, dafür unterlag überraschend Schwergewichtler Alex Furior. Und diese Niederlage wuchs zu einer kleinen Serie aus: Julian Wegner (bis 81 Kilogramm) wurde mit einem Innensichelwurf geschlagen, VfL-Coach Simon Christen verletzte sich und musste aufgeben. Dafür holten Sven Markovic (bis 90 Kilogramm), Kevin Bissinger und Nikita Pak die nötigen Siegpunkte zum 4:3.

Den letzten Kampf bestritten die Sindelfinger gegen das Team der Leonberger Judoschule Roman Baur. Hier siegte zu Beginn Nicholas Rose gegen Christoph Bächtle mit einem Außensichelwurf. Alex Fuior musste sich dem Konterspezialisten Markus Baden beugen, Julian Wegner konnte gegen den Chef der Judoschule, Roman Baur, nichts ausrichten und wurde zweimal mit einem Innensichelwurf auf die Matte befördert. Jonas Benner (bis 100 Kilogramm) konterte überraschend den Leonberger Tobias Merckle aus, in der Klasse bis 90 Kilogramm gab Christopher Schätzle dem Leonberger Kim Schweizer mit einem Innenschenkelwurf das Nachsehen, Kevin Bissinger sah gegen Simon Speidel schon wie der sichere Sieger aus, wurde aber kurz vor Ende doch noch sauber ausgekontert.

Doch Nikita Pak stellte nach nur fünf Sekunden mit einem Innensichelwurf den 4:3-Sieg und damit den Meistertitel sicher.

Presse | Judo | 27.04.2015

Der erste Punkt für Sindelfingen

2. Bundesliga: Aufsteiger VfL erkämpft auf eigener Matte ein 7:7 gegen Wiesbaden

In einer hoch emotionalen Begegnung haben die Sindelfinger Judoka am zweiten Kampftag der 2. Bundesliga Süd dem hoch eingeschätzten Favoriten JC Wiesbaden Paroli geboten: Die VfL-Kämpfer erzielten mit einer starken kämpferischen Leistung ein 7:7-Unentschieden und waren in der Unterbewertung sogar um vier Pünktchen besser als die Gäste.

In der ersten der 14 Einzelbegegnungen dieses Mannschaftskampfes nahm Matthias Casse in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm den Wiesbadener Milan Swaeowsky in der vierten Minute in einen Haltegriff und sicherte so den ersten Punkt für das VfL-Team. Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) dominierte den Wiesbadener Paul Hardt, der zwei Strafen wegen Passivität kassierte und letztendlich von Hässner mit einem Innenschenkelwurf samt anschließendem Haltegriff besiegt wurde.

Die Schwergewichtsbegegnung bestritten die beiden Legionäre der jeweiligen Teams. Wouter Vandyk (VfL) und Benjamin van Leeuwarde, beide aus den Niederlanden. Und hier war es der Wiesbadener, der nach drei Minuten Kampfzeit mit einem Konterwurf das Treffen siegreich beendete.

Tilman Sutor (bis 71 Kilogramm) stand anschließend dem Wiesbadener Daniel Gleim gegenüber kassierte eine Strafe wegen Verlassens der Mattenfläche und wurde schließlich mit einem Hüftwurf geschlagen. Im Halbschwergewicht traf der Sindelfinger Milot Jusufi auf den Wiesbadener Schmidt. Milot setzte zum Ende der zweiten Kampfminute einen Würgegriff an und zwang so seinen Gegner zur Aufgabe. Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte danach große Mühe mit dem flinken Wiesbadener Fabian Kühn und wurde von diesem nach zweieinhalb Minuten sauber ausgekontert.

Und als im letzten Kampf des ersten Durchganges der Sindelfinger Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) zum Ende der regulären Kampfzeit doch noch von einem Innenschenkelwurf des Wiesbadeners Urs Schneider erwischt wurde, stand es 4:3 für die Gäste aus Hessen.

Im zweiten Durchgang startete Matthias Casse mit einem Arbeitssieg (per Kopfwurf) – diesmal beim Wiesbadener Sebastian Kalenberg. Dann schulterte VfL-Kämpfer Likas Klemm (bis 60 Kilogramm) den Wiesbadener Sören Prinz nach zwei Minuten Kampfzeit. Im Schwergewicht hatte VfL-Coach Simon Kristen umgestellt und Milot Jusufi gegen Benjamin van Leeuwaarde aufgestellt. Der Niederländer in Wiesbadens Diensten wartete auf seine Konterchance, kassierte zwei Strafen wegen Passivität und konnte dann doch kurz vor Kampfende seinen Konterwurf anbringen und gewann.

Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) holte unter den lautstarken Anfeuerungsrufen seines Teams und der Zuschauer mit einem Schulterwurf nach zwei Minuten Kampfzeit beim Wiesbadener Daniel Gleim den nächsten Punkt. Und als Wouter Vandyk (bis 100 Kilogramm) nach nur einer Minute Kampfzeit den Wiesbadener Ludger Kneip mit einem Innenschenkelwurf besiegte, lag das VfL-Team mit 7:5 vorne. Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte es nun in der Begegnung mit Fabian Kühn in der Hand, den Sieg seiner Mannschaft zu sichern, aber trotz sehenswertem Einsatz musste er dem Wiesbadener, der zwei große Wertungen erzielte, den Vortritt lassen.

Nun fiel Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) die schwere Aufgabe zu, mit einem Sieg über den Wiesbadener Philipp Eckelmann, dem VfL den ersten Heimsieg dieser neuen Saison zu verschaffen. Doch es sollte nicht sein. In einem Kampf, den beide Gegner fast bis zur Erschöpfung betrieben, musste Haug einer großen Wertung seines Gegners hinterherlaufen und schaffte den Ausgleich nicht mehr. Endstand somit 7:7. Und die Tatsache, dass die Sindelfinger in der Unterbewertung (65:61) knapp vorne lagen, tröstete Coach Simon Kristen wenig: „Meine Jungs haben super gekämpft und es ist schade, dass wir nur hauchdünn am Sieg vorbeigeschrammt sind.“

Presse | Judo | 27.04.2015

Favorit Wiesbaden ein 7:7 abgetrotzt

2. Judo-Bundesliga: Begeisternde Kämpfe und hoch emotionale Begegnung in Sindelfingen

In einer hoch emotionalen Begegnung haben die Judoka des VfL Sindelfingen am zweiten Kampftag der 2. Bundesliga Süd dem Favoriten JC Wiesbaden Paroli geboten: Die VfL-Kämpfer, in Bestbesetzung und mit viel Kampfgeist auf eigener Matte angetreten, erzielten mit einer starken Leistung ein 7:7-Unentschieden und waren in der Unterbewertung sogar um vier Pünktchen besser als ihre Gäste.

In der ersten der 14 Einzelbegegnungen nahm Matthias Casse in der Klasse bis 81 Kilogramm Milan Swaeowsky in der vierten Minute in einen Haltegriff und sicherte so den ersten Punkt. Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) dominierte Paul Hardt, der zwei Strafen wegen Passivität kassierte und letztlich mit einem Innenschenkelwurf samt Haltegriff besiegt wurde.

Die Schwergewichtsbegegnung bestritten die beiden Legionäre der Teams: Wouter Vandyk und Benjamin van Leeuwaarde, beide aus den Niederlanden. Hier war es der Wiesbadener, der nach drei Minuten mit einem Konter das Duell siegreich beendete. Tilman Sutor (bis 71 Kilogramm) kassierte gegen Daniel Gleim eine Strafe wegen Verlassens der Mattenfläche und wurde mit einem Hüftwurf geschlagen. Im Halbschwergewicht setzte Milot Jusufi gegen Kai Schmidt einen Würgegriff an und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte große Mühe mit dem flinken Fabian Kühn und wurde nach zweieinhalb Minuten sauber ausgekontert. Als im letzten Kampf des ersten Durchgangs Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) am Ende von einem Innenschenkelwurf von Urs Schneider erwischt wurde, stand es 4:3 für die Hessen.

7:5-Führung vor den zwei letzten Kämpfen von Behr und Haug

Im zweiten Durchgang startete Matthias Casse mit einem Arbeitssieg per Kopfwurf gegen Sebastian Kalenberg, im Anschluss schulterte Lukas Klemm (bis 60 Kilogramm) Sören Prinz nach zwei Minuten. Im Schwergewicht hatte VfL-Coach Simon Kristen umgestellt und Milot Jusufi gegen Benjamin van Leeuwaarde aufgestellt. Der Niederländer wartete auf seine Konterchance, kassierte zwei Strafen wegen Passivität, brachte aber kurz vor Ende doch noch einen Wurf an und gewann. Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) holte unter lautstarken Anfeuerungsrufen seines Teams und der Zuschauer mit einem Schulterwurf gegen Daniel Gleim den nächsten Punkt. Und als Wouter Vandyk (bis 100 Kilogramm) nach nur einer Minute Ludger Kneip mit einem Innenschenkelwurf besiegte, lag das VfL-Team 7:5 vorne.

Chris Behr (bis 66 Kilogramm) hatte es gegen Fabian Kühn in der Hand, den Sieg zu sichern, aber trotz großem Einsatz musste er dem Wiesbadener, der zwei große Wertungen erzielte, den Vortritt lassen. Damit fiel Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) die schwere Aufgabe zu, mit einem Sieg über Philipp Eckelmann den ersten Heimsieg perfekt zu machen. Doch es sollte nicht sein. Haug musste einer großen Wertung seines Gegners hinterherlaufen und schaffte den Ausgleich nicht mehr. Endstand somit 7:7.

Die Tatsache, dass die Sindelfinger in der Unterbewertung (65:61) knapp vorne lagen, tröstete Trainer Simon Kristen nur wenig: "Meine Jungs haben super gekämpft. Es ist schade, dass wir nur hauchdünn am Sieg vorbeigeschrammt sind."

Presse | Judo | 25.04.2015

Wir können alle noch zulegen

2. Bundesliga: Nach der 5:8-Niederlage in Riesa will der VfL Sindelfingen den ersten Sieg

Nachdem die Premiere der Sindelfinger Judoka in der 2. Bundesliga mit der 5:8-Niederlage beim sächsischen Vertreter VfL Riesa verloren ging, soll nun heute Abend auf eigener Matte der erste Sieg her. Gegner in der Maichinger Unterriedenhalle ist Titelaspirant JC Wiesbaden. Kampfbeginn ist um 18 Uhr. Die Sindelfinger hoffen auf die lautstarke Unterstützung der Zuschauer. Das Training in dieser Woche stand unter dem Motto „Wir können alle noch zulegen“. Alle Kämpfer werden hoch motiviert in den Wettkampf gehen. Auf der VfL-Seite www.facebook.com/JudoSindelfingen läuft der Countdown schon. Dort werden die einzelnen Kämpfer vorgestellt. Den Auftakt heute macht ab 14.30 Uhr die Württemberg-Liga der Männer und Frauen, auch hier sind Sindelfinger Teams am Start. Um 18 Uhr gehen dann die Zweitliga-Kämpfer auf die Matte.
 

Presse | Judo | 19.03.2015

Blutspende-Aktion des VfL

Die Sindelfinger wollen damit die Vereinskasse füllen

Von unserem Mitarbeiter Christian Böhm

Die Sindelfinger Judo-Mannschaft, die in diesem Jahr in der 2. Bundesliga an den Start geht, ruft am Donnerstag, 26. März, zum kollektiven Blutspenden auf.

Die jungen Judoka sind bereit alles für ihr Team zu geben und wollen mit Hilfe einer großen Blutspende-Aktion die Finanzierung ihres Teams unterstützen. Das soll nicht nur den VfL-Jungs finanziell unter die Arme greifen, sondern dient darüber hinaus auch einem guten Zweck.

Es gibt nämlich immer noch viel zu wenig Blutspender, und so wirbt das Team zusätzlich unter dem Motto „gemeinsam Leben retten“. Das geplante Blutspenden findet am Donnerstag, 26. März, um 17 Uhr in der Tübinger Uni-Klinik (Ottfried-Müller Straße 4/1, 72076 Tübingen) statt. Es sind aber auch Nicht-Blutspender herzlich eingeladen das frisch gebackene Bundesligateam mit einer kleinen Spende zu unterstützen.

Zum ersten Mal auf der Matte sind die Sindelfinger Kämpfer dann einen knappen Monat später, am 25. April in der Sporthalle des Gymnasiums Unterrieden bei ihrem ersten Heimkampftag gegen Wiesbaden zu bestaunen. Auch hier sind alle Sportbegeisterten und Judo-Freunde eingeladen.

Info

Weitere Informationen zur Blutspende- Aktion und zu den anstehenden Heimkampftagen des VfL gibt es auf der Facebook-Seite der Judoabteilung unter www.facebook.com/JudoSindelfingen.

Presse | Judo | 03.03.2015

Meiling und Widlroither: Bronze

Die bisher besten Ergebnisse für die beiden U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen bei der DM in Herne

Mit dem bisher besten Ergebnis ihrer Judo-Laufbahn sind zwei U18-Kämpfer des VfL Sindelfingen von den deutschen Titelkämpfen ihrer Altersklasse in Herne zurückgekehrt. Anton Widlroither und Tom Meiling Beide erkämpften sich in ihren Gewichtsklassen jeweils die Bronzemedaille.

VON WILFRIED VILZ

Anton Widlroither (bis 66 Kilogramm) war als Dritter der süddeutschen Titelkämpfe nach Herne gefahren. Dort setzte es nach nur zwölf Sekunden eine Auftaktniederlage gegen den Mönchengladbacher Arman Araghinavaz, der sich später auch den Meistertitel sicherte.

Aufgeschreckt durch diese Niederlage legte der Sindelfinger in der Trostrunde ein verschärftes Tempo hin. Nur 42 Sekunden benötigte er, um Kilian Götz (Bad Godesberg) zu schlagen. Widlroithers nächster Gegner, der Limburger Nils-Lukas Dönges konnte dem Sindelfinger nur 26 Sekunden Paroli bieten, ehe er geschlagen die Matte verlassen musste. Sogar nur 20 Sekunden brauchte der Sindelfinger anschließend, um auch den Erfurter Engelbert Maik zu schlagen und ins kleine Finale gegen den Sachsen Theodor Rößler einzuziehen. Diesen Kampf um Bronze beendete der Sindelfinger nach eineinhalb Minuten mit einem sauberen Innenschenkelwurf zu seinen Gunsten.

Tom Meiling, frischgebackener süddeutscher U18-Meister in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm, beförderte zunächst den Thüringer Johannes Simmer mit einem hauchdünnen Arbeitssieg in die Trostrunde und schlug anschließend den Mecklenburger Stefan Wichmann nach knapp zwei Minuten entscheidend. Mit dem vorzeitigen Sieg über den Niedersachsen Artur Rieb hatte der Sindelfinger das Tor zum Halbfinale gegen den Duisburger Maurice Nuckelt aufgestoßen. Dort tat sich der Sindelfinger schwer, geriet mit einer großen Wertung in Rückstand, konnte diese nicht mehr aufholen und musste im kleinen Finale um Bronze gegen den Leipziger Amil-Johann Hennebach antreten. Beide Kämpfer erzielten keine Wertung innerhalb der regulären Kampfzeit, und so hatten am Ende die drei Kampfrichter das Sagen. Das Trio entschied für den Sindelfinger, der überglücklich die Bronzemedaille in Empfang nehmen konnte.

Presse | Judo | 16.02.2015

Vier Medaillen für Sindelfingen

Die U21-Kämpfer des VfL überzeugen bei den süddeutschen Meisterschaften in Pforzheim

Hinzu kommt noch, dass Fabian Hässner, ohne Start bei der Süddeutschen für die deutschen Titelkämpfe gesetzt wurde. Auch Siegers Trainerkollege von der SVB-Judoabteilung war zufrieden: Seine einzige Starterin bei den Juniorinnen erkämpfte auf Anhieb den dritten Platz. Somit werden bei den deutschen Titelkämpfen am 28. Februar in Frankfurt/Oder sechs Judoka aus Sindelfingen/Böblingen am Start sein.

Gleich mit zwei Kämpfern waren die Sindelfinger Judoka in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm vertreten: Lukas Klemm, Landesmeister in dieser Gewichtsklasse, begann furios: Zweimal warf er den Altenburger Viktor Klug per Schulterwurf und beendete so noch vor Anlauf der regulären Kampfzeit seine erste Begegnung. Dann stand er dem Pforzheimer Lokalmatador, Ruben Noske, gegenüber und beendete auch diesen Kampf vorzeitig, dieses Mal mit einem Kopfwurf. Im Halbfinale stand er dann dem Esslinger Alexander Sazin gegenüber, setzte nach kurzem Kampfverlauf einen Würgegriff an und zwang seinen Gegner so zur Aufgabe.

Klemms Vereinskollege, Nikita Pak, hatte sich im zweiten Pool nach einem Freilos mit vorzeitigen Siegen über den Abensberger Daniel Scheller und den Steinheimer Felix Huber ins Finale gekämpft. Allerdings verletzte sich der VfL-Kämpfer dabei an der Schulter. So kam es nicht zum vereinsinternen Duell um Gold, da Pak – um sich für die deutschen Titelkämpfe zu schonen – verletzungsbedingt nicht gegen Lukas Klemm antrat.

VfL-Kämpfer Philipp Haug (bis 90 Kilogramm) kassierte zum Auftakt eine Niederlage gegen den Bayern Hendrik Eichner, kämpfte sich dann in der Trostrunde mit vorzeitigen Siegen bis ins kleine Finale vor. Dort wartete wieder sein Auftakt-Gegner Eichner. Philipp Haug warf seinen Gegner mit einem Fußfeger punktreif und sicherte sich so Bronze und das Ticket zu den deutschen Meisterschaften.

Der Sindelfinger Milot Jusufi (bis 100 Kilogramm) hatte in seinem Pool zwei Kämpfe, gegen den Bruchhausener Cedric Kurz und den Königsbrunner Walter Didur, nach jeweils demselben Muster vorzeitig für sich entschieden: zuerst den Gegner mit einem Schulterwurf zu Boden zwingen und ihn dann in einem Haltegriff zur Aufgabe zwingen. Dieses Rezept bescherte dem Sindelfinger den Pool-Sieg. In der Finalrunde schlug er zu Beginn den Freiburger Raphael Schlegel noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit. Die Goldmedaille und das Ticket nach Frankfurt/Oder sicherte sich der Sindelfinger im Kampf mit dem Backnanger David Lütjens dann wieder auf bewährte Weise: erst ein Schulterwurf, dem denn der entscheidende Haltegriff folgte.

Pech hatte bei diesen Titelkämpfen der Sindelfinger Marcel Schleer. Nach einer Auftakt-Niederlage wurde er auch in der Trostrunde geschlagen und landete so auf Platz sieben.

Bei den Judofrauen war für den VfL in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm Jasmin Plummer am Start. Die Sindelfingerin konnte sich allerdings nicht durchsetzten und landete auf Platz neun. Erfolgreicher lief diese Meisterschaft für die SVB-Kämpferin Fanny Hirling. Trotz eines erkältungsbedingten Trainingsrückstandes räumte die Böblingerin zunächst die Münchnerin Nathalie Krammer mit einem Konterwurf aus dem Weg. Anschließend im Halbfinale – gegen die Eppelheimerin Julia Mollet – erkämpfte sich die Böblingerin zunächst mit einem Konterwurf eine große Wertung, geriet denn aber in einen Haltegriff ihrer Gegnerin und musste sich geschlagen geben. Im kleinen Finale um Bronze gegen die selbstbewusst auftretende Aschaffenburgerin Anna Alig tat sich die Böblingerin zunächst etwas schwer. Schließlich konnte sie wieder ihre Spezialtechnik, einen Konterwurf, ansetzen. Dabei verletzte sich die Aschaffenburgerin so sehr, dass sie den Kampf nicht mehr fortsetzen konnte und ihrer Rivalin die Bronzemedaille überlassen musste.

 

Presse | Judo | 10.02.2015

Tom Meiling: Glück und Können

Erst den Pass daheim vergessen, dann den süddeutschen Meistertitel der U18-Jugend gewonnen

Ein Meistertitel, ein Bronzemedaillengewinner, zwei fünfte Plätze und ein siebter Rang - so lautet die Bilanz der U18-Judoka des VfL Sindelfingen bei den süddeutschen Meisterschaften.

Zwei VfL-Kämpfer haben sich damit für die deutschen Meisterschaften am 1. März in Herne qualifiziert. Die SV Böblingen kann sich über einen fünften Platz freuen.

Glückskind dieser Titelkämpfe in Backnang war Tom Meiling. Der Sindelfinger war aufgrund seiner Erfolge in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gesetzt, ohne sich qualifizieren zu müssen. Auch die Tatsache, dass er seinen Judopass daheim vergessen hatte, geriet ihm nicht zum Nachteil. Normalerweise geht ohne Pass beim Wiegen gar nichts, aber dank moderner Kommunikationsmittel konnte Abhilfe geschaffen werden: Mama Meiling wurde alarmiert, fotografierte den Pass des Sohnemanns und schickte das digitale Bild aufs Handy von Laura Tsafack, der sportliche Leiterin der Südmeisterschaften. Das reichte zur Legitimation, Tom Meiling konnte an den Start gehen. Zum Glück des Tüchtigen kam dann auch noch das Können hinzu. Der VfL-Kämpfer, wegen einer Verletzung noch mit Trainingsrückstand, schlug zunächst den Mosbacher Robin Geissner vor Ablauf der regulären Kampfzeit. Auch der Nürnberger Moritz Suchy hatte keine Chance. Im Halbfinale musste sich der Urbacher Rudi Baiturin beugen. Damit traf Tom Meiling im Finale auf den Oftersheimer Dario Ferreira. Der konnte dem Sindelfinger ebenfalls nur wenig entgegensetzen, verlor vorzeitig und musste mit Platz zwei zufrieden sein, während Meiling süddeutscher Meister wurde und zur DM darf.

Das Ticket dafür erkämpfte sich auch VfL-Judoka Anton Widlroither. Der ließ es in seinem ersten Kampf gegen den Landshuter Tauras Kuskis etwas zu lässig angehen und wurde kurz vor Ende, knapp in Führung liegend, bestraft. Kuskis setzte einen Konterwurf an und schickte den Sindelfinger in die Trostrunde. Dort schlug Anton Widlroither nacheinander Frey (Bruchhausen), Schlegel (Reutlingen) sowie Zimmermann (Moosburg) und stand dann seinem Vereinskollegen Lenert Rukuija gegenüber, der nach seiner Niederlage im Halbfinale gegen den Ulmer Ruf ebenfalls im kleinen Finale gelandet war. Anton Widl-roither blieb siegreich, Lenert belegte Platz fünf. Auf Rang fünf landete auch VfL-Kämpfer Kevin Bissinger (bis 60 Kilogramm), der nach einer Auftaktniederlage gegen den Münchner Stecher in der Trostrunde landete, sich ins kleine Finale gegen den Heidelberger Dorian Weiß-Mare durchkämpfte, dort aber knapp unterlag. Zuvor hatte er noch seinen Vereinskollegen Dejan Vujalija im Kampf um den Einzug ins kleine Finale geschlagen und somit auf Platz sieben verwiesen.

Paul Lauxmann (SV Böblingen/bis 81 Kilogramm) hatte vor dieser Meisterschaftsrunde den harten Weg der Qualifikation bei den nord- und württembergischen Meisterschaften gehen müssen. In Backnang war ihm das Losglück nicht hold, geriet er doch zum Auftakt an den amtierenden deutschen U18-Meister, den Münchner Jerome Angene. Der Böblinger bot wacker Paroli, musste aber eine knappe Niederlage hinnehmen. Im Anschluss daran kämpfte sich der Böblinger durch die gesamte Trostrunde und stand im kleinen Finale abermals dem Münchner gegenüber, der diesmal wesentlich besser auf seinen Gegner eingestellt war und den Böblinger noch vor Ablauf der Kampfzeit auf Platz fünf verwies.

Presse | Judo | 29.01.2015

Auf Paul Lauxmann ist wieder einmal Verlass

Kämpfer der SV Böblingen lässt bei U18-Landesmeisterschaften nichts anbrennen - Auch einige Medaillen für VfL Sindelfingen

Mit einer stattlichen Medaillenausbeute sind die U18-Judoka des VfL Sindelfingen und der SV Böblingen von den Landesmeisterschaften aus Reutlingen zurückgekehrt: Zweimal Gold, zweimal Bronze und einen fünften Platz gab's für den VfL, die SVB konnte sich wieder einmal auf Paul Lauxmann verlassen.

VON WILFRIED VILZ

Den Auftakt machte in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm der Sindelfinger Leon Peikert. Er schlug zuerst den Heubacher Niklas Teitzig noch vor Ende der regulären Kampfzeit mit einem Innenschenkelwurf. Dann schaltete er mit derselben Technik den Göppinger Laurin Müller aus. Und auch der Balinger Adrian Jetter musste sich vorzeitig geschlagen geben. Letzte Hürde auf dem Weg zum Meistertitel war nur noch der Fellbacher Luca Holzwarth. Und auch er fand kein Mittel gegen den Innenschenkelwurf von Leon Peikert, der sich somit souverän die Meisterschaft sicherte.

VfL-Kämpfer Innokenti Pak (bis 55 Kilogramm) war gleich in seinem ersten Kampf von seinem früheren Vereinskollegen Maxim Hebert, der zum Jahresbeginn wieder nach Freudenstadt gewechselt war, in die Trostrunde geschickt worden. Dort kämpfte er sich bis ins kleine Finale um Platz drei vor. Dort wartete abermals Maxim Hebert, dem er sich erneut geschlagen geben musste.

Die Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm schienen zunächst ganz im Zeichen der beiden Sindelfinger Kevin Bissinger und Dejan Vujaklija zu stehen: Bissinger schlug nach einem Freilos den Backnanger Tim Biskup, Vujaklija setzte sich gegen den Biberacher Nico Pulvermüller durch und schlug anschließend den Horber Eddy Kempf. Im Halbfinale trafen die beiden Sindelfinger aufeinander. In diesem von Taktik und Vorsicht bestimmten Kampf setzte sich letztendlich Kevin Bissinger durch, der anschließend im Finale gegen den Fellbacher Noel Pollack unterlag. Vujaklija sicherte sich im kleinen Finale noch Bronze.

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm ging der VfL-Kämpfer Anton Widlroither neben seinem Vereinskollegen Lehnert Rokuya und dem Backnanger Michael Bschlanggaul als einer der Favoriten ins Rennen und enttäuschte nicht. Zunächst schlug er den Kirchheimer Simon Krone und traf dann auf den Backnanger Bschlangaul. In diesem spannenden Duell behielt der Sindelfinger die Oberhand und zog ins Halbfinale ein. Währenddessen hatte sein Vereinskollegen Lehnert nach einem Freilos den Mühlbachtaler Julian Garn geschlagen und traf nun auf Anton Widlroither. Das Duell der VfL-Kämpfer entschied Widlroither für sich und zog ins Finale gegen den Reutlinger Lukas Schlegel, den er mit einem fulminanten Innensichelwurf besiegte.

Paul Lauxmann von der SV Böblingen war in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm der Favorit und ließ wie schon bei nordwürttembergischen Titelkämpfen nichts anbrennen. Zunächst schlug er den Reutlinger Calvin Hesse mit einem Hüftfeger, anschließend warf er den Fellbacher Tauland Zenui mit einem Innenschenkelwurf aus dem Rennen. Und schließlich fand im Finale auch der Stuttgarter Dawid Florczak kein Mittel gegen den Böblinger Favoriten.

Bei den U18-Frauen belegte Susanne Müller von der VfL-Judoabteilung den fünften Platz.

Alle Sindelfinger und Böblinger Medaillenträger haben sich für die Süddeutschen Meisterschaften am 7. Februar in Backnang qualifiziert.