Sponsoren

Diese Sponsoren unterstützen derzeit den VfL Sindelfingen.

Informationen zum Sponsorenpool

Kontakte

Büro Judo GeschäftsstelleTelefon: 07031/80 00 12 · eMail Judo-Geschäftsstelle
Servicepoint Judoabteilung in der Judohalle:
Glaspalast Sindelfingen, Rudolf-Harbig-Str. 10, 71063 Sindelfingen
E-Mail: servicepoint@judosindelfingen.de
Mobil: 0176/44480012

Marc Meiling

geboren am 22. März 1962 in Stuttgart, ist seit 1970 Mitglied beim VfL Sindelfingen.

Sein herausragender sportlicher Erfolg war die Silbermedaille im Halbschwergewicht bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Zum ersten Mal war er 1984 in Los Angeles bei Olympia dabei. 1989, 1991 und 1993 holte er bei Weltmeisterschaften jeweils Bronze.

Er kämpfte jahrelang mit dem VfL Sindelfingen in der Ersten Bundesliga, wurde viermal Deutscher Meister, holte bei Europameisterschaften dreimal Bronze und eine Silbermedaille.

Presse | Judo | 12.11.2014

Auf der Matte eine Klasse für sich

Die männliche U18 des VfL Sindelfingen erkämpft sich in Esslingen die Landesmeisterschaft

Von Wilfried Vilz

Die Sindelfinger werden nun in 14 Tagen bei den süddeutschen Mannschaftstitelkämpfen in Steinheim am Start sein.

U18-Coach Patrick Sieger hatte 15 Kämpfer aufgeboten. Sein Team lehrte die Gegner das Fürchten. Das musste zuerst Gastgeber KSV Esslingen zur Kenntnis nehmen. Mit 7:0 wurden die Esslinger U18-Kämpfer von der Matte gefegt. Erfolgreich für den VfL waren Rasin Siebert (Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm), Alex Schmitt (bis 50 Kilogramm), Maxim Hebert (bis 55 Kilogramm), Darius Siebert (bis 66 Kilogramm), Milot Jusufi (über 81 Kilogramm) und Philipp Haug (bis 81 Kilogramm).

Nächster Gegner war die Mannschaft der TSB Ravensburg. Auch hier wurden die VfL-Kämpfer ihrer Favoritenrolle gerecht. Nur Rukuya Lehnert (bis 66 Kilogramm) unterlag seinem Gegner und Leon Peikert (bis 50 Kilogramm) hielt ein Unentschieden, so dass es 5:1 für die VfL-Kämpfer stand.

Im nachfolgenden Halbfinale standen die Sindelfinger der Mannschaft des SV Fellbach gegenüber. Da die Fellbacher drei Gewichtsklassen nicht besetzen konnten, standen sie schon vor Kampfbeginn auf verlorenem Posten und den Sindelfingern fiel es leicht, das klare 7:0 nach Hause zu bringen.

Im Finale standen die VfL-Kämpfer nun der Mannschaft des Judozentrums Heubach gegenüber. Und hier war es in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm der Sindelfinger Nikita Pak, der mit einem sauberen Innensichelwurf beim Heubacher Dominik Gellert den ersten Einzelpunkt erkämpfte. Sindelfingens Alex Schmitt (bis 50 Kilogramm) holte anschließend den Heubacher Niklas Reitzig mit einem Fußfeger von den Beinen. Dann aber wurde Maxim Hebert vom Heubacher Jordi Klein in einen Haltegriff genommen und verlor. Anton Widlroither (bis 66 Kilogramm) wetzte anschließend mit einem Fußfeger beim Heubacher Jonas Reitzig die Scharte wieder aus.

Abschließend setzte sich VfL-Schwergewichtler Milot Jusufi – der sein letztes Jahr in der U18-Klasse kämpft – mit einem Würgegriff beim Heubacher Clemens Bernhard durch. Tom Meiling, bis 73 Kilogramm am Start, hatte zunächst mit dem Heubacher Tobias Wirth seine liebe Not, konnte sich dann immer besser auf seinen Gegner einstellen, nahm ihn in einen Haltegriff und beende so den Kampf vorzeitig zu seinen Gunsten.

Als letzter Sindelfinger ging in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Philipp Haug an den Start. Der Sindelfinger, der stets vorzeitig gesiegt hatte, ließ sich auch im Finale vom Heubacher Walter Necker nicht die Butter vom Brot nehmen. Nach spektakulären Wurfansätzen nahm er seinen Gegner schließlich in einen Haltegriff, siegte so vorzeitig und stellte damit den 6:1-Sieg des VfL-Teams und damit die Landesmeisterschaft für das VfL-Team sicher.

Presse | Judo | 05.11.2014

Leon Peikert hat es besonders eilig

Der Sindelfinger sichert sich bei der süddeutschen U15-Meisterschaft in Pforzheim die Goldmedaille

Bei den Südmeisterschaften in Pforzheim lief es für das Böblinger Leichtgewicht allerdings nicht so gut: Nach zwei verlorenen Kämpfen schied Schmid vorzeitig aus. Anders sein Vereinskollege Max Lauxmann, der sich in Pforzheim mit Siegen über den Neustädter Dominik Evers, den Mirkshofener Richard Knechtskern und gegen den bärenstarken und wieselflinken Ingolstädter Georgios durchsetzte und sich so ins Finale gegen Tim Winsloe vom JC Lauf kämpfte. Der besiegte den Böblinger nach etwa zwei Minuten Kampfzeit mit einem Innenschenkelwurf und verwies ihn auf Platz zwei.

Bis ganz nach oben kämpfte sich bei den Südmeisterschaften der Sindelfinger Leon Peikert (bis 46 Kilogramm). Der VfL-Kämpfer – an diesem Tag in bestechender Form –beendete alle seine Kämpfe vorzeitig. Auf seinem Weg ins Finale mussten sowohl der Bruchhausener Max Bannwarth, der Ingolstädter Erki Moser und der Ansbacher Jonathan Bögelein die Überlegenheit des Sindelfingers zur Kenntnis nehmen. Im Finale gegen den Esslinger Lucas Heyn – der Peikert im vergangenen Jahr stets geschlagen hatte – ließ der Sindelfinger die Negativserie hinter sich und schlug seinen Angstgegner souverän mit einem Innensichelwurf.

Als sicherer Medaillenanwärter war VfL-Kämpfer Maxim Hebert nach Pforzheim gefahren. Und als ihm auch noch das Glück hold war – er hatte zu Beginn ein Freilos –schien alles gut zu laufen. Problemlos hebelte er im ersten Kampf den Ansbacher Daniel Frick ab und stand so schon im Halbfinale. Dort aber riss der Schweitenkirchner Luca Scharpf den Sindelfinger aus allen Titelträumen. Hebert verlor knapp und musste in der Trostrunde zum Kampf um Platz drei und Bronze antreten. Dort machte Hebert mit dem Hemsbacher Tim Henze kurzen Prozess, zwang ihn mit einem Armhebel zur Aufgabe und gewann so die Bronzemedaille. Sein Vereinskollege Patrick Oliveira kam in dieser Gewichtsklasse noch auf Platz sieben. Eine Platzierung, die auch Sindelfingens Halbschwergewichtler Vladislav Bashtakov erkämpfte. Leichtgewichtler Matthias Müller landete auf Platz neun.

Zuvor aber sorgte in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm VfL-Kämpfer Dejan Vujaklija für eine weitere Sindelfinger Medaille: Nach einer Auftaktniederlage gegen den Ettlinger Samuel Rehning kämpfte er sich in der Trostrunde bis ins kleine Finale um Bronze und besiegte dort den Sinsheimer Antonio Schmitz.

Presse | Judo | 04.11.2014

In der Alten Reithalle nach oben galoppiert

VfL Sindelfingen gelingt in Karlsruhe Aufstieg in 2. Bundesliga

Die Judo-Kämpfer des VfL Sindelfingen haben den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft. Beim entscheidenden Aufstiegsturnier in der Alten Reithalle in Karlsruhe deklassierten die Sindelfinger den JC Saar mit 7:0, und auch Gastgeber BC Karlsruhe hatte beim 1:4 gegen glänzend aufgelegte Sindelfinger nichts zu bestellen.

VON WILFRIED VILZ

Ab jetzt sogar in der 2. Bundesliga aktiv: Die Judoka des VfL Sindelfingen kämpften sich zum Aufstieg und wollen auch eine Klasse höher bestehen

Die VfL-Judoka hatten nicht nur ihre stärkste Mannschaft nominiert, sondern auch für eine Fankulisse gesorgt, die sich sehen und vor allem hören lassen konnte. Mit einem Reisebus und zahlreichen Privatwagen fuhren die Anhänger in die badische Metropole. Und es gab für sie allen Grund zum Jubeln. In der ersten Begegnung gegen den JC Saar sorgte Andi Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) mit zwei großen Wertungen für Innenschenkelwürfe gegen Nils Kleiner für den Auftaktsieg. Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) schlug Matthias Bold mit einem Überroller, Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) siegte mit einem Haltegriff gegen Matthias Bold, Ausheber-Spezialist Matthias Gaal (bis 100 Kilogramm) sorgte gegen Rutger Kuwertz ebenfalls für einen vorzeitigen Sieg, Yves Behr (bis 66 Kilogramm) sammelte mit zwei blitzschnell angesetzten Schulterwürfen die nötigen Punkte für den vorzeitigen Sieg über Niklas Bernardi. Damit war Sindelfingen schon uneinholbar auf 5:0 davongezogen, sodass der vorzeitige Sieg von Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) über Marco Ranconi und die sehenswerte Vorstellung von Schwergewichtler Akas Joo (über 100 Kilogramm) gegen Mathieu Zimmer für den Mannschaftssieg und damit den Einzug ins Finale gegen Gastgeber BC Karlsruhe (5:1 gegen HTG Bad Homburg) nicht mehr relevant waren.

Auch eine Klasse höher mit eigenen Kämpfern und Leuten aus der Region

Andreas Finkbeiner startete dort mit einem Unentschieden gegen den starken Dennis Klein, dann holte Jakob Seybold gegen Sidney Mai einen Rückstand auf und besiegte seinen Gegner mit einem Haltegriff vorzeitig. Karlsruhes Coach hatte seinen 81-Kilogramm-Kämpfer Jannis Hill zwar auf die Spezialtechnik von Stefan Wolf - einen hoch angesetzten Außensichelwurf - aufmerksam gemacht, aber gerade mit dieser Technik, der ein Haltegriff folgte, sicherte sich der Sindelfinger den Sieg. Simon Kristen (bis 100 Kilogramm) bot dem starken Viktor Driller lange Zeit Paroli, rutschte aber in einen Kopfwurf und verlor. Dafür sorgte Yves Behr mit zwei blitzschnellen Schulterwürfen gegen Pascal Bruckmann für den nächsten Sieg und schraubte den Zwischenstand auf 3:1. Leichtgewichtler Fabian Hässner hatte es in der Hand, gegen Ivo Wißer den Aufstieg perfekt zu machen. Und der Sindelfinger lieferte: Mit einem Außensichelwurf zwang er seinen Gegner zu Boden, nahm ihn in einen Haltegriff und siegte vorzeitig.

Noch fehlte ein Kampf: Im Superschwergewicht stand Akas Joo dem bärenstarken russischen Hünen Sergei Ryapolov gegenüber. Der Sindelfinger taktierte geschickt, bewegte seinen körperlich überlegenen Gegner ständig und brachte ihn derart außer Atem, dass er nicht mehr punkten konnte, sondern mit einem Unentschieden zufrieden sein musste.

„Wir haben mit einem Superteam den Aufstieg geschafft“ bilanzierte Marc Meiling, der für den Sportbetrieb der VfL-Judoabteilung verantwortlich ist. Er kündigte dann auch gleich an, dass man weiterhin versuchen werde, mit eigenen Kräften und Kämpfern aus befreundeten Vereinen der Region in der 2. Bundesliga zu bestehen. „Unser Nachwuchs drängt nach vorne, wir müssen uns nicht unbedingt Kämpfer von außerhalb des Landes holen. Mit dieser Haltung gehen wir in die 2. Bundesliga, dann sehen wir mal, wie weit wir kommen.“

Presse | Judo | 04.11.2014

Mit Eigengewächsen in die 2. Liga

Der VfL steigt nach zwei starken Vorstellungen gegen den JC Saar und den BC Karlsruhe auf / Sindelfinger Fans sorgen für eine beeindruckende Kulisse

Von Wilfried Vilz

Die Judoka des VfL Sindelfingen steigen in die 2. Bundesliga Süd auf. Beim entscheidenden Aufstiegsturnier in der alten Reithalle in Karlsruhe, dem Dojo des Mitkonkurrenten BC Karlsruhe, deklassierten die Sindelfinger die Mannschaft des JC Saar mit 7:0 und auch Gastgeber BC Karlsruhe hatte gegen die an diesem Tage glänzend aufgelegten Sindelfinger nichts zu bestellen.

Mit einem deutlichen 4:1 mussten sie geschlagen die heimische Matte räumen, ihre Bundesliga-Träume begraben und die Dominanz der VfL-Judoka zur Kenntnis nehmen.

Wir haben mit einem Superteam diese Aufstiegskämpfe geschafft“, bilanzierte anschließend Marc Meiling, der für den Sportbetrieb der VfL-Judoabteilung verantwortlich ist, das Geschehen dieses Tages. Meiling kündigte an, dass man auch weiterhin versuchen werde, mit eigenen Kräften und Kämpfern aus befreundeten Vereinen aus der Region in der Zweiten Bundesliga zu kämpfen. „Unser Nachwuchs drängt nach vorne und wir müssen uns nicht unbedingt Kämpfer von außerhalb des Landes holen. Mit dieser Haltung gehen wir in die Zweite Bundesliga und dann sehen wir mal, wie weit wir kommen werden“.

Die VfL-Judoka hatten für dieses Aufstiegsturnier nicht nur ihre stärkste Mannschaft nominiert, sondern auch für eine Zuschauer- und Fan-Kulisse gesorgt, die sich sehen und vor allem hören lassen konnten. Mit einem Reisebus und zahlreichen Privatwagen kamen die VfL-Fans in die badische Metropole. Und es gab allen Grund zum Jubeln. In der ersten Begegnung – gegen das Team des JC Saar – sorgte in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm VfL-Kämpfer Andi Finkbeiner mit zwei großen Wertungen für Innenschenkelwürfe beim Saarländer Nils Kleiner für den Auftaktsieg. Jakob Seybold (bis 90 Kilogramm) schlug den Saarländer Matthias Bold mit einem Überroller. Philipp Haug (bis 81 Kilogramm), siegte für den VfL mit einem Haltegriff beim Saarländer Matthias Bold. Und VfL-Ausheber-Spezialist Matthias Gaal (bis 100 Kilogramm) sorgte in der Begegnung mit dem Saarländer Rutger Kuwertz ebenfalls für einen vorzeitigen Sieg. Der Sindelfinger Yves Behr (bis 66 Kilogramm) sammelte mit zwei blitzschnell angesetzten Schulterwürfen die nötigen Punkte für den vorzeitigen Sieg über den Saarländer Niklas Bernardi. Damit waren die VfL-Kämpfer uneinholbar mit 5:0 davongezogen, sodass der überzeugende vorzeitige Sieg von Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) über den Saarländer Marco Ranconi und die sehenswerte Vorstellung von VfL-Schwergewichtler Akas Joo (über 100 Kilogramm) im Kampf gegen den Saarländer Mathieu Zimmer für den Mannschaftssieg und damit den Einzug ins Aufstiegsfinale nicht mehr relevant waren.

Gebannt verfolgten die VfL-Kämpfer anschließend das zweite Halbfinale zwischen dem Gastgeber BC Karlsruhe und der HTG Bad Homburg. Karlsruhe gewann 5:1 und hinterließ einen starken Eindruck. Den finalen Kampf um den Aufstieg mussten nun die Karlsruher und die Sindelfinger Judoka austragen. Und die begannen verhalten: Andreas Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) hielt ein Unentschieden gegen den starken Karlsruher Dennis Klein. Dann holte Jakob Seybold gegen den Karlsruher Sidney Mai zunächst einen Rückstand auf und konnte schließlich seinen Gegner mit einem Haltegriff vorzeitig besiegen.

Karlsruhes Coach hatte anschließend seinen 81-Kilogramm-Kämpfer Jannis Hill auf die Spezialtechnik des VfL-Kämpfers Stefan Wolf – einen hoch angesetzten Außensichelwurf - aufmerksam gemacht. Aber gerade mit dieser Technik sicherte sich der Sindelfinger den Sieg. Simon Kristen (bis 100 Kilogramm) bot Viktor Driller über lange Zeit Paroli, rutschte dann aber in einen Kopfwurf seines Gegners und verlor. Dann sorgte Yves Behr mit zwei Schulterwürfen beim Karlsruher Pascal Bruckmann für den nächsten vorzeitigen Sieg: 3:1 für den VfL. Fabian Hässner, Sindelfingens Leichtgewichtler hatte es nun in der Hand, mit einem Sieg über den Karlsruher Ivo Wißer den Bundesligaaufstieg der VfL-Judoka klarzumachen. Und der Sindelfinger lieferte: Mit einem Außensichelwurf zwang er seinen Gegner zu Boden, nahm ihn in einen Haltegriff und siegte vorzeitig, was Riesenjubel im Lager der VfL-Fans auslöste. Der Aufstieg war nun sicher. Im Superschwergewicht (über 100 Kilogramm) holte Sindelfingens Akas Joo dem bärenstarken russischen Hünen in Karlsruhes Diensten, Sergei Ryapolov, ein Unentschieden.

Presse | Judo | 18.07.2014

René Schneider löst WM-Ticket

Der Sindelfinger wird beim Qualifikationsturnier in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator Fünfter

Von Wilfried Vilz

Mit seinem fünften Platz bei diesem hochkarätig besetzten Turnier hat der junge Sindelfinger die für seinen Weltmeisterschafts-Start notwendigen Ranglistenpunkte erkämpft.

Der Sindelfinger war mit dem deutschen Nationalteam in die Mongolei geflogen und hatte dort in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm als ersten den Amerikaner Bolen Bradfort nach nur 50 Sekunden Kampfzeit geschlagen.

Sein zweiter Kampf, diesmal gegen den heimischen Favoriten, den Mongolen Batsuuri Adiy, ging dann allerdings über die volle Distanz. René Schneider trieb seinen Gegner in die Passivität, was für diesen zwei Bestrafungen nach sich zog. Kurz vor Ende der regulären Kampfzeit schaffte es der Sindelfinger dann noch, eine mittlere Wertung zu erzielen und die Begegnung zu gewinnen.

Im letzten Kampf in seinem Pool, diesmal gegen den Polen Pawel Zagrodnik, wurde es spannend: Der Pole erhielt eine große Wertung zugesprochen, die das Kampfgericht dann aber wieder zurücknahm und dem Sindelfinger zusprach. Und als der polnische Kämpfer dann noch zwei Strafen kassierte, stand der Pool-Sieg von René Schneider fest.

Im anschließenden Halbfinale riss dann allerdings die Erfolgssträhne des VfL-Kämpfers: Gegen den Mongolen Tumurkhuleg Davaadorj erzielte keiner der beiden Kämpfer eine Wertung, zu vorsichtig gingen die beiden Kämpfer zu Werke.

Diese Passivität hatte Folgen: René Schneider erhielt zwei Strafen, der Mongole eine, was den Sieg für den Mongolen bedeutete. Bleib nur noch der Kampf um Platz drei im kleinen Finale gegen den Mongolen Altansukh Dovdon.

Und auch hier konnte keiner der Kämpfer punkten, sodass nach Ablauf der regulären Kampfzeit die Verlängerung anstand. Und hier ereilte den Sindelfinger das Schicksal in Form einer Passivitätsstrafe, die das Aus und damit den undankbaren fünften Platz bedeutete. Zur Medaille hatte es diesmal nicht gereicht, aber wenigstens zur Fahrkarte zu den Judo-Weltmeisterschaften in Russland vom 25. bis 31. August.

Presse | Judo | 08.07.2014

Abo-Meister wird Zweiter

Regionalliga Süd: VfL-Meisterträume platzen / SVB steigt ab

Von Wilfried Vilz

Einmal musste die Siegesserie des VfL Sindelfingen ja mal zu Ende gehen. Nachdem die Mannschaft der VfL-Judoabteilung mehr als sechs Jahre hintereinander den Regionalliga-Meistertitel erkämpfte, reichte es in dieser Saison lediglich zur Vizemeisterschaft.

An der Vizemeisterschaft des VfL Sindelfingen in der Judo Regionalliga Süd änderten auch die beiden hohen Siege (6:1 gegen die zweite Mannschaft des KSV Esslingen und 7:0 gegen die Mannschaft der SVB-Judoabteilung) nichts. Die Sindelfinger hatten gehofft, dass der Tabellenführer BC Karlsruhe –in dieser Saison von der zweiten Bundesliga in die Regionalliga abgestiegen – am letzten Kampftag ins Stolpern geraten und wenigstens eine seiner Mannschaftsbegegnungen verlieren würde.

Doch die Karlsruher blieben zweimal siegreich und wurden somit Regionalliga-Meister. Der letzte Regional-Liga-Kampftag im Glaspalast war zugleich auch der Abschied des SVB-Teams aus dieser Liga. Die Böblinger hatten an allen vier Kampftagen keinen einzigen Mannschaftskampf gewonnen und steigen ab.

Gegen die zweite Mannschaft des KSV Esslingen stand Tabellenletzter SV Böblingen auf verlorenem Posten. Lediglich Henrique Seidler (bis 66 Kilogramm) konnte beim Esslinger Christian Köpf mit einem Kopfwurf punkten.

Für die VfL-Kämpfer war das Böblinger Team ebenfalls kein schwerer Gegner: Zunächst siegte VfL-Kämpfer Fabian Hässner (bis 60 Kilogramm) über den Böblinger Pirmin Heim per Haltegriff. Dann legte Philipp Haug (VfL) in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm den Falcon Schulz punktreif auf die Matte. Matthias Gaal (plus 100 Kilogramm) siegte kampflos über Fabian Staber. Nils Ruhland (bis 81 Kilogramm) gab Bernd Schweizer per Haltegriff das Nachsehen. Nicholas Rose (bis 73 Kilogramm) warf seinen Gegner Christian Rost mit einem schulmäßigen Schulterwurf. Thomas Reitinger (bis 100 Kilogramm) schlug den Böblinger Markus Minje und zum Abschluss machte Mario Häckel mit einem Innenschenkelwurf beim Böblinger Seidler den 7:0-Sieg für die Sindelfinger Judoka perfekt.

In der abschließenden Begegnung gegen den KSV Esslingen II legte sich der VfL Sindelfingen noch einmal mächtig ins Zeug und gewann deutlich mit 6:1.

Presse | Judo | 01.07.2014

Mattengeflüster

Turnierleiter Markus Erlenwein ist stolz auf seine Abiturienten

VON WILFRIED VILZ

Pokal geht nach Yorkshire: Der Vereinspokal des Internationalen Judo-Turniers im Glaspalast geht in diesem Jahr nach Großbritannien, genauer gesagt nach Yorkshire/Humberside. Die Briten sammelten an beiden Turniertagen 119 Punkte und verwiesen damit Ausrichter VfL Sindelfingen, der es nach zwölfmaligem Pokalgewinn "nur" auf 113 Punkte brachte, auf Platz zwei. "Haben wir das nicht taktisch geschickt gemacht?" flachste ein VfL-Offizieller. "Jetzt müssen die Briten nächstes Jahr wiederkommen, um den Vereinspokal zu verteidigen"

Kein Visa in Georgien: Eigentlich hätten im Glaspalast auch die acht jugendlichen U18-Nationalkämpfer aus Georgien antreten sollen. Alfredo Palermo, Chef und gute Seele des JC Ettlingen, hatte den Besuch der Georgier organisiert, die Flugtickets bezahlt, einen Ausflug in den Schwarzwald geplant, für Übernachtungsmöglichkeiten gesorgt und auch noch bei seinen Vereinsmitgliedern 300 Euro als Taschengeld für die Jugendlichen aus Georgien eingesammelt. Dann aber kam am Donnerstagabend per Telefon der enttäuschende Bescheid vom deutsche Konsulat in Georgien: Es verweigerte den jungen Judoka die notwendigen Visa mit der Begründung, ihre Eltern seien nicht vermögend genug, deshalb bestehe die Gefahr, dass sich die Jugendlichen hier als Asylanten melden würden.

Baku statt Europa-Cup: Nicht am Start war auch VfL-Aushängeschild René Schneider, der sich zurzeit in guter Form befindet. Für den Sindelfinger steht verständlicherweise das Ziel Olympia-Teilnahme ganz oben auf der Agenda. Und dafür gilt es, bei Internationalen Großturnieren - den so genannten A-Turnieren - Qualifikationspunkte zu sammeln. Und die sind in Sindelfingen nicht zu gewinnen. Er wird in zwei Wochen zu einem großen europäischen A-Turnier nach Baku samt anschließendem Lehrgang fliegen und deshalb auch beim Europa-Cup am 12. und 13. Juli im Glaspalast, bei dem keine WM-Punkte zu gewinnen sind, nicht auf die Matte gehen.

Matthias Gaal muss einspringen: Hin- und her gerissen war am Samstag der sportliche Leiter des Sindelfinger Glaspalast-Turniers, Markus Erlenwein. Zunächst hatte er geplant, das gesamte Turnier sportlich zu beaufsichtigen, doch dann machten dem Studienrat am Schickardt-Gymnasium in Herrenberg seine Abiturienten einen Strich durch die Rechnung. Von den 20 Schülerinnen und Schülern, die er dort als Tutor betreute, haben alleine acht ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma abgeliefert. "Da muss ich zur Abi-Feier und eine Lobrede auf meine Abiturienten halten", kommentierte er seinen Entschluss, die sportliche Leitung am Samstagnachmittag in die Hände von Matthias Gaal zu legen.

Wie ein Gummiball: Als am frühen Samstagabend das WM-Fußballspiel Brasilien gegen Chile übertragen wurde, war der Fernsehapparat im Foyer des Glaspalastes dicht umlagert. Wer fehlte, waren die Mitglieder des brasilianischen Judo-Teams. "Die Jungs interessieren sich nicht so für Fußball", hieß es. Die Fahne Brasiliens hielt dafür Maily Didßoneit hoch. Das zierliche, etwa 1,55 Meter große Mädchen - ihr Vater ist Brasilianer - hüpfte wie ein Gummiball auf und nieder, als der Brasilianer Julio Cesar beim Elfmeterschießen zweimal parierte und der entscheidende Elfer am Innenpfosten landete.

Presse | Judo | 01.07.2014

Noch einmal drei Titel und drei dritte Plätze für VfL Sindelfingen

Marcel Pristl und Daniel Reitter am zweiten Tag des Internationalen Glaspalast-Turniers erfolgreich

Zum Abschluss des Internationalen Judoturniers (ITG) im Sindelfinger Glaspalast haben sich die VfL-Frauen und -Männer drei Titel und weitere gute Platzierungen erkämpft.

Zwei erste und zwei dritte Plätze bei den Männern sowie ein erster und ein dritter Platz bei den Frauen - so lautete die erfreuliche Bilanz.

Marcel Pristl hatte in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm keinen Gegner zu fürchten, auch nicht seine beiden Vereinskollegen Fabian Hässner und Chris Behr. Pristl kam als Erster von Pool A ins Finale, Chris Behr und Fabian Hässner schafften es als Erster und Zweiter in Pool B. In der Finalrunde schlug Pristl den Nürnberger Amadov, Chris Behr ließ seinen Vereinskollegen Fabian Hässner hinter sich, was für Hässner Platz drei bedeutete. Im Finale der beiden Sindelfinger behielt Marcel Pristl die Oberhand. Behr musste mit Platz zwei zufrieden sein.

Unangefochten war auch Daniel Reitter in der Klasse bis 73 Kilogramm. Nach zwei Siegen stand der Sindelfinger als Poolsieger im Halbfinale gegen den Erlanger Dominic Schmidt und blieb auch hier siegreich. Das Finale gegen den Franzosen Adrian Millon entschied der Sindelfinger ebenfalls für sich. Patrick Widmann (bis 66 Kilogramm) wurde im Halbfinale vom Augsburger Dominic Bogner in die Trostrunde geschickt, setzte sich dort gegen den Friedberger David Schlagowski durch und wurde Dritter.

Meike Wegner und Aylin Mill auch bei den Frauen erfolgreich

Meike Wegner (bis 70 Kilogramm) ging nach ihrem Turniersieg in der U21 (die KRZ berichtete in der Montagausgabe) auch bei den Frauen auf die Matte. Und dies wiederum erfolgreich. Als Pool-Siegerin traf sie in der Finalrunde zunächst auf die Wittenerin Kira Quast, die der quirligen VfL-Kämpferin nichts entgegenzusetzen hatte. Im Finale stand sie der Heidelbergerin Cecile Köstler gegenüber, die sie bereits in ihrem Pool geschlagen hatte. Und das wiederholte sich: Meike Wegner siegte per Haltegriff. Aylin Mill von der VfL-Judoabteilung, am Vortag Dritte bei den U21-Frauen, trat im Schwergewicht an und wurde dort von der überragenden Britin und späteren Turniersiegerin Kirsti Guest in die Trostrunde geschickt. Dort kämpfte sie sich bis ins kleine Finale um Platz drei vor und schlug die Heidelbergerin Alison Bauer.

Presse | Judo | 30.06.2014

Spitzenleistung in Sachen Organisation

Rekordteilnahme beim Internationalen Turnier im Glaspalast

Ob es nach zwölf Jahren Dauerabonnement dieses Jahr wieder zum Pokal für den besten Verein des Internationalen Judo-Turniers im Glaspalast reichte, steht erst fest, wenn auch die Männer und Frauen vollends ausgewertet sind. Sicher ist aber, dass sich die VfL-Judoka einen Extra-Pokal für die Turnierorganisation verdient haben.

VON WILFRIED VILZ

Ihr Großturnier brachten die Sindelfinger wieder einmal hervorragend über die Bühne. Und dies bei der höchsten Teilnehmerzahl aller bisherigen Turniere im Glaspalast: Rund 950 Kämpferinnen und Kämpfer aller Altersklassen - von U13 bis zu den Männern und Frauen - aus 13 Nationen und 168 Vereinen hatten sich angemeldet. "Unser Turnier", so VfL-Abteilungsleiter Andreas Wegner, "ist das teilnehmerstärkste in Deutschland."

Ganz ohne Edelmetall blieben die Sindelfinger Judoka auch nicht. So war bei den U21-Frauen Meike Wegner in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm sehr erfolgreich. Sie nahm nacheinander Lisa Müller (Sachsen), Christine Bolleininger (Weiden) und Merle Wittekindt (Lauenau) in einen Haltegriff und siegte vorzeitig. Als sie zum Abschluss auch noch Desiree Witte (March) mit einem Würgegriff zur Aufgabe zwang, war ihr der Turniersieg in dieser Alters- und Gewichtsklasse sicher.

Auch die Böblinger Judoabteilung konnte sich bei den U21-Frauen über Edelmetall freuen. Fanny Hirling (bis 52 Kilogramm) schlug in der Altersklasse U21 die Rumänin Luiza Arustei, die Heilbronnerin Corinna Anklam und Paula Gredig (Sachsen). Lediglich der Französin Nathalie Rouviere musste sie sich beugen und belegte damit den zweiten Platz. Aylin Mill (plus 70 Kilogramm) wurde in ihrer Gewichtsklasse Dritte.

In der Altersklasse U15 ließ der Sindelfinger Dejan Vujaklija alle Gegner hinter sich. Mit vorzeitigen Siegen über Chris Ostenried (Kaufbeuren) und Paul Werner (Wiesbaden) schaffte er den Poolsieg und schlug im Halbfinale den Franzosen Jordy Givre. Im Finale gegen den Siegener Marc Zenner sicherte sich der Sindelfinger mit zwei kleinen Wertungen den Sieg in seiner Alters- und Gewichtsklasse. Matthias Müller vom VfL erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm den fünften Platz, Patrick Oliveira (bis 46 Kilogramm) belegte wie sein Vereinskollege Yannis Winter (bis 66 Kilogramm) Platz sieben. Edelmetall, nämlich Bronze, gab es für den Böblinger Max Lauxmann, der erst im Halbfinale am Rüsselsheimer Nils Fassmann scheiterte. Im kleinen Finale schlug er den Heubacher Jemin Velispahic. Bei der weiblichen U15-Jugend erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm die Sindelfingerin Selin Tursu den fünften Platz. Einen fünften Platz in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm erreichte auch die Böblingerin Helen Gilbert.

In der ersten Hälfte des zweiten Turniertages besserten die Sindelfinger U18-Kämpfer die Vereinspunktewertung des VfL noch etwas auf. So trumpfte in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Philipp Haug groß auf. Er schlug den Nürnberger Ila Panin, besiegte dann nacheinander den Niederländer Fettkötter und den Münchner Murphy und stand im Finale dem Karlsruher Ronald Hube gegenüber, den er mit einem blitzsauberen Innenschenkelwurf besiegte und damit Turniersieger wurde. In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm kam Alex Schmitt auf den dritten und Maxim Hebert (beide VfL) auf den fünften Platz. Einen fünften Platz gab es auch für den SVB-Kämpfer Nico Schafhauser in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm. Dejan Vujaklija, der schon bei den U15-Kämpfern erfolgreich war, startete ebenfalls in der U18-Alterskasse und kam dort in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm auf Platz sieben.

Presse | Judo | 30.06.2014

950 Kämpfer auf der Matte

Rekordbeteiligung beim internationalen Turnier des VfL Sindelfingen im Glaspalast

Von Wilfried Vilz

Sportlich erfolgreich aus Sindelfinger Sicht war bei den Frauen U21 Meike Wegner in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Sie nahm nacheinander sowohl die Sächsin Lisa Müller, die Weidenerin Christine Bolleininger und die Lauenauerin Merle Wittekindt in einem Haltegriff und siegte vorzeitig. Und als sie zum Abschluss auch noch die Marcherin Desiree Witte mit einem Würgegriff zur Aufgabe zwang, war ihr der Turniersieg in dieser Alters- und Gewichtsklasse sicher.

Auch die Böblinger Judoabteilung konnte sich bei den U21-Frauen über Edelmetall freuen: So schlug Fanny Hirling (bis 52 Kilogramm) in der Altersklasse U21 sowohl die Rumänin Luiza Arustei sowie die Heilbronnerin Corinna Anklam und die Sächsin Paula Gredig. Lediglich der Französin Nathalie Rouviere musste sie sich beugen und belegte so den zweiten Platz. Aylin Mill (plus 70 Kilogramm) wurde in ihrer Gewichtsklasse Dritte.

In der Altersklasse U15 war es der Sindelfinger Dejan Vujaklija, der all seine Gegner hinter sich ließ: Mit vorzeitigen Siegen über den Kaufbeurener Chris Ostenried, den Wiesbadener Paul Werner schaffte er den Poolsieg und schlug im Halbfinale den Franzosen Jordy Givre. Im Finale gegen den Siegener Marc Zenner sicherte sich der Sindelfinger mit zwei kleinen Wertungen den Turniersieg in seiner Alters- und Gewichtsklasse. Matthias Müller vom VfL erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm den fünften Platz und Patrick Oloveira (bis 46 Kilogramm) belegte wie sein Vereinskollege Yannis Winter (bis 66 Kilogramm) Platz sieben.

Die Bronzemedaille gab es für den Böblinger Max Lauxmann, der erst im Halbfinale und dort am Rüsselsheimer Nils Fassmann scheiterte. Im kleinen Finale um Platz drei schlug er den Heubacher Jemin Velispahic. Bei den U15-Frauen erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm die Sindelfingerin Selin Tursu den fünften Platz. Fünfte – allerdings in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm – wurde auch die Böblingerin Helen Gilbert.

In der ersten Hälfte des zweiten Turniertages besserten die U18-Kämpfer die Vereinspunktewertung der Sindelfinger noch etwas auf. So trumpfte in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Philipp Haug vom VfL groß auf. Er schlug zunächst den Nürnberger Ila Panin, besiegte dann nacheinander den Niederländer Fettkötter und den Münchner Murphy und stand dann im Finale dem Karlsruher Ronald Hube gegenüber, den er mit einem blitzsauberen Innenschenkelwurf besiegte und so Turniersieger wurde.

In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm kam Alex Schmitt auf den dritten und Maxim Hebert (beide VfL) auf den fünften Platz. Einen fünften Platz gab es auch für den SVB-Kämpfer Nico Schafhauser, der in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm angetreten war. Dejan Vujaklija, der schon bei den U-15-Kämpfern erfolgreich war, startete auch in der U18-Altersklasse und kam dort in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm auf Platz sieben (das Endergebnis des Sindelfinger Turnier steht am Dienstag in der SZ/BZ).

Presse | Judo | 21.05.2014

VfL Sindelfingen als Zweiter voll auf Kurs

Regionalliga Männer

Abonnement-Meister VfL Sindelfingen hatte sich am zweiten Kampftag der Judo-Regionalliga Süd eine Niederlage geleistet und war deshalb auf Platz vier gelandet. Am dritten und vorletzten Kampftag haben sich die VfL-Judoka mit Siegen über Gastgeber Ravensburg und den TSV Teisendorf wieder auf Rang zwei vorgekämpft. Ob es die Sindelfinger schaffen, zum wiederholten Mal Meister zu werden, wird sich am 28. Juni zeigen. Der VfL wird dann auf heimischer Matte im Rahmen des internationalen Judoturniers im Glaspalast gegen Esslingens zweite Mannschaft und die SV Böblingen antreten. Letzterer konnte bislang noch keinen Sieg erkämpfen und ist weiterhin Tabellenletzter.

In der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm siegte VfL-Kämpfer Jakob Seybold über den Teisendorfer Robert Buendofski. Kolja Wohlbold (plus 100 Kilogramm) verlor gegen Christoph Kronberger noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit, Yves Behr (bis 60 Kilogramm) schlug Fritz Gasser mit einem Schulterwurf, Mathias Gaal (bis 100 Kilogramm) unterlag Christian Pichler. Doch die letzten drei Kämpfe waren eine klare Sache für die Sindelfinger. Stefan Wolf (bis 81 Kilogramm) gewann vorzeitig, Chris Behr (bis 60 Kilogramm) und Daniel Reitter (bis 73 Kilogramm) besiegten ihre Teisendorfer Gegner ebenfalls und trugen so zum 5:2-Erfolg ihres Teams bei.

Die Begegnung gegen den TSB Ravensburg begann für den VfL mit zwei Niederlagen: Jakob Seybold verlor gegen Julian Stiebeling, und Markus Erlenwein hatte gegen Ali Sarioglu keine Chance. Dafür sicherte sich Chris Behr einen vorzeitigen Sieg über Patrick Stauber. Dem folgte die Niederlage von Nils Ruhland, und es stand 3:1 für Ravensburg. Doch dann begann die Aufholjagd: Stefan Wolf siegte vorzeitig über Julian Müller, Fabian Hässner schlug Vincenz Eninger, und Jannis Pollak setzte sich vorzeitig gegen Kürsal Tetik durch. Damit stand es zum Schluss 4:3 für das VfL-Team.

Während die Sindelfinger Judoka also siegreich blieben, konnte die SV Böblingen abermals nicht punkten. In der Begegnung gegen Gastgeber München-Großhadern unterlagen alle Böblinger Kämpfer. Gegen den PS Karlsruhe schaffte im Schwergewicht immerhin Bernd Schweizer einen Sieg. Den zweiten Punkt heimsten die Böblinger ein, weil Karlsruhe in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm keinen Kämpfer stellte und Pirmin Heim so kampflos zum Sieg kam. Endstand damit gegen Karlsruhe: 2:5.

Presse | Judo | 25.03.2014

Der Abonnement-Meister legt gleich wieder mit zwei Siegen los

Regionalliga Süd: VfL Sindelfingen gewinnt gegen Harteck München und München-Großhadern II

Die Judoka von Abonnement-Meister VfL Sindelfingen sind zum Saisonauftakt der Judo-Regionalliga Süd mit zwei Siegen gestartet. Auf heimischer Matte schlugen sie sowohl Harteck München (6:1) als auch die zweite Mannschaft von München-Großhadern (5:2). Dagegen standen die Kämpfer der SV Böblingen, ebenfalls auf heimischer Matte, gegen die Teams von Vizemeister TSB Ravensburg (0:6) und BC Karlsruhe (2:5) auf verlorenem Posten.

Die Sindelfinger starteten gegen Harteck München zunächst mit einer Niederlage: Chris Behr (bis 66 Kilogramm), der den Münchner Erich Unger anfangs gut im Griff hatte, wurde per Innenschenkelwurf besiegt. Doch anschließend war der VfL nicht mehr aufzuhalten. Matthias Gaal (über 100 Kilogramm) brauchte - mit tatkräftiger Unterstützung seines Gegners Erich Unger - nicht lange. Der Münchner wurde wegen einer verbotenen Technik (Beinfasser) nach kurzer Kampfzeit disqualifiziert. Stefan Wolf (bis 90 Kilogramm) lieferte dem Münchner Florent Barzic einen begeisternden Kampf. Bereits mit einer kleinen Wertung hinten liegend, erzielte er mit einem Außensichelwurf eine große Wertung und komplettierte seinen Sieg anschließend per Haltegriff. Thomas Reitinger (bis 100 Kilogramm) sorgte mit einem Innenschenkelwurf gegen Herbert Baur für den nächsten VfL-Punkt. Bis 81 Kilogramm ging für den VfL Mannschaftskapitän und Regionalliga-Organisator Thomas Wolf an den Start. Und der Sindelfinger beherrschte seinen Kontrahenten Gerhard Baur eindeutig: Zwei sehenswerte Würfe brachten ihm den vorzeitigen Sieg und seinem Team den vierten Punkt.

Die VfL-Mannschaft stand damit nach zwei noch ausstehenden Einzelbegegnungen bereits als Sieger fest. Und auch diese beiden Kämpfe entschied der VfL für sich. Marcel Pristl (bis 60 Kilogramm) warf Johannes Wentlinger mit einem Schulterwurf und komplettierte seinen Sieg anschließend per Haltegriff. Und Andreas Finkbeiner (bis 73 Kilogramm) trieb Maximilian Wentlinger zur Disqualifizierung. Endstand somit 6:1 (60:10) für das VfL-Team.

Gegen München-Großhadern II startete Chris Behr mit einem Würgegriff, dem folgte ein fulminanter Außensichelwurf des VfL-Kämpfers Matthias Gaal. Nach diesen zwei Siegen musste Nils Ruhland (bis 90 Kilogramm) gegen den starken Japaner Saito Shunichi passen, er wurde per Haltegriff besiegt. Thomas Reitinger schlug kurz vor Ende per Innensichelwurf den Münchner Philipp Hüppe, und Thomas Wolf siegte per Fußfeger über Tobias Löhe. Anschließend hatte es Marcel Pristl einfach: Großhadern stellte keinen Leichtgewichtler. Andi Finkbeiner hatte im letzten Kampf den Münchner Friedemann Möller bereits fest im Griff, als er sich am Knie verletzte, aufgeben und seinem Gegner den Punkt überlassen musste. Dennoch reichte es fürs VfL-Team zum 5:2.

Presse | Judo | 19.03.2014

Sindelfinger Finale um den Titel

Mit einem ersten, einem zweiten und einem siebten Platz sind die Judoka des VfL Sindelfingen von den deutschen Juniorenmeisterschaften in Frankfurt/Oder zurück gekehrt. Vor allem die Kämpfe der Junioren in der Klasse bis 55 Kilogramm wurden für die VfL-Judoabteilung zum Triumph: Die beiden Sindelfinger Fabian Häßner und Lukas Klemm lieferten sich ein packendes Finale, in dem Häßner knapp die Oberhand behielt.

Von unserem Mitarbeiter Wilfried Vilz

Bereits vor zwei Wochen bei den süddeutschen Meisterschaften haben sich die beiden Sindelfinger Fabian Häßner und Lukas Klemm im Finale gegenüber gestanden. Bei den deutschen Titelkämpfen in Frankfurt/Oder sollte es wieder so kommen. Zuvor hatte Fabian Häßner nach zwei Freilosen im Viertelfinale nach drei Minuten den Annener Jens Malewny besiegt. Im Halbfinale stand der Sindelfinger dem starken Bayern Maximilian Heyder gegenüber und entschied diese Begegnung mit einer großen Wertung für Schulterwurf für sich.

Derweil hatte sein Vereinskollege Lukas Klemm einen etwas schwereren Weg bis ins Finale zu gehen. Er startete mit nur einem Freilos und stand anschließend dem Leipziger Florian Pachel gegenüber, den er nach knapp zwei Minuten punktreif warf. Auch im Viertelfinale gegen den Oldenburger Felix Thormann benötigte der Sindelfinger nicht die volle Kampfzeit. Nach einer Minute und elf Sekunden hatte er den Oldenburger besiegt.

Nun stand ihm auf dem Weg ins Finale nur noch der Hildesheimer Lawrence Reysin im Wege. Aber auch dieses Hindernis räumte der VfL-Kämpfer beiseite: Nach knapp einer Minute Kampfzeit war der Oldenburger geschlagen und das Tor zum VfL-internen Finale stand offen.

Und dieses Duell zog sich hin. Kein Wunder, kennen sich die beiden doch durch das gemeinsame Training im Olympia-Stützpunkt Sindelfingen und durch das vereinsinterne Training im Glaspalast. Deshalb auch kein vorzeitiger Sieg für einen der beiden Kämpfer. Schließlich behielt Fabian Häßner mit hauchdünnem Abstand die Nase vorne und wurde so Deutscher Juniorenmeister. Lukas Klemm blieb die Vizemeisterschaft.

Die Judoka des JC Herrenberg können sich ebenfalls über eine Medaille bei diesen Titelkämpfen freuen: Katja Stiebeling (bis 52 Kilogramm und derzeit erfolgreichste Kämpferin des JC Herrenberg) war nach einem Freilos und einem 18-Sekunden-Sieg über die Frankfurterin Jody Abram von der Steinheimerin Catrin Alena Schopper (sie hatte in der letzten Bundesligasaison für den VfL gekämpft) in die Trostrunde geschickt worden.

Dort siegte sie im kleinen Finale um Platz drei über die Rheinländerin Kimberly Grodtmann und wurde so Dritte.

Bei den Juniorinnen des VfL schaffte es Meike Wegner (bis 70 Kilogramm) als einzige Starterin in die Platzierungsränge. Gegen starke Konkurrenz erkämpfte sie sich einen siebten Platz.

Presse | Judo | 03.03.2014

Silber und Bronze für Jusufi und Haug

Ein deutscher Vizemeister, ein Drittplatzierter und zwei neunte Plätze - so lautet die Bilanz des VfL Sindelfingen bei den deutschen Judo-Meisterschaften der U18-Jugend in Wanne-Eickel.

Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) startete mit einem Sieg nach nur zwei Minuten über Florian Bantle (Speyer), schlug den Eilbecker Jasper Werwitzke in nur eineinhalb Minuten und stand im Halbfinale dem starken Shamil Gambulatow (ebenfalls Eilbeck) gegenüber. In diesem ausgeglichenen Kampf hatte Gambulatow die Nase vorne und gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung. Für Philipp Haug bedeutete das den Gang in die Trostrunde. Das kleine Finale gegen den Potsdamer Paul Gaffke war eine lösbare Aufgabe für den VfL-Kämpfer, der nur 40 Sekunden brauchte, um seinen Gegner punktreif zu werfen.

Milot Jusufi hatte es in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm bis zum Viertelfinale eilig: Nur zehn Sekunden brauchte er, um den Saarländer Michel Touna zu werfen, etwas mehr als eine Minute, um Eric Sieland (Halberstadt) zu besiegen. Das Viertelfinale gegen den Brandenburger Luca Frohloff zog sich dafür hin. Der Sindelfinger benötigte die gesamte Kampfzeit von vier Minuten, um seinen kleinen Vorsprung über die Zeit zu bringen. So lange brauchte der Sindelfinger anschließend auch, um den Berliner Daniel Zorn auf dem Weg ins Finale zu schlagen. Dort stand er dem Sachsen Paul Pink gegenüber, kassierte eine mittlere Wertung und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Das bedeutete Silber für den VfL-Kämpfer. Zwei weitere Sindelfinger Starter, Anton Widlroither (bis 50 Kilogramm) und Tom Meiling (bis 55 Kilogramm), landeten jeweils auf Platz neun.

Presse | Judo | 24.02.2014

Nur der zweifache Weltmeister ist zu stark für René Schneider

Silber für den Sindelfinger in der 66-Kilogramm-Klasse beim Grand-Prix in Düsseldorf

Starker Auftritt von René Schneider beim Grand Prix in Düsseldorf: Der 24-jährige Judokämpfer des VfL Sindelfingen musste sich in der Klasse bis 66 Kilogramm erst im Finale dem zweimaligen Weltmeister und Olympia-Dritten von London, Masashi Ebinuma (Japan), geschlagen geben.

Von Wilfried Vilz

Der Wechsel in die neue Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm scheint damit für den Sindelfinger immer mehr die richtige Entscheidung gewesen zu sein, nachdem er vor einer Woche bereits den dritten Platz beim Europacup-Turnier im österreichischen Oberwarth erkämpft hatte.

In Düsseldorf hatte es René Schneider zu Beginn mit dem Peruaner Gavidia Mendoza zu tun, der sehr zögerlich zu Werke ging und dafür eine Strafe wegen Passivität verpasst bekam. Anschließend sicherte sich der Sindelfinger für einen Schulterwurf eine große Wertung. Als der Peruaner sein Heil nur noch in der Verteidigung suchte, hagelte es weitere Strafen wegen Passivität, die nach dreieinhalb Minuten zur Disqualifikation von Mendoza führten.

Ein Wechselbad der Gefühle gab es für den Sindelfinger im anschließenden Kampf gegen den Kasachen Azamat Mukanov: Nach nur 33 Sekunden warf der Sindelfinger seinen Gegner und bekam dafür einen vollen Punkt vom Mattenrichter zugesprochen. Der aufsichtsführende Kampfrichter am Mattenrand sah das anders und kassierte diese Wertung wieder ein. Doch René Schneider ließ sich nicht beirren, setzte nach etwas mehr als einer Minute den entscheidenden Wurf an und siegte vorzeitig.

Dritter Gegner war der Israeli Tal Flicker, der ebenfalls kein Rezept gegen den VfL-Kämpfer fand. Schneider erzielte nach nur 13 Sekunden eine große Wertung, der nach einer weiteren Minute eine kleine Wertung und nach zwei Minuten der entscheidende Wurf zum vorzeitigen Sieg folgten. Im Halbfinale stand er dem Japaner Ren Miyazaki gegenüber, ließ sich von dem Kämpfer aus dem Heimatland des Judosports nicht sonderlich beeindrucken. Nur etwas mehr als eine Minute dauerte es, bis Schneider seinen gefürchteten Überroller ansetzte und die Begegnung um den Einzug ins Finale vorzeitig für sich entschied.

Dort wartete der zweimalige Weltmeister und Olympiadritte von London, der Japaner Masashi Ebinuma. Und gegen diesen absoluten Weltklasse-Kämpfer war Endstation. Schneider wurde zweimal geworfen, und für jeden dieser Würfe kassierte der Japaner eine große Wertung. Dennoch: Diese Silbermedaille ist für den Sindelfinger ein Riesenerfolg und ein weiterer Schritt auf dem Weg an die internationale Judo-Spitze in der neuen Gewichtsklasse.

Presse | Judo | 24.02.2014

René Schneider trumpft groß auf

Beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf hat René Schneider vom VfL Sindelfingen eine bärenstarke Leistung gezeigt. Der 24-Jährige musste sich in der Klasse bis 66 Kilogramm lediglich im Finale dem zweimaligen Weltmeister und Olympiadritten von London, Masashi Ebinuma (Japan), geschlagen geben. Der Wechsel in die neue Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm scheint für den Sindelfinger die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Vor einer Woche hatte er bereits den dritten Platz beim Eurocup-Turnier im österreichischen Oberwarth erkämpft.

Schneider hatte es in Düsseldorf zu Beginn mit dem Peruaner Gavidia Mendoza zu tun. Als dieser ausschließlich in der Verteidigung suchte, hagelte es weitere Strafen wegen Passivität, die nach dreieinhalb Minuten Kampfzeit schließlich zur Disqualifikation des Peruaners führten.

Ein Wechselbad der Gefühle gab es für den Sindelfinger gegen den Kasachen Azamat Mukanov: Nach nur 33 Sekunden Kampfzeit warf der Sindelfinger seinen Gegner und bekam dafür einen vollen Punkt vom Mattenrichter zugesprochen. Der Kampfrichter am Mattenrand sah das anders und kassierte diese Wertung wieder. Doch René Schneider ließ sich nicht beirren, setzte nach etwas mehr als einer Minute Kampfzeit zum entscheidenden Wurf an.

Dritter Gegner des Sindelfingers war der Israeli Tal Flicker, der kein Rezept gegen den VfL-Kämpfer fand. Im Halbfinale stand René dem Japaner Ren Miyazaki gegenüber. Nur etwas mehr als eine Minute dauerte es, bis Schneider einen Überroller ansetzte und die Begegnung um den Einzug ins Finale vorzeitig für sich entschied.

Dort wartete der zweimalige Weltmeister und Olympiadritte von London, der Japaner Masashi. Gegen diesen Weltklasse-Kämpfer war Endstation. René Schneider wurde zweimal geworfen und für jeden dieser Würfe kassierte der Japaner eine große Wertung.

Presse | Judo | 12.02.2014

VfL Sindelfingen im Süden eine Macht

Mit fünf Medaillen erfolgreichster Verein bei der süddeutschen U18-Meisterschaft in AbensbergTrainer Patrick Sieger von den U18-Judoka des VfL Sindelfingen geriet nach den süddeutschen Meisterschaften in der Judo-Hochburg Abensberg ins Schwärmen: "Zweimal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze sowie drei fünfte Plätze für die VfL-Kämpfer - das ist vermutlich das mit Abstand beste Ergebnis eines Vereins bei diesen Meisterschaften. Fünf Kämpfer haben sich für die deutsche Meisterschaft in Herne qualifiziert, drei davon dürfen auf eine Medaille hoffen."

Der Medaillenreigen begann in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm. Alexander Schmitt schlug nach einem Freilos den Münchner Malik, wurde danach aber vom Neutraublinger Menzl mit einem Schulterwurf besiegt. Mit einem verdienten Arbeitssieg im kleinen Finale sicherte er sich die Bronzemedaille und das DM-Ticket.

Anton Widlroither (bis 50 Kilogramm) siegte nacheinander über den Freiburger Auchele und den Nürtinger Klaschka. Im Halbfinale strapazierte der VfL-Kämpfer die Nerven seines Trainers. Mit einer großen Wertung im Rückstand versuchte Widlroither den Pforzheimer Bruder zu werfen. Zweimal hatte er ihn bereits mit einem Hüftwurf aufgeladen, aber der Pforzheimer drehte sich jedes Mal weg und rettete seinen Vorsprung über die Zeit. Im Kampf um Bronze gegen seinen Vereinskollegen Dennis Hebert brauchte Widlroither nur 30 Sekunden, um sich mit einem Innensichelwurf den dritten Platz zu sichern. Dennis Hebert landete, ebenso wie Inokenti Pak, auf dem fünften Platz.

Tom Meiling (bis 60 Kilogramm) startete mit zwei schnellen Auftakt-Siegen. Dass sein Coach mit Leib und Seele bei der Sache ist, hatte in Abensberg Folgen. Als er temperamentvoll auf eine offensichtliche Benachteiligung seines Schützlings reagierte, musste er die weiteren Kämpfe von der Tribüne aus verfolgen. Auf der Matte ließ sich Tom Meiling davon nicht beirren, schlug den Steinheimer Marvin Kurz und zog ins Finale ein. Gegen den Münchner Wodnitzki fand der Sindelfinger nicht das richtige Rezept und verlor. Nikita Pak, ebenfalls in dieser Gewichtsklasse, erreichte das kleine Finale, wurde dort mit dem Schlussgong geworfen und belegte den undankbaren fünften Platz. Danach schlug die Stunde der Sindelfinger Gold-Jungs. Philipp Haug (bis 81 Kilogramm) setzte voll auf kräftezehrende Arbeitssiege, kam mit dieser Methode ins Finale und holte sich dort die Goldmedaille. In der Klasse bis 90 Kilogramm entpuppt sich Milot Jusufi, obwohl krank angereist, immer mehr als Bodenkampf-Spezialist. Bis zum Finale warf er seine Gegner mit Schulterwürfen samt anschließendem Haltegriff. Auch im Finale gegen den Heidelberger Goldhammer setzte der Sindelfinger diese Kombination ein und sicherte sich nach zwei Minuten den Titel.

 

 

Presse | Judo | 04.02.2014

Gegen den Schulterwurf-Spezialisten ist kein Kraut gewachsen

Marcel Schleer ist bei den württembergischen Junioren-Meisterschaften einer von drei Goldmedaillengewinnern aus dem Kreis

Dreimal Gold, zweimal Silber - mit dieser Ausbeute sind die Judo-Junioren des VfL Sindelfingen von den württembergischen Meisterschaften in Esslingen zurückgekehrt. Edelmetall gab`s auch für den JC Herrenberg: Julian Stiebeling sicherte sich Bronze und ebenfalls das Ticket zu den Südmeisterschaften.

Am leichtesten hatte es Lukas Klemm (bis 55 Kilogramm). Der Sindelfinger musste mangels weiterer Kämpfer nur gegen den Reutlinger Lars Leimig antreten und erledigte diese Aufgabe mit Bravour: Der Reutlinger stand gerade mal 40 Sekunden auf der Matte, ehe er mit einem Innenschenkelwurf von Klemm überrumpelt wurde.

Etwas mehr beschäftigt war VfL-Kämpfer Marcel Schleer (bis 66 Kilogramm). Der Schulterwurf-Spezialist räumte den Öhringer Silvio Bründel und den Ehinger Jonas Seidel aus dem Weg und zog als Pool-Erster in die Finalrunde ein. Dort machte er es ebenfalls kurz: Der Leonberger Tom Beranek wurde von ihm ebenso mit Schulterwurf besiegt wie im anschließenden Finale der Ravensburger Steffen Dreher. Keiner der Gegner fand ein Rezept gegen die tief und blitzschnell angesetzten Schulterwürfe.

Drei Kämpfer aus dem Landkreis traten in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an. Andi Finkbeiner und Nicholas Rose vom VfL Sindelfingen und Matthias Krempels-Uribe von der SV Böblingen. Und es war Andi Finkbeiner, der an diesem Tage seine Konkurrenten deklassierte: Zunächst schlug er den Böblinger, besiegte dann den Öhringer Brian Born vorzeitig und stand anschließend im Halbfinale seinem schärfsten Konkurrenten, dem Backnanger Max Bschlangaul gegenüber. Aber auch diese Hürde nahm der Sindelfinger locker und siegte. Im Kampf um Gold mit dem Backnanger Lars Maier ließ Finkbeiner nichts anbrennen und konnte mit dem Landesmeistertitel nach Hause fahren.

Julian Stiebeling kommt mit einigen neuen Techniken zu Bronze

Nicholas Rose unterlag im ersten Kampf dem Göppinger Denis Hofmann und kämpfte sich in der Trostrunde mit Arbeitssiegen über den Öhringer Born und den Göppinger Lukas Hiller bis ins kleine Finale. Dort stand er wieder Hofmann gegenüber, aber diesmal wendete sich das Blatt - Platz drei für Rose. Matthias Krempels-Uribe belegte Rang sieben.

Denis Turkovic (VfL Sindelfingen/bis 81 Kilogramm) hatte seinen Auftakt-Kampf gegen den späteren Meister Norman Kästle verloren. Dieser Niederlage folgte ein vorzeitiger Sieg über den Göppinger Shawn Lindner und eine Niederlage gegen den Köngener Niklas Knobel. Aber das reichte für Platz drei. Julian Stiebeling (JC Herrenberg/bis 90 Kilogramm) war mit einigen neuen Techniken recht erfolgreich: Mit Siegen über den Tübinger Jakob Seybold sowie über den Steinheimer Peter Brück und einer Niederlage gegen den Backnanger Benjamin Lütjens sicherte er sich den dritten Platz.

Presse | Judo | 28.01.2014

Tickets für die Süddeutsche gelöst

Etliche Erfolge für den VfL Sindelfingen bei den württembergischen U18-Meisterschaften

Bei den württembergischen Meisterschaften der U18-Judoka haben sich neun Kämpfer des VfL Sindelfingen für die süddeutschen Titelkämpfe qualifiziert. Philipp Haug, nordwürttembergischer U18-Meister bis 81 Kilogramm, und Milot Yusufi, nordwürttembergischer Meister im Halbschwergewicht, waren schon gesetzt und mussten gar nicht erst in Backnang ran. Sie bereiten sich derzeit auf den U18-Europacup in Cannes vor. Mit Shannon Gilbert (bis 63 Kilogramm) wird auch die Judoabteilung der SV Böblingen vertreten sein.

Die erste Goldmedaille für Sindelfingen sicherte sich Alexander Schmitt (bis 46 Kilogramm). In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm war Innokenti Pak durch eine starke Erkältung gehandicapt. Zu allem Überfluss traf er gleich im ersten Kampf auf einen der Titelfavoriten, den Heubacher Jordi Klein. Und der beförderte den VfL-Kämpfer postwendend in die Trostrunde. Dort kämpfte sich Pak bis ins kleine Finale, wo er sich die Bronzemedaille holte. Bereits bei den nordwürttembergischen Titelkämpfen standen sich in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm die beiden Sindelfinger Anton Widlroither und Denis Hebert gegenüber, wobei damals letzterer siegte. Diesmal behielt jedoch Widlroither die Oberhand.

Gleich vier Kämpfer bot die Sindelfinger Judoabteilung in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm auf. Allen voran Tom Meiling. Der hatte zunächst seinen Vereinskollegen Kevin Bissinger vorzeitig besiegt und war nach einem weiteren Sieg ins Halbfinale gelangt. Dort stand ihm sein Vereinskollege Nikita Pak gegenüber. Und der warf Meiling aus dem Rennen. Beim Kampf um Gold gegen den Steinheimer Marvin Kurz musste sich der Sindelfinger aber beugen und landete so auf dem zweiten Platz. Kevin Bissinger schied nach einer weiteren Niederlage in der Trostrunde aus. Auch Lenert Rokuya musste nach einer Niederlage gegen den späteren Meister in die Trostrunde. Dort gelangte er bis in den Kampf um Platz drei gegen seinen Vereinskollegen Tom Meiling, gegen den er am Ende unterlag.

Im Kampf um die Quali für die Südmeisterschaften, den die jeweils Fünftplatzierten gegeneinander austragen mussten, sicherte sich Rokuya in letzter Sekunde mit einem Hüftwurf den Sieg. Robin Siebert konnte sich nicht für die Finalrunde in dieser Gewichtsklasse qualifizieren. Sein Bruder Darius (bis 66 Kilogramm) landete auf Platz neun, Nico Schafhauser (SV Böblingen) kam auf Platz sieben, während sein Vereinskollege Mario Russ auf dem fünften Platz landete, die darauf folgende Begegnung um die Fahrkarte zu den Südmeisterschaften allerdings verlor. Paul Lauxmann (bis 73 Kilogramm) kam auf Platz sieben.

Presse | Judo | 20.01.2014

Mit weniger Gewicht zu größerem Erfolg

Deutsche Meisterschaften

Seit November vergangenen Jahres hatte er kontinuierlich Gewicht gemacht, um wieder in der Klasse bis 66 Kilogramm starten zu können. Jetzt ist dieses "Abkochen" bei den deutschen Meisterschaften im badischen Ettlingen belohnt worden: Judoka René Schneider vom VfL Sindelfingen wurde in der für ihn neuen Gewichtsklasse deutscher Vizemeister.

Der Sindelfinger hatte den Weg in die niedrigere Gewichtsklasse (bislang startete er bis 73 Kilogramm) vermutlich auch deshalb gewählt, weil er sich dort in der Rangliste des Deutschen Judobundes weiter oben platzieren kann. Die nationale Konkurrenz ist hier nämlich nicht so übermächtig.

René Schneider begann in Ettlingen mit einem nur knapp eine Minute währenden Kampf gegen den Ludwigshafener Kaderkämpfer Boris Trupka, schlug dann ebenfalls vorzeitig den Osnabrücker Erich Klinspon. Im Viertelfinale stand er dem Aachener Nicki Patrick Gracyk gegenüber und brauchte ebenfalls nur eine knappe Minute für den Erfolg. Letzte Hürde auf dem Weg ins Finale war nun der Leverkusener Anthony Zingg, der dem VfL-Kämpfer allerdings gerade mal 30 Sekunden Widerstand leistete, ehe er punktreif geworfen wurde.

Im Finale war es dann der Abensberger Sebastian Seidl, der den absoluten Triumph des Sindelfingers vereitelte. Allerdings brauchte der Niederbayer die gesamte Kampfzeit, ehe er mit hauchdünner Führung den Meistertitel gewann und René Schneider auf Platz zwei verweisen konnte.

Die restlichen Kämpfer der VfL-Judoabteilung - Chris Behr und Marcel Pristl (beide bis 60 Kilogramm) sowie Julia Knosp (bis 57 Kilogramm) - verpassten die Finalrunde.