Presse | Handball | 23.04.2012

Vier-Punkte-Plan von Heinz Hornikel

Der VfL Sindelfingen hat sich mit Heinz Hornikel eine Neuausrichtung vorgenommen

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Wie erwartet wählten die Mitglieder der Sindelfinger Handball-Abteilung am Freitagabend Heinz Hornikel an die Spitze. Mit seinen Vorstandskollegen formulierte der langjährige Kassier der Sparte vier Ziele.

Heinz Hornikel und seine Mitstreiter wollen den personellen Anteil im Vorstand der Jugendsspielgemeinschaft mit der SV Böblingen stärken und mit der SVB wieder die Gespräche über eine Gesamt-Spielgemeinschaft aufnehmen. Außerdem sollen die Möglichkeiten zum Wiederaufbau einen Frauenmannschaft geprüft werden und Aktionen zur Mitglieder-Werbung gestartet werden.

Doch bevor Heinz Hornikel diese Ziele präsentieren konnte, hatte der scheidende Abteilungsleiter Manfred Stock seinen großen Auftritt. Dabei hatte VfL-Präsidentin Anette Bronder in ihrem Grußwort noch gewarnt: „Die Situation ist nicht immer einfach. Ein fairer und ordentlicher Umgang miteinander ist mir sehr wichtig. Der Blick geht jetzt nach vorne und nicht zurück."

Manfred Stock wollte seiner Präsidentin da nicht folgen. „Habe ich noch im letzten Jahresbericht ausgeführt, dass die Saison 2010/2011 als eine der schwärzesten in die Geschichte der Handball-Abteilung eingehen werde, so muss ich heute feststellen, dass das Jahr 2011 mit dem endgültigen Rückzug aus der Bundesliga das Vorjahr noch übertroffen hat."

Auch im zwischenmenschlichen Bereich musste Manfred Stock in seiner letzten Amtszeit einige Enttäuschungen verarbeiten: „Manchen Leuten ist es einfach nicht möglich, sachliche Entscheidungen vom persönlichen Miteinander zu trennen." Die Turbulenzen in der Handball-Abteilung in den vergangenen zwei Jahren macht sich auch bei den Mitgliederzahlen bemerkbar. Rund 50 kehrten dem VfL in den vergangenen zwei Jahren den Rücken.

Dennoch konnte Heinz Hornikel in seinem letzten Jahresbericht als Kassier positive Zahlen vermelden. Allerdings auf niederem Niveau. Einnahmen von 76.800 Euro standen Ausgaben von 70.500 Euro gegenüber. „Die Tendenz geht nach oben", so Heinz Hornikel. Die Entlastung des scheidenden Vorstands war daher nur eine Formsache. Auch die Wahl von Heinz Hornikel zum 20. Handball-Abteilungsleiter seit der Gründung 1926 und seiner Mitstreiter ging einstimmig über die Bühne.

Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Heinz Hornikel (Abteilungsleiter), Andrea Petri, Francisco Garvia Garcia (beide Stellvertreter), Michael Eppard (Kassier), Horst Knöll (Schriftführer), Ingrid Hornikel (Technische Leitung und Geschäftsstelle), Uwe Geisert (Öffentlichkeitsarbeit), Manuel Rippl (Marketing und Internet), Michael Zimmert (Vertreter Männer I), Jochen Klemm (Männer II), Karin Klemm (Frauen), Michaela Baumgartl (Jugend) und Max Bonhage (Freizeit).

Für Manfred Stock gab es zum Abschied nur Lob. „Er war ein Glücksfall für den VfL Sindelfingen. Sein Organisationstalent ist nicht zu bremen. Er ist auch nach Rückschlägen immer zur Abteilung gestanden", so Claus-Dieter Müller, der die Sparte vor Manfred Stocks erster Amtszeit bis 1980 führte.

Neben Stock wurden am Freitag auch Antje Ackermann, Valerie Bechtler, Karl-Heinz Schober und Peter Klotz verabschiedet. Helli Brantsch und Jochen Klemm wurden für 25-jährige Mitgliedschaft in der Handball-Abteilung geehrt. Udo Klatt bekam die Verdienstnadel in Bronze.

Presse | Handball | 22.04.2012

Heinz Hornikel ist neuer Abteilungsleiter

Bei der Hauptversammlung des VfL Sindelfingen demonstrieren die Mitglieder Zusammenhalt - Vorstand einstimmig gewählt

Heinz Hornikel beerbt Manfred Stock als Handball-Abteilungsleiter beim VfL Sindelfingen. Bei der Hauptversammlung am Freitagabend schenkten die Mitglieder Hornikel einstimmig ihr Vertrauen. Auch bei den restlichen Tagesordnungspunkten demonstrierten die Handballer nach einem schweren Jahr wieder Einigkeit.

Heinz Hornikel ist kein Unbekannter in den Reihen der Sindelfinger Handballer. Bisher übernahm er das Amt als stellvertretender Abteilungsleiter und war als Kassier für die Finanzen verantwortlich. Für Manfred Stock endete hingegen seine bereits dritte Amtszeit an der Spitze der Sparte. So war er von 1980 bis 1986, 1993 bis 1996 und eben von 2007 bis vor drei Tagen im Amt. Stock räumte seinen Platz aus eigenem Antrieb, kündigte aber an, bei der Durchführung von Projekten auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

Davor ließ Stock als finale Amtshandlung noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren, das vor allem geprägt war vom Aus der Bundesliga-Handballerinnen. So erinnerte er noch einmal daran, wie sich die Mitgliederversammlung im April 2010 für einen Fortbestand des Bundesliga-Handballs in Sindelfingen ausgesprochen hatte und wie die drohende Insolvenz Ende 2010 durch eine Spielgemeinschaft mit den Stuttgarter Kickers abgewendet werden konnte. "Für die SG schien alles in geregelten Bahnen zu verlaufen" (Stock), bis im August 2011 die für den Bundesliga-Spielbetrieb zuständige HSM GmbH Insolvenz anmeldete. Der Grund: In den Spielzeiten 08/09 und 09/10 waren Sozialleistungen und Steuern nicht ordnungsgemäß abgeführt worden. Die daraus resultierende Überschuldung war nicht mehr abzudecken, die Mannschaft musste vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. "Für viele brach damals eine Welt zusammen", sprach Manfred Stock über die nicht ganz verheilten Wunden. Eine Aufklärung des Sachverhalts sei bisher noch nicht erfolgt, er wünsche sich aber, dass dies möglichst schnell geschehe, "damit auch in dieser Beziehung wieder Ruhe in die Handballabteilung einkehrt".

Die zweite Frauenmannschaft der SG Kickers Sindelfingen trat zwar sehr erfolgreich in der Württemberg-Liga an, allerdings ohne Beteiligung von Sindelfingerinnen. Zum Ende der Saison haben die Stuttgarter Kickers die Spielgemeinschaft aufgekündigt, weshalb es in der kommenden Spielzeit keinen Frauenhandball mehr beim VfL geben werde, so Stock, der aber die gute Zusammenarbeit mit den Kickers ausdrücklich betonte. Die negative Entwicklung im Frauenbereich hatte für die Handball-Abteilung außerdem einen Schwund von fast 50 Mitgliedern auf aktuell 290 zur Folge.

Es gab aber auch positive Aspekte aus dem abgelaufenen Jahr zu vermelden. So konnte bei den Finanzen zum zweiten Mal in Folge ein Überschuss erwirtschaftet werden, die Männermannschaft stieg als Meister in die Bezirksliga auf, der Kempa-Cup im Glaspalast war ein voller Erfolg. Und die Jugendspielgemeinschaft Böblingen-Sindelfingen funktioniere hervorragend, sowohl was das Sportliche anbelangt, als auch hinsichtlich der Organisation eigener Veranstaltungen wie dem Sensapolis-Cup. Deshalb sprach sich Stock für eine Fortführung aus, auch wenn in letzter Zeit immer wieder Stimmen auftauchten, die JSG Böblingen-Sindelfingen aufzulösen, da der VfL von der gemeinsamen Ausbildung zu wenig profitiere.

"Wir werden allein zukünftig aufgrund der verschiedensten Faktoren niemals mehr in der Lage sein, in allen Altersklassen eine Mannschaft zu stellen", begründete der scheidende Abteilungsleiter, den Vorgänger Klaus-Dieter Müller in seiner Abschiedsrede als "Glücksfall für den VfL-Handball" bezeichnete. "In der Abwehr hat man auf sein Kommando gehört, und auch in der Abteilung hat er immer Klartext gesprochen."

Gespräche zu Spielgemeinschaft mit der SV Böblingen auf der Agenda

Stocks Nachfolger Heinz Hornikel nannte als eines seiner Ziele, die Anteile des VfL im Vorstand der JSG Bösi wieder zu stärken. Außerdem sei der Wiederaufbau einer Frauenmannschaft "eine ganz wichtige Angelegenheit", ebenso Aktionen zur Mitgliederwerbung. Auch die Wiederaufnahme der Gespräche zur Gründung einer Gesamtspielgemeinschaft mit der SV Böblingen stehen auf Hornikels Agenda.

Es ist also so etwas wie ein Neuanfang für die Handballabteilung des VfL Sindelfingen, was auch durch die vielen neuen Funktionäre deutlich wird (siehe Infokasten). "Einen Schritt zurück geht man nur, um Anlauf zu nehmen", forderte auch VfL-Vorstand Anette Bronder, den Blick nach vorne zu richten und aufgetane Gräben zuzuschütten. "In schwierigen Situationen zählt vor allem ein fairer Umgang miteinander", so Bronder weiter.

Die anwesenden Mitglieder hatten verstanden. Sowohl bei der Entlastung von Manfred Stock, Kassier Heinz Hornikel und des restlichen Vorstands als auch bei der Wahl der neuen Funktionäre demonstrierten sie Einstimmigkeit.

Ehrungen: Helga Brantsch, Jochen Klemm (jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft), Peter Körner (60 Jahre), Udo Klatt (Verdienstnadel in Bronze), Heinz Hornikel (Ehrung der Stadt Sindelfingen für verdiente Sportler).

Presse | Handball | 21.04.2012

Hornikel folgt auf Stock

Der Führungswechsel in der Handball-Abteilung des VfL Sindelfingen ist vollzogen.

Drei Mal stand Manfred Stock an der Spitze der Sparte: von 1980 bis 1986, von 1993 bis 1996 und von 2007 bis zum gestrigen Abend. Da machte er, nach insgesamt 14 Jahren, Platz für einen Neuanfang. Zu seinem Nachfolger im Haus Sommerhof wählten die VfL-Mitglieder den bisherigen Kassier Heinz Hornikel. Dessen Posten übernimmt Dr. Michael Eppard. Neuer Schriftführer ist Horst Knöll und zu den Stellvertretern von Heinz Hornikel wurden Andrea Petri und Francesco Garvia gewählt

Presse | Handball | 03.04.2012

108 Tore von Marian Heinkele

108 Tore von Marian Heinkele

C-Jugend der JSG Böblingen/Sindelfingen feiert die Meisterschaft in der Bezirksliga

Nachdem alle drei Frauenmannschaften der Böblinger Handballabteilung die Saison als Meister abschlossen, durfte nun auch die männliche C1-Jugend der JSG Böblingen/Sindelfingen feiern.

Die Mannschaft des Trainergespanns Sven Schneckenburger und Inge Heinkele startete mit fünf Siegen in Folge, wobei die JSG Echaz/Erms II sogar mit 40:19 besiegt wurde.

Ende November setzte es dann doch die erste Niederlage, allerdings war die JSG auch krankheitsbedingt geschwächt. Im Spiel gegen den Mitkonkurrenten SKV Rutesheim unterlag sie daher mit einem Tor Unterschied 19:20 in der Sindelfinger Sommerhofenhalle. Trotz des Fehlens mehrerer Stammspieler besiegte das Team danach aber problemlos die HSG Schönbuch und den TSV Altensteig.

Gegen die JSG Echaz/Erms und die SG Nebringen/Reusten setzte es dann wieder Niederlagen, und nach zwei anschließenden Siegen traf es die Mannschaft gegen die SG Leonberg/Eltingen besonders hart. Nur fünf Stammspieler waren fit, die restlichen fehlten wegen Krankheit oder Konfirmanden-Freizeit. Dafür zeigten die übrig gebliebenen Spieler den Leonbergern deutlich wo es langging. Ein hervorragend aufgelegter Jonathan Nitsch im Tor sowie Marian Heinkele mit elf Treffern, Valentin Schmack und Felix Fecker mit je sechs Toren sicherten beim 26:14 fast schon alleine den Sieg. Einen besonderen Erfolg erzielte Marian Heinkele, der im Spiel gegen Ehningen sein 100. Tor erzielte und am Ende mit 108 Toren die Torschützenliste der C1 anführte.

Siege gegen Ehningen und Altensteig sichern Platz eins

Ein 46:23-Erfolg gegen den TSV Ehningen und ein 33:14-Sieg gegen den TSV Altensteig sicherten der Mannschaft am Ende der Saison Tabellenplatz eins und somit die Meisterschaft in der Bezirksliga.

Presse | Handball | 24.03.2012

Balsam für die gestresste Sindelfinger Seele

Handball-Bezirksklasse: Männermannschaft ist vor dem letzten Spieltag nach spannendem Zweikampf mit dem SV Magstadt II Meister

Die Handball-Männer des VfL Sindelfingen haben es geschafft. Nach einer überlegen geführten Bezirksklasse-Saison, in der sie sich einen spannenden Zweikampf mit dem SV Magstadt II geliefert haben, stehen sie schon vor dem letzten Spieltag als Meister fest.

Von Michael Schwartz

Dank eines 39:29 am vergangenen Samstag gegen die SpVgg Renningen ist der Aufstieg in die Bezirksliga in trockenen Tüchern. Nach den Querelen der Vergangenheit Balsam auf die Seele der Handball-Verantwortlichen in Sindelfingen.

Rückblick ins Frühjahr 2010: Die Frauenmannschaft des VfL spielt in der ersten Bundesliga, was nicht nur in sportlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht eine Herausforderung darstellt. Der Fokus liegt auf den Frauen, Zahlungen für die Männermannschaft bleiben aus, diese fühlt sich vernachlässigt. Außerdem beklagt das damalige Team mangelndes Vertrauen und fehlende Wertschätzung. Bundesliga-Manager Jens Bermanseder bezeichnet den Männerhandball in der Württembergliga beispielsweise abschätzig als "Breitensport". So entschließen sich Mannschaft und Ex-Trainer Markus Guse, dem VfL Sindelfingen den Rücken zu kehren, wobei ein Großteil bei der HSG Schönbuch unterkommt. Den Vereinsverantwortlichen bleibt nichts anderes übrig, als die Lizenz für die Württemberg-Liga zurückzugeben und einen Neustart in der Bezirksklasse zu wagen.

Umso größer die Erleichterung, dass jetzt der erste Schritt in eine höherklassige Zukunft gegangen wurde. "Gott sei Dank", pustet Abteilungsleiter Manfred Stock einmal kräftig durch. "Als wir wieder ganz unten in der Bezirksklasse angefangen haben, war uns klar, dass wir da schnell wieder rauf müssen, weil es sonst keine Zukunft für den Handball in Sindelfingen geben würde." Dementsprechend war der Aufstieg von Anfang an das Ziel. Vorige Saison verpasste das Team mit Rang drei den Relegationsplatz knapp, ein Jahr später steht die Meisterschaft zu Buche. "Dass wir das so dominant hinbekommen, damit konnte keiner rechnen", freut sich Trainer Martin Stiewe über 16 Siege in 19 Spielen. Und Manfred Stock ergänzt: "Die Mannschaft hat sich den Aufstieg redlich verdient. Das ist der Lohn für die harte Arbeit."

Das junge VfL-Team - das Durchschnittsalter beträgt gerade einmal 22 Jahre und alle Spieler kommen aus Sindelfingen - zeichnet sich vor allem durch den großen Zusammenhalt aus, auch außerhalb des Spielfeldes. "Wenn die Jungs gebraucht werden, sind sie da und bringen sich im Verein ein", lobt Manfred Stock. So saßen die Spieler nach ihrer gewonnenen Partie gegen Renningen noch zusammen und warteten dabei auf das Resultat der Magstadter. "Dass wir da schon durch waren, hatte keiner gedacht", erzählt Martin Stiewe. "Gegen 21.30 Uhr ist dann die Anspannung größer geworden und als wir das Ergebnis im Internet gesehen haben, war der Jubel natürlich groß."

Martin Stiewe beschreibt das Erfolgsrezept so: "Es sind viele junge Spieler aus der JSG Böblingen/Sindelfingen hochgekommen. So war es möglich, unser Grundkonzept umzusetzen und ständig zu verbessern."

Dass das Team auch mit höherklassigen Konkurrenten mithalten kann, bewies es im Pokalwettbewerb. "Das ist einfach eine sehr gute Mannschaft, deshalb werden wir nächstes Jahr auch nicht gegen den Abstieg spielen", ist der Trainer überzeugt. Klar, ein Durchmarsch sei utopisch und außerdem müsse man als Aufsteiger kleine Brötchen backen. "Aber wir wollen die Euphorie mitnehmen und gleich in Punkte umsetzen." Der Plan sei es, so schnell wie möglich die 20-Zähler-Grenze zu erreichen.

Presse | Handball | 19.03.2012

Der VfL feiert die Meisterschaft

Bezirksklasse: Die Sindelfinger profitieren vom Patzer des SV Magstadt II in Nagold

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç

Spätabends durften sich die Sindelfinger noch über den entscheidenden Patzer des SV Magstadt II freuen.
Nach der bitteren Niederlage in Betzingen hatte sich der VfL Sindelfingen vor der Partie gegen die Spvgg Renningen unnötig unter Zugzwang gebracht. Zwar hat der VfL das direkte Duell gegen Magstadt II bereits für sich entschieden, jedoch hat der punktgleiche Konkurrent aus Magstadt das leichtere Restprogramm zu absolvieren.
Die Aufgabe gegen Renningen geriet aber zu einer einseitigen Angelegenheit. Von Beginn an ließen die Hausherren keinen Zweifel aufkommen, dass sie gewillt waren, die Leistung vom Spiel in Betzingen wieder gerade zu biegen. Nach gerade einmal zehn gespielten Minuten lag die Mannschaft von Martin Stiewe mit 8:1 in Führung. „Wie wir in das Spiel gestartet sind, hat mir sehr gut gefallen“, lobte der VfL-Coach.
 
Auch danach ließen die Gastgeber nicht locker und griffen vor allem in der Abwehr beherzt zu. „Das war für den heutigen Sieg die Basis“, so Stiewe, der in der Folge von einer „gigantischen ersten Halbzeit“ sprach. Die bescherte dem VfL eine komfortable 24:12-Führung, welche auch im zweiten Spielabschnitt nicht mehr in Gefahr geraten sollte.
Dafür agierten die Renninger an diesem Abend viel zu harmlos und fanden gegen den VfL-Rückraum mit Felix Richter und Achim Schwab zu keiner Zeit ein Mittel.
 
Letztlich schaukelte Sindelfingen den Sieg bis zum 39:29-Endstand locker nach Hause. Als schließlich die Niederlage des SV Magstadt II beim VfL Nagold die Runde machte, konnte die große Sause beginnen.
„Jetzt feiern wir, aber nächste Woche wollen wir die Saison mit einem Sieg in Ober-/Unterhausen gebührend beenden“, strahlte Martin Stiewe nach geglücktem Aufstieg.

VfL Sindelfingen:
Gsell, Grob; Chrustowski (1 Tor), Zimmert (1), Rippl (8/davon 5 Siebenmeter), Richter (8), Sascha Faißt (1), Schwab (10), Köberling (3), Propp (1), Wankmüller (1), Speidel (2), Merlitz (2), Root (1).

Presse | Handball | 06.03.2012

Führungsduo im Gleichschritt

Von unseren Mitarbeitern Edip Zvizdiç und Christian Böhm

Der VfL Sindelfingen kann langsam für die Meisterschaftsfeier in der Bezirksklasse planen. Gegen den VfL Nagold reichte eine starke Leistung in der zweiten Hälfte zu einem 35:23-Heimerfolg.

Der SV Magstadt festigt mit einem Auswärtserfolg in Hirsau den zweiten Platz.

Die Handballer des VfL Sindelfingen eilen unaufhaltsam der Meisterschaft in der Bezirksklasse entgegen. Gegen den VfL Nagold hatte die Mannschaft von Trainer Martin Stiewe nur in der ersten Halbzeit leichte Probleme, besiegte das Kellerkind letztlich aber sicher mit 35:23. „Wir haben wirklich schwach gespielt", fasste Martin Stiewe das Geschehen treffend zusammen.

So lag der Gastgeber bis zur 22. Minute fast durchweg in Rückstand, ehe sich mit dem 9:9 durch Felix Richter das Blatt wendete. Mit einer 14:11-Führung für Sindelfingen wurden die Seiten gewechselt.

Als den Gästen beim Stand von 22:17 für den VfL in der 46. Minute dann sichtlich die Kräfte schwanden, kam die Stiewe-Sieben doch noch zu dem erwarteten 35:23-Kantersieg. „Ich habe in der Pause angemahnt, dass wir geduldig unsere Angriffe zu Ende führen, das hat dann auch gut geklappt. Tempo und Dynamik haben gestimmt. Jetzt brauchen wir noch zwei Siege, um Meisterschaft und Aufstieg zu feiern", so Stiewe.

VfL Sindelfingen:

Gsell, Grob; Chrustowski (5 Tore), Zimmert, Rippl (6/5), Richter (10), Darren Faißt (3), Sascha Faißt, Schwab (1), Köberling (2), Propp (1), Speidel (5), Merlitz (2), Root.

Presse | Handball | 29.02.2012

Neuer Mut mit neuer Ausstattung

In dieser Saison hat die männliche B 2-Jugend der JSG Böblingen-Sindelfingen in der Bezirksklasse noch keine Bäume ausgerissen. Von zwölf Partien konnte nur eine gewonnen werden. Damit liegt das Team von Trainer Lars Bender auf dem letzten Tabellenplatz.

Doch mit dem neuen Trikotsatz vom Tür und Tor Team Sindelfingen soll es nun aufwärts gehen. Über die Spende von Sabine und Helmut Grauer (rechts) freuen sich Trainer Lars Bender, Fabian Weber, Sven Schlecht, Christian Harer, Lukas Staib, Hasan Deveci (hintere Reihe von links), Lukas Hemprich, Jan Grauer, Tarek Salameh, Johannes Zeile, Kai Fangerow (mittlere Reihe) und Dominik Lander (vorne). Es fehlen: Sebastian Blessing, Tim Schneider und Philipp Zimmermann.

Am Sonntag, 11. März, will die JSG mit den neuen Trikots in Ehningen punkten.

Presse | Handball | 15.02.2012

Weibliche B-Jugend der JSG Böblingen/Sindelfingen: Der Bann ist gebrochen

Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de) - Peter Maier

Bild: z. Die Trainer Jörg Steinlein (links) und Gernot Mooshammer sowie die Spielerinnen dürfen sich über den ersten Saisonsieg freuen.

 

Im zehnten Versuch hat es geklappt. Die weibliche B-Jugend der JSG Böblingen/Sindelfingen hat mit 19:15 bei der SG Haslach II den ersten Saisonsieg in der laufenden Bezirksligarunde eingefahren.

Hoch konzentriert agierten die Spielerinnen der JSG Böblingen/Sindelfingen und ließen Ball und Gegner laufen. Lohn war eine schnelle 3:1-Führung. Mitte der ersten Hälfte stand es bereits 6:2 für die JSG. Die Gastgeberinnen kamen in der Folgezeit zwar auch zu ihren Toren, aber mehr als der Anschlusstreffer zum 7:8 aus Sicht der SG Haslach kam dabei nicht raus. Nach dieser kleinen Schwächephase legten die JSG Mädels dann noch einmal eine Schippe nach und setzten sich auf 12:8 ab. Zwei Tore mussten sie allerdings noch hinnehmen und mit einer 12:10 Führung für die JSG ging es in die Pause.

Der Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, die auch genutzt wurden. Nach acht Minuten in der zweiten Hälfte stand es 12:14 für die Gäste. Nun kam die stärkste Phase der JSG-Mädels. Die Abwehr wurde immer besser, stand gut zum Ball und Gegner und lies kaum eine Chance zu. Was durch das engmaschige Abwehrnetz doch noch durchkam, war eine sichere Beute einer gut aufgelegten Elena König im Tor.

Auch im Angriff lief es rund. Schnelle und sichere Kombinationen, gepaart mit ein paar Überraschungen und Spielwitz, direktes und schnelles Spiel brachten den Erfolg. Auch mental war die Mannschaft der JSG voll auf der Höhe, gab es doch bis zu diesem Zeitpunkt kaum technische Fehler. Die Angriffe wurden, wenn nötig, geduldig ausgespielt, bis sich eine Chance ergab und diese wurde konsequent genutzt. Am Ende gewann die JSG Böblingen/Sindelfingen verdient nach einer guten Leistung mit 19:15.

Nun sind erst einmal drei Wochen Pause bevor es am 3. März zum vorletzten Spiel auswärts gegen die Spvgg Mössingen geht

VfL Sindelfingen:
Elena König, Kim Steinlein (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Juliane Dold (3), Julia Haller (1), Nathalie Krauß (4), Lisa Henres (3), Sonja Stark, Annika Tucher, Katrin Weiler (4).

Handball: Ansprechpartner

Technischer Leiter:

Karl-Heinz Schober, Telefon: (07031) 23 66 73

Vorstand JSG BOESI:

Marco Cece, Telefon: (07157) 721 36 27 und

Michaela Baumgartl, Telefon: (07031) 38 69 17.

Weitere Informationen (Mannschaften, Trainingsdaten...) der weiblichen und männlichen Jugend unter:

Handball: JSG