Sponsoren

Diese Sponsoren unterstützen derzeit den VfL Sindelfingen

1001 spiele

Informationen zum Sponsorenpool

Kontakte

Geschäftstelle: Ingrid Hornikel, Wolboldstr. 3, 71063 Sindelfingen
Telefon: 07031/ 87 59 66 - eMail Handball Geschäftsstelle

Jugend: Michaela Baumgartl, Goethestr. 39, 71069 Sindelfingen
Telefon: 07031/38 69 17 - eMail Handball Jugend

Presse | Handball | 26.04.2016

Der Meister verliert beim Aufsteiger

Bezirksliga-Meister HSG Böblingen/Sindelfingen II hat das letzte Saisonspiel bei der SG Nebringen/Reusten mit 24:33 verloren. Das konnte auch Torschützenkönig Achim Schwab nicht verhindern.

Der ersatzgeschwächte SV Magstadt unterlag beim TV Rottenburg mit 26:33-Toren.

Das Duell Vizemeister gegen Meister war lediglich in der Anfangsphase ausgeglichen. David Hofacker brachte die HSG nach 50 Sekunden in Führung, doch danach mussten die Schützlinge von Trainer Marco Cece die restliche Spielzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Zur Pause lag der Champion mit 12:17 im Hintertreffen. Damit war die Partie bereits gelaufen.

Achim Schwab war es dann vorbehalten 26 Sekunden vor Schluss den letzten Treffer zum 33:24 zu erzielen. Der Sindelfinger sicherte sich überlegen die Torjäger-Kanone der Bezirksliga.

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Bertram, Scheer, Root, Maurer (1 Tor), Hofacker (7), Fecker (1), Weber (1), Bluthardt (2), Grimme, Müller (4), Batsching, Schwab (8/davon 2 Siebenmeter)

„Ich mache meinen Spielern keinen Vorwurf. Die Vorzeichen waren schlecht. Julian Kühnle stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, außerdem waren Daniel Diedrich, Markus Satrapa und Benny Schuler angeschlagen. Aus diesen Gründen war einfach nicht mehr drin“, sagte SVM-Trainer Daniel Mössinger. Der TV Rottenburg gab von Anfang an Vollgas, schließlich ging es bei den Hausherren noch darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Gastgeber erspielten sich eine 18:11-Pausenführung.

Der SV Magstadt stand auch in der zweiten Hälfte aufgrund von zahlreichen angeschlagenen Spielern auf verlorenem Posten und konnte nicht mehr entscheidend verkürzen. Dennoch gaben sich die Gäste nicht auf. Am Ende musste der SVM mit 26:33-Toren die Segel streichen.

„Ich bin froh, dass die Saison zu Ende ist. Nun können sich unsere verletzten und angeschlagenen Spieler endlich auskurieren. Im Gegensatz zur letzten Saison haben wir einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, sagte Daniel Mössinger. Bis auf Angelo Kreczmarsky, der seine Karriere beendet, haben alle Spieler ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.

SV Magstadt: Frank, Fain, Schuler (4), Kienle, Streichsbier (1), Diedrich, Satrapa (8), Rippl (7/2), Kreczmarsky (5), Weber, Fischinger (1)

Im letzten Saisonspiel kam die HSG Schönbuch II zu einem klaren Erfolg im Lokalderby gegen den TSV Schönaich und revanchierte sich damit für die Hinspielniederlage. Damit beendet die Württemberg-Liga-Reserve die Saison auf Platz fünf, während Aufsteiger TSV Schönaich im Endklassement auf Rang acht landet. „Wir hatten sehr viele Verletzte“, erklärte Schönaichs Spielertrainer Admir Kesetovic. Auch dezimiert boten die Gäste bis Mitte der ersten Halbzeit Paroli. Doch nach dem 6:6 gab die Schönbuch-Sieben Vollgas. Gestützt auf einen sehr starken Matthias Twardon im Tor, zogen die Gastgeber bis zur Pause auf 15:8 davon. „Eine überragende Leistung“, lobte Schönbuch-Coach Klaus Dürr seinen Torhüter, der unter anderem auch einen Strafwurf entschärfte. In der zweiten Hälfte machte der Gastgeber da weiter, wo er vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte und ließ die Gäste nicht näher als auf sechs Treffer herankommen. Julian Krüger baute den Vorsprung in der 56. Minute beim 29:19 gar auf zehn Tore aus. „Ab der 25. Minute hatten wir die Partie im Griff“, freute sich Schönbuchs Klaus Dürr, während Schön- aichs Kesetovic einräumte: „Die HSG Schönbuch wollte den Sieg heute mehr.“

HSG Schönbuch II: Twardon, Schneider, Schenk (2), Keiner (1), Maier (5), Fröhlich (1), Großhans (3), Krüger (7), Maurer (1), Pisch (2), Dörner (4), Gauß (1), Di Filp (1); Horn (2).

TSV Schönaich: Kopp, Gärtner, Kesetovic (3), Kniesz (5), Metzger, Ten Brink (1), Ernst (2), Garvia, Doth Luburic (3) Wendlandt (4), Atalay (4).

Markus Satrapa (Mitte) war mit acht Toren erfolgreichster Werfer bei der 26:33-Niederlage des SV Magstadt zum Saisonfinale in Rottenburg. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 25.04.2016

Urs Bonhage ist nicht zu stoppen

Die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen kamen im letzten Saisonspiel zu einem 35:31-Erfolg beim TV Weilstetten II und machten damit ihrem scheidenden Trainer Klaus Wanner ein Abschiedsgeschenk.

„So habe ich mir mein letztes Spiel als HSG-Trainer vorgestellt. Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute eine couragierte Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, sagte Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, nach dem 35:31-Erfolg seiner Mannschaft beim TV Weilstetten II.

Zunächst entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Beide Teams wollten sich unbedingt mit einem Sieg in die lange Pause verabschieden. Nach einem Treffer von HSG-Rückraumspieler Stefan Trunk stand es nach zehn Minuten 4:4 unentschieden. Im Anschluss kam der HSG-Express so richtig auf Touren. Nach 17 Zeigerumdrehungen netzte Mark Schenker zur 10:6-Gästeführung ein. Der bärenstarke Urs Bonhage, der insgesamt 14 Treffer markierte, sorgte für den 15:12-Pausenvorsprung für die HSG Böblingen/Sindelfingen. „Ich habe meinen Spielern in der Halbzeitpause gesagt, dass sie ihre Angriffe weiterhin so konsequent zu Ende spielen sollen wie in der ersten Hälfte“, so Klaus Wanner.

Die Worte des Trainers schienen Gehör gefunden zu haben. Nach 42 Minuten lag die HSG Böblingen/Sindelfingen mit 23:19 vorne. Der TV Weilstetten II schaffte es im zweiten Durchgang nie, näher als auf drei Tore Differenz heranzukommen. Nun kam die Zeit von Markus Martinewsky. Der Routinier drehte in seinem letzten Spiel noch einmal richtig auf und hatte mit seinen sieben Treffern einen großen Anteil daran, dass der TV Weilstetten II nicht noch einmal Morgenluft witterte. „Für Markus freut es mich riesig, dass er in seinem letzten Spiel eine solch überragende Leistung gebracht hat“, sagte Klaus Wanner.

Spätestens in der 54. Minute, nach einem Torerfolg von Markus Martinewsky zur 31:25-Gästeführung, war die Messe gelesen. Am Ende feierte die HSG Böblingen/Sindelfingen einen 35:31-Auswärtserfolg. „Kompliment an die Mannschaft. Man verabschiedet sich natürlich viel lieber mit einem Sieg als mit einer Niederlage. Es waren wirklich zwei sehr schöne Jahre und ich wünsche den Jungs alles Gute für die Zukunft“, sagte Klaus Wanner.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Heinkele (2 Tore), Petri, Trunk (5), Root, Schenker (3), Martinewsky (7), Raff (1), Blume (3), Bonhage (14/4 Siebenmeter), Schwab

Urs Bonhage steuerte beachtliche 14 Treffer zum HSG-Erfolg bei. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 22.04.2016

„Ich möchte meinen Akku aufladen“

Die Wege von Trainer Klaus Wanner und den Landesliga-Handballern der HSG Böblingen/Sindelfingen trennen sich nach der Saison (die SZ/BZ berichtete). Zum Abschied wünscht sich Wanner einen Sieg im letzten Saisonspiel beim TV Weilstetten II am kommenden Samstag.

Die SZ/BZ hat sich mit Trainer Klaus Wanner über die vergangenen zwei Jahre als Verantwortlicher bei den Landesliga-Männern der HSG Böblingen/Sindelfingen unterhalten.

Sie hätten sich bestimmt gerne am vergangenen Samstag mit einem Heimsieg gegen die HSG Schönbuch von den eigenen Fans verabschiedet, oder?

Klaus Wanner: „Ja, klar. Vor dieser tollen Kulisse hätte sich jeder Trainer gerne mit einem Sieg verabschiedet. Es wäre auch möglich gewesen, die Chancen waren da. Wir sind mit 23:27 Toren zurückgelegen und sind dann wieder richtig gut ins Spiel gekommen. Dann haben wir ein bisschen offensiver gedeckt und haben dann auch die Würfe der HSG nicht mehr so zugelassen. Leider haben wir dann aber im Gegenzug die Chancen nicht reingemacht.“

Klaus Wanner: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Ich fahre ja nicht irgendwo hin, um die Punkte abzuliefern. Klar, wäre es auch schön gewesen, das letzte Heimspiel zu gewinnen. Die Jungs haben sich auch reingehängt. Am Ende hat aber leider die nötige Cleverness gefehlt.“

Wie lautet Ihr persönliches Fazit von zwei Jahren als HSG-Trainer?

Klaus Wanner: „Positiv, trotz des verpassten Aufstiegs. Dafür hätte schon alles passen müssen. Da haben viele Faktoren den Ausschlag gegeben, dass es mit dem Aufstieg nichts wurde. Die Verletzungen von Nico Kuppinger, Marc Petri und viele weitere kleine Nuancen, die am Ende den Ausschlag gegeben haben, dass es nicht mit dem Aufstieg geklappt hat.“

Gab es schon Kontakt mit Ihrem Nachfolger Volker Blumenschein?

Klaus Wanner: „Wir unterhalten uns immer wieder einmal. Er ist regelmäßig bei unseren Spielen in der Halle. Er war auch am Samstag beeindruckt, wie die Mannschaft gekämpft hat und sich nie aufgegeben hat. Auch nach diesem Vier-Tore-Rückstand hat sie alles gegeben.“

Das Konkurrenzdenken ist aus den Köpfen raus

Was wünschen Sie dem Landesliga-Team der HSG Böblingen/Sindelfingen für die Zukunft?

Klaus Wanner: „Es ist mein großer Wunsch, dass die Mannschaft sich noch mehr findet. Wir haben bereits einen guten Draht zueinandergefunden. Die alten Querelen zwischen VfL und SVB sind völlig in Vergessenheit geraten. Dieses Konkurrenzdenken ist komplett aus den Köpfen raus. Es ist völlig egal, ob man seine Heimspiele in Sindelfingen oder Böblingen austrägt. Man hat wirklich eine Kameradschaft geschlossen und ich wünsche mir, dass dies auch im Umfeld so weiter geht.“

Das Potenzial für den Aufstieg in der kommenden Saison ist da, oder?

Klaus Wanner: „Ja, das Potenzial ist da, aber man müsste sich noch zusätzlich verstärken. Man braucht auf jeder Position zwei gleichwertige Spieler. Damit man immer wieder durchwechseln kann, ohne dass man sich verschlechtert und dadurch auch verschiedene Konzepte zueinanderpassen. Man bräuchte einen breiteren Kader, der uns in dieser Saison noch etwas gefehlt hat.“

Wie geht es für Sie persönlich weiter?

Klaus Wanner: „Ich nehme zunächst einmal eine Auszeit als Handballtrainer und widme mich privaten Dingen. Ich habe auch schon zwei Anfragen abgewimmelt. Wenn mir dann daheim je die Decke auf den Kopf fallen sollte, ist ein Einstieg als Coach auf jeden Fall wieder denkbar. Ich möchte meinen Akku wieder richtig aufladen.“

Meinen Sie, wenn das Spiel noch ein, zwei Minuten länger gegangen wäre, dass Sie dann das Spiel noch gewonnen hätten?

Klaus Wanner: „Es gab eine 50:50-Chance. Wir hatten die Chance auf den Sieg. Es gehört halt immer ein bisschen Glück dazu, und das hatten wir leider in den entscheidenden Phasen nicht.“

War dieses Spiel symptomatisch für die gesamte Saison. Hat am Ende bei Ihrem Team im Gegensatz zur HSG Schönbuch der letzte Tick Abgebrühtheit gefehlt?

Klaus Wanner: „Die HSG Schönbuch war besser eingespielt als wir. Die verstehen sich blind. Da kennt jeder die Laufwege vom anderen. Die Passwege stimmen da einfach.“

Würden Sie der HSG Schönbuch nun die Meisterschaft gönnen?

Klaus Wanner: „Ich würde auf jeden Fall meinem Heimatverein die Meisterschaft gönnen, gar keine Frage. Unabhängig davon, wer am Ende Meister werden sollte. Die Trauben in der Württembergliga hängen sehr hoch. Das ist schon ein riesiger Sprung.“

Nun haben Sie Ihr letztes Spiel beim TV Weilstetten II. Ein Sieg zum Abschluss wäre schön, oder?

Presse | Handball | 19.04.2016

Meisterfeier bis in den Morgen

Die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen II haben es geschafft. Mit einem 25:19 Derbysieg gegen die HSG Schönbuch II sicherte sich das Team einen Spieltag vor Schluss die Bezirksliga-Meisterschaft. Danach wurde kräftig gefeiert, und es blieb nicht nur bei der obligatorischen Bierdusche für Trainer Marco Cece.

Der TSV Schönaich besiegte den TSV Betzingen mit 35:27 und hat nun ein ausgeglichenes Punktekonto.

Dem Tabellenführer war die Nervosität im Duell der beiden Landesliga-Reserven deutlich anzumerken. In der ersten Halbzeit mussten die Schützlinge vom Marco Cece fast immer einem Rückstand hinterherlaufen. Doch zur Pause stand es 11:11. „Wir sind schwer in die Partie reingekommen“, gab Marco Cece dann auch zu.

Im zweiten Abschnitt drehten die Hausherren dann aber auf. Zehn Minuten vor der Schlusssirene sorgte Achim Schwab mit seinem Treffer für das 20:16 und die Vorentscheidung. Kurz danach legte Nick Schneider das 21:16 nach. Es war sein letztes Tor, denn kurz danach verletzte er sich am Knie. Marco Cece: „Da deutet viel auf einen Kreuzbandriss hin.“ Dies war glücklicherweise der einzige Wermutstropfen in der Sommerhofenhalle. Böblingen/Sindelfingen II gewann die Partie mit 25:19 und die Party konnte beginnen.

In der Kabine hatten die Spieler ein kleines Planschbecken aufgebaut, und da saß dann jeder mal drin. Marco Cece musste zudem eine Bierdusche über sich ergehen lassen. „Nach dem Spiel der Landesliga-Mannschaft sind wir dann alle feiern gegangen. Als ich gegen 4 Uhr morgens das Pio verlassen habe, war ich noch nicht mal der Letzte“, sagt der Meistertrainer der HSG.

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Bertram, Scheer, Maurer, Herok, Hofacker (3 Tore), Heinkele (2/1 Siebenmeter), Grimme (2), Bluthardt, Bonhage (3/1), Müller (3), Batsching, Schwab (9/5), Schneider (1), Leupholz (2).

HSG Schönbuch II: Twardon, Schneider, Maier (2), Fröhlich, Großhans (5), Krüger (5/1), Maurer (1), Pisch (1), Dörner (1), Di Filpo (4/4), Horn.

In den ersten zehn Minuten nach der Pause legte der SVM den Grundstein für den Erfolg. „Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft. Dass wir das Spiel nicht deutlicher gewonnen haben, lag an unserer schwachen Chancenverwertung in der ersten Halbzeit“, sagte SVM-Trainer Daniel Mössinger. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber nach einem Treffer von Tim Kienle mit 7:3 vorne. Die abstiegsgefährdeten Gäste aus Großengstingen hatten vor allem mit der 3:2:1-Defensive des SVM große Probleme. „Unsere Deckung stand richtig gut“, so Daniel Mössinger.

Anstatt nun den Vorsprung kontinuierlich auszubauen, machte sich der SV Magstadt das Leben selbst schwer. Mangelnde Chancenverwertung und leichte Ballverluste spielten den Gästen in die Karten. Der TVG nutzte die Magstadter Schwächephase und verkürzte bis zur Halbzeitpause auf 11:12. Zu allem Überfluss zog sich SVM-Rückraumspieler Julian Kühnle einen Zehenbruch zu. „Ich habe meine Spieler in der Halbzeitpause darauf hingewiesen, dass sie sich wieder voll auf ihren Torabschluss konzentrieren sollen. Wir haben leider in manchen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen“, so Daniel Mössinger.

Der SVM kam wie verwandelt aus der Kabine und erspielte sich bis zur 44. Minute einen 19:13-Vorsprung. „In dieser Phase haben wir den Grundstein für den Sieg gelegt“, sagte Daniel Mössinger. Im Gegensatz zur ersten Hälfte spielte der SV Magstadt nun konzentriert weiter und ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende feierte die Mössinger-Sieben einen ungefährdeten 27:22-Heimerfolg. „Wir wollen nun auch unser letztes Spiel am Samstag in Rottenburg gewinnen und die Saison damit gut zu Ende bringen“, so Daniel Mössinger.

SV Magstadt: Frank, Fain, Schuler (1), Kienle (4), Streichsbier (3), Kühnle (6), Diedrich (1), Satrapa (3), Rippl (4/3), Kreczmarsky (1), Weber (4).

So sehen Sieger aus: Die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen II feiern in der Kabine die Meisterschaft. Bild: z

Presse | Handball | 18.04.2016

„Jetzt haben wir unser Endspiel“

Die HSG Schönbuch geht als Tabellenführer in den letzten Saisonspieltag der Handball-Landesliga. Die heikle Auswärtsaufgabe bei der HSG Böblingen/Sindelfingen bestand die Mannschaft von Thomas Dangel mit Bravour und siegte im Derby in der rappelvollen Sommerhofenhalle knapp aber verdient mit 27:26 (15:14).

Die Zeichen standen bei der HSG Böblingen/Sindelfingen vor dem Anpfiff des Nachbarschaftsduells auf Abschied. Klaus Wanner absolvierte sein letztes Heimspiel als Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen und richtete vor der Partie dementsprechend nur einen Wunsch an seine Mannschaft: „Ich würde mich sehr gerne mit einem Sieg vom eigenen Publikum verabschieden.“

Seine Spieler ließen sich nicht zwei Mal bitten und gaben in dem mit Spannung erwarteten Duell gleich das Tempo vor. Angeführt von Spielmacher Frederik Todt, der seine Nebenleute immer wieder klasse in Szene setzte, lag die HSG Böblingen/Sindelfingen von Beginn an in Führung, nach 18 Minuten sogar mit 10:6. Zu dem Zeitpunkt hatte Thomas Dangel bereits eine Auszeit anberaumt, die allerdings zunächst ergebnislos verpuffte. „Meine Spieler dachten, sie werden das Spiel schon irgendwie gewinnen“, monierte der Schönbucher Trainer, „deshalb sind wir von Beginn an einem Rückstand hinterhergelaufen.“

Das Spiel der Gäste besserte sich erst nach rund 20 Minuten. Vor allem Janek Förch kam nun auf Touren und brachte sein Team Tor um Tor heran. In der 27. Minute glich der Schönbucher Rückraumspieler zum 13:13 aus und legte eine Minute später sogar das 14:13 nach – es war die erste Führung der Gäste überhaupt. Bei 15:14 für die HSG Schönbuch wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff gehörten die ersten Minuten wieder den Hausherren, die durch Treffer von Malte Blume und Nicholas Raff bei 16:15 ihrerseits wieder in Führung lagen. Jetzt allerdings ließen die Gäste keine Zeit verstreichen und reagierten sofort.

Das Spiel wurde hektischer, die Abwehrreihen dominierten, sodass die Trefferquote merklich sank. Die HSG Böblingen/Sindelfingen hielt das Spiel auch dank Urs Bonhage offen, der auf Rechtsaußen wenig zur Geltung kam, auf halbrechts aber vom Gegner kaum zu halten war. Die logische Folge: Schönbuch-Trainer Thomas Dangel ließ den ehemaligen Drittligaspieler in Manndeckung nehmen.

Rund zehn Minuten vor dem Spielende schien die Partie dann zugunsten der Gäste gelaufen, als Janek Förch das zwischenzeitliche 26:22 für die HSG Schönbuch erzielte. Klaus Wanner reagierte, scharte seine Mannen in einer Auszeit noch ein letztes Mal um sich und blies zum Endspurt. Schönbuch erzielte kurz darauf durch Michael Starke zwar das vorübergehende 27:23 – dies blieb aber der letzte Treffer der Gäste an diesem Abend.

Fortan übernahmen die Hausherren, die Tor um Tor verkürzten und in der Schlussphase gleich mehrmals am Ausgleich schnupperten. Doch Wurfpech und der ehemalige Sindelfinger Freddy Weihing im Tor verhinderten letztlich einen Punktgewinn für die HSG Böblingen/Sindelfingen.

Thomas Dangel war nach der Schlusssirene erleichtert und zufrieden, die zwei Punkte verbucht zu haben: „Jetzt haben wir vor eigenem Publikum unser Meisterschaftsendspiel gegen Pfullingen. Vor sechs Wochen waren wir tot, jetzt haben wir wieder alles selbst in der Hand.“

Sein Gegenüber, Klaus Wanner, hob trotz der Niederlage das Positive hervor: „Wir haben zwar vorne einige Würfe vergeben, aber hinten super verteidigt und über die gesamte Spielzeit dagegengehalten. Im Großen und Ganzen hat Schönbuch das Spiel aber verdient gewonnen. Für mich persönlich ist das ein schöner Abschluss nach zwei Jahren als Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen. So ein Spiel vor voller Halle, was will man mehr.“

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer; Heinkele, Petri, Trunk (3 Tore), Root, Schenker (1), Martinewsky, Kuppinger (1), Bonhage (5), Raff (3), Todt (8/8), Blume (1), Schwab (4).

HSG Schönbuch: Herz, Freddy Weihing; Thomas Schmid (1), Starke (6/3), Zegledi (1), Huber, Förch (8/1), Appelrath (2), Schuler, Großmann (3), Marks (3), Sören Weihing, Simon Schmid (2), Herold (1).

Auf halbrechts war Urs Bonhage (am Ball) von der HSG Schönbuch kaum zu stoppen. Dennoch verlor die HSG Böblingen/Sindelfingen das Landesliga-Derby in der vollen Sommerhofenhalle knapp mit 26:27. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 16.04.2016

Zwei Derbies: HSG gegen HSG

Heute Abend um 20 Uhr empfängt die HSG Böblingen/Sindelfingen in der Handball-Landesliga den Spitzenreiter HSG Schönbuch zum Derby. Mit einem Sieg in der Sindelfinger Sommerhofenhalle könnten die Gäste einen wichtigen Schritt in Richtung Landesliga-Meisterschaft machen.

Für den scheidenden Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, Klaus Wanner, ist es der letzte Heimauftritt mit seinem Team. „Es gibt doch nichts Schöneres, als sich mit einem Derby vor einer tollen Kulisse von den eigenen Fans zu verabschieden. Meine Spieler und ich sind alle richtig heiß auf dieses Spiel“, so Klaus Wanner.

Die Favoritenrolle schiebt Wanner in Richtung HSG Schönbuch: „Die HSG Schönbuch hat zuletzt in Mössingen und gegen Fridingen gewonnen. Sie haben einen richtig guten Lauf.“ Dennoch weht Klaus Wanner gegen den Spitzenreiter nicht mit der weißen Fahne: „Wir möchten jedes Spiel gewinnen. Wir haben nichts zu verlieren, die schon. Wir haben keinen Druck, den hat eindeutig die HSG Schönbuch.“

Die Gäste vom Schönbuchrand haben noch eine Rechnung mit der HSG Böblingen/Sindelfingen offen, als man in eigener Halle mit 23:26 verlor. Beide Teams kennen sich sehr gut. So sind die Stärken der Schönbuch-Sieben auch kein Geheimnis für Klaus Wanner. „Sie haben eine sehr gute offensive Abwehr, eine gute erste und zweite Welle sowie zwei sehr gute Torhüter. Dennoch ist die HSG Schönbuch schlagbar. Das haben wir ja bereits im Hinspiel bewiesen.“ Bei den Gastgebern wird auf jeden Fall Silas Tischner aufgrund von Schulterproblemen nicht zur Verfügung stehen. Hinter den angeschlagenen Marc Petri und Marian Heinkele steht ein dickes Fragezeichen.

„Das Derby ist sicherlich etwas ganz Besonderes für meine Spieler“, sagt auch Schönbuch-Coach Thomas Dangel und weiter: „Wenn es gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen geht, sind alle zu 120 Prozent motiviert.“ Da beißen dann vielleicht auch Stefan Appelrath und Dominik Schuler auf die Zähne, deren Mitwirken nach dem Abschlusstraining am Donnerstag noch nicht sicher war. Auf jeden Fall wollen alle Schönbuch-Akteure diese Partie möglichst gewinnen. Und ein Sieg wäre Gold wert für die HSG Schönbuch, die sich wieder die Meisterschaft aus eigener Kraft sichern kann.

Info

Den Heimspieltag in der Sommerhofenhalle eröffnen die Bezirksliga-Männer der HSG Böblingen/Sindelfingen II. Sie treffen um 16 Uhr auf die HSG Schönbuch II. Um 18 Uhr spielen die Landesliga-Frauen der HSG gegen die Spvgg Mössingen.

Sein letztes Derby auf der HSG-Bank: Klaus Wanner. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 12.04.2016

Noch zwei Schritte für die HSG

Nach dem 42:33-Erfolg bei der SG Ober-/Unterhausen II trennen die Bezirksliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen II nur noch zwei Schritte von der Meisterschaft. „Jetzt sind wir soweit gekommen, jetzt wollen wir den Titel auch holen“, sagt Trainer Marco Cece.

Der TSV Schönaich unterlag in Hirsau mit 25:28 und die HSG Schönbuch II gewann in Betzingen mit 28:15.

Die SG Ober-/Unterhausen II ging durch Daniel Jungel mit 1:0 in Führung, doch das war gleichzeitig auch der einzige Vorsprung der Gastgeber in dieser Partie. Die HSG Böblingen/Sindelfingen II traf nach Belieben und führte nach 16 Minuten mit 14:5. „Damit war das Spiel entschieden, danach hatte die Partie nur noch Freundschaftsspiel-Charakter“, sagt Marco Cece.

Die HSG verlor dennoch nie die Kontrolle und gewann am Ende mit 42:33. Erfolgreichster Werfer war einmal mehr Achim Schwab mit 15 Toren. „Die anderen Spieler arbeiten alle für ihn“, so Marco Cece. Am Samstag um 16 Uhr steht in der Sommerhofenhalle das Derby gegen die HSG Schönbuch II an. Marco Cece: „Das ist ein schwerer Brocken, aber wir wollen jetzt die Meisterschaft.“

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Bertram, Scheer, Maurer (2 Tore), Herok (6), Hofacker (7), Fecker (1), Grimme (2), Bluthardt (1), Schneider (1), Bonhage (1), Müller (2), Batsching (1), Schwab (15/davon 3 Siebenmeter), Leupholz (3/1).

Der stark ersatzgeschwächte SV Magstadt verschlief bei der SG Nebringen/Reusten den Start in die Partie völlig. In der zweiten Halbzeit kam der SVM dann auf Touren, die Aufholjagd kam bei der 26:30-Niederlage allerdings zu spät.

Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen standen beim SV Magstadt lediglich sieben Feldspieler zur Verfügung. Zu allem Überfluss verschlief der SVM den Start bei der SG Nebringen/Reusten völlig und lag nach zehn Minuten mit 1:6 hinten. Lediglich Manuel Rippl und Markus Satrapa waren in der ersten Halbzeit hellwach und erzielten zusammen sieben der neun SVM-Tore bis zur Halbzeitpause. Mit einem 9:18-Rückstand gingen die Gäste in die Kabine.

SVM-Trainer Daniel Mössinger schien in der Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden zu haben. So kamen die Magstadter wie verwandelt aus der Kabine. Der SV Magstadt verkürzte den Rückstand von Minute zu Minute. Nach 45 Zeigerumdrehungen lagen die Gäste mit 20:24 zurück. Im Gegensatz zu den ersten 30 Minuten stand die Defensive nun wesentlich kompakter. Der stark dezimierte SVM schien die zweite Luft zu bekommen.

In der 52. Minute markierte Angelo Kreczmarsky den Treffer zum 24:26 aus SVM-Sicht. Der SV Magstadt hatte nun trotz des schwachen Beginns noch einmal Lunte gerochen. Aus der Zuversicht wurde allerdings schnell Resignation. Die Aufholjagd schien zu viel Kraft gekostet zu haben. So musste der SV Magstadt wieder abreißen lassen und verlor am Ende mit 26:30. „Den Start ins Spiel haben wir leider völlig verschlafen. Dennoch haben die Jungs in der zweiten Halbzeit eine gute Moral bewiesen. Toll, wie mein Team in der zweiten Hälfte über den Kampf ins Spiel gefunden hat“, sagte SVM-Trainer Daniel Mössinger.

SV Magstadt: Frank, Fain, Schuler (6 Tore), Kienle (1), Kühnle (2), Satrapa (4), Rippl (12/4 Siebenmeter), Kreczmarsky (1), Weber.

Presse | Handball | 11.04.2016

Die HSG II ist Tabellenführer

Die HSG Böblingen/Sindelfingen II ist neuer Tabellenführer in der Handball-Bezirksliga. Die Schützlinge von Trainer Marco Cece gewannen ihr Auswärtsspiel bei der SG Oberhausen/Unterhausen II mit 42:33. Erfolgreichster Werfer bei der HSG II war einmal mehr Achim Schwab mit 15 Toren. Der SV Magstadt verlor dagegen in Nebringen mit 26:30. Der TSV Schönaich unterlag in Hirsau mit 25:28 und die HSG Schönbuch II siegte beim TSV Betzingen deutlich mit 28:15. –z–

Presse | Handball | 11.04.2016

„Sind für das Derby gerüstet“

Die HSG Böblingen/Sindelfingen feierte bei der abstiegsgefährdeten SG Ober-/Unterlenningen einen nie gefährdeten 31:23-Arbeitssieg. Die Wanner-Sieben ist damit für das Derby am kommenden Samstag gegen die HSG Schönbuch gerüstet.

„Für die Zuschauer war es kein schönes Spiel. Wir haben das Nötigste getan. Bei den Lenningern hat man gemerkt, dass viele Spieler verletzungsbedingt fehlten“, sagte Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen nach dem 31:23-Sieg seines Teams in Lenningen.

Die HSG kam gut in die Partie und lag schnell mit 3:0 vorne. In der 23. Minute markierte Nico Kuppinger den Treffer zur 10:6-Führung. Die SG Ober-/Unterlenningen suchte ihr Glück aufgrund eines ungefährlichen Rückraums vermehrt über das Anspiel an den Kreis. „Das haben sie gut gemacht und unsere Deckung vor Probleme gestellt. Mit zunehmendem Spielverlauf haben wir es aber immer besser in den Griff bekommen“, so Klaus Wanner. Der Vier-Tore-Vorsprung der Gäste hatte weiterhin Bestand. So ging die HSG Böblingen/Sindelfingen mit einer 13:9-Führung in die Halbzeitkabine. „Ich habe in der Pause vor allem auf das Kreisanspiel hingewiesen. Es war bereits früh zu erkennen, dass wir das Spiel gewinnen würden, da wir einfach die besseren Einzelspieler hatten“, so Klaus Wanner.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte legten die Gäste den Grundstein für den deutlichen Erfolg. So zog die HSG Böblingen/Sindelfingen bis zur 43. Minute auf 23:13 davon. Allen voran Malte Blume machte mit einigen Treffern auf sich aufmerksam. „Malte hat ein klasse Spiel gemacht“, sagte Klaus Wanner.

Die Hausherren konnten lediglich etwas Ergebniskosmetik betreiben. Klaus Wanner nutzte die Partie im Gefühl des sicheren Vorsprungs, um durch zu wechseln. So bekamen alle HSG-Akteure genügend Spielanteile. Am Ende feierte die HSG Böblingen/Sindelfingen einen deutlichen Erfolg bei abstiegsgefährdeten Lenningern. Mark Schenker markierte den Treffer zum 23:31-Endstand.

„Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten. Es war eine konzentrierte, wenn auch nicht überragende Leistung von uns. Wir sind auf jeden Fall für das Derby gegen die HSG Schönbuch am kommenden Samstag in der Sommerhofenhalle gerüstet“, so Klaus Wanner.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Meyer, Gsell, Trunk (7 Tore), Root (1), Schenker (2), Martinewsky, Kuppinger (1), Bonhage (6/2 Siebenmeter), Raff (4), Todt (4), Blume (4), Schwab (2)

Stefan Trunk (rechts) war mit sieben Treffern der erfolgreichste Werfer der HSG Böblingen/Sindelfingen. Bild; Photo 5

Presse | Handball | 06.04.2016

Noch zwei Siege bis zum Titel

Die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen II bleiben Bezirksliga-Tabellenführer SG Tübingen dicht auf den Fersen. Gegen Schlusslicht TSV Betzingen feierte die Landesliga-Reserve einen deutlichen 35:25-Sieg.

Der TSV Schönaich war am Wochenende spielfrei.

Nur die ersten sieben Minuten konnte der TSV Betzingen offen gestalten. Nach dem 4:4-Zwischenstand erhöhten Florian Müller und Stefan Kayser auf 6:4. Eine Sekunde vor der Halbzeit-Sirene erhöhte Daniel Bluthardt mit seinem dritten Treffer binnen viereinhalb Minuten auf 18:11. Damit war die Partie bereits nach 30 Minuten entschieden. Am Ende stand ein 35:25-Erfolg.

Da Tübingen bereits zwei Partien ausgetragen hat, reichen der HSG zwei Siege aus den letzten drei Saisonspielen zur Bezirksliga-Meisterschaft. Bester Werfer bei der Landesliga-Reserve war einmal mehr Achim Schwab mit zwölf Toren.

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Bertram, Scheer, Maurer (2 Tore), Herok (2), Hofacker (2), Fecker (2), Weber (1), Bluthardt (4), Bonhage (2), Müller (2), Kayser (1), Schwab (12/1 Siebenmeter), Schlake (2), Leupholz (3)

Eine sehr bewegliche 3:2:1-Abwehrformation im Verbund mit einem starken Torhüter Markus Frank waren die Erfolgsgaranten beim SV Magstadt. „Markus hat klasse gehalten. Zudem haben wir in der Abwehr so agiert, wie ich es mir vorstelle“, sagte ein zufriedener SVM-Trainer Daniel Mössinger nach dem 32:23-Heimerfolg seines Teams gegen die SG Ober-/Unterhausen II.

In den ersten Minuten entwickelte sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe. Nach einer Viertelstunde stand es 6:6. Bis zur Halbzeitpause musste der SVM im Anschluss lediglich drei Gegentore hinnehmen. Mit einer 13:9-Führung gingen die Gastgeber in die Halbzeitkabine. „Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, dass wir den Start in den zweiten Durchgang nicht verschlafen dürfen und damit den Grundstein für den Sieg legen können. Sie haben gut zugehört“, so Daniel Mössinger. So zog der SVM bis zur 42. Minute auf 20:12 davon. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs ließ der SV Magstadt etwas die Zügel schleifen, so konnte die SG Oberhausen II auf 18:22 verkürzen.

Der SVM besann sich in den letzten zehn Minuten wieder auf seine Stärke und gewann am Ende deutlich mit 32:23. Vor allem die Rückraumtreffer von Julian Kühnle, der insgesamt zehn Mal erfolgreich war, waren Gold wert.

SV Magstadt: Frank, Fain, Schuler (4 Tore), Streichsbier (2), Kühnle (10), Satrapa (3), Rippl (5), Kreczmarsky (3), Weber (3), Fischinger (2)

Zu Beginn der Partie sah es so aus, als würden die Hausherren die Gäste aus dem Schwarzwald überrennen. 7:2 hieß es nach zehn Minuten für die HSG Schönbuch II. Danach kam die SG Hirsau aber langsam näher heran. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gäste dann sogar in Führung gehen (16:18) und erst zwei tolle Einzelleistungen von Markus Maier, bei der dieser HCL-Routinier Michael Keller in der Abwehr düpierte, brachten wieder die Wende zugunsten der HSG.

Alexander Pisch und Stephan Schenk erhöhten auf 24:20. „Den Gegner haben wir nach unserer Führung unnötigerweise ins Spiel kommen lassen“, kritisierte Schönbuch-Coach Klaus Dürr und ergänzte: „Uns fehlt zurzeit einfach die Konstanz.“

Markus Satrapa (Mitte) erzielte für Magstadt am Samstag drei Tore. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 05.04.2016

HSG-Frauen machen den Deckel drauf

Mit einem 31:19-Heimerfolg gegen den Tabellenletzten TSV Betzingen haben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen den Klassenerhalt perfekt gemacht. Die HSG kam gut ins Spiel, konnte sich aber in der ersten Viertelstunde nicht entscheidend absetzen, da die Gegner einfache Tore erzielen konnten. So stand es in der 13. Minute nur 9:8 für die Heimmannschaft. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit stabilisierte sich die HSG-Abwehr und mit einem Zwischenstand von 17:12 wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt setzten sich die Gastgeberinnen weiter ab und gewannen so verdient mit 31:19. Nach dem schwachen Start in die Saison sicherten die HSG-Frauen bereits drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der Landesliga. Erfolgreichste Werferinnen gegen Betzingen waren Anja Weinhardt (Foto) mit acht Treffern, Julia Leibfried und Kristina Maurer mit jeweils sechs Toren. –z– Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 04.04.2016

Mit Spitzenteam auf Augenhöhe

Die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen haben dem Tabellenzweiten, der Spvgg Mössingen, ein 27:27-Remis abgetrotzt. Bei etwas mehr Cleverness wäre sogar ein Erfolg möglich gewesen.

„Hut ab für diese couragierte Leistung. Die Jungs hätten sich den Sieg verdient gehabt. Gegen diesen starken Gegner unentschieden zu spielen, ist aber auch aller Ehren wert“, sagte ein zufriedener Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen.

Die Gastgeber legten in der Partie gegen den Tabellenzweiten aus Mössingen in der Böblinger Murkenbachhalle ihr Augenmerk auf eine kompakte 6:0-Abwehr. Jeder machte den einen Schritt mehr, der nötig ist, und dies sollte sich auszahlen. So lag die Wanner-Sieben nach 20 Minuten mit 10:6 vorne. „Das Verschieben in der Abwehr zur torgefährlichen Seite hin, hat sehr gut funktioniert. Wir haben durch unsere konzentrierte Abwehrleistung die Mössinger Rückraumspieler zu Fehlern gezwungen“, so Klaus Wanner. Aus einer geordneten Defensive heraus trugen die HSG-Spieler ihre Angriffe in der 1. und 2. Welle nach vorne und kamen so zu einfachen Torerfolgen. In der 25. Minute erhöhte Urs Bonhage auf 12:7. Bei den Gästen war noch reichlich Sand im Getriebe, dies lag aber auch an einer bärenstarken Heimmannschaft. Bis zur Halbzeitpause konnten die Mössinger zumindest auf 11:13 verkürzen. „Ich habe meinen Spielern in der Kabine gesagt, wenn sie weiter so kompakt in der Defensive stehen, dann werden die Mössinger nervös und machen Fehler“, sagte Klaus Wanner.

Auch im zweiten Durchgang ließen die Spieler der HSG Böblingen/Sindelfingen nicht nach und waren weiterhin auf dem richtigen Weg. In der 40. Minute markierte der agile Frederik Todt den Treffer zur 20:16-Führung. Man merkte den Gästen an, dass sie sich keinen Ausrutscher im Aufstiegsrennen erlauben wollten. So kam der Gästeexpress auch nach 40 Minuten noch nicht richtig ins Rollen. In der 57. Minute war die Hoffnung bei den Hausherren groß, etwas Zählbares mitzunehmen, schließlich netzte Nicholas Raff zum 25:22 ein. Einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen die Gastgeber auf der einen Seite und teils auch mangelnde Cleverness führten dazu, dass die Mössinger wieder Lunte rochen. 25 Sekunden vor Spielende erzielte Frederik Todt den Treffer zum 27:26. Die Mössinger bekamen kurz vor Spielende einen Freiwurf zugesprochen. Mössingens Maxim Cahn zog ab, der Ball wurde abgefälscht und trudelte an HSG-Torhüter Kevin Gsell vorbei ins Tor zum 27:27-Endstand.

„Es ist natürlich bitter, wenn man mit dem Schlusspfiff ein solch blödes Gegentor bekommt. Wir hatten die Mössinger am Rande einer Niederlage. Die Zuschauer haben wirklich ein sehr gutes Landesliga-Spiel gesehen“, so Klaus Wanner.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Trunk (5 Tore), Root, Schenker (3), Martinewsky, Kuppinger (4), Bonhage (4), Raff (2), Todt (7/2 Siebenmeter), Blume, Schwab (2)

Der bittere Moment des Ausgleichstreffers in der letzten Sekunde. HSG-Torhüter Kevin Gsell kommt nicht mehr an den Ball. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 02.04.2016

Zwei knochenharte Aufgaben

Attraktiver können Heimspiele kaum sein: Die Handballer der HSG Schönbuch empfangen den Landesliga-Spitzenreiter Fridingen/Mühlheim und die HSG Böblingen/Sindelfingen bekommt es mit dem Tabellenzweiten Mössingen zu tun.

Im vorletzten Heimspiel empfängt die HSG Böblingen/Sindelfingen am Samstag um 19.30 Uhr in der Murkenbachhalle den Tabellenzweiten Spvgg Mössingen. Nachdem die HSG Fridingen/Mühlheim schon wie der sichere Meister aussah, sind die Mössinger dem Spitzenreiter bis auf einen Punkt auf die Pelle gerückt. Zuletzt gewann das Team sogar in Fridingen mit 29:28.

„Sie werden mit ordentlich Selbstvertrauen zu uns kommen“, vermutet HSG-Trainer Klaus Wanner. Der Siegeszug der Mössinger überrascht Wanner aber nicht. „Vor allem im Rückraum sind sie sehr gefährlich besetzt: mit Maxim Cahn auf Halblinks, Holger Bensch auf der Mitte und Simon Schleich auf Halbrechts haben die gleich drei Spieler, die Spiele fast im Alleingang entscheiden können. Da ist richtig viel Beinarbeit gefragt“, sagt Wanner. Auch die Mössinger Abwehr kann sich sehen lassen, hinter der mit Friedrich Gückel zudem einer der besten Torhüter der Landesliga steht. Für Wanner ist deshalb klar: „Wir werden unsere beste Leistung abrufen müssen, wenn wir punkten wollen.“ Wie es geht, hat sein Team im Hinspiel gezeigt, das mit einem 25:25-Unentschieden endete. Weiterhin verzichten muss die HSG auf den verletzten Spielmacher Marc Petri. Fraglich ist der Einsatz von Silas Tischner, der sich gegen Herrenberg an der Schulter verletzt hat. „Wir werden kurzfristig entscheiden, ob er spielen kann“, sagt sein Trainer.

Am Sonntag um 17 Uhr gastiert der Spitzenreiter in der Holzgerlinger Schönbuchsporthalle. Die HSG Fridingen/Mühlheim wird nach der Niederlage gegen Mössingen wohl mit gehörig Wut im Bauch antreten. Der Tabellenführer hat allerdings auch mit dem morgigen Gastgeber noch eine Rechnung offen, fügte doch die HSG Schönbuch der Mannschaft aus dem Donautal die erste Saisonniederlage bei. Inzwischen kamen noch zwei weitere Heimschlappen dazu.

„Auswärts ist die HSG Fridingen/Mühlheim dagegen noch ungeschlagen“, sagt HSG-Coach Thomas Dangel: „Da wird es Zeit, dass sich das ändert.“ Sein Team muss die Partie gewinnen, um sich die Chance auf den Relegationsplatz zu erhalten. „Wenn wir verlieren, sind wir weg vom Fenster.“ Verzichten muss er weiterhin auf Dominik Schuler, Marco Wild und Benjamin Wolf.

Stefan Trunk und die HSG Böblingen/Sindelfingen fordern den Tabellenzweiten aus Mössingen heraus. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 23.03.2016

Bunter Spieltag für Minis und F-Jugend

Einen tollen Spieltag durften die Minis und F-Jugendlichen der HSG Böblingen/Sindelfingen erleben. Unter dem Motto „Angry Birds“ wurde der Spieltag mit 21 Mannschaften in der Murkenbachhalle ausgetragen. Neben Handball, Aufsetzerball, Bankball und Mattenball, einer Staffel, einem Bewegungs-Parcours und einem Zielwerfen wurde natürlich auch gebastelt. Am Ende wurden alle Kinder mit einer Medaille für ihre Teilnahme belohnt. – z –

Presse | Handball | 22.03.2016

Tristesse und Titelträume

Tristesse pur auf der Heimseite, großer Jubel bei den Gästen: Die HSG Böblingen/Sindelfingen II hat das Derby in der Handball-Bezirksliga beim SV Magstadt deutlich mit 36:29 gewonnen und darf weiterhin von der Meisterschaft träumen.

SVM-Trainer Daniel Mössinger zeigte sich danach als fairer Verlierer: „Der HSG-Sieg geht absolut in Ordnung. Wir hatten in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und waren viel zu passiv. Die Chancenverwertung war ebenfalls ganz schwach. Wenn man sechs Siebenmeter verwirft, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man das Spiel verliert.“ Sein Gegenüber auf der Trainerbank, HSG-II-Coach Marco Cece strahlte über das ganze Gesicht: „Wir wollten den Sieg unbedingt. Vor allem die Leistung in der zweiten Hälfte war ganz stark.“ Der überragende HSG-Torhüter Felix Berttram mit einigen sehenswerten Paraden und der 15-fache Torschütze Achim Schwab waren die Erfolgsgaranten bei den Gästen.

Zunächst sah es noch gut aus für die Hausherren. Die Mössinger-Sieben erspielte sich bis zur zehnten Minute einen 6:3-Vorsprung. Die HSG II drehte die Partie und lag nach 20 Zeigerumdrehungen mit 11:9 vorne. Vor allem Achim Schwab schaltete und waltete beinahe nach Belieben. Nach 25 Minuten gingen die Gäste mit 15:12 in Führung. Dann sollte die beste SVM-Phase der Partie kommen. Der SV Magstadt egalisierte bis zur Halbzeitpause auf 17:17. „In den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte hat mein Team so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Die Abwehr stand kompakt und vorne haben wir geduldig auf unsere Chance gewartet“, so Daniel Mössinger.

Neben der schwachen Defensivleistung hatte der SVM nun sein Visier nicht richtig eingestellt. Daraus schlug die HSG Kapital und zog auf 27:21 davon. Magstadts Daniel Diedrich verkürzte noch auf 23:27, dann war die Luft raus. Die HSG Böblingen/Sindelfingen II hingegen schaltete noch mal einige Gänge höher. „Wir können zwar nicht aufsteigen, da unsere erste Mannschaft in der Landesliga spielt, dennoch wollen wir Meister werden. Da war dieser Erfolg heute ein ganz wichtiger Schritt für unser großes Ziel“, so Marco Cece.

SV Magstadt: Fain, Schautt, Schuler (2 Tore/davon 1 Siebenmeter), Kienle (3), Streichsbier, Kühnle (7), Diedrich (5), Satrapa (5/2), Rippl (5/2), Kreczmarsky (2), Weber, Müller

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Berttram, Scheer, Bonhage (2), Herok (3), Maurer (1), Fecker, Weber (6), Bluthardt (2), Müller, Kayser (3), Batsching (2), Schwab (15/6), Hofacker (2), Schlake

Typisch für das Derby: Magstadts Ronald Weber bleibt in der Deckung der HSG Böblingen/Sindelfingen II hängen. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 21.03.2016

HSG II darf vom Titel träumen

Die HSG Böblingen/Sindelfingen II gewann das Derby in der Handball-Bezirksliga beim SV Magstadt mit 36:29 und darf von der Meisterschaft träumen. SVM-Trainer Daniel Mössinger zeigte sich nach der 29:36-Niederlage seiner Mannschaft als fairer Verlierer: „Der HSG-Sieg geht absolut in Ordnung“. (Ausführlicher Bericht folgt) –dk–

Presse | Handball | 21.03.2016

Urs Bonhage ist in Torlaune

Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter HSG Fridingen/Mühlheim in der Vorwoche sind die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen in der Erfolgsspur zurück: Bei der SG H2Ku Herrenberg II gewann die Wanner-Sieben mit 32:24.

„Kompliment an meine Mannschaft für diese souveräne Leistung. Heute gibt es überhaupt nichts auszusetzen“, sagte ein zufriedener Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, nach dem 32:24-Erfolg seines Teams bei der SG H2Ku Herrenberg II. Vor allem die Maßnahme, das Augenmerk in der Deckung auf den gefährlichsten SG-Akteur Christian Rau zu legen, sollte sich auszahlen. So rieb sich der Linkshänder an der HSG-Defensive auf.

Die Wanner-Sieben erwischte einen guten Start in der Herrenberger Markweghalle und lag in der 12. Minute durch einen Treffer von Urs Bonhage mit 7:3 vorne. Bonhage drückte der Begegnung mit insgesamt elf Treffern seinen Stempel auf. Vorne flutschte es, und hinten hielt HSG-Torhüter Kevin Gsell seinen Kasten sauber. „Kevin hat richtig klasse gehalten. Aber auch Daniel Meyer wusste in der Schlussphase zu überzeugen“, war Klaus Wanner mit der Torhüterleistung sehr zufrieden. Die abstiegsgefährdeten Herrenberger gaben aber nicht klein bei und verkürzten in der 25. Minute auf 10:11. Nico Kuppinger erzielte die 14:11-Pausenführung für die Gäste.

Den Start in Durchgang zwei kann man aus Sicht der HSG Böblingen/Sindelfingen als nahezu perfekt bezeichnen. Innerhalb von fünf Minuten legten die Gäste den Grundstein für den Auswärtserfolg. Ein 5:0-Lauf führte zum 19:11-Vorsprung. Frederik Todt engte auf der vorgezogenen Position die Räume der Gastgeber ein und zwang diese zu Ballverlusten, welche die HSG Böblingen/Sindelfingen eiskalt verwandelte. „Ich habe meinen Jungs gesagt, dass die ersten zehn Minuten nach der Pause spielentscheidend sein werden. Sie haben Eins zu Eins das umgesetzt, was ich ihnen mit auf den Weg gegeben habe“, so Klaus Wanner.

Bei den Hausherren hingen nun die Köpfe angesichts eines Acht-Tore-Rückstands nach unten, und es wurde vermehrt das Glück in Einzelaktionen anstatt im Kollektiv gesucht. Anders die Gäste, die im Verbund stark waren und mit breiter Brust auftraten. Die Wanner-Sieben ließ die SG H2Ku Herrenberg II nicht mehr rankommen und schaukelte das Spiel locker mit 32:24-Toren nach Hause. „Das war von der ersten bis zur letzten Minute eine sehr couragierte Leistung meiner Mannschaft. Vor allem die ersten zehn Minuten in der zweiten Hälfte waren überragend“, sagte ein zufriedener Klaus Wanner.

SG H2 Ku Herrenberg II: Barthold, Rhotert, Wörner, Waidelich, Bauer (2 Tore), Freundt, Scheurle (1), Mößler, Rau (5), Mezger (2), Kussmann, Marquardt (7), Klisch, Seeger (7/3 Siebenmeter)

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Trunk (3 Tore), Root, Schenker (2), Tischner (1), Martinewsky (2), Kuppinger (7), Bonhage (11), Raff, Todt (5/davon 2 Siebenmeter), Blume, Schwab (1)

Urs Bonhage steuerte elf Treffer zum HSG-Erfolg bei. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 19.03.2016

„Das wird ein ganz harter Fight“

Das Kreisderby am Samstag (20 Uhr, Markweghalle) zwischen der SG H2Ku Herrenberg und der HSG Böblingen/Sindelfingen hat für die akut abstiegsbedrohten Gastgeber wesentlich mehr Bedeutung als für die HSG.

Die HSG Schönbuch muss zum TV Aixheim fahren.

Trotzdem will HSG-Trainer Klaus Wanner das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Das wird ein ganz harter Fight“, prophezeit er und erinnert sich noch an das Hinspiel, das sein Team mit Ach und Krach 31:30 gewann. Diesmal dürfte es sogar noch schwerer werden, denn um den Abstieg abzuwenden hat Herrenberg zuletzt erfahrene Drittliga-Spieler wie Nico Kiener, Christian Rau und Tobias Barthold eingesetzt.

Doch davon lässt sich Wanner nicht irritieren: „Unabhängig davon, wer bei Herrenberg spielen wird: Wir müssen nach uns schauen“. Vor allem im Positionsspiel sieht Wanner seine Mannschaft im Vorteil: „Wir dürfen im Angriff aber nicht zu viele technische Fehler machen, um Herrenberg nicht zum Kontern einzuladen“. Neben dem nach wie vor verletzten Marc Petri fällt nun auch Marian Heinkele aus, der sich am vergangenen Wochenende bei seinem Einsatz in der A-Jugend einen Finger gebrochen hat.

Die HSG Schönbuch hat heute eine weite Fahrt vor sich. Das Team von Trainer Thomas Dangel muss um 19.30 Uhr beim TV Aixheim im Landkreis Tuttlingen antreten. Die Gastgeber sind zurzeit Tabellenletzter. Dennoch warnt Dangel: „Die Aixheimer spielen einen sehr schnellen Handball, versuchen über die erste und zweite Welle zum Erfolg zu kommen.“ Allerdings sind die Hausherren in der letzten Zeit nie komplett angetreten. „Vielleicht haben sie Verletzte“, rätselt Dangel, der gleichzeitig fordert: „Wir dürfen keinen Schlendrian einkehren lassen.“ Mit einem Auswärtssieg kann sich die HSG Schönbuch die Chance auf den Relegationsplatz erhalten.

Auf HSG-Torhüter Daniel Meyer wartet im Derby viel Arbeit. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 16.03.2016

Staffelsieg für die kleinen HSG-Stars

Eine erfolgreiche Saison liegt hinter der E-Jugendmannschaft HSG Böblingen/Sindelfingen II. Mit vier Siegen und nur einer Niederlage sicherten sie sich den Staffelsieg. Am letzten Spieltag gewann das Team in einem Endspiel souverän gegen den SV Magstadt. Über diesen unerwarteten Erfolg freute sich das junge Team sehr. Hochmotiviert und energiegeladen fiebern sie bereits auf die nächste Saison hin. Das Team: Kenan Huskanovic, Marco Vogler, Tom Christel, Lukas Frank, Ivan Sego, Falk von Göler (hintere Reihe von links), Uwe Münch, Lena Münch, Ole Wright, Jonas Böklen, Lukas Mühlbauer, Domenic Rosenberger, Timo Münch, Moritz Messenhöller. Es fehlen: David Koroll und Annika Geisert. –z– / Bild: z

Presse | Handball | 15.03.2016

Achim Schwab spielt groß auf

Mit dem elften Saisonsieg gegen die SG Hirsau liegen die Bezirksliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen II weiter in Lauerstellung zur Tabellenspitze. Dabei tat sich die HSG vor allem in der Anfangsphase schwer. Nach acht Spielminuten lag die Landesliga-Reserve mit 4:8 Toren hinten. Doch bis zur Pause erspielten sich die Gastgeber einen 20:16-Vorsprung. Nach 60 Minuten stand ein 36:31 für die HSG auf der Anzeigentafel in der Sommerhofenhalle.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Bertram, Scheer, Grimme, Maurer, Herok (5 Tore), Hofacker (9), Fecker (2), Bluthardt (3), Bonhage (1), Müller (1), Batsching, Schwab (12/4 Siebenmeter), Schneider (3). –z–