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Presse | Handball | 23.04.2013
Letzter Meisterwimpel für den VfL Sindelfingen
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Zweite Mannschaft die Nummer eins in der Kreisliga C
Nachdem die zweite Männermannschaft des VfL Sindelfingen in den vergangen Spielzeiten am letzten Spieltag stets die Übergabe des Meisterwimpels an den Gegner beklatschen musste, nahm die Truppe um Spielertrainer Jochen Klemm dieses Mal selbst den Wimpel für die Meisterschaft in der Handball-Kreisliga C von Staffelleiter Hermann Schmid in Empfang.
Im historisch letzten Derby vor Gründung der HSG Böblingen/Sindelfingen mussten die ohne fünf Stammspieler angetretenen Sindelfinger zwar eine verdiente 17:35-Niederlage bei der dritten Mannschaft des künftigen Partners einstecken, die Meisterschaft war den Sindelfingern aber bereits vor dem abschließenden Spiel nicht mehr zu nehmen. Die Klatsche war somit leicht zu verschmerzen. Die Grundlage für die vorzeitige Meisterschaft legten die Sindelfinger im Dezember und Januar mit zwei umkämpften Siegen gegen den Vizemeister Leonberg/Eltingen und die Böblinger. Am Ende standen 20:4 Punkte und 368:266 Tore zu Buche. Erfolgreichster Torschütze war der vergangene Saison noch bei der HSG Schönbuch in der Württembergliga aktive Rückkehrer Dennis Hoffmann mit 82 Toren, gefolgt vom A-Jugendlichen Stefan Seidler (58). Gerade in der gesunden Mischung aus jüngeren und erfahrenen Spielern zusammen mit der deutlich verbesserten Trainingsbeteiligung liegt das Erfolgsrezept.
Für die kommende Runde haben bereits alle Spieler der Meistermannschaft ihre Zusage gegeben. Nun blicken sie gespannt auf den Zusammenschluss mit der SV Böblingen. Mit dem vielleicht letzten Meistertitel als VfL Sindelfingen dürfte der Mannschaft ein Platz in den Geschichtsbüchern der VfL-Handballabteilung sicher sein.

Presse | Handball | 15.04.2013
Trikottausch nach dem letzten Duell
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
SV Böblingen II - VfL Sindelfingen 26:28 (13:12)
Von Edip Zvizdi�§
Das Beste zum Schluss: Nach sieben Niederlagen in Serie haben die Handballer des VfL Sindelfingen das vorerst letzte Spiel ihrer Vereinsgeschichte gewonnen. Ausgerechnet bei der zweiten Mannschaft der SV Böblingen, mit der der VfL zur HSG Böblingen/Sindelfingen fusioniert, siegte die Mannschaft von Torsten Merlitz mit 28:26.
Was auch immer im Vorfeld gemutmaßt wurde, wer denn alles gegen den Zusammenschluss der beiden Vereine zur neuen Runde sei - am späten Samstagabend wurden diese Pessimisten wohl endgültig eines Besseren belehrt. Das allerletzte Saisonspiel in der Bezirksliga zwischen der SV Böblingen II und dem VfL Sindelfingen bot sowohl sportlich als auch stimmungstechnisch Handball der gehobenen Klasse. Das zahlreich erschienene Publikum dankte das mit stehenden Ovationen nach dem Schlusspfiff, und einige der Protagonisten auf dem Feld übten sich in einer im Handball eher unüblichen Tradition: Sie tauschten nach dem Spiel mit ihren Gegenspielern die in Zukunft nicht mehr benötigten Trikots.
SVB-Abteilungsleiter Ralf Maurer war wie so viele in der Böblinger Murkenbachhalle begeistert. „Ein klasse Spiel, mit allem, was zum Handball dazugehört." Sprachs und bat gemeinsam mit seinem Sindelfinger Pendant Heinz Hornikel die Spieler und Trainer beider Teams zur ersten Lagebesprechung in die Kabine. Dort wurde unter anderem Harald Deuß als neuer Sportkoordinator der HSG vorgestellt. „Er wird den kompletten Aktivenbereich verwalten und Bindeglied zwischen den Mannschaften sein", stellte Ralf Maurer seinen neuen Mitarbeiter vor.
Die SVB gab sich in der Murkenbachhalle als generöser Gastgeber und überließ dem Kontrahenten die Punkte. Anstatt mit einem Sieg Platz vier zu sichern, rutschte die in Abwesenheit von Marco Iker von Karsten Zink und Kornelius Fritz betreute Böblinger Mannschaft auf Rang sieben ab. Sindelfingens Trainer Torsten Merlitz konstatierte einen „schönen Abschluss. Heute hat man gesehen, was eigentlich möglich gewesen wäre, wenn wir uns öfter als Team präsentiert hätten. Auf jeden Fall haben wir in den beiden Derbys unsere beste Saisonleistung abrufen können."
Zunächst hatte wenig auf einen Sieg der Gäste hingedeutet. SVB-Routinier Olaf Gauß spielte mit dem VfL zu Beginn Katz und Maus und legte fast im Alleingang ein 3:0 vor. Erst allmählich knieten sich die Sindelfinger rein, glichen nach zwölf Minuten durch Spielmacher Matthias Speidel zum 4:4 aus und gestalteten die Partie fortan offen. Mehr als zwei Tore konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Zur Pause führten die Hausherren mit 13:12.
Nach dem Seitenwechsel spitzte sich das Geschehen minütlich zu. Aufseiten der SVB dominierte der 53-jährige Olaf Gauß mit Unterstützung von Torhüter Alexander Sandhoff, der gleich mehrere Male mit Glanzparaden eine Vorentscheidung zugunsten der Gäste verhinderte. Auf Sindelfinger Seite verteilten sich die entscheidenden Szenen auf mehreren Schultern. In der Abwehr erledigte Dennis Hoffmann einen exzellenten Job, vorne glänzten Marc Wankmüller und Felix Richter vor allem in der Schlussphase mit wichtigen Toren. Entscheidend war letztlich Dennis Hoffmann, der 20 Sekunden vor der Schlusssirene den 28:26-Auswärtssieg eintütete.
Carsten Zink und Kornelius Fritz nahmen die Niederlage gelassen zur Kenntnis. „Wir hätten gerne gewonnen." Die beiden freuten sich dafür umso mehr über die Torschützenkrone für Stefan Fischer. Das SVB-Rückraumass traf insgesamt 145 Mal ins Schwarze - Bestwert in der Bezirksliga.
SV Böblingen II:
Sandhoff; Kloos (3 Tore), Raff (3/davon 1 Siebenmeter), Herok (2), Radtke, Fecker, de Sensi, Batsching, Atalay (2), Gauß (10/1), Fischer (5), Julian Todt (1)
VfL Sindelfingen:
Gsell, Grob; Zimmert, Wankmüller (4), Huck (2), Marco Garvia (2), Speidel (7/1), Rippl (1), Propp, Richter (4), Köberling (1), Darren Faißt (3), Markus Schwab, Hoffmann (4).

Presse | Handball | 10.04.2013
Schlussstrich und Neuanfang
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Aufbruchstimmung und Wehmut beim letzten Heimspiel der Männer des VfL Sindelfingen vor der Fusion mit der SV Böblingen
Von Edip Zvizdic
In würdigem Rahmen ist am vergangenen Samstagabend das letzte Heimspiel in der Geschichte der Handballabteilung des VfL Sindelfingen über die Bühne gegangen. Rund 300 Zuschauer wohnten der Bezirksligapartie gegen den VfL Pfullingen bei und bewiesen damit nachdrücklich: Den Sindelfingern dürstet es nach höherklassigem Handball.
Der Handball beim VfL Sindelfingen ist Geschichte, die HSG Böblingen/Sindelfingen steht in den Startlöchern. Zumindest in der Sommerhofenhalle wird man den VfL nie wieder zu Gesicht bekommen. Am kommenden Samstagabend endet dann sinnigerweise - so will es der Spielplan - in der Partie bei der SV Böblingen II endgültig die traditionsreiche, an Erfolgen und Skandalen wahrlich nicht arme Historie des einstigen Aushängeschilds der Sportstadt.
Einige der Protagonisten aus erfolgreicheren Zeiten ließen es sich nicht nehmen, dem finalen VfL-Akt beizuwohnen. Unter anderem Michaela Baumgartl, die lange Jahre in Sindelfingen aktiv war und nun Jugendkoordinatorin der JSG Böblingen/Sindelfingen ist. Für sie war der Zusammenschluss überfällig. „Wenn man sportlich wieder etwas erreichen will, dann war das der einzig logische Schritt." Während Baumgartl dem VfL keine Träne nachweint, kam bei ihrer Teamkollegin aus Bundesligazeiten, Claudia Klopfer, Wehmut auf. Aber auch die ehemalige Kreisläuferin des VfL sieht die Fusion als sinnvoll an. „Der Jugend muss man als Verein auch etwas anbieten, sowohl in der Breite als auch in der Spitze."
In dasselbe Horn stieß Manfred Stock. Der langjährige Abteilungsleiter des VfL ist ein Freund der HSG. „Man darf die Augen nicht vor der Realität verschließen. Die beiden Vereine könnten getrennt keinen Leistungshandball anbieten." Das sei nun möglich, und vor allem im Männerbereich sieht Stock einiges Potenzial. „Ziel muss es sein, hinter der SG Haslach zweitstärkster Verein im Landkreis zu werden."
Dafür bedarf es in erster Linie einer stabilen Jugendarbeit, die durch die Aktiven-Spielgemeinschaft nun gegeben sei. Das Geschacher um den ältesten Nachwuchs, der sich zwischen zwei Vereinen entscheiden musste, ist weg. „Das ist das Beste an der HSG", denkt Torsten Merlitz mit Grausen an das Vorgehen der Verantwortlichen zurück. „Das war ein Hauen und Stechen um die besten Spieler. Mir taten die Jungs leid, das gibt es jetzt zum Glück nicht mehr."
Den Zusammenschluss quittiert der Coach des VfL Sindelfingen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sportlich böte sich nun seinen Spielern die Möglichkeit, „sich vereinsintern für höhere Aufgaben zu empfehlen", legte aber nach dem letzten Heimspiel vielsagend hinterher: „So wie wir derzeit aber spielen, wird das nicht allzu vielen gelingen." Merlitz, der in 31 Jahren VfL von der Kreisliga bis zur Württemberg-Liga aktiv war, wird der HSG als Trainer erhalten bleiben. Gewöhnen muss er sich nur an einen Umstand: „Heimspiel hieß für mich bisher Sommerhofen und nicht Murkenbach." Einen Schritt weiter geht Denis Hoffmann. Der Routinier in Reihen des VfL findet die Murkenbachhalle „hässlich". Dennoch ist er von der Richtigkeit der Entscheidung überzeugt. „Jetzt hat der Nachwuchs wieder eine Perspektive."
Optimistisch wie kein Zweiter sieht Heinz Hornikel in die HSG-Zukunft. „Fast 90 Prozent der VfL-Stimmen waren eine klare Ansage. Ich freue mich vor allem, dass wir nun wieder in allen Leistungsstufen Handball anbieten können, der Unterbau ist vorhanden." Wo die Heimspiele der HSG stattfinden werden, wird in den kommenden Wochen geregelt. „Wir versuchen, die Heimspiele regional zu strukturieren. Geht es gegen Schönbuch oder Schönaich, wird in Böblingen gespielt. Sind Magstadt oder Leonberg die Gegner, ist Sindelfingen die Austragungsstätte." Die Spieltage sollen komplett in einer Halle durchgeführt werden. „Das ist für die Zuschauer attraktiver."
Als technische Leiterin wird sich Ingrid Hornikel im Wechsel mit ihrem Böblinger Pendant Inge Heinkele um die Bewirtung kümmern. Und nichts wünscht sich die gute Seele des VfL sehnlicher, als volle Hallen. „Heute im allerletzten Heimspiel war es schön, das erinnerte ein wenig an Bundesligazeiten. Vielleicht gelingt es uns ja, bei den Derbys die Halle ähnlich voll zu bekommen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Herausforderung HSG", so Ingrid Hornikel.

Presse | Handball | 08.04.2013
Kinogutscheine für die Meistermannschaften
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Auszeichnung bei der JSG Böblingen/Sindelfingen
Von Uwe Geisert
Im Rahmen des letzten Heimspiels der Sindelfinger Bezirksliga-Handballer (20:34 gegen VfL Pfullingen II) hat die VfL-Handballabteilung die Jugendmannschaften der JSG Böblingen/Sindelfingen geehrt, die in ihren Ligen die Meisterschaft gewonnen haben.
Besonders erfolgreich war die Altersgruppe der Elf- bis Zwölfjährigen. Die männliche D1 sicherte sich die Meisterschaft in der Bezirksklasse und die männliche D3 in der Kreisliga. Außerdem errangen die D3-Jungs in der Endrunde um die Kreismeisterschaft auch noch Platz zwei. Bei den Mädchen sicherte sich die C-Jugend nach einer spannenden Saison den Titel in der Bezirksliga am letzten Spieltag. Die weibliche E-Jugendmannschaft der JSG kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Sie wurde Staffelsieger in der Bezirksliga, Talentiade-Sieger und erreichte auch das Final-Four-Turnier im Bezirkspokal. Hier haben die JSG-Mädchen in zwei Wochen noch die Chance, einen weiteren Erfolg zu erringen. Zur Belohnung gab es für alle beteiligten Spieler und Spielerinnen einen Kinogutschein vom VfL Sindelfingen.
Saisonabschluss für ein Trio beim internationalen Turnier in Arnheim
Bereits vor den Osterfeiertagen waren drei Jugendmannschaften der JSG zu ihrem Saisonabschluss zu einem internationalen Turnier nach Arnheim aufgebrochen. Busfahrer Hansi Schwab brachte die Truppe sicher ans Ziel, wo die drei Mannschaften in Klassenzimmern des Arnheim College Quartier bezogen. Noch am selben Abend besuchten sie den offiziellen Empfang im Valkenhuizen Sportzentrum und sahen sich anschließend das Eröffnungsspiel an.
Die männliche D-Jugend konnte in ihrer stark besetzten Fünfer-Gruppe nur Achtungserfolge erzielen, zu übermächtig waren die Gegner. Aber die Jungs kämpften tapfer und gaben auch in den Rückspielen ihr Bestes. Bei der C-Jugend spielten alle acht Mannschaften im Modus "jeder gegen jeden" den Turniersieger aus. Dabei hatten es die JSG-Jungs mit Teams aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden sowie dem TSV Neckartenzlingen zu tun. Nach zwei Siegen gegen körperlich deutlich überlegene Gegner sprang ein guter sechster Platz heraus. Die männliche B-Jugend belegte nach der Vorrunde und teilweise überzeugenden Leistungen Rang drei. Das Platzierungsspiel wurde deutlich gewonnen, so dass sie am Ende Fünfter wurden.
Mit einer Disco im Valkenhuizer Sportzentrum ging ein schönes und gleichzeitig eindrucksvolles Handball-Osterwochenende zu Ende.

Presse | Handball | 27.03.2013
Vielleicht sogar ein Modell für die Zukunft
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Vertragsunterzeichnung der Aktivenspielgemeinschaft von SV Böblingen und VfL Sindelfingen im Ballsaal des Sensapolis
Die Handball-Hochzeit von SV Böblingen und VfL Sindelfingen ist besiegelt - die Vertragsunterzeichnung erfolgte symbolträchtig auf dem Flugfeld, im Ballsaal des Sensapolis, das schon einige Zeit Förderer der bereits 2007 gegründeten Jugendspielgemeinschaft ist.
Von Michael Stierle
Sechsmal mussten die beiden Geschäftsführer Harald Link (SVB) und Roland Medinger (VfL) unterschreiben. Böblingens Abteilungsleiter Ralf Maurer mit einem Schmunzeln: "Die beiden Herren haben das vorher natürlich auch durchgelesen." Harald Link dazu: "Nicht nur einmal." Auch Steuerberater und Juristen haben das Werk abgesegnet.
Es war der Mustervertrag des Handballverbandes Württemberg, angepasst an Böblinger und Sindelfinger Verhältnisse. "Wir haben auch die Regelungen zwischen den Vereinen mit reingepackt", erklärte Michael Eppard, Verantwortlicher für die Finanzen in der Handball-Spielgemeinschaft. "Dazu gehören die Zusammensetzung des Vorstandes, die paritätische Besetzung, das Vetorecht, damit nicht ein Verein den anderen über den Tisch ziehen kann, und die Kosten." An diesem Mittwoch bringt Inge Heinkele, stellvertretende Abteilungsleiterin der SVB, den Vertrag höchstpersönlich auf der Geschäftsstelle des Verbandes vorbei, wo er bis spätestens 1. April vorliegen muss. "Das ist Ostermontag", so Maurer, "und wir wollen uns nicht der Gefahr aussetzen, dass der Umschlag über die Feiertage bei der Briefverteilung liegen bleibt."
Der SVB-Abteilungsleiter, der zusammen mit Heinz Hornikel die Doppelspitze bilden wird, ist sich im Klaren darüber, "dass dieser erste Zusammenschluss einer großen Ballsportart der beiden Vereine links und rechts der Autobahn mit Interesse verfolgt wird". Auch für Böblingens OB Wolfgang Lützner, als "Trauzeuge" ebenfalls vor Ort wie Sindelfingens Erster Bürgermeister Christian Gangl, ist diese Spielgemeinschaft bei den Aktiven der richtige Weg. "Man wird sehen, ob das in den nächsten Jahren auch in anderen Bereichen des Sports funktionieren kann." Denn das Werben um den Nachwuchs werde immer umkämpfter, "und leistungsstarke Sportler sind oft auch beruflich gefordert". Erkenntnisse, die auch für Christian Gangl nach der in Sindelfingen stattgefundenen Jahrestagung der Deutschen Sportämter, nicht neu sind. "Wir haben da sehr viel über die künftigen Herausforderungen diskutiert, wie zum Beispiel
Das neue HSG-Trikot als Präsent für Bürgermeister und Geschäftsführer
die Vereinbarkeit von Sportverein und Ganztagesschule. Die HSG ist eine mögliche Antwort darauf." Er wollte die Vertragsunterzeichnung nicht gleich zu einem "historischen Moment" überhöhen, regte aber ebenfalls an, "dass sich dies vielleicht auch auf andere Modelle übertragen lässt".
Roland Medinger, Geschäftsführer des VfL Sindelfingen, zeigt sich in dieser Hinsicht offen. "Weil wir zum Beispiel in den wichtigen Ballsportarten die größten Mitgliederrückgänge zu verschmerzen haben", deutet er mögliche Nachahmer an. Auch wenn diese Entwicklung bei der benachbarten SVB so aktuell nicht zutrifft. "Da haben wir eher das Problem der fehlenden Trainer, Spielflächen und Hallenzeiten", erklärt Vereinsmanager Harald Link, der den beiden Handballabteilungen mit dem anfänglichen Zusammenschluss zur Jugendspielgemeinschaft einen "cleveren Beginn" bescheinigte. "Da sind die Berührungsängste nicht so groß. Und wenn man sieht, dass es funktioniert, kann man, wie jetzt geschehen, den nächsten Schritt machen." Ob das nur der Anfang einer ganzen Reihe von Kooperationen ist? "Wir denken eher in Möglichkeiten, nicht in Grenzen", so Link, für den eine Spielgemeinschaft aber in erster Linie auch Sinn machen muss. "Und das ist der Fall, wenn ein gemeinsamer Wille besteht und ein Effekt erzielt wird, beispielsweise beim Leistungssportgedanken."
Auch die Handballer peilen den Aufstieg in die Württembergliga an, wollen zweite Kraft im Kreis hinter der SG H2Ku Herrenberg werden. Die neuen Trikots dafür präsentierten sie schon mal im Ballsaal - für die beiden Bürgermeister und Geschäftsführer gab`s auch eines als Geschenk.

Presse | Handball | 27.03.2013
Der HSG-Vertrag ist unterschrieben
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Die Geschäftsführer Harald Link (SVB) und Roland Medinger (VfL) besiegeln die Kooperation zwischen den beiden Vereinen
Von unserem Redakteur Philipp Hamann
Der Vertrag ist unterschrieben, die Tinte ist trocken. Wenn jetzt auch noch der Handballverband Württemberg (HVW) grünes Licht gibt, geht die Spielgemeinschaft zwischen der SV Böblingen und dem VfL Sindelfingen in der kommenden Saison an den Start.
Für die Unterschrift unter den HSG-Vertrag hatten sich Böblingens Handball-Abteilungsleiter Ralf Maurer und sein Sindelfinger Amtskollege Heinz Hornikel den festlichen Ballsaal im Sensapolis ausgesucht. Der Freizeitpark ist schon seit einigen Jahren Sponsor der Jugendspielgemeinschaft von SVB und VfL, die seit April 2007 Bestand hat.
„Das ist ein symbolträchtiger Ort auf dem Flugfeld und auf Sindelfinger Markung. Diese Handball-Ehe ist der erste Zusammenschluss einer großen Sportart über die Autobahn. Ich hoffe, sie hat lange Bestand", so Ralf Maurer.
Das hofft auch Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner: „Als Trauzeuge kann ich dieser Handball-Sieger-Gemeinschaft nur gratulieren. Ich denke, dass in den kommenden Jahren auch andere Sportarten der beiden Großvereine zusammenarbeiten werden."
Auch Sindelfingens Finanzbürgermeister Christian Gangl sparte nicht mit guten Wünschen für diese Handball-Kooperation: „Die HSG soll den Erfolg haben, den sie sich wünscht."
Die beiden Bürgermeister und die Geschäftsführer der beiden Vereine, Harald Link (SVB) und Roland Medinger (VfL), bekamen von Ralf Maurer und Heinz Hornikel ein neues HSG-Trikot überreicht. „Das werde ich bestimmt mit Stolz tragen", so Roland Medinger. Als er 1991 beim VfL Sindelfingen Geschäftsführer wurde, war an eine Kooperation mit der SV Böblingen nicht zu denken.
„Es ist gut, dass die Vorurteile gegenüber dem anderen Verein in den letzten Jahren kleiner geworden sind", sagt Roland Medinger. Für ihn gibt es zu der Spielgemeinschaft keine Alternative: „Das ist die Antwort auf die demografische Entwicklung. Bis zum Jahr 2025 werden den Vereinen 20 Prozent weniger Kinder zur Verfügung stehen." Vor allem die großen Ballsportarten wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball seien davon betroffen.
Der VfL-Geschäftsführer ist deshalb überzeugt, dass über kurz oder lang andere dem Beispiel Handball folgen werden: „Das wird nicht die letzte Abteilung gewesen sein." Roland Medinger rechnet damit, dass die Kinder durch die Ganztagesbetreuung an den Schulen immer stärker eingebunden werden und damit weniger Zeit für einen Sportverein haben.
Zusammen mit Harald Link unterschrieb der VfL-Geschäftsführer den HSG-Vertrag. Mit insgesamt acht Teams geht die Spielgemeinschaft im kommenden Herbst an den Start. Fünf bei den Männern, drei bei den Frauen.
Das Landesliga-Team werden Markus Schmid und Barbaros Özsöz trainieren. Um die Frauen III werden sich Gernot Mooshammer und Marco Garvia Garcia kümmern. In einem Trainingsspiel besiegte diese, in Sindelfingen neu zusammengestellte Truppe, kürzlich die Frauen des TSV Ehningen II.
Die Männer II in der Bezirksliga sollen von Marco Iker und Torsten Merlitz trainiert werden. Doch das ist noch nicht in trockenen Tüchern. „Es gibt noch weitere Namen, doch wir müssen erst einmal die Zusammensetzung der einzelnen Teams klären", so Heinz Hornikel.
Heute Vormittag bringt Inge Heinkele, stellvertretende Abteilungsleiterin der Böblinger Handballer, den Vertrag zum württembergischen Handballverband.
Zur Sicherheit hat Dr. Michael Eppard, künftiger Kassier der HSG Böblingen/Sindelfingen, gleich sechs Exemplare der Vereinbarung angefertigt. Schließlich soll bei dieser Ehe-Schließung nichts mehr schiefgehen.

Presse | Handball | 22.03.2013
Heinz Hornikel ist der erste Gratulant
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Sechs Jahre nach der Gründung der Jugendspielgemeinschaft machen SV Böblingen und VfL Sindelfingen nun auch bei den Aktiven gemeinsame Sache
Von unserem Redakteur Philipp Hamann
Am Ende der rund zweistündigen Versammlung der Böblinger Handballer war die Erleichterung groß bei Abteilungsleiter Ralf Maurer: „Ich freue mich riesig über die große Zustimmung für die Spielgemeinschaft mit dem VfL Sindelfingen."
In dieses Moment vergaß der Böblinger Handball-Chef aber auch nicht jene 18, die zuvor in geheimer Wahl gegen die Kooperation mit dem VfL gestimmt hatten. „Ich hoffe, wir können alle mitnehmen", so Ralf Maurer.
Trotz einer intensiven Diskussion zuvor hatten sich 64 Mitglieder der SVB für die HSG ausgesprochen. Das sind rund 78 Prozent und kommt dem Wunschergebnis von Ralf Maurer von 80 Prozent ziemlich nahe.
Dafür musste sich der Böblinger Abteilungsleiter im überfüllten „Blauen Haus" zuvor allerdings mit den Kritikern der Spielgemeinschaft auseinandersetzen.
Kornelius Fritz, Torhüter der zweiten Böblinger Bezirksliga-Mannschaft, fürchtete sich um „die familiäre Atmosphäre" bei der SVB. „Wir geben unsere Selbstständigkeit für ein Experiment auf", sagte der 38-Jährige.
Ralf Maurer blieb die Antwort nicht schuldig: „Wir stoßen bei Mitgliedern und Sponsoren an unsere Grenzen. Wenn alles läuft, muss ich mir Gedanken machen, wie es in Zukunft weitergehen kann. Wenn ich die Chance einer Spielgemeinschaft ergreife, muss ich auch das Risiko eingehen. Natürlich muss der ein oder andere bei diesem Schritt raus aus der Komfortzone." Für den Böblinger Handball-Chef überwiegen aber ohnehin die Vorteile der Kooperation mit dem VfL Sindelfingen: „Künftig kennt das Derby zwischen SVB und VfL nur einen Sieger: die HSG."
Ralf Maurer weiß aber auch, dass der Start der Spielgemeinschaft klappen muss: „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance." Am kommenden Dienstag, 26. März, wird um 10 Uhr im Sensapolis auf dem Flugfeld der Vertrag über die Kooperation zwischen beiden Vereinen offiziell unterzeichnet. Bis 1. April muss die Meldung über die Kooperation beim württembergischen Handballverband vorliegen.
Dann kann die HSG Böblingen/Sindelfingen in der kommenden Saison an den Start gehen. Die Teams verteilen sich bei den Männern dann auf die Landesliga, Bezirksliga, Bezirksklasse, Kreisliga B und Kreisliga C. Trainer des Landesliga-Teams bleibt Markus Schmid. Für die anderen Mannschaften sind Marco Iker, Marco Cece und Torsten Merlitz mögliche Kandidaten.
Bei den Frauen ist die HSG Böblingen/Sindelfingen in der Bezirksliga und mit zwei Teams in der Kreisliga vertreten. Hier stehen Jörg Steinlein, Marco Garvia Carcia und Gernot Mooshammer als Trainer bereit.
Ihre Heimspiele bestreiten die HSG-Teams nach geografischen Gesichtspunkten. „Das Landesliga-Derby gegen Magstadt findet sicherlich in der Sindelfinger Sommerhofenhalle statt. Die Partien auf beide Städte zu verteilen, ist ein Gebot der Fairness", sagte Ralf Maurer.
Die HSG plant das erste Jahr mit einem Etat von 106.500 Euro. Dabei sollen sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. „Diese Zahlen sind nicht unrealistisch. Das ist ein konservativer Ansatz", so SVB-Kassier Klaus Hübl. Die Kasse der HSG wird künftig der Sindelfinger Dr. Michael Eppard führen. Die beiden Abteilungsleiter Ralf Maurer und Heinz Hornikel bilden bei der Kooperation eine Doppelspitze.
Sindelfingens Handball-Chef war am späten Mittwochabend froh, dass sich nach den VfL- nun auch die SVB-Mitglieder für den Zusammenschluss beider Vereine ausgesprochen haben.
Ich gratuliere den Böblingern zu dieser Entscheidung. Die Chance der HSG ist größer als das Risiko." Damit sprach er seinem Böblinger Amtskollegen aus der Seele.

Presse | Handball | 12.03.2013
Zwei unnötige Zeitstrafen
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Bezirksliga: VfL Sindelfingen - Spvgg Mössingen 21:30
Von Christian Böhm
Die Sindelfinger Bezirksliga-Handballer haben auch die zweite Partie unter dem neuen Trainer Torsten Merlitz verloren. Das 21:30 gegen Tabellenführer Mössingen fiel aber deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten ließ.
Vom Anpfiff weg präsentierten sich die Gastgeber als ebenbürtige Gegner. Gestützt auf eine gute Abwehrarbeit zeigte der VfL Sindelfingen, dass er vor dem souveränen Tabellenführer keineswegs Angst hatte. „Defensiv haben wir fast das komplette Spiel über sehr gut gearbeitet. Mössingen hat sich jede Torchance schwer erarbeiten müssen", lobte Trainer Torsten Merlitz.
Auch nach einem kurzen Zwischenspurt der Gäste, als sich der Tabellenführer von 3:3 auf 3:8 absetzen konnte, blieb der VfL ruhig, kämpfte weiter und erspielte sich gegen die offensive Mössinger Deckung auch immer wieder gute Wurfgelegenheiten.
„Leider war unsere Chancenauswertung aber wieder einmal nicht die beste, sonst hätten wir bis zum Seitenwechsel gut und gerne auch auf Unentschieden dran sein können", bedauerte Merlitz.
Aber auch nach dem 11:14-Pausenrückstand witterten die Sindelfinger ihre Chance, konnten sogar auf ein Tor Rückstand verkürzen, ehe sich dann doch die Klasse der Mössinger durchsetzte. „Wir haben unsere Angriffe ab Mitte der zweiten Hälfte nicht mehr konsequent genug zu Ende gespielt", analysierte der VfL-Trainer, „und in manchen Situationen hatten wir auch einfach ein wenig Pech - beispielsweise als Manuel Rippl zweimal in Folge nur den Pfosten traf."
Die Gäste nutzten diese Schwäche eiskalt aus. Setzten sich vorentscheidend auf 18:23 ab und hatten am Ende keine Probleme, das Spiel sicher nach Hause zu bringen. Zumal sich die Sindelfinger in der Endphase auch noch selbst schwächten: Erst war es Marc Wankmüller, dann Darren Faißt, die sich wegen Meckerns für zwei Minuten auf der Bank wiederfanden. Torsten Merlitz: „Solche Undiszipliniertheiten müssen noch raus, dann ist in den restlichen Spielen der Saison alles drin."
VfL Sindelfingen:
Welker, Grob, Huck (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Garvia (2), Zimmert (1), Wankmüller (2), Merlitz (1), Propp, Speidel (1), Rippl (5/3), Richter (1), Faißt (4).
Presse | Handball | 04.03.2013
Fließen Gebühren bald wieder zurück?
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Bei der Hauptversammlung der Sindelfinger Handballabteilung am Freitagabend wurde Torsten Merlitz noch genauso wie Michaela Baumgartl und Michael Zimmert von VfL-Vorstandsmitglied Andi Bonhage und Abteilungsleiter Heinz Hornikel mit der Verdienstnadel in Bronze ausgezeichnet, sein Einstand als Trainer der ersten Männermannschaft 24 Stunden später war dafür weniger erfolgreich. Gegen die TSG Reutlingen gab es eine 25:28-Heimniederlage, womit der Klassenerhalt in der Bezirksliga noch nicht gesichert ist.
Und das alles vor dem Hintergrund der eindeutigen Abstimmung für die Aktivenspielgemeinschaft mit der SV Böblingen (54:4, die KRZ berichtete in ihrer Samstagausgabe). Es war die wichtigste und die am weitesten in die Zukunft gerichtete Entscheidung im Parkrestaurant der Stadthalle, wo Heinz Hornikel und seinem Führungsteam eine gute Arbeit in ihrem ersten Jahr bescheinigt wurde. Eine überraschend gute Nachricht hatte auch noch Andi Bonhage mitgebracht, ist der VfL doch in Verhandlungen mit der Stadt wegen der Aussetzung der Sportstättennutzungsgebühren. "Die Chancen stehen gut, dass die Stadt sie nach Erhebung wieder komplett an den Verein zurückzahlt."
Presse | Handball | 04.03.2013
Der Kampf wird nicht belohnt
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Mit hängenden Köpfen verließen die Bezirksliga-Handballer des VfL Sindelfingen die Sommerhofenhalle: Trotz guten Einsatzes verlor der Aufsteiger gegen die TSG Reutlingen mit 25:28. Im Spiel eins nach der Entlassung von Trainer Martin Stiewe präsentierte sich der VfL sowohl im kämpferischen wie auch im spielerischen Bereich deutlich verbessert. „Der Wille war eindeutig zu erkennen und phasenweise haben wir auch richtig guten Handball gespielt", lobte daher Torsten Merlitz, der das Kommando auf der Bank übernommen hatte. Auch als die TSG Reutlingen Mitte des ersten Durchgangs mit zwei Toren in Front lag (7:9), steckten die Sindelfinger nicht auf und drehten die Partie bis zum Seitenwechsel in eine eigene 13:11-Führung. Ähnlich ausgeglichen verlief auch der zweite Durchgang: bis zum 22:21 rund acht Minuten vor dem Ende konnte sich kein Team entscheidend absetzen. „Dann haben wir uns leider einige unnötige Fehler erlaubt, die uns am Ende das Genick gebrochen haben", musste Merlitz in den Schlussminuten zu viele Fehlwürfe, technische Fehler und eine unnötige Zeitstrafe wegen Meckerns gegen Kreisläufer Dennis Hoffmann mit ansehen. Reutlingen nutzte dies aus und setzte sich vorentscheidend auf 23:26 ab.
VfL Sindelfingen:
Kevin Gsell, Daniel Grob, Stefan Seidler (2 ), Marco Garvia (4), Markus Schwab (1), Michael Zimmert (3/1), Marc Wankmüller (3), Dennis Hoffmann (3), Andreas Propp (1), Manuel Rippl (2/1), Felix Richter (4) und Darren Faißt (2).
Handball: Ansprechpartner
Technische Leiterin:
Ingrid Hornikel, Tel. 07031 875499
Vorstand JSG BOESI:
Marco Cece, Telefon: 07157 721 36 27 und
Michaela Baumgartl, Telefon: 07031 38 69 17.
Weitere Informationen (Mannschaften, Trainingsdaten...) der weiblichen und männlichen Jugend unter:



