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Presse | Handball | 02.02.2016

HSG: Zwei Punkte für den Klassenverbleib

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen haben mit dem 30:24 beim TV Rottenburg zwei wichtige Punkte für den Klassenverbleib gesammelt. Insgesamt 21 gepfiffene Siebenmeter und 14 Zeitstrafen sorgten auf beiden Seiten für Aufregung. Doch die Frauen der HSG behielten die Nerven und schafften es gegen Ende mit einem deutlichen Endstand von 30:24 das Spiel für sich zu entscheiden. Die Mannschaft steht nun mit 10:16-Punkten auf dem 6. Tabellenplatz.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Valeska Schroth, Tamara Horn (4 Tore), Julia Bauer (1), Denise Knoll (1), Julia Leibfried (15/davon 8 Siebenmeter), Birte Reiser, Anja Weinhardt (3), Kristina Maurer (2), Jana Schuler (2), Josephine Schüler (2), Linda Wilke, Sabrina Laczek.

Presse | Handball | 25.01.2016

Wanner: „Bin maßlos enttäuscht“

Die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen haben am Samstagabend ihre allerletzten Hoffnungen auf einen Aufstieg begraben. Nach der indiskutablen 26:31-Heimniederlage gegen die TSG Reutlingen findet sich die Mannschaft von Klaus Wanner nun im Niemandsland der Tabelle wieder.

Als die Schlusssirene ertönte und die Spieler und Verantwortlichen der TSG Reutlingen zurecht ihren unerwarteten 31:26-Auswärtssieg feierten, waren auf der Gegenseite ausnahmslos bedröppelte Gesichter zu sehen. Während die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen mit hängenden Köpfen von dannen schlichen und Trainer Klaus Wanner das soeben Erlebte einzuordnen versuchte, war es Ralf Maurer, der als Erster den Finger in die Wunde legte: „Ich habe keine Ahnung, wie man sich von einer Mannschaft, die auf jeder Position schlechter besetzt ist als wir es sind, so demontieren lassen kann.“

Unerklärlicherweise häuften sich aber nun die Unachtsamkeiten im Spiel der Hausherren. Tempogegenstöße wurden neben das Tor gesetzt, Ballverluste aneinandergereiht und hinten die Abwehr vernachlässigt. HSG-Torhüter Kevin Gsell hielt zwar, was er halten musste, wurde von seinen Vorderleuten aber im Stich gelassen. Die Probleme wurden minütlich größer, dennoch erzielte Stefan Trunk eine Minute vor dem Pausenpfiff das 13:11, was darüber hinaus eine Zeitstrafe gegen Reutlingens Schlussmann Julian Rinker nach sich zog. Diese wirkte sich auch als Spiel entscheidend aus – aber nicht wie von der HSG erhofft. Moritz Fischer nahm fortan den Platz zwischen den Pfosten ein und avancierte schließlich zum Matchwinner. „Wir haben den Reutlinger Torwart auf der Flucht abgeschossen“, konstatierte Klaus Wanner ob der vielen Fahrkarten fassungslos.

Seine Mannschaft bäumte sich nach der Pause noch mal kurz auf, legte durch Urs Bonhage und Marian Heinkele zum 15:13 (32.) vor, erzielte aber in den danach folgenden 19 Minuten völlig indiskutable vier Treffer. „Das war unterste Schublade“, kommentierte Klaus Wanner den zwischenzeitlichen 19:26-Rückstand. „Ich hatte vor dem Spiel und auch noch in der Halbzeit gewarnt, aber wenn es ans Eingemachte geht, schieben einige meiner Spieler die Verantwortung weiter. Mit diesem divenhaften Verhalten kann man in dieser Liga kein einziges Team schlagen. In engen Spielen brechen wir regelmäßig weg, deshalb haben wir oben in der Tabelle auch nichts zu suchen. Ich bin maßlos enttäuscht.“

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell (1. – 44.), Meyer (45. – 60.); Heinkele (2 Tore), Petri (2/davon 2 Siebenmeter), Trunk (6), Root, Schenker (3), Tischner (3), Bonhage (7/1), Raff, Todt (2), Blume, Schwab (1)

Zum Haareraufen: Die HSG Böblingen/Sindelfingen und Trainer Klaus Wanner verlieren nach schwacher Leistung gegen den Aufsteiger TSG Reutlingen. Bild: Photo 5

Der Einwand des HSG-Abteilungsleiters war absolut berechtigt, da zu Beginn der Partie überhaupt nichts auf einen solchen Spielausgang hindeutete. Im Gegenteil, die Gastgeber starteten forsch in das Duell gegen den Aufsteiger und dominierten vor allem aus dem Rückraum heraus. Urs Bonhage mit vier und Stefan Trunk mit drei Treffern erzielten sieben der ersten neun Tore der HSG Böblingen/Sindelfingen und trugen maßgeblich zur 11:8-Führung nach 20 Minuten bei.

Presse | Handball | 23.01.2016

Wanner will den ersten Sieg

Die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen warten noch auf ihren ersten Sieg im Jahr 2016. Den peilt das Team von Trainer Klaus Wanner heute (19.30 Uhr, Murkenbachhalle) im Heimspiel gegen Aufsteiger TSG Reutlingen an.

Die HSG Schönbuch gastiert heute Abend bei der Zweitliga-Reserve des TV Neuhausen/Erms.

Auf dem Papier sind die Gastgeber gegen den Tabellenelften zwar Favorit, doch Klaus Wanner hat schlechte Erinnerungen an den Gegner: Das Hinspiel ging nämlich mit 32:30 verloren. „Da haben wir eine unserer schlechtesten Leistungen der gesamten Saison gezeigt“, erinnert sich der Coach nur ungern zurück. Vor allem die Abwehr war damals die Problemzone: „Da waren wir viel zu unbeweglich und haben vor allem den Halblinken Stephan Fischer überhaupt nicht in den Griff bekommen“, sagt Wanner.

Wie man es besser macht, hat die HSG-Defensive inzwischen auch gegen stärkere Gegner mehrfach gezeigt. Wanner ist deshalb zuversichtlich, dass die Wiedergutmachung gelingen wird. Gespannt ist der Trainer darauf, mit welcher Formation die Gäste in Böblingen auflaufen werden. Bei der 25:29-Niederlage der Reutlinger in Pfullingen fehlten am vergangenen Wochenende sowohl der etatmäßige Spielmacher Sascha Hejny als auch Linksaußen Manuel Häcker. „Ob sie spielen oder nicht, macht sicher einen Unterschied. Aber egal wer aufläuft: Wir müssen in erster Linie unsere eigene Leistung abrufen“, sagt Wanner. Böblingen/Sindelfingen muss noch einmal auf Nico Kuppinger verzichten, der nach seiner Roten Karte gegen Pfullingen noch ein Spiel aussetzen muss. Ansonsten ist der Kader komplett.

Das 21:21 aus der Vorwoche gegen den TSV Dettingen/Erms wurmt HSG-Trainer Thomas Dangel immer noch. „In dieser Partie war unsere Angriffsleistung unterirdisch“, kritisiert er. Das muss nun am heutigen Samstag (20 Uhr, Hofbühlhalle) wieder besser werden.

Dafür ließ Thomas Dangel im Training vorwiegend die Abläufe im Angriff üben. „Wir müssen zu unserer früheren Leichtigkeit zurückfinden“, fordert der HSG-Coach. Gerade die kommenden Gastgeber stellen eine hervorragende Abwehr, konnten dadurch auch Pfullingen bezwingen. „Und gegen die Mannschaft aus dem Echaztal hatten wir im Auswärtsspiel keine Chance“, stellt Dangel den Quervergleich an.

Das heißt also: Der kommende Gegner ist ein harter Prüfstein. „Wenn Neuhausen komplett antritt, können die jeden Kontrahenten schlagen“, weiß der HSG-Trainer. Nicht vollzählig antreten kann auf jeden Fall die HSG Schönbuch, zumal sich jetzt auch noch Tim Großmann eine Verletzung zugezogen hat und deshalb wohl ausfallen wird. Dafür ist aber Linkshänder Alexander Huber mit dabei, der seine Rückenverletzung auskuriert hat.

Urs Bonhage und die HSG Böblingen/Sindelfingen wollen heute Abend gegen Reutlingen den Schalter umlegen. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 22.01.2016

Drei Spiele, drei Siege für die HSG

Den ersten Platz sicherte sich die männliche E-Jugend der HSG Böblingen/Sindelfingen beim Turnier der HSG Strohgäu in Hemmingen. Gleich zu Beginn hatte das Team der HSG mit Gastgeber Strohgäu 1 einen schweren Gegner erwischt. Die Jungs zeigten aber, was sie können und gewannen das Spiel deutlich. Der zweite Gegner, die HSG Strohgäu II, wurde anschließend sogar mit über zehn Toren Unterschied vom Platz gefegt. Nach einer längeren Pause ging es dann beim letzten Spiel gegen die SG Leonberg/Eltingen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ließen sich die HSG-Jungs aber nicht beirren und gewannen das Spiel deutlich und konnten sich am Ende verdient über den Turniersieg freuen. – z – /Bild: z

Presse | Handball | 20.01.2016

Ohne Chance beim Tabellenführer

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen standen beim Spitzenreiter TV Weilstetten auf verlorenem Posten und kassierten eine deutliche 15:32-Niederlage. Schon vor Beginn war klar, dass man gegen den Favoriten nur eine Chance hat, indem man in der Abwehr konsequent vorgeht. Doch dies gelang der HSG nicht, sodass die Weilstettenerinnen durch ein gutes Zusammenspiel und starke Einzelaktionen immer wieder zum Torerfolg kamen. In die Halbzeitpause ging es dann dementsprechend mit einem 8:16-Rückstand. Auch in der zweiten Halbzeit bekam man die Weilstettenerinnen in der Abwehr nicht in den Griff. Somit gewannen die Gastgeberinnen verdient mit 32:15.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Valeska Schroth, Judith Lindner, Tamara Horn, Cassandra Fröhlich (1), Cornelia Dorschner, Julia Bauer (6), Denise Knoll (1), Julia Leibfried (2), Kristina Maurer (2), Birte Reiser, Jana-Luka Schuler (2), Josephine Schüler (1). –z–

Presse | Handball | 19.01.2016

Spitzenreiter bleibt souverän

Von der Meisterschaft will Trainer Marco Cece nichts wissen, obwohl die HSG Böblingen/Sindelfingen II die Tabellenführung in der Handball-Bezirksliga untermauert hat.

Beim SV Magstadt ging dagegen wenig.

„In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Chancen konsequenter verwandelt“, sagt HSG-Trainer Marco Cece. Erst zwei Zeitstrafen in der Schlussphase für Kevin Hummel und Fabian Leupolz brachten Großengstingen wieder halbwegs ins Spiel. Am letztlich souveränen 29:26-Auswärtssieg des Spitzenreiters änderte das nichts. „Wir haben jetzt dreimal so viele Punkte auf dem Konto wie zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison. Mehr zählt für mich derzeit nicht“, sagt Marco Cece.

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Root, Grimme, Maurer (2 Tore), Hofacker (4), P. Fecker (1), Leupolz, Bluthardt (1), Daferner (1), Berttram, Müller (1), Batsching (1), Schwab (13/davon 4 Siebenmeter), Schneider (4), F. Fecker (1)

Der SV Magstadt hat sich die 26:30-Niederlage bei der SG Hirsau selbst zuzuschreiben. „Ich kann es mir nicht erklären, warum wir nach der Pause im Kollektiv so gepennt haben“, sagte SVM-Trainer Daniel Mössinger. Spielte Magstadt in der ersten Hälfte seine Angriffe konsequent zu Ende, so verstrickten sich die Gäste in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit zunehmend in Einzelaktionen. Der Kräfteverschleiß war deutlich zu merken. Lediglich neun Feldspieler standen zur Verfügung. Zu allem Überfluss zog sich Benjamin Streichsbier bereits nach zehn Minuten eine Bänderverletzung zu und konnte nicht mehr weiterspielen.

SV Magstadt: Fain, Kienle (1 Tor), Streichsbier (1), Kühnle (3), Diedrich (2), Satrapa (9/4 Siebenmeter), Rippl (6/4), Kreczmarsky (2), Weber (2), Müller

„Wir haben über die gesamte Spielzeit eine sehr gute Leistung abgerufen“, freute sich HSG-Coach Klaus Dürr nach dem 30:22 der HSG Schönbuch II gegen die Württembergliga-Reserve aus Altensteig. Sieggarant war Torhüter Michael Schneider, der mit einer Reihe von Glanztaten die Schwarzwälder bis zur Pause zur Verzweiflung brachte.

Presse | Handball | 18.01.2016

Urs Bonhage rettet den Punkt

Die stark ersatzgeschwächte HSG Böblingen/Sindelfingen kam in der Handball-Landesliga zu einem 23:23-Unentschieden bei der HSG Rietheim-Weilheim. Mit dem Schlusspfiff rettete Urs Bonhage mit seinem Treffer den Punktgewinn.

Für Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, war das Glas nach dem 23:23 seiner Mannschaft bei der HSG Rietheim-Weilheim halbvoll: „Durch das krankheitsbedingte Fehlen von Markus Schwab und Matthias Root sowie die Sperre von Nico Kuppinger standen drei wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Dafür hat sich die Mannschaft vor allem in der Defensive gut präsentiert.“

Von Anfang an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. 3:3, 6:6, 9:9 lauteten die Zwischenstände. Mit einem knappen 10:11-Rückstand ging die HSG Böblingen/Sindelfingen in die Halbzeitpause. „Unsere Deckungsarbeit hat mir gut gefallen. Jeder hat den einen Schritt mehr gemacht, der nötig ist und damit seinem Nebenspieler geholfen. Im Angriff hat leider auch das Harzverbot dazu beigetragen, dass kein besserer Spielfluss zustande gekommen ist“, so Klaus Wanner.

Auch im zweiten Durchgang agierten beide Mannschaften aus einer kontrollierten Defensive heraus. So lebte das Spiel eher von der Spannung als von sehenswerten Angriffsaktionen. HSG-Torhüter Daniel Meyer und der Torschütze vom Dienst, Urs Bonhage, drückten dem Spiel der HSG Böblingen/Sindelfingen ihren Stempel auf. Urs Bonhage erzielte insgesamt acht Treffer und hielt seine Farben damit in der Partie.

Fünf Minuten vor Spielende stand es 21:21-Unentschieden. Die Gastgeber kamen durch Martin Bauer zum 23:22. Quasi mit dem Schlusspfiff gelang Urs Bonhage nach einem Freiwurf der Treffer zum 23:23-Endstand. „Für mich ist es heute eindeutig ein gewonnener Punkt. Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt und wurde dafür mit dem verdienten Ausgleichstreffer in der Schlusssekunde belohnt. Mich ärgert etwas, dass wir vier Siebenmeter verworfen haben“, so Klaus Wanner.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Meyer, Gsell, Heinkele, Petri (6 Tore/davon 2 Siebenmeter), Trunk (3), Schenker (3/2), Tischner (1), Martinewsky, Bonhage (8), Raff, Todt (2/2), Blume

Mit dem Schlusspfiff erzielte Urs Bonhage den 23:23-Endstand. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 16.01.2016

Mit viel Herz, aber ohne Harz

Die HSG Böblingen/Sindelfingen steht auch deshalb vor einer besonders happigen Auswärtshürde, weil Ball und Finger dieses Mal nicht kleben dürfen. Und die HSG Schönbuch hat gegen Dettingen/Erms schlichtweg ihre Hausaufgaben zu erledigen.

Für beide Teams geht es in der Handball-Landesliga um den Anschluss nach oben.

Eigentlich wollten die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen im neuen Jahr zum Angriff auf die Tabellenspitze blasen. Doch gleich im ersten Rückrundenspiel setzte es eine unglückliche Heimniederlage gegen Pfullingen II. Trainer Klaus Wanner: „Dieses Spiel darf jetzt nicht zu sehr in den Köpfen stecken.“

Am heutigen Samstagabend wartet um 19.30 Uhr in der Gymnasium-Sporthalle Tuttlingen mit der HSG Rietheim-Weilheim schon die nächste schwere Aufgabe. Die Rietheimer stehen zwar nur auf dem neunten Tabellenplatz, gelten aber vor allem in eigener Halle als unangenehmer Gegner – nicht zuletzt wegen des Harzverbots, das für Teams, die klebrige Bälle gewohnt sind, ein gravierender Nachteil sein kann. Diese Erfahrung musste Böblingen/Sindelfingen bereits in der ersten Runde des HVW-Pokals machen, als man in Rietheim eine empfindliche 28:19-Niederlage kassierte.

Besonders aufpassen muss die HSG-Abwehr auf Mittelmann Thomas Aicher und den bulligen Kreisläufer Florian Wenzler, die sich blind verstehen. „Da müssen wir in der Abwehr gut gegen die Sperren arbeiten. Und auch gegen die Rückraumspieler dürfen wir nicht zu passiv stehen“, fordert Wanner. Viel wird zudem von der Wurfquote im Angriff abhängen, die sowohl im Pokalspiel als auch beim knappen 21:18-Sieg im Hinspiel das große Manko war. Nico Kuppinger wurde nach seiner Roten Karte gegen Pfullingen für zwei Wochen gesperrt.

Nach dem guten Spiel in Freundschaft gegen die SG H2Ku Herrenberg startet die HSG Schönbuch wieder in den Punktspielbetrieb. Dabei empfängt das Team von Trainer Thomas Dangel am Sonntagabend um 17 Uhr in der Holzgerlinger Schönbuchsporthalle den TSV Dettingen/Erms. „Dieses Team ist sehr schwer einzuschätzen“, sagt der HSG-Coach.

Alexander Huber hat sich wegen einer Grippe vom Training abgemeldet. „Benjamin Wolf und Marco Wild werden die Runde wohl nicht mehr spielen können“, schätzt der Trainer. Da wäre einer wie Sebastian Appelrath aufgrund seiner Qualitäten gefragt. Aber der Rückraumspieler hat die HSG Schönbuch in Richtung TSV Zizishausen verlassen und bei seinem neuen Verein bereits ein gutes Debüt gefeiert. „Dieser Abgang ist schade“, bedauert der HSG-Coach.

Für Nicholas Raff und die HSG Böblingen/Sindelfingen gilt es, den Anschluss nicht zu verlieren. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 11.01.2016

Klaus Wanner platzt der Kragen

Die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen mussten gestern Abend eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Gegen einen direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz zwei, den VfL Pfullingen II, verlor die Wanner-Sieben mit 25:26.

Teils fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen und eine schwache Leistung in der letzten Viertelstunde waren ausschlaggebend für die bittere 25:26-Heimniederlage der HSG Böblingen/Sindelfingen gegen den VfL Pfullingen II. „Normalerweise äußere ich mich nicht negativ über die Schiedsrichter. Was die Schiris aber heute gepfiffen haben, geht gar nicht. Sie hatten überhaupt keine Linie drin und wir wurden in den entscheidenden Phasen klar benachteiligt“, platzte Klaus Wanner (Bild: Photo 5), Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, nach dem Spiel der Kragen.

Dabei sah es zunächst gut aus für die Hausherren. Die HSG Böblingen/Sindelfingen kam gut aus den Startlöchern und lag nach zehn Minuten durch einen Treffer von Stefan Trunk mit 6:2 vorne. Auch nach 25 Minuten hatte der Vier-Tore-Vorsprung weiterhin Bestand (12:8). Die Defensive stand sicher und vorne wurden die Angriffe konsequent zu Ende gespielt. So konnten sich die Fans der HSG Böblingen/Sindelfingen über eine 15:10-Pausenführung ihrer Mannschaft freuen. „Die Leistung in der ersten Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, da wir aufgrund von Magen-Darm-Problemen fünf angeschlagene Spieler hatten“, so Klaus Wanner.

Auch im zweiten Durchgang war die HSG-Welt zunächst noch in Ordnung. Nach 40 Minuten lagen die Gastgeber mit 18:15 in Führung. Fragwürdige Zwei-Minuten-Strafen gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen führten nun dazu, dass der Spielrhythmus bei der Wanner-Sieben merklich ins Stocken geriet. Dies nutzten die Gäste aus und witterten nun Morgenluft. So egalisierte der VfL Pfullingen II in der 48. Minute zum 21:21. Nun konnten sich die Zuschauer in der Sindelfinger Sommerhofenhalle auf eine spannende Schlussphase freuen. So gelang es keinem der beiden Teams sich entscheidend abzusetzen. Drei Minuten vor Spielende stand es 24:24-Unentschieden. Pfullingens Julius Haug und Florian Grauer brachten ihre Farben vorentscheidend mit 26:24 in Führung. Nach einem Gerangel zwischen HSG-Spieler Nico Kuppinger und Pfullingens Maximilian Schulze mussten beide mit einer Disqualifikation vom Feld. Urs Bonhage gelang lediglich der Treffer zum 25:26-Endstand.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Meyer, Gsell, Petri (6 Tore/3 Siebenmeter), Heinkele (1), Trunk (1), Root, Schenker (1), Tischner, Kuppinger (1), Bonhage (8/2), Raff (1), Todt (3), Schwab (3)

Presse | Handball | 14.12.2015

Urs Bonhage spielt ganz groß auf

Handball-Landesliga: HSG Böblingen/Sindelfingen – TV Weilstetten II 29:28 (16:11) / Achter Saisonsieg für das Team von Klaus Wanner

Die Weihnachtspause kommt für die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen nicht gerade gelegen: Durch den 29:28-Sieg gegen den TV Weilstetten II blieb die Wanner-Sieben zum fünften Mal in Serie ungeschlagen.

Es war ein hartes Stück Arbeit für die HSG Böblingen/Sindelfingen, um am Ende jubeln zu können. Dabei sah es beim Heimspiel gegen den TV Weilstetten II, das die HSG denkbar knapp mit 29:28 gewann, zunächst gar nicht danach aus, dass die Hausherren noch um den Sieg zittern müssten.

Die HSG Böblingen/Sindelfingen knüpfte in der Sommerhofenhalle an die starke Leistung aus dem Derby gegen die HSG Schönbuch aus der Vorwoche an und lag nach einer Viertelstunde mit 8:5 vorne. „Wir haben unsere Angriffe konsequent zu Ende gespielt. Auch die Körpersprache hat mir gut gefallen“, lautete das Fazit von HSG-Trainer Klaus Wanner über die ersten 15 Minuten. Allen voran Mittespieler Marc Petri und Urs Bonhage auf der Rückraum-Rechts-Position, schalteten und walteten nach Belieben und brachten ihre Farben mit zahlreichen Torerfolgen mit 16:11 bis zur Halbzeitpause in Führung. „Es war eine durchweg konzentrierte Leistung im ersten Durchgang. Sowohl in der Defensive als auch im Angriff hat mir meine Mannschaft gut gefallen“, sagt Klaus Wanner.

Bis zur 45. Minute, beim Spielstand von 24:20, war die HSG-Welt noch in Ordnung. Dann schlichen sich bei den Gastgebern vermehrt Nachlässigkeiten im Abschluss ein. In dieser Phase machte sich auch das Fehlen der Rückraumspieler Nico Kuppinger und Mark Schenker bemerkbar.

So bekamen die Gäste aus Weilstetten die zweite Luft und verkürzten auf 23:24. Klaus Wanner: „Weilstetten II ist keine schlechte Mannschaft. Sie haben viele Spiele unglücklich mit einem Tor verloren. Mit ihren schnellen Leuten haben sie uns in dieser Phase vor Probleme gestellt.“ Nun durften sich die Zuschauer in der auf eine spannende Schlussphase freuen.

Die Gäste ließen sich nicht abschütteln und egalisierten in der 57. Minute zum 27:27. Urs Bonhage ging voran und markierte 40 Sekunden vor Ende des Spiels den Treffer zum 29:28. Die HSG Böblingen/Sindelfingen ließ keinen Gegentreffer mehr zu und konnte am Ende über einen verdienten Heimerfolg jubeln.

Mit 17:9 Punkten hat die HSG lediglich einen Minuspunkt mehr auf dem Konto als der Tabellenzweite aus Mössingen. „Man hat in der Schlussphase gemerkt, dass uns etwas die Alternativen zum Wechseln gefehlt haben. Dennoch haben wir die zwei Punkte geholt und das zählt am Ende. Wir sind nun wieder bei der Musik und wollen in der Rückrunde richtig angreifen“, herrscht bei HSG-Trainer Klaus Wanner bereits Vorfreude auf den Rückrundenstart am Sonntag, 10. Januar 2016, gegen den VfL Pfullingen II.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Heinkele, Petri (7 Tore/1 Siebenmeter), Trunk (1), Root, Tischner (4), Martinewsky, Bonhage (11/3), Raff, Todt (3), Blume, Schwab (3)

Presse | Handball | 14.12.2015

Vito Cece rührt Beton an

Handball-Landesliga, Frauen: Erster Heimsieg für die HSG

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen haben zum Hinrundenende den ersten Heimsieg unter Dach und Fach gebracht. Dank einer beeindruckenden Abwehrleistung gegen den Tabellenfünften TSV Neuhausen/Filder gewann die Mannschaft von Vito Cece und Jürgen Hornikel mit 21:20.

Auf die Italiener ist halt Verlass! Berühmt-berüchtigt für ihren Catenaccio – die besonders im Fußball verbreitete Kunst der Abwehrarbeit –, stellen sich nun auch bei den Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen nach dem neulich erfolgten Trainerwechsel bereits erste Erfolge ein.

Vito Cece, gebürtiger Italiener, und Jürgen Hornikel haben ihrer Truppe binnen nur drei Wochen eine ganz neue Mentalität eingehaucht, die am Samstag in einem so nicht erwarteten Höhepunkt gipfelte. Gegen den Tabellenfünften TSV Neuhausen/Filder siegte die HSG mit 21:20 und hat dadurch im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte verbucht. „Wir haben heute richtig Beton angerührt“, freute sich Vito Cece diebisch über den gelungenen Coup.

Dabei deutete zu Beginn nur wenig auf den ersehnten ersten Heimsieg hin. Zwölf Minuten brachte die HSG in der Offensive gar nichts zustande und lag bereits mit 0:3 im Hintertreffen. Erst ein verwandelter Siebenmeter von Julia Leibfried zum 1:3-Zwischenstand brach den Bann. In der Folge fanden die Gastgeberinnen besser in die Partie und lagen ihrerseits nach 18 Minuten mit 5:4 in Führung. Mit einem knappen 9:10-Rückstand ging es in die Pause.

Auch in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Neuhausenerinnen den besseren Start und erhöhten schnell auf 11:9. Dieses Mal brauchte die HSG aber nicht allzu lange für den ersten eigenen Torerfolg. Anja Weinhardt und Denise Knoll stellten auf 11:11, ehe sich die Gäste selbst aus dem Rhythmus brachten. Ann-Christin Dewald und Christine Alber vergaben jeweils einen Siebenmeter. Die überragend aufspielende Julia Leibfried nutzte die Fahrkarten des Gegners und schoss ihre Farben wieder in Front.

Der Unterschied zur ersten Hälfte: Die HSG ließ die Neuhausenerinnen nicht mehr in Führung gehen. Was auch an einer erfolgreichen taktischen Maßnahme des HSG-Trainerduos lag. Denise Knoll kümmerte sich ab der 45. Minute um Nina Grob, die bis dahin Alleinunterhalterin der Gäste war, und nahm diese in Manndeckung. Derart führungslos wusste der TSV nur noch zu reagieren und scheiterte auch immer wieder an der überzeugenden A-Jugend-Torhüterin Valeska Schroth. Spätestens mit dem 21:18 von Cornelia Dorschner anderthalb Minuten vor dem Ende war das Spiel entschieden. Den Gästen gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 21:20-Endstand.

„Wir haben den Spielerinnen vermittelt, dass sie sich nach gelungenen Offensivaktionen auch gleich mit einer guten Abwehraktion belohnen sollen“, konstatierten Vito Cece und Jürgen Hornikel. „Und das haben die Mädels heute sehr gut gemacht. Jetzt freuen wir uns auf ein paar freie Tage und werden dann nach Neujahr bereit sein für den zweiten Saisonabschnitt.“

HSG Böblingen/Sindelfingen: Schroth, Junginger; Horn (3 Tore), Bauer, Knoll (3), Wilke, Leibfried (8/davon 2 Siebenmeter), Laczek, Reiser (1), Weinhardt (5/3), Maurer, Dorschner (1)

Tamara Horn (links) setzt zum Wurf an. Ihr gelangen gegen den TSV Neuhausen/Fildern drei Treffer. Bild: Zvizdiç

Presse | Handball | 12.12.2015

Ohne zwei gegen den Drittletzten

Handball-Landesliga: Nico Kuppinger und Fabian Leupholz fallen bei der HSG Böblingen/Sindelfingen aus

Obwohl die Vorrunde nicht optimal gelaufen ist, hat die HSG Böblingen/Sindelfingen nach dem Derbysieg gegen die HSG Schönbuch wieder Anschluss zur Landesliga-Spitzengruppe. Drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz – das ist durchaus noch aufzuholen.

Die HSG Schönbuch tritt beim VfL Pfullingen II zum Duell der Enttäuschten an.

Um diesen Relegationsplatz zu erreichen, darf sich das Team von Trainer Klaus Wanner allerdings nicht mehr viele Ausrutscher erlauben, schon gar nicht gegen Teams aus den unteren Tabellenregionen. Im letzten Spiel des Jahres ist am Samstag (19.30 Uhr, Sommerhofenhalle) ein Sieg gegen Aufsteiger TV Weilstetten 2 deshalb Pflicht.

Doch HSG-Trainer Klaus Wanner kennt die Gefahren solcher Spiele: Nach dem Highlight gegen Schönbuch auch die Aufgabe gegen einen vermeintlich leichteren Gegner voll konzentriert anzugehen, ist nicht immer einfach. „In der vergangenen Saison haben wir nach unserem Sieg gegen Schönbuch im nächsten Spiel gegen den späteren Absteiger Calw verloren“, erinnert sich Wanner. „So etwas darf uns nicht noch mal passieren sonst ist der Derbysieg nichts wert.“

Die Gäste stehen zwar auf dem drittletzten Tabellenplatz, haben aber viele Spiele nur sehr knapp verloren. „Das ist eine spielstarke Mannschaft, die vor allem auf der linken Seite gut besetzt ist“, warnt Wanner. Erschwerend kommt hinzu, dass die HSG auf zwei Leistungsträger verzichten muss: Nico Kuppinger ist beruflich verhindert, Fabian Leupolz fehlt aus privaten Gründen. „Damit fehlen uns zwei ganz wichtige Bausteine – sowohl in der Abwehr als auch im Angriff“. Doch auch ohne diese beiden Stützen hält Wanner sein Team für stark genug, um den Aufsteiger zu besiegen: „Vor allem Stefan Trunk und Marc Petri werden noch mehr Verantwortung übernehmen müssen“.

Die HSG Schönbuch muss heute (18 Uhr, Kurt-App-Halle) beim VfL Pfullingen antreten. Beide Teams haben ihre letzten beiden Spiele verloren. Der VfL Pfullingen II zu Hause gegen Tabellenführer Fridingen/Mühlheim und auswärts in Mössingen, die HSG Schönbuch leistete sich zuletzt gleich zwei Heimniederlagen gegen Mössingen und die HSG Böblingen/Sindelfingen. „Ich gehe nicht davon aus, dass die Hausherren heute vor Selbstvertrauen strotzen“, denkt HSG-Coach Thomas Dangel.

Dabei musste er bei seiner Mannschaft auch Aufbauarbeit leisten, besonders nach der Pleite im Lokalderby. Und jetzt fällt auch noch Spielmacher Benjamin Wolf längerfristig aus. Er muss am Knöchel operiert werden. „Er wird wohl diese Saison nicht mehr spielen können“, mutmaßt der Trainer. Ebenfalls nicht zum Einsatz kommen wird Marco Wild, der sich im Derby eine Knieverletzung zugezogen hat. Da müssen es dann eben die anderen Schönbuch-Akteure richten.

Allerdings: „Es wird eine ganz schwere Aufgabe werden, da die Pfullinger auch gewinnen müssen und daher ihre beste Mannschaft aufbieten werden“, warnt Dangel. Besonders aufpassen muss die Schönbuch-Abwehr dabei auf die Rückraumspieler Philipp Mager und Patrick Bauer sowie Linksaußen Julius Haug. „Die müssen wir in den Griff bekommen“, macht Schönbuch-Coach Dangel deutlich.

Derbysiege sind die schönsten: Stefan Trunk, Daniel Meyer, Markus Martinewsky, Mark Schenker und Matthias Root (von links) feiern in Holzgerlingen. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 07.12.2015

Paukenschlag in der Schönbuch-Halle

Die HSG Böblingen/Sindelfingen ist in der Handball-Landesliga immer für eine Überraschung gut: Bei der favorisierten HSG Schönbuch hat die Wanner-Sieben mit 26:23 gewonnen.

Das Derby in der Handball-Landesliga zwischen der HSG Schönbuch und der HSG Böblingen/Sindelfingen sorgte für eine rappelvolle Holzgerlinger Schönbuch-Halle. Vor allem die Fans der HSG Böblingen/Sindelfingen brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, zeigte ihr Team beim 26:23-Auswärtserfolg beinahe über die gesamten 60 Minuten eine überragende Defensivleistung. Da war auch Gästetrainer Klaus Wanner überaus zufrieden: „Das war Werbung für den Handball. Unsere Defensivleistung, im Verbund mit einem starken Torhüter Kevin Gsell, war der Erfolgsgarant.“

Beide Mannschaften agierten aus einer geordneten Defensive heraus. So entwickelte sich mit zunehmendem Spielverlauf eher eine Abwehrschlacht, als ein Offensivfeuerwerk. Die HSG Böblingen/Sindelfingen erwischte den besseren Start und lag nach zehn Minuten durch einen Treffer des starken Urs Bonhage mit 6:4 vorne. Die Rückraumspieler Urs Bonhage und Nico Kuppinger erzielten gemeinsam 18 Treffer für die HSG Böblingen/Sindelfingen. „Urs und Nico haben der Offensive ihren Stempel aufgedrückt. In den entscheidenden Phasen waren ihre Treffer Gold wert. In der Abwehr haben Markus Schwab und Fabian Leupolz überragend den Ton angegeben“, so Klaus Wanner.

Nach der Schwächephase zu Beginn kam die HSG Schönbuch besser ins Spiel und ging beim 9:8, durch einen Treffer von Tim Großmann, das erste Mal in Führung. Beim Stand von 12:12 wurden die Seiten gewechselt. „Ich habe meinen Spielern in der Halbzeitpause gesagt, dass sie ihre Angriffe konsequenter zu Ende spielen sollen. Immer wenn wir hektisch wurden, hat das die HSG Schönbuch eiskalt ausgenutzt“, so Klaus Wanner.

Und die Gästespieler schienen ihrem Trainer genau zugehört zu haben. So wartete die HSG Böblingen/Sindelfingen geduldig auf ihre Chance und setzte sich erneut von den Hausherren ab. Nach 42 Minuten markierte Frederik Todt den Treffer zur 19:16-Führung aus Sicht der Wanner-Sieben. Die HSG Schönbuch ließ sich aber noch nicht abschütteln. Tim Großmann verkürzte zwei Minuten später auf 18:19.

Nun kam die beste Phase der HSG Böblingen/Sindelfingen. In der 49. Minute netzte erneut Frederik Todt ein, die Gäste lagen zu diesem Zeitpunkt mit 24:20 vorne. Fünf Minuten vor Spielende konnte Schönbuchs Dominik Schuler noch auf 22:24 verkürzten und bei den Fans der Heimmannschaft keimte noch einmal Hoffnung auf. Mit einer konzentrierten Leistung in der Schlussphase machte die HSG Böblingen/Sindelfingen diese Zuversicht aber schnell zunichte. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte Markus Schwab den Treffer zum 23:26-Endstand.

HSG Schönbuch: F. Weihing, Küchler, Wolf, T. Schmid (3 Tore), Starke (5/1 Siebenmeter), Wild, Zegledi (2), Huber, Förch (1), Schuler (1), Großmann (5), Marks (4), S. Weihing, S. Schmid (2)

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Petri (1), Trunk, Schenker, Bonhage (9/1), Root, Tischner, Martinewsky, Leupolz, Kuppinger (9), Raff (2), Todt (3), Schwab (2)

Mit diesem Bild hatte kaum einer gerechnet: Die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen jubeln nach dem Spiel beim Tabellenzweiten mit ihren Fans in fremder Halle. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 05.12.2015

Es geht um mehr als nur Prestige

Die Landesliga-Saison ist für die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen bis jetzt nicht so gelaufen wie erhofft. Umso wichtiger wäre ein Sieg gegen den Rivalen aus der Nachbarschaft. Die HSG Schönbuch ist in eigener Halle in Holzgerlingen (Spielbeginn Sonntag, 18 Uhr) allerdings klarer Favorit.

Nach vielen Verletzungen und einigen unnötigen Niederlagen steht die HSG Böblingen/Sindelfingen um Trainer Klaus Wanner nur auf dem sechsten Tabellenplatz. Von dem als Saisonziel formulierten Aufstieg spricht im Moment keiner mehr. „Die Tabelle interessiert mich überhaupt nicht“, sagt Klaus Wanner.

Im Derby geht es um weit mehr als ums Prestige: Will Böblingen/Sindelfingen in der Rückrunde doch noch in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen, ist dieses Spiel fast schon die letzte Chance. Mit einem Sieg kann man den Rückstand auf Platz zwei auf drei Minuspunkte verkürzen, bei einer Niederlage wären es derer sieben – das wäre kaum noch aufzuholen. Die Favoritenrolle schiebt Wanner dem Gegner zu, allein schon deshalb, weil es für die Schönbucher ein Heimspiel ist. „In der Halle wird sicherlich eine hitzige Stimmung herrschen“, prophezeit der Trainer. „Davon dürfen wir uns nicht anstecken lassen.“

Beide Teams kennen sich aus dem Effeff und Wanners Respekt vor den Schönbuchern ist groß: „Wenn sie ihr Konterspiel aufziehen können, sind sie kaum zu stoppen.“ Trotzdem fahren die Gäste zuversichtlich nach Holzgerlingen. Das liegt zum einen daran, dass pünktlich zum Derby alle Spieler fit sind. Zum anderen hat die Spvgg Mössingen am vergangenen Wochenende gezeigt, dass Schönbuch selbst in eigener Halle schlagbar ist. Eine solche Überraschung traut Wanner auch seinem Team zu: „Wenn wir defensiv unsere Zweikämpfe gewinnen und gemeinsam im Verbund arbeiten, wird es auch für Schönbuch schwer, gegen uns Tore zu werfen.“

Nach der vermeidbaren Niederlage im Heimspiel gegen die Spvgg Mössingen hilft auch der Schönbuch-Sieben nur ein Erfolg, um an Spitzenreiter Fridingen/Mühlheim dran zu bleiben. „Ansonsten können wir der Mannschaft aus dem Donautal schon zur Meisterschaft gratulieren“, stellt Schönbuch-Coach Dangel fest. Er hat wieder alle Spieler an Bord und setzt jetzt auf eine Reaktion seiner Mannschaft. „Das war ganz schlecht. Gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen müssen wir ganz anders auftreten“, sagt der Schönbuch-Coach, der in dieser Woche dreimal trainieren ließ. „Wir müssen in der Abwehr voll dagegen halten und eine ähnliche Leistung wie bei unserem Sieg bei der HSG Fridingen/Mühlheim abrufen“, fordert Dangel.

Presse | Handball | 30.11.2015

Weiße Weste in eigener Halle

In eigener Halle ist die HSG Böblingen/Sindelfingen eine Wucht. Die Wanner-Sieben deklassierte in der Handball-Landesliga die SG Ober-/Unterlenningen deutlich mit 30:19 und bleibt damit zu Hause weiterhin ungeschlagen.

Fünf Heimspiele, fünf Siege: Diese Erfolgsserie kann sich sehen lassen. Da war auch Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, nach dem 30:19-Erfolg seiner Mannschaft gegen die SG Ober-/Unterlenningen, zufrieden: „Die Leistung in der zweiten Halbzeit war ganz stark. Viel besser kann man in der Defensive nicht spielen.“

Zunächst taten sich die Gastgeber noch etwas schwer, um ins Spiel zu finden. So stand es nach 17 Minuten 6:6-Unentschieden. Im Anschluss setzte sich die individuelle Klasse der HSG Böblingen/Sindelfingen mehr und mehr durch. Da spielte der HSG Böblingen/Sindelfingen auch in die Karten, dass Marc Petri, Nico Kuppinger und Markus Schwab nach ihren Verletzungen wieder ins Geschehen eingreifen konnten. Die Wanner-Sieben erspielte sich eine 13:9-Pausenführung. „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie ihre Angriffe konsequent zu Ende spielen sollen. Das haben sie nach der Pause sehr gut umgesetzt“, so Klaus Wanner.

Je länger das Spiel dauerte, umso deutlicher wurde die Dominanz der Hausherren. Eine Tempoverschärfung der HSG Böblingen/Sindelfingen genügte, um mit 21:13 in Führung zu gehen. Die HSG-Defensive stand sattelfest und vorne hatte die Wanner-Sieben ihr Visier richtig eingestellt.

Bereits nach 46 Minuten, beim Spielstand von 23:16, war die Entscheidung zugunsten der HSG Böblingen/Sindelfingen gefallen. Die biederen Gäste hatten nicht mehr viel entgegenzusetzen und ergaben sich ihrem Schicksal.

Am Ende feierte die Wanner-Sieben einen deutlichen 30:19-Heimferfolg. „Kompliment für diese couragierte Leistung. Wenn wir in der Defensive so agieren, dann sind wir sehr schwer zu schlagen“, sagte Klaus Wanner. Am kommenden Sonntag muss die HSG zum Derby nach Holzgerlingen.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Petri (2 Tore), Trunk (1), Root, Schenker (6), Tischner (2), Martinewsky (2/1 Siebenmeter), Leupolz (2), Kuppinger (5), Bonhage (7/1), Raff, Todt (3), Schwab

Fabian Leupolz (links) steuerte zwei Treffer zum deutlichen 30:19-Heimsieg der HSG Böblingen/Sindelfingen bei. Bild: Photo 5

Presse | Handball | 30.11.2015

Die HSG II grüßt von der Spitze

 Die HSG Böblingen/Sindelfingen II ist neuer Tabellenführer in der Handball-Bezirksliga. Bedanken dürfen sich die Schützlinge von Trainer Marco Cece dabei auch beim SV Magstadt, der dem bisherigen Primus SG Nebringen/Reusten mit dem 24:24 ein Unentschieden abtrotzte.

Doch die HSG II machte auch ihre Hausaufgaben. Das Heimspiel gegen die SG Oberhausen/Unterhausen II war am Samstagnachmittag eine eindeutige Angelegenheit für die Landesliga-Reserve. Von Anfang an entwickelte sich eine einseitige Partie. Bereits nach 14 Minuten führte die HSG II durch den Treffer von David Hofacker mit 8:3. Zur Pause lagen die Hausherren gar mit 15:6 Toren vorne Ausmalbilder.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ sich die Cece-Sieben nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewann am Ende mit 31:15 und darf sich über die Tabellenführung freuen.

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Root, Scheer, Grimme (2 Tore), Maurer, Herok (1), Hofacker (3), Weber (3), Berttram, Bonhage (2/1 Siebenmeter), Müller (5), Batsching, Schwab (7), Schneider (5), Bluthardt (3).

Die HSG Schönbuch II besiegte den TSV Betzingen mit 36:22 und ist nun Tabellenvierter punktgleich hinter dem SV Magstadt. Einen Zähler dahinter rangiert schon der TSV Schönaich auf Platz sieben. Der Bezirksliga-Aufsteiger gewann mit 43:22 gegen Schlusslicht SG Hirsau. – phi –

Presse | Handball | 30.11.2015

Das Warten auf den Heimsieg

Nur eine gute Halbzeit gegen die HSG Deizisau-Denkendorf II hat den Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen nicht zum dritten Saisonsieg gereicht. Die Mannschaft von Vito Cece und Jürgen Hornikel unterlag dem Aufstiegskandidaten mit 17:26 (9:11).

Nach dem Trainerwechsel von Harry Adler hin zu der neuen Doppelspitze Vito Cece und Jürgen Hornikel muss die HSG Böblingen/Sindelfingen dennoch weiterhin auf den ersten Saisonheimsieg warten. Der Einstand des neuen Trainerduos war vergangene Woche mit einem Sieg in Betzingen gelungen, entsprechend groß waren nun auch die Hoffnungen, auch vor eigenem Publikum gegen die HSG Deizisau-Denkendorf II den Bock umstoßen zu können.

In der ersten Halbzeit ließ sich dieses Unterfangen auch ganz gut an. Zwar lag die HSG Böblingen/Sindelfingen nach zehn Minuten schon mit 2:7 hinten, kämpfte sich aber bis zur 27. Minute in die Partie zurück und glich durch Cornelia Dorschner zum 8:8 aus. Die Aufholjagd hatte dennoch Kraft gekostet, sodass die Gäste durch zwei Siebenmetertore von Anita Seifried mit einer 11:9-Führung in die Pause gingen. „Insgesamt war das eine vor allem in der Abwehr richtig gute Leistung“, waren Vito Cece und Jürgen Hornikel mit ihrer Mannschaft sehr zufrieden. „Kampf und Wille waren hervorragend.“

Auch nach Wiederanpfiff ließ sich die HSG Böblingen/Sindelfingen nicht abschütteln und konnte das Spiel weiterhin offen gestalten. Das aber nur bis zur 40. Minute, ehe sich die größere Qualität der Gäste durchsetzen konnte. Während Deizisaus Torhüterin Carmen Koch reihenweise die nun unplatzierten Würfe der Gastgeberinnen entschärfen konnte, hatte Judith Lindner im Tor der HSG Böblingen/Sindelfingen immer wieder das Nachsehen und wurde von ihrer Abwehr teilweise auch im Stich gelassen.

Letztlich fiel die Niederlage mit 17:26 relativ hoch aus, was für das Trainerduo der HSG Böblingen/Sindelfingen kein Beinbruch war: „Das Spiel heute gegen Deizisau war kein Muss-Spiel. Dennoch haben wir uns über 40 Minuten sehr teuer verkauft. Unsere Vorstellungen von offensiver Abwehr und schnellem Umschaltspiel hat das Team zwar noch nicht ganz umsetzen können, aber das wird schon noch werden. Wir lernen uns gerade erst kennen und haben alle ein gemeinsames Ziel: den Klassenerhalt.“

HSG Böblingen/Sindelfingen: Lindner; Bihlmaier (1 Tor), Horn (2), Bauer (1), Knoll, Wilke, Leibfried (3), Reiser, Weinhardt (3), Maurer, Schüler (3), Dorschner (4/davon 2 Siebenmeter).

Betretene Gesichter nach der Heimniederlage gegen Deizisau: die HSG-Trainer Jürgen Hornikel (links) und Vito Cece. Bild: Zvizdiç

Presse | Handball | 28.11.2015

Marc Petri meldet sich zurück

Obwohl sein Team den Sieg in letzter Minute noch verspielt hat, war Trainer Klaus Wanner mit der Leistung der HSG Böblingen/Sindelfingen beim 25:25-Unentschieden in Mössingen zufrieden. Entsprechend zuversichtlich geht der Coach heute in das Heimspiel (19.30 Uhr, Murkenbachhalle) gegen Aufsteiger SG Lenningen.

Die HSG Schönbuch empfängt die Spvgg Mössingen.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen in dieser Saison kein Heimspiel verlieren“, lautet die klare Ansage des Trainers. Dabei erwartet sein Team allerdings eine große Unbekannte: „Wir wissen über den Gegner nicht viel“, gibt Wanner zu. Eine intensive Gegneranalyse hält er für verzichtbar, wenn seine Spieler ihr Leistungsvermögen abrufen.

Bekannt ist immerhin, dass sich der Liganeuling aus dem Kreis Esslingen mit Händen und Füßen wehrt und niemals aufgibt. So wie am vergangenen Spieltag, als Lenningen gegen Herrenberg nach einem zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand noch ein Unentschieden schaffte. Die HSG ist also gewarnt und will sich gegen den Liganeuling keine Blöße geben.

Dabei hat Wanner wieder mehr personelle Alternativen als zuletzt: Nachdem Markus Schwab und Nico Kuppinger schon in Mössingen wieder auf dem Feld standen, ist diese Woche auch Marc Petri nach seinem Bänderriss wieder ins Training eingestiegen. „Er läuft aber noch nicht ganz rund. Ob er spielt, werden wir daher erst kurzfristig entscheiden“, sagt der HSG-Trainer.

Am heutigen Samstag gibt es für die Handballanhänger auf der Schönbuchlichtung ein weiteres Highlight. Die HSG Schönbuch, Tabellenführer der Landesliga Staffel II, empfängt um 20 Uhr (Schönbuchsporthalle Holzgerlingen) die Spvgg Mössingen.

„Der Sieg in Mühlheim ist wertlos, wenn wir heute nicht nachlegen“, stellt HSG-Trainer Thomas Dangel fest. Dabei muss sich seine Mannschaft auf eine ganz andere Situation einstellen: Jetzt sind sie die Gejagten. Und die Spvgg Mössingen ist auch nicht von Pappe und kommt mit der Empfehlung eines 25:25 aus dem letzten Spiel gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen nach Holzgerlingen. „Die Mössinger hatten zu Hause einige knappe Ergebnisse“, weiß Dangel, der sich das Team schon einige Male angeschaut hat.

Vor allem die Deckung ist das Prunkstück der Mannschaft vom Fuße der Schwäbischen Alb. Hier spielen sehr groß gewachsene Akteure, die die Bälle blocken können. „Wir müssen mit sehr viel Druck auf die Abwehr zugehen“, macht Dangel deutlich. Er hat deshalb den Schwerpunkt im Abschlusstraining auf das Einstudieren von erfolgsversprechenden Angriffsaktionen gelegt. Erschwerend kommt für den HSG-Trainer hinzu, dass die Mössinger immer in einer anderen Formation antreten. „Man kann sich nicht so richtig auf sie einstellen“, betont Dangel, der darin eine große Herausforderung sieht. „Ich hoffe, dass Michael Starke, der sich ein Magen-Darm-Virus eingefangen hat, heute wieder spielen kann“, gibt sich Dangel vorsichtig optimistisch. Alle anderen Akteure sind fit und werden alles in die Waagschale werfen, um die Tabellenführung zu verteidigen.

Feiert heute Abend möglicherweise sein Comeback: Marc Petri. Bild: Photo 5/A

Presse | Handball | 24.11.2015

Quintett liegt punktgleich an der Spitze

KREIS BÖBLINGEN (ms/grö/ur). "Eine verrückte Saison", schmunzelt Trainer Marco Cece von der HSG Böblingen/Sindelfingen II. Seine Mannschaft führt die Tabelle der Handball-Bezirksliga der Männer an - zusammen mit vier weiteren Teams, darunter SG Nebringen/Reusten und SV Magstadt. Mit einem Zähler weniger folgt die HSG Schönbuch II auf Rang sieben, Aufsteiger TSV Schönaich weist als Achter ein ausgeglichenes Punktekonto. "Die momentane Situation ist auch gefährlich", weiß Cece, "bei zwei, drei Niederlagen in Folge wird man schnell nach hinten durchgereicht."

TSV Betzingen - HSG Böblingen/Sindelfingen II 19:23 (12:15): Die ersatzgeschwächten Gastgeber hatten in ihrer Not sogar Oldie Ralf Schlotterbeck reaktiviert, der prompt sechs Tore erzielte. Doch er allein konnte die HSG auch nicht stoppen. "Wir hatten das Spiel von Beginn an unter Kontrolle", freute sich Gäste-Coach Marco Cece. Einziger Unruheherd: die beiden Unparteiischen, die Cece erst Gelb zeigten, dann eine Zeitstrafe verhängten und ihn schließlich sogar mit einer Disqualifikation auf die Tribüne schickten. "Nur weil wir einen Spieler mit einer falschen Nummer eingetragen hatten." Ein Glück, dass im Vorspiel die HSG-Frauen am Start waren, ihr neuer Trainer Vito Cece übernahm für seinen Bruder das Coaching. Überragend war vor allem Linksaußen Florian Müller, der die Betzinger reihenweise überrannte und mit acht Toren zusammen mit Achim Schwab bester Werfer war. Am Ende konnten die Gäste es sogar verschmerzen, dass mit Batsching, Herok (beide Badewannen-WM) und Kayser (Studium) gleich drei Spieler fehlten. "Dafür sprangen andere in die Bresche", hob Marco Cece vor allem Jan Maurer und Max Bonhage hervor. Die besten Werfer neben Müller und Schwab: Hofacker (5), Schneider und Bonhage (beide 4).

SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell - HSG Schönbuch II 27:28 (17:14): "Der erste Auswärtssieg", jubelte HSG-Trainer Klaus Dürr. Der Landesliga-Absteiger sollte sich aber als harte Nuss erweisen. Besonders den starken SG-Regisseur Michael Keller bekam die Schönbuch-Deckung in der ersten Halbzeit nicht in den Griff. "Der erzielt nicht nur Tore, sondern setzt auch seine Mitspieler hervorragend in Szene", lobte Dürr. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zogen die Schwarzwälder auf 8:4 davon, zur Pause stand es 17:14. Danach wurde das Defensivverhalten der HSG II wesentlich besser. Die Spieler halfen sich gegenseitig, Torhüter Michael Schneider parierte einige Würfe. Dennoch dauerte es bis zur 40. Minute, ehe Julian Krüger das 22:22 erzielte. Vor allem das Tempospiel der Gäste lief jetzt besser. Stefan Schenk und Julian Krüger trafen zum 25:23, doch die Gastgeber gingen wieder in Führung. Eine Zwei-Minuten-Strafe für die SG HCL nutzte die Schönbuch-Sieben dann zum entscheidenden Vorteil, Stefan Schenk und Philipp Rupp trafen zum 28:27. "Der Sieg war nicht unverdient", so Dürr. Beste Torschützen: Di Filpo (6/davon 5 Siebenmeter). Maier (6), Krüger und Schenk (beide 4).

SG Tübingen - TSV Schönaich 37:29 (15:15): Bis zur 15. Minute führte Schönaich mit zwei Toren, dann hieß es 12:9 für Tübingen und 15:15 zur Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gäste nicht in die Gänge, lagen schnell 16:21 und sogar 17:23 zurück. Der Angriff war harmlos, in der Abwehr offenbarten sich große Lücken, auf den beiden Außenpositionen erzielten die Tübinger zusammen 15 Treffer. Die verletzten Rückraumspieler Paul Sitter und Sebastian Doth wurden schmerzlich vermisst, da Spielertrainer Kesetovic in Manndeckung genommen wurde, kam aus der zweiten Reihe zu wenig, auch wenn Michael Kovacev mit seine Treffern seine Sache gut machte. Die besten Werfer: Kesetovic (8/davon 4 Siebenmeter), Kovacev, Luburic (beide 6) und Atalay (4/1).

SG Ober-/Unterhausen II - SV Magstadt 19:23 (11:11): "Das war unser bisher stärkster Gegner", stellte Magstadts Trainer Daniel Mössinger fest - und stellte damit auch seiner Mannschaft ein prima Zeugnis aus. "Am Anfang befürchtete ich schon das Schlimmste", so Mössinger nach dem 1:4 und 3:6, "aber danach haben wir richtig dagegengehalten." Vor allem die Abwehrreihen auf beiden Seiten verdienten sich die Bestnote, bei den Gästen überragte Benjamin Streichsbier. Im Angriff überzeugte vor allem Routinier Markus Satrapa mit fünf Toren, je viermal erfolgreich waren Benjamin Schuler. Julian Kühnle und Daniel Diedrich. Die Vorentscheidung fiel gleich nach der Pause, als Magstadt auf 16:12 davonzog und den Gegner danach immer mit mindestens zwei Toren auf Distanz hielt. "Jetzt freuen wir uns auf das Derby gegen Nebringen/Reusten", blickt Mössinger auf den nächsten Samstag, "wieder ein echtes Spitzenspiel."

Nächste Spiele: HSG Böblingen/Sindelfingen II - SG Ober-/Unterhausen II (Samstag, 17.30 Uhr, Murkenbachhalle), HSG Schönbuch II - TSV Betzingen (Samstag, 18 Uhr, Schönbuchsporthalle), SV Magstadt - SG Nebringen/Reusten (Samstag, 20 Uhr), TSV Schönaich - SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag, 20 Uhr).

Presse | Handball | 23.11.2015

Eine Sekunde am Sieg vorbei

Die HSG Böblingen/Sindelfingen kam in der Handball-Landesliga zu einem verdienten Punktgewinn bei der Spvgg Mössingen. Mit etwas mehr Cleverness in der Endphase wäre sogar mehr drin gewesen als das 25:25-Unentschieden.

Das ist bitter für die HSG Böblingen/Sindelfingen: Mit der Schlusssirene erzielte Mössingens Maxim Cahn den Treffer zum 25:25-Endstand, nachdem die HSG-Spieler den Ball zuvor in der gegnerischen Hälfte vertändelt hatten. „Mit etwas mehr Cleverness in der Schlussphase gewinnen wir in Mössingen. Dennoch kann ich mit dem Punktgewinn bei einer starken Heimmannschaft leben“, sagte Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen.

Gegen das Mössinger Bollwerk muss man erst einmal bestehen und das tat die Wanner-Sieben, hatte die Hausherren gar am Rande einer Niederlage. „Die Mössinger sind größtenteils zwei Meter groß. Das ist schon eine sehr kompakte Mannschaft“, so Klaus Wanner. Da war es positiv, dass Rückraum-Shooter Nico Kuppinger und Abwehrchef Markus Schwab nach Verletzungspausen wieder zur Verfügung standen und Torhüter Daniel Meyer mit einigen Paraden auf sich aufmerksam machte.

In der Offensive wussten bei der HSG Böblingen/Sindelfingen vor allem Urs Bonhage (11 Treffer) und Frederik Todt (6 Tore) zu gefallen. „Sie haben den Torwart gut gelesen. Ihre Torerfolge waren sehr wichtig für unser Spiel“, so Klaus Wanner. Lediglich vier technische Fehler und vier vergebene Torabschlüsse aufseiten der Gäste in der ersten Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache. So ging die Wanner-Sieben mit einer 14:11-Führung in die Pause. „Kompliment für diesen couragierten Auftritt in den ersten 30 Minuten. Und das bei einem solch starken Gegner“, sagte ein zufriedener Klaus Wanner.

Den Start in Durchgang zwei verschliefen die Gäste dann etwas. Die Schwächephase nutzten die Mössinger eiskalt aus. So egalisierte die Spvgg Mössingen nach 43 Minuten auf 17:17. Nun besann sich die HSG Böblingen/Sindelfingen wieder auf die Leistung aus der ersten Halbzeit und kam besser ins Spiel. Vorne wurden die Angriffe konsequent zu Ende gespielt und die Defensive stand wieder wesentlich kompakter. Urs Bonhage brachte die HSG nach 49 Minuten mit 21:20 in Führung und die Zuschauer in der Mössinger Steinlachhalle konnten sich auf eine spannende Schlussphase freuen. Die Gäste ließen nicht locker und waren weiterhin ein äußerst unbequemer Gegner für die Mössinger. 52 Sekunden vor Spielende erzielte Nico Kuppinger den Treffer zum 25:23 für die Wanner-Sieben. Nachdem Stefan Trunk eine zweifelhafte Zwei-Minuten-Strafe bekam, wollten die Gäste in Unterzahl den Sieg über die Zeit bringen. Da hatte Mössingens Maxim Cahn allerdings etwas dagegen und markierte Treffer Nummer 24 und 25 für seine Mannschaft.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Gsell, Meyer, Trunk (2 Tore), Root, Schenker (1), Tischner (2), Martinewsky, Leupolz (1), Kuppinger (2), Bonhage (11/2 Siebenmeter), Raff, Schwab, Todt (6/1)

Urs Bonhage erzielte elf Treffer beim 25:25-Unentschieden der HSG Böblingen/Sindelfingen in Mössingen. Bild: Photo 5/A