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Presse | Gewichtheben | 12.02.2014

Mit jedem Kilogramm wächst auch das Selbstvertrauen

Die 18-jährige Melanie Bester gehört seit einem Jahr zur Mannschaft des VfL Sindelfingen - Trainer Sebastian Pawlik: "Sie schafft es zur DM"

Melanie Bester hat eine Leidenschaft für außergewöhnliche Sportarten. Bei Fußball, Schwimmen und Leichtathletik winkt die Sindelfingerin inzwischen gelangweilt ab. American Football war da schon eher ihr Ding, doch mittlerweile hat die 18-Jährige ihre wahre Liebe gefunden: das Gewichtheben.

Von Sandra Funk

Schief angeschaut zu werden kennt Melanie Bester noch aus ihrer Zeit bei den Holzgerlingen Twister Ladys. Seit sie Gewichtheberin ist, hat sich daran nicht viel geändert. "Ich vermeide es eigentlich ganz gerne über mein Hobby zu sprechen", erzählt die 18-Jährige lachend. "Die meisten stellen sich da ja sofort richtig breite Frauen vor." Und davon kann bei der Sindelfingerin keine Rede sein, wenngleich sich muskeltechnisch natürlich einiges getan hat, seit sie dreimal die Woche Gewichte stemmt. "Vor allem am Rücken merk` ich`s, und an den Beinen."

Vor rund einem Jahr kam Melanie Bester, die derzeit ein freiwilliges soziales Jahr beim CVJM in Sindelfingen absolviert, zu den Landesliga-Gewichthebern des VfL. "Die Holzgerlingen Twister haben eine Kooperation mit den Gewichthebern und können im Winter hier trainieren", zeigt die 18-Jährige auf den kleinen Gerätepark im ehemaligen Hallenbad neben der Turnhalle des Pfarrwiesengymnasiums. Und während sich ihre Teamkolleginnen dort übergangsweise fürs Footballspielen fit hielten, fing Melanie Bester Feuer und blieb. "Für mich ist es ohnehin schwierig in einem Team voller Frauen Sport zu treiben, ich mag es nicht, wenn`s zickig wird. Beim Gewichtheben ist jeder für sich", erklärt sie die Gründe für den Sportarten-Wechsel. Seither kämpft sie mit dem VfL Sindelfingen in der Landesliga um Punkte und hat in diesem einen Jahr schon beachtliche Fortschritte gezeigt. "Sie ist gut, ein richtiger Glücksgriff", freut sich ihr Trainer und Teamkollege Sebastian Pawlik, der stets auf der Suche nach weiteren Hebern für die Mannschaft ist. "Wir sind eigentlich immer zu wenige." Mindestens fünf müssen beim Wettkampf an die Hantel, sechs Heber wären ideal.

Neben zwei weiteren Frauen aus Stuttgart, die aus der Crossfit-Sparte kommen und nur an einigen Wettkampftagen bei den Sindelfingern aushelfen können, ist Melanie Bester das einzige weibliche Mitglied der Mannschaft und inzwischen schon fester Bestandteil. "Ihre Punkte holt sie immer", ist Pawlik stolz, schließlich ist die 18-Jährige inzwischen beim Reißen bei 34 und im Stoßen bei 48 Kilogramm angekommen. "Und nächstes Jahr schafft sie es zur deutschen Meisterschaft", ist sich der B-Lizenz-Trainer sicher. Doch Melanie Bester schüttelt den Kopf. 23 Kilogramm fehlen ihr noch, um die Qualifikation zu schaffen. "Das ist richtig viel", blickt sie auf die bunten Scheiben, die sie dafür auf die ohnehin schon 15 Kilogramm schwere Hantelstange schieben müsste. Vieles ist jedoch Kopfsache, weiß die Sindelfingerin, die hin und wieder mit ihrer Unsicherheit zu kämpfen hat. "Ich denke nicht, dass ich so blöd bin und die Stange über meinem Kopf loslasse. Aber die Angst ist trotzdem da", beschreibt sie ihre Schwierigkeiten. Doch Zweifel sind Gift im Gewichtheben. "Wenn man an die Hantel geht und sich nicht richtig traut, ist der Versuch eigentlich schon gelaufen", weiß Sebastian Pawlik, der im Sindelfinger Team stets die meisten Punkte sammelt. Seit 13 Jahren schon betreibt er diesen Sport, betreut im Verein auch den Nachwuchs und würde gerne mehr Menschen fürs Gewichtheben begeistern. "Dass es für den Körper schädlich ist, stimmt nicht. Wenn man die Bewegungen richtig ausführt, passiert nichts", erklärt der 27-Jährige, der viel Wert auf die richtige Technik legt. "Als ich angefangen habe, musste ich ein ganzes Jahr lang nur mit einer Holzstange üben", erinnert er sich.

Letzter Wettkampftag der Saisonam Samstag in Sindelfingen

Über dieses Stadium ist Melanie Bester schon lange hinaus, sie quält sich wöchentlich mit Kniebeugen, stemmt immer wieder Gewichte, geht aber auch joggen oder schwimmen. "Mir macht das einfach Spaß und es gibt mir auch Selbstbewusstsein zu merken, dass ich etwas schaffen kann", erzählt sie. Die letzte Gelegenheit, in dieser Saison eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen, hat sie am kommenden Samstag. Dann treten die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen in der Pfarrwiesensporthalle zum letzten Kampftag gegen die Heber aus Pforzheim an. Im Moment sind die Sindelfinger Fünfter in der Tabelle, der vierte Platz wäre zum Saisonabschluss noch drin. Los geht`s um 18 Uhr. "Je mehr Zuschauer, desto besser", würden sich beide über viele Fans freuen.

Presse | Gewichtheben | 21.11.2013

Bestleistung für Simon Beuttler

Sindelfingen verliert gegen Oberböbingen

Von Christian Böhm

Die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen standen gegen den SGV Oberböbingen auf verlorenem Posten. Am Ende setzte es eine klare 222,0:317,1-Niederlage.

In der ersten Gruppe starteten Melanie Bester, Nicolai Györfi und Mary Chatriwala. Melanie Bester war wieder einmal gut in Form und konnte an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Mit sechs gültigen Versuchen erreichte sie 34 Kilo im Reißen und 47 Kilo im Stoßen und lieferte erneut 24 Relativpunkte zum Mannschaftsergebnis bei.

Nicolai Györfi gab seinen Abschlusswettkampf auf der Sindelfinger Bühne, da er sich vorerst auf sein Studium als Bauingenieur konzentrieren muss. Ohne Training lieferte er dennoch Punkte zum Mannschaftsergebnis mit 67 Kilo im Reißen und 80 Kilo im Stoßen.

Mary Chatriwala konnte sich um zwei Kilogramm gegenüber dem letzten Wettkampf auf 57 Kilogramm im Reißen steigern. Im Stoßen lieferte sie mit drei gültigen Versuchen und 77 Kilogramm wichtige Punkte zum Mannschaftsergebnis.

In der zweiten Gruppe starteten Simon Beutler, Marcel Dingler und Sebastian Pawlik. Marcel Dingler zeigte sich gut erholt und lieferte einen guten Wettkampf mit 90 Kilogramm im Reißen und 112 Kilogramm im Stoßen ab. Bei Simon Beuttler waren alle Versuche gültig. Im Reißen stellte er mit 82 Kilogramm einen neuen Rekord auf. Im Stoßen erreichte er sogar im zweiten Versuch eine Bestleistung mit 118 Kilogramm und steigerte sich im dritten Versuch auf 121 Kilogramm. Dies bedeutet auch einen neuen Rekord mit 40,2 Relativpunkten und einer Zweikampfleistung von 203 Kilogramm.

Sebastian Pawlik ließ es ruhiger angehen, da er Schmerzen in der Schulter hatte. Im Reißen konnte er sich dennoch 85 Kilogramm sichern, im Stoßen blieb er dieses Mal bei 118 Kilogramm hängen.

Presse | Gewichtheben | 07.11.2013

Frauenpower an der Hantel

Klarer Sieg für Sindelfingen in Rastatt

Von Peter Maier

In der ersten Gruppe starteten mit Melanie Bester, Juliane Helmeke und Mary Chatriwala drei Frauen für den VfL Sindelfingen. Für Melanie Bester war es der zweite Wettkampf, den sie mit Bravour meisterte. Mit drei gültigen Versuchen im Reißen und zwei gültigen im Stoßen stellte sie in beiden Disziplinen mit 34 Kilogramm und 47 Kilogramm neue Rekorde auf und steigerte sich um sechs auf 24 Relativpunkte.

Juliane Helmkele lieferte mit 58 Kilogramm im Reißen die meisten Relativpunkte für den VfL Sindelfingen. Im Stoßen kam sie auf 67 Kilogramm. Mary Chatriwala startete mit 50 Kilogramm im Reißen und steigerte sich auf gute 55 Kilogramm. Im Stoßen stellte sie einen persönlichen Rekord mit 81 Kilogramm auf.

In der zweiten Gruppe starteten Yannick Mayer, Sven Tippelt und Sebastian Pawlik. Mayer, der sich kurzerhand bereit erklärt hat, auch ohne Training, an dem Wettkampf mangels Hebern teilzunehmen, konnte mit 60 Kilogramm im Reißen und 75 Kilogramm im Stoßen dennoch einige Punkte zum Mannschaftsergebnis beisteuern. Tippelt, der einige Trainingseinheiten hinter sich hatte, wollte sich deutlich im Vergleich zum letzten Wettkampf steigern. Das Ziel waren 85 Kilogramm im Reißen und 110 Kilogramm im Stoßen.

Er startete mit 80 Kilogramm im Reißen, steigerte sich auf 85 im zweiten und konnte sich im dritten gar die 88 Kilogramm sichern. Im Stoßen startete er gleichermaßen mit 105 im ersten und 110 Kilogramm im zweiten Versuch. Nach dem ersten Durchgang zog er sich eine leichte Zerrung zu, ließ es sich aber dennoch nicht nehmen auch den dritten Versuch mit 113 Kilogramm zu starten. Nach einem schweren Umsetzversuch fehlte dann aber die Kraft hierfür.

Sebastian Pawlik ließ etwas ruhiger angehen. Im Reißen konnte er sich nur den ersten Versuch mit 82 Kilogramm sichern, dafür lieferte er drei astreine Versuche im Stoßen mit 121 Kilogramm ab, um das interne Wettrennen gegen Sven Tippelt zu gewinnen. Auch das Stoßen gewannen die Sindelfinger deutlich und konnten so drei Punkte mit einer neuen Saisonbestleistung von 233,7: 169,0 Relativpunkten mit nach Hause nehmen. Samstag, 16. November, findet der nächste Wettkampf in der Sporthalle des Pfarrwiesen Gymnasiums um 18 Uhr gegen den SGV Oberböbingen statt.

Presse | Gewichtheben | 08.10.2013

Sebastian Pawlik knackt die DM-Norm

Der VfL Sindelfingen gewinnt den ersten Wettkampf der Saison

Von Christian Böhm

Die Gewichtheber des VfL Sindelfingen sind erfolgreich in die Landesliga-Saison gestartet. In Nagold gewann das Team mit 217,2:199,0 Kilopunkten.

Es versprach bereits im Vorfeld ein spannender Wettkampf zu werden, da auf beiden Seiten einige Leistungsträger nicht antreten konnten. Melanie Bester bestritt ihren ersten Wettkampf und war zu Beginn sehr nervös.

Dennoch lieferte sie sechs gültige Versuche ab. Bereits in ihrem ersten Wettkampf steuerte sie so wichtige Punkte mit 32 Kilogramm im Reißen und 45 Kilogramm im Stoßen zum Mannschaftsergebnis bei. Jonas Wenzel, der noch etwas unter Trainingsrückstand leidet, schaffte dennoch fünf gültige Versuche. Im Reißen gab es noch keine Punkte. Im letzten Versuch im Stoßen mit 76 Kilogramm fehlte es ihm an der Kraft im Ausstoßen.

Sven Tippelt startete ebenfalls in der ersten Gruppe. Auch er konnte sich sechs gültige Versuche sichern, da er vorsichtig im Reißen begann, sich dann aber dennoch auf 82 Kilogramm steigern konnte. Im Stoßen konnte er sich 105 Kilogramm sichern.

In der zweiten Gruppe starteten Neuzugang Nicolas Zelaja, Serge Mouret und Sebastian Pawlik für den VfL Sindelfingen. Serge Mouret absolvierte wie immer sechs astreine Versuche. Er startete vorsichtig mit 75 Kilogramm im Reißen und 95 Kilogramm im Stoßen, konnte sich aber ohne große Anstrengung um neun beziehungsweise zwölf Kilogramm steigern.

Nicolas Zejala war hoch motiviert an den Start zu dürfen, nachdem er drei Monate gesperrt war und an den baden-württembergischen Meisterschaften im Juli nicht teilnehmen durfte. Er startete mit 90 Kilogramm im Reißen und konnte sich auf 95 Kilogramm steigern, nur knapp scheiterte er an der Grenze von 100 Kilogramm. Im Stoßen lief es noch besser. Im letzten Versuch kam er auf 130 Kilogramm.

Der frischgebackene B-Lizenz Trainer Sebastian Pawlik hatte sich optimal auf diese Saison vorbereitet. Mit 90 Kilogramm im Reißen und sehr guten 125 Kilogramm im Stoßen sicherte er sich fünf gültige Versuche. Mit dieser Leistung erfüllt er die Norm für die deutsche Meisterschaft in der Klasse bis 69 Kilogramm. Mit 82,0 Relativpunkten war er wieder einmal der bester Heber des Wettkampfes.

Im Reißen lagen die Sindelfinger mit 44,1:58,5 Relativpunkten hinten und mussten so den ersten Punkt abgeben. Im Stoßen konnten jedoch die schweren Jungs auftrumpfen und lagen proportional deutlich höher mit der Last als Nagold.

Die Entscheidung fiel jedoch erst in der letzten Runde der dritten Versuche im Stoßen, als Irbek Gabarev den letzten Versuch aufgrund einer zu hohen Steigerung nicht bewältigen konnte. Die Sindelfinger gewannen dank sehr wenig ungültiger Versuche somit deutlich im Stoßen mit 173,1:140,5 und siegten aufgrund der guten Leistung im Stoßen auch im Zweikampf mit 217,2:199,0 Kilopunkten.

Presse | Gewichtheben | 17.04.2013

Gewicht reduziert - Erfolgschance erhöht

Drei Gewichtheber des VfL Sindelfingen gingen bei der Bezirksmeisterschaft im Raum Mittlerer Neckar an den Start.

Einer davon trat jedoch außer Konkurrenz an, weil er nicht starberechtigt war. Nick Zelaya, als Soldat der US Army in Vaihingen stationiert und ansonsten Crossfit-Coach, trainiert seit einigen Wochen bei den Sindelfingern mit, um die Technik des Gewichthebens besser zu erlernen. Was wäre da besser als ein Titelkampf, um sein Erlerntes unter Beweis zu stellen. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 115 im Stoßen bewerkstelligte er immerhin 36 Relativpunkte in seiner Gewichtsklasse.

Sebstian Pawlik reduzierte sein Körpergewicht für die Meisterschaft auf unter 69 Kilo. Aufgrund guter Vorbereitung konnte er seine Konkurrenten deutlich mit 86 Kilogramm im Reißen und 119 im Stoßen hinter sich lassen und erzielte damit den ersten Platz. Er sahnte mit 75 Relativpunkten jedoch nicht nur die Goldmedaille in dieser Gewichtsklasse ab, sondern auch den Titel als bester Heber der Aktiven bei dieser Meisterschaft. Sven Tippelt verfehlte knapp die Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm mit einem Körpergewicht von 77,9. Dennoch standen die Chancen auf eine Medaille nicht schlecht. Nach sechs gültigen Versuchen und einem neuen Rekord von 85 Kilogramm im Reißen sowie 110 im Stoßen bedeutete dies das zweite Gold für den VfL Sindelfingen. Mit 41 Relativpunkten war Tippelt sogar Zweitplatzierter der Aktiven in der Gesamtwertung hinter seinem Teamkollegen.

Presse | Gewichtheben | 13.03.2013

Minimalziel mit 127 Relativpunkten übertroffen

VfL Sindelfingen beschließt Landesliga-Saison nach klarer Niederlage auf Rang vier

Die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen waren bei ihrem letzten Saisonkampf in Oberböbingen nur zu fünft am Start. Dafür aber in einer komplett neuen Konstellation mit drei Nachwuchsathleten.

Allerdings hätten sich die Sindelfinger auch in Bestbesetzung wenig Hoffnungen gemacht, gegen den Drittplatzierten etwas zu holen, da der SGV Oberböbingen eine Durchschnittsleistung von 309 Relativpunkten hat, der Saisonrekord der Sindelfinger aber nur bei 283 liegt. So war das Ziel, mindestens 100 Relativpunkte zu erzielen. Das gelang, dennoch kassierte der VfL mit 127:336,8 eine deutliche Niederlage.

In der ersten Gruppe starteten Nicolai Györfi, Jonas Wenzel und Yannick Mayer. Letzterer hatte sich kurzfristig bereit erklärt mitzufahren, da seine beiden Football-Teamkameraden im Trainingslager weilten. Nach über einem Jahr Pause war es für ihn erst der dritte Wettkampf. Im Reißen zeigte er eine gute Leistung mit 65 Kilogramm, im Stoßen erreichte er eine neue Bestleistung mit 76 Kilogramm und 5,5 Relativpunkten. Stammheber Nicolai Györfi überzeugte im Stoßen und erreichte eine neue Bestleistung mit 88 Kilogramm. Er steuerte zehn Relativpunkte bei. Jonas Wenzel, der verletzungsbedingt im Reißen nicht antrat, erreichte im Stoßen ebenfalls eine neue Bestleistung mit 77 Kilogramm. So holte er in seinem dritten Wettkampf 6,5 Relativpunkte.

In der zweiten Gruppe gingen Sven Tippelt und Sebastian Pawlik an den Start. Erneut mit reduziertem Körpergewicht startete Sven Tippelt verhalten mit 75 Kilogramm im ersten Versuch und steigerte sich auf 83 im letzten. Im Stoßen waren es 97 Kilogramm im ersten und 106 im letzten Versuch. Bei ihm waren als einziger Heber alle sechs Versuche gültig, was mit einem neuen Saisonrekord von 38 Punkten belohnt wurde. Sebastian Pawlik hatte zu Beginn des Reißens Motivationsprobleme, so dass er erst im letzten Versuch 82 Kilogramm bewältigte. Im Stoßen absolvierte er im ersten Versuch 107 Kilogramm und steigerte sich auf gute 118. Sein Ergebnis: drei gültige Versuche im Stoßen und 67 Relativpunkte.

Trotz der vielen Bestleistungen der Nachwuchsathleten konnten die fünf Sindelfinger die 127:336,8-Niederlage nicht verhindern. Der VfL verbleibt dennoch auf dem vierten Platz der Landesliga.

Presse | Gewichtheben | 26.02.2013

Neue Saisonbestleistung in stärkster Besetzung

Landesliga: VfL Sindelfingen nach dem 283,0:225,0 gegen Rastatt Tabellenvierter

Das erste Mal in dieser Saison schafften es die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen, in Bestbesetzung anzutreten. Die Folge war eine neue Bestleistung und ein deutlicher 283,0:225,0-Sieg gegen die HG Rastatt. Dadurch verbesserte sich der VfL vom letzten auf den vierten Tabellenplatz.

Sven Tippelt, noch immer etwas geschwächt, lieferte immerhin fünf gültige Versuche ab. 80 Kilogramm im Reißen und 103 im Stoßen brachten 29 Relativpunkte. Hochmotiviert, leistungsbereit und dynamisch präsentierte sich Marcel Dingler mit einer neuen Relativbestleistung. Mit 95 Kilogramm im Reißen und 108 im Stoßen erzielte er stolze 35,2 Relativpunkte.

Simon Beuttler steigerte sich im Reißen auf 80 Kilogramm. Angetrieben durch seinen Ehrgeiz ging er im letzten Versuch an 85 Kilogramm heran, konnte die Last jedoch nicht sauber über dem Kopf platzieren und musste dem Gewicht nachgeben. Bei hohen Lasten wird ein Fehler sofort bestraft. Wie gut er die vergangenen Wochen trainiert hat, zeigen seine 113 Kilogramm im Stoßen beim ersten Versuch. Im dritten Anlauf konnte er sogar 120 Kilo umsetzen, beim Ausstoßen war die Last dieses Mal aber noch zu hoch. Seit dem ersten Wettkampf dieser Runde hat sich Simon Beuttler um satte elf Kilogramm gesteigert.

Serge Mouret, der seit dem letzten Wettkampf aufgrund einer Sehnenentzündung im Bizeps keine Trainingseinheit mehr absolvierte, startete vorsichtig mit 80 Kilogramm im Reißen und 100 im Stoßen. Nachdem er nur geringe Schmerzen verspürte, steigerte er sich auf 90 und 115 und lieferte wichtige 60 Relativpunkte zum Mannschaftsergebnis. Jubiläumsheber Sebastian Pawlik, der seit längerem mit seinem Ellenbogen Probleme hat, erreichte in seinem 100. Wettkampf 86 Kilogramm im Reißen und 115 im Stoßen. Wieder einmal war er damit der beste Heber auf Sindelfinger Seite. Nils Hegel, der seinen dritten Wettkampf in dieser Saison bestritt, griff auf seine Erfahrung und saubere Technik zurück. Mit 102 Kilogramm im Reißen und 126 im Stoßen erreichte er 64 Relativpunkte und war das Zünglein an der Waage, damit die Sindelfinger den Wettkampf für sich entscheiden konnten.

Abteilungsleiter Wolfgang Reichel (li.) überreicht Sebastian Pawlik ein kleines Präsent für den 100. Wettkampf.

Presse | Gewichtheben | 28.01.2013

Klare Sache unter Nachbarn

Landesliga: Magstadt - Sindelfingen 405,8:205,6

Von Peter Maier

Die Gewichtheber des SV Magstadt haben den VfL Sindelfingen klar mit 405,8:205,6 Relativpunkten besiegt und ihre Ambitionen auf den Titel in der Landesliga-Mitte untermauert.

Schon vor dem Kräftemessen war klar, dass Sindelfingen gegen den Erstplatzierten selbst in Bestbesetzung keinen Stich machen würde. Und der VfL ging lediglich zu fünft an den Start. Simon Beuttler verzichtete wegen der Vorbereitung für die neue Football-Runde der Holzerglinger Twisters.

In der ersten Gruppe starteten Nicolai Györfi und Marcel Dingler auf Sindelfinger und Marie Scharnowski, Julia Obermeier und Marcel Marongiu auf Magstadter Seite. Im Reißen standen bei Nicolai Györfi erst im letzten Versuch 72 Kilogramm. Marcel Dingler, der ebenfalls an der Football Vorbereitung teilnahm, schaffte endlich einmal wieder 95 Kilogramm im Reißen. Im Stoßen meisterten beide alle Versuche, und für beide waren es neue Rekorde. Für Nicolai Györfi im Stoßen mit 86 Kilogramm und für Marcel Dingler eine Zweikampfleistung von 205 Kilogramm mit 110 Kilo im Stoßen. Mit zwei Frauen im Team der Magstadter und einem starken Marcel Marongiu zogen der SVM in der ersten Gruppe davon.

In der zweiten Gruppe starteten Sven Tippelt, Sebastian Pawilk und Serge Mouret. Sven Tippelt, seit längerer Zeit gehandicapt, steigerte sich auf 80 Kilogramm im Reißen, im Stoßen waren es 105 Kilogramm. Pawlik kämpft immer noch mit Problemen im Ellenbogen und sicherte sich lediglich den ersten Versuch im Reißen mit 83 Kilogramm, im Stoßen scheiterte er nur knapp an 127 Kilogramm. Serge Mouret erwischte sechs gültige Versuche mit 93 und 115 Kilogramm.

Auf Magstadter Seite starteten Michel Schmidt, Tobias Reichert und Radovan Klabal. Alle in Topform, ließen sie den Sindelfinger nicht den Hauch einer Chance. Bester Heber des Abends war Radovan Klabal mit 83,8 Relativpunkten und einer Zweikampfleistung von 257 Kilogramm.

Presse | Gewichtheben | 28.01.2013

Klare Sache unter Nachbarn

Landesliga: Magstadt - Sindelfingen 405,8:205,6

Von Peter Maier

Die Gewichtheber des SV Magstadt haben den VfL Sindelfingen klar mit 405,8:205,6 Relativpunkten besiegt und ihre Ambitionen auf den Titel in der Landesliga-Mitte untermauert.

Schon vor dem Kräftemessen war klar, dass Sindelfingen gegen den Erstplatzierten selbst in Bestbesetzung keinen Stich machen würde. Und der VfL ging lediglich zu fünft an den Start. Simon Beuttler verzichtete wegen der Vorbereitung für die neue Football-Runde der Holzerglinger Twisters.

In der ersten Gruppe starteten Nicolai Györfi und Marcel Dingler auf Sindelfinger und Marie Scharnowski, Julia Obermeier und Marcel Marongiu auf Magstadter Seite. Im Reißen standen bei Nicolai Györfi erst im letzten Versuch 72 Kilogramm. Marcel Dingler, der ebenfalls an der Football Vorbereitung teilnahm, schaffte endlich einmal wieder 95 Kilogramm im Reißen. Im Stoßen meisterten beide alle Versuche, und für beide waren es neue Rekorde. Für Nicolai Györfi im Stoßen mit 86 Kilogramm und für Marcel Dingler eine Zweikampfleistung von 205 Kilogramm mit 110 Kilo im Stoßen. Mit zwei Frauen im Team der Magstadter und einem starken Marcel Marongiu zogen der SVM in der ersten Gruppe davon.

In der zweiten Gruppe starteten Sven Tippelt, Sebastian Pawilk und Serge Mouret. Sven Tippelt, seit längerer Zeit gehandicapt, steigerte sich auf 80 Kilogramm im Reißen, im Stoßen waren es 105 Kilogramm. Pawlik kämpft immer noch mit Problemen im Ellenbogen und sicherte sich lediglich den ersten Versuch im Reißen mit 83 Kilogramm, im Stoßen scheiterte er nur knapp an 127 Kilogramm. Serge Mouret erwischte sechs gültige Versuche mit 93 und 115 Kilogramm.

Auf Magstadter Seite starteten Michel Schmidt, Tobias Reichert und Radovan Klabal. Alle in Topform, ließen sie den Sindelfinger nicht den Hauch einer Chance. Bester Heber des Abends war Radovan Klabal mit 83,8 Relativpunkten und einer Zweikampfleistung von 257 Kilogramm.

Presse | Gewichtheben | 10.12.2012

VfL Sindelfingen ohne echte Siegchance

Klare 219,4:314,4-Niederlage in der Landesliga gegen den Zweiten SGV Oberböbingen

Im letzten Wettkampf der Landesliga-Hinrunde gingen die Gewichtheber des VfL Sindelfingen gegen den SGV Oberböbingen mit nur geringer Aussicht auf einen Sieg an die Hantel. Mit einem erwarteten 314,4:219,4 verteidigten die Gäste ihren zweiten Tabellenplatz. "Auch mit Nils Hegel hätten wir den Wettkampf nicht gewinnen können", räumte VfL-Mannschaftsführer Dieter Mach ein.

Mit leichter Verspätung, der Computer gab seinen Geist auf, alle Daten mussten erneut eingegeben werden, startete die erste Gruppe mit den Sindelfingern Nicolai Györfi, Simon Beuttler und Marcel Dingler. Györfi lieferte einen guten Wettkampf mit 75 Kilogramm im Reißen und 85 Kilogramm im Stoßen ab. Simon Beuttler trat aufgrund seiner Handgelenksprobleme nur im Stoßen an, hatte aber technische Probleme mit dem Ablauf der Disziplin. Daher bekam er den ersten Versuch mit 100 Kilogramm nicht gültig. Marcel Dingler ist nach wie vor gut in Form, brachte im Reißen 91 Kilogramm im zweiten Versuch zur Hochstrecke und scheiterte nur knapp an einem neuen Rekord mit 95 Kilogramm. Im Stoßen blieb er nur knapp unter der Leistung des letzten Wettkampfes, als er trotz eines Liebesbekenntnisses an seine Freundin auf der Bühne die 111 Kilogramm nicht meistern konnte.

In der zweiten Gruppe starteten Sven Tippelt, Serge Mouret und Sebastian Pawlik. Erschrocken war Sven Tippelt, als er vom Abwiegen kam. Aufgrund eines Magen-Darm-Virus und einer anschließenden Erkältung hatte er knapp vier Kilogramm Körpergewicht verloren. Daher startete er mit verhaltenen 75 Kilogramm im Reißen, zum Schluss verbuchte er drei gültige Versuche mit 83 Kilogramm. Im Stoßen machte sich der Gewichtsverlust stärker bemerkbar. Er scheiterte im letzten Versuch kläglich an 107 Kilogramm. Die beiden Routiniers Serge Mouret und Sebastian Pawlik glänzten dafür mit guten Versuchen. Mouret bekam den zweiten Versuch mit 85 Kilogramm im Reißen aufgrund von Nachdrückens für ungültig erklärt, steigerte sich im dritten aber auf 90. Im Stoßen konnte er an seine bisherigen Leistungen anknüpfen. Pawlik klagte beim Aufwärmen über Schmerzen im Ellenbogen, dennoch trat er im Reißen an und scheiterte im dritten Versuch nur knapp an 92 Kilogramm. Im Stoßen konnte er sich sogar auf 125 Kilogramm steigern, die 219,4:314,4-Niederlage gegen Oberböbingen war aber nicht zu verhindern.

Leistungen im Überblick:
Nicolai Györfi (75 Kilogramm Reißen/85 Kilogramm Stoßen/7 Relativpunkte), Simon Beuttler (ungültig/100/17,4), Marcel Dingler (91/107/29), Sven Tippelt (83/105/34), Serge Mouret (90/110/59), Sebastian Pawlik (87/125/73).

Presse | Gewichtheben | 30.11.2012

Kraftprotz Nils Hegel gibt unlösbare Rätsel auf

Den wohl spannendsten Wettkampf der Landesliga-Saison erlebten die Gewichtheber des VfL Sindelfingen in Rastatt.

Sven Tippelt und Simon Beutler nahmen nicht teil, dafür ging Nils Hegel wieder an die Hantel für die Sindelfinger. Er hatte eine längere Pause hinter sich, so dass nicht klar war, wie viele Punkte er tatsächlich liefern konnte. Rastatt war lediglich zu fünft angetreten.

In der ersten Gruppe starteten die Sindelfinger Dieter Mach, Jonas Wenzel und Marcel Dingler. Für Routinier Dieter Mach verlief der Wettkampf erfolgreich. Alle Versuche waren gültig und so steuerte er wichtige 21 Relativpunkte mit 70 Kilogramm im Reißen und 90 Kilogramm im Stoßen bei. Jonas Wenzel feierte sein Debüt, zeigte dabei aber, dass auch er ein Punktegarant ist. Mit 55 Kilogramm im Reißen und 75 im Stoßen waren allerdings die letzten Versuche ungültig - die einzigen auf Sindelfinger Seite. Marcel Dingler lieferte nach der Schlappe im letzten Wettkampf eine starke Leistung ab. Mit einem Rekord im Reißen (94 Kilogramm), 110 Kilogramm im Stoßen und einer Relativleistung von 34 Punkten stellte er drei neue Rekorde auf.

In der zweiten Gruppe starteten Serge Mouret, Sebastian Pawlik und Nils Hegel. Serge Mouret lieferte wie immer einen konstant guten Wettkampf mit 92 Kilogramm im Reißen und 112 im Stoßen ab. Mit einer Relativwertung von 63 Punkten steigerte er sich leicht. Sebastian Pawlik war ebenfalls in Topform. Schlussendlich standen 91 Kilogramm im Reißen und 124 im Stoßen zu Buche. Der letzte Heber der Sindelfinger war Nils Hegel. Er knüpfte an alte Leistungen an, was angesichts seiner langen Pause ein Rätsel für alle anderen Heber war. Mit sechs astreinen Versuchen erreichte er 105 Kilogramm im Reißen und 125 im Stoßen. Dies brachte wertvolle 70 Relativpunkte für die Sindelfinger. Glück für den VfL: Der Rastatter Michael Schmitt kam bei seinem Versuch ins Straucheln, womit der Vorsprung der Sindelfinger zum zweiten Saisonsieg ausreichte. Damit belegt der VfL aktuell den vierten Platz in der Landesliga.

Der nächste Heimkampf findet am Samstag, 8. Dezember, bereits um 17 Uhr gegen den SGV Oberböbingen statt.

Presse | Gewichtheben | 06.11.2012

235,4 Relativpunkte sind Bestleistung

Landesliga

In Bestbesetzung präsentierten sich die Gewichtheber des VfL Sindelfingen in der Landesliga gegen den SC Pforzheim. Sogar ein Wechselheber wurde gestellt. "So gut sah es schon lange nicht mehr aus", freute sich Trainer Helmut Walentin.

In der ersten Gruppe war Sven Tippelt der einzige Punktelieferant, da Simon Beuttler aufgrund einer Verletzung im Handgelenk noch nicht Reißen kann. Nicolai Györfi schaffte es dieses Mal noch nicht Punkte im Reißen beizusteuern. In der zweiten Gruppe patzte Marcel Dingler mit 87 Kilogramm im ersten und zweiten Versuch. Im dritten steigerte er auf 90, um alles auf eine Karte zu setzen. Doch auch dieser war ungültig. Die zwei Punktegaranten Serge Mouret und Sebastian Pawlik lieferten gute Versuche im Reißen. Pawlik scheiterte nur knapp an 94 Kilogramm im dritten Versuch. Mouret lieferte drei astreine Versuche ab und landete bei 90 Kilogramm im Reißen, wo der SC Pforzheim am Ende aber siegte. Somit stand es nach der Halbzeit 45,2:50,1 für den SC.

Simon Beuttler fing mit 105 Kilogramm im Stoßen an und steigerte sich mit 113 auf eine neue Bestleistung. An 115 Kilogramm scheiterte er nur knapp. Sven Tippelt startete ebenfalls mit 105 Kilogramm, bezwang 110 im zweiten Versuch und scheiterte im dritten an 113. Als Joker startete Dieter Mach als Ersatzheber für Nicolai Györfi. Mit drei gültigen Versuchen und schlussendlich 87 Kilogramm war er ein wichtiger Punktelieferant für die Mannschaft. In der zweiten Gruppe behielt Marcel Dingler die Nerven und schaffte 105 Kilogramm im zweiten Versuch. Serge Mouret und Sebastian Pawlik entschieden den Wettkampf im Stoßen für die Sindelfinger. Bereits nach dem ersten Versuch von Pawlik ging der VfL mit 210 Relativpunkten in Führung. Mit jeweils drei gültigen Versuchen im Stoßen siegten die Sindelfinger nicht nur gegen den SC sondern erreichten eine neue Saisonbestleistung mit 235,4 Relativpunkten.

Presse | Gewichtheben | 25.10.2012

Derby ist eine ganz klare Angelegenheit

Landesliga Mitte

Der SV Magstadt hat das Derby in der Gewichtheber-Landesliga gegen den VfL Sindelfingen klar für sich entschieden und damit drei Punkte auf der Habenseite verbucht. Trotz der bisher besten Saisonleistung der Gäste sprang am Ende ein deutlicher Erfolg mit 326,4:187,1 Relativpunkten heraus. Schon nach dem Reißen führten die Gastgeber klar mit 108,9:36,6 Punkten.

"In der Politik wird über die Frauenquote debattiert, beim SVM wird sie praktiziert", meinte Protokollführer Harald Fahrner mit einem Schmunzeln. Mit Marie Scharnowski und Julia Obermeier gingen gleich zwei Frauen an die Hantel. Obermeier steigerte sich gegenüber dem letzen Wettkampf um fünf Kilogramm und erzielte 70,0 Relativpunkte. Scharnowski, die sich erst das zweite Mal an die Hantel stellte, machte ihre Sache sehr gut. Die erreichten 28 Kilogramm im Reißen und starke 35 Kilogramm im Stoßen brachten 35 Relativpunkte für die Gesamtwertung.

Markus Scharnowski kam für Michèl Schmidt ins Team, bestritt seinen ersten Wettkampf überhaupt und klopfte schon mal bei den magischen 100 Kilogramm an. Die erzielten 70 Kilogramm im Reißen und 95 Kilogramm im Stoßen sind für einen Neuling sehr stark. Einer gerade erst auskurierten Grippe Tribut zollen musste Marcel Marongiu. Er haderte mit sich und dem Kampfrichter, der die Parallelstellung der Füße beim Stoßen bemängelte, und blieb mit 70 Kilogramm im Reißen sowie 90 Kilogramm im Stoßen unter seinen Möglichkeiten. Eine solide Leistung zeigte Radovan Klabal mit fünf gültigen Versuchen. Die 112 Kilogramm im Reißen und 136 Kilogramm im Stoßen bedeuteten am Ende 76,8 Relativpunkte. Tobias Reichert steigerte sich gegenüber dem letzten Wettkampf ebenfalls um fünf Kilogramm und erreichte mit 225 Kilogramm im Zweikampf (95/130) 82,0 Relativpunkte. Damit war er bester Heber der Veranstaltung, gefolgt von Radovan Klabal (76,8), Julia Obermeier (70,0) und Sebastian Pawlik (70,0) vom VfL Sindelfingen.

Pawlik brachte 88 Kilogramm im Reißen und 118 im Stoßen zur Hochstrecke. Zweitbester Sindelfinger war Serge Mouret (85 Kilogramm Reißen/105 Kilogramm Stoßen/51,0 Relativpunkte) vor Simon Beuttler, der im Reißen kein Ergebnis vorweisen konnte und im Stoßen auf 111 Kilogramm kam (28,9 Relativpunkte), Marcel Dingler (85/105/22,2), Dieter Mach (ohne gültigen Versuch im Reißen/85/14,5) und Nicolai Györfi (70/76/0,5).

Am 3. November steht für den SV Magstadt der nächste Wettkampf ins Haus, wenn um 18 Uhr die Hebergemeinschaft aus Rastatt ihre Aufwartung im Kindergarten an der Marienstraße macht.

Presse | Gewichtheben | 02.10.2012

VfL Sindelfingen startet mit Niederlage

Die neue Saison steht für die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen unter keinem guten Stern.

Kurz vor Beginn der neuen Saison hat Leistungsträger Nils Hegel aufgrund eines Rückenleidens den Sindelfingern eine Absage erteilt. Somit fehlen 80 Relativpunkte. Zusätzlich fehlte Serge Mouret im ersten Wettkampf gegen den KSV Durlach II, gegen den der VfL mit 163,6:313,2 den Kürzeren zog. Nicolai Györfi lieferte erste Punkte zum Mannschaftsergebnis. Simon Beuttler überraschte mit sehr guten 105 Kilogramm im Stoßen.

Dieter Mach war zufrieden mit seinen 72 Kilogramm im Reißen und 90 Kilogramm im Stoßen. Marcel Dingler überraschte mit sehr guten 90 Kilo im Reißen. Im Stoßen steigerte er auf 102 Kilogramm. Sven Tippelt konnte aufgrund Trainingsrückstands noch lange nicht an seine Leistung der vorherigen Saison anknüpfen. Sebastian Pawlik meisterte 88 Kilogramm im Stoßen.

Presse | Gewichtheben | 17.09.2012

Landestitel für Sebastian Pawlik

Als einziger Athlet des VfL Sindelfingen startete Sebastian Pawlik in der Klasse bis 69 Kilogramm bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Gewichtheber.

Der Wettkampf war ein erster Test, ob sich die Qualen der letzten 26 Wochen gelohnt haben - und diesen Test bestand Pawlik mit Bravour. Mit einem Körpergewicht von 68,8 Kilo und sechs gültigen Versuchen ließ er die Konkurrenten weit hinter sich. Im Reißen startete er mit 85 Kilogramm und sicherte sich 93 Kilogramm. Im Stoßen begann er mit 113 Kilogramm und schaffte 122 Kilogramm im letzten Versuch. Am Ende stand die Zweikampfleistung von 215 Kilogramm und 85 Relativpunkten. Dies war sein bester Wettkampf seit 2009. Ganz nebenbei erfüllt Sebastian Pawlik mit dieser Leistung die Norm für die Deutsche Meisterschaft am 26./27. Oktober in Roding.

Die Sindelfinger Gewichtheber starten mit einem Heimkampf gegen den KSV Durlach am 29. September in der Sporthalle des Pfarrwiesengymnasiums in die neue Saison. Beginn ist 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Presse | Gewichtheben | 26.05.2012

`Kraftstoff` gleicht kulinarische Mängel aus

Serge Mouret aus Paris fühlt sich in seiner neuen Heimat Aidlingen pudelwohl und tritt jetzt für den VfL Sindelfingen an

Serge Mouret stammt aus der Stadt der Liebe und ist mittlerweile aus beruflichen Gründen in die Perle des Heckengäus umgesiedelt. Dem ehemaligen Pariser gefällt es in Aidlingen, und auch bei den Gewichthebern des VfL Sindelfingen fühlt er sich pudelwohl. Jetzt hofft er, wieder an seine Bestleistungen anknüpfen zu können.

Von Michael Schwartz

Im Interview mit der KREISZEITUNG spricht Serge Mouret über die Faszination Gewichtheben, die Unterschiede zwischen Metropole und Dorf, regionale Eigenheiten im Verhalten der Deutschen und wie es ihm als Franzosen kulinarisch in den hiesigen Gefilden ergeht.

Wie sind Sie zum Gewichtheben gekommen und was ist für Sie das Faszinierende daran?

Ich war immer schon fasziniert von diesem Sport. Man kann jemandem zuschauen, der das Dreifache seines Körpergewichts stemmt. Das ist unglaublich, um nicht zu sagen übermenschlich. Das wollte ich auch machen. Das Problem ist, dass diese Sportart in Frankreich nicht so populär ist, und deshalb war es schwierig, die erforderlichen Informationen über Gewichthebervereine zu finden. Zumal das Internet sich damals in einer sehr frühen Phase befand. Deshalb habe ich auch erst spät mit dem Gewichtheben angefangen, als ich 23 Jahre alt war.

Wie sieht Ihr Trainingsprogramm aus?

Aus Zeitmangel trainiere ich nur drei Mal in der Woche. Ein standardmäßiges Training besteht aus einer olympischen Bewegung, also Reißen oder Stoßen, manchmal kommen Übungen dazu, um die Technik zu verbessern, und schließlich Kniebeugen und dynamisches Kreuzheben. Anfänger sollten zwei Mal in der Woche trainieren, so kann sich der Körper an die Belastung gewöhnen.

Aus welchem Grund sind Sie dann nach Deutschland gekommen?

Ich bin hierher gekommen, um als Post-Doktorand der Astronomie an der TU Dresden zu arbeiten. Nach zwei Jahren musste ich eine wichtige Entscheidung treffen, denn die Chance, eine unbefriste Stelle als Astronom in Frankreich zu bekommen, ist sehr gering. Ich war es langsam leid, wegen einer befristeten Stelle oft umziehen und immer wieder ganz von vorne anfangen zu müssen. Ich strebte ein stabiles Leben an, deshalb habe ich mit der Forschung aufgehört. Weil ich mich in Deutschland wohlfühlte, habe ich einen dreimonatigen Intensiv-Deutschkurs besucht und damit begonnen, eine Stelle zu suchen. In Böblingen fand ich dann endlich eine umbefriste Stelle als Project Engineer. Das Amüsanteste ist, dass ich jetzt die Mathematik und die numerischen Methoden, die ich in Astronomie brauchte, im Automobilbereich anwenden kann. Ich habe meine Wahl nie bedauert. Ich liebe meinen neuen Job und die Stimmung in meiner jungen, internationalen Firma.

Sie haben davor in Paris gewohnt, jetzt in Aidlingen. Ist es schwer, sich von Metropole auf ländliche Gegend umzustellen?

(lächelt) Gar nicht. Das Leben in einer Metropole ist hektisch, insbesondere in Paris. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, ist anstrengend und gar nicht angenehm. Es gibt nicht viele Außenanlagen. Ich bin sehr zufrieden, in einer kleinen Gemeinde wie Aidlingen zu leben. Der Bereich ist sehr schön, während der sonnigen Tage habe ich die Eindruck, im Urlaub zu sein.

Wie ist es in Deutschland? Was ist anders hier?

Ich fühle mich sehr wohl in Deutschland. Was ich sehr mag, ist, dass die Leute diszipliniert sind, und alles besser klappt. Man fühlt sich entspannter. Im Osten Deutschlands empfinde ich die Leute im Allgemeinen als kalt und ein bisschen rüpelhaft. Aber hier ist es viel besser, weltoffener. Allerdings bin ich kein Fan der deutschen Küche. Aber der deutsche Kraftstoff - Bier - ist gut und billig, das kompensiert.

Warum sind Sie sportlich gerade zum VfL Sindelfingen gegangen? Wie ist es dort in der Mannschaft?

Der VfL ist am nächsten an meinem Arbeitsplatz, also habe ich es einfach mal probiert. Und als die Stimmung sehr freundlich und gemütlich war, und die Gewichtheber in der Sindelfinger Mannschaft sehr nett, habe ich die Entscheidung getroffen zu bleiben und wieder mit den Wettkämpfen anzufangen.

Was sind Ihre größten Erfolge beim Gewichtheben, und wie sehen Ihre Ziele für die Zukunft aus?

Während meines dritten Jahres als Gewichtheber habe ich 122 Kilogramm geschafft. Danach ist es sehr kompliziert geworden, regelmäßig zu trainieren, denn ich musste ins Ausland umziehen, um als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu arbeiten. Jetzt ist meine Situation ziemlich stabil, ich kann korrekt trainieren und mit dem VfL Sindelfingen antreten. Ich hoffe, dass ich meine beste Ergebnisse wiederholen kann.

Presse | Gewichtheben | 29.04.2012

Ein starkes Duo lässt die Muskeln spielen

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdi�§

„Er hat sich bei mir daheim in den Sessel gesetzt und ist dann nicht mehr herausgekommen." Peter Dörich muss heute noch lauthals lachen, wenn er an die deutsche Meisterschaft im Gewichtheben im Jahr 1989 zurückdenkt. Die fand zum 25-jährigen Jubiläum der VfL-Abteilung im Sindelfinger Glaspalast statt. Unter anderem war damals auch die deutsche Gewichtheber-Legende Manfred Nerlinger am Start. Der Superschwergewichtler, der zu seinen besten Zeiten um die 160 Kilogramm auf die Waage brachte, folgte der Einladung ins Dörichsche Heim und ward wegen seiner Körpermasse kurzerhand gefangen.

Es ist nur eine kleine Anekdote aus vielen Jahren, seit es die Gewichtheber-Abteilung beim VfL Sindelfingen gibt. Und Peter Dörich wie auch Wolfgang Seel könnten wahrscheinlich ein ziemlich dickes Buch füllen mit weiteren Geschichten rund um die stärksten Sportler unter dem Dach des VfL, denn beide sind Männer der ersten Stunde: Sprich, beide haben 1964 die Abteilung mitgegründet.

Jede Menge Idealismus brachte das starke Duo mit. Während sich der mittlerweile 72-jährige Peter Dörich sowohl im Fußball als auch im Handball versuchte und dann erst zum Gewichtheben stieß, fand der ein Jahr jüngere Wolfgang Seel bei der Bundeswehr Geschmack am Gewichte stemmen. Flugs waren Gleichgesinnte gefunden, die mit einer Hantel Marke Eigenbau privat trainierten. Als die Nachricht die Runde machte, dass die Ehninger Ringer eine richtige Hantel gekauft hatten, verlagerten Dörich, Seel und ihre Mitstreiter ihr Training nach Ehningen und gründeten auch gleich ein Team - fünf Sindelfinger und ein Ehninger. „Als Sindelfingens Sportamtsleiter Hans Rein das mitbekommen hat, kam endlich Bewegung in die Sache. Es hat ihm nicht gefallen, dass Sindelfinger woanders trainieren müssen", erinnert sich Wolfgang Seel an die Zeit vor der Abteilungsgründung.

In der kleinen Sporthalle der Sommerhofenhalle fanden die Gewichtheber ihre erste Heimat und bekamen zur Abteilungsgründung gleich noch das nötige Zubehör gestellt. Über die Zwischenstation Gartenschule landeten die Heber schließlich im Jahr 1994 in der Sporthalle des Pfarrwiesengymnasiums - wo sie auch heute noch ihr Tagwerk verrichten. Im kleinen Nebenraum, in dem früher das Schwimmbad der Versehrtenabteilung war. „Uh, die waren mächtig sauer auf uns", erinnern sich Peter Dörich und Wolfgang Seel. „Dabei konnten wir gar nichts dafür, denn die Sporthalle wurde uns von der Stadt zugeteilt."

In der Zeit, in der der Ärger verrauchte, begann man die neue Trainingsstätte umzubauen. „Das haben wir alles in Eigenregie bewerkstelligt", erinnert sich Wolfgang Seel nicht ohne Stolz. Auch weil er mit den Abteilungsmitgliedern etwa 1400 Stunden in den Umbau steckte. Das ehemalige Schwimmbecken wurde kreuz und quer mit Balken aufgefüllt, der Boden verlegt und der Trainingsraum damit immer heimeliger. „Wir haben uns hier sofort wohl gefühlt", so Peter Dörich.

So wohl, dass er und Wolfgang Seel noch heute fast jeden Tag vor Ort sind. „Wir heben zwar nicht mehr aktiv, aber wir machen täglich unsere Kräftigungsübungen", bestätigt Wolfgang Seel, der wie sein Mitstreiter einen topfitten Eindruck hinterlässt und die Erklärung dafür gleich mitliefert: „Wenn man sich körperlich fit hält, bleibt man auch im Geiste auf der Höhe. Inzwischen werden ältere Menschen ja auch zum Krafttraining geschickt."

Die beiden ehemaligen Trainer und Funktionäre der Abteilung appellieren an die älteren Semester, sich ebenfalls sportlich zu betätigen. „Wer Lust verspürt, laufen kann und wenn ihm nichts weh tut, der kann gerne zum Training vorbeikommen. Außerdem zahlt man bei uns im Jahresbeitrag weniger als in so manchem Fitnessstudio", animiert Wolfgang Seel Gleichaltrige zum Krafttraining bei den Gewichthebern. „Ich bin überzeugt, dass das Training die ein oder andere Pille ersetzen wird." Das Geheimrezept der Abteilung, die etwa 50 Mitglieder zählt, gibt Peter Dörich auch noch preis: „Bei uns herrscht seit mittlerweile 48 Jahren eine sagenhafte Kameradschaft."

Dass die kleine, aber feine Gemeinschaft funktioniert, zeigt unter anderem die Hauptversammlung vor acht Tagen, als sich alle Vorstandsmitglieder bereit erklärten, eine Periode dranzuhängen. Somit bleibt Wolfgang Reichel Abteilungsleiter und Sven Tippelt Stellvertreter, Dieter Mach Kassierer und Sebastian Pawlik Protokollführer.

Wäre da noch die Geschichte mit Manfred Nerlinger. Peter Dörich erzählt mit breitem Grinsen: „Er hat es dann doch noch geschafft, aus meinem Sessel zu kommen. Aber erst, nachdem er einen Laib Fleischkäs` und einen halben Zwetschgenkuchen verdrückt hat."

Presse | Gewichtheben | 14.03.2012

Personell dezimiert ist der Sieg nicht drin

Gewichtheben: VfL Sindelfingen

Mit getrübter Laune reisten die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen nach Rastatt. Statt zu sechst waren sie nur zu fünft, da Marcel Dingler und Simon Beuttler aufgrund des Football-Trainingslagers der Holzgerlingen Twister nicht mitfahren konnten. Auch Neuzugang Serge Mouret war verhindert. "In Bestbesetzung wäre das ein Spaziergang geworden", war sich Trainer Helmut Walentin nach der schmerzlichen 205,7:230,2-Niederlage sicher.

Sebastian Pawlik konnte kurzfristig Nicolai Györfi reaktivieren, der zwar schon lange nicht mehr trainiert hat, aber als fünfter Mann wichtig war, um überhaupt eine Mannschaft stellen zu können. So starteten in der ersten Gruppe Györfi, Sven Tippelt und Dieter Mach. Mach und Tippelt sicherten sich im Reißen nur den ersten Versuch, Nicolai Györfi scheiterte knapp am dritten Versuch bei einer Last von 70 Kilogramm.

Im Stoßen lief es deutlich besser. Dieter Mach lieferte drei saubere Versuche ab, mit guten 92 Kilogramm holte er wichtige Punkte. Der grippegeschwächte Sven Tippelt steuerte ebenfalls drei gültige Versuche mit 110 Kilogramm bei. Györfi brachte im letzten Versuch 80 Kilogramm zur Hochstrecke. Nach der ersten Gruppe führten die Sindelfinger noch mit 4,6 Relativpunkten. In der zweiten Gruppe starteten lediglich Nils Hegel und Sebastian Pawlik. Hegel war wieder in Topform und brachte sensationelle 107 Kilogramm im Reißen bei einem Körpergewicht von 78,3 zur Hochstrecke. Im Stoßen erreichte er mit 130 Kilogramm eine neue persönliche Bestleistung. Sebastian Pawlik lieferte eine konstant gute Leistung und versuchte sich im Stoßen an 125 Kilogramm, um die 80 Relativpunkte zu erreichen. Das Umsetzen lief sehr gut, aber er scheiterte am Ausstoßen. Da die Rastatter im Reißen auch nur zu fünft antraten, entschieden die Sindelfinger das Reißen mit 49,6:41,0 Punkten für sich, scheiterten aber im Gesamtergebnis mit 205,7:230,2 Relativpunkten.

Die Sindelfinger Gewichtheber schließen die Saison damit auf dem letzten Tabellenplatz ab. Dennoch bleibt Hoffnung für die neue Runde, sofern alle Neuzugänge an Bord bleiben.

Presse | Gewichtheben | 24.02.2012

SV Magstadt knapp vor VfL Sindelfingen

Eine gelungene Bezirksmeisterschaft der Gewichtheber mit vielen spannenden Duellen an der Hantel hat in der Sindelfinger Sporthalle des Pfarrwiesengymnasiums stattgefunden. Ausrichter VfL Sindelfingen war mit vier Hebern am Start, verbuchte dabei drei erste Plätze und einen zweiten Rang. In der Mannschaftswertung bedeutete das Platz zwei hinter dem SV Magstadt.

In der Klasse bis 69 Kilogramm der Aktiven behauptete sich Sebastian Pawlik wie gewohnt sehr gut und ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 113 Kilogramm im Stoßen zeigte er eine konstant gute Leistung und siegte vor den beiden Magstadtern Michel Schmidt (83/105) sowie Oswald Hellberg (75/93). In der Klasse bis 85 Kilogramm starteten Nils Hegel und Sven Tippelt. Hegel versuchte sich dieses Mal an einer neuen Bestleistung, scheiterte aber knapp an unglaublichen 110 Kilogramm im Reißen. Im Stoßen absolvierte er sehr gute 125 Kilogramm und belegte damit den zweiten Platz der gesamten Veranstaltung. Sven Tippelt begnügte sich mit 85 und 105 Kilogramm, sicherte sich damit den zweiten Platz in dieser Gewichtsklasse vor den beiden Magstadtern Patrik Puwek (80/100) und Holger Bossinger (78/95).

Dieter Mach startete in der Altersklasse zwei der Senioren in der Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm. Er konnte auch ohne Training seine Leistung abrufen und sicherte sich den ersten Platz. Zwei erste Plätze gab es auch noch für den SV Magstadt. Tobias Reichert siegte in der Gewichtsklasse bis 77 Kilogram mit 100 Kilogramm im Reißen und 130 Kilogramm im Stoßen, ebenfalls konkurrenzlos blieb Joachim Schumacher (bis 105 Kilogramm), der im Reißen 117 und im Stoßen 135 Kilogramm zur Hochstrecke brachte. Alle Ergebnisse stehen unter

http://www.sifi-gewichtheben.de im Internet.

Presse | Gewichtheben | 15.02.2012

Landesliga Mitte: Training trägt langsam Früchte

Das Training der Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen trägt Früchte, doch für einen Sieg gegen SGV Oberböbingen hat es nicht gereicht. Der VfL war aber nicht in Bestbesetzung angetreten, mit Nils Hegel wäre der letzte Tabellenplatz vielleicht vermieden worden.

Der VfL brachte zum ersten Mal sechs Heber an den Start. Serge Mouret überraschte bei seinem Debüt mit einer guten Leistung. Zuvor war er Gewichtheber in Paris. Er war dank 202 Kilogramm zweitstärkster Mann mit 61,0 Relativpunkten. Yannick Mayer steuerte erste Punkte zum Mannschaftsergebnis bei, Simon Beuttler steigerte sich. Mit guten 110 Kilogramm im Stoßen und nur knapp gescheiterten 113 absolvierte er einen guten Wettkampf. Marcel Dingler fand mit 92 Kilogramm im Reißen und 106 im Stoßen zu seiner alten Form.

Sven Tippelt, der älteste Heber der Sindelfinger, brachte ein konstante Leistung mit 88 Kilogramm im Reißen und 113 im Stoßen auf die Bretter. Er absolvierte seinen hundertsten Wettkampf und wurde zum Schluss der Veranstaltung geehrt. Bester Heber war Sebastian Pawlik mit 80 Relativpunkten. Er scheiterte knapp an der Norm für die deutsche Meisterschaft. Bei einem Körpergewicht von 68 Kilogramm brachte er 90 Kilogramm im Reißen und 120 im Stoßen zur Hochstrecke. Schlussendlich verlor der VfL aber deutlich mit 243,9:310,6 Relativpunkten.