Presse | Gewichtheben | 29.04.2012

Ein starkes Duo lässt die Muskeln spielen

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdi�§

„Er hat sich bei mir daheim in den Sessel gesetzt und ist dann nicht mehr herausgekommen." Peter Dörich muss heute noch lauthals lachen, wenn er an die deutsche Meisterschaft im Gewichtheben im Jahr 1989 zurückdenkt. Die fand zum 25-jährigen Jubiläum der VfL-Abteilung im Sindelfinger Glaspalast statt. Unter anderem war damals auch die deutsche Gewichtheber-Legende Manfred Nerlinger am Start. Der Superschwergewichtler, der zu seinen besten Zeiten um die 160 Kilogramm auf die Waage brachte, folgte der Einladung ins Dörichsche Heim und ward wegen seiner Körpermasse kurzerhand gefangen.

Es ist nur eine kleine Anekdote aus vielen Jahren, seit es die Gewichtheber-Abteilung beim VfL Sindelfingen gibt. Und Peter Dörich wie auch Wolfgang Seel könnten wahrscheinlich ein ziemlich dickes Buch füllen mit weiteren Geschichten rund um die stärksten Sportler unter dem Dach des VfL, denn beide sind Männer der ersten Stunde: Sprich, beide haben 1964 die Abteilung mitgegründet.

Jede Menge Idealismus brachte das starke Duo mit. Während sich der mittlerweile 72-jährige Peter Dörich sowohl im Fußball als auch im Handball versuchte und dann erst zum Gewichtheben stieß, fand der ein Jahr jüngere Wolfgang Seel bei der Bundeswehr Geschmack am Gewichte stemmen. Flugs waren Gleichgesinnte gefunden, die mit einer Hantel Marke Eigenbau privat trainierten. Als die Nachricht die Runde machte, dass die Ehninger Ringer eine richtige Hantel gekauft hatten, verlagerten Dörich, Seel und ihre Mitstreiter ihr Training nach Ehningen und gründeten auch gleich ein Team - fünf Sindelfinger und ein Ehninger. „Als Sindelfingens Sportamtsleiter Hans Rein das mitbekommen hat, kam endlich Bewegung in die Sache. Es hat ihm nicht gefallen, dass Sindelfinger woanders trainieren müssen", erinnert sich Wolfgang Seel an die Zeit vor der Abteilungsgründung.

In der kleinen Sporthalle der Sommerhofenhalle fanden die Gewichtheber ihre erste Heimat und bekamen zur Abteilungsgründung gleich noch das nötige Zubehör gestellt. Über die Zwischenstation Gartenschule landeten die Heber schließlich im Jahr 1994 in der Sporthalle des Pfarrwiesengymnasiums - wo sie auch heute noch ihr Tagwerk verrichten. Im kleinen Nebenraum, in dem früher das Schwimmbad der Versehrtenabteilung war. „Uh, die waren mächtig sauer auf uns", erinnern sich Peter Dörich und Wolfgang Seel. „Dabei konnten wir gar nichts dafür, denn die Sporthalle wurde uns von der Stadt zugeteilt."

In der Zeit, in der der Ärger verrauchte, begann man die neue Trainingsstätte umzubauen. „Das haben wir alles in Eigenregie bewerkstelligt", erinnert sich Wolfgang Seel nicht ohne Stolz. Auch weil er mit den Abteilungsmitgliedern etwa 1400 Stunden in den Umbau steckte. Das ehemalige Schwimmbecken wurde kreuz und quer mit Balken aufgefüllt, der Boden verlegt und der Trainingsraum damit immer heimeliger. „Wir haben uns hier sofort wohl gefühlt", so Peter Dörich.

So wohl, dass er und Wolfgang Seel noch heute fast jeden Tag vor Ort sind. „Wir heben zwar nicht mehr aktiv, aber wir machen täglich unsere Kräftigungsübungen", bestätigt Wolfgang Seel, der wie sein Mitstreiter einen topfitten Eindruck hinterlässt und die Erklärung dafür gleich mitliefert: „Wenn man sich körperlich fit hält, bleibt man auch im Geiste auf der Höhe. Inzwischen werden ältere Menschen ja auch zum Krafttraining geschickt."

Die beiden ehemaligen Trainer und Funktionäre der Abteilung appellieren an die älteren Semester, sich ebenfalls sportlich zu betätigen. „Wer Lust verspürt, laufen kann und wenn ihm nichts weh tut, der kann gerne zum Training vorbeikommen. Außerdem zahlt man bei uns im Jahresbeitrag weniger als in so manchem Fitnessstudio", animiert Wolfgang Seel Gleichaltrige zum Krafttraining bei den Gewichthebern. „Ich bin überzeugt, dass das Training die ein oder andere Pille ersetzen wird." Das Geheimrezept der Abteilung, die etwa 50 Mitglieder zählt, gibt Peter Dörich auch noch preis: „Bei uns herrscht seit mittlerweile 48 Jahren eine sagenhafte Kameradschaft."

Dass die kleine, aber feine Gemeinschaft funktioniert, zeigt unter anderem die Hauptversammlung vor acht Tagen, als sich alle Vorstandsmitglieder bereit erklärten, eine Periode dranzuhängen. Somit bleibt Wolfgang Reichel Abteilungsleiter und Sven Tippelt Stellvertreter, Dieter Mach Kassierer und Sebastian Pawlik Protokollführer.

Wäre da noch die Geschichte mit Manfred Nerlinger. Peter Dörich erzählt mit breitem Grinsen: „Er hat es dann doch noch geschafft, aus meinem Sessel zu kommen. Aber erst, nachdem er einen Laib Fleischkäs` und einen halben Zwetschgenkuchen verdrückt hat."

Presse | Gewichtheben | 14.03.2012

Personell dezimiert ist der Sieg nicht drin

Gewichtheben: VfL Sindelfingen

Mit getrübter Laune reisten die Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen nach Rastatt. Statt zu sechst waren sie nur zu fünft, da Marcel Dingler und Simon Beuttler aufgrund des Football-Trainingslagers der Holzgerlingen Twister nicht mitfahren konnten. Auch Neuzugang Serge Mouret war verhindert. "In Bestbesetzung wäre das ein Spaziergang geworden", war sich Trainer Helmut Walentin nach der schmerzlichen 205,7:230,2-Niederlage sicher.

Sebastian Pawlik konnte kurzfristig Nicolai Györfi reaktivieren, der zwar schon lange nicht mehr trainiert hat, aber als fünfter Mann wichtig war, um überhaupt eine Mannschaft stellen zu können. So starteten in der ersten Gruppe Györfi, Sven Tippelt und Dieter Mach. Mach und Tippelt sicherten sich im Reißen nur den ersten Versuch, Nicolai Györfi scheiterte knapp am dritten Versuch bei einer Last von 70 Kilogramm.

Im Stoßen lief es deutlich besser. Dieter Mach lieferte drei saubere Versuche ab, mit guten 92 Kilogramm holte er wichtige Punkte. Der grippegeschwächte Sven Tippelt steuerte ebenfalls drei gültige Versuche mit 110 Kilogramm bei. Györfi brachte im letzten Versuch 80 Kilogramm zur Hochstrecke. Nach der ersten Gruppe führten die Sindelfinger noch mit 4,6 Relativpunkten. In der zweiten Gruppe starteten lediglich Nils Hegel und Sebastian Pawlik. Hegel war wieder in Topform und brachte sensationelle 107 Kilogramm im Reißen bei einem Körpergewicht von 78,3 zur Hochstrecke. Im Stoßen erreichte er mit 130 Kilogramm eine neue persönliche Bestleistung. Sebastian Pawlik lieferte eine konstant gute Leistung und versuchte sich im Stoßen an 125 Kilogramm, um die 80 Relativpunkte zu erreichen. Das Umsetzen lief sehr gut, aber er scheiterte am Ausstoßen. Da die Rastatter im Reißen auch nur zu fünft antraten, entschieden die Sindelfinger das Reißen mit 49,6:41,0 Punkten für sich, scheiterten aber im Gesamtergebnis mit 205,7:230,2 Relativpunkten.

Die Sindelfinger Gewichtheber schließen die Saison damit auf dem letzten Tabellenplatz ab. Dennoch bleibt Hoffnung für die neue Runde, sofern alle Neuzugänge an Bord bleiben.

Presse | Gewichtheben | 24.02.2012

SV Magstadt knapp vor VfL Sindelfingen

Eine gelungene Bezirksmeisterschaft der Gewichtheber mit vielen spannenden Duellen an der Hantel hat in der Sindelfinger Sporthalle des Pfarrwiesengymnasiums stattgefunden. Ausrichter VfL Sindelfingen war mit vier Hebern am Start, verbuchte dabei drei erste Plätze und einen zweiten Rang. In der Mannschaftswertung bedeutete das Platz zwei hinter dem SV Magstadt.

In der Klasse bis 69 Kilogramm der Aktiven behauptete sich Sebastian Pawlik wie gewohnt sehr gut und ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 113 Kilogramm im Stoßen zeigte er eine konstant gute Leistung und siegte vor den beiden Magstadtern Michel Schmidt (83/105) sowie Oswald Hellberg (75/93). In der Klasse bis 85 Kilogramm starteten Nils Hegel und Sven Tippelt. Hegel versuchte sich dieses Mal an einer neuen Bestleistung, scheiterte aber knapp an unglaublichen 110 Kilogramm im Reißen. Im Stoßen absolvierte er sehr gute 125 Kilogramm und belegte damit den zweiten Platz der gesamten Veranstaltung. Sven Tippelt begnügte sich mit 85 und 105 Kilogramm, sicherte sich damit den zweiten Platz in dieser Gewichtsklasse vor den beiden Magstadtern Patrik Puwek (80/100) und Holger Bossinger (78/95).

Dieter Mach startete in der Altersklasse zwei der Senioren in der Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm. Er konnte auch ohne Training seine Leistung abrufen und sicherte sich den ersten Platz. Zwei erste Plätze gab es auch noch für den SV Magstadt. Tobias Reichert siegte in der Gewichtsklasse bis 77 Kilogram mit 100 Kilogramm im Reißen und 130 Kilogramm im Stoßen, ebenfalls konkurrenzlos blieb Joachim Schumacher (bis 105 Kilogramm), der im Reißen 117 und im Stoßen 135 Kilogramm zur Hochstrecke brachte. Alle Ergebnisse stehen unter

http://www.sifi-gewichtheben.de im Internet.

Presse | Gewichtheben | 15.02.2012

Landesliga Mitte: Training trägt langsam Früchte

Das Training der Landesliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen trägt Früchte, doch für einen Sieg gegen SGV Oberböbingen hat es nicht gereicht. Der VfL war aber nicht in Bestbesetzung angetreten, mit Nils Hegel wäre der letzte Tabellenplatz vielleicht vermieden worden.

Der VfL brachte zum ersten Mal sechs Heber an den Start. Serge Mouret überraschte bei seinem Debüt mit einer guten Leistung. Zuvor war er Gewichtheber in Paris. Er war dank 202 Kilogramm zweitstärkster Mann mit 61,0 Relativpunkten. Yannick Mayer steuerte erste Punkte zum Mannschaftsergebnis bei, Simon Beuttler steigerte sich. Mit guten 110 Kilogramm im Stoßen und nur knapp gescheiterten 113 absolvierte er einen guten Wettkampf. Marcel Dingler fand mit 92 Kilogramm im Reißen und 106 im Stoßen zu seiner alten Form.

Sven Tippelt, der älteste Heber der Sindelfinger, brachte ein konstante Leistung mit 88 Kilogramm im Reißen und 113 im Stoßen auf die Bretter. Er absolvierte seinen hundertsten Wettkampf und wurde zum Schluss der Veranstaltung geehrt. Bester Heber war Sebastian Pawlik mit 80 Relativpunkten. Er scheiterte knapp an der Norm für die deutsche Meisterschaft. Bei einem Körpergewicht von 68 Kilogramm brachte er 90 Kilogramm im Reißen und 120 im Stoßen zur Hochstrecke. Schlussendlich verlor der VfL aber deutlich mit 243,9:310,6 Relativpunkten.

Presse | Gewichtheben | 13.09.2011

In Nagold zwei Medaillen geholt

Bei den baden-württembergischen Gewichtheber-Meisterschaften in Nagold hat sich der VfL Sindelfingen eine Silber- und eine Bronzemedaille gesichert. In der Mannschaftswertung belegten die Sindelfinger den fünften Platz, da nur drei von fünf Hebern gewertet wurden.

Sven Tippelt und Marcel Dingler starteten in der Klasse bis 85 Kilogramm. Bereits in der Vorbereitung auf die Meisterschaft gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen in den Trainingseinheiten. Marcel Dingler lag da noch mit 90 Kilogramm im Reißen und 107 Kilogramm im Stoßen gleichauf mit Tippelt, der jeweils 85 und 122 Kilogramm zur Strecke brachte. In diesem Fall würde das Körpergewicht entscheiden, das sich bei beiden um nur 500 Gramm unterschied. Doch im Wettkampf kam alles ganz anders. Sven Tippelt startete im Reißen mit souveränen 87 Kilogramm, Marcel Dingler zog im ersten Versuch mit 88 Kilogramm nach. Danach steigerten beide um fünf Kilogramm, patzten jedoch. Im dritten Versuch sicherte sich Sven Tippelt mit 92 Kilogramm den zweiten Platz, während Marcel Dingler erneut scheiterte. Im Stoßen blieb Marcel Dingler auch am ersten Versuch bei 105 Kilogramm hängen und wurde damit Fünfter. Sven Tippelt startete mit 113 Kilogramm, gab sich damit aber nicht zufrieden und steigerte auf 116 Kilogramm, die er erst im dritten Versuch erfolgreich meisterte. Dafür war die Chance auf den Meistertitel verpasst, Silber hatte er jedoch sicher.

Sebastian Pawlik belegte im am stärksten besetzten Feld der Klasse bis 77 Kilogramm ebenfalls einen Treppchenplatz. Nach dem Reißen war er mit 92 Kilogramm Zweiter vor dem Magstadter Tobias Reichert. Im Stoßen reichte es ihm aber nur zu einem gültigen Versuch mit 115 Kilogramm, damit wurde er am Ende Dritter.

Presse | Gewichtheben | 24.01.2011

Niederlage besiegelt im letzten Versuch

Der Traum von der Landesliga-Vizemeisterschaft ist für die Heber des VfL Sindelfingen geplatzt. Gegen den SGV Oberböbingen kassierten sie eine 208,5:280,6-Niederlage, die erst im im allerletzten Versuch beim Stoßen besiegelt war.

Nach dem Reißen lagen die Sindelfinger 72,0:73,3 zurück. Für viel Unruhe hatte Adrian Smyla gesorgt, der eine halbe Stunde zu spät zum Wiegen erschien, aber aufgrund des Wohlwollens des Wettkampfrichters doch teilnehmen durfte. Marcel Marongiu zeigte ohne jegliches Training mit einer Zweikampfleistung von 157 Kilogramm sein Können. Obwohl Leichtathlet Marcel Dingler einen Tag später an den baden-württembergischen Meisterschaften im Stabhochsprung teilnahm, erreichte er 200 Kilogramm. Nicht so gut lief es bei Sven Tippelt, der mit 195 im Zweikampf fünf Kilogramm unter den Leistungen von zuletzt blieb. Sebastian Pawlik erwischte einen schwarzen Tag, steuerte nach drei ungültigen Versuchen im Reißen keine Punkte bei. Auch im Stoßen brachte er nur den ersten Versuch zur Hochstrecke, wodurch knapp 30 Punkte fehlten. Auch Adrian Smyla blieb wegen fehlenden Trainings unter seiner Bestmarke. Allein Nils Hegel trumpfte mit 104 Kilogramm im Reißen und 120 im Stoßen auf.

Presse | Gewichtheben | 10.11.2010

Tolle Premiere trotz knapper Niederlage

Erste Früchte trägt die Kooperation der Leichtathleten und der Gewichtheber des VfL Sindelfingen. Das hat die Heimpremiere der Heber in der Landesliga gegen den HG Raststatt gezeigt. Trotz der denkbar knappen 238,6:257,6-Niederlage überzeugten die VfL-Gewichtheber vor allem im Reißen.

Dank des routinierten Stabhochspringers Marcel Dingler, der im Stoßen 105 Kilogramm zur Hochstrecke brachte, gewann der VfL das Duell im Reißen mit 69,8:67,4 Punkten. Stark zeigte sich auch Sindelfingens jüngster Heber Angel Jovanov, der 50 Kilogramm im Reißen schaffte und im Stoßen knapp an 71 Kilogramm scheiterte. In Topform präsentierte sich Marcel Marongiu, der fünf von sechs Versuche gültig bekam. Im Stoßen erreichte er 82 Kilogramm und war mit 52 Punkten drittstärkster Heber. Im Reißen lag Sven Tippelt mit 88 genau um ein Kilogramm vor Vereinskollege Sebastian Pawlik, der es im Stoßen mit 111 Kilogramm Tippelt gleichtat und mit 61 Relativpunkten Sindelfingens bester Heber war.

Viel zu tun hatten die Scheibenschieber bei Adrian Smyla, der nach einem sauberen Versuch mit 125 Kilogramm im Stoßen, 130 wegen eines technischen Fehlers nicht zur vollen Hochstreckung brachte. Obwohl der VfL nach dem Reißen in Führung lag, drehten die Gäste noch das Blatt nach dem Stoßen und gewannen letztlich.

Presse | Gewichtheben | 13.10.2010

Der SV Magstadt ist haushoch überlegen

Am vergangenen Wochenende besiegte der SV Magstadt den Lokalrivalen VfL Sindelfingen klar mit 352,2:182,6-Relativpunkten und untermauerte damit seine Ambitionen auf den Meistertitel in der Gewichtheber-Landesliga.

Als die Sindelfinger beim Abwiegen nur mit fünf Hebern an den Start gingen, war klar wer diese Begegnung für sich entscheiden würde. „Dank der Kooperation mit der Leichtathletik-Abteilung haben wir mit Nathalie Wünsch (Hürdenläuferin) und Marcel Dingler (Stabhochspringer) zwei Top-Athleten bekommen, die Gewichtheben als Zusatztraining machen und uns bei Wettkämpfen aushelfen“, so der Sindelfinger Mannschaftsführer Sven Tippelt. Ohne diese Unterstützung hätte der VfL keine Mannschaft zusammengebracht. Nathalie Wünsch konnte verletzungsbedingt lediglich zwei Wochen vor Wettkampf wieder trainieren und ihr großes Potenzial deshalb nicht abrufen. Auch bei Marcel Dingler muss noch ein wenig an der Technik gefeilt werden. Das ehrgeizige Saisonziel von 50 Relativpunkten sieht er als realistisch an.

Im Gegensatz zum VfL Sindelfingen konnten die Magstadter Heber auf ganzer Linie überzeugen. Zwei Neuzugänge, Michel Schmidt und Nikolai Winkler, erlaubten es den Kraftsportlern, dass Joachim Schumacher nur das Reißen absolvierte und Andrea Hellberg das Stoßen komplettierte. Hier kämpfte die junge Mutter dann 45 Kilogram zur Hochstrecke und wurde mit 26,5 Relativpunkten belohnt.

Michel Schmitt, der nach achtjähriger Pause wieder mit dem Gewichtheben begonnen hat, machte seine Sache ebenfalls gut und erreichte mit 70 Kilogramm im Reißen und 90 Kilogramm im Stoßen 50 Relativpunkte. Mit etwas mehr Beinkraft versehen, wird diese Leistung bald Geschichte für den Jüngsten im Team sein.

Tobias Reichert und Patrik Puwek knüpften nahtlos an ihre Leistungen des letzten Wettkampfs an und steuerten 74 beziehungsweise 40 Relativpunkte zum respektablen Ergebnis bei. Für Joachim Schumacher, der fast 20 Kilogramm weniger auf die Waage brachte, ist es nun nicht mehr so leicht, große Lasten zu bewegen. Seine Schnellkraft ist dennoch vorhanden und er bewältigte 110 Kilogramm im Reißen.

Trotz Trainingsrückstands - Radovan Klabal hat soeben seinen Bachelor gemacht - konnte er als bester Heber der Veranstaltung vom Heberbrett gehen. Mit 114 Kilogramm im Reißen und 145 im Stoßen sammelte er die meisten Punkte und erzielte 84,4 Relativpunkte. Nikolai Winkler, der einzige Athlet mit sechs gültigen Versuchen an diesem Abend, hob sehr diszipliniert und stemmte mit 155 Kilogramm die größte Last des Wettkampfes. Er erreichte am Ende 61 Relativpunkte.

Presse | Gewichtheben | 22.05.2010

Anerkennung für die gute Arbeit

Bei der Jahreshauptversammlung der Gewichtheber im VfL Sindelfingen, bekamen Regina Sabo und Osman Özewitz das Mitgliedsehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre in der Abteilung verliehen.

Zum achten Mal hintereinander wurde Wolfgang Reichel zum Vorstand gewählt. In diesen 16 Jahren überzeugte er durch seine fleißige, selbstlose und vorbildhafte Arbeit. Stellvertreter ist Sven Tippelt, der immer noch als aktiver Heber an Wettkämpfen teilnimmt. Ebenfalls als aktive Heber wurden Sebastian Pawlik zum Schriftführer und Adrian Smyla zum Pressewart ernannt. Beide sind auch als Jugendtrainer tätig.

Kassierer bleibt Dieter Mach, Kassenprüfer Peter Dörich und Karl-Heinz Braun. Zu Delegierten wurden Peter Dörich und Jürgen Hauke gewählt.

Presse | Gewichtheben | 05.05.2010

Wolfgang Reichel wiedergewählt

Bei der Hauptversammlung der Gewichtheber des VfL Sindelfingen standen die Ehrungen im Mittelpunkt. Roland Medinger, Geschäftsführer des VfL, zeichnete Regina Sabo und Osman Özewitz für ihre 25-jährige Vereinsangehörigkeit mit Silber aus.

Bei den Wahlen wurde Abteilungsleiter Wolfgang Reichel bereits zum achten Mal in seinem Amt bestätigt. Und das erneut einstimmig. In den vergangenen 16 Jahren überzeugte Reichel durch seine fleißige, selbstlose und vorbildhafte Arbeit, so dass seine Wahl zur Selbstverständlichkeit wurde. Sein Stellvertreter ist Sven Tippelt, selbst aktiver Heber. Sebastian Pawlik ist Schriftführer, Adrian Smyla Pressewart. Beide Gewichtheber sind auch als Jugendtrainer tätig. Als Kassier wurde Dieter Mach bestätigt genauso wie die Kassenprüfer Peter Dörich und Karl-Heinz Braun. Als Delegierte fungieren Peter Dörich und Jürgen Haucke.