Neuer Internetauftritt
Rechtzeitig zum Sindelfinger Jubiläum "750 Jahre Sindelfingen" (19./21.4.2013) hat die Abteilung Fußball Männer/Junioren des VfL Sindelfingen ihren Internetauftritt erneuert.
Der neue Internetauftritt ging am Samstag, 20. April 2013, offiziell in Produktion.
Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden, Sponsoren und Besuchern viel Spaß mit der neuen Homepage.
Kontakte
Geschäftsstelle Fußball Männer/Junioren:
Rosenstrasse 12/1 · 71063 Sindelfingen · Fax: 07031/80 52 47
Schriftführer und Spielleiter:
Siegfried Seider · Mobil: 0170/200 67 12
Junioren:
Ingo Zarnetzki ·Telefon: 07031/87 53 00
Fußballschule FAIR PLAY (Jungen/Mädchen von 3½ bis 14 Jahre)
Andy Russky · Telefon: 07031/46 55 33, Handy: 0177/411 45 64
30. Sindelfinger Hallenfußball-Gala (22.12.12-13.1.13)

Die Fußballabteilungen des VfL Sindelfingen und des GSV Maichingen veranstalten die Sindelfinger Hallenfußball-Gala für Amateurmannschaften im Sindelfinger Glaspalast.
Diese Hallenfußball-Gala hat sich zum größten und bedeutendsten Hallenfußballturnier für Amateurmannschaften in Deutschland entwickelt. So haben auch diesmal - mit Vor- und Hauptrunde - über 200 Mannschaften teilgenommen.
Weitere aktuelle Informationen auf der Homepage:
Fußballschule FAIRPLAY

15 Jahre FAIR PLAY Fußballschule im VfL Sindelfingen
Infos zum Fußballcamp, zur Fußballschule und zu den neuen Angeboten erhalten Sie unter www.fussballschule-sindelfingen.de oder bei Andy Russky unter Telefon 07031 / 46 55 33.

Presse | Fußball (Männer) | 23.05.2013
VfL-Fußballer auf Titelkurs: Können mit Druck umgehen
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Trainer Thomas Dietsche steht mit dem VfL Sindelfingen kurz vor der Landesliga-Meisterschaft - und will darüber am liebsten gar nicht reden
Von unserem Redakteur Jürgen Wegner
Die Ausgangslage ist klar: Drei Spiele noch, acht Punkte Vorsprung - ein Sieg am Samstag gegen Pfullingen und der VfL Sindelfingen ist Meister. Trainer Thomas Dietsche will davon aber überhaupt nichts wissen.
Die SZ/BZ hat sich vor dem möglichen Landesliga-Meisterstück und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga mit Thomas Dietsche unterhalten.
Warum lohnt es sich, am Samstag ins Floschenstadion zu gehen?
Thomas Dietsche: „Weil eine junge, starke Sindelfinger Mannschaft gegen eine der derzeit besten Landesliga-Mannschaften spielt. Pfullingen hat die letzten fünf Auswärtsspiele gewonnen. Und es lohnt sich, weil der VfL genau wie in den bisherigen Spielen alles für einen Sieg tun wird."
Da gibt es doch noch etwas anderes.
Thomas Dietsche:„Nö. Meine Themen sind das Spiel und die Vorbereitung darauf. Ich habe mir das Pfullinger Spiel gegen Gärtringen auf Video angeschaut und mit Gärtringens Trainer Jörg Wieland telefoniert, um ihn zu fragen, worauf man bei Pfullingen achten muss. Alles andere ist völlig unwichtig.
Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann
Kein Wort zur möglichen Meisterschaft?
Thomas Dietsche: „Nein. Es mag sein, dass andere darüber reden. Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann."
Nehmen wir mal an, es klappt am Samstag tatsächlich mit dem Titel. Wie wird denn dann gefeiert?
Thomas Dietsche: „Das weiß ich nicht. Da wird sich dann schon was ergeben. Im Moment interessiert mich das gar nicht. Fakt ist, dass wir Platz zwei sicher und einen richtig guten Gegner zu Gast haben, den wir schlagen wollen."
Anscheinend soll es in der Stadiongaststätte rund gehen.
Thomas Dietsche: „Vielleicht machen sich da andere Gedanken. Wir als Trainer und die Mannschaft sicher nicht. Noch mal: Wenn es was zu feiern gibt, werden wir feiern - aber soweit ist es im Moment nicht."
Okay, die Meisterfeier ist wohl kein Thema. Aber wie wichtig wäre der Aufstieg?
Thomas Dietsche: „Es mag sich vielleicht blöd anhören: Es ist nicht entscheidend, ob man Meister wird und aufsteigt. 1990 habe ich unter Hansi Kleitsch in Sindelfingen gespielt. An diese Zeit erinnere ich mich gerne, weil ich damals viel Spaß hatte und viel dazugelernt habe. Auch wenn wir es nicht in die Oberliga gepackt hätten, wäre diese Zeit hängen geblieben. Wenn die heutigen Spieler später mal zurückblicken, sollen sie sich an eine sehr schöne Phase in ihrem Fußballerleben erinnern, in der sie sich weiterentwickelt haben. Das ist es doch, was wirklich zählt. Vielleicht wird ja auch einer meiner Spieler mal Trainer und übernimmt das ein oder andere, was er gut fand."
In einer Trainer-Vita liest sich eine Meisterschaft aber auch nicht schlecht.
Thomas Dietsche: „Ja, das wäre für mich das erste Mal. Aber wie gesagt, ich habe da eine etwas andere Philosophie. Vor zwei Jahren waren wir Fünfter. Nach der Saison hieß es, da muss noch mehr gehen. Danach wurden wir unglücklich Dritter, haben aber gegen die beiden Spitzenmannschaften kein Spiel gewonnen. Wir waren also nicht reif genug. Jetzt haben wir auch die Topmannschaften geschlagen. Es ist schön, diesen Prozess zu sehen."
Für die Entwicklung eines Fußballers sind neue Impulse wichtig. Eine andere Liga könnte so ein Impuls sein.
In welche Liga gehört denn der VfL Sindelfingen nächstes Jahr?
Thomas Dietsche: „Wenn wir die notwendigen Punkte holen, gehören wir in die Verbandsliga. Ich glaube, dass wir in diesem Jahr die Reife für eine Spitzenmannschaft unter Beweis gestellt haben. Die Mannschaft hat viele Drucksituationen gemeistert. Was kommt, werden wir sehen. Auch wenn wir ein junges Team sind, haben wir ein paar Spieler, die schon Verbandsliga spielten. Und dann haben wir viele, die seit drei oder vier Jahren in der Landesliga immer wieder gegen die gleichen Gegner kicken. Für die Entwicklung eines Fußballers sind neue Impulse wichtig. Mit Ömür Bozkurt haben wir zusätzlichen Schwung - und wenn schon der Trainer und die Co-Trainer die selben bleiben, könnte eine andere Liga eben solch ein Impuls sein."
Und langfristig?
Thomas Dietsche: „Das ist ein anderes Thema. Nur so viel: Der VfL hat viel Potenzial und sehr engagierte Leute. Das ist eine gute Basis für die Zukunft."
Da mache ich mir keine Sorgen
Was ist in dieser Trainingswoche wichtiger: die technisch-taktische Übung - oder das Titel-Thema aus dem Kopf zu kriegen?
Thomas Dietsche: „die Fußball spezifischen Inhalte. Meine Spieler hatten schon mehrfach brutal großen Druck - gegen Gärtringen, in Nagold, nach der Niederlage in Schramberg gegen Tübingen oder am Freitag in Holzgerlingen. Die Jungs können damit umgehen und werden sich voll auf ihr Spiel konzentrieren. Da mache ich mir keine Sorgen."
Dann läuft anscheinend auch in dieser Woche alles wie gewohnt.
Thomas Dietsche: „nicht ganz. Über Pfingsten hatten die Spieler frei. Ein paar Tage ohne Training sind am Ende einer Kraft- und Nerven raubenden Saison aber nie verkehrt."
Worauf kommt es übermorgen an?
Thomas Dietsche: „Wir müssen genauso konzentriert spielen wie in Holzgerlingen. Wir kennen die Stärke des Gegners und bereiten uns gewissenhaft vor. So wollen wir es auch in den letzten beiden Saisonspielen handhaben - egal, was am Samstag passiert.

Presse | Fußball (Männer) | 10.05.2013
Sindelfinger Fußballer auf Meisterkurs
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
VfL Nagold - VfL Sindelfingen 0:2 (0:0) / Andreas Poser entscheidet das Spitzenspiel
Von Edip Zvizdiç
Der VfL Sindelfingen darf den Sekt schon mal kaltstellen: Nach dem beeindruckend herausgespielten 2:0-Erfolg im Spitzenspiel beim VfL Nagold ist der Mannschaft von Thomas Dietsche die Landesliga-Meisterschaft kaum noch zu nehmen.
Fünf Spiele noch, acht Punkte Vorsprung - was soll jetzt noch schiefgehen? „Eine ganze Menge", sagte Thomas Dietsche nach dem 2:0-Sieg in Nagold und legt dann vielsagend nach: „Alles!" Von einer Vorentscheidung will er nichts wissen. „Auf uns warten noch einige Stolpersteine." Den größten haben die Sindelfinger am Mittwochabend überwunden. Beeindruckend war vor allem die Art, wie der Spitzenreiter im Eugen-Breitling-Stadion auftrat.
Die Nagolder und ihre Fans sollten früh merken: Der Tabellenführer gibt sich die Ehre. Die Marschroute von Dietsche ging voll auf. Kompakt stehen und in Ballnähe Überzahl schaffen - der Gegner hatte keinen Raum zur Entfaltung. „Meine Spieler haben das perfekt umgesetzt", sprach Dietsche gar von der „besten Saisonleistung".
Vor allem seine zuletzt gescholtene Defensive stand sicher. Kam doch mal etwas durch, war David Kocyba zur Stelle. Der Sindelfinger Schlussmann durfte sich entspannt die Angriffe seiner Kollegen anschauen. Die hatten es mehrmals in sich. Soner Özay (18. Minute) und Yannick Assenmacher (23.) machten den Anfang, zielten aber zu ungenau. Präziser ging Andreas Poser in der 24. Minute zu Werke, auch wenn der VfL-Torjäger am Nagolder Schlussmann Andreas Gusenbauer scheiterte.
Eine sehenswerte Volleyabnahme von Mahmut Yorulmaz (46.) strich noch knapp über das Tor. Vier Minuten später war es aber so weit: Florian Baur bediente Andreas Poser, der fast vom Strafraumeck den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß in das lange Toreck zirkelte - 0:1. „Tor des Monats", entfuhr es Thomas Dietsche.
Den Gastgebern fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die besseren Chancen hatten weiterhin die Sindelfinger. In der 68. Minute vergab Yannick Assenmacher aber noch das „sichere 2:0", so Dietsche, weil er zu schlampig auf Soner Özay abspielte.
So musste erneut Andreas Poser die Gemüter beruhigen. In der 81. Minute vollendete der Sindelfinger Torgarant eine tolle Kombination über Baur, Samet Öztürk und VfL-Kapitän Daniel Kniesel zum 2:0. Der Rest war grenzenloser Jubel. „Uns war klar, dass wir gewonnen hatten", so Dietsche. „Wir standen einfach zu gut, als dass wir das noch verspielt hätten."
Nagolds Trainer Thomas Schwarz erkannte die Überlegenheit des Tabellenführers an: „Ein verdienter Sindelfinger Sieg." Dietsche nahm Sieg und Glückwünsche zur Kenntnis und war mit dem Auftritt seiner Mannschaft hochzufrieden: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs."
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Baur, Schuster, Paurevic (65. Minute Schmidt), Pross, Glotzmann, Kniesel, Özay (73. Minute Öztürk), Assenmacher, Yorulmaz (79. Minute Zuber), Poser (82. Minute Gonsior).

Presse | Fußball (Männer) | 09.05.2013
VfL Sindelfingen baut den Vorsprung auf acht Punkte aus
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Andy Poser zweifacher Torschütze beim 2:0 in Nagold - Trainer Thomas Dietsche: "Vielleicht sogar unsere bisher beste Saisonleistung"
"Spitzenreiter, Spitzenreiter", skandierten die Spieler um Kapitän Daniel Kniesel, kaum dass der Unparteiische das Spiel der Fußball-Landesliga, Staffel III, zwischen dem VfL Nagold und dem VfL Sindelfingen abgepfiffen hatte und der 2:0-Erfolg der Gäste perfekt war.
Acht Punkte Vorsprung vor Nagold, sogar zehn auf den SV Nehren der beim Schlusslicht Salzstetten nur ein 1:1 erreichte. Ein Resultat, das vor allem Trainer Thomas Dietsche in die Karten gespielt haben dürfte, denn am Samstag gastiert seine Mannschaft bei den SF Salzstetten. Und wäre gut beraten, den Tabellenletzten nicht zu unterschätzen.
Sowieso warnt Dietsche vor den restlichen fünf Begegnungen. "Es sind noch 15 Punkte zu vergeben, es kann also noch viel passieren." Nimmt man die Leistung in Nagold als Maßstab, fällt die Vorstellung schwer, dass sich die VfL-Fans in der kommenden Spielzeit nicht an die neue Umgebung der Verbandsliga gewöhnen müssen. Traumtore, ein enormes Laufpensum, viel Geduld und noch mehr Disziplin - das waren die Grundlagen für die big points beim schärfsten Verfolger. Und der war ganz sicherlich nicht so schlecht, wie ihn einige Nagolder Fans gesehen hatten. Aber die Gäste ließen ganz einfach kaum etwas zu, nutzten zudem ihre Möglichkeiten konsequenter aus. "Wir haben den Nagoldern kein Angebot gemacht, um ihre Konter zu setzen, haben den ballführenden Spieler immer gedoppelt", freute sich Dietsche. "Dadurch sind wir sehr kompakt gestanden und haben den Gegner zu Fehlern gezwungen."
Bis die Partie Fahrt aufgenommen hatte, roch das Ganze 20 Minuten lang gewaltig nach Rasenschach. Keiner wollte das Visier aufklappen, Chancen waren Mangelware. Disziplin hieß das Zauberwort, ja keinen Fehler machen. Und was auf die beiden Tore kam, wurde eine sichere Beute von Andreas Gusenbauer (Nagold) und David Kocyba. Brenzlig wurde es nur, als erst Yannick Assenmacher, dann Kniesel (23.) im letzten Moment beim Schussversuch gehindert wurden. Oder als Nagolds Routinier Markus Link im letzten Moment vor Andy Poser (32.) zur Ecke klären konnte. Sechs Minuten vor dem Pausengang schrillten die Alarmglocken auch vor David Kocyba, als Adrian Döbele frei zum Kopfball ansetzte, doch der Ball landete genau in den Armen des Sindelfinger Keepers.
Das 0:0 zur Pause war weder Fisch noch Fleisch, - zu viel Respekt hatten die beiden Kontrahenten bis dahin voreinander gezeigt. Doch das war nach 50 Minuten Makulatur. "Ein Traumtor", freute sich Dietsche gleicht doppelt über den Führungstreffer von Andy Poser. "Er stand zuletzt von außen öfters in der Kritik." Mit rechts ein Zuspiel von Soner Özay angenommen, kurze Drehung und die Kugel mit links in den Winkel gezimmert - eigentlich ein Fall für die ARD-Marke "Tor des Monats". Und ein Treffer, das dem Spiel gut tat, denn nun musste Nagold kommen. Aber auch das nächste Tor ging auf das Konto der Gäste, besser gesagt auf das von Torjäger Poser. Der Ball wanderte vom eingewechselten Samet Öztürk zu Kniesel, der weiter zu Poser - 2:0. Zuvor hätten Kniesel und Assenmacher den Sack bereits zumachen müssen.
"Bis zur 2:0-Führung haben wir total diszipliniert gespielt", ging dafür in der Schlussphase der Puls von Dietsche doch noch steil nach oben. Erst musste Kocyba gegen Marc Alle Kopf und Kragen riskieren, ehe Oliver Glotzmann die Gefahr endgültig beseitigte. Dann rettete Kocyba die Null (84.) gegen den eingewechselten Schachtschneider mit einer Glanzparade. "Insgesamt haben wir verdient gewonnen, vielleicht war das sogar unsere bisher beste Saisonleistung," so Dietsche, dem es dafür gar nicht in den Kram passt, dass seine Mannschaft am Samstag schon wieder ranmuss. "Eigentlich hätte ich der Mannschaft nach so einem Spiel gerne frei gegeben. Weil alle 14 eingesetzten Spieler eine riesen Leistung abgerufen haben."
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Schuster, Paurevic (65. Schmidt), Özay (73. Öztürk), Glotzmann, Baur, Kniesel, Yorulmaz (79. Zuber), Assenmacher, Pross, Poser.
Tore: 0:1 (50.) Poser, 0:2 (81.) Poser.
Schiedsrichter: Kern (Stuttgart).
Zuschauer: 400.
SF Salzstetten - VfL Sindelfingen
Mit dem souveränen 2:0 am Mittwochabend in Nagold hat der VfL Sindelfingen die Tür zur Verbandsliga weit aufgestoßen, nun müssen die Spieler nur noch durchgehen. Doch wer sie in Nagold erlebt hat, wird sich schon mal die Landkarte von Württemberg genauer anschauen. Auch wenn Trainer Thomas Dietsche warnt: "Nach so einem Erfolg ist das nächste Spiel immer das schwerste." Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zu den SF Salzstetten, die vor ein paar Wochen noch ein halbes Dutzend Treffer eingeschenkt bekamen, die aber am Mittwoch ein 1:1 gegen Nehren erzielten. Der VfL Sindelfingen ist also gewarnt.
"Donnerstag und Freitag ist Regeneration angesagt", so Dietsche. "Anschließend müssen wir uns auf Salzstetten konzentrieren. Dort geht es nicht darum, ein Feuerwerk abzubrennen, sondern ruhig und konzentriert auf die Chancen warten und sie auch nutzen." Hinter Soner Özay (Oberschenkelprobleme) steht noch ein Fragezeichen, mit dem Einsatz von Christopher Paurevic (Rückenbeschwerden) wird es dagegen eher nichts. Kein Grund zum Jammern, "denn draußen sitzen noch genug, die auf ihren Einsatz brennen wie zum Beispiel Denis Gonsior", lässt sich der VfL-Trainer deshalb nicht aus der Ruhe bringen.

Presse | Fußball (Männer) | 07.05.2013
In die neue Saison mit vierköpfigem Trainerteam
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Ömür Bozkurt verstärkt den VfL Sindelfingen
Das Trainerteam beim Fußball-Landesligisten VfL Sindelfingen steht auch für die kommende Saison - gerade rechtzeitig vor den entscheidenden Wochen im Meisterschaftsrennen, die mit dem Spiel beim aktuell schärfsten Verfolger VfL Nagold an diesem Mittwochabend eingeläutet werden.
Mit dem Trio Thomas Dietsche, Ralf Kübler und Pedro Ferreira hatten die VfL-Verantwortlichen schon vor geraumer Zeit alles klargemacht, Vierter im Bunde bleibt Ömür Bozkurt, seit Januar diesen Jahres beim VfL. Eigentlich wollte er nur ein bisschen reinschnuppern, nachdem er sein Engagement bei der TSG Leonberg beendet hatte, doch inzwischen ist mehr daraus geworden. "Dass die Zusammenarbeit mit Thomas Dietsche und Ralf Kübler so super klappt, hätte ich nicht gedacht", meint der 34-Jährige. "Wir tauschen uns regelmäßig aus, ich werde auch weiterhin selbstständig Trainingseinheiten vorbereiten und durchziehen."
Für Bozkurt ist der VfL Sindelfingen auch eine Herzensangelegenheit. Hier ist er groß geworden, bevor er zu den Stuttgarter Kickers wechselte. Seine weiteren Stationen: SpVgg Renningen, wieder VfL Sindelfingen (ein Jahr in der Verbandsliga), TAV Nagold, FC Junkersdorf Köln (Verbandsliga) und SV Magstadt, wo er auch wohnt. Inzwischen hat er die Trainerlaufbahn eingeschlagen, bereitet sich auf seine A-Lizenz vor. "Deshalb kam für mich auch kein anderer Verein in Frage", sagt er. Obwohl er Anfragen aus der Landesliga und sogar als Co-Trainer in der Oberliga vorliegen hatte.
In Sindelfingen hat man seine Entscheidung wohlwollend zur Kenntnis genommen. "Er bringt neue Elemente ins Training und kommt auch bei der Mannschaft gut an", ist Thomas Dietsche froh über die Unterstützung.

Presse | Fußball (Männer) | 06.05.2013
Sindelfinger Fußballer auf Titelkurs
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
VfL Sindelfingen - TSG Tübingen 4:3 (1:2) / Der VfL gewinnt trotz zweimaligem Rückstand / Poser erzielt drei Treffer / Kocyba hält den Sieg fest
Von Edip Zvizdiç
So ein Spiel haben wir gebraucht, um zu wissen wie gut wir wirklich sind", sagte VfL-Trainer Thomas Dietsche nach kurzweiligen 90 Minuten. Der VfL Sindelfingen hat in einer sehenswerten Landesligapartie die TSG Tübingen trotz zweimaligem Rückstand mit 4:3 in die Schranken gewiesen. Gefeierter Mann auf Seiten des VfL war mit drei Treffern Torjäger Andreas Poser.
Thomas Dietsche war zufrieden. Zwar hatte der Trainer des VfL Sindelfingen während der Partie gegen die TSG Tübingen immer wieder seinem Unmut freien Lauf lassen müssen. Dass sein Team aber nach diesem Spielverlauf am Ende als Sieger das Feld verließ, war für Dietsche ein weiterer Beleg für den fortschreitenden Reifeprozess seiner Mannschaft. „Eine einzige, blöde Niederlage hat nämlich ausgereicht, dass wir zu zweifeln begonnen haben. Dem haben wir heute entgegengewirkt."
Die 1:4-Niederlage in Schramberg hatte Spuren hinterlassen. Nichtsdestotrotz bot sich den Sindelfingern schon nach elf Minuten die erste große Chance auf Wiedergutmachung, aber Andreas Poser vergab im direkten Duell mit dem Tübinger Torwart. Das war es aber auch schon mit der Sindelfinger Herrlichkeit. In der Folge reagierte der VfL nur noch. Die Gäste aus Tübingen spielten einen derart feinen Ball, dass sogar die VfL-Fans anerkennend Respekt zollen mussten. Die spielerische Überlegenheit gipfelte in der 27. Minute in der Tübinger Führung. Mathias Zuber ließ Max Leibfarth laufen, der den Ball fast vom Strafraumeck in den Torwinkel hämmerte.
Erst nach dem Rückstand fand der VfL wieder ins Spiel. Sieben Minuten später hieß es 1:1: Nach Ballgewinn von Schuster und Pass von Daniel Kniesel war Andreas Poser zur Stelle und schob zum 1:1 ein.
So überzeugend der VfL bisweilen nach vorne spielte, so wackelig wirkten die Hausherren in der Abwehr. Einen dieser Wackler nutzten die Tübinger kurz vor dem Pausenpfiff zur 2:1-Führung. Glück vernaschte den hüftsteifen Paurevic und ließ Kocyba mit einem platzierten Schuss keine Abwehrchance. „In der Kabine war es daraufhin sehr leise", sagte Dietsche. Der VfL-Coach schien in der Pause dennoch die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Mannen bestürmten mit Wiederanpfiff das Tübinger Tor. Doch auch im VfL-Strafraum brannte es lichterloh - Torhüter David Kocyba hatte alle Hände voll zu tun.
In die Tübinger Drangphase hinein gelang dem VfL die Wende zum Guten. Dietsche setzte alles auf eine Karte, verstärkte mit Can Miftar und Samet Öztürk die Offensive, was sich sofort auszahlte. In eine scharf gezogene Flanke von Öztürk in der 66. Minute hielt Poser seinen Kopf hin - 2:2. Vier Minuten später war Miftar an der Entstehung des nächsten VfL-Tores beteiligt. Seinen Ballgewinn leitete VfL-Kapitän Kniesel genau in den Lauf von Poser, der trocken zum 3:2 einschieben konnte.
Sindelfingen drängte nun auf die Entscheidung, hatte durch Yannick Assenmacher und Poser weitere gute Chancen, offenbarte hinten aber eklatante Schwächen. Die Innenverteidigung mit Paurevic, Schmidt und später Schuster schwamm vor sich hin und durfte sich mehrmals bei Kocyba bedanken. Der VfL-Schlussmann bewahrte sein Team in der 86. Minute gleich zwei Mal gegen Marcelo Rauscher vor dem Ausgleich. Eine Minute später klatschte ein Kopfball von Birgel an den Pfosten.
Das Zittern endete erst in der 89. Minute. Der eingewechselte Denis Gonsior traf zum 4:2. Der Schlusspunkt war aber den offensiv überzeugenden Gästen vorbehalten. Glück überwand in der Nachspielzeit Kocyba zum 4:3. Dabei blieb es. „Ich verneige mich vor meiner Mannschaft", strahlte Dietsche nach den kurzweiligen 90 Minuten über beide Backen. „Wir haben einen zweimaligen Rückstand noch in einen Sieg gebogen. Das war vor dem Spitzenspiel in Nagold eine Selbstbewusstseinsspritze pur. Wir sind gewappnet für das Topduell."
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Baur, Schmidt (62. Minute Miftar), Paurevic, Pross, Schuster, Glotzmann, Kniesel, Assenmacher, Zuber (62. Minute Öztürk), Poser (82. Minute Gonsior).

Presse | Fußball (Männer) | 05.05.2013
Sindelfinger 4:3 nichts für schwache Nerven
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Andi Poser trifft dreimal gegen Tübingen
Ein 0:1 und 1:2 aufgeholt, dann 4:2 geführt und am Ende um den 4:3-Erfolg gegen die TSG Tübingen gezittert: "Solche Spiele brauche ich nicht öfters", war Trainer Thomas Dietsche vom VfL Sindelfingen geschafft, der seine Tabellenführung in der Fußball-Landesliga, Staffel III, vor dem Spitzenspiel in Nagold festigte.
"In der ersten Hälfte hat man gemerkt, dass die letzten Spiele noch in den Köpfen drin sind", meinte Dietsche. "Dass wir zuletzt beim 1:4 in Schramberg unsere Chancen nicht genutzt haben, frisst sich richtig in die Spieler rein."
Dazu demonstrierten die Unistädter, weshalb sie als beste Auswärtsmannschaft ins Floschenstadion gekommen waren. "Der Gegner in der ersten Halbzeit taucht viermal vor unserem Tor auf und macht zwei Treffer", grantelte der VfL-Trainer zunächst über die 27. Minute. Da hatte Max Leibfahrt kurz und trocken abgezogen - 0:1. Bis dahin hatte die Partie eher den Charakter eines Freundschaftsspiels, nahm nach der kalten Dusche aber an Fahrt auf. Bereits im Gegenzug wurde Andi Poser, der in der Anfangsphase eine glasklare Chance ausgelassen hatte, im letzten Moment abgeblockt, in der 34. Minute machte es der Torjäger nach einem super Pass von Daniel Kniesel besser, umkurvte Stefan Baumann im TSG-Gehäuse - 1:1.
Doch kurz vor der Pause der nächste Rückschlag: Pirmin Glück, der fünf Minuten zuvor noch an VfL-Keeper David Kocyba gescheitert war, umkurvte die Sindelfinger Abwehr fast wie Slalomstangen und traf mit einem Flachschuss zum 1:2. "In der Kabine war es totenstill", gewährte Dietsche einen Einblick in das Innenleben seiner Mannschaft. "Jeder hatte Angst, einen weiteren Fehler zu machen." Doch kaum standen sich die beiden Kontrahenten auf dem Platz wieder gegenüber, waren alle Hemmungen über Bord geworfen. Poser wäre fast der Ausgleich gelungen, auf der Gegenseite bestrafte David Birgel einen Patzer von Heiko Schmidt nicht. Yannick Assenmacher leitete schließlich den wohl schönsten Angriff des Spiels ein, doch Matze Zuber scheiterte mit einem herrlichen Schuss an Baumann. Schließlich musste Florian Baur auf der Linie gegen Birgel einen Patzer von Christopher Paurevic ausbügeln.
Mit einem 5-Punkte-Vorsprung am Mittwoch zum VfL Nagold
Doch da war ja noch Andi Poser, der erst eine Flanke des eingewechselten Samet Öztürk mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:2 ins Netz hechtete (66.), ehe er vier Minuten später einen weiteren Zuckerpass von Kniesel zur ersten VfL-Führung flach ins Eck zirkelte.
Der Rest war ein offener Schlagabtausch - zum Genießen. "Nach dem 2:2 haben wir wie befreit aufgespielt, um uns das Leben doch wieder schwer zu machen, weil wir zu tief gestanden sind", erlebte Dietsche ein Wechselbad der Gefühle. Poser und Öztürk verpassten im Duett den vierten Treffer, dafür vereitelte Kocyba gleich zweimal fast schon sensationell das 3:3 gegen Marcello Rausch. Ein Kopfball des Tübingers David Birgel klatschte an das Lattenkreuz, Kniesel ließ zwei Gegenspieler herrlich ins Leere laufen, passte quer zum eingewechselten Miftar Can, der an Baumann scheiterte, ehe der ebenfalls von der Bank gekommene Denis Gonsior zum 4:2 einschob. Das war die Entscheidung, auch wenn Pirmin Glück in der Schlussminute noch auf 3:4 verkürzte.
Womit der VfL Sindelfingen mit einem 5-Punkte-Polster am Mittwochabend zum vielleicht schon vorentscheidenden Spiel in Sachen Meisterschaft zum derzeit schärfsten Verfolger VfL Nagold fährt.
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Schmidt (62. Can), Baur, Pross, Poser (81. Gonsior), Assenmacher, Zuber (62. Öztürk), Paurevic, Kniesel, Glotzmann, Schuster.
Tore:
0:1 (27.) Leibfahrt, 1:1 (34.) Poser, 1:2 (45.) Glück, 2:2 (66.) Poser, 3:2 (70.) Poser, 4:2 (88.) Gonsior, 4:3 (90.) Glück.
Schiedsrichter: Neuffer (Rutesheim).
Zuschauer: 80.

Presse | Fußball (Männer) | 30.04.2013
VfB-Legenden im Floschenstadion
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Am 21. Juni spielt eine Sindelfinger Auswahl gegen die Traditionsmannschaft des VfB Stuttgart
Eine Mannschaft aus ehemaligen Sindelfinger Fußballgrößen und Prominenten der Stadt trifft am Freitag, 21. Juni, um 18.30 Uhr im Floschenstadion auf die Traditionsmannschaft des VfB Stuttgart. In deren Reihen stehen unter anderem Guido Buchwald, Weltmeister 1990, die Europameister 1980 und Vizeweltmeister 1982 Hansi Müller und Bernd Förster, der Vizeweltmeister 1986 und Rekordtorschütze Karl Allgöwer oder der österreichische Kult-Kicker Buffy Ettmayer. Trainer Karlheinz Förster war 1980 Europameister, 1982 und 1986 Vizeweltmeister und 1982 Deutschlands Fußballer des Jahres.
Das Bild der VfB-Legenden (oben von links):
Masseur Jörg Braun, Bernd Förster, Guido Buchwald, Karl Allgöwer, Peter Reichert, Olaf Schmäler, Günther Schäfer, Werner Gass. Mitte von links: Trainer Karlheinz Förster, Ehrentrainer Jürgen Sundermann, Buffy Ettmayer, Victor Lopes, Michael Bochtler, Jürgen Hartmann, Maurizio Gaudino. Unten von links: Roland Mall, Hansi Müller, Ralf Allgöwer, Adnan Masic, Christof Weber, Silvio Meißner, Achim Glückler, Jörg Wolff.

Presse | Fußball (Männer) | 29.04.2013
Standards treffen Spitzenreiter
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Spvgg Schramberg - VfL Sindelfingen 4:1 (1:1)
Von unserem Redakteur Philipp Hamann
Sindelfingens Trainer Thomas Dietsche hatte es geahnt: „Auf den kleinen Kunstrasenplatz in Schramberg muss man sich von Beginn an einstellen." Seine Schützlinge hatten da wohl nicht richtig zugehört, denn nach elf Minuten lag der VfL hinten. Doch das war nicht allein der Grund für die 1:4-Pleite.
Von Beginn an wurden die Sindelfinger in die Defensive gedrängt und nach elf Minuten war es passiert: Nach einem Freistoß in den Strafraum zupfte Heiko Schmidt am Trikot seines Gegenspielers - Elfmeter. Christian Braun verwandelte sicher.
Doch der VfL antwortete postwendend. In der 13. Minute nahm Yannik Assenmacher 22 Meter vor dem Tor Maß und traf in den Winkel zum 1:1. Nun war Sindelfingen die bessere Mannschaft, doch die Schützlinge von Thomas Dietsche konnten daraus kein Kapital ziehen. Oliver Glotzmann, Soner Özay und Andreas Poser scheiterte alle am Schramberger Torhüter.
Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild: Wieder erspielte sich der VfL einige Möglichkeiten. Doch dann schlug Christian Braun erneut zu. In der 54. Minute haute der Schramberger Torjäger einen Freistoß aus 30 Metern zum 2:1 in die Maschen. Doch es kam noch schlimmer für den Tabellenführer. 65. Minute: wieder Freistoß für die Hausherren. Thomas Schondelmeier schlug einen langen Ball mit links auf den langen Pfosten dort löste sich Marcel-Ovidiu Gaber von seinem Gegenspieler und köpfte den Ball ins lange Eck zum 3:1 „Da waren wir nicht nah genug dran", schimpfte Thomas Dietsche.
Im Gegenzug hatte Samet Öztürk die Chance zum Anschlusstreffer auf dem Fuß. Allein vor dem Tor hob er die Kugel über den Schramberger Schlussmann aber auch über dessen Gehäuse. Statt 2:3 hieß es kurz darauf 1:4 aus Sindelfinger Sicht. Ugur Akbaba setzte sich auf der rechten Seite gegen Heiko Schmidt durch. Seine Flanke landete auf dem Kopf von Christian Braun, der nur noch einnicken musste (70. Minute). Die Gelb-Rote Karte gegen Schrambergs Nino Eisensteck fiel da nicht mehr ins Gewicht (79. Minute).
Thomas Dietsche: „Wir haben nach verschlafenen ersten zehn Minuten eine sehr gute erste Hälfte gespielt. Aber die klaren Chancen nicht gemacht. Knackpunkt war das 1:2. So etwas sollte nicht, aber kann passieren im Fußball. Wichtig ist, dass wir am kommenden Wochenende die richtige Reaktion zeigen."
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Baur, Schmidt (79. Minute Radojkovic), Schuster, Pross, Öztürk (66. Minute Zuber), Kniesel, Glotzmann, Özay (72. Minute Miftar), Assenmacher, Poser.

Presse | Fußball (Männer) | 28.04.2013
Schramberger Standards lassen Sindelfingen schlecht schlafen
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Viele vergebene Chancen bei der 1:4-Niederlage des Spitzenreiters
Eine unerwartet deutliche 1:4-Niederlage fing sich der Spitzenreiter der Landesliga, Staffel III, in Schramberg ein. Trotz Überlegenheit und einem Chancenplus in der ersten Halbzeit musste der VfL Sindelfingen als Verlierer vom Platz.
"Natürlich bin ich enttäuscht über die Niederlage, weil wir genau gewusst haben, wo die Stärken von Schramberg liegen, nämlich lange Bälle und Standardsituationen. Drei unserer Gegentore resultierten aus Standards", so Trainer Thomas Dietsche. "Allerdings hat der Schiedsrichter auch sehr kleinlich gepfiffen."
Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. "Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein sehr offenes Spiel", erkannte Dietsche. Allerdings zeigte sich in manchen Situationen, dass die Gäste mit dem kleinen und beengten Kunstrasen nicht so gut zurechtkamen. Die Schramberger störten den VfL immer wieder im Spielaufbau und spielten selbst frech nach vorne. In der 11. Minute wurde der einschussbereite Ugur Akbaba im Strafraum von Heiko Schmidt festgehalten, der Unparteiische entschied nach kurzem Zögern auf Elfmeter, den Torjäger Christian Braun zum 1:0 verwandelte.
Aber der VfL Sindelfingen zeigte sich nicht geschockt und kam bereits zwei Minuten später zum Ausgleich. Mit einem herrlichen Freistoß aus etwa 25 Metern zirkelte Yannick Assenmacher die Kugel unerreichbar in den Winkel. "Ein Traumtor", so Dietsche. In der Folge setzten die Gäste deutliche Akzente in der Offensive. "Wir hatten sieben oder acht Hochkaräter, müssen eigentlich mit einer Führung in die Pause gehen", so Thomas Dietsche. Der aber auch erkannte: "Uns fehlte in vielen Situationen die letzte Konsequenz, da war Schramberg einfach kompromissloser."
Oliver Glotzmann scheiterte ebenso am starken Marcel Kehrer zwischen den Schramberger Pfosten wie der freistehende Soner Özay. Ein Freistoß von Samet Öztürk ging übers Tor, Andreas Poser zögerte in aussichtsreicher Position so lange, bis sein Schuss abgefälscht wurde und ebenfalls übers Gebälk segelte. Auch Assenmacher zog im Sechzehner nicht entschlossen genug ab, so dass sich noch ein Abwehrspieler in den Schuss werfen konnte. Glück hatte Sindelfingen dafür kurz vor der Pause, als Kevin Schuster gegen Akbaba auf der Linie klärte.
Nach dem 1:3 ist eine gewisse Resignation erkennbar
Das Niveau der Partie blieb auch im zweiten Durchgang hoch. Ugur Akbaba knallte den Ball volley an den Außenpfosten, auf der Gegenseite verpasste der allein aufs Tor zulaufende Samet Öztürk die nächste Hundertprozentige. Listig wie ein Fuchs zeigte sich Christian Braun bei einem Freistoß in der 54. Minute. Aus gut 25 Metern spekulierte er auf die hochspringende VfL-Mauer, so dass der flach geschossene Ball, leicht abgefälscht, zum 2:1 im Gästetor einschlug. Jetzt bekam Schramberg Oberwasser. Einen weiteren Freistoß, diesmal durch Thomas Schondelmaier getreten, erreichte Marcel-Ovidiu Gaber - 3:1 (65.).
Auch wenn der VfL Sindelfingen nicht nachließ, war doch eine gewisse Resignation erkennbar. Vor allem, nachdem erneut Öztürk den Ball allein vor dem Kasten über Kehrer, aber auch übers Tor lupfte. Richtig narren ließ sich der Tabellenführer in der 72. Minute. An der Eckfahne setzte sich Akbaba durch, flankte maßgerecht vor das VfL-Tor, wo der völlig freistehende Christian Braun nur noch zum 4:1 einnicken musste. "Das ist schon bitter, wenn man ein Spiel verliert gegen einen Gegner, der mit einfachsten Mitteln agiert, aber eben sehr effektiv ist", konnte VfL-Coach Dietsche seine Enttäuschung nicht verbergen. "Man sieht wieder mal, wie ausgeglichen die Liga ist." In der Tabelle bleibt`s aber beim 5-Tore-Vorsprung auf die Verfolger Nehren und Nagold. Noch einmal Dietsche: "Diese bittere Pille müssen wir schlucken. Zweimal drüber schlafen und die richtigen Schlüsse ziehen. Wichtig ist die Reaktion darauf am Samstag im Heimspiel gegen Tübingen."
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Schmidt (79. Radojkovic), Özay (72. Miftar), Baur, Pross, Poser, Assenmacher, Kniesel, Glotzmann, Öztürk (66. Zuber), Schuster.
Tore: 1:0 (11. Foulelfmeter) Braun, 1:1 (13.) Assenmacher, 2:1 (54.) Braun, 3:1 (65.) Gaber, 4:1 (72.) Braun.
Schiedsrichter: Muharemi (Wimsheim).
Zuschauer: 200.

Presse | Fußball (Männer) | 22.04.2013
Der Vfl Sindelfingen glänzt im Topspiel
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
VfL Sindelfingen - SV Zimmern 2:1 (1:0) / VfL-Trainer Thomas Dietsche: „Das war Fußball vom Feinsten" / Die Konkurrenz lässt Federn
Von Edip Zvizdiç
Der Landesliga-Spitzenreiter VfL Sindelfingen hat sich ein weiteres Stück von der Konkurrenz abgesetzt. Gegen den SV Zimmern gab es in der Top-Begegnung des Spieltags nach überzeugender Leistung einen 2:1-Sieg. Die Verfolger aus Nehren, Nagold und Gärtringen kamen jeweils nicht über Unentschieden hinaus.
Thomas Dietsche war sichtlich zufrieden. Es war nicht nur der 2:1-Erfolg, der ihn fröhlich stimmte. Seine Mannschaft hatte den Zuschauern phasenweise Fußball zum Verlieben präsentiert und nebenbei den Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut. Nun gelte es, so der VfL-Coach, im Saisonendspurt nicht nachzulassen, sich weiter der großen Aufstiegschance bewusst zu sein. „Das heute war vom Feinsten, so stelle ich mir das vor", schwärmte der Trainer des VfL Sindelfingen und hielt prompt eine Belohnung für seine tapferen Spieler bereit: „Am Montag ist trainingsfrei."
Die Sindelfinger Spieler haben sich den übungsfreien Tag redlich verdient. Drei Spiele binnen einer Woche hatten Kraft gekostet. Mit zehn Mann hatte Sindelfingen vor Wochenfrist in Mühlheim ein 1:1 geholt, am Mittwoch dann ein Kräfte raubendes 0:0-Remis in Metzingen folgen lassen. Und Letzteres hatte vor allem bei Thomas Dietsche Spuren hinterlassen. „Das war ein unfassbarer Platz und eine einzige Frechheit von der Stadt Metzingen, überhaupt darauf spielen zu lassen."
Der oft gescholtene Untergrund im Sindelfinger Floschenstadion entpuppte sich im Vergleich dazu als reinster Teppich, was dem technischen VfL-Spiel zugute kam. Nach einer kurzen Abtastphase zu Beginn, waren die Hausherren schnell auf Betriebstemperatur - und lagen schon nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Spielmacher Soner Özay zauberte einen Traumpass aus dem Fußgelenk genau in den Lauf von Andreas Poser, der den herausgeeilten Gäste-Torwart Matthias Müller umspielte und vom Strafraumeck ins leere Tor schob.
Die Führung war das Startsignal zu einem wahren Offensivspektakel der Sindelfinger. Fast im Minutentakt erspielte sich die Dietsche-Elf allerbeste Chancen, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Matthias Müller. So entschärfte der Zimmerner Schlussmann nacheinander Schüsse von Yannick Assenmacher (12. und 18.) und Andreas Poser (25.) sowie einen Kopfball von Soner Özay (26.), den Müller um den Pfosten lenkte.
Das Aluminium rettete den SVZ-Torhüter indes in der 32. Minute, als Heiko Schmidt, der wie in Metzingen eine blitzsaubere Leistung in der Innenverteidigung ablieferte, nur an den Innenpfosten köpfte. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Spielchen „VfL gegen Matthias Müller" nahtlos fort. Zimmern sah erneut eine Angriffswelle auf sich zurollen. Gegen den überragenden Yannick Assenmacher und Oliver Glotzmann behielt Zimmerns Torwart noch die Oberhand, nicht aber in der 48. Minute gegen Heiko Schmidt. Der zielte dieses Mal nach einem Eckball von Marcel Pross genauer und erhöhte per Kopf auf 2:0.
Der VfL hatte alles im Griff, strebte gar dem 3:0 entgegen, ließ aber weiterhin viele gute Möglichkeiten ungenutzt verstreichen. Ob Yannick Assenmacher, Kapitän Daniel Kniesel oder Soner Özay, ob Andreas Poser oder der eingewechselte Mahmut Yorulmaz - allesamt vergaben, so Dietsche, „glasklarste Chancen. Und dann fangen wir uns aus einer Nichtsituation das Gegentor ein."
Ein kurioses dazu. Marius Seemann gab in der 79. Minute einen zu weit geratenen Eckball auf der Torauslinie stehend wieder nach innen. An Freund und Feind vorbei trudelte der Ball über die Linie - 2:1. „Danach war die Ruhe weg", ärgerte sich Diesche. „Plötzlich wurde es hektisch, die Ballverluste häuften sich."
Allerdings waren die Gäste an diesem Tag zu harmlos, um die nun schlingernden Sindelfinger noch einmal in Gefahr zu bringen. Mehr als zwei Halbchancen sprangen nicht mehr heraus.
Der VfL-Coach war nach dem Schlusspfiff dennoch erleichtert. „80 Minuten war das vielleicht unsere beste Saisonleistung. Nach dem Gegentor sind wir aber etwas außer Tritt geraten. Alles in allem war das ein absolut hochverdienter Sieg", sagte Thomas Dietsche.
VfL Sindelfingen:
Kocyba, Baur, Schmidt, Schuster, Pross, Glotzmann (86. Minute Gonsior), Kniesel, Özay, Assenmacher, Öztürk (68. Minute Yorulmaz), Poser (74. Minute Miftar).



