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Presse | Fußball (Frauen) | 05.02.2016

Eine Rückkehr kann ich mir vorstellen

Nach seinem Abschied vor rund zwei Jahren von den Fußballerinnen des VfL Sindelfingen ist es ruhig geworden um Niko Koutroubis. Der immer noch in Böblingen wohnende ehemalige VfL-Trainer hat beim 1. FFC Niederkirchen angeheuert – und fühlt sich beim Tabellenführer der Regionalliga Südwest äußerst wohl.

„Ich bin unheimlich froh in der schönen Pfalz“, sagt Niko Koutroubis bei einem seiner regelmäßigen Heimataufenthalte. Seine Besuche in Böblingen sind zwar seit vergangenem Juli etwas seltener geworden, die Pause über Weihnachten und Neujahr nutzte der 46-Jährige aber zu ausgedehnten Besuchen der hiesigen Hallenturniere. Seine gute Laune liegt auch daran, dass der ehemalige Bundesliga-Trainer des VfL Sindelfingen mit seinem neuen Verein die Regionalliga Südwest aufmischt. „Es läuft ziemlich gut“, gibt sich Niko Koutroubis ganz bescheiden.

Mit zehn Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten SG 99 Andernach geht der 1. FFC Niederkirchen ab dem 6. März in die letzten neun Saisonspiele. Aber noch mehr als dieser komfortable Vorsprung beeindruckt die Spielweise des Zweitliga-Absteigers. Mit zwölf Siegen und nur einem Remis sowie dabei erzielten 47 Toren hat der Nachfolgeverein des TuS Niederkirchen die ligaweit beste Angriffsreihe und mit nur sechs Gegentoren in 13 Spielen auch die beste Defensive. „Es stimmt einfach zwischen mir und dem Team“, ist Niko Koutroubis begeistert von seinen Spielerinnen.

Vor gut einem Jahr, im Dezember 2014, hörte sich das beim Bundesligisten SC Sand noch ganz anders an – was schließlich zur Entlassung von Niko Koutroubis führte. „Es gab atmosphärische Störungen zwischen mir und der Mannschaft. Ich habe damals geahnt, dass es zu Ende geht.“ Vorzuwerfen hat sich der gebürtige Grieche aber nichts. „Ich stand mit dem SC Sand auf dem zehnten Platz und im Viertelfinale des DFB-Pokals. Unter den Gegebenheiten war das überragend.“

Nachkarten will Niko Koutroubis deswegen aber nicht – genauso wenig in Richtung VfL Sindelfingen, wo er im Dezember 2013 seine Siebensachen packen musste. Ein Urteil zur aktuellen Lage erlaubt er sich dennoch: „Der VfL hat damals einen neuen Weg eingeschlagen.“ Ein Weg, den der 46-Jährige immer noch nicht ganz versteht. „Ich verfolge das Geschehen in Sindelfingen, aber es sind zu viele Personen im Umfeld zugange, die reinquatschen und denen es nicht um das Wohl des Vereins geht.“

Trotzdem hatte er dem VfL eine weit bessere Rolle in dieser Saison zugetraut. Tabellenplatz neun in der 2. Bundesliga ist laut Meinung des Ex-Trainers „definitiv zu wenig. Ich dachte, aus der Ferne, dass der VfL oben mitspielen kann.“ Vom Klassenerhalt seines ehemaligen Vereins ist er aber dennoch überzeugt – zumal dann in der kommenden Saison ein direktes Duell zustande kommen würde. „Es wäre für mich auf jeden Fall ein komisches Gefühl, bei meinem Ex-Club im Floschenstadion anzutreten.“

Ein neuerliches Engagement, das dann dritte beim VfL, will er trotz der Ereignisse vor zwei Jahren nicht ausschließen. „Wenn sich in der Vereinsführung einiges ändern würde, könnte ich mir eine Rückkehr durchaus vorstellen.“ Diesbezüglich hat er in Niederkirchen gar keinen Grund zur Klage. „Hier schwätzt mir keiner ins Sportliche hinein, deswegen klappt es auch so gut.“ Vorerst mal bis zum Saisonende. Ob Niko Koutroubis bei den Westpfälzern verlängert, hängt auch von der privaten Situation ab. Im Mai erwartet der 46-Jährige Nachwuchs. „Davon machen meine Frau und ich das weitere Engagement in Niederkirchen abhängig.“

Einen Wechsel in den Männerbereich schließt Niko Koutroubis ebenfalls nicht aus – auch wenn er mittlerweile seit 15 Jahren im Frauenfußball tätig ist. „Das Problem ist, dass man nach der langen Zeit einen Stempel als Frauentrainer hat und sich viele Vereinsführer schlichtweg nicht trauen, diesen Schritt zu gehen.“ Dass das ein Trugschluss ist, beweist, so Niko Koutroubis, sein ehemaliger Co-Trainer Mustafa Cakal eindrucksvoll. „Mustafa hat beim TSV Schönaich gezeigt, dass ein Wechsel von den Frauen zu den Männern funktionieren kann. Sein Erfolg freut mich ganz besonders – und vielleicht arbeiten wir in naher Zukunft ja auch noch einmal zusammen.“

Presse | Fußball (Frauen) | 05.02.2016

VfL-Frauen besiegen Schwaben Augsburg

Bei regnerischem Wetter gewannen die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen ihr Vorbereitungsspiel gegen den TSV Schwaben Augsburg deutlich mit 4:1. Die Sindelfinger Treffer auf dem heimischem Kunstrasen am Glaspalast erzielten dabei Isabel Schlipf, Ashley Shim, Gina Rilling und Sofia Borges. – z –

Presse | Fußball (Frauen) | 27.01.2016

Der VfL ärgert den SC Sand

Nach den ersten drei Wochen Vorbereitungszeit und einer schwierigen Trainingswoche traten die Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen zu einem Testspiel beim Erstligisten SC Sand an. Ohne Athanasia Moraitou (Nationalmannschaft), Carina Spengler und Joy Strähle (privat verhindert) sowie den verletzungsbedingten Ausfällen von Bianca Blöchl und Matea Grgic nutzte das Trainerteam Saban Uzun und Alexander Schick die Möglichkeit, auf den entsprechenden Positionen Alternativen zu testen. So startete Jana Siegle erstmals im Abwehrzentrum an der Seite der erfahrenen Kerstin Bogenschütz. Ebenfalls von Beginn an bekam die erst 16-jährige Isabel Schlipf auf der rechten Abwehrseite ihre Chance. Im Sturm kamen die aus den USA zurückgekehrte Madlen Weinhardt sowie Gastspielerin Ashley Shim von Beginn an zum Einsatz. Die Truppe schlug sich achtbar und verlor nur knapp mit 1:2. Den Sindelfinger Treffer erzielte Madlen Weinhardt. –z–

Presse | Fußball (Frauen) | 21.01.2016

Sindelfingen erwartet den Herbstmeister

Bei zwei Heimspielen präsentieren sich die Drittliga- und Oberligafrauen des VfL Sindelfingen am Wochenende dem eigenen Publikum. Einfach werden beide Aufgaben nicht: Die erste Mannschaft bekommt es mit Herbstmeister TTG Süßen zu tun, die VfL-Zweite trifft auf den Sechsten VfR Altenmünster (Samstag, 18 Uhr).

Im Sonntagsspiel der dritten Bundesliga (14 Uhr) gehört die Favoritenrolle eindeutig den Gästen der TTG Süßen, die vor der Winterpause noch die Tabelle anführten. Doch gleich zum Rückrundenauftakt patzte die TTG bei Schlusslicht TTV Hofstetten (5:5) und musste dem TTC Langweid die Tabellenspitze überlassen. Dementsprechend geht VfL-Trainer Oliver Appelt davon aus, dass man durchaus Außenseiterchancen hat. „Bei sehr gutem Verlauf könnte es ein enges Spiel werden“, sagt Appelt und verweist auf das Hinspiel, in dem man trotz des Fehlens von Xu Yanhua beim 3:6 an einem Remis schnupperte. –tho–

Presse | Fußball (Frauen) | 21.12.2015

Nichts zu holen beim FC Bayern II

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben sich mit einer deftigen 1:5-Niederlage beim Tabellenzweiten FC Bayern München II in die Winterpause verabschiedet. Dabei spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht im Ansatz wieder. Sindelfingen zeigte eine Woche nach dem 1:0-Sieg gegen Hessen Wetzlar auch bei der Bayern-Reserve gute Ansätze und spielte sich Chancen heraus. Letztlich haben im Sportpark Aschheim vor allem die Standards den Unterschied gemacht.

Bereits in der vierten Minute führte ein Eckball zum 1:0 durch ein Kopfballtor von Melike Pekel. Das 2:0 erzielte Jenny Gaugel mit einem Freistoß aus 35 Metern. Nach einer halben Stunde war es Veronika Capoccia, die nach einer Ecke auf 3:0 erhöhte. Auch das 4:0 fiel noch in der ersten Halbzeit – und im Anschluss an einen Eckball. Wieder durfte Melike Pekel ran. Ganz klar: Sindelfingen war keine vier Tore schlechter und hatte trotzdem schon zur Pause keine Chance mehr. Kurz nach dem Wechsel erhöhte Ricarda Walkling auf 5:0, dann erzielte Stefanie Grimm den längst überfälligen Sindelfinger Treffer, der auch noch fein herausgespielt war. Der VfL überwintert damit als Tabellenneunter auf einem Nichtabstiegsplatz.

VfL Sindelfingen: Knupfer, Kronmüller, Bogenschütz, Strähle, Rilling, Selensky, Tarmann (41. Minute Siegle), Bosnjak, Moraitou, Grimm, Spengler

Ansprechende Leistung, trotzdem chancenlos: Anja Selensky und der VfL Sindelfingen in München. Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 19.12.2015

Letzte Ausfahrt München

Mit dem 1:0 Erfolg gegen Hessen Wetzlar konnten sich die Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen von den Abstiegsrängen absetzen. Das war wichtig, denn das letzte Punktspiel in diesem Jahr ist nicht von Pappe. Morgen um 14 Uhr muss der VfL beim Dritten, Bayern München II, antreten. – z –

Presse | Fußball (Frauen) | 14.12.2015

Gina Rilling erlöst den VfL spät

2. Bundesliga Frauen: VfL Sindelfingen - FSV Hessen Wetzlar 1:0 (0:0) / Rilling trifft in der 84. Minute

Mit einem hart erkämpften 1:0-Erfolg gegen den FSV Hessen Wetzlar verschaffen sich die VfL-Frauen etwas Luft im Zweitliga-Abstiegskampf. Der entscheidende Treffer gelang Gina Rilling sechs Minuten vor dem Schlusspfiff.

Dass bei der Keller-Begegnung zwischen dem Tabellenachten und dem Tabellensiebten viel auf dem Spiel stand, merkten die rund 70 Zuschauer im Floschenstadion von der ersten Minute an. Beide Teams standen defensiv kompakt und waren in erster Linie darauf bedacht, einfache Ballverluste zu vermeiden.

Die erste gute Möglichkeit hatten dann nach gut einer Viertelstunde die Gäste aus Hessen, als Angreiferin Selina Heinzeroth nach einem Sindelfinger Ballverlust freie Bahn hatte, den Ball jedoch Zentimeter am von Antonia Knupfer gehüteten VfL-Tor vorbeischoss. Nur wenige Minuten später verbuchte dann auch die Elf von Saban Uzun ihre erste große Möglichkeit, als VfL-Stürmerin Lena Tarmann einen Kopfball knapp neben das Gäste-Tor setzte.

Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte die Partie dann an Fahrt aufgenommen, Chancen gab es nun hüben wie drüben. Zunächst klärte Sindelfingens Linksverteidigerin Lea Kronmüller in höchster Not, kurz darauf schoss VfL-Akteurin Athanasia Moraitou knapp über den Querbalken. „In der ersten Halbzeit hatten beide Teams einige Möglichkeiten, schade, dass wir unsere nicht zur Führung genutzt haben“, ärgerte sich FSV-Trainer Stefan Hocker nach der Begegnung. Mit dem Halbzeitpfiff in Führung gegangen wären dann aber beinahe die Gastgeberinnen, als Sofia Borges gegen FSV-Keeperin Da-Hye Lee den Kürzeren zog.

Der zweite Durchgang begann dann wie der erste, mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und kaum konstruktiven Aktionen auf beiden Seiten. Erst nach rund einer Stunde schalteten die VfL-Damen einen Gang nach oben, schnürten die Gäste aus Hessen mehr und mehr in deren Hälfte ein und erarbeiteten sich hochkarätige Möglichkeiten. Zunächst kratzte die FSV-Abwehr einen Versuch von Athanasia Moraitou von der Linie, dann schoss die aufgerückte Innenverteidigerin Kerstin Bogenschütz knapp am FSV-Tor vorbei. Belohnt wurde der starke Sindelfinger Schlussspurt in der 84. Spielminute. Wetzlars bis dahin sicher wirkende Torhüterin Da-Hye Lee ließ einen ungefährlichen Freistoß fallen, Gina Rilling hatte keine Mühe, den Ball aus kürzester Distanz über die Linie zu drücken. „Die Mädels haben heute vor allem in der zweiten Halbzeit alles aus sich hergeholt und sind am Ende dafür verdientermaßen belohnt worden“, freute sich VfL-Coach Saban Uzun über den wichtigen Erfolg, der seine Mannschaft auf Tabellenplatz sieben klettern lässt. Zum Hinrunden-Abschluss gastieren die Sindelfingerinnen am kommenden Sonntag bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München.

VfL Sindelfingen: Knupfer, Kronmüller, Bogenschütz, Strähle, Rilling, Selensky (84. Minute Schlipf), Tarman (90. Minute Rudolph), Moraitou, Borges (58. Minute Siegle), Grimm, Spengler.

Die Sindelfinger Fußballerinnen feiern den späten Siegtreffer von Gina Rilling gegen den FSV Hessen Wetzlar überschwänglich. Bild: Photo 5

Presse | Fußball (Frauen) | 09.12.2015

Der Pfosten steht im Weg

Fußball�€�-�€�Bundesliga,�€�B-Juniorinnen: Weinberg - Sindelfingen 2:0

Zwei frühe Gegentore haben die Sindelfinger B-Juniorinnen im Bundesligaspiel beim SV 07 Weinberg auf die Verliererstraße gebracht. Die Blau-Weißen schließen das Fußballjahr damit auf dem achten Platz ab.

Nach nur fünf Minuten gab es in Weinberg den ersten Rückschlag, nachdem die sonst sehr starke Louisa Binley einen ungefährlichen hohen Ball unterläuft und Vivian Fröschle nicht mehr entscheidend eingreifen kann, um den Ball von der Linie zu kratzen.

In der 16. Minute die zweite unglückliche Szene der jungen Torhüterin, die einen harmlosen Fernschuss nicht kontrollieren kann, im Nachsetzen schiebt dann eine Weinbergerin zum 2:0 ein. Danach igelte sich der Gastgeber komplett hinten ein und stellte die Räume sehr gut zu.

Der VfL versuchte über die Flügel durchzubrechen, vergab aber noch vor der Pause zwei gute Chancen auf den möglichen Anschlusstreffer.

Im zweiten Durchgang versuchte Sindelfingen mit einer taktischen Umstellung noch mehr Druck auf die defensiv eingestellten Gastgeber auszuüben. Das Glück war an diesem Tag jedoch nicht auf Seiten der Sindelfingerinnen, denn am Ende scheiterten die Mädels dreimal am Aluminium.

VfL Sindelfingen: L. Binley, P. Ruess, S. Westram (76. Minute K. Weiss), J. Alt (76. Minute L. Leis), V. Fröschle, (41. Minute S. Müller), L. Egner, Ph. Vilsmeier (62. Minute L. Pllana), I. Schlipf, J. Rudolph, S. Walter, D. Muciqi

Presse | Fußball (Frauen) | 07.12.2015

VfL-Frauen stecken im Zweitliga-Keller fest

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben das Kellerduell beim SV Weinberg mit 0:2 verloren. Nicht einmal acht Minuten waren gespielt, da erzielte Katharina Hampicke das 1:0. Annika Kömm ließ bereits in der 16. Minute das 2:0 folgen.

„Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, an die zuletzt guten Leistungen anzuknüpfen. Wir waren nicht kompakt, nicht aggressiv – irgendwie haben wir die ersten 45 Minuten verpennt“, sagt Saban Uzun. Der zweite Durchgang war zwar ansehnlicher, es sah aber zu keinem Zeitpunkt so aus, also könnte das Spiel noch kippen.

Wenn es etwas Positives gibt, dann die Tatsache, dass der VfL jetzt nicht in die Winterpause geht: „Es wäre schlecht, mit so einem Gefühl das Spieljahr zu beenden. Gut, dass wir noch zwei Spiele haben“, sagt Saban Uzun. Gegen Hessen Wetzlar ist nächste Woche tatsächlich etwas drin – am 20. Dezember hängen die Trauben beim FC Bayern München II dagegen sehr hoch.

VfL Sindelfingen: Knupfer, Bogenschütz, Blöchl (64. Minute Kronmüller), Strähle (77. Minute Tarmann), Rilling, Selensky, Bosnjak, Siegle, Moraitou, Grimm, Spengler – weg –

Rückschlag in Weinberg für Gina Rilling und den VfL Sindelfingen. Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 05.12.2015

VfL-Frauen zu Gast beim Schlusslicht

Nach dem befreienden 4:3-Erfolg vor zwei Wochen gegen den 1. FFC Frankfurt II wollen die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen im Auswärtsspiel am Sonntag (Anpfiff, 13 Uhr) beim Schlusslicht SV 67 Weinberg nachlegen. – z –

Presse | Fußball (Frauen) | 30.11.2015

Zu viele Chancen einfach liegenlassen

KREIS BÖBLINGEN (red). Die B-Juniorinnen-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben es in ihrer Bundesliga-Partie beim FSV Hessen Wetzlar verpasst, sich entscheidend abzusetzen. So gab es am Ende nur ein Unentschieden. Die B-Juniorinnen der SV Böblingen hatten in der Oberliga ein freies Wochenende, ihr Spiel beim TSV Tettnang wurde abgesagt, am Samstag (14 Uhr) geht's zu Tabellenführer Crailsheim.

FSV Hessen Wetzlar - VfL Sindelfingen 1:1 (1:1): Ein passiver Beginn des VfL führte zu einem frühen Gegentor. Mit zunehmender Dauer fing sich die Mannschaft und erarbeitete sich ein Übergewicht. Folgerichtig fiel der Ausgleich in der 36. Minute durch Lea Egner nach Vorarbeit von Fabienne Fay. Im zweiten Durchgang spielte zunächst nur Sindelfingen, Wetzlar fuhr eine harte Gangart. Die erste Schlüsselszene: Foul im Strafraum an der einschussbereiten Dorentina Muciqi, doch der Pfiff blieb aus. Zweite Schlüsselszene: das Foul an der eingewechselten Luise Fritz, die sich am Sprunggelenk verletzte und ausgewechselt werden musste. In der Folge hatten die Gäste noch einmal Pech bei einem Aluminiumtreffer durch Vivien Fröschle und weiteren vergebenn Möglichkeiten. Das letzte Spiel vor der Winterpause bestreitet der VfL am Samstag (13.30 Uhr) beim SV 67 Weinberg.

VfL Sindelfingen: Pawlowski, Vilsmeier, Westram (76. Pllana), Ruess, Müller, Schlipf, Urban (41. Fritz/58. Fröschle), Rudolph, Egner, Muciqi (60. Walter), Fay.

Presse | Fußball (Frauen) | 23.11.2015

Das Sorgenkind kann wieder lachen

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen sind in der Erfolgsspur zurück: Gegen den 1. FFC Frankfurt II kam der VfL nach einer starken Offensivleistung zu einem verdienten 4:3-Heimerfolg.

Trotz widriger äußerer Bedingungen bekamen die Zuschauer im Sindelfinger Floschenstadion ein sehr ansehnliches Spiel zwischen dem VfL Sindelfingen und dem 1. FFC Frankfurt II zu sehen. Der VfL war in der Kellerpartie sofort hellwach. Nach fünf Minuten gingen die Blau-Weißen durch einen sehenswerten Volleytreffer von Gina Rilling mit 1:0 in Führung. Bereits acht Minuten später erhöhte der VfL auf 2:0. Stefanie Grimm flankte mustergültig nach innen auf Anja Selensky, die aus kurzer Distanz einschob. Gina Rilling und Athanasia Moraitou hatten die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen. „Wenn wir da das 3:0 machen, dann ist das die halbe Miete“, so VfL-Coach Saban Uzun.

Das Gegenteil war der Fall. Die überragende Julia Matuschewski verkürzte in der 26. Minute auf 1:2. VfL-Torhüterin Antonia Knupfer kam aus dem Tor heraus und schlug über den Ball. Matuschewski nutzte dies aus und schob den Ball ins leere Tor. In der 36. Minute legte die Frankfurter Kapitänin mit einem Traumtor aus 30 Metern in den Winkel zum 2:2 nach.

Anstatt nun Trübsal zu blasen, waren die Sindelfingerinnen nach der Pause sofort hellwach. Bereits zwei Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff erzielte der VfL das 3:2. Die agile Joy Strähle flankte nach innen auf den kurzen Pfosten. Dort köpfte Anja Selensky aus kurzer Distanz den Ball ins Tor. „Ich habe in der Halbzeitpause gesagt, dass die Mädels sofort hellwach sein sollen“, so Saban Uzun. Und die Worte des VfL-Trainers schienen gefruchtet zu haben. So kam der VfL in der 59. Minute zum 4:2-Führungstreffer. Carina Spengler wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Matea Bosnjak eiskalt ins linke Eck. In der 73. Minute krönte Julia Matuschewski ihre starke Leistung mit dem 3:4-Anschlusstreffer für die Gäste. Am Ende jubelte der VfL Sindelfingen über seinen zweiten Saisonerfolg. Durch den Sieg kletterte der VfL auf den achten Tabellenrang.

VfL Sindelfingen: Knupfer, Bogenschütz, Blöchl, Strähle, Rilling (ab 89. Minute Kronmüller), Selensky, Bosnjak, Siegle, Moraitou (ab 90. Minute Tarmann), Grimm (ab 90.+3. Minute Borges), Spengler

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen jubeln über den zweiten Saisonsieg. Gegen den 1. FFC Frankfurt II zeigten die Blau-Weißen eine starke Offensivleistung. Bild: Photo 5

Presse | Fußball (Frauen) | 23.11.2015

Marina Weber hält den Sieg fest - 2:1

SINDELFINGEN (sl). Die Oberliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben die Tabellenführung verteidigt. Beim ASV Hagsfeld gelang der Mannschaft von Trainer Volker Schöck ein 2:1-Arbeitssieg. Großen Anteil daran hatte vor allem Torhüterin Marina Weber, die etliche Chancen der Gastgeberinnen zunichte machte. Der VfL, mit dem letzten Aufgebot angereist, ging nach einem Hagsfelder Angriff in der 4. Minute durch Janina Kern, die aus 20 Metern mit links abzog, in Führung. Nun kam Hagsfeld besser ins Spiel und hätte dieses durchaus drehen können, wenn da nicht Marina Weber gewesen wäre.

So ging's mit der Führung in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff schoss Anna-Celina Schmid im Fallen eine Hagsfelder Spielerin an, von der der Ball zum 2:0 ins Tor abprallte. Nach einem Ballverlust von Sindelfingen gelang den Gastgeberinnen in der 56. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2.

"Der Rest war Kampf pur", so Schöck, der nun hofft, dass sein Team kommende Woche, wenn die Tabelle begradigt wird, immer noch auf Rang eins steht und somit die Herbstmeisterschaft feiern kann.

VfL Sindelfingen: Weber, Preyß, Schwägler, Kraft, Brösamle, Schaber (60. Herforth), Weymer (75. Vilsmeier), Kern, Schmid, Ashani (60. Schlipf), Steeger.

Presse | Fußball (Frauen) | 21.11.2015

VfL-Frauen bitten zum Kellerduell

Trotz der fünften Saisonniederlage (1:3 bei Borussia Mönchengladbach) im siebten Spiel halten sich die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen noch immer auf einem Nichtabstiegsplatz. Allerdings trennt die Schützlinge von Trainer Saban Uzun nur noch das bessere Torverhältnis vom letzten Rang und am Sonntag (14 Uhr) geht es gegen den punktgleichen 1. FFC Frankfurt II. Dennoch ist Saban Uzun zuversichtlich: „Die Mädels haben in Mönchengladbach umgesetzt, was wir vorgegeben haben. Ein Punkt wäre in jedem Fall verdient gewesen. Man hat nicht gesehen, wer in der Tabelle oben und wer unten steht.“ – z –

Presse | Fußball (Frauen) | 20.11.2015

VfL Sindelfingen II will spitze bleiben

SINDELFINGEN (sl). Die Fußballerinnen des VfL Sindelfingen II haben am vergangenen Sonntag überraschend die Tabellenführung in der Oberliga ergattert, da der Karlsruher SC 0:1 in Walldorf unterlag. Nun steht dem VfL Sindelfingen II in diesem Jahr noch eine Partie bevor, am Sonntag um 15 Uhr beim Vierten ASV Hagsfeld. Eine Woche später müssen Trainer Volker Schöck und die Mannschaft dann zusehen, wenn die anderen Teams ihr noch fehlendes Spiel austragen und die Tabelle begradigt wird.

Natürlich hat der VfL II einen Sieg fest eingeplant. "Wir kommen jetzt aber auf dem Zahnfleisch daher", sagt Trainer Volker Schöck, dem gerade so elf Spielerinnen zur Verfügung stehen. Denn auch Jennifer Dörner, zuletzt richtig gut in Form, fällt mit einer starken Bänderdehnung aus. "Wir wollen uns die Führung nicht mehr nehmen lassen", hofft Schöck, dass sich der Zweite Karlsruhe und der drittplatzierte SC Freiburg II, am Samstag gegenseitig die Punkte wegnehmen.

Presse | Fußball (Frauen) | 18.11.2015

Ein Punktgewinn für die Moral

Achtungserfolg für die B-Juniorinnen des VfL Sindelfingen. Sie knöpften dem FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga einen Punkt ab. In einem chancenarmen Spiel trennten sich die beiden Teams mit einem gerechten 0:0.

Das Spiel fand hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt. Sindelfingen erwischte den besseren Start und kam bereits früh über die starke rechte Seite mit Isabel Schlipf bis auf die Grundlinie durch, wo sich jedoch kein Abnehmer für den Querpass im Zentrum fand.

Mit zunehmender Dauer wirkte die erste Hälfte noch sehr nach einem Abtasten beider Teams. Im zweiten Durchgang dann wurde das Passspiel in den Reihen des VfL wieder besser und zielgerichteter, sodass mit mehr Mut und Tempo in die Spitze zu spielen versucht wurde. Nach knapp 60 Minuten hatte Fabienne Fay frei stehend vor dem Tor die beste Gelegenheit zum Führungstreffer, verzögerte und kam nicht richtig zum Abschluss. Der Schussversuch wurde dann in letzter Sekunde geblockt.

Doch auch die Bayern ließen es an der letzten Konsequenz fehlen und scheiterten entweder an der gut aufgelegten Louisa Binley im Tor des VfL oder an ihrer eigenen Ungenauigkeit. VfL-Trainer Matthias Kipke: „Nach den unglücklich verschenkten zwei Punkten gegen Alberweiler im letzten Heimspiel ist dieser Punkt gegen die Bayern sicherlich anders einzuordnen und daher ein Punktgewinn. Wir freuen uns sehr darüber. In Weinberg wollen wir nun jedoch nachlegen.“

Die Sindelfingerin Isabel Schlipf (Mitte) setzt sich gegen zwei Spielerinnen des FC Bayern München durch. Bild: Photo 5

Presse | Fußball (Frauen) | 16.11.2015

VfL-Frauen verlieren 1:3 in Gladbach

Die Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben eine mögliche Überraschung bei Borussia Mönchengladbach verpasst. Die Schützlinge von Trainer Saban Uzun unterlagen am Niederrhein mit 1:3. Den Treffer für den VfL zum 1:2 erzielte Athanasia Moraitou. In der Folge scheiterten die Sindelfingerinnen mit einem Elfmeter an Jasmin Hamann. – phi –

Presse | Fußball (Frauen) | 16.11.2015

VfL Sindelfingen II ist Spitzenreiter

SINDELFINGEN (sl). Die Oberliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben den nächsten Sieg eingefahren. Zu Hause gelang gegen den TSV Tettnang ein klarer 4:0-Erfolg, wobei die erste Halbzeit "grottenschlecht" war, wie es Trainer Volker Schöck beschrieb.

Er musste im zehnten Saisonspiel die zehnte Startaufstellung aufs Feld schicken, und in dieser Konstellation hatten die Spielerinnen zunächst auch ihre liebe Mühe. Die Abstände stimmten nicht, die Mannschaft agierte insgesamt zu passiv. Dank Torhüterin Marina Weber ging es mit einem glücklichen 0:0 in die Pause. Die Halbzeitansprache von Trainer Volker Schöck trug Früchte, nur 40 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Julia Steger nach einem Freistoß von Janina Kern mit dem Kopf zum 1:0. In der 52. Minute bewies sie erneut Köpfchen, als sie eine Ecke von Janina Kern zum 2:0 ins gegnerische Tor verlängerte. Acht Minuten später war es Jennifer Dörner, die nach tollem Pass von Julia Hoffmann auf 3:0 erhöhte. Und in der 62. Minute schnappte sich die eben erst eingewechselte Isabel Schlipf, die sonst bei den B-Juniorinnen auf Punktejagd geht, den Ball, tankte sich übers halbe Spielfeld durch und schob die Kugel zwischen den Beinen der Keeperin zum 4:0 ins Tor. Nun gingen bei Tettnang die Köpfe endgültig nach unten. "Die Mannschaftsleistung kann man gar nicht genug loben", war Schöck vollauf zufrieden. Zumal der VfL Sindelfingen II dank des Ausrutschers von Karlsruhe die Tabellenführung übernahm.

VfL Sindelfingen: Weber, Dörner, Schwägler, Preyß, Schmid, Schaber, Kern, Weymer (80. Staiger), Steger, Hofmann (60. Schlipf), Ashani (46. Herfordt).

Presse | Fußball (Frauen) | 13.11.2015

VfL Sindelfingen II hat Personalsorgen

KREIS BÖBLINGEN (sl). Die Oberliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen müssen in diesem Jahr noch zwei Partien bestreiten, ehe die Winterpause ansteht. "Gott sei Dank, wir sehnen die Pause herbei", sagt VfL-Trainer Volker Schöck, denn ihm gehen so langsam die Spielerinnen aus. Vor dem Heimspiel am Sonntag um 13 Uhr im Sindelfinger Floschenstadion gegen den TSV Tettnang ist die Lage besonders prekär.

"Die zwei Spiele bekommen wir aber auch noch rum und gehen am Sonntag trotz angespannter Personalsituation mit dem Ziel in die Partie, drei Punkte zu holen", erklärt Volker Schöck. Sollte dieses Vorhaben gelingen und auch in der Folgewoche im letzten Spiel des Jahres beim ASV Hagsfeld etwas Zählbares herausspringen, könnte der VfL Sindelfingen II unter Umständen auf seinem derzeitigen zweiten Platz überwintern.

Presse | Fußball (Frauen) | 13.11.2015

Saban Uzun erwartet offenen Schlagabtausch

SINDELFINGEN. Die Hinrunde der 2. Fußball-Bundesliga der Frauen nimmt nach einem spielfreien Wochenende wieder Fahrt auf. Allerdings stehen dieses Jahr noch fünf der elf Hinrundenspiele aus. So zieht sich Teil eins der Saison ziemlich hin, laut Plan findet die letzte Partie erst vier Tage vor Heiligabend statt. "Da ist es gar nicht so einfach, die nötig Anspannung für die Spiele aufrecht zu erhalten", sagt Saban Uzun, Trainer des VfL Sindelfingen, vor dem Gastspiel am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach.

Nach den sechs bereits bestrittenen Spielen wird es für die Sindelfinger Fußballerinnen nun langsam Zeit, mit dem Punktesammeln anzufangen. Gerade einmal vier stehen auf der Habenseite. Dabei befinden sich die Sindelfingerinnen in guter Gesellschaft, insgesamt fünf Teams sind nicht über diese Anzahl an Punkten hinausgekommen. "Die 2. Bundesliga ist in diesem Jahr äußerst ausgeglichen. Das wussten wir von Anfang an. Oben ist noch nichts klar, unten auch nicht, und dazwischen gibt es nicht mehr viel", sagt Saban Uzun.

Dank des besseren Torverhältnisses noch auf einem Nichtabstiegsplatz

Seine Mannschaft steht nach dem nervenaufreibenden 3:3 zuletzt gegen den 1. FC Saarbrücken dank des besseren Torverhältnisses auf einem Nichtabstiegsplatz. "Dass wir über dem Strich stehen, ist schon mal gut", weiß Uzun, wie wichtig das fürs Selbstbewusstsein ist. Denn das wird seine Mannschaft in Gladbach brauchen. "Ein sehr spielstarker Aufsteiger", hat sich der Sindelfinger Trainer mit dem Gegner ausführlich beschäftigt. "Für viele stehen die sicher überraschend da oben. Aber wenn man sich die Siege anschaut, sieht man, dass das schon seinen Grund hat." Deshalb erwartet Uzun im Grenzlandstadion einen offenen Schlagabtausch. "Die werden uns einiges abverlangen", hofft er, dass seine Mannschaft an die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Saarbrücken anknüpfen kann. "Da haben wir die richtigen Stellschrauben beim Gegner gefunden." Allerdings weiß Uzun auch, dass drei erzielte Tore eigentlich zum Sieg reichen müssen. "In gewissen Momenten sind wir einfach nicht konstant genug, daran müssen wir arbeiten. Klar ist aber, dass wir auch weiterhin Gegentore kassieren werden. Wir müssen halt immer eins mehr schießen als wir bekommen", so Uzun, der auf den gleichen Kader wie vor zwei Wochen zurückgreifen kann.