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Presse | Boxen | 15.04.2016

Ein Volltreffer von Fidaim Brahimi

Mit dem Rhein-Neckar-Boyxteam sind die beiden Sindelfinger Faustkämpfer Fidaim Brahimi (Bild: z) und Omar Darwich für einen Regionalliga-Einsatz ins niederländische Maastricht gereist. Brahimi traf im Halbweltergewicht bis 64 Kilogramm auf den etwas erfahrenen Hasanzadha Jawad. Der für Aachen boxende Jawad nahm den Sindelfinger schwer unter Beschuss. Doch Brahimi konnte sich der Attacken gut erwehren und immer wieder selbst Treffer landen. Anfang der zweiten Runde gelang es Fidaim Brahimi die Deckung des Aacheners zu durchdringen, und mit einem linken Kopfhaken am Kinn schickte der Sindelfinger seinen Kontrahenten auf die Bretter. Sieg für den Sindelfinger.

Omar Darwich bekam es im Halbweltergewicht bis 69 Kilogramm mit dem Landesmeister Xavier Köhlen zu tun.

Der Sindelfinger ließ den Kampf sehr ausgeglichen beginnen. Es war sogar so, dass Omar Darwich in Runde eins der aktivere Boxer war und leichte Vorteile erringen konnte.

In Durchgang zwei drehte Köhlen auf und begann mit pausenlosen Schlagsalven anzugreifen, Darwich kam schwer unter Druck und einer der vielen Schläge traf den Sindelfinger, und er musste angezählt werden. Davon motiviert, nahm der Aachener noch mehr Fahrt auf, Darwich konnte sich nie richtig befreien, und so ging der Kampf vorzeitig zu Gunsten von Xavier Köhlen aus. –�€�z�€�–

Presse | Boxen | 09.04.2016

Regionalligaeinsatz in Masstricht

Geboxt haben an diesem Abend für den Vfl-Sindelfingen Fidaim Brahimi (Halbweltergewicht-64kg) und Omar Darwich (Halbweltergewicht -69kg)

Brahimi musste an diesem Abend zuerst in den Ring, gegen den etwas erfahrenen Hasanzadha Jawad. Dieser hatte etwas mehr Kampferfahrung und ebenso trat dieser dann auch gleich auf, immer im Vorwärtsgang nahm dieser Brahimi schwer unter Beschuss. Der Sindelfinger konnte sich dieser Attacken gut erwehren und immer wieder selbst Treffer landen. Die erste Runde konnte Brahimi mit leichten Vorteilen für sich entscheiden. Anfang Runde 2 setzte sich so fort, wie die 1. Endete, der für Aachen startende Hasanzadha spulte sein Angriffsprogramm weiter fort und Brahimi suchte sein Glück im Konterboxen! Plötzlich und sehr präzise gelang Fidaim Brahimi die Deckung des Aacheners zu durchdringen und mit einem linken Kopfhacken am Kinn, schickte der Sindelfinger seinen Kontrahenten auf die berühmt berüchtigten Bretter! Hasanzadha wurde angezählt, war nach 10 Sekunden immer noch nicht kampfbereit, so dass der Unparteiische die Partie vorzeitig beenden musste, technischer KO in Runde 2!

Der 2. Protagonist aus der Daimlerstadt war Omar Darwich.

Darwich hatte es mit dem Landesmeister Xavier Köhlen zu tun, dieser somit kein unbeschriebenes Blatt!

Darwich begann gut ein stetiges hin und her lies den Kampf sehr ausgeglichen beginnen.

Es war sogar so, dass Darwich in Rd.1 der Aktivere war und leichte Vorteile erringen konnte.

In Runde 2 drehte Köhlen auf und begann mit pausenlosen Schlagsalven anzugreifen, Darwich kam schwer unter Druck und einer der vielen Schläge traf Ihn und Darwich musste angezählt werden. Davon motiviert, nahm der Aachener noch mehr Fahrt auf, Darwich konnte sich nie richtig befreien und so ging der Kampf vorzeitig zu Gunsten von Köhlen aus.

Der Ligakamf zwischen dem Aachener Euregio Boxteam und dem Rhein – Neckar Boxteam endete knapp mit 3:2 für Aachen. Gilt anzumerken 2 Siege für das Rhein – Neckar – Team gingen nicht in die Wertung.

Presse | Boxen | 10.03.2016

Omar Darwich siegt beim Bodensee-Cup

Beim Bodensee-Cup geht es um eine internationale Begegnung einer Auswahl aus Baden-Württemberg, der Ostschweiz und einer Delegation aus Österreich. Die erste Begegnung für das baden-württembergische Team fand in Glattbrugg nahe Zürich statt. Dort traf der Sindelfinger Omar Darwich auf den Schweizer Brillantin Rushiti.

Nach einer kurzen Antastphase zeigte Darwich, wer das Kampfgeschehen bestimmt. Der in Rechtsauslage boxende Schweizer versuchte zwar mit dem Sindelfinger mitzuhalten, wurde jedoch immer wieder ausgekontert. Gegen Ende der ersten Runde zog Darwich die Deckung des Schweizers durch einen Körperhaken nach unten und zog eine saubere Gerade mit der Schlaghand zum Kopf des Schweizers hinterher. Daraufhin ging Rushiti zu Boden und wurde angezählt. Die Ecke des Schweizers warf bereits kurz nach Beginn der zweiten Runde das Handtuch. –z–

Presse | Boxen | 09.03.2016

Hanno Matthies:K.o in Runde drei

Bei der baden-württembergische Meisterschaft der Jugend musste der Sindelfinger Hanno Matthies gegen Stjepan Martic (TS Giengen) in den Ring. Für Matthies war es der erste Kampf. Er versuchte druckvoll seinen Gegner zu beherrschen. Dies gelang ihm in der ersten Hälfte der ersten Runde recht gut. Martic konnte jedoch geschickt den Attacken ausweichen. Martic landete immer wieder mit guten Kombinationen seine Treffer. Die zweite Runde gestaltete sich wie die erste. In der dritten Runde konnte Maric zweimal gute Wirkungstreffer erzielen und Matthies wurde jeweils angezählt. Der Ringrichter brach daraufhin den Kampf ab. Matthies verlor seinen ersten Kampf mit technischem K.o in der dritten Runde.

Ein enges Duell war der Kampf zwischen dem Sindelfinger Arnes Alisic und Dimitru Rifert (BC Singen). Beide waren sich ebenbürtig. Etwas zu verhalten versuchte der Sindelfinger das Kampfgeschehen zu bestimmen. Dies gab seinem Gegner die Gelegenheit, besser in den Kampf zu kommen. Mal konnte Alisic sich durchsetzen und mal Rifert. Bis zum Ende des Kampfes war kein Sieger auszumachen. Das machte sich auch auf dem Punktezettel bemerkbar. Der Singener gewann mit 2:1-Punkten. –z–

Presse | Boxen | 15.12.2015

Vier Kämpfe und zwei Sieger

Boxen: Sindelfinger Kämpfer schlagen sich beim Regio-Cup achtbar / Keine Gegner für Brahimi und Kartal

Beim Regio-Cup in Böblingen stiegen auch vier Sindelfinger Boxer in den Ring. Gizem Karakurt und Arnes Alisic konnten dabei ihre Kämpfe gewinnen.

Den Anfang machte Arnes Alesic gegen Jan Jungblut. Alisic boxte gleich von Beginn an stets im Vorwärtsgang, schlug gute Serien und hatte immer eine Hand mehr im Ziel. Der Kampf war allgemein über alle drei Runden sehr hochfrequentiert. Jungblut erhielt in Runde zwei eine Verwarnung wegen Kopfstoßes. Dennoch war es ein Kampf auf technisch hohem Niveau. Alle drei Runden wurden dem Sindelfinger zugesprochen.

Den zweiten Kampf für Sindelfingen bestritt Gizem Karakurt gegen Anemarie Schürle vom SSV Saalfeld (Thüringen). Karakurt boxte sehr rational und ökonomisch, es schien aber, dass sie teilweise zu verhalten agierte und Hemmungen hatte, obwohl es dazu keinen Grund gab, da sie in jeder Runde die klareren Treffer setzte.

Die Saalfelderin war bisher in ihren acht Kämpfen ungeschlagen. Karakurt hatte vor der Bilanz wohl noch etwas zu großen Respekt, aber den knappen aber, verdienten Punktsieg fuhr sie für das Sindelfinger Team ein.

Dritter Sindelfinger Akteur war Kevin Zajontz, der gegen den Pfullendorfer Alexander Krieger in den Ring stieg. Zajontz‘ Beginn gegen den etwas größeren Krieger war zunächst verhalten und ließ dem Gegner immer Platz sich zu entfalten.

Durch Einzelschläge konnte der Pfullendorfer dadurch immer wieder punkten. Zajontz versuchte in den Infight zu kommen und konnte ebenfalls wertvolle Punkte holen. Ab der zweiten Runde kam der Sindelfinger in Fahrt, wurde aber mit einer Verwarnung wegen Innenhandschlagens gebremst und musste diese Runde an den Pfullendorfer abgeben.

In der dritten Runde drehte der Sindelfinger auf und deckte den Pfullendorfer mit Serien ein, der dann sichtlich überfordert war. Doch diese letzte Runde reichte leider nicht für einen Sieg für Sindelfingen.

Im letzten Kampf durfte dann Cansu Cak gegen Anna Kochbeck vom ESV Rot Weiß Stuttgart ran. Cak startete von Anfang an im Rückwärtsgang, was ihre Gegnerin dankend annahm und mit stetigen Schlagserien auf die Sindelfingerin zumarschierte. Cak, ziemlich nervös, konnte sich aus dieser Situation nicht richtig befreien. Was die Sindelfingerin auch versuchte, Kochbecke hatte immer eine Antwort parat. Cak konnte die Trainingsleistungen an diesem Tag nicht abrufen und der Punktsieg ging an die Stuttgarterin Kochbeck.

Für Adem Kartal und Fidaim Brahimi gab es in Böblingen keine Gegner und deshalb mussten die beiden Sindelfinger ohne Kampf wieder nach hause fahren.

Acht Sindelfinger in Böblingen: Tomisla Nejasmic, Fatima Mutlu, Cansu Cak, Gizem Karakurt, Kevin Zajontz, Uwe Spohnholz, Thomas Kugler und Arnes Alisic (von links). Bild: z

Presse | Boxen | 14.12.2015

Brahimi - Sieger nach Schrecksekunde

Brahimi, Fidaim gegen Tosun, Hakan Neckarsulmer Sportunion (NSU)

Bei der Neckarsulmer Sportunion (NSU) fanden am Samstag die Finalkämpfe des BW-Cup statt. Hierbei ging es um einen Mannschaftswettbewerb der Baden-Württembergischen Boxvereine, die über das ganze Jahr durchgeführt werden.

Als erster Sindelfinger Boxer stand Fidaim Brahimi gegen den Neckarsulmer Hakan Tosun im Ringgeviertel und sollte der Hauptkampf der Veranstaltung werden. Schon vor dem Kampf lag viel Spannung in der Luft.

Der NSU-Kämpfer Tosun versuchte von Beginn an Druck auf Brahimi auszuüben. Davon aber zeigte sich der Sindelfinger jedoch unbeeindruckt. Mit einer sehr guten Beinarbeit und schnellen Händen konnte sich Brahimi den drohenden Angriffen entziehen. Sobald Tosun den Sindelfinger an die Seile stellen konnte, ging er in den Angriff über. Brahimi drehte sich geschickt aus der Gefahrenzone und konterte Tosun aus. Mit seiner schnellen Führungshand versuchte Brahimi, Tosun auf die lange Distanz zu halten um dann selbst in den Angriff überzugehen. Hierbei setzte sich Brahimi immer wieder mit klaren Treffern durch. Die Erste Runde ging damit eindeutig an den Sindelfinger.

Zu einem  großen Schreck und Verwirrung kam es in der zweite Runde. Man merkte dem Neckarsulmer an, dass er ratlos gegen die Aktionen von Brahimi war. Brahimi  konnte sich immer weiter entfalten und wurde immer stärker. Gegen Mitte der Zweiten Runde stoßen beide Kämpfer mit den Köpfen zusammen. Hierbei zog sich der Sindelfinger eine Cut-Verletzung an der rechten Augenbraue zu, die sich der Ringarzt genauer anschauen musste. Sein Urteil war zunächst für Brahimi und seine Trainer enttäuschend. Brahimi durfte nicht weiterkämpfen und der Kampf war vorbei.   

Die Verantwortlichen urteilten den Kopfstoß als einen Boxunfall und der Kampf wurde trotz Abbruch von den Kampfrichtern gepunktet. Hier fand der Kampfverlauf doch noch ein versöhnlichen Abschluss und die Punktrichter erklärten Brahimi zum verdienten Sieger.

Zwei Kämpfe später trat der Sindelfinger Kevin Zajontz gegen den deutlich größeren Esslinger Boxer Miodrag Vignjevic in den Ring. Zajontz versuchte von Anfang an das Kampfgeschehen an sich zu reißen. Mit stetigen Angriffen setzte er den Esslinger unter Druck. Vignjevic konnte hierbei seinen Reichweitenvorteil nicht nutzen. Mit guter Deckung gelang es dem Sindelfinger, in die Nähe des Esslingers zu kommen, um hier zu die nötigen Treffer zu setzen. Immer wieder schlugen die Jabs bei  Vignjevic‘  Kopf ein. Zajontz konnte agieren wie er wollte, er war der Chef im Ring. Ab der dritten Runde hatte der Esslinger nicht mehr viel entgegenzusetzen. Er war immer weiter im Rückwärtsgang und offensichtlich überfordert mit der Situation. Der Ausgang des Kampfes war klar und der Sieg ging ebenfalls an einen Sindelfinger Boxen, nämlich Kevin Zajontz.

Randnotiz: Wie im Vorjahr ging der Mannschaftsmeisterschaftstitel an die Neckarsulmer Sportunion. Durch die zwei Siege vom Samstag dürften sich die Sindelfinger Boxer unter den Top-Ten befinden.

Presse | Boxen | 08.12.2015

Zwei Siege für Sindelfingen

Am 05.12.15 stiegen beim REGIO-Cup, den der Nachbarverein SV Böblingen ausrichtete, auch vier Sindelfinger Boxer in den Ring.

Den Anfang machte Arnes Alesic gegen Jan Jungblut. Alisic boxte gleich von Beginn an stets im Vorwärtsgang und schlug immer gute Serien und hatte immer eine Hand mehr im Ziel. Der Kampf war allgemein über alle drei Runden sehr hochfrequentiert.  Jungblut erhielt in Runde 2 eine Verwarnung wegen Kopfstoßes.  Dennoch war es ein Kampf auf technisch hohem Niveau. Alle drei Runden wurden dem Sindelfinger zugesprochen und Alisic konnte an seiner Leistung vom 14.11.15 anknüpfen.

Den zweiten Kampf für Sindelfingen bestritt Gizem Karakurt gegen Annemarie Schürle vom SSV Saalfeld (Thüringen). Karakurt boxte sehr rational und ökonomisch, es schien aber, dass sie teilweise zu verhalten agierte und Hemmungen hatte obwohl es dazu keinen Grund gab,  da sie in jeder Runde die dann doch klareren Treffer setzte. Die Saalfelderin war bisher in ihren 8 Kämpfen ungeschlagen. Karakurt hatte vor der Bilanz wohl noch etwas zu großen Respekt aber der knappe aber verdiente Punktsieg fuhr auch sie für das Sindelfinger Team ein.

Dritter Sindelfinger Akteur war Kevin Zajontz der gegen den Pfullendorfer Alexander Krieger in den Ring stieg. Zajontz‘ Beginn gegen den etwas größeren Krieger war zunächst verhalten und ließ dem Gegner immer Platz sich zu entfalten. Durch Einzelschläge konnte der Pfullendorfer dadurch immer wieder punkten. Zajontz versuchte  in den Infight zu kommen und konnte ebenfalls wertvolle Punkte holen. Ab der zweiten Runde kam der Sindelfinger in Fahrt wurde aber mit einer Verwarnung wegen Innenhandschlagens gebremst und musste diese Runde an den Pfullendorfer abgeben.

In der dritten Runde drehte der Sindelfinger auf und deckte den Pfullendorfer mit Serien ein der dann sichtlich überfordert war. So der komplette Ablauf in der letzten Runde, was leider nicht für einen Sieg für Sindelfingen reichte.

Im letzten Kampf durfte dann Cansu Cak gegen Anna Kochbeck vom ESV Rot Weiss Stuttgart ran.

Cak startete von Anfang an im Rückwärtsgang was ihre Gegnerin dankend annahm und mit stetigen Schlagserien auf die Sindelfingerin zumarschierte. Cak, ziemlich nervös, konnte sich aus dieser Situation nicht richtig befreien. Was die Sindelfingerin auch versuchte, Kochbecke hatte immer eine Antwort parat. Cak konnte die Trainingsleistungen an diesem Tag leider nicht abrufen und der Punktsieg ging an die Stuttgarterin Kochbeck.

Die sehr gut vorbereiteten Boxer Adem Kartal und Fidaim Brahimi kamen leider nicht vorhandenen Gegnern nicht zum Einsatz.

Presse | Boxen | 03.12.2015

„Ich traue Vahagn Sahakjan in Rio de Janeiro alles zu“

Der Sindelfinger Boxer Vahagn Sahakjan startet im kommenden Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. „Ich traue ihm zu, dass er mit einer Medaille um den Hals zurückkommt“, sagt Thomas Kugler, stellvertretender Abteilungsleiter der VfL-Faustkämpfer.

Die SZ/BZ hat sich mit Thomas Kugler über die erfolgreiche Olympia-Qualifiaktion seines ehemaligen Schützlings unterhalten.“

Wie war Ihre erste Redaktion, als Sie hörten, dass Vahagn Sahakjan in Rio dabei ist?

Thomas Kugler: „Vahagn hat mich angerufen und gesagt, „die Saat trägt Früchte“. Ich habe zunächst nicht verstanden, was er damit meinte. Erst als Zoltan Lunka, sein Trainer am Bundesstützpunkt Heidelberg, mir gratulierte, konnte ich mich richtig freuen. Ich war immer davon überzeugt, dass Vahagn Sahakjan die Qualität hat.“

Wie ist der Kontakt zu Ihrem ehemaligen Schützling?

Thomas Kugler: „Er lebt ja jetzt in Heidelberg, doch wenn er in Sindelfingen ist, meldet er sich regelmäßig bei mir. Er ist auch noch Mitglied in unserer Box-Abteilung.“

Für seine Profi-Karriere änderte Vahagn Sahakjan seinen Namen in David Graf. Wie kam es zu dazu?

Thomas Kugler: „Noch zu seinen Sindelfinger Zeiten hat er sich immer darüber geärgert, dass sein Name falsch geschrieben und falsch ausgesprochen wurde. Der Boxer Felix Sturm heißt in Wirklichkeit ja auch ganz anders.“

Talent allein reicht nicht

War sein Talent schon früh zu erkennen?

Thomas Kugler: „Ja klar. Aber Talent allein reicht für Hochleistungssport nicht. Bei Vahagn Sahakjan kommen seine Körpergröße von 1,90 Meter, der unbändige Wille und eben das große Talent zusammen. Diese Mischung macht es aus.“

Fliegen Sie zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro?

Thomas Kugler: „Auf diesen Gedanken bin ich noch gar nicht gekommen. Aber so eine Reise kann man ja planen. Das ist eine sehr gute Idee.“

Welche Chancen hat David Graf dort?

Thomas Kugler: „Die Olympischen Spiele ist das Nonplusultra für alle Sportler. Die Leistungsdichte wird immens sein. Ich traue Vahagn Sahakjan alles zu, sogar, dass er mit einer Medaille um den Hals zurückkommt.“

Gibt es aktuell beim VfL Sindelfingen ein Talent, dass in Sahakjans Fußstapfen treten könnte?

Thomas Kugler: „Einige Talente haben wir schon. Wir brauchen Leistungssportler wie Vahagn Sahakjan, an denen sich die Jungen orientieren können. Das Nein der Hamburger zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 ist deshalb auch jammerschade.“

Gibt es 2016 ein Public-Viewing der Box-Abteilung, wenn Vahagn Sahakjan in Rio de Janeiro in den Ring steigt?

Thomas Kugler: „Das machen wir auf jeden Fall bei uns im Boxcenter. Mit Beamer und einer großen Leinwand. Schließlich ist Vahagn Sahakjan der erste Sindelfinger Boxer bei Olympia. Mit Benjamin Schmidt hatten wir einst ja schon ein großes Talent. Sein größer Erfolg war damals ein dritter Platz bei der Europameisterschaft.“

Info

Weitere Informationen zu Vahagn Sahakjan alias David Graf bekommt man unter www.graf-david.de im Internet.

Presse | Boxen | 17.11.2015

Zwei Kämpfe, zwei Siege

In der ausverkauften Ebinger Sporthalle konnten die Sindelfinger Boxer zwei Siege feiern. Den Anfang machte Adem Kartal, der gegen den Ebinger Karaoglu gleich von Beginn an zeigte wer der Chef ist, sich aber oft unsauberen Aktionen entziehen musste. Es war nur eine Frage der Zeit und der Ebinger bekam in der zweiten und dritten Runde eine Verwarnung wegen Kopfstoßes. Karaoglu war sichtlich übermotiviert und wurde von dem Sindelfinger stets ausgekontert. So gewann Adem Kartal. Im 21. Kampf des Abends feierte der Neu-Sindelfinger Kevin Zajontz sein Debüt. Der Sindelfinger ließ seinem Gegner Andac (ebenfalls vom ASV Ebingen) von Anfang an keine Chance, indem er nur im Vorwärtsgang und mit Angriffsserien boxend seinen Gegner zermürbte. Der Ebinger wurde mit Schlagserien eingedeckt und somit wurde Andac gleich in Runde eins angezählt. Der Ringarzt beendete dann den Kampf, da die Nase des Ebingers zu sehr blutete. Über den erfolgreichen Auftritt freuen sich Trainer Tomislav Nejasmic, Adem Kartal, Kevin Zajontz und Trainerin Fatima Mutlu (von links). – z – / Bild: z

Presse | Boxen | 02.11.2015

Alisic war der Chef im Ring - Esslinger Boxnacht

Am Samstag (31.10.) boxte als einziger VfL Kämpfer Arnes Alisic bei bei der 8. Esslinger Boxnacht. Insgesamt waren es 15 Kämpfe. Alisic‘ Kampf war gleich der erste gegen den Heimboxer vom FB Esslingen Abdullah Sakar, der an diesem Abend sein Debüt bot. Alisic hingegen boxte zum dritten mal und wollte nun endlich seinen ersten Sieg einfahren.

In den ersten beiden Runden zeigte Alisic gleich, wer der Chef im Ring war in dem er immer wieder seinen Gegner mit Einzelschlägen mit der Führhand, gefolgt von Schlägen mit der Schlaghand eindeckte. Das war Alisic‘ Taktik in allen Runden, immer mit Bedacht Druck nach vorne ausüben aber ohne dem Publikum zu zeigen, dass es eine wilde Schlägerei werden sollte.

Das Highlight in Runde Drei ließ nicht lange auf sich warten. Wieder brachte Alisic seine Führhand und stellte Sakar an den Seilen mit Treffern zum Kopf und zum Körper. Sakar wurde somit das erste mal angezählt. Der Sindelfinger setzte dies fort, da er merkte, dass der Esslinger an den Seilen eher wehrlos war. Der Esslinger wurde nach dem zweiten Anzählen aus dem Kampf gewonnen. Arnes Alisic gewann seinen dritten Kampf somit durch Technisches K.O.

Presse | Boxen | 14.10.2015

Thomas Holland meldet sich zurück

Nach zwei Jahren Pause stieg Thomas Holland wieder in den Ring. In Pforzheim bewies der Sindelfinger Boxer, dass er noch nichts verlernt hat. Aber auch Adem Kartal fuhr mit einem Sieg in der Tasche nach Hause.

Kartal stieg gegen den Schweizer Horia Trif vom BC Zürich in den Ring, der bereits 27 Kämpfe (21 Siege davon) verzeichnen konnte.

Gut eingestellt von den Betreuern Tomislav Nejasmic und Fatima Mutlu durfte Kartal nun zeigen, dass er auch gegen seinen weit erfahreneren Gegner Paroli bieten kann. Der Schweizer versuchte zunächst mit Showman-Einlagen, hängender Deckung und schnellen Beinen seine Kampfüberlegenheit zu demonstrieren.

Trif schlug immer wieder kurze, schnelle Geraden und wechselte auch öfters seine Auslage. Kartal schaute sich das die erste Runde gelassen an, versuchte aber selbst mit kurzen Angriffen diese Runde für sich zu entscheiden. Der Durchgang ging aber an den Schweizer, da Kartal mehr im Rückwärtsgang agieren musste.

In der zweiten und dritten Runde ließ Kartal seinem Gegner keine Möglichkeit sich zu entfalten. Nun ging der Sindelfinger in die Offensive über und nahm das Zepter in die Hand. Mit dem umgeschalteten Vorwärtsgang seines Gegners konnte der Schweizer nicht richtig umgehen und musste immer wieder Kartals Treffer schlucken.

Sobald Trif in den Angriff überging, unterbrach der Sindelfinger sofort diese Aktionen, indem er einfach konterte oder mal klammerte. Somit ging der Sieg zu Recht an den Sindelfinger Adem Kartal.

Im zweiten Kampf für Sindelfingen präsentierte sich Thomas Holland nach einer zweijährigen Pause mit seinem Comeback. Auch in seiner Ecke standen am Abend Tomislav Nejasmic und Fatima Mutlu. Holland hatte auf seinem Konto bereits 36 Kämpfe (28 Siege). Sein Gegner aus Weinheim, Timo Glesmann, hatte bereits 43 Kämpfe (29 Siege). Der Kampf war spannend werden. Von Anfang an gaben beide Kämpfer Vollgas. Hoch konzentriert fokussierte der Sindelfinger, der bereits die Trainerlizenz erworben hat, seinen Gegner. Holland schlug immer wieder schnelle Geraden, sowohl Führhand als auch Schlaghand, die das Ziel eher selten verfehlten.

Der Weinheimer versuchte dagegen immer wieder den Schlagabtausch. Nach Glesmanns stürmischen Angriffen konterte Holland mit Links-rechts-Kombinationen und ging in den Gegenangriff über.

Es entwickelte sich über alle drei Runden ein Kampf, der beiden Athleten alles abverlangte. Keiner von beiden konnte einmal durchatmen. Es war ein hoch frequenter Kampf.

Bis zum Schlussgong war nicht klar, wer hier als Sieger aus dem Ring steigen sollte. Die Punktrichter entschieden sich aber für den Sindelfinger Holland, der sein Comeback siegreich und verdient feiern konnte.

Erfolgreich in Pforzheim: die Sindelfinger Faustkämpfer Adem Kartal (links) und Thomas Holland. Bild: z

Presse | Boxen | 12.10.2015

Holland hat es nicht verlernt

Am Samstag stiegen in Pforzheim zwei Sindelfinger in den Ring.

Kartal stieg gegen den Schweizer Horia Trif vom BC Zürich in den Ring, der bereits 27 Kämpfe (21 Siege davon) verzeichnen konnte. Gut eingestellt von den Betreuern Tomislav Nejasmic und Fatima Mutlu durfte Kartal nun zeigen, dass er auch gegen seinen weit erfahreren Gegner Paroli bieten konnte. Der Schweizer versuchte zunächst mit Showman-Einlagen, hängender Deckung und schnellen Beinen seine Kampfüberlegenheit zu demonstrieren. Trif schlug immer wieder kurze, schnelle Geraden und wechselte auch öfters seine Auslage. Kartal schaute sich das die Erste Runde gelassen an, versuchte aber natürlich selber mit kurzen Angriffen die Erste Runde für sich zu entscheiden,  da er nicht zum verlieren nach Pforzheim reiste. Die Erste Runde ging aber an den Schweizer, da Kartal mehr im Rückwärtsgang agieren musste.

In der zweiten und dritten Runde ließ Kartal seinem Gegner keine Möglichkeit sich zu entfalten. Nun ging Kartal in die Offensive über und nahm das Zepter in die Hand. Mit dem umgeschalteten Vorwärtsgang des Sindelfingers konnte der Schweizer nicht richtig umgehen und musste immer wieder Kartal’s Treffer schlucken. Sobald Trif in den Angriff überging unterbrach der Sindelfinger sofort diese Aktionen indem er einfach konterte oder mal klammerte. Somit ging der Sieg zu Recht an den Sindelfinger Adem Kartal.

Im zweiten Kampf für Sindelfingen präsentierte sich Thomas Holland nach einer zweijährigen Pause mit seinem Comeback. Auch in seiner Ecke standen am Abend Tomislav Nejasmic und Fatima Mutlu. Holland hatte auf seinem Konto bereits 36 Kämpfe (28S/6V/2U). Sein Gegner aus Weinheim, Timo Glesmann hatte bereits 43 Kämpfe (29S/13/1U). Der Kampf sollte an dem Abend einfach hochspannend werden. Von Anfang an gaben beide Kämpfer Vollgas. Hochkonzentriert fokussierte der Sindelinger, der bereits auch die Trainerlizenz erworben hat, seinen Gegner. Holland schlug immer wieder schnelle Geraden, sowohl Führhand als auch Schlaghand, die das Ziel eher selten verfehlten. Der Weinheimer versuchte dagegen immer wieder den Schlagabtausch. Nach Glesmann’s stürmischen Angriffen konnterte Holland mit links-rechts Kombinationen und ging in den Gegenangriff über. Es entwickelte sich über alle drei Runden ein Kampf ,der beiden Athleten alles abverlangte. Keiner von beiden konnte einmal durchschnaufen. Es war ein hochfrequenter Kampf. Bis zum Schlussgong war nicht klar, wer hier als Sieger aus dem Ring steigen sollte. Die Punktrichter entschieden sich aber für den Sindelfinger Holland, der sein Comeback siegreich und verdient feiern konnte.

 

 

Presse | Boxen | 09.10.2015

Dritte Krönung für Adem Kartal

In der Sportschule Ruit trafen sich die Boxer zur internationalen deutschen Meisterschaft. Eingeladen waren auch drei Faustkämpfer des VfL Sindelfingen, doch nur Adem Kartal stieg in den Ring. Das allerdings mit Erfolg.

Die Sindelfinger Nachwuchstalente Gizem Karakurt und Arnes Alicic mussten kurzfristig passen. Karakurt sagte wegen Krankheit ab und für Alicic wurde kein passender Gegner gefunden. Daher war die Enttäuschung zunächst recht groß.

Adem Kartal, der in der Ecke von Fatima Mutlu und Tomislav Nejasmic betreut wurde, stand gegen den Sinsheimer Suhamed Memedov im Finale.

Damit Kartal an dieser Meisterschaft überhaupt teilnehmen konnte, musste der Sindelfinger von der 60-Kilogramm-Klasse auf die 64-Kilogramm-Klasse wechseln. Da der Sinsheimer bereits in der Klasse boxte war dies für diesen natürlich von Vorteil.

In Runde eins begann Kartal etwas zögerlich, jedoch mit einer guten Übersicht über das Kampfgeschehen. Memedov suchte immer wieder in den Infight und versuchte mit wuchtigen Schlägen den Kampf an sich zu reißen. Kartal verschanzte sich in seiner Doppeldeckung und wurde dazu gezwungen, im Rückwärtsgang zu agieren. Dem Sindelfinger gelang es jedoch, in dem Schlaghagel öfter rauszudrehen und selber einen Gegenangriff zu starten. Die erste Runde ging jedoch klar an Memedov.

In der zweiten Runde machte sich die hohe Schlagfrequenz des Sinsheimers bemerkbar und er brach konditionell ein. Darauf hatte Kartal gewartet und ging jetzt wie die Feuerwehr nach vorne und deckte den Sinsheimer mit schnellen Treffern an den Seilen ein. In Runde drei ging es genau so weiter. Viel war vom Sinsheimer nicht mehr zu sehen.

Somit ging der klare Wertungssieg in Ruit an den Sindelfinger Adem Kartal der zum Tag der Deutschen Einheit zum dritten Mal Meister wurde in der laufenden Saison.

Presse | Boxen | 06.10.2015

In der zweiten Runde dreht Adem Kartal auf

Internationale baden-württembergische U19-Meisterschaft

Mit Gizem Karakurt, Arnes Alicic und Adem Kartal waren drei Sindelfinger Boxer bei den internationalen baden-württembergischen U19-Meisterschaften in Ruit gemeldet. Karakurt musste wegen Krankheit absagen, für Alicic fand sich kein passender Gegner.

Adem Kartal, von Fatima Mutlu und Tomislav Nejasmic betreut, traf im Finale der 64-Kilogramm-Klasse, in die der Sindelfinger aufrücken musste, um überhaupt boxen zu können, auf den Sinsheimer Suhamed Memedov, der immer wieder den Infight suchte und mit wuchtigen Schlägen den Kampf an sich riss. Kartal verschanzte sich in seiner Doppeldeckung, musste im Rückwärtsgang agieren, entzog sich jedoch geschickt dem Schlaghagel und startete selbst einen Gegenangriff. Die erste Runde ging jedoch klar an Memedov. Danach machte sich die hohe Schlagfrequenz des Sinsheimers bemerkbar, er brach ein. Darauf hatte Kartal gewartet. Er ging nach vorne und deckte den Sinsheimer mit schnellen Treffern an den Seilen ein. Auch in Runde drei war vom Sinsheimer nichts mehr zu sehen. Somit ging der klare Sieg an den Sindelfinger Adem Kartal.

Presse | Boxen | 05.10.2015

Meister zur Deutschen Einheit

Vom 2.–4.10.15 fanden in Ruit die Internationale Deutsche Meisterschaft statt zu der auch die Sindelfinger Gizem Karakurt, Arnes Alicic und Adem Kartal gemeldet waren. Leider konnten die Sindelfinger Nachwuchstalente Karakurt und Alicic nicht teilnehmen, da Gizem Karakurt kurz vor den Meisterschaften aufgrund Krankheit absagen musste und für Arnes Alicic kein passender Gegner gefunden wurde, da die Vereine insgesamt wenig Sportler meldeten. Schade für Karakurt und Alicic, da beides sich sehr gut auf die Meisterschaften vorbereitet hatten. Daher war die Enttäuschung zunächst recht groß.
Am Samstag stand dann Adem Kartal, der in der Ecke von Fatima Mutlu und Tomislav Nejasmic betreut wurde, gegen den Sinsheimer Suhamed Memedov im Finale. Damit Kartal an dieser Meisterschaft überhaupt teilnehmen konnte musste Kartal von der 60kg Klasse auf die 64kg Klasse wechseln. Da der Sinsheimer bereits in der Klasse boxte war dies für diesen natürlich von Vorteil.

In Runde Eins begann Kartal etwas zögerlich, jedoch mit einer guten Übersicht über das Kampfgeschehen. Memedov suchte immer wieder in den Infight und versuchte mit wuchtigen Schlägen den Kampf an sich zu reissen. Kartal verschanzte sich in seiner Doppeldeckung und wurde dazu gezwungen mehr oder weniger im Rückwärtsgang zu agieren. Kartal gelang es jedoch in dem Schlaghagel öfters rauszudrehen und selber einen Gegenangriff zu starten. Die erste Runde ging jedoch klar an Memedov.

In der zweiten Runde machte sich die hohe Schlagfrequenz des Sinsheimers bemerkbar und brach konditionell ein. Darauf hatte Kartal die ganze Zeit gewartet und ging jetzt wie die Feuerwehr nach vorne und deckte den Sinsheimer mit schnellen Treffern an den Seilen ein. In Runde Drei ging es genau so weiter.

Viel war vom Sinsheimer nicht mehr zu sehen. Somit ging der klare Wertungssieg an den Sindelfinger Adem Kartal der zum Tag der Deutschen Einheit zum dritten mal Meister wurde in der laufenden Saison.

Presse | Boxen | 16.07.2015

Trio erkämpft sich Gold und Bronze

Adem Kartal (60 Kilogramm, B-Klasse), Omar Darwich (69 Kilogramm, A) und Fidaim Brahimi (64 Kilogramm, B) vom VfL Sindelfingen waren bei der baden-württembergischen Boxmeisterschaft in Schriesheim am Start. Betreut wurden sie von Uwe Spohnholz und Tomislav Nejasmic.

Ausgeboxt wurden die Kämpfe teilweise in einem Dreier-Feld, wobei immer einer ein Freilos bekam. So auch Adem Kartal, der anschließend Alexander Hoffmann (Rottweil) nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 2:1 besiegte. Im Finale fand er gegen den Gingener Baja sofort in den Kampf und ließ beim 3:0-Sieg nichts anbrennen. VfL-Kämpfer Fidaim Brahimi bekam es mit Lokalmatador Timo Küchelmeister zu tun, der als klarer Favorit in den Kampf ging. Doch der Sindelfinger trumpfte mächtig auf und siegte verdient mit 3:0. Im Finale trafen beide erneut aufeinander. Brahimi erhielt die Anweisung, vor allem weiter die langen Hände zu schlagen, diese aber variabler zu gestalten und auch mal in die Nahdistanz zu gehen. Die Taktik ging auf und Brahimi holte mit 3:0 den zweiten Meistertitel für Sindelfingen sowie das Ticket zur U21-DM.

Omar Darwich boxte in einem Siebener-Feld und bekam zunächst ein Freilos. Im Viertelfinale traf der Sindelfinger dann auf Daniel Kornmeier. Von Beginn an hatte Darwich den Freiburger mit Schlägen eingedeckt, vernachlässigte aber seine Deckung. In der zweiten Runde schlug eine ganze Serie von Geraden bei Kornmeier ein, die ihn zum wackeln brachten. Der Ringrichter zählte den Freiburger jedoch nicht an. Am Ende verlor Darwich den Kampf mit 1:2 und musste sich mit Bronze begnügen.

Presse | Boxen | 27.04.2015

Pleite für Sindelfinger Boxer

Am Wochenende wurde in Rottweil der BW-Cup ausgetragen.

Gemeldet waren drei Athleten des VfL Sindelfingen. Arnes Alisic (43kg, gemeldet in der Kadetten C-Klasse, der seinen zweiten Kampf absolvieren sollte), Adem Kartal (60kg, gemeldet in der Jugend B-Klasse) und Omar Darwich (64kg, gemeldet in der Elite A-Klasse).

Für Adem Kartal kam es bitter, da sein vorgesehener Gegner über 4 kg zu leicht war für diese Gewichtsklasse und der Kampf leider abgesagt wurde.

Den ersten Kampf für die Sindelfinger bestritt Arnes Alisic gegen Vladimir Grinenko vom SV Spaichingen. Grinenko  brachte mit bereits 9 Kämpfen, von denen er lediglich nur  3 gewinnen konnte, dennoch etwas mehr Ringerfahrung mit.  Alisic  war in der Anfangsphase zu verhalten. Er wartete auf die Aktionen des Spaichingers, um diese mit Konteraktionen abzuwehren, was ihm auch hin und wieder gelang. Jedoch fehlte der Gegenangriff um Punkte zu holen. Erst in der dritten Runde setzte Alisic die wichtigen Treffer mit der Führhand. Das reichte jedoch nicht mehr aus, um den Kampf für sich zu entscheiden. Der Sieg ging an den Spaichinger.

Voller Erwartung stieg dann später Omar Darwich in den Ring. Sein Gegner war der Backnanger David Asubonteng.  Beide Kämpfer kämpften auf Augenhöher. Asubonteng hatte die längere Reichweite, die er gegen den Sindelfinger gut ausnutzen konnte.  Darwich fand jedoch nicht die richtige Distanz zu seinem Gegner, so dass er seine Aktionen von einer zu weiten Entfernung begann. Der Backnanger wich Darwichs Angriffe gekonnt aus und setzte im Gegenangriff nach, die Darwich immer wieder trafen. Darwich gelang es des öfteren, seinen Gegner an die Seile zu stellen. Hier holte er wichtige Trefferpunkte, die am Schluss jedoch nicht ausreichten um den Sieg nach Sindelfingen zu holen.

Presse | Boxen | 21.04.2015

Black Forest Cup

3. Platz beim Black Forest Cup

Vom 17. – 19.04.15 fand in Villingen-Schwenningen ein internationales Boxturnier mit Namen „Black Forest Cup“ statt. Insgesamt waren 240 Boxe aus unterschiedlichen Nationen gemeldet.

Auch der bisher sehr erfolgreiche, baden-württembergische Meister Adem Kartal hatte die Sindelfinger vertreten.

Kartals erster Kampf fand am Freitag statt. Im Viertelfinale trat er gegen den Hamburger Dusan Mladenovic an.  Kartal ließ seinen Gegner spüren, dass er auch noch am Samstag boxen wollte und sicherte sich alle drei Runden in dem er immer wieder saubere Einzeltreffer ins Ziel brachte. Punktsieger hieß am Freitag Adem Kartal.

Am Samstag sollte es für Kartal etwas schwerer werden, da er es mit einem sehr erfahrenen Boxer zu tun bekam. Martin Gulan aus Kroatien, der sogar schon in der Nationalmannschaft boxte. Kartal musste dieses mal auch mehr in der Defensive zeigte, was ihm ganz gut gelang. Auch brachte er gute und klare Treffer ins Ziel, der Kroate wusste sich allerdings auch zur Wehr zu setzen. Der Kampf war bis zum Schlussgong der dritten Runde sehr spannend. Am Schluss fehlte es aber an Erfahrung und an dem letzten Biss und Kartal verpasste leider den Einzug ins Finale.

Presse | Boxen | 26.03.2015

Brahimi siegt in Walldorf

Am Samstag wurde in Walldorf der BW-Cup ausgetragen. Gemeldet waren die topfiten Athleten Fidaim Brahimi und Adem Kartal. Kartal musst leider verletzungsbedingt absagen.

Fidaim Brahimi musste also gegen den Rottweiler Waldemar Kelsch ran.

Der Kampf war von Anfang bis zum Schluss spannend. Beide begannen zunächst sehr verhalten. Kelsch ließ öfter seine Führhand draußen um Brahimi auf Abstand zu halten. Nach Versuchen Brahimi mit der Schlaghand zu treffen konnterte Brahimi geschickt mit einer links-rechts Kombination. Auf setzte Brahimi gleich in Runde Eins einen Treffer zum Kopf. Brahimi gelang es öfter von der Ringmitte aus zu boxen und Kelsch an den Seilen zu stellen. Leider musste Brahimi auch den einen oder anderen Treffer schlucken. In Runde Zwei brachte Brahimi öfters Einzelschläge gefolgt von Schlägen zum Körper. Beim Versuch zu klammern ging Kelsch mit seinem Kopf nach vorne und erwischte Brahimi, eher aber unbeabsichtigt. Brahimi liess sich dadurch aber nicht großartig aus dem Konzept bringen und ging immer weiter im Vorwärtsgang mit Meidbewegungen nach vorne und landete wiederrum einen Treffer mit der Schlaghand. In Runde Drei gelang es Brahimi auch Kelsch wieder öfters an den Seilen zu stellen und brachte seine Schlaghand ins Ziel. Bei einem wiederrum hektischen Angriffs Kelsch’s brachte dieser wieder seinen Kopf zum Einsatz und wurde mit einem Punktabzug bestraft. Der Sieg wurde dem Sindelfinger zugesprochen.

Presse | Boxen | 26.03.2015

Kartal demontiert Freiburger Gegner

Von Freitag bis Samstag wurde in Ostfildern-Ruit der BW-Cup ausgetragen.

Freitag durfte bereits Adem Kartal gegen den Freiburger Ünal Murina boxen. Das auch in einer höheren Gewichtsklasse mit bis 64 kg  anstatt bis 60 kg, da Kartal sonst an diesem Tag nicht hätte boxen können, da sich bis 60 kg kein Gegner finden konnte.

Der Kampf gestaltete sich in Runde Eins zunächst ausgeglichen, mit ganz leichten Vorteilen für den Sindelfinger. Murina versuchte immer sehr druckvoll an die Sache ranzugehen, was Kartal aber mit seiner geschlossenen und dichten Deckung sehr gut abwehrte und kontern konnte.

Ab der Zweiten Runde drehte Kartal den Hahn auf und setzte mit guten Aktionen und Kombinationen wirkungsvolle Treffer die den Ringrichter dazu veranlassten den Freiburger anzuzählen.

In der Dritten Runde war der Freiburger durch Kartal’s immensen Tempos sichtlich überfordert und wurde ein zweites mal angezählt. Die Freiburger Ecke hatte ein Nachsehen und nahmen ihren Schützling durch Werfen des Handtuchs aus dem Kampf. Gewinner durch TKO hieß Adem Kartal.

Am Samstag durften auch zwei Sindelfinger Debütanten ihr erlerntes unter Beweis stellen.

Der junge Sindelfinger Arnes Alisic kämpfte gegen den Ulmer Patrick Heltmann.

Alisic versuchte gleich zu Beginn in den Kampf zu kommen was sich aber schwerer erwies, da der Ulmer sehr viel Druck ausübte, dass sich der Sindelfinger beeindruckt zeigte. Alisic versuchte mit rechts-links-Kombinationen gegenzuhalten, die der Ulmer aber geschickt auswicht und zum Gegenangriff ansetzte. In der Dritten Runde ging dem Ulmer jedoch die Luft aus. Auf einmal war es Alisic der den Kampf bestimmte und den Rückstand verkürzte. Das reichte jedoch nicht ganz aus und der Sindelfinger wurde leider nur Vizemeister.

Zwei Kämpfe später durfte dann Gizem Karakurt gegen Julia Saks aus Radolfzell ihr Debüt beginnen.

Karakurt’s Gegnerin Saks war sehr unbequem zu boxen. Karakurt war die klar bessere Technikerin während Saks immer mit wilden Schwingern nach vorne ging. Hauptsache treffen war wohl ihr Motto. Die Sindelfingerin fand kein entsprechendes Mittel dagegen und in der zweiten und dritten Runde angezählt. Diesen Rückstand konnte Karakurt leider nicht aufholen und verlor diesen Kampf nach Punkten.

Für Karakurt und Alisic war es an diesem Tag jeweils der erste Kampf und beide zeigten eine gute Leistung und deren Potential doch zu erkennen war.