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Peter Weller · Landhausstraße 4 · 71134 Aidlingen
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Presse | Basketball | 15.03.2016

101 Punkte beim Saisonfinale

Die Sindelfinger Bezirksliga-Basketballer haben sich im letzten Saisonspiel noch mal von ihrer Schokoladenseite gezeigt und den TSV Wendlingen mit 101:57 Punkten besiegt. Trotz langer Verletztenliste konnten die Blau-Weißen immerhin mit sieben Spielern antreten. Mit klaren Vorteilen beendeten die Gastgeber das erste Viertel 17:10, aber das war erst der Anfang, denn im weiteren Verlauf legte die VfL-Erste noch eine Schippe drauf zum 43:24-Halbzeitstand. Der sonst öfter eintretende Leistungsabfall blieb aus und die Sindelfinger schafften im dritten Viertel 30:14 Zähler auf das Konto. Die Euphorie hielt an und ein dreistelliger Sieg war in Reichweite. Kapitän Georg Ntoussis schaffte in der letzten Minute den Wurf zum 101:57.

VfL Sindelfingen: Kasapolli (7 Punkte), Mavroganis (10), Music (19), G. Ntoussis (10), N. Ntoussis (11), Petropoulos (24), Osmani (19). –z–

Presse | Basketball | 24.02.2016

Ein Erfolg gegen den Angstgegner

Die U17-Mädchen der Sindelfinger Basketball-Abteilung kamen nach mühsamem 6:4-Start besser in Fahrt und siegten am Ende mit 37:16 gegen Angstgegner Ulm. Die Mädchen aus Heidenheim waren gegen die abgekämpften Gastgeber von Beginn an im Hintertreffen und mussten eine 26:47-Niederlage einstecken.

VfL Sindelfingen: Akca, Frangu (2 Punkte), Gemander, Huss (6), A. Mutlu (4), D. Mutlu, Özcan (2), Türk (41) Vazqez (2). –pw–

Presse | Basketball | 24.02.2016

Zwei Niederlagenfür das neue Team

Das neu gegründete U15-Mädchenteam der Sindelfinger Basketball-Abteilung trat bei der Premiere nur mit sechs Spielerinnen an. Sie hatten deshalb gegen die erfahrenen Ulmer Mädchen keine Chance und verloren deutlich mit 16:62. Im Folgespiel gegen die Spielgemeinschaft Nord-Schwarzwald lief es auch nicht viel besser, der Endstand war ein 20:55 aus VfL-Sicht.

VfL Sindelfingen: Aleyna Akca (6 Punkte), Aylin Akca, S. Ayas (6), M. Bektas (6), F. Cakar, N. Tok (4). –pw–

Presse | Basketball | 27.01.2016

Im zweiten Spielder erste Sieg

Am Sonntagvormittag startete das neu gegründete Team der Sindelfinger U15-Basketballerinnen zum ersten Turnier in Freudenstadt. Der erste Gegner TV Rottenburg hatte mehr Spielerfahrung. Vor allem im letzten Viertel brachten die VfL-Mädchen nicht mehr viel im gegnerischen Korb unter und verloren 27:40. Im Spiel gegen Gastgeber Freudenstadt verkaufte sich der VfL besser und gewann knapp mit 35:34.

VfL Sindelfingen: Bektas, Cakar, Kuyumcu (8 Punkte), Mustafa, Sovea, Tok, Topcuoglu (28), Esra Türk, Irem Türk (4) Ucu (22). –€pw€–

Presse | Basketball | 26.01.2016

Sindelfingen trotzt der Personalnot

Mit nur einer Auswechselspielerin mussten die Bezirksliga-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen zum Auswärtsspiel nach Derendingen fahren. Dennoch gewannen die Blau-Weißen die Partie mit 42:37-Punkten. – pw –

Presse | Basketball | 15.12.2015

Mit starkem dritten Viertel auf Platz drei

Die Bezirksliga-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen haben mit einem 47:29-Auswärtssieg beim TV Rottenburg den dritten Platz erobert. Ausschlaggebend für den Erfolg war das Auftreten im dritten Viertel. Mit besser organisierter Verteidigung schaffte Sindelfingen 11:2-Zähler zum 33:25 und ließ sich im Schlussspurt nicht mehr in Bedrängnis bringen. Jetzt ist Spielpause bis zum 17. Januar.

VfL Sindelfingen: Arena (6 Punkte), Bayram, El Sayed (9), Kalkan (3), Li-I (2), Mert (8), Nurten Yilmaz (3), Nuray Yilmaz (16). –€pw€–

Presse | Basketball | 02.12.2015

Perfekter Start für Arsim Osmani

Die Basketball-Männerteams des VfL Sindelfingen feierten Heimsiege. Die erste Mannschaft holte dabei in der Kreisliga gegen den TV Derendingen IV den ersten Sieg im dritten Spiel. Bedingt durch den Personalmangel kam der Jugendspieler Arsim Osmani zum Zug und steuerte mit Schnellangriffen, die er durch akrobatische Aktionen abschloss, zum 66:63-Erfolg 18 Punkte bei. Sindelfingen bleibt damit auf dem vierten Tabellenplatz. Die zweite Mannschaft gewann gegen Rottenburg mit 66:42. – z –

Presse | Basketball | 02.12.2015

VfL-Frauen geben die Rote Laterne ab

Die Bezirksliga-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen haben mit einem 39:31 gegen Derendingen II den ersten Saisonsieg gefeiert und sind die Rote Laterne damit los. Der VfL setzte in der ungewohnten Eichholz-Halle auf eine stabile Zonendeckung und führte in einer äußerst punktearmen Begegnung zur Halbzeit mit 18:11. Beim Stand von 35:19 kam das Sindelfinger Angriffsspiel im letzten Viertel fast zum Erliegen. Ernsthafte Zweifel am Sieg gab aber zu keinem Zeitpunkt. – z –

 

Presse | Basketball | 02.12.2015

VfL fängt frühes Gegentor und hat Pech

Frühes Gegentor nach sechs Minuten durch Kira Lein, passiver Beginn seitens des VfL – so sah die Anfangsphase der Sindelfinger Bundesliga-Juniorinnen beim FSV Hessen Wetzlar aus. Weil sich die Mannschaft mit zunehmender Spieldauer fing, reichte es trotzdem zum Punktgewinn. Den Ausgleich zum 1:1-Endstand in der 36. Minute erzielte Lea Egner nach Vorarbeit von Fabienne Fay.

Im zweiten Durchgang fand nur noch Sindelfingen statt, Wetzlar hielt mit harter Gangart dagegen. Es folgte die erste Schlüsselszene: Nach einem klaren Foulspiel im Strafraum an der einschussbereiten Dorentina Muciqi blieben der Pfiff, der draus resultierende Elfmeter und eine Rote Karte aus. In der zweiten Schlüsselszene gab es ein Foul an der eingewechselten Luise Fritz, die sich am Sprunggelenk verletzte und ausgewechselt werden musste. Der VfL hatte mit einem Lattentreffer von Vivien Fröschle erneut Pech und bleibt somit Siebter von zehn Mannschaften.

VfL Sindelfingen: Pawlowski, Vilsmeier, Westram (76. Minute Pllana), Ruess, Müller, Isabel Schlipf, Urban (41. Minute Fritz/58. Minute Fröschle), Rudolph, Egner, Muciqi (60. Minute Walter), Fay – z –

Presse | Basketball | 13.03.2013

Der VfL Sindelfingen überholt Böblingen

Die U17-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen haben das Landesliga-Derby gegen die SV Böblingen gewonnen

Von Peter Weller

Die SVB trat in voller Besetzung in der Eschenriedhalle an, während der VfL erst zehn Minuten vor Spielbeginn mit acht Spielerinnen bereitstand. Vier Stammspielerinnen fehlten, entsprechend mühsam war der Beginn. Nach einer 0:6-Startphase gelang den Gastgeberinnen bis zur ersten Pause mit Glück eine 12:8-Führung. Am Ende gewann Sindelfingen knapp mit 37:31. Der VfL konnte damit Böblingen in der Abschlusstabelle der Landesliga vom vierten Platz verdrängen. Das wurde nach Spielende mit Freudentänzen gefeiert.

VfL Sindelfingen:
Bahadir (4 Punkte), El Sayed (10), Gonsior (9), Huss, Kraut, Mullaabazi (2), Schenk (4), Türk (8).

Presse | Basketball | 08.03.2013

Auch mit 80 Jahren zählt jeder Korb

Geschäftsführer und Trainer Peter Weller engagiert sich seit 53 Jahren für die Abteilung des VfL Sindelfingen / Das Ehrenamt ist sein Jungbrunnen

Von Edip Zvizdi�§

80 Jahre? Die sind Peter Weller wahrlich nicht anzusehen. Vor allem nicht, wenn er seine Mädchen zusammenpfeift. Im wahrsten Sinne des Wortes. Erschallt die Pfeife in der Eschenried-Sporthalle, fährt es einem durch Mark und Bein. Die Spielerinnen stehen stramm und folgen den Anweisungen des erfahrenen Übungsleiters. Zumindest für ein paar Minuten. „Mit der Disziplin haben es manche nicht so", muss Peter Weller schmunzeln. Und im Grunde bringt er viel Verständnis auf für die Eigenheiten jeder einzelnen seiner Spielerinnen, lässt gar nichts auf seine Mädels kommen.

Dass er im 53. Jahr der Basketball-Abteilung des VfL Sindelfingen angehört, von 1969 bis 1997 sogar als Abteilungsleiter, ist für den 80-Jährigen ein Jungbrunnen. Der Haussegen hängt deswegen auch nicht schief, im Gegenteil. „Meine Frau unterstützt mich. So hat sie Zeit für ihre Hobbys." Etwas anders sieht es in Peter Wellers Freundeskreis aus. „Da schüttelt so mancher meiner Bekannten den Kopf über den Aufwand, den ich betreibe", verrät der ehemalige Lehrer an der Gottlieb-Daimler-Schule. Oft werde er gefragt, wie er es mit all den jungen Rabauken aushalte. „Alles halb so schlimm", entgegnet der rüstige Rentner. „Ich kann gar nicht anders. Der Großteil der Mädchen hätte sonst nur schwer die Möglichkeit, sich sportlich in einem Verein zu betätigen."

Die Mädchen, das sind in der VfL-Basketball-Abteilung über 70 Prozent Muslime. Sie finden bei den Sindelfinger Korbjägern eine sportliche Heimat. Peter Weller identifiziert sich voll mit dem Projekt des Landessportbundes „Integration durch Sport". „Das sind sehr gute Maßnahmen. Dadurch lernen die Mädels sich in der Gruppe zu beweisen." Viele der jungen Frauen hätten daheim kulturbedingt weniger zu melden, so Weller. Im Basketball eignen sie sich Selbstvertrauen an. „Wenn mir meine Spielerinnen - aktuelle wie auch ehemalige - sagen, dass sie durch den Sport ihr Selbstbewusstsein gestärkt haben, dann macht mich das glücklich", freut sich der gebürtige Stuttgarter.

Die Anerkennung, die Peter Weller im Gegenzug erfährt, festigt seine jahrzehntelange Treue zur Abteilung. Sie ist für ihn auch eine Art Lebenselixier. „Wenn ich von Spielerinnen gesagt bekomme Peter, Du bist ein guter Mensch. Schön, dass es Dich gibt, dann ist das für mich die größte Belohnung."

Nur einmal, am 28. Januar dieses Jahres, seinem 80. Geburtstag, hat er an seinen Mädels gezweifelt. Für einen klitzekleinen Moment. Er kam zur Sporthalle und wurde lediglich von zwei Spielerinnen empfangen. Es sei nichts los, sie wissen auch nicht warum, entgegneten die beiden. Als Peter Weller, wie er schmunzelnd bestätigt, „leicht enttäuscht" das Licht anknipste, folgte die Überraschung. Die Halle war rappelvoll, Speis und Trank vorbereitet. „Das war eine Gaudi", erinnert sich Peter Weller gerne.

Ein Ende seiner Aufgaben bei den VfL-Korbjägern ist nicht in Sicht. Als Geschäftsführer kümmert sich der Freizeitpilot um die Belange der Abteilung, versucht diese im Hallen-Wirrwarr zu positionieren. 2014 soll die Eschenried-Realschule samt der Sporthalle eingestampft werden. „Das heißt für uns, dass wir unsere Haupthalle verlieren." Vom Sportamt fühlt er sich bei der Suche nach einem neuen Domizil im Stich gelassen. Die zuerst angebotene, noch recht neue Eichholz-Sporthalle lehnten die Basketballer ab. „Was sollen wir dort? Dort gibt es weder eine Tribüne, noch eine Zeitmessanlage." Mittlerweile bahnt sich ein Umzug in die Pfarrwiesen-Sporthalle an. Eins steht jetzt schon fest - Gesundheit vorausgesetzt: Wohin auch immer es die VfL-Basketballer hinverschlagen wird, Peter Weller wird an der Spitze den Umzug koordinieren.

Presse | Basketball | 28.02.2013

Die VfL-Mädchen sind Spitzenreiter

Mit Aushilfstrainerin Büsra Fidan fuhren die U13-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen zum Turnier nach Jesingen. Der erste Gegner dort waren die Gastgeberinnen vom TSV Jesingen. Die VfL-Mädchen gingen schwungvoll zur Sache und überrannten den TSV im ersten Viertel mit 12:0. Auch die nächsten Abschnitte gewann Sindelfingen ohne Gegenpunkte. Erst im Schlussviertel ließ der VfL etwas nach, aber der Sieg war mit 56:4 klar. Im zweiten Spiel gegen Heidenheim gelang den jungen Sindelfinger Korbjägerinnen dann ein 71:16-Erfolg. Mit diesen zwei Siegen kam der weibliche Nachwuchs mit 6:2 Punkten vor dem punktgleichen SB Heidenheim durch ein 244:71-Korbverhältnis auf Platz eins der Tabelle. Den gilt es nun zu verteidigen.

VfL Sindelfingen:
Akca (12 Punkte), Frangu (42), A.Mutlu (33), D. Mutlu (22), Karabulut (8), Uslu (10).

Presse | Basketball | 06.02.2013

Knappe Angelegenheit gegen Haiterbach

Der Start in das Wochenendturnier begann für die U17-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen mit einem schweren Brocken. Meisterschaftsfavorit Ulm war der erste Gegner und die VfL-Korbjägerinnen verloren am Ende diese Partie deutlich mit 13:54. Punkten.

Der nächste Gegner Haiterbach setzte den VfL mit einem Blitzstart unter Druck und ging 11:8 in Führung. Danach bestimmten die Gastgeber das Spiel und über 18:16 Halbzeitstand ging der VfL bis zur letzten Pause 28:19 in Führung. Durch Erreichen der Foulgrenze fielen die Centerspielerinnen Kraut und Schenk aus, sodass es gegen Ende noch knapp wurde. Bei 33:31 kam das Schlusssignal.

Durch diesen Erfolg verbesserten sich die Sindelfingerinnen auf den vierten Tabellenplatz.

VfL Sindelfingen:
Accordi (7 Punkte), Aida Kozlicic, Alma Kozlicic (4), Huss, Kraut (4), Mullaabazi (6), Schenk (2), Türk (12), Yoursever (5).

Presse | Basketball | 12.12.2012

Der VfL ist in der Meisterrunde dabei

Nicht ganz wach traten die U17-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen im Landesliga-Derby gegen Böblingen an. Zwar endete das erste Viertel mit 6:6-Gleichstand, aber dann trat in der Erfolgsquote fast Ebbe ein. Nur vier Punkte im weiteren Spielverlauf waren zu wenig. So kam am Ende nur eine 10:20-Niederlage heraus. Das zweite Spiel gegen Nagold lief im ersten Viertel ebenfalls nicht rund, der VfL lag 6:11 zurück. Danach jedoch spielten die Sindelfingerinnen in der Verteidigung und im Angriff effizienter und waren zur Halbzeit 20:15 vorn. Das Kräfteverhältnis blieb bis zum Ende gleich, mit 50:28 gingen die Punkte an den VfL, was den zweiten Platz sicherte. Damit kommt das Team in die Meisterrunde der besten sechs Mannschaften.

VfL Sindelfingen:
Accordi (18 Punkte), Bahadir (3), El Sayed (12), Kraut (10), Karakas, Mullaabazi (10), Schenk (3), Türk (6).

Die U13-Mädchen dominierten von Anfang die Gäste aus Böblingen und gewannen 50:22. Der Einsatz im ersten Spiel rächte sich gegen Tübingen, denn dort mussten die Gastgeber nach 18:18-Pausenstand am Ende mit 28:32 die Punkte abgeben.

VfL Sindelfingen:
Akca (2), Bilik (6), Frangu (18), A.Mutlu (22), D. Mutlu (8), Karabulut (6).

Presse | Basketball | 26.10.2012

Im zweiten Spiel die Kurve bekommen

Im ersten Turnier mit Trainer Udo Klatt gab es für die U13-Basketballerinnen des VfL Sindelfingen eine Niederlage und einen Sieg beim ersten Saisonturnier in Böblingen.

Allerdings konnte der neue VfL-Coach nur mit sechs Mädchen in der Nachbarschaft antreten. Gegen die überdurchschnittlich großen Mädels aus Rottenburg konnten die Sindelfingerinnen nur im ersten Viertel bestehen (4:4). Zwar gelangen bis zur Halbzeit mehr Punkte, aber Rottenburg war noch erfolgreicher, vor allem unter dem Korb (12:18). Nach der Pause kam beim VfL Sindelfingen der große Einbruch mit 2:18 Zählern zum 14:36 und das Ende wurde mit 16:56 enttäuschend.

Gegen Gastgeber Böblingen sah es zum Start mit 4:8 ebenfalls nicht besonders gut aus, aber bis zur Halbzeitpause konnten die VfL-Mädchen das Spiel drehen und führten 16:10. Diesen Lauf konnten die Sindelfingerinnen auch in der Folgezeit fortsetzen und über 28:18 am Ende dank seiner schnellen Flügelspielerinnen einen 34:25-Sieg holen. Der Einstand von Trainer Udo Klatt war gerettet.

VfL Sindelfingen:
Berisha, Frangu (20 Punkte), Bilik (4), A. Mutlu (18), D. Mutlu (8), Uslu.

Presse | Basketball | 04.08.2012

Korbjägerin in der Glitzerwelt

Die Sindelfingerin Leyla Mert macht nicht nur auf dem Spielfeld eine gute Figur

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdi�§

Leyla Mert ist derzeit sehr gefragt. So sehr, dass die 22-Jährige seit zwei Monaten ihre sportliche Leidenschaft nicht mehr ausleben konnte. Zum einen hält ihr Rhetorik-Studium in Tübingen die Sindelfingerin vom Basketball fern. Mehr noch aber ihr Job als Model.

Beim VfL Sindelfingen hat man Leyla Mert länger nicht mehr gesehen. Die Saison ist zwar schon eine Weile in der Sommerpause, doch bereits im Endspurt der vergangenen Runde wurde die Center-Spielerin bei den Bezirksliga-Basketballerinnen des VfL schmerzlich vermisst. Die erhoffte Rückkehr in die Landesliga musste das Team von Trainer Peter Weller somit um ein weiteres Jahr verschieben.

Beim VfL sieht man das mit einem weinenden und einem lachenden Augen. Klar, ihre Körbe fehlen der Mannschaft sehr. Sie ist der verlängerte Arm von Peter Weller auf dem Spielfeld. Gleichzeitig sind die Mädels aber mächtig stolz auf Leyla Merts Dauerpräsenz in der Glitzerwelt. Und der Trainer, der seit Jahren den Sindelfinger Basketball oft als Ein-Mann-Schau am Laufen hält, sagt selbst: „Die Leyla ist schon eine Besondere und deshalb auf jeden Fall eine Geschichte wert." Da schwingt bei Peter Weller reichlich Stolz mit.

Ob der Aufstieg in der kommenden Runde gelingen wird, darf zumindest stark bezweifelt werden. Leyla Mert wird erneut den großen Teil der Saison verpassen. Die Rhetorik-Studentin an der Tübinger Uni zieht es für vier Monate in die Vereinigten Staaten, in die Nähe von Los Angeles. „Ich lege ein Auslandssemester ein", freut sich Leyla Mert auf den Trip über den Großen Teich.

An der kalifornischen Küste kennt sich die gebürtige Bosniakin bestens aus. Zwei Monate weilte sie bereits in der Stadt der Engel. Vor zwei Jahren war das, als sie um die Krone bei Germanys Next Topmodel kämpfte. Aus einer Laune heraus und mit der Unterstützung ihrer Freundinnen hatte Leyla Mert sich spontan entschieden, bei der von Heidi Klum moderierten fünften Staffel anzutreten. Ohne eine bestimmte Zielvorgabe gametwist.

Aus 2000 Kandidatinnen galt es die Siegerin zu küren. Der Koffer war bereits für zwei Wochen gepackt und tatsächlich schaffte es Leyla Mert in die engere Auswahl. „Für mich war das ein Abenteuer. Ich wollte einfach sehen, wie weit ich es schaffe", erinnert sich die hoch gewachsene Sindelfingerin. Mit jeder Runde, die Leyla Mert weiter kam, stiegen aber auch die Erwartungen. Schließlich wartete auf die letzten 18 Kandidatinnen eine halbe Weltreise. „Da wollte ich dabei sein", erinnert sie sich.

Geschafft. Auf Köln, Berlin und München folgten fünf Tage Kapstadt, ehe es für zwei Wochen nach New York ging. Die letzten zehn Kandidatinnen durften schließlich für ganze zwei Monate nach Los Angeles. Die Teilzeit-Model-Karriere bekam den entscheidenden Schub. Am Ende stand der sechste Rang - mehr, als sich die bescheidene Sindelfingerin erhofft hatte.

Mittlerweile hat sich Leyla Mert im Model-Geschäft etabliert. Der Zwei-Jahres-Vertrag mit Heidi Klums Agentur ist ausgelaufen. Bei Peyman Amin, einst Juror bei Germanys Next Topmodel, fühlt sie sich nun bestens aufgehoben. Anfang Juli war sie bereits zum fünften Mal bei der Fashion Week in Berlin. Die Pars Management Modelagentur ist darüber hinaus auch in Los Angeles vertreten, wodurch Leyla Mert mit Aufträgen während ihres Auslandssemesters rechnet. „Los Angeles ist ein guter Modelmarkt für mich und auf Werbung spezialisiert", sagt Leyla Mert. „Paris, Mailand oder New York sind eher für die ganz dünnen Models geeignet."

Erste Schritte wagte die Sindelfingerin auch im Bereich Film und Fernsehen. Bei der RTL-Serie „Alarm für Cobra 11" hatte Leyla Mert bereits eine kleine Rolle - sinnigerweise als Model. Und auch beim Frühjahrs-Ohrwurm „Easy" vom Stuttgarter Nachwuchs-Rapper Cro spielte sie im Musikvideo mit. „Das waren sehr schöne Erfahrungen", so Leyla Mert.

Dass bei all den beruflichen Möglichkeiten der Basketballsport in den Hintergrund rückt, weiß auch Peter Weller. Der „Mr. Basketball" des VfL Sindelfingen bringt aber vollstes Verständnis für seinen Schützling auf. „Studium und Arbeit gehen vor." Vermissen wird er die elegante und effektive Spielweise seiner Mittelspielerin dennoch. Auch wenn sich die 1,80 Meter große Leyla Mert nie mit der Centerposition anfreunden konnte. „Das Körperliche war nie Leylas Ding. Eine exzellente Rebounderin war sie dennoch", hält Peter Weller große Stücke auf seine größte Spielerin.

Ganz verzichten will Leyla Mert auf Basketball aber auch in den USA nicht. „Schon bei meinem ersten Aufenthalt in Los Angeles während Germanys Next Topmodel habe ich mit der späteren Gewinnerin Alisar Ailabouni regelmäßig gespielt. Es werden sich auch dieses Mal Mitspielerinnen finden."

Ob sie nach ihrer Rückkehr aus den USA wieder im Dress des VfL Sindelfingen auflaufen wird, steht noch in den Sternen. „Mal sehen, ob wir überhaupt ein Team zusammen bekommen", ist Leyla Mert skeptisch. Auch Peter Weller hegt Zweifel, ist sich aber sicher, dass für diesen Fall auch die gegnerischen Mannschaften Leyla Mert vermissen würden. „Fehlte sie bei den Spielen, kam vom Gegner immer gleich die Frage: Wo ist denn euer Model?", schmunzelt der Geschäftsführer der VfL-Basketballer.

Presse | Basketball | 30.11.2010

Mit 69 Punkten auf Platz sechs

Mit aggressiver Verteidigung unterbanden die Sindelfingerinnen die meisten Angriffe der Gastgeber, konnten aber selbst noch nicht so effektiv punkten. So stand es zur ersten Pause 12:8 für den VfL. Danach lief es aber rund im Angriff und danach erspielten sich die Sindelfingerinnen eine 33:12-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel wurde die erste Garnitur etwas geschont, wodurch Urspring Aufwind bekam und den Vorsprung auf 34:46 verkürzte. Im Endspurt legte der VfL noch mal nach und holte einen 69:49-Sieg. Leyla Mert erledigte dabei den Hauptanteil. Unterm eigenen Korb pflückte sie die meisten Rebounds, spurtete dann ohne Ball nach vorne und sorgte dann, nachdem sie den Ball wieder zugespielt kam, mit insgesamt 30 Punkten für einen glanzvollen Auftritt. Mit dem jetzt erreichten sechsten Platz hat der VfL den Anschluss ans Tabellenmittelfeld gefunden.

VfL Sindelfingen: Baskoey (3 Punkte), Beyer, Celik, Kalkan (12) Kern (10), Mert (30), Reifenstein, Tepic (4),Wochele (8), Yilmaz (2)

Die Bezirksliga-Männer des VfL mussten bei Croatia Freudenstadt auf Korbjagd gehen. Vom Start weg hatten die Sindelfinger Mängel in der Abwehr, die Angriffe liefen gut. Mit 20:29 lag der VfL aber schon nach dem ersten Viertel deutlich zurück. Der zweite und dritte Durchgang war ausgeglichen, was sich in den Zwischenständen 46:52 und 67:71 widerspiegelte. Im Schlussspurt legte die Croatia noch mal zu und gewann mit 103:89-Punkten.

1 kişilik oyunlar

VfL Sindelfingen: Aghabeigi, Batschi, Ehmann, Elmedahe, Feldberg, Frisullo, Hijazi, Philippi, Sanders, Schaab, Schulze.

Presse | Basketball | 24.11.2010

Drei Siege in vier Partien

Die Sindelfinger Basketballer haben einen fast perfekten Spieltag hinter sich. Bei vier Partien gab es drei Siege und nur eine knappe Niederlage.

Im Landesliga-Duell mit Tabellennachbar Balingen lagen die U20-Basketballer zunächst mit 24:27 knapp zurück. Bis zur Pause zündeten die Sindelfinger dann den Turbo und schafften mit 35:23-Korbpunkten eine klare 59:50-Halbzeitführung. Nach der Pause blieben die Gastgeber weiterhin das bessere Team und gewannen am Ende mit 114:101-Punkten.

Dass ein Teil der Spieler sich beim U-20-Spiel bereits stark beanspruchte, machte sich in einem zähen Beginn beim Bezirksligaspiel der VfL-Männer gegen Tübingen III bemerkbar. Sindelfingen verlor das Spiel mit 80:84 und fiel in der Tabelle auf den siebten Platz zurück.

Die Basketballer der VfL Sindelfingen II gewannen dagegen mit 80:64 gegen das Ersatz geschwächte Team aus Pliezhausen.

Einen positiven Schlusspunkt unter diesen Spieltag setzten die Frauen des VfL Sindelfingen mit ihrem deutlichen 69:37-Erfolg gegen die TSG Giengen. Dadurch verbesserte sich das Team auf Platz sieben in der Bezirksliga-Tabelle. Ebenfalls positiv: VfL-Spielmacherin Jenny Kern überzeugte nach sechs Wochen Auslandsaufenthalt mit bekannter Übersicht und spektakulären Korbwürfen.

Presse | Basketball | 27.01.2010

Die Oberliga ist in Reichweite

Die Sindelfinger U18-Basketballer sind auf dem Weg zur Aufstiegsrunde in die Oberliga-Württemberg.

Mit gut besetzter Bank hatten die Sindelfinger in der heimischen Eschenriedhalle keine Probleme gegen die sieben Herrenberger. Sie legten im ersten Viertel gleich 30:15 Punkte vor und bis zur Halbzeitpause bei 49:21 war die Richtung zu einem dreistelligen Sieg für den VfL-Nachwuchs bereits vorgegeben.

Nach dem Wechsel zündeten die Schützlinge von Sindelfingens Trainer Milton West dann aber ein Feuerwerk und spielten die Gäste im dritten Viertel mit 49:8 Punkten zum letzten Zwischenstand von 98:29 glatt an die Wand.

In der Schlussphase wurde ein Gang zurückgeschaltet, es reichte aber trotzdem zu einem 125:38-Sieg. Die Sindelfinger stehen jetzt auf dem ersten Platz und sind den Aufstiegsspielen zur Oberliga damit sehr <a href="http://gametwist.jetspiele.com/" rel="dofollow" target="_blank" title="gametwist">gametwist</a> nahe gerückt.

VfL Sindelfingen: Aghabegi (17 Punkte), Ahmetaj (22), Belai (17), Ehmann (10), Elmedahe (20), Hijazi (14), Lukovic (2), Sanders (9), Pascucci (9), Schenk (5).

Presse | Basketball | 26.11.2009

Die Tabellenführung ist futsch

Die U20-Basketballer des VfL Sindelfingen mussten ihre Tabellenführung abgeben. Die Schützlinge von Trainer Milton West sind nach der 75:79-Heimniederlage gegen Schwenningen nun Zweiter.

Angetrieben vom rastlosen Aufbauspieler Arber Shabani lief für den VfL Sindelfingen gegen Schwenningen zunächst alles nach Plan: Die Korbjäger von Coach Milton West hatten das Spiel im Griff und lagen nach dem ersten Viertel 25:22 vorn.

Bis zur Pause konnten die Sindelfinger, vor allem durch erfolgreiche Dreier den Vorsprung sogar auf 42:35 ausbauen. Kurz nach dem Seitenwechsel lag der VfL sogar mit 50:39 vorne. Alles schien im grünen Bereich. Die KGJ-Spieler nutzten die nachlassende Aufmerksamkeit in der Sindelfinger Verteidigung aber oft erfolgreich aus und kamen im dritten Viertel auf 56:52 heran.

1 kişilik oyunlar

Da es dem VfL nicht gelang, den wendigen und treffsicheren Spielmacher des Gegners wirksam zu bremsen, erzielte Schwenningen fünf Minuten vor Schluss bei 63:63 den Ausgleich und kam, vor allem durch Distanzwürfe, letztlich zu einem 79:75-Erfolg. Der VfL ist nun punktgleich hinter Tübingen Tabellenzweiter.

VfL Sindelfingen: Aghabeigi, Belai (6 Punkte), Edel (4), Ehmann (22), Feldberg (9), Gonzales (4), Hashani (4), Lukovic, Petropoulos, Puljic, Schneider (10), Shabani (29).