
Presse | Badminton | 15.05.2013
25. Internationales Partnerstädteturnier in Dronfield / England
Quelle: Thomas Züfle
„Badminton spielen gegen fremde Leute in fremden Ländern: Wer hätte damals schon geglaubt, dass aus dieser eher absurd anmutenden Idee ein solch starkes Konzept entstehen sollte, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat?" Sinngemäß mit diesen Worten begrüßte Graham Flowers, der Vorsitzende des englischen Organisations-Komitees, die Teilnehmer des diesjährigen Internationalen Partnerstädteturniers in Dronfield.
Damals, das war vor 25 Jahren und seit der Erstausgabe zum 725-jährigen Stadtjubiläum in Sindelfingen wechseln sich die damaligen Initiatoren mit ihren Sportfreunden aus Dronfield und Schaffhausen alljährlich ab mit der Ausrichtung des langen Turnierwochenendes. Nur letztes Jahr musste das Turnier einmal ausfallen. Das soll aber ein unglücklicher Betriebsunfall gewesen sein und so schnell nicht wieder passieren - darin sind sich alle Beteiligten einig.
Zur Jubiläumsausgabe fanden achtzehn Sindelfinger und acht Schweizer Teilnehmer den Weg ins mittelenglische Dronfield. Das waren vielleicht nicht ganz so viele wie noch vor drei Jahren, aber immerhin eine stolze Zahl, die es den britischen Gastgebern noch gut ermöglichte, wieder alle Gäste privat unterzubringen. Dies scheint auch eines der Geheimnisse zu sein, weshalb sich im Lauf der Jahre zahlreiche intensive Freundschaften unter den vormals so Fremden entwickelt haben. Ein weiterer Grund mag auch die Tatsache sein, dass das eigentliche Badminton-Turnier längst nur noch eine untergeordnete Rolle spielt und das Rahmenprogramm inzwischen einen weitaus höheren Stellenwert hat, als noch in den Gründerjahren. Damals saß man�€€ zwei Tage lang nur in der Sporthalle und bekam von Land und Leuten kaum etwas zu sehen. Heute ist viel Kreativität gefragt bei der Gestaltung des Rahmenprogramms, um einerseits etwas von sich zu zeigen, andererseits aber auch genügend Zeit und Raum zu lassen für individuelle Kontakte und Gespräche. So führte der Weg dieses Mal samstags ins nationale Kohlebergwerk-Museum, wo man dem legendären aber äußerst freundlichen englischen Wetter noch unter Tage ausweichen konnte. Abends gab es bei Livemusik auf einem Bier-Festival eine breite Vielfalt der modernen englischen Braukultur zu kosten und allerspätestens am Montag auf der Rückfahrt zum Flughafen nach Manchester konnten die Gäste bei strahlendem Sonnenschein sehen und erleben, warum der Peak-District direkt vor den Toren der Sindelfinger Partnerstadt, zu den beliebtesten Naherholungsgebieten Englands gehört.
Weil Dronfields neu renoviertes Sports-Center samstags inzwischen sehr gut ausgebucht ist und den Badminton-Clubs deshalb nicht mehr kostenlos überlassen werden konnte, fand das eigentliche Badminton-Turnier erstmals sonntags statt. Vier international zusammengestellte Teams mit je elf bis zwölf Teilnehmern kämpften acht Stunden lang um den Gesamtsieg, hatten dabei aber wieder so viel Spaß, dass das Gewinnen oft nur zweitrangig war. Am Ende triumphierte das favorisierte Team von Mannschaftskapitän Adrian Witham zu dem auch Lorna Ronksley, Tim Gollins und Gavin Chater zählten (alle Dronfield), ebenso wie Lisa Kattiger und Martin Bartholdi aus Schaffhausen oder Oliver Strileckyj und Savas Chalkidis aus Sindelfingen. Die Siegestrophäe wurde wieder überreicht von der englischen Parlaments-Abgeordenten Natascha Engel, einer gebürtigen Deutschen mit politischem Einfluss in London. Auch wenn einige Teilnehmer das Turnerwochenende noch einige Tage lang in den Knochen spüren sollten, blieb für alle wieder einmal die Erkenntnis, dass die vermeintlich absurde Idee von vor 25 Jahren, wohl gar nicht so dumm gewesen sein kann.
Mehr Bilder vom ganzen Wochenende gibt es auch auf der Badminton HP der Sindelfinger Badmintonabteilung.

Presse | Badminton | 24.04.2013
Jugend: Perspektiv-Turniere in Neuhengstett und Mössingen
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Seit einiger Zeit finden die Trainingsabende der Sindelfinger Badmintonabteilung regen Zulauf auch bei den Allerjüngsten. Auf den Perspektivturnieren in Neuhengstett und Mössingen sammelten einige dieser jungen Talente nun auch erste Turniererfahrungen und durften sich über tolle Ergebnisse freuen.
Perspektivturniere sind vor allem für Turnier-Neulinge der optimale Einstieg in den Wettkampfsport. Die Jüngsten lernen, sich unter Wettkampfbedingungen mit der Konkurrenz auseinander zu setzen und geben sich und den Trainern wichtige Erkenntnisse für die weitere Trainingsinhalte. Aber auch für die bereits etablierteren Jugendlichen, die sich bisher nicht für Turniere auf höheren Ebenen qualifizieren konnten sind die Turniere auf dieser Ebene eine ideale Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.
Erstmals waren neben den Jugendlichen der etablierten Trainingsgruppen von Gerhard Richter und Markus Feuerstein (Dienstag und Donnerstag) jetzt auch die Jüngsten aus der Montagsgruppe mit von der Partie. Als jüngster Teilnehmer schaffte es Paul Rosenstiel nach seinem dritten Platz in Neuhengstett in Mössingen nun bis ins Finale. In der Altersklasse U11 unterlag der Achtjährige dem zwei Jahre älteren Lokalmatadoren Alexander Sega zwar noch in zwei Sätzen, überzeugte aber mit vorbildlichem Ehrgeiz. Für bessere Ergebnisse muss er mit seinem Trainer Markus Todt jedoch noch intensiv an der Verbesserung seiner Schlagtechnik arbeiten.
Sebastian Proffen dominierte gleich zwei Mal die U13-Konkurrenz und sicherte sich ohne Satzverlust die beiden Turniersiege. „Bei ihm müssen wir jetzt versuchen, sein Talent, seine Energie und seinen Ehrgeiz in die richtige Bahnen zu lenken", so VfL Jugendtrainer Gerhard Richter. Joel Weis wurde in derselben Altersklasse Zehnter.
Xander Heller verbesserte sich in Mössingen um einen weiteren Platz und belegte dieses Mal Rang zwei. Den Turniersieg in der Altersklasse U15 verpasste der 13-Jährige nur denkbar knapp. Bis ins Endspiel hatte er keinen Satz abgegeben und gewann auch dort noch den ersten Durchgang mit 21:10. Dann jedoch riss der Faden: Er vergab einige Matchbälle und unterlag zwei Mal mit 20:22. Matthias Proffen, der ältere Bruder von Sebastian, belegte bei seinem Turnierdebüt einen guten neunten Platz. Wäre er im entscheidenden Auftaktmatch nicht mit 20:22 im dritten Satz unterlegen, wäre vielleicht eine noch bessere Platzierung möglich gewesen.
Maximilian Stahl, Daniel Gabor und Quentin Krewedl spielten in der Altersklasse U17 und belegten die Plätze acht, zwölf und vierzehn. Trotz sehr guter kämpferischer Einstellung überwogen aber noch die technischen Defizite.

Presse | Badminton | 22.04.2013
Victor-BWBV-Circuit Ranglistenturnier: Erfolge rechtfertigen Aufwand
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Gäbe es bei einem Badminton-Ranglistenturnier eine Mannschaftswertung, das 10-köpfige Team des VfL Sindelfingen hätte sie am vergangenen Samstag in eigener Halle gewonnen. Die Sindelfinger Aktiven stellten im Hinterweil nicht nur das größte Kontingent, auch die jeweiligen Platzierungen in Einzel und Doppel können sich sehen lassen - allen voran der erste Platz von Daniela Wochelen.
Die Ausrichtung eines Ranglistenturniers gehört in den vier Bezirken des Baden-Württembergischen Badminton-Verbandes zu den eher undankbaren Aufgaben. Trotz niedriger Teilnehmerzahlen muss für eine solche, eintägige Veranstaltung annähernd die gleiche Infrastruktur aufgeboten werden wie bei einer weitaus attraktiveren, zweitägigen Meisterschaft. Entsprechend ernüchternd fällt meist auch das materielle Fazit aus. Dennoch ist es wichtig, solche Turniere im Rahmen des Victor-BWBV-Circuit anzubieten, denn sie sind eine gute Plattform vor allem für all diejenigen Spielerinnen und Spieler, die sich Wettkampfpraxis außerhalb der acht Mannschaftsspieltage pro Saison verschaffen wollen.
Von den ursprünglich 70 gemeldeten Teilnehmern sagten einige noch kurzfristig ab oder fehlten gar unentschuldigt, was VfL-Sportwart Dennis Mohr und sein junges Turnierleitungs-Team dazu zwang, einige Konkurrenzen nochmals neu auszulosen. Gespielt wurden zuerst die Damen- und Herreneinzel, dann die jeweiligen Doppel. Erfolgreichste Teilnehmerin aus Sicht der Sindelfinger Gastgeber war Bezirksliga-Spielerin Daniela Wochelen. Sie gewann das Dameneinzel der B-Klasse (bis Bezirksliga) und wurde an der Seite der Rottenburgerin Boi Nhi Do zweite im Doppel der A-Klasse (Landesliga und höher). Die beiden unterlagen im Endspiel gegen Franziska Lupberger und Martina Stützle vom frischgebackenen Verbandsliga-Meister TSV Altshausen. Ebenfalls einen Platz auf dem Podest erspielten sich Dennis Mohr und Andy Hickl. Sie wurden Dritte im Herrendoppel der A-Klasse, hinter Achim Seidel und Ahmed Shabal vom VfL Herrenberg und vor deren Vereinskollegen Jörn Brand und Jens Ullrich.
Die weiteren Platzierungen der Sindelfinger Teilnehmer:
HE A-Klasse: Heiko Munz (12), HE B-Klasse; Max Ilgenfritz (5), Tobias Zebisch (8), DE B-Klasse: Daniela Wochelen (1), Henriette Knapp (4), HD A-Klasse: Max Ilgenfritz/Jens Teichelmann (7), HD B-Klasse: Tobias Zebisch/Tim Wohlfarth (4), DD B-Klasse: Henriette Knapp/Elisa Urban (3).
Presse | Badminton | 17.04.2013
Bezirksranglistenturnier A-/B-Klasse - Sindelfinger Hinterweilhalle
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Ranglistenturnier für aktive Spieler
Die Badmintonabteilung des VfL Sindelfingen hat sich in den vergangenen Jahren vor allem als Gastgeber zahlreicher, zum Teil hochkarätiger Meisterschaften einen guten Namen erarbeitet. Nun findet am Samstag in der Hinterweilhalle endlich auch wieder ein einfaches Ranglistenturnier für aktive Spieler statt.
Im Jugend- und Schülerbereich wird Badminton vorwiegend als Individualsport betrieben. Das heißt, jeder Spieler, jede Spielerin hat seinen sportlichen Erfolg bei Ranglistenturnieren oder Meisterschaften in eigener Hand und ist bei entsprechendem Misserfolg auch nur sich selbst Rechenschaft schuldig. In den höheren Jugendklassen gewinnen zunehmend Doppel und Mixed an Bedeutung. Mannschaftswettkämpfe, auf denen ein ganzes Team zum Gesamtergebnis beiträgt, spielen aber noch immer eine untergeordnete Rolle.
Dies ändert sich meist erst im Erwachsenenalter. Viele Jugendliche finden dann ihren Platz in den aktiven Mannschaften und konzentrieren sich fortan auf diesen Wettbewerb. Meisterschaften oder gar Ranglistenturniere für Einzel, Doppel oder Mixed werden kaum noch besucht. So war dies über viele Jahre hinweg zumindest beim VfL Sindelfingen. Seit einiger Zeit aber stieg das Interesse an zusätzlichen Angeboten vor allem bei den jungen Erwachsenen wieder an, so dass es nur noch eine logische Folge war, dass auch die Sindelfinger wieder eines dieser Turniere auf Bezirksebene ausrichten.
Das Turnier im Rahmen des Victor-BWBV-Circuit beginnt am Samstag in der Sindelfinger Hinterweilhalle um 10:00 Uhr mit den Einzeln der A- und B-Klasse, gefolgt von den jeweiligen Damen- und Herrendoppeln, die gegen 14:30 Uhr starten sollen. Erwartet werden etwa 70 Spielerinnen und Spieler aus den Vereinen des Bezirks Südwürttemberg. Davon stellt allein der VfL zehn Teilnehmer: Fürs Einzel der A-Klasse hat Heiko Munz gemeldet, in der B-Klasse sind Tobias Zebisch und Daniela Wochelen am Start. Im A-Klasse-Doppel stellen Max Ilgenfritz und Jens Teichelmann eine interessante Paarung. Andy Hickl und Dennis Mohr sind in derselben Konkurrenz am Start, während Tobias Zebisch mit Tim Wohlfahrt ebenso für die B-Klasse gemeldet haben, wie Elisa Urban und Henriette Knapp.

Presse | Badminton | 19.03.2013
Südostdeutsche Meisterschaften der Altersklassen
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Die südostdeutschen Senioren-Meisterschaften waren für den ausrichtenden VfL Sindelfingen einmal wieder nicht nur ein hochklassiger Event im Grenzbereich des Machbaren. Ein Blick in die Siegerlisten zeigt auch eindrucksvoll, welche Qualität der VfL nun schon seit Jahrzehnten in seinen Kadern hat.
Die Stimmung in der Sindelfinger Hinterweilhalle glich zeitweise der eines großen Familientreffens. Nie zuvor waren so viele aktuelle und vor allem ehemalige Leistungsträger des VfL in der Halle - nicht einmal beim 50-jährigen Jubiläum der Badmintonabteilung vor knapp sieben Jahren. Dietmar Hechler, Dieter Frick, Rolf Rüsseler, Tanja Eberl (geb. Spahr), Andreas Hirschmann, Simone Widmaier (geb. Pfeil), Heike Hamm (geb. Stohlmann) und Ralph Hamm kämpften gemeinsam mit den aktuellen VfL-Spielern Antje Mohrs, Ariane und Andreas Pott, Uwe Sachs, Jens Teichelmann und Oliver Strileckyj um bestmögliche Platzierungen. Auch Karin Hökel-Rüsseler und ihre Schwester Christa „Schnürle" Hökel waren in der Halle, ebenso wie Volker Herok - wenn auch nur zum Zuschauen und Anfeuern ihrer ehemaligen Mannschaftskollegen oder zum Austausch zahlreicher Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit in der ersten Mannschaft des VfL.
Viele der 191 gemeldeten Teilnehmer betreiben den Sport heute nur noch sporadisch oder gar nicht mehr und treffen sich nur noch zu ganz wenigen Oldie-Turnieren. So wie Tanja Eberl, die in den 80er Jahren eine der erfolgreichsten Sindelfinger Jugendspielerinnen war und der wohl erfolgreichsten Sindelfinger Generation angehörte. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf bei München, gibt nur noch ein paar Trainerstunden für den Nachwuchs und war schon seit Ewigkeiten nicht mehr in ihrer alten Heimat. Auf ein Wiedersehen mit ihr hatten sich viele ganz besonders gefreut. Bei ihrer Turnierpremiere nach jahrzehntelanger Auszeit fehlte der inzwischen 46-jährigen, die für den TSV Neubiberg-Ottobrunn startete, zwar noch die lockere Selbstverständlichkeit und Spielpraxis vieler ihrer Konkurrentinnen, dennoch belegte sie quasi aus dem Stand jeweils einen hervorragenden dritten Platz im Mixed und Doppel zusammen mit Jochen Zepmeisel (TuS Prien) und Brigitte Menacher (Pfaffenhofen).
Nach einem langen Samstag mit anstrengenden gemischten Doppeln und Einzeln sowie der Player´s Night in den Knochen brauchten einige Protagonisten lange, bis sie sich am Sonntag Morgen den Muskelkater aus den Beinen gedehnt hatten. Am besten schien dies Heike Hamm gelungen zu sein, die sich in der Altersklasse O40 nach dem Titel im Einzel und dem dritten Platz im Mixed, sonntags auch noch den ersten Platz im Damendoppel sichern konnte - zusammen mit der Schorndorferin Annette Grohmann (geb. Hild). Auch Rolf Rüsseler und Dieter Frick holten sich den Titel in der Altersklasse O55. Im Einzel waren sie gemeinsam Dritte geworden, ebenso wie Dieter Frick zuvor schon im Mixed. Andreas Hirschmann (heute DJK Regensburg) gelang ein überraschender zweiter Platz im O40-Herrendoppel.
Andreas Pott und Antje Mohrs belegten im O35-Mixed den dritten Platz, ebenso wie Heiko Munz mit Joachim Tempes (Schorndorf) und Ralph Hamm mit Carsten Eschert (TSV Neuhausen-Nymphenburg), Antje Mohrs im Einzel O40 und Dietmar Hechler im Doppel O60 an der Seite von Robert Ziller (TSG Söflingen).
Viele Akteure freuen sich schon heute auf ein Wiedersehen in drei Jahren, wenn die südostdeutschen Meisterschaften wieder nach Baden-Württemberg vergeben werden. Der VfL Sindelfingen wird sich sicherlich wieder für die Ausrichtung bewerben. Ob er aber auch den Zuschlag erhalten wird ist ungewiss, denn bei ständig steigenden Teilnehmerzahlen sucht der Verband eigentlich Ausrichter mit mindestens zwölf Spielfeldern, so dass auch die Meisterschaft der Altersklasse U22 (Junioren) mit integriert werden kann. In Sindelfingen steht so eine Halle jedoch nicht zur Verfügung. „Eine Aufteilung der Konkurrenzen in die Hinterweilhalle und das Gymnasium Unterrieden wäre theoretisch zwar denkbar", so VfL-Abteilungsleiter Michael Häupler, würde aber den doppelten Personalaufwand bedeuten. „Und das werden wir vermutlich nicht stemmen können."
Alle Ergebnisse und zahlreiche Fotos der insgesamt 42 Konkurrenzen gibt es auf der Homepage der Sindelfinger Badmintonabteilung: Badminton HP

Presse | Badminton | 12.03.2013
Versöhnlicher Saisonabschluss
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Zum Saisonabschluss konnten alle drei Badminton-Teams des VfL Sindelfingen nochmals ordentlich punkten. Allein auf die Abschlusstabelle hatte dies keinen Einfluss mehr. Die erste Mannschaft bleibt in der Verbandsliga auf Rang drei, die zweite Mannschaft steigt als Schlusslicht von dort in die Landesliga ab und die dritte Mannschaft behauptet Rang vier in der Bezirksliga.
Am allerletzten Spieltag gelangen der zweiten Mannschaft endlich drei Punkte - so viel wie bisher während der gesamten Saison. Da dies eineswegs daran lag, dass die gegnerischen Teams etwa nicht mehr motiviert gewesen wären, zeigt, dass eigentlich viel mehr drin gewesen wäre. Gegner im ersten Spiel war das junge Team der SG Heidenheim/Königsbronn, das sich durchaus noch Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen durfte - vorausgesetzt sie blieben in Sindelfingen ohne Verlustpunkt. Nach der knappen 3:5-Niederlage gegen den VfL 2 waren diese Pläne jedoch schnell begraben. Parallel zu dieser Begegnung gewann der VfL 1 als Tabellendritter sein Match gegen die SG Ehingen/Laupheim standesgemäß mit 6:2 und die dritte Mannschaft feierte in der Bezirksliga einen 5:3-Erfolg gegen Kusterdingen. Anschließend gelang den beiden Sindelfinger Verbandsliga-Team jeweils noch ein Unentschieden, die dritte Mannschaft verlor knapp gegen den vorzeitigen Meister BSV Jungingen.
Mit diesem Saisonabschluss kann der VfL durchaus zufrieden sein. Vorausgesetzt es findet sich ausreichend Stammpersonal, hätte man in der kommenden Spielzeit nun je ein Team in der Verbands-, der Landes- und der Bezirksliga. Eigentlich eine ideale Voraussetzung, um die Spielerinnen und Spieler leistungsgerecht auf die Mannschaften verteilen zu können. Da jedoch vor allem in der ersten Mannschaft einige Fluktuation zu erwarten ist, bleibt abzuwarten, ob diese Pläne auch realisierbar sein werden. Vor allem der erwartete Abgang von Andreas Witte wird die Mannschaft treffen. Der Elektrotechnik-Student war auf Ranglistenposition eins eine herausragende Stütze und zuverlässigster Punktelieferant. Er gab während der gesamten Spielzeit im Einzel nur einen einzigen Satz ab und verlor an der Seite von Andreas Pott nur ein einziges Doppel. Witte beendet jedoch bald sein Praktikum bei Mercedes und wird wohl wieder zu seinem Heimatverein BV Wesel zurückkehren.

Presse | Badminton | 12.03.2013
Südostdeutsche Meisterschaften der Altersklassen O35 bis O75 - Ein Wiedersehen mit alten Freunden
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Wenn sich am kommenden Wochenende 200 Badminton-Oldies aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen zu den Südostdeutschen Meisterschaften der Altersklassen O35 bis O75 treffen, werden in der Sindelfinger Hinterweilhalle nicht nur die Teilnehmerfelder und Tribünenplätze wesentlich besser besetzt sein als noch bei den Landesmeisterschaften vor vier Wochen - es wird auch zu einem seltenen Wiedersehen mit vielen alten Freunden kommen.
Während sich die sechs Teilnehmer des aktuellen Sindelfinger Kaders nur wenig Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen können, sieht das bei einigen ehemaligen Sindelfingern ganz anders aus. Allen voran Dieter Frick und Rolf Rüsseler. Die beiden langjährigen Leistungsträger der ersten Mannschaft sind im O55-Herrendoppel amtierende Deutsche Meister und zählen deshalb selbstverständlich auch auf südostdeutscher Ebene zum engsten Favoritenkreis. Auch Heike Hamm, die unter ihrem Mädchennamen Stohlmann in der Saison 95/96 maßgeblich am sportlichen Aufstieg des VfL in die zweite Bundesliga beteiligt war und seitdem für Augsburg spielt, gehört in allen drei Disziplinen immer zum engsten Favoritenkreis. Ihr Ehemann Ralph Hamm, ein gebürtiger Sindelfinger, ist ebenfalls nicht chancenlos.
Dietmar Hechler ist als Mannschaftsspieler des VfL Herrenberg und erfolgreicher Oldie heute wieder Stammgast in der Hinterweilhalle. Er spielt um die Titel im O55-Mixed, O60-Einzel und O60-Doppel Auch Simone Widmaier (geb. Pfeil) war zuletzt wieder öfters in Sindelfingen. Sie stieg gerade mit dem SV Illingen aus der Württembergliga ab. Seit neun Jahren nicht mehr an seiner alten Wirkungsstätte war Andreas Hirschmann, der den VfL im Jahr 2004 aus beruflichen Gründen verlassen hatte. Heute spielt er für die DJK SB Regensburg und wird wie Simone Widmaier, Ralph und Heike Hamm ebenfalls in der Altersklasse O40 an den Start gehen.
Auf eine Spielerin darf man sich aber ganz besonders freuen, auch wenn sie wohl heute nur noch ihren damaligen Weggefährten bekannt sein dürfte: Tanja Spahr kam Anfang 1980 als 13-Jährige mit ihren Eltern vom SV Böblingen nach Sindelfingen und reifte dort zu einer herausragenden Jugendspielerin mit Erfolgen auch auf deutscher Ebene heran. Für die erste Mannschaft war sie bis zu ihrem Umzug nach München im Jahr 1990 unverzichtbar. Heute heißt sie Tanja Eberl und startet für den TSV Neuhausen-Nymphenburg.
Die Meisterschaften beginnen für alle Altersklassen in der Schulturnhalle Hinterweil am Samstag um 9:00 Uhr traditionell mit den gemischten Doppeln. Gegen 13:00 Uhr werden dann die ersten Einzel aufgerufen. Die letzten Endspiele werden wegen der hohen Teilnehmerzahl wohl erst gegen 20:00 Uhr beginnen können. Sonntagmorgens geht es von 9:00 bis gegen 14:00 Uhr weiter mit den Doppeln in allen Altersklassen.
Die ausführlichen Meldelisten und Zeitpläne gibt es auf der Homepage der Sindelfinger Badmintonabteilung:
Südostdeutsche Meisterschaften 2013 der Altersklassen O35-O75
Presse | Badminton | 08.03.2013
Verbandsliga: Showdown gegen Meisterschaftsfavorit
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Zum Saisonabschluss können die beiden Sindelfinger Verbandsliga-Teams am Samstag in eigener Halle nochmals entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Meisterschaft nehmen.
Während Sindelfingens zweite Mannschaft bereits abgestiegen ist und die Spiele gegen die SG Kreis Heidenheim und die SG Ehingen/Laupheim definitiv die letzten Auftritte in der Verbandsliga sein werden, kann die erste Mannschaft vielleicht noch selbst die Meisterschale nach Sindelfingen holen - zwei Siege gegen die selben Gegner und ein wenig Schützenhilfe aus Söflingen oder Laiz vorausgesetzt. Da ein Aufstieg aber angesichts der zu erwartenden Personalprobleme in der kommenden Saison nicht mehr das primäre Ziel ist und auch die aktuelle personelle Situation nicht allzu viel Hoffnung auf einen zweifachen doppelten Punktgewinn aufkommen lässt, können die Sindelfinger die letzten beiden Begegnungen locker und ganz ohne Druck angehen.
Um 15:00 Uhr beginnt in der Hinterweilhalle das Match gegen die SG Ehingen/Laupheim. Parallel dazu empfängt der VfL 2 die SGK Heidenheim, die punktgleich mit Altshausen die Tabelle anführt. Nur zwei Punkte dahinter steht Sindelfingens erste Mannschaft, die es dann ab etwa 18:00 Uhr in der Hand hat, im allerletzten Meisterschaftsspiel gegen die ambitionierten Heidenheimer die Tabellenspitze nochmals komplett umzukrempeln.
Die dritte Mannschaft des VfL Sindelfingen empfängt in der Bezirksliga zuerst den TSV Kusterdingen, bevor sie zum Abschluss auf den vorzeitigen Meister BSV Jungingen trifft. Selbst bei nicht optimaler Punkteausbeute wird das jüngste VfL-Team die Saison auf einem sicheren Platz in der vorderen Tabellenhälfte beenden.

Presse | Badminton | 06.03.2013
Käsreiterturnier für Hobbyspieler
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
Spende an Nachbarn in Not
Die frühen Ausgaben des Sindelfinger Käsreiterturniers waren noch als Wettbewerbe für aktive Badmintonspieler konzipiert. Inzwischen obliegt die Organisation längst der Freizeitgruppe des VfL, die daraus eines der beliebtesten Hobbyturniere der Region machte und die erwirtschafteten Überschüsse stets an wohltätige Zwecke spendet. Dieses Mal gehen 500,- Euro an „Nachbarn in Not".
Rund 80 Spielerinnen und Spieler aus ganz Baden-Württemberg waren am vergangenen Sonntag der Einladung gefolgt und zur 14. Auflage in die Sindelfinger Hinterweil-Halle gekommen. Um das Niveau für alle Teilnehmer möglichst ausgeglichen zu gestalten, feilte man auch in diesem Jahr wieder ein wenig am Austragungsmodus. So wurde nicht nur aktiven Spielern mit gültigem Spielerpass die Startberechtigung verweigert, erstmals durften auch die lizenzfreien Spieler nicht mitmachen, die bei höherklassigen Aktiven-Turnieren teilnehmen. Diese Maßnahme stieß bei manchen Betroffenen zwar auf Unverständnis, kam bei der überwiegenden Mehrheit der Beteiligten aber sehr gut an. Nicht zuletzt auch deshalb sollte diese Ausgabe des Käsreiter-Turniers zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten der jüngeren Vergangenheit avancieren.
Damit auch jeder Teilnehmer garantiert auf seine Kosten kommt, wurde wie üblich im Schweizer System gespielt, bei dem Doppel und Mixed die gleiche Anzahl an Spielen haben und niemand vorzeitig ausscheiden muss. Für einen reibungslosen Ablauf begrenzte die Turnierleitung um Dennis Mohr und Andy Hickl alle Begegnungen auf jeweils zwei mal sieben Minuten. Dennoch kamen in acht Stunden 153 Spiele zustande.
Die Sindelfinger Gastgeber konnten in allen drei Disziplinen jeweils einen Podestplatz erringen. Die großen Gewinner im Team des VfL waren Martina Beilharz und Markus Feuerstein. Im Damendoppel konnte Beilharz mit ihrer Partnerin Andrea Schäfer einen starken zweiten Platz erspielen und wurde an der Seite von Markus Feuerstein Dritte im gemischten Doppel. Feuerstein sicherte sich mit Jean Wigena ebenfalls den zweiten Platz im Herrendoppel. Knapp den Podest verfehlten Harald Wagner und Oliver Roth. Sie landeten auf dem undankbaren vierten Platz. Sieger im Herrendoppel wurden Andreas Kunth und Masahiro Nakatani, im Damendoppel gewannen Tanja Winkler und Christiane Ayala Villareal. Tanja Winkler bildete zusammen mit Roland Dolensky das erfolgreichste Mixed.
Presse | Badminton | 24.02.2013
Der VfL wird zum Zünglein an der Waage
Quelle: Thomas Züfle (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit)
VfL Sindelfingen Verbandsliga + Bezirksliga
Von Thomas Züfle
Am vorletzten Spieltag ließen die erste und die dritte Badminton-Mannschaft des VfL Sindelfingen zuhause jeweils einen Punkt liegen, während der VfL 2 seinen ersten Saisonsieg in der Verbandsliga feiern konnte.
Bei vier noch ausstehenden Heimspielen war die Saison jedoch für alle drei Sindelfinger Teams bereits vor diesem Spieltag so gut wie gelaufen. Wegen der Babypause von Claudia Rösch ist die erste Mannschaft nicht mehr ausgeglichen genug besetzt, um in der Verbandsliga ernsthaft um die Meisterschaft mitspielen zu können. Die zweite Mannschaft hatte dort bei sieben Punkten Rückstand bereits keine Chance mehr auf den Klassenerhalt und die dritte Mannschaft hatte ihren Platz in der vorderen Hälfte der Bezirksliga ebenfalls schon sicher. Dennoch gingen die Sindelfinger den vorletzten Spieltag nochmals mit aller gegebener Ernsthaftigkeit an.
Vor dem 4:4-Unentschieden gegen die TSG Söflingen war der ersten Mannschaft bereits ein 6:2-Erfolg gegen den TSV Laiz gelungen. Trotz dieses Punktverlustes behalten die Sindelfinger ihren dritten Platz in der Verbandsliga und konnten den Abstand zum Tabellenführer gar auf nur noch zwei Zähler verkürzen. Grund dafür ist die Heimniederlage des bisherigen Spitzenreiters Heidenheim gegen den TSV Altshausen. Wenn die Heidenheimer am 9. März zu Gast in der Hinterweilhalle sein werden, kann der VfL im allerletzten Saisonspiel das Zünglein an der Waage sein und nochmals entscheidend im Kampf um die Meisterschaft mitmischen.
Die zweite Mannschaft feierte beim 5:3-Sieg über den TSV Laiz zwar ihren ersten Saisonerfolg, doch der kommt viel zu spät, um die Verbandsliga noch halten zu können. Vor den verbleibenden beiden Heimspielen gegen Heidenheim und die SG Ehingen/Laupheim beträgt der Rückstand bereits uneinholbare fünf Punkte, weshalb der VfL schon jetzt für die Landesliga planen kann.
Nach dem 5:3-Erfolg gegen Schlusslicht Steinenbronn gelang dem Sindelfinger Bezirksliga-Team beim 4:4 gegen Neuhengstett zwar eine Revanche für die bittere 1:7-Niederlage aus dem Hinspiel, für einen Sieg sollte es jedoch auch dieses Mal nicht reichen. Damit verteidigte das jüngste Sindelfinger Team seinen vierten Tabellenplatz und kann sich dessen bei sieben Punkten Vorsprung und noch vier zu vergebenden Punkten auch am Saisonende noch sicher sein.
Alle Tabellen und aktuellen Ergebnisse gibt es auf der Homepage der Badmintonabteilung: Badminton HP.



