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Badminton

Der Pressereferent unserer Abteilung berichtet über die Spiele der aktiven Mannschaften: Link.

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Presse | Badminton | 27.07.2015

Jugend: Reichlich internationale Erfahrungen für Shiva Dittmar

Shiva Dittmar ist zurzeit die fleißigste, aber auch erfolgreichste junge Badmintonspielerin des VfL Sindelfingen. Neben bis zu vier Trainingseinheiten pro Woche in Verbandskader, Verein und Schule besucht sie fast jedes Wochenende ein anderes Turnier und sammelt nun auch noch reichlich internationale Erfahrung – zuletzt beim Hexencup in Konstanz.

Auf baden-württembergischer Ebene spielt die Elfjährige im Einzel bereits ganz vorne mit. Auch im Mixed und im Doppel lief es zuletzt so gut, dass sie sich die Teilnahme an den im September anstehenden südostdeutschen Ranglistenturnieren verdient hat.

Beim internationalen Hexencup waren insgesamt 150 Spielerinnen und Spieler aus fünf Nationen am Start. In der U13-Einzelkonkurrenz verpasste Shiva Dittmar unter den dreizehn Starterinnen nur knapp das Siegerpodest und wurde Vierte. In ihren fünf Begegnungen war sie auf jeweils eine Vertreterin eines jeden Landes getroffen. Das Auftaktmatch gegen die Österreicherin Johanna Höfle (USBC Raiffeisen Wolfurt) gewann Dittmar noch souverän mit 21:7 und 21:4. Ähnlich deutlich unterlag sie im zweiten Spiel jedoch der späteren Siegerin, der extrem starken Französin Emelie Vercelot vom Club de Badminton Epinal. Dennoch war die Sindelfingerin fürs Viertelfinale qualifiziert, wo sie Gioia Scheiwiller vom BC Uzwil in einem spannenden Match bezwang. Gegen die starke Schweizerin machte die Sindelfingerin kaum Fehler und überzeugte mit sehr viel Spielwitz.

Die Halbfinalgegnerin Sarah Molodet kam aus Bayern vom TSV Neubiberg/Ottobrunn und ist bereits in der deutschen Rangliste etabliert, so dass die deutliche Niederlage kein wirklicher Beinbruch war. Im Spiel um Platz drei traf die Sindelfingerin auf die Italienerin Judith Mair vom ASV Mals, gegen die sie bereits auf dem Turnier im österreichischen Wolfurt verloren hatte. Diesmal fiel die Niederlage gegen die weitaus erfahrenere Südtiroler Meisterin bereits deutlich knapper aus.

Trotz des verpassten Podests war die Sindelfingerin guter Dinge: „Ich finde dieses Turnier einfach cool und freue mit bereits aufs nächste Jahr“. Freuen wird sie sich natürlich auch auf die anstehenden Sommerferien und den zweiwöchigen Familienurlaub. Anschließend stehen bereits die Vorbereitungen für die nächsten Turniere auf dem Trainingsplan und dann geht es wieder zwei Mal pro Woche zum Kadertraining und ins Trainingscamp – aber das macht ja auch in den Ferien viel Spaß.

Presse | Badminton | 16.06.2015

Jugend: Freude über Hattrick

„Aller guten Dinge sind drei“ dachte sich wohl die elfjährige Shiva Dittmar und gewann in Gerlingen auch das dritte baden-württembergische Badminton-Ranglistenturnier.

Vor zwei Wochen noch hatte die Sindelfingerin im österreichischen Wolfurt erste internationale Erfahrungen gesammelt. Zusammen mit ihrer italienischen Partnerin Judith Mair belegte sie auf Anhieb den zweiten Platz im U13-Doppel beim 2. Victor-Hofsteig-Youth-International, das mit 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Tschechien und Italien hervorragend besetzt war.

Kaum wieder zuhause bestätigte Dittmar nun auf Landesebene ihren Setzplatz und durfte sich über ihren dritten Einzelsieg in Folge sowie einen zweiten Platz im Doppel freuen. An der Seite ihrer Tübinger Trainingspartnerin Sandora Göhlich unterlag die Sindelfingerin im Doppel-Finale äußerst knapp gegen die an eins gesetzten Favoritinnen Sude Habiboglou (TS Esslingen) und Alina Erben (TSG Dossenheim) mit 21:23 und 18:21.

Im Einzel startete sie als Topgesetzte mit einem Freilos und spielte sich anschließend mit deutlichen Siegen ins Endspiel, wo sie erstmals nicht auf ihre Freundin Sandora Göhlich traf. Die war im Halbfinale knapp an Sude Habiboglou gescheitert. Der Zweisatz-Finalsieg mit 21:14 und 21:18 gegen die an drei gesetzte Esslingerin war stets ungefährdet.

Presse | Badminton | 18.05.2015

Premiere beim 27. Internationale Partnerstädteturnier

Die 27. Auflage des Internationalen Partnerstädteturniers führte in diesem Jahr fünfzehn Sindelfinger und zwölf Engländer nach Schaffhausen in die Schweiz. Zum allerersten Mal waren in der Sindelfinger Delegation jedoch die Teilnehmer am eigentlichen Badminton-Turnier in der Minderheit.

Seit dem 725-jährigen Sindelfinger Stadtjubiläum im Jahr 1988 findet das aus diesem Anlass ins Leben gerufene Turnier der Partnerstädte nun bereits schon statt. Sindelfingen, Dronfield und Schaffhausen wechseln sich seitdem jährlich mit der Ausrichtung ab. Nur ein einziges Mal musste das Turnier mangels ausreichender Resonanz abgesagt werden – vor drei Jahren in Schaffhausen. Umso mehr schien sich das junge Schweizer Organisations-Team nun mächtig ins Zeug gelegt zu haben, um den Teilnehmern ein ganzes Wochenende lang ein abwechslungsreiches und vor allem auch finanzierbares Erlebnis zu bieten. Bei dem aktuellen Preisniveau in der Schweiz kein leichtes Unterfangen, das nur mit einer großen Zahl an Sponsoren so gut gelingen konnte.

Stand in den frühen Jahren noch der sportliche Wettkampf im Vordergrund, so hat für alle Teilnehmer das Rahmenprogramm inzwischen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Aus einem zweitägigen reinen Sportevent ist längst ein meist dreitägiges Treffen geworden, an dem langjährige Freundschaften gepflegt und immer wieder auch neue geschlossen werden. Während die englischen Gäste von den Mitgliedern des kleinen Schaffhauser Badmintonclubs fast alle privat untergebracht werden konnten, übernachteten die Sindelfinger erstmals in der Jugendherberge statt wie bisher im Bunker.

Nach dem etwas verregneten Empfang auf den Rhenania-Terassen mit wunderbarem Blick auf den Rheinfall ging es freitags noch zu einem gemeinsamen Abendessen in die malerische Innenstadt  Schaffhausens. Samstags führte der Weg nach Hallau, in die größte Weinbaugemeinde der Schweiz. Dort warteten zwei Pferdekutschen und etwa 25 einzigartige Trottinetts (elektrische Roller) auf die Teilnehmer, mit denen dann jede Menge Spaß in den Weinbergen garantiert war. Eine Kellereiführung mit anschließender Weinprobe war ebenfalls organisiert, bevor man sich zum Abendessen mit anschließender Livemusik wieder in Schaffhausen traf.

Zum eigentlichen Badmintonturnier wurden die Teilnehmer sonntags vom Schaffhauser Stadtrat Urs Hunziger begrüßt. Anschließend standen sich sechs international gemischte Teams gegenüber, unter denen sich die Mannschaft der Sindelfingerin Christine Peter als die erfolgreichste herausstellte. Ebenfalls zum Sieger-Team gehörten Malcolm Marsden und Andrew Ronskley aus Dronfield sowie Ferdinand Florijn und Stefan und Maurice Schönauer aus Schaffhausen. Während die Sindelfinger Delegation Sonntag abends wieder nach Hause fuhr, blieben die Engländern noch einen Tag länger und machten sich bereits auf dem Flughafen wieder Gedanken, was sie denn im kommenden Jahr ihren Gästen alles anbieten wollen. Denn eines stand bereits sehr früh für alle Teilnehmer fest: „See us next year in Dronfield!“

Alle Informationen rund um das Badminton-Partnerstädteturnier sowie zahlreiche Fotos gibt es auf der Homepage der Sindelfinger Badmintonabteilung unter www.federballer.de.

Presse | Badminton | 04.05.2015

2. Baden-Württembergisches Ranglistenturnier

Nach einer längeren Durststrecke scheint die Badminton-Jugend des  VfL Sindelfingen nun endgültig wieder in Baden-Württembergs Oberhaus angekommen zu sein. Nesthäkchen Sarah Firl feierte einen gelungenen Einstand auf Landesebene, Shiva Dittmar gewann bereits das zweite Turnier in Folge und auch Matthias Proffen bestätigte seinen Setzplatz.

Wegen eines abgebrochenen Zahnes hatte die erst achtjährige Sarah Firl noch vor kurzem auf ihr Debüt auf baden-württembergischer Ebene verzichten müssen. In Eggenstein-Leopoldshafen war sie nun dabei und war damit eines von 200 Kindern und Jugendlichen. In der Altersklasse U11 begann sie das Turnier gegen meist deutlich ältere und körperlich überlegene Gegnerinnen noch sichtlich nervös und unterlag gegen die an vier gesetzte Lokalmatadorin Marlene Samman. Die nächsten beiden Spiele gewann die zierliche Sindelfingerin dann in jeweils drei Sätzen. Nur die letzte Begegnung gegen Rosa Toscano von der TSG Ehningen ging nochmals denkbar knapp mit 19:21 im dritten Satz verloren. Platz zehn ist für das Sindelfinger Nesthäkchen ein gelungener Einstand.  Kurzfristig durfte sie sogar noch Doppel spielen und gewann an der Seite ihrer letzten Einzelgegnerin eines von zwei Spielen.

Für die elfjährige Shiva Dittmar begann das Turnier mit Platz elf im gemischten Doppel der Altersklasse U13.  „Technische Defizite ihres Ehninger Mixed-Partners Carlos Toscano verhinderten noch ein besseres Ergebnis“, so VfL-Coach Gerhard Richter. Dies soll in gemeinsamen Trainingseinheiten nun aber verbessert werden.

Nach ihrem Turniersieg in Esslingen ging Shiva Dittmar als Ranglisten-Erste in die Einzeldisziplin und bestätigte ihre Favoritenrolle - wenn auch wieder denkbar knapp. Dank ihrer mentalen Stärke und ihrer ausgeprägten kämpferischen Einstellung spielte sie sich erneut ins Endspiel, wo sie zum wiederholten Male auf ihre ebenbürtige Tübinger Trainingspartnerin und Freundin Sandora Göhlich traf. Nach einem bis dahin schon nervenaufreibenden Match sah die Sindelfingerin beim 18:13 im dritten Satz bereits aus wie die sichere Siegerin. Leichte eigene Fehler und der Ehrgeiz der Gegnerin ließen das Match jedoch kippen - bis Dittmar bei 19:20 einen Matchball abwehren und selbst zweimal in Folge punkten konnte.

In der Altersklasse U17 gelang Matthias Proffen ein elfter Platz im Einzel. Nach Nasenbluten und einer deutlichen Auftakt-Niederlage waren die folgenden Spiele extrem  ausgeglichen. Dem 15-jährigen Sindelfinger gelangen zwei knappe Dreisatz-Erfolge, ehe das letzte Match ähnlich knapp verloren ging. Dennoch ist die Qualifikation für die nächsten beiden baden-württembergischen Ranglistenturniere gesichert. VfL-Coach Gerhard Richter hat bei seinem Schützling noch einige technische Mängel gesehen, die er in den kommenden Wochen gemeinsam mit seinen Trainerkollegen verbessern will.

Presse | Badminton | 29.03.2015

Saisonfinale: Mit blauem Auge davongekommen

Nach einer überraschend erfolgreichen Hinrunde und jeweils Platz zwei zur Saisonhalbzeit, fiel den beiden Badminton-Mannschaften des VfL Sindelfingen das Punktesammeln in der Rückrunde umso schwerer. Am Ende kam vor allem das Landesliga-Team gerade noch mit einem blauen Auge davon.

Sindelfingens Verbandsliga-Team ging zum Saisonfinale auswärts erneut leer aus und verlor ersatzgeschwächt seine letzten beiden Spiele in Laiz und Altshausen jeweils mit 2:6. Damit rutschte der VfL 1 einen weiteren Tabellenplatz ab und beendet die Saison auf Rang fünf, punktgleich aber mit der besseren Spieldifferenz vor der SG Gärtringen/Herrenberg 2. Von den insgesamt vierzehn Zählern hatte der VfL bereits zehn in der Hinrunde gesammelt, auswärts waren während der gesamten Saison gerade einmal zwei Unentschieden gelungen.

Auch das Sindelfinger Landesliga-Team hatte eine bemerkenswerte Hinrunde gespielt und belegte mit 9:3 Punkten Rang zwei zur Halbzeit. Im Verlauf der Rückrunde verlor der VfL jedoch immer mehr an Boden und war zuletzt sogar auf Schützenhilfe aus Böblingen angewiesen, um die Klasse noch zu halten.

Zum Saisonfinale gelang den Sindelfingen beim bis dahin punkgleichen SF Dornstadt nach denkbar knappem Spielverlauf nur ein 4:4-Unentschieden. Nachdem die Gangadharan Manoharan und Marcel Beuttler sowie Tine Peter und Daniela Wochelen den VfL gleich zu Beginn mit 2:0 in Führung gebracht hatten, fehlten dem zweiten Herrendoppel ebenso wie dem ersten Herreneinzel und dem Dameneinzel im Entscheidungssatz jeweils nur zwei Punkte zum Sieg. Ähnlich knapp gewannen Dennis Mohr und Tine Peter das anschließende Mixed mit 21:17, 20:22 und 21:18, ehe Marcel Beuttler der entscheidende Einzel-Sieg zum 4:4-Unentschieden gelang. Auch beim anschließenden 4:4 in Reutlingen war es Marcel Beuttler, der den entscheidenden Dreisatz gewann. Zuvor hatten bereits Tim Kocholl und Leon Barut im gemeinsamen Doppel wie auch in ihren beiden Einzeln gepunktet.

Mit diesen beiden Unentschieden belegt der VfL 2 zum Saisonabschluss den sechsten Tabellenplatz vor dem punktgleichen BSV Jungingen, der an diesem letzten Spieltag ohne Punktgewinn um drei Plätze abfiel.  Gerade mal zwei mehr gewonnene Spiele während der gesamten Spielzeit gaben letztlich den Ausschlag für den Klassenerhalt des VfL. Ohne den 6:2-Auswärtserfolg der SV Böblingen in Jungingen wäre aber auch dies kaum möglich gewesen. Böblingen schaffte damit noch den Sprung auf Platz drei.

Links zu allen Abschlusstabellen und Ergebnissen gibt es auf der Internetseite des VfL Sindelfingen unter www.federballer.de

Presse | Badminton | 27.03.2015

Viel Spielfreude beim 15. Käsreiter Badminton Turnier

Nach dem Karenzjahr 2014 haben die Hobby- und Feizeitspieler der Sindelfinger Badmintonabteilung zum fünfzehnten Mal ihr Käsreiter-Turnier für Gleichgesinnte ausgetragen. Dank des ausgeklügelten Schweizer Spielsystems kamen alle Teilnehmer auf die gleiche Anzahl Spiele.

In allen drei Doppel-Disziplinen wurden sechs Runden auf Zeit gespielt. So war ein "Siegen um jeden Preis" für das Weiterkommen nicht nötig, und der Spaß am Badmintonspiel stand für die Teilnehmer im Vordergrund. Dennoch entwickelten sich viele spannende Matches - vor allem, wenn gegen Ende der jeweils zwei Mal acht Minuten die Paarungen noch knapp beieinander lagen.

Sechs Damendoppel, fünfzehn Herrendoppel und achtzehn Mixed-Paarungen waren in der Sindelfinger Hinterweilhalle am Start. Neben einer starken Beteiligung der eigenen Vereinsmitglieder kamen noch Gäste aus neun weiteren Vereinen angereist, wobei die Nachbarn der SG Stern Sindelfingen zahlenmäßig am stärksten repräsentiert waren. Im Damendoppel gewann VfL-Heimkehrerin Antje Hickl zusammen mit Nina Fandrich vom TSV Oberriexingen. Auch in der Mixed-Konkurrenz gelang Antje Hickl ein Heimsieg an der Seite von Vereinskamerad Harald Wagner. Das Herrendoppel gewannen Andreas Kugel und Wolfgang Hornung (Badminton Achalm Squash) vor Hansi Jürgens und Martin Banach (SG Stern Sindelfingen), gefolgt von Jürgen Schramm (TSV Oberriexingen) und Rainer Schüssler vom VfL Sindelfingen. Die kompletten Ergebnis-Listen gibt es auf der Internetseite des VfL unter www.federballer.de

Über den erfolgreichen Turnierverlauf freuen sich nicht nur Spieler und Zuschauer, sondern auch der Sindelfinger Verein "Nachbarn in Not", dessen Projekte wie schon in den Vorjahren wieder mit der Hälfte des Einnahmeüberschusses unterstützt werden sollen.

Presse | Badminton | 16.03.2015

Jugend: 1. baden-württembergisches Ranglistenturnier - Alles nur Kopfsache?

Endlich mal wieder ein nennenswerter Erfolg für die Sindelfinger Badmintonjugend. Mit ihrem ersten Turniersieg auf baden-württembergischer Ebene belohnt sich die elfjährige Shiva Dittmar für ihr großes Engagement im Vereins- und Verbandstraining und ist nun heiß auf mehr.

Seit Shiva Dittmar im August des vergangenen Jahres in den D1-Leistungskader des Baden-Württembergischen Badmintonverbandes aufgenommen wurde, schien es für viele nur eine Frage der Zeit, bis sie sich auch in die Siegerlisten hochklassiger Turniere eintragen kann. Doch Fleiß, Talent und körperliche Fitness sind nur eine Seite der Medaille. Letztlich entscheidet auch die psychische Verfassung oft über Sieg oder Niederlage. Und auch da konnte die Elfjährige jetzt punkten.

Zwei leichte Siege in den ersten beiden Runden brachte die Sindelfingerin ins Halbfinale der Altersklasse U13. Dort traf sie auf die Esslinger Lokalmatadorin und Ranglistenerste Sude Habiboglou. Nach deutlich verlorenem ersten Satz (13:21) konterte Dittmar unter den Augen ihres Vereinstrainers Gerhard Richter mit 21:17. „Unter Druck kann sie sich in jedem Spiel steigern“, staunte der und wurde Zeuge eines ausgesprochen spannenden dritten Satzes. Nachdem sein Schützling lange Zeit mit 11:6 und 19:17 in Front lag, musste sie nach zwei unglücklichen Netzrollern den Ausgleich zum 19:19 hinnehmen.  Doch auch das warf die Elfjährige nicht aus der Bahn. Ein erfolgreicher Schmetterschlag brachte den Matchball, den sie dann ihrerseits mit einem unerreichbaren Netzroller verwandeln konnte. „So etwas gleicht sich eben im Laufe eines Matches aus“, meinte der Trainer.

Im Endspiel traf Dittmar dann wie so oft schon auf Bezirksebene auf ihre Tübingerin Trainingspartnerin Sandora Göhlich. Das immerwährende Duell der beiden Freundinnen war auch dieses Mal geprägt von großer Leidenschaft und Kampf. Erneut  entschied im dritten Satz das bessere Nervenkostüm zugunsten der Sindelfingerin. Obwohl sie dauernd einem Vier-Punkte-Rückstand nachlaufen musste, gelangen ihr beim Stand von 15:19 vier Punkte in Folge zum Ausgleich. Zwei weitere taktisch schön herausgespielte Punkte brachten dann den Turniersieg zugunsten von Shiva Dittmar.

Eigentlich hätte auch Sindelfingens viel versprechendes Nesthäkchen Sarah Firl mit nach Esslingen fahren sollen. Die Achtjährige musste jedoch wegen eines abgebrochenen Zahnes kurzfristig ihre Teilnahme absagen. In der Altersklasse U17 war Matthias Proffen am Start. Als Fünfter im Bezirk hatte sich der Fünfzehnjährige für die Landesebene qualifiziert, begann das Turnier jedoch sichtlich nervös und verlor seine beiden wichtigen Auftaktspiele. Drei Siege zum Abschluss brachten ihm am Ende Rang 17.

Presse | Badminton | 10.03.2015

Landesliga-Team muss für den Klassenerhalt noch punkten

Während sich Sindelfingens erste Badminton-Mannschaft in der Verbandsliga zu Hause nochmals drei wichtige Punkte sichern konnte, ging der VfL 2 in der Landesliga leer aus und ist damit der große Verlierer des vorletzten Spieltages.

Erstmals in dieser Spielzeit ist das Sindelfinger Verbandsliga-Team in Stammbesetzung angetreten. Nicht zuletzt dank der zuverlässigen Frauenpunkte gelang so zum Auftakt des letzten Heimspieltages auch ein 4:4-Unentschieden gegen den Tabellenführer SG Ehingen/Laupheim, der jedoch anschließend bei der wieder erstarkten SG Gärtringen/Herrenberg ebenfalls Federn ließ (2:6) und seine Spitzenposition an Mössingen abgeben musste. In der Sindelfinger Hinterweilhalle hatte Max Ilgenfritz sogar den Siegpunkt für den VfL vor Augen, scheiterte aber in einem anstrengenden und kampfbetonten Dreisatz an Johannes Neudert knapp mit 19:21, 21:19 und 18:21.

Der anschließende 6:2-Erfolg über den stark abstiegsbedrohten SB Heidenheim klingt deutlicher, als er tatsächlich war. Nur ein einziges Match ging über zwei Sätze und wurde vom Sindelfinger Mixed Ariane und Andreas Pott gewonnen. Die übrigen sieben Begegnungen wurden erst im Entscheidungssatz entschieden: Fünf davon zugunsten des VfL, der sich damit endgültig einen Platz im Mittelfeld gesichert hat.

In der Landesliga gelang allen Teams mindestens ein Punktgewinn – nur der VfL Sindelfingen ging trotz Heimvorteil leer aus. Sowohl gegen den Tabellenführer SG Ehingen/Laupheim 2 als auch gegen den Lokalrivalen SV Böblingen kamen die Sindelfinger nicht über ein 2:6 hinaus. So müssen sie zum Saisonabschluss in zwei Wochen beim SF Dornstadt nochmals unbedingt punkten, um sich vom Tabellen-Vorletzten zu distanzieren und den Klassenerhalt zu sichern. Eifrigster Punktesammler in den Reihen der Sindelfinger war ausgerechnet der Jüngste und Unerfahrenste: Leon Barut holte allein drei der insgesamt vier Sindelfinger Siege und unterlag an der Seite von Tim Kocholl auch nur denkbar knapp mit 20:22, 21:19 und 24:26 gegen das zweite Doppel des Tabellenführers.

Links zu den Detailergebnissen beider Mannschaften gibt es wie immer auf der Internetseite des VfL Sindelfingen unter www.federballer.de

Presse | Badminton | 02.03.2015

Auswärts geht nicht viel

Auswärts anzutreten gehört zurzeit nicht zu den ausgewiesenen Stärken der Sindelfinger Badminton-Teams. Wenn dann auch wieder Personalprobleme hinzukommen, ist in Gegners Halle nicht viel zu holen.

Aus drei mach zwei: Wegen dauerhaften Problemen, pro Team jeweils vier schlagkräftige Herrn und vor allem zwei konkurrenzfähige Damen aufzustellen, reduzierten die Sindelfinger zu Saisonbeginn die Zahl ihrer aktiven Mannschaften auf nur noch zwei Teams. Am vergangenen Spieltag jedoch standen dem VfL mit Antje Mohrs und Daniela Wochelen erneut nur je eine Stammspielerin zur Verfügung, so dass die beiden Mannschaftsführer viel Fantasie walten lassen und auf die Mithilfe einiger Idealisten hoffen mussten.

Claudia Ertel und Barbara Schenk halfen dem Verbandsliga-Team alleine durch ihre Präsenz und stellten damit sicher, dass der VfL überhaupt antreten durfte. Obwohl Antje Mohrs als einzig verbliebene Stammspielerin drei ihrer vier Spiele gewinnen konnte, kamen die Sindelfinger in Mössingen nicht über ein 2:6 hinaus und auch bei der SG Metzingen/Tübingen reichte es nur für ein 3:5. War der VfL nach der Hinrunde mit insgesamt neun Punkten aus fünf Heimspielen noch punktgleich mit dem Tabellenführer auf Rang zwei, rutschte er nach inzwischen drei Auswärtsniederlagen in Folge um zwei Plätze ab und findet sich nun auf Rang vier wieder.

Ganz ähnlich erging es auch dem Sindelfinger Landesliga-Team. Hier verhalfen Kathrin Niemczyk und Christian Stöckl dem VfL zur Minimalbesetzung. In der gewöhnungsbedürftigen, kleinen Halle des BSV Jungingen gelang Niemczyk zwar mit Daniela Wochelen ein überraschender Erfolg im Doppel, was letztlich jedoch nur eine Schönheitskorrektur der 2:6-Niederlage bedeutete. Christian Stöckl hingegen sorgte an der Seite von Tim Kocholl für den entscheidenden vierten Punkt zum 4:4-Unentschieden bei der SG Ulm/Wiblingen. Auch der VfL 2 hatte mit 9:5 Punkten auf Platz zwei überwintert und findet sich nun mit zwei weiteren Mannschaften und jeweils 10:10-Punkten im dicht gedrängten Mittelfeld wieder.

Presse | Badminton | 10.02.2015

Routinierte Gastgeber für routinierte Spieler - Baden-Württembergische Meisterschaften der Altersklassen O35-O70

Zum zehnten Mal in Folge waren Baden-Württembergs routinierteste Badmintonspieler nun zu Gast in der Sindelfinger Hinterweilhalle. Nach einigen Jahren ohne Titelerfolg darf sich der gastgebende VfL endlich auch wieder über zwei Landesmeister aus den eigenen Reihen freuen.

Auch wenn die Meldezahlen gegenüber dem Rekordjahr 2014 um rund ein Drittel gesunken sind, fühlen sich Baden-Württembergs Oldies wohl in Sindelfingen - noch. Das Gesamtpaket des VfL stimmt: gute Atmosphäre, kompetente Turnierleitung, gute physiotherapeutische Begleitung, tolle Übernachtungsmöglichkeiten im Marriott-Hotel und vor allem die zentrale Lage mit kurzen Wegen aus allen Himmelsrichtungen. Unter die Lobeshymnen mischen sich jedoch auch immer mehr kritische Stimmen, die vor allem die  Turnhalle der Grund- und Realschule Hinterweil betreffen und direkte Auswirkungen haben können auf die künftige Vergabe ähnlicher Events. Vor allem die anfällige Lichtanlage mit ihren zahlreich ausgefallen Neonröhren wird von den Teilnehmern immer wieder kritisiert, ebenso wie die in die Jahre gekommenen sanitären Anlagen oder der Fußboden, der trotz intensiver Bemühungen des Hausmeisters als sehr rutschig empfunden wird. Für das kommende Jahr sind neben den nächsten Landesmeisterschaften auch die südostdeutschen Altersklassen-Meisterschaften bereits wieder fest verhandelt. Ob der VfL auch darüber hinaus noch bei solchen Turniervergaben berücksichtigt werden wird, hängt nicht zuletzt von der Investitionsbereitschaft in die Infrastruktur der Sportler ab.

Das Turnier begann samstags mit den gemischten Doppeln, wo sich Lokalmatador Jens Teichelmann zusammen mit seiner Mannheimer Partnerin Manuela Schaller den Titel in der Altersklasse O45 sichern konnte. Thomas Heeß und Heike Wirth vom VfL Herrenberg belegten in dieser Konkurrenz Platz drei. Michael Bronner-Wirth (Herrenberg) wurde an der Seite von Marion Grimm (BV Rastatt) Zweiter im O50-Mixed und Zweiter im Herreneinzel derselben Altersklasse, ebenso wie seine Frau Heike im O45-Dameneinzel.

Der Sonntag war dann der Tag des Michael Häupler. Sindelfingens Badminton-Abteilungsleiter war mit dem ehemaligen Schwäbisch Gmünder Spitzenspieler Martin Bareiß im Doppel der Altersklasse O50 am Start und ließ sich den Meistertitel nicht nehmen. Sie verwiesen unter anderem die Ehninger Paarung Andreas Richter/Lars Petersen auf die Plätze (3) wie auch den Herrenberger Michael Bronner Wirth, der mit seinem 20 Jahre älteren Partner Klaus Weiler (Kornwestheim) Vierter wurde.

Auch der VfL Herrenberg darf sich über zwei Meistertitel freuen. In der Altersklasse O40 waren Achim Seidel und sein Doppelpartner Kay Zeuner (TuS Metzingen) nicht zu schlagen. Auch Dietmar Hechler triumphierte an der Seite seines Söflinger Partners Robert Ziller in der Altersklasse O55 – obwohl beide eine Altersklasse älter hätten spielen können.

Die detaillierten Ergebnisse aller fünf Disziplinen in allen sieben Altersklassen gibt im Internet auf der Homepage der Sindelfinger Badmintonabteilung unter www.federballer.de

Presse | Badminton | 02.02.2015

Ankündigung Baden-Württ. Senioren-Meisterschaften

Zum zehnten Mal in Folge richtet die Badmintonabteilung des VfL Sindelfingen am kommenden Wochenende die baden-württembergischen Senioren-Meisterschaften aus. Die jüngsten Teilnehmer müssen mindestens 35 Jahre alt sein, die ältesten sind bereits über 70.

Badminton gilt als eine der schnellsten und spektakulärsten Rückschlagsportarten überhaupt. Als Leistungssport  stellt es höchste Ansprüche an Kondition, Grundschnelligkeit oder Reflexe . Im Guiness Buch der Rekorde ist seit August 2013 ein neuer Geschwindigkeitsrekord von 493 km/h für die Anfangsgeschwindigkeit eines Federballes bei einem Schmetterschlag des malaysischen Weltklassespielers Tan Boon Heong dokumentiert (Quelle: Widipedia).  Aber auch Konzentrationsfähigkeit und taktisches Geschick sind gefordert, will man in dieser olympischen Sportart erfolgreich sein.  Wie kaum eine andere Sportart lässt sich Badminton aber auch noch bis ins hohe Alter betreiben. Wer sich davon überzeugen will, sollte am kommenden Wochenende den Weg in die Schulsporthalle der Sindelfinger Grund- und Realschule Hinterweil finden.

Das Turnier beginnt am Samstag um 10:00 Uhr mit den gemischten Doppeln. Ab etwa 13:30 Uhr wird dann auch in insgesamt acht Altersklassen Einzel gespielt. Die Doppel finden sonntags ab 9:30 statt.

Presse | Badminton | 03.08.2014

Jugend: Shiva Dittmar wird für ihr Engagement belohnt

Es ist ruhiger geworden um die Sindelfinger Badmintonjugend. Top-Platzierungen auf baden-württembergischer Ebene oder gar noch höher gab es schon länger nicht mehr zu vermelden. Dies könnte sich bald aber wieder ändern, denn mit der erst zehnjährigen Shiva Dittmar wurde nun eines der größten und vor allem jüngsten VfL-Talente in den D1-Leistungskader des Baden-Württembergischen Badmintonverbandes (BWBV) aufgenommen.

Die Trainingsabende des VfL-Nachwuchses sind gut besucht, das Sindelfinger Trainerteam leistet hervorragende Arbeit. Auch die Teilnahmebereitschaft an Wettkämpfen ist groß, vor allem auf regionaler und Bezirksebene. Allein Spitzenplatzierungen blieben zuletzt aus - spätestens seit dem altersbedingten Ausscheiden von Max Ilgenfritz oder Tim Kocholl. Im vergangenen Jahr ruhten die größten VfL-Hoffnungen noch auf dem damals 11-jährigen Sebastian Proffen, der bereits die Aufnahme in den Leistungskader geschafft hatte, zurzeit aber noch immer eine längere, ärztlich verordnete Zwangspause einlegen muss.

Nun schickt sich Shiva Dittmar an, in die Fußstapfen zahlreicher VfL-Eigengewächse zu treten, wie etwa Claudia Pal oder Sebastian Richter, die es vor einigen Jahren bis auf nationale Ebene geschafft hatten. Der Weg bis dahin ist jedoch noch lang. Die talentierte Zehnjährige war erst vor einem Jahr ins Badminton-Training eingestiegen und wird nun für ihr außerordentliches Engagement mit der Aufnahme in den Leistungskader belohnt. 

Auf den entscheidenden Sichtungslehrgang  im Kreis der besten Nachwuchsspielerinnen Baden-Württembergs hatte sie sich mit vorbildlicher Unterstützung ihrer Eltern intensiv vorbereitet. Seit Beginn des Jahres legte sie wöchentlich bis zu vier Trainingseinheiten ein: Zuhause mit ihrem Heimtrainer Gerhard Richter, aber auch auf den Bezirks-Stützpunkten in Rottenburg und Mössingen. Ihre Leistungsbereitschaft und die sichtbare Freude am Badmintonspiel gaben letztlich den Ausschlag, dass die Sindelfingerin ab der kommenden Saison in das Leistungstraining der jüngsten BWBV-Talente integriert wird und in den Genuss zahlreicher Fördermaßnahmen kommt. Der zeitliche Aufwand wird aber bestimmt nicht weniger werden, denn nun stehen zahlreiche Lehrgangstermine mit hochqualifizierten Verbandtrainern und Turniereinsätze auch auf nationaler Ebene an, deren Teilnahme vorausgesetzt wird und nur aus triftigem Grund abgesagt werden dürfen.

Mit der Anerkennung dieser Nominierung im Rücken gelang Shiva Dittmar nun auch gleich ihr bestes Saisonergebnis. Beim international hervorragend besetzten Hexen-Cup in Konstanz gelang ihr der Einzug ins Halbfinale. Nach drei anstrengenden Gruppenspielen war ihr im Viertelfinale noch ein knapper Dreisatzerfolg gegen die österreichische  Auswahlspielerin Anna Schneider gelungen. Den Einzug ins Endspiel verpasste sie aber knapp in drei Sätzen gegen ihre Mössinger Trainingskollegin Ramona Zimmermann. Auch das kleine Finale gegen Tanja Preller vom TSV Lauf ging über die volle Distanz von drei Sätzen: 21:19, 16:21 und 7:21. Shivas Vater Sven Dittmar war dennoch begeistert vom Auftritt seiner Tochter: „Das war ein fantastischer Einsatz von Shiva mit hoher Laufbereitschaft und enormem Kampfeswillen. Sechs Spiele hatte sie zuvor auf noch keinem Turnier absolvieren müssen.“

Presse | Badminton | 08.05.2014

Der Sport ist eher Nebensache

Von Chefredakteur Jürgen Haar
Es ist eine Erfolgsgeschichte – das Badminton-Turnier der Partnerstädte Sindelfingen, Schaffhausen und Dronfield. Die 26. Auflage organisierte wieder der VfL Sindelfingen und stellte für seine Gäste ein fünftägiges Programm auf die Beine.
„Als wir 1988 zum 725-jährigen Sindelfinger Stadtjubiläum das erste Partnerstädte-Turnier ins Leben gerufen hatten, hätte kaum jemand geglaubt, dass wir es gemeinsam schaffen würden, nun schon das 26. Turnier auf die Beine zu stellen, ohne dessen müde zu werden. Ein Grund dafür liegt sicher in der besonderen Atmosphäre dieser Veranstaltung, bei der fast alle Gäste privat untergebracht werden und der Sport eher eine Nebenrolle spielt“, sagt Organisator Thomas Züfle.
Nur einmal seit 1988 musste man passen. Im vergangenen Jahr legte das in Schaffhausen geplante Partnerstädte-Turnier eine Pause ein. Dafür geht es nächstes Jahr zu den Eidgenossen.
Für die 31 Gäste aus der englischen Partnerstadt Dronfield und die zehn Schweizer Badminton-Freunde hatte der VfL Sindelfingen ein fünftägiges Programm organisiert, das viel Raum für Begegnungen und Besichtigungen ließ. So gab es eine Mai-Wanderung in Deufringen und eine Stadtrundfahrt in Stuttgart samt Besuch des Frühlingsfests. In den Weinbergen des Unterlands bei Cleebronn machten sich Schwaben, Briten und Schweizer mit Hilfe von Navigationsgeräten auf die Suche nach verborgenen, württembergischen Schätzen. Zum Abschluss besichtigten die Gäste aus den Partnerstädten das Mercedes-Werk und die Motorworld auf dem Flugfeld.
Auch wenn der Sport bei dieser Partnerschaftsbegegnung eher Nebensache ist, Badminton wurde natürlich auch gespielt. In der Hinterweil-Sporthalle gingen sechs gemischte Teams an den Start. Der Sieg ging an das Team Max Ilgenfritz (Mannschaftsführer), Gerhard Richter, Wolfgang Ertel, Christine Peter, Michaela Seidel, Sabine Mesenhöller (alle VfL), Stefan Schönauer, Rolf Artho (beide Schaffhausen) und Malcolm Marsden (Dronfield).
Viel Engagement aus den Reihen der VfL-Badmintonabteilung, aber auch tatkräftige Unterstützung von Sponsoren und ein finanzieller Zuschuss der Stadt Sindelfingen machten das diesjährige Partnerschaftsturnier möglich.

Presse | Badminton | 24.03.2014

Abschied von Claudia Rösch und Michaela Häupler

Nervenaufreibender kann ein Saisonabschluss wohl kaum ausfallen: Durch ein verdientes  4:4-Unentschieden gegen Verbandsliga-Spitzenreiter TSG Söflingen sorgte die erste Mannschaft des VfL Sindelfingen in eigener Halle noch einmal für richtig Spannung in Sachen Meisterschaft und Aufstieg. Entscheidenden Anteil daran hatten bei ihrem allerletzten Auftritt für den VfL wieder einmal die Sindelfinger Damen.

Claudia Rösch und Michaela Häupler sind Kinder des VfL. Seit frühester Jugend schwingen sie den Schläger für die Sindelfinger Badminton-Abteilung und waren über Jahre hinweg zuverlässige Stützen ihrer Mannschaft. Nun  zieht es die beiden jedoch aus beruflichen und privaten Gründen nach Dresden und Berlin. Weil Claudia Rösch schon seit einigen Monaten umgezogen ist, hatte sie die letzten Partien bereits verpasst. Zum Saisonabschluss waren beide aber nochmals gemeinsam am Start und punkteten kräftig für ihr Team.

Zum 5:3-Erfolg über die SB Heidenheim steuerten Claudia Rösch und Michaela Häupler mit gewonnenem Damendoppel und Mixed zwei Zähler bei. Ein weiterer Sieg gelang dem ersten Herrendoppel, bevor Tim Kocholl mit einem Zweisatz-Erfolg über Ralf Mergenthaler das Unentschieden sicherte und Routinier Christoph Hornikel mit einem denkbar knappen 22:20 im dritten Satz gegen den jungen Niklas Ruf den Siegpunkt holte.
In der anschließenden Begegnung gegen Spitzenreiter TSG Söflingen benötigten die Gäste eigentlich einen Sieg, um aus eigener Kraft den Aufstieg zu schaffen. Diesen Gefallen wollten ihnen die Sindelfinger aber trotz jahrelanger Freundschaft nicht so ohne weiteres tun und wehrten sich nach Kräften. Erneut legten die beiden Damen sowie das erste Herrendoppel drei Punkte vor. Christoph Hornikel hatte eine gute Chance, das Unentschieden schon frühzeitig zu sichern, verletzte sich aber zu Beginn des dritten Satzes am Sprunggelenk und musste sein Einzel aufgeben. So dauerte es bis zum abschließenden Mixed, bis feststand, dass nichts feststand. Sindelfingens Doppel- und Mixedspezialist Andreas Pott blieb auch in seinem letzten gemischten Doppel ungeschlagen und sorgte an der Seite von Claudia Rösch für das Sindelfinger Unentschieden. Der Söflinger Sekt blieb vorerst verschlossen und die Meisterschaftsfeier musste um einige Stunden vertagt werden, bis letztlich feststand, dass auch der Tabellenzweite SG Ehingen/Laupheim in Laiz hatte Federn lassen müssen. Der VfL beendet die Saison hinter diesen beiden Teams auf Platz drei.
Das Sindelfinger Landesliga-Team  hatte wegen des vorzeitigen Rückzugs der SB Heidenheim 2 an diesem letzten Spieltag nur noch ein Match zu absolvieren. Gegen den PSV Reutlingen gelang dem ersatzgeschwächten VfL ein Unentschieden, was letzten Endes noch zur Vizemeisterschaft reichte. Die dritte Mannschaft erkämpfte sich im Kellerduell der Bezirksliga einen glücklichen 6:2-Erfolg über den Vorletzten TSV Neuhengstett 2 und durfte damit die rote Laterne abgeben.
Detaillierte Ergebnisse dieses letzten Spieltages sowie die Abschlusstabellen aller Sindelfinger Mannschaften gibt es im Internet auf der Homepage der Sindelfinger Badmintonabteilung unter www.federballer.de.

Presse | Badminton | 21.03.2014

Spannender Saisonabschluss in eigener Halle

Zum Saisonabschluss der Badminton-Verbandsrunde empfängt die erste Mannschaft des VfL Sindelfingen am Samstag den Tabellenführer der Verbandsliga und könnte in Sachen Meisterschaft noch das Zünglein an der Waage spielen.

Erster Gast in der Sindelfinger Hinterweilhalle wird an diesem Abschlussspieltag jedoch der Tabellenvorletzte SB Heidenheim sein. Diese Begegnung beginnt um 15:00 Uhr. Selbst für das inzwischen dezimierte Sindelfinger Team sollte hier ein Punktgewinn möglich sein. Anschließend wird es Ernst in Sachen Aufstieg. Nicht für den VfL, aber immerhin für dessen Gegner. Denn die zweite Gastmannschaft von der TSG Söflingen geht als Tabellenführer mit nur einem Zähler Vorsprung in diesen letzten Spieltag und darf sich keinen weiteren Punktverlust erlauben.
Die zweite Mannschaft des VfL könnte hingegen aus sicherer Position noch Einfluss auf den Abstieg aus der Landesliga nehmen. Mit einem Sieg gegen den PSV Reutlingen könnten die Sindelfinger der SV Böblingen noch Schützenhilfe zum Klassenerhalt leisten – gesetzt den Fall der Lokalrivale kann zuhause selbst noch punkten. Spielbeginn dieser Partie wird ebenfalls etwa um 18:30 Uhr sein. Die für 15:00 Uhr angesetzte Partie gegen den SB Heidenheim 2 entfällt, weil Heidenheim seine Mannschaft vorzeitig aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hat.
Ein ähnliches Schicksal droht der dritten Mannschaft des VfL nach dieser Saison. Zunächst einmal will sich das bereits abgestiegene Team jedoch mit Anstand und möglichst noch dem einen oder anderen Punkt aus den beiden Begegnungen gegen Neuhengstett aus der Bezirksliga verabschieden. In einer Spielerversammlung wird sich dann am kommenden Dienstag zeigen, ob für die nächste Saison genügend Stammpersonal für drei Mannschaften zur Verfügung stehen wird, oder ob man auf die Meldung einer dritte Mannschaft verzichten muss.

Presse | Badminton | 10.03.2014

Kaum Punkte trotz Heimvorteil

Die drei Sindelfinger Badminton-Teams konnten am vorletzten Spieltag keinen Vorteil aus ihrem Heimrecht ziehen. Nur der zweiten Mannschaft gelang ein Sieg gegen ein Böblinger Rumpfteam, dem nun der Abstieg aus der Landesliga droht.

Die Sindelfinger Verbandsliga-Mannschaft zehrt noch immer von ihrem 10:0-Punktekonto, das sie sich zu Saisonbeginn erkämpft hatte, als mit Andreas Witte und Claudia Rösch noch die beiden Ranglistenersten zur Verfügung standen. Seit der Tabellenführer am vierten Spieltag dann zwei Begegnungen wegen extremen Personalmangels kampflos absagen musste, fällt dem VfL das Punktesammeln schwer. Mit inzwischen 13:11 Punkten ist das Team nun auf Platz fünf zurückgefallen, Tendenz weiter fallend.

Dabei war der Auftakt gegen die erste Mannschaft der SpVgg Mössingen noch viel versprechend. Bei erneut heftig flackernden Lichtleisten in der Hinterweilhalle brachten die beiden Herrendoppel den VfL mit 2:1 in Führung, nachdem das Damendoppel zuvor bereits kampflos abgegeben werden musste. Dabei überraschten vor allem Tim Kocholl und Max Ilgenfritz. Die beiden Youngster behielten gegen die etwa Gleichaltrigen Simon Brück und Niklas Haug noch in drei Sätzen die Oberhand, zeigten in den Einzeln dann aber zu wenig Konstanz, so dass sich der VfL letztlich mit einem 3:5 begnügen musste. Bei der anschließenden 2:6-Niederlage gegen Laiz legten Christoph Hornikel und Andreas Pott mit einem überraschend deutlichen Erfolg gegen Alexander Kühn und Ralf Büchele zwar noch vor. In der Folge gelang aber nur noch Tim Kocholl ein Erfolg über Markus Längle.

In der Landesliga traf Sindelfingens zweite Mannschaft zuerst auf ein stark dezimiertes Böblinger Rumpfteam, das beim 7:1-Erfolg des VfL ohne reelle Siegchancen war. Den Ehrenpunkt aus Sicht der SVB erkämpfte sich Claus Kirsch mit einem Dreisatzsieg gegen Gangadharan Manoharan. Während der anschließenden 3:5-Niederlage gegen den Tabellenführer SG Metzingen/Tübingen 3 knallten dann bereits die gegnerischen Sektkorken, als Jens Teichelmann und Ariane Pott ihr Mixed gegen Nicole Steidinger und Martion Kemmpler denkbar knapp verloren und so für den entscheidenden Meisterschaftspunkt zugunsten der Gäste gesorgt hatten.

Dem Sindelfinger Bezirksliga-Team gelang zwar gegen Mössingens dritte Mannschaft noch ein Unentschieden, für den Klassenerhalt reicht dies aber nicht mehr aus. Nachdem auch die Partie gegen Metzingen/Tübingen 4 mit 3:5 verloren ging, bleibt dem VfL zum Saisonabschluss in zwei Wochen nur noch der Kampf um die rote Laterne - im direkten Duell gegen Neuhengstett 2. Unabhängig vom Ausgang dieser Begegnung wird sich die dritte Mannschaft des VfL dann wegen Personalmangels wohl bis auf Weiteres komplett aus dem Spielbetrieb zurückziehen. Die endgültige Entscheidung darüber wird aber erst in einer Spielerversammlung unmittelbar nach Saisonende fallen.

Presse | Badminton | 07.03.2014

Der Saisonendspurt beginnt

Für die drei Badminton-Mannschaften des VfL Sindelfingen beginnt an diesem Wochenende der Saisonendspurt. Nur noch zwei Spieltage mit jeweils zwei Begegnungen sind zu absolvieren – allesamt zu Hause in der Hinterweilhalle. Die ersten starten heute um 15:00 Uhr.

Zum Saisonabschluss vier Heimspiele in Folge, das klingt schon beinahe wie eine Punktegarantie. Wären da nicht die andauernden Personalprobleme, die sich in allen drei Mannschaften wie ein roter Faden schon durch die gesamt Spielzeit ziehen. Die jeweiligen Mannschaftsführer müssen von Spiel zu Spiel improvisieren, um einigermaßen schlagkräftige Teams aufstellen zu können. So bleiben die Aufstellungen des  VfL bis zuletzt eine Überraschung - nicht nur für die Gastmannschaften.
Als Tabellendritter der Verbandsliga empfängt die erste Mannschaft heute ab 15:00 Uhr zuerst den derzeit sechstplatzierten TSV Laiz, bevor gegen offiziell 19:00 Uhr der Tabellennachbar Mössingen im Hinterweil erwartet wird. Je nach Dauer der ersten Begegnungen, kann dies aber schon früher sein. Das Sindelfinger Landesliga-Team trifft in seiner ersten Begegnung auf den verlustpunktfreien Tabellenführer SG Metzingen/Tübingen, bevor es ins Lokalduell gegen die SV Böblingen geht. Während der VfL diese Begegnungen als Tabellenzweiter ohne Aufstiegsambitionen locker angehen kann, müssen vor allem die Böblinger dringend Punkte gegen den Abstieg sammeln. Diese Ausgangssituation verspricht spannende Spiele bis zuletzt.
Sindelfingens dritter Mannschaft fehlen bereits vier Zähler auf einen Nichtabstiegsplatz und damit auf ihren ersten Gegner:  die SG Metzingen/Tübingen 4. Sindelfinger Punkte wären im direkten Vergleich zwar doppelt so viel wert, erscheinen aber aufgrund der bisherigen Saisonleistungen eher unwahrscheinlich. Ähnliches gilt für die zweite Begegnung gegen die SpVgg Mössingen.

Presse | Badminton | 16.02.2014

Mit zwei blauen Augen aus dem zweiten Rückrundenspieltag

Die drei Badminton-Teams des VfL Sindelfingen mussten auch am zweiten Rückrundenspieltag wieder auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Dennoch überstanden das Verbands- und das Landesliga-Team ihre letzten beiden Auswärtsspiele jeweils mit einem blauen Auge, die dritte Mannschaft kam in Steinenbronn dagegen ziemlich unter die Räder.

Für die erste Mannschaft galt es erneut, ihre beiden wichtigsten Spieler der Vorrunde zu ersetzen. Die beiden 18-jährigen Max Ilgenfritz und Tim Kocholl können noch kein Ersatz für den ungeschlagenen Andreas Witte sein, sind aber auf gutem Weg, ihre Nominierung für die erste Mannschaft dauerhaft zu bestätigen. Für Claudia Rösch rückte Ariane Pott aus der zweiten Mannschaft nach und blieb an der Seite von Michaela Häupler im Doppel sowie zusammen mit Ehemann Andreas im Mixed ungeschlagen.
Als Tabellendritter reisten die Sindelfinger zuerst zur Zweitplatzierten SG Ehingen/Laupheim, wo sie knapp mit 3:5 unterlagen und damit den Gastgebern zur Tabellenführung verhalfen. Anschließend ging es noch nach Neuravensburg zur dortigen Spielgemeinschaft mit Primisweiler. Beim Verbandsliga-Schlusslicht wurde der VfL seiner Favoritenstellung gerecht und siegte mit 5:3. Den entscheidenden fünften Punkt erkämpfte Tim Kocholl im dritten Herreneinzel gegen Marc Walser: 12:21/21:18/21:23. Mit diesen Ergebnissen verteidigte der VfL vor den letzten beiden Heimspieltagen seinen dritten Tabellenplatz.

Ganz ähnlich erging es auch dem Sindelfinger Landesliga-Team, das mit einer 3:5-Niederlage bei der SG Ehingen/Laupheim 2 startete, anschließend in Dornstadt aber mit 5:3 gewann und damit seinen zweiten Tabellenplatz verteidigte. Hier war es das Sindelfinger Mixed Andy Hickl und Daniela Wochelen, das mit einem denkbar knappen 26:24 im dritten Satz den Sindelfinger Siegpunkt erkämpfte. Ähnlich knapp hatte Andy Hickl bereits  das erste Doppel an der Seite von Heiko Munz gewonnen(11:21/21:18 und 21:19). Auch Gangadharan Manoharan machte es in seinem Einzel gegen Arthur Lint spannend und siegte erst im dritten Satz.

Mit zwei weiteren bitteren Niederlagen schafft der VfL 3 den Sprung aus dem Tabellenkeller der Bezirksliga erneut nicht. Die Sindelfinger scheiterten in Steinenbronn erst mit 1:7 an der dortigen zweiten Mannschaft, ehe sie chancenlos mit 0:8 gegen deren erste Mannschaft unterlagen.

Presse | Badminton | 11.02.2014

Senioren: Landesmeisterschaften werden zur Erfolgsgeschichte

Für Sindelfingens Badminton-Senioren gab es bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Altersklassen O35 bis O70 in eigener Halle nur ein paar Bronzemedaillen zu ernten. Dennoch entwickeln sich diese Titelkämpfe immer mehr zur Erfolgsgeschichte für den VfL, aber auch für den Verband.

Zum neunten Mal in Folge trafen sich die erfahrensten Badmintonspielerinnen und -spieler des Landes in Sindelfingen. 146 Teilnehmer aus 60 Vereinen hatten dieses Mal gemeldet - eine neue Rekordzahl. Gerne kommen sie in die Hinterweilhalle, denn sie wissen, was sie hier erwartet. Die perfekte Turnierorganisation des erfahrenen Teams um Abteilungsleiter Michael Häupler ist nur ein Aspekt unter vielen. Kurze Anfahrtswege für alle, gute und ausreichende Turnierverpflegung oder der traditionelle Spielerhock am Abend tragen ebenso zu einem attraktiven Gesamtpaket bei, wie die komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten im Marriott-Hotel. Da blickt man dann auch mal über kleine Unannehmlichkeiten wie die ausgesprochen ungleichmäßige Hallenbeleuchtung oder phasenweise kalte Duschen hinweg. Den VfL freut es, bleibt bei einer solchen Veranstaltung doch auch immer etwas hängen, das in die Jugendarbeit gesteckt werden kann oder Eingang findet in Großveranstaltungen wie die Anfang Mai anstehende 26. Ausgabe des Internationalen Partnerstädteturniers.

Auch die Verbandsverantwortlichen wissen die Sindelfinger Standortvorteile längst zu schätzen. So werden die Senioren im kommenden Jahr erneut zu Gast in Sindelfingen sein. Daneben wurde dem VfL nun auch wieder die Ausrichtung der kommenden  südostdeutschen Aktiven-Meisterschaften angeboten. „Ohne Frage ist dies eine sportlich ausgesprochen attraktive Veranstaltung“, so Michael Häupler, „aber auch eine besondere Herausforderung logistischer und finanzieller Art, die wir uns reiflich überlegen werden.“

Von Sindelfingens Senioren schaffte niemand den Einzug ins Finale. Am nächsten dran waren vielleicht noch Christoph Hornikel und Andreas Pott, die im Halbfinale der Altersklasse O35 nach gewonnenem ersten Satz knapp gegen die Metzinger Paarung Kai Zeuner / Ali Ludin unterlagen. Antje Mohrs scheiterte im O35-Einzel an Bettina Mayer vom VfB Friedrichshafen und wurde ebenfalls Dritte. Jens Teichelmann gelang an der Seite der Mannheimerin Manuela Schaller zwar ein Erfolg gegen das Herrenberger Ehepaar Bronner-Wirth/Wirth, im Halbfinale unterlagen sie dann aber den späteren O45-Siegern Kühn/Bullan in drei Sätzen. Heiko Munz und sein Schorndorfer Doppelpartner Joachim Tempes starteten mit einem Überraschungserfolg in die O40-Konkurrenz: Sie besiegten die an zwei gesetzten Christopher Graf und Ingo Pohl (Spaichingen/Rastatt) in drei Sätzen, scheiterten im Semifinale aber an Claus Fleck und Achim Seidel - den späteren Siegern aus Herrenberg.

Für den VfL Herrenberg war dies neben dem ersten Platz von Heike Wirth und Nicole Steidinger (Tübingen) in der Altersklasse O40 das beste Ergebnis. In der Altersklasse O35 belegten Jens Ullrich und sein Doppelpartner Björn Heinrich (Gärtringen) den dritten Platz. Eine Klasse höher wurde Claus Fleck noch Zweiter im Mixed - zusammen mit Edeltraut Vonmetz (Söflingen) und Dritter im Herrneinzel. Michael Bronner-Wirth unterlag an der Seite von Gunther Bialasik (Schorndorf) erst im Endspiel, ebenso wie Dietmar Hechler im O55-Mixed und im Herreneinzel O60. Thomas Heeß und sein Metzinger Doppelpartner Joachim Mack wurden Dritte im Doppel O50. Dasselbe Ergebnis schaffte auch Dietmar Hechler noch an der Seite von Robert Ziller (Söflingen).

Sämtliche Detailergebnisse gibt es im Internet auf der Homepage des VfL Sindelfingen unter: Badminton HP

Presse | Badminton | 05.02.2014

Ankündigung BW-Meisterschaft der Senioren

Routiniers suchen ihre Meister

Badminton gilt üblicherweise zwar als Trendsportart, wird aber längst nicht nur von blutjungen Sportlern gespielt. Im Gegenteil: Wer an diesem Wochenende in der Sindelfinger Schulturnhalle Hinterweil vorbeischaut, wird feststellen, dass auch die erfahreneren Athleten noch mit größter Leidenschaft dem kleinen Federball hinterherjagen.

Zur 41. Auflage der Baden-Württembergischen Meisterschaften der Altersklassen 035 bis O70 empfängt der ausrichtende VfL Sindelfingen insgesamt 139 routinierte Badmintonspieler aus 58 Vereinen, die mindestens 35 Jahre alt sind. Ältester Spieler wird erneut der inzwischen 80-Jährige Waldshuter Badminton-Weltenbummler Werner Zachrau sein, der sich mangels Konkurrenz in seiner Altersklasse jedoch sowohl im Einzel, im Doppel als auch im Mixed mit deutlich Jüngeren (O70) messen wird.

Bereits zum neunten Mal in Folge dient die Hinterweilhalle mit ihren neun Spielfeldern als Wettkampfstätte für die Titelkämpfe von Baden-Württembergs Senioren. Gespielt wird in acht Altersklassen und jeweils fünf Disziplinen: Damen- und Herreneinzel, Damen- und Herrendoppel sowie Mixed. Mit den gemischten Doppeln wird am Samstag um 10 Uhr auch begonnen. Ab 13 Uhr kämpfen dann die Einzelspieler um Meisterehren. Am Sonntag geht es ab 10 Uhr für über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch um die Titel in den Doppelwettbewerben.