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Der Pressereferent unserer Abteilung berichtet über die Spiele der aktiven Mannschaften: Link.

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Presse | Badminton | 26.04.2016

Jugend: Zwei erste Plätze auf Landesebene

Nur zwei Wochen nach Shiva Dittmars erstem noch ungewohnten Auftritt in der neuen Altersklasse U15 lief es auf Landesebene jetzt wieder ganz nach Wunsch der Zwölfjährigen - zumindest im Einzel. Auch Sarah Firl, Sindelfingens Jüngste auf dieser Ebene, darf wieder stolz sein. Sie bestätigte ihren zweiten Platz im U11-Einzel und gewann dann auch noch das Doppel.

Nach dem fünften Platz in Esslingen lief es für Shiva Dittmar in Schorndorf nun wieder deutlich besser. Auf Platz zwei gesetzt war sie erst im Halbfinale gegen ihre Doppelpartnerin Sandora Kim Göhlich (TSG Tübingen) so richtig gefordert. In einem äußerst engen und packenden Match behielt die Sindelfingerin letztlich in zwei Sätzen die Oberhand und traf im Endspiel auf die Dossenheimer Turnierfavoritin Alina Erben. Auch hier ging Shiva Dittmar nach überraschend deutlich gewonnenem ersten Satz schnell in Führung, verlor den zweiten Durchgang aber ähnlich hoch mit 11:21. Im dritten Satz drehte die Sindelfingerin das Match erneut zu ihren Gunsten (21:10) und gewann ihr erstes Turnier in der neuen Altersklasse.

Im Mixed lief es an der Seite des Esslingers Lukas Seibold noch nicht so rund für Shiva Dittmar. Beide hatten bisher nur sehr wenige gemeinsame Spiele absolviert, weshalb Abstimmungsprobleme nicht ausblieben. Bis sie sich aufeinander eingestellt hatten waren jedoch bereits zwei Spiele verloren gegangen und eine gute Platzierung nicht mehr möglich. Zwei Siege zum Abschluss bescherten den beiden letztlich Rang 13.

In der Altersklasse U11 spielte sich die Neunjährige Sarah Firl im Einzel erneut ins Finale, scheiterte dort aber wieder einmal an ihrer Dauerrivalin Nadja Reihle (SpVgg Mössingen). Die Revanche gelang der Sindelfingerin dann jedoch im Doppel. Zusammen mit Feline Stieler von der SG Hemsbach gewann sie das Halbfinale gegen Nadja Reihle und deren Neuhengstetter Partnerin Eva Kaltenbach mit 21:11 und 21:18. Im Endspiel trafen die beiden dann auf die Schopfheimer Paarung Dorotthya Gal-Kovacs und Melissa Schmidt und entschieden die enge Partie mit 21:19 und 21:18 zu ihren Gunsten.

Presse | Badminton | 18.04.2016

Shiva Dittmar zwei Mal unter den Top-Ten bei den Deutschen Meisterschaften

Mit durchaus gemischten Gefühlen fuhr die zwölfjährige Sindelfinger Badmintonspielerin  Shiva Dittmar zu ihren ersten Deutschen  Meisterschaften nach Mülheim/Ruhr. Einerseits war da eine riesige Vorfreude auf diese neue Erfahrung zu spüren, andererseits aber auch eine gewisse Anspannung, ob die Gegnerinnen auf nationaler Ebene nicht zu übermächtig wären. Diese Bedenken waren jedoch schnell ausgeräumt.

Spielfeldmatten, Schiedsrichter, Linienrichter – alles wie bei den Profis. Die äußeren Bedingungen in der Mülheimer RWE-Halle, unweit des Yonex Badminton-Internats, waren ungewohnt und ausgesprochen beeindruckend. Shiva Dittmar ließ sich durch diese äußeren Umstände jedoch nicht von ihrem Ziel abbringen, möglichst viele Spiele bestreiten zu wollen.  Auch nicht von einem angebrochenen kleinen Finger (zum Glück war es nicht die Schlaghand).  Und schon gar nicht von ihrer ersten Gegnerin.

Um den Teilnehmerinnen der deutschen U13-Meisterschaft wenigstens zwei Spiele garantieren zu können, sah der Spielmodus im Einzel statt des üblichen KO-Systems erst zwei Gruppenspiele vor. Nur die jeweils Gruppenersten qualifizierten sich dann direkt fürs Viertelfinale. Als südostdeutsche Vizemeisterin im Einzel hatte sich Shiva Dittmar bereits gegen namhafte Konkurrenz aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen durchsetzen können. Nun traf die Sindelfingerin im ersten Match auf Lucie Wegener vom PSV Saarbrücken, die sie in einem halbstündigen Match überraschend deutlich mit 21:11 und 21:19 bezwingen konnte. Dann jedoch wartete eine noch unlösbare Aufgabe auf die junge Sindelfingerin. Gegen die Topgesetzte und spätere dreimalige deutsche Meisterin Thuc Phuong Nguyen vom Horner TV unterlag sie in zwei Sätzen mit 12:21 und 10:21, darf sich letztlich aber über einen neunten Platz freuen.

Auch im Doppel lief es gut für Shiva Dittmar. An der Seite ihrer Tübinger Kaderkollegin Sandora Kim Göhlich gewann sie das Auftaktmatch in drei Sätzen knapp aber verdient mit 21:16, 15:21 und 21:19 gegen Louisa Marburger vom VfR Baumolder (Rheinland-Pfalz) und erneut Lucie Wegener, die sie ja schon aus dem Einzel kannte.  Im Viertelfinale scheiterten die beiden dann an Julia Meyer (1. BV Mülheim) und Elina Sonnenschein (BV RW Wesel), waren aber mit dem erreichten fünften Platz mehr als zufrieden.

Presse | Badminton | 11.04.2016

Jugend: Neue Altersklasse - neue Ziele

Bei der Sindelfinger Badmintonabteilung sind es zurzeit vor allem die Mädchen, die für positive Schlagzeilen sorgen. Während es Shiva Dittmar in ihrer neuen Altersklasse dieses Mal nicht aufs Treppchen schaffte, belegte Sarah Firl den zweiten Platz beim baden-württembergischen Ranglistenturnier in Esslingen.

Nach ihren hervorragenden Leistungen auf den Bezirks-Ranglistenturnieren war Sarah Firl nun auf Landesebene erstmals auf Platz eins gesetzt. Nach einem Freilos in der ersten Runde und einem etwas nervösen Start wurde die Neunjährige ihrer Favoritenrolle gerecht und traf im Halbfinale der Altersklasse U11 auf Feline Stieler von der SG Hemsbach. In diesem Match setzte die Sindelfingerin die taktischen Vorgaben des neuen VfL-Jugendtrainers Gunther Bialasik hervorragend um und spielte sich mit 21:15 und 21:19 ins Finale. Dort traf sie wieder einmal auf ihre Dauerrivalin Nadja Reihle von der SpVgg Mössingen. Die beiden kennen sich von zahlreichen gemeinsamen Trainings- und Wettkampfpartien inzwischen so gut, dass einmal die eine, einmal die andere am Ende die Nase vorne hat. Dieses Mal fehlte es der Sindelfingerin ein wenig am notwendigen Glück, so dass sie sich letztlich mit 18:21 und 14:21 geschlagen geben musste.

Neue Altersklasse – neue Ziele: Shiva Dittmar muss in diesem Jahr erstmals bei den U15-Mädchen antreten und wird sich erst wieder gegen die Älteren und Arrivierten behaupten müssen. Entsprechend realistisch sind ihre Ambitionen für diese Saison: „“Mein Ziel ist es, mich auch in diesem schwierigen Jahr wieder für die Südostdeutsche Rangliste zu qualifizieren,“ so die 12-Jährige. In Esslingen unterlag die Sindelfingerin nach zwei Siegen in der Gruppenphase im Viertelfinale knapp gegen Sophia Scholl von der TSF Gschwend, gewann dann aber die beiden folgenden Platzierungsspiele und wurde Fünfte. Die nächste schwierige Aufgabe wartet bereits an diesem Samstag auf Shiva Dittmar. Denn dann geht es zu den deutschen Meisterschaften nach Bonn-Beuel. Dort darf sie nochmals in der Altersklasse U13 an den Start. Und ganz egal, wie sie dann abschneiden wird – das wird bestimmt der Höhepunkt ihrer bisherigen Badmintonkarriere.

Presse | Badminton | 24.03.2016

Sindelfingen II hält die Landesliga

Zum Saisonabschluss nutzen die beiden Badminton-Mannschaften des VfL Sindelfingen nochmals ihren Heimvorteil in der Hinterweilhalle. Das Verbandsligateam beendet dank eines finalen 5:3-Erfolges über Altshausen die Saison als Tabellendritter, und der VfL II schaffte dank zweier hart umkämpfter Unentschieden noch den Klassenerhalt in der Landesliga. –z–

Presse | Badminton | 21.03.2016

Klassenerhalt in der Landesliga auf den letzten Drücker geschafft

Zum Saisonabschluss nutzen die beiden Badminton-Mannschaften des VfL Sindelfingen nochmals ihren Heimvorteil in der Hinterweilhalle. Das Verbandsligateam beendet dank eines finalen 5:3-Erfolges über Altshausen die Saison als Tabellendritter und der VfL 2 schaffte dank zweier hart umkämpfter, letztlich aber durchaus glücklicher Unentschieden noch den Klassenerhalt in der Landesliga.

Wegen des frühen Rückzuges der TSG Söflingen aus der Verbandsliga musste die erste Mannschaft des VfL Sindelfingen zum Saisonfinale nur noch einmal ran. Den entscheidenden Punkt zum 5:3-Erfolg über Altshausen steuerte wieder einmal das Mixed von Ariane und Andreas Pott bei. Zuvor hatten bereits Christoph Hornikel, Max Ilgenfritz und Leon Barut ihre Einzel sowie Christoph Hornikel und Andreas Pott ihr Doppel gewonnen. Obwohl die Sindelfinger seit Saisonbeginn den Wegzug von Michaela Häupler und Tim Kocholl kompensieren müssen, hatte der VfL über die gesamte Spielzeit hinweg keine Probleme mit dem Niveau der Verbandsliga und blickt deshalb bereits heute optimistisch in die nächste Saison.

In der Landesliga kämpfte gleich ein ganzes Quartett bis zum Schluss um den Klassenverbleib. Unter ihnen auch der VfL Sindelfingen 2, der zum Auftakt des letzten Spieltages zuerst den Spitzenreiter und späteren Meister TSV Neuhengstett zu Gast hatte. Nach den beiden deutlich verlorenen Herrendoppeln deutete zunächst nichts darauf hin, dass der VfL noch etwas Zählbares aus dieser Begegnung mitnehmen könne. Erst als Christine Peter und Daniela Wochelen im Doppel und Daniela Wochelen auch im Einzel punkten konnten, keimte wieder Hoffnung auf. Nach vielen, heftig debattierten Ballwechseln gelang Marcel Beuttler dann ein denkbar knapper Dreisatzerfolg gegen Benjamin Friedrich (21:17, 19:21, 23:21). Tobias Zebisch war zeitgleich knapp mit jeweils 19:21 gegen Jens Ullrich unterlegen. Auch im abschließenden Mixed wurde wieder viel diskutiert. Trotz versuchter Einflussnahme der Neuhengstetter Mannschaftskameraden einigten sich aber auch hier die Spieler letztlich auf eine Wiederholung der strittigen Ballwechsel. Dennis Mohr und Tine Peter waren beim 21:19 im dritten Satz letztlich die Glücklicheren und sicherten dem VfL damit das wichtige Unentschieden.

Erst nachdem den Sindelfingern dann  auch gegen den PSV Reutlingen ein Unentschieden gelungen war, durfte sich das Team um Mannschaftsführer Marcel Beuttler über den gelungenen Klassenerhalt freuen. Der VfL profitierte dabei letztlich von der Verletzung des Reutlingers Otto Müller, der mit seiner Spielaufgabe dem ebenfalls angeschlagenen Sindelfinger Gangadharan Manoharan nur knapp zuvor kam, so aber für den entscheidenden vierten Punkt der Gastgeber sorgte.

Presse | Badminton | 15.03.2016

289 Urkunden für 253 Teilnehmer

Ein Ausrichter, zwei Sporthallen, drei Landesverbände, zehn Altersklassen, 50 Konkurrenzen, 253 Teilnehmer, 289 Urkunden, 374 Meldungen und null Meistertitel für die aktuellen Spieler des gastgebenden VfL Sindelfingen – das waren die südostdeutschen Badmintonmeisterschaften der Altersklassen U22 und O35 bis O75 am Wochenende.

Der VfL Sindelfingen genießt längst allerhöchste Anerkennung als Ausrichter von großen Turnieren. Im eigenen Landesverband hat der VfL seit Jahrzehnten schon fast ein Abonnement auf die Landesmeisterschaften der Senioren. Auch die Bayern und Sachsen wissen die Sindelfinger Gastfreundschaft und Routine längst zu schätzen, und vergeben die verbandsübergreifenden Wettkämpfe seit 2007 ebenfalls gerne und regelmäßig nach Sindelfingen.

Neben den Senioren der Altersklassen O35 bis O75 waren jetzt erstmals auch die U22-Junioren mit am Start. Um diese zwar kleine, sportlich aber höchst interessante Konkurrenz in der Hinterweilhalle überhaupt präsentieren zu können, musste der VfL mit seinem kleinen Team eine komplette zweite Infrastruktur aufbauen und wich mit den 230 Senioren in die ungewohnte Halle des Gymnasiums Unterrieden aus.

Von allen Beteiligten wurde diese Maßnahme sehr begrüßt und erwies sich letztlich auch als unumgänglich. „In der Hinterweilhalle hätten wir diese Rekord-Teilnehmerzahl nicht mehr bewältigen können“, so VfL-Abteilungsleiter Michael Häupler. Da fielen die wenigen Beschwerden wegen der Lichtverhältnisse kaum ins Gewicht, wenn die Sonne immer wieder mal zu stark durch die gläserne Deckenkonstruktion der Unterriedenhalle schien und das Erkennen des schnellen kleinen Federballs erheblich behinderte.

Sportlich hatten die vier Sindelfinger Teilnehmer Andreas und Ariane Pott (O35), Antje Mohrs (O45) sowie Michael Häupler (O50) nicht allzu viel erwartet und waren angesichts der starken Konkurrenz vom eigenen frühen Ausscheiden auch kaum überrascht.

Lediglich Antje Mohrs überstand im Einzel die erste Runde, scheiterte dann aber in zwei Sätzen an ihrer ehemaligen Sindelfinger Mannschaftskameradin Tanja Eberl (geb. Spahr), die nach langer Wettkampfpause nun schon seit vielen Jahren für den TSV Neubiberg-Ottobrunn (Bayern) startet und am Ende Zweite in dieser Disziplin wurde.

Überhaupt waren zahlreiche ehemalige Sindelfinger Leistungsträger am Start. Das persönlich beste Ergebnis erzielte dabei Rolf Rüsseler (SG Siemens Erlangen), der sich in der Klasse O55 sowohl den Meistertitel im Einzel als auch den im Doppel sicherte – Letzteren zusammen mit dem Sindelfinger Urgestein Dieter Frick (jetzt SG Post/Süd Regensburg).

Auch der gebürtige Sindelfinger Ralph Hamm, inzwischen in Diensten des bayerischen TSV Haunstetten, erkämpfte sich an der Seite von Jochen Zepmeisel (Tus Prien) den Meistertitel im Doppel. Andreas Hirschmann (DJK Regensburg) und Dietmar Hechler (VfL Herrenberg) wurden Vizemeister in ihren Altersklassen O45 und O60.

Info

Die ausführlichen Ergebnisse aller weiteren ehemaligen Sindelfinger wie Jens Teichelmann, Achim Seidel, Thomas Heeß oder Andreas Richter sowie sämtlicher anderer Teilnehmer können im Internet eingesehen werden. Entsprechende Links zu den Turnierseiten gibt es auf der Badminton-Homepage des VfL Sindelfingen unter www.federballer.de im Internet.

In der Unterriedenhalle spielten die erfahrenen Asse bis zur Altersklasse O75. Der Nachwuchs war dagegen in der Schulturnhalle Hinterweil am Start. Bild: Züfle

Presse | Badminton | 10.03.2016

„Wir haben nur einen silbernen Koffer“

Die Badmintonspieler des VfL Sindelfingen richten am kommenden Wochenende einmal mehr die südostdeutschen Meisterschaften aus. Da erstmals auch die Junioren ihre Champions ermitteln, müssen die Blau-Weißen die Wettbewerbe auf zwei Hallen ausweiten. „Da brauchen wir alle Sachen doppelt“, sagt Abteilungsleiter Michael Häupler.

Die SZ/BZ hat sich mit dem Sindelfinger Badminton-Chef über die bevorstehenden Titelkämpfe in der Hinterweilhalle und der Unterriedenhalle sowie seine eigenen sportlichen Ambitionen bei dieser Meisterschaft unterhalten.

Wie viele Helfer hat der VfL Sindelfingen am Wochenende im Einsatz?

Michael Häupler: „Da muss ich überlegen. Wir haben zwölf bis 13 Helfer in der Unterriedenhalle und sieben im Hinterweil.“

Müssen Sie bei der Suche nach Helfern Ihren Charme spielen lassen?

Michael Häupler: „Die eigentliche Herausforderung ist es, dieses Jahr Helfer für zwei Hallen zu finden. Wir brauchen alles doppelt. Das fängt bei der Bewirtung an und hört bei den Zähltafeln auf. In der Unterriedenhalle sind rund 230 Spieler am Start. Im Hinterweil sind es dagegen nur 30 bis 35.“

Was erwartet die Spieler am Wochenende in Sindelfingen?

Michael Häupler: „Sie können sich in Sindelfingen auf optimale Bedingungen freuen, um ihren Sport auszuüben und auf sehr freundliche Gastgeber.“

Die Junioren sind in diesem Jahr erstmals dabei. Stößt der VfL als Veranstalter da nicht an seine Grenzen?

Michael Häupler: „Im Prinzip schon, aber wir wussten uns zu helfen. Wo bisher ein Kuchen gereicht hat, brauchen wir jetzt eben zwei. Wir haben nur begrenzt Zähltafeln, daher haben wir uns bei der Tischtennis-Abteilung welche ausgeliehen. Die haben glücklicherweise die gleichen wie wir. Außerdem habe ich ein gutes Verhältnis zu meinem Abteilungsleiter-Kollegen Carsten Seeger. Wir haben in der Hinterweilhalle einen silbernen Koffer, da ist alles drin für ein Badmintonturnier. Aber eben nur für eins.“

Was bleibt am Wochenende für den VfL finanziell hängen?

Michael Häupler: „Nach Abzug aller Kosten werden wohl 3000 Euro übrig sein. Das sind dann schon fast zehn Prozent unseres Jahresetats.“

Seit 1992 ist Badminton eine olympische Sportart. Haben Ihnen die Leute nach den Spielen in Barcelona damals die Türen eingerannt?

Michael Häupler: „Badminton wurde schon bei den Olympischen Spielen 1972 in München vorgestellt. Doch auch 1992 haben wir kein größeres Interesse an unserer Sportart feststellen können. Tennis wurde doch auch erst nach den großen Erfolgen von Steffi Graf und Boris Becker populärer. Im Badminton gibt es mittlerweile auch einige erfolgreiche europäische Spieler.“

Das kann man bis ins hohe Alter spielen

Was macht für Sie den Reiz an Badminton aus?

Michael Häupler: „Das ist eine sehr komplexe Sportart, da kommt es auf Koordination, Konzentration und Kondition an. Wie Tischtennis kann man auch Badminton bis ins hohe Alter spielen. Bei den südostdeutschen Meisterschaften am Wochenende gibt es beispielsweise die Altersklasse O75.“

Spielen Sie am Wochenende auch?

Michael Häupler: „Am Sonntag bin ich im Doppel der Altersklasse O50 am Start. Ich könnte auch eine Altersklasse höher spielen, doch die Einteilung richtet sich immer nach dem jüngeren Spieler.“

Welcher der drei Landesverbände aus Bayern, Sachsen und Württemberg scheffelt in Sindelfingen die meisten Medaillen?

Michael Häupler: „Ich denke, das hält sich die Waage und verteilt sich jeweils zu 30 Prozent auf die drei Landesverbände. Die Sachsen haben beispielsweise bei den 50-Jährigen starke Spieler.“

Info

Die südostdeutschen Meisterschaften der Junioren werden in der Hinterweil- halle ausgetragen. Die Titelkämpfe der Altersklassen in der Unterriedenhalle. Turnierbeginn ist jeweils Samstag und Sonntag ab 9 Uhr. Weitere Informationen zur Sindelfinger Badminton-Abteilung unter www.federballer.de im Internet.

Presse | Badminton | 07.03.2016

Spitzenspiele in der Verbandsliga

Während die erste Badminton-Mannschaft des VfL Sindelfingen zuhause drei Punkte aus den beiden Spitzenbegegnungen der Verbandsliga erkämpfen konnte und sich damit beste Voraussetzungen für die Vizemeisterschaft erarbeitete, unterlag das Sindelfinger Landesliga-Team gegen den Tabellenletzten Jungingen und muss sich bis zum letzten Spieltag in zwei Wochen noch ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt machen.

Zum Auftakt des vorletzten Verbandsliga-Spieltages gelang dem bis dahin drittplatzierten VfL in der Hinterweilhalle zuerst ein 5:3-Erfolg gegen den Tabellenzweiten SG Metzingen/Tübingen. Anschließend gingen die Sindelfinger Routiniers gegen die junge Mannschaft des Spitzenreiters VfB Friedrichshafen schnell mit 3:0 in Führung. Christoph Hornikel und Andreas Pott gewannen das erste Herrendoppel knapp mit 21:19 im dritten Satz gegen Max Hofmann und Jan Boyde. Antje Mohrs und Ariane Pott waren beim 21:17 und 21:7 gegen Julia Igel und Lara Magnus nie wirklich in Gefahr. Auch im Einzel gegen Lara Magnus behielt Antje Mohrs erneut die Oberhand. Dann wurde es spannend, denn den vierten Punkt zum sicheren Unentschieden brachte erst der überzeugende Sieg von Ariane und Andreas Pott im abschließenden Mixed. Einen möglichen Sindelfinger Sieg hatte zuvor Christoph Hornikel in der Hand. Er unterlag im ersten Einzel denkbar knapp mit 20:22 im dritten Satz gegen Max Hofmann. Dieses Unentschieden bescherte dem VfB Friedrichhafen die vorzeitige Meisterschaft und dem  VfL Platz zwei, den es in zwei Wochen jedoch noch zu verteidigen gilt.

Das Sindelfinger Landesliga-Team verlor das im Abstiegskampf so wichtige Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenletzten BSV Jungingen, der zur Überraschung der Sindelfinger Honoratioren erstmals seit vielen Jahren wieder mit einem alten Bekannten angetreten war. Thilo Donath, der Mann mit dem Stirnband,  hatte viele Jahre erfolgreich für Sindelfingens erste Mannschaft gespielt, ehe er nach Jungingen gewechselt war. Nun sorgte er mit seinen zwei individuellen Erfolgen in Doppel und Einzel für eine schmerzliche Niederlage seines ehemaligen Vereins. Im ersten Doppel waren Marcel Beuttler und Dennis Mohr nur knapp mit 22:24 im dritten Satz an ihm und seinem Doppelpartner Marco Straub gescheitert. Etwas deutlicher fiel die Niederlage von Gangadharan Manoharan aus (19:21 und 17:21). Bei der 3:5-Niederlage konnten lediglich das Sindelfinger Damendoppel, das Dameneinzel und das zweite Herreneinzel punkten.

Deutlich besser lief es anschließend beim überraschenden 6:2-Erfolg gegen das eigentlich favorisierte Team der SG Metzingen/Tübingen. Dieser Sieg bescherte den Sindelfingern nun zwar den fünften Tabellenplatz und einen Punkt Vorsprung auf die Plätze sechs bis acht, die allesamt neun Punkte aufzuweisen haben. Eine Entscheidung über den Klassenverbleib wird aber erst im Saisonfinale in zwei Wochen fallen. Dann hat der VfL erneut Heimvorteil, trifft aber unter anderem auf den Titelaspiranten TSV Neuhengstett.

Presse | Badminton | 04.03.2016

Volles Programm beim VfL

Badminton satt gibt es an den beiden kommenden Wochenenden in Sindelfingen. Bevor nächste Woche knapp 270 Spieler aller Altersklassen um die Titel der südostdeutschen Meister kämpfen werden, bestreiten die aktiven Mannschaften des VfL Samstag zwei Heimspiele und die Freizeitspieler richten Sonntag ihr Käsreiter-Turnier für Hobbyspieler aus.

Die erste Mannschaft des VfL empfängt als Tabellendritter am Samstag die beiden Spitzenteams der Verbandsliga. In der Schulturnhalle Hinterweil geht es ab 15 Uhr zunächst gegen die SG Metzingen/Tübingen, bevor dann ab etwa 18 Uhr der Spitzenreiter VfB Friedrichshafen zu Gast sein wird. Parallel dazu kämpft das Sindelfinger Landesliga-Team weiterhin um den Klassenerhalt. Gegen Schlusslicht BSV Jungingen sollten deshalb zwei Punkte Pflicht sein, die zweite Partie gegen Metzingen/Tübingen wird deutlich schwerer werden.

Auf große Resonanz stießen wieder einmal die Einladungen der Sindelfinger Hobbyspieler zu ihrem traditionellen Käsreiter-Turnier. Startberechtigt sind nur Freizeitspielerinnen und -spieler, die entweder noch nie einen Spielerpass besessen haben oder seit mindestens einem Jahr keinen mehr haben, und die im vergangenen Jahr an keinem A- oder B-Klasse-Turnier teilgenommen haben.

Gespielt werden ausschließlich Doppeldisziplinen, die nach dem Schweizer System auf Zeit ausgetragen werden. So haben letztlich alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Spielen – unabhängig von Sieg oder Niederlage. Los geht es am Sonntag um 10 Uhr ebenfalls in der Hinterweilhalle.

Presse | Badminton | 01.03.2016

Liga-Spitzenspiele und Freizeit-Turnier im Hinterweil

Badminton satt gibt es an den beiden kommenden Wochenenden in Sindelfingen. Bevor jedoch nächste Woche knapp 270 Spielerinnen und Spieler aller Altersklassen um die Titel der südostdeutschen Meister kämpfen werden, bestreiten die beiden aktiven Mannschaften des VfL an diesem Samstag jeweils zwei Heimspiele und die Sindelfinger Freizeitspieler richten am Sonntag ihr Käsreiter-Turnier für Hobbyspieler aus.

Die erste Mannschaft des VfL empfängt als Tabellendritter am Samstag die beiden Spitzenteams der Verbandsliga. In der Schulturnhalle Hinterweil geht es ab 15:00 Uhr zunächst gegen die SG Metzingen/Tübingen, bevor dann ab etwa 18:00 Uhr der Spitzenreiter VfB Friedrichshafen zu Gast sein wird. Parallel dazu kämpft das Sindelfinger Landesliga-Team weiterhin um den Klassenerhalt. Gegen Schlusslicht BSV Jungingen sollten deshalb zwei Punkte Pflicht sein, die zweite Partie gegen Metzingen/Tübingen wird deutlich schwerer werden.

Auf große Resonanz stießen wieder einmal die Einladungen der Sindelfinger Hobbyspieler zu ihrem traditionellen Käsreiter-Turnier. Startberechtigt sind nur Freizeitspielerinnen und -spieler, die entweder noch nie einen Spielerpass besessen haben oder seit mindestens einem Jahr keinen mehr haben und die im vergangenen Jahr an keinem A- oder B-Klasse-Turnier teilgenommen haben. Gespielt werden ausschließlich Doppeldisziplinen, die nach dem Schweizer System auf Zeit ausgetragen werden. So haben letztlich alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Spielen - unabhängig von Sieg oder Niederlage. Los geht es am Sonntag um 10:00 Uhr ebenfalls in der Hinterweilhalle. 

Presse | Badminton | 21.02.2016

VfL tütet Klassenverbleib ein

Der letzte Auswärtsspieltag der laufenden Saison hätte für beide Badminton-Mannschaften des VfL Sindelfingen ein richtig erfolgreicher werden können – wäre dem Landesliga-Team nicht kurzfristig noch ein wichtiger Stammspieler ausgefallen.

Auswärtspunkte gehören nicht wirklich zum Standardprogramm der beiden Sindelfinger Mannschaften. Umso höher einzuschätzen sind die 6:2- und 7:1-Erfolge des Verbandsligateams beim Tabellennachbarn SG Ehingen/Laupheim sowie beim Schlusslicht SB Heidenheim. Mit diesen beiden Erfolgen im Rücken brauchen sich die Sindelfinger endgültig keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt zu machen und sollten bei einem Restprogramm von vier Heimspielen nun einen Platz im vorderen Mittelfeld anpeilen - auch wenn die beiden Spitzenteams aus Friedrichshafen und Metzingen am 5. März noch zu Gast im Hinterweil sein werden.

Die zweite Mannschaft des VfL musste zuerst zum Landesliga-Schlusslicht nach Illerrieden. Dort hätten die Sindelfinger ebenfalls gute Chancen auf einen Punktgewinn gehabt, hätten sie nur antreten können. Denn Gangadharan Manoharan sagte seinen Einsatz so kurzfristig ab, dass Mannschaftsführer Marcel Beuttler keinen Ersatzmann mehr finden konnte. Folglich ging die im Abstiegskampf so wichtige Partie kampflos mit 0:8 verloren. Zum zweiten Spiel in Dornstadt war Tobias Zebisch  kurzfristig nachgereist und hatte damit maßgeblichen Anteil am wichtigen 5:3-Erfolg seines Teams. In der Tabelle gewann der VfL damit nur einen Platz und ist noch immer abstiegsgefährdet.

Presse | Badminton | 16.02.2016

Baden-Württembergische Seniorenmeisterschaften - Von wegen

Gut 130 Badminton-Senioren aus 50 baden-württembergischen Vereinen waren am vergangenen Wochenende zu Gast in Sindelfingens Hinterweilhalle, um in acht Altersklassen ihre Landesmeister zu ermitteln. Die Spielerinnen und Spieler des gastgebenden VfL gingen bei diesen Titelkämpfen jedoch leer aus.

Von klischeebehaftetem „Altherren-Sport“ waren die gebotenen Leistungen wieder einmal weit entfernt. Vor allem in den jüngeren Altersklassen waren zahlreiche Spieler dabei, die noch immer mitten im Wettkampfsport stehen und in den höchsten baden-württembergischen Ligen zum Stammpersonal zählen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die beiden Sindelfinger O35-Mixed Ariane und Andreas Pott sowie Antje Mohrs und Christoph Hornikel (alle beim VfL in der Verbandsliga aktiv) nicht über ihre jeweilige Gruppenphase hinauskamen.  Im O35-Einzel wurde Ariane Pott Dritte, Ehemann Andreas gewann zwar sein Auftaktspiel gegen den Herrenberger Wolf-Rüdiger Eitelmann unterlag dann aber knapp gegen Ralf Ortinau von der zwei Ligen höher spielenden SG Metzingen-Tübingen. Christoph Hornikel scheiterte am späteren Sieger Stefan Grüble in zwei Sätzen. Ähnlich erging es Heiko Munz in der Altersklasse O45.

Im Herrendoppel O50 gelang es Sindelfingens Abteilungsleiter Michael Häupler nicht, seinen Titel zu verteidigen. An der Seite des Schwäbisch Gmünders Martin Bareiß scheitere er bereits im Auftaktspiel seiner Fünfergruppe gegen die beiden Ehninger Andreas Richter und Lars Petersen. Trotz einer 20:15 Führung im dritten Satz verloren die beiden noch denkbar knapp mit 20:22. Auch die Partie gegen die souveränen Titelgewinner Göttelmann/Schili (Konstanz/Offenburg) ging verloren, dieses Mal in zwei deutlichen Sätzen. Dennoch durften sich die beiden noch über Platz zwei freuen.

Die Ergebnislisten aller Altersklassen und Disziplinen stehen auf der Homepage der Sindelfinger Badmintonabteilung unter www.federballer.de.

Presse | Badminton | 09.02.2016

Vorbericht Baden-Württembergische Senioren-Meisterschaften

Der Sindelfinger Badmintonabteilung stehen ereignisreiche Wochen bevor: Drei Turnierausrichtungen innerhalb von nur vier Wochen stellen auch das erfahrene und vielfach bewährte Ausrichterteam des VfL auf eine Belastungsprobe. Den Auftakt machen an diesem Wochenende die baden-württembergischen Senioren-Meisterschaften im Hinterweil.

Obwohl Badminton als eine der schnellsten und spektakulärsten Rückschlagsportarten gilt und als Leistungssport hohe Ansprüche an Kondition, Grundschnelligkeit und Reflexe stellt, lässt sich diese Sportart wie kaum eine andere auch noch bis ins hohe Alter betreiben. Wer sich davon live überzeugen will, sollte am kommenden Wochenende den Weg in die Sindelfinger Schulsporthalle Hinterweil finden.

Zum elften Mal in Folge treffen sich hier die Senioren des Landes um in acht Altersklassen ihre besten Einzel- Doppel- und Mixed-Spieler zu ermitteln. Eine Woche vor Turnierbeginn stehen 134 Namen aus fünfzig Vereinen auf den Meldelisten. Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen mindestens 35 Jahre alt sein, die ältesten haben die 70 bereits überschritten. Im Mixed der Altersklasse O35 kämpfen gleich zwei Sindelfinger Paarungen um Meisterehren: Ariane und Andreas Pott sowie Antje Mohrs und Christoph Hornikel. Auch VfL-Abteilungsleiter Michael Häupler rechnet sich gute Titelchancen aus. Er spielt im Doppel der Altersklasse O50 erneut an der Seite des ehemaligen Schwäbisch Gmünder Bundesliga-Spielers Martin Bareiß. Das Turnier beginnt am Samstag um 10:00 Uhr mit den gemischten Doppeln. Ab etwa 13:30 Uhr wird dann auch Einzel gespielt. Die Doppel finden sonntags ab 9:30 statt.

Bereits in vier Wochen treffen sich die Senioren erneut in Sindelfingen. Wenn es dann um südostdeutsche Meisterehren geht, sind auch die Altersgenossen aus Bayern und Sachsen dabei - ebenso wie die Junioren aller drei Bundesländer. Eine Woche zuvor jedoch richten die Freizeitspieler des VfL am Sonntag 06. März noch die 16. Ausgabe ihres Käsreiter-Turniers für Hobbyspieler/-innen  aus.

Mehr Informationen zu allen Turnieren gibt es auf der Internetseite des VfL Sindelfingen unter www.federballer.de.

Presse | Badminton | 03.02.2016

Sindelfingen tritt auf der Stelle

Jeweils ein 4:4-Unentschieden zum Rückrundenauftakt bringt die beiden Badminton-Teams des VfL Sindelfingen in der Tabelle nicht entscheidend weiter.

In der Verbandsliga war der VfL Sindelfingen zu Gast bei der SG Gärtringen/Herrenberg 2 und musste dort auf Max Ilgenfritz verzichten. Für ihn war kurzfristig noch Routinier Heiko Munz eingesprungen, der sich aber in seinem Doppel mit Leon Barut an der Wade verletzte und zum Einzel nicht mehr antreten konnte.

Eben dieses knapp verlorene Doppel gegen Achim Seidel und Abdul Samad (21:11, 6:21 und 18:21) war dann auch das Schlüsselspiel, das den Sindelfingern zum 5:3-Erfolg fehlte. Für die vier Sindelfinger Punkte sorgten Christoph Hornikel und Andreas Pott im ersten Herrendoppel, Ariane Pott und Antje Mohrs im Damendoppel sowie Andreas und Ariane Pott im Mixed und Antje Mohrs im Einzel.

In der Tabelle rutsche der VfL damit um einen Platz ab und steht vor dem nächsten doppelten Auswärtsspieltag auf Rang fünf.

Das Sindelfinger Landesliga-Team empfing als Tabellenletzter in der Hinterweilhalle die SV Böblingen zum Lokalderby. Gegenüber der 3:5-Niederlage vom Hinspiel steigerten sich die Sindelfinger zwar um einen Punkt und erkämpften sich ein 4:4-Unentschieden.

An der Tabellenposition änderte dieser Punktgewinn jedoch nichts. Bemerkenswert war vor allem die Leistung von Tobias Zebisch, der an der Seite von Christian Stöckl sowohl das Doppel als auch später sein Einzel gegen Claus Kirsch gewinnen konnte.

Die beiden weiteren Punkte holte Daniela Wochelen im Doppel an der Seite von Christine Peter und im Einzel gegen Irina Elschenbroich. Gegen Ende der Partie hatte Christian Stöckl nach gewonnenem ersten Satz noch die Chance auf den Siegpunkt, unterlag aber in drei Sätzen dem Böblinger Routinier Klaus Vogt.

Info

Alle Ergebnisse und mehr zum VfL Sindelfingen unter www.federballer.de im Internet.

Antje Mohrs punktete für den VfL Sindelfingen am Wochenende an der Seite von Ariane Pott im Damendoppel. Bild: z

Presse | Badminton | 19.01.2016

Shiva Dittmar ist südostdeutsche Vizemeisterin

Besser hätte das neue Jahr für die Sindelfinger Badmintonjugend kaum beginnen können. Während sich Shiva Dittmar im sächsischen Görlitz als erste Sindelfingerin seit vielen Jahren für die deutschen Meisterschaften qualifizierte, feierten die beiden Firl-Schwestern Erfolge auf Bezirksebene.

Für die weite Anreise zu den südostdeutschen Meisterschaften in der östlichsten Stadt Deutschlands hatte Shiva Dittmar freitags extra schulfrei bekommen. So konnte die Sechstklässlerin des Gymnasiums Unterrieden am frühen Samstagmorgen gut vorbereitet in die Mixed-Disziplin starten.  Erstmals spielte sie dort an der Seite von Clement Kervio vom BSV Eggenstein-Leopoldshafen. Die beiden harmonierten gut, konnten aber die Dreisatz-Niederlage in ihrer Erstrundenpartie gegen die an Platz vier gesetzten Julian Blaumoser (TSV Neubiberg/Ottobrunn) und Lilli Cramer (TV Dillingen) nicht verhindern.

Deutlich besser lief es im Einzel. In Runde zwei traf die 12-Jährige erneut auf Lilli Cramer, die sich bereits in die Siegerlisten auf südostdeutscher Ebene hatte eintragen können. Dieses Mal jedoch behielt die Sindelfingerin deutlich die Oberhand: 21:13 und 21:7. Im Halbfinale wartete Ronja Hamm, die Tochter der beiden ehemaligen Sindelfinger Spitzenspieler Ralph und Heike Hamm. Shiva Dittmar präsentierte sich gegen die starke Einzelspielerin äußerst nervenstark  und gewann in drei Sätzen. Im Endspiel gegen ihre Rottenburger Trainingskollegin Ramona Zimmermann fehlte dann jedoch die Kraft, um sich nochmals zu behaupten. Nach zwei Sätzen stand fest, dass sich Dittmar über die Vizemeisterschaft freuen durfte und im April zu den deutschen Meisterschaften nach Mühlheim/Ruhr fahren darf.

Gleiches gilt auch im Doppel, auch wenn es da „nur“ der undankbare dritte Platz sein sollte. An der Seite der Tübingerin Sandora Kim Göhlich spielte sich die Sindelfingerin bis ins Halbfinale. Dort war jedoch wieder einmal Endstation gegen die bayerischen Ausnahmespielerinnen Lilly Cramer/ Ronja Hamm, deren beider Eltern sicherlich in Kürze auch selbst wieder in Sindelfingen zum Schläger greifen werden: am 12. und 13. März finden im Gymnasium Unterrieden die Südostdeutschen Meisterschaften der Senioren statt.

Zeitgleich waren auch Sarah und Cilia Firl im Einsatz. Zum Bezirksranglistenturnier in Friedrichshafen hatten auch sie eine weite Anreise in Kauf zu nehmen. Nach Erfolgen auf regionaler Ebene gewann Sarah in der Altersklasse U11 nun ihr erstes Turnier auf Bezirksebene. Nach souveränem Start und immer noch ziemlich klarem Halbfinale traf sie im Finale wieder einmal auf ihre Dauerkonkurrentin Nadja Reihle aus Mössingen, gegen die sie sich beim letzten Mal im Finale in drei Sätzen geschlagen geben musste. Dieses Mal behielt sie die Oberhand und gewann knapp mit 21:19, 21:18. Auch die gut ein Jahr jüngere Cilia schlug sich wacker und wurde in derselben Altersklasse Sechste. Im U13-Doppel, also eine ganze Altersklasse höher, belegte Sarah den vierten Platz - zusammen mit der Ehningerin Rosa Toscano. Cilia Firl wurde dort Achte, zusammen mit Eva Kaltenbach aus Neuhengstett.

Presse | Badminton | 07.01.2016

Shiva Dittmar sammelt Erfahrung in Holland

Während ihre Altersgenossinnen die Ferientage mit der Familie verbrachten, machte sich die 12-jährige Sindelfinger Badmintonspielerin Shiva Dittmar mit ihrer Mutter und weiteren baden-württembergischen Auswahlspielern auf nach Holland. Beim 39. Carlton International Youth Tournament im holländischen Hoensbroek waren über 650 Jugendliche aus mehr als 20 Nationen gemeldet. Im Doppel erreichte Shiva Dittmar an der Seite ihrer Trainingspartnerin Ramona Zimmermann (TV Rottenburg) das Achtelfinale. Im Einzel schied die Sindelfingerin als Gruppendritte einer starken Vierergruppe aus. – tz –

Presse | Badminton | 30.12.2015

VfL trauert um Gerhard Richter

Die Badmintonabteilung des VfL Sindelfingen trauert um Gerhard „Geggus“ Richter, der am Freitag, dem 18. Dezember, einem Krebsleiden erlegen ist.

Durch seinen überraschend schnellen Tod verliert die Abteilung des VfL eines der Gesichter, die den Badmintonsport in Sindelfingen über Jahrzehnte maßgeblich geprägt haben.

Nicht nur bei seinen zahlreichen Freunden bleibt eine große Leere. Die meisten lernte Gerhard Richter (Bild: z) über seinen Sport kennen, den er vierzig Jahre lang betrieben hat: zuerst als spät berufener, hart an sich arbeitender Jugendlicher, dann als erfolgreicher aktiver Spieler in der ersten Mannschaft.

Später vor allem aber auch in zahlreichen Ehrenämtern vom Pressewart bis hin zum Abteilungsleiter, zuletzt auch als Kassenprüfer des Hauptvereins.

Vielen Sindelfingern war Gerhard Richter in den letzten Jahren aber vor allem durch seine aufopferungsvolle und vielseitige Tätigkeit in der Jugendarbeit bekannt.

Trotz eines verantwortungsvollen Berufslebens schaffte er es meist zwei Mal pro Woche pünktlich um 18.00 Uhr in der Hinterweilhalle zu stehen und seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz an die Jüngsten weiterzugeben – von den zahlreichen Wochenendeinsätzen als Turnierbetreuer ganz zu schweigen.

Die Badmintonabteilung des VfL Sindelfingen hat einen guten Freund verloren und wird sein analytisch, strategisches Denken ebenso vermissen, wie seine unbändige Tat- und Willenskraft: Wo immer es auch sein mochte, Gerhard Richter war für den VfL Sindelfingen immer da.

Presse | Badminton | 23.11.2015

Der VfL verliert zum Ende der Hinrunde an Boden

Zum Abschluss der Hinrunde konnten die beiden Badminton-Mannschaften des VfL Sindelfingen auswärts erneut nicht entscheidend punkten und beginnen nun an Boden zu verlieren. Trotz eines Punktgewinns in Althengstett überwintert das Landesliga-Team in der Landesliga gar als Tabellenletzter.

Anders als die zweite Mannschaft musste das Sindelfinger Verbandsliga-Team an diesem vierten Spieltag nur einmal ran. Wegen des Rückzugs der TSG Söflingen noch vor Saisonbeginn steht der erste Absteiger bereits seit langem fest und der VfL musste nur noch im oberschwäbischen Altshausen antreten.

Bei der 3:5-Niederlage blieben dort ausgerechnet die bisher so zuverlässigen Sindelfinger Damen Ariane Pott und Antje Mohrs erstmals ohne zählbares Ergebnis, waren aber mit den beiden Schwestern Steffi und Katja Vogel auch auf die wohl stärksten Frauen der Liga getroffen. Die drei Sindelfinger Punkte erspielten Christoph Hornikel und Andreas Pott im ersten Herrendoppel gegen Alexander Metzler und Matthias Binder sowie Max Ilgenfritz und Leon Barut in ihren beiden Einzeln gegen Matthias Binder und Tobias Metzler.

Wie trügerisch ein Tabellenbild nach nur drei Spieltagen aussehen kann, musste das Sindelfinger Landesliga-Team in Reutlingen erfahren. Der dortige PSV  begann diesen Spieltag als Tabellenletzter und beendete ihn als Zweiter. Zuvor waren allerdings fünf Mannschaften punktgleich am Tabellenende gestanden, die Reutlinger hatten bis dahin nur das schlechteste Spielverhältnis aufzuweisen. Weil die Sindelfinger ihre Chancen nicht nutzen konnten und erneut alle vier Dreisatz-Spiele verloren gingen, fiel deren 0:8-Niederlage am Ende sehr deutlich aus.

Ein wenig erfreulicher gestaltete sich das Match beim TSV Neuhengstett. Beim 4:4-Unentschieden gewann Daniela Wochelen sowohl ihr Einzel gegen Juliane Tögel (21:14, 13:21, 21:18) als auch das Doppel an der Seite von Christine Peter. Gangadharan Manoharan und Marcel Beuttler sorgten mit ihren Einzel-Erfolgen gegen Bastian Meister-Magsino und Jan-Hendrik Kalte für die beiden weiteren Sindelfinger Punkte.

Presse | Badminton | 16.11.2015

Verbands-/Landesliga: Keine Punkte nach Hause gebracht

Null Punkte aus jeweils zwei Begegnungen sind die magere Ausbeute der beiden Sindelfinger Badmintonteams vom ersten Auswärtsspieltag dieser Saison. Während die erste Mannschaft in aktueller Bestbesetzung teilweise nur knapp scheiterte, war das Rumpfteam des VfL 2 über weite Strecken chancenlos.

In der Verbandsliga musste der VfL 1 an diesem Samstag die weitesten Wege der kompletten Spielzeit auf sich nehmen. Die erste Begegnung führte an den Bodensee zum VfB Friedrichshafen und damit zu dem Team mit dem der Sindelfinger Max Ilgenfritz unter der Woche regelmäßig trainiert, seit er in Friedrichshafen studiert. Trotz der 2:6-Niederlage verkaufte sich der VfL gut, es fehlte oft nur das letzte Quäntchen Glück oder Durchsetzungsvermögen. Fünf der acht Spiele wurden erst knapp im dritten Satz entschieden, jedoch nur eines zugunsten der Sindelfinger: Ariane und Andreas Pott gewannen das gemischte Doppel gegen Torsten Kamp  und Julia Igel mit 20:22, 21:19 und 21:12. Zuvor hatte Antje Mohrs das Dameneinzel gegen Lara Magnus bereits in zwei Sätzen für sich entscheiden können.

Zur zweiten Partie des Tages mussten die Sindelfinger nun nach Metzingen. Auch hier sorgten wieder das Dameneinzel und das Mixed für zwei Sindelfinger Punkte. Einen dritten hatte zuvor bereits das Damendoppel von Antje Mohrs und Ariane Pott sichern können: 18:21, 21:8 und 21:11 gegen Valérie Bartsch und Jane Lauinger. Anders als die Damen standen die Sindelfinger Herren dieses Mal weitestgehend auf verlorenem Posten. Einzig Leon Barut konnte gegen Lukas Zimmermann einen Entscheidungssatz erzwingen, unterlag dort aber mit 13:21, so dass der VfL letztlich über ein 3:5 nicht hinaus kam.

Wenn man angesichts der Sindelfinger Personalengpässe überhaupt von einer Stammbesetzung der zweiten Mannschaft reden kann, dann gehörten an diesem Spieltag höchstens Daniela Wochelen und Gangadharan Manoharan zum festen Kader des Landesligateams. Mit Franziska Stöckel, Tobias Zebisch, Christian Stöckl und Florian Feuerstein waren vier weitere Spieler angetreten, die sich selbst höchstens als Ersatz- oder Ergänzungsspieler sehen. Die 1:7-Niederlage bei der vierten Mannschaft der SG Metzingen/Tübingen erscheint auf den ersten Blick deutlicher als der Spielverlauf dies tatsächlich widerspiegelt. Denn auch wurden vier Spiele erst im dritten Satz entschieden – keines davon jedoch zugunsten des VfL. Lediglich Gangadharan Manoharan gewann sein Einzel in zwei Sätzen. Beim anschließenden 2:6 in Jungingen war es nur Daniela Wochelen, die zwei Punkte beisteuern konnte: im Einzel gegen Tamara Herter und im Doppel an der Seite von Franziska Stöckel.

Presse | Badminton | 26.10.2015

Erfolgreicher Spieltag für VfL

8:0 und 7:1 in der Verbandsliga sowie 7:1 und 5:3 in der Landesliga – das war überraschend souverän. Die beiden Sindelfinger Badminton-Teams sorgten am zweiten Spieltag für das erhoffte Punktepolster vor den zahlreichen nun anstehenden Auswärtsspielen.

Die erste Mannschaft des VfL Sindelfingen spielte sich in der Hinterweilhalle mit dem deutlichen 8:0-Sieg gegen den SB Heidenheim und dem ebenso ungefährdeten 7:1-Erfolg über die SG Ehingen/Laupheim sogar vorläufig an die Tabellenspitze der Verbandsliga. Einen überaus gelungenen Einstand feierte dabei Leon Barut. Nach ersten Einsätzen in der Landesliga schließt der 18-Jährige von nun an die Lücke, die durch den studienbedingten Abgang von Tim Kocholl im Verbandsliga-Team entstanden ist.

An der Seite des ein Jahr älteren, aber schon deutlich erfahreneren Max Ilgenfritz gewann Barut seine beiden Herrendoppel – ebenso wie sein Einzel gegen Heidenheim. In der Partie gegen Ehingen/Laupheim stand es bereits 7:0 für den VfL und die Entscheidung war längst gefallen, als Barut am späten Abend noch zu seinem Einzel antreten musste. Nachdem die meisten die Halle bereits verlassen hatten, fiel es ihm sichtlich schwer, sich nochmals richtig für das letzte Match zu motivieren. Beim 18:21 und 13:21 gegen David Franz fand er folglich nie richtig in Spiel, was ihm angesichts des Gesamtergebnisses aber auch keiner seiner neuen Mannschaftskameraden übel nahm.

Auch die zweite Mannschaft des VfL überraschte nicht zuletzt sich selbst mit dem ungefährdeten Erfolg über die SF Dornstadt. Beim 7:1 verlor nur Ergänzungsspieler Tobias Zebisch sein Einzel. Etwas spannender war die zweite Begegnung gegen die SG Illerrieden/Balzheim. Die Landesliga-Neulinge waren mit sehr starken Damen angetreten, denen die Sindelfinger nur wenig entgegenzusetzen hatten. Folglich gingen sowohl das Damendoppel, das Dameneinzel als auch das gemischte Doppel an die Gegner.

Leon Barut feierte einen überaus gelungenen Einstand für das Verbandsliga-Team des VfL Sindelfingen. Bild: Züfle