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Neuer Trainingsort 2013

Liebe Aikidoka, liebe Eltern,

nach den Faschingsferien werden wir unser Aikido-Training bis auf weiteres in die Turnhalle der Eichholzschule (Anschrift: Theodor-Heuss-Str. 88-100, 71067 Sindelfingen) verlegen.

 

Wir starten am/ab Dienstag, 19.02.2013 mit den

Anfängern um 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr,

„Jugendliche mit Erwachsene“  18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Erwachsene 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

  

Ab Freitag, 22.02.2013 findet das Training folgendermaßen statt

Zwerge um 16.15 Uhr bis 17.00 Uhr (bisher von 15.45 Uhr)

Anfänger um 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr (bisher von 16.30 Uhr),

Fortgeschrittene von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr (bisher von 18.00 Uhr),

Erwachsene von 20.00  Uhr bis 21.30 Uhr (bisher von 19.30 Uhr).

Presse | Aikido | 09.01.2013

Drei Könige, zwei Vereine, ein Lehrgang

20 Teilnehmer aus Böblingen und Sindelfingen beim Dreikönigstreffen im Murkenbach-Dojo

Bereits zum siebten Mal fand im Böblinger Murkenbach-Dojo das alljährliche Dreikönigstreffen der Aikido-Jugend aus Sindelfingen und Böblingen statt. Über 20 Kinder und Jugendliche aus beiden Vereinen trainierten unter Anleitung von Gaby Zöllner-Glutsch (2. Dan) diese Selbstverteidigungsform.

Nach bewegungsintensiven Aufwärmspielen ging es um Basiswissen wie die Fallschule und Sabaki-Techniken (Schrittfolgen) für die richtige Distanz. Dann der Kote-Gaeshi und der Irimi-Nage - eine Technik, bei der der Angreifer über den Nacken kontrolliert wird. Anschließend nutzten die Jüngeren den Weg zum Paladion, um die Rätsel der Schnitzeljagd zu lösen. Ein japanischer Begriff sollte auf neun Stationen ins Deutsche übersetzt werden.

Presse | Aikido | 16.12.2012

Weihnachtsmarkteinsatz der Jugendsprecher

Bereits seit mehreren Jahren engagieren sich Alexander Pfister (22) und Bene Bartel (21) im Aikido. Nicht nur als aktive Sportler und Multiplikatoren, da beide schon lange als Trainer in den verschiedenen Kindergruppen eingesetzt sind. Sie arbeiten genauso effektiv in der in  Baden-Württemberg einmaligen Zwergengruppe sowie in der Fortgeschrittenengruppe als Trainer.

 

Dieses  Wochenende haben beide am eigenen Leib zu spüren bekommen, dass man als gewählter Jugendsprecher einer Abteilung nicht nur reden, sondern auch handeln muss.

 

Am Samstagabend um 19.00 Uhr begann ihr Einsatz am Weihnachtsmarktstand des VfL Sindelfingen. Hier konnte man Punsch, Glühwein und Curry-Wurst erwerben, dies initiierten die Jugendsprecher der verschiedenen Abteilungen des Hauptvereins. Ja, und wer bereitete diese Köstlichkeiten zu? Unsere wackeren Vereinskameraden.

Vielen Dank für euer Engagement!

Presse | Aikido | 07.12.2012

Letzte Prüfung 2012

Wie oft werden wir wohl noch Prüfungen vor dem Umzug in unserer gewohnten Halle I der Hauptschule am Klostergarten ablegen können?

 

Nicht nur Xenia Laudenbach und Jani Bartel - beide inzwischen routinierte Aikidoka - aber auch gleichzeitig des Teilnehmerinnen des allerersten Zwergentrainings in Sindelfingen stellen sich diese Frage. Beide Mädchen erklärten sich dazu bereit ihren Klassenkameradinnen Ina Jennerjahn und Deanna Scheufler bei deren Gelb-Gurt-Prüfung als Uke (Angreifer) zu Verfügung zu stehen. 

Deanna und Ina haben jeweils erst vor gut einem Jahr mit dem Aikido-Training im Sindelfinger Dojo begonnen. Das dritte Prüfungspaar sind Jessica Adams - auch seit rund einem Jahr im Verein mit ihrer Klassenkameradin Deanise Mothes, die wie Jani auch seit Jahren eingesetzter Trainer in den verschiedenen Kindergruppen der Abteilung ist. Natürlich ist Aikido keine reine Frauensportart: so konnte Abdukuddus Turgunov und Dominik Miller (ebenfalls Beitrainer) die Männerquote stellen. Ergänzt wurde die Prüfungsgruppe durch Catherine Bretl mit Uke Jelena.

 

Trotz „schwerer Männergrippe“ wollte sich Abteilungsleiter, Trainer und Prüfer Andreas Bartel, 2. Dan Aikido, diesen Abend nicht verderben lassen und sah mit strengen, aber wohlwollenden Augen „seinen“ Prüflingen zu, wie sie  die geforderten Techniken für den Weiß-Gelben-Gürtel (Catherine und Abdukuddus)  vorbildlich ausführten. Für Deanna, Jessica und Ina, waren diese Teile als Überprüfung zu werten und sie mussten den Ude-osae und den Shiho-Nage sowohl in Tenkan (ausweichender Form) als auch in Irimi (eintretende Form) ausführen.

Aber auch diese Herausforderung meisterten die Mädels mit hervorragender Frauenpower - herzlichen Glückwunsch zur neuen Graduierung.

Presse | Aikido | 07.12.2012

Last Christmas im alten Dojo

Im Gegensatz zu dem bekannten Weihnachtslied findet für die Sindelfinger Aikidoka wirklich die vorerst letzte Weihnachtsfeier im gewohnten Dojo in der Hauptschule am Klostergarten statt (im Februar 2013 erfolgt der Umzug in die Sporthalle der Eichholzschule).

 

Freitag, 07.12.2012, ca. 16.20 Uhr: die in Baden-Württemberg einmalige Zwergengruppe für Kinder zwischen 5 und 7 Jahren übt den Shiho-Nage (Schwertwurf) aus dem Angriff Mune-tori (Griff an den Kragen), da öffnet sich die Tür und der Nikolaus kommt mit seinem Geschenkesack bepackt in die Halle.  Gerne zeigen „die Zwerge“ was sie im letzten Jahr gelernt haben, wie sie dem Wechsel in die Anfängergruppe der Abteilung einen Schritt näher gekommen sind.  Und genauso gerne gibt der Nikolaus jedem Kind ein nikolausrotes Handtuch mit dem Aikido-Emblem als Erinnerung.

 

Da um 16.30 Uhr Gruppenwechsel ist, durfte der Nikolaus gleich da bleiben.  Hier stellte er interessierte Fragen zu dieser rein defensiven Selbstverteidigung.  Mehrere Kinder zeigten ihre Kenntnisse und so konnte sich der seltene Gast von den Fortschritten auch in dieser Gruppe überzeugen. Da er nach einigen Minuten des Zuschauens Lust zum Üben bekommen hat, zeigte er gleich, wie gelehrig und sportlich er in diesem Jahr ist.

Presse | Aikido | 24.07.2012

Prüfung

Erfolgreiche Gürtelprüfung im Aikido-Club im Vfl  Sindelfingen

Für Denise Mothes und Alina Kroschwald war am Dienstag, 24.07.2012 nicht einfach nur das letzte Aikido-Training vor den Sommerferien, es war ihr Prüfungstermin. (Nach den Sommerferien, geht der Trainingsbetrieb wie bisher in der Halle I der Hauptschule am Klostergarten weiter.)

 

Bereits für den letzten Prüfungsdurchgang hatte sich Denise intensiv vorbereitet, nicht nur durch gründliches Üben, sondern auch mit Ihrer Tätigkeit als Beitrainer im Kindertraining - und dann musste sie krankheitsbedingt den Termin ungenutzt verstreichen lassen.

 

Nicht so am Dienstag - auch Alina nutze jede Gelegenheit zum Training und zur Verbesserung ihrer Aikido-Techniken. So übten beide Aikidoka auch während des Familien-Jubiläums-Sonntag der am 15. Juli im Glaspalast stattfand. Hier präsentierte sich die Abteilung ganztägig - in dem sie Mitmach- Möglichkeiten bot und mehrere Vorführungen durchführte. Da konnte der Cheftrainer  und Abteilungsleiter Andreas Bartel sozusagen“ aus den Augen winkeln“  beobachten, was die beiden 14- und 16jährigen  Aikido mäßig „schon drauf“ haben.

 

Am Dienstag hieß es aber trotzdem für beide: erst die Überprüfung. Alle Gelbgut-Techniken waren zu zeigen. Immer schön im Wechsel - mal war Alina Angreifer, dann Denise. Mal war die eintretende- mal die ausweichende Form (Tenkan und Irimi) gefordert. Nach rund 30 Minuten prüfte Andreas Bartel dann die neuen Verteidigungstechniken; für Alina auf Gelb-Orange und für Denise auf Orange (4.Kyu). Er gab verbessernde Hinweise, deren Umsetzung beiden Aikidokas gelang. So dass Andreas Bartel nach etwas über einer Stunde Prüfung beiden Teilnehmerinnen die verdiente Urkunde übereichen konnte.

Herzliche Gratulation!

Presse | Aikido | 17.07.2012

„Kämpfen wie Bruce Lee“

„Kämpfen wie Bruce Lee“  oder 150 Jahre gipfeln in einen Familien-Sport-Sonntag

Wie man den aktuellen Presseinformationen entnehmen kann, war der  Familien-Sport-Sonntag des VfL Sindelfingen ein voller Erfolg für alle Teilnehmer. Kämpfen wie Bruce Lee, wollte z. B. ein kleiner Junge erlernen, der sich mit diesem Anliegen vertrauensvoll an Klaus Hartl, langjähriger und verdienter Aikidoka wendete. Dazu war dieser Tag des Kennenlernens prädestiniert. Das Trainerteam konnte die Fragen des jungen Interessenten beantworten, er konnte etwas üben z. B. das Rückwärtige Fallen und erhielt einen Flyer mit Trainingszeiten und Kontakt-Adressen, so dass einem Schnuppertraining in den üblichen Übungsräumen nichts im Wege steht.

Aber auch für die Aikido-Abteilung war dieser Tag praktisch der Höhepunkt einer ganzjährigen Entwicklung:

Der Aikido-Club im Vfl Sindelfingen hatte  im  Jahr  2012 mehrfach Grund zum Feiern, im Mai wurde die in Baden-Württemberg einmalige Zwergengruppe 11 Jahre alt, im Juni feierten wir mit einem Landeslehrgang das 15jährige Bestehen der Abteilung und am 15. Juli 2012  beteiligte sich der Aikido-Club an der großen Familien-Sport-Sonntag anlässlich des 150jährigen Gründungstags des Hauptvereins.

Wie viele andere Abteilungen nahmen wir gerne das Angebot, uns im Glaspalast zu präsentieren war.

Wir bekommen einen Platz in der rechten Kurve des Glaspalasts.  Soviel zum Ort des Geschehens.

Praktisch das gesamte Trainerteam traf sich am frühen Sonntagmorgen in den Katakomben des Glaspalasts, um die von der Judoabteilung dankenswerter Weise geliehenen Matten  aus den Kellerräumen zu transportieren und zu einem schönen Quadrat zu legen.

Aufgrund dieser körperlichen Ertüchtigung entschlossen sich die Aikidoka, sich nicht erst lange mit Aufwärmen aufzuhalten, sondern gleich in Zweiergruppen Aikido zu üben. Manche Abteilungskameraden entschlossen sich mit den mitgebrachten Bokken (Holzschwertern) und Jos (Holzstäbe) die Verteidigungstechniken in größerer Entfernung (Distanz) zu üben. So war auf der Mattenfläche ab 11.00 Uhr immer Aikido zu sehen, mal nur ein Paar, mal richtig viele. Manche verbesserten ihre Grundtechniken, andere versuchten, sich mit höher Graduierten zusammen neue Verteidigungsformen anzueignen.

Um 12:40 Uhr fand unsere erste Vorführung statt. Unter der Leitung von Cheftrainer Andreas Bartel, 2. Dan Aikido, fand sich die Gruppe zur traditionellen Begrüßung am Mattenrand ein. Er zeigte mit seinen wechselnden Angreifern Aikido vom Feinsten. Er scheute auch nicht den Angriff mit dem Stock und lenkte die Angriffsenergie in schöne Würfe um.

Aber auch die anderen Aikidoka zeigten Lernklassen-gemäß hervorragend ihr Können.

Nach einer etwas ruhigeren Stunde wurde die Fortgeschrittenengruppe durch Teilnehmer der in Baden-Württemberg einmaligen „Zwergengruppe“, in der Kinder von 5 - 7 Jahren Aikido trainieren, verstärkt.

 

So gab um 13:40 Uhr Andreas Bartel kurzzeitig das Kommando an den Jugendleiter ab, so dass unsere Jüngsten durch ihre gewohnten Betreuer angeleitet wurden und in ganz hervorragender Weise  ihre Aikidotechniken (Udeo-osae und Shio-Nage)vorzeigen konnten.

Andreas Bartel lud die zahlreichen Zuschauer zum Mitmachen ein, wobei sich die Kinder als deutlich mutiger und kontaktfreudiger erwiesen als die Erwachsenen.

So haben sich die Kinder gleich zum gemeinsamen Üben gefunden und gerade die potentiellen neuen Teilnehmer der Zwergengruppe konnten an einer kompletten, spontanen Zwergenstunde teilnehmen. Sehr rasch erlernten sie den Udeo-Osae, ein Armstreckhebel, der für Zwerge aber in mit “ den großen Hund streicheln, auf den Spickzettel schauen, L in Ellbogen legen und einen großen Kreis machen" übersetzt wird. Sollte diese Metapher  nicht bildhaft genug sein - unsere Zwerge können noch viel mehr!

  

Pünktlich um 14:40 Uhr folgte die nächste Vorführung, und da die Teilnehmer wechselten, war es auch für die Zuschauer, die alle Vorführungen besuchten, nicht langweilig.

Viele tüchtige und fleißige Aikido-Hände halfen am Tagesende dann die Matten wieder zurück zu tragen. Vielen Dank an die vielen Interessierten, die zahlreichen Helfer und auch an die aktiven Teilnehmer und deren Familie.

Es wirkten unter Anderem aktiv  mit:

Justin, Rico, Lukas, Selina, Titzian, Aaron, Cosmo, Alexander, Jessica, Denise, Dominik, Jani, Robin, Anja, Erik, Michael, Klaus, Christina, Alina, Jule und natürlich Andreas Bartel.

Presse | Aikido | 09.06.2012

Ein Kampfsport voller Harmonie

Christina und Andreas Bartel sind Garanten für erfolgreiche Nachwuchsarbeit / SZ/BZ-Serie zum 150-jährigen Jubiläum des VfL Sindelfingen

Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel

Die beiden stehen wie sonst niemand für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Aikidoabteilung des VfL Sindelfingen: Christina und Andreas Bartel engagieren sich seit über einem Jahrzehnt für den Nachwuchs des VfL und sind mit Leib und Seele Aikidokas. Schließlich hat sich das Ehepaar auch beim Aikido kennen gelernt. Bei einem Bundeslehrgang in Herzoghorn treffen die beiden zusammen, werden bald unzertrennlich und setzen sich nun schon seit langen Jahren für den VfL Sindelfingen ein.

Vor 13 Jahren beginnt Christina Bartel, kurz nach Gründung der Sindelfinger Aikidoabteilung ihre Tätigkeit als Trainerin. Damals wurden nur Übungsstunden für Erwachsene angeboten und das will Bartel ändern. „Weil wir und der damalige Abteilungsleiter Konrad Hegger selbst Kinder hatten, die gern Aikido machen wollten, hat Christina einen Kinderbereich aufgebaut", sagt Andreas Bartel.

Und das mit durchschlagendem Erfolg: „Wir haben keine Werbung gemacht, aber unsere Kinder haben ihre Klassenkameraden mitgebracht und wir wurden durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt", erinnert sich Andreas Bartel an die Anfänge der Kinder- und Jugendabteilung, die heute zahlreiche Mitglieder zählt. Im Jahr 2000 folgte der 49-jährige Sindelfinger seiner Frau und bietet seitdem Jugend- und Erwachsenentraining an.

Doch damit nicht genug: Weil auch immer jüngere Knirpse beim Zuschauen vom Aikidofieber angesteckt werden, beschließt das Ehepaar Bartel kurzerhand, eine Zwergengruppe zu gründen.

Einmalig in Baden-Württemberg ist das Angebot der VfL-Aikidoabteilung für kleine Sportler ab fünf Jahren. Aufgrund seines großen Einsatzwillens ist Andreas Bartels unersetzlich für die Sindelfinger Aikidokas geworden. Seit nunmehr zwei Jahren leitet er als Nachfolger von Abteilungsleiter Peter Pawlikowski die Geschicke der Aikidoabteilung.

Doch auch privat kann der 49-Jährige nicht von seiner großen Leidenschaft lassen. Schon viele Jahre trainiert er in Böblingen und ist mittlerweile Inhaber des zweiten Dans.

„Egal wie lange man Aikido macht, man ist nie am Ende und kann immer mehr Präzision in der Ausführung bekommen", ist Andreas Bartel von der Herausforderung seiner Sportart begeistert. „Mich fasziniert es, dass man immer weiter dazulernen und sogar die Grundtechniken weiterentwickeln kann."

Und dazu bleiben den Aikidokas bei zahlreichen Lehrgängen viele Möglichkeiten. Regelmäßig treffen Athleten aus ganz Baden-Württemberg oder Deutschland zusammen und absolvieren gemeinsame Trainingseinheiten. „Das ist immer ein Highlight für die Sportler", weiß Christina Bartel. Auch im Juni findet wieder ein solcher Lehrgang statt, und weil die Aikidoabteilung des VfL Sindelfingen in diesem Jahr ihr 15-Jähriges feiert, werden am 16. und 17. Juni jede Menge Aikidokas aus ganz Baden-Württemberg nach Sindelfingen strömen. Martin Glutsch leitet anlässlich dieses Jubiläumslehrgangs zwei Trainingseinheiten.

Im Unterschied zu anderen Kampfsportarten wird Aikido mit seinen zahlreichen Hebel- und Wurftechniken nicht in Wettkämpfen gekämpft. „Dadurch herrscht kein Stress oder die Jagd nach Medaillen. Und wir haben eine ganz andere Trainingsatmosphäre. Alles ist harmonisch und das Training ist ein Miteinander", sagt Andreas Bartel. Trotzdem: Ganz ohne Ziel trainieren auch die Aikidokas nicht, schließlich gilt es sich auf Gürtelprüfungen vorzubereiten. Jede Gürtelfarbe zeigt, wie viele Techniken ein Athlet schon beherrscht. „Ich finde es toll, die Sportler mit meinem Training auf die Prüfungen vorzubereiten und ihre Weiterentwicklung zu sehen", so Bartel.

„Für mich ist eigentlich jede Trainingseinheit ein Höhepunkt. Es ist einfach schön zu sehen, wenn ein Aikidoka eine Technik immer wieder versucht und irgendwann klappt es dann", haben die beiden viel Spaß an ihrer Trainertätigkeit.

Und diese Freude teilen die Bartels inzwischen mit vielen Co- und Nachwuchstrainern der Abteilung. Denn aus den Kindern in der ersten Stunde der neu aufgebauten Jugendabteilung sind inzwischen junge Erwachsene geworden, die sich ebenfalls in der Abteilung engagieren. „Es ist schön zu sehen, wenn die Kleinen von früher erwachsen werden und jetzt selbst Training geben", sagt Andreas Bartel. Und man merkt dem 49-Jährigen, an mit seiner Begeisterung für den Aikidosport wird er dem VfL Sindelfingen noch lange erhalten bleiben.

Presse | Aikido | 18.05.2012

Prüflinge freuen sich über Urkunden

Aikido beim VfL Sindelfingen

Dionne Rother, Constanze Zimmermann, Feyza Aydin und Manuel Mezger vom Aikido-Club im VfL Sindelfingen waren zur Prüfung angetreten. Zuerst durften alle die rückwärtige Fallschule vor ihrem Prüfer Andreas Bartel (2. Dan) zeigen. Danach musste jeder mit seinem Partner die Technik Shionage aus den einzelnen Angriffen zeigen. Das klappte so gut, dass danach die Technik Udeosai begutachtet wurde. Die einzelnen Angriffe dabei sind Katate-tori, Ryote-tori, Katate-ryote-tori und Mune-tori. Jeder Prüfling, der auf Gelb geprüft wurde, musste die Techniken einmal in Irimi und einmal in Tenkan zeigen. Für Weiß-Gelb waren die Angriffe nur in Irimi erforderlich. Alle Prüflinge absolvierten die Prüfung erfolgreich.

Presse | Aikido | 05.04.2012

Wenn einer eine Reise tut

Wenn einer eine Reise tut,

wirklich, nicht jede Reise unserer Vereinskameraden wird hier für den VfL dokumentiert - obgleich, wir sehr reisefreudige Mitglieder haben - ein Jahr Australien, mehrere Wochen Uganda, China und vieles mehr, welches aber nicht unbedingt mit dem Aikido zu tun hat.

Anders bei Denise Mothes (15), sie reiste im Februar (Schüler hatten Faschingsferien) zum wiederholten Male nach Japan. Berufsbedingt lebt ihr Onkel für einige Zeit in Japan, und sie nutzt gelegentlich die Chance ihn und somit auch ein fremdes Land zu besuchen. Vermutlich ist so eine Reise total anders, als die, die man im Reisebüro buchen kann. Sicher hat man andere Verpflichtungen, aber auch ganz andere Möglichkeiten „hinter die Kulissen“ einer fremden Kultur zu schauen. Japan ist für uns Aikidoka praktisch eine Reise zu den Wurzeln unseres Sports, hier ist man der Wiege des Budo, des Aikido am nächsten, da der Gründer des Aikido, O-Seinsei Morihei Ueshiba, aus Japan stammt. Dort wuchs er auf, dort lernte er, dort fand er das Aikido, dort lehrte er es..

Über ihre Reise schreibt Denise:

Von meiner Japanreise im Februar habe ich in Asakusa eine Glocke gegen das Böse für unser Dojo mitgebracht. Asakusa ist ein Stadtteil von Tokyo. In dem dortigen Senso-ji, besser bekannt als Asakusa-Kannon-Tempel, wurde ich fündig. Auch Morihei Ueshiba, der Gründer des Aikido, lebte teilweise in Tokyo. Vielleicht hat auch er einmal in diesem Tempel gebetet. Mein Traum ist es, einmal in seinem Dojo in Tokyo zu trainieren. Dazu muss man noch erwähnen, so böse ist es in unserem Dojo gar nicht. Aikido ist eine reine Selbstverteidigung, sogar im Namen AI ist die Harmonie manifestiert.

Dojo ist ebenfalls Japanisch . DO bedeutet Weg, und JO Ort. Also, der Ort an dem man lernt seinen Weg zu gehen. Traditionell verehren japanische Aikidoka ihren Übungsraum ganz besonders. Aber auch in Europa gelten spezielle Etikette in einem Dojo - sobald wir vor dem Training unsere Tatami (Matten) in der Halle I der Hauptschule am Klostergarten auslegen, das Bild des Ueshiba aufstellen, verändert sich für die Aikidoka auch die Turnhalle zum Dojo - und wir versuchen die Etikette einzuhalten, Regeln zu beherzigen.

Über den Asakusa-Kannon-Tempel steht im Internet zu lesen:

Farbenfroher Trubel: Tausende strömen zum Tempel der barmherzigen Gottheit

Im Jahr 628, so will es die Legende, zogen zwei Fischer mit ihren Netzen eine kleine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus dem Miyato-Fluss. Als alle Versuche fehlschlugen, die Figur ins Wasser zurückzubefördern, lieferten die beiden den mysteriösen Fund bei ihrem Herrn ab. Dieser ließ alsbald eine Halle errichten - den Vorläufer des heutigen Tempels. Der spätere Bau von 1692 überstand zwar das große Kantō-Erdbeben von 1923, nicht aber die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs. Die Rekonstruktion aus Stahlbeton wurde 1958 eingeweiht. Die sagenumwobene Kannon-Statue ist freilich schon seit Jahrhunderten verschwunden. Der Sensōji bildet bis heute das geistige und bauliche Zentrum des Stadtteils Asakusa, der lange Zeit das größte Vergnügungsviertel der Stadt war. Wie eng hier geistige Funktion und weltlicher Handel und Wandel zusammenhängen, erfährt noch heute jeder Besucher, der an Wind- und Donnergott vorbei durch das mächtige Südtor Kaminarimon unter der gewaltigen roten Laterne hindurch die quirlige Ladenstraße Nakamise betritt, die auf den Sensōji zuführt. Mit dem Golddrachentanz wird zweimal im jahr (Mitte März und Mitte Oktober) am Sensōji die Entdeckung der Kannon-Figur gefeiert. Angrenzend befindet sich eine große Einkaufsstraße mit bunten Kiosken - also kein weiter Weg von den Sehenswürdigkeiten zu den Einkaufsmöglichkeiten.

 

 

Denise hat schon einen langen Weg im Aikido zurückgelegt - begonnen hat sie, mit ihrem Bruder, in unserer Zwergengruppe. Konnte sich immer weiter verbessern, so dass sie jetzt Freitagabend in der Fortgeschrittenengruppe bei Andreas Bartel, 2. Dan Aikido übt. Letzten Sommer konnte Denise mit einigen anderen Aikidoka ihre Jugendleiterkarte erwerben. Sie arbeitet schon lange erfolgreich als Bei-Trainer in der Kindergruppe am Dienstag mit.

Das Bild entstand bei der Offiziellen Übergabe der Glocke vor dem Training der Fortgeschrittenengruppe. Stellvertretend für den Aikido-Club nimmt Andreas Bartel das Geschenk entgegen.

Presse | Aikido | 12.09.2011

Haben Sie es schon entdeckt?

Im Mai 2001 wurde die in Baden-Württemberg (immer noch) einmalige Aikido-Zwergen-Gruppe gegründet.

Damals waren Klaus Hartl und Christina Bartel bereits seit mehreren Jahren engagierte Trainer im Sindelfinger Aikido. Es gab bis 2001 für Kinder ab 8 Jahren die Möglichkeit dienstags und freitags Aikido zu lernen. Oft hatte Klaus seine älteste Tochter Xenia dabei, die mit Christinas jüngster Tochter Jani am Mattenrand saß. Die beiden kleinen Mädchen spielten oder sahen sehnsüchtig den großen Kindern (bzw. Geschwistern) beim üben zu. Irgendwann „bauten“ sich die damals 5-jährigen vor ihren Eltern auf und erklärten, auch mitmachen zu wollen. Leider war eine Integration in eine Gruppe, in der auch 13-jährige Kinder üben nicht möglich. „Also schauen wir mal, ob wir etwas für die Kleinen hinkriegen“. Gesagt, und angefangen zu überlegen, auszuprobieren, modifizieren und ab Mai 2001 zu starten.

Von einigen auswärtigen Aikidoka skeptisch beobachtet - von vielen Kindern ausprobiert und geliebt: unsere Zwergengruppe. Ziel ist es, gerade jüngere Kinder an das anspruchsvolle Aikido zu gewöhnen, das Interesse zu wecken, den Anfang zu erleichtern und eine gute Vorübung für das „Anfängertraining“ zu schaffen. Liebevoll und in kindgerechter Form werden die Kleinen an diese japanische Selbstverteidigungsportart herangeführt, lernen erste Techniken und Regeln und wechseln später in eine andere altersadäquate Gruppe. In den letzten zehn Jahren hat sich dies bei vielen Kindern bewährt.

Aus Anlass dieses Jubiläums hat sich die Abteilungsleitung entschlossen weitere Anfängerkurse - natürlich nicht nur für „Zwerge“ anzubieten. Je nach Alter und Vorkenntnissen werden passende Kurse angeboten. Ein kostenloses Schnuppertraining in grundsätzlich möglich. Training ist immer in der Halle I der Hauptschule am Klostergarten, die Trainingszeiten sind auf der Homepage des VfL Sindelfingen Aikido oder telefonisch unter 07031-80 50 50 zu erfahren.

Auch wenn es sich aufgrund der Zwergengruppe so anhört, Aikido ist gerade auch für reifere Menschen geeignet, da wir nicht gezwungen sind Wettkampfleistungen zu erbringen, Punkte oder Platzierungen zu erlangen, Mannschaften zu stellen etc. Im Aikido haben Sie die Möglichkeit, sich zu finden, neue Bewegungsformen zu probieren, mit dem Partner Verteidigungsformen zu erlernen.

Wichtig ist nur, dass Sie Interesse und Freude am Aikido mitbringen, den Spaß im Training können wir (fast) garantieren.

Anfängerkurs für Erwachsene

Wann: Ab Dienstag, 27.09.2011, 19:30 Uhr

Wo: Hauptschule Klosterseegarten Halle-1, Leonberger Straße 1, 71063 Sindelfingen

Das Trainerteam des Aikido-Club freut sich sehr auf Ihr/dein Kommen.

Aikido

Aikido ist eine betont defensive moderne japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba als Synthese aus unterschiedlichen Budo-Disziplinen, vor allem aber als Weiterentwicklung des Daitō-Ryu Aiki-Jujutsu begründet wurde. Ein Kampfkünstler, der sich im Aikido übt, wird als Aikidoka bezeichnet. Das Ziel beim Aikido ist, die Kraft eines im Anfängergrad vorher festgelegten, stilisierten, später willkürlichen gegnerischen Angriffs (Randori) abzuleiten (Abwehr), und dieselbe Kraft intelligent zu nutzen, um den Gegner vorübergehend angriffsunfähig zu machen (Absicherung), ohne ihn dabei schwer zu verletzen. Dies geschieht in der Regel durch Wurf- (nage waza) und Haltetechniken (osae waza oder katame waza), die den Hauptteil der Aikido-Techniken ausmachen. Das Besondere im Aikido ist, dass keine offensiven Angriffstechniken, sondern nur Abwehr- und Sicherungstechniken und dadurch eine entsprechend defensive und verantwortungsbetonte geistige Haltung gelehrt werden.