04.10.

Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)

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Regionalliga Süd, Frauen
VfL-Quartett bleibt ohne Niederlage

Elke Philipp (links) und Jasmin Lorenz (VfL Sindelfingen)

Elke Philipp (links) und Jasmin Lorenz bleiben mit dem VfL auf Erfolgskurs.
Bild: Photo 5.

Nach fünf Spieltagen findet sich Regionalliga-Aufsteiger VfL Sindelfingen mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem zweiten Platz wieder. Freilich, die Konkurrenz hat noch nicht so viele Spiele absolviert wie der VfL um Trainer Oliver Appelt, aber das bisher Erreichte übertraf alle im Vorfeld gesetzten Erwartungen. Am Mammutspieltag mit drei Partien in zwei Tagen blieb das Sindelfinger Quartett sogar ohne Niederlage.

Thomas Holzapfel

„Vielleicht werden wir in diesem Jahr zu den Meistern der Unentschieden“, flachste Oliver Appelt nach den drei Heimspielen gegen das bayerische Team aus Langweid und die beiden Württemberg-Vertreter aus Betzingen und Frickenhausen. Mit leichter Verspätung begann am Samstagmittag die Begegnung gegen die Bundesliga-Reserve vom TTC Langweid II. Ohne deren zwei Bundesliga-Spielerinnen Katharina Schneider und Martina Erhardsberger stiegen plötzlich die Chancen für den VfL.

Die Vorentscheidung fiel beim Stand von 3:4 aus Sindelfinger Sicht, als Jasmin Lorenz gegen die Türkin Cennet Durgun den achten Matchball verwandelte und Maria Schuller eine schon verloren geglaubte Partie gegen Barbara Jungbauer noch in einen Sieg umwandelte. Danach war der VfL obenauf und sicherte sich durch weitere Erfolge von Elke Philipp, Gabriella Zsemlye und Jasmin Lorenz den viel umjubelten 8:5-Erfolg.

Starkes vorderes Paarkreuz

Schon vor den ersten Ballwechseln gegen den TSV Betzingen vermutete Oliver Appelt, dass es eine ausgeglichene Partie werden könnte. So kam es dann auch. Der VfL hatte mit Gabriella Zsemyle und Jasmin Lorenz ein starkes vorderes Paarkreuz aufzubieten, an dem sich Linglan He und die Ex-Böblingerin Stine Christ die Zähne ausbissen. Vor allem der Viersatzerfolg von Lorenz über die enorm sicher agierende Linglan He („gegen die habe ich schon früher kaum einmal gewinnen können“) war aller Ehren wert. Während Zsemyle und Lorenz das Maximum an sechs Einzelsiegen einfuhren, ging das hintere Paarkreuz der Sindelfinger gänzlich leer aus. Insofern war das 7:7 eine folgerichtige Sache.

Die größten Chancen auf einen Punktgewinn rechneten sich die Sindelfinger Verantwortlichen in der Sonntagspartie gegen den TTC matec Frickenhausen aus. Mit entsprechendem Muskelkater nach den zwei Samstagspartien mussten noch einmal alle Kräfte gebündelt werden. Klar war, dass Frickenhausens Nummer eins Chen Hong nicht zu bezwingen war, die frühere chinesische Nationalspielerin agierte gegen die VfL-Frauen nach Belieben. Nach drei äußerst unglücklichen Niederlagen, in denen gegnerische Netz- und Kantenbälle dem VfL gehörig in die Suppe spuckten, sah sich der Aufsteiger plötzlich mit 2:6 im Hintertreffen. Doch die Gäste hatten die Rechnung ohne Elke Philipp gemacht, die mit zwei Siegen über Katrin Prietzel und im letzten Einzel über Frickenhausens Nummer zwei Christiane Wisniewski zur „Spielerin des Tages“ avancierte. Oliver Appelt: „Was Elke bislang in der Regionalliga leistet, ist allererste Sahne. Heute hat sie uns das Unentschieden gerettet.“ Außerdem punkteten Gabriella Zsemlye (2), Jasmin Lorenz und Maria Schuller in den Einzeln.

 

 

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