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SNB´s Team Trophy
Bellinzona, 03.-04.12.2011
Am vergangenen Wochenende hatte die 1. Mannschaft des VfL Sindelfingen die Möglichkeit sich mit der internationalen Konkurrenz in einem Mannschaftswettbewerb zu messen. Cheftrainer Peter Dlucik nominierte für den Wettkampf in Bellinzona neben seinen erfahrenen Top-Schwimmern auch einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente.
Ähnlich aufgebaut wie die Bundesliga Wettkämpfe in Deutschland werden die 100m, 200m und 400m jeweils von pro Geschlecht doppelt gesetzt. Ausnahme sind die 50m Sprint Distanzen und die langen Strecken über 800 und 1500m, die jeweils nur einmal geschwommen werden.
Nur eine Woche nach den deutschen Titelkämpfen in Wuppertal zeigte sich die Mannschaft um Dlucik in äußerst guter und konstanter Verfassung. Das Team präsentierte sich auf hohem Niveau und stellte selbst kurz nach Saisonhöhepunkt immer noch persönliche Bestzeiten auf.
Eifrigste Punktesammler bei den Herren waren Gerrit Dürre (1500m Freistil 16:04,22), Florian Berger (200m Freistil 1:53,44), Youngster Justus Kuhn (200m Rücken 2:05,44) und Christoph Borek (200m Lagen 2:05,71). Die höchsten Punktzahlen bei den Frauen erzielten Laura Kienitz über 400m Lagen in 5:04,26 und Namensvetterin Laura Walter über 100m Freistil in 57,22sek. Alle sechs Schwimmer konnten an ihre Leistungen der vorigen Woche anschließen oder diese sogar steigern. Stark präsentierten sich auch die Neulinge in der ersten Mannschaft. Neben Valentin Finster, Sarah Kienitz, Nathalie Gabor und Julia Volkmann absolvierte Aleksandrs Loptevs seine ersten Starts für den VFL Sindelfingen. Das erste Mal überhaupt auf internationaler Ebene in Erscheinung getreten sind die zwei jüngsten der Mannschaft Ajka Ockert und Michelle Kempa. Beide bestanden ihre Auftritte mit Bravour, sodass Dlucik auch mit seinem weiblichen Nachwuchs sehr zufrieden sein konnte.
Am Ende der Veranstaltung musste der VfL Sindelfingen sich einer Schweizer Auswahl und einer italienischen Schwimmgemeinschaft geschlagen geben und landete in der Mannschaftswertung auf einem souveränen dritten Platz. Der Wettkampf diente als eine gute Vorbereitung für die bevor stehende Bundesligawettkämpfe Ende Januar und hinterlässt positive Spuren in der Mannschaft. Der Cheftrainer kann mit Zuversicht in Richtung des neuen Jahres und der anstehenden Herausforderungen blicken.
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