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Deutsche Kurzbahn Meisterschaften
Wuppertal, 24.-27.11.2011
Die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen fanden dieses Jahr vom 24.-27.11 wieder in der legendären Schwimmoper in Wuppertal statt. Dies veranlasste neun Schwimmer und den Cheftrainer Peter Dlucik des VfL Sindelfingen die Anreise anzutreten. Am Ende bestand die Ausbeute aus insgesamt sechs Finalteilnahmen und zahlreichen Bestzeiten.
Den Anfang machte am Donnerstag Gerrit Dürre über 800m Freistil und beendete sein Rennen nach 8:25,60 nur knapp über seiner Bestzeit aus dem letzten Jahr. In seiner Paradedisziplin über 1500m Freistil konnte er aufgrund einer Magenverstimmung nicht antreten.
 Wieder mit dabei war auch Lukas Hüsing, der gleich mehrere neue persönliche Bestmarken aufstellte. Über 400m Lagen landete er mit seiner Zeit von 4:16,91 auf dem 6ten Platz, über 200m Schmetterling erschwamm er sich in 1,58,71 den Einzug in das A-Finale und wurde am Nachmittag 8ter in einer Zeit von 1:59 30. Ein weiterer Finalstart gingen auf sein Konto über die 200m Lagen(2:03,64) und über seine Nebenstrecke 100m Schmetterling erreichte er in erneuter Bestzeit von 55,47sek einen guten 25. Platz.
Nachdem Christoph Borek sich noch von einer Erkältung erholte, musste er bei den kräftezehrenden 400m Lagen passen um sich in den nächsten Tagen in Topform zu beweisen. Einen guten Auftakt erschwam er sich in vielversprechenden 1:03,89 über 100m Brust.
In neuer Bestzeit über 100m Lagen in 57,43sek konnte der Student in das B-Finale einziehen um sich daraufhin noch mal im Endlauf auf 56,93sek zu steigern. Die 200m Rücken beendete er nach 2:04,48 und die 200m Lagen nach 2:06,22. Florian Berger verbesserte auch einige seiner bisherigen Bestzeiten deutlich. Die 200m Freistil waren nach 1:51,79 beendet und auf der halben Distanz benötigte er 51,07 Sek. Zudem ging er über alle drei Bruststrecken an den Start und konnte auch hier seine Stärke beweisen. Über 100m Brust schlug er nach 1:02,62 an, wobei er nur knapp das B-Finale verpasst und bei 200m Brust schaute er nach 2:19,07 an die Anzeigetafel. Seine Sprintfähigkeiten wurden belohnt, nachdem er sich mit seiner Zeit über 50m Brust (28,83) in das B-Finale schwamm und nachmittags diese Zeit noch auf 28,46 verbessern konnte.
Den guten Leistungen der Männer wollten die drei mitgereisten Damen nicht nachstehen. Laura Kienitz schlug nach 50m Schmetterling in neuer Bestzeit von 29,51 an und auch über die doppelte Distanz setzte sie ihr Können unter Beweis mit 1:05,04. Über 200m Lagen erreichte sie das Ziel nach 2:25,12 und 50m Rücken hatte sie nach 31,08 beendet.
Laura Walter kam direkt aus dem Höhentrainingslager und zeigte eine deutliche Steigerung über 50m Rücken. Mit 29,16sek aus dem Vorlauf sicherte sie sich einen Platz im B-Finale( 29,82). Ihre gute Form bestätigte sie über 50m Freistil, die sie in 26,55sek bewältigte. Zufrieden konnte sie mit den 100m Freistil sein, für die sie 56,99sek benötigte. Der Start über 100m Schmetterling und 100m Rücken rundete ihren Auftritt mit 1:03,13 und 1:04,79 ab. Für Marcella Otto war dieser Wettkampf vorerst der letzte, den sie in den Farben des VfL Sindelfingen bestritt, da sie Ende des Jahres in die USA geht um dort zu studieren und zu schwimmen. Sie ging über alle drei Rückenstrecken an den Start und schlug nach 50m Rücken in 30,49sek an, über die doppelte Distanz in 1:05,07 und über die wiederum doppelte Distanz in 2:20,44.
Ihren ersten Auftritt bei Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der offenen Klasse hatten Valentin Finster und Justus Kuhn. Beide zeigten, dass sie den Ansprüchen mehr als gewachsen sind. Valentin Finster ging über 200m Rücken und 200m Lagen an den Start und präsentierte sich in Höchstform. Mit neuen Bestzeiten von jeweils knapp vier Sekunden (2:10,86 und 2:11, 70) bewies er dem Trainer Peter Dlucik, dass es dir richtige Entscheidung war ihn mitzunehmen.
Auch der jüngste in der Gruppe, Justus Kuhn, konnte dem Druck standhalten und bewies gleich bei seinem ersten Start über 50m Rücken starke Nerven und schwamm eine fantastische Zeit von 26,73sek. Bei der doppelten Distanz erreichte er das Ziel nach 57,47sek und auch diese Zeit konnte sich sehen lassen. 2:08,11 min benötigte er für die 200m Rücken.
Den Abschluss macht traditionell wieder die 4x50m Lagenstaffel.
Den Auftakt macht dabei der Youngster Justus Kuhn mit 27,01sek und wechselte auf den Brustspezialist Florian Berger, der sensationelle 27,66sek schwamm. Lukas Hüsing sprang daraufhin ins Wasser und übergab nach 24,84sek an Schlussschwimmer Christoph Borek (23,5), der das Quartett im starken nationalen Feld auf einen guten 11ten Platz ins Ziel schwamm mit einer Gesamtzeit von 1:42,94.
Die mit einem Altersdurchschnitt von nicht einmal 20 Jahren sehr junge Mannschaft zeigte, dass sie selbst bei großen Wettkämpfen mit den etablierten Schwimmern mithalten können. Dies zeugt von guter Jugendarbeit im VfL Sindelfingen und dient anderen jungen Schwimmern als Vorbild und motiviert für die Zukunft.
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