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Aufstellungsprobleme auch am dritten Spieltag
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Damendoppel Claudia Pal/Michaela Häupler (VfL Sindelfingen)
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Auch am dritten Spieltag konnte keines der drei Sindelfinger Badminton-Teams in Stamm- oder gar Wunschbesetzung antreten. Am wenigsten scheint dies jedoch nach wie vor die zweite Mannschaft zu beeindrucken, denn das Landesliga-Team verteidigt mit zwei Auswärtssiegen seine Tabellenführung in der Landesliga.
Die erste Mannschaft muss in der Württembergliga während der kompletten Vorrunde auf seine Nummer eins, Carsten Zimdars, verzichten. Dazu fehlte in Esslingen und Schorndorf nun auch noch Sebastian Richter, Sindelfingens Ranglisten-Zweiter. Zu allem Überfluss waren auch noch Christoph Hornikel und Michaela Häupler gesundheitlich derart angeschlagen, dass sie jeweils auf ihre Einzel verzichteten und sich nur im Doppel reinzuhängen versuchten. Dass dann nicht mehr als zwei 2:6-Niederlagen herausspringen können, ist also nicht weiter verwunderlich.
In Esslingen waren es lediglich Michaela Häupler, Claudia Pal und Andreas Pott, die das Damendoppel und das Mixed gewinnen konnten. Auch beim Meisterschaftsfavoriten in Schorndorf wussten die beiden Damen zu überzeugen. Sie schlugen die haushoch favorisierte Paarung Petra Walther/Sophia Koutsomitis überraschend deutlich in zwei Sätzen. Auch Max Ilgenfritz und Tim Kocholl kamen zu ihrem ersten Erfolg in der Württembergliga. In einem Duell der Ersatzdoppel gewannen die Sindelfinger Nachwuchstalente in zwei Sätzen gegen Helmut Andreas Welter und Sebastian Arnold.
Das Sindelfinger Landesliga-Team musste in Dornstadt und Reutlingen ebenfalls auf seine Nummer Eins verzichten. Dennis Mohr musste verletzungsbedingt pausieren. Für ihn war wieder einmal Abteilungsleiter Michael Häupler mit all seiner Routine eingesprungen. Bei der SF Dornstadt gelang den Sindelfingern ein 5:3-Erfolg, bei dem das erste Herrendoppel, das erste Herreneinzel sowie denkbar knapp das gemischte Doppel verloren gingen. Beim anschließenden 6:2-Erfolg in Reutlingen unterlag Jens Teichelmann im dritten Satz gegen Martin Hähnel sowie das Mixed Ariane Pott/Michael Häupler gegen Carsten Rüther und Nicole Hummel. Mit diesen beiden Auswärtssiegen behalten die Sindelfinger ihre weiße Weste und führen in der Tabelle der Landesliga Zollern-Alb-Donau vor der SpVgg Mössingen.
Das Sindelfinger Bezirksliga-Team wartet dagegen noch immer auf seinen ersten Sieg. Wie schon in den ersten Partien dieser Saison fehlt der dritten Mannschaft meist nur das gewisse Quäntchen Glück, um eine knappe Niederlage in einen Sieg umzuwandeln. So wie jetzt in Gomaringen, wo das zweite Doppel ebenso knapp in drei Sätzen verloren ging, wie beim Spielstand von 3:4 das abschließende Dameneinzel. Fairerweise muss man jedoch festhalten, dass die Sindelfinger zuvor bereits das Damendoppel ebenso knapp mit 21:19 gewinnen konnten, wie Tim Wohlfarth sein zweites Einzel gegen Jörg Ruberg. Damit war dem jungen Sindelfinger ein Überraschungserfolg gegen einen früheren Sindelfinger Spitzenspieler gelungen. Jörg Ruberg war in den neunziger Jahren Mitglied der bis heute wohl erfolgreichsten Sindelfinger Mannschaft, die 1995 den Aufstieg in die zweite Bundesliga geschafft hatte, dort aber letztlich nicht mehr angetreten war. Zu diesem Team zählten damals auch Tim Wohlfarths Onkel Ralph Hamm und dessen jetzige Frau Heike Stohlmann.
Beim anschließenden 0:8 beim Bezirksliga-Tabellenführer TSV Steinenbronn waren die jungen Sindelfinger weitestgehend chancenlos, so dass sie mit nur einem einzigen Zähler zurzeit den vorletzten Platz belegen. Vielleicht gelingt der erste Sieg ja am 3. Dezember beim Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Neuhengstett 2. |