Herzlich Willkommen beim VfL Sindelfingen 1862 e.V.

- 8500 Mitglieder
- 30 Sportarten in 30 Abteilungen
- Sport- und Gesundheitszentrum
- Eigene Sportstätten
- Professioneller Dienstleistungsanbieter



Der VfL Sindelfingen 1862 e.V. feiert im Jahr 2012 sein 150-jähriges Bestehen.
InformationenAm Freitag den 18.05. ist die VfL Geschäftsstelle in der Sportwelt wegen der Erneuerung der Kunststoffböden geschlossen.
Presse | Fußball (Frauen) | 18.05.2012
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Knapp drei Wochen ist es schon her, dass die Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen die Meisterschaft mit dem 2:1-Sieg über Verfolger TSG Hoffenheim unter Dach und Fach gebracht und damit unter eine beinahe perfekte Saison den heiß ersehnten Schlusspunkt gesetzt haben.
Von Sandra Funk
Gebührend gefeiert wurde anschließend auf dem Stuttgarter Frühlingsfest, und gefeiert werden soll auch wieder am Sonntag, wenn es nach dem Spiel gegen den 1. FFC Frankfurt II (Anpfiff 14 Uhr) von einem Vertreter des DFB die schwere Meisterschale gibt.
Seit der Titel und der damit verbundene Aufstieg klar ist, haben es die Sindelfingerinnen im Training weitaus lockerer angehen lassen. "Wir hatten vor allem eine Menge Spaß", sagt Trainer Niko Koutroubis, der gar nicht erst versucht, die Spannung vor dem letzten Saisonspiel hochzuhalten. "Der Druck ist weg. Wir wollen aber natürlich trotzdem gewinnen, denn mit einem Sieg lässt es sich noch besser feiern", so der Coach, der sich mit seiner Mannschaft unbändig auf die Schale freut, die der VfL nun endlich eingeheimst hat. Gegen wen es nächste Saison geht, konnten sich die Spielerinnen am vergangenen Wochenende beim DFB-Pokalfinale in Köln bereits anschauen, gestern war die Mannschaft mit ihrem Trainer beim Champions League-Finale zwischen Olympique Lyon und dem 1. FFC Frankfurt im Münchner Olympiastadion.
Während die Saison nun also zu Ende geht, laufen im Hintergrund die Drähte heiß, schließlich gilt es, für die 1. Bundesliga einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. "Von vier, fünf neuen Spielerinnen haben wir bereits mündliche Zusagen", verrät Abteilungsleiter Rudi Orban. Allerdings müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. So wäre die Jobfrage bei allen schon so gut wie geklärt, nur in Sachen Wohnung muss der Verein in den kommenden zwei Wochen noch ranklotzen. "Wir stehen auch noch mit weiteren Spielerinnen im Gespräch. Da wird sich noch zeigen, was passiert", so Orban. Auch die vom DFB in der 1. Bundesliga geforderte Stelle eines hauptamtlichen Geschäftsführers ist so gut wie besetzt. "Wir werden sie am Sonntag vorstellen", verrät Orban nur so viel über die 24-Jährige, die sich dann gleich im Feiern üben kann, denn nach dem Spiel soll es in einer Sindelfinger Pizzeria mit DJ noch bis in die Morgenstunden gehen.
Einladung aufs Schloss Solitudeund auf die Insel Mainau
Nicht ganz so lange war die Mannschaft unterwegs, als sie das Trikot mit der Abendgarderobe tauschte und der Einladung des Stuttgarter Gastronoms Jörg Mink in den Business Club Schloss Solitude folgte. Mit Teammanager Peter Klotz, Torwarttrainer Andi Bellon samt Ehefrau sowie VfL-Marketingleiter Gerhard Kluge und Horst Thome, Vorstandsmitglied des Hauptvereins, verbrachten die Spielerinnen einen launigen Abend.
Kluge stellte die Abteilung Frauenfußball vor, und VfL-Torhüterin Simone Holder gab einen Einblick in ihren Alltag mit Training, Arbeit und Punktspielen. Natürlich musste die Sindelfinger Delegation nicht hungrig nach Hause gehen. Im "Gelben Salon" kredenzte der Hausherr Pasta, Spargel und Club-Burger. Anschließend bekamen die Spielerinnen von Gräfin Sandra Bernadotte noch eine Einladung auf die Insel Mainau, die die Aufstiegsheldinnen dankend annahmen.
Presse | Aikido | 18.05.2012
Quelle: KRZ-Online (www.bb-live.de)
Dionne Rother, Constanze Zimmermann, Feyza Aydin und Manuel Mezger vom Aikido-Club im VfL Sindelfingen waren zur Prüfung angetreten. Zuerst durften alle die rückwärtige Fallschule vor ihrem Prüfer Andreas Bartel (2. Dan) zeigen. Danach musste jeder mit seinem Partner die Technik Shionage aus den einzelnen Angriffen zeigen. Das klappte so gut, dass danach die Technik Udeosai begutachtet wurde. Die einzelnen Angriffe dabei sind Katate-tori, Ryote-tori, Katate-ryote-tori und Mune-tori. Jeder Prüfling, der auf Gelb geprüft wurde, musste die Techniken einmal in Irimi und einmal in Tenkan zeigen. Für Weiß-Gelb waren die Angriffe nur in Irimi erforderlich. Alle Prüflinge absolvierten die Prüfung erfolgreich.
Presse | Hauptverein | 18.05.2012
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Delegiertenversammlung des VfL Sindelfingen / Die 9000-Mitglieder-Marke rückt näher
Von unserem Mitarbeiter Frank Schoch
Der Vorstand des VfL Sindelfingen wurde auf der Delegiertenversammlung personell erweitert und neu gewählt. Die Finanzlage ist solide und die Mitgliederzahlen steigen. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer kündigte eine Bilanzierung der Hallennutzungsgebühren und anschließende Gespräche an. Im Juli steigen die Höhepunkte der Festlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsjubiläum.
„Um auch in Zukunft große Projekte wie die Sportwelt angehen zu können, brauchen wir mehr tatkräftige und kompetente Mitarbeiter im Vorstand", so Präsidentin Anette Bronder. Die Satzung erlaubt nun neben dem Posten des Präsidenten zwischen fünf und neun Mitgliedern, zwei mehr als zuvor. Die nötige Änderung wurde im Voraus in einer ordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.
Die Wahlen des Vorstandes in der Delegiertenversammlung brachten Veränderungen. Hanno Kreuter konnte altersbedingt nicht mehr für das Amt des Vereinsjugendsprechers kandidieren. Für ihn rückt Felix Keck aus der Leichtathletikabteilung nach. Der ehemalige Finanzreferent Christian Michel führte persönliche Gründe an, die ihn nicht mehr für das Amt antreten ließen. Seinen Posten übernimmt Dr. Heinrich Reidelbach. Der Turn-Abteilungsleiter bringt aus seiner Tätigkeit bei einem großen Automobilhersteller viel Erfahrung im Umgang mit Finanzen mit. Anneliese Heyne, ehemalige Badminton-Abteilungsleiterin, und Johannes Mescher, bis vor Kurzem Baubürgermeister in Sindelfingen, sind ebenfalls neu im Vorstand. Die übrigen Mitglieder bleiben unverändert. Fast alle Wahlergebnisse waren einstimmig. Lediglich Johannes Mescher erhielt zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen. Er wurde in krankheitsbedingter Abwesenheit gewählt.
„Der Verein ist Teil einer sich verändernden Welt und muss sich daher auch verändern", so Anette Bronder. Die demographische Entwicklung sowie die Einführung des achtjährigen Gymnasiums und der Ganztagesschule sorgen dafür, dass weniger junge Menschen in den Verein kommen. „Wir müssen Trends setzen, um weiter attraktiv zu bleiben." Die Gründung und Entwicklung der Sportakrobatikabteilung sei ein gutes Beispiel. 2011 mit sieben Mitgliedern gestartet, sind es nunmehr 75.
Der Gemeinderat hat 2011 den Abbruch des Floschenstadions beschlossen. Die neuen Anlagen rund um den Glaspalast und das Allmendstadion sollen bis 2015 fertig sein. Es besteht aber weiter viel Gesprächsbedarf zwischen der Stadt, dem VfL Sindelfingen und dem GSV Maichingen. Die Hallennutzungsgebühren, die vor drei Jahren eingeführt wurden, sorgen beim Verein weiterhin für Unverständnis und Unmut. Immerhin kündigte Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer an, nach einer Bilanzierung wieder zu Gesprächen bereit zu sein.
Der Kassenbericht ist „insgesamt ganz erfreulich", so der scheidende Finanzreferent Christian Michel. Für das kommende Jahr stehen besondere Ausgaben im Bereich der Brandschutzinstandhaltung und dem Vereinsjubiläum an.
Die Mitgliederzahl stieg um 463 Mitglieder an und kratzt wieder an der 9000er Grenze. Im Jubiläumsjahr finden zahlreiche Veranstaltungen wie die deutschen Junioren-Meisterschaften im Badminton statt. Den Höhepunkt des Jubiläums bilden die Feierlichkeiten vom 13. bis 15. Juli. Rund um den Glaspalast wird es zu verschiedenen Aktionen kommen. „Es soll ein geselliger, aber auch würdiger Rahmen sein. Auf 150 Jahre VfL dürfen wir stolz sein", so Präsidentin Anette Bronder.
Hanno Kreuter erhielt die bronzene, Horst Thome sowie Christian Michel die silberne und Hermann Hornikel die goldene Verdienstnadel des VfL Sindelfingen aus den Händen von Präsidentin Anette Bronder.
Presse | Leichtathletik | 18.05.2012
Quelle: SZ/BZ-Online (www.szbz.de)
Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel
Am Samstag startet Marco Schmidt in die Olympiasaison. Beim Wettkampf in Halle betritt der 28-jährige Athlet des VfL Sindelfingen endlich wieder den Kugelstoßring. Mehr als acht Monate ist es her, dass der Kugelstoßer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu das Finale knapp verpasste.
Seitdem ist viel passiert: Im Herbst startete Marco Schmidt mit großen Zielen in das Vorbereitungstraining für die Hallensaison 2012. Nach langen, erfolgreichen Jahren unter Peter Salzer wagte Schmidt einen Trainerwechsel und wollte die Olympiasaison mit Trainerin Sabrina Werrstein angehen.
Bei der 31-Jährigen, die 2009 aus Berlin nach Stuttgart kam, absolvierte Marco Schmidt schon seit Längerem einzelne Einheiten. Nun hieß es für Sabrina Werrstein, früher selbst erfolgreiche Speerwerferin, neue Trainingsreize zu setzen.
Doch eine Verletzung machte der ehrgeizigen Saisonplanung von Marco Schmidt einen Strich durch die Rechnung. Im Trainingslager in Kienbaum kam der Sindelfinger Athlet im Januar unglücklich auf dem Abstoßbalken auf. Sein Knie hielt der Belastung nicht stand. Mit einem teilweisen Knorpelabriss musste Schmidt unter das Messer. Die Hallensaison war gelaufen.
Nach der unumgänglichen Operation folgte ein langer und mühsamer Aufbau. Zwar stand der Sportler schon 14 Tage nach dem Eingriff wieder im Kugelstoßring, doch sein Knie durfte er nur nach und nach weiter beugen. Das Training war lange Zeit lediglich eingeschränkt möglich. „Die Zeit nach der Verletzung war furchtbar, das wünscht man nicht einmal seinem größten Feind", blickt Schmidt zurück.
Auch beim Kugelstoßen musste der Athlet ganz von vorne anfangen. „Wenn man bei den ersten Stößen nur mit 16 oder 17 Metern anfängt, kommt man sich vor, wie die letzte Null", sagt Marco Schmidt.
Jetzt ist die Verletzung ausgeheilt und vergessen. Kugelstoßen kann der 28-Jährige wieder ohne Probleme oder Einschränkungen. „Von meinem Knie spüre ich überhaupt nichts. Gerade bin ich vollständig schmerzfrei", freut sich Schmidt.
An seiner Stoßtechnik und der Schnelligkeit muss der VfL-Athlet nun noch arbeiten. Die Trainingsfortschritte des Zwei-Meter-Mannes können sich aber sehen lassen: Über den Winter hat der Sportler hart an seinen Kraftwerten gearbeitet. Die sind deswegen deutlich höher als im letzten Jahr. „Auch meine Körperspannung habe ich verbessert, weil ich viele Stabilisationsübungen gemacht habe", weiß Marco Schmidt, der deutlich athletischer geworden ist.
Neben vielen guten Trainingseinheiten und zwei erfolgreichen Trainingslagern in Kienbaum, und zuletzt über Ostern in Portugal, gab es für den 28-Jährigen aber auch einige Tiefs zu überwinden. So waren die Trainingsbedingungen vor den Osterfeiertagen alles andere als optimal. Schließlich musste der Athlet des VfL Sindelfingen aufgrund von Bauarbeiten in der Molly-Schauffele-Halle seine Trainingsstätte wechseln. Doch der Sportspeicher, eine alten Fabrikhalle in Bad Cannstatt, hat sich inzwischen als guter Ersatz herausgestellt. Zuletzt absolvierte der Athlet auch an neuer Wirkungsstätte viele gute Kugelstoßeinheiten.
Jetzt ist Marco Schmidt heiß auf den ersten Wettkampf der Olympiasaison. In Halle wird er am Samstag in einem hochkarätigen Feld antreten. Neben Weltmeister David Storl sind mit Ralf Bartels, Candy Bauer und dem Sindelfinger Artur Hoppe weitere nationale Konkurrenten am Start. Dazu kommen mit Tomasz Majewski und Justin Rodhe zwei 21-Meter-Stoßer. Nach langer Wettkampfpause brennt Schmidt darauf, wieder ins Geschehen eingreifen zu können. „Ich freue mich, dass ich nach Monaten endlich wieder mitmachen kann."
Doch ohne die Wettkampfpraxis der Hallensaison fehlt dem Sindelfinger Kugelstoßer auch wertvolle Routine. Deswegen ist Marco Schmidt selbst am gespanntesten auf sein Ergebnis bei den Halleschen Werfertagen. „Ich will schnell im Ring sein und lange hinter der Kugel bleiben. Ich habe gut, viel und ehrgeizig trainiert, mehr kann ich nicht machen", sagt der Kugelstoßer.
Für sein Comeback in Halle hat sich der Athlet des VfL Sindelfingen bewusst keine Weite vorgenommen: „Ich will einen guten Wettkampf machen, Spaß haben und mit mir zufrieden sein", so Marco Schmidt.
Der nächste Wettkampf steht für den Olympiakandidaten schon in der nächsten Woche in Gotha an. Und möglichst bald sollen dann auch die 20 Meter fallen. „Natürlich will ich so schnell wie möglich die 20-Meter-Marke knacken", sagt Schmidt. Man darf also gespannt sein, wie weit die Kugel bei Marco Schmidt, nach der langen Wettkampfabstinenz, fliegen wird.